GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an einer Vorrichtung zur Kraftübertragung
zwischen einer rotatorischen Antriebseinheit (zum Beispiel dem Motor eines Motorfahrzeugs)
und einer rotatorisch angetriebenen Einheit (zum Beispiel dem Automatikgetriebe
im Motorfahrzeug). Insbesondere betrifft die Erfindung eine Statorschaufelbaugruppe
mit separat gebildeten extrudierten Schaufeln und ein Verfahren zur Bildung einer
Statorschaufelbaugruppe mit extrudierten Statorschaufeln.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1 veranschaulicht in einem allgemeinen Blockschaubild
die Beziehung zwischen dem Motor 7, dem Drehmomentwandler 10,
dem Getriebe 8 und der Differenzial/Achsbaugruppe 9 in einem typischen
Fahrzeug. Ein Drehmomentwandler wird bekanntlich zur Übertragung eines Drehmoments
von einem Motor zu einem Getriebe eines Motorfahrzeugs verwendet.
Die drei Hauptkomponenten des Drehmomentwandlers sind die Pumpe
37, die Turbine 38 und der Stator 39. Wenn die Pumpe
an den Deckel 11 angeschweißt wird, wird der Drehmomentwandler zu
einer abgeschlossenen Kammer. Der Deckel ist mit der Wandlermitnehmerscheibe
41 (flexplate) verbunden, die wiederum mit der Kurbelwelle 42
des Motors 7 verschraubt ist. Der Deckel kann unter Verwendung von Stegen
oder Zapfen mit der Wandlermitnehmerscheibe verbunden sein, die an den Deckel angeschweißt
sind. Die Schweißverbindung zwischen der Pumpe und dem Deckel überträgt
das Motordrehmoment zur Pumpe. Deshalb dreht sich die Pumpe immer mit der Motordrehzahl.
Die Funktion der Pumpe besteht darin, unter Verwendung dieser Drehbewegung die Flüssigkeit
in radialer Richtung nach außen und in axialer Richtung zur Turbine zu befördern.
Deshalb dient als Pumpe eine Kreiselpumpe, welche die Flüssigkeit von einem
kleinen radialen Einlass zu einem großen radialen Auslass befördert und
so die Energie der Flüssigkeit erhöht. Der Druck zum Einkuppeln der Getriebekupplungen
und der Wandlerkupplung wird durch eine zusätzliche Pumpe im Getriebe erzeugt,
die durch die Pumpennabe angetrieben wird.
Im Drehmomentwandler 10 wird durch die Pumpe (mitunter auch
als Laufrad bezeichnet), die Turbine und den Stator (mitunter auch als Reaktor bezeichnet)
ein Flüssigkeitskreislauf gebildet. Durch den Flüssigkeitskreislauf kann
der Motor weiter laufen, wenn das Fahrzeug anhält, und das Fahrzeug wieder
beschleunigen, wenn das durch einen Fahrer gewünscht wird. Ähnlich wie
bei einer Getriebeuntersetzung unterstützt der Drehmomentwandler das Motordrehmoment
durch ein Drehmomentverhältnis. Das Drehmomentverhältnis ist das Verhältnis
von Abtriebsdrehmoment zu Antriebsdrehmoment. Das Drehmomentverhältnis ist
am höchsten, wenn die Drehzahl der Turbine niedrig oder gleich null ist (auch
als Abwürgen bezeichnet). Die Drehmomentverhältnisse beim Abwürgen
liegen üblicherweise im Bereich von 1,8 bis 2,2. Das bedeutet, dass das Abtriebsdrehmoment
des Drehmomentwandlers 1,8- bis 2,2-mal so groß ist wie das Antriebsdrehmoment.
Die Abtriebsdrehzahl hingegen ist wesentlich niedriger als die Antriebsdrehzahl,
da die Turbine mit der Abtriebsseite verbunden ist und sich nicht dreht, während
die Antriebsseite mit der Motordrehzahl läuft.
Die Turbine 38 nutzt die mit der Flüssigkeit von der
Pumpe 37 aufgenommene Energie zum Antreiben des Fahrzeugs. Das Turbinengehäuse
22 ist mit der Turbinennabe 19 verbunden. Die Turbinennabe
19 überträgt das Drehmoment der Turbine mittels einer Keilnutverbindung
auf die Antriebswelle 43 des Getriebes. Die Antriebswelle ist über
Zahnräder und Wellen im Getriebe 8 sowie ein Achsdifferenzial
9 mit den Rädern des Fahrzeugs verbunden. Die auf die Turbinenschaufeln
einwirkende Kraft der Flüssigkeit wird von der Turbine in Form eines Drehmoments
abgegeben. Axiale Drucklager 31 nehmen die durch die Flüssigkeit auf
die Komponenten einwirkenden axialen Kräfte auf. Sobald das Abtriebsdrehmoment
zur Überwindung der Trägheit des stehenden Fahrzeugs ausreicht, setzt
sich das Fahrzeug in Bewegung.
Nachdem die Energie der Flüssigkeit durch die Turbine in ein
Drehmoment umgesetzt wurde, enthält die Flüssigkeit noch restliche Energie.
Die aus der kleinen radialen Auslassöffnung 44 austretende Flüssigkeit
tritt normalerweise so in die Pumpe ein, dass sie der Drehung der Pumpe entgegenwirkt.
Der Stator 39 dient zum Umlenken der Flüssigkeit, um zur Beschleunigung
der Pumpe beizutragen und dadurch das Drehmomentverhältnis zu erhöhen.
Der Stator 39 ist durch einen Freilauf 46 mit der Statorwelle
45 verbunden. Die Statorwelle ist mit dem Getriebegehäuse
47 verbunden und dreht sich nicht. Der Freilauf 46 verhindert,
dass sich der Stator 39 bei niedrigen Drehzahlverhältnissen dreht
(wenn sich die Pumpe schneller dreht als die Turbine). Die vom Turbinenauslass
44 in den Stator 39 eintretende Flüssigkeit wird durch die
Statorschaufeln 48 umgelenkt, sodass sie in Drehrichtung in die Pumpe
37 eintritt.
Die Ein- und Austrittswinkel der Schaufeln, die Form des Pumpen- und
des Turbinengehäuses sowie der Gesamtdurchmesser des Drehmomentwandlers beeinflussen
dessen Leistungsparameter. Zu den Parametern für die Konstruktion gehören
das Drehmomentverhältnis, der Wirkungsgrad und die Fähigkeit des Drehmomentwandlers,
ein Motordrehmoment aufzunehmen, ohne dass der Motor „durchdrehen"
kann. Dazu kommt es, wenn der Drehmomentwandler zu klein ist und die Pumpe den Motor
nicht abbremsen kann.
Bei niedrigen Drehzahlverhältnissen arbeitet der Drehmomentwandler
zufriedenstellend, indem er den Motor laufen lässt, während das Fahrzeug
steht, und das Motordrehmoment zur Leistungssteigerung unterstützt. Bei hohen
Drehzahlverhältnissen ist der Drehmomentwandler weniger wirksam. Indem sich
die Drehzahl der Turbine an die Drehzahl der Pumpe angleicht, geht das Drehmomentverhältnis
des Drehmomentwandlers von einem hohen Wert von ungefähr 1,8 bis 2,2 auf ein
Drehmomentverhältnis von ungefähr eins zurück. Das Drehmomentverhältnis
von eins wird als Kupplungspunkt bezeichnet. An diesem Punkt braucht die in den
Stator eintretende Flüssigkeit nicht mehr umgelenkt zu werden, und der Freilauf
im Stator lässt die Drehung in derselben Richtung wie die Pumpe und die Turbine
zu. Da der Stator die Flüssigkeit nicht umlenkt, ist das vom Drehmomentwandler
abgegebene Drehmoment gleich dem aufgenommenen Drehmoment. Der gesamte Flüssigkeitskreislauf
dreht sich als eine Einheit.
Aufgrund von Verlusten in der Flüssigkeit liegt der maximale
Wirkungsgrad des Drehmomentwandlers bei 92 bis 93%. Deshalb wird zur mechanischen
Verbindung der Antriebsseite mit der Abtriebsseite des Drehmomentwandlers eine Drehmomentwandlerkupplung
49 eingesetzt, die den Wirkungsgrad auf nahezu 100% erhöht. Die Kupplungskolbenplatte
17 wird durch Befehle von der Getriebesteuerung hydraulisch betätigt.
Die Kolbenplatte 17 ist an ihrem Innendurchmesser durch einen O-Ring
18 gegen die Turbinennabe 19 und an ihrem Außendurchmesser
durch einen Ring 51 aus Reibungsmaterial gegen den Deckel 11 abgedichtet.
Diese Dichtungen bilden eine Druckkammer und drücken die Kolbenplatte
17 gegen den Deckel 11. Diese mechanische Verbindung umgeht den
Flüssigkeitskreislauf des Drehmomentwandlers.
Die mechanische Verbindung der Drehmomentwandlerkupplung
49 überträgt wesentlich mehr Torsionsschwankungen an den Antriebsstrang.
Da der Antriebsstrang im Grunde ein Federn-Massen-System darstellt, können
Torsionsschwankungen vom Motor Resonanzschwingungen des Systems anregen. Um die
Resonanzschwingungen des Antriebsstrangs aus dem Fahrbereich zu entfernen, wird
ein Dämpfer verwendet. Der Dämpfer beinhaltet in Reihe angeordnete Federn
15, um die wirksame Federkonstante des Systems und so die Resonanzfrequenz
zu verringern.
Die Wandlerkupplung 49 umfasst im Allgemeinen vier Komponenten:
eine Kolbenplatte 17, Deckplatten 12 und 16, Federn
15 und einen Flansch 13. Die Deckplatten 12 und
16 übertragen das Drehmoment von der Kolbenplatte 17 auf
die Druckfedern 15. An der Deckplatte sind um die Federn 15 herum
Nasen 52 gebildet, um die Federn in axialer Richtung zu haltern. Das Drehmoment
wird über eine genietete Verbindung von der Kolbenplatte 17 auf die
Deckplatten 12 und 16 übertragen. Die Deckplatten
12 und 16 lassen das Drehmoment durch den Kontakt mit einer Kante
einer Aussparung für die Feder auf die Druckfedern 15 einwirken. Die
beiden Deckplatten unterstützen gemeinsam die Feder auf beiden Seiten ihrer
Mittelachse. Die Federkraft wird durch den Kontakt mit einer Kante der Aussparung
für die Flanschfeder auf den Flansch 13 übertragen. Mitunter
weist der Flansch auch eine drehfeste Zunge oder einen drehfesten Schlitz auf, der
in einen Teil der Deckplatte eingreift, um während der Übertragung hoher
Drehmomente ein zu starkes Zusammendrücken der Federn zu verhindern. Das Drehmoment
wird vom Flansch 13 auf die Turbinennabe 19 und auf die Antriebswelle
43 des Getriebes übertragen.
Die Energie kann bei Bedarf durch Reibung, die mitunter auch als Hysterese
bezeichnet wird, aufgenommen werden. Die Hysterese ergibt sich aus der Torsinn und
der Entspannung der Dämpfungsplatten und ist somit doppelt so groß wie
das eigentliche Reibungsdrehmoment. Die Hysteresebaugruppe besteht im Allgemeinen
aus einer Membranfeder (oder Bellevillefeder) 14 zwischen dem Flansch
13 und einer der Deckplatten 16, um den Flansch 13 gegen
die andere Deckplatte 12 zu drücken. Durch die Steuerung der auf die
Membranfeder 14 ausgeübten Kraft kann auch das Reibungsdrehmoment
gesteuert werden. Typische Hysteresewerte liegen im Bereich von 10 bis 30 Nm.
Bekanntlich werden Schaufelbaugruppen für einen Stator als Gussteile
hergestellt. Schaufeln in Gussbaugruppen können in einer Vielfalt wünschenswerter
Strömungsprofile hergestellt werden. Leider ist die Herstellung einer Schaufelbaugruppe
durch Gießen aufwändig. Durch die Anforderungen von Seiten der Gießformen
sind auch die Ausrichtung und die Form der Schaufeln beschränkt. Ferner sind
gegossene Komponenten für die weitere Formgestaltung weniger geeignet.
Somit besteht seit langem ein Bedarf an einer Statorschaufelbaugruppe
mit Schaufeln mit wünschenswerten Strömungsprofilen, die ohne die Kosten
für monolithische Fertigungsprozesse auskommen.
KURZZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen eine Statorschaufelbaugruppe
für einen Stator in einem Drehmomentwandler, die einen Innenring mit einer
Vielzahl erster Öffnungen, einen Außenring mit einer
Vielzahl zweiter Öffnungen und eine Vielzahl extrudierter Schaufeln mit entsprechenden
ersten und zweiten Enden beinhaltet. Das erste Ende jeder Schaufel aus der Vielzahl
der Schaufeln ist in eine entsprechende erste Öffnung gesteckt und so angeordnet,
dass es in einer ersten radialen Richtung in Bezug auf den Innenring fixiert ist.
Das zweite Ende ist in eine entsprechende zweite Öffnung gesteckt und so angeordnet,
dass es in einer zweiten radialen Richtung in Bezug auf den Außenring fixiert
ist. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Innenring eine radiale Innenfläche,
und ein Teil des ersten Endes ragt radial nach innen über die Innenfläche
hinaus und liegt an der Innenfläche an. Gemäß einigen Aspekten ist
der erste Teil kalt gestaucht oder gewalzt, damit er an der radialen Innenfläche
anliegt. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das erste Ende eine Kerbe,
und die Baugruppe beinhaltet eine Zunge, die in die Kerbe gesteckt und zur radialen
Innenfläche hin abgekantet ist.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Außenring eine
radiale Außenfläche, und ein Teil des zweiten Endes ragt radial nach außen
über die Außenfläche hinaus und liegt an der radialen Außenfläche
an. Gemäß einigen Aspekten ist der Teil so gewalzt, dass er an der radialen
Außenfläche anliegt. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das zweite
Ende eine Kerbe, und die Baugruppe beinhaltet eine Zunge, die in die Kerbe gesteckt
und zur radialen Außenfläche hin abgekantet ist. Gemäß einigen
Aspekten beinhaltet mindestens eine erste Schaufel aus der Vielzahl der Schaufeln
einen massiven Querschnitt oder einen zumindest teilweise hohlen Querschnitt. Gemäß
einigen Aspekten bildet das erste Ende eine Presspassung in der entsprechenden ersten
Öffnung, und das zweite Ende bildet eine Presspassung in der entsprechenden
zweiten Öffnung, oder das erste Ende füllt die entsprechende erste Öffnung
aus und das zweite Ende füllt die entsprechende zweite Öffnung aus.
Ferner umfasst die vorliegende Erfindung einen Stator für einen
Drehmomentwandler, wobei der Stator Folgendes beinhaltet: einen Innenring mit einer
Vielzahl erster Öffnungen, der drehfest mit einem Freilauf des Stators verbunden
ist; einen Außenring mit einer Vielzahl zweiter Öffnungen; und eine Vielzahl
extrudierter Schaufeln mit einem entsprechenden ersten und zweiten Ende. Für
jede Schaufel aus der Vielzahl der Schaufeln ist das erste Ende in eine entsprechende
erste Öffnung gesteckt und so angeordnet, dass jede Schaufel in einer ersten
radialen Richtung in Bezug auf den Innenring fixiert ist. Das zweite Ende ist in
eine entsprechende zweite Öffnung gesteckt und so angeordnet, dass jede Schaufel
in einer zweiten radialen Richtung in Bezug auf den Außenring fixiert ist.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Innenring eine innere Umfangsfläche,
und ein Teil des ersten Endes ragt radial nach innen bis über die Innenfläche
hinaus und ist so geformt, dass er an der Innenfläche anliegt.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Außenring eine
äußere Umfangsfläche, und ein Teil des zweiten Endes ragt radial
nach außen über die Außenfläche hinaus und ist so geformt, dass
er an der Außenfläche anliegt. Gemäß einigen Aspekten ist der
Freilauf ein Rollenfreilauf mit einem äußeren Laufring, und der Innenring
ist drehfest mit dem äußeren Laufring verbunden, oder der Freilauf ist
ein Klinkenfreilauf mit einer radial angeordneten Platte, und der Innenring ist
drehfest mit der Platte verbunden. Gemäß einigen Aspekten sind die Platte
und der Innenring aus einem Stück gebildet.
Ferner umfasst die vorliegende Erfindung im Allgemeinen ein Verfahren
zum Montieren einer Statorschaufelbaugruppe für einen Drehmomentwandler, wobei
das Verfahren die folgenden Schritte beinhaltet: Einsetzen eines ersten Endes jedes
Schaufelsegments aus einer Vielzahl von extrudierten Schaufelsegmenten in eine entsprechende
Öffnung in einem Innenring des Stators; Einsetzen eines zweiten Endes jeder
Schaufel in eine entsprechende Öffnung in einem Außenring des Stators;
Bearbeiten des ersten Endes jedes Schaufelsegments in der Weise, dass jedes Schaufelsegment
und der Innenring in einer ersten radialen Richtung miteinander verbunden sind;
und Bearbeiten des zweiten Endes jedes Schaufelsegments in der Weise, dass jedes
Schaufelsegment und der Außenring in einer zweiten radialen Richtung fest miteinander
verbunden sind. Gemäß einigen Aspekten umfasst die entsprechende Öffnung
im Innenring einen Rand, und das Bearbeiten eines ersten Endes jedes Schaufelsegments
beinhaltet das Bearbeiten des ersten Endes in der Weise, dass das erste Ende auf
dem Umfang über den Rand hinausragt. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet
das Bearbeiten eines ersten Endes jedes Schaufelsegments das Kaltstauchen des ersten
Endes. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das Verfahren das Einsetzen jeder
Schaufel durch die entsprechende Öffnung im Innenring.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das erste Ende einen Teil,
der radial nach innen über den Innenring hinausragt, und das Bearbeiten des
ersten Endes in der Weise, dass das erste Ende auf dem Umfang über den Rand
hinausragt, beinhaltet Folgendes: Drehen des Innenrings um eine Längsachse
der Baugruppe; Aufsetzen einer Rolle auf den ersten Teil; und Bewegen der Rolle
zum Innenring. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das erste Ende eine Kerbe,
und der Innenring umfasst eine innere Umfangsfläche, und das Bearbeiten eines
ersten Endes jeder Schaufel beinhaltet das Einsetzen einer Zunge in die erste Kerbe
und das Abkanten der Zunge zur inneren Umfangsfläche hin.
Gemäß einigen Aspekten umfasst die entsprechende Öffnung
im Außenring einen Rand, und das Bearbeiten eines zweiten Endes jedes Schaufelsegments
beinhaltet das Bearbeiten des zweiten Endes in der Weise, dass das zweite Ende auf
dem Umfang über den Rand hinausragt. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet
das zweite Ende einen Teil, der radial nach außen über den Außenring
hinausragt. Dann beinhaltet das Bearbeiten des zweiten Endes in der Weise, dass
das zweite Ende auf dem Umfang über den Rand hinausragt, folgende Schritte:
Drehen des Außenrings um eine Längsachse der Baugruppe; Aufsetzen einer
Rolle auf den Teil; und Bewegen der Rolle zum Außenring. Gemäß einigen
Aspekten beinhaltet das zweite Ende eine Kerbe, und der Außenring umfasst eine
äußere Umfangsfläche, und das Bearbeiten eines zweiten Endes jeder
Schaufel beinhaltet das Einsetzen einer Zunge in die Kerbe und das Abkanten der
Zunge zur äußeren Umfangsfläche hin.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Innenring einen Streifen
mit Längsenden, und das Verfahren beinhaltet das Aufwickeln des Streifens in
der Weise, dass die Längsenden einander überlappen, und das Befestigen
der Längsenden. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Außenring
einen Streifen mit Längsenden, und das Anbringen eines zweiten Endes jeder
Schaufel in einer entsprechenden Öffnung in einem Außenring des Stators
beinhaltet das Aufwickeln des Streifens in der Weise, dass das zweite Ende durch
die entsprechende Öffnung im Außenring verläuft; das Überlappen
der Längsenden; und das Befestigen der Längsenden. Gemäß einigen
Aspekten beinhaltet das Verfahren eine Presspassung des ersten Endes in der entsprechenden
Öffnung im Innenring und eine Presspassung des zweiten Endes in der entsprechenden
Öffnung im Außenring oder das Ausfüllen der entsprechenden ersten
Öffnung durch das erste Ende und das Ausfüllen der entsprechenden zweiten
Öffnung durch das zweite Ende.
Eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
einen Stator mit extrudierten Schaufeln für einen Drehmomentwandler bereitzustellen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Verfahren zur Bildung eines Stators für einen Drehmomentwandler unter Verwendung
extrudierter Schaufeln bereitzustellen.
Diese sowie weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsarten der Erfindung
und aus den beiliegenden Zeichnungen und Ansprüchen klar.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Das Wesen und die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung werden
nun in der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung in Verbindung mit
den beiliegenden Zeichnungen ausführlicher beschrieben, wobei:
1 ein allgemeines Blockschaubild zur Veranschaulichung
des Kraftflusses in einem Motorfahrzeug ist, das der Erläuterung der Beziehung
und der Funktion eines Drehmomentwandlers in dessen Antriebsstrang dient;
2 eine Querschnittsansicht eines Drehmomentwandlers
nach dem Stand der Technik ist, der an einem Motor eines Motorfahrzeugs angebracht
ist;
3 eine Ansicht des in 2
gezeigten Drehmomentwandlers von der linken Seite in Richtung der Linie 3-3 in
2 ist;
4 eine Querschnittsansicht des in den 2
und 3 gezeigten Drehmomentwandlers entlang der Schnittlinie
4-4 in 3 ist;
5 eine erste Ansicht des in 2
gezeigten Drehmomentwandlers in Explosionsdarstellung aus der Sicht eines Betrachters
des Drehmomentwandlers in Explosionsdarstellung von der linken Seite ist;
6 eine zweite Ansicht des in 2
gezeigten Drehmomentwandlers in Explosionsdarstellung aus der Sicht eines Betrachters
des Drehmomentwandlers in Explosionsdarstellung von der rechten Seite ist;
7A eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkoordinatensystems
ist, das die in der vorliegenden Anmeldung verwendeten räumlichen Begriffe
darstellt;
7B eine perspektivische Ansicht eines Objekts im Zylinderkoordinatensystem
von 7A ist, das die in der vorliegenden Anmeldung verwendeten
räumlichen Begriffe darstellt;
8 eine Teilquerschnittsansicht einer Statorschaufelbaugruppe
gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die einen Gesamtquerschnitt einer
Schaufel gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet;
9 eine Teilquerschnittsansicht der in 8
gezeigten Statorschaufelbaugruppe zwischen den Schaufeln der Baugruppe ist;
10A eine teilweise Draufsicht auf den Bereich
10A in 9 ist;
10B eine Querschnittsansicht der extrudierten Statorschaufel
entlang der Linie 10B in 9 ist;
10C eine Querschnittsansicht der extrudierten Statorschaufel
und des Außenrings entlang der Linie 10C in 8
ist;
11 eine perspektivische Seitenansicht einer extrudierten
Statorschaufel gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
12 eine Rückansicht der in 11
gezeigten extrudierten Statorschaufel ist;
13A eine Querschnittsansicht der in 11
gezeigten extrudierten Statorschaufel entlang der Linie 13A/B in
12 ist, die einen massiven Querschnitt veranschaulicht;
13B eine Querschnittsansicht der in 11
gezeigten extrudierten Statorschaufel entlang der Linie 13A/B in
12 ist, die einen teilweise hohlen Querschnitt veranschaulicht;
14 eine Draufsicht auf die in 11
gezeigte extrudierte Statorschaufel ist; und
15 ein Ablaufdiagramm ist, das ein Verfahren gemäß
der vorliegenden Erfindung zum Montieren einer Statorschaufelbaugruppe für
einen Drehmomentwandler veranschaulicht.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Von vornherein sollte klar sein, dass gleiche Bezugsnummern in verschiedenen
Zeichnungsansichten identische oder funktionell ähnliche Strukturelemente der
Erfindung bezeichnen. Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezug auf die gegenwärtig
als bevorzugt angesehenen Aspekte beschrieben wird, sollte klar sein, dass die beanspruchte
Erfindung nicht auf die beschriebenen Aspekte beschränkt ist.
Außerdem ist klar, dass diese Erfindung nicht auf die bestimmten
beschriebenen Verfahren, Materialien und Modifikationen beschränkt ist und
insofern natürlich variieren kann. Ferner ist klar, dass die hier gebrauchten
Begriffe nur zur Beschreibung bestimmter Aspekte dienen und nicht als Einschränkung
des Geltungsbereichs der vorliegenden Erfindung zu verstehen sind, der nur durch
die angehängten Ansprüche eingeschränkt wird.
Sofern nicht anderweitig definiert, haben alle hier gebrauchten technischen
und wissenschaftlichen Begriffe dieselbe Bedeutung, wie sie einem Fachmann geläufig
ist, an den sich diese Erfindung richtet. Obwohl zum Durchführen oder Testen
der Erfindung beliebige Verfahren, Einrichtungen oder Materialien verwendet werden
können, die den hier beschriebenen ähnlich oder gleichwertig sind, werden
im Folgenden die bevorzugten Verfahren, Einrichtungen und Materialien beschrieben.
7A ist eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkoordinatensystems
80, das die in der vorliegenden Anmeldung verwendete räumliche Bezeichnungsweise
darstellt. Die vorliegende Erfindung wird zumindest teilweise in Verbindung mit
einem Zylinderkoordinatensystem beschrieben. Das System 80 weist eine Längsachse
81 auf, die als Bezug für die folgenden Richtungs- und räumlichen
Begriffe dient. Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs-"
beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zur Achse 81, zum Radius
82 (der senkrecht zur Achse 81 ist) bzw. zum Umfang
83. Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs"
beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zu entsprechenden Flächen. Zur
Erläuterung der Lage der verschiedenen Flächen dienen die Objekte
84, 85 und 86. Die Fläche 87 des Objekts
84 bildet eine axiale Ebene. Das heißt, die Achse 81 bildet
eine Linie entlang der Fläche. Die Fläche 88 des Objekts
85 bildet eine radiale Ebene. Das heißt, der Radius 82 bildet
eine Linie entlang der Fläche. Die Fläche 89 des Objekts
86 bildet eine Umfangsfläche. Das heißt, der Umfang
83 bildet eine Linie entlang der Fläche. Gemäß einem weiteren
Beispiel verläuft eine axiale Bewegung oder Lage parallel zur Achse
81, eine radiale Bewegung oder Lage verläuft parallel zum Radius
82, und eine Umfangsbewegung oder -tage verläuft parallel zum Umfang
83. Eine Drehung erfolgt um die Achse 81.
Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs-"
beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zur Achse 81, zum Radius
82 bzw. zum Umfang 83. Die Attribute „axial", „radial"
und „Umfangs" beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zu entsprechenden
Flächen.
7B ist eine perspektivische Ansicht des Objekts
90 im Zylinderkoordinatensystem 80 von 7A,
welche die in der vorliegenden Anmeldung gebrauchte räumliche Bezeichnungsweise
darstellt. Das zylindrische Objekt 90 stellt ein zylindrisches Objekt in
einem Zylinderkoordinatensystem dar und ist keineswegs als Einschränkung der
vorliegenden Erfindung zu verstehen. Das Objekt 90 beinhaltet eine axiale
Fläche 91, eine radiale Fläche 92 und eine Umfangsfläche
93. Die Fläche 91 ist Teil einer axialen Ebene, die Fläche
92 ist Teil einer radialen Ebene, und die Fläche 93 ist Teil
einer Umfangsfläche.
8 ist eine Teilquerschnittsansicht einer Statorschaufelbaugruppe
100 gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem massiven Querschnitt
der Schaufel 102 gemäß der vorliegenden Erfindung.
9 ist eine Teilquerschnittsansicht der in
8 gezeigten Statorschaufelbaugruppe 100 zwischen
den Schaufeln der Baugruppe.
10A ist eine teilweise Draufsicht auf das Gebiet
10A in 9. Die folgende Beschreibung ist in
Verbindung mit den 8 bis 10A
zu sehen. Die Statorschaufelbaugruppe 100 beinhaltet einen Innenring
104 mit einer Vielzahl von Öffnungen 106 und einen Außenring
108 mit einer Vielzahl von Öffnungen 110. Die Baugruppe
100 beinhaltet auch eine Vielzahl extrudierter Schaufeln 102.
Jede Schaufel weist ein Ende 112 und ein entgegengesetztes Ende
114 auf. Das Ende 112 jeder Schaufel 102 steckt in einer
entsprechenden Öffnung 106. Das Ende 112 ist so angeordnet,
verändert oder anderweitig bearbeitet worden, dass das Ende die Schaufel in
mindestens einer radialen Richtung, zum Beispiel in der Richtung 113, am
Innenring 104 befestigt. Unter radialem Befestigen oder Anbringen ist zu
verstehen, dass die Schaufel und der Ring so miteinander verbunden sind, dass beide
in Bezug auf die Drehbewegung fest miteinander verbunden sind. Das heißt, die
Schaufel und der Ring bewegen sich in radialer Richtung nicht unabhängig voneinander.
Durch das radiale Befestigen der zwei Komponenten wird deren relative Beweglichkeit
in anderen Richtungen nicht unbedingt eingeschränkt. Zum Beispiel können
sich zwei radial befestigte Komponenten durch eine Keilnutverbindung in axialer
Richtung gegeneinander bewegen. Es sollte jedoch klar sein, dass das radiale Befestigen
nicht unbedingt bedeutet, dass eine Bewegung in anderen Richtungen möglich
ist. Die obige Erläuterung der radialen Befestigung kann auf die folgenden
Erörterungen angewendet werden.
Das Ende 114 steckt in einer entsprechenden Öffnung
110. Das Ende 114 ist so angeordnet, verändert oder anderweitig
bearbeitet worden, dass das Ende die Schaufel in mindestens einer radialen Richtung,
zum Beispiel in der Richtung 115 am Außenring 108 befestigt.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Innenring 104 eine innere
Umfangsfläche 116, und ein Teil des Endes 112 ragt radial
nach innen über die Fläche 116 hinaus und liegt an der Fläche,
zum Beispiel im Bereich 118, an. Gemäß einigen Aspekten wird
der Teil des Endes 112 vor dem Einführen der Schaufel 102
in den Ring 104 kaltgestaucht, um an der Umfangsfläche 116
anzuliegen. Gemäß einigen Aspekten wird der Teil nach dem Einführen
der Schaufel in den Ring 104 gewalzt, um an der inneren Umfangsfläche
anzuliegen. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten beinhaltet das Ende
112 eine Kerbe, und die Baugruppe 100 beinhaltet eine Zunge, die
in die Kerbe gesteckt und zur Fläche 116 hin abgekantet ist, um die
Schaufel 102 radial in Bezug auf den Ring 104 zu fixieren.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Außenring
108 eine äußere Umfangsfläche 120, und ein Teil
des Endes 114 ragt radial nach außen über die Fläche
120 hinaus und liegt an der Fläche, zum Beispiel im Bereich
122, an. Gemäß einigen Aspekten wird der Teil des Endes
114 nach dem Einführen des Endes 114 in den Ring
108 gewalzt, um an der äußeren Umfangsfläche anzuliegen.
Somit verwendet die Baugruppe 100 keine gesonderten mechanischen Befestigungselemente
wie beispielsweise Schrauben oder Niete zum radialen Befestigen der Schaufel
102 mit den Ringen 104 und 108, sondern die Anordnung
der Enden 112 und 114. Gemäß einigen (nicht gezeigten)
Aspekten beinhaltet das Ende 114 eine Zunge, die in der Kerbe steckt und
zur Fläche 120 hin abgekantet ist, um die Schaufel 102 radial
am Ring 108 zu befestigen.
10B ist eine Querschnittsansicht der extrudierten Statorschaufel
102 entlang der Schnittlinie 10B in 9.
10C ist eine Querschnittsansicht der extrudierten Statorschaufel
102 und des Rings 108 entlang der Schnittlinie 10C in
8. Die folgende Beschreibung ist in Verbindung mit
den 8 bis 10C zu sehen.
Gemäß einigen Aspekten steckt das Ende 114 mit einer Presspassung
in der Öffnung 110. Gemäß einigen Aspekten füllt das
Ende 114 die Öffnung 110 ganz aus, das heißt, der Umfang
123 der Schaufel stellt das Spiegelbild des Umfangs 124 der Öffnung
110 dar. Das heißt, der Umfang 123 und der Umfang
124 weisen dieselbe Form auf und liegen aneinander an. Dieser Kontakt ist
so schwach, dass die Schaufel 102 und insbesondere das Ende 114
durch die Öffnung 110 geht. Die Stärke des Druckkontakts zwischen
den beiden Umfangsflächen und die zum Durchführen der Schaufel durch die
Öffnung erforderliche Kraft kann entsprechend den Anforderungen einer bestimmten
Baugruppe festgelegt werden. Die obige Erörterung kann ebenso auf das Ende
112 und die Öffnung 106 angewendet werden.
Gemäß einigen Aspekten ist die Baugruppe 100 in
einem (nicht gezeigten) Stator eines (nicht gezeigten) Drehmomentwandlers untergebracht.
Gemäß einigen Aspekten ist der Ring 104 drehfest mit einem Freilauf
125 des Stators verbunden. Unter drehfest verbunden oder angebracht ist
zu verstehen, dass der Ring und der Freilauf so miteinander verbunden sind, dass
sich die beiden Komponenten gemeinsam drehen, das heißt, die beiden Komponenten
sind bezüglich ihrer Drehung miteinander verbunden. Das drehfeste Verbinden
zweier Komponenten bedeutet nicht unbedingt eine Einschränkung der relativen
Beweglichkeit in anderen Richtungen. Zum Beispiel können zwei Komponenten drehfest
miteinander verbunden sein, aber gleichzeitig durch eine Keilnutverbindung eine
axiale Beweglichkeit aufweisen. Es sollte jedoch klar sein, dass eine drehfeste
Verbindung nicht unbedingt bedeutet, dass eine Bewegung in anderen Richtungen möglich
ist. zum Beispiel können zwei drehfest miteinander verbundene
Komponenten axial miteinander verbunden sein. Die obige Darlegung der drehfesten
Verbindung kann auf die folgenden Erörterungen angewendet werden.
Gemäß einigen Aspekten ist die Kupplung 125 eine
Rollenkupplung, und der Ring 104 ist drehfest mit dem äußeren
Laufring 126 der Kupplung verbunden. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet
das Seitenblech 128 Finger 130, die radial durch den Laufring
126 ragen und das Seitenblech 128 drehfest mit dem Laufring
126 verbinden. Ferner sind die Finger drehfest mit dem Ring 104
und insbesondere mit dem Segment 132 des Seitenblechs verbunden. Die Zungen
134 des Rings 104 greifen auch in das Seitenblech 128
ein. Somit wird ein Drehmoment von den Schaufeln 102 durch den Ring
104 und das Seitenblech 128 zur Kupplung 125 übertragen.
Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten handelt es sich bei der Kupplung
125 um einen Klinkenfreilauf mit einem radial angeordneten oder ringförmigen
Blech, und der Innenring 104 ist drehfest mit dem radial angeordneten Blech
verbunden. Gemäß einigen Aspekten sind der Innenring 104 und
das radial angeordnete Blech aus einem Stück gebildet. Das heißt, der
Ring und das Blech bestehen aus einem einzigen Materialstück.
11 ist eine perspektivische Seitenansicht einer extrudierten
Statorschaufel 180 gemäß der vorliegenden Erfindung.
12 ist eine Rückansicht der in 11
gezeigten extrudierten Statorschaufel 180 gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Die 13A und 13B
sind Querschnittsansichten der in 11 gezeigten extrudierten
Statorschaufel 180 entlang der Schnittlinie 13A/B in
12.
14 ist eine Draufsicht auf die in 11
gezeigte extrudierte Statorschaufel 180. Die folgende Beschreibung ist
in Verbindung mit den 8 bis 14
zu sehen. Eine Schaufel gemäß der vorliegenden Erfindung wird durch Extrudieren
eines Metallhalbzeugs hergestellt, um lineare Segmente des (nicht gezeigten) Halbzeugs
mit einem bestimmten Strömungsprofil, d.h. mit einer bestimmten Umfangs- oder
Querschnittsform, zu bilden. Als Beispiel kann das Strömungsprofil
181 in 11 dienen. Es sollte klar sein, dass
die Schaufel 180 nicht auf das gezeigte Strömungsprofil beschränkt
ist und vielmehr jedes in der Technik bekannte Strömungsprofil verwendet werden
kann. Im Allgemeinen wird das Strömungsprofil so gewählt, dass die Leistungsparameter
eines Stators, in dem die Schaufel verwendet wird, optimal sind, jedoch können
andere Parameter wie beispielsweise die Festigkeit der Schaufel oder die mit dem
Extrudieren eines bestimmten Profils verbundenen Kosten in Betracht gezogen werden.
Gemäß einigen Aspekten, wie beispielsweise in
13A gezeigt, weisen die Schaufeln 180 einen
massiven Querschnitt auf. Gemäß einigen Aspekten, wie beispielsweise in
13B gezeigt, weisen die Schaufeln 180 zumindest
teilweise einen hohlen Querschnitt auf. Es sollte klar sein, dass die Schaufeln
180 nicht auf eine bestimmte Größe, Form, Anzahl oder Ausrichtung
hoher Segmente 182 beschränkt sind. Ferner sollte klar sein, dass
eine Statorschaufelbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung Kombinationen
von massiven und hohlen Schaufeln beinhalten kann. Die linearen Segmente werden
zu Schaufeln mit einer Länge 184 geschnitten, zum Beispiel zur Schaufel
180. Die Schaufel 180 ist nicht auf eine bestimmte Länge
184 beschränkt. Die Schaufel 180 zeigt die Form der Enden
186 und 188 vor der oben beschriebenen Bearbeitung zur radialen
Befestigung der Schaufeln an den Ringen 104 und 108. Es ist zu
sehen, dass zur Vorbereitung der Enden 186 und 188 für die
Bearbeitung keine besonderen oder zusätzlichen Schritte erforderlich sind.
Das heißt, eine Schaufel kann in ihren Zustand nach dem Abschneiden auf Länge
in die Baugruppe 100 eingeführt werden.
Von Vorteil ist, dass durch das Extrudieren Schaufeln mit einer breiten
Vielfalt von Strömungsprofilen gebildet werden können, die durch andere
Fertigungsprozesse wie beispielsweise durch Pressen nicht hergestellt werden können
oder die nur durch andere, aufwändigere Fertigungsprozesse, zum Beispiel durch
Gießen, hergestellt werden können. Da die extrudierten Schaufeln ferner
getrennt hergestellt und dann zu einer Statorschaufelbaugruppe zusammengebaut werden,
können für andere Teile der Schaufelbaugruppe noch kostengünstigere
Prozesse und Komponenten eingesetzt werden. Das heißt, die vorliegende Erfindung
ermöglicht anstelle monolithischer Prozesse eine modulare Bauweise, welche
die Nutzung der kostengünstigsten Aspekte verschiedener Fertigungsprozesse
für Komponenten ermöglicht. Somit wird die Baugruppe 100 gemäß
einigen Aspekten unter Verwendung der Kombination aus dem Extrudieren zur Bildung
von Schaufeln mit erwünschten Strömungsprofilen und dem Pressen zur Bildung
kostengünstiger Statorringe kostengünstig gebildet. Ferner sind extrudierte
Schaufeln für weitere Verformungen geeignet. Somit können das oben erwähnte
Kaltstauchen und Walzen durchgeführt werden.
15 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren gemäß
der vorliegenden Erfindung zur Bildung einer Statorschaufelbaugruppe in einem Drehmomentwandler
veranschaulicht. Obwohl das Verfahren in 15 zur Verdeutlichung
als eine Folge von nummerierten Schritten dargestellt ist, sollte aus der Nummerierung
keine bestimmte Reihenfolge abgeleitet werden, sofern dies nicht
ausdrücklich angegeben ist. Das Verfahren beginnt mit Schritt 200.
In Schritt 202 wird ein erstes Ende jedes Schaufelsegments aus einer Vielzahl
extrudierter Schaufelsegmente in eine entsprechende Öffnung in einem Innenring
des Stators gesteckt. In Schritt 208 wird ein zweites Ende jeder Schaufel
in eine entsprechende Öffnung in einem Außenring des Stators gesteckt.
In Schritt 212 wird das erste Ende jedes Schaufelsegments so bearbeitet,
dass jedes Schaufelsegment in einer ersten radialen Richtung in Bezug auf den Innenring
fixiert ist. In Schritt 214 wird das zweite Ende jedes Schaufelsegments
so bearbeitet, dass jedes Schaufelsegment in einer zweiten radialen Richtung in
Bezug auf den Außenring fixiert ist.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die entsprechende Öffnung
im Innenring einen ersten Rand, und das Bearbeiten eines ersten Endes jedes Schaufelsegments
beinhaltet das Bearbeiten des ersten Endes in der Weise, dass das erste Ende auf
dem Umfang über den ersten Rand hinausragt. Gemäß einigen Aspekten
beinhaltet das Bearbeiten eines ersten Endes jedes Schaufelsegments das Kaltstauchen
des ersten Endes. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das erste Ende einen
ersten Teil, der radial nach innen über den Innenring hinausragt, und das Bearbeiten
des ersten Endes in der Weise, dass das erste Ende auf dem Umfang über den
ersten Rand hinausragt, beinhaltet folgende Schritte: Drehen des Innenrings um eine
erste Längsachse der Baugruppe; Aufsetzen einer ersten Rolle auf den ersten
Teil; und Bewegen der ersten Rolle in Richtung des Innenrings.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das erste Ende ferner
eine erste Kerbe, und der Innenring beinhaltet eine innere Umfangsfläche, und
das Bearbeiten eines ersten Endes jeder Schaufel beinhaltet das Einführen einer
ersten Zunge in die erste Kerbe und das Abkanten der ersten Zunge zur inneren Umfangsfläche
hin. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die entsprechende Öffnung
im Außenring einen zweiten Rand, und das Bearbeiten eines zweiten Endes jedes
Schaufelsegments beinhaltet das Bearbeiten des zweiten Endes in der Weise, dass
das zweite Ende auf dem Umfang über den zweiten Rand hinausragt. Gemäß
einigen Aspekten beinhaltet das zweite Ende einen zweiten Teil, der radial nach
außen über den Außenring hinausragt, und das Bearbeiten des zweiten
Endes in der Weise, dass das zweite Ende auf dem Umfang über den zweiten Rand
hinausragt, beinhaltet folgende Schritte: Drehen des Außenrings um eine zweite
Längsachse der Baugruppe; Aufsetzen einer zweiten Rolle auf den zweiten Teil;
und Bewegen der zweiten Rolle in Richtung des Außenrings. Gemäß einigen
Aspekten beinhaltet das zweite Ende eine zweite Kerbe, und der Außenring beinhaltet
eine äußere Umfangsfläche, und das Bearbeiten eines zweiten Endes
jeder Schaufel beinhaltet das Einführen einer zweiten Zunge in die zweite Kerbe
und das Abkanten der zweiten Zunge zur äußeren Umfangsfläche hin.
Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das Einsetzen eines ersten
Endes jeder Schaufel in eine entsprechende Öffnung eine Presspassung des ersten
Endes in der entsprechenden Öffnung, und das Einsetzen eines zweiten Endes
jeder Schaufel in eine entsprechende Öffnung beinhaltet eine Presspassung des
zweiten Endes in der entsprechenden Öffnung. Gemäß einigen Aspekten
beinhaltet das Einsetzen eines ersten Endes jeder Schaufel in eine entsprechende
Öffnung das Ausfüllen der entsprechenden ersten Öffnung durch das
erste Ende, und das Einsetzen eines zweiten Endes jeder Schaufel in eine entsprechende
Öffnung beinhaltet das Ausfüllen der entsprechenden zweiten Öffnung
durch das zweite Ende.
In Schritt 204 wird jede Schaufel durch die entsprechende
Öffnung im Innenring gesteckt. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet
der Innenring einen ersten Streifen mit einem ersten und einem zweiten Längsende,
und in Schritt 206 wird der erste Streifen so aufgewickelt, dass das erste
und das zweite Längsende einander überlappen, und das erste und das zweite
Längsende miteinander verbunden. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet
der Außenring einen zweiten Streifen mit einem dritten und einem vierten Längsende,
und in Schritt 210 wird der zweite Streifen so aufgewickelt, dass das zweite
Ende durch die entsprechende Öffnung im Außenring verläuft, werden
das dritte und das vierte Längsende überlappt und fest miteinander verbunden.
Somit ist zu erkennen, dass die Aufgaben der vorliegenden Erfindung
wirksam gelöst werden, obwohl sich der Fachmann Modifikationen und Änderungen
der Erfindung vorstellen kann, die in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten
Erfindung enthalten sind. Ferner ist klar, dass die obige Beschreibung zur Veranschaulichung
der vorliegenden Erfindung dient und nicht als Einschränkung zu verstehen ist.
Deshalb sind andere Ausführungsarten der vorliegenden Erfindung möglich,
ohne von Geist und Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.