Die Erfindung betrifft eine organische Elektrolumineszenz-Vorrichtung
(OELD) und insbesondere eine Oberflächen-Emissionstyp-OELD mit einer hohen
Helligkeit.
Im Allgemeinen emittiert eine OELD Licht, indem Elektronen von einer
Kathode und Löcher von einer Anode in eine Emissionsschicht injiziert werden,
die Elektronen mit den Löchern rekombinieren, ein Exziton erzeugt wird, und
das Exziton von einem angeregten Zustand in einen Grundzustand übergeht, wobei
Licht emittiert wird. Im Vergleich mit einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung
(LCD-Vorrichtung), ist für die OELD keine zusätzliche Lichtquelle zum
Emittieren von Licht notwendig, da der Übergang des Exzitons zwischen den beiden
Zuständen bewirkt, dass Licht emittiert wird. Folglich ist die OELD kleiner
und leichter als die LCD-Vorrichtung.
Die OELD weist andere außergewöhnliche Kennzeichen auf,
wie zum Beispiel einen geringen Stromverbrauch, eine überragende Helligkeit
und eine schnelle Antwortzeit. Folglich wird die OELD als Anzeige für die nächste
Generation von Verbraucher-Elektronikanwendungen, wie zum Beispiel Mobiltelefone,
Autonavigationssysteme (CNS = car navigation system), persönliche digitale
Assistenten (PDA = personal digital assistants), Camcorder, Palmtop-Computer usw.
gesehen. Ferner ist die OELD weniger teuer herzustellen als die LCD-Vorrichtung,
da das Herstellen der organischen LED mit weniger Prozessschritten durchgeführt
wird.
Zusätzlich sind die zwei Typen von OELDs eine Passiv-Matrix-OELD
und eine Aktiv-Matrix-OELD. Während sowohl die Passiv- als auch die Aktiv-Matrix-OELDs
eine einfache Struktur aufweisen und durch einen einfachen Herstellungsprozess gebildet
werden, benötigt die Passiv-Matrix-OELD eine relativ große Strommenge
im Betrieb. Zusätzlich ist die Anzeigegröße der Passiv-Matrix-OELD
durch die Breite und Dicke von Leitungen begrenzt, die in der Struktur verwendet
werden. Ferner sinkt das Öffnungsverhältnis, d.h. das Aperturverhältnis,
der Passiv-Matrix-OELD, wenn die Anzahl der Leitungen steigt. Im Gegensatz dazu
sind die Aktiv-Matrix-OELDs hocheffizient und sie können ein hochqualitatives
Bild auf einer großen Anzeigefläche mit einem relativ geringen Stromverbrauch
anzeigen.
Jetzt wird auf 1 Bezug genommen, die
eine schematische Querschnittsansicht einer OELD 1 gemäß dem
Stand der Technik ist. Wie gezeigt ist, weist die OELD 1 eine erstes und
ein zweites Substrat 12 bzw. 28 auf, die einander gegenüberliegen
und einen Abstand zueinander aufweisen. Ebenfalls enthalten ist eine Arrayelementschicht
14, die auf dem ersten Substrat 12 gebildet ist. Wie gezeigt,
weist die Arrayelementschicht 14 einen Dünnschichttransistor „T"
auf. Obwohl es nicht gezeigt ist, weist die Arrayelementschicht 14 ferner
eine Gateleitung, eine Datenleitung, die die Gateleitung kreuzt, um einen Pixelbereich
„P" zu definieren und eine Spannungsversorgungsleitung, die die Gateleitung
oder die Datenleitungen kreuzt, auf. Zusätzlich weist die OELD 1 auch
eine erste Elektrode 16 auf der Arrayelementschicht 14, eine organische
Elektrolumineszenz (EL)-Schicht 18 auf der ersten Elektrode 16
und eine zweite Elektrode 20 auf der organischen EL-Schicht 18
auf. Zusätzlich ist die erste Elektrode 16 mit dem Dünnschichttransistor
„T" gekoppelt. Hier weist die organische EL-Schicht 18 rote (R),
grüne (G) und blaue (B) Teilschichten der organischen EL-Schicht in den Pixelbereichen
„P" auf.
Zusätzlich wirkt das zweite Substrat 28 als ein Gehäuse-Panel
mit einem zurückgestellten Abschnitt 21. Ein Trocknungsmittel
22 ist in den zurückgestellten Abschnitt 21 gepackt, um die
OELD 1 vor Feuchtigkeit zu schützen. Ferner ist eine Abdichtstruktur
26 zwischen dem ersten und dem zweiten Substrat 12 bzw.
28 an einem Umfang davon gebildet, um die beiden Substrate 12
und 28 aneinander zu befestigen.
Als Nächstes ist 2 ein äquivalentes
Schaltkreisdiagramm einer herkömmlichen ELD, die in 1
gezeigt ist. Wie in 2 gezeigt ist, ist ein Pixelbereich
„P" durch eine Gateleitung 42 und eine Datenleitung 44
definiert, die die Gateleitung 42 kreuzt, die auf einem Substrat
32 gebildet ist. Ebenfalls enthalten ist eine Spannungsversorgungsleitung
bzw. Stromversorgungsleitung 55, die mit einem Abstand parallel zu der
Gateleitung 42 angeordnet ist und die Datenleitung 44 kreuzt.
Zusätzlich ist ein Schaltelement „TS" mit den
Gate- und Datenleitungen 42 bzw. 44 an einem benachbarten Abschnitt
gekoppelt, der die Gate- und Datenleitungen 42 und 44 kreuzt und
ein Ansteuerungselement „TD" ist mit dem Schaltelement „TS"
gekoppelt.
Zum Beispiel ist das Ansteuerungselement „TD" aus
2 ein p-Dünnschichttransistor. Ferner ist eine
Speicherkapazität „CST" zwischen dem Schaltelement „TS"
und dem Ansteuerungselement „TD" ausgebildet. Eine Drainelektrode
63 des Ansteuerungselements „TD" ist auch mit einer ersten
Elektrode (nicht gezeigt) einer organischen EL-Diode „E" gekoppelt. Zusätzlich
ist eine Sourceelektrode 6 des Ansteuerungselements „TD"
mit der Spannungsversorgungsleitung 55 gekoppelt und eine Gateelektrode
68 ist mit der Kapazität CST und dem Schaltelement TS gekoppelt.
Nachstehend ist der Betrieb der OELD im Detail erklärt. Wenn
ein Gatesignal an die Gateelektrode 46 des Schaltelements
„TS" angelegt wird, ändert sich ein gegenwärtiges Signal,
das an die Datenleitung 44 angelegt ist, in ein Spannungssignal mittels
des Schaltelements „TS" und es wird an die Gateelektrode
68 des Ansteuerungselements „TD" angelegt.
Folglich wird das Ansteuerungselement „TD" angesteuert
und der Pegel des Stroms, der an die organische EL-Diode „E" angelegt ist,
ist so bestimmt, dass die organische EL-Diode „E" eine Grauwertskala verkörpern
kann. Ferner wird der Strom, der an die EL-Diode angelegt ist, aufrechterhalten,
bis das nächste Signal angelegt wird, sogar falls das Schaltelement „TS"
in einem AUS-Zustand ist, da das Signal in der Speicherkapazität „CST"
zum Aufrechterhalten des Signals der Gateelektrode 68 des Ansteuerungselements
„TD" wirkt.
Als Nächstes ist 3 eine schematische
Draufsicht einer herkömmlichen OELD mit Bezugnahme auf ein Pixel. Wie gezeigt,
sind das Schaltelement „TS", das Ansteuerungselement „TD",
das mit dem Schaltelement „TS" gekoppelt ist, und die Speicherkapazität
„CST" auf dem Substrat 32 in dem Pixelbereich „P" ausgebildet.
Alternativ können das Schaltelement „TS" und das Ansteuerungselement
„TD" in einer Vielzahl in dem Pixelbereich „P" ausgebildet
sein, in Übereinstimmung mit einer Betriebskenngröße davon.
Zusätzlich weist das Substrat 32 ein transparentes Isolationssubstrat
auf, wie zum Beispiel Glas oder ein Plastiksubstrat. Die Gateleitung 42
ist auf dem Substrat 32 gebildet und die Datenleitung 44 kreuzt
die Gateleitung 42 zum Definieren des Pixelbereichs „P". Zusätzlich
ist in diesem Beispiel eine Spannungsversorgungsleitung 55 parallel zur
Datenleitung 44.
Ferner weist das Schaltelement „TS" die Gateelektrode
46 auf, die mit einer ersten Gateleitung 42 gekoppelt ist, eine
Halbleiterschicht 50 über der ersten Gateelektrode 46, eine
erste Sourceelektrode 56, die mit der Datenleitung 44 gekoppelt
ist, und eine erste Drainelektrode 60, die einen Abstand von der ersten
Sourceelektrode 56 aufweist. Das Ansteuerungselement „TD"
weist die zweite Gateelektrode 68, die mit der Drainelektrode
60 gekoppelt ist, eine zweite Halbleiterschicht 62 über der
zweiten Gateelektrode 68, die zweite Sourceelektrode 66, die mit
der Spannungsversorgungsleitung 55 gekoppelt ist, und die zweite Drainelektrode
63 auf. Insbesondere sind die erste Drainelektrode 60 und die
Gateelektrode 68 mittels eines Kontaktlochs 64 einer Isolationsmaterialschicht
(nicht gezeigt) gekoppelt.
Ferner ist eine erste Elektrode 36 mit der ersten Drainelektrode
63 in dem Pixelbereich „P" gekoppelt. Obwohl nicht gezeigt, weist
die Speicherkapazität „CST" eine erste Speicherelektrode aus dotiertem
Silizium, eine zweite Speicherelektrode, die einen Abschnitt der Spannungsversorgungsleitung
55 belegt, und eine Isolationsmaterialschicht (nicht gezeigt) zwischen
der ersten und der zweiten Speicherelektrode auf.
Jetzt wird auf 4 Bezug genommen, die
eine schematische Querschnittsansicht der herkömmlichen OELD ist, die entlang
der „IV-IV"-Linie in 3 genommen ist. In
4 ist die zweite Halbleiterschicht 62 auf
dem Substrat 32 ausgebildet, eine Gateisolationsschicht „GI" ist
auf der zweiten Halbleiterschicht 62 ausgebildet, die Gateelektrode
68 ist auf der Gateisolationsschicht „GI" über der zweiten
Halbleiterschicht 62 ausgebildet, und eine Zwischenisolationsschicht „IL"
ist auf der Gateelektrode 68 ausgebildet und weist erste und zweite Kontaktlöcher
„C1" und „C2" auf, die beide Endabschnitte der zweiten Halbleiterschicht
62 freilegen. Die Source- und Drainelektroden 66 und
63 sind auf der Zwischenisolationsschicht „IL" ausgebildet und mit
der zweiten Halbleiterschicht 62 über das erste und das zweite Kontaktloch
„C1" bzw. „C2" gekoppelt.
Eine Passivierungsschicht 68 ist ebenfalls auf der zweiten
Sourceelektrode 66 bzw. der zweiten Drainelektrode 63 ausgebildet
und weist ein Drain-Kontaktloch „C3" auf, die einen Abschnitt der Drainelektrode
63 freilegt. Die erste Elektrode 36 ist mit der Drainelektrode
63 über das Drain-Kontaktloch „C3" gekoppelt, die organische
EL-Schicht 38 ist auf der erste Elektrode 36 ausgebildet und eine
zweite Elektrode 80 ist auf der organischen EL-Schicht 38 ausgebildet.
Die erste Elektrode 36, die organische EL-Schicht 38 und die zweite
Elektrode 80 bilden die organische EL-Diode „E". Ferner ist das
Ansteuerungselement „TD" ein n-TFT und die erste Elektrode
36 und die zweite Elektrode 80 sind jeweils eine Kathode bzw.
eine Anode. Alternativ ist das Ansteuerungselement „TD" ein p-TFT
und die erste Elektrode 36 und die zweite Elektrode 80 sind jeweils
eine Anode bzw. eine Kathode.
Zusätzlich sind die Speicherkapazität „CST" und das
Ansteuerungselement „TD" in einer Reihe angeordnet. Hier ist die
Sourceelektrode 66 mit der zweiten Speicherelektrode gekoppelt und die
erste Speicherelektrode 35 ist unter der zweiten Speicherelektrode
34 angeordnet.
5 ist eine schematische Querschnittsansicht eines Emissionsbereichs
des Standes der Technik. In 5 weist der Emissionsbereich
der OELD 1 die Anode 36 auf dem Substrat 32, eine Löcher-Injektionsschicht
38a auf der Anode 36, eine Löcher-Transportschicht
38b auf der Löcher-Injektionsschicht 38a, eine Emissionsschicht
38c auf der Löcher-Transportschicht 38b, eine Elektronen-Transportschicht
38d auf der Emissionsschicht 38c, eine Elektronen-Injektionsschicht
38e auf der Elektronen-Transportschicht 38d und die Kathode
80 auf der Elektronen-Injektionsschicht 38e auf. Diese Schichten
sind aufeinanderfolgend auf der Anode 36 schichtweise aufgetragen.
Zusätzlich wirken die Löcher-Transportschicht
38b und die Elektronen-Transportschicht 38d zum Transportieren
von Löchern und Elektronen zur Emissionsschicht 38c zum Verbessern
der Emissionseffizienz. Ferner wirkt die Löcher-Injektionsschicht
38c zwischen der Anode 36 und der Löcher-Transportschicht
38b zum Reduzieren einer Löcher-Injektionsenergie und die Elektronen-Injektionsschicht
38e zwischen der Kathode 80 und der Elektronen-Transportschicht
38d wirkt zum Reduzieren einer Elektronen-Injektionsenergie, wodurch die
Emissionseffizienz erhöht wird und die Ansteuerungsspannung der OELD verringert
wird.
Ferner ist die Kathode 80 aus einem Material wie zum Beispiel
Kalzium (Ca), Aluminium (Al), Magnesium (Mg), Silber (Ag) oder Lithium (Li) gebildet.
Zusätzlich weist die Anode 36 ein transparentes leitfähiges Material
wie zum Beispiel Indiumzinnoxid (ITO) auf. Folglich können Schichten unter
der Anode 36 beschädigt werden, da die Anode 36 aus einem
transparenten leitfähigen Material, wie zum Beispiel ITO gebildet ist, das
durch Sputtern abgeschieden ist. Folglich ist die Anode nicht auf der Emissionsschicht
38 ausgebildet, um eine Beschädigung der Emissionsschicht
38 zu verhindern.
Folglich ist der wesentliche Aperturbereich (bzw. Öffnungsbereich)
aufgrund des Arrayelements (nicht gezeigt) unter der Anode 36 begrenzt,
wenn Licht von der Emissionsschicht 38 in Richtung der Anode
36 emittiert wird, die unter der Emissionsschicht 38 gebildet
ist. Folglich ist die Helligkeit herabgesetzt aufgrund des Arrayelements, da die
herkömmliche OELD eine Boden-Emissionstyp-OELD ist. Ferner sind Entwurfsmöglichkeiten,
um den Aperturbereich des Arrayelements zu minimieren, begrenzt. Auch ist, da das
Ansteuerungselement aus einem p-Typ-Polysiliziumtyp in Verbindung mit der Struktur
der organischen EL-Diode ausgewählt ist, der Arrayprozess kompliziert und der
Produktausstoß verringert.
Folglich ist es ein Ziel der Erfindung, die obengenannten und weiter
Probleme zu lösen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine OELD und ein Herstellungsverfahren
derselben bereitzustellen, die als Oberflächen-Emissionstyp-OELD mit einer
verbesserten Helligkeit angesteuert werden können.
Noch ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine OELD und ein Herstellungsverfahren
derselben bereitzustellen, die ein Arrayelement aufweisen, das durch einen einfachen
Prozess gebildet ist, der Herstellungskosten reduziert.
Noch ein weiters Ziel der Erfindung ist es, eine OELD und ein Herstellungsverfahren
derselben bereitzustellen, die Oxidation der Kathode verhindern, um dadruch einen
Ansteuerungsdefekt der OELD zu verhindern.
Um diese und andere Vorteile zu erreichen und in Übereinstimmung
mit dem Zweck der Erfindung, wie er ausgeführt und ausführlich hierin
beschrieben ist, stellt die Erfindung in einem Aspekt eine organische Elektrolumineszenzvorrichtung
bereit, die ein Schaltelement und ein Ansteuerungselement, das mit dem Schaltelement
gekoppelt ist, auf einem Substrat, das einen Pixelbereich aufweist, eine Kathode,
die mit dem Ansteuerungselement gekoppelt ist, wobei die Kathode Molybdän aufweist,
eine Emissionsschicht auf der Kathode und eine Anode auf der Emissionsschicht aufweist.
Gemäß einem weiteren Aspekt, stellt die Erfindung ein Herstellungsverfahren
einer organischen Elektrolumineszenzvorrichtung bereit, das die Schritte aufweist:
Bilden eines Schaltelements und eines Ansteuerungselements, das mit dem Schaltelement
gekoppelt ist, auf einem Substrat, das einen Pixelbereich aufweist, Bilden und Verbinden
einer Kathode mit dem Ansteuerungselement, wobei die Kathode Molybdän aufweist,
Bilden einer Emissionsschicht auf der Kathode und Bilden einer Anode auf der Emissionsschicht.
Die Erfindung stellt auch ein Herstellungsverfahren für OELD-Vorrichtung bereit.
Diese und andere Ziele der Patentanmeldung werden aus der nachstehend
gegebenen detaillierten Beschreibung offensichtlicher. Jedoch sollte verstanden
werden, dass die detaillierte Beschreibung und spezifische Beispiele, während
sie bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung angeben, nur zur beispielhaften
Darstellung angegeben sind, da verschiedene Änderungen und Modifikationen im
Geist und Umfang der Erfindung Fachleuten aus dieser detaillierten Beschreibung
offensichtlich werden.
Die begleitenden Zeichnungen, die enthalten sind, um eine weiteres
Verständnis der Erfindung zu schaffen, und in dieser Beschreibung enthalten
sind und einen Teil davon bilden, stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung
dar und dienen zusammen mit der Beschreibung zum Erklären der Prinzipien der
Erfindung. Die Zeichnung besteht aus folgenden Figuren, wobei
1 eine schematischen Querschnittsansicht einer herkömmlichen
OELD ist;
2 ein äquivalentes Schaltkreisdiagramm einer
herkömmlichen OELD ist;
3 eine schematischen Draufsicht der herkömmlichen
OELD mit Bezugnahme auf einen Pixelbereich ist;
4 eine schematischen Querschnittsansicht der herkömmlichen
OELD ist, die entlang der „IV-IV"-Linie in 3
genommen ist.
5 eine schematischen Querschnittsansicht eines Emissionsbereichs
der herkömmlichen OELD ist;
6 eine schematischen Querschnittsansicht einer OELD
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist;
7 eine schematische Draufsicht eines Arraysubstrats
einer OELD gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist;
8A, 8B, 8C
und 8D schematische Querschnittsansichten einer OELD
sind, die entlang den Linien „VIIIa-VIIIa", „VIIIb-VIIIb", „VIIIc-VIIIc"
und „VIIId-VIIId" in 7 genommen sind, gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
9A bis 9G schematische
Querschnittsansichten gemäß einem Herstellungsprozess einer OELD sind,
die entlang der „VIIIa-VIIIa"-Linie in 7 gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung genommen sind;
10A bis 10G schematische
Querschnittsansichten gemäß einem Herstellungsprozess einer OELD, die
entlang der „VIIIb-VIIIb"-Linie in 7 gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung genommen sind;
11A bis 11G schematische
Querschnittsansichten gemäß einem Herstellungsprozess einer OELD, die
entlang der „VIIIc-VIIIc"-Linie in 7 gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung genommen sind; und
12A bis 12G schematische
Querschnittsansichten gemäß einem Herstellungsprozess einer OELD, die
entlang der „VIIId-VIIId"-Linie in 7 gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung genommen sind.
Es wird jetzt im Detail auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele
Bezug genommen, wovon Beispiel in den begleitenden Zeichnungen dargestellt sind.
Zuerst wird auf 6 Bezug genommen, die
eine schematische Querschnittsansicht einer OELD gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist. Wie in 6 gezeigt ist, weist die
OELD „EL" ein Array-Element (nicht gezeigt) auf einem Substrat
100, eine Kathode 200 auf dem Array-Element, eine Elektronen-Injektionsschicht
202 auf der Kathode 200, eine Elektronen-Transportschicht
204 auf der Elektronen-Injektionsschicht 202, eine Emissionsschicht
206 auf der Elektronen-Transportschicht 204, eine Löcher-Transportschicht
208 auf der Emissionsschicht 206, eine Löcher-Injektionsschicht
210 auf der Löcher-Transportschicht 208 und eine Anode
214 über der Löcher-Injektionsschicht 210 auf.
Ferner kann eine Pufferschicht 212 zwischen der Löcher-Injektionsschicht
210 und der Anode 214 angeordnet sein, um Schaden an der Löcher-Injektionsschicht
210 während eines Abscheideprozesses durch Sputtern der Anode
214 aus ITO oder IZO zu verhindern. Zum Beispiel kann die Pufferschicht
212 ein organisches Molekülmaterial für die Löcher-Injektionsschicht
aufweisen. Insbesondere kann die Pufferschicht 212 aus einem organischen
monomolekularen Material mit einer kristallinen Eigenschaft und einem Oxid einschließlich
Vanadiumpentoxid (V2O5) ausgewählt sein. Das organische
monomolekulare Material weist auch Kupfer-Phthalocyanine (CuPc) auf. Genauer gesagt,
kann CuPc relativ dünn ausgebildet sein und eine niedrige Schwellenspannung
und eine hohe Mobilität aufweisen.
Zusätzlich weist die Anode 214 ein transparentes leitfähiges
Material, wie zum Beispiel ITO oder IZO auf, und die Kathode 200 weist
Molybdän (Mo) auf. Allgemein wird das metallische Material mit einer niedrigen
Austrittsarbeit leicht oxidiert, indem es während des Maskenprozesses Feuchtigkeit
und Luft ausgesetzt wird, obwohl die Kathode 200 aus einem metallischen
Material mit einer niedrigen Austrittsarbeit ausgewählt ist, wie zum Beispiel
Kalzium (Ca), Aluminium (Al), Magnesium (Mg), Silber (Ag) oder Lithium (Li). Folglich
weist die Kathode 200 Mo mit einer Anti-Oxidations-Charakteristik auf,
oder sie kann weiter eine Pufferschicht zwischen der Kathode 200 und der
Elektronen-Injektionsschicht 202 aufweisen. Insbesondere kann die Pufferschicht
geätzt werden, wenn eine Passivierungsschicht (nicht gezeigt) auf der Pufferschicht
strukturiert wird, um die Kathode 200 und die Drainelektrode des Ansteuerungselements
„TD" zu verbinden.
Wie oben erklärt ist, ist die OELD ein Oberflächen-Emissionstyp,
da die Anode 214 auf der Oberfläche der OELD gebildet ist, wodurch
ein Apertur- bzw. Öffnungsverhältnis verbessert wird. Auch ist, obwohl
nicht gezeigt, die Kathode 200 mit einer Drainelektrode eines Ansteuerungselements
gekoppelt, das ein n-Typ-TFT ist, wodurch die Anzahl von Herstellungsprozessschritten
reduziert wird und folglich die Herstellungskosten reduziert werden. Ferner werden
Prozessdefekte vermieden, da die Oxidation der Kathode 200 verhindert wird.
Als Nächstes ist 7 eine schematische
Draufsicht eines Arraysubstrats eines OELD-„EL" gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung. In 7 sind das Schaltelement „TS"
und das Ansteuerungselement „TD", das mit dem Schaltelement „TS"
gekoppelt ist, auf dem Substrat 100 in einem Pixelbereich „P" gebildet.
Das Schaltelement „TS" kann ein n-Dünnschichttransistor
(n-TFT) mit einer ersten Gateelektrode 102, einer ersten Halbleiterschicht
118, einer ersten Sourceelektrode 122a und einer ersten Drainelektrode
122b sein. Zusätzlich ist das Ansteuerungselement „TD"
ein n-TFT mit einer zweiten Gateelektrode 104, einer zweiten Halbleiterschicht
120, einer zweiten Sourceelektrode 124a und einer zweiten Drainelektrode
124b. Insbesondere ist das Ansteuerungselement „TD" mit
dem Schaltelement „TS" gekoppelt, indem die zweite Gateelektrode
104 mit der ersten Drainelektrode 122b gekoppelt ist.
Hier weisen die erste Halbleiterschicht 118 und die zweite
Halbleiterschicht 120 amorphes Silizium auf und das Schaltelement „TS"
und das Ansteuerungselement „TD" sind als Struktur gebildet, um
eine Betriebscharakteristik der OELD zu verbessern. Zum Beispiel weist die erste
Sourceelektrode 122a eine „U"-Form auf und die erste Drainelektrode
122b weist eine Stabform auf, die sich in die erste Sourceelektrode
122a erstreckt und von der Elektrode 122a getrennt ist. Ebenfalls
weist die zweite Sourceelektrode 124a eine Ringform auf und die zweite
Drainelektrode 124b weist eine Kreisform auf, die innerhalb der zweiten
Sourceelektrode 124a enthalten ist, und davon getrennt ist.
Durch die Kanalstrukturen des Schaltelements „TS"
und des Ansteuerungselements „TD" ist die Kanallänge (nicht
gezeigt) reduziert, und die Kanalbreite (nicht gezeigt) ist vergrößert,
wodurch die Kanalbreite maximiert ist und die Erwärmung der OELD minimiert
wird.
Zusätzlich ist eine Gateleitung 106 auf dem Substrat
100 in einer ersten Richtung gebildet und mit der ersten Gateelektrode
102 gekoppelt, um ein Abtastsignal an die erste Gateelektrode
102 anzulegen. Eine Datenleitung 126 kreuzt die Gateleitung
106 um den Pixelbereich „P" zu definieren, und ist mit der erste
Sourceelektrode 122a gekoppelt, um ein Datensignal an die erste Sourceelektrode
122a anzulegen. Zusätzlich ist eine Spannungsversorgungsleitung
110 parallel zur Gateleitung 106, die davon getrennt ist.
Ferner sind ein Gatepad 108, ein Datenpad 128 und
ein Spannungsversorgungspad 114 jeweils an Endabschnitten der Gateleitung
106, der Datenleitung 126 bzw. der Spannungsversorgungsleitung
110 gebildet. Ferner sind ein Gatepad-Anschluss 138, ein Datenpad-Anschluss
142 und ein Spannungsversorgungspad-Anschluss 140 jeweils mit
dem Gatepad 108, dem Datenpad 128 bzw. dem Spannungsversorgungspad
114 gekoppelt. Zum Beispiel weisen der Gatepad-Anschluss 138,
der Datenpad-Anschluss 142 und der Spannungsversorgungspad-Anschluss
140 ein transparentes leitfähiges Material, wie zum Beispiel Indiumzinnoxid
(ITO) oder Indiumzinkoxid (IZO) auf.
Gleichzeitig, obwohl nicht gezeigt, weist eine Speicherkapazität
„Cst" eine erste Speicherelektrode, die sich von der ersten Drainelektrode
122b erstreckt, eine zweite Speicherelektrode, die sich von der Spannungsversorgungsleitung
110 erstreckt, und eine Isolationsschicht zwischen der ersten Speicherelektrode
und der zweiten Speicherelektrode auf. Mit anderen Worten, die erste Speicherelektrode,
die Isolationsschicht und die zweite Speicherelektrode sind im Wesentlichen als
Schichten ausgebildet.
Zusätzlich ist eine Kathode 132 als erste Elektrode
mit der zweiten Drainelektrode 124b gekoppelt. Obwohl nicht gezeigt, ist
eine Emissionsschicht auf der Kathode 138 gebildet und eine Anode ist als
zweite Elektrode auf der Emissionsschicht gebildet.
Als Nächstes sind die 8A,
8B, 8C und 8D
schematischen Querschnittsansichten einer organischen ELD, die entlang der Linien
„VIIIa-VIIIa", „VIIIb-VIIIb", „VIIIc-VIIIc" und „VIIId-VIIId"
in 7 genommen sind, gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Genauer, 8 stellt einen Schaltbereich „S",
einen Ansteuerungsbereich „D" und einen Speicherbereich „C" dar, die
auf dem Substrat 100 gebildet sind. Die 8B,
8C und 8D stellen einen
Gatebereich „GA", einen Spannungsversorgungsbereich „VA" parallel
zu dem Gatebereich „GA" und einen Datenbereich „DA" senkrecht zu dem
Gatebereich „GA" und dem Spannungsversorgungsbereich „VA" dar.
Wie in 8A gezeigt ist, sind das Schaltelement
„TS" und das mit dem Schaltelement „TS" gekoppelte
Ansteuerungselement „TD" jeweils in dem Schaltbereich „S"
bzw. dem Ansteuerungsbereich „D" gebildet. Ferner weist, wie oben mit Bezugnahme
auf 7 diskutiert und wie in 8A
gezeigt ist, das Schaltelement „TS" die erste Gateelektrode
102, die erste Halbleiterschicht 118, die erste Sourceelektrode
122a und die erste Drainelektrode 122b auf. Ferner weist das Ansteuerungselement
„TD" die zweite Gateelektrode 104, die zweite Halbleiterschicht
120, die zweite Sourceelektrode 124a und die zweite Drainelektrode
124b auf. Wie in 7 gezeigt ist, ist die Gateleitung
106 entlang einer ersten Richtung auf dem Substrat 100 gebildet,
die Spannungsversorgungsleitung 110 ist dazu parallel und von der Gateleitung
106 getrennt, und die Datenleitung 126 kreuzt die
Gateleitung 106, um den Pixelbereich „P" zu definieren.
Wie in 8A nicht genau gezeigt ist, erstreckt
sich in dem Speicherbereich „C" eine erste Speicherelektrode von der ersten
Drainelektrode 122b und eine zweite Speicherelektrode erstreckt sich von
der Spannungsversorgungsleitung 110. Ferner ist eine Gateisolationsschicht
116 auf der ersten Speicherelektrode angeordnet. Zusätzlich ist, wie
in 8A gezeigt ist, die Kathode 132 mit der
zweiten Drainelektrode 124b gekoppelt, eine Emissionsschicht
146 ist auf der Kathode 132 gebildet und eine Anode
150 ist auf der Emissionsschicht 146 gebildet. Zusätzlich
weist die Kathode 132 ein durchsichtiges metallisches Material auf, und
die Anode 150 weist ein transparentes leitfähiges Material auf. Das
heißt, die OELD „EL" wird als Oberflächen-Emissionstyp angesteuert,
so dass das Licht von der Emissionsschicht 146 in Richtung der Anode
150 übertragen wird.
Die zweite Gateelektrode 104 ist auch über ein Kontaktloch
der Gateisolationsschicht 116 mit der ersten Drainelektrode 122b
gekoppelt und die zweite Sourceelektrode 124a ist mit der Spannungsversorgungsleitung
110 gekoppelt (wie in 7 gezeigt ist). Ferner
ist eine Passivierungsschicht 144 auf der Kathode 128 an einer
Grenze zwischen den Pixelbereichen „P" gebildet, so dass verhindert wird,
dass sich die Emissionsschicht 146 in den Pixelbereichen „P" berührt.
Ferner sind, wie in 7 gezeigt ist, das
Gatepad 108, das Datenpad 128 und das Spannungsversorgungspad
114 jeweils an Endabschnitten der Gateleitung 106, der Datenleitung
126 bzw. der Spannungsversorgungsleitung 110 gebildet. Zusätzlich
sind der Gatepad-Anschluss 138, der Datenpad-Anschluss 142 und
der Spannungsversorgungspad-Anschluss 140 jeweils mit dem Gatepad
108, dem Datenpad 128 bzw. dem Spannungsversorgungspad
114 gekoppelt. Die 8B, 8C
und 8D stellen jeweils den Gatepad 108, den
Spannungsversorgungspad 114 bzw. den Datenpad 128 im Querschnitt
dar.
Ferner weist die Kathode Molybdän (Mo) auf. Alternativ kann eine
Pufferschicht (nicht gezeigt) zwischen der Kathode 132 aus einem metallischen
Material mit einer niedrigen Austrittsarbeit und der Emissionsschicht
146, in der die Pufferschicht Molybdän (Mo) aufweist, gebildet werden.
In dem letzten Fall wird die Pufferschicht geätzt, um die Kathode
132 freizulegen, wenn die Passivierungsschicht 144 strukturiert
ist.
Als Nächstes wird auf die 9A-9G,
10A-10G, 11A-11G
und 12A-12G Bezug genommen,
die schematische Querschnittsansichten gemäß einem Herstellungsprozess
einer OELD sind, und entlang der Linien „VIIIa-VIIIa", „VIIIb-VIIIb",
„VIIIc"-„VIIIc" und „VIIId-VIIId"-Linien in 7
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung genommen sind. Auf
7 wird auch in dieser Beschreibung Bezug genommen.
Wie in den 7 und 9A
gezeigt ist, sind der Pixelbereich „P", der Schaltbereich „S", der
Ansteuerungsbereich „D" und der Speicherbereich „C" auf dem Substrat
100 gebildet. Die 10A, 11A
und 12A stellen jeweils den Gatebereich „GA",
den Spannungsversorgungsbereich „VA" bzw. den Datenbereich „DA" dar.
Der Datenbereich „DA" und der Gatebereich „GA" definieren den Pixelbereich
„P", und der Spannungsversorgungsbereich „VA" ist in einem Bereich
parallel zu dem Gatebereich „GA" angeordnet. Ferner sind, wie in
9A gezeigt ist, die erste Gateelektrode 102
und die zweite Gateelektrode 104 gebildet, indem ein Material, das Aluminium
(Al), Aluminiumlegierung, wie zum Beispiel Aluminium-Neodym (AlNd), Chrom (Cr),
Mo, Kupfer (Cu) oder Titan (Ti) aufweist, jeweils in dem Schaltbereich „S"
und dem Ansteuerungsbereich „D" abgeschieden und strukturiert wird. In dem
Gatebereich „GA" ist, wie in 7 gezeigt ist,
die Gateleitung 106 mit der ersten Gateelektrode 102 gekoppelt
und auf dem Substrat 100 gebildet, und der Gatepad 108 ist am
Endabschnitt der Gateleitung 106 gebildet. Ferner ist die Spannungsleitung
110 in dem Spannungsversorgungsbereich „VA" gebildet und der Spannungsversorgungspad
114 ist am Endabschnitt der Spannungsversorgungsleitung 110 gebildet.
Die erste Speicherelektrode 112, die sich von der Spannungsversorgungsleitung
110 erstreckt, ist in dem Speicherbereich „C" gebildet.
Als Nächstes wird, wie in den 9A,
10A, 11A und
12A gezeigt ist, die Gateisolationsschicht
116 gebildet, indem ein anorganisches Isolationsmaterial wie zum Beispiel
Siliziumnitrid (SiNx) oder Siliziumoxid (SiOx) auf der ersten Gateelektrode
102, der zweiten Gateelektrode 104 und der zweiten Speicherelektrode
112 abgeschieden wird. Siehe auch die 10B,
11B und 11C.
Als Nächstes werden eine erste aktive Schicht 118a und
eine zweite aktive Schicht 120a gebildet, indem intrinsisches amorphes
Silizium auf der Gateisolationsschicht 116 jeweils in dem Schaltbereich
„S" bzw. dem Ansteuerungsbereich „D" abgeschieden wird. Nacheinander
werden eine erste ohmsche Kontaktschicht 118b und eine zweite ohmsche Kontaktschicht
120b gebildet, indem dotiertes amorphes Silizium jeweils auf der ersten
aktiven Schicht 118a bzw. der zweiten aktiven Schicht 120a abgeschieden
wird. Hier bilden die erste aktive Schicht 118a und die erste ohmsche Kontaktschicht
118b eine erste Halbleiterschicht 118, und die zweite aktive
Schicht 120a und die zweite ohmsche Kontaktschicht 120b bilden
eine zweite Halbleiterschicht 120.
Als Nächstes werden, wie in 9A gezeigt
ist, erste und zweite Kontaktlöcher „CH1" und „CH2" gebildet,
indem die Gateisolationsschicht 116 geätzt wird, um einen Abschnitt
der zweiten Gateelektrode 104 und einen Abschnitt der ersten Speicherelektrode
112 freizulegen. Wie in 9B gezeigt ist, werden
die erste Sourceelektrode 122a und die erste Drainelektrode 122b,
die zweite Sourceelektrode 124a und die zweite Drainelektrode
124b und die Datenleitung 126 (aus 7)
gebildet, indem ein leitfähiges metallisches Material, wie zum Beispiel das
gleiche Material wie das der Gateleitung 106, jeweils in dem Schaltbereich
„S", dem Ansteuerungsbereich „D" bzw. dem Speicherbereich „C"
abgeschieden wird. Ferner erstreckt sich die zweite Speicherelektrode
122c von der ersten Drainelektrode 122b, die zweite Gateelektrode
104 ist mit der ersten Drainelektrode 122b über das erste
Kontaktloch „CH1" gekoppelt, und die zweite Drainelektrode 124b
ist mit der zweiten Speicherelektrode 122c über das zweite Kontaktloch
„CH2" gekoppelt.
Als Nächstes wird ein Abschnitt der ersten ohmschen Kontaktschicht
118b zwischen der ersten Sourceelektrode 122a und der ersten Drainelektrode
122b entfernt, um einen Abschnitt der ersten aktiven Schicht
118a freizulegen, der dem Abschnitt der ersten ohmschen Kontaktschicht
118b entspricht. Ferner wird ein Abschnitt der zweiten ohmschen Kontaktschicht
120b zwischen der zweiten Sourceelektrode 124a und der zweiten
Drainelektrode 124b entfernt, um einen Abschnitt der zweiten aktiven Schicht
120a freizulegen, der dem Abschnitt der zweiten ohmschen Kontaktschicht
120b entspricht. Hier wirken die freigelegte erste aktive Schicht
118a und die zweite aktive Schicht 120a als aktiver Kanal (nicht
gezeigt). Zusätzlich kann, wie in 7 gezeigt ist,
zum Reduzieren einer Kanallänge und zum Vergrößern einer Kanalbreite,
die erste Sourceelektrode 122a eine „U"-Form aufweisen und die erste
Drainelektrode 122b Stabform aufweisen. Alternativ kann die zweite Sourceelektrode
124a Ringform aufweisen und die zweite Drainelektrode 124b kann
Kreisform aufweisen.
Zusätzlich bilden die erste Gateelektrode 102, die erste
Halbleiterschicht 118, die erste Sourceelektrode 122a und die
erste Drainelektrode 122b das Schaltelement „TS". Ebenfalls
bilden die zweite Gateelektrode 104, die zweite Halbleiterschicht
120, die zweite Sourceelektrode 124a und die zweite Drainelektrode
124b das Ansteuerungselement „TD".
Als Nächstes wird in 9C die erste
Passivierungsschicht 130 gebildet, indem ein anorganisches Isolationsmaterial
auf dem Schaltelement „TS" und dem Ansteuerungselement „TD"
abgeschieden. In diesem Schritt wird ein drittes Kontaktloch „CH3" gebildet,
indem die erste Passivierungsschicht 130 geätzt wird, zum Freilegen
eines Abschnitts der zweiten Drainelektrode 124b. Gleichzeitig werden vierte,
fünfte und sechste Kontaktlöcher „CH4", „CH5" und „CH6"
gebildet, indem die erste Passivierungsschicht 130 geätzt wird, um
Abschnitte des Gatepads 108, des Spannungsversorgungspads 114
und des Datenpads 128 freizulegen (siehe auch 10B,
11C und 12C).
In 9D wird die Kathode 132 gebildet,
indem Kalzium (Ca), Aluminium (Al), Magnesium (Mg), Silber (Ag) oder Lithium (Li)
auf dem Ansteuerungselement „TD" abgeschieden wird. Insbesondere
ist die Kathode 132 mit der zweiten Drainelektrode 124b über
das dritte Kontaktloch „CH3" gekoppelt. In diesem Schritt werden der Gatepad-Anschluss
138, der Spannungsversorgungspad-Anschluss 140 und der Datenpad-Anschluss
142 unter Verwendung des gleichen Materials wie das der Kathode
132 und das gleiche Material wie das der ersten Pufferschicht
134 jeweils auf dem Gatepad-Anschluss 138, dem Spannungsversorgungspad-Anschluss
140 und dem Datenpad-Anschluss 142 gebildet. Siehe auch
11C.
Als Nächstes werden in den 9D,
10D, 11D und
11C erste, zweite, dritte und vierte Pufferschichten
134, 139, 141 und 143 gebildet, indem Molybdän
(Mo) jeweils auf der Kathode 132, dem Gatepad-Anschluss 138, dem
Spannungsversorgungs-Anschluss 140 bzw. dem Datenpad-Anschluss
142 abgeschieden wird.
Da die zweite, die dritte und die vierte Pufferschicht 139,
141 und 143 durch das vierte, das fünfte und das sechste
Kontaktloch „CH4", „CH5" bzw. „CH6" geätzt werden, werden
der Gatepad-Anschluss 138, der Spannungsversorgungspad-Anschluss
140 und der Datenpad-Anschluss 142 jeweils mit dem Gatepad
108, dem Spannungsversorgungspad 114 bzw. dem Datenpad
128 mittels des vierten Kontaktlochs „CH4", des fünften Kontaktlochs
„CH5" bzw. des sechsten Kontaktlochs „CH6" gekoppelt. In den
9E, 10E, 11E
und 12E wird die zweite Passivierungsschicht
144 gebildet, indem ein anorganisches Isolationsmaterial auf dem Gatepad-Anschluss
138, dem Spannungsversorgungspad-Anschluss 140 und dem Datenpad-Anschluss
142 abgeschieden wird.
Als Nächstes wird in 9F,
10F, 11F und
12F die zweite Passivierungsschicht 144 geätzt,
um den Gatepad-Anschluss 138, den Spannungsversorgungspad-Anschluss
140 und den Datenpad-Anschluss 142 freizulegen. Durch diesen Schritt
bleibt die zweite Passivierungsschicht 144 an Grenzen zwischen den Pixelbereichen
„P" zurück. Folglich wird keine Oxidationsreaktion
auf der Oberfläche der Kathode 132 erzeugt, bevor die zweite Passivierungsschicht
144 strukturiert wird, da die erste Pufferschicht 134 die Kathode
132 bedeckt. In ähnlicher Weise bedecken die zweite, dritte und vierte
Pufferschicht 139, 141 und 143 jeweils den Gatepad-Anschluss
138, den Spannungsversorgungspad-Anschluss 140 bzw. den Datenpad-Anschluss
142. Folglich wird eine Oxidationsreaktion verhindert.
In den 9G, 10G,
11G und 12G wird die Emissionsschicht
146 über der Kathode 132 gebildet. Ferner weist, wie in
9G gezeigt ist, die OELD die Elektronen-Injektionsschicht
„EIL" auf der Kathode 132, die Elektronen-Transportschicht „ETL"
auf der Elektronen-Injektionsschicht „EIL", die Löcher-Transportschicht
„HTL" auf der Emissionsschicht 146, die Löcher-Injektionsschicht
„HIL" auf der Löcher-Transportschicht „HTL" und die zweite Pufferschicht
148 auf der Injektionsschicht „HIL" auf. Zusätzlich weist die
Emissionsschicht 146 rote (R), grüne (G) und blaue (B) Emissions-Teilschichten
auf. In jedem der Beispiele ist die Emissionsschicht 146 in allen Pixelbereichen
„P" angeordnet.
Als Nächstes wird, wie in 9G gezeigt
ist, die Anode 150 gebildet, indem ein transparentes leitfähiges Material
wie zum Beispiel Indiumzinnoxid (ITO) oder Indiumzinkoxid (IZO) auf der zweiten
Pufferschicht 148 abgeschieden und strukturiert wird. Folglich wird durch
den oben beschriebenen Prozess die organische Oberflächen-Emissionstyp-ELD
hergestellt.
Zusätzlich ist die OELD gemäß der Erfindung eine invertierte
Struktur, so dass eine Kathode aus einem durchsichtigen Material als untere Elektrode
abgeschieden wird und eine Anode aus einem transparenten leitfähigen Material
als obere Elektrode abgeschieden wird, um eine Oberflächen-Emissionstyp-OELD
zu bilden, wodurch ein verbessertes Aperturverhältnis erreicht wird, ohne den
Entwurf des Arrayelements zu beeinflussen. Ferner sind die Schalt- und Ansteuerungselemente
n-Typ-Elemente, wodurch die Anzahl von Einzelprozessen und die Herstellungskosten
herabgesetzt werden und die Stabilität des Schaltkreises erhöht wird.
Insbesondere wird auch ein Ansteuerungsdefekt vermieden, da die Oxidationsreaktion
der Kathode vermieden wird.