Für diese Anmeldung wird die Priorität der koreanischen
Patentanmeldung Nr. 2006-0052767, angemeldet
am 12. Juni 2006 beim koreanischen Patentamt, beansprucht, deren Offenbarung durch
Bezugnahme hier eingeschlossen ist.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen
Steuerung der Belichtung für einen Bildsensor, der in einem Kameramodul verwendet
wird, sowie ein Verfahren dazu, und insbesondere eine Vorrichtung zur automatischen
Steuerung der Belichtung für einen Bildsensor, wobei die Vorrichtung, welche
die Belichtung so steuert, dass sie angemessen ist, eine durchschnittliche Helligkeit
verwendet und die Verschlussgeschwindigkeit durch Verwendung eines digitalen Filters
ändert, wodurch sie sich aktiv und schnell schnellen und häufigen Helligkeitsänderungen
anpasst.
Beschreibung des Standes der Technik
Im Allgemeinen wird im Fall üblicher Kameras eine automatische
Belichtungssteuerung des geeigneten Steuerns der Helligkeit aufgenommener Bilder
durchgeführt. Die automatische Belichtungssteuerung wird durch Steuern des
Aperturverhältnisses der Blende und Steuern der Geschwindigkeit des Verschlusses
durchgeführt.
Andererseits werden im Fall üblicher Digitalkameras feste Bildabbildungsvorrichtungen
wie beispielsweise CCDs (charged coupled devices) und CMOS (complementary metal-oxide
semiconductors) als Bildsensor verwendet, wobei die Belichtungsmenge gesteuert wird,
indem die Zeit gesteuert wird, während der der Bildsensor fotografieren soll.
In diesem Fall entspricht die Zeit, während der der Bildsensor fotografieren
soll, der Geschwindigkeit des elektronischen Verschlusses. Die Helligkeit eines
Bildes wird so gesteuert, dass sie angemessen ist, indem die Geschwindigkeit des
elektronischen Verschlusses verändert wird.
1 ist ein Blockdiagramm, in welchem ein Bildsensor
einer herkömmlichen Digitalkamera dargestellt ist.
Der in 1 dargestellte Bildsensor weist
eine Linseneinheit 10, welche ein einfallendes Bild empfängt, eine
Bildsensoreinheit 20 mit einem Verschluss, welche ein Bild von der Linseneinheit
10 über den Verschluss fotografiert und in ein elektrisches Bildsignal
wandelt, eine Bildsignalverarbeitungseinheit 30, welche aus dem Bildsignal
von der Bildsensoreinheit 20 ein Bild wiederherstellt, und einen Mikrocontroller
40 auf, welcher die Helligkeit eines Bildsignals von der Bildsignalverarbeitungseinheit
30 berechnet und den Verschluss der Bildsensoreinheit 20 entsprechend
dem Unterschied zwischen der berechneten Helligkeit und der Referenzheiligkeit steuert.
Der Vorgang zur Steuerung der Belichtung in dem Mikrocontroller
40 wird wie folgt beschrieben.
Der Mikrocontroller 40 berechnet die Helligkeit eines aktuellen
Bildes für jedes Bild (S41), berechnet den Unterschied zwischen der berechneten
Helligkeit und der Referenzheiligkeit (S42), berechnet einen Helligkeitsanpassungswert
entsprechend dem Unterschied der Helligkeit (S43), erhält einen zukünftigen
Anwendungswert durch Addieren des Anpassungswerts zu einem aktuellen Belichtungswandlungswert
(S44), erhält einen ungefähren Mehrfachwert durch Annähern des zukünftigen
Anwendungswerts an ein Mehrfaches der geringsten Belichtungszeit (S45), und steuert
den Verschluss der Bildsensoreinheit 20 durch Verwenden des Mehrfachen
(S46).
Jedoch ist im Fall des Verfahrens zur Steuerung der Belichtung bei
der herkömmlichen Digitalkamera eine lange Zeit erforderlich, um eine geeignete
Belichtung zu erhalten, wenn eine schnelle Änderung bei der Belichtung eines
eingehenden Bildes während einer Berechnung zum Erhalten einer geeigneten Belichtung
unter Verwendung ausschließlich eines Mikrocontrollers auftritt.
Des Weiteren ist bei dem Berechnungsvorgang basierend auf Informationen
über die Helligkeit eines Bildsignals für die Berechnung eine lange Zeit
erforderlich, da die Daten über Helligkeit sehr umfangreich sind.
Des Weiteren kann, wenn sich eine Belichtung schnell und häufig
für kurze Zeit ändert, die Helligkeit nicht geeignet angepasst werden,
wenn eine schnelle Belichtungsänderung auftritt, da der Mikrocontroller nicht
in der Lage ist, eine schnelle Belichtungsänderung zu erkennen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur automatischen
Steuerung der Belichtung und ein Verfahren für einen Bildsensor zu schaffen,
wobei die Vorrichtung die Belichtung so steuert, dass sie angemessen ist, indem
eine durchschnittliche Helligkeit ohne einen Mikrocontroller verwendet wird und
die Verschlussgeschwindigkeit durch Verwendung eines digitalen Filters geändert
wird, wodurch aktiv an schnelle und häufige Änderungen von Bildern angepasst
wird und mit hoher Geschwindigkeit verfahren wird.
Gemäß einem Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine
Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtung vorgesehen, die in einem
Bildsensormodul mit einer Linseneinheit, die ein einfallendes Bild empfängt,
einer Bildsensoreinheit mit einem Verschluss, die das Bild von der Linseneinheit
über den Verschluss fotografiert und das Bild in ein elektrisches Bildsignal
wandelt, und einer Bildsignalverarbeitungseinheit, die aus dem Bildsignal von der
Bildsensoreinheit ein Bild wiederherstellt, verwendet wird, wobei die Vorrichtung
aufweist: einen Helligkeitsberechner, welcher die durchschnittliche Helligkeit aus
dem Bildsignal der Bildsignalverarbeitungseinheit extrahiert; einen Helligkeitsanpassungsbestimmer,
welcher basierend auf einem Wert des Helligkeitsfehlers, der einem Fehler zwischen
der durchschnittlichen Helligkeit von dem Helligkeitsberechner und einer Referenzhelligkeit
entspricht, bestimmt, ob die Geschwindigkeit eines Verschlusses festgesetzt oder
angepasst wird; eine Anpassungswegsteuerung, welche die Geschwindigkeit des anzupassenden
Verschlusses direkt steuert, wenn der Wert des Helligkeitsfehlers in einem vorbestimmten
minimalen Fehlerbereich liegt, und die Geschwindigkeit des zu filternden Verschlusses
steuert, wenn der Wert des Helligkeitsfehlers außerhalb des vorbestimmten minimalen
Fehlerbereichs liegt; einen digitalen Filter, welcher den Wert des Helligkeitsfehlers
gemäß der Steuerung der Anpassungswegsteuerung filtert und einen gefilterten
Wert des Helligkeitsfehlers ausgibt; einen Verschlussgeschwindigkeitsanpasser, welcher
einen aktuellen Wert der Verschlussgeschwindigkeit durch Verwendung entweder des
Werts des Helligkeitsfehlers von der Anpassungswegsteuerung oder des gefilterten
Werts des Helligkeitsfehlers von dem digitalen Filter anpasst und einen Wert zur
Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit liefert; und eine Verschlussgeschwindigkeitssteuerung,
welche die Geschwindigkeit des Verschlusses der Bildsensoreinheit durch Verwendung
des Werts zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit anpasst.
Der Helligkeitsberechner kann die durchschnittliche Helligkeit des
Bildes bei einer aktuellen Verschlussgeschwindigkeit für jedes Bild berechnen.
Der Helligkeitsanpassungsbestimmer kann die durchschnittliche Helligkeit
in einen Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit unter Bezugnahme auf eine erste
Tabelle zum Nachschlagen wandeln, in welcher zuvor jeder durchschnittlichen Helligkeit
ein Indexwert zugeordnet wurde, kann einen Indexwert des Helligkeitsfehlers entsprechend
einem Fehler zwischen einem Referenzindexwert der Helligkeit und dem Indexwert der
durchschnittlichen Helligkeit erhalten, kann den aktuellen Wert der Verschlussgeschwindigkeit
als Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit bestimmen, wenn der Indexwert
des Helligkeitsfehlers gleich 0 ist, und kann den aktuellen Wert der Verschlussgeschwindigkeit
als anzupassend bestimmen, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers nicht 0 ist.
Die Anpassungswegsteuerung kann entsprechend der Steuerung des Helligkeitsanpassungsbestimmers
einen aktuellen Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit als anzupassend steuern,
wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers in einem vorbestimmten minimalen Fehlerbereich
liegt, und sie kann den aktuellen Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit als zu
filternd steuern, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers außerhalb eines
vorbestimmten minimalen Fehlerbereichs liegt.
Der digitale Filter kann den Indexwert des Helligkeitsfehlers filtern
und kann einen gefilterten Indexwert des Helligkeitsfehlers entsprechend der Steuerung
der Anpassungswegsteuerung ausgeben.
Der Verschlussgeschwindigkeitsanpasser kann den Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit
entweder unter Verwendung des Indexwerts des Helligkeitsfehlers von der Anpassungswegsteuerung
oder des gefilterten Indexwerts des Helligkeitsfehlers von dem digitalen Filter
anpassen und kann den Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit bestimmen.
Die Verschlussgeschwindigkeitssteuerung kann den Indexwert zur Steuerung
der Verschlussgeschwindigkeit in den Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
wandeln, indem auf eine zweite Tabelle zum Nachschlagen Bezug genommen wird, in
welcher zuvor für jeden Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
der Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit zugeordnet wurde, und kann
die Geschwindigkeit des Verschlusses der Bildsensoreinheit unter Verwendung des
Werts zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit steuern.
Der vorbestimmte minimale Fehlerbereich kann als von –2 bis
2 bestimmt werden.
Der digitale Filter kann aufweisen: einen Multiplikator, welcher den
Indexwert des Helligkeitsfehlers mit einem vorbestimmten Koeffizienten multipliziert;
einen Ganzzahlwandler, welcher den Ausgabewert von dem Multiplikator in die nächste
ganze Zahl wandelt und einen gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers ausgibt; ein
erstes Register, in welchem ein erster Differenzwert gespeichert wird, der einem
Differenzwert zwischen dem Indexwert des Helligkeitsfehlers eines aktuellen Rahmens
des Bildsignals zu einem um eins vorausgegangenen Rahmen und dem gefilterten Wert
des Helligkeitsfehlers entspricht; ein zweites Register, in welchem ein zweiter
Differenzwert gespeichert wird, der einem Differenzwert zwischen dem Indexwert des
Helligkeitsfehlers eines aktuellen Rahmens des Bildsignals zu einem um zwei vorausgegangenen
Rahmen und dem gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers entspricht; und einen Koeffizientenselektor,
der aus vorbestimmten Filterkoeffizienten einen entsprechend dem Indexwert des Helligkeitsfehlers,
dem ersten Differenzwert und dem zweiten Differenzwert wählt.
Gemäß einem weiteren Gegenstand der vorliegenden Erfindung
ist ein Verfahren zur automatischen Steuerung der Belichtung für ein Bildsensormodul
mit einer Linseneinheit, die ein einfallendes Bild empfängt, einer Bildsensoreinheit
mit einem Verschluss, die das Bild von der Linseneinheit fotografiert und das Bild
in ein elektrisches Bildsignal wandelt, und einer Bildsignalverarbeitungseinheit,
die aus dem Bildsignal von der Bildsensoreinheit ein Bild wiederherstellt, vorgesehen,
wobei das Verfahren umfasst: Berechnen der durchschnittlichen Helligkeit eines Bildes
bei einer aktuellen Verschlussgeschwindigkeit für jeden Rahmen; Wandeln der
durchschnittlichen Helligkeit in einen Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit
durch Bezugnahme auf eine erste Tabelle zum Nachschlagen, in welcher zuvor jeder
durchschnittlichen Helligkeit ein Indexwert zugeordnet wurde; Erhalten eines Indexwerts
des Helligkeitsfehlers entsprechend einem Fehler zwischen einem Referenzindexwert
der Helligkeit, der einer vorbestimmten Referenzhelligkeit zugeordnet wurde, und
dem Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit; Bestimmen des aktuellen Werts der
Verschlussgeschwindigkeit als Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit,
wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers 0 ist; Bestimmen des Indexwerts zur Steuerung
der Verschlussgeschwindigkeit durch Anpassen des aktuellen Indexwerts der Verschlussgeschwindigkeit
durch Verwendung des Indexwerts des Helligkeitsfehlers, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers
nicht 0 ist und in einem vorbestimmten minimalen Fehlerbereich liegt; Erhalten eines
gefilterten Werts des Helligkeitsfehlers durch Filtern des Indexwerts des Helligkeitsfehlers,
wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers außerhalb des vorbestimmten minimalen
Fehlerbereichs liegt; Bestimmen des Indexwerts zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit,
indem der aktuelle Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit durch Verwendung des
gefilterten Werts des Helligkeitsfehlers von einem digitalen Filter angepasst wird;
Wandeln des Indexwerts zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit in den Wert zur
Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit durch Bezugnahme auf eine zweite Tabelle
zum Nachschlagen, in welcher zuvor jedem Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
ein Wert der Verschlussgeschwindigkeit zugeordnet wurde; und Steuern der Geschwindigkeit
des Verschlusses der Bildsensoreinheit durch Verwendung des Werts zur Steuerung
der Verschlussgeschwindigkeit.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Weitere Vorteile und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden
besser verständlich anhand der folgenden genauen Beschreibung zusammen mit
den beigefügten Zeichnungen, in welchen:
1 ein Blockdiagramm ist, in welchem ein Bildsensor
einer herkömmlichen Digitalkamera dargestellt ist;
2 ein Blockdiagramm ist, in welchem eine Vorrichtung
zur automatischen Steuerung der Belichtung eines Bildsensors gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt ist;
3 ein Blockdiagramm ist, in welchem ein digitaler Filter
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
dargestellt ist;
4 ein Diagramm ist, in welchem Reaktionseigenschaften
eines digitalen Filters gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt sind;
5 ein Diagramm ist, in welchem Reaktionseigenschaften
eines digitalen Filters dargestellt sind und in welchem eine Ausgangswellenform
bezogen auf einen Eingang in einer Treppenwellenform dargestellt ist;
6 ein Diagramm ist, in welchem eine Korrelation zwischen
der durchschnittlichen Helligkeit und der Verschlussgeschwindigkeit dargestellt
ist, um Arbeitsweisen der Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtung
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zu beschreiben;
7 ein Diagramm ist, in welchem ein Verfahren zur Berechnung
der Helligkeitseigenschaften für jede Verschlussgeschwindigkeit gemäß
einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt
ist;
8 ein Ablaufdiagramm ist, in welchem ein Verfahren
zur automatischen Steuerung der Belichtung des Bildsensors gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt ist;
und
9 ein Ablaufdiagramm ist, in welchem ein Filtervorgang
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
dargestellt ist.
GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Nachstehend werden beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen genauer beschrieben.
In den Zeichnungen werden gleiche Bezugsziffern verwendet, um gleiche Elemente,
die tatsächlich eine identische Anordnung und Funktion aufweisen, zu kennzeichnen.
2 ist ein Blockdiagramm, in welchem eine Vorrichtung
zur automatischen Belichtung eines Bildsensormoduls gemäß einer beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt ist.
Unter Bezugnahme auf 2 weist das Bildsensormodul
eine Linseneinheit 100, die ein einfallendes Bild empfängt, eine Bildsensoreinheit
200 mit einem Verschluss, welche ein Bild von der Linseneinheit
100 über den Verschluss fotografiert und das Bild in ein elektrisches
Bildsignal wandelt, eine Bildsignalverarbeitungseinheit 300, welche aus
dem Bildsignal von der Bildsensoreinheit 200 ein Bild erzeugt, und eine
Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtung 400 auf, die die
Geschwindigkeit des Verschlusses der Bildsensoreinheit 200 basierend auf
der durchschnittlichen Helligkeit der Bildsignalverarbeitungseinheit 300
steuert.
Die Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtung
400 weist einen Helligkeitsberechner 410, der die durchschnittliche
Helligkeit aus dem Bildsignal der Bildsignalverarbeitungseinheit 300 extrahiert;
einen Helligkeitsanpassungsbestimmer 420, der bestimmt, ob die Geschwindigkeit
des Verschlusses basierend auf einem Wert des Helligkeitsfehlers, der einem Fehler
zwischen der durchschnittlichen Helligkeit von dem Helligkeitsberechner
410 und einer Referenzhelligkeit entspricht, festgelegt oder angepasst
wird; eine Anpassungswegsteuerung 430, welche direkt die Geschwindigkeit
des Verschlusses als anzupassend steuert, wenn der Wert des Helligkeitsfehlers innerhalb
eines vorbestimmten minimalen Fehlerbereichs liegt, und die Geschwindigkeit des
Verschlusses als zu filternd steuert, wenn der Wert des Helligkeitsfehlers außerhalb
des vorbestimmten minimalen Fehlerbereichs liegt; einen digitalen Filter
440, welcher den Wert des Helligkeitsfehlers entsprechend der Steuerung
der Anpassungswegsteuerung 430 filtert und einen gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers
ausgibt; einen Verschlussgeschwindigkeitsanpasser 450, welcher den aktuellen
Wert der Verschlussgeschwindigkeit entweder unter Verwendung des Wertes des Helligkeitsfehlers
von der Anpassungswegsteuerung 430 oder des gefilterten Werts des Helligkeitsfehlers
von dem digitalen Filter 440 anpasst und einen Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
liefert; und eine Verschlussgeschwindigkeitssteuerung 460 auf, welche die
Geschwindigkeit des Verschlusses der Bildsensoreinheit 200 unter Verwendung
des Werts zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit steuert.
Der Helligkeitsberechner 410 berechnet die durchschnittliche
Helligkeit Yavr eines Bildes bei einer aktuellen Verschlussgeschwindigkeit Sc für
jedes Bild und berechnet die durchschnittliche Helligkeit für jedes Bild.
Der Helligkeitsanpassungsbestimmer 420 wandelt die durchschnittliche
Helligkeit Yavr in einem Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit IYavr unter
Bezugnahme auf eine erste Tabelle zum Nachschlagen, in welcher zuvor jeder durchschnittlichen
Helligkeit ein Indexwert zugeordnet wurde, erhält einen Indexwert des Helligkeitsfehlers
Err-index entsprechend dem Fehler zwischen dem Indexwert der Referenzhelligkeit
IYref und dem Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit IYavr, bestimmt den aktuellen
Wert der Verschlussgeschwindigkeit Sc als Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
Sn, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index 0 ist, und bestimmt, dass
der aktuelle Wert der Verschlussgeschwindigkeit Sc angepasst werden muss, wenn der
Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index nicht 0 ist.
Die Anpassungswegsteuerung 430 steuert den aktuellen Indexwert
der Verschlussgeschwindigkeit ISc als anzupassend, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers
Err-index innerhalb eines vorbestimmten minimalen Fehlerbereichs liegt, und steuert
den Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit als zu filternd, wenn der Indexwert
des Helligkeitsfehlers Err-index außerhalb des vorbestimmten minimalen Fehlerbereichs
liegt, entsprechend der Steuerung des Helligkeitsanpassungsbestimmers
420.
Der digitale Filter 440 filtert den Indexwert des Helligkeitsfehlers
Err-index und gibt einen gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering entsprechend
der Steuerung der Anpassungswegsteuerung 430 aus.
Der Verschlussgeschwindigkeitsanpasser 450 passt den Indexwert
der Verschlussgeschwindigkeit ISc unter Verwendung entweder des Indexwerts des Helligkeitsfehlers
Err-index von der Anpassungswegsteuerung 430 oder des gefilterten Werts
des Helligkeitsfehlers Err-filtering von dem digitalen Filter 440 an und
bestimmt einen Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit ISn.
Die Verschlussgeschwindigkeitssteuerung 460 wandelt den Indexwert
zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit ISn in den Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
Sn unter Bezugnahme auf eine zweite Tabelle zum Nachschlagen, in welcher zuvor jedem
Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit ein Wert zur Steuerung der
Verschlussgeschwindigkeit zugeordnet wurde, und steuert die Geschwindigkeit des
Verschlusses der Bildsensoreinheit 200 unter Verwendung des Werts zur Steuerung
der Verschlussgeschwindigkeit.
3 ist ein Blockdiagramm, in welchem der digitale Filter
440 dargestellt ist.
Unter Bezugnahme auf 3 weist der digitale
Filter 440 einen Multiplikator 441 zum Multiplizieren des Indexwerts
des Helligkeitsfehlers Err-index mit einem vorbestimmten Koeffizienten; einen Ganzzahlwandler
442, welcher den Ausgabewert des Multiplikators 441 in die nächste
ganze Zahl wandelt und einen gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering
ausgibt; ein erstes Register 443, in welchem ein erster Differenzwert gespeichert
ist, der einem Differenzwert DV1 zwischen dem Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index
eines aktuellen Bilds des Bildsignals zu dem vorausgegangenen Bild und dem gefilterten
Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering entspricht; ein zweites Register
444, in welchem ein zweiter Differenzwert DV2 gespeichert ist, der dem
Differenzwert zwischen dem Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index des aktuellen
Bilds des Bildsignals zu dem vorletzten vorausgegangenen Bild und dem gefilterten
Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering entspricht; und einen Koeffizientenselektor
445 auf, welcher einen Filterkoeffizienten aus vorbestimmten Filterkoeffizienten
entsprechend dem Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index, dem ersten Differenzwert
DV1 und dem zweiten Differenzwert DV2 auswählt.
Ein erster infiniter Impulsreaktionsfilter kann gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung als digitaler Filter
440 verwendet werden.
4 ist ein Diagramm, in welchem die Reaktionseigenschaften
des digitalen Filters 440 dargestellt sind.
Unter Bezugnahme auf 4 weist der digitale
Filter 440 die Eigenschaft auf, auf unterschiedliche Koeffizienten zu reagieren.
Entsprechende Reaktionskurven weisen eine unterschiedliche Zeitkonstante für
das Erreichen eines stabilen Zustands auf. Wenn ein Koeffizient einer Kurve verwendet
wird, welche eine stufenweise ansteigende Reaktion aufweist, wird die Zeitkonstante
für das Erreichen eines stabilen Zustands groß, das heißt, es ist
eine lange Zeit erforderlich, um eine geeignete Belichtung zu detektieren. Andererseits
wird, wenn ein Koeffizient einer Kurve verwendet wird, welche eine steil ansteigende
Reaktion aufweist, die Zeitkonstante klein, das heißt, die geeignete Belichtung
kann in einer kurzen Zeit detektiert werden.
5 ist ein Diagramm, in welchem Reaktionseigenschaften
des digitalen Filters 440 dargestellt sind, und in welchem
eine Ausgabe-Wellenform bezogen auf den Eingang einer Treppenwellenform dargestellt
ist.
Unter Bezugnahme auf 5 ist eine Ausgabe-Wellenform
des digitalen Filters 440 dargestellt, wenn eine Treppenwellenform eines
Übergangs von "0" zu "1" in den digitalen Filter 440 eingegeben wird.
In diesem Fall wird in 5 der Zustand nach dem Zeitpunkt,
zu dem der digitale Filter 440 "1" ausgibt, als stabiler Zustand bezeichnet,
und die Zeit zum Ausgeben von "0" bis "1" wird als Zeitkonstante bezeichnet.
6 ist ein Diagramm, in welchem eine Korrelation zwischen
der durchschnittlichen Helligkeit und der Verschlussgeschwindigkeit dargestellt
ist, um Arbeitsweisen der Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtung
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zu beschreiben.
Unter Bezugnahme auf 6 zeigt die senkrechte
Achse des Diagramms die durchschnittliche Helligkeit Yavr eines Bildes an und die
waagerechte Achse des Diagramms zeigt die Verschlussgeschwindigkeit S an. Je geringer
die Verschlussgeschwindigkeit S ist, umso höher ist die durchschnittliche Helligkeit
Yavr. Je höher die Verschlussgeschwindigkeit S ist, umso niedriger ist die
durchschnittliche Helligkeit Yavr.
7 ist ein Diagramm, in welchem ein Verfahren zur Berechnung
von Helligkeitseigenschaften für jede Verschlussgeschwindigkeit gemäß
einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt
ist.
Unter Bezugnahme auf 7 ist die gepunktete
Linie ein Graph für die Helligkeitseigenschaft einer Geschwindigkeit des Verschlusses
der Bildsensoreinheit 200 und die durchgezogene Linie ist ein Graph für
die Helligkeitseigenschaft, die für eine automatische Steuerung der Belichtung
erforderlich ist. Die Helligkeitseigenschaft, die als durchgezogene Linie dargestellt
ist, wird unter Verwendung der Helligkeitseigenschaft, die als gepunktete Linie
dargestellt ist, berechnet.
8 ist ein Ablaufdiagramm, in welchem ein Verfahren
zur automatischen Steuerung der Belichtung in dem Bildsensormodul gemäß
einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt
ist.
Unter Bezugnahme auf 8 wird in Schritt
S100 die durchschnittliche Helligkeit Yavr eines Bildes bei einer aktuellen Verschlussgeschwindigkeit
Sc für jedes Bild berechnet. In Schritt S200 wird die durchschnittliche Helligkeit
Yavr in einen Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit IYavr unter Bezugnahme
auf eine erste Tabelle zum Nachschlagen, in welcher zuvor jeder durchschnittlichen
Helligkeit ein Indexwert zugeordnet wurde, gewandelt. In Schritt S300 wird der Indexwert
des Helligkeitsfehlers Err-index, der einem Fehler zwischen einem Indexwert der
Referenzhelligkeit IYref, der einer vorbestimmten Referenzhelligkeit Yref zugeordnet
wurde, und dem Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit IYavr entspricht, erhalten.
In Schritt S400 wird der aktuelle Wert der Verschlussgeschwindigkeit Sc als Wert
zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit Sn bestimmt, wenn der Indexwert des
Helligkeitsfehlers Err-index 0 ist. In Schritt S500 wird ein Indexwert zur Steuerung
der Verschlussgeschwindigkeit ISsc bestimmt, indem der aktuelle Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit
ISc unter Verwendung des Indexwerts des Helligkeitsfehlers Err-index angepasst wird,
wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index nicht 0 ist und in einem vorbestimmten
minimalen Fehlerbereich liegt. In Schritt S600 wird der gefilterte Wert des Helligkeitsfehlers
Err-filtering erhalten, indem der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index gefiltert
wird, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index außerhalb des vorbestimmten
minimalen Fehlerbereichs liegt. In Schritt S700 wird der Indexwert zur Steuerung
der Verschlussgeschwindigkeit ISsc bestimmt, indem der aktuelle Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit
ISc unter Verwendung des gefilterten Werts des Helligkeitsfehlers Err-filtering
von dem digitalen Filter 440 angepasst wird. In Schritt S800 wird der Indexwert
zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit ISf in den Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
Sn unter Bezugnahme auf eine zweite Tabelle zum Nachschlagen, in welcher zuvor jedem
Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit ISsc ein Wert der Verschlussgeschwindigkeit
Sn zugeordnet wurde, gewandelt. In Schritt S900 wird die Geschwindigkeit des Verschlusses
der Bildsensoreinheit 200 unter Verwendung des Werts zur Steuerung der
Verschlussgeschwindigkeit Sn gesteuert.
9 ist ein Ablaufdiagramm, in welchem ein Filtervorgang
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
dargestellt ist.
Unter Bezugnahme auf 9 wird in Schritt
S610 ein erster Differenzwert DV1, der einem Differenzwert zwischen dem Indexwert
des Helligkeitsfehlers Err-index des aktuellen Bilds des Bildsignals zu dem vorausgegangenen
Bild und dem gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering entspricht, gespeichert.
In Schritt S620 wird ein zweiter Differenzwert DV2, der einem Differenzwert
zwischen dem Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index des aktuellen Bilds des
Bildsignals zu dem vorletzten vorausgegangenen Bild und dem gefilterten Wert des
Helligkeitsfehlers Err-filtering entspricht, gespeichert. In Schritt S630 wird ein
Koeffizient aus vorbestimmten Filterkoeffizienten entsprechend dem Indexwert des
Helligkeitsfehlers Err-index, dem ersten Differenzwert DV1 und dem zweiten Differenzwert
DV2 ausgewählt. In Schritt S640 wird der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index
mit dem Koeffizienten multipliziert, und ein durch das Multiplizieren erhaltener
Wert wird ausgegeben. In Schritt S650 wird der ausgegebene Wert in die nächste
ganze Zahl gewandelt, und der gefilterte Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering
wird ausgegeben.
Nachstehend werden die Betriebsweise und die Wirkungen der vorliegenden
Erfindung genauer unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Unter Bezugnahme auf 2 bis
9 werden die Vorrichtung und das Verfahren zur automatischen
Belichtung für ein Bildsensormodul gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Unter Bezugnahme auf 2 wird die Vorrichtung
zur automatischen Steuerung der Belichtung gemäß einer beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung für ein Bildsensormodul verwendet.
Ein Bild fällt auf die Bildsensoreinheit 200 über die Linseneinheit
100 des Bildsensormoduls ein. In diesem Fall weist die Bildsensoreinheit
200 einen Verschluss auf, fotografiert das Bild von der Linseneinheit
100, wandelt das Bild in ein elektrisches Bildsignal und gibt das Bildsignal
an die Bildsignalverarbeitungseinheit 300 aus. Die Bildsignalverarbeitungseinheit
300 stellt aus dem Bildsignal von der Bildsensoreinheit 200 wieder
ein Bild her.
Bei dem beschriebenen Bildverarbeitungsvorgang wird die Helligkeit
des Bildes überwacht und die Geschwindigkeit des Verschlusses gemäß
einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung automatisch
gesteuert.
Unter Bezugnahme auf 2 extrahiert der
Helligkeitsberechner 410 die durchschnittliche Helligkeit aus dem Bildsignal
von der Bildsignalverarbeitungseinheit 300 und gibt die durchschnittliche
Helligkeit an den Helligkeitsanpassungsbestimmer 420 aus.
Zum Beispiel kann der Helligkeitsberechner 410 die durchschnittliche
Helligkeit Yavr des Bildes bei einer aktuellen Verschlussgeschwindigkeit Sc für
jedes Bild berechnen und gibt die durchschnittliche Helligkeit Yavr für jedes
Bild an den Helligkeitsanpassungsbestimmer 420 (entspricht S100 aus
8) aus.
Der Helligkeitsanpassungsbestimmer 420 bestimmt basierend
auf dem Wert des Helligkeitsfehlers, der dem Fehler zwischen der durchschnittlichen
Helligkeit von dem Helligkeitsberechner 410 und einer Referenzhelligkeit
entspricht, ob die Geschwindigkeit eines Belichtungssteuerungsverschlusses festgelegt
oder angepasst wird, steuert die Verschlussgeschwindigkeitssteuerung 460,
um die Geschwindigkeit des Verschlusses festzulegen oder anzupassen, und liefert
den Wert des Helligkeitsfehlers an die Anpassungswegsteuerung 430.
Beispielsweise wandelt der Helligkeitsanpassungsbestimmer
420 die durchschnittliche Helligkeit Yavr unter Bezugnahme auf eine erste
Tabelle zum Nachschlagen, in welcher zuvor jeder durchschnittlichen Helligkeit ein
Indexwert zugeordnet wurde, in einen Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit
IYavr (entspricht S200 aus 8), erhält den Indexwert
eines Helligkeitsfehlers Err-index, der dem Fehler zwischen einem Indexwert der
Referenzhelligkeit IYref, der einer vorbestimmten Referenzhelligkeit Yref zugeordnet
wurde, und dem Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit IYavr (entspricht S300
aus 8) entspricht, bestimmt, ob der Indexwert des Helligkeitsfehlers
Err-index "0" ist (entspricht S410 aus 8), bestimmt
einen aktuellen Wert der Verschlussgeschwindigkeit Sc als Wert zur Steuerung der
Verschlussgeschwindigkeit Sn, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index
"0" ist (entspricht S420 aus 8), und steuert den aktuellen
Wert der Verschlussgeschwindigkeit Sc als anzupassend, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers
Err-index nicht "0" ist.
Die Anpassungswegsteuerung 430 steuert die Verschlussgeschwindigkeit
als direkt anzupassend, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers innerhalb eines
vorbestimmten minimalen Fehlerbereichs liegt, und steuert den digitalen Filter
440 so, dass die Verschlussgeschwindigkeit gefiltert wird, wenn der Wert
des Helligkeitsfehlers außerhalb des vorbestimmten minimalen Fehlerbereichs
liegt.
Zum Beispiel steuert die Anpassungswegsteuerung 430 entsprechend
der Steuerung des Helligkeitsanpassungsbestimmers 420
den aktuellen Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit ISc als direkt anzupassend,
wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index in dem vorbestimmten minimalen
Fehlerbereich liegt, und steuert den aktuellen Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit
ISc als zu filternd, wenn der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index außerhalb
des vorbestimmten minimalen Fehlerbereichs liegt.
Der vorbestimmte minimale Fehlerbereich ist ein Bereich, um zu bestimmen,
ob ein Helligkeitsfehler gering ist, und kann unterschiedlich eingerichtet werden,
abhängig von einer Anwendungsumgebung eines Systems, in welchem das Bildsensormodul
angewendet wird. Zum Beispiel kann der vorbestimmte minimale Fehlerbereich als von
–2 bis 2 eingerichtet werden (entspricht S510 aus 8)
Der digitale Filter 440 filtert den Wert des Helligkeitsfehlers entsprechend
der Steuerung der Anpassungswegsteuerung 430 und gibt den gefilterten Wert
des Helligkeitsfehlers an den Verschlussgeschwindigkeitsanpasser 450 aus.
Zum Beispiel filtert der digitale Filter 440 den Indexwert
des Helligkeitsfehlers Err-index entsprechend der Steuerung der Anpassungswegsteuerung
430 und gibt einen gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering
aus (entspricht S600 aus 8).
Der Verschlussgeschwindigkeitsanpasser 450 passt den aktuellen
Wert der Verschlussgeschwindigkeit unter Verwendung entweder des Werts des Helligkeitsfehlers
von der Anpassungswegsteuerung 430 oder des gefilterten Werts des Helligkeitsfehlers
von dem digitalen Filter 440 an und liefert einen Wert zur Steuerung der
Verschlussgeschwindigkeit an die Verschlussgeschwindigkeitssteuerung 460.
Genauer passt der Verschlussgeschwindigkeitsanpasser 450
den aktuellen Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit ISc unter Verwendung des Indexwerts
des Helligkeitsfehlers Err-index von der Anpassungswegsteuerung 430 an,
wenn die Anpassungswegsteuerung 430 direkt anpasst (entspricht S520 aus
8). Andererseits passt der Verschlussgeschwindigkeitsanpasser
450 den aktuellen Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit ISc unter Verwendung
des gefilterten Werts des Helligkeitsfehlers Err-filtering von dem digitalen Filter
440 an, wenn die Anpassungswegsteuerung 430 die Anpassung durch
Filtern steuert (entspricht S700 aus 8). Mittels des
beschriebenen Anpassungsvorgangs bestimmt der Verschlussgeschwindigkeitsanpasser
450 einen Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit ISn.
Zum Beispiel kann der Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
ISn durch Addieren des Indexwerts des Helligkeitsfehlers Err-index zu dem aktuellen
Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit ISc erhalten werden. Ebenso kann der Indexwert
zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit ISn durch Addieren des gefilterten Werts
des Helligkeitsfehlers Err-filtering zu dem aktuellen Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit
ISc erhalten werden.
Die Verschlussgeschwindigkeitssteuerung 460 steuert die Geschwindigkeit
des in der Bildsensoreinheit 200 enthaltenen Verschlusses unter Verwendung
des Werts zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit.
Zum Beispiel steuert die Verschlussgeschwindigkeitssteuerung
460 die Geschwindigkeit des Verschlusses der Bildsensoreinheit
200 durch eine vorherige Verschlussgeschwindigkeit, wenn der Helligkeitsanpassungsbestimmer
420 die Verschlussgeschwindigkeit als festzusetzend steuert. Andererseits
wird, wenn der Helligkeitsanpassungsbestimmer 420 die Verschlussgeschwindigkeit
als anzupassend steuert, der Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
ISn in die Steuerungsverschlussgeschwindigkeit Sn unter Bezugnahme auf eine zweite
Tabelle zum Nachschlagen, in welcher jedem Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
ein Wert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit zugeordnet ist, gewandelt und
die Geschwindigkeit des Verschlusses der Bildsensoreinheit 200 unter Verwendung
des Werts zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit Sn gesteuert (entspricht S900
aus 8).
Unter Bezugnahme auf 3 und
9 werden die Arbeitsweisen des digitalen Filters
440 genauer beschrieben.
Unter Bezugnahme auf 3 und
9 haben das erste Register 443 und das zweite
Register 440 einen Anfangswert "0", wenn eine Versorgungsspannung angelegt
wird. Das erste Register 443 des digitalen Filters 440 speichert
einen ersten Differenzwert DV1, der einem Differenzwert zwischen dem Indexwert des
Helligkeitsfehlers Err-index eines aktuellen Bilds des Bildsignals zu einem um eins
vorausgegangenen Bild und dem gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering
entspricht (entspricht S610 aus 9). Das zweite Register
444 speichert einen zweiten Differenzwert DV2, der einem Differenzwert
zwischen dem Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index eines aktuellen Bilds des
Bildsignals zu einem um zwei vorausgegangenen Bild und dem gefilterten
Wert des Helligkeitsfehlers Err-filtering entspricht (entspricht S620 aus
9).
Der Koeffizientenselektor 445 des digitalen Filters
440 wählt einen aus vorbestimmten Filterkoeffizienten entsprechend
dem Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index, dem ersten Differenzwert DV1 und
dem zweiten Differenzwert DV2 (entspricht S630 aus 9).
Der Multiplikator 441 des digitalen Filters 440
multipliziert den vorbestimmten Koeffizienten mit dem Indexwert des Helligkeitsfehlers
Err-index und gibt einen Ausgabewert, der durch Multiplizieren erhalten wurde, an
den Ganzzahlwandler 442 aus (entspricht S640 aus 9).
Der Ganzzahlwandler 442 wandelt den Ausgabewert von dem Multiplikator
441 in die nächste ganze Zahl und gibt den gefilterten Wert des Helligkeitsfehlers
Err-filtering aus (entspricht S650 aus 9).
Nachstehend wird der Koeffizientenselektor 445 genauer beschrieben.
Der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index wird als Wert definiert,
der durch Subtrahieren des Indexwerts der Referenzhelligkeit IYref von dem Indexwert
der durchschnittlichen Helligkeit IYavr erhalten wird. Der erste Differenzwert DV1
ist definiert als Wert, der durch Subtrahieren des gefilterten Werts des Helligkeitsfehlers
Err-filtering, der einer Ausgabe des digitalen Filters 440 entspricht,
von dem Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index, der einer Eingabe des digitalen
Filters 440 entspricht, im Hinblick auf das dem aktuellen Bild um eins
vorausgegangenen Bild erhalten wird. Der zweite Differenzwert DV2 ist definiert
als Wert, der durch Subtrahieren des gefilterten Werts des Helligkeitsfehlers Err-filtering,
der einer Ausgabe des digitalen Filters 440 entspricht, von dem Indexwert
des Helligkeitsfehlers Err-index, der einer Eingabe des digitalen Filters
440 entspricht, im Hinblick auf das dem aktuellen Bild um zwei vorausgegangenen
Bild erhalten wird.
Wenn die Vorzeichen des Indexwerts des Helligkeitsfehlers Err-index,
des ersten Differenzwerts DV1 und des zweiten Differenzwerts DV2 zueinander identisch
sind, kann aus den vorbestimmten Koeffizienten der größte ausgewählt
werden. Wenn nur die Vorzeichen des Indexwerts des Helligkeitsfehlers Err-index
und des ersten Differenzwerts DV1 zueinander identisch sind, kann aus den vorbestimmten
Koeffizienten ein mittlerer ausgewählt werden. Ist das Vorzeichen des Indexwerts
des Helligkeitsfehlers Err-index unterschiedlich zu dem Vorzeichen des ersten Differenzwerts
DV1, kann aus den vorbestimmten Koeffizienten der kleinste ausgewählt werden.
Durch den oben beschriebenen Vorgang wird der Eingang des digitalen
Filters 440 ausgegeben, nachdem er mit dem ausgewählten Koeffizienten
multipliziert und in eine ganze Zahl gewandelt wurde. Sobald ein Bild beendet ist,
wird der Differenzwert zwischen dem Eingang und dem Ausgang des digitalen Filters
440 in dem ersten Register 443 gespeichert. Zur gleichen Zeit
wird ein Wert aus dem ersten Register 443 in dem zweiten Register
444 gespeichert. Der digitale Filter 440 führt den oben beschriebenen
Schritt immer wieder aus.
Des Weiteren können mehrere Koeffizienten des digitalen Filters
440 vorliegen, die mit den Eigenschaften eines Bildsensormoduls, auf das
die vorliegende Erfindung angewendet wird, variieren.
Unter Bezugnahme auf 4 haben die in
4 dargestellten Reaktionskurven unterschiedliche Zeitkonstanten,
bei denen der digitale Filter einen anderen stabilen Zustand erreicht. Unter Bezugnahme
auf 4 wird die Zeitkonstante groß, wenn ein Koeffizient
mit einer stufenweise ansteigenden Reaktion verwendet wird. Das heißt, es ist
eine lange Zeit erforderlich, um eine geeignete Belichtung zu detektieren. Des Weiteren
wird die Zeitkonstante klein, wenn ein Koeffizient mit einer steil steigenden Reaktion
verwendet wird. Dementsprechend wird die geeignete Belichtung in einer kurzen Zeit
detektiert.
Wenn sich beispielsweise die Helligkeit schnell ändert, wie dies
der Fall ist, wenn in einem dunklen Raum ein Licht eingeschaltet wird, kann die
Verschlussgeschwindigkeit aktiv unter Verwendung des digitalen Filters
440 mit dem Koeffizienten der schnell steigenden Reaktion verändert
werden. Des Weiteren ist der von dem digitalen Filter 440 verwendete Koeffizient
kein festgelegter Wert und kann entsprechend den Eigenschaften eines Bildsensormoduls,
auf welches die vorliegende Erfindung angewendet wird, angepasst werden, wodurch
eine hohe Flexibilität vorgesehen wird.
Andererseits kann wie oben beschrieben die Vorrichtung zur automatischen
Steuerung der Belichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die Verschlussgeschwindigkeit aktiv unter Verwendung
eines digitalen Filters, der Reaktionskurven unterschiedlicher Zeitkonstanten, wie
in 4 dargestellt, aufweist, verarbeiten, wenn die Verschlussgeschwindigkeit
weitgehend angepasst wird, um eine geeignete Belichtung zu erhalten.
Unter Bezugnahme auf 5 ist eine Ausgabe-Wellenform
des digitalen Filters dargestellt, wenn eine Treppenwellenform in Übergang
von "0" zu "1" in den digitalen Filter 440 eingegeben wird. In diesem Fall
ist in 5 ein Zustand nach einem Zeitpunkt, wenn der
digitale Filter 440 "1" ausgibt, als stabiler Zustand bezeichnet, und eine
Zeit zum Ausgeben von "0" zu "1" als Zeitkonstante bezeichnet.
Wie oben beschrieben, werden die Schritte der Vorrichtung zur automatischen
Belichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
Unter Bezugnahme auf 6 ist die durchschnittliche
Helligkeit Yavr umso höher, je niedriger die Verschlussgeschwindigkeit S ist.
Je höher die Verschlussgeschwindigkeit S ist, umso niedriger ist die durchschnittliche
Helligkeit Yavr. In diesem Fall weist die Referenzhelligkeit Yref einen mittleren
Wert zugeordneter Helligkeitswerte auf.
Andererseits wird in Tabelle 1 der Verschlussgeschwindigkeit und der
durchschnittlichen Helligkeit gemäß den Eigenschaften des Bildsensormoduls,
auf welches die Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtung gemäß
einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet
wird, ein sequenzieller Wert zugeordnet. In Tabelle 1 wird ein Wert, der dem Indexwert
der Referenzhelligkeit IYref zugeordnet ist, "5", welches der mittlere Wert ist.
Tabelle 1
Verschlussgeschwindigkeit Sc (s)
Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit ISc
Durchschnittliche Helligkeit Yavr
Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit IYavr
1
0
228
10
1/2
1
222
9
1/4
2
210
8
1/8
3
191
7
1/15
4
162
6
1/30
5
126
5
1/60
6
89
4
1/125
7
60
3
1/250
8
40
2
1/500
9
29
1
1/1000
10
23
0
Unter Bezugnahme auf Tabelle 1 ist zum Beispiel der Indexwert der
durchschnittlichen Helligkeit "7", wenn die durchschnittliche Helligkeit Yavr "191"
ist. In diesem Fall wird, da der Wert, der dem Indexwert der Referenzhelligkeit
IYref zugeordnet ist, "5" beträgt, welches der mittlere Wert ist, der Indexwert
des Helligkeitsfehlers Err-index "2 (7-5)", der Indexwert zur Steuerung der Verschlussgeschwindigkeit
wird "5", indem "2", welches der Indexwert des Helligkeitsfehlers Err-index ist,
zu "3", welches der aktuelle Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit ist, addiert
wird, und die Verschlussgeschwindigkeit entspricht "1/30".
Das heißt, dass die Verschlussgeschwindigkeit von "1/8", entsprechend
"3", welches der aktuelle Indexwert der Verschlussgeschwindigkeit ISc zu "1/30"
ist, angepasst wird, wodurch die Verschlussgeschwindigkeit schneller gesteuert wird,
da die vorherige Helligkeit zu hoch ist.
Wie oben beschrieben, wird gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die Belichtung eines auf das Bildsensormodul einfallenden
Bildes entsprechend der Verschlussgeschwindigkeit bestimmt. Da eine durchschnittliche
Helligkeit des eingegangenen Bildes niedriger wird, wenn die Verschlussgeschwindigkeit
höher wird, und die durchschnittliche Helligkeit des eingegangenen Bildes höher
wird, wenn die Verschlussgeschwindigkeit niedriger wird, besteht eine bestimmte
Form, wenn dies in einem Diagramm dargestellt wird.
Demgemäß wird, wenn eine durchschnittliche Helligkeit bei
einer aktuellen Verschlussgeschwindigkeit erhalten wurde, eine neue Verschlussgeschwindigkeit
durch Vergleichen der aktuellen Verschlussgeschwindigkeit mit einer Verschlussgeschwindigkeit
bei einer Referenzhelligkeit erhalten, die neue Verschlussgeschwindigkeit wird in
dem digitalen Filter 440 eingegeben und der Ausgabewert wird stufenweise
zu der neuen Verschlussgeschwindigkeit geändert, wodurch ein natürliches
Ausgabebild erhalten wird.
Somit wird die Steuerung wie oben beschrieben basierend auf einem
Helligkeitsfehler zwischen einem Indexwert der durchschnittlichen Helligkeit, welcher
eine Helligkeit eines aktuellen Bildes angibt, und einem Indexwert der Referenzhelligkeit
durchgeführt. Als Ergebnis der Steuerung folgt eine aktuelle durchschnittliche
Helligkeit der Referenzhelligkeit.
Unter Bezugnahme auf 7 ist eine gepunktete
Linie ein Graph der Helligkeitseigenschaften der Verschlussgeschwindigkeit eines
Bildsensormoduls, und eine durchgezogene Linie ist ein Graph der Helligkeitseigenschaft,
die für eine automatische Steuerung der Belichtung erforderlich ist. Die als
durchgezogene Linie dargestellte Helligkeitseigenschaft wird unter Verwendung der
als gepunktete Linie dargestellten Helligkeitseigenschaft berechnet. Ein Gradient
einer geraden Linie, die einem Abschnitt entspricht, der lineare Eigenschaften darstellt,
wird basierend auf dem Wert der Referenzhelligkeit Yref erhalten und ein Gradient
einer geraden Linie, die einem Abschnitt entspricht, der mit dem Wert der maximalen
Helligkeit Ymax und dem Wert der minimalen Helligkeit ymin gesättigt ist, wird
erhalten. In diesem Fall wird der Graph einer Helligkeitseigenschaft bezogen auf
eine Verschlussgeschwindigkeit, die zur automatischen Steuerung der Belichtung verwendet
wird, berechnet, der durch die durchgezogene Linie in 7
dargestellte Graph.
Wie oben beschrieben, steuert gemäß einer beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zu automatischen
Steuerung der Belichtung für einen Bildsensor, die in einem Kameramodul verwendet
wird, die Belichtung derart, dass sie angemessen ist, durch Verwendung einer durchschnittlichen
Helligkeit ohne Mikrocontroller, und ändert die Verschlussgeschwindigkeit durch
Verwendung eines digitalen Filters, wodurch aktiv an schnelle und häufige Helligkeitsänderungen
von Bildern angepasst wird und mit einer hohen Geschwindigkeit agiert wird.
Des Weiteren wird die Berechnung mit hoher Geschwindigkeit durch Wandeln
eines Werts einer durchschnittlichen Helligkeit in einen Indexwert durchgeführt,
wodurch ein Signal in Echtzeit verarbeitet wird, wodurch eine aktive Anpassung an
Helligkeitsänderungen eines Bildes vorgesehen wird.
Weiterhin wird eine angemessene Belichtung in kurzer Zeit detektiert,
wodurch schnell und häufig geänderte Helligkeit aktiv angepasst wird,
und es wird kein Mikrocontroller verwendet, wodurch die Größe des Bildsensormoduls,
das als anwendungsspezifische integrierte Schaltung hergestellt wurde, deutlich
verringert wird.
Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit beispielhaften
Ausführungsformen beschrieben und dargestellt wurde, wird dem Fachmann offensichtlich
sein, dass Modifikationen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne
von dem Schutzbereich der Erfindung wie durch die beigefügten Ansprüche
definiert abzuweichen.