Die Wirksamkeit von Waschvorgängen wird von allen großen
Waschmittelproduzenten als auch Waschmaschinenherstellern sowie unabhängigen
Dritten regelmäßig beurteilt. Dabei kommen künstlich angeschmutzte
standardisierte Testgewebe zum Einsatz. (Vergleich EMPA Testmaterialien AG St Gallen:
"Beurteilung von Waschmitteln und Waschverfahren mit künstlich angeschmutzten
Testgeweben")
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde,
dass sich die verwendeten Testgewebe zum einen frei in der Waschmaschine bewegen
und zum anderen mit einer einzigen Mischung angeschmutzt werden. Damit muss für
jede Anschmutzung ein eigenes Gewebe verwendet werden. Wird zusammen mit Ballastwäsche
gewaschen ist das Widerfinden und zuordnen aufwendig.
Der im Patentanspruch 2 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde
dass die gereinigten Testgewebe nach dem Waschgang noch mit den nun ausgeblichenen
Verschmutzungsindikatoren verknüpft werden müssen. Dies wird dadurch erleichtert
indem Anschmutzungen verwendet werden die eine deutliche natürliche Färbung
vorweisen oder künstlich angefärbt werden.
Der in Patentanspruch 3 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde,
dass bisher die Beurteilung der Waschwirkungen anhand von teuren Remissionsmessungen
mit Spektralphotometern im Labor erfolgt.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es nun, einen kompakten
durchströmbaren Prüfkörper (2) in die gefüllte oder
leere Waschmaschine zu geben und ermöglicht es dem Konsumenten oder Kleinbetrieben
diese Tests ohne ausgebildete Fachkräfte durchzuführen.
Dabei sollen verschiedene Anschmutzmittel/Indikatoren die auf Testgewebe
(1) aufgetragen werden dazu dienen, Reinigungswirkungen zu messen. Zu den
zu erfassenden Dimensionen zählen Bleichen & Aufhellen, Essensrestentfernungsfähigkeit,
Waschmechanik und Waschmitteldosierung.
Zu den geeigneten Anschmutzmitteln die den einzelnen Indikatoren zugeteilt
wurden zählen – basierend auf Gleichung natürlicher Farbstoffe
basierend auf Tee/Rotwein, Maisstärke/Nutella, Makeup/Lippenstift/Hautfett/Talg,
Pigmenten/Ruß.
Die Farbstoffe wurden danach ausgewählt, dass diese nicht das
Testgewebe sondern lediglich das Anschmutzmittel färben
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im Folgenden näher beschrieben. Der Prüfkörper kann dabei
verschiedene Formen (Kugel, Würfel, Zylinder, ...) annehmen
Es zeigen
1 Bespannter Prüfkörper
2 Separate Farbtafel
Es folgt die Erläuterung der Erfindung anhand der Zeichnungen
nach Aufbau und ggf. auch nach Wirkungsweise der dargestellten Erfindung.