Die Erfindung bezieht sich auf ein Füllventil für einen
Spülkasten gemäß den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale.
Aus der DE 10 2005 033
619 A1 ist ein derartiges Füllventil für einen Spülkasten
bekannt, welches einen Anschluss an eine Wasserleitung und einen Auslassteil sowie
ein mit diesem verbundenes Füllrohr aufweist. Das Füllventil ist zur seitlichen
Montage an einer Wand des Spülkastens in dessen Innenraum ausgebildet, wobei
der Anschluss über einen durch die Seitenwand des Spülkastens hindurch
geführten Anschlusskörper mit einer Wasserleitung verbindbar ist. Nach
der Montage ragt das Füllrohr im wesentlichen vertikal nach unten in den Spülkasten
hinein. Das Gehäuse des Füllventils enthält im Strömungsweg
zwischen dem Anschluss und dem Auslassteil ein Ventil, welches als Membranventil
ausgebildet ist und einen mittels eines Schwimmers betätigbaren Ventilkörper
enthält.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Füllventil
mit einem geringen konstruktiven Aufwand dahingehend weiter zu bilden, dass eine
miniaturisierte kompakte Bauweise erreicht wird und Strömungsgeräusche
reduziert oder weitgehend vermieden werden. Das Füllventil soll einen geringen
Fertigungs- und Montageaufwand erfordern und/oder für eine einfache Durchführung
etwaiger Service-Maßnahmen ausgebildet sein. Ferner soll das Füllventil
für eine einfache und/oder wirtschaftliche Fertigung, insbesondere mittels
Automaten ausgebildet sein, wobei die Montage und gegebenenfalls Demontage der verschiedenen
Komponenten problemlos durchführbar sein soll.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmalen.
Das erfindungsgemäße hydraulische Füllventil zeichnet
sich durch eine einfache und gleichwohl funktionsgerechte Konstruktion aus, wobei
die einzelnen Komponenten mit geringem Aufwand gefertigt und montiert werden können.
Das Ventilgehäuse enthält ausgehend vom Anschluss bzw. Anschlusskörper
einen durchgehenden Kanal, durch welchen das Wasser bis zum Ventil einströmen
kann. Am Ende des Kanals ist ein Verteiler angeordnet, mittels welchem das Wasser
in eine Kammer vor dem Ventil, insbesondere dessen Membrane, geleitet wird. Der
Verteiler enthält insbesondere ein Prallelement, welches im wesentlichen orthogonal
zur Strömungsrichtung des einströmenden Wassers und/oder zur Richtung
des Kanals und/oder zumindest dessen Endbereich angeordnet ist. Bei geöffnetem
Ventil und/oder Membranventil wird mittels des Verteilers und insbesondere dessen
Prallelements die Strömung in der Kammer beruhigt und/oder ausgeglichen, wobei
unerwünschte Verwirbelungen und/oder Ringströmungen und/oder Strömungsgeräusche
vermieden bzw. auf ein Minimum reduziert werden. Der Verteiler ist ein separates
Bauteil und durch eine mittels des Verschlussdeckels verschließbare Öffnung
in das Ventilgehäuse in einfacher Weise einschiebbar und bei Bedarf herausnehmbar.
Ferner ist der Verteiler an und/oder mittels eines Dichtrings und/oder der genannten
Membrane abgestützt und/oder festgelegt, so dass er entgegen einer Bewegung
infolge des Wasserdrucks zuverlässig gesichert ist. Ferner kann der Verteiler
insbesondere zur Wartung bzw. Service-Maßnahmen, bei geöffnetem Verschlussdeckel
leicht aus dem Ventilgehäuse heraus genommen werden. Das Ventilgehäuse
ist einteilig ausgebildet und enthält an einer Seite den Anschluss mit dem
Anschlusskörper und hierzu diametral auf der anderen Seite die genannte Öffnung
mit dem Verschlussdeckel, dem Ventil sowie dem Verteiler. Zwischen dem genannten
Anschluss und der Öffnung, welche im Wesentlichen horizontal ausgerichtet sind,
enthält das Ventilgehäuse ein nach unten gerichtetes Anschlussteil zur
Verbindung mit dem Füllrohr.
Weiterhin ist für die lösbare Arretierung des Anschlusskörpers,
welcher bevorzugt als Messingnippel ausgebildet ist, ein mit dem Ventilgehäuse
in Eingriff bringbarer und bei Bedarf in einfacher Weise lösbarer Riegel vorgesehen.
Mittels des Riegels kann der Anschlusskörper ohne von diesem die angeschlossene
Wasserleitung entfernen zu müssen, vom Füllventil bzw. dem Ventilgehäuse
getrennt werden. Der Riegel ist bevorzugt derart angeordnet, dass er nach der Montage
im Innenraum eines Spülkastens liegt und dort in einfacher Weise zugänglich
ist. So kann der Anschlusskörper mit seinem freien Ende an die Wasserleitung
insbesondere angelötet sein und bleiben, wobei aufgrund der lösbaren Verriegelung
jederzeit das Füllventil entfernt werden kann. Somit können insbesondere
ein im Anschlusskörper angeordneter Durchflussregler ebenso wie die übrigen
Komponenten des Füllventils sehr bequem gereinigt und/oder ausgetauscht werden.
Ferner ist im Anschlussteil für das Füllrohr und in Strömungsrichtung
hinter dem Hauptventil ein Führungskörper vorgesehen, mittels welchem
an der Innenwand des Gehäuses bzw. des Anschlussteils das Wasser mit geringer
Fließgeschwindigkeit nach unten geführt wird, wodurch Fließ- und/oder
Strömungsgeräusche weitgehend vermieden werden. Der Führungskörper
ist von unten in das Ventilgehäuse und/oder dessen Anschlussteil einschiebbar
und/oder angeordnet und befindet sich im eingebauten Zustand zumindest teilweise
unter dem genannten durchgehenden Kanal und enthält an seiner Unterseite eine
wendelförmig ausgebildete Führungsfläche, an welcher das ausströmende
Wasser nach unten in das Füllrohr abgeleitet wird. Der Führungskörper
ist im Wesentlichen ringförmig ausgebildet und mittels einer Trennwand des
Ventilgehäuses und/oder des Kanals von diesem getrennt. Der Führungskörper
und das Gehäuse, insbesondere im Bereich des Anschlußteils, sind derart
aneinander angepaßt und/oder ausgebildet und/oder enthalten Elemente zur Drehsicherung
und/oder Positionierung des Führungskörpers in einer vorgegebenen Drehwinkel-Position
bezüglich des Anschlußteils des Ventilgehäuses.
Weiterbildungen und besondere Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
besonderen Ausführungsbeispiels näher erläutert, ohne dass insoweit
eine Beschränkung erfolgt. Es zeigen:
1 einen Schnitt durch das Füllventil in einer
vertikalen Ebene,
2 einen Schnitt in der Ebene A gemäß
1, wobei die vertikale Schnittebene B entsprechend
1 gleichfalls eingetragen ist,
3 einen Schnitt in einer horizontalen Ebene C gemäß
2,
4 einen Schnitt in einer horizontalen Ebene D gemäß
1,
5 teilweise in seitlicher Ansicht den Anschluss in
Blickrichtung E gemäß 4, zusammen mit dem
herausgelösten Anschlusskörper,
6 eine perspektivische Darstellung des Führungskörpers
in Blickrichtung F schräg von unten gemäß 1.
1 zeigt einen Schnitt durch das Füllventil mit
einem Gehäuse 2, an dessen Anschluss 4 über einen Anschlusskörper
6 eine Wasserleitung anschließbar ist. Der Anschlusskörper
6, welcher auch als Anschlussnippel bezeichnet wird, besteht bevorzugt
aus Messing oder einem vergleichbaren Werkstoff derart, dass die Wasserleitung bevorzugt
durch Löten mit dem Anschlusskörper 6 verbindbar ist. Der Anschlusskörper
6 greift teilweise in den als im Wesentlichen zylindrischer Stutzen ausgebildeten
Anschluss 4 des Ventilgehäuses 2 ein, wobei mittels eines
inbesondere als O-Ring ausgebildeten Dichtrings 8 eine flüssigkeitsdichte
Anordnung vorgegeben ist. Zur lösbaren Befestigung des Anschlusskörpers
6 im Gehäuse 2 bzw. dessen Anschluss 4 ist ein Riegel
10 vorgesehen, welcher zweckmäßig im Wesentlichen U-förmig
ausgebildet ist, den Anschluss 4 außen teilweise übergreift und
durch wenigstens eine Durchbrechung des Anschlusses 4 radial nach innen,
insbesondere in eine Ringnut 12 des Anschlusskörpers 6 eingreift.
Bevorzugt ist der Anschlußkörper 6 mit einem hier nicht dargestellten
Spülkasten derart verbunden oder in diesem angeordnet, dass nach der Montage
der Riegel 10 im Innenraum des Spülkastens liegt. Bei Anordnung des
Spülkastens in einer Installationswand und/oder unter Putz ist üblicherweise
der Innenraum bei Bedarf durch eine Revisionsöffnung zugänglich, und somit
auch der im Innenraum angeordnete Riegel, so dass problemlos die Verbindung mit
dem Ventilgehäuse hergestellt bzw. gelöst werden kann.
Der Riegel 10 enthält zweckmäßig oben eine
Ausnehmung 14, in welche ein Werkzeug, beispielsweise ein Schraubendreher,
eingesetzt werden kann, um den Riegel 10 nach oben anzuheben und vom Anschluss
4 derart zu lösen, dass der Anschlusskörper 6 frei gegeben
und somit vom Gehäuse 2 lösbar ist. Es sei angemerkt, dass der
Riegel 10 derart federelastisch und an den Anschluss 4 derart
angepasst ist, dass in der dargestellten Position der Riegel 10 und/oder
dessen Schenkel mit dem Anschlusskörper 6 zu dessen axialer Festlegung
im Gehäuse 2 nach Art einer Rast- und/oder Clipverbindung mit dem
Anschlusskörper 6 in Eingriff ist. Durch Lösen und/oder Anheben
des Riegels 10 wird die Verbindung des Anschlusskörpers
6 bezüglich des Gehäuses 2 frei gegeben, so dass im
Übrigen das Füllventil von der mit dem Anschlusskörper
6 fest verbundenen Wasserleitung problemlos gelöst werden kann. Es
versteht sich, dass umgekehrt in einfacher Weise die Verbindung des Füllventils
bzw. dessen Gehäuses 2 mit der Wasserleitung schnell und problemlos
hergestellt werden kann.
Ein Durchflussregler 16, welcher in vorteilhafter Weise zur
Geräusch- und/oder Durchflussregelung des Wassers vorgesehen ist, ist zumindest
teilweise im Inneren des Anschlusskörpers 6 angeordnet. In Verlängerung
des Anschlusses bzw. Stutzens 4 ist im Gehäuse 2 ein langer
durchgehender Kanal 18 bis hin zu einem Ventil 20 angeordnet,
welches zweckmäßig als Membranventil ausgebildet ist. Der Durchgangskanal
18 des Gehäuses ist mittels einer Trennwand 68 radial nach
außen, insbesondere nach unten in Richtung zu einem dort vorgesehenen Anschlußteil
abgeschlossen, wie es nachfolgend näher erläutert wird. Am Ende des Kanals
18 ist im Gehäuse 2 ein Verteiler 22 vorgesehen.
Der Verteiler 22 enthält ein Prallelement 23, auf welches
das einströmende Wasser auftrifft und in unterschiedliche Richtungen verteilt
wird. Das Prallelement 23 ist bevorzugt im wesentlichen orthogonal zur
Strömungsrichtung des aus dem Kanal 18 in den Verteiler
22 bei geöffnetem Ventil 20 einströmenden Wassers und/oder
zur Richtung des durchgehenden Kanals 18 oder zumindest dessen Endbereichs
vor dem Verteiler angeordnet. Das Prallelement 23 ist bevorzugt plattenförmig
ausgebildet und vorteilhaft in einem vorgegebenen Abstand zum Kanalende
bzw. dem entsprechenden Gehäusebereich derart, dass zwischen dem plattenförmigen
Ende und dem Gehäusebereich ein Freiraum vorhanden ist, durch welchen das Wasser
weiter fließen kann.
Der Verteiler 22 enthält bevorzugt ferner eine Kammer
24, in welcher gleichfalls das Ventil 20 und/oder die Membrane
26 angeordnet sind. Der Verteiler 22 enthält zwischen dem
genannten Freiraum mit dem Prallelement 23 und der Kammer 24 Öffnungen,
durch welche das Wasser über dem Umfang verteilt in die Kammer 24
einströmen kann.
Der topfartig und in Richtung zu einem Verschlußdeckel
28 offen ausgebildete Verteiler 22 enthält eine bevorzugt
ringförmige Außenwand 37, welche die Kammer 24 zumindest
teilweise umgibt. Wie ersichtlich, ist der Verschlussdeckel 28 in einer
Öffnung 30 des Gehäuses 2 angeordnet und insbesondere
über eine Schraubverbindung in der Öffnung 30 bzw. dem Gehäuse
2 lösbar festgelegt. Zwischen einer Anlagefläche 34
des Verschlussdeckels 28 und dem axial gegenüber liegenden ringförmigen
Ende des im Wesentlichen topfförmig ausgebildeten Verteilers 22 und/oder
dessen Außenwand 37 ist ein Dichtring 32 angeordnet. Dieser
Dichtring 32 wird bevorzugt durch den äußeren, insbesondere verdickten
Rand der Membrane 26 gebildet. Der Verschlussdeckel 28 bzw. dessen
Anlagefläche 34 und der als separates Bauteil ausgebildete Verteiler
22 sind derart ausgebildet und/oder aufeinander abgestimmt, dass der Verteiler
22 nach dem Festlegen und/oder Einschrauben des Verschlussdeckels
28, wie dargestellt, im Gehäuse 2 funktionssicher gleichfalls
festgelegt und abgestützt ist, wobei mittels des genannten Dichtrings
32 und/oder der Membrane 26 und/oder deren äußeren Rand
32 eine funktionssichere Abdichtung der inneren Kammer 24 vorgegeben
ist. Bei der Montage wird der Verteiler 22 durch die Öffnung
30 in das Gehäuse 2 eingesetzt, welches nachfolgend mittels
des Verschlussdeckels 28 verschlossen wird, wobei der Verteiler
22 an dem Dichtring 32 und/oder der Membrane 26 und/oder
deren äußeren Rand 32 abgestützt und abgedichtet wird. Zu
Wartungszwecken kann der Verteiler 22 nach dem Lösen des Verschlussdeckels
28 ebenso wie dieser aus der Öffnung 30 und somit aus dem
Gehäuse 2 heraus genommen werden.
Das Ventil 20 enthält einen axial bewegbaren Verschlusskörper
38, bevorzugt mit einem Einknöpfteil 40 für die Membrane
26, welche in der hier dargestellten geschlossenen Position des Ventils
an einem Ventilsitz 42 des Gehäuses 2 dichtend anliegt. Der
im Inneren zumindest teilweise hohle Verschlussdeckel 28 weist eine mittels
eines bevorzugt elastischen Stopfens 44 verschließbare Öffnung
46 auf. Der Stopfen 44 ist an einem bezüglich des Gehäuses
2 schwenkbar gelagerten Schließhebel 48 angeordnet, welcher
über einen Verstellbolzen 50 mit einem Schwimmer 52 gekoppelt
ist. Der Schwimmer 52 ist vorteilhaft an einem aus dem Gehäuse
2 nach unten herausgeführten Füllrohr 54 in der Höhe
verschiebbar derart geführt, dass in Abhängigkeit des Wasserstandes in
dem hier nicht dargestellten Spülkasten das Ventil 20 geschlossen
oder geöffnet ist. Es sei angemerkt, dass durch Absenken des Schwimmers
52 über den Schließhebel 48 die Öffnung
46 des Verschlussdeckels 28 frei gegeben wird, so dass der Verschlusskörper
38 aus der dargestellten Position nach links bewegt wird und die Membrane
26 vom Ventilsitz 42 abhebt. Das durch den Kanal 18 einströmende
Wasser wird mittels des Verteilers 22 und insbesondere mittels des Prallelements
23 in der Kammer 24 und/oder im Ringspalt zwischen der Membrane
26 und dem Ventilsitz 22 im Wesentlichen gleichmäßig
verteilt, ohne dass hierbei unerwünschte Ringströmungen, Verwirbelungen
oder dergleichen auftreten. Aus der inneren Kammer 24 strömt dann
das Wasser durch den Ringspalt zwischen der Membran 26 und dem Ventilsitz
42 vorbei an dem Einknöpfteil 40 in Richtung zum Füllrohr
54.
Das Gehäuse 2 enthält ferner ein nach unten gerichtetes,
vorteilhaft ringförmiges Anschlussteil 56, in welches das Füllrohr
54 mit seinem oberen Ende eingreift und mit welchem das Füllrohr
54 in geeigneter Weise verbunden ist. Die Verbindung ist bevorzugt lösbar
ausgebildet, beispielsweise als Clip- oder Rastverbindung mit korrespondierenden
Rastelementen, wie Rastnocke und Rastöffnung, am Füllrohr 43
bzw. Anschlußteil 56 oder in Form einer Gewinde- oder Bajonettverbindung.
Ferner kann die Verbindung dauerhaft ausgebildet sein, beispielsweise als Klebe-
oder Schweißverbindung. Das Gehäuse 2 enthält oberhalb des
Füllrohrs 54 und/oder koaxial zu diesem und/oder dem Anschlussteil
56 ein Ringelement 58 derart, dass in vorteilhafter Weise ein
nach unten offener Ringraum 60 vorhanden ist. Der Ringraum 60
steht mit dem Ventil 20 über einem Kanal 62 in Verbindung,
an dessen äußeren, gemäß Zeichnung linken Ende der Ventilsitz
42 sich befindet. In dem Ringraum 60 ist erfindungsgemäß
ein Führungskörper 64 angeordnet. Der Führungskörper
64 ist ein separates Bauteil und bevorzugt als Hülse und/oder ringförmig
ausgebildet und besitzt eine nach unten gerichtete wendelförmige Führungsfläche
66. Der Ringraum 60 und ebenso der innere Bereich des Ringelements
58 sind mittels einer Trennwand 68 des Gehäuses
2 von dem durchgehenden Kanal 18 funktionssicher getrennt.
Der Führungskörper 64 liegt mit seinem oberen Ende
vorteilhaft an der Unterseite der Trennwand 68 an und ist somit zwischen
dem Füllrohr 54 und der Trennwand 68 in vorteilhafter Weise
unverschiebbar fixiert. Die genannte Trennwand 68 besitzt eine bevorzugt
gebogene und/oder im Wesentlichen zylindrische Außenkontur oder Außenfläche.
An diese angepasst enthält der Führungskörper
64 in seinem oberen Endbereich Ausnehmungen, welche die Trennwand
68 von unten her teilweise umgreifen. Hierdurch wird auf einfache Weise
eine Drehsicherung des vorteilhaft als im Wesentlichen zylindrischer Einsatzkörper
ausgebildeten Führungskörpers 64 bezüglich dem Kanal
62 derart gewährleistet, dass das aus dem Kanal 62 ausströmende
Wasser in der erforderlichen Weise die untere Führungsfläche
66 des Führungskörpers 64 anströmt. Alternativ
können die aneinander angepaßten Drehsicherungselemente des Gehäuses
2 einerseits und des Führungskörpers 64 andererseits
als Abflachungen, Stege, Nuten, Verzahnungen ausgebildet sein. So kann insbesondere
das Ringelement 58 anstelle einer zylindrischen Außenfläche,
welche den Ringraum 60 innen begrenzt, beispielsweise eine Mehrkantfläche
oder einen Steg aufweisen, mit welchen die äußere Umfangfläche des
hülsenförmigen Führungskörpers 64 korrespondiert.
Sofern das Ventil 20 geöffnet ist, strömt das eingeleitete
Wasser aus der inneren Kammer 24 durch den Kanal 62, in welchen
das Einknöpfteil 40 eintaucht, in den Ringraum 60 und strömt
dort an der unteren wendelförmigen Führungsfläche 66 des
Führungskörpers 64 nach unten in das Füllrohr
54, wobei das Wasser mit geringer Fließgeschwindigkeit nach unten
geführt wird und nachteilige Fließgeräusche in zweckmäßiger
Weise vermieden werden. Der Führungskörper 64 kann bei der Montage
von unten durch das Anschlussteil 56 in das Gehäuse 2 und/oder
den Ringraum 60 eingeschoben werden. Der Führungskörper
64 ist mit seiner Unterkante in vorteilhafter Weise am oberen Ende bzw.
dem Rand des Füllrohrs 54 abgestützt. Sofern zwischen dem Füllrohr
54 und dem Anschlussteil 56 in bevorzugter Weise eine lösbare
Verbindung vorgesehen ist, kann bei Bedarf, insbesondere zu Wartungszwecken, der
Führungskörper 64 problemlos nach unten aus dem Anschlussteil
56 herausgenommen werden. Mit dem Füllrohr 54 ist weiterhin
ein Schieberohr 70 teleskopartig verbunden, und zwar insbesondere zur Anpassung
an unterschiedliche Einbauhöhen und/oder Tiefen des Spülkastens. Das Schieberohr
70 weist zur Höhen- bzw. Längeneinstellung vorteilhaft Rastelemente,
insbesondere in Form von Ringnuten 72 auf, in welche wenigstens ein korrespondierendes
Rastelement 73, insbesondere in Form eines Nockens, des Füllrohrs
54 entsprechend der vorgenommenen Einstellung eingreift.
2 zeigt das Füllventil in der vertikalen Schnittebene
A gemäß 1, und im Übrigen in einer seitlichen
Ansicht das Gehäuse 2, den Verstellbolzen 50, den an Letzteren
gekoppelten Schwimmer 52, sowie das Füllrohr 54 und das in
diesem teleskopartig geführte Schieberohr 70. Am unteren Ende des
Schieberohrs 70 sind Verteilelemente 74 für das nach unten
in den Spülkasten ausströmende Wasser vorgesehen. Der Verstellbolzen
50 ist mit dem Schließhebel 48 gekoppelt und mittels eines
Lagerelements 77 des Gehäuses 2 in der Höhe bewegbar
geführt. Ferner ist die Schnittebene B der 1 markiert.
Des Weiteren ist der im Wesentlichen U-förmig ausgebildete Riegel
10 auf dem Anschluss 4 zur Festlegung des Anschlusskörpers
6 gut zu erkennen. Der Riegel 10 greift mit wenigstens einem radial
nach innen gerichteten Nocken 76 in die Ringnut 12 des Anschlusskörpers
6 zwecks dessen axialer Festlegung im Anschluss bzw. Stutzen
4. Wird der Riegel 10 in Richtung des Pfeiles 78, beispielsweise
mittels eines Schraubendrehers, nach oben geschoben, so wird der Anschlusskörper
6 frei gegeben und das Füllventil bzw. dessen Gehäuse
2 kann in der gewünschten Weise gelöst und beispielsweise aus
dem Spülkasten herausgenommen werden.
3 zeigt das Füllventil in der horizontalen Schnittebene
C gemäß 2 mit dem mittels des Riegels
10 im Anschluss 4 festgelegten Anschlusskörper
6 sowie dem Dichtring 8 zwischen dem Anschlusskörper
6 und der Innenwandung des Anschlusses 4. Der teilweise im Inneren
des Anschlusskörpers 6 angeordnete Durchflußregler
16 enthält radial gerichtete Stege mit zwischen diesen befindlichen
und in der Zeichnung nicht erkennbaren Ausnehmungen derart, dass das Wasser aus
der Wasserleitung durch den Anschlusskörper 6 in den durch das Gehäuse
2 verlaufender Kanal 18 strömen kann, welcher von der Trennwand
68 umgeben ist. Die Trennwand 68 sowie das Ringelement
58 sind Bestandteil des Gehäuses 2, in welches durch das
untere Anschlußteil, welches gemäß Zeichnung hinter der Zeichenebene
sich befindet, der Führungskörper 64 von unten eingeschoben bzw.
eingesetzt ist.
Der Führungskörper 64 enthält im Bereich des
oberen Endes die bereits erwähnten Ausnehmungen 80, 81, welche
die Trennwand 68 des Gehäuses 2 außen von unten her
teilweise umgreifen, wobei durch die derart ausgebildeten Drehsicherungselemente
die erforderliche Drehwinkelpositionierung des Führungskörpers
64 im Gehäuse vorgegeben ist. Der im wesentlichen oberhalb des Führungskörpers
64 und/oder im oberen Endbereich desselben angeordnete Durchgangskanal
18 endet an dem Verteiler 22, welcher in der Öffnung
30 zusammen mit dem Verschlußdeckel 28 festgelegt ist. Zwischen
der Anlagefläche 34 des Verschlußdeckels 28 und dem
Ende 36 der Außenwand 37 des im wesentlichen topfförmigen
Verteilers 22 ist der äußere Rand 32 der Membrane
26 zwecks Abdichtung angeordnet, wobei das Ende 36 über den
äußeren Rand 32, welcher als Dichtring ausgebildet ist, an der
Anlagefläche 34 abgestützt ist. Weiterhin enthält das Gehäuse
im Bereich der Öffnung 30 bzw. des Dichtrings und/oder äußeren
Randes 32 zu dessen Abstützung einen Ringbund 82. Der mit
dem Schließhebel 48 gekoppelte Verstellbolzen 50 ist in dem
Lagerelement 75 verschiebbar geführt.
In 4 ist das Füllventil in der horizontalen
Schnittebene D gemäß 1 dargestellt, wobei
der Verschlußdeckel 28, der Verschlußkörper 38
und die Membrane 26 in der durch die Achse 84 der Öffnung
30 liegenden Schnittebene dargestellt sind. Der in der Öffnung
30 axial an den Verschlußdeckel 28 anschließende Verteiler
22 ist andererseits am Ende des oben erläuterten durchgehenden Kanals
angeordnet, so dass das einströmende Wasser in die Kammer 24 vor dem
Ventil bzw. der Membrane 26 weitgehend gleichförmig verteilt einströmt.
Die Kammer 24 ist erfindungsgemäß innerhalb des Verteilers
22 vorgesehen und wird radial außen, bezogen auf die Achse
84, von der Außenwand 37 umgeben. In der dargestellten Schließstellung
des Ventils liegt die Membrane 26 dichtend am Ventilsitz 42 des
Gehäuses 2 an.
Bei geöffnetem Ventil strömt das Wasser aus der Kammer
24 durch den in der Einbauposition des Füllventils im wesentlichen
horizontal ausgerichteten Kanal 62 in Richtung zum Führungskörper
64. Der Führungskörper 64 enthält eine Eintrittsöffnung
86, welche aufgrund der bereits erläuterten Drehsicherungselemente
auf den Kanal 62 ausgerichtet ist. Aufgrund der nach unten weisenden, gemäß
Zeichnung hinter die Zeichenebene liegenden wendelförmigen Führungsfläche
des Führungskörpers 64 wird eine Fließbewegung entlang der
Innenwand 88 des Gehäuses 2 und/oder dessen Anschlußteil
sowie des angeschlossenen Füllrohrs mit geringer Fließgeschwindigkeit
und somit unter Vermeidung von störenden Fließgeräuschen vorgegeben.
Wie ersichtlich, ist das Ringelement 58 nicht exakt zylindrisch, sondern
teilweise oval ausgebildet und enthält zudem in seiner Außenfläche
eine Abflachung 90, wobei der Führungskörper 64 eine
hierzu korrespondierende Innenkontur aufweist, so dass durch die derart ausgebildeten
Drehsicherungselemente die erforderliche Ausrichtung des Führungskörpers
64 und/oder dessen Eintrittsöffnung 86 zum Gehäusekanal
62 sichergestellt ist.
5 zeigt teilweise den als Stutzen ausgebildeten Anschluss
4 des Gehäuses und ferner herausgelöst den Anschlußkörper
6. Der Anschlußkörper 6 enthält die Ringnut
12, in welche der Riegel 10, insbesondere mit dem vorstehend erläuterten
Schenkel und/oder Nocken zur Fixierung des Anschlußkörpers 6
im Anschluss 4 bzw. dem Gehäuse eingreifen kann. Der Riegel
10 ist in Richtung des Pfeils 78 nach oben in eine obere Endlage
geschoben. Der Anschluss 4 enthält eine Ausnehmung 92, an
deren oberen Ende ein Haken 94 des Riegels 10 zur Anlage gebracht
ist, so dass die obere Endlage definiert vorgegeben ist und ein unerwünschtes
vollständiges Herauslösen des Riegels 10 funktionssicher verhindert
wird. Wird nach dem Einschieben des Anschlußkörpers in die Anschlußöffnung
96 der Riegel 10 entgegen der Richtung des Pfeils 78
nach unten geschoben, so gelangt der äußere Nocken 98 in den
oberen Endbereich der Ausnehmung 92, so dass in bevorzugter Weise der Riegel
10 die Arretierungsposition zuverlässig beibehält. Wie ersichtlich,
ist die Anschlußöffnung 96 nicht zylindrisch, sondern oval bzw.
unrund und korrespondierend hierzu ist ferner die Außenkontur des in den Anschluss
4 einzuführenden Teils des Anschlußkörpers 6 ausgebildet,
wodurch eine definierte Drehwinkellage in zweckmäßiger Weise vorgegeben
ist. Es versteht sich, dass der für die Aufnahme des Dichtrings 8
vorgesehene Endteil des Anschlußkörpers 6 bevorzugt zylindrisch
ausgebildet ist.
6 zeigt in perspektivischer Darstellung in Blickrichtung
von unten den Führungskörper 64 mit den Ausnehmungen
80, 81, der Eintrittsöffnung 86 sowie der unteren
wendelförmigen Führungsfläche 66. Der Führungskörper
64 ist als Hülse und/oder Einsatzkörper ausgebildet, welcher
gemäß obigen Ausführungen von unten her in das Anschlußteil
und/oder den Ringraum des Gehäuses einsetzbar ist und in diesen aufgrund der
Drehsicherungselemente eine vorgegebene Drehwinkelposition im Gehäuse derart
einnimmt, dass die Eintrittsöffnung 86 auf den im Anschluss an das
Ventil im Gehäuse 2 vorhandenen inneren Kanal des Gehäuses ausgerichtet
ist.
- 2
- Gehäuse
- 4
- Anschluss/Stutzen
- 6
- Anschlusskörper
- 8
- Dichtring
- 10
- Riegel
- 12
- Ringnut in 6
- 14
- Ausnehmung in 10
- 16
- Durchflussregler
- 18
- Kanal
- 20
- Ventil
- 22
- Verteiler
- 23
- Prallelement
- 24
- innere Kammer
- 26
- Membrane
- 28
- Verschlussdeckel
- 30
- Öffnung in 2
- 32
- Dichtring/äußerer Rand von 26
- 34
- Anlagefläche von 28
- 36
- Ende von 22
- 37
- Außenwand von 22
- 38
- Verschlusskörper
- 40
- Einknöpfteil von 38
- 42
- Ventilsitz in 2
- 44
- Stopfen
- 46
- Öffnung in 28
- 48
- Schließhebel
- 50
- Verstellbolzen
- 52
- Schwimmer
- 54
- Füllrohr
- 56
- Anschlussteil
- 58
- Ringelement
- 60
- Ringraum
- 62
- Kanal
- 64
- Führungskörper
- 66
- Führungsfläche von 64
- 68
- Trennwand in 2
- 70
- Schieberohr
- 72
- Rastelement/Ringnut an 70
- 73
- Rastelement/Nocke von 54
- 74
- Verteilelement von 70
- 75
- Lagerelement für 50
- 76
- Nocken von 10
- 78
- Pfeil
- 80, 81
- Ausnehmung in 64
- 82
- Ringbund in 30
- 84
- Achse von 30
- 86
- Eintrittsöffnung von 64
- 88
- Innenwand von 2 und/oder 56
- 90
- Abflachung von 58
- 92
- Ausnehmung in 4
- 94
- Haken an 10
- 96
- Anschlußöffnung in 4
- 98
- Nocken an 10