Die Erfindung betrieft eine Messanordnung, insbesondere zur Bestimmung
der Dichte der Größenverteilung, der dielektrischen, interferierenden,
absorbierenden und optischen Materialeigenschaften von Streukörpern in gasförmigen
und flüssigen Medien insbesondere zur Bestimmung des Partikel und Aerosolanteil
in einem Streukörpergemisch, bei der elektromagnetische Wellen und/oder Materiewellen
eine Prozesskammer zur Messwertaufnahme durchlaufen, wobei sich die elektromagnetische
Wellen und/oder die Materiewellen aus in die Prozesskammer eingekoppelten elektromagnetischen
Wellen und/oder eingekoppelten Materiewellen und durch die Prozesskammer durchgehenden
elektromagnetischen Wellen und/oder durchgehenden Materiewellen und/oder in der
Prozesskammer gestreuten elektromagnetischen Wellen und/oder gestreute Materiewellen
zusammensetzt, die gestreuten und/oder durchgehenden elektromagnetischen Wellen
und/oder die gestreuten und/oder durchgehenden Materiewellen auf Oberflächen
abgebildet und/oder gebeugt und deren Intensitäten über die Oberflächen
ortsaufgelöst und/oder oberflächenintegriert gemessen werden.
Ferner betrieft die Erfindung ein Verfahren zur ortsaufgelösten
und/oder oberflächenintegrierten Messung von elektromagnetischen Wellen und/oder
Materiewellen, insbesondere zur Bestimmung der Dichte der Größenverteilung,
der dielektrischen, interferierenden, absorbierenden und optischen Materialeigenschaften
von Streukörpern in gasförmigen und flüssigen Medien insbesondere
der Bestimmung des Partikel und Aerosolanteil in einem Streukörpergemisch,
bei dem insbesondere Messsysteme zur ortsaufgelösten und/oder oberflächenintegrierten
Intensitätsmessung von elektromagnetischen Wellen und/oder Materiewellen wie.
z.B. CCD- und CMOS-Kameras, Photomultiplere und/oder photographischen Filme und/oder
Fluoresenz-Bildschirme, insbesondere bei Materiewellen in Kombination mit einem
Teilchen-Licht-Wandler, mit elektrooptische-, akustootische- und/oder magnetooptische
Bauelemente und/oder mit rotierenden und/oder nicht-rotierenden optischen Bauelementen,
insbesondere mit Polarisatoren, Verzögerungsplatten und/oder Linsen und/oder
mit modulierte und nicht-modulierte elektrische- und/oder magnetische Felder und/oder
mit Feldlinsen und/oder mit zeitlich- und/oder ortsmodulierte E- und B-Felder, welche
insbesondere mit nichtmodulierte E- und B-Felder überlagert sind und/oder mit
Stern-Gerlach-Apparatturen in Verbindung gebracht werden und elektromagnetische
Wellen und/oder Materiewellen in eine Prozesskammer eingekoppelt und in der Prozesskammer
gestreut und durchgelassen werden.
Bei zahlreichen optischen Messwertaufnahmen an Systemen werden elektrooptische-,
akustooptische-, magnetooptische und rotierende und nichtrotierende optische Bauelemente
zur kontinuierlichen Veränderung der Polarisationseigenschaften des Lichtes
und/oder zur Modulation der durchgehenden Lichtintensität eingesetzt. Materiewellen
werden über Feldlinsen beeinflusst und insbesondere auf photographischen Filmen,
wie z.B. beim TEM, zur Bestimmung von Oberflächenstrukturen abgebildet. Für
die Bestimmung des Polarisationszustandes von elektromagnetischen Wellen werden
elektrooptische-, akustooptische und rotierende optische Bauelemente verwendet.
Aus der Bestimmung des Polarisationszustandes von an den Partikeln gestreuten elektromagnetischen
Wellen ist unter anderem die Partikelgröße berechenbar. In Kombination
mit der Veränderung der Eingangspolarisation einer elektromagnetischen Welle
durch einen Polarisator ist aus der Messung des Polarisationszustandes der gestreuten
elektromagnetischen Welle u.a. die Partikelgrößenverteilung bestimmbar.
Die Messung der optischen Materialeigenschafen erfolgt u.a. unter Verwendung von
mehreren Wellenlängen. Des weiteren ist es bei zahlreichen optischen Messwertaufnahmen
notwendig, dass die eingeführten, elektromagnetischen Wellen ein gegebenenfalls
großes Messvolumen einnehmen und zwischen Messobjekten und Messwertaufnahme
ein großer räumlicher Abstand besteht. Darüber hinaus ist es bei
zahlreichen optischen Messwertaufnahme notwendig, die absolute Intensität des
Messsignals zu bestimmen, aus der insbesondere auf die Dichte von Streukörpern
geschlossen werden kann. Des weiteren werden bei Partikel, welche insbesondere größer
als ca. 1☐m sind, die Partikelgrößen und die Größenverteilung
durch eine geometrische optische Abbildung auf CCD- und CMOS-Kammers bestimmt. Kamera-Messsystemen
werden auch zur Analyse von Oberflächen eingesetzt, wobei bei diesen Messsystemen
eine Messung auf der Grundlage der allgemeinen Reflexions-, und Brechungsgesetzten
erfolgt, welche angewandt werden falls die zu untersuchende Oberfläche im Vergleich
zum Durchmessers des reflektieren und/oder gebrochenen Strahlbündels, der eingebrachten
elektromagnetischen Welle, als ebene Fläche betrachtet und somit die Streuung
und/oder die Beugung der eingebrachten elektromagnetischen Welle und/oder die durchgehenden
und damit ungebrochenen elektromagnetischen Welle nicht berücksichtigt wird.
Es erweist sich als Nachteil, dass die Bestimmung der Partikelgröße,
der Partikelgrößenverteilung, der Partikelform, der partikelspezifischen
Absorptionseigenschaften, der optische Materialkonstanten, der Streukörperdichte
und der inneren Struktur eines insbesondere mehrschichtigen Partikels nicht aufgrund
einer ortsaufgelösten Intensitätsmessung von einer Abbildung und/oder
Beugung einer durchgehenden elektromagnetischen Wellen und/oder
durchgehenden Materiewelle oder einer in der Prozesskammer gestreuten elektromagnetischen
Wellen und/oder gestreuten Materiewelle auf eine Oberflächen erfolgt und zugleich
der Polarisationszustand und die Intensität der eingekoppelten elektromagnetischen
Welle und/oder der eingekoppelten Materiewelle eindeutig festgelegt und frei wählbar
ist und/oder insbesondere harmonisch variiert werden kann und zugleich der Polarisationszustand
und die Intensität der durch die Prozesskammer durchgehenden elektromagnetischen
Wellen und/oder durchgehenden Materiewelle und/oder der Polarisationszustand und
die Intensität der in der Prozesskammer gestreuten elektromagnetischen Wellen
und/oder der gestreuten Materiewelle vor der Abbildung und/oder der Beugung auf
einer Oberfläche eindeutig und frei festgelegt und/oder insbesondere harmonisch
variiert wird, da insbesondere bei einer derartigen mit einer Polarisationsmessung
kombinierten ortsaufgelösten Intensitätsmessung einer auf eine Oberfläche
abgebildeten und/oder gebeugten elektromagnetische Welle und/oder auf eine Oberfläche
abgebildeten und/oder gebeugten Materiewelle, direkt aus der ortsaufgelösten
Intensitätsverteilung auf der Oberfläche, insbesondere die Partikelgröße
und Partikelgrößenverteilung und zugleich, über den eindeutig und
frei wählbare und/oder insbesondere harmonisch variierbaren Polarisationszustand
der eingekoppelten Wellen in Kombination mit dem eindeutig und frei wählbaren
und/oder insbesondere harmonisch variierbaren Polarisationszustand der durchgehenden
Wellen und/oder der in der Prozesskammer gestreuten Wellen, insbesondere der vollständige
Polarisationszustand, welcher bei elektromagnetischen Wellen durch das Verhältnis
des parallelem zum senkrechten elektrische Feldstärkeanteil und der Phasenverschiebung
zwischen diesen beiden Feldstärkeanteilen vollständig bestimmt wird und
bei Materiewellen über die Mittlung von quantenmechanischen Drehimpulszustände
berechnet und auch als Spinzustand bezeichnet wird, und/oder der Polarisationsgrad
und die Intensität der Wellen bestimmt werden kann. Insbesondere die vollständige
Bestimmung des Polarisationszustandes, und/oder des Polarisationsgrades und der
Intensität der gestreuten und/oder durchgehenden Welle ermöglichen es
zusätzlich den inneren insbesondere mehrschichtige Aufbau von Streukörper
und deren räumliche Orientierung zu bestimmen. Zudem ermöglicht diese
Messanordnung insbesondere unter einer ortsaufgelösten Auswertungen der Abbildungsoberfläche,
welche insbesondere ein Interferenzmuster beinhalten kann, unter Berücksichtigung
der Frauenhoferschen-Beugungstheorie und/oder der Frauenhoferschen-interferenztheorie
und/oder der Mie-Theorie und/oder der Rayleigh-Theorie und/oder der Bragg-Streutheorie
insbesondere bei Streukörper unter einer Größe von 1 Mykrometer die
aufgeführten Streukörpereigenschaften mit einer wesentlich höheren
Genauigkeit zu bestimmen. Des weitern ermöglicht diese Messanordnung unmittelbar,
eine Summation und/oder Mittlung der ortsaufgelösten Intensität über
die vollständige und/oder über einen Teilbereich der Abbildungsoberfläche,
so dass insbesondere kollektive Streueigenschaften wie z.B. die Mehrfachstreuung
der Streukörper oder die räumliche Ausrichtung der Streukörper z.B.
aufgrund von elektrischen oder magnetischen Feldern und/oder dipolaren Flüssigkeiten
zusätzlich direkt erfasst werden können und/oder auf der Grundlage dieser
Summation und/oder Mittlung die Streukörperdichte insbesondere direkt unter
Berücksichtigung des Berr-Lambert'schen Absorbtions- und Streugesetzes bestimmt
werden kann.
Des weiteren erweist es sich als Nachteil, dass bei einer derartigen
Messanordnung die ortsaufgelöste Intensitätsmessung, über die Abbildung
der gestreuten elektromagnetischen Welle und/oder der gestreuten Materiewelle, mit
einer ortsaufgelösten und/oder oberflächenintegrierten Intensitätsmessung,
über die Abbildung der durchgelassenen elektromagnetischen Welle und/oder der
durchgelassenen Materiewelle, oder die ortsaufgelöste Intensitätsmessung,
über die Abbildung der durchgelassenen elektromagnetischen Welle und/oder der
durchgelassenen Materiewelle, mit einer ortsaufgelösten und/oder oberflächenintegrierten
Intensitätsmessung, über die Abbildung der gestreuten elektromagnetischen
Welle und/oder der gestreuten Materiewelle, nicht kombiniert wird. Die Kombination
der Intensitätsmessungen über die Abbildung der durchgelassenen und der
gestreuten Wellen ermöglicht insbesondere die Einbeziehung eines Referenzsignals
zum Phasenabgleich und/oder Spinvergleich der eingekoppelten-, durchgelassenen und
gestreuten Wellen, welches insbesondere Rückschlüsse auf die Streukörperdichte
und das Medium, welches die Streukörper umgibt, ermöglicht.
Des weitern erweist es sich als Nachteil, dass keine Vorrichtungen
zur Einbeziehung von Messsystem vorgesehen sind, welche es ermöglichen zusätzlich
in-situ auch Partikelgeschwindigkeiten zu bestimmen. Die Integration einer Messtechnik
zur Bestimmung der Partikelgeschwindigkeit innerhalb eines Messsystems zur Bestimmung
der aufgeführten Partikelgrößen beinhaltet insbesondere eine Platz
und Kosten Verminderung, da hierbei insbesondere elektromagnetischen Wellen und/oder
Materiewellen von der gleichen Quelle über die selben Eintrittsfenster in die
Prozesskammer eingekoppelt werden können.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Messvorrichtung
der oben genannten Art zur Verfügung zu stellen, die in gasförmigen und
flüssigen Medien insbesondere die lokale und mittlere Partikeldichte, die räumliche
Partikeldichteverteilung, die jeweiligen Dichteanteile und den Aerosolanteil eines
Streukörpergemisches, die Größe, die Größenverteilung,
die Form, die spezifische Absorptionseigenschaften und die optischen Materialkonstanten
von Partikeln und Makromolekülen in-situ bestimmt und welche die äußere
und/oder innere räumliche Struktur insbesondere von mehrschichtigen Streukörpern
in-situ ermittelt und zuzüglich Vorrichtungen vorgesehen sind, die eine Einbeziehung
von Messsystem und/oder Verfahrenstechniken gewährleistet, welche insbesondere
im gleichen Messvolumen wie die Streukörperdiagnostik eine Ermittlung der Streukörpergeschwindigkeit
und eine räumliche Festlegung der räumlichen Orientierung und Bewegung
von Streukörpern insbesondere von Makromolekülen und nicht sphärischen
Partikeln in der Prozesskammer ermöglicht.
Bei der Messvorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe
gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Prozesskammer eine Einkopplungs-
und wenigstens eine Streustation oder wenigstens eine Messstation aufweist, wobei
die Einkopplungsstation mit Bauelementen zur Einkopplung und zur frei wählbaren
und eindeutigen Festlegung des Polarisationszustandes und der Intensität der
eingekoppelten elektromagnetischen Welle und/oder der Materiewelle in die Prozesskammer
ausgestattet ist, und die Messstation, in welche die durchgehende elektromagnetische
Welle und/oder die durchgehende Materiewelle gelangen, Bauelemente zur Abbildung
der durchgelassenen elektromagnetischen Welle und/oder der durchgelassenen Materiewelle
auf eine Oberfläche und Bauelemente zur ortsaufgelöste Intensitätsmessung
über diese Oberflächen beinhaltet und Bauelemente und/oder Verfahren vorgesehen
sind die auftreffende Intensität über diese Oberfläche zu integrieren
und/oder zu mitteln, welche es insbesondere ermöglichen die auftreffenden Intensitäten
auf der Grundlage der linearen Optik und/oder der Frauenhofer-Beugungs- und/oder
Interferenztheorie und/oder der Bragg-Streutheorie auszuwerten, und zugleich, vor
der Abbildung der durchgehenden elektromagnetische Wellen und/oder der durchgehenden
Materiewelle auf diese Oberfläche, mit Vorrichtungen und/oder Bauelementen
ausgestattet ist, welche, vor dem Auftreffen der durchgehenden elektromagnetischen
Welle und/oder der durchgehenden Materiewelle auf die Oberfläche, zur eindeutigen
und frei wählbaren Festlegung und/oder insbesondere zur harmonischen Modulation
des Polarisationszustandes und/oder zur Polarisationsmodulationsmessung und/oder
zur raumintegrierten Intensitätsmessung und/oder zur Intensitätsmodulation
und/oder zur Intensitätsmodulationsmessung und/oder zur Modulationskompensation
und/oder zur Analyse der Polarisationszustände und Polarisations- und Depolarisationsgrade
der durchgehenden elektromagnetische Welle und/oder der durchgehenden Materiewelle
vorgesehen sind, und die Streustation, in welche die gestreuten elektromagnetischen
Wellen und/oder gestreuten Materiewellen gelangen, Bauelemente zur Abbildung der
gestreuten elektromagnetischen Welle und/oder der gestreuten Materiewelle auf eine
Oberfläche und Bauelemente zur ortsaufgelöste Intensitätsmessung
über die Oberfläche beinhaltet und Bauelemente und/oder Verfahren vorgesehen
sind die auftreffende Intensität über die Oberfläche zu integrieren
und/oder zu mitteln, welche es insbesondere ermöglichen die auftreffenden Intensitäten
auf der Grundlage der linearen Optik und/oder der Frauenhofer-Beugungs- und/oder
Interferenztheorie und/oder der Bragg-Streutheorie auszuwerten, und zugleich, vor
der Abbildung der gestreuten elektromagnetischen Wellen und/oder gestreuten Materiewelle
auf diese Oberfläche, mit Vorrichtungen und/oder Bauelementen ausgestattet
ist, welche, vor dem Auftreffen der gestreuten elektromagnetischen Welle und/oder
der gestreuten Materiewelle auf die Oberfläche, zur eindeutigen und frei wählbaren
Festlegung und/oder insbesondere zur harmonischen Modulation des Polarisationszustandes
und/oder zur Polarisationsmodulationsmessung und/oder zur raumintegrierten Intensitätsmessung
und/oder zur Intensitätsmodulation und/oder zur Intensitätsmodulationsmessung
und/oder zur Modulationskompensation und/oder zur Analyse der Polarisationszustände
und Polarisations- und Depolarisationsgrade der gestreuten elektromagnetischen Welle
und/oder der Materiewelle vorgesehen sind, wobei die Einkopplungsstation ggf. zusätzlich
mit Bauelementen zur Strahlaufteilung und Strahlumlenkung von elektromagnetischen
Wellen und/oder Materiewellen versehen ist, welche es ermöglichen einen Teilstrahl
in den Außenraum umzulenken und/oder Teilstrahlen zu erzeugen, welche unter
insbesondere verschiedene Eintrittswinkel in den Prozessraum derart eingekoppelt
werden, so das diese Teilstrahlen insbesondere einen gemeinsamen Schnittpunkt innerhalb
des Prozessraumes aufweisen.
Aus der Messung der resultierenden, modulierten ortsaufgelösten
und/oder räumlichintegrierten Intensitäten und der Polarisationszustände
wird insbesondere die lokale und mittlere Streukörperdichte, die Größe,
die Größenverteilung, die Form, die spezifischen Absorptionseigenschaften,
die optischen Materialkonstanten, der innere insbesondere mehrschichtige Aufbau
und die räumliche Orientierung von Makromolekülen und Nanopartikeln, der
Aerosolanteil in einem Streukörpergemisch, der jeweilige Polarisations- und
Depolarisationsgrad der elektromagnetischen Wellen und/oder die Gewichtung der Spinzustände
bestimmt.
Auch kann die Messanordnung, welche mit der Prozesskammer verbunden
ist, sich aus der Einkopplungs-, Streu- und Messstation zusammensetzen. Diese ermöglicht
insbesondere eine weitergehende und genauere Bestimmung der Partikelkenngrößen
und die zur Messstation durchlaufende elektromagnetische Welle und/oder die durchlaufende Materiewelle
kann als Referenzsignal zur gestreuten elektromagnetischen Welle und/oder zur gestreuten
Materiewelle der Streustation oder die zur Streustation gestreute elektromagnetische
Welle und/oder gestreute Materiewelle kann als Referenzsignal zur durchgelassenen
elektromagnetischen Welle und/oder durchgelassenen Materiewelle der Messstation
verwendet werden, welches insbesondere ein Phasenabgleich und/oder Spinabgleich
zwischen der eingebrachten, durchgelassenen und gestreuten elektromagnetischen Welle
und/oder der eingebrachten, durchgelassenen und gestreuten Materiewelle und darüber
insbesondere zusätzlich die Möglichkeit zur Bestimmung der absoluten Streukörperdichte
ermöglicht. Insbesondere kann bei einer gemeinsamen Verwendung der Streu-,
und Messstation einer der beiden Stationen eine ortsaufgelöste Intensitätsmessung
durchführen, während die andere sich ausschließlich auf eine räumlichintegrierte
Intensitätsmessung beschränkt. Obwohl diese Kombination nicht die gesamte
mögliche Leistungsfähigkeit der Messanordnung beinhaltet, ist sie eine
kostengünstigere Alternative, da für eine ortsaufgelöste Intensitätsmessung
z.B. CCD-, und/oder CMOS- Kameras und für räumlichintegrierte Intensitätsmessungen
z.B. preiswertere Photomultipier und/oder Photodioden verwendet werden können.
Der ggf. zusätzlich aus der Einkopplungsstation in den Außenraum
umgelenkte Teilstrahl der elektromagnetischen Welle und/oder Materiewelle kann anderen
Messsystem als zur Prozessraumwelle kohärente elektromagnetische Welle und/oder
spingleiche Materiewelle zur Verfügung gestellt werden. Die ggf. in den Prozessraum
unter unterschiedlichen Winkeln eingekoppelten zueinander kohärenten und/oder
spingleichen Teilstrahlen überlagern sich und/oder interferieren im Prozessraum.
Insbesondere bei elektromagnetischen Wellen ist die Veränderung der räumlichen
Interferenz, der sich überlagernden Teilstrahlen, aufgrund der Streukörperbewegung
durch dieses Interferenzvolumen, ein Maß für die Streukörpergeschwindigkeit.
Insbesondere durch die Wahl, dass die optische Achse der Streustation durch dieses
Interferenzvolumen und/oder Überlagerungsvolumen gelegt wird, ist insbesondere
in Kombination mit dem hier vorgestellten Messverfahren der polarisationsmodulierten
Abbildungs-Elipsometrie, bei annähernd gleicher Signalintensität, zugleich
die Bestimmung der Partikelkenngrößen und/oder auch die Bestimmung der
Partikelgeschwindigkeit, möglich.
Es ist von Vorteil, dass der Prozesskammer zusätzlich eine an
die Einkopplungsstation sich anschließende Modulationsstation aufweist, in
welche die eingekoppelten elektromagnetischen Wellen und/oder die eingekoppelten
Materiewellen gelangen, wobei die Modulationsstation mit Bauelementen zur Intensitätsmodulation
und/oder zur Intensitätsmodulationsmessung und/oder zur Polarisationsfestlegung
und/oder zur Polarisationsmodulation der elektromagnetischen und/oder Materiewelle
versehen ist. Auf dieser Weise ist gewährleistet, dass über eine Modulation
insbesondere eine weitergehende und genauere Bestimmung der räumlichen Streukörperdichteverteilung,
der lokalen und mittleren Streukörperdichte, des Aerosolanteils in einem Streukörpergemisch,
des Aerosolanteils, der Partikelgröße, der Partikelgrößenverteilung,
der Partikelform, der partikelspezifischen Absorptionseigenschaften und der optischen
Materialeigenschaften gewährleistet ist. Des weiteren ergibt sich durch die
Verwendung von unterschiedlichen Modulationsfrequenzen die Möglichkeit, bei
der Messwertaufnahme die Intensitäts- und/oder Polarisationsmodulationen über
eine Fourieranalyse von einander zu unterscheiden.
Des weiteren erweist es sich als Vorteil, dass es sich bei den hier
in dieser Erfindung grundlegend beschriebenen Verfahren und Messtechniken, bei der
eingekoppelte, der durchgelassenen und der gestreuten Wellen, insbesondere um elektromagnetische
Wellen und/oder insbesondere transversale Materiewellen handelt. Da es sich bei
elektromagnetische Welle um transversale Photonenwellen ermöglicht die Einbeziehung
von insbesondere transversalen Materiewellen eine technisch leichter umzusetzende
Erweiterung des möglichen einsetzbaren Wellenlängenbereiches.
Zur genaueren Bestimmung der Partikelkenngrößen und insbesondere
zur Bestimmung von Schichtdicken auf den Streukörpern ist es sinnvoll mehrere
elektromagnetische Wellen und/oder Materiewellen, welche sich insbesondere durch
unterschiedliche Wellenlängen und/oder unterschiedliche Polarisationszustände
unterscheiden, über die Einkopplungsstation in die Prozesskammer einzubringen.
Des weiteren ist es sinnvoll, um insbesondere bei einer intensitätsabhängigen
Messwertaufnahme die eingekoppelten unterschiedlichen elektromagnetischen Wellen
und/oder Materiewellen leichter zu unterscheiden, die eingebrachten elektromagnetischen
Wellen und/oder die eingebrachten Materiewellen in Abhängigkeit von ihren Wellenlängen
und/oder ihren Polarisationszuständen mit einer sich insbesondere um ein vielfaches
sich unterscheidende Intensitäts-, und/oder Polarisationsmodulationsfrequenz
und/oder Spinmodulationsfrequenz in die Prozesskammer einzukoppeln. Aus diesem Grund
sieht Anspruch 5 u.a. vor, dass die eingekoppelten elektromagnetische Wellen und/oder
die eingekoppelten Materiewellen, die durchgehenden elektromagnetischen Wellen und/oder
die durchgehenden Materiewellen und die gestreuten elektromagnetischen Wellen und/oder
die gestreuten Materiewellen mehrere Wellenlängen und/oder mehrere Polarisationszustände
bzw. Spinzustände aufweisen und es sich insbesondere um elektromagnetische
Wellen und/oder insbesondere Weißlicht und/oder Röntgenstrahlen
und/oder Mikrowellen und/oder Materiewellen und/oder insbesondere transversale Materiewellen
handelt, die Einkopplungsstation Bauelemente aufweist, welche eine Zusammenführung
der sich unterscheidenden elektromagnetischen Weilen und/oder Materiewellen auf
insbesondere eine gemeinsame optische Achse und/oder eine wellenlängenabhängige
eindeutige Festgelegt und frei Wählbarkeit des Polarisationszustandes der elektromagnetischen
Wellen und/oder eine wellenlängenabhängige eindeutige Festgelegt und frei
Wählbarkeit des Polarisationszustandes der Materiewelle ermöglicht, die
Modulationsstation insbesondere Bauelemente beinhaltet, welche eine wellenlangenabhängige
und/oder polarisationsabhängige Modulation des Polarisationszustandes und/oder
der Intensität ermöglicht und die Streu- und Messstation jeweils Bauelemente
aufweisen, welche insbesondere eine wellenlängen-, polarisations-, und/oder
modulationsfrequenzabhngige Unterscheidung der unterschiedlichen elektromagnetischen
Wellen und/oder Materiewellen ermöglicht. Zur Unterscheidung der unterschiedlichen
wellenlängenabhängige und/oder polarisationsabhängigen elektromagnetischen
Wellen und/oder Materiewellen eignen sich insbesondere rotierende Farbfilter und/oder
Spektrometer und/oder CCD- und/oder CMOS-Farbbildaufnahmetechniken, wobei insbesondere
bei der Verwendung von Materiewellen ein teilchenenergieabhängiger Teilchen-Lichtwandler
zusätzlich eingesetzt werden kann. Insbesondere die Entwicklung in der CCD-
und CMOS-Farbbildaufnahmetechnik lassen erwarten, das unterschiedliche Wellenlängen
der auf der Ebene abgebildeten und/oder gebeugten elektromagnetischen Wellen von
hintereinander angeordneten Ebene mit insbesondere unterschiedlichen wellenlängenabhängige
und/oder modulationsfrequenzabhängigen und/oder polarisationsabhängige
Absorptionsempfindlichkeiten eine kompakte Bauweise ermöglichen. In diesem
Sinn sind derartige Farbbildaufnahmetechnik als dreidimensionale Farbabbildung aufzufassen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass
die räumliche Orientierung und/oder die räumliche Position und/oder die
gegenseitige räumliche Struktur und/oder die Bewegung der Streukörper
in der Prozesskammer festgelegt und/oder verändert und/oder insbesondere harmonisch
Variiert bzw. Moduliert werden kann, wobei diese Beeinflussung der Streukörper
durch elektrische und/oder magnetische Felder erfolgen kann, welche insbesondere
in ihrer Richtung und/oder Feldstärke und/oder Position festgelegt und/oder
moduliert werden und/oder diese Beeinflussung der Streukörper erfolgt durch
eine Veränderung des Medium, welches die Streukörper umgibt, wie z.B.
in Plasmen durch eine Veränderung der eingebrachten Leistung und/oder der Stromstärke
und/oder der Frequenz oder in Flüssigkeiten durch eine Veränderung der
polaren Eigenschaft des die Streukörper umgebenden Mediums z.B. durch das einbringen
einer neutralen Flüssigkeit und/oder durch die mechanische Drehung eines Rührsteins
in der Flüssigkeit oder dem Einblasen und/oder Absaugen eines Gasstromes. Dadurch
wird insbesondere ermöglicht, dass die Messung der Größenverteilung
und der Struktur der Streukörper erheblich vereinfacht wird, wobei diese Vorteile
unabhängig davon sind ob die Intensität der gestreuten und/oder durchgelassenen
elektromagnetischen Wellen und/oder der gestreuten und/oder durchgelassenen Materiewellen
ortsaufgelöst und/oder oberflächenintegriert gemessen werden. Des weitern
ermöglicht eine definierte gegenseitige räumliche Anordnung der Streukörper,
dass die Abbildungen, der gestreuten und/oder durchgelassenen elektromagnetischen
Welle und/oder der gestreuten und/oder durchgelassenen Materiewellen, eindeutigere
Interferenzmuster aufweisen, welche insbesondere durch eine ortsaufgelöste
Intensitätsmessung ausgewertet werden kann und insbesondere eine Aussage über
die gegenseitige Wechselwirkung der Streukörper ermöglicht.
Des weiteren ist es von Vorteil, dass Bauelemente und/oder Verfahren
vorgesehen sind, welche es ermöglichen die elektrische und/oder magnetische
Eigenschaft insbesondere der Streukörperoberflächen im Prozessraum gezielt
zu beeinflussen bzw. zu verändern. Eine Veränderung der elektrischen und/oder
magnetischen Oberflächeneigenschaft der Streukörper beinhaltet u.a. die
Ermöglichung und/oder Verbesserung der Positionierbarkeit der Streukörper
im Prozessraum. Eine Veränderung der elektrischen und/oder magnetischen Oberflächeneigenschaft
der Streukörper kann u.a. dadurch erzielt werden, dass Elektronen, Ionen, polare
Makromoleküle und/oder Liganden in den Prozessraum eingebracht und/oder im
Prozessraum gebildet werden und/oder dass die Elektronen-, die Ionen-, die polare
Molekül- und/oder die Ligandendichte im Prozessraum verändert wird.
Vorteilhafterweise weisen die Intensitätsmodulationsbauelemente
und die Polarisationsmodulationsbauelemente in den verwendeten Modulations-, Streu-
und Messstationen insbesondere in Abhängigkeit der unterschiedlichen Wellenlängen
und/oder der unterschiedlichen Polarisationszustände der eingekoppelten elektromagnetischen
Welle und/oder der eingekoppelten Materiewelle ganzzahlige vielfache Modulationsfrequenzen
auf. Dadurch ist es u.a. möglich, bei der Messwertaufnahme über die Fourieranalyse
die Modulationsarten insbesondere wellenlängenabhängig und/oder polarisationsabhängig
zu unterscheiden.
Vorteilhafterweise weisen die Intensitätsmodulationsbauelemente,
Polarisationsmodulationsbauelemente und die Intensitätsmodulationsmessbauelemente
in der Modulations-, Streu- und Messstation insbesondere in Abhängigkeit der
unterschiedlichen Wellenlängen und/oder der unterschiedlichen Polarisationszustände
der eingekoppelten elektromagnetischen Wellen und/oder der Materiewellen und zusätzlich
die Verfahren zur Richtungs-, Feldstärken- und/oder Positionsmodulation, der
elektrische und/oder magnetische Felder zur Festlegung, zur Veränderung und/oder
zur Modulation der räumliche Orientierung und/oder die räumliche Position
und/oder die Bewegung der Streukörper in der Prozesskammer, eine ganzzahlige
vielfache Modulationsfrequenzen auf. Dadurch ist es u.a. möglich, bei der Messwertaufnahme
über die Fourieranalyse die Modulationsarten insbesondere wellenlängenabhängig
und/oder polarisationsabhängig zu unterscheiden, wobei diese Vorteile unabhängig
davon sind ob die Intensität der gestreuten und/oder durchgelassenen elektromagnetischen
Wellen und/oder der gestreuten und/oder durchgelassenen Materiewelle ortsaufgelöst
und/oder oberflächenintegriert gemessen werden.
Zweckmäßigerweise sind an der Prozesskammer die Einkopplungs-,
Modulations- und/oder Streustation angeflanscht. Dadurch wird erreicht, dass auch
bei Positionsänderungen der Prozesskammer die Position der Einkopplungs-, Modulations-,
Mess- und Streustation beibehalten werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die
Prozesskammer mehr als eine Streustation aufweist. Dies trägt der Tatsache
Rechnung, dass durch Messung der Intensität, des Polarisationszustandes und/oder
des Polarisations- und Depolarisationsgrades der von der Streukörpern seitlich
gestreuten elektromagnetischen Wellen und/oder der Materiewellen an verschiedenen
Streustationen, und somit an mehreren unterschiedlichen Messpositionen, insbesondere
die räumliche Verteilung und die Größenverteilung der Streukörper
im Prozessraum und die Veränderung der Intensität und der Polarisationseigenschaften
der eingebrachten elektromagnetischen Wellen und/oder der Materiewelle entlang ihrer
Ausbreitungsrichtung festgestellt werden, die insbesondere die Berücksichtigung
der Mehrfachstreuung der Streukörper bei der Signalauswertung ermöglicht.
Es ist von Vorteil, dass die Einkopplungs-, Modulations-, Mess- und
Streustationen Behälter sind. Behälter bieten den Vorteil, dass sie an
verschiedene Prozesskammer angeflanscht werden können.
Vorteilhafterweise liegt ein Intensitätsmessbauelement in der
Einkopplungsstation insbesondere in Form einer Photodiode vor. In der Mess- und
Streustation sind zur ausschließlichen oberflächeintegrierten Intensitätsmessung
insbesondere Photodioden und/oder Avalanche-Dioden und/oder Photomultipliere und
zur ortsaufgelösten Intensitätsmessung CCD- und/oder CMOS-Kameras vorgesehen,
wobei die ortsaufgelöste Intensitätsmessung Verfahren und/oder Bauelemente
beinhalten, welche eine zusätzliche oberflächenintegrierte und/oder teiloberflächenintegrierte
Intensitätsmessung ermöglichen. Des weitern ist insbesondere bei der Verwendung
von Materiewellen ein Teilchen-Licht-Wandler vorgesehen. Photodioden, Avalanche-Dioden,
Photomultipiere, CCD- und CMOS-Kameras haben sich als Leistungsfähige Instrumentarien
bei der Intensitätsmessung erwiesen. Ein Teilchen-Licht-Wandler ermöglicht
die Intensitätsmessung von Materiewellen mit lichtempfindlichen Messsystemen.
Es ist von Vorteil, dass die Einkopplungsstation mit Polarisatoren
und Verzögerungsplatten und/oder mit einem Stern-Gerlach-Apparatt versehen
ist. Die Kombination aus Polarisatoren und/oder Verzögerungsplatten insbesondere
Lambda/2- und Lambda/4-Platten ermöglicht eine eindeutige und frei wählbare
Festlegung des Polarisationszustandes und/oder eine Maximierung der Intensität
der eingekoppelten elektromagnetischen Wellen. Bei der Verwendung von Materiewellen
wird eine eindeutigen und frei wählbaren Festlegung des Polarisationszustandes
und/oder eine Maximierung der Intensität der eingekoppelten Materiewelle insbesondere
über Feldlinsen und/oder ein Stern-Gerlach-Apparatt ermöglicht.
Zweckmäßigerweise liegen die Intensitätsmodulationsbauelemente
in der Modulationsstation, bei eingebrachten elektromagnetischen Wellen, in Form
von elektrooptischen-, akustooptischen- und magnetooptischen Bauelementen, rotierenden
Polarisatoren und/oder rotierenden Verzögerungsplatten vor, wobei diese Bauelemente
insbesondere mit ruhenden Polarisatoren und/oder ruhenden Verzögerungsplatten
kombiniert sind und weisen, bei eingebrachten Materiewellen, Intensitätsmodulationsbauelemente
in der Modulationsstation in der Form von Feldlinsen und/oder von zeitlich- und/oder
örtlichmodulierte E- und/oder B-Felder auf, welche insbesondere mit nichtmodulierte
E- und/oder B-Felder überlagert sind. Auf diese Weise wird insbesondere eine
Intensitätsmodulation unter Beibehaltung der Eingangspolarisation ermöglicht.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass
bei eingebrachten elektromagnetischen Wellen, die Polarisationsmodulationsbauelemente
in der Modulationsstation in Form von elektrooptischen-, akustooptischen- und/oder
magnetooptischen Bauelementen und/oder rotierenden Verzögerungsplatten vorliegt,
wobei insbesondere die Modulation der elektrooptischen und/oder magnetooptischen
Bauelemente unabhängig von den rotierenden optischen Bauelementen,
insbesondere Polarisatoren und/oder Verzögerungsplatten, erfolgt und, bei eingebrachten
Materiewellen, die Polarisationsmodulationsbauelemente in der Modulationsstation
in der Form von Feldlinsen, durch zeitlich- und/oder ortsmodulierten Stern-Gerlach-Aparaturen
und/oder durch zeitlich- und/oder ortsmodulierten E- und/oder B-Feldern ausgeführt
werden, welche insbesondere mit nichtmodulierten E- und/oder B-Feldern überlagert
sind. Auf diese Weise gelingt insbesondere bei elektromagnetischen Welle eine Modulation
der Phasenverschiebung zwischen den parallelen und senkrechten Feldstärkeanteil
der elektromagnetischen Welle sowie davon unabhängig eine Modulation der parallelen
und senkrechten Feldstärkeanteile der elektromagnetischen Wellen und gewährleistet
bei Materiewellen die Polarisationsmodulation.
Es ist von Vorteil, dass die Intensitätsmodulationsbauelemente
und/oder die Polarisationsmodulationsbauelemente in der Messstation bei durchgehenden
elektromagnetischen Wellen in Gestalt von elektrooptischen-, akustooptischen- und/oder
magnetooptischen Bauelementen vorliegen und/oder insbesondere rotierende Verzögerungsplatten,
welche insbesondere mit ruhenden Polarisatoren und/oder mit ruhenden Verzögerungsplatten
kombiniert sind, enthalten und bei durchgehenden Materiewellen in der Form von Feldlinsen,
durch zeitlich- und/oder örtlichmodulierte Stern-Gerlach-Aparaturen und/oder
durch zeitlich- und/oder örtlichmodulierte E- und/oder B-Felder ausgeführt
werden, welche insbesondere mit nichtmodulierte E- und/oder B-Felder überlagert
sind. Dadurch ist gewährleistet, dass eine genaue Intensitätsmessung und/oder
Intensitätsmodulation und/oder Polarisationsmodulation erfolgen kann.
Vorteilhafterweise liegen die Intensitätsmodulationsbauelemente
und/oder die Polarisationsmodulationsbauelemente in der Streustation bei gestreuten
elektromagnetischen Wellen in Form von elektrooptischen-, akustooptischen-, und/oder
magnetooptischen Bauelementen und/oder insbesondere rotierende Verzögerungsplatten
vor, welche insbesondere mit ruhenden Polarisatoren und/oder ruhenden Verzögerungsplatten
kombiniert sind und bei gestreuten Materiewellen in der Form von Feldlinsen, durch
zeitlich- und/oder örtlichmodulierte Stern-Gerlach-Aparaturen und/oder durch
zeitlich- und/oder örtlichmodulierte E- und/oder B-Felder ausgeführt werden,
welche insbesondere mit nichtmodulierte E- und/oder B-Felder überlagert sind.
Dadurch ist beispielsweise eine genauere Intensitäts- und/oder Polarisationsmodulation
und Messung der Intensität, des Polarisationszustandes, des Polarisations-
und Depolarisationsgrades der Wellen möglich.
Anspruch 19 sieht vor, dass die Messanordnung Mittel aufweist, die
eine Auswertung von ermittelten Messdaten auf der Grundlage eines kombinierten Flächenvergleichs-,
Intensitäts-, Interferenz-, und/oder Polarisationsquotienten-Verfahrens ermöglicht.
Ein Computerprogramm gemäß Anspruch 20 stellt dabei ein Mittel dar, eine
Auswertung vorzunehmen und darüber hinaus die Steuerung einer in der Messanordnung
stattfindenden Messung zu ermöglichen.
Ein Verfahren zur ortsaufgelösten und/oder oberflächenintegrierten
Messung von elektromagnetischen Wellen und/oder Materiewellen, insbesondere zur
Bestimmung der Dichte der Größenverteilung, der dielektrischen, absorbierenden
und optischen Materialeigenschaften von Streukörpern in gasförmigen und
flüssigen Medien insbesondere der Bestimmung des Partikel und Aerosolanteil
in einem Streukörpergemisch, bei dem insbesondere Messsysteme zur ortsaufgelösten
und/oder oberflächenintegrierten Intensitätsmessung von elektromagnetischen
Wellen und/oder Materiewelle wie. z.B. CCD- und CMOS-Kameras oder Photomultiplere
und/oder photographischen Filme und/oder Fluoresenz-Bildschirme, insbesondere bei
Materiewellen in Kombination mit einem Teilchen-Licht-Wandler, mit elektrooptische-,
akustootische- und/oder magnetooptische Bauelemente und/oder mit rotierenden und/oder
nicht-rotierenden optischen Bauelementen, insbesondere mit Polarisatoren, Verzögerungsplatten
und/oder Linsen und/oder mit modulierte und nicht-modulierte elektrische- und/oder
magnetische Felder und/oder mit Feldlinsen und/oder mit zeitlich- und/oder ortsmodulierten
E- und B-Feldern, welche insbesondere mit nichtmodulierten E- und B-Feldern überlagert
sind und/oder mit Stern-Gerlach-Apparatturen in Verbindung gebracht werden und elektromagnetische
Wellen und/oder Materiewellen in eine Prozesskammer eingekoppelt und in der Prozesskammer
gestreut und durchgelassen werden, ist Gegenstand von Anspruch 21, wonach während
der Messung insbesondere eine Abbildung, eine Modulation und Nichtmodulation der
Intensität und/oder der sich einstellenden Polarisationszustände der elektromagnetischen
Wellen und/oder Materiewellen eingeleitet werden und eine Messwertaufnahme der ortsaufgelösten
und/oder oberflächenintegrierten Intensität, der Intensitätsmodulation,
der Polarisationsmodulation, der Polarisationsgrade, der Depolarisationsgrade und/oder
der Polarisationszustände erfolgt.
Gemäß Anspruch 22 wird die Unterscheidung zwischen Intensitätsmodulation
und Polarisationsmodulation und die Bestimmung des Polarisationszustandes und des
Polarisations- und Depolarisationsgrades mittels Fourieranalyse vorgenommen.
Es ist sinnvoll, dass die Messposition auch bei Positionsänderungen
der Prozesskammer beibehalten wird. Daher sieht Anspruch 23 vor, dass die Einkopplungsstation,
die Modulationsstation, die Messstation und die Streustation an die Prozesskammer
angeflanscht werden.
Gemäß Anspruch 24 werden für die Einkopplungsstation,
Modulationsstation, Messstation und Streustation Behälter eingesetzt.
Es ist durchaus möglich, das insbesondere unter unterschiedlichen
Winkeln mehrere elektromagnetische Wellen und/oder Materiewellen eingekoppelt werden
und/oder dass insbesondere an unterschiedlichen Messorten mehrere Streuzustände
gemessen werden. Anspruch 25 sieht daher vor, dass mindestes eine Messstation und/oder
eine Streustation eingesetzt wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Figuren erläutert. Es zeigen:
1: schematische Darstellung der erfindungsgemäßen
Messanordnung, die sich aus Einkopplungs-, Modulations-, Mess- und Streustation
zusammensetzt, wobei die Stationen mit einer Prozesskammer in Verbindung stehen;
2: schematische Darstellung einer Einkopplungsstation,
die der Einkopplung der elektromagnetischen Wellen dient;
2b: schematische Darstellung einer Einkopplungsstation
mit zusätzlicher Teilstrahlumlenkung in den Außenraum für elektromagnetische
Wellen;
2c: schematische Darstellung einer Einkopplungsstation mit zusätzlicher
Einkopplung von elektromagnetischen Teilstrahlen in den Prozessraum;
3: schematische Darstellung einer Modulationsstation,
die der Modulation der eingekoppelten elektromagnetischen Welle dient;
4: schematische Darstellung einer Messstation, die
der Messwertaufnahme der durchgehenden, ungebrochenen und nichtreflektierten elektromagnetischen
Welle dient;
5: schematische Darstellung einer Streustation, die
der Messwertaufnahme der gestreuten elektromagnetischen Welle dient.
6: schematische Darstellung der Bauelemente der Messanordnung,
welche eine räumliche Orientierung, Positionierung und/oder Bewegung der Streukörper
in der Prozesskammer ermöglichen.
7: schematische Darstellung der erfindungsgemäßen
Messanordnung, die sich aus Einkopplungs-, Modulations-, Mess- und Streustation
zusammensetzt, wobei die Stationen mit einer Prozesskammer in Verbindung stehen
und Materiewellen eingekoppelt werden;
1 zeigt schematisch eine Messanordnung, welche sich
aus den Einkopplungs- 1, Modulations- 2, Mess- 3 und
Streustationen 4 zusammensetzt und mit einer Prozesskammer 5 in
Verbindung steht. Eine elektromagnetische Welle 6 und/oder eine Materiewelle
6 gelangt über die Einkopplungs- und Modulationsstation
1, 2 in die Prozesskammer 5. Die eingebrachte elektromagnetische
Welle 6 und/oder die eingebrachte Materiewelle 6 durchläuft
gradlinig die Prozesskammer 5 und tritt aus der Prozesskammer
5 wieder aus. Beim Durchgang durch die Prozesskammer wird der Strahl der
eingebrachte elektromagnetische Welle 6 und/oder die eingebrachte Materiewelle
6, von dem zu messenden Objekt und/oder Objekten, weder reflektiert noch
gebrochen. Die Messwertaufnahme der aus der Prozesskammer 5 austretenden
elektromagnetischen Welle 7 und/oder austretende Materiewelle
7 erfolgt in der Messstation 3. Während des Durchgangs durch
die Prozesskammer 5 erfolgt eine Streuung der elektromagnetischen Welle
6 und/oder der Materiewelle 6 an Streukörpern, welche sich
in der Prozesskammer 5 befinden. Die Messwertaufnahme der von den Streukörpern
seitlich gestreuten elektromagnetischen Welle 8 und/oder der seitlich gestreuten
Materiewelle 8 erfolgt unter verschiedenen Beobachtungswinkeln
9, 10, 11, 12 an unterschiedlichen Beobachtungspositionen
in den Streustationen 4. Die Beobachtungsebene ist im folgenden durch die
Vektoren der Ausbreitungsrichtung der elektromagnetischen Wellen 6 und
8 bzw. durch die Materiewellen 6 und 8 festgelegt. Der
Feldstärkenvektoranteil der jeweiligen elektromagnetische Welle, welcher sich
in dieser Ebenen befindet, stellt den parallelen Anteil dar. Die Feldstärkenkomponente,
welche dazu senkrecht steht, ist der senkrechte Anteil. Bei Materiewellen ist diese
Festlegung entsprechend auf den resultierende Drehimpulsvektoren der Materiewelle
zu übertragen. Des weiteren kann eine zusätzliche Beeinflussung der Partikel
und Aerosole in der Prozesskammer, durch HF-Felder und/oder statische und/oder zeitlich-
und/oder ortsmodulierte elektrische und/oder magnetische Felder erfolgen.
2 zeigt einen möglichen schematischen Aufbau der
Einkopplungsstation 1, welche die elektromagnetische Welle 6 über
die Modulationsstation 2 in die Prozesskammer 5 einkoppelt. Die
Zuführung der elektromagnetischen Welle 6 erfolgt über einen
Wellenleiter 13, welcher axial und radial verschiebbar mit einem Kollimator
14 verbunden ist. Der bezüglich des Kollimators 14 axial
verschiebbare und justierbare Wellenleiter 13 ermöglicht einen kompakten
Aufbau zur Fokussierung der eingebrachten elektromagnetischen Welle. Die Verwendung
des Kollimators 14 beinhaltet den weiteren Vorteil, dass die Größe
des Eintrittsfensters bzw. der Eintrittsöffnung der elektromagnetischen
Welle in den Behälter 22 minimiert ist. Blenden 17 vereinfachen
die Justierung der elektromagnetischen Welle und bestimmen die räumlichen Strahleigenschaften.
Der Polarisator 16 ermöglicht in Kombination mit den Verzögerungsplatten
15 eine eindeutige und freiwählbare Festlegung des Polarisationszustandes
der eingebrachten elektromagnetischen Welle 6, wobei in dieser Kombination
die eingebrachte Intensität maximiert und unabhängig von Polarisationsschwankungen
der Quelle der Polarisationszustand der elektromagnetischen Welle 6, nach
dem durchqueren dieser Bauelemente 15,16, erhalten bleibt. Bei
dem Bauelement 16 handelt es sich insbesondere um Dünnschichtpolarisatoren.
Über einen Teilstrahlauskoppler 18, insbesondere über eine Strahlteilerplatte,
wird die eingebrachte Intensität der elektromagnetischen Welle 6 am
Bauteil 21 gemessen. Für diese Messungen eignen sich insbesondere
Photodioden. Die Umlenkspiegel 19 ermöglichen auch bei einer festen
Anbringung des Behälters 22 an die Prozesskammer 5 eine räumliche
Justierung der elektromagnetischen Welle 6 durch die Prozesskammer
5. Da der Teilstrahlauskoppler 18 und insbesondere die Umlenkspiegel
19 den Polarisationszustand der elektromagnetischen Welle beeinflussen,
werden zur eindeutigen und frei wählbaren Festlegung der Eingangspolarisation
zur Modulationsstation 2 ein weiterer Kombination aus Polarisatoren
20 und Verzögerungsplatten 15 in den Strahlengang eingebracht.
Über die Polarisatoren 16 und 20 und insbesondere über
die Kombination mit den Verzögerungsplatten 15, insbesondere Lambda/2-
und/oder Lambda/4-Platten, wird die Eingangsintensität zur Modulationsstation
2 maximiert und ist bei entsprechender Eichung über die Intensitätsmessung
21 absolut bestimmbar. Diese Intensitätsbestimmung 21 ist
insbesondere unabhängig von den Polarisationsschwankungen der Quelle der in
die Einkopplungsstation 1 eingebrachten elektromagnetischen Welle
6.
2b zeigt eine mögliche Erweiterung der Einkopplungsstation
nach 2, welche darin besteht, dass ein Teilstrahl A
über einen Strahlteiler 18 in den Außenraum X umgelenkt wird.
2c zeigt eine mögliche Erweiterung der Einkopplungsstation
nach 2, welche darin besteht, dass die eingehende elektromagnetische
Welle 6 über den Spiegel 19 und den Strahlteiler
18 in die Teilstrahlen B und C aufgeteilt und derart abgelenkt werden,
dass sich die beiden Teilstrahlen B und C insbesondere im Prozessraum
5 überschneiden, dort insbesondere in Abhängigkeit von den Streukörpern
Interferieren können und der Schnittpunkt dieser beiden Teilstrahlen B und
C insbesondere in der optischen Achse Y ein oder mehreren Streustationen liegt.
3 zeigt einen möglichen schematischen Aufbau der
Modulationsstation 2, die eine Intensitäts- und Polarisationsmodulation
beinhaltet. Die Intensitätsmodulation erfolgt in Kombination mit den Bauelemente
23 und 24, wobei es sich bei dem Bauelement 23 insbesondere
um elektrooptische-, akustooptische und/oder magnetooptische Bauelemente handelt
und/oder rotierende Verzögerungsplatten insbesondere Lambda/2-Platten beinhaltet.
Bei dem Bauelement 24 handelt es sich insbesondere um Polarisatoren. Aufgrund
der Kombination der Bauelemente 23 und 24 ist insbesondere eine
Intensitätsmodulation unter Beibehaltung des Eingangspolarisation möglich.
Im Anschluß an dieser Intensitätsmodulation erfolgt die Messung der modulierten
Intensität über eine Teilstrahlauskopplung 25 am Bauelement
31, wobei es sich bei dem Bauelement 25 insbesondere um eine Strahlteilerplatte,
bei dem Bauelement 31 insbesondere um eine Photodiode und bei dem Bauelement
30 um einen Filter, welcher der elektromagnetischen Welle 6 angepasst
ist, handelt. Aufgrund der Polarisationsveränderung der elektromagnetische
Welle beim Durchgang durch das Bauelement 25, erfolgt durch das Bauelement
26 eine erneute Festlegung des ursprünglichen Polarisationszustandes.
Bei dem Bauelement 26 handelt es sich insbesondere um einen Polarisator.
Die Polarisationsmodulation erfolgt durch die Bauelemente 28 und
29, wobei das Bauelement 28 eine Modulation der Phasenverschiebung
zwischen den parallelen und senkrechten Feldstärkeanteil der elektromagnetischen
Welle beinhaltet, und das Bauelement 29 den parallelen und senkrechten
Feldstärkeanteil der elektromagnetischen Welle moduliert. Die Modulation der
Phasenverschiebung in 28 erfolgt insbesondere über elektrooptische-,
akustooptische und/oder magnetooptische Bauelemente. Die Modulation der Feldstärkeanteile
in 29 geht insbesondere über die Rotation einer Verzögerungsplatte
vonstatten, wobei es sich hierbei insbesondere um Lambda/2- und/oder Lambda/4-Platten
handelt. In Abhängigkeit vom erforderlichen Messvolumen erfolgt über das
Bauelement 27 eine entsprechende Auf-Weitung bzw. Querschnittsveränderung
der eingekoppelten elektromagnetischen Welle, wobei der Behälter
32 insbesondere fest mit der Prozesskammer 5 verbunden ist.
4 zeigt einen möglichen schematischen Aufbau der
Messstation 3, welche die Messwertaufnahme der die Prozesskammer
5 durchgehenden elektromagnetischen Welle 7 beinhaltet. Der Behälter
39 ist insbesondere fest mit der Prozesskammer 5 verbunden. Die
in den Behälter 39 eintretende elektromagnetische Welle
7 erfährt über das Bauelement 33 eine Strahlfokussierung
und/oder eine Abbildung, zur ortsaufgelösten und/oder oberflächenintegrierte
Messung der modulierten Intensität, auf die Oberfläche 57a, welche
sich insbesondere innerhalb der Bauelement 38, 41 und
44 befindet. Bei dem Bauelement 33 handelt es sich insbesondere
um Linsensysteme. Das Bauelement 33 kann sich insbesondere
aus mehreren Linsen zusammensetzten, welche sich insbesondere in Abhängigkeit
ihrer Brennweite an unterschiedlichen Positionen innerhalb der Messstation
3 befinden können. Des weiteren kann das Bauelemente 33 insbesondere
einen Intensitätsabschwächer mit variierbarer Absorption und/oder Fourierlinsensysteme
enthalten. Über die Bauelemente 34 wird jeweils ein Teilstrahl der
elektromagnetischen Welle 7 ausgekoppelt. Bei den Bauelementen
34 handelt es sich insbesondere um Strahlteilerplatten. Das Bauelement
41 misst ortsaufgelöst und/oder oberflächenintegriert die Intensität
der in den Behälter 39 gelangten elektromagnetischen Welle
7. Die Bauelemente 42 und 43 kompensieren die Polarisationsmodulation
der eingebrachten elektromagnetischen Welle 6, welche durch die Bauelemente
26, 28 und 29 festgelegt sind, so dass vom Bauelement
44 die Intensität ortsaufgelöst und/oder oberflächenintegriert
messbar ist, die von der Polarisationsveränderung abhängig ist, welche
die eingebrachte elektromagnetische Welle 6 beim durchqueren der Prozesskammer
5 erfährt. Bei den hierfür eingesetzten Komponenten
43 handelt es sich um Kombinationen aus insbesondere elektrooptischen-,
akustooptischen und magnetooptischen Bauelemente um rotierende Verzögerungsplatten,
insbesondere um Lambda/2-Platten und/oder Lambda/4-Platten. Die Komponenten
43 sind insbesondere mit Polarisatoren 42 kombiniert. Die zusätzliche
Messung der Intensität, des Polarisationszustandes, des Polarisations- und
Depolarisationsgrades der elektromagnetischen Welle 7 erfolgt über
die Bauelemente 35, 36 und 37, welche eine Intensitäts-
und/oder Polarisationsmodulation der elektromagnetischen Welle bewirken. Bei diesen
Bauelementen handelt es sich insbesondere um eine Kombinationen aus insbesondere
elektrooptischen-, akustooptischen und magnetooptischen Bauelement 35 und/oder
um rotierende Verzögerungsplatten, insbesondere Lambda/4-Platten
36, welche mit Polarisatoren 37 kombiniert sind. Die durch die
Bauelemente 35, 36 und 37, modulierte Intensität
der elektromagnetischen Welle 7 wird über das Bauelement
38 gemessen. Bei den zur ortsaufgelösten und/oder oberflächenintegrierten
Intensitätsmessung verwendeten Bauelementen 38, 41 und
44 handelt es sich insbesondere um CCD-Kameras, CMOS-Kameras, Photodioden,
einen Photomultiplier und/oder eine Avalanche-Photodiode. Bei dem Bauelement
40 handelt es sich um Filter, welche der elektromagnetischen Welle
7 angepasst sind.
5 zeigt einen möglichen schematischen Aufbau der
Streustation 4, welche die Messwertaufnahme der von den Streukörpern
seitlich gestreuten elektromagnetischen Welle 8 beinhaltet, wobei der Behälter
53 insbesondere fest mit der Prozesskammer 5 verbunden ist. Die
in den Behälter 53 eintretende elektromagnetische Welle erfährt
über das Bauelement 45 eine Strahlfokussierung und/oder eine Abbildung,
zur ortsaufgelösten und/oder oberflächenintegrierte Messung der modulierten
Intensität, auf die Oberfläche 57b, welches sich insbesondere
innerhalb der Bauelement 50 und 52 befinden. Bei dem Bauelement
45 handelt es sich insbesondere um Linsensysteme. Das Bauelement
45 kann sich insbesondere aus mehreren Linsen zusammensetzten, welche sich
insbesondere in Abhängigkeit ihrer Brennweite an unterschiedlichen Positionen
innerhalb der Streustation 4 befinden können. Des weiteren kann das
Bauelemente 45 insbesondere einen Intensitätsabschwächer mit
variierbarer Absorption und/oder Fourierlinsensysteme enthalten. Über das Bauelemente
46 ist ein Teilstrahl der elektromagnetischen Welle 8 ausgekoppelt.
Bei den Bauelementen 46 handelt es sich insbesondere um Strahlteilerplatten.
Das Bauelement 52 ist insbesondere eine Photodiode und/oder eine CCD-Kamera
und misst ortsaufgelöst und/oder oberflächenintegriert die Intensität
der in den Behälter 53 gelangten elektromagnetischen Welle
8. Die Messung der Intensität, des Polarisationszustandes, des Polarisations-
und Depolarisationsgrades der elektromagnetischen Welle 8erfolgt über
die Bauelemente 47, 48 und 49, welche eine Intensitätsmodulation
und/oder Polarisationsmodulation der elektromagnetischen Welle bewirken. Bei diesen
Bauelementen handelt es sich insbesondere um eine Kombinationen aus elektrooptischen-,
akustooptischen und magnetooptischen Bauelement 47 und/oder um rotierende
Verzögerungsplatten insbesondere Lambda/4-Platten 48, welche mit Polarisatoren
49 kombiniert sind. Die durch die Bauelemente 47, 48
und 49 modulierte Intensität der elektromagnetischen Welle
8 ist über die Bauelemente 51 und 50 messbar. Bei
dem zur ortsaufgelösten und/oder oberflächenintegrierten Intensitätsmessung
verwendeten Bauelementen 50 handelt es sich insbesondere um Photodioden,
Avalanche-Photodioden, Photomultipliere, CCD-Kameras und/oder CMOS-Kameras. Bei
dem Bauelement 51 handelt es sich um Filter, insbesondere um Interferenzfilter,
welche einem spektralen Bereich der elektromagnetischen Welle 8 angepasst
sind.
6 zeigt eine schematische Darstellung einiger Bauelemente
an und/oder in der Prozesskammer 5, welche eine definierte räumliche
Orientierung, Positionierung und/oder Bewegung der Streukörper in der Prozesskammer
ermöglichen und darüber insbesondere eine mehrdimensionale Abbildung und
damit Messung der Streukörper ermöglicht. In der Figur sind insbesondere
die Bauelemente 56a, 56b dargestellt. Die Bauelemente
56a befinden sich innerhalb, die Bauelemente 56b können außerhalb
an der Wand der Prozesskammer befestigt sein. Die Bauelemente 56a,
56b haben die Aufgabe elektrische und/oder magnetische Felder in die Prozesskammer
einzubringen und die Höhe und Richtung dieser Feldstärken örtlich
und zeitlich zu beeinflussen und festzulegen. Wobei es sich bei den eingebrachten
Feldern insbesondere auch um elektromagnetische Wellen handeln kann. Bei den Bauelementen
56a, 56b handelt es sich insbesondere um elektrisch leitende Flächen
an die unterschiedliche Potentiale angelegt werden und/oder um Spulen durch die
unterschiedliche Stromflüsse geleitet werden und/oder um Sender von elektromagnetischen
Wellen. Wobei die einzelnen Bauelemente 56a, 56b von einander
unabhängig auf ein entsprechend Potential und/oder einen entsprechenden Stromfluss
angesteuert werde können. Insbesondere zur Vermeidung einer direkten Wechselwirkung
der Prozesse in der Prozesskammer 5 mit den Bauelementen 56a ist
es sinnvoll die Bauelemente 56a mit einer Schutzummantelung 55
und/oder einem Dielektrikum 55 zu umgeben. Insbesondere ist vorgesehen,
das die von den unterschiedlich angesteuerten Bauelemente 56a,
56b hervorgerufene Feldveränderungen örtlich und/oder zeitlich
harmonisch sind. Zur Vermeidung einer Abschwächung ist es insbesondere für
die Einbringung von elektromagnetischen Wellen und/oder elektrischen Felder von
außerhalb an der Wand befestigten Bauelementen 56b sinnvoll diese
über ein dielektrische Fenster 54 durchzuführen. Bei dem Material
der Fenster 54 handelt es sich insbesondere um Glass und/oder Keramik.
Von außen angebrachte Bauelemente 56b zur Erzeugung von Magnetfeldern
können insbesondere kreisförmig um die Prozesskammer 5 angelegt
sein. Die Position, Anzahl und die Größe der Bauelemente 56a,
56b ist der gewünschten Ortsauflösung und Richtung der Feldveränderung
anzupassen.
7 zeigt den schematischen Aufbau der erfindungsgemäßen
Messanordnung, die sich aus Einkopplungs- 1, Modulations- 2, Mess-
3 und Streustation 4 zusammensetzt, wobei die Stationen mit einer
Prozesskammer 5 in Verbindung stehen und Materiewellen 6 eingekoppelt
werden, wobei es sich zur Vermeidung von unerwünschten Stossprozessen bei der
Messanordnung und der Prozesskammer insbesondere um druckverminderte bzw. evakuierte
Behälter handelt. Über die Einkopplungsstation 1 wird, insbesondere
unter Verwendung der Feldlinsen 58 und/oder der Stern-Gerlach-Aparatur
59, der Polarisationszustand und/der die Höhe der Intensität
der eingekoppelten Materiewelle 6 eindeutig und frei wählbar festgelegt.
In der Modulationsstation 2 erfolgt eine Intensitäts- und/oder eine
Polarisationsmodulation der Materiewelle 6, welches insbesondere durch
Feldlinsen 60, durch Stern-Gerlach-Aparaturen 61 und/oder durch
zeitlich- und/oder örtlichmodulierten E- und/oder B-Felder, welche insbesondere
mit nichtmodulierten E- und/oder B-Felder überlagert sind, gewährleistet
wird. Die durchgehende ungebrochene Materiewelle 7 wird insbesondere über
Feldlinsen 62 und/oder Stern-Gerlach-Aparaturen 63 auf die Oberfläche
57a abgebildet. Die Oberfläche 57a befindet sich insbesondere
innerhalb des Bauelementes 38, welches über die Oberfläche
57a eine ortsaufgelöste und/oder oberflächenintegrierte Intensitätsmessung
durchführt und insbesondere ein Teilchen-Licht-Wandler beinhaltet. Über
die Bauelemente 62 und 63 erfolgt eine Polarisations- und/oder
Intensitätsmodulation der durchgehende Materiewelle 7, wobei es sich
bei den Bauelement 62 insbesondere um Feldlinsen und bei dem Bauelement
63 insbesondere um zeitlich- und/oder örtlichmodulierte Stern-Gerlach-Aparaturen
und/oder um zeitlich- und/oder örtlichmodulierte E- und/oder B-Felder handelt,
welche insbesondere mit nichtmodulierte E- und/oder B-Felder überlagert sind.
Die gestreute Materiewelle 8 wird insbesondere über Feldlinsen
64 und/oder Stern-Gerlach-Aparaturen 65 auf die Oberfläche
57b abgebildet. Die Oberfläche 57b befindet sich insbesondere
innerhalb des Bauelementes 50, welches über die Oberfläche
57b eine ortsaufgelöste und/oder oberflächenintegrierte Intensitätsmessung
durchführt und insbesondere ein Teilchen-Licht-Wandler beinhaltet. Über
die Bauelemente 64 und 65 erfolgt eine Polarisations- und/oder
Intensitätsmodulation der gestreuten Materiewelle 8, wobei es sich
bei den Bauelement 64 insbesondere um Feldlinsen und bei dem Bauelement
65 insbesondere um zeitlich- und/oder örtlichmodulierte Stern-Gerlach-Aparaturen
und/oder um zeitlich- und/oder örtlichmodulierte E- und/oder B-Felder handelt,
welche insbesondere mit nichtmodulierte E- und/oder B-Felder überlagert sind.