Es wird ein Verfahren und Vorrichtung zur Frequenzermittlung bereitgestellt. Die Vorrichtung umfasst: eine Verzögerungseinrichtung zum Erzeugen eines zeitlich verzögerten zweiten Signals, eine Verknüpfungseinrichtung zum Verknüpfen des ersten Signals mit dem zweiten Signal, um ein drittes Signal zu erzeugen, eine Einrichtung zum Filtern eines Gleichspannungsanteils des dritten Signals und eine Einrichtung zum Ermitteln der Frequenz des ersten Signals auf der Basis des Gleichspannungsanteils.
Beschreibung[de]
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Frequenzermittlung von Signalen und insbesondere von Hochfrequenzsignalen.
Integrierte Schaltungen insbesondere weisen sehr hohe Betriebsfrequenzen
auf. Beispielsweise, sollen Oszillatorschaltungen oder PLL-Schaltungen deren nominale
Frequenz jederzeit einhalten. Daher sollte ein Schaltungsentwickler oder Designer
die Möglichkeit haben, eine Betriebsfrequenz einer Gesamtschaltung oder einer
Teilschaltung zu erhalten. Die Kenntnis über den Wert der Signalfrequenz kann
entweder während des Betriebes der Schaltung von Interesse sein oder während
der Entwicklung bzw. Testphase der integrierten Schaltung.
Oszillatoren sind Teilschaltungen von integrierten Schaltungen beispielsweise
die intern auf dem Silziumsubstrat der Schaltung integriert wurden. Da beispielsweise
die Oszillatorschaltung nicht direkt zu Messzwecken erreicht werden kann, mussten
bisher bestimmte Signale bzw. Signalleitungen zu so genannten Testgins herausgeführt
werden. Dies entspricht einem zusätzlichen Schaltungsaufwand.
Ein anderes Verfahren zur Bestimmung der Signalfrequenz ist das Beobachten
der Steuerspannung bestimmter Schaltungen. Das heißt beispielsweise das Beobachten
der Steuerspannung eines spannungsgesteuerten Oszillators. Jedoch weisen nicht alle
Oszillatoren eine Steuerspannung auf oder der Zusammenhang zwischen Steuerspannung
und Frequenz kann ebenfalls fehlerhaft sein. Dies würde zu falschen Ergebnissen
führen und somit zu falschen Angaben über die Signalfrequenz bzw. Betriebsfrequenz
dieser bestimmten integrierten Schaltung beispielsweise.
Auch die Verwendung von Testgins bringt Nachteile mit sich, da die
Hochfrequenzsignale zu den Testgins über lange Pfade umgeleitet werden müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Frequenzmessvorrichtung
und ein Messverfahren bereitzustellen, die geeignet sind, genaue und zuverlässige
Frequenzwerte von Signalen mit wenig Aufwand zu ermitteln.
Dieses Problem wird durch eine Frequenzmessvorrichtung sowie ein Verfahren
zum Ermitteln einer Frequenz gemäß der unabhängigen Ansprüche
1 und 10 gelöst.
Dabei weist die Frequenzmessvorrichtung:
eine Verzögerungseinrichtung, eine Verknüpfungseinrichtung, eine Einrichtung
zum Filtern, und eine Einrichtung zum Ermitteln der Frequenz. Die Verzögerungseinrichtung
ist derart eingerichtet, dass sie ein zeitlich verzögertes zweites Signal erzeugt
auf der Basis des ersten Signals. Die Verknüpfungseinrichtung verknüpft
das erste Signal mit dem verzögerten zweiten Signal und generiert bzw. erzeugt
ein drittes Signal. Die Filtereinrichtung empfängt das dritte Signal und filtert
bzw. erzeugt den Gleichspannungsanteil des dritten Signals. Weiterhin enthält
die Frequenzmessvorrichtung eine Einrichtung zum Ermitteln der Frequenz des ersten
Signals auf der Basis des Gleichspannungsanteils.
Typischerweise kann die Verzögerungseinrichtung als Verzögerungsglied
realisiert werden. Sie kann beispielsweise aus einer in Reihe geschalteten Inverteranordnung
bestehen. Somit verzögert die Verzögerungseinrichtung das erste Signal
um einen bestimmten Zeitwert. Die Verknüpfungseinrichtung erzeugt wiederum
ein drittes Signal, welches einen frequenzabhängigen Anteil hat und einen Gleichspannungsanteil
bzw. Offset-Anteil. Der Gleichspannungsanteil ist abhängig von der Frequenz
des Eingangssignals der Frequenzmessvorrichtung, d.h. ist abhängig vom ersten
Signal.
Das dritte Signal bzw. das verknüpfte Signal wird an eine Einrichtung
zum Filter weitergeleitet. Diese Filtereinrichtung filtert den Gleichspannungsanteil
und leitet diesen Wert an eine Einrichtung zum Ermitteln der Frequenz weiter. Der
Grundgedanke der Erfindung ist die Verwendung des Gleichspannungsanteils zur Bestimmung
bzw. zur Ermittlung der Frequenz des Eingangssignals.
Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst die Frequenzmessvorrichtung eine Speichereinrichtung. Diese Speichereinrichtung
ist derart eingerichtet, dass sie zumindest einen Wert des Gleichspannungsanteils
speichern kann. Somit können ein bestimmter oder mehrere bestimmte Gleichspannungsanteilswerte
in die Speichereinrichtung gespeichert werden und zur späteren Verwendung abgerufen
werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung kann die Speichereinrichtung als Look-Up-Tabelle realisiert werden. Diese
Look-Up-Tabelle ist derart eingerichtet, dass sie zumindest einen Gleichspannungsanteilwert
speichern kann. Durch die Verwendung einer Look-Up-Tabelle als Speichereinrichtung
ergibt sich der Vorteil, dass eine schnelle Suche bzw. ein schneller Vergleich in
der Tabelle stattfinden kann. Somit kann anhand des Wertes des Gleichspannungsanteiles
schnell ein Frequenzwert ermittelt werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst die Frequenzmessvorrichtung eine Einrichtung zum Erzeugen von
nominalen Signalen, wobei die nominalen Signal Referenzfrequenzen aufweisen. Somit
kann ein Eichbetrieb oder Kalibrierungsbetrieb der Frequenzmessvorrichtung eingerichtet
werden. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
umfasst die Frequenzmessvorrichtung eine Schalteinrichtung. Diese Schalteinrichtung
kann zum Zuschalten der nominalen Signale verwendet werden. Somit kann ein Kalibrierungsbetrieb
eingerichtet werden. Im so genannten Kalibrierungsbetrieb wird die Frequenzmessvorrichtung
im so genannten nominalen Betrieb betrieben.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung kann die Verzögerungszeit der Verzögerungseinrichtung einstellbar
sein. Somit entsteht ein flexibler Betrieb der Frequenzmessvorrichtung.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist die Verknüpfungseinrichtung ein Mischer.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist die Verknüpfungseinrichtung eine Multipliziereinrichtung.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird die Verknüpfungseinrichtung als Gilbert-Zelle realisiert.
Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung
wird ein Verfahren zum Ermitteln einer Frequenz eines ersten Signals bereitgestellt.
Nachdem das erste Signal empfangen wurde, wird dieses Signal um eine vorherbestimmte
Verzögerungszeit verzögert. Als nächstes wird das erste Signal mit
dem jeweiligen verzögerten Signal verknüpft, wobei ein verknüpftes
Signal erzeugt wird. Des Weiteren wird das verknüpfte Signal gefiltert, um
den Gleichspannungsanteilwert des verknüpften Signals zu bestimmen. Anhand
des Gleichspannungsanteilwertes wird nach erfolgter Kalibrierung die Frequenz des
ersten Signals bestimmt. Das heißt, die Basis der Bestimmung bzw. Ermittlung
der Frequenz wird durch den Gleichspannungsanteil gebildet.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
entspricht der Schritt des Verknüpfens einem Multiplizieren von zumindest zwei
Signalen. In einer weiteren Ausgestaltung umfasst das Verfahren ein Speichern des
gefilterten Gleichspannungsanteilwertes bzw. des Offset-Wertes. Durch das Speichern
des Wertes wird ein späteres Zugreifen auf diesen bestimmten Wert ermöglicht.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst das Verfahren ein Erzeugen eines nominalen Signals wobei das nominale
Signal eine Referenzfrequenz aufweist, ein Verwenden des nominalen Signals als erstes
Signal, um einen Kalibrierungsbetrieb zu starten, und ein Speichern eines gefilterten
Gleichspannunganteilwertes des nominalen Signals.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst das Verfahren ein Ausgeben der ermittelten Frequenz. Die somit
ausgegebene ermittelte Frequenz kann weiterverarbeitet werden. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Verfahren ein
Vergleichen des gefilterten Gleichspannungswertes mit dem gespeicherten nominalen
Gleichspannungsanteilswert. Somit können die aktuellen Gleichspannungsanteilswerte
mit den nominalen Werten, welche in der Speichereinrichtung beispielsweise gespeichert
wurden, verglichen werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an mehreren Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
1 eine Frequenzmessvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
2 eine Frequenzmessvorrichtung gemäß einer
weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
3 eine Ausführungsform der Verknüpfungseinrichtung,
4 ein Ablaufdiagramm des Verfahrens gemäß
der vorliegenden Erfindung,
5 eine weitere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, und
6 eine schematische Darstellung des Zählbereichs
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
1 zeigt eine Frequenzmessvorrichtung gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Die Frequenzmessvorrichtung weist einen Eingang S1 auf (nicht gezeigt)
welcher ein zu messendes Signal empfängt. Der Dateneingang ist mit einem Eingang
der Verknüpfungseinrichtung 120 und mit einem Eingang der Verzögerungseinrichtung
110 gekoppelt. Weiterhin ist ein Ausgang der Verzögerungseinrichtung
110 mit einem zweiten Eingang der Verknüpfungseinrichtung
120 verknüpft. Ein Ausgang der Verknüpfungseinrichtung
120 ist mit einem Eingang der Filtereinrichtung 130 gekoppelt.
Ein Ausgang der Filtereinrichtung 130 ist mit einem Eingang
einer Speichereinrichtung 140 gekoppelt. Gemäß dieser Ausführungsform
ist ein Ausgang der Speichereinrichtung 140 mit der Ermittlungseinrichtung
zum Ermitteln des Frequenzwertes 150 gekoppelt. Ein Ausgang der Ermittlungseinrichtung
150 ist mit einem Signalausgang um ein Ausgeben des ermittelten Frequenzwertes
zu ermöglichen.
Im Betrieb wird dem Dateneingang das Signal S1 zugeführt, welches
zunächst an die Verzögerungseinrichtung weitergeführt wird. Die Verzögerungseinrichtung
bewirkt, dass das Signal um eine bestimmte Zeit verzögert wird. Dieses phasenverschobene
Signal bzw. zeitlich verzögertes Signal wird mit dem zweiten Eingang, gemäß
dieser Ausführungsform, der Verknüpfungseinrichtung 120 verbunden.
Am ersten Eingang empfängt die Verknüpfungseinrichtung 120 das
unverfälschte Eingangssignal S1. Die entsprechende Eingangssignale am Eingang
der Verknüpfungseinrichtung 120 werden multipliziert bzw. verknüpft.
Durch die Multiplikation entsteht ein drittes Signal S3 welches ein Gleichspannungsanteilwert
bzw. ein Offset-Anteil und einen frequenzabhängigen Anteil aufweist. Der Offset-Anteil
des dritten Signals S3 ist abhängig von der Frequenz des Eingangssignals S1.
Der frequenzabhängige Signalanteil des dritten Signals S3 wird mit Hilfe der
Filtereinrichtung 130 herausgefiltert. Die Filtereinrichtung
130 kann einem Tiefpass entsprechen aber auch eine andere Schaltung mit
entsprechender Funktionsweise kann verwendet werden. Der Tiefpassfilter
130 ist derart eingerichtet, dass die Oberwellen des dritten Signals S3
entfernt werden. Das nun resultierende Signal entspricht einem Mittelwert des dritten
Signals S3. Dieser Mittelwert ist der Offset-Anteil des dritten Signals S3. Das
heißt, dass das Ausgangssignal des Tiefpassfilters 130 im direkten
Zusammenhang mit der Frequenz des Eingangssignals S1 steht. Der Tiefpassfilter
130 muss so dimensioniert werden, dass das Ausgangssignal des Tiefpassfilters
genau dem Offset-Anteil bzw. Gleichspannungsanteil des dritten Signals S3 entspricht.
Als Tiefpassfilter kann ein einfaches RC-Filter mit einer Zeitkonstanten von beispielsweise
größer gleich zehn mal der Periodendauer der zu messenden Frequenz eingesetzt
werden.
Gemäß dieser Ausführungsform kann der Offset-Wert des
dritten Signals bei der Kalibrierung in einer Speichereinrichtung 140 gespeichert
werden. Das Speichern in der Speichereinrichtung 140 ermöglicht einen
späteren Zugriff auf den bereits gefilterten Wert.
Die Ermittlungseinrichtung 150 kann den Gleichspannungswert
direkt von der Filtereinrichtung 130 erhalten, oder die Ermittlungseinrichtung
150 greift auf die Speichereinrichtung 140 zu. Innerhalb der Ermittlungseinrichtung
150 wird die Frequenz des Eingangssignals S1 bestimmt. Gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Ermittlungseinrichtung
auf bereits gespeicherte Werte des Gleichspannungsanteiles zugreifen. Diese gespeicherten
Werte können sich innerhalb der Speichereinrichtung 140 befinden.
Diese bereits gespeicherten Gleichspannungsanteilwerte können nominalen Frequenzen
zugeordnet werden. Das heißt die Ermittlungseinrichtung kann anhand bekannter
Offset-Anteile bzw. Gleichspannungsanteile entscheiden in welchem Frequenzbereich
sich die Frequenz des aktuellen Eingangssignals S1 befindet.
Es ist denkbar, dass die Frequenzmessvorrichtung gemäß dieser
Ausführungsform innerhalb einer integrierten Schaltung beispielsweise integriert
werden kann oder auch als externe Frequenzmessvorrichtung realisiert werden kann.
Der Vorteil einer integrierten Ausführungsform der Frequenzmessvorrichtung
wäre, dass die zu testende Schaltung bzw. das zu testende Signal bereits innerhalb
der integrierten Schaltung gekoppelt werden kann und die ermittelte Frequenz kann
vorteilhaft als Gleichspannung direkt an Testgins oder an andere dedizierten Anschlüssen
weitergeleitet werden. Somit kann ein direktes Messen eines Hochfrequenzsignals
vermieden werden und die Messung wird in eine einfache Gleichspannungsmessung bzw.
eine Messung des Gleichspannungsanteiles transformiert.
2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Frequenzmessvorrichtung.
Die Frequenzmessvorrichtung 100, die in 2
gezeigt ist, unterscheidet sich von der Frequenzmessvorrichtung 100 die
in 1 gezeigt ist, dadurch dass sie eine Vorrichtung
zum Erzeugen von nominalen Signalen 200 enthält und eine Schaltvorrichtung
210 zum Zuschalten der Vorrichtung 200. Die Schalteinrichtung
210 ist derart eingerichtet, dass sie zwischen einem Kalibrierungsbetrieb
und einem Nominalbetrieb hin und her schalten kann. Der Kalibrierungsbetrieb bedeutet,
dass die Frequenzmesseinrichtung mit nominalen Signalen betrieben wird. D.h. die
Schaltung arbeitet entweder im Mess- oder Kalibrierbetrieb.
Im Messbetrieb kann eine unbekannte Frequenz angelegt werden, während
im Kalibrierbetrieb eine oder im Falle der Look-up-table mehrere Referenzfrequenzen
zugeschaltet werden können.
Die nominalen Signale weisen Referenzfrequenzen auf und somit ist
es möglich, einer bekannten bzw. Referenzfrequenz einen bestimmten Gleichspannungsanteilwert
zuzuordnen.
Im so genannten Kalibrierungsbetrieb kann beispielsweise eine Referenzfrequenz
von 500 MHz angelegt werden und dementsprechend ein Offset-Wert bzw. Gleichspannungsanteilwert
von 500 mV gemessen werden. D.h., die Frequenz von 500 MHz entspricht
einem Offset-Wert von 500 mV. Im Normalbetrieb wird das Signal S1 mit Hilfe der
Schalteinrichtung 210 erneut hinzugeschaltet. Falls das Eingangssignal
S1 ebenfalls eine Frequenz von 500 MHz aufweisen soll, entspricht dies der Tatsache,
dass der jetzt gemessene Offset-Wert ebenfalls 500 mV aufweisen soll. Falls der
im Normalbetrieb gemessene Offset-Wert nicht 500 mV entspricht, kann die Aussage
getroffen werden, dass das Eingangssignal nicht die geforderten 500 MHz aufweist.
Anhand der Variation des Offset-Wertes kann nun entschieden werden, ob die Frequenz
des Signals höher als die Referenzfrequenz liegt oder niedriger. Durch Hinzuschalten
von mehreren Referenzsignalen im Kalibrierungsbetrieb kann eine beliebig feine Einstellung
der Frequenzmessvorrichtung 100 erreicht werden.
Somit wird aus einer komplizierten Frequenzmessung eine einfache Messung
eines Spannungswertes. Anhand des ermittelten Gleichspannungswertes kann die Frequenz
des Eingangssignals bestimmt werden.
3 zeigt eine Ausführungsform der Verknüpfungseinrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Verknüpfungseinrichtung kann
beispielsweise als eine Gilbert-Zelle realisiert werden. Die Gilbert-Zelle bzw.
Verknüpfungseinrichtung weist zwei Eingänge auf IN2 und IN1 und einen
Ausgang OUT. Gemäß dieser Ausführungsform entspricht das Ausgangssignal
OUT dem Multiplikationssignal der zwei Eingangssignale IN2 und INj. Die Eingangssignale
der Verknüpfungseinrichtung aus der 3 können
den Signalen S1 und S2 entsprechen, welche in 1 dargestellt
sind. Somit multipliziert die Gilbert-Zelle aus der 3
das Eingangssignal S1 mit dem zeitlich verzögerten Signal S2. Das Ausgangssignal
der Gilbert-Zelle OUT entspricht dem Ausgangssignal S3 aus der Figur F1. Es ist
denkbar, dass auch andere Verknüpfungseinrichtungen als eine Gilbert-Zelle
eingesetzt werden können, die dieselbe Aufgabe erfüllen. Der Hauptzweck
der Verknüpfungseinrichtung ist, zwei Eingangssignale IN2, IN1 zu einem Ausgangssignal
OUT zu verknüpfen. In diesem Fall erfüllt die Gilbert-Zelle die Aufgabe
eines Multiplizierers bzw. eines Mischers.
Gemäß dieser Ausführungsform kann die Gilbert-Zelle
aus der 3 in Bipolartechnik realisiert werden. Zusätzlich
zu den Bipolartransistoren enthält die Gilbert-Zelle zwei Widerstände
311, 312 und eine Stromquelle 313.
Prinzipiell besteht die Gilbert-Zelle aus der 3
aus drei Differenzverstärkern. Der erste Differenzverstärker wird aus
den Bipolartransistoren 303 und 304 gebildet. Der zweite Differenzverstärker
besteht aus den Transistoren 305 und 306 die ähnlich den
Transistoren 303 und 304 geschaltet sind. Die Ströme, die
zum Betrieb des ersten und des zweiten Differenzverstärkers benötigt werden,
werden von einem dritten Differenzverstärker geliefert. Der dritte Differenzverstärker,
ähnlich geschaltet wie die ersten zwei Differenzverstärker, wird aus den
Transistoren 301 und 302 gebildet. Wie aus der 3
zu entnehmen ist, wird die Spannung IN1 bzw. Eingangsspannung IN1 zwischen den jeweiligen
Basiseingängen der Transistoren 301 und 302 geschaltet. Analog
wird die zweite Eingangsspannung IN2 zwischen den Basiseingängen der Transistoren
303 und 304 geschaltet. Zusätzlich wird ein Pol der Eingangsspannung
IN2 mit der Basis des Bipolartransistors 305 verbunden.
Im Folgenden wird der Betrieb der Gilbert-Zelle gemäß der
Ausführungsform der 3 beschrieben.
Falls die Eingangsspannung IN1 0 ist, stellen sich die Ströme
durch die Transistoren 301 und 302 auf einen Wert ein, der jeweils
der Hälfte des Stromes durch Stromquelle 313 entspricht. D.h. die
Ströme können maximal den Wert des Stromes durch den Transistor
313 annehmen. Durch den symmetrischen Aufbau der Schaltung, sind somit
die Ströme, die sich durch die Widerstände 311 und
312 einstellen werden, gleich Dies bedeutet, dass die Ausgangsspannung
OUT die als Spannungsdifferenz abgegriffen wird, immer Null ist, unabhängig
von der Spannung die am zweiten Eingang IN2 geschaltet wird. Die Widerstände
311 und 312 werden auch Arbeitswiderstände genannt.
Im umgekehrten Fall, falls die zweite Eingangsspannung IN2 Null ist,
werden sich identische Ströme jeweils durch die Transistoren 303 und
304 bzw. 305 und 306 einstellen. Da durch die Arbeitswiderstände
311 und 312 die Summe je eines dieser beiden Ströme fließt,
sind die Ströme durch die Widerstände 311 und 312 gleich
(siehe oben), und es wird sich wieder eine gleiche Ausgangsspannung mit dem Wert
Null einstellen. Dieser Wert, der in diesem Fall Null ist, wird sich unabhängig
von der ersten Eingangsspannung einstellen. In diesem Fall liefert die Gilbert-Zelle
bei einer Multiplikation mit Null den erwarteten Wert Null aus.
Im normalen Betrieb der Gilbert-Zelle werden an den jeweiligen Eingängen
IN2 und INj zwei Spannungen angelegt, die ungleich Null sind. Die am Eingang IN1
angelegte Eingangsspannung, bewirkt dass die Ströme durch die Transistoren
301 bzw. 302 unterschiedlich groß sind. Da die Ströme
durch die Transistoren 301 und 302 jeweils als Speiseströme
für die ersten zwei Differenzverstärker benutzt werden, ist die Ausgangsspannung
proportional zu der Differenz dieser jeweiligen Ströme. Folglich ist das Ausgangssignal
OUT proportional zum Produkt der beiden Eingangsspannungen IN1 und IN2.
4 ist ein Ablaufdiagramm des Verfahrens gemäß
der vorliegenden Erfindung. In einem ersten Schritt 400 wird ein erstes
Signal empfangen. Dieses Signal kann beispielsweise einem Oszillatorsignal oder
einem Testsignal entsprechen. Es soll somit die Frequenz dieses Testsignals bzw.
Oszillatorsignals bestimmt werden. Gemäß dem Verfahren wird das erste
Signal um eine vorherbestimmte Verzögerungszeit verzögert werden. Diese
Verzögerung kann beispielsweise mit einem Verzögerungsglied bzw. Delay
realisiert werden. Falls das erste Signal ein harmonisches Signal ist, kann es in
seiner allgemeinen Form als sin &ohgr;t dargestellt werden. Nach der Verzögerung
wird das verzögerte Signal in mathematischer Form
sin &ohgr;(t ± &Dgr;t)
&Dgr;t entspricht der Verzögerungszeit, die mit Hilfe des Verzögerungsgliedes
eingestellt werden kann und &ohgr; = 2&pgr;f, wobei f der Frequenz des Eingangssignals
entspricht.
In einem nächsten Schritt S420 wird das erste Signal mit einem
verzögerten Signal verknüpft. Das verzögerte Signal und das Eingangssignal
sind oben gemäß deren mathematischen Formeln dargestellt. Gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Form werden die zwei Signale miteinander
multipliziert.
wobei der erste Term dem DC-Offset bzw. Gleichspannungsanteil entspricht, und der
zweite Term entspricht dem hochfrequenten Anteil, der im Weiteren herausgefiltert
wird.
Somit, falls die Frequenz f konstant bleibt, ändert sich der
DC-Offset nicht. Das Offset ist somit ein Maß für die Frequenz. Folglich,
eine indirekte Frequenzmessung kann über das DC-Offset durchgeführt werden.
Dieser Multiplikationsschritt S420 kann mittels einer Gilbert-Zelle
oder eines anderen Multiplizierers durchgeführt werden.
Das aus der Multiplikation resultierende Signal besitzt einen Gleichspannungsanteilwert
und einen hochfrequenten Anteil. Dieser hochfrequente Anteil ist für den Verlauf
des Verfahrens nicht von Bedeutung. In einem nächsten Schritt S430 wird das
resultierende bzw. verknüpfte Signal gefiltert um den Gleichspannungsanteilwert
bzw. die Offset-Werte zu bestimmen.
In einem Schritt S460 kann der nun ermittelte Gleichspannungsanteilwert
in einer Speichereinrichtung bzw. Look-Up-Tabelle gespeichert werden. Die Look-Up-Tabelle
kann zur effektiven Suche eines bestimmten Gleichspannungsanteilwertes verwendet
werden. Alternativ kann in einem Schritt S440 die Frequenz des ersten Signals basierend
auf den Gleichspannungsanteilwert ermittelt werden. Nachdem der Frequenzwert ermittelt
wurde, kann das Verfahren in einem Schritt S450 beendet werden. Auch ist es denkbar,
dass das Verfahren iterativ mit Anlegen eines anderen Eingangssignals erneut gestartet
werden kann. Ferner kann das erste Signal ein Nominalsignal sein. Das heißt,
dass die Frequenz dieses Signals bekannt ist. Somit kann ein direkter Zusammenhang
zwischen der Frequenz und dem sich einstellenden Gleichspannungsanteilwert hergeleitet
werden.
Ferner kann das Verfahren einen Schritt des Ausgebens der ermittelten
Frequenz enthalten.
Das Verfahren kann auch zur Bestimmung der Verzögerungszeiten
bzw. Delays von Verzögerungsgliedern angewendet werden. Diese Verzögerungsglieder
werden beispielsweise benötigt, um eine Phasenverschiebung von Signalen zu
erreichen. Durch Einspeisung eines Signals mit der Normfrequenz lässt sich
gemäß der obigen Formel die Verzögerungszeit bestimmen.
Mit Hilfe des bei der Kalibrierung mit einer Normfrequenz erhaltenen
Wertes liegt der Wert &Dgr;t gemäß der oben aufgeführten Formel
fest. Anhand der obigen Formel kann anschließend aus dem Messwert und dem bekannten
&Dgr;t die Frequenz bestimmt werden. D.h. es muss vorteilhafter Weise nur ein
Wert gespeichert werden.
Ferner kann die vorliegende Erfindung zur Realisierung eines f/U (Frequenz/Spannung)
Umsetzers angewendet werden. Wie bevorstehend erwähnt besteht ein linearer
Zusammenhang zwischen der Frequenz und der Phasenverschiebung gemäß dem
Faktor &ohgr;·&Dgr;T. Somit ändert sich das DG-Offset gemäß
dem Faktor cos(&ohgr;·&Dgr;T). Bezogen auf den Frequenzwert treten mit einem
Frequenzhub von &Dgr;f = 1/&Dgr;T die gleichen DC-Offsetwerte auf. Beispielsweise,
bei 200 Mhz und einer Verzögerung (Delay) von 5 ns beträgt die Phasenverschiebung
360 Grad, bei 400 MHz 720 Grad, bei 600 MHz 1080 Grad usw. Der Ausdruck für
die effektive Phasenverschiebung lautet: f mod (200 MHz)·360 Grad, wobei mod
dem Modulo-Operator entspricht. Somit wiederholt sich die DC-Spannung mit dem Wert
cos(effektive Phasenverschiebung) mit einem Frequenzhub von &Dgr;f = 200 MHz.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung kann eine Erweiterung eines Messbereichs einer Messvorrichtung
realisiert werden. Dies wird gelöst, indem die Nulldurchgänge des DC-Offsetsignals
gezählt werden. Gemäß einer Ausführungsform kann der Verlauf
des DC-Offsets als Taktsignal für einen Digitalzähler verwendet werden.
Falls z.B. der Digitalzähler den Wert 3 aufweist entspricht dies einem DC-Offsetwert
von 60 Grad. Somit weist das zu messende Signal anhand der zugrunde gelegten Werte
eine Frequenz entsprechend (3 + 60/360)·200 MHz = 633 MHz auf. Somit kann ein
unendlicher Messbereich implementiert werden.
Im Falle des f/U Wandlers, lässt sich mit Hilfe des digitalen
Zählers eine Look-Up-Tabelle, eine Speichereinrichtung auslesen oder eine andere
kombinatorische Schaltung ansteuern. Die auf diese Weise generierten Werte lassen
sich als Verstärkung interpretieren, um die das Originaleingangssignal verändert
wird. Über das einstellbare Verzögerungsglied &Dgr;T lässt sich
über Stufen jeder beliebige Verlauf der f/U-Kurve realisieren.
5 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung in der eine Schaltung zur Frequenz- und Phasenmessung dargestellt ist.
Die Vorrichtung aus 5 empfängt eingangsseitig
drei Signale: ein Originalsignal 500, ein phasenverschobenes Originalsignal
503 und ein Auswahlsignal 501. Das Auswahlsignal 501
und das phasenverschobene Originalsignal 503 werden einem Multiplexer
520 zugeführt. Zusätzlich empfängt der Multiplexer
520 ein zeitlich verzögertes Originalsignal 505. Über
das Auswahlsignal 501 lassen sich zwei Betriebsmodi der Vorrichtung einstellen,
Frequenz- bzw. Phasenmessung.
Das Ausgangssignal des Multiplexers 520 wird zusammen mit
dem Originalsignal 500 an einen Multiplizierer 120 weitergeleitet.
Die Funktionsweise und Wirkung des Multiplizierers 120 sind oben näher
erläutert. Das Ausgangssignal des Multiplizierers 120 wird einer Filtereinrichtung
130 zugeführt, die das DC-Offset herausfiltert.
Das gefilterte Signal wird einerseits einer Analogauswerteeinheit
510 und einem digitalen Zähler 580 zugeführt. Der Zählerstand,
der dem Ausgang des digitalen Zählers 580 entspricht, wird an eine
Einrichtung zur Bestimmung der Frequenz 550 weitergeleitet. Die Einrichtung
550 empfängt ebenfalls das Ausgangssignal der Analogauswerteeinheit
550. Die Einrichtung zur Bestimmung der Frequenz 550 kann eine
Look-Up-Tabelle 140 umfassen. Die Tabelle 140 kann zur Bestimmung eines Einstellwerts,
der für den nachfolgenden Verstärker 560 als Stellgröße
dient. Das Ausgangssignal 590 entspricht dem Ausgangssignal 590
des Verstärkers 560.
6 zeigt die Verstärkung des Verstärkers
560, die auf der Basis des Zählerstands eingestellt wird. Die x-Achse
zeigt den entsprechenden Zählerstand und die dazugehörige Frequenz in
MHz (untere Zahlenreihe).
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht
auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist
eine Anzahl von Varianten denkbar, die von dem erfindungsgemäßen Verfahren
auch bei anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen.
Anspruch[de]
Messvorrichtung (100) zum Messen einer Frequenz eines ersten
Signals (S1), umfassend:
eine Verzögerungseinrichtung (110) zum Erzeugen eines zeitlich verzögerten
zweiten Signals (S2) auf der Basis des ersten Signals (S1);
eine Verknüpfungseinrichtung (120) zum Verknüpfen des ersten
Signals mit dem zweiten Signal (S2), um ein drittes Signal (S3) zu erzeugen;
eine Einrichtung zum Filtern (130) eines Gleichspannungsanteils des dritten
Signals (S3); und
eine Einrichtung zum Ermitteln (150) der Frequenz des ersten Signals auf
der Basis des Gleichspannungsanteils.Vorrichtung nach Anspruch 1, weiter umfassend: eine Speichereinrichtung
(140) zum Speichern zumindest eines Wertes des Gleichspannungsanteils.Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Speichereinrichtung eine Look-Up-Tabelle
ist, die eingerichtet ist, zumindest einen Gleichspannungsanteilwert zu speichern.Vorrichtung nach Anspruch 1, weiter umfassend eine Einrichtung (200)
zum Erzeugen von nominalen Signalen, wobei die nominalen Signale Referenzfrequenzen
aufweisen.Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter umfassend
eine Schalteinrichtung (210) zum Zuschalten der nominalen Signalen, um
einen Kalibrierungsbetrieb der Vorrichtung (100) einzurichten.Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine
Verzögerungszeit der Verzögerungseinrichtung (110) einstellbar
ist.Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Multipliziereinrichtung/Verknüpfungseinrichtung ein Mischer ist.Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Multipliziereinrichtung/Verknüpfungseinrichtung eine Multipliziereinrichtung
ist.Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Verknüpfungseinrichtung
eine Gilbert-Zelle ist.Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter umfassend
einen Digitalzähler, der Art eingerichtet, die Gleichspannungsanteilswerte
zu empfangen.Verfahren zum Ermitteln einer Frequenz eines ersten Signals, umfassend:
Empfangen (S400) des ersten Signals;
Verzögern (S410) des ersten Signals um eine vorherbestimmte Verzögerungszeit;
Verknüpfen (S420) des ersten Signals mit dem verzögerten Signal, wobei
ein verknüpftes Signal erzeugt wird;
Filtern (S430) des verknüpften Signals zum Bestimmen eines Gleichspannungsanteilswertes
des verknüpften Signals; und Ermitteln (S440) der Frequenz des ersten Signals
auf der Basis des Gleichspannungsanteilswertes.Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Schritt des Verknüpfens ein
Multiplizieren von zumindest zwei Signalen ist.Verfahren nach Anspruch 11, weiter umfassend:
Speichern (S460) des gefilterten Gleichspannungsanteilswertes.Verfahren nach Anspruch 11, weiter umfassend:
Erzeugen eines nominalen Signals, wobei das nominale Signal eine Referenzfrequenz
aufweist;
Verwenden des nominalen Signals als erstes Signal um einen Kalibrierungsbetrieb
zu starten; und
Speichern eines gefilterten Gleichspannungsanteilswertes des nominalen Signals.Verfahren nach Anspruch 11, weiter umfassend ein Ausgeben der ermittelten
Frequenz.Verfahren nach den Ansprüchen 11 bis 14, weiter umfassend:
Vergleichen des gefilterten Gleichspannungswertes mit dem gespeicherten nominalen
Gleichspannungsanteilswert.Vorrichtung zum Ermitteln einer Frequenz eines ersten Signals, umfassend:
Mittel zum Empfangen des ersten Signals;
Mittel zum Verzögern des ersten Signals um eine vorherbestimmte Verzögerungszeit;
Mittel zum Verknüpfen des ersten Signals mit dem verzögerten Signal, wobei
ein verknüpftes Signal erzeugt wird;
Mittel zum Filtern des verknüpften Signals zum Bestimmen eines Gleichspannungsanteilswertes
des verknüpften Signals; und
Mittel zum Ermitteln der Frequenz des ersten Signals auf der Basis des Gleichspannungsanteilswertes.Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei das Mittel zum Verknüpfen ein
Multiplizierer mit zumindest zwei Eingängen ist.Vorrichtung nach Anspruch 17, weiter umfassend:
Mittel zum Speichern des gefilterten Gleichspannungsanteilswertes.Vorrichtung nach Anspruch 17, weiter umfassend:
Mittel zum Erzeugen eines nominalen Signals, wobei das nominale Signal eine Referenzfrequenz
aufweist;
Mittel zum Verwenden des nominalen Signals als erstes Signal um einen Kalibrierungsbetrieb
zu starten; und
Mittel zum Speichern eines gefilterten Gleichspannungsanteilswertes des nominalen
Signals.Vorrichtung nach Anspruch 17, weiter umfassend Mittel zum Ausgeben der
ermittelten Frequenz.Vorrichtung nach den Ansprüchen 18 bis 21, weiter umfassend:
Mittel zum Vergleichen des gefilterten Gleichspannungswertes mit dem gespeicherten
nominalen Gleichspannungsanteilswert.