Die gegenwärtige Erfindung bezieht sich auf eine Halbleitervorrichtung,
einen Magnetsensor und einen Sensor einer physikalischen Größe.
Ein Magnetsensor zum Erfassen einer physikalischen Größe
kann eine Bewegung, wie z. B. eine Verschiebung, eine Drehung und dergleichen, eines
Erfassungsobjekts erfassen, das durch eine berührungslose magnetische Substanz
gebildet wird. Demgemäß wird beispielsweise der Magnetsensor in einem
Drosselklappenöffnungssensor und dergleichen einer an einem Fahrzeug angebrachten
Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung als Winkelerfassungssensor verwendet.
Insbesondere kann der Magnetsensor, der dadurch hergestellt wird, dass als ein Element
ein Hall-Element angeordnet ist, um den Hall-Effekt zu nutzen, auch einen Magnetpol
unterscheiden. Daher ist dieser Magnetsensor auch in einem Magnetpolsensor und dergleichen
eines bürstenlosen Motors weitverbreitet. Als Erstes wird unter Bezugnahme
auf 16 das Prinzip zum Erfassen eines Magnetfelds dieses
Hall-Elements erläutert.
Wenn ein Magnetfeld senkrecht zu einem Träger, der in einem Halbleiter
bewegt wird, angelegt wird, wird in dem Halbleiter in einer Richtung senkrecht sowohl
zu dem Träger als auch zu dem Magnetfeld durch die Lorentz-Kraft eine elektromotorische
Kraft erzeugt. Diese elektromotorische Kraft wird Hall-Spannung genannt. Wie beispielsweise
in 16 gezeigt ist, wird konkret in dem Hall-Element
100 mit einer Breite W, einer Länge L und einer Dicke d zwischen einem
Anschluss V1 und einem Anschluss V2 eine durch die folgende Beziehungsformel dargestellte
Hall-Spannung Vh erzeugt, wenn von einem Anschluss TI1 zu einem Anschluss TI2 ein
elektrischer Antriebsstrom I strömt und an dieses Hall-Element 100
das Magnetfeld mit einer magnetischen Flussdichte B angelegt wird:
Vh = (Rh × I × B/d) × cos&thgr;
Der Winkel &thgr; ist hier ein Winkel, der zwischen dem Hall-Element
100 und einer Richtung des Magnetfelds ausgeformt ist. Ferner ist Rh ein
Hall-Koeffizient und ein Wert, der durch die Beziehungsformel Rh = 1/(qxn) dargestellt
ist, wenn eine elektrische Ladung gleich q und eine Trägerdichte gleich n sind.
Somit wird die Hall-Spannung Vh, die in dem Hall-Element erzeugt wird,
eine Funktion aus magnetischer Flussdichte B und Winkel &thgr;. Daher können
die Intensität des angelegten Magnetfelds und die Richtung (der Winkel &thgr;)
des Magnetfelds gemäß der Höhe dieser Hall-Spannung Vh erfasst werden.
Ein laterales Hall-Element, das beispielsweise in dem Artikel „Integrated
threedimensional magnetic sensor" beschrieben wurde, der in dem „Electricity
Society thesis journal C", Bd. 109, Nr. 7, S. 483–490 im Jahre 1989 veröffentlicht
wurde, ist als ein herkömmliches Hall-Element bekannt. Dieses laterale Hall-Element
erfasst eine Magnetfeldkomponente senkrecht zu der Oberfläche eines Substrats
(d. h. eines Wafers). Hier werden die Struktur und das Prinzip zum Erfassen eines
Magnetfeldes dieses lateralen Hall-Elements erklärt. 17A
zeigt typischerweise eine planare Struktur dieses lateralen Hall-Elements.
17B zeigt typischerweise eine Querschnittsstruktur
dieses lateralen Hall-Elements entlang XVIIB-XVIIB in 17A.
Wie in den 17A und 17B
gezeigt ist, wird dieses laterale Hall-Element dadurch hergestellt, dass eine Halbleiterträgerschicht
(P-sub) 110, die beispielsweise aus Silizium des P-Typs hergestellt ist,
und eine Halbleiterschicht (N-well) 111 des N-Typs, die durch Ionenimplantation
an einem Oberflächenabschnitt dieser Halbleiterträgerschicht
110 ausgeformt ist, angeordnet werden. Auf der Oberfläche der Halbleiterschicht
111 sind eine Elektrode a und eine Elektrode b zum Zuführen eines
elektrischen Antriebsstroms und eine Elektrode c und eine Elektrode d zum Erfassen
der Hall-Spannung an vier Ecken derart angeordnet, dass sie einander gegenüberliegen.
Ferner sind auf der Oberfläche der Halbleiterschicht 111 Diffusionsschichten
112a bis 112d des N-Typs, welche aus einem N-Typ hergestellt sind,
dessen Konzentration höher ist als die dieser Halbleiterschicht 111,
ausgebildet, um mit diesen Elektroden a bis d einen ohmschen Kontakt auszuformen.
In diesem Fall fließt beispielsweise dann, wenn zwischen der
Elektrode a und der Elektrode b ein elektrischer Antriebsstrom I zugeführt
wird, dieser elektrische Antriebsstrom I hinsichtlich der Oberfläche der Halbleiterschicht
111 in einer horizontalen Richtung. In einem Zustand, in dem der elektrische
Antriebsstrom I so fließt, wie es durch die Pfeile in den 17A
und 17B dargestellt ist, wird zwischen der Elektrode
c und der Elektrode d die obige Hall-Spannung Vh erzeugt, wenn ein Magnetfeld (eine
magnetische Flussdichte B) angelegt wird, das eine Komponente senkrecht zu der Oberfläche
der Halbleiterschicht 111 aufweist. Die Magnetfeldkomponente senkrecht
zu der Oberfläche der Halbleiterschicht 111 kann dadurch erfasst werden,
dass diese Hall-Spannung Vh erfasst wird.
In früheren Jahren ist darüber hinaus auch ein Hall-Element
vorgeschlagen worden, um eine horizontale Magnetfeldkomponente hinsichtlich der
Substrat -(Wafer-)oberflache zu erfassen. Ein Hall-Element, das gleichermaßen
in beispielsweise „Integrated three-dimensional magnetic sensor", was in
dem „Electricity Society thesis journal C, Bd. 109, Nr. 7, S. 483–490
im Jahre 1989 veröffentlicht wurde, und in „Characteristic
and high sensitivity formation of vertical Hall element", was in dem „Electricity
Society thesis journal E", Bd. 117, Nr. 7, S. 364–370 im Jahre 1997 veröffentlicht
wurde, beschrieben wurde, nämlich ein sogenanntes vertikales Hall-Element,
ist als solches Hall-Element bekannt. Als Nächstes werden die Struktur und
das Prinzip zum Erfassen eines Magnetfelds dieses vertikalen Hall-Elements schematisch
unter Bezugnahme auf die 18 und 19
beschrieben. 18 zeigt typischerweise eine planare Struktur
dieses vertikalen Hall-Elements. 19 zeigt typischerweise
eine Querschnittsstruktur dieses vertikalen Hall-Elements entlang XIX-XIX in
18.
Wie in 19 dargestellt ist, welche diese
Querschnittsstruktur zeigt, wird dieses vertikale Hall-Element dadurch hergestellt,
dass eine Halbleiterträgerschicht (P-sub) 120, die beispielsweise
aus Silizium des P-Typs hergestellt ist, eine eingebettete Schicht BL des N-Typs
(N+), die in die Oberfläche dieser Halbleiterträgerschicht 120
eingebettet und an dieser ausgeformt ist, und eine Halbleiterschicht 121
des N-Typs, die durch Epitaxiewachstum an dieser eingebetteten Schicht BL des N-Typs
ausgeformt ist, angeordnet werden. Eine Störstellenkonzentration der obigen
eingebetteten Schicht BL des N-Typs, die an der Oberfläche der Halbleiterträgerschicht
120 ausgeformt ist, ist auf eine Konzentration festgelegt, die höher
ist als die der obigen Halbleiterschicht 121.
In der Halbleiterschicht 121 ist eine Diffusionsschicht
122 des P-Typs in einer quadratischen Buchsenform derart ausgeformt, dass
sie mit der obigen Halbleiterträgerschicht 120 verbunden ist. An einer
Innenumfangsfläche dieser Diffusionsschicht 122 sind die Diffusionsschichten
123, 124 des gleichen P-Typs derart ausgeformt, dass sie mit der
obigen eingebetteten Schicht BL des N-Typs verbunden sind. Die Halbleiterschicht
121 ist in drei Bereiche 125a bis 125c geteilt, die durch
die Diffusionsschichten 122 bis 124 in einer in etwa rechtwinkligen,
parallelepipeden Form ausgeformt sind. An der Oberfläche des Bereichs
125a, der von diesen Bereichen 125a bis 125c in der Mitte
angeordnet ist, sind auf einer geraden Linie mit der Diffusionsschicht
126a als Mitte drei Diffusionsschichten 126a, 126d,
126e des N-Typs (N+) ausgeformt. Andererseits sind an der Oberflächenmitte
des Bereichs 125b eine Diffusionsschicht 126b des N-Typs (N+)
und an der Oberflächenmitte des Bereichs 125c eine Diffusionsschicht
126c des gleichen N-Typs (N+) ausgeformt. Wie in 19
gezeigt ist, ist die obige Diffusionsschicht 126a so angeordnet, dass sie
durch die obige Diffusionsschicht 123 und die obige Diffusionsschicht
124 jeder der Diffusionsschichten 126b und 126c gegenüberliegt.
Die obigen Diffusionsschichten 126a bis 126e haben die Funktion
eines Kontaktbereichs und sind jeweils mit einem Anschluss S, einem Anschluss G1,
einem Anschluss G2, einem Anschluss V1 und einem Anschluss V2 elektrisch verbunden.
Wie es durch eine gestrichelte Linie in 18 dargestellt
ist, wird in diesem vertikalen Hall-Element ein Bereich, der zwischen der obigen
Diffusionsschicht 126b und der Diffusionsschicht 126e angeordnet
ist, in einem Bereich, der in dem Substrat des obigen Bereichs 125a elektrisch
aufgeteilt ist, eine so genannte Hall-Platte HP.
Wenn beispielsweise von dem Anschluss S zu dem Anschluss G1 und auch
von dem Anschluss S zu dem Anschluss G2 ein konstanter elektrischer Antriebsstrom
fließt, fließt dieser elektrische Antriebsstrom jeweils von der Diffusionsschicht
126a der Oberfläche der Halbleiterschicht 121 durch die obige
Hall-Platte HP und durch die eingebettete Schicht BL des N-Typs in die Diffusionsschicht
126b und in die Diffusionsschicht 126c. Genauer gesagt fließt
der elektrische Antriebsstrom, der hauptsächlich eine Komponente senkrecht
zu der Substratoberfläche aufweist, zu der obigen Hall-Platte HP. Daher wird
die obige Hall-Spannung Vh zwischen dem Anschluss V1 und dem Anschluss V2 in einem
Fließzustand des elektrischen Antriebsstroms, wie durch die Pfeile in den
18 und 19 gezeigt ist,
erzeugt, wenn ein Magnetfeld (eine magnetische Flussdichte B) angelegt wird, das
eine Komponente parallel zu der Oberfläche der Halbleiterschicht
121 aufweist. Eine Magnetfeldkomponente parallel zu der Oberfläche
der Halbleiterschicht 121 kann durch Erfassen dieser Hall-Spannung Vh erfasst
werden.
In einem derartigen vertikalen Hall-Element ist zusätzlich zu
diesem auch ein Element mit einer Struktur angeordnet, welche durch einen CMOS-Vorgang
hergestellt werden kann. Gemäß dem vertikalen Hall-Element, das durch
diesen CMOS-Vorgang hergestellt werden kann, werden die Herstellungskosten im Vergleich
zu dem vertikalen Hall-Element verringert, das durch einen bipolaren Vorgang hergestellt
wird, und eine hohe Integration wird leicht vollzogen. Demgemäß können
an dem gleichen Chip verschiedene Hochpräzisions-Korrekturschaltungen angebracht
sein. Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf die 20
und 21 dieses vertikale Hall-Element schematisch erklärt.
20 zeigt typischerweise eine planare Struktur dieses
vertikalen Hall-Elements. 21 zeigt typischerweise eine
Querschnittsstruktur des gleichen vertikalen Hall-Elements entlang einer Linie XXI-XXI
in 20.
Wie in 21 gezeigt ist, wird dieses vertikale
Hall-Element dadurch hergestellt, dass eine Halbleiterträgerschicht (P-sub)
130, welche beispielsweise durch Silizium des P-Typs hergestellt ist, und
ein Halbleiterbereich (Nwell) 131 des N-Typs, der als Diffusionsschicht
(well) durch Einbringen von Störstellen eines elektrischen Leitfähigkeitstyps,
nämlich des N-Typs, an der Oberfläche der Halbleiterträgerschicht
130 ausgeformt ist, angeordnet sind. Wie in 20
gezeigt ist, welche seine planare Struktur zeigt, ist des Weiteren in dieser Halbleiterträgerschicht
130 eine Diffusionsschicht (Pwell) 132 des P-Typs als Diffusionstrennwandung
derart ausgeformt, dass sie den obigen Halbleiterbereich 131 umgibt. An
einer Innenumfangsfläche dieser Diffusionsschicht 132 sind die Diffusionsschichten
(Pwell) 133, 134 des P-Typs ausgeformt, die eine seichtere Diffusionstiefe
haben als der obige Halbleiterbereich 131. Die Oberflächenumgebung
des Halbleiterbereichs 131 ist in drei Bereiche 135a bis
135c geteilt, die ungefähr in einer rechtwinkligen, parallelepipeden
Form durch diese Diffusionsschichten 132 bis 134 ausgeformt sind.
In diesem vertikalen Hall-Element sind auch auf der Oberfläche des Bereichs
135a, der sich an der Mitte befindet, mit der Diffusionsschicht
136a als Mitte drei Diffusionsschichten 136a, 136d,
136e des N-Typs (N+) auf einer geraden Linie ausgeformt. Andererseits sind
an der Oberflächenmitte des Bereichs 135b eine Diffusionsschicht
136b des N-Typs (N+) und an der Oberflächenmitte des Bereichs
135c eine Diffusionsschicht 136c des N-Typs (N+) ausgeformt. Wie
es durch eine gestrichelte Linie in 20 dargestellt
ist, wird in diesem vertikalen Hall-Element ein Bereich, der zwischen der obigen
Diffusionsschicht 136d und der obigen Diffusionsschicht 136e angeordnet
ist, in einem Bereich, der in dem Substratinneren des oberen Bereichs
135a elektrisch aufgeteilt ist, eine Hall-Platte HP.
In dem derart strukturierten, vertikalen Hall-Element fließt
der elektrische Antriebsstrom, der hauptsächlich eine Komponente senkrecht
zu der Oberfläche des Halbleiterbereichs 131 aufweist, auch zu der
obigen Hall-Platte HP, wenn von dem Anschluss S zu dem Anschluss G1 und auch von
dem Anschluss S zu dem Anschluss G2 ein konstanter elektrischer Antriebsstrom fließt.
Daher kann durch das vertikale Hall-Element mit einer derartigen Struktur durch
die Erfassung der Hall-Spannung Vh auch eine Magnetfeldkomponente parallel zu der
Oberfläche des obigen Halbleiterbereichs 131 erfasst werden.
Wie in 22A gezeigt ist, sind hier zwei
Magnete MG1, MG2, die gebogen ausgeformt sind, an einem Drehkörper befestigt.
An der Mitte in einem Bereich, der sich zwischen dem N-Pol des Magneten MG1 und
dem S-Pol des Magneten MG2 befindet, ist ein Hall-Element 140 angeordnet.
Es wird ein Erfassungsmodus eines Drehwinkels erklärt, wenn das Magnetfeld
einer Richtung, die durch einen Pfeil in dieser Figur dargestellt ist, an das Hall-Element
140 angelegt wird. In einem derartigen Aufbau wird dann, wenn nur der Drehkörper,
an dem die zwei Magnete MG1, MG2 befestigt, gedreht wird, wie es in der oberen Ansicht
von 22B gezeigt ist, von dem Hall-Element
140 die Hall-Spannung Vh ausgegeben, die gemäß dem Drehwinkel
des Drehkörpers in eine Sinuswellenform geändert worden ist. Diese Hall-Spannung
Vh und der Drehwinkel haben theoretisch eine Eins-zu-eins-Beziehung. Daher kann
der Drehwinkel des Drehkörpers auf der Grundlage der obigen Hall-Spannung Vh,
die von dem Hall-Element 140 ausgegeben wird, berechnet werden. Wie in
der unteren Ansicht von 22B gezeigt ist, wird jedoch
in der Realität bei der Erfassung des Drehwinkels mitten unter der somit erzielten
Hall-Spannung nur ein Spannungswert in einem Bereich AR zum linearen Ändern
der Hall-Spannung Vh in Bezug auf den Übergang des Drehwinkels verwendet, um
die arithmetische Belastung zu verringern, die bei der Erfassung des Drehwinkels
aufgebracht wird, und um die Erfassungsgenauigkeit zu verbessern und dergleichen.
Wie als Liniensegment R in 22C dargestellt
ist, wird andererseits in der Realität die Hall-Spannung Vh, die tatsächlich
erfasst wird, von einem Liniensegment T, das die obige theoretische Hall-Spannung
Vh zeigt, durch verschiedene Fehlerfaktoren getrennt. Die folgenden zwei Faktoren
werden hauptsächlich als dieser Faktor erachtet.
Als erster Faktor wird die Existenz einer Offsetspannung genannt.
Die Offsetspannung ist eine Spannung, die angelegt wird, wenn kein Magnetfeld angelegt
wird (wenn gilt: magnetische Flussdichte B = 0). Wenn an das Hall-Element kein Magnetfeld
angelegt wird, ist es ideal, dass die Offsetspannung "null" wird. Sogar wenn an
das Hall-Element kein Magnetfeld angelegt wird, wird jedoch in der Realität
eine Spannung (eine Offsetspannung) erzeugt, um die Hall-Spannung Vh vollständig
anzuheben. Wie durch eine strichpunktierte Linie in 22C
gezeigt ist, wird daher im Vergleich zu der ursprünglichen Hall-Spannung Vh
eine Ausgangsspannung von dem Hall-Element durch die Offsetspannung vollständig
erhöht. Die folgenden Gründe bilden einen Faktor zum Erzeugen einer solchen
Offsetspannung.
Die Offsetspannung wird durch eine Ausrichtungsverschiebung erzeugt,
wenn das Hall-Element hergestellt wird. In der vorherigen 18
wird im Fluss des elektrischen Antriebsstroms vom Anschluss S1 zu den Anschlüssen
G1 und G2 ein Versatz erzeugt, wenn bei der Ausrichtung der Diffusionsschichten
122 bis 124 und der Diffusionsschichten 126a bis
126e eine Verschiebung verursacht wird und wenn das Verhältnis der
Relativpositionen der Diffusionsschichten 122 bis 124 und der
Diffusionsschichten 126a bis 126e verschoben ist. Durch diesen
Versatz des elektrischen Antriebsstroms wird eine Äquipotenzialkurve in dem
Hall-Element verformt. Daher wird zwischen der Elektrode c und der Elektrode d die
Offsetspannung erzeugt.
Die Offsetspannung wird auch durch eine externe mechanische Beanspruchung
erzeugt. Als Faktor zum Erzeugen einer mechanischen Beanspruchung
wird ein Gehäuse (ein Gießklebstoff, eine Silberpaste und dergleichen)
zum Abdichten des Hall-Elements aufgezählt. Wenn auf das Hall-Element die externe
mechanische Beanspruchung aufgebracht wird, ändert sich durch einen Piezowiderstandseffekt
ein Widerstandswert in dem Hall-Element. Eine derartige mechanische Beanspruchung
wird auf das Hall-Element nicht gleichförmig aufgebracht. Daher wird hinsichtlich
des Widerstandswerts in dem Hall-Element ein Ungleichgewicht erzeugt. Dieses Ungleichgewicht
des Widerstandswerts in dem Hall-Element erscheint als Offsetspannung.
Als zweiter Faktor werden Temperatureigenschaften des Magneten zum
Anlegen des magnetischen Felds an das Hall-Element und Temperatureigenschaften des
Hall-Elements selbst aufgezählt.
Von dem Hall-Element wird schließlich durch diese Faktoren eine
Spannung ausgegeben, wie sie in 22C durch eine Zweipunkt-Strichlinie
dargestellt ist.
Eine Änderung der Hall-Spannung Vh, die durch die Existenz einer
derartigen Offsetspannung und durch die Temperatureigenschaften erzeugt wird, wird
im Allgemeinen durch Verwenden einer Korrekturschaltung korrigiert. Bei dieser Änderung
wird die obige Änderung aufgrund der Offsetspannung durch einen mechanischen
Faktor der Struktur des Hall-Elements und dergleichen erzeugt. Daher gibt es viele
Fälle, in welchen es ausreichend ist, die Korrektur nur einmal durch die Korrekturschaltung
durchzuführen. Deshalb wird es bei der Winkelerfassung unter Verwendung des
Hall-Elements nicht so sehr als Problem gesehen. Hinsichtlich der obigen Änderung,
welche durch die Temperatureigenschaft bewirkt wird, ist andererseits die Korrektur
bei jeder einzelnen Temperatur erforderlich, so dass seine Korrektur kompliziert
wird und hinsichtlich der Verbesserung der Erfassungsgenauigkeit des Hall-Elements
auch nicht vernachlässigt werden kann.
Insbesondere sind die Temperatureigenschaften des Magneten zum Anlegen
des Magnetfelds an das obige Hall-Element und die Temperatureigenschaften des Hall-Elements
selbst, d. h. das Verhältnis der Hall-Spannung Vh und der Temperatur, im Allgemeinen
durch eine sekundäre Funktion dargestellt. Daher ist es notwendig, die Anzahl
der Korrekturen der Hall-Spannung Vh zu erhöhen, die bei jeder Temperatur durchgeführt
werden, und bei der sekundären Funktion eine Kurvenkorrektur zum Erfassen des
Magnetfeldes von hoher Genauigkeit derart durchzuführen, dass die Änderung
der Hall-Spannung Vh unter Verwendung derartiger Temperatureigenschaften korrigiert
wird. Wenn jedoch die Anzahl der Korrekturen erhöht wird, nimmt die Zeit bis
zu der Berechnung der Höhe des Magnetfelds, das an das gleiche Hall-Element
angelegt wird, von der Hall-Spannung zu. Wenn die Kurvenkorrektur durchgeführt
wird, wird ferner eine Schaltungsskala erhöht und es wird eine Vergrößerung
einer Chipgröße verursacht. Daher wird in jedem Fall eine Nichteffizienz
verursacht.
Insbesondere ist in dem obigen vertikalen Hall-Element, wie unten
gezeigt, ein Streuungsverfahren für eine Verarmungsschicht gemäß
der Temperatur unterschiedlich. Daher besteht die Neigung, dass auf einen Krümmungsgrad
einer Kurve, welche das Verhältnis der Temperatur und der Hall-Spannung in
der obigen Temperatureigenschaft zeigt, mehr Wert gelegt wird, und die Korrektur
der Hall-Spannung, welche durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, wird
stärker kompliziert. Ferner wird die Breite der Verarmungsschicht auch dadurch
gestreut, dass die Diffusionsschicht bei der Herstellung gestreut wird. Daher wird
die Verteilung der Hall-Spannung jedes einzelne Mal auch groß.
Wie es durch eine gestrichelte Linie in 23
gezeigt ist, werden nämlich in dem vertikalen Hall-Element Verarmungsschichten
jeweils in einem PN-Übergangsabschnitt zwischen dem Halbleiterbereich
131 und den Diffusionsschichten 133, 134 und in einem
PN-Übergangsabschnitt zwischen dem Halbleiterbereich 131 und der Diffusionsschicht
132 erzeugt, wenn der elektrische Antriebsstrom zu dem gleichen Element
fließt. Die Abmessungen dieser Verarmungsschichten werden auch gemäß
der Temperatur verändert. Des Weiteren ist in dem vertikalen Hall-Element die
Diffusionskonzentration der Diffusionsschicht gering. Daher wird die obige Verarmungsschicht
hinsichtlich der Richtung des elektrischen Stroms in zwei Richtungen (in einer horizontalen
Richtung in dieser Figur) viel leichter verteilt, und die Gestalt der Hall-Platte
HP wird verformt wird. Wie in 24 wird, und es ist leicht
die Gestalt der Hall-Platte wird leicht verformt. Wie in 24
dargestellt ist, tritt die Temperaturabhängigkeit in dem vertikalen Hall-Element
aus diesen Gründen besonders auf. Es wird schwierig, die Änderung der
Hall-Spannung präzise zu korrigieren, die durch die Temperatureigenschaft verursacht
wird.
Demgemäß ist ein Sensor erforderlich, der auf der Grundlage
der hohen Genauigkeit die Änderung der Ausgangsspannung korrigieren kann, welche
durch die Temperatureigenschaft verursacht worden ist.
Hinsichtlich des oben beschriebenen Problems ist es Aufgabe der gegenwärtigen
Offenbarung, eine Halbleitervorrichtung bereitzustellen. Es ist eine andere Aufgabe
der gegenwärtigen Offenbarung, einen Magnetsensor bereitzustellen. Ferner ist
es Aufgabe der gegenwärtigen Offenbarung, einen Sensor einer physikalischen
Größe bereitzustellen.
Gemäß einem ersten Gesichtspunkt der gegenwärtigen
Offenbarung ist eine Halbleitervorrichtung aus einem Erfassungs-Hall-Element zum
Erfassen eines Magnetfelds, das von einem Erfassungsobjekt ausgesendet wird, einem
Temperaturüberwachungs-Hall-Element und einer Berechnungsschaltung hergestellt.
Das Erfassungs-Hall-Element weist ungefähr die gleiche Eigenschaft wie das
Temperaturüberwachungs-Hall-Element auf. Das Erfassungs-Hall-Element ist nahe
dem Temperaturüberwachungs-Hall-Element angeordnet. Das Erfassungs-Hall-Element
gibt eine Hall-Spannung aus. Das Temperaturüberwachungs-Hall-Element weist
ein Paar von Antriebssignalzuführanschlüssen auf, um eine Temperaturüberwachungsspannung
auszugeben. Die Berechnungsschaltung führt auf der Grundlage der Hall-Spannung
und der Temperaturüberwachungsspannung eine arithmetische Berechnung durch,
um die Temperatureigenschaft der Hall-Spannung zu beseitigen.
Zwischen der Hall-Spannung und der Temperaturüberwachungsspannung
kann eine arithmetische Berechnung zum Aufheben der Temperatureigenschaft durchgeführt
werden. Die obige Sensorausgabe, die durch eine derartige arithmetische Berechnung
erzielt wird, wird auch eine Spannung, welche eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung naturgemäß ausgezeichnet ist.
Wenn auf der Grundlage der Temperatur hinsichtlich der obigen Sensorausgabe eine
Interpolationskorrektur und dergleichen durchgeführt wird, wird daher seine
Genauigkeit geeigneterweise aufrechterhalten. Demgemäß kann die Änderung
der Hall-Spannung, welche durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, auf der
Grundlage der hohen Genauigkeit korrigiert werden.
Gemäß einem zweiten Gesichtspunkt der gegenwärtigen
Offenbarung ist der Magnetsensor aus einem Hall-Element, einem Schaltelement und
einer Berechnungsschaltung hergestellt. Das Hall-Element erfasst ein Magnetfeld,
das von einem Erfassungsobjekt ausgesendet wird. Das Hall-Element weist einen Antriebssignalzuführanschluss
zum Ausgeben der Hall-Spannung und zum Ausgeben der Temperaturüberwachungsspannung
auf. Das Schaltelement schaltet zwischen der Ausgabe der Hall-Spannung und der Ausgabe
der Temperaturüberwachungsspannung um. Die Berechnungsschaltung führt
eine arithmetische Berechnung zum Beseitigen der Temperatureigenschaft der Hall-Spannung
auf der Grundlage der Hall-Spannung und der Temperaturüberwachungsspannung
durch.
Gemäß dem obigen Aufbau wird eine arithmetische Berechnung
zum Aufheben der Temperatureigenschaften der umgeschalteten und ausgegebenen Hall-Spannung
und Temperaturüberwachungsspannung durch diese Spannungen durchgeführt.
Die obige Sensorausgabe, die durch eine derartige arithmetische Berechnung erzielt
wird, wird auch eine Spannung, welche eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung naturgemäß ausgezeichnet ist.
Wenn hinsichtlich der obigen Sensorausgabe eine Interpolationskorrektur und dergleichen
auf der Grundlage der Temperatur durchgeführt wird, wird daher seine Genauigkeit
geeignet aufrechterhalten, und die Änderung der Hall-Spannung, die durch die
Temperatureigenschaft verursacht wird, kann auf der Grundlage der hohen Genauigkeit
korrigiert werden.
Gemäß einem dritten Gesichtspunkt der gegenwärtigen
Offenbarung ist der Magnetsensor aus einem Erfassungs-Hall-Element zum Erfassen
eines Magnetsfelds, das von einem Erfassungsobjekt ausgesendet wird, einem Temperaturüberwachungselement
und einer Berechnungsschaltung hergestellt. Das Erfassungs-Hall-Element ist nahe
dem Temperaturüberwachungselement angeordnet. Das Erfassungs-Hall-Element gibt
eine Offsetspannung aus. Das Temperaturüberwachungselement weist ein Paar von
Antriebssignalzuführanschlüssen zum Ausgeben der Temperaturüberwachungsspannung
auf: Die Berechnungsschaltung führt auf der Grundlage der Hall-Spannung und
der Temperaturüberwachungsspannung eine arithmetische Berechnung zum Beseitigen
der Temperatureigenschaft der Hall-Spannung durch.
Durch arithmetisches Berechnen der Hall-Spannung und der Temperaturüberwachungsspannung
wird eine Sensorausgabe zum Korrigieren der Temperatureigenschaft und zum Aufheben
des Versatzes erzielt.
Gemäß einem vierten Gesichtspunkt der gegenwärtigen
Offenbarung ist ein Sensor einer physikalischen Größe aus einer ersten
Erfassungseinrichtung zum Erfassen einer physikalischen Größe gemäß
einem Erfassungsobjekt, einer zweiten Erfassungseinrichtung zum Überwachen
einer Temperatur und einer Berechnungsschaltung hergestellt. Die erste Erfassungseinrichtung
ist aus einem Element, das äquivalent als Brückenschaltung gezeigt ist,
oder aus einer Vielzahl von Elementen, welche die Brückenschaltung bilden,
hergestellt. Die zweite Erfassungseinrichtung ist nahe der ersten Erfassungseinrichtung
angeordnet. Die zweite Erfassungsschaltung ist aus einem Element, das äquivalent
als Brückenschaltung gezeigt ist, oder aus mehreren Elementen, welche die Brückenschaltung
bilden, hergestellt. Die erste Erfassungseinrichtung gibt eine Erfassungsspannung
gemäß der physikalischen Größe aus. Die zweite Erfassungseinrichtung
weist ein Paar von Antriebssignalzuführanschlüssen zum Ausgeben der Temperaturüberwachungsspannung
auf. Die Berechnungsschaltung führt auf der Grundlage der Erfassungsspannung
und der Temperaturüberwachungsspannung eine arithmetische
Berechnung durch, um die Temperatureigenschaft der Erfassungsspannung zu beseitigen.
Die obige Sensorausgabe, welche durch die arithmetische Berechnung
erzielt wird, wird auch eine Spannung, welche eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung naturgemäß ausgezeichnet ist.
Demgemäß kann die Änderung der Erfassungsspannung, welche durch die
Temperatureigenschaft verursacht wird, auf der Grundlage der hohen Genauigkeit korrigiert
werden.
Gemäß einem fünften Gesichtspunkt der gegenwärtigen
Offenbarung ist ein Sensor einer physikalischen Größe aus einer Erfassungseinrichtung
zum Erfassen einer physikalischen Größe gemäß einem Erfassungsobjekt
und einer Überwachungstemperatur und aus einer Berechnungsschaltung hergestellt.
Die Erfassungseinrichtung ist aus einem Element, das äquivalent als Brückenschaltung
gezeigt ist, oder aus vielen Elementen, welche die Brückenschaltung bilden,
hergestellt. Die Erfassungseinrichtung gibt eine Erfassungsspannung gemäß
der physikalischen Größe aus. Die Erfassungseinrichtung weist ein Paar
von Antriebssignalzuführanschlüssen zum Ausgeben der Temperaturüberwachungsspannung
auf. Die Berechnungsschaltung führt auf der Grundlage der Erfassungsspannung
und der Temperaturüberwachungsspannung eine arithmetische Berechnung durch,
um die Temperatureigenschaft der Erfassungsspannung aufzuheben bzw. zu beseitigen.
Demgemäß kann zwischen der Erfassungsspannung und der Temperaturüberwachungsspannung
eine arithmetische Berechnung zum Aufheben der Temperatureigenschaft durchgeführt
werden. Die obige Sensorausgabe, die durch eine derartige arithmetische Berechnung
erzielt wird, wird auch eine Spannung, welche eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung naturgemäß ausgezeichnet ist.
Daher kann die Änderung der Erfassungsspannung, welche durch die Temperatureigenschaft
verursacht wird, auf der Grundlage der hohen Genauigkeit korrigiert werden.
Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der gegenwärtigen
Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung, die unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung gemacht worden ist, besser ersichtlich.
In den Zeichnungen ist:
1 ein Schaltungsdiagramm, und sie zeigt hauptsächlich
einen Schaltungsaufbau hinsichtlich eines ersten Ausführungsformmodus eines
Magnetsensors;
2 ein Schaltungsdiagramm, und sie zeigt ein Ersatzschaltbild
eines Hall-Elements;
3A eine grafische Darstellung, und sie zeigt typischerweise
das Verhältnis einer Temperatur und einer Hall-Spannung in dem Magnetsensor,
und 3B eine grafische Darstellung, und sie zeigt typischerweise
das Verhältnis einer Temperatur und einer Temperaturüberwachungsspannung
in dem Magnetsensor;
4A eine grafische Darstellung, und sie zeigt typischerweise
das Verhältnis einer Temperatur und einer Empfindlichkeitsänderungsrate,
und 4B eine grafische Darstellung, und sie zeigt typischerweise
das Verhältnis einer Temperatur und einer Widerstandsänderungsrate;
5 eine grafische Darstellung, und sie zeigt typischerweise
das Verhältnis einer Temperatur und einer Sensorausgabe in dem Magnetsensor;
6 ein Schaltungsdiagramm, und es zeigt hauptsächlich
einen Schaltungsaufbau hinsichtlich eines zweiten Ausführungsformmodus des
Magnetsensors;
7 eine grafische Darstellung, und sie zeigt typischerweise
das Verhältnis einer Temperatur und der Hall-Spannung in dem Magnetsensor;
8 ein Schaltungsdiagramm, und es zeigt hauptsächlich
einen Schaltungsaufbau hinsichtlich eines dritten Ausführungsformmodus des
Magnetsensors;
9 ein Schaltungsdiagramm, und es zeigt hauptsächlich
einen Schaltungsaufbau hinsichtlich eines anderen Ausführungsformmodus des
Magnetsensors;
10 ein Schaltungsdiagramm, und es zeigt hauptsächlich
einen Schaltungsaufbau hinsichtlich eines anderen Ausführungsformmodus des
Magnetsensors;
11 ein Schaltungsdiagramm, und es zeigt hauptsächlich
einen Schaltungsaufbau hinsichtlich eines anderen Ausführungsformmodus des
Magnetsensors;
12 ein Schaltungsdiagramm, und es zeigt hauptsächlich
einen Schaltungsaufbau hinsichtlich eines anderen Ausführungsformmodus des
Magnetsensors;
13 ein Schaltungsdiagramm, und es zeigt hauptsächlich
einen Schaltungsaufbau hinsichtlich eines anderen Ausführungsformmodus des
Magnetsensors;
14A eine Draufsicht, und sie zeigt ein vertikales Hall-Element,
und 14B eine Querschnittsansicht, und sie zeigt das
vertikale Hall-Element;
15A eine Draufsicht, und sie zeigt einen Drucksensor,
und 15B eine Querschnittsansicht, und sie zeigt den
Drucksensor;
16 eine Perspektivansicht, und sie erläutert ein
Magnetismuserfassungsprinzip eines herkömmlichen Hall-Elements;
17A eine Draufsicht, und sie zeigt typischerweise die
planare Struktur eines lateralen Hall-Elements, und 17B
eine Querschnittsansicht, und sie zeigt typischerweise eine Querschnittsstruktur
des lateralen Hall-Elements entlang XVIIB-XVIIB von 17A;
18 eine Draufsicht, und sie zeigt typischerweise die
planare Struktur des vertikalen Hall-Elements;
19 eine Querschnittsansicht, und sie zeigt typischerweise
die Querschnittsstruktur des vertikalen Hall-Elements entlang XIX-XIX in
18;
20 eine Draufsicht, und sie zeigt typischerweise die
planare Struktur des vertikalen Hall-Elements, welches durch einen CMOS-Prozess
hergestellt werden kann;
21 eine Querschnittsansicht, und sie zeigt typischerweise
die Querschnittsstruktur des vertikalen Hall-Elements entlang XXI-XXI in
20;
22A eine typische Ansicht, und sie zeigt typischerweise
einen Anordnungsmodus eines Magneten zum Erzeugen eines Vorspannungsmagnetfelds
und des Hall-Elements, 22B eine grafische Darstellung,
und sie zeigt das Verhältnis eines Drehwinkels und einer Hall-Spannung, und
22C eine grafische Darstellung, und sie zeigt das Verhältnis
von sowohl einer theoretischen Hall-Spannung, der gleichen Hall-Spannung, die durch
eine Offsetspannung beeinflusst worden ist, als auch der gleichen Hall-Spannung,
die durch die Offsetspannung und eine Temperatureigenschaft beeinflusst worden ist,
und dem Drehwinkel;
23 eine Querschnittsansicht, und sie zeigt einen Erzeugungsmodus
einer Verarmungsschicht in dem vertikalen Hall-Element; und
24 eine grafische Darstellung, und sie zeigt das Verhältnis
der Hall-Spannung und der Temperatur des vertikalen Hall-Elements.
(Erster Ausführungsformmodus)
Unter Bezugnahme auf die 1 bis
5 wird anschließend ein erster Ausführungsformmodus
zum Ausgestalten eines Magnetsensors erläutert. In dem Magnetsensor gemäß
diesem Ausführungsformmodus wird das obige vertikale Hall-Element als Element
zum Erfassen von Magnetismus angenommen.
Wie in 1 gezeigt ist, wird der Magnetsensor
gemäß diesem Ausführungsformmodus dadurch hergestellt, dass ein vertikales
Hall-Element (ein vertikales Erfassungs-Hall-Element) 10 zum Erfassen eines
Magnetfelds, das von einem Erfassungsobjekt ausgesendet wird, und ein vertikales
Temperaturüberwachungs-Hall-Element (ein vertikales Hall-Element zum Überwachen
einer Temperatur) 20, welches die gleichen Eigenschaften wie dieses vertikale
Erfassungs-Hall-Element 10 aufweist, angeordnet werden. Dieses vertikale
Erfassungs-Hall-Element 10 und dieses vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 sind an nahen Positionen aus dem gleichen Substrat ausgeformt. Die Anordnungen
dieses vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 und dieses vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 sind willkürlich. Wenn die Breite eines Magnetfelds (einer magnetischen
Flussdichte B), das in der vorherigen 20 gezeigt ist,
hinsichtlich der Richtung eines Pfeils eng ist, ist es jedoch wünschenswert,
das vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 und das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 parallel zu den linken und rechten Richtungen in 1
anzuordnen, um die Empfindlichkeit des Magnetsensors zu erhöhen. Wenn die Breite
des Magnetfelds (der magnetischen Flussdichte B) hinsichtlich der Richtung des Pfeils
weit ist, kann die Empfindlichkeit des Magnetsensors auf ähnliche Weise erhöht
werden, wenn das vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 und das vertikale
Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20 parallel zu der vertikalen
Richtung in 1 angeordnet sind. Wenn das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 und das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 an der Chipmitte angeordnet sind, wird ferner ein Einfluss der Chipbeanspruchung,
die von den Hall-Elementen aufgenommen wird, verringert. Daher kann die Genauigkeit
des Magnetsensors erhöht werden.
In einem solchen Magnetsensor ist ein Anschluss S des obigen, vertikalen
Erfassungs-Hall-Elements 10 mit einer Antriebsquelle 11 einer
konstanten Spannung verbunden und die Anschlüsse G1, G2 sind geerdet. Andererseits
ist ein Anschluss S des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 mit einer Antriebsquelle 21 eines konstanten elektrischen Stroms
verbunden und die Anschlüsse G1, G2 sind geerdet.
Wie in 2 gezeigt ist, ist das Hall-Element
10 zum Erfassen eines Magnetfelds äquivalent als Brückenschaltung
gezeigt, in der vier Widerstände R1 bis R4 verbunden sind. Diese Widerstände
R1 bis R4 haben die Funktion eines magnetischen Widerstandselements, und sie sind
derart festgelegt, dass Änderungen bei den Widerstandswerten jeweils gemäß
einer angelegten Magnetfelddichte unterschiedlich sind. Ferner sind die Widerstände
R1 und R4 und die Widerstände R2 und R3, die sich an entgegengesetzten Positionen
befinden, derart festgelegt, dass die jeweiligen Widerstandswerte gemäß
der Richtung des angelegten Magnetfelds auf die gleiche Art und Weise geändert
werden. Beispielsweise werden die Widerstandswerte der Widerstände R1, R4 erhöht,
und die Widerstandswerte der Widerstände R2, R3 werden verringert. Wenn von
einer elektrischen Stromquelle E und einem Anschluss S ein elektrischer Strom I
geliefert wird, werden die Spannungen der Anschlüsse V1, V2 durch die Widerstandswerte
der jeweiligen Widerstände R1 bis R4 geändert. Und zwar wird zwischen
den Anschlüssen V1, V2 eine Differenz eines elektrischen Potenzials erzeugt
und als Hall-Spannung ausgegeben. Das Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 ist auch in gleicher Weise aufgebaut.
Des Weiteren wird die Hall-Spannung Vhd, die zwischen den Anschlüssen
V1, V2 des vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 erzeugt wird, in einen
Verstärker 12 eingegeben. Andererseits wird eine Spannung, die einem
Abschnitt zwischen dem Anschluss S und den Anschlüssen G1, G2 des vertikalen
Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20 als Zwischen-Anschluss-Spannung
entnommen wird, einem Verstärker 22 eingegeben. Einer Subtrahiererschaltung
30 werden jeweils die Hall-Spannung Vd als Erfassungsspannung, welche eine
Ausgangsspannung des obigen Verstärkers 12 bildet, und eine Temperaturüberwachungsspannung
Vm als Ausgangsspannung des obigen Verstärkers 22 eingegeben. Die
Ausgangsspannung Vc, die von einem Ausgangsanschluss To dieser Subtrahiererschaltung
30 ausgegeben wird, wird in diesem Ausführungsformmodus eine Sensorausgabe
des Magnetsensors.
Gemäß dem derart aufgebauten Magnetsensor werden in der
obigen Subtrahiererschaltung 30 eine Temperatureigenschaft der Hall-Spannung
Vd und eine Temperatureigenschaft der Temperaturüberwachungsspannung Vm aufgehoben,
und ihre Sensorausgabe (die Ausgangsspannung Vc) weist eine Eigenschaft auf, deren
Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung ausgezeichnet ist. Anschließend
wird unter Bezugnahme auf die 3A bis 5
eine arithmetische Berechnung detailliert beschrieben, um die Temperatureigenschaft
dieser Hall-Spannung Vd und die Temperatureigenschaft der Temperaturüberwachungsspannung
Vm zu beseitigen. 3A zeigt typischerweise das Verhältnis
einer Temperatur und der Hall-Spannung Vd als Graph. 3B
zeigt typischerweise das Verhältnis einer Temperatur und der Temperaturüberwachungsspannung
Vm als Graph. 4A zeigt typischerweise das Verhältnis
einer Temperatur und einer Empfindlichkeitsänderungsrate. 4B
zeigt typischerweise das Verhältnis einer Temperatur und einer Widerstandsänderungsrate.
Des Weiteren zeigt 5 typischerweise das
Verhältnis einer Temperatur und einer Sensorausgabe (Ausgangsspannung Vc) als
Graph.
Wie oben erwähnt, ist die Antriebsquelle 11 einer konstanten
Spannung mit dem Anschluss S des vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10
verbunden, und die beiden Anschlüsse G1, G2 sind geerdet. Das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 wird mit einer konstanten Spannung derart betrieben, dass seine Anwendungsspannung
konstant aufrechterhalten wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Hall-Spannung Vhd des
vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 durch die folgende Beziehungsformel
dargestellt:
Vhd = &mgr;h ×(W/L) × V × B,
wenn W die Breite dieses vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 und L seine
Länge sind, und wenn B die magnetische Flussdichte des angelegten Magnetfelds,
&mgr;h die Beweglichkeit und V die Spannung, welche durch die Antriebsquelle
11 einer konstanten Spannung angelegt wird, sind. In einem derartigen vertikalen
Erfassungs-Hall-Element 10 wird dann, wenn eine Temperatur ansteigt, ein
durchschnittlicher freier Weg durch Zunahme einer thermischen Schwingung eines Atomkerns
eines Atoms verkürzt, das dieses vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 bildet und aufgrund von Störstellenionen zerstreut wird. Deswegen
wird die Elektronenbewegung in einer Verarmungsschicht behindert. Daher wird die
Beweglichkeit &mgr;h eines Trägers verringert. Somit wird in dem vertikalen
Erfassungs-Hall-Element 10 die Beweglichkeit &mgr;h verringert, wenn
die Temperatur ansteigt. Seine Hall-Spannung Vhd wird exponentiell verringert, wenn
die Temperatur ansteigt. Darüber hinaus wird ein Anstiegsgrad einer Verarmungsschichtbreite,
der durch den Temperaturanstieg verursacht wird, erhöht, wenn die Trägerkonzentration
verringert wird. Wie in 3A gezeigt ist, wird daher
die Hall-Spannung Vd, die von dem Verstärker 12 ausgegeben wird, auf
ähnliche Weise exponentiell verringert, wenn die Temperatur ansteigt.
Andererseits ist in dem vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 eine Antriebsquelle 21 eines konstanten elektrischen Stroms
mit seinem Anschluss S verbunden, und die beiden Anschlüsse G1, G2 sind geerdet.
Das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20 wird mit einem konstanten
elektrischen Strom derart betätigt, dass sein zugeführter elektrischer
Strom konstant beibehalten wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Hall-Spannung Vhm
des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20 durch die Beziehungsformel
dargestellt:
Vhm = (Rh/d) × I × B,
wenn d die Dicke dieses vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20, B die magnetische Flussdichte des angelegten Magnetfelds, Rh ein Hall-Koeffizient
und I der elektrische Strom, welcher der Antriebsquelle 21 eines konstanten
elektrischen Stroms zugeführt wird, sind. In dieser Gleichung ist der Hall-Koeffizient
Rh ein Wert, der durch die Gleichung Rh = 1/(qxn) dargestellt ist, wenn q eine elektrische
Ladung und n eine Trägerdichte sind. In einem solchen vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 wird eine Trägeranzahl, welche von seinem Störstellenniveau
erregt wird, erhöht, so dass die Trägerdichte n erhöht wird, wenn
die Temperatur ansteigt. Daher wird durch eine derartige Erhöhung der Trägerdichte
n der Hall-Koeffizient Rh verringert. Seine Hall-Spannung Vhm wird exponentiell
verringert, wenn die Temperatur ansteigt. Weil die Beweglichkeit des Trägers
verringert wird, wenn die Temperatur ansteigt, wird ferner ein Wert eines elektrischen
Widerstands des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20
erhöht, wenn die Temperatur ansteigt. Daher wird die Zwischen-Anschluss-Spannung
zwischen dem Anschluss S und den Anschlüssen G1, G2 des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 exponentiell erhöht, wenn die Temperatur ansteigt. Wie in
3B gezeigt ist, wird daher die Temperaturüberwachungsspannung
Vm, welche von dem Verstärker 22 ausgegeben wird, auch exponentiell
erhöht, wenn die Temperatur ansteigt.
Es wird eine weitere detaillierte Erklärung geliefert. Eine Temperaturänderung
der Hall-Spannung Vhm in dem Hall-Element 10 zum Erfassen eines Magnetfelds
ist so vorgesehen, wie es in 4A gezeigt ist. Diese
Änderung wird hinsichtlich der Temperatur T durch die folgenden Beziehungsformeln
aufgezeigt:
S(T) = S(O)(1 + &bgr;1T + &bgr;2T2), &bgr;t
= Bt0 + Bt1logNs + Bt2logNs2 + Bt3logNs3,
und (T = 1, 2),
Diese Änderung kann nämlich durch den Koeffizienten &bgr;
in Abhängigkeit von der Trägerkonzentration Ns dargestellt werden. Andererseits
ist eine Temperaturänderung des Widerstands des Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 vorgesehen, wie es in 4B dargestellt ist.
Diese Änderung des Widerstandswerts R wird hinsichtlich der Temperatur T durch
die folgenden Beziehungsformel aufgezeigt:
R(T) = R(O)(1 + &agr;1T + &agr;2T2), &agr;t
= At0 + At1logNs + At2logNs2 + At3logNs3,
und (T = 1, 2),
Diese Änderung kann nämlich durch den Koeffizienten &agr;
in Abhängigkeit von der Trägerkonzentration Ns dargestellt werden. Demgemäß
kann die Änderung der Hall-Spannung hinsichtlich der Temperaturänderung
dadurch beseitigt werden, dass die Koeffizienten A, B derart angepasst werden, dass
die obigen Koeffizienten &agr; und &bgr; gleich sind. Die Koeffizienten werden
multipliziert, wenn in der obigen Subtrahiererschaltung 30 eine arithmetische
Berechnung durchgeführt wird.
Daher hat die Hall-Spannung Vd einen negativen Temperaturkoeffizienten
und die Temperaturüberwachungsspannung Vm einen positiven Temperaturkoeffizienten.
Die Temperaturkoeffizienten der Hall-Spannung Vd und der Temperaturüberwachungsspannung
Vm sind gegensinnig. Wie in 5 dargestellt ist, weist
demgemäß die Ausgangsspannung Vc der Subtrahiererschaltung 30,
welcher diese Hall-Spannung Vd und diese Temperaturüberwachungsspannung Vm
zugeführt werden, hinsichtlich eine Eigenschaft auf, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung ausgezeichnet ist. Daher kann auf der Grundlage
der Ausgangsspannung Vc, die von einer solchen Subtrahiererschaltung 30
ausgegeben wird, die Änderung der Hall-Spannung Vhd, welche durch die Temperatureigenschaft
verursacht wird, mit hoher Genauigkeit korrigiert werden. Hier gilt Folgendes: Ausgangsspannung
Vc = Hall-Spannung Vd – Temperaturüberwachungsspannung Vm.
In diesem Ausführungsformmodus ist das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 derart aufgebaut, dass es einem "Erfassungs-Hall-Element" entspricht,
und das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20 ist derart
aufgebaut, dass es einem "Temperaturüberwachungs-Hall-Element" entspricht.
Ferner sind in diesem Ausführungsformmodus der Anschluss S und die Anschlüsse
G1, G2 derart hergestellt, dass sie "Antriebssignalzuführanschlüssen"
entsprechen.
Wie oben erläutert, können gemäß dem Magnetsensor
in diesem Ausführungsformmodus die folgenden Wirkungen erzielt werden.
Das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20,
welches die gleiche Eigenschaft wie das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 aufweist, ist in der Nähe dieses vertikalen Erfassungs-Hall-Elements
10 angeordnet. Die Temperaturüberwachungsspannung Vm, die von dem
Verstärker 22 gemäß der Spannung ausgegeben wird, die einem
Abschnitt zwischen dem Anschluss S und den Anschlüssen G1, G2 des vertikalen
Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20 als seine Zwischen-Anschluss-Spannung
entnommen wird, wird in der Subtrahiererschaltung 30 von der Hall-Spannung
Vd, die von dem Verstärker 12 gemäß der Hall-Spannung Vhd
des vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 ausgegeben wird, subtrahiert.
Somit weist die Ausgangsspannung Vc, die von der Subtrahiererschaltung
30 ausgegeben wird, eine Eigenschaft auf, deren Linearität hinsichtlich
der Temperaturänderung ausgezeichnet ist. Demgemäß kann die Änderung
der Hall-Spannung Vhd, die durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, auf
der Basis der hohen Genauigkeit korrigiert werden. In diesem Zusammenhang wird der
Einfluss der Chipbeanspruchung, die von den Hall-Elementen aufgenommen wird, verringert,
wenn das vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 und das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 an der Chipmitte angeordnet sind. Daher kann die Genauigkeit des Magnetsensors
erhöht werden.
Weil die Ausgangsspannung Vc, die von der Subtrahiererschaltung
30 ausgegeben wird, eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität ausgezeichnet
ist, ist eine Interpolationskorrektur leicht, und die Änderung der Hall-Spannung
Vhd, die durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, kann auf der Grundlage
einer hohen Genauigkeit korrigiert werden. Wenn beispielsweise die Ausgangsspannung
Vc bei zwei Temperaturen ausgewählt wird und auf einer geraden Linie zwischen
diesen zwei Punkten angeglichen wird, kann die Änderung der Hall-Spannung Vhd,
die durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, innerhalb sehr kurzer Zeit
mit einer geringen arithmetischen Belastung korrigiert werden. In diesem Zusammenhang
kann gemäß einem derartigen Korrekturmodus eine ausreichende Genauigkeit
sogar dann sichergestellt werden, wenn keine Kurvenkorrektur unter Verwendung einer
sekundären Funktion durchgeführt wird. Daher kann eine Schaltung, die
bei der Kurvenkorrektur erforderlich ist, weggelassen werden, und eine Schaltungsskala
kann auch verringert werden.
Das vertikale Hall-Element, wie das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 und das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20, wird als Sensor zum Erfassen von Magnetismus angewendet. In dem vertikalen
Hall-Element ist im Vergleich zu dem lateralen Hall-Element ein Elementausformungsbereich
auf dem Chip im Allgemeinen gering. Daher können das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 und das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 näher dadurch angeordnet werden, dass das vertikale Hall-Element
auf diese Art und Weise angewendet wird. Im Gegenzug dazu kann die Änderung
der Hall-Spannung, welche durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, auf der
Grundlage einer höheren Genauigkeit korrigiert werden.
Das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20,
welches die gleiche Eigenschaft wie das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 aufweist, ist in der Nähe dieses vertikalen Erfassungs-Hall-Elements
10 angeordnet. Die Temperaturüberwachungsspannung Vm, die von dem
Verstärker 22 gemäß der Spannung ausgegeben wird, die einem
Abschnitt zwischen dem Anschluss S und den Anschlüssen G1, G2 des vertikalen
Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20 als seine Zwischen-Anschluss-Spannung
entnommen wird, wird in der Subtrahiererschaltung 30 von der Hall-Spannung
Vd, die von dem Verstärker 12 gemäß der Hall-Spannung Vhd
des vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 ausgegeben wird, subtrahiert.
Wenn die Ausgangsspannung des Erfassungs-Hall-Elements 10 eine Spannung
ist, die um den Faktor verschoben ist, der im Stand der Technik beschrieben wurde,
wird die Ausgangsspannung des Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 auf ähnliche Weise eine Offsetspannung. Demgemäß wird
ein Versatzbetrag auch dadurch subtrahiert, dass die Temperaturüberwachungsspannung
Vm von der Hall-Spannung Vd als Offsetspannung subtrahiert wird. Die Offsetspannung
kann beseitigt werden, das heißt die Ausgangsspannung kann korrigiert werden.
(Zweiter Ausführungsformmodus)
Anschließend wird ein zweiter Ausführungsformmodus zum Ausgestalten
des Magnetsensors in der gegenwärtigen Erfindung beschrieben. Der Magnetsensor
gemäß diesem Ausführungsformmodus hat einen Aufbau, der dem des Magnetsensors
gemäß dem vorherigen ersten Ausführungsformmodus ähnlich ist.
Wie in 6 gezeigt ist, ist in dem Magnetsensor
gemäß diesem Ausführungsformmodus der Anschluss S des vertikalen
Erfassungs-Hall-Elements 10 mit einer Antriebsquelle 21 eines
konstanten Stroms verbunden, und die Anschlüsse G1, G2 sind mit dem Anschluss
S des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20 verbunden.
Beide Anschlüsse G1, G2 des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 sind geerdet. Somit sind in dem Magnetsensor gemäß diesem
Ausführungsformmodus das vorherige vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 und das vorherige vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 in Reihe mit der Antriebsquelle 21 eines konstanten Stroms
verbunden. Sowohl das vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 als auch das
vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20 werden mit einem
konstanten elektrischen Strom betrieben.
In dem Magnetsensor gemäß diesem Ausführungsformmodus
wird auch, wie bei dem Magnetsensor in dem vorherigen ersten Ausführungsformmodus,
die Hall-Spannung Vhd, die zwischen den Anschlüssen V1, V2
des vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 erzeugt wird, in den Verstärker
12 eingegeben. Ferner wird eine Spannung, welche einem Abschnitt zwischen
dem Anschluss S und den Anschlüssen G1, G2 des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 als seine Zwischen-Anschluss-Spannung entnommen wird, in den Verstärker
22 eingegeben. Darüber hinaus werden jeweils die Hall-Spannung Vd
als Ausgangsspannung des obigen Verstärkers 12 und die Temperaturüberwachungsspannung
Vm als Ausgangsspannung des obigen Verstärkers 22 in die Subtrahiererschaltung
30 eingegeben.
In dem derart aufgebauten Magnetsensor wird der Hall-Koeffizient Rh
in dem vertikalen Erfassungs-Hall-Element 10 auch verringert, wenn die
Temperatur ansteigt. Daher wird seine Hall-Spannung Vhd exponentiell verringert,
wenn die Temperatur ansteigt. Ferner wird in dem vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 die Trägerbeweglichkeit verringert, und sein elektrischer Widerstandswert
wird erhöht, wenn die Temperatur ansteigt. Somit steigt die Zwischen-Anschluss-Spannung
zwischen dem Anschluss S und den Anschlüssen G1, G2 des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 exponentiell an, wenn die Temperatur ansteigt. Demgemäß weist
die Ausgangsspannung Vc der Subtrahiererschaltung 30, welche diese Hall-Spannung
Vd und diese Temperaturüberwachungsspannung Vm aufnimmt, hinsichtlich eine
Eigenschaft auf, deren Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung
ausgezeichnet ist. Daher kann auch die Änderung der Hall-Spannung Vhd, die
durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, mit hoher Genauigkeit auf der Basis
der Ausgangsspannung Vc korrigiert werden, welche von der obigen Subtrahiererschaltung
30 durch den Magnetsensor gemäß diesem Ausführungsformmodus
ausgegeben wird.
Wenn das vertikale Hall-Element mit einer konstanten Spannung und
mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben wird, ist es bekannt, dass die
Temperaturabhängigkeit in dem Betriebsfall mit konstantem elektrischem Strom
im Vergleich zu dem Betriebsfall mit konstanter Spannung gering wird. Wie oben erwähnt,
werden in diesem Ausführungsformmodus sowohl das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 als auch das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben. Wie in
7 gezeigt ist, wird daher gemäß dem Magnetsensor
in diesem Ausführungsformmodus die Ausgangsspannung Vc, die eine geringe Temperaturabhängigkeit
hat, das heißt, die einen geringen Temperaturkoeffizienten hat, von dem Magnetsensor
ausgegeben.
Wie oben erklärt, können gemäß dem Magnetsensor
in diesem Ausführungsformmodus die folgenden Wirkungen erzielt werden.
Das vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 und das vertikale
Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20 sind mit der Antriebsschaltung
21 eines konstanten elektrischen Stroms in Reihe verbunden. Sowohl das
vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 als auch das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 wird mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben. Daher fließt
der gleiche elektrische Strom wie der elektrische Strom, der zu dem vertikalen Erfassungs-Hall-Element
10 fließt, auch zu dem vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20. Deshalb wird von dem Magnetsensor die Ausgangsspannung Vc, deren Abhängigkeit
von der Hall-Spannung Vhd hinsichtlich der Temperatur gering ist, d. h. die einen
geringen Temperaturkoeffizienten hat, ausgegeben. Somit kann die Änderung der
Hall-Spannung Vhd, die durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, mit höherer
Genauigkeit korrigiert werden.
Weil sowohl das vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 als
auch das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20 in dieser
Art und Weise mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben werden, ist es ferner
nicht notwendig, zwei Antriebsquellen (Antriebsschaltungen) bereitzustellen, und
ein Anordnungsbereich des Magnetsensors in einem Chip kann auch verringert werden.
(Dritter Ausführungsformmodus)
Als Nächstes wird nun ein dritter Ausführungsformmodus zum
Ausgestalten des Magnetsensors in der gegenwärtigen Erfindung erklärt.
In dem Magnetsensor gemäß diesem Ausführungsformmodus wird eine Funktion,
die in sowohl dem vorherigen vertikalen Erfassungs-Hall-Element als auch in dem
vorherigen vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Element entstanden ist, durch
ein einzelnes Hall-Element realisiert. Ein derartiger Magnetsensor wird unter Bezugnahme
auf 8 erläutert. 8
zeigt typischerweise einen Schaltungsaufbau des Magnetsensors gemäß diesem
Ausführungsformmodus.
Wie in 8 dargestellt ist, ist der Anschluss
S eines vertikalen Hall-Elements 50 mit einer Antriebsquelle
51 eines konstanten elektrischen Stroms verbunden, und die Anschlüsse
G1, G2 sind geerdet. Ferner sind diese Anschlüsse S, G1, G2 und die Anschlüsse
V1, V2 des vertikalen Hall-Elements 50 jeweils mit einer Umschaltschaltung
52 verbunden. Zwei Eingangsanschlüsse einer Addiererschaltung
53 sind mit dieser Umschaltschaltung 52 verbunden.
Diese Umschaltschaltung 52 wird gebildet, indem vier feste
Kontakte und zwei bewegliche Kontakte angeordnet werden. Der Anschluss S, die Anschlüsse
G1, G2 und die Anschlüsse V1, V2 des obigen vertikalen Hall-Elements
50 sind jeweils mit den festen Kontakten der Umschaltschaltung
52 verbunden, und die Eingangsanschlüsse der obigen Addiererschaltung
53 sind jeweils mit den beweglichen Kontakten verbunden. Diese Umschaltschaltung
52 ist derart aufgebaut, dass dann, wenn ein beweglicher Kontakt mit dem
Anschluss S verbunden ist, der andere bewegliche Kontakt mit den Anschlüssen
G1, G2 verbunden ist. Die Umschaltschaltung 52 ist auch derart aufgebaut,
dass dann, wenn ein beweglicher Kontakt mit dem Anschluss V1 verbunden ist, der
andere bewegliche Kontakt mit dem Anschluss V2 verbunden ist. Die Umschaltschaltung
52 wird nämlich derart betätigt, dass die Hall-Spannung Vh, die
von dem vertikalen Hall-Element 50 ausgegeben wird, und die Temperaturüberwachungsspannung,
die als Zwischen-Anschluss-Spannung zwischen dem Anschluss S und den Anschlüssen
G1, G2 entnommen wird, durch die beweglichen Kontakte zwischen den festen Kontakten
umgeschalten und an die Addiererschaltung 53 ausgegeben werden. Beispielsweise
wird als solche Umschaltschaltung 52 ein analoger Schalter verwendet.
Ferner ist in diesem Magnetsensor ein Abtast-Halte-Schaltkreis (S/H-Schaltkreis)
54 mit der obigen Addiererschaltung 53 verbunden. Dieser Abtast-Halte-Schaltkreis
54 ist derart aufgebaut, dass die Ausgangsspannung Vc der Addiererschaltung
53 an einem Zeitpunkt zurück gehalten wird, an dem der bewegliche
Kontakt der obigen Umschaltschaltung 52 auf die Seite des Anschlusses S
und der Anschlüsse G1, G2 umgeschalten wird. Die Addiererschaltung
53 addiert die Spannung, die umgeschalten und von der Umschaltschaltung
52 ausgegeben worden ist, und die Spannung, die von dem Abtast-Halte-Schaltkreis
54 eingegeben worden ist, und sie gibt die addierte Spannung als Ausgangsspannung
Vc aus.
In dem Magnetsensor mit diesem Aufbau wird dann, wenn die Temperaturüberwachungsspannung
durch die Umschaltschaltung 52 umgeschalten und ausgegeben wird, diese
Temperaturüberwachungsspannung in dem Abtast-Halte-Schaltkreis 54
gehalten. Folglich werden diese Hall-Spannung Vh und diese Temperaturüberwachungsspannung,
die in dem obigen Abtasthalteschaltkreis 54 gehalten werden, in der Addiererschaltung
53 addiert, wenn die Hall-Spannung Vh von der Umschaltschaltung
52 umgeschalten und von dieser ausgegeben wird. Als Ergebnis hieraus weist
die Ausgangsspannung Vc des Magnetsensors eine Eigenschaft auf, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung ausgezeichnet ist. Demgemäß kann
auch die Änderung der Hall-Spannung Vh, die durch die Temperatureigenschaft
verursacht wird, durch den Magnetsensor mit einem solchen Aufbau mit hoher Genauigkeit
korrigiert werden
In diesem Ausführungsformmodus ist die Umschaltschaltung
52 so hergestellt, dass sie einer "Umschalteinrichtung" entspricht.
Wie oben erklärt, können gemäß dem Magnetsensor
in diesem Ausführungsformmodus die folgenden Wirkungen erzielt werden.
Die Hall-Spannung Vh, die von dem vertikalen Hall-Element
50 ausgegeben wird, und die Temperaturüberwachungsspannung, die als
die Zwischen-Anschluss-Spannung von diesem vertikalen Hall-Element 50 entnommen
wird, werden durch die Umschaltschaltung 52 umgeschalten und ausgegeben.
Ferner wird die obige Temperaturüberwachungsspannung in dem Abtast-Halte-Schaltkreis
54 gehalten, und diese Temperaturüberwachungsspannung und die obige
Hall-Spannung Vh werden in der Addiererschaltung 53 addiert. Somit wird
die Ausgangsspannung Vc, welche eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung ausgezeichnet ist, von der Addiererschaltung
53 ausgegeben. Ferner wird durch diese Spannungen eine arithmetische Berechnung
zum Beseitigen der Temperatureigenschaften der Hall-Spannung Vh und der Temperaturüberwachungsspannung
in dem gleichen vertikalen Hall-Element 50 durchgeführt. Daher weist
die Ausgangsspannung Vc eine Eigenschaft auf, deren Linearität hinsichtlich
der Temperaturänderung ausgezeichneter ist. Deshalb kann die Änderung
der Hall-Spannung Vh, die durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, auf der
Grundlage der höheren Genauigkeit korrigiert werden.
Die Magnetsensoren in diesen Ausführungsformen sind nicht auf
die der obigen Ausführungsformen begrenzt, sondern sie können auch wie
z. B. die folgenden Modi ausgeführt sein, in welchen diese Ausführungsformmodi
geeignet abgeändert sind.
In dem obigen ersten Ausführungsformmodus ist die Antriebsquelle
11 einer konstanten Spannung mit dem Anschluss S des vertikalen Erfassungs-Hall-Elements
10 verbunden und die Anschlüsse G1, G2 sind geerdet. Daher wird dieses
vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 mit einer konstanten Spannung betrieben.
Ein Antriebsverfahren dieses vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 ist
nicht auf einen derartigen Antrieb mit konstanter Spannung beschränkt. Wie
in 9 beispielsweise gezeigt ist, kann der obige Anschluss
S mit einer Antriebsquelle 21 eines konstanten elektrischen Stroms verbunden
sein, und sowohl dieses vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 als auch das
vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20 können auch
mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben werden. Wenn das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 und das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 mit der Antriebsquelle 21 eines konstanten elektrischen Stroms
parallel verbunden sind, kann daher ein künstlicher Widerstand
eines parallelen Schaltkreises, der durch dieses vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 und dieses vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 erzeugt wird, verringert werden. Daher kann die Menge eines elektrischen
Stroms, welche in der Antriebsquelle 21 eines konstanten elektrischen Stroms
bereit gestellt wird, erhöht werden. Wenn die Bereitstellungsmenge eines elektrischen
Stroms der Antriebsquelle 21 eines konstanten elektrischen Stroms erhöht
wird und wenn die Hall-Spannungen Vhd, Vhm, die von dem vertikalen Erfassungs-Hall-Element
10 und dem vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 ausgegeben werden, erhöht werden, können Verstärkungsfaktoren
der Verstärker 12, 22 verringert werden und das Magnetfeld,
das von einem Erfassungsobjekt ausgesendet wird, kann mit einer hohen Genauigkeit
erfasst werden.
In dem obigen ersten Ausführungsformmodus ist ferner die Antriebsquelle
21 eines konstanten elektrischen Stroms mit dem Anschluss S des vertikalen
Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20 verbunden, und die Anschlüsse
G1, G2 sind geerdet. Daher wird dieses vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben. Ein Antriebsverfahren
dieses vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20 ist nicht
auf ein derartiges Antreiben durch einen konstanten elektrischen Strom beschränkt.
Wie beispielsweise in 10 gezeigt ist, kann der obige
Anschluss S mit der Antriebsquelle 11 einer konstanten Spannung verbunden
sein, und sowohl das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 als auch das vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 können
ebenfalls mit einer konstanten Spannung betrieben werden.
Wie in 11 gezeigt ist, kann ferner der
Anschluss S des vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10 mit der Antriebsquelle
21 eines konstanten elektrischen Stroms verbunden sein, dieses vertikale
Erfassungs-Hall-Element 10 kann mit einem konstanten elektrischen Strom
betrieben werden, der Anschluss S des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
20 kann mit der Antriebsquelle 11 einer konstanten Spannung verbunden
sein, und dieses vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20
kann auch mit einer konstanten Spannung betrieben werden.
In dem obigen zweiten Ausführungsformmodus sind das vertikale
Erfassungs-Hall-Element 10 und das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 in Reihe mit der Antriebsquelle 21 eines konstanten elektrischen
Stroms verbunden. Daher werden sowohl das vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 als auch das vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben. Das Antriebsverfahren
einer Reihenschaltung, die durch dieses vertikale Erfassungs-Hall-Element
10 und dieses vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20 aufgebaut wird, ist nicht auf das obige Antreiben mit konstantem elektrischem
Strom beschränkt. Wie in 12 gezeigt ist, können
nämlich sowohl das vertikale Erfassungs-Hall-Element 10 als auch das
vertikale Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20 mit einer konstanten
Spannung dadurch betrieben werden, dass die Antriebsquelle 11 einer konstanten
Spannung mit dem Anschluss S des vertikalen Erfassungs-Hall-Elements 10
verbunden ist.
In den Magnetsensoren gemäß den ersten und zweiten Ausführungsformmodi
wird in der Subtrahiererschaltung 30 eine arithmetische Subtraktionsberechnung
zum Subtrahieren der Temperaturüberwachungsspannung Vm von der Hall-Spannung
Vd durchgeführt, um die Temperatureigenschaft der Hall-Spannung Vd, die von
dem vertikalen Erfassungs-Hall-Element 10 ausgegeben wird, und die Temperatureigenschaft
der Temperaturüberwachungsspannung Vm, die als die Zwischen-Anschluss-Spannung
des vertikalen Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20 entnommen wird,
zu beseitigen. Die arithmetische Berechnung zum Beseitigen der Temperatureigenschaft
der Hall-Spannung Vd und der Temperatureigenschaft der Temperaturüberwachungsspannung
Vm auf diese Art und Weise ist nicht begrenzt auf die obige arithmetische Subtraktionsberechnung.
Anstelle der Subtrahiererschaltung 30 kann beispielsweise eine Addiererschaltung
angeordnet sein, und es kann auch eine arithmetische Additionsberechnung durchgeführt
werden, um die obige Temperaturüberwachungsspannung Vm zu der obigen Hall-Spannung
Vd zu addieren. Die Ausgangsspannung Vc, welche eine Eigenschaft aufweist, deren
Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung ausgezeichnet ist, kann
auch durch den Magnetsensor mit einem derartigen Aufbau erzielt werden.
In dem Magnetsensor gemäß dem obigen dritten Ausführungsformmodus
ist die Antriebsquelle 51 eines konstanten elektrischen Stroms mit dem
Anschluss S des vertikalen Hall-Elements 50 verbunden, und die Anschlüsse
G1, G2 sind geerdet.
Daher wird dieses vertikale Hall-Element 50 mit einem konstanten
elektrischen Strom betrieben. Das Antriebsverfahren des vertikalen Hall-Elements
50 ist nicht auf dieses Antreiben durch einen konstanten elektrischen Strom
beschränkt. Wie in 13 gezeigt ist, kann das vertikale
Hall-Element 50 auch mit einer konstanten Spannung dadurch betrieben werden,
dass eine Antriebsquelle 51a einer konstanten Spannung mit dem Anschluss
S des vertikale Hall-Elements 50 verbunden ist.
Die Struktur des vertikalen Hall-Elements in jedem
der obigen Ausführungsformmodi kann auch geeignet abgeändert werden. Beispielsweise
kann auch das Hall-Element mit einer Struktur verwendet werden, die in den
14A und 14B gezeigt ist.
Wie in 14B gezeigt ist, ist dieses vertikale Hall-Element
dadurch hergestellt, dass eine Halbleiterträgerschicht (P-sub) 60,
die aus einem Silizium des P-Typs hergestellt ist, und ein Halbleiterbereich (Nwell)
61 des N-Typs, der als Diffusionsschicht (well) dadurch ausgeformt ist,
dass auf die Oberfläche der Halbleiterträgerschicht 60 Störstellen
eines elektrischen Leitfähigkeitstyps, nämlich des N-Typs, aufgebracht
werden, angeordnet sind. Wie in 14A gezeigt ist, sind
auf einer geraden Linie an der Oberfläche des Halbleiterbereichs
61 fünf Diffusionsschichten 62a bis 62e des N-Typs
(N+) ausgeformt. Die Diffusionsschichten 62a bis 62e haben die
Funktion eines Kontaktbereichs und sind jeweils mit dem Anschluss S, dem Anschluss
G1, dem Anschluss G2, dem Anschluss V1 und dem Anschluss V2 elektrisch verbunden.
In dem vertikalen Hall-Element mit einem derartigen Aufbau kann eine Magnetfeldkomponente
parallel zu der Oberfläche des obigen Halbleiterbereichs 61 auch dadurch
erfasst werden, dass von dem Anschluss S zu dem Anschluss G1 und von dem Anschluss
S zu dem Anschluss G2 ein konstanter elektrischer Antriebsstrom fließt.
In dem obigen Ausführungsformmodus können die Temperatureigenschaften
dadurch beseitigt werden, dass das Temperaturüberwachungs-Hall-Element verwendet
wird, das die gleichen Eigenschaften wie das Erfassungs-Hall-Element aufweist und
nahe diesem Erfassungs-Hall-Element angeordnet ist. Wie in dem ersten Ausführungsformmodus
beschrieben wurde, können die Temperatureigenschaften dadurch beseitigt werden,
dass Koeffizienten angepasst werden. Demgemäß ist es nicht notwendig,
dass das Temperaturüberwachungs-Hall-Element (zweite Erfassungseinrichtung)
die gleiche Eigenschaft wie das Erfassungs-Hall-Element (erste Erfassungseinrichtung)
aufweist. Es ist nämlich ersichtlich, dass die Größen und Arten des
Erfassungs-Hall-Elements und des Temperaturüberwachungs-Hall-Elements unterschiedlich
festgelegt sein können. Demgemäß ist es nicht notwendig, eine Feinabstimmungssteuerung
derart durchzuführen, dass die elektrischen Eigenschaften des Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
und des Erfassungs-Hall-Elements so eingestellt sind, dass sie die Gleichen sind.
Daher ist der Sensor leicht herzustellen. Ferner entspricht das Hall-Element einer
Brückenschaltung, die durch vier Widerstände aufgebaut ist. Demgemäß
ist es ersichtlich, dass bei der Temperaturüberwachung auch ein Widerstand
verwendet und ausgeführt werden kann.
In dem Sensor zum Erfassen des Magnetfelds unter Verwendung des Hall-Elements,
das äquivalent als Brückenschaltung in dem obigen Ausführungsformmodus
dargestellt ist, sind seine Temperatureigenschaften so festgelegt, dass sie beseitigt
werden sollen. Dies kann auch bei einem anderen Sensor angewandt werden. Zum Ausformen
des Erfassungselements als Brückenschaltung gibt es beispielsweise einen Drucksensor.
Wie in 15B gezeigt ist, wird der Drucksensor dadurch
hergestellt, dass ein Siliziumsubstrat 72 angeordnet wird, das an einem
Auflager 71, das aus Glas und dergleichen hergestellt ist, anhaftet und
befestigt ist. In dem Siliziumsubstrat 72 als Halbleitersubstrat ist eine
Membran 73 dünn als Erfassungsabschnitt ausgeformt. Wie in
15A gezeigt ist, sind in einem Ausformungsbereich der
Membran 73 Diffusionswiderstände (Dehnungsmessstreifen) RA, RB, RC,
RD ausgeformt und bilden eine Brückenschaltung. In 15A
sind die Diffusionswiderstände RA, RB, RC, RD entlang dem Umfang der Membran
73 ausgeformt, aber ihre Anordnung kann geeignet abgeändert werden.
Beispielsweise können zwei Dehnungsmessstreifen in einem Endabschnitt der Membran
73 ausgeformt sein, und es können zwei Dehnungsmessstreifen auch in
einem mittigen Oberflächenabschnitt der Membran ausgeformt sein.
Hinsichtlich des Drucksensors, der so aufgebaut ist wie oben beschrieben,
kann ein Temperaturüberwachungselement (ein Drucksensor, ein Widerstandselement
und dergleichen, das auf ähnliche Art und Weise aufgebaut ist) in der Umgebung
angeordnet sein, und es kann auch eine arithmetische Berechnung durchgeführt
werden, um die Temperatureigenschaft der Ausgangsspannung des Drucksensors durch
eine Ausgangsspannung dieses Temperaturüberwachungselements zu beseitigen.
Ferner kann auch die Temperatureigenschaft der Ausgangsspannung des Drucksensors
dadurch beseitigt werden, dass die Zwischen-Anschluss-Spannung des Drucksensors
als Temperaturüberwachungsspannung verwendet wird.
In jedem der obigen Ausführungsformmodi wird das so genannte
vertikale Hall-Element als Element zum Umwandeln von Magnetismus in Elektrizität
verwendet, aber ein vorher genanntes, laterales Hall-Element kann ebenfalls als
Element zum Umwandeln von Magnetismus in Elektrizität verwendet werden.
Die obige Offenbarung weist die folgenden Modi auf.
Gemäß einem ersten Modus der gegenwärtigen Offenbarung
ist eine Halbleitervorrichtung aus einem Erfassungs-Hall-Element zum Erfassen eines
Magnetfelds, das von einem Erfassungsobjekt ausgesendet wird, aus einem Temperaturüberwachungs-Hall-Element
und aus einer Berechnungsschaltung hergestellt. Das Erfassungs-Hall-Element hat
ungefähr die gleiche Eigenschaft wie das Temperaturüberwachungs-Hall-Element.
Das Erfassungs-Hall-Element ist in der Nähe des Temperaturüberwachungs-Hall-Elements
angeordnet. Das Erfassungs-Hall-Element gibt eine Hall-Spannung aus. Das Temperaturüberwachungs-Hall-Element
weist ein Paar von Antriebssignalzuführanschlüssen zum Ausgeben einer
Temperaturüberwachungsspannung aus. Die Berechnungsschaltung führt eine
arithemetische Berechnung auf der Grundlage der Hall-Spannung und der Temperaturüberwachungsspannung
durch, um die Temperatureigenschaft der Hall-Spannung zu beseitigen.
Hinsichtlich der Temperaturüberwachungsspannung, die als die
obige Zwischen-Anschluss-Spannung entnommen wird, ist ihr Temperaturkoeffizient
hinsichtlich der Temperatur im Vergleich zu der obigen Hall-Spannung normalerweise
umgekehrt. Demgemäß kann zwischen dieser Hall-Spannung und der Temperaturüberwachungsspannung
eine arithmetische Berechnung durchgeführt werden, um die Temperatureigenschaft
zu beseitigen, wie oben erwähnt. Die obige Sensorausgabe, die durch eine derartige
arithmetische Berechnung erzielt wird, wird auch eine Spannung, die eine Eigenschaft
aufweist, deren Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung naturgemäß
ausgezeichnet ist. Wenn auf der Grundlage der Temperatur hinsichtlich der obigen
Sensorausgabe eine Interpolationskorrektur und dergleichen durchgeführt wird,
wird daher seine Genauigkeit geeignet aufrechterhalten. Demgemäß kann
die Änderung der Hall-Spannung, die durch die Temperatureigenschaft verursacht
wird, auf der Grundlage der hohen Genauigkeit korrigiert werden.
Als weitere Idee kann auch die Berechnungsschaltung eine Addiererschaltung
sein, um die Temperaturüberwachungsspannung zu der Hall-Spannung zu addieren.
Andererseits kann die Berechnungsschaltung auch eine Subtrahiererschaltung sein,
um die Temperaturüberwachungsspannung von der Hall-Spannung zu subtrahieren.
In diesen Fällen kann eine Sensorausgabe erzielt werden, die eine Eigenschaft
aufweist, deren Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung ausgezeichnet
ist.
Als weitere Idee kann das Erfassungs-Hall-Element mit einer konstanten
Spannung betrieben werden, und das Temperaturüberwachungs-Hall-Element kann
mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben werden. Andererseits kann das
Erfassungs-Hall-Element mit einem konstanten elektrischen Strom betrieben werden,
und das Temperaturüberwachungs-Hall-Element kann mit einer konstanten Spannung
betrieben werden. Andernfalls können sowohl das Erfassungs-Hall-Element als
auch das Temperaturüberwachungs-Hall-Element auch mit einem konstanten elektrischen
Strom betrieben werden. In einem anderen Fall können sowohl das Erfassungs-Hall-Element
als auch das Temperaturüberwachungs-Hall-Element ebenfalls mit einer konstanten
Spannung betrieben werden. Insbesondere wenn das Hall-Element mit einem konstanten
elektrischen Strom betrieben wird, ist die Änderung der Hall-Spannung aufgrund
der Temperatureigenschaft des Hall-Elements selbst im Vergleich zu einem Fall, bei
dem das gleiche Hall-Element mit einer konstanten Spannung betrieben wird, gering.
Demgemäß kann eine Sensorausgabe erzielt werden, welche eine Eigenschaft
aufweist, deren Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung ausgezeichneter
ist.
Als weitere Idee können das Erfassungs-Hall-Element und das Temperaturüberwachungs-Hall-Element
auch in Reihe mit einer Antriebsenergiequelle verbunden sein. Andererseits können
das Erfassungs-Hall-Element und das Temperaturüberwachungs-Hall-Element auch
parallel mit der Antriebsenergiequelle verbunden sein.
Als weitere Idee kann die Halbleitervorrichtung ferner ein Substrat
aufweisen, in dem das Erfassungs-Hall-Element und das Temperaturüberwachungs-Hall-Element
angeordnet sind. Sowohl das Erfassungs-Hall-Element als auch das Temperaturüberwachungs-Hall-Element
sind ein vertikales Hall-Element zum Erfassen einer Magnetfeldkomponente parallel
zu einer Substratoberfläche. Wie oben erwähnt, ist in dem obigen vertikalen
Hall-Element ein Verbreitungsweg einer Verarmungsschicht gemäß der Temperatur
unterschiedlich. Demgemäß besteht die Neigung, dass ein Krümmungsgrad
einer Kurve, die das Verhältnis der Temperatur und des Hall-Elements in der
obigen Temperatureigenschaft zeigt, mehr hervorgehoben wird. In dieser Hinsicht
kann gemäß dem obigen Magnetsensor die Änderung der Hall-Spannung,
die durch die Temperatureigenschaft verursacht wird, auch auf der Grundlage der
hohen Genauigkeit durch ein derartiges vertikales Hall-Element korrigiert werden.
Des Weiteren kann im Vergleich zu dem lateralen Hall-Element das vertikale Hall-Element
im Allgemeinen an dem Substrat in einem kleineren Elementausformungsbereich ausgeformt
sein. Wenn das vertikale Hall-Element als das obige Erfassungs-Hall-Element und
als das obige Temperaturüberwachungs-Hall-Elementverwendet wird, können
diese Hall-Elemente enger angeordnet sein, und es kann auch eine Sensorausgabe erzielt
werden, die eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung
noch ausgezeichneter ist.
Gemäß einem zweiten Modus der gegenwärtigen Offenbarung
ist der Magnetsensor aus einem Hall-Element, einem Umschaltelement und einer Berechnungsschaltung
aufgebaut. Das Hall-Element erfasst ein Magnetfeld, das von einem Erfassungsobjekt
ausgesendet wird. Das Hall-Element weist einen Antriebssignalzuführanschluss
zum Ausgeben der Hall-Spannung und zum Ausgeben der Temperaturüberwachungsspannung
aus. Das Umschaltelement schaltet zwischen der Ausgabe der Hall-Spannung und der
Ausgabe der Temperaturüberwachungsspannung um. Die Berechnungsschaltung führt
eine arithmetische Berechnung auf der Grundlage der Hall-Spannung und der Temperaturüberwachungsspannung
durch, um die Temperatureigenschaft der Hall-Spannung zu beseitigen.
Gemäß dem obigen Aufbau werden die Hall-Spannung, die von
dem Hall-Element ausgegeben wird, und die Temperaturüberwachungsspannung, die
einem Abschnitt zwischen den Antriebssignalzuführanschlüssen dieses Hall-Elements
als seine Zwischen-Anschluss-Spannung entnommen wird, durch eine Umschalteinrichtung
umgeschalten und ausgegeben. Durch diese Spannungen wird eine arithmetische Berechnung
zum Beseitigen der Temperatureigenschaften dieser umgeschalteten und ausgegebenen
Hall-Spannung und Temperaturüberwachungsspannung durchgeführt. Wie oben
erwähnt, ist hinsichtlich der Temperaturüberwachungsspannung, die als
die obige Zwischen-Anschluss-Spannung entnommen wird, sein Temperaturkoeffizient
hinsichtlich einer Temperatur im Vergleich zu der obigen Hall-Spannung umgekehrt.
Demgemäß kann zwischen dieser Hall-Spannung und dieser Temperaturüberwachungsspannung
eine arithmetische Berechnung zum Beseitigen der Temperatureigenschaft durchgeführt
werden. Die obige Sensorausgabe, die durch eine solche arithmetische Berechnung
erzielt wird, kann auch eine Spannung werden, die eine Eigenschaft hat, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung naturgemäß ausgezeichnet ist.
Ferner wird durch diese Spannungen eine arithmetische Berechnung zum Aufheben der
Temperatureigenschaften der Hall-Spannung und der Temperaturüberwachungsspannung
in dem gleichen Hall-Element durchgeführt. Daher weist die Sensorausgabe eine
Eigenschaft auf, deren Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung
ausgezeichneter ist. Wenn auf der Grundlage einer Temperatur hinsichtlich der obigen
Sensorausgabe eine Interpolationskorrektur durchgeführt wird, wird seine Genauigkeit
geeignet aufrechterhalten, und die Änderung der Hall-Spannung, die durch die
Temperatureigenschaft verursacht wird, kann auf der Grundlage der hohen Genauigkeit
korrigiert werden. Wie oben erwähnt, ist ein Verteilungsweg einer Verarmungsschicht
gemäß der Temperatur in dem obigen vertikale Hall-Element unterschiedlich.
Demgemäß besteht die Neigung, dass ein Krümmungsgrad einer Kurve,
welche das Verhältnis von Temperatur und der Hall-Spannung in der obigen Temperatureigenschaft
zeigt, mehr hervorgehoben wird. In dieser Hinsicht kann gemäß dem obigen
Magnetsensor die Änderung der Hall-Spannung, welche durch die Temperatureigenschaft
verursacht wird, auch auf der Grundlage der hohen Genauigkeit durch ein derartiges
vertikales Hall-Element korrigiert werden.
Gemäß einem dritten Modus der gegenwärtigen Offenbarung
ist der Magnetsensor aus einem Erfassungs-Hall-Element zum Erfassen eines Magnetfelds,
das von einem Erfassungsobjekt ausgesendet wird, einem Temperaturüberwachungselement
und einer Berechnungsschaltung aufgebaut. Das Erfassungs-Hall-Element ist nahe dem
Temperaturüberwachungselement angeordnet. Das Erfassungs-Hall-Element gibt
eine Offsetspannung aus. Das Temperaturüberwachungselement weist ein Paar von
Antriebssignalzuführanschlüssen zum Ausgeben der Temperaturüberwachungsspannung
auf. Die Berechnungsschaltung führt auf der Grundlage der Hall-Spannung und
der Temperaturüberwachungsspannung eine arithmetische Berechnung durch, um
die Temperatureigenschaft der Hall-Spannung zu beseitigen.
Hinsichtlich der Temperaturüberwachungsspannung, die als die
obige Zwischen-Anschluss-Spannung entnommen wird, ist sein Temperaturkoeffizient
hinsichtlich der Temperatur im Vergleich zu der obigen Hall-Spannung normalerweise
umgekehrt. Wenn hinsichtlich des Erfassungs-Hall-Elements ein Versatz erzeugt wird,
wird ferner ein ähnlicher Versatz auch hinsichtlich der Temperaturüberwachungsspannung
erzeugt. Demgemäß wird eine Sensorausgabe zum Korrigieren der Temperatureigenschaft
und zum Beseitigen des Versatzes dadurch erzielt, dass diese Hall-Spannung und diese
Temperaturüberwachungsspannung arithmetisch berechnet werden.
Als neuere Idee kann das Temperaturüberwachungselement ein Hall-Element
sein, und das Erfassungs-Hall-Element kann auch die gleiche Eigenschaft wie das
Temperaturüberwachungselement aufweisen. Gemäß diesem Aufbau werden
die Offsetspannung und die Temperaturüberwachungsspannung dadurch erzielt,
dass nur das Erfassungs-Hall-Element angebracht ist. Die Temperatureigenschaft kann
korrigiert werden, der Versatz kann beseitigt werden und eine Erhöhung der
Chipgröße kann eingeschränkt werden. Ferner kann das Temperaturüberwachungs-Hall-Element
auch wie das Erfassungs-Hall-Element sein.
Als weitere Idee kann das Temperaturüberwachungs-Hall-Element
auch eine andere Form als die des Erfassungs-Hall-Elements haben. Die Temperatureigenschaften
können dadurch beseitigt werden, dass ein Koeffizient hinsichtlich der Offsetspannung
und ein Koeffizient hinsichtlich der Temperaturüberwachungsspannung eingestellt
werden. Demgemäß ist es nicht notwendig, die Eigenschaften des Erfassungs-Hall-Elements
und des Temperaturüberwachungs-Hall-Elements anzupassen, und der Magnetsensor
ist leicht herzustellen.
Als neuere Idee kann das Temperaturüberwachungselement auch ein
Widerstand zum Überwachen einer Temperatur sein. Dieses Hall-Element ist äquivalent
als Brückenschaltung dargestellt. Demgemäß wird die Sensorausgabe
zum Beseitigen der Temperatureigenschaft auch in einem Aufbau erzielt, der anstelle
des Hall-Elements ein Widerstandselement verwendet.
Gemäß einem vierten Modus der gegenwärtigen Offenbarung
ist ein Sensor einer physikalischen Größe aus einer ersten Erfassungseinrichtung
zum Erfassen einer physikalischen Größe gemäß einem Erfassungsobjekt,
aus einer zweiten Erfassungseinrichtung zum Überwachen einer Temperatur und
aus einer Berechnungsschaltung aufgebaut. Die erste Erfassungseinrichtung ist aus
einem Element, das äquivalent als Brückenschaltung dargestellt ist, oder
aus vielen Elementen, welche die Brückenschaltung bilden, aufgebaut. Die zweite
Erfassungseinrichtung ist nahe der ersten Erfassungseinrichtung angeordnet. Die
zweite Erfassungseinrichtung ist aus einem Element, das äquivalent als Brückenschaltung
gezeigt ist, oder aus vielen Elementen, welche die Brückenschaltung bilden,
aufgebaut. Die erste Erfassungseinrichtung gibt eine Erfassungsspannung gemäß
der physikalischen Größe aus. Die zweite Erfassungseinrichtung weist ein
Paar von Antriebssignalzuführanschlüssen zum Ausgeben der Temperaturüberwachungsspannung
auf. Die Berechnungsschaltung führt auf der Grundlage der Erfassungsspannung
und der Temperaturüberwachungsspannung eine arithmetische Berechnung zum Beseitigen
der Temperatureigenschaft der Erfassungsspannung durch.
Hinsichtlich der Temperaturüberwachungsspannung, die als die
obige Zwischen-Anschluss-Spannung entnommen wird, ist sein Temperaturkoeffizient
hinsichtlich einer Temperatur im Vergleich zu der obigen Erfassungsspannung normalerweise
umgekehrt. Wie oben erwähnt kann demgemäß zwischen dieser Erfassungsspannung
und dieser Temperaturüberwachungsspannung eine arithmetische Berechnung zum
Beseitigen der Temperatureigenschaften durchgeführt werden. Die obige Sensorausgabe,
die durch eine derartige arithmetische Berechnung erzielt wird, wird auch eine Spannung,
die eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung
naturgemäß ausgezeichnet ist. Wenn auf der Grundlage einer Temperatur
hinsichtlich der obigen Sensorausgabe eine Interpolationskorrektur und dergleichen
durchgeführt wird, wird seine Genauigkeit im Wesentlichen aufrechterhalten.
Demgemäß kann die Änderung der Erfassungsspannung, die durch die
Temperatureigenschaft erzielt wird, auf der Grundlage der hohen Genauigkeit korrigiert
werden.
Als weitere Idee kann jede der ersten und zweiten Erfassungseinrichtungen
auch ein Hall-Element zum Erfassen eines Magnetfelds als physikalische Größe
sein. Andererseits kann jede der ersten und zweiten Erfassungseinrichtungen auch
ein Dehnungsmessstreifen zum Erfassen einer Distorsion gemäß einem Druck
als physikalische Größe sein. Wenn das Magnetfeld als die physikalische
Größe und der Druck als die physikalische Größe erfasst werden,
kann demgemäß die Änderung der Erfassungsspannung, die durch die
Temperatureigenschaft verursacht wird, auf der Grundlage der hohen Genauigkeit korrigiert
werden.
Als weitere Idee kann die erste Erfassungseinrichtung auch eine andere
elektrische Eigenschaft als die zweite Erfassungseinrichtung haben. Die Temperatureigenschaften
können dadurch beseitigt werden, dass ein Koeffizient hinsichtlich der Erfassungseinrichtung
und ein Koeffizient hinsichtlich der Temperaturüberwachungsspannung eingestellt
werden. Demgemäß ist es nicht notwendig, die Eigenschaften der ersten
Erfassungseinrichtung zum Erfassen der physikalischen Größe und der zweiten
Erfassungseinrichtung zum Überwachen der Temperatur anzupassen, und der Sensor
kann leicht hergestellt werden.
Gemäß einem fünften Modus der gegenwärtigen Offenbarung
ist ein Sensor einer physikalischen Größe aus einer Erfassungseinrichtung
zum Erfassen einer physikalischen Größe gemäß einem Erfassungsobjekt
und einer Überwachungstemperatur und aus einer Berechnungsschaltung hergestellt.
Die Erfassungseinrichtung ist aus einem Element, das äquivalent als Brückenschaltung
gezeigt ist, oder aus vielen Elementen, welche die Brückenschaltung bilden,
hergestellt. Die Erfassungseinrichtung gibt gemäß der physikalischen Größe
eine Erfassungsspannung aus. Die Erfassungseinrichtung weist ein Paar von Antriebssignalzuführanschlüssen
zum Ausgeben der Temperaturüberwachungsspannung auf. Die Berechnungsschaltung
führt auf der Grundlage der Erfassungsspannung und der Temperaturüberwachungsspannung
eine arithmetische Berechnung durch, um die Temperatureigenschaft der Erfassungsspannung
zu beseitigen.
Gemäß dem obigen Aufbau wird durch diese Spannungen eine
arithmetische Berechnung durchgeführt, um die Temperatureigenschaften der Erfassungsspannung,
die von der Erfassungseinrichtung ausgegeben wird, und der Temperaturüberwachungsspannung,
die einem Abschnitt zwischen den Antriebssignalzuführanschlüssen dieser
Erfassungseinrichtung als ihre Zwischen-Anschluss-Spannung entnommen wird, durchgeführt.
Wie oben erwähnt, ist hinsichtlich der Temperaturüberwachungsspannung,
die als die obige Zwischen-Anschluss-Spannung entnommen wird, sein Temperaturkoeffizient
hinsichtlich der Temperatur im Vergleich zu der obigen Erfassungsspannung
umgekehrt. Demgemäß kann zwischen dieser Erfassungsspannung und dieser
Temperaturüberwachungsspannung eine arithmetische Berechnung durchgeführt
werden, um die Temperatureigenschaften zu beseitigen. Die obige Sensorausgabe, die
durch eine derartige arithmetische Berechnung erzielt wird, kann auch eine Spannung
werden, die eine Eigenschaft aufweist, deren Linearität hinsichtlich der Temperaturänderung
naturgemäß ausgezeichnet ist. Ferner wird durch diese Spannungen eine
arithmetische Berechnung in der gleichen Erfassungseinrichtung durchgeführt,
um die Temperatureigenschaften der Erfassungsspannung und der Temperaturüberwachungsspannung
zu beseitigen. Daher weist die Sensorausgabe eine Eigenschaft auf, deren Linearität
hinsichtlich der Temperaturänderung ausgezeichneter ist. Wenn auf der Grundlage
einer Temperatur hinsichtlich der obigen Sensorausgabe eine Interpolationskorrektur
durchgeführt wird, wird daher seine Genauigkeit geeignet aufrechterhalten.
Die Änderung der Erfassungsspannung, welche durch die Temperatureigenschaft
verursacht wird, kann auf der Grundlage der hohen Genauigkeit korrigiert werden.
Während die Erfindung hinsichtlich ihrer bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben worden ist, ist es ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf die bevorzugten
Ausführungsformen und Aufbauten beschränkt ist. Es ist beabsichtigt, dass
die Erfindung verschiedene Modifikationen und äquivalente Anordnungen abdeckt.
Während die verschiedenen Kombinationen und Ausgestaltungen, die bevorzugt
sind, durchgeführt wurden, liegen außerdem andere Kombinationen und Ausgestaltungen,
die mehr, weniger oder nur ein einzelnes Element enthalten, auch im Schutzumfang
und Sinn der Erfindung.
Eine erfindungsgemäße Halbleitervorrichtung weist Folgendes
auf: ein Erfassungs-Hall-Element 10, 50 zum Erfassen eines Magnetfelds;
ein Temperaturüberwachungs-Hall-Element 20, 50; und eine
Berechnungsschaltung 30, 52–54. Das Erfassungs-Hall-Element
10, 50 weist eine Eigenschaft auf, die fast die Gleiche ist wie
die des Temperaturüberwachungs-Hall-Elements 20, 50. Das
Erfassungs-Hall-Element 10, 50 ist nahe dem Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20, 50 angeordnet. Das Erfassungs-Hall-Element 10,
50 gibt eine Hall-Spannung aus. Das Temperaturüberwachungs-Hall-Element
20, 50 weist ein Paar von Antriebssignalzuführanschlüssen
auf, um eine Temperaturüberwachungsspannung auszugeben. Die Berechnungsschaltung
30, 52–54 führt auf der Grundlage der Hall-Spannung
und der Temperaturüberwachungsspannung eine Berechnung durch, um eine Temperatureigenschaft
der Hall-Spannung zu beseitigen.