Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromechanischen Ausgangssignalgeber
zur Erzeugung elektrischer Signale. Die von dem Ausgangssignalgeber erzeugten Signale
können üblicherweise in einen Verstärker eingespeist und dort mittels
eines Auswertgerätes ausgewertet werden.
Der in Rede stehende Ausgangssignalgeber ist besonders für elektromotorische
Möbelantriebe ausgelegt, um vorzugeben, in welche Positionen ein zu verstellendes
Möbelbauteil gebracht werden soll. Ferner ist es bei elektromotorisch verstellbaren
Möbeln häufig notwendig, dass mehrere Antriebsmotoren durch sogenannte
Gleichlaufsteuerungen gesteuert sind, damit beispielsweise ein vertikal verstellbares
Bauteil stets in einer Horizontallage verbleibt.
Bei den elektromotorischen Möbelantrieben handelt es sich um
Massenprodukte, die mit minimierten Kosten hergestellt werden sollen.
Es sind Ausgangssignalgeber oder Impulsgeber bekannt, die nach dem
Magnetfeldprinzip arbeiten. Derartige Impulsgeber haben sich zwar bestens bewährt,
sind jedoch für den Einsatz im Möbelbereich konstruktiv zu aufwendig und
demzufolge zu kostenintensiv.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ausgangssignalgeber
der eingangs näher beschriebenen Art zu schaffen, der kostengünstig herstellbar
ist und für die Anforderungen im Bereich der elektromotorischen Möbelantriebe
ausgelegt ist. Ferner soll der Ausgangssignalgeber so ausgelegt sein, dass er für
eine Gleichlaufsteuerung für den Gleichlauf mehrerer Antriebe verwendbar ist.
Ferner soll gewährleistet sein, dass vorgegebene Stellungen eines Möbelbauteiles
reproduzierbar bzw. solange es gewünscht wird, in eine vorgegebene Stellung
gebracht werden können.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß einem ersten Vorschlag
gelöst, indem der Ausgangssignalgeber mit einer Geberplatte ausgestattet ist,
die im Abstand zueinander angeordnete Kontakte aufweist, die mit elektrischer Energie
beaufschlagbar sind, dass im Abstand zu der Geberplatte ein Leiterelement angeordnet
ist, und dass zwischen den Kontakten und dem Leiterelement ein die elektrisch leitende
Verbindung zwischen den Kontakten der Geberplatte und dem Leiterelement bewirkendes
Schaltelement vorgesehen ist, und dass die Kontakte der Geberplatte und das Schaltelement
zur Signalerzeugung relativ zueinander bewegbar sind.
Der erfindungsgemäße Ausgangssignalgeber ist für die
Anforderungen im Möbelbereich ausgelegt. In diesen Bereichen sind die Verstellgeschwindigkeiten
relativ gering und im Falle einer Gleichlaufsteuerung und/oder einer Memory-Steuerung
wird durch den erfindungsgemäßen elektromechanischen Ausgangssignalgeber
trotz hoher Toleranzen eine sichere Funktion gewährleistet. Da für den
Ausgangssignalgeber Bauteile verwendet werden, deren Dicken äußerst gering
sind, ist der benötigte Einbauraum des Ausgangssignalgebers entsprechend gering,
so dass die Abmessungen eines damit ausgerüsteten Möbelantriebes sich
nicht wesentlich erhöhen.
In einer bevorzugten und konstruktiv äußerst einfachen Bauweise
ist vorgesehen, dass die Kontakte der Geberplatte durch die Materialstege zwischen
im Abstand zueinander angeordneten Zwischenräumen einer Geberplatte oder Zwischenräumen
einer Zahnung gebildet sind. Die Zwischenräume können durch Löcher,
Ausnehmungen, Zahnungen, elektrisch isolierten Abschnitten oder Betätigungsabschnitte,
beispielsweise zum Anheben oder Absenken eines Kontaktelementes gebildet sein. Wie
noch näher beschrieben wird, wird jeweils ein Signal erzeugt, wenn ein Schaltelement
oder ein Bauteil des Schaltelementes einen zwischen zwei Zwischenräumen liegenden
Materialsteg oder mehrere zwischen zwei Zwischenräumen liegende Materialstege
kontaktiert. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, so dass ein elektrisches Signal
ausgegeben wird. Auch fertigungstechnisch ist eine solche Geberplatte in äußerst
einfacher Weise herzustellen, da sie aus einem elektrisch leitenden Material, beispielsweise
aus Stahl oder Kupfer, oder aus einem geeigneten Schleifkontaktwerkstoff hergestellt
wird. Die Bearbeitung kann dann mit entsprechend ausgelegten Werkzeugen erfolgen.
Bei der zuvor genannten Ausführung ist es besonders vorteilhaft,
wenn die Kontaktplatte oder Geberplatte als kreisringförmige Lochscheibe mit
einer Bohrung ausgebildet ist, und dass die die Kontakte bildenden Materialstege
durch beabstandete Bohrungen gebildet sind, die auf einem Lochkreis angeordnet sind.
Bei dieser Anordnung kann die Anzahl der Impulse während eines Umlaufes durch
die Anzahl der Bohrungen variiert werden. Die Schaltdauer kann durch den Abstand
der Löcher und durch die Größe der Löcher variiert werden. Diese
zuvor genannten Größen richten sich nach dem Verwendungszweck des Ausgangssignalgebers.
Es ist ferner vorgesehen, dass die Lochscheibe fest stehend angeordnet
ist, und dass das Schaltelement rotierend antreibbar ist. Dadurch wird eine konstruktiv
einfache Lösung erreicht, da die Energiezufuhr zur Lochscheibe durch eine einfache
Kabelverbindung erfolgen kann. Es ergibt sich aus der Konstruktion der Lochscheibe,
dass das Schaltelement ebenfalls scheibenförmig ausgebildet ist, und dass
dieses Schaltelement ein oder mehrere federnde Kontaktzungen aufweist, die durch
Einschnitte gebildet sind. Immer wenn die Kontaktzunge bzw. die Kontaktzungen Kontakt
mit den zwischen zwei Löchern liegenden Materialstegen bekommt, wird ein Signal
erzeugt. Die Höhe der elektrischen Größe wird dabei durch die jeweils
anliegende Spannung bestimmt. Damit ein Stromfluss von den Materialstegen über
die Kontaktzungen zum Leiterelement erfolgen kann, ist vorgesehen, dass die Kontaktzungen
an einem beweglichen Ende zumindest an der der Lochplatte bzw. der Geberplatte zugewandten
Seite eine wulstartige Verdickung oder Ausformung, vorzugsweise jedoch an beiden
Seiten eine wulstartige Verdickung bzw. Ausformung aufweisen. Diese wulstartige
Verdickung bzw. Ausformung könnte beispielsweise als Kugelabschnitt gestaltet
sein.
Wie bereits ausgeführt, sollte in konstruktiv einfacher Weise
das scheibenförmige Schaltelement angetrieben sein. Es ist deshalb vorgesehen,
dass dieses eine verzahnte Innenbohrung aufweist. Dadurch wird ein Formschluss zwischen
dem scheibenförmigen Schaltelement und einem drehantreibbaren Element, beispielsweise
einem antreibbaren Bolzen geschaffen.
Es ist ferner vorteilhaft, wenn die Geberplatte formschlüssig
mit einer Trägerplatte aus einem elektrisch isolierenden Material verbunden
ist. Dadurch wird einerseits die notwendige Abschirmung des Ausgangssignalgebers
erreicht, andererseits ist die Befestigung der Geberplatte in konstruktiv einfachster
Weise gelöst. Dazu ist es dann besonders einfach, wenn die Trägerplatte
mit in die Löcher der Geberplatte schließend eingreifenden Zapfen versehen
ist, und dass sie darüber hinaus mit einem umlaufenden Kragen versehen ist,
der zumindest die Geberplatte außen umgreift.
Das Leiterelement ist an die Form der Trägerplatte und der Geberplatte
sowie an das Schaltelement angepasst. Damit sinngemäß aus der Trägerplatte
und dem Leiterelement ein zweiteiliges Gehäuse gebildet wird, ist vorgesehen,
dass das Leiterelement einen scheibenförmigen Bereich aufweist und nach Art
eines Deckels ausgebildet ist. Sofern der Kragen der Trägerplatte auch das
Schaltelement übergreift, könnten an das ringförmig ausgebildete
Leiterelement Laschen angeformt sein, die in Aussparungen am äußeren Umfang
der Trägerplatte eingreifen und wodurch dann außerdem noch eine lösbare
Verbindung geschaffen wird.
In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, dass die Geberplatte,
das Schaltelement und das Leiterelement im Grundquerschnitt kreisringförmig
gestaltet sind. Dabei ist dann vorgesehen, dass der Innendurchmesser des Kragens
der Trägerplatte mit dem Außendurchmesser der Lochplatte und des Schaltelementes
übereinstimmt oder im Wesentlichen übereinstimmt.
In einer zweiten Ausführung ist vorgesehen, dass die Geberplatte
des Ausgangssignalgebers mehrere Kontakte in wenigstens einer Reihe aufweist, die
im Abstand zueinander angeordnet sind, und dass die Kontakte mit elektrischer Energie
beaufschlagbar sind, und dass mittels wenigstens eines in Richtung der Reihe der
Kontakte oszillierend verfahrbarer Kontaktschieber zur Erzeugung der Signale vorgesehen
ist. Bei dieser Ausführung wird ein Signal erzeugt, wenn der Kontaktschieber
den jeweiligen Kontakt kontaktiert. Darüber hinaus ist der Kontaktschieber
noch an einen elektrischen Leiter angeschlossen. Diese Ausführung ist konstruktiv
äußerst einfach und es werden je nach Verwendungszweck des Ausgangssignalgebers
verwertbare Schaltsignale erzeugt.
In einer Variante ist jedoch vorgesehen, dass der Ausgangssignalgeber
mehrere Kontakte in zwei Reihen aufweist, die im Abstand parallel zueinander oder
im Abstand kreisringförmig zueinander angeordnet sind, und dass die Längen
der einzelnen Kontakte jeder Reihe unterschiedlich sind, und dass jeder Kontakt
mit elektrischer Energie beaufschlagbar ist. Da der Kontaktschieber oder der Kontaktschleifer
so ausgelegt ist, dass die Kontakte beider Reihen kontaktiert werden, werden an
den mit den Kontakten verbundenen Leitern Signale erzeugt, deren elektrische Größen
zwar gleich sein können, deren Schaltdauer oder deren Schaltpunkte jedoch voneinander
abweichen. Dadurch wird in äußerst einfacher Weise ermittelt, in welcher
Richtung sich der Kontaktschieber bzw. der Kontaktschleifer bewegt. Daraus kann
dann beispielsweise auch die Bewegungsrichtung eines zu verstellenden Bauteils abgeleitet
werden. Bei dieser Ausführung ist dann vorgesehen, dass die Kontakte der beiden
Reihen an einer Seite fluchtend zueinander stehen, so dass durch die unterschiedlichen
Längen die anderen Seiten im Versatz zueinander stehen. Bei dieser Ausführung
sind die Kontakte der beiden Reihen an jeweils eine Leiterbahn angeschlossen. Dadurch
werden beim Überfahren der Kontakte jeweils zwei Schaltsignale erzeugt, wobei
mindestens zwei Schaltpunkte phasenverschoben zueinander stehen. Dazu ist es jedoch
dann notwendig, dass der Kontaktschieber bzw. der Kontaktschleifer an einen dritten
Leiter angeschlossen ist. Gemäß einer weiteren Ausführungsform, die
auch zur Ermittlung der Bewegungsrichtung des Kontaktschiebers bzw. des Kontaktschleifers
ausgelegt ist, ist vorgesehen, dass der Ausgangssignalgeber eine Reihe von an eine
Spannungsquelle angeschlossenen Kontakten aufweist, die im Abstand zueinander angeordnet
sind, und dass der Kontaktschieber zwei im Versatz zueinander stehende, die Kontakte
kontaktierende Schleifkontakte aufweist, wobei einem Schleifkontakt ein elektrischer
Widerstand vorgeschaltet ist. Dadurch werden phasenverschobene
Schaltsignale mit unterschiedlichen elektrischen Werten zur Ermittlung der Bewegungsrichtung
erzeugt. Die Kontakte können flächenmäßig und der Abstand der
beiden Schleifkontakte kann so aufeinander abgestimmt werden, dass über einen
bestimmten Zeitraum beide Schleifkontakte den jeweiligen Kontakt berühren,
in bevorzugter Ausführung ist jedoch vorgesehen, dass jeweils nur ein Schleifkontakt
ohne zeitliche Unterbrechung mit dem jeweiligen Kontakt in Verbindung steht. Bei
dieser Ausführung sind nur zwei elektrische Leiter erforderlich.
In Weiterführung dieser Ausführungsform liegt an der jeweiligen
Reihe der Kontakte eine jeweilige Spannung, beispielsweise in Form einer positiven
und einer negativen Spannung an, so dass an dem Ausgang des elektromechanischen
Ausgangssignalgebers sowohl phasenverschobene Signale und/oder als auch höhenunterschiedliche
Signale anliegen.
Bei den zuvor genannten Ausführungen werden Ausgangssignale erzeugt,
die symbolisch als Rechteck dargestellt werden. Außerdem sind die Kontakte
als flächige Plättchen ausgebildet, und die Geberbahn in der die Kontaktplättchen
eingebettet sind, ist ebenfalls flächig.
In einer weiteren Ausführung ist noch vorgesehen, dass der Ausgangssignalgeber
im Wesentlichen aus einer Platine mit einer Kontaktbahn, einer daran angrenzenden
Kupferbahn, einer daran wiederum angrenzenden Widerstandsbahn und einem Schleifring
besteht.
Bei dieser Ausführung sind die einzelnen Bahnen in einer bevorzugten
Ausführung kreisringförmig gestaltet, können aber gemäß
einer anderen Ausführungsform auch gradlinig gestaltet sein, und die Signale
werden in noch näher beschriebener Weise durch Relativbewegungen erzeugt. In
konstruktiv einfacher Weise ist die Kupferbahn kreisringförmig gestaltet und
mit Radialstegen versehen, deren freie Enden die Widerstandsbahn kontaktieren, und
dass die Kupferbahn mit einem Übertragungssteg derart versehen ist, dass die
Ausgangssignale auf die Platine übertragbar sind.
Bei dieser Ausführung wird in der bildlichen Darstellung ein
von der Größe her schwellendes, wechselndes oder periodisches Signal erzeugt,
d.h. die elektrische Größe schwankt kontinuierlich zwischen einem Minimal-
und einem Maximalwert. Diese Größe ist davon abhängig, in welcher
Position das Kontaktelement des Schleifringes bzw. der Widerstandsbahn zu dem jeweiligen
Radialsteg bzw. Anschlusssteg der Kupferbahn steht.
Bei dieser Ausführung ist die Kupferbahn und die Platine mit
jeweils einem Anschluss zur Versorgung mit elektrischer Energie versehen. Ein anderer
Anschluss zur Versorgung mit elektrischer Energie ist mit der Schleiferbahn verbunden.
In einer weiteren Ausführungsform ist noch vorgesehen, dass der
Ausgangssignalgeber zumindest eine Widerstandsbahn und eine Schleiferbahn sowie
einen die beiden Bahnen kontaktierenden Kontaktschieber enthält, der oszillierend
antreibbar ist. Der oszillierend antreibbare Kontaktschieber ist mit Kontakten versehen,
die die Widerstandsbahn und die Schleiferbahn kontaktieren. Bei dieser Ausführung
werden Schaltsignale erzeugt, die symbolisch dargestellt dreieckförmig verlaufen.
Dazu ist noch vorgesehen, dass die Widerstandsbahnen mit mehreren Anschlüssen
zur Einleitung von elektrischer Energie versehen ist. Die größte elektrische
Größe in Form des elektrischen Widerstandes der Schaltsignale wird erreicht,
wenn der Kontaktschieber im mittleren Bereich zwischen zwei Anschlüssen steht.
Damit auch eine Richtungserkennung des Kontaktschiebers oder des zu
verstellenden Möbelbauteils erkennbar ist, ist in weiterer Ausgestaltung dieser
Ausführung noch vorgesehen, dass der Ausgangssignalgeber mit einer zweiten
Widerstandsbahn ausgestattet ist, und dass die Anschlüsse der beiden Widerstandsbahnen
gegeneinander versetzt sind, so dass durch den oszillierend oder rotierend antreibbaren
Kontaktschieber phasenverschobene Signale erzeugt sind, aus denen die Bewegungsrichtung
des Kontaktschiebers bzw. eines zu verstellenden Möbelbauteiles ableitbar ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Widerstandsbahn
an jeder Stelle einen konstanten Widerstand pro Längeneinheit auf. In einer
anderen Ausführungsform weist jedoch die Widerstandsbahn an unterschiedlichen
Stellen unterschiedliche Widerstände pro Längeneinheit auf.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Widerstandsbahn
durch mehrere aneinander gereihte Widerstandsbahnabschnitte mit jeweils einem nicht
konstanten Widerstand pro Längeneinheit gebildet sein. Für jeden Widerstandsbahnabschnitt
kann über eine Kupferbahn eine abschnittsweise angeordnete Spannungsversorgung
erfolgen. Durch diese Anordnung kann das Ausgangssignal als ein sägezahn-,
sägezahnähnliches oder derart unsymmetrisches Signal ausgebildet sein,
so dass die Bewegungsrichtung des Schleifers erkennbar ist.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher
erläutert. Es zeigen:
1 einen Möbelantrieb mit einer bevorzugten Ausführung
des Ausgangssignalgebers in einer perspektivischen Darstellung
und
2 den Ausgangssignalgeber in einer sprengbildlichen
Darstellung
Der in der 1 dargestellte Möbelantrieb
10 ist ein Einzelantrieb, um ein Möbelbauteil, beispielsweise die
Rückenlehne oder das Fußteil eines Lattenrostes zu verstellen. Der Möbelantrieb
10 ist als Spindelantrieb ausgebildet und enthält einen Antriebsmotor
11, der mit einem die Drehzahl des Motors herabsetzenden Getriebe gekoppelt
ist. Das Abtriebsglied des Getriebes ist mit einer Spindel 12 fest verbunden,
auf die in nicht dargestellter Weise eine Spindelmutter aufgesetzt ist. Das Getriebe
besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Schnecke 13
und einem damit in Eingriff stehenden Schneckenrad 14. Zur Reduzierung
der Motordrehzahl können jedoch auch allgemein bekannte Getriebe mit ein oder
mehreren Getriebestufen verwendet werden.
Das das Abtriebsglied des Getriebes bildende Schneckenrad
14 ist mit einem anhand der 2 erläuterten
Ausgangssignalgeber 15 gekoppelt. Dieser Ausgangssignalgeber
15 liegt an der der Spindel 12 abgewandten Seite des Schneckenrades
14.
Der Ausgangssignalgeber 15 enthält eine Geberplatte,
die im dargestellten Ausführungsbeispiel eine kreisringförmige Lochplatte
16 ist. Diese Lochplatte 16 ist mit einer Vielzahl von Löchern
17 versehen, die auf einem Lochkreis liegen. Die Lochplatte 16
ist aus einem elektrisch leitfähigen Material gefertigt und ist mit einem laschenartigen
Anschluss 18 ausgestattet. Dieser Anschluss 18 dient der Stromdurchflutung
der Lochplatte 16.
Der Ausgangssignalgeber 15 ist außerdem mit einem Leiterelement
aus einem elektrisch leitfähigen Material versehen, welches im dargestellten
Ausführungsbeispiel ebenfalls als kreisringförmige Platte 19
ausgebildet ist. Diese Platte 19 bildet einen Deckel. Die Platte
19 ist ebenfalls mit einem Anschluss 20 zur Versorgung mit elektrischer
Energie versehen. Zwischen der Lochplatte 16 und der Platte 19
liegt ein Schaltelement, welches ebenfalls als Schaltplatte oder Kontaktplatte
21 ausgebildet ist. Dieses Schaltelement ist mit vier Kontaktzungen
22 ausgestattet, die durch Einschnitte gebildet sind und demzufolge federn.
Die beweglichen Endbereiche der Kontaktzungen 22 sind wulstartig verdickt
oder nockenartig ausgeformt bzw. kugelabschnittförmig gestaltet.
In nicht näher dargestellter Weise sind die Lochplatte
16 und die Kontaktplatte 21 durch Isolationen gegeneinander elektrisch
isoliert oder sie stehen durch Abstandsmittel in einem Abstand zueinander.
Die Schaltplatte 21 ist ferner mit einer verzahnten Innenbohrung
versehen, um eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Schneckenrad
14 und der Schaltplatte 21 herzustellen. Diese Verbindung könnte
auch durch eine Nutfederverbindung hergestellt werden. Es muss sichergestellt sein,
dass die Schaltplatte 21 sich synchron mit dem Schneckenrad 14
dreht.
Die Lochplatte 16 ist mit einer Trägerplatte
23 formschlüssig verbunden. Diese Trägerplatte 23 ist
ebenfalls kreisringförmig gestaltet und weist an der der Lochplatte
16 zugeordneten Seite entsprechend dem Lochbild der Lochplatte
16 vorstehende Zapfen 24 auf, die in die Löcher
17 der Lochplatte 16 eingreifen. Die Trägerplatte
23 ist außerdem mit einem Kragen 25 ausgestattet, der die
Lochplatte 16 und die Schaltplatte 21 übergreift.
Das als kreisringförmige Platte ausgebildete Leiterelement
19 ist mit mehreren Rastzungen 26 ausgestattet, die im Winkelabstand
zueinander liegen und senkrecht zur Ebene der Platte 19 stehen. Am äußeren
Umfang ist die Trägerplatte 23 mit lagegerecht zu den Rastzungen
26 stehenden Aussparungen 27 versehen, wobei in jeder Aussparung
27 ein Rastzapfen 28 angesetzt oder angeformt ist, der in eine
Bohrung der Rastzunge 26 eingreift.
Insbesondere die 1 zeigt, dass der Ausgangssignalgeber
15 äußerst kompakt ist und deshalb auch den benötigten Einbauraum
für den Möbelantrieb 10 nicht wesentlich vergrößert.
Die Ausführung des Ausgangssignalgebers 15 ist nicht
auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Wesentlich ist, dass
er mit einer Geberplatte 16, einer Schalt- oder Kontaktplatte
21 und einem Leiterelement 19 ausgestattet ist. Zur Erzeugung
von Ausgangssignalen ist es notwendig, dass sich sinngemäß zur Schließung
eines Stromkreises in Intervallen zumindest zwei Bauteile relativ zueinander bewegen.