Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kommunikationssystem
und ein Kommunikationsverfahren, insbesondere auf ein Kommunikationssystem, das
ein Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk umfasst, sowie das
Kommunikationsverfahren desselben.
Wie der Anstieg der Nachfrage nach mobilem Audio und Video hat sich
auf dem Mobilkommunikationsmarkt ein Mobilvideorundsendedienst erhöht. Da sich
besonders die drahtlose Breitbandtechnologie schnell entwickelt hat, ist nun mehr
und mehr Erörterung darauf gerichtet, wie das herkömmliche Mobilkommunikationsnetzwerk,
das drahtlose Internet-Datennetzwerk und Rundsendenetzwerk in die nächste Generation
eines drahtlosen Netzwerks einzugliedern sind.
Das herkömmliche Mobilkommunikationsnetzwerk verwendet eine zelluläre
Struktur. Eine derartige zelluläre Struktur führt eine Kommunikation auf
die Weise eines Frequenzteilungsmultiplexens (FDM = frequency division multiplexing)
durch und unterstützt im Allgemeinen lediglich Sprach- und Dateneinzelsendedienste
(data unicast services). 1 zeigt eine herkömmliche
zelluläre Architektur. Wie es in 1 gezeigt ist,
führen Netzwerkoperatoren im Allgemeinen eine Vernetzung mit sieben zellulären
Architekturen aus. Das heißt, eine Zelle zusammen mit sechs Nachbarzellen bildet
einen Zellcluster. Die resultierende Frequenzspektrumressource, beispielsweise 14
MHz, ist jeder der jeweiligen zellulären Basisstationen zugeteilt, die wiederum
einem festen Frequenzband von 2 MHz zugeteilt sind. Diese Frequenzspektrumressource
ist unter allen Zellclustern wiederholt auf zweidimensionale Weise zugeteilt, da
die zellulären Basisstationen in zwei Nachbarzellclustern weit genug voneinander
entfernt sind, um das gleiche 2 MHz-Frequenzband zu multiplexen. Bei einer derartigen
zellulären Struktur verwendet jede der zellulären Basisstationen ein Frequenzband,
das diese der anderen Stationen nicht stört. Deshalb können die zellulären
Basisstationen in allen Zellclustern simultan wirksam sein. Jeder der Zellcluster,
die in 1 gezeigt sind, umfasst sieben zelluläre
Basisstationen. Es ist klar, dass jeder Zellcluster auch drei oder vier zelluläre
Basisstationen umfassen kann. Ferner kann irgendeine andere Anzahl von zellulären
Basisstationen ebenfalls gemäß einem Netzwerkentwurf vorgesehen sein.
Gegenwärtig jedoch ist das Mobilkommunikationsnetzwerk nicht
wesentlich mit dem Videorundsendenetzwerk eingegliedert und die zwei Netzwerke werden
unabhängig voneinander betrieben. Ober einige Mobilkommunikationsnetzwerke
kann sogar ein Videoinhalt empfangen werden, der Videostrom wird lediglich als gewöhnliche
Daten behandelt und von einer zellulären Basisstation für eine Anzeige
zu Endgeräten bzw. Terminals übertragen. Deshalb ist die Effizienz zum
Rundsenden von Videoprogrammen über aktuelle zelluläre Netzwerke gering.
Zudem weisen die Mobilkommunikationsnetzwerke die folgenden Probleme auf.
- 1. Die Zuteilung des Frequenzspektrums ist fest, so dass es unmöglich ist,
die Frequenzspektrumressource ausreichend zu nutzen, wodurch sich eine Verschwendung
eines Frequenzspektrums ergibt. Eine zelluläre Basisstation 1 verwendet
beispielsweise die gleiche Frequenzspektrumressource wie diese einer zellulären
Basisstation 3, während die Anzahl von Benutzern, die durch die Basisstation
1 kommunizieren, eventuell geringer als die Anzahl von Benutzern ist, die
durch die Basisstation 3 kommunizieren. Obwohl die Fläche einer Zelle
durch ein Verfahren namens „Zellatmung" (Cell Breathing) dynamisch erhöht
oder verringert werden kann, um die Verschwendung des Frequenzspektrums zu mildern,
verkompliziert dieses Verfahren das Gesamtsystem stark, beispielsweise aufgrund
eines Benutzerumschaltens und einer Ressourcenzuteilung. Bei dem Verfahren der „Zellatmung"
ist es ferner erforderlich, die Sendeleistung der Basisstationen zu ändern,
um einen größeren Abdeckungsbereich zu erhalten, wenn die Fläche
der relevanten Zelle dynamisch ausgedehnt wird.
- 2. Die herkömmliche Netzwerkarchitektur erfordert eine komplexe Planung
für das Frequenzspektrum, da jeder Zelle eine bestimmte Frequenzspektrumressource
zugeteilt sein muss.
Wie bei einem Videorundsendenetzwerk liefern die herkömmlichen
Videorundsendesendetürme lediglich einen analogen Videorundsendedienst. Selbst
wenn einige Rundsendeübertragungstürme zum Liefern eines digitalen Videorundsendedienstes
in der Lage sind, sind dieselben jeweils einzeln vernetzt, ohne mit irgendeinem
Mobilkommunikationsnetzwerk kombiniert zu sein.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kommunikationssystem
und ein Verfahren zum Durchführen einer Videodatenrundsendung und einer Datenkommunikation
in einem Kommunikationssystem mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch ein System gemäß Anspruch 1 und
ein Verfahren gemäß Anspruch 9 gelöst.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Kommunikationssystem,
das ein Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk umfasst, und
ein Kommunikationsverfahren desselben zu schaffen, das zum Umfassen des Mobilkommunikationsnetzwerks
und des Videorundsendenetzwerks und Liefern eines wirksamen Videorundsendedienstes
in der Lage ist, während ein Mobilkommunikationsdienst erfüllt wird.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Kommunikationssystem
vorgesehen, das ein Videorundsendenetzwerk und ein Mobilkommunikationsnetzwerk umfasst,
bei dem eine Mehrzahl von Basisstationen zumindest einen Zellcluster bildet, wobei
das Kommunikationssystem einen zentralen Steuerknoten, der einen Zeitschlitz zum
Rundsenden von Videodaten zu einem Rundsendeübertragungsturm basierend auf
einem vorbestimmten Zeitplanalgorithmus zuteilt und einen Zeitschlitz und/oder eine
Frequenz für eine Kommunikation den Basisstationen zuteilt; Basisstationen,
von denen jede mit Endgeräten innerhalb des Zeitschlitzes, der durch den zentralen
Steuerknoten für eine Kommunikation zugeteilt ist, und mit einer vorbestimmten
Frequenz oder der Frequenz kommuniziert, die durch den zentralen Steuerknoten zugeteilt
ist; und einen Rundsendeübertragungsturm aufweist, der Videodaten zu den Endgeräten
innerhalb des Zeitschlitzes sendet, der zum Rundsenden der Videodaten durch den
zentralen Steuerknoten zugeteilt ist.
Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist
ein Verfahren zum Durchführen einer Videodatenrundsendung und einer Datenkommunikation
bei einem Kommunikationssystem vorgesehen, das ein Videorundsendenetzwerk und ein
Mobilkommunikationsnetzwerk umfasst, bei dem eine Mehrzahl von Basisstationen zumindest
einen Zellcluster bilden, und wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist: ein
zentraler Steuerknoten teilt einen Zeitschlitz zum Rundsenden von Videodaten einem
Rundsendeübertragungsturm basierend auf einem vorbestimmten Zeitplanalgorithmus
zu und teilt einen Zeitschlitz und/oder eine Frequenz zum Kommunizieren mit Endgeräten
den Basisstationen zu; der Zeitschlitz, der dem Rundsendeübertragungsturm zugeordnet
ist, wird dem Rundsendeübertragungsturm berichtet, und der Zeitschlitz und/oder
die Frequenz, die jeder der Basisstationen zugeteilt ist, wird den entsprechenden
Basisstationen berichtet; der Rundsendeübertragungsturm sendet Videodaten an
die Endgeräte innerhalb des zugeteilten Zeitschlitzes zum Senden der Rundsendevideodaten,
und jede der Basisstationen kommuniziert mit den Endgeräten innerhalb des Zeitschlitzes,
der zum Kommunizieren mit den Endgeräten zugeteilt ist, und mit einer vorbestimmten
Frequenz oder der Frequenz, die durch den zentralen Steuerknoten zugeteilt ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, dass
das Kommunikationssystem, das das Mobilkommunikationsnetzwerk und das Videorundsendenetzwerk
umfasst, einen hocheffizienten Videorundsendedienst liefert, während der Datenkommunikationsdienst
erfüllt wird. Da die Zeitressource wie gewünscht zwischen dem Mobilkommunikationsnetzwerk
und dem Videorundsendenetzwerk zugeteilt ist, ist die Nutzung des Frequenzspektrums
hocheffizient. Ferner führt jede der Basisstationen in dem Zellcluster eine
Kommunikation in der Weise eines Zeitteilungsmultiplexens (TDM = time division multiplexing)
und/oder eines Frequenzteilungsmultiplexens (FDM. = frequency division multiplexing)
durch, und die Frequenzspektrumressource kann weiter effizient verwendet werden.
Der zentrale Steuerknoten teilt Zeitschlitze jeder zellulären Basisstation
basierend auf dem aktuellen Fluss stromaufwärts und stromabwärts, bzw.
zu dem Sender Hin und von demselben weg, sowie der Anzahl von Benutzern für
die Basisstation zu, so dass es nicht notwendig ist, dass die zellulären Basisstationen
eine komplexe Steuerung durchführen, wie beispielsweise eine Zellatmung und
dergleichen. Zusätzlich können die Endgeräte und die zellulären
Basisstationen die Leistung derselben erheblich dadurch einsparen, dass dieselben
dazu gebracht werden, während des Zeitschlitzes, der denselben nicht gehört,
in einem Schlafzustand zu bleiben.
Die obigen Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung und den bevorzugten Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit den Zeichnungen ersichtlich.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden
nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
1 ein schematisches Diagramm, das die zelluläre
Architektur eines Mobil kommunikationsnetzwerks zeigt, das bei dem Stand der Technik
verwendet wird;
2 ein schematisches Diagramm, das ein Kommunikationssystem,
das ein Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk umfasst, gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
3 ein schematisches Diagramm, das die Beziehung zwischen
Zellclustern, einem Rundsendeübertragungsturm und einem zentralen Steuerknoten
gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
4 ein schematisches Diagramm, das zeigt, dass jeder
Zellcluster und der Rundsendeübertragungsturm die Zeit eines Rahmens gemäß
dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gemeinschaftlich verwenden;
5 ein schematisches Diagramm, das ein Beispiel
eines Zuteilens einer Ressource in dem Frequenz- und dem Zeitbereich den zellulären
Basisstationen und dem Rundsendeübertragungsturm bei der vorliegenden Erfindung
zeigt;
6 ein schematisches Diagramm, das ein anderes Beispiel
eines Zuteilens einer Ressource in dem Frequenz- und dem Zeitbereich den zellulären
Basisstationen und dem Rundsendeübertragungsturm bei der vorliegenden Erfindung
zeigt;
7 ein schematisches Diagramm, das die Struktur des
Rundsendeübertragungsturms gemäß dem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt;
8 ein schematisches Diagramm, das ein Strukturbeispiel
der zellulären Basisstation gemäß dem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt;
9 ein schematisches Diagramm, das die Struktur des
zentralen Steuerknotens gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung zeigt;
10 ein Flussdiagramm des Kommunikationsverfahrens für
das Kommunikationssystem, das ein Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk
umfasst, gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
11 ein schematisches Diagramm, das ein anderes Strukturbeispiel
der zellulären Basisstation gemäß dem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt;
12 ein schematisches Diagramm, das ein anderes Strukturbeispiel
des zentralen Steuerknotens gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung zeigt; und
13 ein Flussdiagramm eines Kommunikationsverfahrens
für das Kommunikationssystem, das ein Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk
umfasst, gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung.
Hierin werden im Folgenden die Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen detailliert beschrieben und Details und
Funktionen, die für die Erfindung nicht notwendig sind, sind in der Beschreibung
weggelassen, um das Verständnis der Erfindung nicht zu verschleiern.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist ein Kommunikationssystem, das ein Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk
umfasst, und das Kommunikationsverfahren desselben vorgesehen.
2 ist ein schematisches Diagramm, das das Kommunikationssystem,
das ein Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk umfasst, gemäß
dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie es in
2 gezeigt ist, weist das Kommunikationssystem eine
hierarchische Abdeckungsarchitektur auf, die einen Rundsendeübertragungsturm
1 und Zellcluster umfasst, die durch den Turm 1 abgedeckt sind.
Der Rundsendeübertragungsturm 1 kann Videorundsendedaten
an einen großen Bereich übertragen, der durch den Rundsendeübertragungsturm
1 abgedeckt ist. Im Allgemeinen wird lediglich einer oder werden lediglich
einige Rundsendeübertragungstürme benötigt, um eine wirksame Abdeckung
mit einem sehr breiten Bereich, wie beispielsweise einer Stadt, zu erreichen. Das
Mobilkommunikationsnetzwerk ist jedoch aus Zellclustern gebildet, von denen jeder
häufig sieben zelluläre Basisstationen enthält. Die zellulären
Basisstationen können mit einer Mehrzahl von mobilen Endgeräten innerhalb
des abgedeckten Bereichs auf mobile Weise kommunizieren. Obwohl sieben zelluläre
Basisstationen in einem Zellcluster enthalten sind, wie es in 2
gezeigt ist, ist klar, dass diese Erfindung nicht darauf begrenzt ist. Jeder Zellcluster
kann auch drei oder vier zelluläre Basisstationen oder irgendeine Anzahl zellulärer
Basisstationen enthalten.
Um das Videorundsendenetzwerk und das Mobilkommunikationsnetzwerk
zu umfassen, umfasst bei dem Ausführungsbeispiel das Kommunikationssystem ferner
einen zentralen Steuerknoten 3, wie es in 3
gezeigt ist. Jede der zellulären Basisstationen 2 in einem Zellcluster
ist mit dem zentralen Steuerknoten 3 auf verdrahtete oder drahtlose Weise
verbunden und derselben ist eine zugeordnete Ressource, wie beispielsweise ein Zeitschlitz,
eine Frequenz und dergleichen, durch den zentralen Steuerknoten 3 gemäß
einem vorbestimmten Zeitplanalgorithmus zugeteilt. Hierin weist die Frequenz einen
Frequenzpunkt in einem herkömmlichen Einzelträgersystem oder ein Subband
bei einem Mehrträgersystem auf. Währenddessen ist der Rundsendeübertragungsturm
1 ferner auf verdrahtete oder drahtlose Weise mit dem zentralen Steuerknoten
3 verbunden und demselben ist eine zugeordnete Ressource, wie beispielsweise
ein Zeitschlitz, durch den zentralen Steuerknoten 3 zugeteilt.
4 ist ein schematisches Diagramm, das jeden Zellcluster,
der die Zeit eines Rahmens mit dem Rundsendeübertragungsturm gemeinschaftlich
verwendet, gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt. Wie es in
4 gezeigt ist, kommunizieren der Rundsendeübertragungsturm
1 und jeder der Zellcluster, die durch den Turm 1 abgedeckt sind,
jeweils mit mobilen Endgeräten in der Weise eines Zeitteilungsmultiplexens
(TDM). Das heißt, die Videorundsendedaten, die durch den Rundsendeübertragungsturm
1 übertragen werden, und die Mobilkommunikationsdaten, die durch jeden
Zellcluster übertragen werden, nehmen die entsprechenden jeweiligen Zeitschlitze
derselben in dem gesamten Rahmen eines gesamten Datenrahmens ein. Zusätzlich
enthält ein Rahmen einen gemeinsamen Zeitschlitz, der als ein Steuerpaketzeitschlitz
bezeichnet ist. Einige Signalisierungen können innerhalb des Steuerpaketzeitschlitzes
übertragen werden. Zum Beispiel kann jede zelluläre Basisstation
2 die Ressourceninformationen, wie beispielsweise Informationen über
einen Zeitschlitz, eine Frequenz und dergleichen, erhalten, die durch den zentralen
Steuerknoten 3 in dem Steuerpaketzeitschlitz übertragen werden. Ferner
können andere Steuerfunktionen und dergleichen ebenfalls innerhalb dieses Steuerpaketzeitschlitzes
erfüllt werden. Ein reservierter Zeitschlitz kann ferner in einem Rahmen für
irgendeine Diensterweiterung in der Zukunft enthalten sein. Obwohl der Zeitschlitz
für den Rundsendeübertragungsturm am Anfang eines Datenrahmens angeordnet
ist, wie es in 4 gezeigt ist, sollte klar sein, dass
eine derartige Anordnung lediglich für eine veranschaulichende Erläuterung
vorgesehen ist und die Position der Rundsendedaten keine wesentliche Wirkung auf
die vorliegende Erfindung aufweist.
In einem Zeltcluster kann die Frequenzressource des Clusters in mehrere
Gruppen geteilt sein, von denen jede einen bestimmten Frequenzbereich aufweist.
Ferner sind die zellulären Basisstationen entsprechend gruppiert, derart, dass
die zellulären Basisstationen in der gleichen Gruppe ein Frequenzband gemeinschaftlich
verwenden und voneinander in dem Zeitbereich getrennt sind.
Wie es in 5 gezeigt ist, kann in jedem
Zeltcluster jede der zellulären Basisstationen mit der vorbestimmten Frequenz
wirksam sein und den gesamten Zeitschlitz verwenden, der durch den zentralen Steuerknoten
dem Zellcluster zugeteilt ist, in dem die Stationen existieren. Das heißt,
in 5 ist jeder der zellulären Basisstationen basierend
auf der Anzahl der Stationen in dem Zeltcluster eine entsprechende Frequenzressource
zugeteilt und dieselbe verwendet den gesamten Zeitschlitz, der dem Zeltcluster zugeteilt
ist.
Wie es in 6 gezeigt ist, können
zudem mehrere zelluläre Basisstationen in eine Gruppe platziert sein und jede
Gruppe nimmt ein Frequenzband ein. Jede der zellulären Basisstationen in einer
Gruppe verwendet einen Teil des gesamten Zeitschlitzes für den Zellcluster,
d. h. der gesamte Zeitschlitz für den Zeltcluster wird in der Weise eines Zeitteilungsmultiplexens
genutzt.
Für einen Zellcluster kann die Ressource, wie beispielsweise
ein Zeitschlitz, eine Frequenz und dergleichen, durch die zwei unten angegebenen
Weisen zugeteilt werden.
- 1. Jede zelluläre Basisstation ist mit einer festen Frequenz wirksam und
derselben ist durch den zentralen Steuerknoten ein entsprechender Zeitschlitz zugeteilt;
- 2. Der zentrale Steuerknoten teilt jeder zellulären Basisstation die entsprechende
Frequenz derselben und einen Zeitschlitz zu der gleichen Zeit zu, und jede zelluläre
Basisstation ist mit der zugeteilten Frequenz innerhalb des Zeitschlitzes wirksam,
der durch den zentralen Steuerknoten zugeteilt ist.
Die Zuteilung einer Ressource, wie beispielsweise eines Zeitschlitzes
und einer Frequenz, ist nicht auf die zwei Weisen beschränkt, die oben beschrieben
sind. Der zentrale Steuerknoten kann während eines Zuteilens des Zeitschlitzes
und/oder der Frequenz zu den zellulären Basisstationen verschiedene Weisen
übernehmen, wie beispielsweise eine feste Zuteilung, eine anforderungsbasierte
Zuteilung etc., solange es keine gegenseitige Beeinflussung unter diesen Basisstationen
gibt.
Wie es bei dem Ausführungsbeispiel erwähnt ist, kann der
zentrale Steuerknoten eine entsprechende Ressource, einschließlich eines Zeitschlitzes
und einer Frequenz, dem Rundsendeübertragungsturm und den Zellclustern, die
durch den Turm abgedeckt sind, durch ein Verbinden des Turms und der Zellcluster
mit dem zentralen Steuerknoten zuteilen. Während die Datenübertragungen
für den Rundsendeübertragungsturm und die Zellcluster voneinander in dem
Zeitbereich getrennt sind (TDM)., sind deshalb die zellulären Basisstationen
innerhalb jedes Zellclusters entsprechend in dem Frequenz- und/oder Zeitbereich
getrennt. Dies ermöglicht die Realisierung einer Integration zwischen dem Rundsendeübertragungsturm
und dem Mobilkommunikationsnetzwerk.
Das Obige erläutert den Umriss eines Kommunikationssystems, das
ein Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk umfasst, und das
Kommunikationsverfahren desselben gemäß dem Ausführungsbeispiel.
Unten wird eine detaillierte Beschreibung des Kommunikationssystems des vorliegenden
Ausführungsbeispiels abgegeben.
7 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur
des Rundsendeübertragungsturms in dem Kommunikationssystem, das ein Mobilkommunikationsnetzwerk
und ein Videorundsendenetzwerk umfasst, gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt. Wie es in 7 gezeigt ist, weist der Rundsendeübertragungsturm
1 zumindest eine Hochfrequenzeinheit 11 (HF-Einheit), eine Basisbandverarbeitungseinheit
12, eine Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
13 und eine Zeitressourcensteuereinheit 14 auf.
Bei dem Rundsendeübertragungsturm wandelt die HF-Einheit
11 digitale Signale in drahtlose HF-Signale um, die an die Endgeräte
in Netzwerken übertragen werden sollen. Die Basisbandverarbeitungseinheit
12 führt eine Basisbandverarbeitung an den Datenpaketen durch, die
an die Endgeräte übertragen werden sollen. Die Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
13 steuert die Nachrichtenübertragung gemäß einem bekannten
Verbindungsprotokoll und paketiert die Nachricht. Die Zeitressourcensteuereinheit
14 empfängt die Zeitschlitzinformationen, die durch den zentralen
Steuerknoten 3 zugeteilt sind, und steuert während der Zeitschlitzinformationen,
die durch den zentralen Steuerknoten zugeteilt sind, die HF-Einheit 11,
die Basisbandverarbeitungseinheit 12 und die Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
13, um die Videorundsendesignale an die Endgeräte zu übertragen.
Genau gesagt werden in dem Zeitschlitz, der durch die Zeitressourcensteuereinheit
14 empfangen wird und durch den zentralen Steuerknoten 3 zugeteilt
ist, die Videorundsendedaten in die Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
13 eingegeben, um paketiert zu werden. Die paketierten Pakete werden dann
der Basisbandverarbeitungseinheit 12 zugeführt, die wiederum die Pakete
verarbeitet, um entsprechende Basisbandsignale zu erzeugen. Schließlich setzt
die HF-Einheit 11 die Basisbandsignale aufwärts um und überträgt
dieselben dann an die Endgeräte.
Wie basierend auf der obigen Beschreibung verständlich, besteht
eines der entscheidenden Merkmale des Rundsendeübertragungsturms bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel darin, dass derselbe die Zeitressourcensteuereinheit
14 umfasst, die die jeweiligen Einheiten in dem Rundsendeübertragungsturm
steuert, um Signale an die Endgeräte innerhalb des zugeteilten Zeitschlitzes
gemäß den Zeitschlitzinformationen von dem zentralen Steuerknoten
3 zu übertragen, und hilft, das Zeitteilungsmultiplexen zwischen dem
Turm und den Zellclustern zu erreichen.
8 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur
einer zellulären Basisstation bei dem Kommunikationssystem, das ein Mobilkommunikationsnetzwerk
und ein Videorundsendenetzwerk umfasst, gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
zeigt. Wie es in 8 gezeigt ist, weist die zelluläre
Basisstation zumindest eine Hochfrequenzeinheit 21 (HF-Einheit), eine Basisbandverarbeitungseinheit
22, eine Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
23 und eine Ressourcensteuereinheit 25 auf.
Die HF-Einheit 21 wandelt die Signale, die an die Endgeräte
gesendet werden sollen, in drahtlose HF-Signale um oder wandelt die empfangenen
drahtlosen HF-Signale von den Endgeräten in Basisbandsignale um. Die Basisbandverarbeitungseinheit
22 codiert und moduliert die Datenpakete, die an die Endgeräte gesendet
werden sollen, oder decodiert und demoduliert die Datenpakete, die von den Endgeräten
empfangen werden. Die Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
23 steuert die Nachrichtenübertragung gemäß einem bekannten
Verbindungsprotokoll und paketiert die Nachricht. Die Ressourcensteuereinheit
25 empfängt die Ressourceninformationen (Zeitschlitz und/oder Frequenz),
die durch den zentralen Steuerknoten 3 zugeteilt sind, und steuert während
des Zeitschlitzes, der durch den zentralen Steuerknoten 3 zugeteilt ist,
die jeweiligen Einheiten, derart, dass die Signale mit der Frequenz, die durch den
zentralen Steuerknoten zugeteilt ist, und/oder der vorbestimmten Frequenz an die
Endgeräte übertragen sowie von den Endgeräten empfangen werden können.
Genau gesagt werden während des Zeitschlitzes, der durch den
zentralen Steuerknoten 3 zugeteilt ist, die Signale, die durch das Endgerät
gesendet werden, zuerst durch die HF-Einheit 21 (die mit der Frequenz wirksam
ist, die durch den zentralen Steuerknoten zugeteilt ist, und/oder der vorbestimmten
Frequenz) in Basisbandsignale umgewandelt. Danach werden die empfangenen Signale
durch die Basisbandverarbeitungseinheit 22 decodiert und demoduliert. Die
Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit 23 prüft
und entpackt die decodierten und demodulierten Signale und sendet dann die resultierenden
Signale an die Amtsseite. Unter der Steuerung der Ressourcensteuereinheit
25 wird jedoch die Nachricht, die von der Amtsseite übertragen wird,
durch die Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit 23 zu
Datenpaketen paketiert, die durch die Basisbandverarbeitungseinheit 22
codiert und moduliert werden und dann durch die HF-Einheit 21 in drahtlose
HF-Signale umgewandelt werden, die an die Endgeräte übertragen werden
sollen.
Die zelluläre Basisstation umfasst bei diesem Ausführungsbeispiel
die Ressourcensteuereinheit 25. Wenn die Ressourcensteuereinheit
25 die Ressourceninformationen empfängt, die durch den zentralen Steuerknoten
3 zugeteilt sind, können die Signale an das Endgerät innerhalb
des zugeteilten Zeitschlitzes mit der Frequenz, die durch den zentralen Steuerknoten
zugeteilt ist, und/oder der vorbestimmten Frequenz übertragen sowie von dem
Endgerät empfangen werden. Auf diese Weise können das Zeitteilungsmultiplexen
und Frequenzteilungsmultiplexen zwischen zellulären Basisstationen realisiert
werden.
9 ist ein Blockdiagramm, das den zentralen Steuerknoten
in dem Kommunikationssystem, das ein Mobilkommunikationsnetzwerk und Videorundsendenetzwerk
umfasst, gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zeigt. Wie es
in 9 gezeigt ist, umfasst der zentrale Steuerknoten
3 eine Ressourcenzeitplaneinheit 32 und eine Ressourcenbenachrichtigungseinheit
33.
Bei dem zentralen Steuerknoten 3 teilt die Ressourcenzeitplaneinheit
32 Zeitschlitze und eine Frequenz den zellulären Basisstationen
2 zu und teilt Zeitschlitze dem Rundsendeübertragungsturm
1 gemäß einem vorbestimmten Zeitplanalgorithmus zu. Hier benachrichtigt
die Ressourcenbenachrichtigungseinheit 33 den Rundsendeübertragungsturm
1 über die Zeitschlitzinformationen, die demselben zugeteilt sind,
und benachrichtigt ferner jede zelluläre Basisstation über die Zeitschlitz-
und/oder Frequenzinformationen, die derselben zugeteilt sind.
Der zentrale Steuerknoten 3 kann eine Vorrichtung sein, die
von allen zellulären Basisstationen und dem Rundsendeübertragungsturm
1 unabhängig ist. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf
begrenzt, der zentrale Steuerknoten 3 kann eine der Verarbeitungseinheiten
in dem Rundsendeübertragungsturm oder eine der Verarbeitungseinheiten in einer
gewissen zellulären Basisstation sein.
Als nächstes wird mit Bezug auf 10
der Ablauf des Kommunikationsverfahrens für das Kommunikationssystem, das ein
Mobilkommunikationsnetzwerk und ein Videorundsendenetzwerk umfasst, des vorliegenden
Ausführungsbeispiels in dem Fall, in dem der Rundsendeübertragungsturm,
die zellulären Basisstationen und der zentrale Steuerknoten eingesetzt werden,
beschrieben.
Bei einem Schritt 100 teilt die Ressourcenzeitplaneinheit
32 in dem zentralen Steuerknoten 3 Zeitschlitze und/oder eine
Frequenz den jeweiligen zellulären Basisstationen 2 zu und teilt Zeitschlitze
dem Rundsendeübertragungsturm 1 gemäß einem vorbestimmten
Zeitplanalgorithmus zu. Dann werden die Zeitschlitze und/oder Frequenzinformationen,
die den zellulären Basisstationen 2 zugeteilt sind, und die Zeitschlitzinformationen,
die dem Rundsendeübertragungsturm 1 zugeteilt sind, der Ressourcenbenachrichtigungseinheit
33 berichtet.
Wenn hier den zellulären Basisstationen in einem Zellcluster
unterschiedliche Frequenzen zugeteilt sind oder dieselben fest mit unterschiedlichen
Frequenzen wirksam sind, teilt der zentrale Steuerknoten jeder der zellulären
Basisstationen einen festen Zeitschlitz gleich dem gesamten Zeitschlitz des Zellclusters
zu. Wie bei dem Rundsendeübertragungsturm 1 jedoch weist der Zeitschlitz
eine feste Länge auf, wie es in 5 gezeigt ist.
Wenn ferner die zellulären Basisstationen in einem Zellcluster
in mehrere Gruppen geteilt sind, von denen jede mit der gleichen Frequenz wirksam
ist, die vorbestimmt oder durch den zentralen Steuerknoten zugeteilt ist, teilt
der zentrale Steuerknoten Zeitschlitze den zellulären Basisstationen in jeder
der Gruppen auf eine feste oder zufällige Weise zu. Die Summe von Zeitschlitzen,
die den zellulären Basisstationen in jeder der Gruppen zugeteilt sind, ist
gleich der Gesamtzeit für den Zellcluster. Was den Rundsendeübertragungsturm
1 anbelangt, weist der Zeitschlitz jedoch eine feste Länge auf, wie
es in 6 gezeigt ist.
Bei einem Schritt 102 benachrichtigt die Ressourcenbenachrichtigungseinheit
33 die Ressourcensteuereinheit 25 in den entsprechenden zellulären
Basisstationen über die Zeitschlitze und/oder Frequenzinformationen, die jeder
der Basisstationen zugeteilt sind, berichtet der Zeitressourcensteuereinheit
14 in dem Rundsendeübertragungsturm 1 von den Zeitschlitzinformationen,
die dem Rundsendeübertragungsturm 1 zugeteilt sind.
Bei einem Schritt 104 steuert während des Zeitschlitzes,
der von der Ressourcenbenachrichtigungseinheit 33 benachrichtigt wird,
die Zeitressourcensteuereinheit 14 in dem Rundsendeübertragungsturm
1 die HF-Einheit 11, um die Videorundsendesignale an die Endgeräte
zu übertragen, während die Ressourcensteuereinheit 25 in jeder
der zellulären Basisstationen während des Zeitschlitzes, der von der Ressourcenbenachrichtigungseinheit
33 benachrichtigt wird, die HF-Einheit steuert, um die Signale mit der
Frequenz, die vorbestimmt oder durch den zentralen Knoten zugeteilt ist, an die
Endgeräte zu übertragen und von denselben zu empfangen.
Wie es aus dem obigen Verfahren zu erkennen ist, teilt der zentrale
Steuerkoten 3 eine entsprechende Ressource dem Rundsendeübertragungsturm
1 und den zellulären Basisstationen 2 gemäß einem
vorbestimmten Zeitplanalgorithmus zu, um so die Integration der Mobilkommunikationsnetzwerke
und des Videorundsendenetzwerks zu erreichen. Es ist klar, dass der zentrale Steuerkoten
3 Zeitschlitze in jedem Rahmen neu zuteilen kann oder Zeitschlitze in Intervallen
von mehreren Rahmen abhängig von einer tatsächlichen Netzwerkanforderung
neu zuteilen kann. In diesem Fall führen der Rundsendeübertragungsturm
1 und die zellulären Basisstationen 2 eine Kommunikation
basierend auf aktuell neu zugeteilten Ressourcen durch. Zusätzlich können
die zellulären Basisstationen 2 während der Periode ohne irgendeine
zugeteilte Ressource zum Zweck eines Einsparens von Leistung in dem Schlafzustand
bleiben.
Bei dem oben erwähnten Verfahren wird eine Ressourcenzuteilung
lediglich durch den zentralen Steuerknoten selbst ausgeführt und dies kann
in dem Fall einer kleinen Anzahl von Endgeräten oder eines kleinen Flusses
eines Datenstroms eine bestimmte Wirkung erzeugen. Wenn es eine größere
Anzahl von Endgeräten oder einen großen Fluss eines Datenstroms gibt,
muss der zentrale Steuerknoten eine adaptive Zuteilungsweise für eine Ressourcenzuteilung
übernehmen, um eine rechtzeitige und genaue Zeitplanung vorzunehmen.
Um einen adaptiven Zeitplan zu realisieren, ist es notwendig, einen
Rückkopplungsmechanismus zwischen den zellulären Basisstationen und den
zentralen Steuerknoten 3 einzurichten. Der zentrale Steuerknoten
3 teilt die Ressource den zentralen Basisstationen 2 basierend
auf der Informationsrückkopplung durch die zellulären Basisstationen
2 zu. In diesem Fall sind einige entsprechende Verbesserungen für
die zellulären Basisstationen 2 und den zentralen Steuerknoten
3 erforderlich, um die adaptive Zeitplanung durchzuführen.
11 ist ein schematisches Strukturdiagramm, das ein
modifiziertes Beispiel der zellulären Basisstationen 2 bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel zeigt. Jede der zellulären Basisstationen
2 weist zumindest eine Hochfrequenzeinheit 21 (HF-Einheit), eine
Basisbandverarbeitungseinheit 22, eine Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
23, eine Ressourcenerfordernissammeleinheit 24 und eine Ressourcensteuereinheit
25 auf.
Die Ressourcenerfordernissammeleinheit 24 sammelt einen aktuellen
Fluss stromaufwärts und stromabwärts und die Anzahl von Benutzern und
sendet dann dieses statistische Ergebnis an den zentralen Steuerknoten
3. Der zentrale Steuerknoten 3 teilt eine Ressource (einschließlich
Zeitschlitzen und/oder einer Frequenz) jeder der zellulären Basisstationen
2 basierend auf dem statistischen Ergebnis zu, das von der entsprechenden
Ressourcenerfordernissammeleinheit 24 gesendet wird. Andere Einheiten weisen
die gleichen Strukturen und Funktionen wie diese auf, die vorhergehend beschrieben
wurden, und die Beschreibung derselben wird hier nicht wiederholt.
Genau gesagt werden einerseits während der Zeitschlitze, die
durch den zentralen Steuerknoten 3 zugeteilt sind, die Signale, die durch
die Endgeräte gesendet werden, zuerst durch die HF-Einheit 21 (die
mit der Frequenz, die durch den zentralen Steuerknoten zugeteilt ist, und/oder der
vorbestimmten Frequenz wirksam ist) in Basisbandsignale umgewandelt. Danach decodiert
und demoduliert die Basisbandverarbeitungseinheit 22 die umgewandelten
Basisbandsignale und führt dieselben der Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
23 zu, die wiederum die decodierten und demodulierten Signale prüft
und entpackt und dann die resultierenden Signale an das Büroende sendet. Währenddessen
sammelt die Ressourcenanforderungssammeleinheit 24 den Fluss von stromaufwärts
und stromabwärts und die Anzahl von Benutzern für jede der zellulären
Basisstationen und sendet dann dieses statistische Ergebnis an den zentralen Steuerknoten
3. Andererseits wird die Nachricht, die von der Amtsseite übertragen
wird, durch die Verbindungs- und Netzwerknachrichtenverarbeitungseinheit
23 zu Datenpaketen paketiert, die zu der Basisbandverarbeitungseinheit
22 gesendet sowie durch dieselbe codiert und moduliert werden. Danach wandelt
die HF-Einheit 21 die codierten und modulierten Pakete in drahtlose HF-Signale
um, die an die Endgeräte übertragen werden sollen. Die HF-Einheit
21 empfängt ferner Signale von den Endgeräten mit der zugeteilten
oder vorbestimmten Frequenz.
Verglichen mit der zellulären Basisstation, die in
8 gezeigt ist, umfassen die zellulären Basisstationen
bei dem in 11 modifizierten Beispiel jeweils ferner
eine Ressourcenerfordernissammeleinheit 24. Die Ressourcenerfordernissammeleinheit
24 sammelt den Fluss stromaufwärts und stromabwärts und die Anzahl
von Benutzern für jede der zellulären Basisstationen und sendet dann dieses
statistische Ergebnis an den zentralen Steuerknoten 3, um die Basis für
die Ressourcenzuteilung durch den zentralen Steuerknoten 3 zu erhalten.
Dann empfängt die Ressourcensteuereinheit 25 in jeder der Basisstationen
die Ressourceninformationen, die durch den zentralen Steuerknoten 3 zugeteilt
sind, und steuert die jeweiligen Einheiten in der Basisstation, um die Signale mit
der vorbestimmten oder der Frequenz, die durch den zentralen Steuerknoten
3 zugeteilt ist, während der zugeteilten Zeitschlitze an das Endgerät
zu übertragen oder von demselben zu empfangen, wodurch das Zeitteilungsmultiplexen
zwischen den zellulären Basisstationen erreicht wird.
12 ist ein schematisches Strukturdiagramm, das den
zentralen Steuerknoten 3 in einer Basisstation des modifizierten Beispiels
des vorliegenden Ausführungsbeispiels zeigt. Der modifizierte zentrale Steuerknoten
3 umfasst eine Ressourcenerfordernissammeleinheit 31, eine Ressourcenzeitplaneinheit
32 und eine Ressourcenbenachrichtigungseinheit 33.
Die Ressourcenanforderungssammeleinheit 31 sammelt die Anforderungen
nach einer Ressource, die von den jeweiligen zellulären Basisstationen
2 gesendet werden. Die Ressourcenzeitplaneinheit 32 teilt die
Ressource (Zeitschlitze und/oder Frequenz), die für eine Signalübertragung
durch die zellulären Basisstationen in jedem Zellcluster benötigt werden,
gemäß den statistischen Ergebnissen für die zellulären
Basisstationen in jedem Zellcluster zu, die durch die Ressourcenanforderungssammeleinheit
31 gesammelt werden. Die Ressourcenbenachrichtigungseinheit 33
benachrichtigt den Rundsendeübertragungsturm 1 über die Zeitschlitzinformationen,
die demselben zugeteilt sind, und benachrichtigt ferner jede zelluläre Basisstation
über die Ressourceninformationen, die der entsprechenden zellulären Basisstation
zugeteilt sind.
Hier kann der zentrale Steuerknoten 3 eine Vorrichtung sein,
die von allen zellulären Basisstationen und dem Rundsendeübertragungsturm
1 unabhängig ist. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf
begrenzt, der zentrale Steuerknoten 3 kann eine der Verarbeitungseinheiten
in dem Rundsendeübertragungsturm oder eine der Verarbeitungseinheiten in einer
zellulären Basisstation sein.
Als nächstes wird der Ablauf des Kommunikationsverfahrens für
das modifizierte Beispiel des vorliegenden Ausführungsbeispiels mit Bezug auf
13 beschrieben.
Bei einem Schritt 200 sammelt während der Steuerpaketzeitschlitze
die Ressourcenerfordernissammeleinheit 24 in jeder der zellulären
Basisstationen den Fluss stromaufwärts und stromabwärts und die Anzahl
von Benutzern für die zellulären Basisstationen und sendet dann dieses
statistische Ergebnis an den zentralen Steuerknoten 3.
Bei einem Schritt 202 empfängt die Ressourcenanforderungssammeleinheit
31 in dem zentralen Steuerknoten 3 die statistischen Ergebnisse
für die jeweiligen zellulären Basisstationen. Die Ressourcenzeitplaneinheit
32 teilt die Ressource (einschließlich Zeitschlitzen und/oder einer
Frequenz) den zellulären Basisstationen zu und teilt die Zeitschlitze dem Rundsendeübertragungsturm
gemäß einem vorbestimmten Zeitplanalgorithmus zu. Dann werden die Informationen,
die die Ressource, die den zellulären Basisstationen zugeteilt ist, und die
Zeitschlitze angeben, die dem Rundsendeübertragungsturm zugeteilt sind, zu
der Ressourcenbenachrichtigungseinheit 33 gesendet. Hierin kann der vorbestimmte
Algorithmus verschiedene Algorithmen umfassen, wie beispielsweise einen zyklischen
Umlauf (Round Robin), PF, WFQ, WF2Q etc., die im Stand der Technik bekannt
sind und nicht erneut beschrieben werden.
Danach benachrichtigt bei einem Schritt 204 die Ressourcenbenachrichtigungseinheit
33 die Ressourcensteuereinheit 25in der entsprechenden zellulären
Basisstation über die Ressourceninformationen, die den entsprechenden zellulären
Basisstationen zugeteilt sind, und benachrichtigt die Zeitressourcensteuereinheit
14 in dem Rundsendeübertragungsturm 1 über die Zeitschlitzinformationen,
die dem Rundsendeübertragungsturm 1 zugeteilt sind.
Als nächstes steuert bei einem Schritt 206 während
der Zeitschlitze, die von der Ressourcenbenachrichtigungseinheit 33 berichtet
werden, die Zeitressourcensteuereinheit 14 die HF-Einheit, um die Videorundsendesignale
an die Endgeräte zu übertragen, während die Ressourcensteuereinheit
25 während der Zeitschlitze, die von der Ressourcenbenachrichtigungseinheit
31 benachrichtigt werden, die entsprechende Einheit steuert, um die Signale
an die Endgeräte zu übertragen und von denselben zu empfangen.
Bei dem modifizierten Beispiel muss jede der zellulären Basisstationen
2 sich bei dem zentralen Steuerknoten 3 um die Ressource (Zeitschlitze
und/oder Frequenz) bewerben, um die Länge einer Betriebszeit und eine Betriebsfrequenz
während eines nächsten Rahmens zu entscheiden. Die zelluläre Basisstation
2 kann sich bei dem zentralen Steuerknoten 3 in jedem Rahmen oder
in Intervallen von mehreren Rahmen um die Ressource bewerben.
Auf diese Weisen werden bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
das Mobilkommunikationsnetzwerk und das Videorundsendenetzwerk durch ein Anwenden
der entsprechenden Ressource auf den Rundsendeübertragungsturm und die Zellcluster
in der Weise eines Zeitteilungsmultiplexens in dem Kommunikationssystem umfasst.
Die zellulären Basisstationen innerhalb jedes Zellclusters sind ferner in dem
Frequenz- und dem Zeitbereich getrennt. Deshalb kann die Frequenz- und Zeitressource
vollständig genutzt werden, um die Integration des Mobilkommunikationsnetzwerks
und des Videorundsendenetzwerks zu realisieren. Zudem können jedes der Endgeräte
und die zellulären Basisstationen in einen Schlafzustand eintreten, wenn die
zelluläre Basisstation sich nicht bei dem Zeitschlitz derselben für eine
Signalübertragung befindet. Deshalb kann die Frequenzressource, die durch irgendeine
schlafende Vorrichtung eingenommen wird, freigegeben werden, so dass eine Leistung
eingespart wird.
Es ist zu beachten, dass der Zeitschlitz, der dem Rundsendeübertragungsturm
zugeteilt ist, bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel im Allgemeinen fest
ist und nicht jedes Mal eine Neuzuteilung durch den zentralen Steuerknoten erfordert,
wenn Videodaten rundgesendet werden. Folglich muss der Rundsendeübertragungsturm
1 sich nicht bei dem zentralen Steuerknoten um einen Zeitschlitz bewerben.
Falls der Zeitschlitz, der für den Rundsendeübertragungsturm
1 benötigt wird, variabel ist, kann eine Ressourcenerfordernissammeleinheit
wie diese in einer zellulären Basisstation vorgesehen sein und den gesammelten
aktuellen Datenfluss oder die Anzahl von Benutzern dem zentralen Steuerknoten
3 vorlegen, der den Zeitschlitz basierend auf dem Datenfluss oder der Anzahl
von Benutzern zuteilen kann.
Nach dem Zuteilen der Ressource zu dem Rundsendeübertragungsturm
1 und den zellulären Basisstationen kann der zentrale Steuerknoten
ferner die Informationen, die die zugeteilten Ressourceninformationen für den
Rundsendeübertragungsturm und die zellulären Basisstationen angeben, in
einer verdrahteten oder drahtlosen Weise rundsenden. Die zugeteilten Zeitschlitzinformationen
können ferner an den Rundsendeübertragungsturm, die zellulären Basisstationen
und die Endgeräte mittels einer drahtlosen Rundsendung über beispielsweise
eine gewisse zelluläre Basisstation oder einen Rundsendeübertragungsturm
in einem Zellcluster rundgesendet werden. Auf diese Weise können der Rundsendeübertragungsturm,
die zellulären Basisstationen und die Endgerate eine klare Erkennung der Anfangs-
und Endpunkte der Zeitschlitze aufweisen, die während eines nächsten Rahmens
erhalten werden, und es ist ein Vorzug eine Leistung einzusparen, insbesondere die
Leistung der Endgeräte.
Es ist lediglich ein Rundsendeübertragungsturm spezifisch dargestellt,
um das vorliegende Ausführungsbeispiel zu beschreiben, und die vorliegende
Erfindung ist nicht darauf begrenzt. Da die Inhalte, die von jeweiligen Rundsendeübertragungstürmen
übertragen werden, die gleichen sind und die Anzahl von Zellclustern, die in
der Abdeckung eines Rundsendeübertragungsturms enthalten sind, keine Wirkung
auf die Struktur eines Rahmens aufweist, ist der Fall eines Verwendens mehrerer
Rundsendeübertragungstürme ähnlich diesem eines Verwendens eines
Rundsendeübertragungsturms und daher wird eine Beschreibung hierin weggelassen.
Gemäß dem Kommunikationssystem der vorliegenden Erfindung
kann jede zelluläre Basisstation einen Mehrfachzugriff- oder Duplexansatz übernehmen,
wie es erforderlich ist, dieselbe kann beispielsweise mittels FDD, TDD und TDMA/FDMA/CDMA
mit einem Endgerät kommunizieren.
Gemäß dem Kommunikationssystem des Ausführungsbeispiels
können das Mobilkommunikationsnetzwerk und das Videorundsendenetzwerk eingegliedert
sein, kann dasselbe einen effizienten Videorundsendedienst liefern, während
der Mobilkommunikationsdienst erfüllt wird. Eine Zeitressource wird wie benötigt
zwischen dem Rundsendeübertragungsturm und den zellulären Basisstationen
zugeteilt, um so die Nutzungseffizienz für ein Frequenzspektrum zu verbessern.
Die jeweiligen zellulären Basisstationen innerhalb eines Zellclusters kommunizieren
miteinander in der Weise eines TDM und/oder FDM, wobei vollständiger Gebrauch
von einer Frequenzressource gemacht wird. Mittlerweile teilt der zentrale Steuerknoten
Zeitschlitze jeder zellulären Basisstation basierend auf dem aktuellen Fluss
stromaufwärts und stromabwärts sowie der Anzahl von Benutzern für
die Basisstation zu, so dass es nicht notwendig ist, dass die zellulären Basisstationen
eine komplexe Steuerung durchführen, wie beispielsweise eine Zellatmung und
dergleichen. Zusätzlich können die Endgeräte und die zellulären
Basisstationen dadurch die Leistung derselben erheblich einsparen, dass dieselben
dafür sorgen, dass dieselben während des Zeitschlitzes, der denselben
nicht gehört, in einen Schlafzustand bleiben.
Soweit wurde die vorliegende Erfindung in Verbindung mit den bevorzugten
Ausführungsbeispielen beschrieben. Fachleuten auf dem Gebiet ist ersichtlich,
dass verschiedene Veränderungen, Substitutionen und Hinzufügungen in der
Wesensart und dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können.
Deshalb sollte der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht als durch die
obigen spezifischen Ausführungsbeispiele eingeschränkt angesehen werden
und derselbe sollte durch beigefügte Ansprüche definiert sein.