| Dokumentenidentifikation |
DE202005021386U1 03.01.2008 |
| Titel |
Prüfkopf mit einem Messfühler mit Membranaufhängung |
| Anmelder |
Cascade Microtech, Inc., Beaverton, Oreg., US |
| Vertreter |
WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München |
| DE-Aktenzeichen |
202005021386 |
| Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) |
03.01.2008 |
| Registration date |
29.11.2007 |
| Application date from patent application |
05.07.2005 |
| File number of patent application claimed |
EP 05 76 4375.1 |
| IPC-Hauptklasse |
G01R 31/28(2006.01)A, F, I, 20070904, B, H, DE
|
| IPC-Nebenklasse |
G01R 1/06(2006.01)A, L, I, 20070904, B, H, DE
|
| Beschreibung[de] |
|
Querverweis auf verwandte Anmeldungen
Diese Anmeldung beansprucht die Wirkung der vorläufigen
US-Patentanmeldung Nr. 60/586,299 mit dem
Titel "Probe Head Having a Membrane Suspended Probe", erfunden von Kenneth Smith,
Michael Jolley und Victoria Van Sycle am 7. Juli 2004.
Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft Prüfanordnungen der Art, wie
sie gewöhnlich zum Testen integrierter Schaltkreise (ICs) verwendet werden,
und insbesondere eine Prüfanordnung, die nachgiebige Messfühler mit geringer
Rasterweite bereitstellt, die eine sehr niedrige Induktivität aufweisen.
Die Technologie integrierter Schaltkreise erlaubt die Herstellung
einer Reihe diskreter elektronischer Schaltkreiselemente auf einem einzelnen Substrat
oder "wafer" (deutsch: Halbleiterscheibe). Nach der Herstellung wird diese Halbleiterscheibe
in eine Anzahl rechteckförmiger Chips oder Rohlinge geteilt, wobei jeder Rohchip
eine rechteckförmige oder andere regelmäßige Anordnung von Kontaktflecken
oder Bondflecken umfasst, durch die Eingangs- und Ausgangsverbindungen zu dem elektronischen
Schaltkreis auf dem Rohchip hergestellt werden können. Obwohl jeder Rohchip
schlussendlich separat verpackt wird, wird aus Effizienzgründen ein Testen
des auf jedem Rohchip gebildeten Schaltkreises vorzugsweise durchgeführt, während
die Rohchips noch auf der Halbleiterscheibe miteinander verbunden sind. Ein typisches
Verfahren besteht darin, die Halbleiterscheibe auf einem flachen Gestell oder "chuck"
(deutsch: Halter) zu lagern und die Halbleiterscheibe in X, Y und Z-Richtungen relativ
zu dem Kopf einer Prüfanordnung derart zu bewegen, dass von der Prüfanordnung
vorstehende Prüfspitzen von Rohchip zu Rohchip zur aufeinanderfolgenden Berührung
mit den Kontaktflecken jedes Rohchips bewegt werden können. Zugehörige
Signal-, Leistungs- und Masseleiter verbinden die Prüfspitzen mit einer Testapparatur,
so dass jeder Schaltkreis sequenziell mit der Testapparatur verbunden und durch
sie betrieben werden kann.
Eine Art von zum Testen integrierter Schaltkreise eingesetzter Prüfanordnung
verwendet mehrere nadelähnliche Kontakte, die in einem dem Muster der Kontaktflecken
auf der zu testenden Vorrichtung entsprechenden Muster angeordnet sind. Die
1 und 2 zeigen eine Prüfanordnung
20, die einen Nadelkartenprüfkopf 22 mit einer Anordnung
nadelartiger Messfühler 24 aufweist, die durch obere 26 und
untere 28 Nadelkarten zurückgehalten werden. Die oberen und unteren
Nadelkarten 26, 28 enthalten Lochmuster, die der Kontaktfleckenanordnung
des IC oder einer anderen mit der Prüfanordnung 20 zu testenden Vorrichtung
entspricht. Das untere Ende jedes Messfühlers 24 erstreckt sich durch
eines der Löcher in der unteren Nadelkarte 28 und endet in einer spitz
zulaufenden Prüfspitze. Das obere Ende jedes Messfühlers 24 wird
durch ein Loch in der oberen Nadelkarte 26 zurückgehalten. Die Löcher
der oberen Nadelkarte 26 sind durch elektrisch leitende Kissen (pads)
32 abgedeckt, die an einer Oberfläche eines Abstandswandlers
30 (durch eine Klammer bezeichnet) angeordnet sind und verhindern, dass
die oberen Enden der Messfühler durch die obere Nadelkarte 26 hindurch
rutschen, wenn die unteren Enden der Messfühler in Druckkontakt mit den Kontaktflecken
auf der zu testenden Vorrichtung gebracht werden. Der Abstandswandler ist eine steife
mehrschichtige Platte mit elektrisch leitenden Kontakten 32,
36 auf den entgegengesetzten Oberflächen, die mittels sich durch die
Platte erstreckender leitender Bahnen 34 elektrisch verbunden sind. Der
Abstandswandler 30 leitet die elektrischen Signale von dem fein gerasterten
Muster der Nadelmessfühler 24 zu einem gröber gerasterten Muster
um, das auf einer Prüfkarte 38 erzielbar ist, einer gedruckten Leiterplatte,
mittels der die Testapparatur mit der Prüfanordnung verbunden ist.
Die exemplarische Prüfanordnung 20 umfasst außerdem
ein zwischen dem Abstandswandler 30 und der Prüfkarte 38
angeordnetes Einfügeelement 39. Das Einfügeelement
39 weist typischerweise mehrere elastisch verformbare Kontakte auf, die
durch ein Substrat elektrisch verbunden sind, um nachgiebige elektrische Verbindungen
auf entgegengesetzten Seiten des Substrats zu bieten. Die Nachgiebigkeit der Leiter
gleicht Variationen in den Abständen aus, welche die jeweiligen Anschlüsse
des Abstandswandlers 30 von der Prüfkarte 38 trennen, was
verlässliche elektrische Verbindungen zwischen ihnen fördert.
Die Nadelmessfühler 24 umfassen typischerweise einen
Draht mit einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt bildenden komplementären
Biegungen, die allgemein parallel, aber zueinander versetzt, nahe dem oberen bzw.
unteren Enden des Messfühlers liegen. Das Lochmuster der unteren Nadelkarte
28 ist gegenüber dem Lochmuster in der oberen Nadelkarte
26 versetzt, um dem Versatz der Messfühlerenden Rechnung zu tragen.
Wenn das untere Ende eines Messfühlers in Eingriff mit den Kontaktflecken auf
einem Rohchip gedrückt wird, kann sich der im Wesentlichen säulenartige
Messfühler wirkend an dem Versatz wie eine Feder verbiegen. Die durch das elastische
Biegen des Messfühlers gebotene Nachgiebigkeit gleicht Unterschiede in der
Messfühlerlänge, der Ebenheit des Prüfkopfes und der Halbleiterscheibentopographie
aus.
Nadelkartenprüfanordnungen sind in großem
Umfang beim Testen von Halbleiterscheiben verwendet worden, aber die Entwicklung
bei der Elektronikproduktion und insbesondere bei der IC-Produktion hin zu höheren
Frequenzen, komplexeren Schaltkreisen mit kleineren Schaltkreiselementen und Geometrien
hat mehrere Beschränkungen dieser Art von Prüfvorrichtungen aufgezeigt.
Als erstes ist die Rasterweite (englisch: pitch), d. h. der Abstand zwischen den
Messfühlern, durch Herstellungstoleranzen und Montageerwägungen auf etwa
125 &mgr;m beschränkt, ein Abstand, der größer ist als für
viele ICs mit fein gerasterten Kontaktflecken wünschenswert. Darüber hinaus
oxidieren die metallischen Kontaktflecken der Rohchips schnell und die Spitze des
Messfühlers muss angeschärft sein, so dass sie in die Fläche des
Kontaktfleckens gedrückt werden kann, um die für genaue Messungen erforderliche
gute Leitfähigkeit zu erreichen. Dies führt zu schnellem Abstumpfen der
angespitzten Messfühlerenden, häufigem Verbiegen oder Brechen der Messfühler
und kann die Kontaktflecken beschädigen, wenn die Eindringtiefe zu groß
ist. Das Kontaktfleckenmaterial haftet außerdem an dem Messfühler und
häufiges Reinigen ist erforderlich, was oft die Messfühler beschädigt.
Darüber hinaus ist die Induktivität paralleler Leiter eine Funktion der
Länge und des Abstands zwischen den Leitern. Typischerweise weisen die relativ
langen, eng beabstandeten nadelähnlichen Messfühler eine Einzelpfadinduktivität
von 1 bis 2 nH auf, was ausreichend ist, um Hochfrequenzsignale beträchtlich
zu verzerren, wodurch die Nützlichkeit nadelartiger Messfühler zum Testen
von Hochfrequenzvorrichtungen beschränkt ist.
Eine zweite Art von Prüfanordnung wird durch Gleason et al. im
US Patent Nr. 6,708,386 B2 beschrieben,
das durch Bezugnahme hierin mit umfasst ist. Bezugnehmend auf 3
umfasst eine Membran-Prüfanordnung 40 eine Prüfkarte
52, auf der Daten- und Signalleitungen 48, 50 von der
Messapparatur angeordnet sind, und eine Membran-Prüfanordnung 42.
Bezugnehmend auf die 3-4
umfasst die Membran-Prüfanordnung 42 ein aus nicht-komprimierbarem
Material wie einem Hartpolymer gebildetes Halteelement 54. Dieses Element
ist durch Schrauben 56 und entsprechende Muttern 58 lösbar
mit der Oberseite der Prüfkarte verbunden (jede Schraube verläuft durch
einen zugehörigen Befestigungsarm 60 des Halteelements hindurch und
ein separates Stützelement 62 verteilt den Klemmdruck der Schrauben
gleichmäßig über die gesamte Rückseite des Halteelements). Verschiedene
Prüfanordnungen mit unterschiedlichen Kontaktanordnungen können schnell
gegeneinander ausgetauscht werden, wie es zum Prüfen von Vorrichtungen mit
differierenden Kontaktfleckenanordnungen erforderlich ist.
Bezugnehmend auf 4-5,
umfasst das Halteelement 54 einen rückwärtigen Basisbereich
64, mit dem die Befestigungsarme 60 integral verbunden sind. Ebenfalls
auf dem Halteelement 54 vorgesehen ist ein von dem flachen Basisbereich
nach außen vorstehender vorderer Halter oder Stempel 66. Dieser vordere
Halter hat gewinkelte Seiten 68, die zu einer flachen Haltefläche
70 hin zusammenlaufen, um dem vorderen Halter die Form eines Pyramidenstumpfes
zu geben. Ebenfalls auf 4 Bezugnehmend ist eine flexible
Membranordnung 72 an dem Halter angebracht, nachdem sie vermittels an dem
Basisbereich vorgesehener Ausrichtungsstifte 74 ausgerichtet wurde. Diese
flexible Membrananordnung ist durch eine oder mehrere Lagen isolierender Polyimidfolienschichten
gebildet und flexible leitende Schichten oder Streifen sind zwischen oder auf diesen
Lagen vorgesehen, um die Daten-/Signalleitungen 76 zu bilden.
Wenn das Halteelement 54 wie in 5
gezeigt auf der oberen Seite der Prüfkarte 52 angebracht ist, steht
der vordere Halter 66 durch eine zentrale Öffnung 78 in der
Prüfkarte hervor, um die auf einem zentralen Bereich 80 der flexiblen
Membrananordnung angeordneten Kontakte in einer zum Druckeingriff mit den Kontaktflecken
des Rohchips oder einer anderen getesteten Vorrichtung geeigneten Stellung darzubieten.
Bezugnehmend auf 4 hat die Membrananordnung radial
verlaufende Armsegmente 82, die durch nach innen gekrümmte Ränder
84 getrennt sind, welche der Anordnung die Form nach Art eines Victoria-Kreuzes
(Cross Formee) verleihen, und diese Segmente erstrecken sich in geneigter Weise
entlang der angewinkelten Seiten 68, wodurch sie an jeglichen die Flecken
umgebenden aufrechten Komponenten vorbeilaufen. Eine Reihe von Kontaktflecken
86 beendet die Daten-/Signalleitungen 76, so dass dann, wenn das
Haltelement angebracht ist, diese Flecken mit entsprechenden Abschlussflecken elektrisch
in Eingriff geraten, die auf der Oberseite der Prüfkarte vorgesehen sind, so
dass die Daten-/Signalleitungen 48 auf der Prüfkarte elektrisch mit
den Kontakten auf dem zentralen Bereich verbunden sind.
Die Prüfanordnung 42 ist dazu in der Lage, eine dichte
Anordnung von Kontaktflecken über eine große Anzahl Kontaktzyklen auf
eine Art zu messen, die allgemein trotz eines Oxidaufbaus auf den Kontaktflecken
eine verlässliche elektrische Verbindung zwischen den Kontakten und Flecken
in jedem Zyklus bietet. Die Membrananordnung ist so konstruiert und mit dem Halteelement
verbunden, dass die Kontakte auf der Membrananordnung in einer lokal kontrollierten
Art seitlich über die Kontaktflecken wischen oder scheuern, wenn sie in Druckeingriff
mit diesen Flecken gebracht werden.
8 ist eine vergrößerte Ansicht des zentralen
Bereichs 80a der Membrananordnung 72a und stellt eine Ausführungsform
dar, bei der die Kontakte 88 in einem Quadrat-ähnlichen
Muster angeordnet sind, das zum Eingriff mit einer entsprechenden Quadrat-ähnlichen
Anordnung von Kontaktflecken auf einem Rohchip geeignet ist. Die Membrananordnung
schafft eine Abstandswandlung von der sehr feinen Rasterweite der dicht gepackten
Kontakte 88 zu den gröber gerasterten Kontaktflecken 86,
die die Daten-/Signalleitungen 76 beenden.
Ebenfalls Bezugnehmend auf 9a, welche
eine Schnittansicht entlang der Linien 9a-9a in 8 darstellt,
umfasst jeder Kontakt einen relativ dicken starren Balken 90, an dessen
einem Ende ein steifer Kontakthöcker 92 ausgebildet ist. Der Kontakthöcker
weist auf sich einen Kontaktabschnitt 93 auf, der einen an den Kontakthöcker
geschmolzenen Noppen aus Rhodium umfasst. Durch Elektroplattieren wird jeder Balken
als überlappende Verbindung mit dem Ende einer flexiblen Leiterbahn
76a ausgebildet, um einen Anschluss damit zu bilden. Diese leitende Bahn
bietet in Verbindung mit einer leitenden Rückwand-Schicht 94 eine
Daten- oder Signalleitung mit gesteuerter Impedanz zu dem Kontakt, da ihre Abmessungen
unter Verwendung eines photolithographischen Verfahrens festgelegt werden.
Die Membrananordnung ist mit der flachen Haltefläche
70 durch eine eingefügte Elastomerschicht 98 verbunden, wobei
diese Schicht sich mit der Haltefläche koextensiv erstreckt und durch eine
Silikonkautschukmasse gebildet sein kann. Die flache Haltefläche ist wie zuvor
erwähnt aus inkompressiblem Material hergestellt und besteht vorzugsweise aus
einem harten Dielektrikum wie Polysulfon oder Glas. Wenn einer der Kontakte
88 in Druckeingriff mit einem zugehörigen Kontaktflecken
100 eines Rohchips gebracht wird, wie in 10
gezeigt, bringt die sich ergebene exzentrische Kraft auf den steifen Balken
90 und die Höckerstruktur 92 den Balken dazu, sich gegen
die von der elastomeren Unterlage 98 ausgeübte elastische Rückstellkraft
zu verschwenken oder zu verkippen. Diese Verkippbewegung ist örtlich dadurch
begrenzt, dass ein vorderer Bereich 102 des Balkens sich einen größeren
Weg in Richtung der flachen Haltefläche 70 bewegt als ein hinterer
Teil 104 des gleichen Balkens. Die Wirkung ist solchermaßen, dass
der Kontakt in seitlich scheuernder Bewegung über den Kontaktflecken getrieben
wird, wobei eine gestrichelte und durchgezogene Liniendarstellung die Anfangs- bzw.
die Endposition des Kontakts auf dem Flecken zeigt. Auf diese Art wird der isolierende
Oxidaufbau auf jedem Kontaktflecken abgerieben, um ausreichende elektrische Verbindungen
von Kontakt zu Flecken sicherzustellen.
Eine lokal scheuernde Membran-Prüfanordnung bietet Kontakte,
die gering beabstandet sein können, um in Eingriff mit Kontaktfeldern auf physikalisch
kleineren Vorrichtungen zu kommen, und kombiniert hohe Leitfähigkeit mit Unempfindlichkeit
und Widerstand gegenüber Abnutzung und Beschädigung. Membran-aufgehängte
Messfühler können außerdem einen größeren Querschnitt und
kürzere Länge kombinieren, um eine sehr viel geringere Induktivität
als typische Nadelmessfühler aufzuweisen, was ihre Verwendung bei höheren
Frequenzen erlaubt und weniger Signalverzerrung bei allen Frequenzen erzeugt. Die
Messfühler und die Signal- und Datenleitungen werden jedoch auf der Oberfläche
der Membran realisiert und stellen eine Verbindung zu Prüfkartenanschlüssen
her, die um den Umfang der Membran herum angeordnet sind. Bis jetzt waren Membran-aufgehängte
Messfühler nicht zur Benutzung mit den Prüfkarten und Abstandswandlern
anpassbar, die zur Verwendung mit einem Prüfkopf vom Nadelkartentyp geeignet
sind, bei dem die Signalwege durch das Zentrum der Prüfanordnung hindurchgehen
und im Wesentlichen parallel zur Mittelachse der Prüfanordnung angeordnet sind.
Gewünscht ist daher eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Anpassen robuster,
fein gerasterter Messfühler niedriger Induktivität mit Membranaufhängung
zur Benutzung mit den Komponenten einer Prüfanordnung, die zur Verwendung mit
einem Prüfkopf vom Nadeltyp geeignet ist.
Kurzbeschreibung der verschiedenen Ansichten der Figuren
1 ist eine perspektivische schematische Explosionsdarstellung
einer Prüfanordnung vom Nadeltyp.
2 ist ein Querschnitt eines Nadelkarten-Prüfkopfs
zur Verwendung in einer Prüfanordnung vom Nadeltyp.
3 ist eine perspektivische Ansicht einer Prüfanordnung
mit Membran, die an einen Prüfkopf geschraubt ist, und einer in einer zum Prüfen
durch diese Anordnung geeigneten Stellung auf einem Halter abgestützten Halbleiterscheibe.
4 stellt eine Ansicht von unten dar, die verschiedene
Teile der Prüfanordnung der 3 zeigt, einschließlich
eines Halteelements und einer flexiblen Membrananordnung, und eine fragmentarische
Ansicht einer Prüfkarte mit Daten-/Signalleitungen, die mit entsprechenden
Leitungen auf der Membrananordnung verbunden sind.
5 ist ein seitlicher Aufriss der Membranprüfanordnung
der 3, wobei ein Teil der Membrananordnung weggeschnitten
wurde, um versteckte Teile des Halteelements freizulegen.
6 ist eine Draufsicht auf ein beispielhaftes Halteelement.
7a und 7b sind schematische
Seitenansichten, die darstellen, wie das Halteelement und die Membrananordnung
dazu in der Lage sind, zu verkippen, um sich der Orientierung der getesteten Vorrichtung
anzupassen.
8 ist eine vergrößerte Draufsicht auf den
Zentralbereich des Aufbaus der Membrananordnung der 4.
9a und 9b sind Schnittansichten
entlang der Linien 9a-9a in 8, die zunächst einen
Kontakt vor dem Aufsetzen und dann den gleichen Kontakt nach dem Aufsetzen und der
Scheuerbewegung über seinen zugehörigen Flecken zeigen.
10 ist eine schematische Seitenansicht, die in gestrichelter
Liniendarstellung den Kontakt der 9a-9a
im Moment des anfänglichen Aufsetzens und in durchgezogener Liniendarstellung
den gleichen Kontakt nach weiterem vertikalen Überschreiten durch den Flecken
zeigt.
11 ist eine perspektivische schematische Explosionsdarstellung
einer Prüfanordnung mit einem Abstandswandler, die für einen Prüfkopf
vom Nadeltyp geeignet ist, und eines Prüfkopfs mit Membran-aufgehängten
Messfühlern.
12 ist eine schematische Querschnittsansicht der Prüfanordnung
der 11.
13 ist eine schematische Querschnittsansicht einer
membranaufgehängten Prüfspitze, die einen Kontaktflecken einer getesteten
Vorrichtung kontaktiert.
14 ist eine schematische Querschnittsansicht eines
Prüfkopfs, der an einen Abstandswandler vom Nadelkartentyp anpassbar ist und
eine zweite Ausführungsform eines Membran-aufgehängten Messfühlers
umfasst.
15 ist eine Ansicht eines Abstandswandlers mit mehreren
Messfühlerplatten mit Membran-aufgehängten Messfühlern von unten.
16 ist eine Querschnittsansicht einer Prüfkopfplatte,
der einen Messfühler mit Membranaufhängung aufweist.
Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
Im Detail Bezugnehmend auf die Zeichnungen, in denen gleiche Teile
der Erfindung durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, und insbesondere
auf 1, umfasst eine Ausführungsform einer zum
Einsatz mit nadelartigen Messfühlern geeigneten Prüfanordnung
20 als Hauptfunktionsbestandteile eine Prüfkarte 38, ein
Einfügeelement 39, einen Abstandswandler 30 und einen Prüfkopf
22. Außerdem Bezugnehmend auf 2 stellen
nadelartige Messfühler 24 in dem Prüfkopf ein Mittel zur Verfügung,
zeitweilige Verbindungen mit Kontaktflecken auf einem Rohchip auf einer Halbleiterscheibe
oder einer anderen im Test befindlichen Vorrichtung (ITV) herzustellen und Signale
zu und von dem integrierten elektrischen Schaltkreis auf der ITV zu leiten. Die
nadelartigen Messfühler leiten die Signale zu und von dem Rohchip durch den
Prüfkopf 22 zu leitenden Anschlüssen 32 oder Flecken
auf dem Abstandswandler 30. Die Signalwege der Prüfanordnung vom Nadelkartentyp
sind typischerweise um die Mitte der Prüfanordnung herum gruppiert und im Wesentlichen
normal zu der im Test befindlichen Vorrichtung ausgerichtet. Obwohl Nadelmessfühler
beim Prüfen von ICs in großem Umfang verwendet worden sind, weisen Nadelmessfühler
eine Anzahl von Beschränkungen auf, die sie nicht ideal geeignet zum Prüfen
von ICs und anderen Vorrichtungen mit geringer Rasterweite oder einem Betrieb bei
hohen Frequenzen machen.
Membranmessfühler können andererseits eine wesentlich geringere
Induktivität aufweisen als nadelartige Messfühler, was Membranmessfühler
zum Prüfen von Hochfrequenzschaltungen wünschenswert macht. Darüber
hinaus kann eine Membran-aufgehängte Prüfspitze dazu angeordnet werden,
ein lokales Kontaktscheuern zu bieten, um die isolierende Oxidschicht zu durchdringen,
die sich auf dem Kontaktflecken des IC bildet, ohne Kontaktfleckenmaterial auf der
Prüfspitze anzusammeln, wie es bei nadelartigen Messfühlern üblich
ist. Bis jetzt konnten an einer Membran aufgehängte Messfühler nicht an
zur Verwendung mit nadelartigen Messfühlern vorgesehene Prüfanordnungen
angepasst werden, da die Membran-aufgehängten Messfühler und die leitenden
Bahnen, welche die Messfühler mit der Prüfkarte verbinden, auf der Fläche
einer elastischen Membran angeordnet sind, wobei die Bahnen über die Fläche
der Membran strahlenförmig nach außen verlaufen, um an Prüfkartenanschlüsse
anzuschließen, die um den Umfang der Membran herum angeordnet sind. Die vorliegenden
Erfinder schlossen, dass die Leistungsvorteile Membran-aufgehängter Messfühler
für eine Prüfanordnung bereitgestellt werden könnten, die ursprünglich
zur Verwendung mit nadelartigen Messfühlern vorgesehen war, wenn die Membran-aufgehängten
Messfühler leitend mit einem Abstandswandler verbunden werden könnten,
der auf der den Prüfspitzen entgegengesetzten Seite der Membran angeordnet
ist. Die 11 und 12 stellen
eine Prüfanordnung 100 mit zur Verwendung mit einem Prüfkopf
vom Nadelkartentyp geeigneten Komponenten dar, die einen Prüfkopf
102 mit mehreren an einer elastischen Membran aufgehängten Messfühler
104 umfasst. Die Prüfanordnung vom Nadelkartentyp kann in eine Prüfanordnung
mit Membran-aufgehängten Messfühlern umgewandelt werden,
indem der Prüfkopf vom Nadelkartentyp entfernt wird und durch den Membranprüfkopf
102 ersetzt wird, der mit dem zum Koppeln mit dem Prüfkopf vom Nadelkartentyp
geeigneten Abstandswandler koppelt. In der schematischen Querschnittsansicht der
12 sind bestimmte Elemente und Komponenten um der Klarheit
der Darstellung Willen übertrieben dargestellt.
Bei der Prüfkarte 38 handelt es sich allgemein um ein
herkömmliches Leiterplattensubstrat mit mehreren Anschlüssen
120 (zwei von vielen sind gezeigt), die auf einer Oberfläche derselben
angeordnet sind. Die Anschlüsse bieten eine Schnittstelle für Drähte
122, die eine Messapparatur (nicht gezeigt) mit der Prüfanordnung
verbinden. Wie dargestellt können die Drähte 122 mit Anschlüssen
120 auf einer Seite der Prüfkarte 38 verbunden sein, die
wiederum durch leitende Durchgänge 124 mit Anschlüssen
126 oder Bahnen auf der entgegengesetzten Seite der Leiterplatte verbunden
sind. Zusätzliche Komponenten (nicht gezeigt) wie aktive und passive elektronische
Bauteile, Verbinder und ähnliches können an der Prüfkarte
38 angebracht sein und mit zusätzlichen Anschlüssen
120 verbunden sein. Die Prüfkarte 38 ist typischerweise rund
und hat üblicherweise einen Durchmesser in der Größenordnung von
12 Inches (12 Inches = 3,048 × 10-1m). Die Anschlüsse
122, 126 auf der Leiterplatte sind häufig mit einer Teilung
oder einem Trennungsabstand von 100 mil (100 mil = 2,54 × 10-3m)
angeordnet.
Während einige Prüfanordnungen kein Einfügeelement
verwenden, umfasst die Prüfanordnung 100 ein Einfügeelement
39, das zwischen der Prüfkarte 38 und dem Abstandswandler
30 angeordnet ist. Ein Einfügeelement umfasst auf entgegengesetzten
Seiten eines Substrates angeordnete verbundene elektrische Kontakte, so dass die
Komponenten auf entgegengesetzten Seiten des Substrates leitend verbunden werden
können. Ein Einfügeelement wird häufig bei einer Prüfanordnung
verwendet, um eine zuverlässig leitende Verbindung zwischen den Anschlüssen
einer Prüfkarte und den Anschlüssen auf einem Abstandswandler zu erleichtern.
Das Einfügeelement hilft außerdem beim Ausgleichen von Unterschieden der
Wärmeausdehnung der Prüfkarte 38 und des Abstandswandlers
30. Das Einfügeelement 39 umfasst ein Substrat
128 und mehrere sogenannte fuzz buttons 130 (zwei sind gezeigt),
die durch Löcher in dem Substrat ragen. Die Fuzz-Buttons 130 umfassen
jeder einen feinen Draht, der in eine kleine zylindrische Form zusammengedrückt
ist, um eine elektrisch leitende, elastische Drahtmasse herzustellen. Als ein allgemeiner
Vorschlag sind die Fuzz-Buttons 130 mit einer Rasterweite angeordnet, die
der der Anschlüsse 126 der Prüfkarte 38 entspricht.
Ein Ende jedes der leitenden Fuzz-Buttons 130 befindet sich in Kontakt
mit einem Anschluss auf der Prüfkarte 38, während das zweite
Ende des Fuzz-Buttons sich in Kontakt mit einem Anschluss 140 auf dem Abstandswandler
30 befindet. Die elastischen Fuzz-Buttons 130 sind Nachgiebigkeit
bietend komprimiert, um Abstandsunterschiede zwischen den verschiedenen Anschlüssen
der Prüfkarte und des Abstandwandlers auszugleichen und Druck auf die Kontakte
auszuüben, um eine gute Leitfähigkeit zu fördern.
Die durch das Substrat 128 des Einfügeelements
39 ragenden Fuzz-Buttons 130 sind in Kontakt mit leitenden Anschlüssen
140 auf einer Seite des Abstandswandlers 30. Der Abstandswandler
30 (durch eine Klammer angezeigt) umfasst ein geeignet mit Schaltkreisen
versehenes Substrat 142, wie ein Mehrschichten-Keramiksubstrat mit mehreren
Anschlüssen (Kontaktflächen, Flecken) 140 (zwei von vielen sind
gezeigt), die auf der Fläche nahe dem Einfügeelement 39 angeordnet
sind, und mehrere Anschlüsse (Kontaktflächen, Flecken) 144 (zwei
von vielen sind gezeigt), die auf der entgegengesetzten Fläche angeordnet sind.
Bei der beispielhaften Prüfanordnung 100 sind die Kontaktflecken
140 nahe dem Einfügeelement 39 mit der Teilung der Anschlüsse
der Prüfkarte 38 angeordnet, und die an der entgegengesetzten Fläche
des Abstandswandlers 30 angeordneten Kontaktflecken 144 sind mit
einer feineren Teilung angeordnet, die der Teilung und der Anordnung der nadelartigen
Messfühler entspricht, die der Nadelkartenprüfkopf umfasst, zu dessen
Kopplung der Abstandswandler vorgesehen war. Während die Rasterweite oder Teilung
der Anschlüsse der Prüfkarte 38 etwa 100 mil (100 mil = 2,54
× 10-3 m) beträgt, kann die Rasterweite der nadelartigen Messfühler
so klein wie etwa 125 &mgr;m sein. Leitende Bahnen 146 in dem Mehrschichten-Substrat
142 des Abstandswandlers 30 leiten die elektrischen Verbindungen
von dem zum Ankoppeln an den Prüfkopf erforderlichen Muster mit geringer Rasterweite
zu dem Muster mit größerer Rasterweite, das mit einer gedruckten Schaltplatine
wie der Prüfkarte 38 erzielbar ist.
Die verschiedenen Elemente der Prüfanordnung 100 sind
gestapelt und jeder geeignete Mechanismus zum Stapeln dieser Komponenten und Sicherstellen
zuverlässiger elektrischer Kontakte kann verwendet werden. Wie dargestellt
umfasst die Prüfanordnung 100 eine steife hintere Befestigungsplatte
150, die auf einer Seite der Prüfkarte 38 angeordnet ist,
und eine steife vordere Befestigungsplatte 152, die auf der entgegengesetzten
Seite der Prüfkarte angebracht ist. Schrauben 154 halten die vordere
Befestigungsplatte an der hinteren Befestigungsplatte 150. Ein rechteckiges
Abstandselement 156 mit einer zentralen Öffnung zum Aufnehmen des
Abstandswandlers 30 ist an der vorderen Befestigungsplatte angebracht.
Ein vorzugsweise aus einem federnden Material wie Phosphorbronze hergestellter Befestigungsring
158, der ein Muster sich von ihm erstreckender federnder
Laschen aufweisen kann, ist durch Schrauben 160 an dem Abstandselement
156 derart anbringbar, dass der Abstandswandler 30 zwischen dem
Befestigungsring und dem Abstandselement gefangen ist.
Der Befestigungsring 156 umfängt und hält außerdem
einen Prüfkopf 102 zurück, der ein Mehrschichtensubstrat
160 (angezeigt durch eine Klammer) und mehrere elektrisch leitende, Membran-aufgehängte
Messfühler 104 umfasst. Die Messfühler 104 umfassen
allgemein einen relativ dicken, steifen Balken 164 mit einem Balkenkontakt
166 nahe einem Ende des Balkens und einer Prüfspitze 168,
die von dem Balken nahe dem zweiten Ende des Balkens vorsteht. Obwohl andere Formen
und Materialien verwendet werden können, hat die Prüfspitze
168 typischerweise die Form eines Pyramidenstumpfes und das vorstehende
Ende der Prüfspitze kann mit einer Schicht aus Nickel oder Rhodium überzogen
sein, um gute elektrische Leitfähigkeit und Abnutzungswiderstandsfähigkeit
zu bieten, wenn sie wiederholt in Eingriff mit Kontaktflecken auf einer zu testenden
Vorrichtung gedrückt wird. Der Balkenkontakt 166 hat einen pilzförmigen
Querschnitt mit einem Kontaktknopf mit abgerundeten Kanten, was einen beweglichen
Kontakt mit den Anschlüssen 144 des Abstandswandlers 30 erleichtert,
und einen zylindrischen oder prismatischen Basisabschnitt, der geringfügig
kleiner als der Kontaktknopf ist und den Kontaktknopf mit dem Balken verbindet.
Der Balkenkontakt 166 ragt aus der Seite des Balkens 164 gegenüber
der Balkenspitze 168 und in die entgegengesetzte Richtung hervor. Wie in
12 dargestellt, ragt der Balkenkontakt zumindest bündig
mit der oberen Fläche des Mehrschichtensubstrats 160 hervor, so dass
er von der oberen Fläche des Substrats freigelegt ist, was einen leitenden
Kontakt mit dem entsprechenden Anschluss 144 des Abstandswandlers
30 ermöglicht. Das Verhältnis von Querschnitt zur Länge
ist für den Membran-aufgehängten Messfühler 104 sehr viel
größer als für den typischen Nadelmessfühler 24, und
anders als der Nadelmessfühler erfordert der lokal scheuernde, Membran-aufgehängte
Messfühler keine stark zugespitzte Spitze, um den Oxidaufbau auf den Kontaktflecken
der ITV zu durchdringen. Der Membranprüfkopf 102 hat eine Einzelpfadinduktivität,
die deutlich kleiner als 0,5 nH ist und wurde mit einer Einzelpfadinduktivität
von 0,2 nH gezeigt. Als ein Ergebnis produzieren die Membran-aufgehängten Messfühler
beträchtlich geringere Signalverzerrung und können bei höheren Frequenzen
als Messfühler vom Nadeltyp verwendet werden, die typischerweise eine Induktivität
von mehr als 1 nH und häufig bis zu 2 nH aufweisen.
Gleason et al. offenbaren im US
Patent Nr. 6,708,386 B2, das hierin durch Bezugnahme miteinbezogen ist,
ein "bottom up"-(deutsch: von unten nach oben) und ein "top down"-(deutsch: von
oben nach unten) Verfahren zum Erzeugen von Membranmessfühlern. Beide Verfahren
können verwendet werden, um den Membranprüfkopf 102 herzustellen.
Durch diese Verfahren hergestellte Membran-aufgehängte Messfühler
104 können in Anordnungen mit Rasterweiten von weniger als 100 &mgr;m
hergestellt werden, was es erlaubt, die Membran-aufgehängten Messfühler
zum Testen von Vorrichtungen mit dichter gepackten Kontaktflecken zu verwenden,
als es Nadelmessfühler erlauben, die typischerweise durch Herstellungs- und
Zusammenbauerwägungen auf Rasterweiten größer als 125 &mgr;m beschränkt
sind. Abschnitte des Balkenkontakts 104, welche in Eingriff mit dem Anschluss
144 stehen, können ebenfalls mit einer Schicht aus Nickel oder Rhodium
überzogen sein, um die elektrische Leitfähigkeit und Abnutzungswiderstandsfähigkeit
zu erhöhen.
Das Mehrschichtensubstrat 160 umfasst eine elastische Membran
170 und mehrere flexible Isolierschichten 172, 174. Die
elastische Membran 170 ist nahe bei oder in Kontakt mit der Oberfläche
des Abstandswandlers 30 angeordnet. Die elastische Membran 170
kann eine Silikonkautschukzusammensetzung wie das von der Borden Company hergestellte
ELMER'S STICKALLJ oder Sylgard 182 der Dow Corning Corporation umfassen
und vermag eine elastische Rückstellkraft auf eine Fläche auszuüben,
wenn die Fläche der Membran verformt wird. Das Mehrschichtensubstrat
160des Prüfkopfs umfasst außerdem flexible erste 172
und zweite 174 Isolierschichten oder -elemente. Die erste isolierende Schicht
172 ist zwischen der Bodenfläche 176 der elastischen Membran
170 und der oberen Fläche des Balkens 164 des Messfühlers
104 angeordnet. Die zweite isolierende Schicht 174 erstreckt sich
von der Bodenfläche der ersten isolierenden Schicht 172 nach unten
in eine Tiefe, die etwa der Dicke des Balkenabschnitts 164 des Messfühlers
104 entspricht. Die erste 172 und zweite 174 isolierende
Schicht sind relativ dünn und in einer Richtung normal zu ihren Oberflächen
flexibel, sind aber in Richtungen parallel zu ihren Oberflächen ausreichend
steif, um die seitlichen Stellungen der Messfühler 104 zu sichern.
Die erste 172 und zweite 174 isolierende Schicht können Polyimide
umfassen, aber sie können auch jegliches andere dielektrische Material mit
geeigneten physikalischen Eigenschaften umfassen.
Bezugnehmend auf 13 wird dann, wenn die
Prüfspitze 168 in Druckeingriff mit einem zugehörigen Kontaktflecken
200 auf einer zu testenden Vorrichtung 202 gebracht wird, die
sich ergebende Kontaktkraft die Prüfspitze nach oben in Richtung der Stellung
168' drängen. Einer Aufwärtsverschiebung des Messfühlers
104 wird durch die Kontaktkraft an der Schnittstelle des Abstandswandlerkontakts
144 und des Balkenkontakts 166 entgegengewirkt. Als Folge wird
der Messfühler 104 in Richtung der Stellung 104' gedreht,
was dazu führt, dass das Ende der Prüfspitze
168 seitlich auf dem Kontaktflecken 200 verschoben wird. Diese
seitliche Verschiebung oder dieses Scheuern ("s") reibt die Anlagerung isolierenden
Oxids auf dem Kontaktflecken ab und stellt zuverlässige Leitfähigkeit
zwischen der Prüfspitze 168 und dem Kontaktflecken sicher. Wenn die
Prüfspitze 168 nach oben verschoben wird, wird die flexible erste
isolierende Schicht 172 durch die Bewegung des nach oben auf die elastische
Membran 170 drückenden Balkens 166 nach oben verschoben.
Die Fläche der Membran wird gedehnt und verzerrt und die elastische Membran
übt eine Kraft aus, um die erste isolierende Schicht 172 und den Messfühler
104 in die Ausgangsstellung zurückzubringen. Wenn die obere Fläche
der elastischen Membran 170 in Kontakt mit der Oberfläche des Abstandwandlers
30 kommt, komprimieren die Aufwärtsverschiebung des Messfühlers
104 und die Verzerrung der unteren Fläche der elastischen Membran
die Membran, was eine zusätzliche rückstellende Kraft auf die erste isolierende
Schicht 172 erzeugt. Die durch die elastische Membran 170 auf
die flexible isolierende Schicht 172 ausgeübte rückstellende
Kraft lässt die Prüfspitze 104 in die anfängliche Stellung
zurückkehren, wenn die ITV 202 von dem Prüfkopf 102,
die Kontaktkraft an der Prüfspitze 168 abbauend, wegbewegt wird.
Bezugnehmend auf 14 kann ein eine zweite
Ausführungsform eines Membran-aufgehängten Messfühlers
251 aufweisender Prüfkopf 250 mit Abstandswandlern
30 verwendet werden, die vorstehende Kontakte 258 wie Lötkugeln
haben. Der Messfühler 251 umfasst einen Balken 252 mit einer
Prüfspitze 254, die von dem Balken an einem Ende vorsteht. Der Balkenkontakt
256 wird von der oberen Fläche der elastischen Membran 260
durch eine Öffnung 266 freigelegt, die sich durch die elastische Membran
und die erste isolierende Schicht 262 erstreckt. Der vorstehende Abstandswandlerkontakt
256 kommt mit dem Balken 252 an dem freigelegten Balkenkontakt
256 nahe dem gegenüber der Prüfspitze 254 liegenden
Ende des Balkens in Kontakt. Wenn ein Kontaktflecken 200 einer ITV
202 in Kontakt mit der Prüfspitze 254 gedrückt wird,
rotiert der Messfühler um den Balkenkontakt 256, was die Scheuerwirkung
erzeugt, die die Oxidanlagerung von dem Kontaktflecken entfernt.
Bezugnehmend auf 15 und 16
sind bei einer anderen Ausführungsform des Prüfkopfs mit Membran-aufgehängten
Messfühlern 300 ein oder mehrere Membran-aufgehängte Messfühler
104 auf einer Platte 302 vorhanden, die an eine Fläche eines
Abstandswandlers 30 angehaftet werden kann. Die Platten 302 umfassen
ein oder mehrere Messfühler 104 mit einem Balkenabschnitt
164, einer elastischen Membran 304, einem zwischen dem Balkenabschnitt
des Messfühlers und der unteren Fläche der elastischen Membran eingefügten
ersten isolierenden Element 306, und einem zweiten isolierenden Element
308, dass sich von dem ersten isolierenden Element um etwa die Tiefe des
Balkenabschnitts des Messfühlers nach unten erstreckt. Die Platte
302 ist durch eine doppelseitige anhaftende Schnittstelle 310
an dem Abstandswandler 30 befestigt, welche die obere Fläche der elastischen
Membran 304 der Platte umrahmt. Ein ursprünglich zum Koppeln mit einem
Prüfkopf vom Nadelkartentyp vorgesehener Abstandswandler 30 kann für
Membran-aufgehängte Messfühler umgestaltet werden, indem der Prüfkopf
vom Nadelkartentyp entfernt wird und eine oder mehrere Platten 302 mit
einem oder mehreren Membran-aufgehängten Messfühlern 104 an der
Fläche des Abstandswandlers derart angehaftet werden, dass der Kontaktknopf
166 des Messfühlers zum Kontakt mit dem Abstandswandlerkontakt
144 positioniert ist. Wenn die Prüfspitze 168 in Kontakt
mit einem Kontaktflecken auf einer ITV gedrückt wird, rotiert der Messfühler
104 um die Schnittstelle des Kontaktknopfs 166 und des Abstandswandlerkontakts
144. Das Ende des Balkenabschnitts 164 nahe der Prüfspitze
168 rotiert nach oben, was lokales Scheuern der Prüfspitze hervorruft
und die erste isolierende Schicht 306 dazu bringt, die Fläche der
elastischen Membran 304 zu verzerren, welche der Verzerrung mit einer rückstellenden
Kraft entgegenwirkt. Eine oder mehrere Lückenfüllplatten 312
können haftend an der Fläche des Abstandswandlers 30 befestigt
werden, um den Prüfkopf mit einer durchgehenden Fläche zu versehen.
Ein Prüfkopf mit membranaufgehängten Messfühlern erlaubt
es, eine Prüfanordnung vom Nadelkartentyp umzuwandeln, um Membran-aufgehängte
Messfühler zu verwenden, die mit geringerer Rasterweite angeordnet sein können
und beträchtlich geringere Induktivität als nadelartige Messfühler
aufweisen. Eine Signalverzerrung wird beträchtlich verringert, was ein Testen
von bei höheren Frequenzen betriebenen Vorrichtungen und größere
Messgenauigkeit bei allen Frequenzen erlaubt.
Die obige genaue Beschreibung legt zahlreiche spezielle Details dar,
um ein genaues Verständnis der vorliegenden Erfindung zu bieten. Fachleute
jedoch werden erkennen, dass die vorliegende Erfindung ohne diese speziellen Details
ausgeübt werden kann. In anderen Fällen wurden gut bekannte Verfahren,
Prozeduren, Komponenten und Schaltkreise nicht genau beschrieben, um ein Verschleiern
der vorliegenden Erfindung zu vermeiden.
Alle hierin zitierten Quellen sind durch Bezugnahme mit einbezogen.
Die in der vorangehenden Beschreibung verwendeten Bezeichnungen und
Ausdrücke wurden darin als beschreibende und nicht beschränkende Bezeichnungen
verwendet, und es besteht beim Verwenden derartiger Bezeichnungen und Ausdrücke keine
Absicht, Äquivalente der gezeigten und beschriebenen Merkmale oder Teilen davon
auszuschließen, wobei klar ist, dass der Rahmen der Erfindung nur durch die
folgenden Ansprüche definiert und beschränkt ist.
|
| Anspruch[de] |
Prüfkopf (102, 250, 300) mit:
(a) einer elastischen Membran (170, 260, 304) mit einer
ersten Oberfläche und einer entgegengesetzten zweiten Oberfläche, wobei
die elastische Membran (170, 260, 304) eine rückstellende
Kraft auszuüben vermag, wenn die erste oder die zweite Oberfläche verformt
ist; und
(b) einem leitenden Messfühler (104, 251), mit einem entlang
eines Großteils seiner Länge durch die Membran (170,
260, 304) gelagerten Balken (164, 252) mit einem
ersten Ende und einem zweiten Ende, einer Prüfspitze (168,
254) zum Kontaktieren einer zu testenden Vorrichtung nahe dem ersten Ende
des Balkens (164, 252) und einem Balkenkontakt (166,
256) nahe dem zweiten Ende des Balkens (164, 252), welcher
von der ersten Oberfläche der elastischen Membran (170,
260, 304) freigelegt ist, wobei der Balken (164,
252) zum Verformen der zweiten Oberfläche der elastischen Membran
(170, 260, 304) bewegbar ist.
Prüfkopf nach Anspruch 1, ferner umfassend ein zwischen dem Balken
(164, 252) und der elastischen Membran (170,
260, 304) eingefügtes isolierendes Element (172,
262, 306), wobei das isolierende Element (172,
262, 306) durch den Balken (164, 252) zum Verformen
der zweiten Oberfläche der elastischen Membran (170, 260,
304) bewegbar ist.
Prüfkopf nach Anspruch 1, ferner umfassend ein durch die elastische
Membran (170, 260, 304) gelagertes isolierendes Element
(172, 262, 306), wobei das isolierende Element (172,
262, 306) und die elastische Membran (170,
260, 304) beide durch den Balken (164) verformbar bewegbar
sind.
Prüfkopf nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass der Balken (164,
252) durch ein isolierendes Element (170, 260,
308) gelagert ist, welches seinerseits durch die Membran (170,
260, 304) gelagert ist.
Prüfkopf nach Anspruch 3, ferner umfassend einen mit dem Balkenkontakt
(166, 256) verbundenen Abstandswandler (30).
Prüfkopf nach Anspruch 1, bei dem der leitende Messfühler
(104, 251) eine Induktivität von weniger als 0,5 nH aufweist.
Prüfkopf nach Anspruch 6, bei dem der leitende Messfühler
(104, 251) eine Induktivität von weniger als 0,2 nH aufweist.
Prüfkopf nach Anspruch 1, bei dem der Balkenkontakt (166,
256) von dem Balken (164, 252) zumindest bündig
mit der ersten Oberfläche der elastischen Membran (170,
260, 304) vorsteht.
Prüfkopf mit:
(a) einer elastischen Membran (170, 260, 304) mit einer
ersten Oberfläche und einer entgegengesetzten zweiten Oberfläche, wobei
die elastische Membran (170, 260, 304) eine Rückstellkraft
auszuüben vermag, wenn die erste und/oder die zweite Oberfläche verformt
ist;
(b) einem leitenden Messfühler (104, 251) mit einem entlang
eines Großteils seiner Länge durch die Membran gelagerten Balken (164,
252) mit einem ersten Ende, einem zweiten Ende und einer Tiefe; einer Prüfspitze
(168, 254) nahe dem ersten Ende des Balkens (164,
252), die in eine erste Richtung von dem Balken (164,
252) vorsteht; und einem Balkenkontakt (166, 256) nahe
dem zweiten Ende des Balkens (164, 252), der zum Kontaktieren
aus der ersten Oberfläche der elastischen Membran (170,
260, 304) freigelegt ist; und
(c) einem ersten isolierenden Element (172, 262, 304)
mit einer ersten Oberfläche, die mit der ersten und/oder der zweiten Oberfläche
des elastischen Elements (170, 260, 304) in Eingriff
steht, wobei das erste isolierende Element (172, 262,
304) durch den Balken (164, 252) bewegbar ist, wenn er
die erste und/oder die zweite Oberfläche der elastischen Membran (170,
260, 304) verformt.
Prüfkopf nach Anspruch 9, wobei der Balkenkontakt (166,
256) in einer der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung und zumindest
bündig mit der ersten Oberfläche der elastischen Membran (170,
260, 304) von dem Balken (164, 252) vorsteht.
Prüfkopf nach Anspruch 9, ferner umfassend ein zweites isolierendes
Element (174, 308) mit einer ersten Oberfläche nahe der ersten
Oberfläche des ersten isolierenden Elements (172, 306) und
einer Dicke, die etwa der Tiefe des Balkens (164, 252) entspricht.
Prüfkopf nach Anspruch 9, ferner umfassend ein durch die elastische
Membran (170, 260, 304) gelagertes isolierendes Element
(172, 262, 306), wobei das isolierende Element (172,
262, 306) und die elastische Membran (170,
260, 304) beide durch den Balken verformbar bewegbar sind.
Prüfkopf nach Anspruch 9, ferner umfassend, dass der Balken (166,
252) durch ein isolierendes Element (172, 262,
306) gelagert ist, welches seinerseits durch die Membran (170,
260, 304) gelagert ist.
Prüfkopf nach Anspruch 9, ferner umfassend einen mit dem Balkenkontakt
(166, 256) verbundenen Abstandswandler (30).
Prüfkopf nach Anspruch 9, wobei der leitende Messfühler (104,
251) eine Induktivität von weniger als 0,5 nH aufweist.
Prüfkopf nach Anspruch 9, wobei der leitende Messfühler (104,
251) eine Induktivität von weniger als 0,2 nH aufweist.
Prüfanordnung (100) mit:
(a) einem Abstandswandler (30) mit einem freigelegten leitenden Abstandswandlerkontakt
(144);
(b) einer elastischen Membran (170, 260, 304) mit einer
ersten Oberfläche, die durch den Abstandswandler (30) zurückgehalten
werden kann, und einer entgegengesetzten zweiten Oberfläche, wobei die elastische
Membran (170, 260, 304) eine Rückstellkraft auszuüben
vermag, wenn die zweite Oberfläche verformt ist; und
(c) einem leitenden Messfühler (104, 251) mit einem entlang
eines Großteils seiner Länge durch die Membran (170,
260, 304) gelagerten Balken (164, 252) mit einem
ersten Ende und einem zweiten Ende, einer Prüfspitze (168,
254) zum Kontaktieren einer zu testenden Vorrichtung nahe dem ersten Ende
des Balkens (164, 252), und einem Balkenkontakt (166,
256) nahe dem zweiten Ende des Balkens (164, 252), der
dazu angeordnet ist, den Abstandswandlerkontakt (144) zu kontaktieren,
wobei der Balken (164, 252) bewegbar ist, um die zweite Oberfläche
der elastischen Membran (170, 260, 304) zu verformen.
Prüfanordnung nach Anspruch 17, ferner umfassend ein zwischen dem
Balken (164, 252) und der elastischen Membran (170,
260, 304) eingefügtes erstes isolierendes Element (172,
262, 306), wobei das erste isolierende Element (172,
262, 306) durch den Balken (164, 252) bewegbar
ist, um die zweite Oberfläche der elastischen Membran (170,
260, 304) zu verformen.
Prüfanordnung nach Anspruch 17, wobei der Balkenkontakt (166,
256) von dem Balken (164, 252) zumindest bündig
mit der ersten Oberfläche der elastischen Membran (170,
260, 304) vorsteht.
Prüfanordnung nach Anspruch 17, ferner umfassend ein durch die
elastische Membran (170, 260, 304) gelagertes isolierendes
Element (172, 262, 306), wobei das isolierende Element
(172, 262, 306) und die elastische Membran (170,
260, 304) beide durch den Balken (164, 252)
verformbar bewegbar sind.
Prüfanordnung nach Anspruch 17, ferner umfassend, dass der Balken
(164, 252) durch ein isolierendes Element (172,
262, 306) gelagert ist, welches seinerseits durch die Membran
(170, 260, 304) gelagert ist.
Prüfanordnung nach Anspruch 17, wobei der leitende Messfühler
(104, 251) eine Induktivität von weniger als 0,5 nH aufweist.
Prüfanordnung nach Anspruch 22, wobei der leitende Messfühler
(104, 251) eine Induktivität von weniger als 0,2 nH aufweist.
Prüfanordnung mit:
(a) einem Abstandswandler (30) mit einer Oberfläche und einem an dieser
Oberfläche freigelegten leitenden Abstandswandlerkontakt (144);
(b) einer elastischen Membran (170, 260, 304) mit einer
ersten Oberfläche, welche durch die Oberfläche des Abstandswandlers (30)
zurückgehalten werden kann, und einer entgegengesetzten zweiten Oberfläche,
wobei die elastische Membran (170, 260, 304) eine Rückstellkraft
auszuüben vermag, wenn die zweite Oberfläche verformt ist;
(c) einem leitenden Messfühler (104, 251) mit einem entlang
eines Großteils seiner Länge durch die Membran gelagerten Balken (164,
252) mit einem ersten Ende, einem zweiten Ende und einer Tiefe, einer Prüfspitze
(168, 254) nahe dem ersten Ende des Balkens (164,
252), die in einer ersten Richtung von dem Balken (164,
252) vorsteht, und einem Balkenkontakt (166, 256) nahe
dem zweiten Ende des Balkens (164, 252), der dazu angeordnet ist,
den Abstandswandlerkontakt (144) zu kontaktieren; und
(d) einem ersten isolierenden Element (172, 262, 306)
mit einer in Eingriff mit dem elastischen Element (170, 260,
304) stehenden ersten Oberfläche, wobei das isolierende Element (172,
262, 306) zusammen mit der elastischen Membran (170,
260, 304) durch den Balken (164, 252) bewegbar
ist, um die elastische Membran (170, 260, 304) zu verformen.
Prüfanordnung nach Anspruch 24, wobei der Balkenkontakt (166,
256) in einer der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung und zumindest
bündig mit der ersten Oberfläche der elastischen Membran (170,
260, 304) von dem Balken (164, 252) vorsteht.
Prüfanordnung nach Anspruch 24, ferner umfassend ein zweites isolierendes
Element (174, 308) mit einer ersten Oberfläche nahe der ersten
Oberfläche des ersten isolierenden Elements (172, 306) und
einer Dicke, die etwa der Tiefe des Balkens (164, 252) entspricht.
Prüfanordnung nach Anspruch 24, ferner umfassend ein durch die
elastische Membran (170, 260, 304) gelagertes isolierendes
Element (172, 262, 306), wobei das isolierende Element
(172, 262, 306) und die elastische Membran (170,
260, 304) beide durch den Balken (164, 252)
verformbar bewegbar sind.
Prüfanordnung nach Anspruch 24, ferner umfassend, dass der Balken
(164, 252) durch ein isolierendes Element (172,
262, 306) gelagert wird, welches seinerseits
durch die Membran (170, 260, 304) gelagert ist.
Prüfanordnung nach Anspruch 24, ferner umfassend einen mit dem
Balkenkontakt (166, 256) verbundenen Abstandswandler (30).
Prüfanordnung nach Anspruch 24, wobei der leitende Messfühler
(104, 251) eine Induktivität von weniger als 0,5 nH aufweist.
Prüfanordnung nach Anspruch 30, wobei der leitende Messfühler
(104, 251) eine Induktivität von weniger als 0,2 nH aufweist.
Struktur für eine Prüfanordnung (100) mit:
(a) einer Membranschicht (160), die eine elastische Membran (170,
260, 304) mit einer ersten Oberfläche und einer entgegengesetzten
zweiten Oberfläche umfasst, wobei die elastische Membran (170,
260, 304) eine Rückstellkraft auszuüben vermag, wenn
die erste und/oder die zweite Oberfläche verformt ist;
(b) einer isolierenden Schicht (172, 262, 306) mit einer
ersten Oberfläche und einer entgegengesetzten zweiten Oberfläche, wobei
eine Oberfläche der Membran (170, 260, 304) in Eingriff
mit einer Oberfläche des elastischen Elements steht, wobei das isolierende
Element (172, 262, 306) eine Rückstellkraft auszuüben
vermag, wenn die erste und/oder die zweite Oberfläche verformt ist;
(c) einen leitenden Messfühler (104, 251) mit einem entlang
eines Großteils seiner Länge durch die Membran (170,
260, 304) und/oder die isolierende Schicht (172,
262, 306) gelagerten Balken (164, 252) mit einem
ersten Ende, einem zweiten Ende und einer Tiefe, einer Prüfspitze (168,
254) nahe dem ersten Ende des Balkens (164, 252), die
in einer ersten Richtung von dem Balken (164, 252) vorsteht, und
einem Balkenkontakt (166, 256) nahe dem zweiten Ende des Balkens
(164, 252), der dazu angeordnet ist, ein leitendes Element zu
kontaktieren.
Struktur nach Anspruch 32, wobei das in Eingriff stehen unmittelbaren
Eingriff zwischen den jeweiligen Oberflächen bedeutet.
Struktur nach Anspruch 32, wobei der Balkenkontakt (166,
256) des Balkens (164, 252) in einer der ersten Richtung
entgegengesetzten Richtung und zumindest bündig mit der ersten Oberfläche
der elastischen Membran (170, 260, 304) von dem Balken
(164, 252) vorsteht.
Struktur nach Anspruch 32, wobei die Struktur ferner umfasst ein zweites
isolierendes Element mit einer ersten Oberfläche nahe der ersten Oberfläche
des ersten isolierenden Elements (172, 306) und mit einer Dicke,
die etwa der Tiefe des Balkens (164, 252) entspricht.
Struktur nach Anspruch 32, wobei der leitende Messfühler (104,
251) eine Einzelpfadinduktivität von weniger als einem Nano-Henry
aufweist.
Struktur nach Anspruch 32, wobei der leitende Messfühler (104,
251) eine Einzelpfadinduktivität von weniger als einem halben Nano-Henry
aufweist.
Struktur nach Anspruch 32, wobei der leitende Messfühler (104,
251) eine Einzelpfadinduktivität von weniger als einem Viertel Nano-Henry
aufweist.
Struktur nach Anspruch 32, ferner umfassend einen mit der Struktur in
Eingriff bringbaren Abstandswandler (30).
|
|
|