Die vorliegende Erfindung betrifft die Bereitstellung und Verwaltung
von Diensten in Kommunikationsnetzwerken, und insbesondere ein Verfahren zur integrierten
Verwaltung und Bereitstellung von vielen verschiedenen Arten von Diensten in Kommunikationsnetzwerken.
Hintergrund der Erfindung
Im Bereich der Telekommunikation ist heutzutage die Netzwerkverwaltung
für die Telekommunikationsdienste nach und nach ein wichtiger Teil der verschiedenen
Netzwerkverwaltungssysteme geworden. Netzwerkverwaltungssysteme gewährleisten
die Funktionalität der Dienstverwaltung, wodurch die Belastung derjenigen,
die verantwortlich sind für die Bereitstellung und Wartung des Telekommunikationsdienstes,
deutlich vermindert wird.
Mit dem Entstehen von mehr und mehr Arten von Telekommunikationsdiensten
ist es in der Dienstverwaltung von Netzwerkverwaltungssystemen zu einem dringend
zu lösenden Problem geworden, wie die integrierte Bereitstellung und Verwaltung
von vielen verschiedenen Arten von Diensten klar, kompakt und effizient organisiert
werden kann. Allerdings gibt es keine Verfahren zur integrierten Dienstbereitstellung
und – -Verwaltung in den meisten existierenden Netzwerkverwaltungssystemen.
Was normalerweise in existierenden Netzwerkverwaltungssystemen verwendet wird, sind
Modi zur Bereitstellung und Verwaltung von vielen verschiedenen Arten von Diensten,
welche getrennt voneinander sind.
In einem solchen Verfahren ist die Bereitstellung und Verwaltung von
verschiedenen Arten von Telekommunikationsdiensten getrennt voneinander, es gibt
keine Beziehung zwischen ihnen. Vom Standpunkt der Schnittstellen von Netzwerkverwaltungssystemen
aus gesehen, gibt es viele Dienstbereitstellungs- und Verwaltungssysteme (jede Art
von Dienst hat ihr eigenes unabhängiges Dienstsystem). Für Anwender gibt
es keinen vereinheitlichten Zugang zur Dienstverwaltung von Netzwerkverwaltungssystemen.
Darüber hinaus ist es notwendig, einige grundsätzliche Parameter der Konfiguration
der Ausstattung für jedes Dienstbereitstellungs- und Verwaltungssystem zu wiederholen
und sogar für jede Handlung der Dienstbereitstellung und Verwaltung. Dies bedeutet
große Unbequemlichkeit für Anwender und resultiert in Unordnung und Dezentralisation
in der Hierarchie der Dienstorganisation.
Ein solches Problem ist nicht schwerwiegend, wenn es in einem Netzwerkverwaltungssystem
weniger Arten von Diensten gibt; allerdings wird es signifikant, wenn es mehr Arten
von Diensten in einem Netzwerkverwaltungssystem gibt. Insbesondere bei einigen integrierten
Netzwerkverwaltungssystemen mit einem höheren Integrationsumfang werden solche
Probleme schwerwiegend.
Lösungen zur Bereitstellung und Verwaltung von vielen verschiedenen
Arten von Diensten unabhängig voneinander haben folgende spezifische Nachteile:
1. Die verschiedenen Arten von Diensten sind nicht integriert und es gibt keine
einheitliche Schnittstelle für Anwender;
2. die Konfiguration einiger grundsätzlicher Ausstattungs- und Umgebungsparameter
muss für jede Art von Dienst wiederholt werden, sogar für jede Handlung,
was zu einer geringen Effizienz für den Anwender führt;
3. es gibt keine Unterteilung auf der Diensthierarchie und die Dienstorganisation
ist in einem verwirrten, grundsätzlich ungeordneten Zustand;
4. da die Dienste nicht integriert sind, ist die Funktionalität gering
und weist von der Funktionalität aus betrachtet geringe Unterschiede zu einiger
Hauptcomputersoftware wie der Kommandozeile auf.
In ITU „Message handling system and service overview", ITU-T
Recommendation F.400/X.400, Juni 1999 wird ein Nachrichten-Handhabungs-Verfahren
und System offenbart, bei dem ein Verwaltungsbereich für verschiedene Dienste
in Mehrebenen-Verwaltungsunterbereiche unterteilt ist. Den einzelnen Ebenen der
Verwaltungsunterbereiche sind dabei verbundene Konfigurationsinformationen zugeordnet,
wobei angeforderte Dienste gemäß einer vom Absender zur Verfügung
gestellten Nummer der Verwaltungsbereiche zur Verfügung gestellt werden.
Zusammenfassung der Erfindung
Um die oben genannten Nachteile in der Technologie der Bereitstellung
und Verwaltung von vielen verschiedenen Arten von Diensten unabhängig
voneinander im Stand der Technik zu überwinden, bietet die vorliegende Erfindung
daher ein neues Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten
an, und bietet dadurch eine Lösung zur vereinheitlichten, zentralisierten Verwaltung
von vielen verschiedenen Diensten in integrierten Netzwerkverwaltungssystemen großen
Maßstabs an.
Das Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten
entsprechend der vorliegenden Erfindung beinhaltet u. a. folgende Schritte: Schaffung
eines Verwaltungsbereichs für verschiedene Arten von Diensten und Unterteilung
dieses Verwaltungsbereichs in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche; Verbindung entsprechender
grundsätzlicher Konfigurationsinformationen mit den einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche;
zur Verfügung stellen entsprechender Dienste entsprechend einer Verwaltungsbereichsnummer,
die vom Anwender zur Verfügung gestellt wird.
In einer Realisierung der vorliegenden Erfindung ist der Verwaltungsbereich
eine Mehrweg-Baumstruktur, vorzugsweise eine binäre Baumstruktur. In solchen
Fällen wird der Verwaltungsbereich durch die folgenden Schritte in mehrere
Ebenen aufgeteilt: Aufteilung des Verwaltungsbereichs in Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche
entsprechend geographischer Faktoren; Aufteilung der Ebene-1-Unterbereiche in Ebene-2-Verwaltungsunterbereiche
entsprechend Telekommunikationsdienstfaktoren. Die grundsätzliche Konfigurationsinformation,
welche mit den einzelnen Ebenen der Verwaltungsuntereinheiten verbunden ist, kann
sein: verbindende geographische Konfigurationsinformationen der Dienstverwaltung
für die Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche, verbindende Konfigurationsinformationen
für einzelne Dienstarten für die Ebene-2-Verwaltungsunterbereiche. Die
Konfigurationsinformation kann Netzwerkumgebung, Protokolltyp, oder Bereitstellung
von Netzwerksegmenten etc. sein.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beinhalten die Schritte, durch welche der Verwaltungsbereich in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche
unterteilt wird, u. a. weiter:
Herstellung einer Korrelation zwischen den Letzte-Ebene-Verwaltungsuntereinheiten
und bestimmten Dienstobjekten. Die bestimmten Dienstobjekte übernehmen öffentliche
Konfigurationsinformationen in die einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche,
zu welchem die bestimmten Dienstobjekte gehören.
Die vorliegende Erfindung hat folgende vorteilhaften Effekte:
1. Da die Dienststruktur in den Lösungen der vorliegenden Erfindung entsprechend
einer Baumstruktur unterteilt ist, ist sie klar und daher einfach zu verwalten.
Entsprechend können ein höheres Dienstintegrationsniveau und gute Funktionalität
erreicht werden.
2. Mit den oben genannten Vorteilen der vorliegenden Erfindung kann die Integration
verschiedener Arten von Diensten in beliebiger Weise bewerkstelligt werden, und
es kann eine einheitliche externe Schnittstelle für die Anwender zur Verfügung
gestellt werden. Dadurch kann das Problem der Unordnung der Dienstorganisation und
Verwaltung im Stand der Technik überwunden werden.
3. Die vorliegende Erfindung beinhaltet auch das einzelne Konfigurieren und
Verbinden grundsätzlicher Konfigurationsinformation, dadurch wird die Dienstkonfigurationseffizienz
verbessert wird und die Komplexität der Dienstkonfiguration vermindert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine schematische Zeichnung, welche die Struktur
eines Dienstverwaltungsbereichs entsprechend einer Realisierung der vorliegenden
Erfindung zeigt.
Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Realisierungen
Die vorliegende Erfindung verwendet einen integrierten Dienstbereitstellungs-
und Verwaltungsmodus mit einem Dienstverwaltungsbereich als Zentrum. 1
ist ein Schema, welches die Struktur des Dienstverwaltungsbereiches entsprechend
einer Realisierung der vorliegenden Erfindung zeigt. Der in 1
gezeigte Dienstverwaltungsbereich ist eine Mehrwegebaumstruktur. Der Wurzelknoten
des Baumes ist ein vereinheitlichter Zugangspunkt des Dienstverwaltungssystems.
Die Konfiguration des Mehr-Ebenen-Dienstverwaltungsbereichs kann unter dem Wurzelknoten
nach Bedarf angeordnet werden. Theoretisch kann die Mehrwegebaumstruktur entsprechend
spezifischen Dienstbedürfnissen unbeschränkt erweitert werden. Allerdings
wird für die praktische Anwendung eine 2-Ebenen- oder 3-Ebenen-Baumstruktur
empfohlen.
In solchen Lösungen der vorliegenden Erfindung wird das Prinzip
der internen klassifizierten Verarbeitung mit einer vereinheitlichten externen Schnittstelle
verwendet, um das Problem zu lösen, dass es nach dem Stand der Technik keinen
vereinheitlichten Zugang zur Dienstverwaltung in Netzwerkverwaltungssystemen gibt.
Das heißt, in der Mehrwegebaumstruktur des oben erwähnten Dienstverwaltungsbereichs
wird der Wurzelknoten als vereinheitlichte externe Schnittstelle verwendet. Dadurch
gibt es aus Sicht der Anwender, die der Bereitstellung des Dienstes bedürfen,
nur eine Anwenderschnittstelle, d.h. es gibt im gesamten Netzwerkverwaltungssystem
nur einen Zugang für Dienstbereitstellung und Verwaltung.
Unter dem Gesichtspunkt der praktischen Dienstverarbeitung werden
die Dienste hierarchisch und entsprechend der Dienstart im mehrwegebaumstrukturierten
Dienstverwaltungsbereich verarbeitet.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Mehrwegebaumstruktur eine
binäre Baumstruktur. Unter dem Wurzelknoten in dieser binären Baumstruktur
werden Ebene-1-Dienstverwaltungsbereiche nach geographischen Faktoren unterteilt,
so dass nach einer solchen Ebene-1-Aufteilung Ebene-1-Dienstverwaltungsbereiche
für verschiedene geographische Regionen gebildet werden; anschließend
kann jeder Ebene-1-Verwaltungsbereich nach Telekommunikationsdienstfaktoren unterteilt
werden, sodass nach der Ebene-2-Aufteilung Ebene-2-Dienstverwaltungsbereiche für
verschiedene Arten von Diensten gebildet werden, basierend auf Ebene-1-Verwaltungsbereichen
nach der Ebene-2-Aufteilung.
Ein einfaches Beispiel des Verwaltungsbereichs ist das folgende:
In diesem Beispiel gehören „Guangdong Province" und „Guangzhou
City" zu Ebene-1-Dienstverwaltungsbereichen, welche nach geographischen Faktoren
unterteilt sind. Zusätzlich können Ebene-1-Dienstverwaltungsbereiche weiter
in Schichten nach geographischen Faktoren unterteilt werden, z.B. gehört „Guangzhou
City" (natürlich können auch andere Städte und Länder enthalten
sein) zu „Guangdong Province". „Dienst A", „Dienst B" und „Dienst
C" gehören zu Ebene-2-Verwaltungsbereichen, welche nach Telekommunikationsdienstarten
unterteilt sind; wogegen „Gerät 1", „Gerät 2", usw. sich
auf gegenwärtig verwaltbare Geräte unter solchen Dienstarten beziehen.
In den Telekommunikationsdienstfaktoren ist eine wichtige Art die
Klassifizierung von Telekommunikationsdiensten. Telekommunikationsdienste können
auf verschiedene Arten klassifiziert werden. Zum Beispiel können Telekommunikationsdienste
wie folgt klassifiziert werden: Sprachdienste, Multimediadienste, Datendienste usw.,
oder sie können klassifiziert werden in: Typ-A-Gerätedienste, Typ-B-Gerätedienste
usw.. Telekommunikationsdienste können zum Beispiel wie folgt klassifiziert
werden: IAD(Integriertes Zugangsgerät)-Dienste, UMG (Universelle Medienschnittstelle)-Dienste,
AMG (Access Media Gateway)-Dienste usw. entsprechend den Terminalzugangsgeräten.
Natürlich kann der Dienstverwaltungsbereich auf andere Weisen
unterteilt werden. Zum Beispiel können Telekommunikationsdienstarten als der
Standard für die Unterteilung der ersten Ebene verwendet werden und die Unterteilung
der zweiten Ebene kann entsprechend geographischen Faktoren geschehen. Natürlich kann
der Unterteilungsstandard auch nach praktischen Bedürfnissen festgelegt werden.
Mit anderen Worten kann der Unterteilungsstandard beliebig festgelegt und kombiniert
werden. Die Unterteilung kann nach jedem anderen Faktor als geographischen Faktoren
oder Telekommunikationsdienstarten geschehen. Es gibt viele andere Unterteilungsstandards,
wie Anwendergruppe oder Nummernsegment usw., zusätzlich zum Unterteilungsstandard
der Kombination von geographischen Faktoren und Telekommunikationsdienstarten wie
oben erwähnt.
Ebene-2-Dienstbereiche können auch mit anderen Faktoren wie Netzwerkumgebung
unterteilt werden. Daher hat die Mehrwegebaumstruktur des in der vorliegenden Erfindung
beschriebenen Dienstverwaltungsbereichs eine gute Hierarchie. Sie kann die vereinheitlichte,
zentralisierte Verwaltung von verschiedenen Arten von Diensten unterbringen und
die Ebenen sind miteinander assoziiert, was Suche und Wartung vereinfacht; darüber
hinaus ist dieses Modell hochgradig erweiterbar. Alle neuen Telekommunikationsdienste
können in die Verwaltung durch Schaffung von Unterknoten an entsprechenden
Positionen im Modellbaum einbezogen werden.
In der vorliegenden Erfindung werden einige grundsätzliche Konfigurationsinformationen
für die Dienstbereitstellung und Verwaltung basierend auf Kriterien der einzelnen
Konfigurationen mit dem Dienstverwaltungsbereich gekapselt und abgeschirmt, um die
Komplexität in der Dienstkonfiguration zu reduzieren und die Effizienz der
Dienstkonfiguration zu erhöhen. Das heißt, die grundsätzliche Konfigurationsinformation
ist mit den entsprechenden Knoten im Dienstverwaltungsbereich verbunden und es ist
nicht notwendig für den Anwender, den konkreten Inhalt der grundsätzlichen
Konfigurationsinformation zu kennen oder die grundsätzlichen Konfigurationsinformationen
wiederholt zu konfigurieren. Der Anwender muss während der praktischen Dienstbereitstellung
und Verwaltung nur den Code (Das könnte der Name sein) des entsprechenden Dienstverwaltungsbereichs
kennen und alle grundsätzlichen Konfigurationsinformationen des dem Code entsprechenden
Dienstverwaltungsbereichs können direkt erhalten werden. Auf diesem Wege kann
die Komplexität der eigentlichen Dienstbereitstellung und -Verwaltung signifikant
reduziert werden und die Dienstkonfigurationseffizienz kann verbessert werden.
In obigem Beispiel kann die verbundene grundsätzliche Konfigurationsinformation
z.B. sein: Geographische Knoten können mit sich auf geographische Regionen
beziehenden Informationen verbunden sein; Telekommunikationsdienstknoten können
mit sich auf Telekommunikationsdienste beziehenden Informationen verbunden sein
(z.B. Netzwerkumgebung, Protokolltyp, oder Bereitstellung von Netzwerksegmenten
usw.); für Knoten auf der gleichen Ebene sind Menge und Arten der grundsätzlichen
Konfigurationsinformationen die gleichen, z.B. ist jeder Telekommunikationsdienstknoten
auf der gleichen Ebene verbunden mit einer Zusammenstellung von Netzwerkprotokoll,
Übertragungsstandard und Informationen über Netzwerkgerätegruppen,
auch wenn der spezifische Inhalt der Informationen unterschiedlich ist.
Mit anderen Worten: Im Dienstverwaltungsbereich in der oben beschriebenen
binären Baumstruktur kann die grundsätzliche Konfigurationsinformation
der Dienstbereitstellung und Verwaltung weiter verbunden werden. D.h. geographische
Konfigurationsinformation für Dienstverwaltung ist verbunden bezüglich
Ebene-1-Dienstverwaltungsbereichen (d.h. Dienstverwaltungsbereichen unterteilt nach
geographischen Faktoren). Zusätzlich ist Konfigurationsinformation jedes spezifischen
Diensttyps verbunden bezüglich Ebene-2-Dienstverwaltungsbereichen (d.h. Dienstverwaltungsbereichen
unterteilt nach Telekommunikationsdienstfaktoren).
Hierbei bezieht sich die Netzwerkumgebung auf die Netzwerkumgebung,
in welcher die Dienste bereitgestellt werden. Wenn z.B. die Bereitstellung eines
Dienstes ein zentrales Gerät A sowie Terminalgeräte B und C erfordert,
dann bilden A, B und C eine Netzwerkumgebung für die vorliegende Dienstbereitstellung.
Der Protokolltyp zeigt z.B. an, ob das Protokoll, welches für
die Kommunikation zwischen Terminalgeräten und dem zentralen Gerät in
der Netzwerkumgebung verwendet wird, MGCP (Medienschnittstellen Kontroll-Protokoll)
oder ein H.248-Protokoll oder etwas entsprechendes ist. Natürlich können
auch andere Protokolle, wie SIP (Sitzungs-Initiierungsprotokoll, welches ein Protokoll
auf der Anwendungsebene zum Etablieren, Modifizieren und Beenden von Multimediasitzungen
oder -anrufen ist), ein V5-Protokoll oder etwas entsprechendes, einbezogen werden.
Die Bereitstellung von Netzwerksegmenten bezieht sich auf die Bereitstellung
von existierenden Netzwerk IP-Ressourcen. Z.B. kann ein Netzwerksegment wie 10.22.1.0
nach den wirklichen Bedürfnissen der Netzwerkplanung konfiguriert werden, 10.22.1.1-10.22.1.100
wird Dienst A zugeordnet und 10.22.1.101-10.22.1.254 wird Dienst B zugeordnet.
Für den Anwender ist es also nur nötig, während der
eigentlichen Dienstbereitstellung und Verwaltung den Code des entsprechenden Dienstverwaltungsbereichs
zur Verfügung zu stellen und die wiederholte Konfiguration der Menge der grundsätzlichen
Konfigurationsinformation kann vermieden werden, wodurch die Effizienz der Dienstbereitstellung
und Verwaltung signifikant verbessert werden kann und die Komplexität in der
Anwenderdienstkonfiguration vermindert werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
können spezifische Dienste durch Erweiterung der oben beschriebenen Mehrwegebaumstruktur
weiter berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass spezifische Dienstobjekte
unter den Knoten der letzten Ebene im Dienstverwaltungsbereich angefügt werden
können. Zum Beispiel können Terminalzugangsgeräteknoten unter dem
Knoten der letzten Ebene angebracht werden. Darüber hinaus können Terminalanwenderknoten
auch unter den individuellen Terminalbenutzerknoten angefügt werden. Ähnlich
wie im obigen Verfahren ist jeder Elternknoten mit öffentlichen Konfigurationsattributen
verbunden und jeder Kindknoten (Geräteknoten oder Terminalanwenderknoten) kann
diese öffentlichen Konfigurationsattribute von seinem entsprechenden Elternknoten
übernehmen, wodurch unnütze wiederholte Konfigurationen vermieden werden
können. Darüber hinaus ist auf diese Weise die gesamte Dienstverwaltungs-
und Bereitstellungshierarchie vom Wurzelknoten bis zum Kindknoten der letzten Ebene
sehr klar und einfach zu verwalten.
Die obige Beschreibung der Realisierung der vorliegenden Erfindung
dient dazu, die vorliegende Erfindung für den Fachmann besser verständlich
zu machen und nicht dazu, die vorliegende Erfindung einzuschränken. Daher sollen
alle Änderungen an den Lösungen der vorliegenden Erfindung, welche nicht
vom Geist der vorliegenden Erfindung abweichen, in die Reichweite der Ansprüche
der vorliegenden Erfindung fallen.
Anspruch[de]
Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Schaffung eines Verwaltungsbereiches für verschiedene Arten von Diensten und
Unterteilung dieses Verwaltungsbereichs in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche;
Verbinden entsprechender grundsätzlicher Konfigurationsinformationen für
die einzelnen Ebenen von Verwaltungsunterbereichen;
Herstellen einer Korrelation zwischen Letzte-Ebenen-Verwaltungsunterbereichen und
bestimmten Dienstobjekten, wobei die entsprechenden Dienstobjekte öffentliche
Konfigurationsinformationen in den einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche
übernehmen, zu welchen die bestimmten Dienstobjekte gehören, und
Verteilung entsprechender Dienste entsprechend der von einem Anwender zur Verfügung
gestellten Letzte-Ebenen-Verwaltungsunterbereichsnummer.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verwaltungsbereich
eine mehrwegige Baumstruktur ist.Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrwegige
Baumstruktur eine binäre Baumstruktur ist.Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schritte zur Unterteilung des Verwaltungsbereichs in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche
enthalten:
Unterteilung des Verwaltungsbereiches in Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche entsprechend
geographischen Faktoren;
Unterteilung der Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche in Ebene-2-Verwaltungsunterbereiche
entsprechend Telekommunikationsdienstfaktoren.Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schritte zum Verbinden entsprechender grundsätzlicher Konfigurationsinformationen
für die einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche enthalten:
Verbinden geographischer Konfigurationsinformationen der Dienstverwaltung für
die Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche; Verbinden der Konfigurationsinformationen der einzelnen Dienstarten
für die Ebene-2-Verwaltungsunterbereiche.Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Konfigurationsinformation
Netzwerkumgebung, Protokolltyp und Bereitstellung von Netzwerksegmenten ist.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schritte der Verteilung entsprechender Dienste entsprechend der vom Anwender
zur Verfügung gestellten Nummer des Dienstbereiches enthalten: Senden der grundsätzlichen
Konfigurationsinformationen des Verwaltungsbereichs entsprechend der Verwaltungsbereichsnummer
an den Anwender.Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schritte zur Herstellung der Korrelation zwischen den Letzte-Ebene-Verwaltungsunterbereichen
und bestimmten Dienstleistungsobjekten enthalten:
Einrichtung von Terminal-Zugangsgeräteknoten unter den Letzte-Ebene-Dienstverwaltungsbereichs-Knoten;
Anbringung von Terminalanwenderknoten unter den einzelnen Terminalgeräteknoten;
Verbindung entsprechender öffentlicher Konfigurationsattribute für die
Terminalanwenderknoten.Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten
in einem Verwaltungsbereich, wobei der Verwaltungsbereich in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche
unterteilt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Verbinden entsprechender grundsätzlicher Konfigurationsinformationen für
die einzelnen Ebenen von Verwaltungsunterbereichen;
Herstellen einer Korrelation zwischen Letzte-Ebenen-Verwaltungsunterbereichen und
bestimmten Dienstobjekten, wobei die bestimten Dienstobjekte öffentliche Konfigurationsinformationen
in den einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche übernehmen, zu welchen
die bestimmten Dienstobjekte gehören, und
Verteilung entsprechender Dienste entsprechend der von einem Anwender zur Verfügung
gestellten Letzte-Ebenen-Verwaltungsunterbereichsnummer.