Hintergrund der Erfindung
1. Erfindungsfeld
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an einem kontinuierlich
variablen Getriebe, das ein kontinuierlich variables Toroidgetriebe umfasst und
als Automatikgetriebe in beispielsweise einem Fahrzeug (Kraftfahrzeug) verwendet
wird, und sieht einen kostengünstigen Aufbau vor, der einen schnellen und sanften
Moduswechsel zwischen einem Niedriggeschwindigkeitsmodus und einem Hochgeschwindigkeitsmodus
ermöglicht.
2. Stand der Technik
Die Anwendung eines kontinuierlich variablen Toroidgetriebes in einem
Kraftfahrzeuggetriebe ist bekannt und in vielen Veröffentlichungen wie etwa
in der geprüften japanischen Patentveröffentlichung JP-B-2734583,
in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP-A-5-39850,
in „Supplement volume to Red Badge Series 245/A Book Teaches Latest Mechanisms
of Motor Vehicles" auf den Seiten 92–93 von Motoo Aoyama, veröffentlicht
durch Sansuisha Co., Ltd./Kodansha Co., Ltd. am 20. Dezember 2001, und in „Toroidal
CVT" von Hirohisa Tanaka, veröffentlicht durch Corona-sha Co., Ltd. am 13.
Juli 2000, beschrieben. Weiterhin wurde die Anwendung eines kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes auf ein Kraftfahrzeuggetriebe bereits in einigen Bereichen implementiert.
Außerdem ist ein kontinuierlich variables Getriebe, in dem ein kontinuierlich
variables Toroidgetriebe mit einer Planetengetriebeeinheit kombiniert ist, durch
Veröffentlichungen wie etwa den ungeprüften japanischen Patentveröffentlichungen
JP-A-10-196759, JP-A-2003-307266,
JP-A-2000-220719, JP-A-2004-225888
und JP-A-2004-211836 bekannt.
Von diesen Dokumenten beschreibt JP-A-10-196759
ein kontinuierlich variables Getriebe, das einen Modus (einen Niedriggeschwindigkeitsmodus),
in dem Leistung nur durch ein kontinuierlich variables Getriebe übertragen
wird, und einen Modus (Hochgeschwindigkeitsmodus) umfasst, der einen so genannten
Leistungsteilungszustand realisiert, in dem der Hauptteil der Leistung über
eine Planetengetriebeeinheit, die ein Differentialmechanismus ist, übertragen
wird, während die Übersetzungsverhältnisse durch das kontinuierlich
variable Toroidgetriebe bestimmt werden. Außerdem beschreiben JP-A-2003-307266,
JP-A-200-220719, JP-A-2004-225888
und JP-A-2004-211836 kontinuierlich
variable Getriebe, die einen Modus (Niedriggeschwindigkeitsmodus) umfassen, der
einen so genannten Getriebeneutralzustand realisieren kann, in dem der Drehzustand
einer Ausgangswelle zwischen einer Vorwärts- und einer Rückwärtsdrehung
mit dazwischen einem Stoppzustand geschaltet werden kann, während sich eine
Eingangswelle weiterhin in einer Richtung dreht.
9 und 10 zeigen ein in
JP-A-2004-225888 und
JP-A-2004-211836 beschriebenes
kontinuierlich variables Getriebe, das den Modus zum Realisieren des Getriebeneutralzustands
umfasst, wobei 9 ein Blockdiagramm des kontinuierlich
variablen Getriebes ist und 10 eine schematische Wiedergabe
des Hydraulikdruckkreises ist, der das kontinuierlich variable Getriebe steuert.
Eine Ausgabe eines Motors wird in eine Eingangswelle 3 über einen
Dämpfer 2 eingegeben. Die derart zu der Eingangswelle 3 übertragene
Leistung wird dann direkt oder über ein kontinuierlich variables Toroidgetriebe
4 zu einer Planetengetriebeeinheit 5 übertragen, die ein
Differentialmechanismus des Zahnradtyps ist. Dann wird eine Differentialkomponente
der Komponenten der Planetengetriebeeinheit 5 über eine Kupplungseinrichtung
6, d.h. eine Niedriggeschwindigkeits- und eine Hochgeschwindigkeitskupplung
7, 8, wie in 10 gezeigt zu einer
Ausgangswelle 9 herausgeführt. Außerdem umfasst das kontinuierlich
variable Toroidgetriebe 4 Eingangs- und Ausgangsscheiben 10,
11, eine Vielzahl von Leistungsrollen 12, eine Vielzahl von Zapfen
(nicht gezeigt), die jeweils Halteglieder bilden, ein Stellglied 13 (10),
eine Druckeinheit bzw. Ladeeinrichtung 14, und eine Übersetzungsverhältnis-Steuereinheit
15. Von diesen Komponenten sind die Eingangs- und Ausgangsscheiben
10, 11 konzentrisch zueinander und derart angeordnet, dass sie
sich relativ zueinander drehen können.
Außerdem werden die Leistungsrollen 12 zwischen einander
zugewandten Innenflächen der Eingangs- und Ausgangsscheiben 10,
11 derart gehalten, dass Leistung (ein Drehmoment) zwischen den Eingangs-
und Ausgangsscheiben 10, 11 übertragen wird. Die Zapfen halten
die Leistungsrollen 12 jeweils drehbar. Das Stellglied 13 ist
ein hydraulisches Stellglied und ist ausgebildet, um die Zapfen, die die Leistungsrollen
12 halten, jeweils in Axialrichtungen der Zapfenwellen zu verschieben,
die an beiden Endteilen der Zapfen vorgesehen sind, um die Übersetzungsverhältnisse
zwischen der Eingangsscheibe 10 und der Ausgangsscheibe 11 zu
ändern. Außerdem ist die Ladeeinrichtung 14 eine hydraulische
Ladeeinheit, die dazu ausgebildet ist, um eine Last auf die Eingangsscheibe
10 und die Ausgangsscheibe 11 in einer Richtung auszuüben,
in der die beiden Scheiben sich einander nähern. Außerdem steuert die
Übersetzungsverhältnis-Steuereinheit 15 die Verschiebungsrichtung
und -größe des Stellglieds 13, um einen gewünschten Übersetzungsverhältniswert
zwischen der Eingangsscheibe 10 und der Ausgangsscheibe 11 vorzusehen.
In dem gezeigten Beispiel besteht die Übersetzungsverhältnis-Steuereinheit
15 aus einer Steuereinheit 16, einem Schrittmotor 17,
der auf der Basis von Steuersignalen aus der Steuereinheit 16 geschaltet
wird, einem primären Solenoidventil bzw. Leitungsdrucksteuer-Solenoidschaltventil
18, einem Lastsolenoidventil (bzw. einfach Solenoidventil) 19,
einem Schaltsolenoidventil 20 und einer Steuerventileinheit 21,
deren Betriebszustand durch die Komponenten 17 bis 20 geschaltet
wird. Außerdem ist diese Steuerventileinheit 21 eine Kombination aus
einem Übersetzungsverhältnis-Steuerventil 22, einem Korrekturzylinder
23, Korrektursteuerventilen 24a, 24b sowie einem Hochgeschwindigkeits-
und einem Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Schaltventil 25, 26
(10). Von diesen Komponenten ist das Übersetzungsverhältnis-Steuerventil
22 derart beschaffen, dass es den Öldruck steuert, der zu und von
dem Stellglied 13 zu- und abgeführt wird. Außerdem ist der Korrekturzylinder
23 derart beschaffen, dass er den Ladezustand des Übersetzungsverhältnis-Steuerventils
22 in Reaktion auf eine Drehmoment (ein Durchgangsdrehmoment) steuert,
das durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe 4 hindurchgeht, um
das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
4 zu korrigieren. Die Korrektursteuerventile 24a, 24b
sind derart beschaffen, dass die die Öldrücke steuern, die zu oder von
dem Korrekturzylinder 23 zu- und abgeführt werden, wobei sie in Reaktion
auf das Schalten des Solenoidventils 29 geschaltet werden. Weiterhin sind
die Hochgeschwindigkeits- und die Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Schaltventile
25, 26 derart beschaffen, dass sie den Einführungszustand
des Drucköls in jeweils die Hochgeschwindigkeits- und Niedriggeschwindigkeitskupplung
8, 7 schalten.
Außerdem werden Drucköle aus den Ölpumpen
27 (27a, 27b in 10), die
durch die Leistung aus dem Bereich des Dämpfers 2 betrieben werden,
zu der Steuerventileinheit 21 und der Ladeeinrichtung 14 gesendet.
Das aus einem Ölreservoir 28 (10) gesaugte
und aus den Ölpumpen 27a, 27b ausgegebene Drucköl wird
nämlich durch ein Ladeeinrichtungs-Druckregelventil 29 und ein Niedrigdruckseiten-
bzw. Sekundärregelventil 30 (10) zu einem
vorbestimmten Druck geregelt. Von diesen Ventilen wird das Ladedruckregelventil
29 mit Bezug auf den Ventilöffnungsdruck in Reaktion auf das Einführen
eines Öldrucks auf der Basis einer Differenz im Druck (eines Differenzdrucks)
zwischen einem Paar von Hydraulikkammern 35a, 35b, die in dem
Stellglied 13 einander gegenüberliegend mit dazwischen einem Kolben
vorgesehen sind, und mit Bezug auf einen Öldruck auf der Basis des Öffnens
und Schließens des Leitungsdrucksteuer-Solenoidschaltventils 18 geregelt.
Dann wird eine durch die Ladeeinrichtung 14 erzeugte Druckkraft oder Last
auf einen optimalen Wert in Übereinstimmung mit einer Betriebsbedingung des
Fahrzeugs auf der Basis der Regelung des Ventilöffnungsdrucks beschränkt.
Außerdem wird der durch das Ladeeinrichtungs-Druckregelventil
29 geregelte Öldruck nicht nur über das Übersetzungsverhältnis-Steuerventil
22 in das Stellglied 13, sondern auch über ein manuelles
Öldruck-Schaltventil 31, ein Druckreduktionsventil 32 und
das Niedriggeschwindigkeitskupplungs–Schaltventil 26 oder das Hochgeschwindigkeitskupplungs-Schaltventil
25 in das Innere einer Hydraulikkammer der Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 oder der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 gegeben. Von diesen
Kupplungen ist die Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 in einem Niedriggeschwindigkeitsmodus
zum Erhöhen des Geschwindigkeitsreduktionsverhältnisses (einschließlich
eines unendlichen Übersetzungsverhältnisses (Getriebeneutralzustand))
verbunden und in einem Hochgeschwindigkeitsmodus zum Reduzieren des Geschwindigkeitsreduktionsverhältnisses
gelöst. Dagegen ist die Hochgeschwindigkeitskupplung 8 in dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
gelöst und in dem Hochgeschwindigkeitsmodus verbunden. Außerdem wird das
Zu- und Abfuhren des Drucköls zu und von den Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 in Reaktion auf das Schalten des Schaltsolenoidventils
20 geschaltet.
11 zeigt ein Beispiel für die Beziehung zwischen
einem Übersetzungsverhältnis (einem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 und einem Geschwindigkeitsverhältnis
(einem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis) des gesamten kontinuierlich
variablen Getriebes. Zum Beispiel wird in dem Niedriggeschwindigkeitsmodus, in dem
die Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 verbunden ist und die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 gelöst ist (wie durch die Linie &agr; angegeben), wenn das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 von einem Wert, der den
Getriebeneutralzustand realisieren kann, reduziert wird, das Geschwindigkeitsverhältnis
des gesamten kontinuierlich variablen Getriebes in einer Vorwärtsrichtung (+:
einer Vorwärtsdrehrichtung) von einem Stoppzustand (einem Zustand, in dem das
Geschwindigkeitsverhältnis gleich 0 ist) erhöht. Und wenn das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 von dem Getriebeneutralwert
erhöht wird, wird das Geschwindigkeitsverhältnis des gesamten kontinuierlich
variablen Getriebes in einer umgekehrten Richtung (–: einer Rückwärtsdrehrichtung)
von dem Stoppzustand erhöht. Dagegen wird in dem Hochgeschwindigkeitsmodus,
in dem die Hochgeschwindigkeitskupplung 8 verbunden ist und die Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 gelöst ist (wie durch die Linie &bgr; angegeben),
wenn das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
4 erhöht wird, das Geschwindigkeitsverhältnis des gesamten kontinuierlich
variablen Getriebes erhöht (in der Vorwärtsrichtung).
In einem Fahrzeug mit einem kontinuierlich variablen Getriebe wie
dem oben beschriebenen wird ein optimales Geschwindigkeitsverhältnis (ein Zielgeschwindigkeitsverhältnis)
des kontinuierlich variablen Getriebes durch die Steuereinheit 16 auf der
Basis des Fahrzustands (einer Betriebsbedingung) des Fahrzeugs zu einem bestimmten
Zeitpunkt erhalten, der aus einer Betätigung eines Gaspedals (einer Drosselposition)
oder einer Fahrgeschwindigkeit (Fahrzeuggeschwindigkeit) erhalten wird. Um dann
dieses Zielgeschwindigkeitsverhältnis zu realisieren, wird der Schrittmotor
17 auf der Basis eines Steuersignals aus der Steuereinheit 16
angetrieben, um das Übersetzungsverhältnis-Steuerventil 22 zu
schalten, sodass das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes 4 zu einem Zielübersetzungsverhältnis geregelt
wird, das dem Zielgeschwindigkeitsverhältnis entspricht. Außerdem wird
in Verbindung damit das Schaltsolenoidventil 20 entsprechend (in Übereinstimmung
mit dem Zielgeschwindigkeitsverhältnis des kontinuierlich variablen Getriebes)
geschaltet, um dadurch den Verbindungs- oder Lösezustand der Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeitskupplungen 7, 8 zu schalten und einen
entsprechenden Fahrmodus (den Niedriggeschwindigkeitsmodus oder den Hochgeschwindigkeitsmodus)
zu wählen, wobei das Geschwindigkeitsverhältnis des kontinuierlich variablen
Getriebes zu dem optimalen Wert (dem Zielgeschwindigkeitsverhältnis) in Übereinstimmung
mit dem Fahrzustand geregelt wird.
In dem Fall des kontinuierlich variablen Getriebes, das aus dem kontinuierlich
variablen Toroidgetriebe und der Planetengetriebeeinheit besteht, die über
die Kupplungseinrichtung miteinander verbunden sind, und den Niedriggeschwindigkeitsmodus
und den Hochgeschwindigkeitsmodus umfasst, wobei es den Getriebeneutralzustand oder
den Leistungsteilungszustand wie in JP-A-10-196759
beschrieben realisieren kann, wird der Moduswechsel zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
und dem Hochgeschwindigkeitsmodus wie folgt ausgeführt. Der Moduswechsel wird
in einem Zustand durchgeführt, in dem das Geschwindigkeitsverhältnis des
kontinuierlich variablen Getriebes, das in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand
zu einem bestimmten Zeitpunkt (oder einem entsprechenden Zielgeschwindigkeitsverhältnis)
geregelt wird, zu einem Wert geregelt, der in dem Niedriggeschwindigkeitsmodus und
in dem Hochgeschwindigkeitsmodus realisiert werden kann (zu einem Wert (in der Größenordnung
von 0,3 in einem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis), der einem Schnittpunkt
B zwischen der Linie &agr; für den Niedriggeschwindigkeitsmodus und der Linie
&bgr; für den Hochgeschwindigkeitsmodus in 11
entspricht). Aus der Perspektive des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
4 wird der Moduswechsel derart durchgeführt, dass das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4, das in Übereinstimmung
mit einem Fahrzustand zu einem bestimmten Zeitpunkt (oder einem entsprechenden Zielgeschwindigkeitsverhältnis)
geregelt wird, zu einem Moduswechselpunkt (einem Drehsynchronisationspunkt in der
Größenordnung von 0,4 in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis
(einem maximalen Reduktionszustand) geregelt wird, der ein Wert in Entsprechung
zu dem Schnittpunkt B ist.
Wenn zum Beispiel bei einem im Niedriggeschwindigkeitsmodus fahrenden
Fahrzeug das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
4 in Übereinstimmung mit einem Fahrzustand des Fahrzeugs reduziert
wird (das Geschwindigkeitsverhältnis des kontinuierlich variablen Getriebes
erhöht wird), um den Moduswechselpunkt (zum Beispiel 0,4 in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)
zu erreichen, wird das Schaltsolenoidventil 20 auf der Basis eines Steuersignals
der Steuereinheit 16 geschaltet. Dann wird die bis dahin gelöste Hochgeschwindigkeitskupplung
8 verbunden, während die bis dahin verbundene Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 gelöst wird, wodurch der Fahrmodus von dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
zu dem Hochgeschwindigkeitsmodus wechselt. Wenn das Fahrzeug dagegen in dem Hochgeschwindigkeitsmodus
fährt und das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes 4 in Übereinstimmung mit einem Fahrzustand des Fahrzeug
reduziert wird (das Geschwindigkeitsverhältnis des kontinuierlich variablen
Getriebes reduziert wird), um den Moduswechselpunkt zu erreichen, wird das Schaltsolenoidventil
20 auf der Basis eines Steuersignals aus der Steuereinheit 16
geschaltet. Dann wird die bis dahin gelöste Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 verbunden und wird die bis dahin verbundene Hochgeschwindigkeitskupplung
8 gelöst, wodurch der Fahrmodus von dem Hochgeschwindigkeitsmodus
zu dem Niedriggeschwindigkeitsmodus wechselt.
Wenn der Moduswechsel zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus und
dem Hochgeschwindigkeitsmodus wie oben beschrieben durchgeführt wird, ist es
wichtig, den Moduswechsel sanft durchzuführen, um gute Fahreigenschaften (einen
Fahrkomfort) sicherzustellen. Zum Realisieren eines derartigen sanften Moduswechsel
beschreiben zum Beispiel die ungeprüften japanischen Patentveröffentlichungen
JP-A-2002-139140 und
JP-A-2002-276789 eine Technik,
bei der in einem kontinuierlich variablen Getriebe mit einem kontinuierlich variablen
Toroidgetriebe (oder einer kontinuierlich variablen Getriebeeinheit des Bandtyps)
ein Moduswechsel in einem Zustand durchgeführt wird, in dem das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes bei einem vorbestimmten Wert gehalten
(fixiert) wird (in einem Zustand, in dem eine Geschwindigkeitsänderung verhindert
wird), um einen Ruck während des Moduswechsel zu reduzieren. Außerdem
beschreibt die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung
JP-A-11-108147 eine Technik, bei
der ein Moduswechsel in einem Zustand durchgeführt wird, in dem eine Drehgeschwindigkeit
einer Leistung, die über ein kontinuierlich variables Toroidgetriebe in eine
Planetengetriebeeinheit eingegeben wird, gleich einer Drehgeschwindigkeit einer
Leistung ist, die in die Planetengetriebeeinheit eingegeben wird, ohne über
das kontinuierlich variable Getriebe zu gehen, sodass eine Kupplung während
des Moduswechsels sanft verbunden werden kann. Außerdem beschreibt
JP-A-9-210191 eine Technik, in der
bei einem Moduswechsel beide Kupplungen, von denen die eine verbunden und die andere
gelöst war, gleichzeitig verbunden werden, woraufhin die zuvor verbundene Kupplung
gelöst wird, um die Verbindung und Lösung der Kupplungen sanft durchzuführen.
Die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung
JP-A-2003-207042 beschreibt eine
Technik, bei der der Zeitpunkt zum Lösen der Niedriggeschwindigkeitskupplung
beim Wechseln des Fahrmodus von einem Niedriggeschwindigkeitsmodus zu einem Hochgeschwindigkeitsmodus
versetzt zu dem Zeitpunkt zum Lösen der Hochgeschwindigkeitskupplung beim Wechseln
des Fahrmodus von dem Hochgeschwindigkeitsmodus zu dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
vorgesehen wird. Außerdem beschreibt die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung
JP-A-2003-194207 eine Technik,
bei der das Übersetzungsverhältnis eines kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
mitten während des Moduswechsels korrigiert (geregelt wird), um einen Gangwechselruck
auf der Basis einer Drehmomentverschiebung zu reduzieren. Außerdem beschreibt
die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung JP-A-2004-116576
eine Technik, in der ein Gangwechselruck auf der Basis einer Drehmomentverschiebung
während eines Moduswechsels (während des Verbindens und Lösens von
Kupplungen) reduziert wird, indem der Zeitpunkt zum Durchführen des Moduswechsels
in Erwartung der Drehmomentverschiebung geregelt wird.
Wie zuvor beschrieben wird der Moduswechsel vorzugsweise in einem
Zustand durchgeführt, in dem das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes, das in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand (oder
dem entsprechenden Zielübersetzungsverhältnis) des Fahrzeugs geregelt
wird, dann zu dem Moduswechselpunkt (dem Drehsynchronisierungspunkt) geregelt wird.
Deshalb wird bei der zum Beispiel in dem Patentdokument Nr. 10 beschriebenen Technik
die Regelung des Übersetzungsverhältnisses des kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes zu dem Moduswechselpunkt durch eine wesentliche Übereinstimmung
der Drehgeschwindigkeiten eines Befestigungsglieds und eines befestigten Glieds
einer bis dahin gelösten Kupplung (einer Niedriggeschwindigkeitskupplung oder
einer Hochgeschwindigkeitskupplung) bestimmt. Dann wird aus der wesentlichen Übereinstimmung
der Drehgeschwindigkeiten des Befestigungsglieds und des befestigten Glieds das
Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes bestimmt,
wobei damit begonnen wird, die bis dahin gelöste Kupplung zu verbinden, und
wobei damit begonnen wird, die bis dahin verbundene Kupplung zu lösen.
Wenn jedoch unter der Bedingung damit begonnen wird, die bis dahin
gelöste Kupplung zu verbinden, dass das Übersetzungsverhältnis des
kontinuierlich variablen Toroidgetriebes den Moduswechselpunkt erreicht hat, ist
die zum Durchführen des Moduswechsels benötigte Zeitdauer lang. Wenn die
Modi gewechselt werden, benötigen die Niedriggeschwindigkeits- und die Hochgeschwindigkeitskupplung
der Kupplungseinrichtung eine bestimmte Zeitdauer (verursachen eine Zeitverzögerung
in Reaktion auf den Öldruck) vom Beginn bis zum Ende der Verbindung je nach
den Bedingungen zum Zeitpunkt des Wechsels wie etwa der Öltemperatur und der
Temperatureigenschaften von Reibungsmaterialien in den Kupplungen, wobei diese Verzögerung
noch durch die unvermeidliche Verzögerung der mechanischen Reaktion verlängert
wird. Wenn die Modi gewechselt werden, kann eine Geschwindigkeitsänderungssteuerung
in Übereinstimmung mit dem nach dem gewünschten Moduswechsel resultierenden
Modus nicht begonnen werden, bevor das Verbinden der bis dahin gelösten Kupplung
abgeschlossen ist. Wenn also unter der Bedingung mit dem Verbinden der bis dahin
gelösten Kupplung begonnen wird, dass das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes den Moduswechselpunkt erreicht hat,
tritt der Fall auf, dass das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes für wenigstens die Zeitdauer vom Beginn bis zum Ende
der Verbindung an dem Moduswechselpunkt gehalten wird.
Je länger die Zeitdauer ist, während welcher das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes wie oben beschrieben unverändert
bleibt, d.h. je länger die Zeitdauer ist, während welcher keine Änderung
in der Geschwindigkeit des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes stattfindet,
desto länger ist die benötigte Zeitdauer bis zum Abschluss der Geschwindigkeitsänderungssteuerung
auf der Basis des nach dem gewünschten Moduswechsel resultierenden Modus, wodurch
die für den Moduswechsel benötigte Zeitdauer verlängert
wird (der Start der Geschwindigkeitsänderungssteuerung auf der Basis des nach
dem gewünschten Moduswechsel resultierenden Modus verzögert wird). Wenn
die für den Moduswechsel benötigte Zeitdauer verlängert wird, kann
die Möglichkeit entstehen, dass eine durch den Fahrer gewünschte Beschleunigung
nicht ausreichend erzielt wird (die Beschleunigungsleistung reduziert wird), wenn
das Fahrzeug schnell aus dem Stand gestartet werden soll (wesentlich beschleunigt
werden soll), indem zum Beispiel ein Gaspedal gedrückt wird (die Drosselposition
erhöht wird), oder wenn das Fahrzeug wesentlich durch ein Kickdown während
der Fahrt beschleunigt werden soll. Derartige Verzögerungen sind nicht vorteilhaft.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Erfindung nimmt auf die oben beschriebenen Situationen Bezug,
wobei es eine Aufgabe der Erfindung ist, einen kostengünstigen Aufbau, mit
dem ein Moduswechsel zwischen einem Niedriggeschwindigkeitsmodus und einem Hochgeschwindigkeitsmodus
schnell und sanft durchgeführt werden kann, zu realisieren, ohne den Aufbau
des kontinuierlich variablen Getriebes zu verkomplizieren.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein kontinuierlich
variables Getriebe angegeben, das umfasst:
ein kontinuierlich variables Toroidgetriebe,
ein Planetengetriebe, und
eine Kupplungseinrichtung, die umfasst:
eine Niedriggeschwindigkeitskupplung, die in einem Niedriggeschwindigkeitsmodus,
in dem ein Reduktionsverhältnis erhöht ist, verbunden ist und in einem
Hochgeschwindigkeitsmodus, in dem das Reduktionsverhältnis vermindert ist,
gelöst ist,
eine Hochgeschwindigkeitskupplung, die in dem Hochgeschwindigkeitsmodus verbunden
ist und in dem Niedriggeschwindigkeitsmodus gelöst ist, und
eine Steuereinheit, die den Verbindungs-/Lösungszustand der Niedriggeschwindigkeitskupplung
und der Hochgeschwindigkeitskupplung schaltet, um den Niedriggeschwindigkeitsmodus
und den Hochgeschwindigkeitsmodus zu realisieren,
wobei wenn der Modus der Kupplungseinrichtung zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
und dem Hochgeschwindigkeitsmodus geschaltet wird, die Steuereinheit nach dem Verbinden
der bis dahin gelösten Niedriggeschwindigkeits- oder Hochgeschwindigkeitskupplung
die jeweils andere bis dahin verbundene Kupplung löst, um eine Zeitdauer sicherzustellen,
während welcher beide Kupplungen gleichzeitig verbunden sind, und
die Steuereinheit eine Verzögerungszeit schätzt, die voraussichtlich zwischen
dem Beginn und dem Ende des Verbindens der einen Kupplung benötigt wird, und
wenn der Geschwindigkeitsmodus gewechselt wird, die Steuereinheit auf der Basis
der derart erhaltenen Verzögerungszeit damit beginnt, die eine Kupplung zu
verbinden, bevor ein Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes einen optimalen Wert für den Moduswechsel der Kupplungseinrichtung
erreicht hat.
Mit anderen Worten beginnt die Steuereinheit das Verbinden der einen
Kupplung, bevor das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes, das in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand (oder dem entsprechenden
Zielübersetzungsverhältnis) des Fahrzeugs geregelt wird, den optimalen
Wert für den Moduswechsel erreicht hat.
Wenn außerdem mit dem Verbinden der einen Kupplung auf der Basis
des Betriebs der Steuereinheit wie oben genannt begonnen wird, wird das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes weiter zu dem optimalen Wert für
den Moduswechsel eingestellt, ohne an dem Wert zu Beginn des Verbindens gehalten
zu werden. Wenn nämlich das Verbinden der einen Kupplung gestartet wird, wird
das Übersetzungsverhältnis der kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand (oder dem entsprechenden Zielübersetzungsverhältnis)
des Fahrzeugs eingestellt. Wenn also der Fahrzustand derart beschaffen ist, dass
wie oben beschrieben ein Moduswechsel resultiert, verändert sich das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes zu dem optimalen Wert für den
Moduswechsel.
Außerdem kann der optimale Wert für den Moduswechsel als
Moduswechselpunkt vorgesehen werden, der beim Entwurf bestimmt wird (als Drehsynchronisationspunkt
wie zum Beispiel ein maximaler Reduktionszustand (zum Beispiel 0,46 in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)).
Außerdem kann der optimale Wert bei Bedarf auch von dem Moduswechselpunkt abweichen
(oder als Wert in der Nähe des Moduswechselpunkts vorgesehen werden (zum Beispiel
bei ungefähr 0,46 in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)). Zum
Beispiel kann der optimale Wert auch ein Wert sein, der bestimmt wird, indem eine
Variation in dem Übersetzungsverhältnis (eine Drehmomentverschiebung)
berücksichtigt wird, die aufgrund einer Änderung im Drehmoment (eines
Durchgangsdrehmoments) auftreten würde, das durch das kontinuierlich variable
Toroidgetriebe hindurchgeht und von dem Verbinden der einen Kupplung bis zu dem
Lösen der anderen Kupplung auftritt (ein Wert, der um eine der Drehmomentverschiebung
entsprechende Größe kleiner oder größer als der Moduswechselpunkt
ist). Ob der optimale Wert kleiner oder größer vorgesehen wird, hängt
von der Richtung des Durchgangsdrehmoments, der Richtung des Moduswechsels (Niedriggeschwindigkeitsmodus
zu Hochgeschwindigkeitsmodus oder Hochgeschwindigkeitsmodus zu Niedriggeschwindigkeitsmodus)
und ähnlichem ab. Außerdem kann der Wert, um den der optimale Wert von
dem Moduswechselpunkt abweicht (zum Beispiel im Fall eines optimalen Wert von 0,46
+/– a in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis, die Größe
des Korrekturwerts a), in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand des Fahrzeugs
und ähnlichem variiert (geregelt) werden. Es kann also ein Wert, der den Gangwechselruck
vor oder nach dem Moduswechsel unabhängig von dem Drehmoment auf ein Minimum
reduzieren kann, mit anderen Worten ein Wert, der den Gangwechselruck auf ein Minimum
reduzieren kann, wenn eine Übersetzungsverhältnissteuerung in Übereinstimmung
mit dem nach dem Moduswechsel resultierenden Modus gestartet wird, als optimaler
Wert für den Moduswechsel verwendet werden.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird das Verbinden
der einen Kupplung vorzugsweise unter der Bedingung begonnen, dass eine geschätzte
Zeitdauer, die voraussichtlich benötigt wird, bis das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes den optimalen Wert für den Moduswechsel
von dem aktuellen Wert aus erreicht, der aus dem aktuellen Übersetzungsverhältnis
und der Geschwindigkeitsänderung des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
erhalten wird, gleich oder kleiner als eine Zeitverzögerung der einen Kupplung
bestimmt wird (Erreichungszeit ≤ Zeitverzögerung).
Insbesondere wird in dem Niedriggeschwindigkeitsmodus, in dem die
Niedriggeschwindigkeitskupplung verbunden und die Hochgeschwindigkeitskupplung gelöst
ist, das Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung unter der Bedingung begonnen,
dass die geschätzte Erreichungszeit gleich oder kleiner als die Verzögerungszeit
der Hochgeschwindigkeitskupplung bestimmt wird.
Dagegen wird in dem Hochgeschwindigkeitsmodus, in dem die Hochgeschwindigkeitskupplung
verbunden und die Niedriggeschwindigkeitskupplung gelöst ist, das Verbinden
der Niedriggeschwindigkeitskupplung unter der Bedingung begonnen, dass die geschätzte
Erreichungszeit gleich oder kleiner als die Verzögerungszeit der Niedriggeschwindigkeitskupplung
bestimmt wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Verzögerungszeit
als geschätzte Zeitdauer vorgesehen, die voraussichtlich zwischen dem Erzeugen
(Ausgeben) eines Signals aus der Steuereinheit, das das Verbinden der einen Kupplung
anweist, und dem Ansteigen des in die eine Kupplung (die Niedriggeschwindigkeitskupplung
oder die Hochgeschwindigkeitskupplung) eingeführten Öldrucks zu einem
ausreichenden Wert zum Durchführen einer Leistungsübertragung benötigt
wird. Mit anderen Worten wird die Verzögerungszeit als geschätzte Zeitdauer
vorgesehen, die voraussichtlich zwischen der Betätigung eines Solenoidschaltventils
(Solenoidventils) zum Schalten der Zu- und Abfuhr von Drucköl zu und von der
einen Kupplung auf der Basis des Signals bis zu dem Zeitpunkt benötigt wird,
zu dem der Öldruck ausreicht, um die in das Innere einer Hydraulikkammer der
einen Kupplung einzuführende Leistung zu übertragen. Es ist zu beachten,
dass die Verzögerungszeit zuvor durch Experimente, Simulationen und ähnliches
erhalten werden kann, um in einem Speicher der Steuereinheit gespeichert zu werden.
Außerdem kann die Verzögerungszeit auch zu einem entsprechenden Wert in
Übereinstimmung mit einer Öltemperatur (einer Zustandsgröße)
auf der Basis einer die Verzögerungszeit beeinflussenden Zustandsgröße
wie etwa einer Öltemperatur eines in die Hydraulikkammer der Hochgeschwindigkeits-
und Niedriggeschwindigkeitskupplungen eingeführten Drucköls geregelt werden.
Wenn zum Beispiel die Temperatur des Öls hoch ist und die Viskosität
des Öls gering ist, ist der Widerstand gegenüber dem Fluss des Drucköls
durch einen Öldurchgang klein, sodass die Zeitdauer zwischen dem Beginn und
dem Ende des Verbindens der einen Kupplung kurz wird. Je höher also die Öltemperatur
steigt, desto kürzer ist die Verzögerungszeit. Wenn dagegen die Temperatur
des Öls niedrig ist und die Viskosität hoch ist, ist der Widerstand gegenüber
dem Fluss des Drucköls durch den Öldurchgang groß, sodass die Zeitdauer
zwischen dem Beginn und dem Ende des Verbindens der einen Kupplung lang wird. Je
niedriger also die Öltemperatur sinkt, desto länger wird die Verzögerungszeit.
In jedem Fall wird zuvor eine Beziehung zwischen den Öltemperaturen und den
Zeitverzögerungen in Entsprechung zu den Öltemperaturen durch Experimente,
Simulationen und ähnliches erhalten und in dem Speicher der Steuereinheit in
der Form einer Map oder von Berechnungsformeln gespeichert. Unter Verwendung der
Map oder der Berechnungsformeln kann dann eine der Zustandgröße (Öltemperatur)
entsprechende Zeitverzögerung erhalten werden, um den Zeitpunkt
des Verbindens der einen Kupplung in Übereinstimmung mit der derart erhaltenen
Verzögerungszeit zu regeln. Es ist zum Beispiel zu beachten, dass die Verzögerungszeit
und die Zustandsgröße (Öltemperatur) ständig während des
Fahrzeugbetriebs gemessen werden können, sodass die Steuereinheit einen optimalen
Wert lernen kann (die Map oder ähnliches in Übereinstimmung mit den gemessenen
Werten modifizieren kann).
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird der Zeitpunkt
zum Beginnen der Verbindung der einen Kupplung in Obereinstimmung mit einer Drosselposition
zu diesem Zeitpunkt korrigiert. Der Zeitpunkt zum Beginnen des Verbindens der einen
Kupplung, der aus einer Beziehung zwischen der Erreichungszeit und der Verzögerungszeit
durch das Korrigieren der Verzögerungszeit oder der Erreichungszeit in Übereinstimmung
mit der Drosselposition erhalten wird, wird dann zu einem optimalen Wert in Entsprechung
zu der Drosselposition geregelt (korrigiert).
Insbesondere wenn die Drosselposition in dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
groß ist, wird die Erreichungszeit kurz. Deshalb wird bei einer größeren
Drosselposition eine Korrektur vorgenommen, sodass die Erreichungszeit kurz wird
(oder die Verzögerungszeit lang wird), damit der Zeitpunkt des Verbindens der
Hochgeschwindigkeitskupplung früher auftritt. Wenn dagegen die Drosselposition
klein ist, wird die Erreichungszeit lang. Deshalb wird bei einer kleineren Drosselposition
eine Korrektur vorgenommen, sodass die Erreichungszeit lang wird (oder die Verzögerungszeit
kurz wird), damit der Zeitpunkt des Verbindens der Hochgeschwindigkeitskupplung
später auftritt. Außerdem kann auch eine Beziehung wie die zwischen der
Drosselposition und der Erreichungszeit oder Verzögerungszeit in Entsprechung
zu der Drosselposition und damit der entsprechende Zeitpunkt (eine Korrekturgröße
desselben) für den Beginn des Verbindens der Hochgeschwindigkeitskupplung gespeichert
werden, sodass nicht nur der Zeitpunkt für den Beginn des Verbindens der einen
Kupplung zu der korrekten Erreichungszeit in Bezug auf die Drosselposition geregelt
(korrigiert) wird, sondern die Steuereinheit auch die erforderliche Regelung oder
Korrektur lernen kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung bestimmt die Steuereinheit
auf der Basis einer Änderung in dem durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe
hindurchgehenden Drehmoment, dass beide Kupplungen (die Niedriggeschwindigkeits-
und die Hochgeschwindigkeitskupplung) gleichzeitig verbunden sind. Dann wird die
bis dahin verbundene andere Kupplung unter der Bedingung gelöst, dass durch
die oben genannte Bestimmung bestimmt wird, dass beide Kupplungen gleichzeitig verbunden
sind.
Ob beide Kupplungen gleichzeitig verbunden sind, wird vorzugsweise
auf der Basis davon bestimmt, ob das durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe
hindurchgehende Drehmoment (das Durchgangsdrehmoment) gleich 0 geworden ist (neunter
Aspekt der Erfindung), ob das durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe hindurchgehende
Drehmoment um eine vorbestimmte Größe in Richtung auf 0 geändert
hat (zehnter Aspekt der Erfindung) und/oder ob sich das Drehmoment mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit (oder schneller) in Richtung auf 0 geändert hat (elfter Aspekt
der Erfindung).
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Modus
vorgesehen, in dem ein Getriebeneutralzustand realisiert werden kann, in dem eine
Ausgangswelle gestoppt ist, während sich eine Eingangswelle weiterhin in einer
Richtung drehen kann.
Wenn wie oben beschrieben bei dem kontinuierlich variablen Getriebe
der Erfindung der Moduswechsel auftritt, wird das Verbinden der bis dahin gelösten
Kupplung in Übereinstimung mit der Verzögerungszeit (der geschätzten
Zeitdauer, die voraussichtlich zwischen dem Beginn und dem Ende des Verbindens benötigt
wird) der einen Kupplung begonnen, bevor das Übersetzungsverhältnis des
kontinuierlich variablen Toroidgetriebes den optimalen Wert (zum Beispiel den Moduswechselpunkt
(den Drehsynchronisationspunkt) oder den entsprechenden Wert nahe dem Moduswechselpunkt)
für das Durchführen des Moduswechsels erreicht hat. Deshalb kann das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes unmittelbar vor dem vollständigen
Verbinden der einen Kupplung zu dem optimalen Wert für den Moduswechsel geregelt
werden. Daraus resultiert, dass die Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das
Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes den
optimalen Punkt für das Durchführen des Moduswechsels wie oben beschrieben
erreicht hat, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Übersetzungsverhältnissteuerung
in Übereinstimmung mit dem nach dem Moduswechsel resultierenden Modus gestartet
werden kann, verkürzt werden kann, wodurch die Zeitdauer, während der
keine Geschwindigkeitsänderung in dem kontinuierlich variablen Toroidgetriebe
stattfindet, verkürzt wird. Mit anderen Worten kann die Zeitdauer für
den Moduswechsel, die der Zeitdauer entspricht, während welcher keine Geschwindigkeitsänderung
in dem kontinuierlich variablen Toroidgetriebe stattfindet, unabhängig von
(der Länge) der Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt des Beginns des Verbindens
der einen Kupplung und dem Zeitpunkt des Lösens der anderen Kupplung verkürzt
werden. Also auch wenn das Gaspedal stark niedergedrückt wird
(die Drosselposition erhöht wird), um das Fahrzeug schnell aus dem Stand zu
starten (zu beschleunigen) oder um das Fahrzeug durch ein Kickdown während
der Fahrt des Fahrzeugs wesentlich zu beschleunigen, kann vermieden werden, dass
eine durch den Fahrer gewünschte Beschleunigung nicht erhalten wird (die Beschleunigungsleistung
verschlechtert wird).
Indem außerdem wie in dem zweiten Aspekt der Erfindung beschrieben
damit fortgefahren wird, das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes auch nach dem Beginn des Verbindens der einen Kupplung
zu regeln, kann das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen
Getriebes zu dem optimalen Wert für den Moduswechsel in einem Zustand geregelt
werden, in dem die eine Kupplung vollständig verbunden wurde (sodass beide
Kupplungen gleichzeitig verbunden sind). Wenn wie insbesondere in dem dritten bis
fünften Aspekt der Erfindung beschrieben das Verbinden der einen Kupplung unter
der Bedingung begonnen wird, dass die geschätzte Erreichungszeit, die voraussichtlich
benötigt wird, bis das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes den optimalen Wert für den Moduswechsel erricht,
gleich oder kleiner als die geschätzte Zeitverzögerung ist, die zwischen
dem Beginn und dem Ende des Verbindens der einen Kupplung erforderlich ist, kann
das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
unmittelbar vor dem vollständigen Verbinden der einen Kupplung zu dem optimalen
Wert für den Moduswechsel geregelt werden. Dadurch kann ein Gangwechselruck
während des Moduswechsels verhindert werden, sodass ein sanfter Moduswechsel
durchgeführt werden kann.
Wenn außerdem wie in dem sechsten Aspekt der Erfindung beschrieben
die Zeitverzögerung in Übereinstimmung mit der Öltemperatur (Zustandsgröße)
geregelt wird, kann die für den Moduswechsel benötigte Zeitdauer korrekt
in Entsprechung zu der Öltemperatur und damit zu dem Zustand des Fahrzeug vorgesehen
werden. Unabhängig von der Öltemperatur (zum Beispiel davon, ob die Öltemperatur
hoch oder niedrig ist), kann der Zeitpunkt, zu dem das Verbinden der einen Kupplung
begonnen wird, korrekt vorgesehen werden, sodass verhindert werden kann, dass die
eine Kupplung bereits vollständig verbunden wurde, bevor das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes den optimalen Wert für den Moduswechsel
erreicht, oder die Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebs den optimalen Punkt für das Durchführen
des Moduswechsels erreicht, und dem Zeitpunkt, zu dem die eine Kupplung vollständig
verbunden wurde, länger als notwendig ist. Und auch wenn wie in dem siebten
Aspekt der Erfindung beschrieben der Zeitpunkt zum Beginnen des Verbindens der einen
Kupplung in Übereinstimmung mit der Drosselposition korrigiert wird, kann die
für den Moduswechsel benötigte Zeitdauer korrekt in Entsprechung zu der
Drosselposition und damit zu dem Fahrzustand des Fahrzeugs vorgesehen werden. Unabhängig
von der Drosselposition (davon, ob die Drosselposition groß oder klein ist),
kann der Zeitpunkt, zu dem mit dem Verbinden der einen Kupplung begonnen wird, korrekt
vorgesehen werden, wodurch verhindert werden kann, dass die eine Kupplung bereits
vollständig verbunden wurde, bevor das Übersetzungsverhältnis des
kontinuierlich variablen Toroidgetriebes den optimalen Wert für den Moduswechsel
erreicht hat, oder die Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebs den optimalen Punkt für das Durchführen
des Moduswechsels erreicht, und dem Zeitpunkt, zu dem die eine Kupplung vollständig
verbunden wurde, länger als notwendig ist.
Wenn außerdem wie in den achten bis elften Aspekten der Erfindung
beschrieben die gleichzeitige Verbindung beider Kupplungen auf der Basis der Änderung
in dem durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe hindurchgehenden Drehmoment
bestimmt wird, kann verhindert werden, dass die bis dahin verbundene andere Kupplung
gelöst wird, während die beiden Kupplungen nicht gleichzeitig verbunden
sind (die eine Kupplung vollständig verbunden wurde). Mit anderen Worten wird
das Auftreten eines Zustands, in dem keine der beiden Kupplungen vollständig
verbunden ist (d.h. die Leistungsübertragung deaktiviert ist) verhindert, sodass
zum Beispiel eine wesentliche Erhöhung der Motorgeschwindigkeit in einem derartigen
Zustand verhindert werden kann. Außerdem kann im Gegensatz zu dem oben beschriebenen
Zustand die Fortsetzung einer gleichzeitigen Verbindung beider Kupplungen über
eine längere Zeitdauer als erforderlich ohne Lösung der anderen Kupplung
verhindert werden, nachdem beide Kupplungen verbunden wurden.
Es ist zu beachten, dass die Änderung in dem durch das kontinuierlich
variable Toroidgetriebe hindurchgehenden Drehmoment (dem Durchgangsdrehmoment) durch
Öldrucksensoren erhalten wird, die herkömmlich zum Erfassen des Durchgangsdrehmoments
platziert sind. Das Durchgangsdrehmoment kann als eine Änderung in dem Differenzdruck
zwischen einem Paar von Hydraulikkammern eines Hydraulikstellglieds, das Leistungsrollen
haltende Halteglieder (Zapfen) in den Axialrichtungen der Zapfenwellen verschiebt,
durch Öldrucksensoren erhalten werden, die in dem Paar von Hydraulikkammern
vorgesehen sind. Deshalb müssen zum Beispiel keine zusätzlichen Öldrucksensoren
zum Erfassen der Drücke in den Hydraulikkammern der Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeitskupplungen separat zu den oben genannten Öldrucksensoren
vorgesehen werden, um zu bestimmen, ob die Niedriggeschwindigkeits- und die Hochgeschwindigkeitskupplung
beide gleichzeitig verbunden sind, wodurch verhindert wird, dass der Aufbau des
kontinuierlich variablen Getriebes kompliziert wird und die Kosten desselben erhöht
werden.
Wenn wie in dem zwölften Aspekt der Erfindung beschrieben ein
Aufbau verwendet wird, der einen Modus zum Realisieren eines Getriebeneutralzustands
umfasst, in dem die Ausgangswelle gestoppt ist, während sich die Eingangswelle
weiter in einer Richtung drehen kann, wird der Moduswechsel zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
und dem Hochgeschwindigkeitsmodus bei einer niedrigen Geschwindigkeit durchgeführt.
Folglich kann das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes einfach jedes Mal den Moduswechselpunkt erreichen, wenn das Fahrzeug
startet und stoppt, wobei es noch wichtiger ist, den Moduswechsel schnell und sanft
durchzuführen, und deshalb die Vorteile der Erfindung deutlicher zu tragen
kommen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Blockdiagramm eines kontinuierlich variablen
Getriebes, das ein Beispiel einer Ausführungsform der Erfindung zeigt.
2 zeigt schematisch einen Hydraulikkreis in dem kontinuierlich
variablen Getriebe.
3 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem
Übersetzungsverhältnis eines kontinuierlich variablen Toroidgetriebes,
einem Schaltzustand der Niedriggeschwindigkeitskupplungs- und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventile,
dem Verbinden und dem Lösen der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
und einem Differenzdruck zwischen einem Paar von Hydraulikkammern eines Stellglieds
zeigt.
4 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb des Beispiels
der Erfindung zeigt.
5 ist ein Flussdiagramm einer Moduswechseloperation.
6 ist ein Flussdiagramm einer Moduswechsel-Stoppoperation.
7 ist ein 3 ähnliches
Diagramm, das einen Fall zeigt, in dem eine Moduswechsel-Zeitdauer verlängert
ist.
8 ist ein Diagramm, das zeigt, wie sich jeder Teil
ändert, wenn die in 7 gezeigte Steuerung in einem
tatsächlichen Fahrzeug durchgeführt wird.
9 ist ein Blockdiagramm eines herkömmlichen kontinuierlich
variablen Getriebes.
10 zeigt schematisch einen Hydraulikkreis in dem kontinuierlich
variablen Getriebe.
11 ist ein Diagramm, das ein Beispiel für eine
Korrelation zwischen dem Geschwindigkeitsverhältnis des kontinuierlich variablen
Getriebes insgesamt und dem Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes zeigt.
12 ist ein Diagramm, das ein anderes Beispiel für
die Korrelation zeigt.
Ausführliche Beschreibung von beispielhaften Ausführungsformen
der Erfindung
1 bis 6 zeigen eine Ausführungsform
der Erfindung. Zu den Merkmalen der Erfindung gehört, dass eine Verlängerung
der zum Durchführen eines Moduswechsels zwischen einem Niedriggeschwindigkeitsmodus
und einem Hochgeschwindigkeitsmodus benötigte Zeitdauer (der Zeitdauer, während
der keine Geschwindigkeitsänderung in einem kontinuierlich variablen Toroidgetriebe
4 stattfindet) verhindert wird, indem ein Zeitpunkt zum Beginnen des Verbindens
einer bis dahin gelösten Kupplung (einer Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 oder einer Hochgeschwindigkeitskupplung 8) derart vorgesehen
wird, dass der Moduswechsel schnell und sanft durchgeführt werden kann. Weil
der Aufbau und die Funktion der anderen Teile der Ausführungsform ähnlich
wie in dem herkömmlichen Aufbau von 9 und
10 beschaffen sind, wird hier weitgehend auf eine wiederholte
Beschreibung derselben verzichtet und werden im Folgenden hauptsächlich die
charakteristischen Teile dieser Ausführungsform beschrieben. Es ist zu beachten,
das in dieser Ausführungsform die Beziehung zwischen dem Geschwindigkeitsverhältnis
(dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis) eines kontinuierlich
variablen Getriebes insgesamt und dem Übersetzungsverhältnis (dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)
eines kontinuierlich variablen Toroidgetriebes wie in 12
gezeigt beschaffen ist. Dies wird implementiert, indem das Reduktionsverhältnis
von zum Beispiel einer Planetengetriebeeinheit 5 oder das Zahnverhältnis
von Leistungsübertragungszahnrädern entsprechend vorgesehen wird.
Indem in der vorliegenden Ausführungsform die entsprechenden
Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen 7,
8 auf der Basis von Steuersignalen aus einer Steuereinheit 16
geschaltet werden, werden ein Niedriggeschwindigkeitsmodus, in dem das Reduktionsverhältnis
erhöht ist (einschließlich des Getriebeneutralzustands), und ein Hochgeschwindigkeitsmodus,
in dem das Reduktionsverhältnis vermindert ist, realisiert. Das Verbinden und
Lösen der entsprechenden Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 wird also frei durch die Niedriggeschwindigkeitskupplungs-
und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventile 33, 34
geschaltet, deren Stromversorgung auf der Basis von Steuersignalen aus der Steuereinheit
16 gesteuert wird. Die Niedriggeschwindigkeitskupplungs- und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventiile
33, 34 sind derart beschaffen, dass ihre Spulen bei einer Stromversorgung
der Solenoide verschoben werden, wobei das Lösen und Verbinden der entsprechenden
Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen 7,
8 geschaltet wird, indem die Einfuhrzustände von Druckölen in
das Innere von Hydraulikkammern der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 auf der Basis einer Verschiebung der Spulen geschaltet werden.
Wenn zum Beispiel die Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 verbunden
werden soll, während die Hochgeschwindigkeitskupplung 8 gelöst
ist (wenn der Niedriggeschwindigkeitsmodus realisiert wird), werden die Niedriggeschwindigkeitskupplung
und die Hochgeschwindigkeitskupplung 33, 34 nicht mit Strom versorgt,
sodass die entsprechenden Spulen der Solenoidschaltventile 33,
34 durch die elastischen Kräfte von Federn in 2
nach rechts verschoben werden (zu der linken Hälfte des Symbols für jede
Spule). Daraus resultiert, dass Öl in die Hydraulikkammer der Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 eingeführt wird, sodass die Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 verbunden wird, während die Hydraulikkammer der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 mit einem Ölreservoir 28 kommunizieren kann, sodass die
Hochgeschwindigkeitskupplung 8 gelöst ist.
Wenn dagegen die Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 gelöst
werden soll, während die Hochgeschwindigkeitskupplung 8 verbunden
ist (wenn der Hochgeschwindigkeitsmodus realisiert wird), werden die Niedriggeschwindigkeitskupplungs-
und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventile 33, 34
mit Strom versorgt, sodass die entsprechenden Spulen der Solenoidschaltventile
33, 34 gegen die elastischen Kräfte der Federn in
2 nach links (zu der rechten Hälfte des Symbols
für jede Spule) verschoben werden. Daraus resultiert, dass die Hydraulikkammer
der Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 mit einem Ölreservoir
28 kommunizieren kann, sodass die Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 gelöst wird, während Öl in die Hydraulikkammer der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 eingeführt wird, sodass die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 verbunden wird.
Außerdem wird in dieser Ausführungsform ein Moduswechsel
zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus und dem Hochgeschwindigkeitsmodus wie
zum Beispiel in 3 gezeigt durchgeführt. Es ist
zu beachten, dass 3 beispielhaft einen Betriebszustand
der einzelnen Teile während eines Moduswechsels von dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
zu dem Hochgeschwindigkeitsmodus bei einer Beschleunigung (bei einem Niederdrücken
des Gaspedals) zeigt. In dieser Ausführungsform werden die folgenden Funktionen
in der Steuereinheit 16 vorgesehen, um den Moduswechsel von 3
durchzuführen. Es ist zu beachten, dass 3 den
Moduswechsel von dem Niedriggeschwindigkeitsmodus zu dem Hochgeschwindigkeitsmodus
zeigt, wobei ein Moduswechsel von dem Hochgeschwindigkeitsmodus zu dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
im wesentlichen gleich ist, außer dass die Vorgänge in Verbindung mit
der Niedriggeschwindigkeitskupplung und der Hochgeschwindigkeitskupplung umgekehrt
sind. Die folgende Beschreibung beschränkt sich der Einfachheit halber hauptsächlich
auf den Moduswechsel von dem Niedriggeschwindigkeitsmodus zu dem Hochgeschwindigkeitsmodus.
Zuerst sieht die Steuereinheit 16 eine erste Funktion vor,
in der ein Moduswechsel zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus und dem Hochgeschwindigkeitsmodus
durchgeführt wird, wobei nach dem Verbinden der bis dahin gelösten Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 oder Hochgeschwindigkeitskupplung 8 die bis dahin verbundene
andere Kupplung gelöst wird. Wenn nämlich der Moduswechsel von dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
zu dem Hochgeschwindigkeitsmodus wie in 3 gezeigt durchgeführt
wird, sieht die Steuereinheit 16 vor, dass die Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 gelöst wird, nachdem die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 verbunden wurde. Wenn dagegen ein Moduswechsel von dem Hochgeschwindigkeitsmodus
zu dem Niedriggeschwindigkeitsmodus durchgeführt wird (nicht gezeigt), sieht
die Steuereinheit 16 vor, dass die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 gelöst wird, nachdem die Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 verbunden wurde.
Weiterhin sieht die Steuereinheit 16 in dieser Ausführungsform
eine zweite Funktion vor, in der mit dem Verbinden einer bis dahin gelösten
Kupplung (der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 in 3)
begonnen wird (die Stromversorgung des Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils
34 aktiviert wird), bevor ein Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4, das in Übereinstimmung mit einem Fahrzustand
des Fahrzeugs (oder einem entsprechenden Zielübersetzungsverhältnis) geregelt
wird, einen optimalen Wert für das Durchführen des Moduswechsels (einen
Punkt A in 3, zum Beispiel 0,46 in einem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)
erreicht, oder an einem Punkt B in 3 (zum Beispiel
0,60 in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis). Dann wird eine Reduktion
der für den Moduswechsel benötigten Zeitdauer (der Zeitdauer, während
der keine Geschwindigkeitsänderung in dem kontinuierlich variablen Toroidgetriebe
4 stattfindet), durch die Funktion vorgesehen. Wie oben mit Bezug auf den
Stand der Technik beschrieben, soll im Folgenden ein Fall beschrieben werden, in
dem die für den Moduswechsel benötigte Zeitdauer lang ist (was nachteilig
ist), bevor die Merkmale der vorliegenden Erfindung erläutert werden. Wie
3 zeigt auch 7 beispielhaft
einen Betriebszustand der einzelnen Teile während eines Moduswechsels von dem
Niedriggeschwindigkeitsmodus zu dem Hochgeschwindigkeitsmodus bei einer Beschleunigung
(bei einem Niederdrücken des Gaspedals).
Bei dem Moduswechsel von 7 wird mit dem
Verbinden der bis dahin gelösten Hochgeschwindigkeitskupplung 7 beginnen
(die Stromversorgung des Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenodidschaltventils
34 aktiviert), wenn das Übersetzungsverhältnis eines kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4 einen Modusschaltpunkt (einen Punkt A in
7, zum Beispiel 0,46 in einem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)
erreicht hat. Außerdem wird die bis dahin verbundene Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer seit dem Beginn des Verbindens
der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 (zum Beispiel nach Ablauf einer entsprechenden
Zeitdauer in Übereinstimmung mit einer Öltemperatur) gelöst, wodurch
eine Zeitdauer sichergestellt wird, während welcher die Niedriggeschwindigkeits-
und die Hochgeschwindigkeitskupplungen 7, 8 gleichzeitig verbunden
sind. Wie in dem Abschnitt mit Bezug auf den Stand der Technik beschrieben, ist
für das Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 eine bestimmte
Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt, zu dem mit dem Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 begonnen wird, und dem Zeitpunkt, zu dem die Hochgeschwindigkeitskupplung
8vollständig verbunden ist, in Übereinstimmung mit einem durch
das Durchführen des Moduswechsels herbeigeführten Zustand oder in Übereinstimmung
mit einer Öltemperatur und den Temperatureigenschaften eines Reibungsmaterials
der Kupplung 8 erforderlich (wird eine Verzögerung der Öldruckreaktion
verursacht), wobei diese Zeitdauer weiterhin durch die unvermeidliche Verzögerung
der mechanischen Reaktion verlängert wird. Wenn also ein Moduswechsel wie der
von 7 durchgeführt wird, muss das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 zwischen dem Zeitpunkt,
zu dem mit dem Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 begonnen wird,
und dem Zeitpunkt, zu dem die Hochgeschwindigkeitskupplung 8 vollständig
verbunden ist, d.h. zwischen dem Punkt A und dem Punkt C in 7
an dem Moduswechselpunkt gehalten werden. Deshalb wird die Zeitdauer, während
der keine Geschwindigkeitsänderung in dem kontinuierlich variablen Toroidgetriebe
4 stattfindet, lang, sodass auch die Zeitdauer für das Durchführen
des Moduswechsels lang wird. Es ist zu beachten, dass 8
eine Änderung in dem Zustand jedes Teils während des wie oben beschrieben
durchgeführten Moduswechsel von 7 zeigt.
In der vorliegenden Ausführungsform dagegen wird wie in
3 gezeigt mit dem Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 begonnen, bevor das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4 den optimalen Punkt für das Durchführen
des Moduswechsels (den Punkt A in 3) erreicht hat.
Insbesondere wird mit dem Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung 8
an dem Punkt B von 3 auf der Basis einer zuvor erhaltenen
Zeitverzögerung der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 oder auf der Basis
einer Zeitverzögerung, die voraussichtlich zwischen dem Zeitpunkt, zu dem mit
dem Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 begonnen wird, und dem
Zeitpunkt, zu dem die Hochgeschwindigkeitskupplung 8 vollständig verbunden
ist, benötigt wird, begonnen (wird das Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil
34 aktiviert). Obwohl dann mit dem Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 begonnen wird, wird das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4 weiterhin zu dem optimalen Wert für den
Moduswechsel (in Übereinstimmung mit dem Zielübersetzungsverhältnis
in Entsprechung zu dem Fahrzustand des Fahrzeugs) geregelt und nicht an dem Wert
zu Beginn des Moduswechsels gehalten. Aus dem Vergleich von 7
wird deutlich, dass dadurch die Zeitdauer, während der keine Geschwindigkeitsänderung
in dem kontinuierlich variablen Toroidgetriebe 4 stattfindet (die Zeitdauer
zwischen dem Punkt A und dem Punkt C von 3 und
7) verkürzt werden kann, sodass die für das
Durchführen des Moduswechsels benötigte Zeitdauer verkürzt werden
kann.
In der Ausführungsform mit der oben beschriebenen Konfiguration
wird der Zeitpunkt zum Beginnen des Verbindens der bis dahin gelösten Hochgeschwindigkeitskupplung
8 wie folgt erhalten. Während das Fahrzeug fährt (wenigstens
während das Fahrzeug mit dem Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4 in Nachbarschaft zu dem optimalen Wert für
den Moduswechsel (zum Beispiel dem Moduswechselpunkt) gefahren wird), wird eine
geschätzte Erreichungszeit, die voraussichtlich benötigt wird, bis das
Übersetzungsverhältnis der kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
4 den optimalen Wert für den Moduswechsel von einem Wert zu einem
aktuellen Zeitpunkt aus erreicht, jederzeit aus dem aktuellen Übersetzungsverhältnis
und der Geschwindigkeitsänderung des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
4 erhalten. Es ist zu beachten, dass das Übersetzungsverhältnis
aus einem Verhältnis der durch Eingangsscheiben- und Ausgangsscheiben-Drehsensoren
37, 38 erfassten Drehgeschwindigkeiten der Eingangs- und Ausgangsscheiben
10, 11 oder aus einer Korrelation zwischen einer zuvor erhaltenen
Schrittposition eines Schrittmotors 17 und einem Übersetzungsverhältnis
erhalten werden kann. Außerdem wird die Geschwindigkeitsänderung als eine
Variation des Übersetzungsverhältnisses pro Zeiteinheit durch die Überwachung
einer Änderung im Übersetzungsverhältnis erhalten. Dann wird das
Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 unter der Bedingung begonnen
(wird das Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil 34 aktiviert),
dass die Erreichungszeit, die aus dem aktuellen Übersetzungsverhältnis
und der Geschwindigkeitsänderung wie oben beschrieben erhalten wird, gleich
oder kleiner als die Verzögerungszeit der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 bestimmt wird (Erreichungszeit ≤ Verzögerungszeit), wobei
diese Bestimmung vorgenommen wird, indem die Erreichungszeit mit der Verzögerungszeit
verglichen wird.
In dieser Ausführungsform wird die Verzögerungszeit als
geschätzte Zeitdauer vorgesehen, die voraussichtlich erforderlich ist, bis
ein in die Hochgeschwindigkeitskupplung 8 eingeführter Öldruck
zu einem ausreichenden Wert steigt, um eine Leistungsübertragung durchzuführen,
nachdem ein Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil 34 zum Verbinden
der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 betätigt wurde (die Stromversortung
desselben aktiviert wurde). Außerdem wird die Zeitverzögerung zu einem
Wert geregelt, der einer die Zeitverzögerung beeinflussenden Zustandsgröße
wie etwa der Öltemperatur entspricht. Die Öltemperatur ist die Temperatur
des Drucköls, das in die Hydraulikkammern der Niedriggeschwindigkeits- und
Hochgeschwindigkeitskupplungen 7, 8 eingeführt wird. Je höher
nämlich die Öltemperatur ist, desto kürzer ist die Zeitverzögerung
zwischen dem Beginn und dem Ende des Verbindens der Niedriggeschwindigkeits- und
der Hochgeschwindigkeitskupplungen 7, 8. Und je niedriger die
Öltemperatur ist, desto länger ist die Verzögerungszeit. In dieser
Ausführungsform wird eine Beziehung zwischen Öltemperaturen und entsprechenden
Zeitverzögerungen in Reaktion auf die Öltemperaturen zuvor durch Experimente,
Simulationen und ähnliches erhalten und in einem Speicher der Steuereinheit
16 in der Form von Maps wie in den Tabellen 1, 2 gezeigt
gespeichert. Außerdem werden die Öltemperatur und die Verzögerungszeit
ständig während der Fahrt des Fahrzeugs gemessen, sodass die Steuereinheit
16 die Beziehung zwischen der Öltemperatur und der Verzögerungszeit
lernen kann.
[Tabelle 1]
Im Niedriggeschwindigkeitsmodus sind die Zeitverzögerungen zwischen
dem Zeitpunkt, zu dem das Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil betätigt
wird, und dem Zeitpunkt, zu dem die Hochgeschwindigkeitskupplung vollständig
verbunden ist, wie folgt:
Öltemperatur [°C]
–40
–20
0
20
40
60
80
100
120
140
160
Verzögerungszeit (T_OKURE) (s)
1,7
1,65
1,57
1,43
1,25
1,18
1,05
0,97
0,91
0,09
0,89
[Tabelle 2]
Im Hochgeschwindigkeitsmodus sind die Zeitverzögerungen zwischen
dem Zeitpunkt, zu dem das Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil
betätigt wird, und dem Zeitpunkt, zu dem die Niedriggeschwindigkeitskupplung
vollständig verbunden ist, wie folgt:
Öltemperatur [°C]
–40
–20
0
20
40
60
80
100
120
140
160
Verzögerungszeit (T_OKURE) (s)
1,2
1,15
1,07
0,93
0,75
0,56
0,40
0,40
0,40
0,40
0,40
Dabei zeigt die Tabelle 1 eine Beziehung (Map) zwischen Öltemperaturen
und Zeitverzögerungen, die verwendet wird, wenn der Moduswechsel von dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
zu dem Hochgeschwindigkeitsmodus durchgeführt wird (wenn die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 verbunden wird), während die Tabelle 2 eine Beziehung (Map) zwischen
Öltemperaturen und Zeitverzögerungen zeigt, wenn der Moduswechsel von
dem Hochgeschwindigkeitsmodus zu dem Niedriggeschwindigkeitsmodus durchgeführt
wird (die Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 verbunden wird).
In dieser Ausführungsform wird eine entsprechende Zeitverzögerung
in Entsprechung zu einer Öltemperatur auf der Basis der oben beschriebenen
Map und einer durch einen Öltemperatursensor 39 erfassten Öltemperatur
erhalten, um den Zeitpunkt zum Beginnen des Verbindens der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 in Übereinstimmung mit der derart erhaltenen Zeitverzögerung
zu regeln. Das Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 wird unter
der Bedingung begonnen (die Stromversorgung des Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils
34 wird aktiviert), dass die aus dem aktuellen Übersetzungsverhältnis
und der Geschwindigkeitsänderung erhaltene Erreichungszeit gleich oder kleiner
als die Zeitverzögerung in Entsprechung zu der Öltemperatur wird (Erreichungszeit
≤ Verzögerungszeit), wobei diese Bestimmung vorgenommen wird, indem
die Verzögerungszeit mit der Erreichungszeit verglichen wird. Indem außerdem
die Verzögerungszeit in Reaktion auf die Erreichungszeit in Obereinstimmung
mit einer Drosselposition korrigiert wird, kann weiterhin der Zeitpunkt zum Beginnen
des Verbindens der Hochgeschwindigkeitskupplung 8, der aus der Beziehung
zwischen der Erreichungszeit und der Verzögerungszeit erhalten wird, zu einem
optimalen Wert in Entsprechung zu der Drosselposition geregelt (korrigiert) werden.
Weiterhin sieht die Steuereinheit in dieser Ausführungsform eine
dritte Funktion vor, in der die gleichzeitige Verbindung der Hochgeschwindigkeitskupplung
8und der Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 nach dem oben beschriebenen
Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 auf der Basis einer Änderung
in dem durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe 4 hindurchgehenden
Drehmoment (Durchgangsdrehmoment) bestimmt wird. Wenn nämlich ein Zustand resultiert,
in dem die Niedriggeschwindigkeits- und die Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 gleichzeitig verbunden sind, ändert sich der Wert des
Durchgangsdrehmoments von einem Wert in einem Zustand, in dem nur die andere Kupplung
verbunden ist, zu einem Wert O. Deshalb kann durch das Erfassen einer Änderung
in dem Durchgangsdrehmoment wie oben beschrieben bestimmt werden, ob die Niedriggeschwindigkeits-
oder Hochgeschwindigkeitskupplungen 7, 8 gleichzeitig verbunden
sind oder nicht. Dann wird in dieser Ausführungsform das Durchgangsdrehmoment
aus einem Differenzdruck zwischen einem Paar von Hydraulikkammern 35a,
35b in einem Hydraulikstellglied 13 zum Verschieben von Leistungsrollen
12 haltenden Haltegliedern (Zapfen) in den Axialrichtungen der Zapfenwellen
erhalten, wobei der Differenzdruck ein Wert in Entsprechung zu dem Durchgangsdrehmoment
ist. Deshalb sind Öldrucksensoren 36 (36a, 36b in
2) jeweils in den Hydraulikkammern 35a,
35b vorgesehen, wobei die Erfassungssignale der Öldrucksensoren
36a, 36b in die Steuereinheit 16 eingegeben werden.
Eine gleichzeitige Verbindung der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 wird in Übereinstimmung mit dem Differenzdruck zwischen
dem Paar von Hydraulikkammern 35a, 35b bestimmt, wobei die bis
dahin verbundene Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 unter der Bedingung
gelöst wird, dass die Bestimmung positiv erfolgt.
Wenn nämlich wie oben beschrieben die Erreichungszeit, die voraussichtlich
erforderlich ist, bis das Übersetzungsverhältnis der
kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 den Moduswechselpunkt erreicht,
gleich oder kleiner als die Verzögerungszeit bestimmt wird, die voraussichtlich
zwischen dem Zeitpunkt, zu dem mit dem Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 begonnen wird, und dem Zeitpunkt, zu dem die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 vollständig verbunden ist benötigt wird (Erreichungszeit ≤
Verzögerungszeit), wird das Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil
34 geschaltet (mit Strom versorgt). Außerdem wird der Öldruck
in der Hydraulikkammer der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 auf der Basis
der Schaltens des entsprechenden Schaltventils 34 erhöht. Und wenn
die Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen 7,
8 gleichzeitig verbunden sind, ändert sich der Differenzdruck, dessen
Wert dem Durchgangsdrehmoment entspricht, von einem aktuellen Wert (zum Beispiel
–500 kPa) zu 0.
Dann wird die gleichzeitige Verbindung der beiden Kupplungen
7, 8 auf der Basis der Änderung in dem Differenzdruck durch
die Steuereinheit 16 bestimmt. Zum Beispiel wird bestimmt, ob die beiden
Kupplungen 7, 8 gleichzeitig verbunden sind, indem geprüft
wird, ob der Differenzdruck (das Durchgangsdrehmoment) zu 0 geht oder nicht. Alternativ
hierzu kann die gleichzeitige Verbindung der Kupplungen auch bestimmt werden, indem
geprüft wird, ob sich der Differenzdruck (das Durchgangsdrehmoment) um eine
vorbestimmte Größe in Richtung auf 0 geändert hat oder ob der Differenzdruck
(das Durchgangsdrehmoment) mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit (oder schneller)
in Richtung auf 0 geändert hat. In jedem Fall wird das Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil
33 geschaltet (nicht mit Strom versorgt), um die bis dahin verbundene Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 unter der Bedingung zu lösen, dass eine gleichzeitige Verbindung
der beiden Kupplungen 7, 8 auf der Basis einer Änderung in
dem Differenzdruck bestimmt wird.
Die Funktionen der Steuereinheit 16 zum Steuern des Verbindens
und Lösens der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 in der oben beschriebenen Wiese werden im Folgenden mit Bezug
auf das Flussdiagramm von 4 beschrieben. Es ist zu
beachten, dass die in diesem Flussdiagramm gezeigten Operationen wiederholt (automatisch)
während einer Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt, zu dem ein Zündungsschalter
eingeschaltet wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Zündungsschalter ausgeschaltet
wird, ausgeführt werden, wenigstens während das Fahrzeug mit einem Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 in der Nähe des Werts
gefahren wird, bei dem der Moduswechsel durchgeführt wird (zum Beispiel in
der Nähe des Moduswechselpunkts).
Zuerst erhält die Steuereinheit 16 in Schritt
1 eine geschätzte Erreichungszeit T_MODE_CHG, die voraussichtlich
benötigt wird, bis das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4 von einem Wert zu dem aktuellen Zeitpunkt einen
optimalen Wert zum Durchführen des Moduswechsels (zum Beispiel den Moduswechselpunkt
(einen Drehsynchronisationspunkt) 0,46 in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)
erreicht. Diese Erreichungszeit T_MODE_CHG wird zum Beispiel aus der folgenden Gleichung
(1) erhalten.
T_MODE_CHG = (ecvu_Real – 0,46)/SFT_SPD(1)
wobei ecvu_Real das aktuelle Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4 ist, 0,46 der Moduswechselpunkt (Drehsynchronisationspunkt)
und SFT_SPD die aktuelle Geschwindigkeitsänderung (Variation in der Geschwindigkeit
pro Zeiteinheit, zum Beispiel 0,01/1 ms) ist.
Es ist zu beachten, dass das aktuelle Übersetzungsverhältnis
ecvu_Real wie zuvor beschrieben aus dem Verhältnis der Drehgeschwindigkeiten
der Eingangs- und Ausgangsscheiben 10, 11, die durch die Eingangsscheiben-
und Ausgangsscheiben-Drehsensoren 37, 38 oder erfasst werden,
oder aus der Korrelation zwischen der zuvor erhaltenen Schrittposition des Schrittmotors
17 und dem Übersetzungsverhältnis erhalten werden kann. Außerdem
kann die aktuelle Geschwindigkeitsänderung SFT_SPD als eine Variation des aktuellen
Übersetzungsverhältnisses ecvu_Real pro Einheitszeit (zum Beispiel
Millisekunde) erhalten werden.
Wenn die Erreichungszeit T_MODE_CHG auf diese Weise in Schritt
1 erhalten wird, wird zu Schritt 2 fortgeschritten. Wenn in Schritt
2 mit dem Verbinden einer bis dahin gelösten Kupplung (der Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 oder der Hochgeschwindigkeitskupplung 8) begonnen wird, wird
eine geschätzte Zeitverzögerung T_MODE_OIL, die voraussichtlich von dem
Beginn bis zu dem Ende der begonnenen Verbindung benötigt wird, in Übereinstimmung
mit einer Zustandgröße (einer Öltemperatur) erhalten. Die Zeitverzögerung
T_MODE_CHG wird wie folgt erhalten. Zuerst werden eine aktuelle Öltemperatur,
die durch den Öltemperatursensor 39 erfasst wird, ein aktueller Fahrmodus,
der aus den aktuellen Betriebszuständen (mit Strom versorgten Zuständen)
der Niedriggeschwindigkeitskupplungs- und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventilen
33, 34 bestimmt wird, sowie eine Öltemperatur und eine Zeitverzögerung
T_OKURE aus der Tabelle 1 oder der Tabelle 2 erhalten. Indem dann die derart erhaltene
Verzögerungszeit T_OKURE in Übereinstimmung mit einer
Drosselposition korrigiert wird, wird die Verzögerungszeit T_MODE_OIL erhalten.
Insbesondere wird diese Verzögerungszeit T_MODE_OIL unter Verwendung der folgenden
Gleichung (2) erhalten (oder wird die Verzögerungszeit T_OKURE korrigiert).
T_MODE_OIL = T_OKURE + (Drosselposition[%]/100)(2)
Wenn die Verzögerungszeit T_MODE_OIL wie oben in Schritt
2 beschrieben erhalten wird, wird zu Schritt 3 fortgeschritten,
in dem bestimmt wird, ob der Moduswechsel begonnen wurde oder nicht. Dabei wird
bestimmt, ob das Verbinden der einen bis dahin gelösten Kupplung (der Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 oder der Hochgeschwindigkeitskupplung 8) begonnen wurde. Diese
Bestimmung wird vorgenommen, indem die Erreichungszeit T_MODE_CHG mit der Verzögerungszeit
T_MODEO_IL verglichen wird, um zu prüfen, ob die Erreichungszeit T_MODE_CHG
gleich oder kleiner als die Verzögerungszeit T_MODE_OIL ist (T_MODE_CHG ≤
T_MODE_OIL). Wenn in Schritt 3 die Erreichungszeit gleich oder kleiner
als die Verzögerungszeit T_MODE_OIL (T_MODE_CHG ≤ T_MODE_OIL) bestimmt
wird, wurde der Moduswechsel gestartet. Wenn nämlich die zuvor genannte Bestimmung
aus der aktuellen Verzögerungszeit T_MODE_OIL und der Erreichungszeit T_MODE_CHG
vorgenommen wird, kann bestimmt werden, dass das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 einen Wert erreicht hat,
der dem Punkt B in 3 entspricht, der vor dem Moduswechselpunkt
A derselben Figur liegt. Dann wird zu Schritt 4 fortgeschritten, in dem
ein Moduswechsel durchgeführt wird.
Der Moduswechsel in Schritt 4 wird gemäß dem Flussdiagramm
von 5 durchgeführt. Zuerst wird in Schritt
1 von 5 der aktuelle Fahrmodus bestimmt (es
wird bestimmt, ob gerade der Niedriggeschwindigkeitsmodus verwendet wird oder nicht).
Diese Bestimmung wird auf der Basis der aktuellen Betriebszustände der Niedriggeschwindigkeitskupplungs-
und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventile 33, 34
vorgenommen. Wenn in Schritt 1 bestimmt wird, dass der aktuelle Fahrmodus
der Niedriggeschwindigkeitsmodus ist (das Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil
33 derzeit nicht mit Strom versorgt wird und das Drucköl derzeit in
die Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 eingeführt wird), wird zu Schritt
2 fortgeschritten, in dem das Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil
34 geschaltet wird (die Stromversorgung desselben aktiviert wird), um die
Hochgeschwindigkeitskupplung 8 zu verbinden. Auch wenn in dieser Ausführungsform
das Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil 34 wie oben beschrieben
geschaltet wird, wird das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes 4 zu dem optimalen Wert für den Moduswechsel geregelt,
ohne an dem Wert zu Beginn des Moduswechsel gehalten zu werden. Um daraufhin in
Schritt 3 ein durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe
4 hindurchgehendes Drehmoment (ein Durchgangsdrehmoment) zu erhalten, wird
eine Änderung in dem Differenzdruck zwischen dem Paar von Hydraulikkammern
35a, 35b des Stellglieds erhalten, die einen Wert in Entsprechung
zu dem Durchgangsdrehmoment aufweist.
Dabei wird in Schritt 4 bestimmt, ob der Differenzdruck gleich
0 wird (Differenzdruck = 0). Insbesondere wird bestimmt, ob der Differenzdruck in
einen Hysteresebereich &agr; fällt, der durch Einstellen oder ähnliches
bestimmt wird (Differenzdruck ≤ | 0 +/– &agr;|). Es ist zu beachten,
dass die Hysterese &agr; zuvor auf einen optimalen Wert gesetzt wird, der durch
Experimente oder ähnliches erhalten wird. Wenn in Schritt 4 der Differenzdruck
nicht gleich 0 wird (oder nicht in einen Bereich von 0 +/– &agr; fällt
(weil die beide Kupplungen 7, 8 noch nicht gleichzeitig verbunden
sind), wird der Prozess beendet und kehrt danach über das Ende, den Start und
die Schritte 1 bis 4 in 4 sowie den
Start (Start der Moduswechseloperation) und die Schritte 1 bis
3 von 5 zu Schritt 4 in
5 zurück. Dann wird diese Abfolge von Schritten
wiederholt, bis der Differenzdruck gleich 0 wird (oder in den Bereich von 0 +/–
&agr; fällt). Es ist zu beachten, dass wenn in einem Schritt auf dem Weg
zurück zu Schritt 4 in 5 eine von der
vorausgehenden Bestimmung unterschiedliche Bestimmung vorgenommen wird, dann zu
einem durch diese Bestimmung angewiesenen Schritt fortgeschritten wird. Wenn jedoch
in Schritt 4 bestimmt wird, dass der Differenzdruck gleich 0 geworden ist
(oder in den Bereich von 0 +/– &agr; gefallen ist) und die Niedriggeschwindigkeits-
und die Hochgeschwindigkeitskupplungen 7, 8 gleichzeitig verbunden
sind, dann wird in dem folgenden Schritt 5 bestimmt, ob das aktuelle Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 den Moduswechselpunkt (den
Drehsynchronisationspunkt, zum Beispiel den Wert in Entsprechung zu Punkt A in
3, 0,46 oder weniger in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis)
erreicht hat.
Wenn in Schritt 5 bestimmt wird, dass das Übersetzungsverhältnis
den Moduswechselpunkt nicht erreicht hat (weil eine Geschwindigkeitsänderungssteuerung
in Übereinstimmung mit dem Hochgeschwindigkeitsmodus noch nicht gestartet werden
konnte), wird der Prozess beendet und kehrt danach über das Ende, den Start
und die Schritte 1 bis 4 von 4 und
den Start (den Start der Moduswechseloperation) und die Schritte 1 bis
4 von 5 zu dem Schritt 5 von
5 zurück. Dann wird diese Abfolge von Operationen
wiederholt, bis das Übersetzungsverhältnis den Moduswechselpunkt erreicht.
Wenn eine zu der vorausgehenden Bestimmung unterschiedliche Bestimmung
auf dem Weg zurück zu Schritt 5 von 5
vorgenommen wird, schreitet der Prozess zu einem durch die vorgenommene Bestimmung
angewiesenen Schritt fort. Wenn dagegen in Schritt 5 bestimmt wird, dass
das Übersetzungsverhältnis den Moduswechselpunkt erreicht hat, dann wird
zu Schritt 6 fortgeschritten, in dem das Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil
33 geschaltet wird (die Stromversorgung desselben aktiviert wird), um die
Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 zu lösen. Dann wird in Verbindung
mit dem Beginn des Schaltens des Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils
33 eine Geschwindigkeitsänderungssteuerung in Übereinstimmung
mit dem Hochgeschwindigkeitsmodus begonnen (bzw. das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 zu einem Zielübersetzungsverhältnis
in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand des Fahrzeugmodus in dem Hochgeschwindigkeitsmodus
geregelt). Dann wird über das Ende von 5 und das
Ende von 4 zu dem Start von 4
zurückgekehrt.
Wenn dagegen in Schritt 1 von 5
bestimmt wird, dass der aktuelle Fahrmodus der Hochgeschwindigkeitsmodus ist (bzw.
die Stromversorgung des Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils
34 aktiv ist und Drucköl in die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 eingeführt wird), wird zu Schritt 7 fortgeschritten, in
dem das Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil 33 geschaltet
wird (die Stromversorgung deaktiviert wird), um die Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 zu verbinden. Obwohl das Niedriggeschwindigkeits-Solenoidschaltventil
33 auf diese Weise geschaltet wird, wird das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 zu dem optimalen Wert für
den Moduswechsel (in Übereinstimmung mit dem Zielübersetzungsverhältnis
in Entsprechung zu dem Fahrzustand des Fahrzeugs) geregelt, ohne an dem Wert zu
Beginn des Verbindens der Niedriggeschwindigkeitskuppel 7 gehalten zu werden.
Daraufhin wird in Schritt 8 ähnlich wie in Schritt 3 ein
durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe 4 hindurchgehendes Drehmoment
(ein Durchgangsdrehmoment) erhalten. Wie in dem weiter oben beschriebenen Schritt
4 wird dabei in Schritt 9 bestimmt, ob der Differenzdruck zwischen
den beiden Hydraulikkammern 33a, 33b gleich 0 ist (in den Bereich
von 0 +/– &agr; fällt). Wenn in Schritt 9 bestimmt wird,
dass der Differenzdruck gleich 0 geworden ist (in den Bereich von 0 +/– &agr;
gefallen ist) und dass die Niedriggeschwindigkeits- und die Hochgeschwindigkeitskupplung
7, 8 gleichzeitig verbunden sind, wird in Schritt 10
bestimmt, ob das aktuelle Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen
Toroidgetriebes 4 den Moduswechselpunkt (den Drehsynchronisationspunkt,
zum Beispiel einen Wert in Entsprechung zu dem Punkt A von 3,
0,46 oder weniger in dem Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis) erreicht
hat. Wenn in Schritt 10 bestimmt wird, dass das Übersetzungsverhältnis
den Moduswechselpunkt erreicht hat, wird zu Schritt 1 fortgeschritten,
in dem das Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventil 34 geschaltet
wird (die Stromversorgung desselben deaktiviert wird), um die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 zu lösen. Dann wird in Verbindung mit dem Beginn des Schaltens des
Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils 34 eine Geschwindigkeitsänderungssteuerung
gemäß dem Niedriggeschwindigkeitsmodus gestartet (bzw. das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 zu einem Zielübersetzungsverhältnis
in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand des Fahrzeugs in dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
geregelt). Dann wird über das Ende von 5 und das
Ende von 4 zu dem Start von 4
zurückgekehrt.
Wenn dagegen in Schritt 3 von 4
bestimmt wird, dass die Erreichungszeit T_MODE_CHG länger als die Verzögerungszeit
T_MODE_OIL ist (T_MODE_CHG > T_MODE_OIL), wird eine Modusschalt-Stoppoperation
durchgeführt, um den aktuellen Modus beizubehalten. Weil nämlich aus der
aktuellen Verzögerungszeit T_MODE_OIL und der Erreichungszeit T_MODE_CHG bestimmt
werden kann, dass das aktuelle Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes zum Beispiel noch nicht den Wert in Entsprechung zu dem
Punkt B in 3 erreicht hat, wird zu Schritt
5 in 4 fortgeschritten, in dem eine Moduswechsel-Stoppoperation
durchgeführt wird, um den aktuellen Modus beizubehalten. Die Moduswechsel-Stoppoperation
von 5 wird gemäß dem Flussdiagramm von
6 durchgeführt. Zuerst wird in Schritt
1 von 6 der aktuelle Fahrmodus bestimmt (es
wird bestimmt, ob derzeit der Niedriggeschwindigkeitsmodus verwendet wird oder nicht).
Diese Bestimmung wird wie in Schritt 1 von 5
auf der Basis der entsprechenden aktuellen Betriebszustände (der entsprechenden
Stromversorgungszustände) der Niedriggeschwindigkeitskupplungs- und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventile
33, 34 vorgenommen. Wenn in Schritt 1 bestimmt wird,
dass der aktuelle Fahrmodus der Niedriggeschwindigkeitsmodus ist (oder die Stromversorgung
des Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils 33 deaktiviert
ist und Drucköl in die Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 eingeführt
wird), wird zu Schritt 2 fortgeschritten. In Schritt 2 wird die
Stromversorgung des Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils
34 deaktiviert gehalten (oder deaktiviert), um die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 gelöst zu halten oder die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 zu lösen, wenn bereits mit dem Verbinden der Hochgeschwindigkeitskupplung
8 begonnen wurde. Dann kehrt der Prozess über das Ende von
6 und das Ende von 4 zu
dem Start von 4 zurück.
Wenn dagegen in Schritt 1 von 6
bestimmt wird, dass der aktuelle Fahrmodus der Hochgeschwindigkeitsmodus
ist (die Stromversorgung des Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils
34 aktiviert ist und Drucköl in die Hochgeschwindigkeitskupplung
8 eingeführt wird), wird zu Schritt 3 fortgeschritten. In
Schritt 3 wird die Stromversorgung des Niedriggeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventils
33 aktiviert gehalten (oder aktiviert), um die Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 gelöst zu halten zu oder lösen, wenn bereits mit dem Verbinden
der Niedriggeschwindigkeitskupplung 7 begonnen wurde. Dann kehrt der Prozess
über das Ende von 6 und das Ende von
4 zu dem Start von 4 zurück.
Wie oben beschrieben wird in der vorliegenden Ausführungsform
mit dem Verbinden einer bis dahin gelösten Kupplung (zum Beispiel die Hochgeschwindigkeitskupplung
8) in Übereinstimmung mit der Verzögerungszeit der Kupplung gestartet,
bevor das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
4 den optimalen Wert für den Moduswechsel (zum Beispiel 0,46 in dem
Geschwindigkeitserhöhungsverhältnis) erreicht hat. Deshalb kann das Übersetzungsverhältnis
des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 zu dem optimalen Wert für
den Moduswechsel geregelt werden, unmittelbar bevor die eine Kupplung vollständig
verbunden wird. Dadurch kann die Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Übersetzungsverhältnis
der kontinuierlich variablen Toroidgetriebes 4 den optimalen Wert für
den Moduswechsel wie oben beschrieben erreicht hat, und dem Zeitpunkt, zu dem eine
Übersetzungsverhältnissteuerung in Übereinstimmung mit dem Modus
nach dem Moduswechsel (zum Beispiel dem Hochgeschwindigkeitsmodus) begonnen wird,
verkürzt werden, sodass die zum Abschließen des Moduswechsels benötigte
Zeitdauer (die Zeitdauer, während der keine Geschwindigkeitsänderung in
dem kontinuierlich variablen Toroidgetriebe 4 stattfindet, die Zeitdauer
zwischen dem Punkt A und dem Punkt C in 3) verkürzt
werden kann. Wenn also zum Beispiel das Gaspedal stark niedergedrückt wird
(bzw. die Drosselposition erhöht wird), um das Fahrzeug schnell aus dem Stand
zu starten (oder schnell zu beschleunigen), oder wenn das Fahrzeug während
der Fahrt schnell durch einen Kickdown beschleunigt wird, kann verhindert werden,
dass eine durch den Fahrer gewünschte Beschleunigung nicht erhalten wird (die
Beschleunigungsleistung reduziert wird).
Außerdem wird in dieser Ausführungsform der Zeitpunkt zum
Beginnen des Verbindens der einen Kupplung (zum Beispiel der Hochgeschwindigkeitskupplung
8) aus der Beziehung zwischen der Verzögerungszeit T_MODE_OIL und
der Erreichungszeit T_MODE_CHG bestimmt. Obwohl nicht gezeigt, kann die Verbindung
der einen Kupplung (zum Beispiel der Hochgeschwindigkeitskupplung 8) auch
in Übereinstimmung mit dem Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4 begonnen werden. Die Kupplungsschaltventile,
mit denen Öldruck in die entsprechenden Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 eingeführt wird, können nämlich frei geregelt
und verwendet erden, wobei der Öldruck der in Reaktion auf eine Änderung
in dem Übersetzungsverhältnis zu verbindenden Kupplung erhöht wird,
sodass der Öldruck, der in die Hydraulikkammern der Kupplung eingeführt
wird, zu einem ausreichenden Wert geführt wird, um Leistung in einem Zustand
zu übertragen, in dem das Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich
variablen Toroidgetriebes 4 den optimalen Wert für den Moduswechsel
(zum Beispiel den Moduswechselpunkt) erreicht hat. Weil auch in diesem Fall die
eine Kupplung vollständig zu dem Zeitpunkt verbunden werden kann, zu dem das
Übersetzungsverhältnis des kontinuierlich variablen Toroidgetriebes
4 den optimalen Wert für das Durchführen des Moduswechsels erreicht
hat, kann die für den Moduswechsel benötigte Zeitdauer (die Zeitdauer,
während der keine Geschwindigkeitsänderung in dem kontinuierlich variablen
Toroidgetriebe 4 stattfindet) verkürzt werden (kann die Übersetzungsverhältnissteuerung
in Übereinstimmung mit dem Modus nach dem Moduswechsel schnell begonnen werden).
Wenn die vorstehend beschriebene Konfiguration verwendet wird, kann auch auf das
Bestimmen der Verbindung der Niedriggeschwindigkeits- und der Hochgeschwindigkeitskupplung
7, 8 verzichtet werden.
In der vorliegenden Ausführungsform wird die gleichzeitige Verbindung
der Niedriggeschwindigkeits- und der Hochgeschwindigkeitskupplung 7,
8 auf der Basis einer Änderung in dem durch das kontinuierlich variable
Toroidgetriebe 4 hindurchgehenden Drehmoment (dem Durchgangsdrehmoment)
bestimmt. Deshalb kann eine Lösung der bis dahin verbundenen anderen Kupplung
8 (oder 7) unabhängig davon verhindert werden, ob die beiden
Kupplungen 7, 8 nicht verbunden sind (oder bevor die eine Kupplung
7 (oder 8) vollständig verbunden ist). Mit anderen Worten
kann das Auftreten eines Zustands, in dem keine der Kupplungen 7,
8 vollständig verbunden ist (oder keine Leistungsübertragung
stattfindet) verhindert werden, wodurch zum Beispiel eine abrupte Erhöhung
der Motorgeschwindigkeit eines Motors 1 verhindert wird. Außerdem
kann unabhängig davon, ob die beiden Kupplungen 7, 8 verbunden
sind, auch verhindert werden, dass die Zeitdauer, während der die beiden Kupplungen
7, 8 verbunden gehalten werden, ohne dass die andere Kupplung
8 (oder 7) gelöst wird, länger als erforderlich ist.
Es ist zu beachten, dass eine Änderung in dem durch das kontinuierlich
variable Toroidgetriebe 4 hindurchgehenden Drehmoment (dem Durchgangsdrehmoment)
durch die Öldrucksensoren 36a, 36b erhalten wird, die herkömmlich
zum Erfassen des Durchgangsdrehmoments platziert sind. Das Durchgangsdrehmoment
kann nämlich als eine Änderung in dem Differenzdruck zwischen dem Paar
von Hydraulikkammern 35a, 35b des Hydraulikstellglieds
13 zum Verschieben der die Leistungsrollen 12 haltenden Halteglieder
(Zapfen) in den Axialrichtungen der Schwenkwellen durch die Öldrucksensoren
36a, 36b erhalten werden, die in dem Paar von Hydraulikkammern
35a, 35b platziert sind. Deshalb müssen zum Beispiel keine
zusätzlichen Öldrucksensoren zum Erfassen der Öldrücke in den
Hydraulikkammern der beiden Kupplungen 7, 8 vorgesehen werden,
um zu bestimmen, ob die Kupplungen 7, 8 gleichzeitig verbunden
sind, wodurch die Komplexität des Aufbaus vermindert werden kann und eine Erhöhung
der Kosten des kontinuierlich variablen Getriebes verhindert werden kann.
Außerdem werden in dieser Ausführungsform das Verbinden
und das Lösen der entsprechenden Niedriggeschwindigkeitskupplung
7 und der Hochgeschwindigkeitskupplung 8 frei und unabhängig
auf der Basis des Schaltens der entsprechenden Niedriggeschwindigkeitskupplungs-
und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventile 33, 34
durchgeführt, die durch die Steuereinheit 16 gesteuert werden. Um
das Verbinden und Lösen der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 wie oben beschrieben unabhängig zu schalten, kann der
in die entsprechenden Hydraulikkammern der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 geführte Öldruck durch die Niedriggeschwindigkeitskupplungs-
und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventile 33, 34
gesteuert werden, wobei der Öldruck zusätzlich auch durch eine Solenoidproportionalventil
und ein Stellglied wie etwa einen Motor gesteuert werden kann. Außerdem können
das Verbinden und das Lösen der Niedriggeschwindigkeits- und der Hochgeschwindigkeitskupplungen
auch direkt durch das Stellglied wie etwa den Motor oder ein Schaltventil gesteuert
werden. Kurz gesagt, kann jeder der vorstehend genannten Aufbauten werden, solange
dass das Verbinden und Lösen der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 unabhängig geschaltet werden kann. Außerdem werden
in dieser Ausführungsform wie oben beschrieben die Niedriggeschwindigkeitskupplungs-
und Hochgeschwindigkeitskupplungs-Solenoidschaltventile 33, 34
in einen nicht mit Strom versorgten Zustand versetzt, um den Niedriggeschwindigkeitsmodus
zu realisieren. Wenn also aufgrund eines Ausfalls die Stromversorgung zu den entsprechenden
Solenoidschaltventilen 33, 34 nicht vorgesehen werden kann, kann
eine Fahrt in dem Niedriggeschwindigkeitsmodus sichergestellt werden, sodass ein
ausfallsicheres System (ein Sicherheitsbetrieb im Fall eines Ausfalls) sichergestellt
werden kann.
Außerdem wird in der vorliegenden Ausführungsform die gleichzeitige
Verbindung der Niedriggeschwindigkeits- und der Hochgeschwindigkeitskupplungen
7, 8 auf der Basis einer Änderung in dem durch das kontinuierlich
variable Toroidgetriebe 4 hindurchgehenden Drehmoment (dem Durchgangsdrehmoment)
bestimmt. Das Durchgangsdrehmoment wird als der Differenzdruck zwischen dem Paar
von Hydraulikkammern 35a, 35b des Stellglieds 13 durch
die herkömmlich platzierten Öldrucksensoren 36a, 36b
erfasst, die in dem Paar von Hydraulikdruckkammern 35a, 35b vorgesehen
sind. Wenn jedoch eine Lastnockeneinrichtung als Ladeeinrichtung verwendet wird,
kann die Änderung in dem Durchgangsdrehmoment auf der Basis einer Phasendifferenz
zwischen den Nockenflächen (zum Beispiel einer Nockenplatte und der Eingangsscheibe)
der Ladeeinrichtung erfasst werden. Außerdem kann die Änderung in dem
Durchgangsdrehmoment auch erfasst werden, indem eine Variation eines Kolbens oder
einer ähnlichen Einrichtung des Stellglieds 13 erfasst wird (zum Beispiel
eine Variation des Kolbens in einem Zustand, in dem kein Geschwindigkeitsänderungsbefehl
ausgegeben wird). Wenn dies der Fall ist, muss kein separater Verschiebungssensor
vorgesehen werden. Um die Kosten zu reduzieren, wird vorzugsweise ein kostengünstiger
Sensor verwendet oder wird das Durchgangsdrehmoment wie oben beschrieben aus dem
Differenzdruck erfasst.
Außerdem kann die gleichzeitige Verbindung der Niedriggeschwindigkeits-
und der Hochgeschwindigkeitskupplung 7, 8 auch aus einer Verschiebung
der entsprechenden Kolben der Kupplungen erfasst werden. Außerdem kann die
gleichzeitige Verbindung der Niedriggeschwindigkeits- und der Hochgeschwindigkeitskupplung
7, 8 aus einer Verschiebung einer Spule eines Schaltventils erfasst
werden, das den Zuführzustand von Drucköl in die entsprechenden Kupplungen
7, 8 schaltet. Auch in diesem Fall muss ein separater Verschiebungssensor
vorgesehen werden. Deshalb wird aus Gründen einer Kostenreduktion die Änderung
in dem Durchgangsdrehmoment vorzugsweise wie oben beschrieben auf der Basis einer
Änderung in dem Differenzdruck erfasst, wodurch die gleichzeitige Verbindung
der beiden Kupplungen erfasst werden kann.
Die Erfindung wurde vorstehend in einer Anwendung auf ein kontinuierlich
variables Getriebe beschrieben, das ein kontinuierlich variables Toroidgetriebe
und eine Planetengetriebeeinheit umfasst und einen Modus (den Niedriggeschwindigkeitsmodus)
aufweist, der den so genannten Getriebeneutralzustand realisieren kann, in dem der
Drehzustand der Ausgangswelle zwischen einer Vorwärtsdrehung und eine Rückwärtsdrehung
mit dazwischen einem Stoppzustand geschaltet werden kann, während sich die
Eingangswelle weiterhin in einer Richtung dreht. Außerdem kann die Erfindung
auch auf ein kontinuierlich variables Getriebe angewendet werden, das ein kontinuierlich
variables Toroidgetriebe und eine Planetengetriebeeinheit umfasst und
einen Modus (einen Niedriggeschwindigkeitsmodus), in dem Leistung nur durch das
kontinuierlich variable Toroidgetriebe übertragen wird, und einen Modus (einen
Hochgeschwindigkeitsmodus) aufweist, der einen so genannten Leistungsteilungszustand
realisiert, in dem die Hauptleistung nur durch die Planetengetriebeeinheit, die
eine Differentialeinheit ist, übertragen wird, während das Übersetzungsverhältnis
durch das kontinuierlich variable Toroidgetriebe geregelt wird. Außerdem kann
die Erfindung nicht nur als ein Automatikgetriebe für eine Kraftfahrzeug, sondern
auch als Getriebe für verschiedene Industriemaschinen angewendet werden. Außerdem
kann das kontinuierlich variable Toroidgetriebe vom Halbtoroidtyp oder vom Volltoroidtyp
sein.
Die Erfindung wurde mit Bezug auf beispielhafte Ausführungsformen
beschrieben, wobei dem Fachmann deutlich sein sollte, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne dass deshalb der durch die
beigefügten Ansprüche definierte Erfindungsumfang verlassen wird.