GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an einer Vorrichtung zur Kraftübertragung
zwischen einer rotatorischen Antriebseinheit (zum Beispiel dem Motor eines Motorfahrzeugs)
und einer rotatorisch angetriebenen Einheit (zum Beispiel dem Automatikgetriebe
in dem Motorfahrzeug). Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben
eines Drehmomentwandlers mit einem feststehenden Stator im Drehmomentumwandlungsmodus
und im Überbrückungsmodus. Die Erfindung betrifft auch einen Drehmomentwandler
mit einem feststehenden Stator und geringeren Platzanforderungen für den Stator
in axialer Richtung.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1 veranschaulicht ein Blockschaubild, das die Beziehungen
zwischen dem Motor 7, dem Drehmomentwandler 10, dem Getriebe
8 und der Differenzial-/Achsbaugruppe 9 in einem typischen Fahrzeug
zeigt. Bekanntlich dient ein Drehmomentwandler zur Übertragung eines Drehmoments
von einem Motor zu einem Getriebe eines Motorfahrzeugs.
Die Pumpe 37, die Turbine 38 und der Stator
39 stellen die drei Hauptkomponenten des Drehmomentwandlers dar. Wenn die
Pumpe an den Deckel 11 angeschweißt wird, wird der Drehmomentwandler
zu einer abgeschlossenen Kammer. Der Deckel ist mit der Wandlermitnehmerscheibe
41 (flexplate) verbunden, die wiederum mit der Kurbelwelle 42
des Motors 7 verschraubt ist. Der Deckel kann unter Verwendung von Stegen
oder Zapfen mit der Mitnehmerscheibe verbunden sein, die an den Deckel angeschweißt
sind. Die Schweißverbindung zwischen der Pumpe und dem Deckel überträgt
das Motordrehmoment zur Pumpe. Deshalb dreht sich die Pumpe immer mit der Motordrehzahl.
Die Funktion der Pumpe besteht darin, unter Verwendung dieser Drehbewegung die Flüssigkeit
in radialer Richtung nach außen und in axialer Richtung zur Turbine zu befördern.
Deshalb dient als Pumpe eine Zentrifugalpumpe, welche die Flüssigkeit von einem
kleinen radialen Einlass zu einem großen radialen Auslass befördert und
so die Energie der Flüssigkeit erhöht. Der Druck zum Einkuppeln der Getriebekupplungen
und der Drehmomentwandlerkupplung wird durch eine zusätzliche Pumpe im Getriebe
erzeugt, die durch die Pumpennabe angetrieben wird.
Im Drehmomentwandler 10 wird durch die Pumpe (mitunter auch
als Laufrad bezeichnet), die Turbine und den Stator (mitunter auch als Reaktor bezeichnet)
ein Flüssigkeitskreislauf gebildet. Durch den Flüssigkeitskreislauf kann
der Motor weiter drehen, wenn das Fahrzeug anhält, und das Fahrzeug wieder
beschleunigen, wenn das durch einen Fahrer gewünscht wird. Ähnlich wie
bei einer Getriebeuntersetzung unterstützt der Drehmomentwandler das Motordrehmoment
durch ein Drehmomentverhältnis. Das Drehmomentverhältnis ist das Verhältnis
von Abtriebsdrehmoment zu Antriebsdrehmoment. Das Drehmomentverhältnis ist
am höchsten, wenn das Drehmoment der Turbine niedrig oder gleich null ist (auch
als Abwürgen bezeichnet). Die Drehmomentverhältnisse beim Abwürgen
liegen üblicherweise im Bereich von 1,8 bis 2,2. Das bedeutet, dass das Abtriebsdrehmoment
des Drehmomentwandlers 1,8- bis 2,2-mal so groß ist wie das Antriebsdrehmoment.
Die Abtriebsdrehzahl hingegen ist wesentlich niedriger als die Antriebsdrehzahl,
da die Turbine mit der Abtriebsseite verbunden ist und sich nicht dreht, während
die Antriebsseite mit der Motordrehzahl läuft.
Die Turbine 38 nutzt die mit der Flüssigkeit von der
Pumpe 37 aufgenommene Energie zum Antreiben des Fahrzeugs. Das Turbinengehäuse
22 ist mit der Turbinennabe 19 verbunden. Die Turbinennabe
19 überträgt das Drehmoment der Turbine mittels einer Keilnutverbindung
auf die Eingangswelle 43 des Getriebes. Die Eingangswelle ist über
Zahnräder und Wellen im Getriebe 8 sowie ein Achsdifferenzial
9 mit den Rädern des Fahrzeugs verbunden. Die auf die Turbinenschaufeln
einwirkende Kraft der Flüssigkeit wird von der Turbine in Form eines Drehmoments
abgegeben. Axiale Drucklager 31 nehmen die durch die Flüssigkeit auf
die Komponenten einwirkenden axialen Kräfte auf. Sobald das Abtriebsdrehmoment
zur Überwindung der Trägheit des stehenden Fahrzeugs ausreicht, setzt
sich das Fahrzeug in Bewegung.
Nachdem die Energie der Flüssigkeit durch die Turbine in ein
Drehmoment umgesetzt wurde, enthält die Flüssigkeit noch restliche Energie.
Die aus der kleinen radialen Auslassöffnung 44 austretende Flüssigkeit
tritt normalerweise so in die Pumpe ein, dass sie der Drehung der Pumpe entgegenwirkt.
Der Stator 39 dient zum Umlenken der Flüssigkeit, um zur Beschleunigung
der Pumpe beizutragen und dadurch das Drehmomentverhältnis zu erhöhen.
Der Stator 39 ist durch einen Freilauf 46 mit der Statorwelle
45 verbunden. Die Statorwelle ist mit dem Getriebegehäuse
47 verbunden und dreht sich nicht. Der Freilauf 46 verhindert,
dass sich der Stator 39 bei niedrigen Drehzahlverhältnissen dreht
(wenn sich die Pumpe schneller dreht als die Turbine). Die vom Turbinenauslass
44 in den Stator 39 eintretende Flüssigkeit wird durch die
Statorschaufeln 48 umgelenkt, sodass sie in Drehrichtung in die Pumpe
37 eintritt.
Die Ein- und Austrittswinkel der Schaufeln, die Form des Pumpen- und
des Turbinengehäuses sowie der Gesamtdurchmesser des Drehmomentwandlers beeinflussen
dessen Leistungsparameter. Zu den Parametern für die Konstruktion gehören
das Drehmomentverhältnis, der Wirkungsgrad und die Fähigkeit
des Drehmomentwandlers, das Motordrehmoment aufzunehmen, ohne dass der Motor „durchdrehen"
kann. Dazu kommt es, wenn der Drehmomentwandler zu klein ist und die Pumpe den Motor
nicht abbremsen kann.
Bei niedrigen Drehzahlverhältnissen arbeitet der Drehmomentwandler
zufriedenstellend, indem er den Motor laufen lässt, während das Fahrzeug
steht, und das Motordrehmoment zur Leistungssteigerung unterstützt. Bei hohen
Drehzahlverhältnissen ist der Drehmomentwandler weniger wirksam. Indem sich
die Drehzahl der Turbine an die Drehzahl der Pumpe angleicht, geht das Drehmomentverhältnis
des Drehmomentwandlers von einem hohen Wert von ungefähr 1,8 bis 2,2 auf ein
Drehmomentverhältnis von ungefähr eins zurück. Das Drehmomentverhältnis
von eins wird als Einkuppelpunkt bezeichnet. An diesem Punkt braucht die in den
Stator eintretende Flüssigkeit nicht mehr umgelenkt zu werden, und der Freilauf
im Stator lässt die Drehung in derselben Richtung wie die Pumpe und die Turbine
zu. Da der Stator die Flüssigkeit nicht umlenkt, ist das vom Drehmomentwandler
abgegebene Drehmoment gleich dem aufgenommenen Drehmoment. Der gesamte Flüssigkeitskreislauf
dreht sich als eine Einheit.
Aufgrund von Verlusten in der Flüssigkeit liegt der maximale
Wirkungsgrad des Drehmomentwandlers bei 92 bis 93%. Deshalb wird zur mechanischen
Verbindung der Eingangsseite mit der Abtriebsseite des Drehmomentwandlers eine Drehmomentwandlerkupplung
49 eingesetzt, die den Wirkungsgrad auf nahezu 100% erhöht. Die Kupplungskolbenplatte
17 wird durch Befehle von der Getriebesteuerung hydraulisch betätigt.
Die Kolbenplatte 17 ist an ihrem Innendurchmesser durch einen O-Ring
18 gegen die Turbinennabe 19 und an ihrem Außendurchmesser
durch einen Ring 51 aus Reibungsmaterial gegen den Deckel 11 abgedichtet.
Diese Dichtungen bilden eine Druckkammer und koppeln die Kolbenplatte
17 mit dem Deckel 11. Diese mechanische Verbindung umgeht den
Flüssigkeitskreislauf des Drehmomentwandlers.
Die mechanische Verbindung der Drehmomentwandlerkupplung
49 überträgt wesentlich mehr Torsionsschwankungen an den Antriebsstrang.
Da der Antriebsstrang im Grunde ein Federn-Massen-System darstellt, können
Torsionsschwankungen vom Motor Resonanzschwingungen des Systems anregen. Um die
Resonanzschwingungen des Antriebsstrangs aus dem Fahrbereich zu entfernen, wird
ein Dämpfer verwendet. Der Dämpfer beinhaltet in Reihe angeordnete Federn
15, um die wirksame Federkonstante des Systems und so die Resonanzfrequenz
zu verringern.
Die Drehmomentwandlerkupplung 49 umfasst im Allgemeinen vier
Komponenten: eine Kolbenplatte 17, Seitenbleche 12 und
16, Federn 15 und einen Flansch 13. Die Seitenbleche
12 und 16 übertragen das Drehmoment von der Kolbenplatte
17 auf die Druckfedern 15. Am Seitenblech sind um die Federn
15 herum Nasen 52 gebildet, um die Federn in axialer Richtung
zu haltern. Das Drehmoment wird über eine genietete Verbindung von der Kolbenplatte
17 auf die Seitenbleche 12 und 16 übertragen. Die
Seitenbleche 12 und 16 lassen das Drehmoment durch den Kontakt
mit einer Kante einer Aussparung für die Feder auf die Druckfedern
15 einwirken. Die beiden Seitenbleche unterstützen gemeinsam die Feder
auf beiden Seiten ihrer Mittelachse. Die Federkraft wird durch den Kontakt mit einer
Kante der Aussparung für die Flanschfeder auf den Flansch 13 übertragen.
Mitunter weist der Flansch auch eine drehfeste Zunge oder einen drehfesten Schlitz
auf, der in einen Teil des Seitenblechs eingreift, um während der Übertragung
hoher Drehmomente ein zu starkes Zusammendrücken der Federn zu verhindern.
Das Drehmoment wird vom Flansch 13 auf die Turbinennabe 19 und
auf die Antriebswelle 43 des Getriebes übertragen.
Die Energie kann bei Bedarf durch Reibung, die mitunter auch als Hysterese
bezeichnet wird, aufgenommen werden. Die Hysterese ergibt sich aus der Torsion und
der Entspannung der Dämpfungsplatten und ist somit doppelt so groß wie
das eigentliche Reibungsdrehmoment. Die Hysteresebaugruppe besteht im Allgemeinen
aus einer Membranfeder (oder Bellevillefeder) 14 zwischen dem Flansch
13 und einem der Seitenbleche 16, um den Flansch 13 gegen
das andere Seitenblech 12 zu drücken. Durch die Steuerung der auf
die Membranfeder 14 ausgeübten Kraft kann auch das Reibungsdrehmoment
gesteuert werden. Typische Hysteresewerte liegen im Bereich von 10 bis 30 Nm.
Leider führt der Freilauf 46 zur Erhöhung der Kosten,
des Gewichts und der Komplexität des Stators 39 und damit auch des
Drehmomentwandlers 10. Ferner erhöht der Freilauf 46 auf
unerwünschte Weise den für den Stator 39 erforderlichen Platz
in axialer Richtung. Bekannt ist die Verwendung eines Drehmomentwandlers ohne Freilauf
im Stator. Zum Beispiel wird in den US-Patentschriften
Nr. 5 509 520; 5 613 581;
5 947 242 und 6
019 202 ein Drehmomentwandler mit einer Drehmomentwandlerkupplung, einer
Pumpenkupplung und einem feststehenden Stator beschrieben. Diese Patentschriften
betreffen schwere Maschinen und die Verwendung einer Bremse an der Pumpenkupplung,
um die Bewegung der schweren Maschinen fein dosieren zu können. Leider behandeln
die Patentschriften nicht die Funktionsweise eines Drehmomentwandlers beim Übergang
vom Drehmomentwandlungsmodus zum eingerasteten Modus.
Somit besteht seit langem ein Bedarf an einem Drehmomentwandler mit
einem feststehenden Stator ohne Freilauf, der den Übergang vom einem Drehmomentwandlungsmodus
zu einem Überbrückungsmodus wirksam vollzieht. Ferner besteht seit langem
ein Bedarf an der Verringerung der axialen Abmessungen eines Stators in einem Drehmomentwandler.
KURZZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen ein Verfahren zum
Überführen eines Drehmomentwandlers von einem Drehmomentwandlungsmodus
in einen Überbrückungsmodus. Das Verfahren beinhaltet die folgenden Schritte:
Drehfestes Befestigen einer Vielzahl von Statorschaufeln im Drehmomentwandler an
einer nicht drehbaren Statorwelle des Drehmomentwandlers; teilweises Einkuppeln
einer Drehmomentwandlerkupplung im Drehmomentwandler zum Übertragen eines Drehmoments
von einem Gehäuse des Drehmomentwandlers zu einer Turbine im Drehmomentwandler
bei einem ersten Drehzahlverhältnis zwischen der Turbine und dem Gehäuse;
Auskuppeln einer Pumpenkupplung bei einem zweiten Drehzahlverhältnis zwischen
der Turbine und dem Gehäuse, wobei die Pumpenkupplung so angeordnet ist, dass
sie ein Drehmoment vom Gehäuse zur Pumpe überträgt; und komplettes
Einkuppeln der Drehmomentwandlerkupplung bei einem dritten Drehzahlverhältnis
zwischen dem Gehäuse und der Turbine.
Gemäß einigen Aspekten ist das erste Drehzahlverhältnis
kleiner als das zweite Drehzahlverhältnis, oder das zweite Drehzahlverhältnis
ist kleiner als ein viertes Drehzahlverhältnis zwischen dem Gehäuse und
der Turbine. Das vierte Drehzahlverhältnis ist einem ersten Kupplungspunkt
zwischen der Turbine und der Pumpe zugeordnet. Gemäß einigen Aspekten
ist das vierte Drehzahlverhältnis ungefähr gleich 0,8. Gemäß
einigen Aspekten ist das dritte Drehzahlverhältnis größer als ein
fünftes Drehzahlverhältnis zwischen dem Gehäuse und der Turbine,
und das fünfte Drehzahlverhältnis ist einem zweiten Kupplungspunkt zwischen
der Turbine und der Pumpe zugeordnet. Gemäß einigen Aspekten ist das fünfte
Drehzahlverhältnis ungefähr gleich 0,8, das erste Drehzahlverhältnis
ist ungefähr gleich 0,5, das zweite Drehzahlverhältnis ist ungefähr
gleich 0,7, das zweite Drehzahlverhältnis ist ungefähr gleich eins, oder
das dritte Drehzahlverhältnis ist ungefähr gleich eins. Gemäß
einigen Aspekten ist der Drehmomentwandler mit einer Antriebseinheit verbunden,
und das Verfahren beinhaltet das komplette Einkuppeln der Pumpenkupplung und das
Beschleunigen der Antriebseinheit zum Erreichen des ersten Drehzahlverhältnisses.
Die vorliegende Erfindung umfasst ferner im Allgemeinen einen Drehmomentwandler
mit einer Drehmomentwandlerkupplung, die so angeordnet ist, dass sie ein Drehmoment
von einem Gehäuse des Drehmomentwandlers zu einer Turbine des Drehmomentwandlers
überträgt; eine Pumpenkupplung, die so angeordnet ist, dass sie ein Drehmoment
vom Gehäuse zu einem Laufrad des Drehmomentwandlers überträgt; einen
nicht drehbaren Stator mit einem inneren Ring; und mindestens einen Verbindungspunkt
zwischen der Turbine und einer Abtriebsnabe des Drehmomentwandlers. Der Verbindungspunkt
ist in radialer Richtung zumindest teilweise auf den inneren Ring ausgerichtet.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Drehmomentwandler eine Druckscheibe,
die drehfest mit dem inneren Ring und mit einer nicht drehbaren Statorwelle verbunden
ist und den Stator drehfest mit der Statorwelle verbindet. Gemäß einigen
Aspekten ist die Druckscheibe durch Stanzen gebildet.
Eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
ein Verfahren zur Verwendung eines Drehmomentwandlers mit einem feststehenden Stator
im Drehmomentwandlungsmodus und im Überbrückungsmodus bereitzustellen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Mittel zur Verringerung des Gewichts, der Kosten und der axialen Abmessung eines
Stators in einem Drehmomentwandler bereitzustellen.
Diese sowie andere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsarten der Erfindung
und aus den beiliegenden Zeichnungen und Ansprüchen klar.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Im Rahmen der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung werden
nun in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen das Wesen und die Funktionsweise
der vorliegenden Erfindung ausführlicher beschrieben, wobei:
1 ein allgemeines Blockschaubild des Kraftflusses in
einem Motorfahrzeug zur Erläuterung der Beziehung und Funktion eines Drehmomentwandlers
in dessen Antriebsstrang ist:
2 eine Querschnittsansicht eines Drehmomentwandlers
nach dem Stand der Technik ist, der an einem Motor eines Motorfahrzeugs angebracht
ist;
3 allgemein eine Ansicht des in 2
gezeigten Drehmomentwandlers von der linken Seite entlang der Schnittlinie 3-3 in
2 ist;
4 allgemein eine Ansicht des in den 2
und 3 gezeigten Drehmomentwandlers entlang der Schnittlinie
4-4 in 2 ist;
5 eine erste Ansicht des in 2
gezeigten Drehmomentwandlers in Explosionsdarstellung mit Blickrichtung von der
linken Seite ist;
6 eine zweite Ansicht des in 2
gezeigten Drehmomentwandlers in Explosionsdarstellung mit Blickrichtung von der
rechten Seite ist;
7A eine perspektivische Ansicht eines zylindrischen
Koordinatensystems zur Darstellung der in der vorliegenden Anmeldung gebrauchten
räumlichen Bezeichnungsweise ist;
7B eine perspektivische Ansicht eines Objekts in dem
zylindrischen Koordinatensystem von 7A zur Darstellung
der in der vorliegenden Anmeldung gebrauchten räumlichen Bezeichnungsweise
ist;
8A eine Teilquerschnittsansicht eines Drehmomentwandlers
gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem feststehenden Stator ist;
8B eine Draufsicht auf den vergrößerten Ausschnitt
8B in 8A ist, die eine Keilnutverbindung zwischen
dem Stator und einem Wellenverbindungselement zeigt;
9 eine Teilquerschnittsansicht eines Drehmomentwandlers
gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die den axialen Zwischenraum zeigt,
der durch Weglassen eines Freilaufs im Stator freiwird;
10 eine Teilquerschnittsansicht eines Drehmomentwandlers
gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die eine Verbindung zwischen einer
Turbine und einer Abtriebsnabe zeigt, welche in radialer Richtung auf einen inneren
Ring des Stators ausgerichtet ist; und
11 ein Ablaufdiagramm ist, das ein Verfahren gemäß
der vorliegenden Erfindung zum Überführen eines Drehmomentwandlers von
einem Drehmomentwandlungsmodus in einen Überbrückungsmodus veranschaulicht.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Von vornherein sollte klar sein, dass gleiche Bezugsnummern in verschiedenen
Zeichnungsansichten identische oder funktionell ähnliche Strukturelemente der
Erfindung bezeichnen. Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezug auf die gegenwärtig
als bevorzugt angesehenen Aspekte beschrieben wird, sollte klar sein, dass die beanspruchte
Erfindung nicht auf die beschriebenen Aspekte beschränkt ist.
Außerdem ist klar, dass diese Erfindung nicht auf die bestimmten
beschriebenen Verfahren, Materialien und Modifikationen beschränkt ist und
insofern natürlich variieren kann. Ferner ist klar, dass die hier gebrauchten
Begriffe nur zur Beschreibung bestimmter Ausführungsarten dienen und nicht
als Einschränkung des Geltungsbereichs der vorliegenden Erfindung zu verstehen
sind, der nur durch die angehängten Ansprüche eingeschränkt wird.
Sofern nicht anderweitig definiert, haben alle hier gebrauchten technischen
und wissenschaftlichen Begriffe dieselbe Bedeutung, wie sie einem Fachmann geläufig
ist, an den sich diese Erfindung richtet. Obwohl zum Durchführen oder Testen
der Erfindung beliebige Verfahren, Einrichtungen oder Materialien verwendet werden
können, die den hier beschriebenen ähnlich oder gleichwertig sind, werden
im Folgenden die bevorzugten Verfahren, Einrichtungen und Materialien beschrieben.
7A ist eine perspektivische Ansicht eines zylindrischen
Koordinatensystems 80, das die in der vorliegenden Anmeldung verwendete
räumliche Bezeichnungsweise darstellt. Die vorliegende Erfindung wird zumindest
teilweise in Verbindung mit einem zylindrischen Koordinatensystem beschrieben. Das
System 80 weist eine Längsachse 81 auf, die als Bezugsgröße
für die folgenden Richtungs- und räumlichen Begriffe dient. Die Attribute
„axial", „radial" und „Umfangs-" beziehen sich auf eine Ausrichtung
parallel zur Achse 81, zum Radius 82 (der senkrecht zur Achse
81 ist) bzw. zum Umfang 83. Die Attribute „axial", „radial"
und „Umfangs-" beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zu entsprechenden
Flächen. Zur Erläuterung der Lage der verschiedenen Flächen dienen
die Objekte 84, 85 und 86. Die Fläche
87 des Objekts 84 bildet eine axiale Ebene. Das heißt, die
Achse bildet eine Linie entlang der Fläche. Die Fläche 88 des
Objekts 85 bildet eine radiale Ebene. Das heißt, der Radius
82 bildet eine Linie entlang der Fläche. Die Fläche
89 des Objekts 86 bildet eine Umfangsfläche. Das heißt,
der Umfang 83 bildet eine Linie entlang der Fläche. Gemäß
einem weiteren Beispiel verläuft eine axiale Bewegung oder Lage parallel zur
Achse 81, eine radiale Bewegung oder Lage verläuft parallel zum Radius
82, und eine Umfangsbewegung oder -lage verläuft parallel zum Umfang
83. Eine Drehung erfolgt um die Achse 81.
Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs-"
beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zur Achse 81, zum Radius
82 bzw. zum Umfang 83. Die Attribute „axial", „radial"
und „Umfangs-" beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zu entsprechenden
Flächen.
7B ist eine perspektivische Ansicht des Objekts
90 im zylindrischen Koordinatensystem 80 von 7A,
welche die in der vorliegenden Anmeldung gebrauchte räumliche Bezeichnungsweise
darstellt. Das zylindrische Objekt 90 stellt ein zylindrisches Objekt in
einem zylindrischen Koordinatensystem dar und ist keineswegs als Einschränkung
der vorliegenden Erfindung zu verstehen. Das Objekt 90 beinhaltet eine
axiale Fläche 91, eine radiale Fläche 92 und eine Umfangsfläche
93. Die Fläche 91 ist Teil einer axialen Ebene, die Fläche
92 ist Teil einer radialen Ebene, und die Fläche 93 ist Teil
einer Umfangsfläche.
8A ist eine Teilquerschnittsansicht eines Drehmomentwandlers
100 gemäß der vorliegenden Erfindung mit feststehendem Stator
102. Der Drehmomentwandler 100 beinhaltet eine Drehmomentwandlerkupplung
104 und eine Pumpenkupplung 106. Der Drehmomentwandler
100 beinhaltet keinen Freilauf im Stator. Stattdessen ist der innere Ring
108 drehfest mit der Statorwelle 110 verbunden. Gemäß
einigen Aspekten ist der Ring 108 drehfest mit dem Wellenverbindungselement
112 verbunden, das wiederum drehfest mit der Welle 110 verbunden
ist. Unter „drehfest verbunden" ist zu verstehen, dass der Ring direkt oder
indirekt so mit der Welle verbunden ist, dass die beiden Komponenten bezüglich
der Drehbewegung miteinander verriegelt sind. In diesem Fall sind die Welle und
somit auch der Ring 108 nicht drehbar. Eine drehfeste Verbindung zwischen
zwei Komponenten schränkt die relative Bewegung in anderen Richtungen nicht
unbedingt ein. Zum Beispiel können sich zwei drehfest miteinander verbundene
Komponenten über eine Keilnutverbindung in axialer Richtung gegeneinander bewegen.
Es sollte jedoch klar sein, dass eine drehfeste Verbindung nicht unbedingt bedeuten
muss, dass eine Bewegung in anderen Richtungen vorliegt. Zum Beispiel können
zwei drehfest miteinander verbundene Komponenten in axialer Richtung fest miteinander
verbunden sein. Die obige Erläuterung der drehfesten Verbindung kann auf die
folgenden Erörterungen angewendet werden.
8B ist eine Draufsicht auf den vergrößerten
Ausschnitt 8B in 8A, welche die Keilnutverbindung
114 zwischen dem Stator 102, insbesondere dem Ring 108,
und dem Wellenverbindungselement 112 zeigt. Durch das Weglassen eines Freilaufs
im Stator wird ein axialer Zwischenraum 116 zwischen der Welle
110 und dem Ring 108 frei. Die Nutzung des axialen Zwischenraums
wird im Folgenden näher erläutert. Das Element 112 kann durch
ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel, zum Beispiel durch Schweißen
oder Presspassung (nicht gezeigt), mit dem Ring 108 verbunden werden. Gemäß
einigen Aspekten wird eine Keilnutverbindung 114 verwendet. Die Zähne
118 sorgen für eine radiale Zentrierung des Stators 102.
Das heißt, die Zähne 118 halten den Stator 102 im richtigen
radialen Abstand von der Achse 120 und sorgen für den genauen Kontakt
zwischen dem Stator und den anderen Komponenten im Drehmomentwandler. Ein solcher
genauer Kontakt verringert zumindest unerwünschte Undichtigkeiten zwischen
den Komponenten im Drehmomentwandler.
Gemäß einigen Aspekten ist das Element 112 ein
gestanzter Flansch, der einfach und mit geringem Aufwand hergestellt wird. Somit
bietet das Element 112 durch den Wegfall eines Freilaufs, der eine relativ
aufwändige Komponente in einem Stator darstellt, einen direkten Kostenvorteil.
9 ist eine Teilquerschnittsansicht des Drehmomentwandlers
200 gemäß der vorliegenden Erfindung, die den durch Entnehmen
eines Freilaufs im Stator freiwerdenden axialen Zwischenraum zeigt. Der Drehmomentwandler
200 beinhaltet eine Drehmomentwandlerkupplung 204 und eine Pumpenkupplung
206. Der Drehmomentwandler 200 beinhaltet keinen Freilauf im Stator.
Stattdessen ist der innere Ring 208 des Stators drehfest mit der Statorwelle
210 verbunden. Der Ring 208 ist drehfest mit dem Wellenverbindungselement
212 verbunden, das wiederum drehfest mit der Welle 210 verbunden
ist. Durch den Wegfall eines Freilaufs im Stator wird zwischen der Welle
210 und dem Ring 208 ein axialer Zwischenraum 214 frei.
Das Element 212 kann durch ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel
mit dem Ring 208 verbunden werden. Gemäß einigen Aspekten werden
Niete 216 verwendet. Die feste Verbindung zwischen dem Element
212 und dem Ring 208 durch Niete 216 dient zur radialen
Zentrierung des Stators 202. In 9 zeigt der
axiale Zwischenraum zwischen dem Ring und der Welle nach vorn und kann von der Vorderseite
des Drehmomentwandlers aus erreicht werden.
10 ist eine Teilquerschnittsansicht eines Drehmomentwandlers
300 gemäß der vorliegenden Erfindung, die eine Verbindung zwischen
Turbine und Abtriebsnabe zeigt, die in radialer Richtung auf einen inneren Ring
des Stators ausgerichtet ist. Der Drehmomentwandler 300 beinhaltet einen
Stator 302, eine Drehmomentwandlerkupplung 304 und eine Pumpenkupplung
306. Der Drehmomentwandler 300 beinhaltet keinen Freilauf im Stator.
Stattdessen ist der innere Ring 308 des Stators drehfest mit der Statorwelle
310 verbunden. Der Ring 308 ist drehfest mit dem Wellenverbindungselement
312 verbunden, das wiederum drehfest mit der Welle 310 verbunden
ist. Das Element 312 kann durch ein beliebiges in der Technik bekanntes
Mittel mit dem Ring 308 verbunden werden. Gemäß einigen Aspekten
werden Niete 316 verwendet. Die feste Verbindung zwischen dem Element
312 und dem Ring 308 durch Niete 316 bewirkt eine radiale
Zentrierung des Stators 302.
Die folgende Beschreibung ist in Verbindung mit den 9
und 10 zu sehen. 9 veranschaulicht
den durch das Entfernen eines Freilaufs aus dem Stator 202 freiwerdenden
axialen Zwischenraum. In 10 sind der Ring
308, das Element 312 und das Turbinengehäuse 318
so abgewandelt worden, dass der Verbindungspunkt 320 zwischen dem Gehäuse
318 und der Nabe 322 gegenüber dem Verbindungspunkt
217 in 9 weiter in Richtung 324 verschoben
wurde. Diese Veränderung wird möglich durch den Wegfall eines Freilaufs
im Stator und den dadurch eingesparten axialen Zwischenraum, zum Beispiel den Zwischenraum
214. Somit ist der Verbindungspunkt 320 zumindest teilweise in
radialer Richtung auf den Ring 308 ausgerichtet. Durch die Verschiebung
des Verbindungspunkts 320 in Richtung 324 wird auf vorteilhafte
Weise in axialer Richtung Platz im Drehmomentwandler 300 für andere
Zwecke frei. Zum Beispiel kann der Teil 326 der Scheibe 328 stärker
ausgebuchtet oder gekrümmt, das heißt, stärker in Richtung
324 verschoben sein als der Teil 218 der Scheibe 219
in 9. Die zusätzliche Krümmung erhöht
auf vorteilhafte Weise die Steifigkeit der Scheibe und optimiert dadurch deren Funktion.
Das Gehäuse 318 und die Nabe 322 können durch ein beliebiges
in der Technik bekanntes Mittel miteinander verbunden sein. Gemäß einigen
Aspekten sind das Gehäuse 318 und die Nabe 322 durch Niete
30 miteinander verbunden.
Obwohl sich die folgende Erörterung auf 9
bezieht, ist klar, dass sie ebenso auch auf die 8A,
8B und 10 angewendet werden
kann. Die Drehmomentwandlerkupplung 204 und die Pumpenkupplung
206 werden so betrieben, dass sie den Übergang des Drehmomentwandlers
200 von einem Drehmomentwandlungsmodus zu einem Überbrückungsmodus
ohne Freilauf im Stator 208 bewirken. Im Drehmomentwandlungsmodus ist die
Kupplung 204 offen, die Kupplung 206 ist geschlossen, und das
Drehmoment wird vom Gehäuse 220 zum Dämpfer 222 und
weiter zur Scheibe 219 übertragen. Die Scheibe 219 ist Teil
der Kupplung 206, die das Drehmoment zum Pumpengehäuse 224
überträgt. Dann wird das Pumpengehäuse 224 in Drehung versetzt
und überträgt das Drehmoment zur Turbine 226. Die Turbine
226 überträgt das Drehmoment zur Nabe 228 und zur Antriebswelle
230 des Getriebes. Sobald die Drehzahl der Turbine zunimmt, kuppelt die
Kupplung 204 ein. Aufgrund der Eigenschaften von Hydraulikkreisläufen
überbrückt die Kupplung 204 nicht sofort, sondern schließt
allmählicher.
Indem die Kupplung 204 schließt, wird das Drehmoment
vom Gehäuse zur Scheibe 232 und weiter zur Scheibe 234 und
zur Nabe 228 übertragen. Sobald sich das Drehzahlverhältnis zwischen
Turbine 226 und Gehäuse 218 dem Kupplungspunkt zu nähern
beginnt, kuppelt die Kupplung 206 ein. Als Kupplungspunkt gilt derjenige
Punkt, an dem ein Stator mit einem Freilauf normalerweise frei zu drehen beginnt.
Sobald die Kupplung 204 komplett eingekuppelt ist, erreicht das Drehzahlverhältnis
zwischen Turbine und Gehäuse den Wert eins, die Kupplung 206 ist ausgekuppelt,
und der Drehmomentwandler 200 arbeitet im Überbrückungsmodus.
Gemäß einigen Aspekten bleibt die Pumpenkupplung 206 so lange
eingekuppelt, bis das Drehzahlverhältnis zwischen Turbine und Gehäuse
den Wert eins erreicht. Gemäß einigen Aspekten kuppelt die Kupplung
204 bei einem Drehzahlverhältnis zwischen Turbine und Gehäuse
von ungefähr 0,5 ein, oder die Pumpenkupplung 206 kuppelt bei einem
Drehzahlverhältnis zwischen Turbine und Gehäuse von ungefähr 0,7
aus. Gemäß einigen Aspekten liegt ein Kupplungspunkt bei einem Drehzahlverhältnis
zwischen Turbine und Gehäuse von ungefähr 0,8. Dadurch, dass die Pumpe
236 abgetrennt wird und nicht infolge der Wirkung eines Freilaufs weiter
dreht, wird das Trägheitsmoment der Pumpe aus dem System genommen, wodurch
die Beschleunigungseigenschaften des Drehmomentwandlers 200 verbessert
werden.
Es sollte klar sein, dass ein Drehmomentwandler gemäß der
vorliegenden Erfindung nicht auf die Reihenfolge der erörterten Arbeitsschritte
oder Drehzahlverhältnisse beschränkt ist. Zum Beispiel können in
Abhängigkeit von den physikalischen und Betriebseigenschaften des Drehmomentwandlers,
im welchem die Drehmomentwandlerkupplung, die Pumpenkupplung und der feststehende
Stator angeordnet sind, verschiedene Werte und Kombinationen der oben erwähnten
Drehzahlverhältnisse angewendet werden.
Das Element 112 in den 8A und
8B kann eine (nicht gezeigte) Druckscheibe ersetzen,
die üblicherweise aus Aluminium oder Phenolharz besteht und zu einer Freilaufanordnung
in einem Stator gehört. Wenn der Zwischenraum 116 leer bleibt, wird
das Gewicht des Stators 108 auf vorteilhafte Weise verringert.
11 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren gemäß
der vorliegenden Erfindung für den Übergang eines Drehmomentwandlers von
einem Drehmomentwandlungsmodus zu einem Überbrückungsmodus veranschaulicht.
Obwohl das Verfahren in 11 zur Verdeutlichung als eine
Folge nummerierter Schritte dargestellt ist, sollte aus der Nummerierung keine Reihenfolge
abgeleitet werden, falls dies nicht ausdrücklich erwähnt wird. Das Verfahren
beginnt mit Schritt 400. In Schritt 402 wird eine Vielzahl Statorschaufeln
im Drehmomentwandler drehfest mit einer nicht drehbaren Statorwelle des Drehmomentwandlers
verbunden. In Schritt 404 kuppelt die Drehmomentwandlerkupplung im Drehmomentwandler
teilweise ein, um ein Drehmoment vom Gehäuse des Drehmomentwandlers bei einem
ersten Drehzahlverhältnis zwischen der Turbine und dem Gehäuse
zu einer Turbine im Drehmomentwandler zu übertragen. In Schritt 406
wird eine Pumpenkupplung bei einem zweiten Drehzahlverhältnis zwischen der
Turbine und dem Gehäuse ausgekuppelt. Die Pumpenkupplung ist so angeordnet,
dass sie das Drehmoment vom Gehäuse zur Pumpe überträgt. In Schritt
408 wird die Drehmomentwandlerkupplung bei einem dritten Drehzahlverhältnis
zwischen dem Gehäuse und der Turbine komplett eingekuppelt.
Gemäß einigen Aspekten ist das erste Drehzahlverhältnis
in Schritt 404 kleiner als das zweite Drehzahlverhältnis. Gemäß
einigen Aspekten ist das zweite Drehzahlverhältnis in Schritt 406
kleiner als ein viertes Drehzahlverhältnis zwischen dem Gehäuse und der
Turbine. Das vierte Drehzahlverhältnis entsprechend einem ersten Kupplungspunkt
zwischen der Turbine und der Pumpe. Gemäß einigen Aspekten ist das vierte
Drehzahlverhältnis annähernd gleich 0,8. Gemäß einigen Aspekten
ist das dritte Drehzahlverhältnis in Schritt 408 größer
als ein fünftes Drehzahlverhältnis zwischen dem Gehäuse und der Turbine.
Das fünfte Drehzahlverhältnis entspricht einem zweiten Kupplungspunkt
zwischen der Turbine und der Pumpe. Gemäß einigen Aspekten ist das fünfte
Drehzahlverhältnis annähernd gleich 0,8.
Gemäß einigen Aspekten ist das erste Drehzahlverhältnis
in Schritt 404 annähernd gleich 0,5. Gemäß einigen Aspekten
ist das zweite Drehzahlverhältnis in Schritt 406 annähernd gleich
0,7 oder eins. Gemäß einigen Aspekten ist das dritte Drehzahlverhältnis
in Schritt 408 annähernd gleich eins. Gemäß einigen Aspekten
beinhaltet das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung einen Schritt
401, bei dem der Drehmomentwandler mit einer Antriebseinheit verbunden
wird. In Schritt 401 kuppelt die Pumpenkupplung komplett ein und beschleunigt
die Antriebseinheit bis zum Erreichen des ersten Drehzahlverhältnisses.
Somit ist zu erkennen, dass die Aufgaben der vorliegenden Erfindung
wirksam gelöst werden, obwohl sich der Fachmann Modifikationen und Änderungen
der Erfindung vorstellen kann, die in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten
Erfindung enthalten sind. Ferner ist klar, die obige Beschreibung nur zur Veranschaulichung
der vorliegenden Erfindung dient und nicht als Einschränkung zu verstehen ist.
Deshalb sind andere Ausführungsarten der vorliegenden Erfindung möglich,
ohne von Geist und Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.