Die Erfindung betrifft eine Einsatzeinrichtung zum Einsetzen in eine
Leitung sowie eine Armatur und insbesondere eine Absperrarmatur im Wasser- und Gasbereich
mit der erfindungsgemäßen Einsatzeinrichtung nach Anspruch 1 bzw. Anspruch
13.
Es hat sich gezeigt, dass bei herkömmlichen Absperrarmaturen
vorhandene Einsatzeinrichtungen, auch Absperrpaket genannt, Probleme insoweit aufweisen,
dass diese nicht ausreichend in ihrer Position zueinander gesichert sind. Es ist
möglich, Bestandteile dieser Einsatzeinrichtungen in vertikaler Richtung oder
in horizontaler Richtung sowie in beiden Richtungen zu dejustieren, was sowohl zu
Montageproblemen als auch zu Dichtigkeitsproblemen, aber auch zu Verschleiß
führen kann.
Es ist dementsprechend eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Einsatzeinrichtung zu schaffen, die ortsfest positionierbar und dicht ausgebildet
ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Einsatzeinrichtung
gemäß dem Anspruch 1 gelöst. Auch eine entsprechende Armatur oder
Absperrarmatur bevorzugt für Wasser- und Gasbereich auch im Hausanschlussbereich
wird gemäß der vorliegenden Erfindung, wie im Anspruch 13 vorgeschlagen,
zur Lösung der genannten Aufgabe bereitgestellt. Zweckmäßige Ausführungsformen
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Gemäß der Erfindung beruhen deren Vorteile auf einer Einsatzeinrichtung,
auch Absperrpaket genannt, zum Einsetzen in eine Leitung, insbesondere eine Fluid-
oder Abwasserleitung, wobei diese erfindungsgemäß zwei Einsatzelemente
umfasst, die zueinander korrespondierende Verbindungselemente aufweisen, wobei mindestens
eines der Einsatzelemente mit einem Dichtmittel versehen ist, das in eine dichtende
Verbindung mit einem Schließelement einer Absperrarmatur bringbar ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
eine Armatur, insbesondere eine Absperrarmatur einsetzbar im Wasser- und Gasbereich
mit einem Schließelement zur Verfügung gestellt, das in eine Leitung einführbar
ist, um den Innenquerschnitt der Leitung wenigstens teilweise zu verschließen
oder freizugeben, wobei eine Einsatzeinrichtung vorgesehen ist, die gemäß
der Erfindung ausgebildet ist.
Durch die Verwendung korrespondierender Verbindungselemente ist es
möglich, die Einsatzeinrichtung und damit das integrierte Absperrpaket gemäß
der Erfindung in einen entsprechend ausgebildeten Teil einer Leitung und insbesondere
in ein Unterteil der erfindungsgemäßen Armatur oder Absperrarmatur einzulegen
und damit vorzumontieren. Die Verbindungselemente sind ausgebildet, um die Einsatzelemente
der erfindungsgemäßen Einsatzeinrichtung, die auch als integriertes Absperrpaket
bezeichnet werden kann, in ihrer Position sowohl in vertikaler Richtung als auch
in horizontaler Richtung gegenüber Deplatzierungen abzusichern. Dabei wird
das Dichtmittel in der Einsatzeinrichtung, nachfolgend Absperrpaket genannt, in
einer genau vorgebbaren Lage gehalten, was eine verbesserte Dichtwirkung sowie eine
verbesserte Montierbarkeit für die Absperrarmatur, deren Schließelement
in das Absperrpaket eingreift, gewährleistet.
Das Absperrpaket weist an seinen Einsatzelementen jeweils freie Leitungsquerschnitte
auf, die der der Leitung nahe kommen, wobei das Dichtmittel im Bereich um diesen
freien Leitungsquerschnitt vorgesehen ist. Das Dichtmittel weist einen Anlagedichtabschnitt
auf sowie einen Anlaufdichtabschnitt. Im Bereich des Anlagedichtabschnittes liegt
im sperrenden Zustand des Schließelementes, insbesondere ein Absperrschieber,
das Schließelement leitungsquerschnittsseitig an dem Anlagedichtabschnitt an.
Gegen einen Anlaufdichtabschnitt des Dichtmittels, insbesondere einer Absperrdichtung,
liegt der Absperrschieber stirnseitig dichtend im geschlossenen Zustand an. Damit
weist das Dichtmittel bzw. die Absperrdichtung einen unteren Abschnitt auf, der
einen Anlaufdichtabschnitt umfasst, gegen den das Schließelement und damit
der Absperrschieber gemäß einer bevorzugten Ausführungsform stirnseitig
anläuft, und einen Anlagedichtabschnitt im oberen Bereich der Absperrdichtung,
an dem das Schließelement anliegend vorbeiläuft, um in die geschlossene
Stellung zu gelangen, und in dieser schlussendlich an dem Anlagedichtabschnitt dichtend
anzuliegen.
Vorzugsweise sind die korrespondierenden Verbindungselemente an den
Einsatzelementen des Absperrpakets derart ausgebildet, dass diese bei der Montage
miteinander in einen formschlüssigen Eingriff bringbar sind. Beispielsweise
können die Einsatzelemente in der Form von fingerartigen Erstreckungen an dem
ersten Einsatzelement und als korrespondierende Aussparungen oder Ausnehmungen an
dem zweiten Einsatzelement ausgebildet sein, wobei diese beim Verbinden der Einsatzelemente
ineinander greifen.
Ferner ist es auch möglich, die Einsatzelemente mit Fügestellen
oder -flächen auszubilden, so dass die Einsatzelemente justiert verbindbar,
insbesondere verklebbar oder dgl., ausbildbar sind.
Auch ist es möglich, die Verbindungselemente als Rastelemente
und/oder als zueinander korrespondierende Eingriffselemente auszubilden. So kann
beispielsweise ein Rasthaken als Einsatzelement vorgesehen werden,
zu dem eine Rasthinterschneidung am zweiten Einsatzelement korrespondiert.
Die Verbindungselemente werden vorteilhafterweise verteilt über
den Randbereich der Einsatzelemente an diesen festgelegt, so dass sie miteinander
in eine Wirkverbindung treten können.
Vorteilhafterweise ist wenigstens eines der Eingriffselemente an seiner
dem anderen Eingriffselement abgewandten Seite mit einer umfänglichen, äußeren
Dichtung, insbesondere einer O-Ringdichtung, versehen, die mit einer gegenüberliegenden
Oberfläche eines Anschlussabschnittes einer Leitung oder eines Unterteils einer
Absperrarmatur in eine dichtende Verbindung bringbar ausgebildet ist. Dabei ist
es zu bevorzugen, dass die Dichtung auf der gegenüberliegenden Seite zu der
Seite angebracht wird, die durch einen Rückstau etwa von Abwasser hinter einer
geschlossenen Absperrarmatur mit einem Druck beaufschlagt werden kann.
Bevorzugt weist eines der Einsatzelemente des Absperrpakets eine stirnseitig
umfängliche Aussparung auf, in die das Dichtmittel teilweise aufgenommen wird.
Zudem kann das andere der Einsatzelemente eine teilumfängliche
Aussparung haben, in die ein Teil des Dichtmittels eingreift, das von dem einen
Eingriffselement abgewandt ist. Damit wird das Dichtmittel, insbesondere eine Absperrdichtung,
im endmontierten Zustand des Absperrpakets zwischen den Einsatzelementen derart
gehalten, dass das Dichtmittel soweit als möglich mechanisch gegenüber
dem Anpressdruck eines Schließelementes bzw. Absperrschiebers abgestützt
wird, so dass eine vorteilhafte Dichtwirkung erzielt werden kann.
Vorteilhafterweise umfassen die Eingriffselemente jeweils einen Teil
eines radialen Öffnungsabschnittes einer Einführöffnung für
einen Sperrschieber.
Die Einsatzelemente bilden vorteilhafterweise jeweils eine Teilschale,
so dass die eine Teilschale in Verbindung mit der anderen Teilschale einen gehäuseartigen
Körper auszubilden vermag.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Einsatzeinrichtung, d.h.
das Absperrpaket gemäß der Erfindung, in eine Absperrarmatur oder einen
korrespondierenden Leitungsabschnitt einer Absperrarmatur einsetzbar bzw. vormontierbar
ist. Das Absperrpaket kann insbesondere in das untere Teil einer Absperrarmatur
eingelegt werden. Die erfindungsgemäße Ausbildung des Absperrpaketes führt
zu einer vorteilhaften Absicherung der Montageposition gegenüber nachfolgenden
vertikalen oder horizontalen Dejustierungen.
Das Verbindungssystem, über welches die beiden Einsatzelemente
miteinander verbunden und zueinander justiert werden, führt dazu, dass die
beiden Einsatzelemente im montierten Zustand insbesondere im Hinblick auf die Durchgangsöffnung
für das Fluid zueinander fluchten und ferner damit auch zu dem Schließelement
einer Absperrarmatur optimiert korrespondieren, so dass eine vorteilhafte Dichtfunktion
bereitgestellt werden kann.
Nachfolgend wird die folgende Erfindung anhand der beigefügten
Figuren näher erläutert, wobei weitere Vorzüge, Merkmale sowie Zielsetzungen
gemäß der Erfindung offenbart werden. In den Darstellungen zeigen:
1 einen perspektivischen Querschnitt durch eine Absperrarmatur
mit Merkmalen gemäß der Erfindung;
2 in einer perspektivischen Ansicht Einsatzelemente
einer Einsatzeinrichtung bzw. eines Absperrpakets gemäß der Erfindung;
und
3 eine zusammengebaute Einsatzeinrichtung und damit
ein zusammengebautes Absperrpaket in einer perspektivischen Darstellung, das die
Einsatzelemente gemäß 2 aufweist.
Nachfolgend werden gleiche oder entsprechende Bestandteile jeweils
mit den gleichen Bezugszeichen benannt, so dass sich eine mehrfache Beschreibung
gleicher Bestandteile erübrigt.
In 1 ist eine Absperrarmatur mit Merkmalen
gemäß der Erfindung wiedergegeben. Die Absperrarmatur umfasst einen Leitungsarmaturabschnitt
10 und einen Sperrschieberabschnitt 12. Der Leitungsarmaturabschnitt
10 weist jeweils endseitig Leitungsanschlussbereiche 11 auf. An
diesen Leitungsanschlussbereichen 11 kann beispielsweise eine Hausanschlussleitung
einerseits und eine T-Abzweigung eines öffentlichen Netzes angeschlossen werden.
Der Sperrschieberabschnitt 12 umfasst ein Schließelement
14 in der Form eines Absperrschiebers, der in den Leitungsarmaturabschnitt
10 eingeführt werden kann, um diesen abzusperren, bzw. herausbewegt
werden kann, um den Leitungsquerschnitt des Leitungsarmaturabschnitts
10 freizugeben.
Bekanntermaßen umfasst der Sperrschieberabschnitt 12
eine Spindel 42, auf der eine Spindelmutter 40 in Axialrichtung
der Spindel 42 durch Drehen der Spindel bewegbar ist, so dass die Spindelmutter
in Axialrichtung der Spindel voran- und zurückbewegt werden kann. An der Spindelmutter
ist ein Schließelement 14, und in der vorliegenden Ausführungsform
ein Absperrschieber 14 vorgesehen. Am oberen Ende der Spindel
42 ist diese in einem dichtenden Lager gehalten, das eine
Gleitscheibe 46 sowie O-Ringe 48 umfasst. Das Gleitlager wird
durch einen Rundgewindeadapter 44 nach außen hin mechanisch abgesichert.
Das Ende der Spindel 42 kann mit einem Hebel in Wirkverbindung gebracht
werden, um die Spindel in eine Drehbewegung zu versetzen, um die Spindelmutter
40 in Axialrichtung voran- oder zurückzubewegen.
Um die Spindel herum ist ein Spindelgehäuse 41 vorgesehen,
das an seinem unteren Ende mittels eines Kantenschutzes 50 über ein
Sicherungselement 52 sowie ein Zentrierelement 54 an einer Montageerstreckung
57 festgelegt ist, die einen Teil des Leitungsarmaturabschnitts
10 darstellt, der auch als Unterteil der Absperrmontur bezeichnet werden
könnte. Eine Dichtung 56 dichtet das Spindelgehäuse
41 gegenüber dem Leitungsarmaturabschnitt 10 ab.
Die Spindel 42 umfasst eine Ausnehmung 43, die mit
einer radial sperrenden Lagereinrichtung 32, hier in der Form eines Bolzens,
in Wirkverbindung bringbar ist. Die radial sperrende Lagereinrichtung
32 dient dazu, die Spindel abzustützen, wenn der Absperrschieber
14 in seiner geschlossenen Stellung ist und in dieser Stellung besonders
durch einen Rückstaudruck beaufschlagt wird, der auf die Spindel
42 zurückwirkt und diese aus ihrer gewünschten Lage auszulenken
vermag. Ein eventueller Rückstaudruck und die durch diesen auf die Spindel
ausgeübten Scher- oder Hebelkräfte können durch die radial sperrende
Lagereinrichtung 32, die hier in der Form eines Bolzens vorgesehen ist,
aufgefangen werden. Der Bolzen 32 kann noch mit einer Montageverjüngung
36 ausgebildet sein, die bei der Montage der Spindel in der Armatur gemäß
1 bei einer erfolgreichen Zentrierung hilfreich sein
kann. Da der Absperrschieber 14 gegenüber der Achse der Spindel
42 versetzt ist, muss für eine Lagerung der Spindel 42 über
den Bolzen 32 eine Registriernase 34 vorgesehen werden, insoweit
der Bolzen 32 nicht anderweitig beispielsweise an dem Leitungsarmaturabschnitt
10 vorgesehen ist, sondern wie hier an der Einsatzeinrichtung bzw. dem
Absperrpaket 8.
Anzumerken bleibt noch, dass anstelle des Bolzens 32 auch
eine ring- oder topfartige Erstreckung, etwa eine Büchse, vorgesehen sein kann,
die hier jedoch nicht dargestellt ist.
Diese Büchse kann wenigstens teilumfänglich das untere Ende
der Spindel einfassen und somit zu dem Bolzen 32 gleichwirkend sein.
Bei der dargestellten Ausführungsform einer Absperrarmatur mit
Merkmalen gemäß der Erfindung ist der Absperrschieber 14 in seine
Sperrlage innerhalb des Leitungsarmaturabschnitts 10 verbracht dargestellt.
Der Absperrschieber 14, der als Schließelement dient, ist über
eine Sperrschiebereinführöffnung 60 in die Einsatzeinrichtung
bzw. das Absperrpaket 8 eingeführt. Das Absperrpaket 8 weist
ein erstes Einsatzelement 18 und ein zweites Einsatzelement 20
auf, die über Verbindungselemente 22, 24, 26 mechanisch
miteinander verbunden werden können. Zwischen den Einsatzelementen
18, 20 ist eine Absperrdichtung 16 eingepasst. Die Absperrdichtung
16 umfasst einen oberen Teil 16a, der als Anlagedichtabschnitt
16c (siehe 2) ausgebildet ist. Der untere
Teil der Absperrdichtung 16 kann als Anlaufdichtabschnitt 16b
ausgebildet sein, an den die Stirnseite des Absperrschiebers 14 dichtend
in Anlage bringbar ist. Wie zu erkennen ist, ist die Absperrdichtung 16
zusätzlich mit Verankerungserstreckungen ausgebildet, die mit korrespondierenden
Erstreckungen bzw. Ausnehmungen innerhalb des zweiten Einsatzelements
20 in Eingriff bringbar ist. Die Absperrdichtung 16 ist bei der
dargestellten Ausführungsform mechanisch stabilisierend von den beiden Einsatzelementen
18, 20 eingefasst und kann damit auch bei einer größeren
Druckbeaufschlagung eine hervorragende Dichtwirkung erzielen, zumal der Absperrschieber
14 gegenüber Scher- oder Hebelkräften durch den Bolzen
32 abgesichert ist.
Die Verbindungselemente sind im vorliegenden Fall als Rastelement
22 an dem ersten Einsatzelement 18 und als Rasthinterschneidung
24 an dem zweiten Einsatzelement 20 vorgesehen. Ferner sind Eingriffsausnehmungen
26 sowie Eingriffserstreckungen 26a (siehe 2
und 3) vorgesehen, um nicht nur eine Fixierung, sondern
auch eine Unempfindlichkeit gegenüber axialen oder radialen Kräften herbeizuführen,
die eine Deplatzierung der Bestandteile des Absperrpakets 8 zueinander
bzw. relativ zu dem Sperrschieberabschnitt 12 oder dem Leitungsarmaturabschnitt
10 verursachen könnten.
Das Absperrpaket 8 kann einseitig mit einer Einsatzdichtung
30 versehen sein, die auf der dem ersten Einsatzelement 18 abgewandten
Seite des zweiten Einsatzelements 20vorgesehen ist, um mit einer gegenüberliegenden
Dichtfläche 31 des Leitungsarmaturabschnitts 10 in eine dichtende
Wirkverbindung zu treten. Das Rastelement 22 ist am Ende eines Rastelementträgers
29 ausgebildet.
Die 2 zeigt das Absperrpaket
8 in der Form des ersten Einsatzelements 18 und des zweiten Einsatzelementes
20 in einem Zustand vor der Montage. Das erste Einsatzelement
18 weist ein Rastelement 22 an einem Rastelementträger
28 auf. Die Rastelemente 22 sind entlang der Außenkontur
des ersten Einsatzelements 18 in regelmäßigen Abständen
vorgesehen, wobei nur der Bereich der Sperrschiebereinführöffnung
60 (siehe 1 und 3)
von den Rastelementen 22 freigehalten ist. Das erste Einsatzelement
18 weist ferner Eingriffsausnehmungen 26 auf, die ebenfalls entlang
der Außenkontur des ersten Einsatzelementes 18 ausgenommen
im Bereich der Sperrschiebereinführöffnung vorgesehen sind. Ein freier
Leitungsquerschnitt 58 wird später zu einer korrespondierenden Öffnung
in dem zweiten Einsatzelement 20 fluchtend ausgerichtet sein, so dass der
freie Leitungsquerschnitt des Leitungsarmaturabschnitts 10 im Bereich des
Absperrpakets 8 im Wesentlichen beibehalten wird. Im unteren Bereich des
ersten Einsatzelements 18 ist eine Dichtungsaufnahme 38 vorgesehen,
die den Anlaufdichtabschnitt 16b der Absperrdichtung 16 aufzunehmen
vermag.
Entsprechend zu dem ersten Einsatzelement 18 ist das zweite
Einsatzelement 20 ausgebildet. Eine Rasthinterschneidung 24 ist
vorgesehen, um diverse Rastelemente 22 des ersten Einsatzelements
18 aufzunehmen. Ferner sind Eingriffserstreckungen 26a korrespondierend
zu den Eingriffsausnehmungen 26 im ersten Eingriffselement 18
ausgebildet. Die Absperrdichtung 16 weist einen unteren Bereich mit einem
Anlaufdichtabschnitt 16b auf, sowie einen oberen Bereich mit einem Anlagedichtabschnitt
16c.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Stabilisierungserstreckung
32 in der Form eines Bolzens an einer Registriernase 34 an dem
zweiten Einsatzelement 20 vorgesehen. Natürlich kann die Stabilisierungserstreckung
32 auch beispielsweise unmittelbar an einer entsprechenden Erstreckung
am Leitungsarmaturabschnitt 10 vorgesehen sein.
3 zeigt das erste und das zweite Einsatzelement
18, 20 in montiertem Zustand, in dem das montierte Absperrpaket
8 in eine entsprechende Ausnehmung im Leitungsarmaturabschnitt
10 eingeführt werden kann. Die miteinander verbundenen Einsatzelemente
18, 20 bilden eine Art von Gehäuse, das eine Einführöffnung
60 für den Absperrschieber 14 bereitstellt.
- 8
- Einsatzeinrichtung, Absperrpaket
- 10
- Leitungsarmaturabschnitt
- 11
- Leitungsanschlussbereich
- 12
- Sperrschieberabschnitt
- 14
- Absperrschieber, Schließelement
- 16
- Absperrdichtung
- 16a
- Absperrdichtung, oben
- 16b
- Anlaufdichtabschnitt
- 16c
- Anlagedichtabschnitt
- 18
- erstes Einsatzelement
- 20
- zweites Einsatzelement
- 22
- Rastelement
- 24
- Rasthinterschneidung
- 26
- Eingriffsausnehmung
- 26a
- Eingriffserstreckung
- 28
- Rastelementträger
- 30
- Einsatzdichtung
- 31
- Dichtfläche
- 32
- Stabilisierungserstreckung, Bolzen
- 34
- Registriernase
- 35
- Aussparung, Nut
- 36
- Montageverjüngung
- 38
- Dichtungsaufnahme
- 40
- Spindelmutter
- 41
- Spindelgehäuse
- 42
- Spindel
- 43
- Ausnehmung
- 44
- Rundgewindeadapter
- 46
- Gleitscheibe
- 48
- O-Ring
- 50
- Kantenschutz
- 52
- Sicherungselemente
- 54
- Zentrierelemente
- 56
- Dichtung
- 57
- Montageerstreckung
- 58
- freier Leitungsquerschnitt
- 60
- Sperrschiebereinführöffnung, Einführöffnung