Diese Anmeldung beansprucht den Nutzen der am 26. Juni 2006 eingereichten
koreanischen Patentanmeldung Nr. P2006-057611,
die hiermit durch Bezugnahme für alle Zwecke so eingeschlossen wird, als sei
sie hier vollständig dargelegt.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine dreidimensionale Bildanzeigevorrichtung,
und spezieller betrifft sie eine Parallaxesperre und eine dreidimensionale Bildanzeigevorrichtung
unter Verwendung derselben.
Erörterung der einschlägigen Technik
Eine dreidimensionale Bildanzeigevorrichtung zeigt ein dreidimensionales
Bild unter Verwendung des Prinzips an, dass Perspektive wahrgenommen wird, wenn
voneinander verschiedene Bildsignale von jedem der zwei Augen eines Betrachters
gesondert wahrgenommen werden. Dreidimensionale Bildanzeigevorrichtungen können
u.a. allgemein entsprechend ihrem Betriebsverfahren als Vorrichtungen unter Verwendung
eines stereoskopischen Verfahrens, eines volumetrischen Verfahrens, eines Holografieverfahrens
eingeteilt werden.
Unter den dreidimensionalen Bildanzeigevorrichtungen unter Verwendung
stereoskopischer Verfahren, die keine speziellen Brillen benötigen, existieren
der Typ mit Parallaxesperre und ein Rasterlinsentyp. Diese Vorrichtungstypen wurden
intensiv erforscht, und sie befinden sich in allgemeinem Gebrauch.
Bei einer dreidimensionalen Bildanzeigevorrichtung vom Typ mit Parallaxesperre,
wie sie in der 1 dargestellt ist, wird das von einer
Anzeigevorrichtung 11 abgestrahlte Licht unter Verwendung einer Parallaxesperre
12 ausgeblendet, um ein Bild von der Anzeigevorrichtung in ein Bild für
das linke Auge und ein Bild für das rechte Auge aufzuteilen, um dadurch ein
dreidimensionales Bild zu realisieren.
Die Orte der Parallaxesperre 12 und der Anzeigevorrichtung
11 können in der dreidimensionalen Anzeigevorrichtung geändert
werden. Ein Flüssigkristalldisplay vom Typ mit Parallaxesperre zeigt einen
Nachteil eines relativ hohen Helligkeitsverlusts, da die Intensität des von
der Parallaxesperre 12 durchgelassenen Lichts unter 50% derjenigen des
einfallenden Lichts verringert ist.
Bei einer dreidimensionalen Bildanzeigevorrichtung vom Rasterlinsentyp,
wie sie in der 2 dargestellt ist, wird das Bild von
der Anzeigevorrichtung durch eine Rasterlinse 21 in ein Bild für das
rechte Auge und ein Bild für das linke Auge aufgeteilt, um dadurch ein dreidimensionales
Bild zu realisieren.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Demgemäß ist die Erfindung auf eine Parallaxesperre und
ein dreidimensionales Bilddisplay unter Verwendung derselben gerichtet, die eines
oder mehrere der Probleme aufgrund von Einschränkungen und Nachteilen bei der
einschlägigen Technik im Wesentlichen vermeiden.
Es ist ein Vorteil der Erfindung, dass eine Parallaxesperre, die zum
Minimieren von Helligkeitsverlusten ausgebildet ist, und eine dreidimensionale Bildanzeigevorrichtung
unter Verwendung derselben geschaffen sind.
Zusätzliche Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der
folgenden Beschreibung dargelegt, und sie werden teilweise aus der Beschreibung
ersichtlich oder sie ergeben sich beim Ausüben der Erfindung. Die Ziele und
andere Vorteile der Erfindung werden durch die Struktur realisiert und erreicht,
wie sie in der schriftlichen Beschreibung und den zugehörigen Ansprüchen
sowie den beigefügten Zeichnungen speziell dargelegt ist.
Um diese und andere Vorteile zu erreichen, und gemäß dem
Zweck der Erfindung, wie sie realisiert wurde und umfassend beschrieben wird, ist
eine Parallaxesperre gemäß einer Erscheinungsform der Erfindung mit Folgendem
versehen: einem transparenten Substrat; mehreren Führungselementen mit jeweils
einer an einer ersten Fläche eines transparenten Substrats ausgebildeten Führungsbasis,
wobei die Führungsbasen durch einen offenen Bereich der ersten Fläche
des transparenten Substrats mit der Breite a voneinander getrennt sind und wobei
jede Führungsbasis mit einem Bereich auf der ersten Fläche des transparenten
Substrats mit der Breite b überlappt; wobei einander zugewandte Seiten benachbarter
Führungen einen stumpfen Winkel zur ersten Fläche des transparenten Substrats
bilden; und wobei das Verhältnis b geteilt durch a im Wesentlichen N entspricht,
wobei N eine ganze Zahl größer als 2 ist.
Gemäß einer anderen Erscheinungsform der Erfindung ist eine
dreidimensionale Bildanzeigevorrichtung mit Folgendem versehen: einer Anzeigeeinheit
zum Anzeigen von Bildern; einer Hinterleuchtungseinheit und einer optischen Führung
mit: einem transparenten Substrat; mehreren Führungselementen mit jeweils einer
an einer ersten Fläche eines transparenten Substrats ausgebildeten Führungsbasis,
wobei die Führungsbasen durch einen offenen Bereich der ersten
Fläche des transparenten Substrats mit der Breite a voneinander getrennt sind
und wobei jede Führungsbasis mit einem Bereich auf der ersten Fläche des
transparenten Substrats mit der Breite b überlappt; wobei einander zugewandte
Seiten benachbarter Führungen einen stumpfen Winkel zur ersten Fläche
des transparenten Substrats bilden; und wobei das Verhältnis b geteilt durch
a im Wesentlichen N entspricht, wobei N eine ganze Zahl größer als 2 ist.
Gemäß einer anderen Erscheinungsform der Erfindung beinhaltet
ein Verfahren zum Erzeugen von Bildern das Folgende: Bereitstellen einer Mehrfach-Bildanzeigevorrichtung
mit einer Hinterleuchtungseinheit und mehreren Führungselementen mit jeweils
einer an einer ersten Fläche eines transparenten Substrats ausgebildeten Führungsbasis,
wobei die Führungsbasen durch einen offenen Bereich der ersten Fläche
des transparenten Substrats mit der Breite a voneinander getrennt sind und wobei
jede Führungsbasis mit einem Bereich auf der ersten Fläche des transparenten
Substrats mit der Breite b überlappt; wobei einander zugewandte Seiten benachbarter
Führungen einen stumpfen Winkel zur ersten Fläche des transparenten Substrats
bilden; und wobei das Verhältnis b geteilt durch a im Wesentlichen N entspricht,
wobei N eine ganze Zahl größer als 2 ist; Ansteuern von Bildpixeln eines
Displays mit Bilddaten für mehrere Bilder unter Verwendung einer Bildschrittweite
N; Reflektieren von von der Hinterleuchtungseinheit emittiertem Licht von einem
Führungselement der mehreren Führungselemente auf die Eintrittsfläche
der Parallaxesperre; und Richten des reflektierten Lichts auf die Anzeigevorrichtung.
Es ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und erläuternd
sind und dazu vorgesehen sind, für eine weitere Erläuterung der beanspruchten
Erfindung zu sorgen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um für
ein weiteres Verständnis der Erfindung zu sorgen, und die in diese Beschreibung
eingeschlossen sind und einen Teil derselben bilden, veranschaulichen Ausführungsformen
der Erfindung, und sie dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien
der Erfindung zu erläutern.
In den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt:
1 ist eine Ansicht zum schematischen Veranschaulichen
einer dreidimensionalen Bildanzeigevorrichtung gemäß der einschlägigen
Technik unter Verwendung einer Parallaxesperre;
2 ist eine Ansicht zum Veranschaulichen einer dreidimensionalen
Bildanzeigevorrichtung gemäß der einschlägigen Technik unter Verwendung
einer Rasterlinse;
3 ist eine Schnittansicht zum Veranschaulichen einer
dreidimensionalen Bildanzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
4 ist eine Schnittansicht zum Veranschaulichen einer
dreidimensionalen Bildanzeigevorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform
der Erfindung;
5 und 6 bilden eine Ansicht
zum Veranschaulichen einer Mehrbetrachtungs-Anzeigevorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER VERANSCHAULICHTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Nun wird detailliert auf eine Ausführungsform der Erfindung Bezug
genommen, zu der in den beigefügten Zeichnungen Beispiele veranschaulicht sind.
Unter Bezugnahme auf die 3 und
4 werden Ausführungsformen der Erfindung wie folgt
erläutert.
Wie es in der 3 dargestellt ist, verfügt
eine dreidimensionale Bildanzeigevorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung über eine Parallaxesperre 1, die zwischen einem Flüssigkristalldisplay
2 und einer Hinterleuchtungseinheit 3 angeordnet ist.
Das Flüssigkristalldisplay 2 verfügt über
ein unteres Substrat, auf dem eine Vielzahl von Datenleitungen eine Vielzahl von
Scanleitungen schneidet, mit Flüssigkristallzellen, die in Form einer aktiven
Matrix angeordnet sind, und ein oberes Substrat, auf dem ein Farbfilter und eine
Schwarzmatrix ausgebildet sind. Ferner sind in der Flüssigkristalldisplaytafel
eine gemeinsame Elektrode und Pixelelektroden zum Anlegen eines elektrischen Felds
an jede der Flüssigkristallzellen ausgebildet. In den Schneidungsteilen der
Datenleitungen und der Gateleitungen sind Dünnschichttransistoren (nachfolgend
als 'TFTs' bezeichnet) ausgebildet, um auf ein Scansignal hin eine Datenspannung
zu schalten, die an die Pixelelektrode anzulegen ist. Das Flüssigkristalldisplay
2 steuert auf elektrische Weise die Ausrichtung von Flüssigkristallmolekülen
in den Flüssigkristallzellen, um die Menge des durch die Flüssigkristallvorrichtung
von der Parallaxesperre 1 durchgelassenen Lichts zu kontrollieren, um dadurch
ein dreidimensionales Bild anzuzeigen. Das Flüssigkristalldisplay
2 zeigt abwechselnd ein Bild für das linke Auge und ein Bild
für das rechte Auge mit Pixeleinheit an, um das dreidimensionale Bild anzuzeigen.
Die Hinterleuchtungseinheit 3 strahlt Licht auf gleichmäßige
Weise auf die Parallaxesperre 1.
Die Parallaxesperre 1 verfügt über ein transparentes
Substrat 12 mit ebenen Vorder- und Rückseiten sowie eine Führung
11, die vom transparenten Substrat 12 aus zur Hinterleuchtungseinheit
3 hin absteht. Das transparente Substrat 12 und die Führung
11 können aus einem transparenten Polymermaterial wie Acryl bestehen.
Die Führung 11 reflektiert das Licht von der Hinterleuchtungseinheit
3, um das reflektierte Licht zum Flüssigkristalldisplay
2 zu führen. Zu diesem Zweck sind einander zugewandte Seitenflächen
der Führung 11 so ausgebildet, dass sie über eine schräge
oder abgewinkelte Fläche mit einem vorbestimmten Kippwinkel verfügen,
damit für den größten Teil des von der Hinterleuchtung einfallenden
Lichts eine Totalreflexionsbedingung erfüllt ist. D.h., dass die beiden Seitenflächen
der Führung 11 so geneigt oder abgewinkelt sind, dass sich die Breite
der Führung in der Richtung zur Hinterleuchtungseinheit 3 hin verengt.
Ein Totalreflexionswinkel &thgr;, der der Winkel zwischen dem Pfad des einfallenden
Lichts und der normalen auf der schrägen Fläche der Führung
11 ist, bei dem oder über dem Totalreflexion des einfallenden Lichts
auftritt, kann durch das Snellsche Gesetz, wie die mathematischen Formeln 1 und
2, erhalten werden.
[Mathematische Formel 1]
-
n0sin&thgr; = n1sin &thgr;r = n1sin
(&pgr;/2)
[Mathematische Formel 2]
In den obigen Formeln ist n0 der Brechungsindex der Luftschicht zwischen
der Parallaxesperre 1 und der Hinterleuchtungseinheit 3, &thgr;
ist der Eintrittswinkel des einfallenden Lichts, und n1 ist der Brechungsindex der
Führung 11, und &thgr;r ist der Winkel zwischen dem in der Führung
11 gebrochenen Licht und einer Linie orthogonal zur Führungsfläche.
Der Brechungsindex n1 der Führung 11 ist höher
als der Brechungsindex n0 der Luftschicht.
Wie es aus der 3 ersichtlich ist, und
unter Verwendung der mathematischen Formel 1, wird, wenn &thgr;r den Wert &pgr;/2
(oder 90 Grad) oder mehr hat, das einfallende Licht an der Eintrittsfläche
der Führung total reflektiert. Ferner ist, wenn der Brechungsindex der Luft
1 ist, der Winkel &thgr; zwischen dem einfallenden Licht und einer Linie
orthogonal zur schrägen Fläche der Führung 11 dergestalt,
wie es in der mathematischen Formel 2 angegeben ist, und das einfallende Licht wird
an der Führung 11 total reflektiert, wenn &thgr; > &thgr;r gilt.
Das transparente Substrat 12 und die Führung
11 der Parallaxesperre 1 können leicht durch Gießen
hergestellt werden.
Die Führungen 11 sind um einen spezifizierten Abstand
voneinander getrennt. Demgemäß liegt zwischen den Führungen
11 eine flache Lichteintrittsfläche des transparenten Substrat
12 vor, und das durch die Führungen 11 total reflektierte
Licht breitet sich durch die flache Lichteintrittsfläche, das Medium des transparenten
Substrats 12 und die flache Transmissionsfläche zum Flüssigkristalldisplay
2 aus. Um die Totalreflexionsbedingung mit einer Führung zu erzielen,
die an einer ebenen Fläche angebracht ist, muss die Reflexionsfläche der
Führung einen stumpfen Winkel zur ebenen Fläche bilden.
Die 4 zeigt eine dreidimensionale Bildanzeigevorrichtung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. In der
4 sind Komponenten, die im Wesentlichen dieselben wie
solche bei der vorigen ersten Ausführungsform sind, mit denselben Bezugszahlen
versehen, und eine detaillierte Beschreibung für diese Komponenten wird weggelassen.
Gemäß der 4 verfügt die
dreidimensionale Bildanzeigevorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung über eine zwischen einer Flüssigkristalldisplay
2 und einer Hinterleuchtungseinheit 3 angeordnete Parallaxesperre
41.
Die Parallaxesperre 41 verfügt über ein transparentes
Substrat 12 mit ebenen Vorder- und Rückseiten sowie eine Führung
51, die an derjenigen Fläche der Parallaxesperre angeordnet ist, die
von der Hinterleuchtungseinheit 3 abgewandt ist und vom transparenten Substrat
12 aus zu dieser vorsteht. Auf Seitenflächen der Führung ist
eine Reflexionsschicht 53 vorhanden oder aufgetragen.
Die Parallaxesperre 41 verfügt, ähnlich wie bei
der vorigen Ausführungsform, über eine Führung 51, die mit
entgegengesetzten Seiten ausgebildet ist, die so abgewinkelt sind, dass sich die
Breite der Führung vom transparenten Substrat 12 zur Hinterleuchtungseinheit
3 hin verengt. Beispielsweise kann die Führung über einen dreieckigen
Querschnitt verfügen (wobei die Kanten der entgegengesetzten Seiten entgegengesetzte
Seiten des Dreiecks bilden), der am transparenten Substrat am breitesten ist und
in der Richtung zur Hinterleuchtung hin verjüngt ist. Die Führung
51 und das transparente Substrat 12 können gemeinsam durch
diesen eines transparenten Polymermaterials hergestellt werden.
Die Reflexionsschicht 53 kann auf der schrägen Fläche
der Führung 51 durch Auftragen eines reflektierenden Materials auf
die Fläche unter Verwendung eines bekannten Beschichtungsverfahren hergestellt
werden, und sie wirkt so, dass sie das von der Hinterleuchtungseinheit
3 her einfallende Licht reflektiert und es zum Flüssigkristalldisplay
2 leitet. Der größte Teil des von der Hinterleuchtungseinheit
3 erzeugten Lichts kann durch die Reflexionsschicht 53 auf das
Flüssigkristalldisplay 2 gerichtet werden.
Gemäß den 5 und 6
ist bei der dreidimensionalen Bildanzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform
der Erfindung in angemessener Weise ein Parameter wie eine Länge (b) eines
Lichtausblendteils, die die Führungen 11 und 51 an den Parallaxesperren
1 und 41 einnehmen, die Länge (a) eines Lichttransmissionsteils
zwischen den Führungen 11 und 51, die Schrittweite (A) der
Parallaxesperren 1 und 41, wo der Lichttransmissionsteil und der
Lichtausblendteil aneinandergesetzt sind, der Abstand (d) zwischen dem Flüssigkristalldisplay
2 und den Parallaxesperren 1 und 41 sowie der Abstand
(D+d) zwischen den Parallaxesperren 1 und 41 und dem Betrachter
usw. so konzipiert, dass ein Mehrbetrachtungssystem realisierbar ist. Die Anzahl
der Bilder wird eingestellt, wenn die Parameter im Mehrbetrachtungssystem eingestellt
werden. In diesem Fall kann ein Betrachter die Bilder betrachten. Die
5 repräsentiert ein Beispiel eines Systems mit
vier Betrachtungsorten, so dass der Betrachter vier Bilder entsprechend seinem Ort
(➀ bis ➃) betrachten kann. Der Betrachter betrachtet R-, G- und B-Unterpixel.
Hierbei werden die R-, G- und B-Unterpixel an einem ersten Ort ➀ als '1'
angezeigt, sie werden an einem ersten Ort ➁ als '2' angezeigt, sie werden
an einem ersten Ort ➂ als '3' angezeigt, und sie werden an einem ersten Ort
➃ als '4' angezeigt.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die 5
und 6 ein optimiertes Design für die Länge
(A) des Lichtausblendteils und die Länge (a) des Lichttransmissionsteils zum
Realisieren eines Mehrbetrachtungssystems unter Verwendung der Parameter als Variable
beschrieben.
Unter Bezugnahme auf die 5 und
6 wird angenommen, dass ein erster Ort ➀ des
Betrachters 0 repräsentiert, der ganz linke Punkt eines am ersten Ort ➀
des Betrachters betrachteter beliebiger n-ter (n ist eine positive ganze Zahl) Lichttransmissionsteil
L repräsentiert, der ganz rechte Punkt des am ersten Ort ➀ des Betrachters
betrachteten n-ten Lichttransmissionsteils M repräsentiert und der ganz rechte
Punkt des am ersten Ort ➀ des Betrachters betrachtete (n+1)-te Lichttransmissionsteil
N repräsentiert.
Ein Dreieck &Dgr;OLM und ein Dreieck &Dgr;OJK sind einander ähnlich.
Hierbei besteht das Dreieck &Dgr;OLM aus dem Ort O des Betrachters und LM der
Parallaxesperren 1 und 41, und das Dreieck &Dgr;OJK besteht
aus dem Ort O des Betrachters und einer Unterpixellänge JK des Flüssigkristalldisplays.
In ähnlicher Weise sind ein Dreieck &Dgr;OLN und ein Dreieck &Dgr;OJQ einander
ähnlich. Hierbei besteht das Dreieck &Dgr;OLN aus dem Ort O des Betrachters
und LN der Parallaxesperren 1 und 41, und das Dreieck &Dgr;OJQ
besteht aus dem Ort O des Betrachters und einer Unterpixellänge JQ des Flüssigkristalldisplays.
Demgemäß werden die folgenden mathematischen Formeln 3 und 4 definiert.
[Mathematische Formel 3]
-
&Dgr;OLM ∝ &Dgr;OJK
-
(D+d)/a = D/P
[Mathematische Formel 4]
-
&Dgr;OLN ∝ &Dgr;OJQ
-
(D+d)/A = D/JQ
In der obigen Formel 4 gelten
JQ
= AD/(D+d) und
JQ
= (N+1)JK, wenn ein System mit N Betrachtungsorten vorliegt. Es gilt
JQ
= 5
JK
, wenn N den Wert 4 hat, wie es in der 5 dargestellt
ist.
Um ein Anzeigebild aufzutrennen, wird ein Wert a so definiert, wie
es in der mathematischen Formel 5 angegeben ist, und ein Wert A wird so definiert,
wie es in der mathematischen Formel 6 angegeben ist, wenn P für
JQ
eingesetzt wird, d.h., es gilt
JQ
= P.
[Mathematische Formel 5]
[Mathematische Formel 6]
Demgemäß ist bei einem System mit vier Betrachtungsorten
die Länge die einer Schrittweite, für die der Lichtausblendteil und der
Lichttransmissionsteil aneinandergesetzt sind, als A = 5a definiert, und die Länge
des Lichtausblendteils ist an den Parallaxesperren 1 und 41 als
b = 4a definiert.
Wie oben beschrieben, verfügen die Parallaxesperre und die Bildanzeigevorrichtung
unter Verwendung derselben gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
über eine Führung mit im Wesentlichen dreieckigem Querschnitt, um auf
die Fläche der Parallaxesperre fallendes Licht zu lenken. Eine Seitenfläche
der Führung kann unter einem solchen Winkel verlaufen, dass das auf die Führung
fallende Licht total reflektiert wird. Alternativ kann auf der
Führung eine Reflexionsschicht ausgebildet sein, um das Licht zur Fläche
der Parallaxesperre zu lenken. Ausführungsformen der Erfindung können
dazu verwendet werden, die durch die Parallaxesperre verursachte Verringerung der
Intensität des sich von der Hinterleuchtungseinheit zum Flüssigkristalldisplay
ausbreitenden Lichts zu minimieren. Ferner ist bei einem dreidimensionalen Bilddisplay
gemäß der Ausführungsform der Erfindung der Abstand zwischen einem
Display und einer Parallaxesperre eingestellt, und auch der Abstand zwischen Führungen
an der Parallaxesperre, um ein System mit N Betrachtungsorten zu realisieren, bei
dem N dreidimensionale Bilder entsprechend dem Ort eines Betrachters betrachtet
werden können.
Der Fachmann erkennt, dass an der Erfindung verschiedene Modifizierungen
und Variationen vorgenommen werden können, ohne vom Grundgedanken oder Schutzumfang
derselben abzuweichen. So soll die Erfindung die Modifizierungen und Variationen
ihrer selbst abdecken, vorausgesetzt, dass sie in den Schutzumfang der beigefügten
Ansprüche und deren Äquivalente fallen.