Die Erfindung betrifft einen Notaus-Schalter zur Sicherheitsabschaltung
einer Anlage und/oder Maschine mit wenigstens einem Signalelement mit einer optischen
Signalfunktion und einem Schaltelement, das mittels einer Schaltverbindung mit einem
Steuerungsmittel der Anlage und/oder Maschine in Verbindung steht, sowie beispielsweise
ein tragbares Bediengerät oder andere optional aktive Signalgeber im allgemeinen
zum Steuern einer Anlage und/oder Maschine, welches einen solchen Notaus-Schalter
aufweist.
Aus dem Stand der Technik sind Notaus-Schalter zur Sicherheitsabschaltung
einer Anlage und/oder Maschine bekannt, die beispielsweise als Notaus-Taster ausgebildet
sind und die wenigstens ein Signalelement mit einer optischen Signalfunktion und
eine Schaltverbindung zu einem Steuerungsmittel der Anlage und/oder Maschine aufweisen.
Das Signalelement ist als rote Stirnfläche eines Schaltknebels ausgebildet,
der von einer gelben Markierungsfläche umgeben ist und dessen Signalfunktion
in der Erzeugung des schnell erfassbaren und gut sichtbaren Farbkontrasts zwischen
dem roten Schaltknebel und seiner gelben Umgebung liegt. Gattungsgemäße
Notaus-Taster sind in Industrieanlagen und/oder Maschinen zwingend vorgeschrieben,
und zwar sowohl an ortsfesten Anlagen als auch an tragbaren Bediengeräten mit
einer lösbaren bzw. unterbrechbaren Schaltverbindung.
Problematisch an der statischen Farbgebung des Notaus-Tasters bzw.
des Signalelements ist, dass von diesem im Notfall auch dann eine Signalwirkung
bzw. Signalfunktion ausgeht, wenn die Schaltverbindung unterbrochen ist, so dass
ein Betätigen des Notaus-Tasters keine Notabschaltung bewirken kann. In diesem
Fall ist die Signalfunkiton des Notaus-Tasters irreführend und durch ein unnötiges
Drücken des Notaus-Tasters kann im Notfall wertvolle Zeit verloren gehen.
Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine Signalwirkung
des Notaus-Schalters bei unterbrochener bzw. inaktiver Schaltverbindung zu verhindern.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, einen
gattungsgemäßen Notaus-Schalter bzw. ein tragbares Bedienelement mit einem
solchen Notaus-Schalter mit einem ein Mittel zum inhärenten Deaktivieren der
optischen Signalfunktion des Signalelements bei unterbrochener Schaltverbindung
auszustatten. Durch das Mittel kann eine irreführende Signalfunktion im Falle
einer unterbrochenen Schaltverbindung vermieden werden. Dabei kann das Mittel beispielsweise
als Mechanismus oder Schaltung ausgebildet sein und besonders vorteilhaft mit einem
Sensorelement zum Erkennen eines Zustands der Schaltverbindung zusammenwirken. Ein
erfindungsgemäßer Notaus-Schalter kann insbesondere als Notaus-Taster
ausgebildet sein.
Da tragbaren Bediengeräte von Maschinen und/oder Anlagen häufig
mit inaktiver Schaltverbindung oder mit entladenen Batterien in einem Gefahrenbereich
liegen, kommen die Vorteile der Erfindung insbesondere dann zum Tragen, wenn ein
erfindungsgemäßer Notaus-Schalter in ein tragbares oder kabelloses Bediengerät
integriert ist. Als tragbare Bediengeräte, in denen ein erfindungsgemäßer
Notaus-Schalter einsetzbar ist, kommen beispielsweise Handverfahreinheiten, Handprogrammiergeräte
oder Teachpendants für Industrieroboter oder ähnliche Anlagen in Betracht.
Da insbesondere hier das Problem der inaktiven bzw. unterbrochenen
Schaltverbindung auftritt, sind besondere Sicherheitsvorteile im Zusammenhang mit
Notaus-Schaltern und/oder tragbaren Bediengeräten erreichbar, deren Schaltverbindung
mit der Anlage und/oder Maschine lösbar ist.
Eine einfach aktivierbare und deaktivierbare Signalfunktion, die überdies
auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen sicher funktioniert, kann vorzugsweise
erreicht werden, indem das Mittel zum Ansteuern von elektrischen, physikalischen
oder chemischen Leuchtmitteln für das Signalelement ausgebildet ist. In bevorzugter
Ausführung weist das Mittel dabei eine elektrische Schaltsteuerung für
das Signalelement auf, die zur Deaktivierung der optischen Signalfunktion des Signalelements
die Leuchtmittel in einer Farbmischung leuchten lässt, die keine Signalfunktion
aufweist.
Eine gezielte Signalwirkung kann durch ein Lichtleiterelement zum
Aufnehmen und Weiterleiten des von dem Leuchtmittel erzeugten Lichts zu dem Signalelement
oder insbesondere zu einer im Einbauzustand sichtbaren Signaloberfläche erreicht
werden. Durch das Lichtleiterelement können Streuverluste, welche die Signalwirkung
schmälern könnten, auf ein Minimum reduziert werden.
Hat der Notaus-Schalter ein Lichtverteilerelement zum gleichmäßigen
Verteilen des von dem Leuchtmittel erzeugten Lichts über eine im Einbauzustand
sichtbare Signaloberfläche, kann eine homogen beleuchtete Signaloberfläche
mit einer weithin sichtbaren Signalwirkung erreicht werden.
In höchst bevorzugter Ausführung ist das Signalelement derart
ausgebildet, dass es in einem von dem Leuchtmittel unbeleuchteten Zustand keine
Signalfunktion aufweist. Dabei kann vorgesehen sein, dass das Signalelement aus
transparentem oder klarem Kunststoff besteht und eine insbesondere opake oder
matt durchscheinende Signaloberfläche aufweist, die selbst keine Signalfunktion
aufweist.
Um das Aktivieren/Deaktivieren der optischen Signalfunktion des Signalelements
möglichst einfach zu gestalten kann das Mittel beispielsweise als mechanisches
Bauteil realisiert sein, das zwischen einer optisch sichtbaren Position und einer
optisch verborgenen Position beweglich ist. Hierzu kann das mechanische Bauteil
vorzugsweise eine Signalfunktion aufweisen und sich bei unterbrochener Schaltverbindung
in der optisch verborgenen Position befinden. Alternativ kann das mechanische Bauteil
keine Signalfunktion aufweisen und zum optischen Verdecken des Signalelements bei
unterbrochener Schaltverbindung ausgebildet sein.
Weiterhin kann der eine Signalfunktion aufweisende Notaus-Schalter
vorteilhaft aus einer bei bestehender Schaltverbindung zugänglichen Position
in eine bei unterbrochener Schaltverbindung unzugängliche Position, insbesondere
verborgene Position, beweglich sein.
Eine vorteilhafte Funktionsintegration kann dadurch realisiert werden,
dass das Signalelement ein Schaltknebel des Notaus-Schalters ist, in welchen das
Lichtleiterelement und/oder das Lichtverteilerelement integriert sein kann. In bevorzugter
Ausführung kann zur Erzeugung einer adäquaten Signalwirkung der Schaltknebel
in seiner Signalfunktion rot erscheinen. Alternativ oder zusätzlich kann das
Signalelement eine in ihrer Signalfunktion gelb erscheinende Unterlage sein.
In einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das
Lichtleiterelement und/oder das Lichtverteilerelement einstückig mit einem
transparenten Führungsschaft des Schaltknebels ausgebildet ist. Dadurch kann
eine sichere Verteilung und/oder Leitung des von einer gehäusefesten, unterhalb
des Führungsschafts angeordneten Lichtquelle erzeugten Lichts zu der die sichtbare
Oberfläche des Schaltknebels bildenden Signaloberfläche realisiert werden.
Eine defektanfällige Stromversorgung eines in einem beweglichen Schaltknebel
angeordneten Leuchtmittels kann vermieden werden, wodurch die Funktionssicherheit
des erfindungsgemäßen Notaus-Schalters weiter erhöht werden kann.
Durch eine Stromversorgungseinheit, welche das Signalelement und eine
Signalerzeugungseinheit zum Erzeugen eines Notaus-Signals gleichzeitig speist, kann
eine irreführende Signalwirkung sicher auch im Falle einer fehlenden Stromversorgung
vermieden werden. Das Mittel zum automatischen Deaktivieren der optischen Signalfunktion
des Signalelements bei inaktiver Schaltverbindung kann in der gemeinsamen Stromversorgung
bestehen oder ergänzend zu der durch diese implizierten Sicherungsfunktion
wirken.
Die Vorteile der Erfindung treten besonders dann zum Vorschein, wenn
ein tragbares Bediengerät mit einem erfindungsgemäßen Notaus-Schalter
drahtlos mit der Steuerung der Anlage und/oder Maschine in Verbindung steht.
Die Gefahr einer inaktiven bzw. unterbrochenen Schaltverbindung ist
besonders groß, wenn die Schaltverbindung drahtlos, insbesondere als Funkverbindung,
ausgebildet ist. Da Bediengeräte mit einer Funkverbindung häufig auch
batteriebetrieben sind, kann die Schaltverbindung auch durch die Entladung der Batterie
unterbrochen werden.
In einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das
Mittel dazu vorgesehen ist, zum Deaktivieren der Signalfunktion das Signalelement
abzudecken. Dazu kann das Mittel als mechanischer Schieber ausgebildet sein, der
Beispielsweise mit einem Stecker der Schaltverbindung zusammenwirkt.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Figurenbeschreibung.
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Figuren, die
Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination,
die der Fachmann auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen
zusammenfassen wird.
Dabei zeigen:
1 einen Notaus-Taster in einer schematischen Schnittdarstellung
und
2 ein tragbares Bediengerät zum Steuern einer
Anlage und/oder Maschine mit einem Notaus-Taster nach 1.
1 zeigt einen Notaus-Taster zur Sicherheitsabschaltung
einer Anlage und/oder Maschine 10 (2) mit
einem als Leuchtkörper ausgebildeten Signalelement 12 mit einer optischen
Signalfunktion und einer Schaltverbindung 16 zu einem Steuerungsmittel
14 der Anlage und/oder Maschine 10(2).
Die Singnalverbindung 16 ist hier durch ein Paar von Schaltelementen
18, 20 dargestellt, deren Öffnen einen Stromkreis unterbricht,
woraufhin ein Notaus-Signal erzeugt wird.
Das Signalelement 12 ist Teil eines Schaltknebels
22, der im Wesentlichen die Form eines Pilzes aufweist, wobei das Signalelement
12 den Schirm des Pilzes bildet, der ferner einen Schaft von der Form eines
Hohlzylinders aufweist, der als Führungsschaft 24 wirkt. Der gesamte
Schaltknebel 22 ist aus vorzugsweise einem farblosen, transparenten Kunststoff
gebildet. Der Führungsschaft 24 ist axial beweglich
in einer Führungshülse 26 gelagert. Im Zentrum des Führungsschafts
24 ist ein dornartiger Fortsatz 28 angeordnet, der eine mechanische
Verbindung zu den Schaltelementen 18, 20 herstellt.
Um die Signalfunktion zu realisieren, wird ist das Signalelement
12 durch zwei oder mehr als hocheffiziente Leuchtdioden ausgebildete Leuchtmittel
30, 32 ergänzt, die unterhalb der unteren, klaren, nicht
mattierten und ringförmigen Stirnfläche 34 des Führungsschafts
24 angeordnet sind.
Die Leuchtdioden 30, 32 erzeugen im aktiven Zustand
rotes Licht, welches über die beispielsweise untere Stirnfläche
34 des Führungsschafts 24 eindringt.
Ein Großteil des Lichts wird an den Mantelflächen
36, 38 des Führungsschafts 24 total reflektiert,
so dass der Führungsschaft 24 des Schaltknebels 22 ein Lichtleiterelement
44 zum Aufnehmen und Weiterleiten des von dem Leuchtmittel 30,
32 erzeugten Lichts zu einer im Einbauzustand sichtbaren Signaloberfläche
40 des Signalelements 12 bildet.
Durch die Mattierung der Signaloberfläche 40 und den
durch den Führungsschaft 24 verlängerten Weg des Lichts von den
Leuchtmitteln 30, 32 zu der Signaloberfläche 40
wirkt der Führungsschaft 24 gleichzeitig als ein Lichtverteilerelement
42 zum gleichmäßigen Verteilen des von dem Leuchtmittel
30, 32 erzeugten Lichts über die im Einbauzustand sichtbare
Signaloberfläche 40.
Das Lichtleiterelement 44 und das Lichtverteilerelement
42 sind demnach einstückig mit einem transparenten Führungsschaft
24 des Schaltknebels 22 ausgebildet.
Die Signaloberfläche 40 ist eine konvex gekrümmte
Oberseite der Pilzform des Schaltknebels 22 und ist mattiert, um die Streuung
des Lichts in alle Richtungen zu begünstigen, so dass die Signalwirkung des
Signalelements 12 weitgehend unabhängig vom Blickwinkel des Betrachters
ist. Die Signaloberfläche 40 wird dadurch gleichmäßig ausgeleuchtet
und erscheint dem Betrachter als klar sichtbare, runde, leuchtende Fläche.
Die Signalwirkung des Signalelements 12 wird durch eine gelbe, das Signalelement
12 ringförmig umgebende Unterlage 46 ergänzt, so dass
sich insgesamt die für solche Notaus-Taster vorgeschriebene, gelb-rote Farbgebung
ergibt.
Die Leuchtmittel 30, 32 weisen jeweils Stromversorgungsleitungen
48, 50 auf, durch welche sie aktivierbar und deaktivierbar sind.
Im inaktiven Zustand der Leuchtmittel 30, 32 erscheint das Signalelement
12 durch die mattierte Signaloberfläche 40 weiß bzw.
grau und unscheinbar, so dass es keine Signalwirkung entfaltet. Durch das Ausschalten
der Leuchtmittel 30, 32 wird die Signalfunktion deaktiviert, so
dass die Leuchtmittel 30, 32 bzw. ihre Stromversorgungsleitungen
48, 50 und evt. vorgelagerte Schaltungen ein Mittel zum Deaktivieren
der optischen Signalfunktion des Signalelements 12 bei inaktiver Schaltverbindung
16 bilden.
Das Deaktivieren erfolgt inhärent, da eine gemeinsame Stromversorgungseinheit
52 (2) das Signalelement 12 und eine
in 2 dargestellte Signalerzeugungseinheit
54 zum Erzeugen eines Notaus-Signals gleichzeitig speist. Wird die Stromversorgung
und mit ihr die Schaltverbindung 16 unterbrochen, erlöschen auch die
Leuchtmittel 30, 32, wodurch das Signalelement 12 automatisch
seine Signalfunktion verliert.
2 zeigt schematisch ein tragbares Bediengerät
zum Steuern einer Anlage und/oder Maschine 10 mit einem Notaus-Taster von
der in 1 dargestellten Art. Die nur schematisch dargestellte
Maschine 10 ist im vorliegenden Fall ein Industrieroboter, wobei der Einsatz
in jedem nur denkbaren Gefahrenbereich möglich ist. Das Bediengerät ist
ein Funk-Pendant zum Steuern bzw. Programmieren oder "Teachen" des Industrieroboters.
Die Sicherheitsabschaltung der Anlage und/oder Maschine
10 erfolgt über eine unterbrechbare Schaltverbindung 16 zu
einem Steuerungsmittel 14 der Anlage und/oder Maschine 10. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Schaltverbindung 16 zwischen
dem Bedienelement als Funkverbindung ausgebildet, wobei prinzipiell auch eine durch
ein Kabel realisierte Schaltverbindung 16 denkbar wäre. Im vorliegenden
Fall ist die Schaltverbindung 16 zur Steuerung der Maschine 10
auf Distanz im nicht ortsfesten Betrieb vorgesehen.
Das Bediengerät weist neben dem Signalelement 12 eine
Signalerzeugungseinheit 54 und eine als Batterie ausgebildete Stromversorgungseinheit
52 auf, welche die Signalerzeugungseinheit 54 und die Leuchtmittel
30, 32 speist.
Die Signalerzeugungseinheit 54 ist Teil einer Steuerungseinheit
56, die durch geeignete Abfragesignale dauernd prüft, ob die Funkverbindung
besteht. Ist dies nicht der Fall, so deaktiviert die Steuerungseinheit
56 die Leuchtmittel 30, 32 und wirkt demnach als Mittel
zum automatischen Deaktivieren der optischen Signalfunktion des Signalelements
12 bei unterbrechbarer Schaltverbindung 16.
Die Signalerzeugungseinheit 54 kommuniziert über die
Schaltverbindung 16 mit dem an der Maschine 10 angeordneten Steuerungsmittel
14, so dass die Maschine über das Bediengerät fernsteuerbar ist.
Zum Steuern der Maschine 10 hat das Bediengerät neben
dem Notaus-Taster noch weitere, hier nicht dargestellte Bedienknöpfe.
In einer alternativen, hier nicht dargestellten Ausgestaltung der
Erfindung ist dass das Mittel dazu vorgesehen, zum Deaktivieren der Signalfunktion
das Signalelement oder die Leuchtmittel abzudecken. Dazu kann das Mittel als mechanischer
Schieber ausgebildet sein, der beispielsweise mit einem Stecker der Schaltverbindung
zusammenwirkt.
- 10
- Maschine
- 12
- Signalelement
- 14
- Steuerungsmittel
- 16
- Schaltverbindung
- 18
- Schaltelement
- 20
- Schaltelement
- 22
- Schaltknebel
- 24
- Führungsschaft
- 26
- Führungshülse
- 28
- Fortsatz
- 30
- Leuchtmittel
- 32
- Leuchtmittel
- 34
- Stirnfläche
- 36
- Mantelfläche
- 38
- Mantelfläche
- 40
- Signaloberfläche
- 42
- Lichtverteilerelement
- 44
- Lichtleiterelement
- 46
- Unterlage
- 48
- Stromversorgungsleitung
- 50
- Stromversorgungsleitung
- 52
- Stromversorgungseinheit
- 54
- Signalerzeugungseinheit
- 56
- Steuerungseinheit