Querverweis auf Mitglieder der Patentfamilie
Die vorliegende Erfindung beansprucht die Priorität der vorläufigen
US-Patentanmeldung mit dem Titel „Systems and Methods for Capturing Images
of Objects", Aktenzeichen 60/806,011, mit
Anmeldetag vom 28. Juni 2006, deren Inhalt hiermit im Wege der Bezugnahme ausdrücklich
mit aufgenommen sei.
Hintergrund der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Erzeugung von digitalen Bildern und betrifft
insbesondere Systeme und Verfahren zur Bestimmung einer Bildorientierung, wenn scharf
eingestellte Objekte erfasst werden.
Mobile elektronische Geräte, wie beispielsweise Handys, PDAs
(Personal Digital Assistants) oder vergleichbare Geräte, sind typischer Weise
mit eingebauten Kameramodulen ausgestattet, die Objektive, Bildsensormodule, Bildsignalprozessoren
(ISPs) und so weiter, enthalten, um Bilder von Objekten, wie beispielsweise Festbildern
oder Bewegbildern bzw. Videoframes zu erfassen, die scharf eingestellten Objekten
entsprechen (beispielsweise Menschen, Tieren, Pflanzen, Bergen, Steinen oder dergleichen).
Das mobile elektronische Gerät kann zum Scharfstellen der zu erfassenden Objekte
vertikal oder horizontal gehalten werden. Mobile elektronische Geräte sind
typischer Weise mit Gyrosensoren ausgestattet, um die Orientierung zu detektieren,
in der das mobile elektronische Gerät gehalten wird, beispielsweise vertikal
oder horizontal, so dass die Kosten für die Hardware höher sind.
Zusammenfassung
Erfindungsgemäß werden Verfahren zum Erfassen von Objektbildern
bereitgestellt. Ein Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Erzeugen
eines Bildobjekts, das von einem mobilen elektronischen Gerät ausgeführt
wird, umfasst die nachfolgend angeführten Schritte. Das mobile elektronische
Gerät umfasst ein erstes Auslöser- bzw. Verschlussobjekt (Shutter Object)
und ein zweites Auslöser- bzw. Verschlussobjekt. Ein Signal wird detektiert.
Es wird bestimmt, ob das Signal von dem ersten Auslöserobjekt oder dem zweiten
Auslöserobjekt erzeugt wurde. Ein erster Orientierungstyp wird bestimmt, wenn
das Signal von dem ersten Auslöserobjekt erzeugt wurde. Bin zweiter Orientierungstyp
wird bestimmt, wenn das Signal von dem zweiten Auslöserobjekt erzeugt wurde.
Das Bildobjekt mit dem so bestimmten Orientierungstyp wird abgespeichert.
Erfindungsgemäß werden auch Systeme zum Erfassen von Objektbildern
bereitgestellt. Ein Ausführungsbeispiel eines Systems umfasst ein erstes Auslöser-
bzw. Verschlussobjekt, ein zweites Auslöser- bzw. Verschlussobjekt (Shutter
Object) und einen mit diesen zusammenwirkenden Prozessor. Der Prozessor, der mit
dem ersten und zweiten Auslöserobjekt zusammenwirkt, detektiert ein Signal,
bestimmt, ob das Signal von dem ersten Auslöserobjekt oder dem zweiten Auslöserobjekt
erzeugt wurde, bestimmt einen ersten Orientierungstyp, wenn das Signal von dem ersten
Auslöserobjekt erzeugt wurde, bestimmt einen zweiten Orientierungstyp, wenn
das Signal von dem zweiten Auslöserobjekt erzeugt wurde, und speichert das
Bildobjekt mit dem so bestimmten Orientierungstyp.
Das Bildobjekt soll in Antwort bzw. Entsprechung zu dem gespeicherten
Orientierungstyp angezeigt werden können.
Figurenübersicht
Die Erfindung kann vollständiger durch Studium der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung und Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten
Zeichnungen verstanden werden. Es zeigen:
1 eine schematische Darstellung einer Hardwareumgebung
zur Anwendung bei einem mobilen elektronischen Gerät;
2 die Rückseite eines Ausführungsbeispiels
eines mobilen elektronischen Geräts;
3a bis 6b schematische
Darstellungen, die Ausführungsbeispiele für die Anordnung eines Auslöser-
bzw. Verschlussobjekts darstellen;
7a und 7b schematische
Darstellungen der Rückseite eines Ausführungsbeispiels eines mobilen elektronischen
Geräts;
8 ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
für ein Verfahren zum Erfassen von Objektbildern darstellt;
9a und 9b schematische
Darstellungen, die jeweils verwendete Tabellen darstellen;
10a bis 10h schematische
Darstellungen, die die Abbildung zwischen den gespeicherten Bildobjekten und Darstellungen
auf einer Anzeigeeinrichtung darstellen;
11 ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
für ein Verfahren zum Anzeigen von Bildobjekten darstellt;
12 bis 15 schematische
Darstellungen, die jeweils die Erfassung eines Bildes mit Hilfe eines Handys und
die Anzeige des erfassten Bildes der Person mit Hilfe einer externen
Anzeige darstellen;
16a bis 16d schematische
Darstellungen, welche die Einstellung einer Richtung darstellen, wie diese von einer
Icon-Anzeige unter verschiedenen Bedingungen angezeigt wird, bevor ein Wolkenkratzer
erfasst wird;
17 ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
für ein Verfahren zum Erfassen von Bildern von Objekten darstellt;
18 eine schematische Darstellung, die eine Tabelle
enthält;
19 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels
einer Pipeline zur Videokodierung;
20 ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
einer Pufferspeicher-Schreibprozedur zum Schreiben eines erfassten Bildes in einen
Frame-Pufferspeicher darstellt;
21 eine schematische Darstellung eines Bild-DMA-Controllers,
der Pixelwerte eines erfassten Bildes von einem Bildsensor in einen Frame-Pufferspeicher
unter Verwendung einer Pufferspeicher-Schreibprozedur gemäß der
20 schreibt;
22 ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
einer Pufferspeicher-Schreibprozedur zum Schreiben eines erfassten Bildes in einen
Frame-Pufferspeicher darstellt;
23 eine schematische Darstellung eines Bild-DMA-Controllers,
der Pixelwerte von einem erfassten Bild von einem Bildsensor in einen Frame-Pufferspeicher
unter Verwendung einer Pufferspeicher-Schreibprozedur gemäß der
22 schreibt;
24 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels
einer Pipeline zur Videokodierung;
25a und 25b Flussdiagramme,
die ein Ausführungsbeispiel einer Pufferspeicher-Leseprozedur zum Auslesen
eines erfassten Bildes aus einem Frame-Pufferspeicher darstellen;
26a und 26b Flussdiagramme,
die ein Ausführungsbeispiel eines Pufferspeicher-Leseprozedur zum Auslesen
von einem erfassten Bild aus einem Frame-Pufferspeicher darstellen;
27 eine schematische Darstellung eines Videokodierers,
der Pixelwerte eines erfassten Bildes aus einem Frame-Pufferspeicher ausliest und
einen kodierten Videostream erzeugt; und
28 und 29 schematische
Darstellungen von Ausführungsbeispielen für Pipelines zur Videokodierung.
Ausführliche Beschreibung
Erfindungsgemäß werden Verfahren zum Erfassen von Bildern
von Objekten bereitgestellt, die in mobilen elektronischen Geräten eingesetzt
werden, beispielsweise Handys, PDAs und dergleichen. Die 1
ist eine schematische Darstellung einer Hardwareumgebung zur Anwendung bei einem
mobilen elektronischen Gerät 100, das im Wesentlichen ein Datenübertragungssystem
1301, ein Mikrofon 1302, einen Lautsprecher 1303, eine
Antenne 1304, einen Prozessor 1305, einen Speicher 1306,
ein Bildsensormodul 1307, ein Objektiv bzw. eine Linse 1308, einen
Bildsensor 1309, einen Sensorcontroller und Bildprozessor 1310,
einen Bildkodierer 1312, einen Sensorbildschirm-Controller 1320
(Touch Panel Controller) sowie einen Tastaturfeld-Controller 1330 (Key
Pad Controller) umfasst. Das Datenübertragungssystem 1301 tauscht
Daten mit einem entfernten mobilen elektronischen Gerät über die Antenne
1304 aus, wenn eine Verbindung zu einem zellularen Netzwerk besteht, beispielsweise
einem GSM-System (Global System for Mobile Communications), einem GPRS-System (General
Packet Radio Service), einem EDGE-System (Enhanced Data Rates for Global Evolution),
einem CDMA-System (Code Division Multiple Access), einem WCDMA-System (Wideband
Code Division Multiple Access) oder einem CSD-System (Circuit Switched Data) oder
einem vergleichbaren System. Der Prozessor 1303 verbindet mit dem Bildkodierer
1312, dem Sensorbildschirm-Controller 1320, der Anzeigeeinrichtung
1314, dem Speicher 1306, dem Speichermedium 1313 und
dem Tastaturfeld-Controller 1330, und zwar über verschiedene Busarchitekturen.
Das Bildsensormodul 1307, welches Linsen bzw. ein Objektiv
1308 und den Bildsensor 1309 umfasst, und der Sensorcontroller
und Bildprozessor 1310 sowie der Bildkodierer 1312 sorgen für
die Funktion, dass ein Bildobjekt erzeugt werden kann. Das Bildsensormodul
1307 kann CCD-Bildsensoren (Charged Coupled Device), CMOS-Bildsensoren
(Complementary Metal Oxide Semiconductor) oder vergleichbare Bildsensoren enthalten,
um die Lichtintensität in Form von unterschiedlichen Ladungsgrößen
aufzuzeichnen. Um die von dem Bildsensormodul 1307 ausgegebenen Inhalte
in ein digitales Format zu wandeln, quantifiziert der Bildsensor und Bildprozessor
1310 die variablen Ladungsgrößen in diskrete Farbwerte. Ein Bitmuster-Bild
(Bitmap-Image) enthält eine Mehrzahl von Pixeldaten, die von dem Sensorcontroller
und Bildprozessor 1310 mit einer vorgegebenen Auflösung quantifiziert
werden, beispielsweise 640×480, 1024×768 und so weiter.
Die quantifizierten Bitmuster-Bilder können außerdem in ein bekanntes
Format gewandelt werden, beispielsweise JPEG (Joint Photographic Experts Group),
GIF (Graphics Interchange Format) oder dergleichen, und zwar mit Hilfe des Bildkodierers
1312, um mehrere komprimierte Festbilder zu erzeugen, beispielsweise JPEG-
oder GIF-Bilder oder dergleichen. Bei dem Bildkodierer 1312 kann es sich
um einen Videokodierer handeln, um eine Serie der quantifizierten Bitmuster-Bilder
in eine Serie von Videoframes zu komprimieren und zu ordnen, beispielsweise in MPEG-1-Frames,
MPEG-2-Frames, MPEG-4-Frames, H.263-Frames oder H.264-I-, P- und B-Frames.
Die von dem Bildkodierer 1312 erzeugten Festbilder und/oder
Videoframes können in einem Speicher 1306 gespeichert werden, beispielsweise
in einem DRAM-Speicher (dynamischer Speicher), einem SDRAM-Speicher (Synchronous
DRAM-Speicher), einem Flash-Speicher oder dergleichen, oder bei dem Speichermedium
1313 kann es sich beispielsweise um einen Kompaktflashspeicher (CF), einen
Memory Stick (MS), ein Smart Media (SM) oder um eine SD-Speicherkarte oder dergleichen
handeln. Die erzeugten Festbilder und/oder Videoframes können auf der Anzeigeeinrichtung
1314 angezeigt werden, beispielsweise einer farbigen LCD-Anzeige, insbesondere
CSTN-Anzeige (Color Super-Twisted Nematic Display), einer TFT-LCD-Anzeige, einer
OLED-Anzeige (Organic Light-Emitting Diode) oder dergleichen.
Nutzer können das mobile elektronische Gerät 100
ausrichten, um Bilder von Objekten, die scharf eingestellten Objekten entsprechen,
zu erfassen, und zwar durch Betätigen von Softkeys 1321 und
1322 auf einem berührungsempfindlichen Feld (Touch Panel) (4a),
von Hardware-Tasten auf einem Tastaturfeld 1331 oder eines seitlichen Auslöserknopfes
1332 (3a). Nach Detektieren eines Auslöser-
oder Aufzeichnungssignals durch den Sensorfeld-Controller 1320 oder den
Tastaturfeld-Controller 1330, die anzeigen, dass ein bestimmter Softkey
1321 oder 1322 auf einem berührungsempfindlichen Feld
1323, eine Hardware-Taste auf dem Tastaturfeld 1331 oder ein Auslöserknopf
1332 angeklickt oder betätigt wurde, kann der Prozessor
1305 verschiedene Kameramechanismen steuern, beispielsweise einen Autofokusmotor,
einen Verschlussmotor und/oder einen Blendenmotor (nicht gezeigt), den Sensorcontroller
und Bildprozessor 1310 und den Bildkodierer 1312, um Bilder von
Objekten zu erfassen. Die 2 zeigt die Rückseite
eines Ausführungsbeispiels eines mobilen elektronischen Geräts
100, das die Antenne 1304 und ein Kameraobjektiv bzw. eine Kameralinse
1308 aufweist. Objekte, die mit Hilfe des Kameraobjektives 1308
scharf eingestellt werden, werden nach Detektion des beschriebenen Auslöser-
oder Aufzeichnungssignals erfasst und in Bildobjekte transformiert. Hardware-Tasten
auf dem Tastaturfeld 1331, der Auslöserknopf 1332 und die
Softkeys 1321 und 1322 auf dem berührungsempfindlichen Feld
1323, welche die Auslöser- oder Aufzeichnungssignale erzeugen können,
werden nachfolgend als Auslöserobjekte (Shutter Objects) bezeichnet.
Bei gewissen Ausführungsbeispielen sind zumindest zwei Verschluss-
bzw. Auslöserobjekte zum Erfassen von Bildern von Objekten vorgesehen, beispielsweise
von Festbildern und Videoframes, und wird dann, wenn ein Auslöser- oder Aufzeichnungssignal
detektiert wird, ein Orientierungstyp in Entsprechung zu dem Auslöserobjekt,
das das Auslöser- oder Aufzeichnungssignal erzeugt, bestimmt und werden die
erzeugten Bildobjekte gemeinsam mit dem so bestimmten Orientierungstyp abgespeichert,
so dass das erzeugte Bildobjekt in Reaktion bzw. Entsprechung zu dem so bestimmten
Orientierungstyp angezeigt werden kann.
Nachfolgend werden einige Beispiele für die Anordnung von Auslöserobjekten
erläutert. Die 3a und 3b
sind schematische Darstellungen, die Ausführungsbeispiele für die Anordnung
von Auslöserobjekten darstellen. Eine Hardware-Auslösertaste
310 auf einem Tastaturfeld (beispielsweise 1331 gemäß
der 1) ist auf dem vorderseitigen Bedienfeld eines
mobilen elektronischen Geräts vorgesehen und ein Auslöserknopf
1332 ist auf einer Seitenfläche (beispielsweise der rechten Seitenfläche)
des mobilen elektronischen Geräts vorgesehen. Eine Anzeigeeinrichtung (beispielsweise
1314 gemäß der 1) oder ein Sensorbildschirm
(beispielsweise 1323 gemäß der 1)
können Bilder, die von dem Bildsensormodul (beispielsweise 1307 gemäß
der 1) erzeugt werden, in dem Vorschaubereich W300
kontinuierlich anzeigen, was das Scharfstellen von gewissen Objekten erleichtert.
Gemäß der 1 kann ein Benutzer das mobile
elektronische Gerät vertikal halten, um gewisse zu erfassende Objekte scharf
einzustellen, und wird dann, wenn die Hardware-Auslösertaste 310 mit
einem Daumen niedergedrückt wird, ein Bildobjekt, das den scharf eingestellten
Objekten entspricht, erzeugt und in einem Speicher (beispielsweise 1306
gemäß der 1) oder einem Speichermedium (beispielsweise
1313 gemäß der 1) gespeichert. Gemäß
der 3b kann ein Benutzer das mobile elektronische Geräte
horizontal halten, um gewisse Objekte scharf einzustellen, und wird dann, wenn der
Auslöserknopf 1332 durch einen Zeigefinger niedergedrückt wird,
ein Bildobjekt, das den scharf eingestellten Objekten entspricht, erzeugt und abgespeichert.
Die 4a und 4b
sind schematische Darstellungen, die Ausführungsbeispiele für die Anordnung
von Auslöserobjekten darstellen. Zwei Softkeys 1321 und
1322 werden auf einem Sensorbildschirm (beispielsweise
1322 gemäß der 1) eines mobilen
elektronischen Geräts angezeigt. Der Softkey 1321 zeigt einen Icon
an, der anzeigt, dass man vorzugsweise den Softkey 1321 anklicken sollte,
um ein Bild der scharf eingestellten Objekte zu erfassen, wenn das mobile elektronische
Gerät vertikal ausgerichtet ist. Alternativ zeigt der Softkey 1322
einen Icon an, der anzeigt, dass man vorzugsweise den Softkey 1322 anklicken
sollte, um ein Bild der scharf eingestellten Objekte zu erfassen, wenn das mobile
elektronische Gerät horizontal ausgerichtet ist. Der Sensorbildschirm kann
Bilder, die von einem Bildsensormodul (beispielsweise 1307 gemäß
der 1) erzeugt werden, fortwährend in einem Vorschaubereich
W400 anzeigen, was es erleichtert, gewisse Objekte scharf einzustellen. Gemäß
der 4a kann ein Benutzer das mobile elektronische Gerät
vertikal halten, um gewisse zu erfassende Objekte scharf einzustellen, und wird
dann, wenn der Softkey 1321 durch den Daumen angeklickt bzw. betätigt
wird, ein Bildobjekt, das den fokussierten Objekten entspricht, erzeugt und in einem
Speicher (beispielsweise 1306 gemäß der 1)
oder einem Speichermedium (beispielsweise 1313 gemäß der
1) gespeichert. Gemäß der 4b
kann ein Benutzer das mobile elektronische Gerät horizontal halten, um gewisse
Objekte scharf einzustellen und wird dann, wenn der Softkey 1322 durch
einen Zeigefinger angeklickt bzw. betätigt wird, ein Bildobjekt, das den scharf
eingestellten Objekten entspricht, erzeugt und gespeichert.
Die 5a und 5b
sind schematische Darstellungen, die ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung
von Auslöserobjekten darstellen. Die beschriebene Hardware-Auslösertaste
310 auf einem Tastaturfeld (beispielsweise 1331 gemäß
der 1) ist auf dem vorderseitigen Bedienfeld eines
mobilen elektronischen Geräts vorgesehen und der vorstehend beschriebene Softkey
1322 wird auf einem Sensorbildschirm (beispielsweise 1323 gemäß
der 1) eines mobilen elektronischen Geräts angezeigt.
Der Sensorbildschirm kann Bilder, die von einem Bildsensormodul (beispielsweise
1307 gemäß der 1) erzeugt werden,
fortwährend in einem Vorschaubereich W300 anzeigen, was es erleichtert, gewisse
Objekte scharf einzustellen. Gemäß der 5a
kann ein Benutzer das mobile elektronische Gerät vertikal halten, um gewisse
Objekte, die erfasst werden sollen, scharf einzustellen, und wird dann, wenn die
Hardware-Auslösertaste 310 mit einem Daumen niedergedrückt wird,
ein Bildobjekt, das den scharf eingestellten Objekten entspricht, erzeugt und gespeichert.
Gemäß der 5b kann ein Benutzer das mobile
elektronische Gerät horizontal halten, um gewisse Objekte scharf einzustellen,
und wird dann, wenn der Softkey 1322 mit einem Zeigefinger angeklickt wird,
ein Bildobjekt, das den scharf eingestellten Objekten entspricht, erzeugt und gespeichert.
Die 6a und 6b
sind schematische Darstellungen, die ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung
von Auslöserobjekten darstellen. Der beschriebene Softkey 1321 wird
auf einem Sensorbildschirm (beispielsweise 1323 gemäß der
1) eines mobilen elektronischen Geräts angezeigt
und der beschriebene Auslöserknopf 1322 ist auf einer Seitenfläche
(beispielsweise der rechten Seitenfläche) des mobilen elektronischen Geräts
vorgesehen. Der Sensorbildschirm kann Bilder, die von einem Bildsensormodul (beispielsweise
1307 gemäß der 1) erzeugt werden,
kontinuierlich in einem Vorschaubereich W600 anzeigen, was es erleichtert, gewisse
Objekte scharf einzustellen. Gemäß der 6a
kann ein Benutzer das mobile elektronische Gerät vertikal halten, um gewisse
Objekte, die erfasst werden sollen, scharf einzustellen, und wird dann, wenn der
Softkey 1321 mit einem Daumen angeklickt wird, ein Bildobjekt, das den
fokussierten Objekten entspricht, erzeugt und gespeichert. Gemäß der
6b kann ein Benutzer das mobile elektronische Gerät
horizontal halten, um gewisse Objekte scharf einzustellen, und wird dann, wenn der
Auslöserknopf 1332 mit einem Zeigefinger niedergedrückt bzw.
betätigt wird, ein Bildobjekt, das den scharf eingestellten Objekten entspricht,
erzeugt und gespeichert.
Der Bildsensor kann auf zwei unterschiedliche Weisen angeordnet sein.
Die 7a und 7b sind schematische
Darstellungen der Rückseite eines Ausführungsbeispiels für ein mobiles
elektronisches Gerät, welche die Anordnung des Bildsensors gemäß
zwei Erfindungsaspekten darstellen. Bei dem Bildsensor handelt es sich typischerweise
um einen Array von CMOS-Zellen, CCD-Zellen oder dergleichen. Gemäß der
7a ist zumindest eine Langseite des Bildsensors
1309 parallel zu mindestens einer Kurzseite eines mobilen elektronischen
Geräts angeordnet. Gemäß der 7b ist
zumindest eine Kurzseite des Bildsensors 1309 parallel zu mindestens einer
Kurzseite eines mobilen elektronischen Geräts angeordnet. Eine Zelle P(0,0)
befindet sich in der Spalte 0 (das heißt in der ersten Spalte) von Reihe 0
(das heißt der ersten Reihe) des Bildsensors. Es sei darauf hingewiesen, dass
Bildobjekte durch sequentielles Abtasten bzw. Auslesen des Bildsensors
1309 erzeugt werden, um variable Ladungen auszulesen und diese in diskrete
Farbwerte zu wandeln. Beispielsweise umfasst der Abtastprozess, der von einem Sensorcontroller
und Bildprozessor (beispielsweise 1310 gemäß der 1)
ausgeführt wird, ein Abtasten bzw. Auslesen der ersten bis letzten Spalte in
einer Zeile. Nach Erreichen der letzten Spalte in einer Zeile wird die nächste
Reihe beginnend mit der ersten Spalte bis zur letzten Spalte abgetastet bzw. ausgelesen.
Der Abtastprozess läuft solange ab, bis der gesamte Bildsensor abgetastet ist
bzw. ausgelesen worden ist und sämtliche Farbwerte erfasst worden sind.
Die 8 ist ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
für ein Verfahren zum Erfassen von Bildern von Objekten darstellt, das von
einem Prozessor eines mobilen elektronischen Geräts (beispielsweise
1305 gemäß der 1) ausgeführt
wird. In dem Schritt S801 wird Information bereitgestellt, die Abbildungsbeziehungen
zwischen Auslöserobjekten und Orientierungstypen anzeigt. Eine solche Information
kann in einem Speicher gespeichert werden (beispielsweise 1306 gemäß
der 1) oder in einem Speichermedium (beispielsweise
131 gemäß der 1). Die
9a und 9b sind schematische
Darstellungen, die jeweils enthaltene Tabellen 91 und 93 darstellen.
Die Tabelle 91 beschreibt Information, die Abbildungsbeziehungen anzeigt,
wenn ein Bildsensor so wie in der 7a gezeigt angeordnet
ist, und die Tabelle 93 beschreibt Information, die Abbildungsbeziehungen
anzeigt, wenn ein Bildsensor so wie in der 7b gezeigt
angeordnet ist. Dabei kann „V-Obj" ein Auslöserobjekt bezeichnen, das
ohne weiteres mit einem Daumen niedergedrückt oder angeklickt werden kann (beispielsweise
310 gemäß der 3a oder
5a oder 1321 gemäß der
4a oder 6a), wenn das
mobile elektronische Gerät vertikal orientiert ist. „H-Obj" kann ein
Auslöserobjekt bezeichnen, das mit einem Zeigefinger ohne weiteres niedergedrückt
oder angeklickt werden kann (beispielsweise 1332 gemäß der
3b oder 6b oder
1322 gemäß der 4b oder
5b), wenn das mobile elektronische Gerät horizontal
gehalten wird. Es können acht Orientierungstypen, die von 1 bis 8 reichen,
einer Kombination von „V-Obj" und „H-Obj" zugeordnet werden. Es sei
darauf hingewiesen, dass sämtliche der Pixeldaten (d.h. diskrete Farbwerte)
der erfassten Festbilder oder Videoframes typischerweise in Entsprechung zu dem
beschriebenen Abtast- bzw. Ausleseprozess gespeichert werden. Es sei ferner darauf
hingewiesen, dass die Tabellen 91 und 93 in verschiedenen Datenstrukturen
realisiert werden können, beispielsweise als zweidimensionale Arrays oder dergleichen.
Jeder Orientierungstyp zeigt Abbildungen zwischen den gespeicherten
Bildobjekten und Darstellungen auf einer Anzeigeinrichtung an (beispielsweise
1314 gemäß der 1), einem Sensorbildschirm
(beispielsweise 1323 gemäß der 1)
oder einer externen Anzeige, beispielsweise einem Bildschirm, einer TFT-LCD-Anzeige
(nicht gezeigt), einer Plasma-Anzeige (nicht gezeigt), einer OLED-Anzeige (nicht
gezeigt) oder dergleichen. Die 10a bis 10h
sind schematische Darstellungen, die Abbildungen zwischen den gespeicherten Bildobjekten
und Darstellungen auf einer Anzeigeeinrichtung darstellen. Ein Orientierungstyp,
der gleich eins (1) ist, zeigt eine Zeile 0 eines gespeicherten Bilds/Frames P100a
an, die am oberen Ende eines angezeigten Bilds/Frames P200a angezeigt wird sowie
die Spalte 0 des gespeicherten Bilds/Frames P100a, die auf der linken Seite des
angezeigten Bilds/Frames P200a angezeigt wird, wobei das Ergebnis der Anzeige so
beschaffen ist, wie in der 10a gezeigt. Ein Orientierungstyp,
der gleich zwei (2) ist, zeigt an, dass eine Reihe 0 eines gespeicherten Bilds/Frames
P100b am oberen Ende eines angezeigten Bilds/Frames P200b angezeigt wird und dass
eine Spalte 0 des gespeicherten Bilds/Frames P100b auf der rechten Seite des angezeigten
Bilds/Frames 200b angezeigt wird, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen ist,
wie in der 10b gezeigt. Ein Orientierungstyp, der gleich
drei (3) ist, zeigt an, dass eine Reihe 0 eines gespeicherten Bilds/Frames P100c
am unteren Ende eines angezeigten Bilds/Frames P200c angezeigt wird und dass eine
Spalte 0 des gespeicherten Bilds/Frames P100c auf der rechten Seite des angezeigten
Bilds/Frames 200c angezeigt wird, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen ist,
wie in der 10c gezeigt. Ein Orientierungstyp, der gleich
vier (4) ist, zeigt an, dass eine Reihe 0 eines gespeicherten Bilds/Frames P100d
am unteren Ende eines angezeigten Bilds/Frames P200d angezeigt wird und dass eine
Spalte 0 des gespeicherten Bilds/Frames P100d auf der linken Seite des angezeigten
Bilds/Frames P200d angezeigt wird, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen
ist, wie in der 10d gezeigt. Ein Orientierungstyp,
der gleich fünf (5) ist, zeigt an, dass eine Reihe 0 eines gespeicherten Bilds/Frames
P100e am linken Rand eines angezeigten Bilds/Frames P200e angezeigt wird und dass
eine Spalte 0 des gespeicherten Bilds/Frames P100e am oberen Ende des angezeigten
Bilds/Frames P200e angezeigt wird, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen
ist, wie in der 10e gezeigt. Bin Orientierungstyp,
der gleich sechs (6) ist, zeigt an, dass eine Reihe 0 eines gespeicherten Bilds/Frames
P100f am rechten Rand eines angezeigten Bilds/Frames P200f angezeigt wird und dass
eine Spalte 0 des gespeicherten Bilds/Frames P100f am oberen Ende des angezeigten
Bilds/Frames P200f angezeigt wird, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen
ist, wie in der 10f gezeigt. Ein Orientierungstyp,
der gleich sieben (7) ist, zeigt an, dass eine Reihe 0 eines gespeicherten Bilds/Frames
P100g am rechten Rand eines angezeigten Bilds/Frames P200g angezeigt wird und dass
eine Spalte 0 des gespeicherten Bilds/Frames P100g am unteren Ende des angezeigten
Bilds/Frames P200g angezeigt wird, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen
ist, wie in der 10g gezeigt. Ein Orientierungstyp,
der gleich acht (8) ist, zeigt an, dass eine Reihe 0 eines gespeicherten Bilds/Frames
P100h am linken Rand eines angezeigten Bilds/Frames P200h angezeigt wird und dass
eine Spalte 0 des gespeicherten Bilds/Frames P100h am unteren Ende des angezeigten
Bilds/Frames P200h angezeigt wird, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen
ist, wie in der 10h gezeigt. Einzelheiten der Verwendung
der bereitgestellten Information sollen anhand der nachfolgenden Schritte beschrieben
werden.
In dem Schritt S821 wird ein Auslöser- oder Aufzeichnungssignal
detektiert. Das Auslöser- oder Aufzeichnungssignal kann von mehreren Auslöserobjekten
erzeugt werden, beispielsweise von Softkeys auf einem Sensorbildschirm (beispielsweise
1321 gemäß der 4a, 4b,
6a oder 6b oder
1322 gemäß der 4a, 4b,
5a oder 5b), Hardware-Tasten
auf einem Tastaturfeld (beispielsweise 310 gemäß der
3a, 3b, 5a
oder 5b) und eines Auslöserknopfs, der auf einer
Seitenfläche vorgesehen ist (beispielsweise 1332 gemäß der
3a, 3b, 6a
oder 6b). Das Auslösesignal wird relevante elektronische
Einrichtungen des mobilen elektronischen Geräts steuern, um ein Festbild zu
erzeugen. Das Aufzeichnungssignal wird relevante elektronische Einrichtungen des
mobilen elektronischen Geräts steuern, um eine Serie von Videoframes zu erzeugen.
In dem Schritt S831 wird bestimmt, durch welches Auslöserobjekt das detektierte
Auslöser- oder Aufzeichnungssignal erzeugt wird. In dem Schritt S841 wird ein
Bildobjekt mit Hilfe eines Bildsensormoduls (beispielsweise 1307 gemäß
der 1), eines Sensorcontrollers und Bildprozessors
(beispielsweise 1310 gemäß der 1)
und/oder eines Bildkodierers (beispielsweise 1312 gemäß der
1) erzeugt. In dem Schritt S851 wird ein Orientierungstyp
für das erfasste Bildobjekt in Entsprechung zu der bereitgestellten Information
und dem Auslöserobjekt, welches das Auslöser- oder Aufzeichnungssignal
erzeugt, bestimmt. Beispielsweise wird, wenn ein Bildsensor so wie in der
7 gezeigt angeordnet ist, entsprechend der Tabelle 91
gemäß der 9a der Orientierungstyp zu eins
festgelegt, wenn das Auslöser- oder Aufzeichnungssignal durch ein Auslöserobjekt
erzeugt wird, das durch „V-Obj" bezeichnet wird (beispielsweise
310 gemäß der 3a, 1321
gemäß der 4a, 310 gemäß
der 5a oder 1321 gemäß der
6a), ansonsten wird der Orientierungstyp zu acht festgelegt,
wenn das Auslöser- oder Aufzeichnungssignal durch ein Auslöserobjekt erzeugt
wird, das durch „H-Obj" bezeichnet wird (beispielsweise 1332 gemäß
der 3b, 1322 gemäß der
4b, 1322 gemäß der 4a
oder 1332 gemäß der 6b). In dem
Schritt S861 wird das erfasste Bildobjekt gemeinsam mit dem bestimmten Orientierungstyp
in einem Speicher (beispielsweise 1306 gemäß der 1)
oder auf einem Speichermedium (beispielsweise 1313 gemäß der
1) gespeichert. Der bestimmte Orientierungstyp kann
in einem Orientierungskennzeichen (Tag) (0×112) einer Festbild-Headerdatei
gespeichert werden, die kompatibel zu dem EXIF-Format (Exchangeable Image File Format)
ist, das durch EXIF für Festbildkameras dargelegt ist: Exif Version 2.2, festgelegt
im April 2002. Der bestimmte Orientierungstyp, der einem proprietären Identifizierer
(beispielsweise „MTKORIT") folgt, kann in einer Nutzerdatenbox (user data
box; udat) einer MPEG-Datei gespeichert werden, die durch ISO 14496-12 erste Auflage
vom 1. Februar 2004 dargelegt ist. Es sei darauf hingewiesen, dass die Anordnung
der Pixeldaten für die gespeicherten Festbilder oder das gespeicherte Videoframe
nicht verändert wird, wenn der Orientierungstyp in dem Orientierungskennzeichen
einer Festbild-Headerdatei oder in der udat-Box einer MPEG-Datei gespeichert wird.
Die 11 ist ein Flussdiagramm, das ein
Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Anzeigen von Bildobjekten darstellt,
das von einem Prozessor eines mobilen elektronischen Geräts (beispielsweise
1305 gemäß der 1), einem Prozessor
eines Computers (nicht gezeigt) oder dergleichen ausgeführt wird. In dem Schritt
S1110 wird ein Bildobjekt aus einem Speicher (beispielsweise 1306 gemäß
der 1) oder einem Speichermedium (1313 gemäß
der 1) erfasst bzw. ausgelesen. In dem Schritt S1120
wird ein Orientierungstyp für das erfasste Bildobjekt erfasst. Der Orientierungstyp
kann aus dem vorstehend beschriebenen Orientierungskennzeichen oder der udat-Box
erfasst bzw. ausgelesen werden. In dem Schritt S1130 wird das erfasste Bildobjekt
in Entsprechung zu dem erfassten Orientierungstyp angezeigt. Die Einzelheiten der
Anzeige können anhand der vorstehenden Beschreibung der 10a
bis 10h angeleitet werden.
Einzelheiten der Verfahren zum Erfassen und Anzeigen von Bildern von
Objekten werden anhand der nachfolgenden Beispiele weiter erläutert. Die
12 ist eine schematische Darstellung, welche die Erfassung
eines Bilds durch ein Handy und die Anzeige des erfassten Bilds der Person mit Hilfe
einer externen Anzeige darstellt. Wenn ein Bildsensor 1309 des Handys so
wie in der 7a gezeigt, angeordnet wird, wird die vorstehend
beschriebene Tabelle 91 (9a) bereitgestellt
(vgl. Schritt S811 gemäß der 3). Wenn ein Auslöser-
oder Aufzeichnungssignal detektiert wird (vgl. Schritt S821 gemäß der
8), bestimmt ein Prozessor, dass eine Hardware-Auslösertaste
310, die mit „V-Obj" bezeichnet wird, das Auslöser- oder Aufzeichnungssignal
erzeugt (vgl. Schritt S831), wird ein Bildobjekt IMG120 erfasst (vgl. Schritt S841),
ein Orientierungstyp, der gleich eins ist, nämlich INFO120, für das erfasste
Bildobjekt IMG120 bestimmt wird, das von der Hardware-Auslösertaste
310 erfasst wurde, und zwar durch Abrufen der bereitgestellten Tabelle
91 (vgl. Schritt S851), und speichert dieser das erfasste Bildobjekt IMG120
gemeinsam mit dem so bestimmten Orientierungstyp INFO120 ab. Und dann erfasst ein
Computer das gespeicherte Bildobjekt IMG120 (vgl. Schritt S1110 gemäß
der 11), erfasst für das erfasste Bildobjekt,
dass der gespeicherte Orientierungstyp gleich eins (1) ist (vgl. Schritt S1120 gemäß
der 11), und zeigt das erfasste Bildobjekt IMG120 in
Entsprechung zu dem erfassten Orientierungstyp, der gleich eins ist, an, wobei das
Ergebnis der Anzeige so beschaffen ist, wie in dem Bild DISP120 gezeigt. Man beachte,
dass das Handy das erfasste Bildobjekt auch auf einem Bildschirm
des Handys in Entsprechung zu dem gespeicherten Orientierungstyp mit Hilfe einer
Foto-Browseranwendung anzeigen kann. Das Ergebnis der Anzeige kann analog zur
12 ohne weiteres abgeleitet werden.
Die 13 ist eine schematische Darstellung,
welche die Erfassung eines Bilds durch ein Handy und die Anzeige des erfassten Bilds
der Person mit Hilfe einer externen Anzeige darstellt. Wenn ein Bildsensor
1309 des Handys so angeordnet ist, wie in der 7a
gezeigt, wird die vorstehend beschriebene Tabelle 91 (9a)
bereitgestellt (vgl. Schritt S811 gemäß der 8).
Wenn ein Auslöser- oder Aufzeichnungssignal detektiert wird (vgl. Schritt S821
gemäß der 8), bestimmt ein Prozessor, dass
ein seitlich vorgesehener Auslöserknopf 1332, der mit „H-Obj"
bezeichnet wird, das Auslöser- oder Aufzeichnungssignal erzeugt (vgl. Schritt
S831), erfasst dieser ein Bildobjekt IMG130 (vgl. Schritt S841), bestimmt einen
Orientierungstyp, der gleich acht (8) ist, INFO130 für das erfasste Bildobjekt
IMG130, das mit Hilfe des seitlich vorgesehenen Auslösertopfes 1332
erfasst wurde, und zwar durch Abrufen der bereitgestellten Tabelle 91 (vgl.
Schritt S851), und speichert das erfasste Bildobjekt IMG130 gemeinsamen mit dem
so bestimmten Orientierungstyp INFO130. Und dann erfasst der Computer das gespeicherte
Bildobjekt IMG130 (vgl. Schritt S1110 gemäß der 11)
bzw. liest dieses aus, erfasst bzw. liest den gespeicherten Orientierungstyp, der
für das erfasste Bildobjekt gleich acht ist, (vgl. Schritt S1120 gemäß
der 11) und zeigt das erfasste bzw. ausgelesene Bildobjekt
IMG130 in Entsprechung zu dem erfassten Orientierungstyp, der gleich acht ist, an,
wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen ist, wie in dem Bild DISP130 gezeigt.
Man beachte, dass das Handy das erfasste Bildobjekt auch auf einem Bildschirm des
Handys in Entsprechung zu dem gespeicherten Orientierungstyp mit Hilfe einer Foto-Browseranwendung
anzeigen kann. Das Ergebnis der Anzeige kann vom Fachmann analog zur vorstehenden
Beschreibung gemäß der 13 abgeleitet werden.
Die 14 ist eine schematische Darstellung,
welche die Erfassung eines Bilds mit Hilfe eines Handys darstellt, sowie die Anzeige
des erfassten Bilds der Person durch eine externe Anzeigeeinrichtung. Wenn ein Bildsensor
1309 des Handys so wie in der 7b gezeigt angeordnet
wird, wird die vorstehend beschriebene Tabelle 93 (vgl. 9b)
bereitgestellt (vgl. Schritt S811 gemäß der 8).
Wenn ein Auslöser- oder Aufzeichnungssignal detektiert wird (vgl. Schritt S821
gemäß der 8), bestimmt ein Prozessor, dass
eine Hardware-Auslösertaste 310, die mit „V-Obj" bezeichnet
wird, das Auslöser- und Aufzeichnungssignal erzeugt (vgl. Schritt S831), erfasst
dieser ein Bildobjekt IMG140 (vgl. Schritt S841), bestimmt einen Orientierungstyp,
der gleich sechs (6) ist, nämlich INFO140 für das erfasste Bildobjekt
IMG140, das mit Hilfe des Hardware-Auslösertaste 310 erfasst wurde,
und zwar durch Abrufen der bereitgestellten Tabelle 93 (vgl. Schritt S851),
und speichert das erfasste Bildobjekt IMG140 gemeinsam mit dem bestimmten Orientierungstyp
INFO140. Und dann erfasst ein Computer das gespeicherte Bildobjekt IMG140 (vgl.
Schritt S1110 gemäß der 11), erfasst den
gespeicherten Orientierungstyp, der gleich sechs ist, für das erfasste Bildobjekt
(vgl. Schritt S1120 gemäß der 11) und zeigt
das erfasste Bildobjekt IMG140 in Entsprechung zu dem erfassten Orientierungstyp,
der gleich sechs ist, an, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen ist, wie
in dem Bild DISP140 gezeigt. Man beachte, dass das Handy das erfasste Bildobjekt
auf einem Bildschirm des Handys in Entsprechung zu dem gespeicherten Orientierungstyp
mit Hilfe einer Foto-Browseranwendung anzeigen kann. Das Ergebnis der Anzeige kann
im Wege der Analogie anhand der 14 abgeleitet werden.
Die 15 ist ein Diagramm, das die Erfassung
eines Bilds mit Hilfe eines Handys darstellt, sowie die Anzeige des erfassten Bilds
der Person durch eine externe Anzeige. Wenn ein Bildsensor 1309 des Handys
so angeordnet ist, wie in der 7b gezeigt, wird die
vorstehend beschriebene Tabelle 93 (9a) bereitgestellt
(vgl. Schritt S811 gemäß der 8). Wenn ein
Auslöser- oder Aufzeichnungssignal detektiert wird (vgl. Schritt S821 gemäß
der 8), bestimmt ein Prozessor, dass ein seitlich vorgesehener
Auslöserknopf 1332, der mit „H-Obj" bezeichnet wird, das Auslöser-
oder Aufzeichnungssignal erzeugt (vgl. Schritt S831), erfasst dieser ein Bildobjekt
IMG150 (vgl. Schritt S841), bestimmt einen Orientierungstyp, der gleich eins (1)
ist, und zwar für INFO150 für das erfasste Bildobjekt IMG150, das mit
Hilfe des seitlich vorgesehenen Auslöserknopfes 1332 erfasst wurde,
und zwar durch Abrufen der bereitgestellten Tabelle 93 (vgl. Schritt S851),
und speichert das erfasste Bildobjekt IMG1530 gemeinsam mit dem so bestimmten Orientierungstyp
INFO150. Und dann erfasst ein Computer das gespeicherte Bildobjekt IMG150 (vgl.
Schritt S1110 gemäß der 11), erfasst den
gespeicherten Orientierungstyp, der gleich eins ist, für das erfasste Bildobjekt
(vgl. Schritt S1120 gemäß der 11) und zeigt
das erfasste Bildobjekt IMG150 in Entsprechung zu dem erfassten Orientierungstyp,
der gleich eins ist, an, wobei das Ergebnis der Anzeige so beschaffen ist, wie in
dem Bild DISP150 gezeigt. Man beachte, dass ein Handy das erfasste Bildobjekt auch
auf einem Bildschirm des Handys in Entsprechung zu dem gespeicherten Orientierungstyp
mit Hilfe einer Foto-Browseranwendung anzeigen kann. Das Ergebnis der Anzeige kann
im Wege der Analogie anhand der 15 entsprechend abgeleitet
werden.
Bei gewissen Ausführungsbeispielen kann der Orientierungstyp
durch die Richtung einer Icon-Anzeige bestimmt werden, die auf
einem Sensorbildschirm (beispielsweise 1321 gemäß der
1) oder einer Anzeigeeinrichtung 1314 (beispielsweise
1314 gemäß der 1) angezeigt wird.
Wenn die Icon-Anzeige auf einem speziellen Bereich des Sensorbildschirms angezeigt
wird, beispielsweise der linken oberen Ecke, der rechten oberen Ecke oder dergleichen,
kann die Richtung der Icon-Anzeige durch Anklicken des bestimmten Bereichs eingestellt
werden. Beispielsweise sei angenommen, dass zumindest eine Kurzseite eines Bildsensors
eines mobilen elektronischen Geräts parallel zu mindestens einer Kurzseite
des mobilen elektronischen Geräts angeordnet ist, wie in der 7b
gezeigt. Die 16a bis 16d
sind schematische Darstellungen, welche die Einstellung einer Richtung darstellen,
die durch eine Icon-Anzeige angezeigt wird, und zwar entsprechend verschiedenen
Gesichtspunkte der Erfindung, bevor ein Wolkenkratzer bzw. ein Hochhaus erfasst
wird. Gemäß der 16a wird der Kopf einer Icon-Person
I1600a zunächst in der Richtung Dup angezeigt, weil der Bildsensor
so angeordnet ist, wie in der 7b gezeigt. Wenn jedoch
ein Wolkenkratzer bzw. Hochhaus erfasst wird, erkennt der Benutzer, dass es nicht
möglich ist, den Wolkenkratzer in seiner Gesamtheit auf dem Sensorbildschirm
zu betrachten, wie in der 16a gezeigt. Der Benutzer
hält das mobile elektronische Gerät dann vertikal, um den Wolkenkratzer
scharf einzustellen, wie in der 16b gezeigt, und entdeckt,
dass der Kopf der Icon-Person I1600a in eine falsche Richtung zeigt. Danach kann
der Benutzer einen bestimmten Bereich auf dem Sensorbildschirm anklicken, der die
Icon-Person anzeigt, um die Icon-Person im Gegenuhrzeigersinn um 90° zu drehen,
das heißt von der Richtung Eup in eine Richtung Dleft.
Wenn ein Signal detektiert wird, das anzeigt, dass der bestimmte Bereich auf dem
Sensorbildschirm angeklickt wurde, und zwar mit Hilfe eines Sensorbildschirm-Controllers
(beispielsweise 1320 gemäß der 1),
dreht ein Prozessor (beispielsweise 1305 gemäß der
1) die Icon-Person auf dem Sensorbildschirm um 90°
im Gegenuhrzeigersinn, wie in I1600b gemäß der 16c
gezeigt. Es kann auch vorgesehen sein, dass der Sensorbildschirm-Controller die
Icon-Person auf dem Sensorbildschirm im Uhrzeigersinn um 90° dreht, wenn ein
Signal festgestellt wird, das anzeigt, dass der bestimmte Bereich auf dem Sensorbildschirm
angeklickt wurde. Außerdem kann die Icon-Person durch Niederdrücken einer
Hardware-Taste auf einem Tastaturfeld (1331 gemäß der
1) gedreht werden, wie in der 16d
gezeigt. Wenn ein Signal detektiert wird, das anzeigt, dass eine Hardware-Taste
K1600 auf einem Tastaturfeld niedergedrückt wurde, und zwar mit Hilfe eines
Tastaturfeld-Controllers (beispielsweise 1330 gemäß der
1), dreht der Prozessor die Icon-Person auf dem Sensorbildschirm
im Gegenuhrzeigersinn um 90°, wie in I1600 gemäß der 16d
gezeigt. Nachdem die Icon-Person gedreht wurde, wird ein Richtungs-Kennzeichenbit
(Flag), das in einem Speicher (beispielsweise 1306 gemäß der
1) gespeichert wird, aktualisiert um anzuzeigen, dass
der Kopf der Icon-Person (iconic Person) zu einer bestimmten Richtung gerichtet
ist.
Die 17 ist ein Flussdiagramm, das ein
Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Erfassen von Bildern von Objekten
darstellt, das von einem Prozessor eines mobilen elektronischen Geräts ausgeführt
wird (beispielsweise 1305 gemäß der 1).
In dem Schritt S1711 wird Information bereitgestellt, die Abbildungsbeziehungen
zwischen Richtungen, die von einer angezeigten Icon-Anzeige angezeigt werden, und
Orientierungstypen bereitstellt. Eine solche Information kann in einem Speicher
(beispielsweise 1306 gemäß der 1)
oder auf einem Speichermedium (beispielsweise 131 gemäß der
1) gespeichert sein. Die 18
ist eine schematische Darstellung, die eine Tabelle 180 enthält. Die
Tabelle 180 beschreibt Information, die Abbildungsbeziehungen anzeigt,
wenn ein Bildsensor so angeordnet ist, wie in der 7b
gezeigt. Dabei bezeichnen „Dup", „Ddown", „Dleft"
und „Dright" die Richtungen, wie in den 16a
bis 16d gezeigt. Acht Orientierungstypen, die von eins
(1) bis acht (8) reichen, können einem Wert von „Dup", „Ddown",
„Dleft" und „Dright" zugewiesen werden. Einzelheiten
der Orientierungstypen kann man anhand der nachfolgenden Beschreibungen gemäß
den 10a bis 10h ableiten.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Pixeldaten (d.h. diskrete Farbwerte) der erfassten
Festbilder und Videoframes typischerweise in Entsprechung zu dem beschriebenen Abtast-
bzw. Ausleseprozess gespeichert werden. Es sei darauf hingewiesen, dass die Tabellen
180 in Form von verschiedenen Datenstrukturen realisiert werden können,
beispielsweise als zweidimensionale Arrays oder dergleichen.
In dem Schritt S1721 wird ein Auslöser- oder Aufzeichnungssignal
detektiert. Das Auflöser- oder Aufzeichnungssignal kann durch einen der Softkeys
auf einem Sensorbildschirm (beispielsweise 1321 gemäß den
4a, 4b, 6a
oder 6b oder 1322 gemäß den
4a, 4b, 5a
oder 5b), eine der Hardware-Tasten auf einem Tastaturfeld
(beispielsweise 310 gemäß den 3a,
3b, 5a oder
5b) oder einen Auslöserknopf erzeugt werden, der
auf einer Seitenfläche vorgesehen ist (beispielsweise 1332 gemäß
den 3a, 3b,
6a oder 6b). Im Schritt
S1731 wird bestimmt, welche Richtung die angezeigte Icon-Anzeige anzeigt. Die von
der Icon-Anzeige angezeigte Richtung wird vorzugsweise durch Prüfen des gespeicherten
Richtungs-Kennzeichenbits bestimmt. Das Auslösersignal wird relevante elektronische
Einrichtungen des mobilen elektronischen Geräts steuern, um ein Festbild zu
erzeugen. Das Aufzeichnungssignal wird relevante elektronische Einrichtungen des
mobilen elektronischen Geräts steuern, um eine Serie von
Videoframes zu erzeugen. In dem Schritt S831 wird bestimmt, durch welches Auslöserobjekt
das detektierte Auslösersignal erzeugt wird. In dem Schritt S1741 wird ein
Bildobjekt mit Hilfe eines Bildsensormoduls (beispielsweise 1307 gemäß
der 1), eines Sensorcontrollers und Bildprozessors
(beispielsweise 1310 gemäß der 1)
und/oder eines Bildkodierers (beispielsweise 1312 gemäß der
1) erfasst. In dem Schritt S1751 wird ein Orientierungstyp
für das erfasste Bildobjekt in Entsprechung zu der bereitgestellten Information
und der durch die angezeigte Icon-Anzeige angezeigte Richtung bestimmt. Beispielsweise
wird, wenn ein Bildsensor so, wie in der 7b gezeigt,
angeordnet ist, in Entsprechung zu der Tabelle 180 gemäß der
18 der Orientierungstyp auf sechs festgelegt, wenn
die durch die Icon-Anzeige angezeigte Richtung „Dleft" ist, wie
in den 16c oder 16d gezeigt.
In dem Schritt S1761 wird das erfasste Bildobjekt gemeinsam mit dem bestimmten Orientierungstyp
in dem Speicher (beispielsweise 1306 gemäß der 1)
oder auf einem Speichermedium (beispielsweise 1313 gemäß der
1) gespeichert. Der bestimmte Orientierungstyp kann
in dem beschriebenen Orientierungs-Kennzeichen (0×112) einer Festbild-Headerdatei
gespeichert werden. Der bestimmte Orientierungstyp, der einem proprietären
Identifizierer (beispielsweise „MTKORIT") folgt, kann in der beschriebenen
Nutzerdatenbox (udat) eine MPEG-Datei gespeichert werden.
Die 19 ist eine schematische Darstellung
eines Ausführungsbeispiels einer Pipeline für eine Videokodierung. Die
Pipeline (Einrichtung zur überlappten Befehlsausführung bzw. Befehlsausführung
nach dem Fließbandkonzept) zur Videokodierung umfasst den Prozessor
1305, Speicher 1306, Bildsensor 1309, Videokodierer
1312, einen Bild-DMA-Controller 1910 (Controller für einen
direkten Speicherzugriff auf das Bild), der vorzugsweise auf dem Sensorcontroller
und Bildprozessor 1310 resident ist, sowie einen Frame-Pufferspeicher
1930, der vorzugsweise auf dem Speicher 1306 resident ist. Der
Bild-DMA-Controller 1910 enthält mehrere Pufferspeicher-Schreibprozeduren
in Form von Hardwareschaltungen. Vor einer Videokodierung weist der Prozessor
1305 den Bild-DMA-Controller 1910 an, eine Puffer-Schreibprozedur
in Entsprechung zu einem bestimmten Orientierungstyp zu verwenden. Danach empfängt
der Bild-DMA-Controller 1910 Farbwerte (beispielsweise RGB, YCbCr oder
vergleichbare Werte) von Pixeln entlang des vorstehend beschriebenen Abtast- bzw.
Ausleseprozesses für den Bildsensor 1309 und schreibt die empfangenen
Farbwerte von jedem Pixel in den Frame-Pufferspeicher unter Bezugnahme auf die angewiesene
Pufferspeicher-Schreibprozedur während der Videokodierung. Wenn die Pufferspeicher-Schreibprozedur
angewendet wird, kann das detektierte Bild gedreht und in dem Frame-Pufferspeicher
1930 gespeichert werden. Anschließend erfasst ein Videokodierer
1312 ein Bild durch serielles Auslesen von Farbwerten aus dem Frame-Pufferspeicher
1312 und kodierte das erfasste bzw. ausgelesene Bild durch Ausführen
von MPEG-Verfahren, H.26x Kodierverfahren oder dergleichen in einen Video-Bitstream.
Die 20 ist ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
für eine Pufferspeicher-Schreibprozedur zum Schreiben von einem detektierten
Bild in einen Frame-Pufferspeicher darstellt, wenn zumindest eine Kurzseite eines
Bildsensors eines mobilen elektronischen Geräts parallel zu mindestens einer
Kurzseite eines mobilen elektronischen Geräts angeordnet ist, wie in der
7b gezeigt, wobei der Dreh- bzw. Orientierungstyp in
diesem Fall gleich eins ist. In dem Schritt S2011 wird eine Variable i auf null
gesetzt. In dem Schritt S2021 werden Farbwerte für ein Pixel empfangen. In
dem Schritt S2023 werde die empfangenen Farbwerte in den Pufferspeicher [OFFSET+1]
geschrieben, wobei die Konstante „OFFSET" (Versatz) die Startadresse des
Frame-Pufferspeichers 1930 anzeigt. In dem Schritt S2025 wird die Variable
um eins erhöht. Man beachte, dass jede Zelle in dem Frame-Pufferspeicher
1930 über einen ausreichenden Speicherplatz zum Speichern von Farbwerten
für ein Pixel verfügt. In dem Schritt S2031 wird bestimmt, ob i gleich
einer Gesamtzahl von Pixel ist, die mit N(image) bezeichnet wird. Falls dies der
Fall ist, bricht der Prozess ab, ansonsten schreitet der Prozess mit dem Schritt
S2021 fort, um das nächste Pixel zu bearbeiten. Man beachte, dass die Sequenz
der Schritte S2011 bis S2031 nur zum verbesserten Verständnis der Erfindung
dienen soll. Der Fachmann auf diesem Gebiet kann Funktionen gemäß den
Schritten S2011 bis S2031 in Form Hardwareschaltkreisen anordnen bzw. realisieren,
ohne von dem Schutzbereich und dem allgemeinen Lösungsgedanken der erfindungsgemäßen
Pufferspeicher-Schreibprozedur abzuweichen, um die Effizienz der Dekodierung zu
verbessern. Die 21 ist eine schematische Darstellung
eines Bild-DMA-Controllers, der Pixelwerte eines detektierten Bilds von einem Bildsensor
in einen Frame-Pufferspeicher, unter Verwendung der in der 20
gezeigten Pufferspeicher-Schreibprozedur, schreibt. Man beachte, dass dann, wenn
die in der 20 gezeigte Pufferspeicher-Schreibprozedur
eingesetzt wird, das detektierte Bild nicht gedreht wird.
Die 22 ist ein Flussdiagramm, das ein
Ausführungsbeispiel für eine Pufferspeicher-Schreibprozedur zum Schreiben
eines detektierten Bildes in einen Frame-Pufferspeicher darstellt, wenn zumindest
eine Kurzseite eines Bildsensors eines mobilen elektronischen Geräts parallel
zu mindestens einer Kurzseite eines mobilen elektronischen Geräts angeordnet
ist, wie in der 7b gezeigt, wobei in diesem Fall der
Dreh- bzw. Orientierungstyp gleich sechs ist. In dem Schritt S2211 wird eine Variable
i auf eins gesetzt. In dem Schritt S2221 wird eine Variable j auf eins
gesetzt. In dem Schritt S2223 werden Farbwerte für ein Pixel empfangen. In
dem Schritt S2225 werden die empfangenen Farbwerte in den Pufferspeicher [OFFSET+SENSOR_HEIGHTxj-i]
geschrieben, wobei die Konstante „OFFSET" die Startadresse des Frame-Pufferspeichers
1930 anzeigt und die Konstante „SENSOR_HEIGHT" die Höhe des
Bildsensors 1309 anzeigt. In dem Schritt S2231 wird bestimmt, ob j gleich
der Konstanten „SENSOR_WIDTH" ist, welcher Wert die Breite des Bildsensors
1309 anzeigt. Falls dies der Fall ist, fährt der Prozess mit dem Schritt
S2241 fort, ansonsten mit dem Schritt S2233. In dem Schritt S2233 wird die Variable
j um eins erhöht. In dem Schritt S2241 wird bestimmt, ob i gleich der Konstanten
„SENSOR_HEIGHT" ist. Falls dies der Fall ist, bricht der Prozess ab, ansonsten
fährt der Prozess mit dem Schritt S2243 fort, um das nächste Pixel zu
verarbeiten. In dem Schritt 2243 wird die Variable j um eins erhöht.
Man beachte, dass die Sequenz der Schritte S2211 bis S2243 nur zum Zwecke eines
besseren Verständnisses der Erfindung dargelegt wurde. Der Fachmann auf diesem
Gebiet kann die Funktionen gemäß den Schritten S2211 bis S2243 in Form
von parallelen Hardware-Schaltkreisen anordnen bzw. realisieren, ohne von dem Schutzbereich
und dem allgemeinen Lösungsgedanken der erfindungsgemäßen Pufferspeicher-Schreibprozedur
abzuweichen, um die Effizienz der Dekodierung zu verbessern. Die 23
ist ein Diagramm eines Bild-DMA-Controllers, der Pixelwerte eines detektierten Bildes
von einem Bildsensor in einen Frame-Pufferspeicher unter Verwendung der in der
23 gezeigten Pufferspeicher-Schreibprozedur schreibt.
Man beachte, dass, wenn die in der 23 gezeigte Pufferspeicher-Schreibprozedur
verwendet wird, das detektierte Bild gedreht wird.
Die 24 ist eine schematische Darstellung
eines Ausführungsbeispiels einer Pipeline zur Videokodierung. Die Pipeline
zur Videokodierung umfasst den Prozessor 1305, Speicher 1306,
Bildsensor 1309, Videokodierer 1312, einen Bild-DMA-Controller
1910, der vorzugsweise auf dem Sensorcontroller und Bildprozessor
1310 resident ist, sowie einen Frame-Pufferspeicher 1930, der
vorzugsweise auf dem Speicher 1306 resident ist. Der Videokodierer
1312 enthält mehrere Puffer-Leseprozeduren in Gestalt von Hardwareschaltkreisen.
Vor einer Videokodierung weist der Prozessor 1305 den Videokodierer
1312 an, eine Pufferspeicher-Ausleseprozedur in Entsprechung zu einem bestimmten
Orientierungstyp zu verwenden. Anschließend empfängt der Bild-DMA-Controller
1910 Farbwerte (beispielsweise RGB-, YCbCr-Werte oder vergleichbare Werte)
von Pixel entlang des beschriebenen Abtast- bzw. Auslese-Prozesses aus dem Bildsensor
1309 und schreibt die empfangenen Farbwerte von jedem Pixel in den Frame-Pufferspeicher
1930 von Anfang bis zum Ende. Der Videokodierer 1312 erfasst im
Wesentlichen ein Bild durch Auslesen von Farbwerten aus dem Frame-Pufferspeicher
1312 anhand der angewiesenen Pufferspeicher-Ausleseprozedur und kodiert
das erfasste Bild in einen Video-Bitstream unter Verwendung von MPEG-Verfahren,
H.26x-Kodierverfahren oder ähnlichen Verfahren. Wenn die Pufferspeicher-Ausleseprozedur
eingesetzt wird, kann das detektierte Bild gedreht und in einen Video-Bitstream
kodiert werden.
Die 25 ist ein Flussdiagramm eines Ausführungsbeispiels
für eine Pufferspeicher-Ausleseprozedur zum Auslesen eines erfassten Bilds
aus einem Frame-Pufferspeicher, wenn zumindest eine Kurzseite eines Bildsensors
eines mobilen elektronischen Geräts parallel zu mindestens einer Kurzseite
eines mobilen elektronischen Geräts angeordnet ist, wie in der 7b
gezeigt, und der Orientierungs- bzw. Drehtyp eins ist. Die Pufferspeicher-Ausleseprozedur
ordnet das Bild in dem Frame-Pufferspeicher in Blöcken an und führt eine
Serie von Kodierverfahren für jeden Block aus, beispielsweise eine Farbraumtransformation,
eine Abwärts-Tastung (Down-Sampling), eine diskrete Kosinustransformation (DCT),
eine Quantisierung, eine variable Längenkodierung (VLE; Variable Length Encoding),
eine Entropiekodierung, eine Bewegungsschätzung und/oder andere Verfahrensschritte.
In dem Schritt S2511 werden Variablen i, j, next_i, next_j, block_count, block_hight_count
und block_width_count anfänglich auf null gesetzt. In dem Schritt S2521 werden
Farbwerte für ein Pixel aus dem Pufferspeicher [OFFSET+SENSOR_HEIGHTxi+j] ausgelesen
und als ein Pixel eines Blocks behandelt, der mit Block [block_count, block_height_count,
block_width_count] bezeichnet ist, wobei die Konstante „OFFSET" die Startadresse
des Frame-Pufferspeichers 1930 bezeichnet und die Konstante „SENSOR-HEIGHT"
die Höhe des Bildsensors 1309 bezeichnet. In dem Schritt S2523 wird
bestimmt, ob die Variable block_width_count gleich der Konstanten „BLOCK_WIDTH"
minus eins ist, wobei die Konstante „BLOCK_WIDTH" eine Blockbreite anzeigt.
Falls dies der Fall ist, vervollständigt der Prozess eine Reihe eines Blocks
und fährt das Verfahren mit dem Schritt S2531 fort, ansonsten mit dem Schritt
S2525. In dem Schritt S2525 werden die Variablen j und block_width_count um eins
erhöht. In dem Schritt S2531 wird bestimmt, ob die Variable block_height_count
gleich der Konstanten „BLOCK_HEIGHT" minus eins ist, wobei die Konstante
„BLOCK-HEIGHT" eine Blockhöhe bezeichnet. Falls dies der Fall ist, vervollständigt
der Prozess sämtliche Reihen eines Blocks und fährt mit dem Schritt S2541
fort, ansonsten mit dem Schritt S2533. In dem Schritt S2533 wird die Variable i
um eins erhöht, wird die Variable j auf die Variable next_i gesetzt, wird die
Variable block_hight_count um eins erhöht und wird die Variable block_width_count
auf null gesetzt. In dem Schritt S2541 wird bestimmt, ob der Wert
SENSOR-HEIGHTxi+j+1 einem Vielfachen der Konstanten „SENSOR-WIDTH" entspricht.
Es sei angenommen, dass die Breite eines Bildsensors 320 beträgt,
so dass die Vielfachen der Konstante „SENSOR_WIDTH 320,
640, 960, 1290 und so weiter betragen. Falls dies der
Fall ist, vervollständigt der Prozess sämtliche Zeilen einer Scheibe und
schreitet mit dem Schritt S2551 fort, andererseits mit dem Schritt 2543.
In dem Schritt S2543 wird die Variable i auf die Variable next_i gesetzt, wird die
Variable next_j auf die Variable j plus eins gesetzt, wird die Variable j um eins
erhöht, werden die Variablen block_height_count und block_width_count auf null
gesetzt und wird die Variable block_count um eins erhöht. In dem Schritt S2551
wird bestimmt, ob der Wert von SENSOR_HEIGHTxi+j+1 gleich dem Wert von SENSOR_HEIGHTxSENSOR_WIDTH
ist. Falls dies der Fall ist, bricht der Prozess ab, um ein erfasstes Bild zu vervollständigen,
ansonsten geht dieser zu dem Schritt S2553 über.
In dem Schritt S2553 wird die Variable i um eins erhöht, wird
die Variable next_i auf die Variable i plus eins gesetzt, werden die Variablen j,
next_j, block_width_count und block_height_count auf null gesetzt und wird die Variable
block_count um eins erhöht. In dem Schritt S2545 wird der neu erfasste Block,
der als Block [block_count] bezeichnet wird, kodiert. Der neu erfasste Block kann
durch eine Farbraumtransformation, durch Abwärtstastung (Down-Sampling), eine
diskrete Kosinustransformation (DCT), Quantisierung, eine variable Längenkodierung
(VLE), Entropiekodieren, Bewegungsabschätzung und/oder andere Algorithmen kodiert
werden. Man beachte, dass die Beschreibung der Sequenz aus den Schritten S2511 bis
S2553 nur zur Erläuterung der Erfindung erfolgte. Der Fachmann auf diesem Gebiet
kann die Funktionen S2511 bis S2553 in Gestalt von parallelen Hardwareschaltkreisen
realisieren, ohne von dem Schutzbereich und dem allgemeinen Lösungsgedanken
der Pufferspeicher-Ausleseprozedur abzuweichen, um die Effizienz der Dekodierung
zu verbessern.
Die 26 ist ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
für eine Pufferspeicher-Ausleseprozedur zum Auslesen eines erfassten Bildes
aus einem Frame-Pufferspeicher darstellt, wenn zumindest eine Kurzseite eines Bildsensors
eines mobilen elektronischen Geräts parallel zu mindestens einer Kurzseite
eines mobilen elektronischen Geräts ist, wie in der 7b
gezeigt und wenn der Orientierungs- bzw. Drehtyp gleich sechs (6) ist. Die Pufferspeicher-Ausleseprozedur
ordnet das Bild in dem Frame-Pufferspeicher in Blöcke in Entsprechung zu dem
Orientierungs- bzw. Drehtyp und führt eine Serie von Kodierungsverfahren für
jeden Block aus, beispielsweise eine Farbraumtransformation, Abwärtstastung
(Down-Sampling), eine diskrete Kosinustransformation (DCT), Quantisierung, variable
Längenkodierung (VLE), Entropiekodierung, Bewegungsabschätzung und/oder
andere Verfahren. In dem Schritt S2611 werden die Variablen i, next_i, block_count,
block_height_count und block_width_count zu Beginn auf null gesetzt und werden die
Variablen j und next_j zu Beginn auf 239 gesetzt. In dem Schritt S2621 werden Farbwerte
für ein Pixel aus Buffer [OFFSET+SENSOR_HEIGHTxj+i] ausgelesen und als ein
Pixel eines Blocks behandelt, der mit Block [block_count, blockheight_count, block_width_count]
bezeichnet ist, wobei die Konstante „OFFSET" die Startadresse des Frame-Pufferspeichers
1930 bezeichnet und die Konstante „SENSOR_HEIGHT" die Höhe
des Bildsensors 1309 bezeichnet. In dem Schritt S2623 wird bestimmt, ob
die Variable block_width_count gleich einer Konstanten „BLOCK_WIDTH" minus
eins ist, wobei die Konstante „BLOCK_WIDTH" eine Blockbreite anzeigt. Falls
dies der Fall ist, vervollständigt der Prozess eine Zeile eines Blocks und
fährt fort mit dem Schritt S2631, ansonsten mit dem Schritt S2625. In dem Schritt
S2625 wird die Variable j um eins erniedrigt und wird die Variable block_width_count
um eins erhöht. In dem Schritt S2631 wird bestimmt, ob die Variable block_height_count
gleich einer Konstanten „BLOCK_HEIGHT" minus eins ist, wobei die Konstante
„BLOCK_HEIGHT" eine Blockhöhe bezeichnet. Falls dies der Fall ist, vervollständigt
der Prozess sämtliche Zeilen eines Blocks und fährt fort mit dem Schritt
S2641, ansonsten mit dem Schritt S2633. In dem Schritt S2633 wird die Variable i
um eins erhöht, wird die Variable j auf die Variable next_i gesetzt, wird die
Variable block_height_count um eins erhöht und wird die Variable block_widt_hvount
auf null gesetzt. In dem Schritt S2541 wird bestimmt, ob der Wert von SENSOR_HEIGHTxj+i+1
ein Wert zwischen eins und der Konstanten „SENSOR_WIDTH" ist. Falls dies
der Fall ist, vervollständigt der Prozess sämtliche Zeilen einer Scheibe
und fährt mit dem Schritt S2651 fort, ansonsten mit dem Schritt S2643. In dem
Schritt S2643 wird die Variable i auf die Variable next_i gesetzt, wird die Variable
next_j auf die Variable j minus eins gesetzt, wird die Variable j um eins erniedrigt,
werden die Variablen block_height_count und block_width_count auf null gesetzt und
wird die Variable block_count um eins erhöht. In dem Schritt S2651 wird bestimmt,
ob der Wert von SENSOR_HEIGHTxj+1+1 gleich der Konstanten „SENSOR_WIDTH"
ist. Falls dies der Fall ist, bricht der Prozess ab, um ein erfasstes Bild zu vervollständigen,
ansonsten fährt der Prozess mit dem Schritt S2653 fort. In Schritt 2653 wird
die Variable i um eins erniedrigt, wird die Variable next_i auf die Variable i plus
eins gesetzt, werden die Variablen j und next_j auf 239 gesetzt, werden die Variablen
block_width_count und block_height_count auf null gesetzt und wird die Variable
block_count um eins erhöht. In dem Schritt S2645 wird der neu erfasste Block,
der als Block [block_count] bezeichnet ist, kodiert. Man beachte,
dass die Sequenz der Schritte S2611 bis S2653 nur in beispielhafter Weise zur Verbesserung
des Verständnisses beschrieben wurde. Der Fachmann auf diesem Gebiet kann die
Funktionen S2611 bis S2653 in Gestalt von parallelen Hardwareschaltkreisen realisieren,
ohne von dem Schutzbereich und dem allgemeinen Lösungsgedanken der Pufferspeicher-Ausleseprozedur
abzuweichen, um die Effizienz der Dekodierung zu verbessern.
Die 27 ist ein Diagramm eines Videokodierers,
der Pixelwerte von einem erfassten Bild aus einem Frame-Pufferspeicher ausliest
und einen kodierten Videostream erzeugt. Es sei darauf hingewiesen, dass, wenn die
Pufferspeicher-Ausleseprozedur verwendet wird, wie in der 25 gezeigt
ist, die Organisation der Blöcke auf dem ursprünglichen Bild basiert.
Wenn alternativ die in der 26 gezeigte Pufferspeicher-Ausleseprozedur
verwendet wird, basiert die Organisation der Blöcke auf einem gedrehten Bild,
Bezug nehmend auf die 10f.
Die 28 ist eine schematische Darstellung
eines Ausführungsbeispiels einer Pipeline (Einrichtung zur überlappten
Befehlsausführung bzw. zur Befehlsausführung nach dem Fließbandkonzept)
zur Videokodierung. Die Pipeline für eine Videokodierung umfasst den Prozessor
1305, Speicher 1306, Bildsensor 1309, Videokodierer
1312 und einen Frame-Pufferspeicher 1930, der vorzugsweise auf
dem Speicher 1306 resident ist. Während der Videokodierung empfängt
der Prozessor 1305 Farbwerte von Pixeln während des vorstehend beschriebenen
Abtast- bzw. Ausleseprozesses aus dem Bildsensor 1309 und schreibt die
empfangen Farbwerte für jedes Pixel in den Frame-Pufferspeicher 1930
unter Bezugnahme bzw. Verwendung einer Pufferspeicher-Schreibprozedur, die durch
Programm-Codezeilen realisiert ist, und zwar in Entsprechung zu einem bestimmten
Orientierungstyp. Einzelheiten der Pufferspeicher-Schreibprozedur können den
Beschreibungen der 20 bis 22
entnommen werden. Wenn die Pufferspeicher-Schreibprozedur eingesetzt wird, kann
das erfasste Bild gedreht und in dem Frame-Pufferspeicher 1930 gespeichert
werden. Der Videokodierer 1312 erfasst anschließend ein Bild durch
serielles Auslesen von Farbwerten aus dem Frame-Pufferspeicher 1312 und
kodiert das erfasste Bild durch Ausführen von MPEG-Verfahren, H.26x-Kodierungsverfahren
und dergleichen in einen Videobitstream.
Die 29 ist eine schematische Darstellung
eines Ausführungsbeispiels einer Pipeline zur Videokodierung. Die Pipeline
zur Videokodierung umfasst den Prozessor 1305, Speicher 1306,
Bildsensor 1309, Videokodierer 1312, Bild-DMA-Controller
1910, der vorzugsweise auf dem Sensorcontroller und Bildprozessor
1310 resident ist, und den Frame-Pufferspeicher 1930, der vorzugsweise
auf dem Speicher 1306 resident ist. Während der Videokodierung empfängt
der Bild-DMA-Controller 1910 Farbwerte von Pixeln gemäß dem vorstehend
beschriebenen Abtast- bzw. Ausleseprozess aus dem Bildsensor 1309 und schreibt
die empfangenen Farbwerte von jedem Pixel in den Frame-Pufferspeicher
1930, und zwar vom Beginn bis zum Ende. Der Prozessor 1305 erfasst
ein Bild durch Auslesen von Farbwerten aus dem Frame-Pufferspeicher 1312
unter Referenz bzw. Verwendung einer Pufferspeicher-Ausleseprozedur, die durch Programm-Codezeilen
realisiert ist, und zwar in Entsprechung zu einem bestimmten Orientierungstyp. Einzelheiten
der Pufferspeicher-Ausleseprozedur können aus den Beschreibungen der
25 und 26 abgeleitet werden. Es sei darauf hingewiesen,
dass die Schritte S2545 und S2645 mit der Ausgabe des neu erfassten Blocks, der
als Block [block_count] bezeichnet ist, an den Videokodierer 1312 aktualisiert
werden. Wenn die Pufferspeicher-Ausleseprozedur eingesetzt wird, kann das erfasste
Bild gedreht und an den Videokodierer 1312 ausgegeben werden. Anschließend
erfasst der Videokodierer ein Bild durch serielles Auslesen von Farbwerten aus dem
Frame-Pufferspeicher 1312 und kodiert das erfasste Bild durch Ausführen
eines MPEG-Kodierverfahrens, H.26x-Kodierverfahrens oder eines anderen Kodierverfahrens
in einen Videobitstream.
Die Verfahren zur Erfassung und zum Anzeigen von Bildern von Objekten,
oder gewisse Aspekte oder Teilaspekte davon, können die Form von Programm-Codezeilen
(das heißt Instruktionen) annehmen, die als greifbare Medien, beispielsweise
Disketten, CD-ROMS, Festplatten bzw. Festplattenlaufwerke, oder als ein beliebiges
anderes maschinenlesbares Speichermedium verkörpert sein können, wobei,
wenn die Programm-Codezeilen in ein Gerät geladen und von diesem ausgeführt
werden, beispielsweise von einem Handy, Computer, DVD-Rekorder oder dergleichen,
das Gerät zu einer Vorrichtung zum Ausführen der vorliegenden Erfindung
wird. Die offenbarten Verfahren können auch in Gestalt von Programm-Codezeilen
verkörpert sein, die über ein gewisses Datenübertragungsmedium übermittelt
werden, beispielsweise eine elektrische Verkabelung, über Glasfaseroptiken
oder über eine beliebige andere Form von Datenübermittlung, wobei dann,
wenn die Programm-Codezeilen von einem Gerät empfangen und in dieses geladen
und ausgeführt werden, beispielsweise ein Handy, Computer, das Gerät zu
einer Vorrichtung zum Ausführen der vorliegenden Erfindung wird. Wenn die Programm-Codezeilen
auf einem Universalprozessor realisiert bzw. ausgeführt werden, sorgen diese
gemeinsam mit dem Prozessor für eine einzigartige Vorrichtung, die entsprechend
zu speziellen Logikschaltungen betrieben werden kann.
Gewisse Ausdrücke bzw. Bezeichnungsweisen wurden
in der gesamten Beschreibung und in den Ansprüchen verwendet, um sich auf bestimmte
Systemkomponenten zu beziehen. Der Fachmann auf diesem Gebiet wird erkennen, dass
Gerätehersteller der Consumerelektronik diese Komponenten bzw. Bauelemente
in unterschiedlicher Weise bezeichnen können. Diese Anmeldung soll deshalb
nicht zwischen Komponenten bzw. Bauelementen unterscheiden, die nur hinsichtlich
des Namens, nicht jedoch hinsichtlich ihrer Funktion voneinander unterschieden sind.
Wenngleich die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen
beschrieben worden ist, ist diese nicht darauf beschränkt. Der Fachmann auf
diesem Gebiet kann zahlreiche Abänderungen und Modifikationen vornehmen, ohne
von dem Schutzbereich und dem allgemeinen Lösungsgedanken der Erfindung abzuweichen.
Deshalb soll der Schutzbereich der Erfindung durch die nachfolgenden Ansprüche
und deren technische Äquivalente festgelegt und geschützt werden.