Die Erfindung betrifft die vorausschauende Bestimmung einer Übersetzungsänderung
für elektronisch gesteuerte Getriebe für Kraftfahrzeuge.
In der noch nicht veröffentlichten DE
102005040179.1 der Anmelderin wird eine Struktur für eine vorausschauende
Bestimmung einer Übersetzungsänderung vorgeschlagen, bei welcher einem
Korrekturmodul ein erster Gangvorschlag, Fahrer-/Fahrzeugdaten sowie Umgebungsinformationen
über die aktuelle und vorausliegende Fahrzeugumgebung zugeführt werden.
Die Umgebungsdaten können Navigationsdaten aus Navigationssystemen entsprechen,
durch welche eine vorausliegende Fahrsituation erkannt wird. Außerdem können
die Umgebungsdaten auch durch Umgebungssensoren bestimmt werden. In dem Korrekturmodul
wird in einem Fahrsituationsmodul aus den eingehenden Daten eine Fahrsituation bestimmt.
Einer Fahrsituation entspricht üblicher Weise eine vorausliegende Kurve, eine
vorausliegende Fahrbahnsteigung, eine vorausliegende Kreuzung, eine vorausliegende
Autobahnein- oder -ausfahrt oder eine vorausliegende lange gerade Wegstrecke. Informationen
über die Fahrsituation werden einem Bestimmungsmodul zugeführt, in welchem
eine Anpassung des ersten Gangvorschlages durchgeführt werden kann. In der
Anmeldung wird allerdings nicht erläutert, wie die Änderung des ersten
Gangvorschlags durchgeführt werden kann.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur
vorausschauenden Änderung des ersten Gangvorschlags zu ermöglichen, durch
welches die Spontaneität, die Sportlichkeit und der Fahrspaß von Kraftfahrzeugen
mit elektronisch gesteuerten Getrieben verbessert wird.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren zur Bestimmung einer Übersetzungsänderung
entsprechend dem Hauptanspruch gelöst. Zur Bestimmung einer Änderung des
ersten Gangvorschlages werden erfindungsgemäß verschiedene Eingriffe vorgeschlagen.
Die Eingriffe werden erfindungsgemäß in Abhängigkeit einer vorausschauend
erkannten Fahrsituation bestimmt. Das bedeutet, dass die Eingriffe in Abhängigkeit
einer dem Fahrzeug vorausliegenden Fahrsituation innerhalb einer vorausliegenden
Wegstreckenlänge bestimmt werden.
Die möglichen Eingriffe bestehen aus einem Ganghalten, einem
einfachen Gang-rückschalten, einem mehrfachen Gang-rückschalten, einem
einfachen oder mehrfachen Gang-hochschalten oder als Sonderfall dem stufenweisen
einfachen Ganghoch- bzw. rückschalten. Dabei steht Gang nicht nur für
eine feste Fahrstufe, sondern allgemein für eine beliebige Übersetzung
oder Übersetzungsstufe.
Der Eingriff 'Gang-halten' kann aufgeteilt werden in die Unterdrückung
eines Hochschaltens (Hochschaltunterdrückung), wenn beispielsweise der Fahrer
oder ein Assistenzsystem eine Lastrücknahme auslöst. Außerdem kann
der Eingriff auch durch eine vorausschauend ausgelöste Hoch- oder Rückschaltung
dargestellt werden. Der Eingriff kann auch beim Übergang von der erfindungsgemäßen
vorausschauenden Schaltstrategie zur konventionellen Schaltstrategie, bei welcher
beispielsweise der erste Gangvorschlag durch eine konventionelle, adaptive Getriebesteuerung
bestimmt wird, durchgeführt werden.
Ein Eingriff durch ein 'Gang-rückschalten' wird durchgeführt,
wenn eine Fahrzeugbremse betätigt wird. Die Bremsbetätigung kann festgestellt
werden durch ein Aufleuchten des Bremslichtes oder wenn der Bremsdruck über
einem Schwellwert liegt. Auch bei einer Verzögerung des Fahrzeugs, weiteren
Bedingungen sowie einer Fahrpedalbetätigung durch Fahrer oder Assistenzsystem
kann ein Eingriff durch Gang rückschalten durchgeführt werden. Ebenso
wird ein solcher Eingriff spontan, wie z.B. bei niedriger Motordrehzahl und weiteren
Bedingungen durchgeführt. Eine Verzögerung des Fahrzeugs kann dadurch
festgestellt werden, dass sich die Fahrzeuggeschwindigkeit verringert bzw. der Gradient
der Abtriebsdrehzahl negativ ist. Eine Verzögerung kann beispielsweise durch
eine Rücknahme des Fahrpedals, durch eine Bremsbetätigung oder durch eine
Steigung hervorgerufen werden.
Der Eingriff durch ein 'mehrfaches Gang-rückschalten' wird beispielsweise
bei erhöhtem Bremsdruck ausgeführt. Der Bremsdruck wird als erhöht
erkannt, sobald er eine entsprechende Bremsdruckfunktion erfüllt. Auch die
Dauer des Anliegens eines Bremsdruckes durch den Fahrer oder durch das Assistenzsystem
kann diesen Eingriff bedingen. In einer weiteren Ausbildung tritt ein solcher Eingriff
ein, wenn zumindest eine erhöhte Verzögerung des Fahrzeugs bzw. eine Verzögerung
über eine längere Zeit erkannt wird sowie eventuell eine Fahrpedalbetätigung
durch den Fahrer oder das Assistenzsystem durchgeführt wird. Ein mehrfaches
'Gang-rückschalten' kann auch spontan, bei niedriger Motordrehzahl und einer
Erfüllung einer entsprechenden Motordrehzahlfunktion durchgeführt werden.
Der Eingriff durch ein einfaches oder mehrfaches Gang-hochschalten
wird spontan durchgeführt, z.B. bei hoher Motordrehzahl, wenn eine entsprechende
Motordrehzahlfunktion erfüllt ist.
Der Sonderfall des Eingriffs durch ein 'stufenweises einfaches Ganghoch-
bzw. -rückschalten' wird beim Übergang von vorausschauendem Übersetzungsvorschlag
zu konventionellen Übersetzungsvorschlag durchgeführt. Dann also, wenn
vom Bestimmungsmodul kein zweiter Gangvorschlag aufgrund einer
vorausschauend erkannten Fahrsituation mehr gebildet wird und zum ersten Gangvorschlag
übergeleitet wird.
Erfindungsgemäß wird in dem Bestimmungsmodul in mindestens
zwei Schritten überprüft, ob eine Änderung des ersten Gangvorschlages
durch einen der genannten Eingriffe durchgeführt wird oder nicht. In einem
ersten Schritt wird überprüft, ob eine oder mehrere Schaltsituationen
für einen der Eingriffe eingetreten sind. Wenn mindestens eine Schaltsituation
eingetreten ist, kann grundsätzlich ein entsprechender Eingriff durchgeführt
werden. Es können aber auch mehrere Schaltsituationen gleichzeitig eingetreten
sein. Damit einer der Eingriffe durchgeführt wird, müssen für diesen
Eingriff zusätzlich die entsprechenden Bedingungen für die Durchführung
des Eingriffes erfüllt sein. Ob die jeweiligen Bedingungen erfüllt sind,
wird in einem zweiten Schritt geprüft. Wenn die Bedingungen für einen
Eingriff erfüllt sind, wird in einem darauf folgenden Schritt ein zweiter Gangvorschlag
gebildet. Dieser zweite Gangvorschlag kann dann direkt an ein Getriebe weitergeleitet
werden. Wenn keine der Bedingungen erfüllt ist, wird der erste Gangvorschlag
dem Getriebe zugeführt.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
einen Eingriff eingetreten ist, wird immer geprüft, ob eine Fahrsituation erkannt
ist. Nur bei einer erkannten Fahrsituation kann eine Schaltsituation für einen
Eingriff eintreten. Weiterhin wird vorteilhafter Weise überprüft, ob der
zur jeweiligen Schaltsituation gehörende Eingriff in der erkannten Fahrsituation
erlaubt ist. Außerdem wird in weiteren Ausgestaltungen geprüft, ob verschiedene
dynamische Funktionen erfüllt sind. Zu diesen dynamischen Funktionen gehören
eine Motordrehzahlfunktion, eine Gangzahlfunktion und eine Querbeschleunigungsfunktion,
wobei die Funktionen für jeden der Eingriffe unterschiedlich definiert werden.
Die Motordrehzahlfunktion hängt zumindest von der erkannten vorausliegenden
Fahrsituation, der Fahrzeuggeschwindigkeit, der aktuellen Übersetzung, der
aktuellen oder vorausliegenden Fahrbahnsteigung ab. In einer weiteren Ausgestaltung
hängt die Motordrehzahlfunktion zusätzlich von einer Innerorterkennung
und/oder vom Grad der Sportlichkeit ab. Die Motordrehzahl kann auch die am Getriebeeingang
vorliegende Drehzahl sein. Die Gangzahlfunktion hängt zumindest von der erkannten
Fahrsituation, der aktuellen oder vorausliegenden Fahrbahnsteigung und/oder vom
Grad der Sportlichkeit ab und beschreibt eine erlaubte Übersetzungsstufe. Die
Querbeschleunigungsfunktion hängt von der aktuellen Fahrzeuggeschwindigkeit
und/oder vom Grad der Sportlichkeit ab. Für die Überprüfung der Schaltsituation
werden in weiteren Ausgestaltungen auch geprüft, ob bereits andere Eingriffe
in derselben Fahrsituation vorgenommen wurden und/oder eine Differenz zwischen dem
ersten Gangvorschlag und einem zweiten Gangvorschlag besteht.
Für die Überprüfung ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'Gang-halten' vorliegt, wird geprüft, ob eine vorausliegende Fahrsituation
erkannt wurde, ob ein Ganghalten in dieser vorausliegenden Fahrsituation erlaubt
ist, ob die aktuelle Motordrehzahl die dynamische Motordrehzahlfunktion erfüllt,
ob eine Gangzahlfunktion vom aktuellen Gang nicht unterschritten wird und/oder ob
ein auf Fahrzeugdaten beruhender Plausibilitätstest für die vorausschauend
erkannte Fahrsituation erfüllt ist und/oder ob sich in Abhängigkeit des
Plausibilitätstests das Fahrzeug aktuell in der vorausschauend erkannten Fahrsituation
befindet, die Situation aber noch nicht abgeklungen ist. Ein Ausstieg aus dieser
Schaltsituation erfolgt auch, falls weder die Bedingungen für die Durchführung
des Eingriffs 'Gang halten' erfüllt sind und ein von einer adaptiven Getriebesteuerung
konventionell ausgelöster Hochschaltwunsches vorliegt, noch die Bedingungen
für die Durchführung des Eingriffs 'einfaches bzw. mehrfaches Gang-rückschalten'
noch die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs 'einfache bzw.
mehrfache Verzögerungsrückschaltung' noch die Bedingungen für die
Durchführung des Eingriffs 'einfaches bzw. mehrfaches spontanes Gang-rückschalten'
erfüllt sind und der zweite Gangvorschlag kleiner als der erste Gangvorschlag
ist noch die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs 'einfaches
bzw. mehrfaches spontanes Gang-hochschalten' erfüllt sind und der zweite Gangvorschlag
größer als der erste Gangvorschlag ist.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'stufenweises einfaches Ganghalten' vorliegt wird geprüft, ob
eine vorausliegende Fahrsituation erkannt ist oder ob keine vorausliegende Fahrsituation
mehr erkannt wird, aber eine Differenz zwischen dem ersten Übersetzungsvorschlag
und dem zweiten, angepassten Übersetzungsvorschlag vorliegt. In einer Ausgestaltung
wird weiterhin geprüft, ob der Eingriff 'stufenweises einfaches Gang hatten'
erlaubt ist. Weiterhin kann die Schaltsituation für diesen Eingriff nur eintreten,
falls die Eingriffe 'stufenweise einfaches Gang-rückschalten' oder stufenweise
einfaches Gang-hochschalten' bereits durchgeführt wurden. Ein Ausstieg aus
der Situation erfolgt, falls der erste Übersetzungsvorschlag und die aktuell
vorliegende Übersetzung übereinstimmen.
Für die Überprüfung ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'einfaches Gang-rückschalten' vorliegt, wird geprüft, ob
eine vorausliegende Fahrsituation erkannt ist, ob der Eingriff 'einfaches Gang-rückschalten'
in dieser Fahrsituation erlaubt ist, ob die nach der einfachen Rückschaltung
zu erwartende Motordrehzahl eine dynamische Motordrehzahlfunktion erfüllt,
ob die Querbeschleunigungsfunktion von der aktuellen Querbeschleunigung nicht überschritten
ist, ob die Gangzahlfunktion von der aktuellen Gangzahl nicht unterschritten ist
und die Situationsausstiegsbedingung nicht erfüllt sind. Der Ausstieg aus dieser
Situation erfolgt, wenn der Eingriff 'einfaches Gang- rückschalten' erfolgt
ist und, abhängig von der Ausgestaltung, entweder kein Bremslichtsignal mehr
anliegt oder der aktuelle Bremsdruck eine Bremsdruckfunktion unterschreitet und
weiterhin entweder keine Fahrzeugverzögerung mehr vorliegt oder, je nach Ausführung,
erneut ein Bremslichtsignal anliegt oder der aktuelle Bremsdruck die Bremsdruckfunktion
erneut überschreitet.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff' mehrfaches Gang-rückschalten' vorliegt, wird geprüft, ob
eine vorausliegende Fahrsituation erkannt ist, der Eingriff 'mehrfaches Gang-rückschalten'
in der erkannten vorausliegenden Fahrsituation erlaubt ist, die nach der mehrfachen
Rückschaltung zu erwartende Motordrehzahl die dynamische Motordrehzahlfunktion
erfüllt, die Querbeschleunigungsfunktion von der aktuellen Querbeschleunigung
nicht überschritten ist die Gangzahlfunktion von der aktuellen Übersetzung
nicht überschritten ist oder, falls bezogen auf dieselbe Fahrsituation bereits
eine einfache vorausschauende Rückschaltung erfolgt ist und weiterhin die Schaltsituation
für den Eingriff 'einfaches Gang rückschalten' vorliegt. Ein Ausstieg
aus der Schaltsituation erfolgt, wenn der Eingriff 'mehrfaches Gangrückschalten'
erfolgt ist, keine Fahrzeugverzögerung vorliegt und, je nach Ausüfhrung,
entweder kein Bremssignal mehr anliegt oder der aktuelle Bremsdruck eine Bremsdruckfunktion
unterschreitet oder ein erhöhter Bremsdruck über eine gewisse Zeit nicht
mehr anliegt oder, je nach Ausführung, erneut entweder ein Bremslichtsignal
anliegt oder der aktuelle Bremsdruck eine Bremsdruckfunktion erneut überschreitet.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'einfache Verzögerungsrückschaltung' vorliegt, wird geprüft,
ob eine vorausliegende Fahrsituation erkannt ist, der Eingriff 'einfache Verzögerungsrückschaltung'
in dieser vorausschauenden Fahrsituation erlaubt ist, die nach der Rückschaltung
zu erwartende Motordrehzahl eine dynamische Motordrehzahlfunktion erfüllt,
die Querbeschleunigungsfunktion von der aktuellen Querbeschleunigung nicht überschritten
ist, die Gangzahlfunktion vom aktuellen Gang nicht unterschritten ist und die Ausstiegsbedingungen
nicht erfüllt sind. Ein Ausstieg aus dieser Schaltsituation erfolgt, wenn ein
Eingriff 'einfache Verzögerungsrückschaltung' durchgeführt wurde
und weiterhin kein positiver Fahrpedalgradient oder E-Gasgradient vorhanden ist
und weiterhin keine (merkliche) Fahrzeugverzögerung vorhanden ist. Eine Verzögerungsrückschaltung
beschreibt eine Rückschaltung, welche aufgrund der Fahrzeugverzögerung
und weiteren Nebenbedingungen, wie bspw. Fahrbahnsteigung oder positivem Fahrpedalgradient
ausgelöst wird. Dabei darf die Fahrzeugverzögerung aber nicht durch eine
Bremsbetätigung wie bei den 'normalen' Rückschaltungen entstanden sein.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'mehrfache Verzögerungsrückschaltung' vorliegt, wird geprüft,
ob eine vorausliegende Fahrsituation erkannt ist, der Eingriff 'mehrfache Verzögerungsrückschaltung'
in dieser Fahrsituation erlaubt ist und entweder die nach der mehrfachen Rückschaltung
zu erwartende Motordrehzahl eine dynamische Motordrehzahlfunktion erfüllt,
die Querbeschieunigungsfunktion von der aktuellen Querbeschleunigungsfunktion nicht
überschritten ist, die Gangzahlfunktion vom aktuellen Gang nicht unterschritten
ist oder es wird geprüft, ob bezogen auf dieselbe vorausliegende Fahrsituation
bereits ein Eingriff 'einfache Verzögerungsrückschaltung' erfolgt ist
und weiterhin die Schaltsituation für den Eingriff 'einfache Verzögerungsrückschaltung'
gegeben ist. Ein Ausstieg aus der Situation erfolgt, wenn der Eingriff mehrfacher
Verzögerungsrückschaltung' bereits durchgeführt wurde und weiterhin
kein positiver Fahrpedal- oder E-Gasgradient vorhanden ist und weiterhin keine (merkliche)
Fahrzeugverzögerung vorhanden ist.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'einfaches spontanes Gang-rückschalten' vorliegt, wird geprüft,
ob eine vorausliegende Fahrsituation erkannt ist, ein vorausschauendes spontanes
Gang-rückschalten in dieser vorausschauenden Fahrsituation erlaubt ist, die
nach der Rückschaltung zu erwartende Motordrehzahl eine dynamische Motordrehzahlfunktion
erfüllt, die Querbeschleunigungsfunktion von der aktuellen Querbeschleunigung
nicht überschritten ist, die Gangzahlfunktion vom aktuellen Gang nicht unterschritten
ist und die Bedingungen für einen Ausstieg aus dieser Schaltsituation nicht
erfüllt sind. Ein Ausstieg aus dieser Situation erfolgt, wenn ein Eingriff
'einfaches spontanes Gang-rückschalten' erfolgt ist und der zweite Gangvorschlag
dem aktuellen Gang entspricht.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'mehrfaches spontanes Gang-rückschalten vorliegt, wird geprüft,
ob eine vorausliegende Fahrsituation erkannt ist, der Eingriff 'mehrfaches spontanes
Gang-rückschalten' in dieser vorausliegenden Fahrsituation erlaubt ist und
ob die nach der mehrfachen Rückschaltung zu erwartende Motordrehzahl eine dynamische
Motordrehzahlfunktion erfüllt, die Querbeschleunigungsfunktion von der aktuellen
Querbeschleunigung nicht überschritten ist, die Gangzahlfunktion vom aktuellen
Gang nicht unterschritten ist oder ob, bezogen auf dieselbe vorausschauende Fahrsituation,
bereits ein Eingriff 'einfaches Gang-rückschalten' erfolgt ist und weiterhin
die Schaltsituation für einen Eingriff 'einfaches Gangrückschalten'
gegeben ist. Ein Ausstieg aus der Situation erfolgt, wenn ein Eingriff 'mehrfaches
spontanes Gang-rückschalten' bereits erfolgt ist und der zweite Gangvorschlag
dem aktuellen Gang entspricht.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'einfaches spontanes Gang-hochschalten' vorliegt, wird geprüft,
ob eine vorausliegende Fahrsituation erkannt ist, der Eingriff 'einfaches spontanes
Gang-hochschalten' in dieser vorausliegenden Fahrsituation erlaubt ist, die nach
der einfachen Hochschaltung zu erwartende Motordrehzahl eine dynamische Motordrehzahlfunktion
erfüllt, eine gewisse Gangzahlfunktion vom aktuellen Gang nicht unterschritten
ist. Ein Ausstieg aus dieser Situation erfolgt, wenn ein Eingriff 'einfaches spontanes
Gang-hochschalten' bereits erfolgt ist und der zweite Gangvorschlag dem aktuellen
Gang entspricht.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'mehrfaches spontanes Gang-hochschalten' vorliegt, wird geprüft,
ob eine vorausschauende Fahrsituation erkannt ist, der Eingriff 'mehrfaches spontanes
Gang-hochschalten' in dieser vorausliegenden Fahrsituation erlaubt ist und ob die
nach der mehrfachen Hochschaltung zu erwartende Motordrehzahl die dynamische Motordrehzahlfunktion
erfüllt, die Gangzahlfunktion vom aktuellen Gang nicht unterschritten ist oder
ob, bezogen auf dieselbe vorausliegende Fahrsituation, bereits ein Eingriff 'einfaches
spontanes Gang-hochschalten' erfolgt ist und weiterhin die Schaltsituation für
einen Eingriff 'einfaches spontanes Ganghochschalten' vorliegt. Ein Ausstieg aus
der Situation erfolgt, wenn ein Eingriff 'mehrfaches spontanes Gang-hochschalten'
bereits erfolgt ist und der zweite Gangvorschlag dem aktuellen Gang entspricht.
Für die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für
den Eingriff 'stufenweises einfaches Gang schalten vorliegt, wird geprüft,
ob entweder eine vorausschauende Fahrsituation erkannt ist oder ob keine vorausschauende
Fahrsituation mehr erkannt wird aber eine Differenz zwischen dem ersten Gangvorschlag
und dem zweiten, angepassten Gangvorschlag vorliegt und der Eingriff 'stufenweises
einfaches Gang schalten' erlaubt ist.
In einem zweiten Schritt wird im Bestimmungsmodul überprüft,
ob die Bedingungen für die Durchführung der oben genannten Eingriffe erfüllt
sind.
Außerdem wird in weiteren Ausgestaltungen geprüft, ob verschiedene
dynamische Funktionen erfüllt sind. Zu diesen dynamischen Funktionen gehören
eine Fahrpedalfunktion und eine Fahrbahnsteigungsfunktion, wobei diese Funktionen
für jeden Eingriff verschieden definiert sein können.
Die Fahrpedalfunktion hängt zumindest von der erkannten vorausliegenden
Fahrsituation und dem Grad der Sportlichkeit ab. Das Fahrpedalsignal kann aus der
Fahrpedalstellung oder der Drosselklappenstellung oder vom aktuellen Antriebsmoment
abgeleitet werden.
Die Fahrbahnsteigungsfunktion hängt zumindest vom Grad der Sportlichkeit
ab. In einer weiteren Ausgestaltung hängt die Fahrbahnsteigungsfunktion zusätzlich
vom aktuellen Gang und/oder von der erkannten vorausliegenden Fahrsitsuation ab.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffes
'Gang-halten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation für den Eingriff
'Gang-halten' vorliegen, ein durch eine adaptive Getriebesteuerung gebildeter Hochschaltwunsch
als erster Gangvorschlag vorliegen, welcher allein durch die adaptive Getriebesteuerung
ausgelöst wird oder aber aufgrund von vorausschauend getätigten Eingriffen,
wie beispielsweise 'einfaches oder mehrfaches Gang-rückschalten', ausgelöst
wird, oder es muss ein durch eine adaptive Getriebesteuerung gebildeter Rückschaltwunsch
vorliegen, welcher aufgrund von den vorausschauend getätigten Eingriffen, wie
beispielsweise 'einfaches- oder mehrfaches Gang-hochschalten', ausgelöst wird
oder in einer weiteren Ausführung muss eine Lastanforderung, welche durch den
Fahrer oder ein elektronisches System ausgelöst wird, nachlassen.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'stufenweises einfaches Ganghalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für den Eingriff 'stufenweise einfaches Ganghalten' vorliegen, ein Eingriff
'einfaches Ganghochschalten' oder 'stufenweises einfaches Gang-rückschalten'
bereits durchgeführt sein und sich der erste Gangvorschlag der adaptiven Getriebesteuerung
vom zweiten Gangvorschlag aus dem Bestimmungsmodul unterscheiden.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'einfaches Gang-rückschalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation für
den Eingriff 'einfaches Gang-rückschalten' vorliegen, und, je nach Ausgestaltung,
entweder ein Bremssignal anliegen, oder der aktuelle Bremsdruck eine Bremsdruckfunktion
überschreiten und weiterhin darf noch keine andere vorausschauende Rückschaltung
in dieser Schaltsituation durchgeführt worden sein.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'mehrfaches Gang-rückschalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für diesen Eingriff vorliegen und, je nach Ausgestaltung, entweder ein Bremslichtsignal
anliegen oder der aktuelle Bremsdruck eine Bremsdruckfunktion übersteigen oder
ein höherer Bremsdruck über eine gewisse Zeit anliegen und weiterhin darf
weder dieser Eingriff noch einer der Eingriffe 'mehrfache Verzögerungsrückschaltung' oder
'mehrfaches spontanes Gang-rückschalten' in dieser Schaltsituation durchgeführt
worden sein.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'einfache Verzögerungsrückschaltung' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für diesen Eingriff vorliegen, ein positiver Fahrpedal- oder E-Gasgradient
vorliegen, eine merkliche Fahrzeugverzögerung vorhanden sein, eine Fahrbahnsteigungsfunktion
erfüllt sein, die Fahrpedalstellung eine Fahrpedalfunktion erfüllen und
weiterhin darf noch kein Eingriff 'Gang rückschalten' in dieser Schaltsituation
durchgeführt worden sein.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'mehrfache Verzögerungsrückschaltung' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für den Eingriff' mehrfache Verzögerungsrückschaltung' vorliegen,
ein positiver Fahrpedalgradient bzw. positiver E-Gasgradient vorhanden sein, eine
merkliche Fahrzeugverzögerung vorliegen, eine gangabhängige Fahrbahnsteigungsfunktion
erfüllt sein, die Fahrpedalstellung eine situationsabhängige Fahrpedalfunktion
überschreiten und weiterhin darf weder dieser Eingriff noch einer der Eingriffe
'mehrfaches Gang-rückschalten' oder 'mehrfaches spontanes Gang-rückschalten'
in dieser Schaltsituation durchgeführt worden sein.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'einfaches spontanes Gang-rückschalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für den Eingriff 'einfaches spontanes Gang-rückschalten' vorliegen, die
aktuelle Motordrehzahl eine Motordrehzahlfunktion unterschreiten, eine Fahrbahnsteigungsfunktion
erfüllt sein, die Fahrpedalstellung eine Fahrpedalfunktion überschreiten
und weiterhin darf noch keine Rückschaltung in dieser Schaltsituation durchgeführt
worden sein.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'mehrfaches spontanes Gang-rückschalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für den Eingriff 'mehrfaches spontanes Gang-rückschalten' vorliegen, die
aktuelle Motordrehzahl eine Motordrehzahlfunktion unterschreiten, eine Fahrbahnsteigungsfunktion
erfüllt sein, die Fahrpedalstellung eine Fahrpedalfunktion überschreiten
und weiterhin darf noch keine mehrfache Rückschaltung in dieser Schaltsituation
durchgeführt worden sein.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'einfaches spontanes Gang-hochschalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für den Eingriff einfaches spontanes Gang-hochschalten' vorliegen, die aktuelle
Motordrehzahl eine Motordrehzahlfunktion überschreiten, eine Fahrbahnsteigungsfunktion
erfüllt sein, die Fahrpedalstellung eine Fahrpedalfunktion überschreiten,
und weiterhin darf noch kein Eingriff durchgeführt worden sein, durch welchen
eine vorausschauende Schaltung in dieser Schaltsituation ausgelöst wurde.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'mehrfaches spontanes Gang-hochschalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für den Eingriff 'mehrfaches spontanes Gang-hochschalten' vorliegen, die aktuelle
Motordrehzahl eine Motordrehzahlfunktion überschreiten, eine Fahrbahnsteigungsfunktion
erfüllt sein, die Fahrpedalstellung eine Fahrpedalfunktion überschreiten,
und weiterhin darf noch kein Eingriff durchgeführt worden sein, durch welchen
eine mehrfache vorausschauende Schaltung in dieser Schaltsituation ausgelöst
wurde.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'stufenweises einfaches Gang-hochschalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für den Eingriff 'stufenweises einfaches Gang schalten' vorliegen, die Differenz
zwischen dem ersten Gangvorschlag und dem zweiten Gangvorschlag durch das Bestimmungsmodul
größer als eine positive Gangstufe sein und der Eingriff 'Gang schalten'
liegt nicht an.
Damit die Bedingungen für die Durchführung des Eingriffs
'stufenweises einfaches Gang-rückschalten' erfüllt sind, muss die Schaltsituation
für den Eingriff 'stufenweises einfaches Gang schalten' vorliegen, die Differenz
zwischen dem zweiten Gangvorschlag und dem ersten Gangvorschlag größer
als eine positive Gangstufe sein und der Eingriff 'Gang schalten' ist nicht aktiv.
Die Vorgabe für die Erlaubnis von vorausschauenden Eingriffen,
auch für einzelne Schaltsituationen und einzelne mögliche Eingriffe kann
in einer weiteren Ausgestaltung vom vorausschauenden Schalteingriffssystem selbst
durch Auswertung von Fahrzeugdaten und/oder Fahrzeugdiagnosedaten und/oder auch
(von außen) durch Vorgaben der herkömmlichen Getriebesteuerung und/oder
durch Veränderung von Fahrzeugeinstellungen seitens des Fahrers bestimmt werden.
Die Vorgabe für den Grad der Sportlichkeit zur Beeinflussung
von vorausschauenden Eingriffen kann in einer Ausgestaltung vom vorausschauenden
Schalteingriffssystem selbst durch Auswertung von Fahrzeugdaten und/oder auch (von
außen) durch Vorgaben der herkömmlichen Getriebesteuerung und/oder durch
Veränderung von Fahrzeugeinstellungen seitens des Fahrers erfolgen. Durch den
Grad der Sportlichkeit kann sich das vorausschauende Schalteingriffssystem den verschiedenen
Fahrweisen und Wünschen von unterschiedlichen Fahrern besser anpassen.
Von einer vorausschauenden Fahrsituationserkennungseinheit basierend
auf einer Navigationseinheit und/oder Umgebungserfassungssensoren/einheiten
könnten vorausschauend erkannte Fahrsituationen etwa beispielsweise vorausliegende
Kurve, vorausliegende lange Gerade, vorausliegende Kreuzung, vorausliegende (etwa
leichte, mittlere, starke) Steigung oder vorausliegendes (leichtes, mittleres, starkes)
Gefälle, Stadtfahrt/Überlandfahrt, vorausliegende Auffahrt, Ausfahrt,
z. B. eine Autobahn, Schnellstraße, vorausfahrendes Fahrzeug etc. sein.
Ein Assistenzsystem könnte in etwa ein bekannter Tempomat bzw.
ein ACC-System sein.
Die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für den Eingriff
'Gang-halten' vorliegt wird in einer Ausgestaltung auch aufgeteilt in eine Überprüfung,
ob eine Schaltsituation für einen Eingriff vorausschauendes Ganghalten' (Hochschaltoptimierung),
und die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für einen Eingriff 'Gang-rückschalten
halten', für die Eingriffe Rückschaltung, Verzögerungsrückschaltung,
spontane Rückschaltung jeweils einfach oder mehrfach und die Überprüfung
ob eine Schaltsituation für den Eingriff 'Gang-hochschalten halten' (spontanes
einfaches oder mehrfaches Gang-hochschalten) vorliegt. Entsprechend wird auch die
Überprüfung der Bedingungen für die Durchführung dieser Eingriffe
aufgeteilt.
Die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für den Eingriff
'stufenweises einfaches Ganghalten' vorliegt wird in einer weiteren Ausgestaltung
aufgeteilt in die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für einen
Eingriff 'stufenweises einfaches Gang-hochschalten halten' (z.B. mit eigener Erlaubnis
und speziellen Ausstieg) und die Überprüfung, ob eine Schaltsituation
für einen Eingriff' stufenweises einfaches Gang-rückschalten halten' (auch
bspw. mit eigener Erlaubnis und speziellem Ausstieg) vorliegt. Entsprechend wird
auch die Überprüfung der Bedingungen für die Durchführung dieser
Eingriffe aufgeteilt.
Die Überprüfung, ob eine Schaltsituation für den Eingriff
'einfaches Gang-schalten' vorliegt wird in einer weiteren Ausgestaltung aufgeteilt
in eine Überprüfung, ob eine Schaltsituation für einen Eingriff 'einfaches
Gang-hochschalten schalten' (z.B. mit eigener Erlaubnis) und die Überprüfung,
ob eine Schaltsituation für einen Eingriff 'einfaches Gang-rückschalten
schalten' (ebenso z.B. mit eigener Erlaubnis) vorliegt. Entsprechend wird dann auch
die Oberprüfung der Bedingungen für die Durchführung dieser Eingriffe
aufgeteilt.
Des Weiteren kann die Durchführung von Eingriffen auch in Abhängigkeit
eines erkannten Anhängerbetriebes des Fahrzeug und/oder von Witterungsbedingungen
und/oder von zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ausgeführt werden,
wenn eine vorausliegende Fahrsituation erkannt wird.
In einer weiteren Ausgestaltung kann ein Eingriff 'Gang-rückschalten'
in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit durchgeführt werden, wenn
hinter einer gerade befahrenen Kuppe eine (möglicherweise scharte) Kurve und/oder
eine Geschwindigkeitsbegrenzung und/oder eine Baustelle und/oder ein erkannter Unfall
vorausschauend erkannt wird, wobei gleichzeitig zu diesem Eingriff eine Reduktion
des Antriebsmoments erfolgt, wenn der Betätigungswinkel des Fahrpedals über
einer bestimmten Schwelle liegt bzw. eine Fahrpedalfunktion überschreitet oder
wenn die durch den Eingriff hervorgerufene Fahrzeugbeschleunigung in der gefahrenen
Steigung positiv würde oder eine definierte positive Schwelle überschreiten
würde.
Zur weiteren Verdeutlichung der Erfindung sowie dessen Ausführungsformen
ist der Beschreibung eine Zeichnung beigefügt.
In dieser zeigt:
1 Struktur des Verfahrens und
2 Flussdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens.
In 1 wird die Struktur des Verfahrens
dargestellt. Ein erster Gangvorschlag 10, Fahrer-/Fahrzeugdaten
11 und Umgebungsinformationen 12 werden an ein Korrekturmodul
13 weitergeleitet. Das Korrekturmodul 13 besteht aus einem Fahrsituationsmodul
14, einem Bestimmungsmodul 15 und einem optionalen Fahrerwunschmodul
16. Das Fahrsituationsmodul erhält Informationen über die Umgebung,
Fahrer-/Fahrzeugdaten und den ersten Gangvorschlag (10, 11,
12). In Abhängigkeit der eingehenden Informationen wird eine vorausliegende
Fahrsituation erkannt. Die erkannte Fahrsituation wird dem Fahrerwunschmodul
16 und dem Bestimmungsmodul 15 mitgeteilt. Das Fahrerwunschmodul
16 erhält Informationen über die Umgebung, Fahrer-/Fahrzeugdaten
und den ersten Gangvorschlag (10, 11, 12). Zudem erhält
das Fahrerwunschmodul 16 Informationen über die erkannte Fahrsituation
und gibt Informationen über den Fahrerwunsch an das Bestimmungsmodul
15 weiter. Das Bestimmungsmodul 15 erhält ebenso Informationen
über die Umgebung, Fahrer-/Fahrzeugdaten und den ersten Gangvorschlag (10,
11, 12). Zudem werden an das Bestimmungsmodul 15 Informationen
über die erkannte Fahrsituation und den vorliegenden Fahrerwunsch weitergeleitet.
Im Bestimmungsmodul 15 wird dann in Abhängigkeit der eingehenden Informationen
entschieden, ob ein Eingriff durchgeführt wird, oder nicht. Wird ein Eingriff
durchgeführt, wird ein zweiter, geänderter zweiter Gangvorschlag
17 an ein Getriebe 18 weitergeleitet. Wird kein Eingriff durchgeführt, wird
der erste Gangvorschlag 10 direkt oder unverändert an das Getriebe
18 weitergeleitet.
In 2 werden die Schritte des Verfahrens
dargestellt, mit welchen entschieden wird, ob ein Eingriff durchgeführt wird
oder nicht. Nach dem Start 1 wird in einem ersten Verfahrensschritt
2 überprüft, ob eine Schaltsituation für mindestens einen
der Eingriffe vorliegt. Es können auch mehrere Schaltsituationen vorliegen.
Wenn keine Schaltsituation vorliegt, wird eine erste Information 3 ausgegeben
und das Verfahren daraufhin beendet 4. Wenn mindestens eine Schaltsituation
vorliegt, wird eine zweite Information 5 ausgegeben. In einem zweiten Verfahrenschritt
6 wird daraufhin geprüft, ob für eine der erkannten Schaltsituationen
die Bedingungen für die Durchführung des jeweiligen Eingriffs erfüllt
sind. Wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, wird eine dritte Information
7 ausgegeben und das Verfahren beendet 4. Wenn die Bedingungen
erfüllt sind, wird eine vierte Information 8 ausgegeben und in einem
dritten Schritt 9 ein zweiter Gangvorschlag 17 bestimmt. Der zweite
Gangvorschlag 17 wird dann ausgegeben und das Verfahren beendet
4.
- 1
- Start
- 2
- erster Verfahrensschritt
- 3
- erste Information
- 4
- Ende
- 5
- zweite Information
- 6
- zweiter Verfahrensschritt
- 7
- dritte Information
- 8
- vierte Information
- 9
- dritter Verfahrensschritt
- 10
- erster Gangvorschlag
- 11
- Fahrer-/Fahrzeugdaten
- 12
- Umgebungsinformationen
- 13
- Korrekturmodul
- 14
- Fahrsituationsmodul
- 15
- Bestimmungsmodul
- 16
- Fahrerwunschmodul
- 17
- zweiter Gangvorschlag
- 18
- Getriebe