Erfindungsgebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein eine Haltevorrichtung
und insbesondere eine Vorrichtung, die leicht verstellbar ist, um elektronische
Geräte verschiedener Dicke oder Breite festzuhalten.
Hintergrund der Erfindung
Tragbare elektronische Geräte sind für die meisten Leute
Teil des modernen täglichen Lebens geworden, so beispielsweise Mobiltelefone,
PDAs, MP4, GPS und dergleichen. Da die meisten elektronischen Geräte für
die Mehrzahl der Fahrzeuge nicht zur Grundausrüstung gehören, benötigt
der Fahrer üblicherweise eine zusätzliche Haltevorrichtung, die die elektronischen
Geräte so an Ort und Stelle hält, daß die Benutzung dieser elektronischen
Geräte beim Fahren nicht stört. Herkömmliche Haltevorrichtungen,
die sich auf dem Markt befinden, verwenden eine Konstruktion, bei der ein elektronisches
Gerät mit Hilfe zweier Klemmarme auf beiden Seiten festgeklemmt wird. Bei dieser
Konstruktion sind in dem Haltesitz ein oder zwei bewegliche Klemmen installiert.
Die Klemmen lassen sich gegeneinander oder voneinander weg bewegen, um dadurch das
elektronische Gerät festzuhalten oder freizugeben. Der Bewegungsmechanismus
für die Klemmen besteht üblicherweise aus Zahnrädern, Federn, Verbindungsgestängen
oder -stäben und dergleichen. Zu den Nachteilen dieser Arten von Bewegungsmechanismen
gehören die Geräusche, wenn sich der Mechanismus bewegt und die höheren
Kosten für den Zusammenbau der vielfältigen Elemente des Bewegungsmechanismus.
Herkömmliche Haltevorrichtungen haben eine fixe Gestalt, und
diese fixe Gestalt schränkt die Form der elektronischen Geräte ein, die
von den Haltevorrichtungen festgehalten werden können. Da die gegenwärtigen
elektronischen Geräte in verschiedenen Designs, Formen, Dicken und Breiten
zur Verfügung stehen, müssen die Hersteller unterschiedliche Haltevorrichtungsformen
für die Aufnahme der verschiedenen elektronischen Geräte erzeugen. Dies
ist für den Benutzer nicht nur umständlich, sondern auch teuer. Es ist
daher dringend notwendig, eine Haltevorrichtung zu entwickeln, die flexibel genug
ist, um sich an die verschiedenen Designs und Formen der elektronischen Geräte,
die in einem Fahrzeug benutzt werden, anzupassen.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Haltevorrichtung
zu schaffen, die mit einer biegbaren Klapp- oder Klemmeinheit versehen ist, um die
elektronischen Geräte festzuklemmen. Die Klemmeinheit läßt sich so
biegen, daß sie jede beliebige Form annehmen kann, um sich an die Form des
elektronischen Gerätes anzupassen, so daß das elektronische Gerät
fest an Ort und Stelle gehalten werden kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen,
eine Haltevorrichtung für elektronische Geräte mit vielfältiger Dicke
und Breite zu schaffen.
Schließlich besteht noch eine andere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung darin, eine Haltevorrichtung zu entwickeln, die klein ist, sich bequem
benutzen läßt und leicht hergestellt werden kann.
Um die obigen Aufgaben zu lösen, schlägt die vorliegende
Erfindung eine Haltevorrichtung vor, die eine Anpassungseinheit, wenigstens eine
Klemmeinheit und wenigstens eine Anschlageinheit aufweist. Die Anpassungseinheit
ist mit einer Oberfläche versehen, auf der das elektronische Gerät angeordnet
werden kann. Die Klemmeinheit ist an den Seiten der Anpassungseinheit angeordnet
und ist ein biegbares Element. Die Anschlageinheit befindet sich am unteren Teil
der Anpassungseinheitsoberfläche, um das festgehaltene elektronische Gerät
daran zu hintern, wegzurutschen.
Die obigen und weitere Aufgaben sowie Merkmale, Gesichtspunkte und
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim sorgfältigen Lesen einer detaillierten
Beschreibung noch besser verständlich, die im folgenden mit passendem Bezug
auf die beigefügten Zeichnungen zu finden ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Details der vorliegenden Erfindung lassen sich durch Lesen der folgenden
detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Beispielen und Bezugnahmen auf
die beigefügten Zeichnungen verstehen. In der Zeichnung zeigen:
1 eine dreidimensionale, schematische Ansicht der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
2 eine schematische Ansicht der Ausführungsform
von 1, nachdem die Klemmeinheiten gebogen worden sind;
3 eine Teilquerschnittsansicht der vorliegenden Erfindung;
4 eine schematische Ansicht der Rückseite der
vorliegenden Erfindung und der Anpassungsvorrichtung;
5 eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung,
die ein Mobiltelefon haltert; und
6 eine schematische Ansicht der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
1 zeigt eine dreidimensionale schematische Ansicht der
vorliegenden Erfindung. Eine Haltevorrichtung 100 der vorliegenden Erfindung
weist eine Anpassungseinheit 1, wenigstens eine Klemmeinheit
2 und wenigstens eine Anschlageinheit 3 auf. Die Anpassungseinheit
1 ist eine großflächige Platte mit einer Oberfläche
11, auf der ein Gegenstand plaziert werden kann. Die Oberfläche
11 kann behandelt werden, so daß sie nicht rutschig ist, beispielsweise
geschliffen werden, um die Reibung zu erhöhen, oder mit einem Antirutschband
versehen werden. Auf die Oberfläche 11 kann aber auch eine Schwammschicht
aufgeklebt werden, um die Reibung zu erhöhen, wenn das elektronische Gerät
gehalten wird. Die Klemmeinheit 2 befindet sich auf der Seite der Anpassungseinheit
1. Die Ausführungsform von 1 zeigt zwei
Klemmeinheiten 2, die auf den gegenüberliegenden Seiten einer Anpassungseinheit
1 liegen. Die Klemmeinheit 2 ist biegbar. Wie in 2
gezeigt, kann die Klemmeinheit 2 gebogen werden, wobei jedoch eine gewisse
Steifigkeit vorhanden ist, so daß eine beträchtliche Kraft aufgewendet
werden muß, um die Klemmeinheit 2 zu biegen. Sobald die Klemmeinheit
2 in eine bestimmte Form gebogen ist, wählt die Klemmeinheit
2 die Form so lange, bis eine andere Kraft zur Einwirkung gelangt, um die
Klemmeinheit 2 zu biegen und dadurch ihre Form zu ändern. Die Anschlageinheit
3 ist im unteren Teil der Aufnahmeeinheit 1 angeordnet und erstreckt
sich auf der Oberfläche 11, um das Abrutschen des gehaltenen Gegenstandes
zu stoppen. Die gezeigte Ausführungsform weist zwei Anschlageinheiten auf.
Obgleich die Anschlageinheiten bei dieser Ausführungsform an Ort und Stelle
fixiert sind, können die Anschlageinheiten auch einstellbar gemacht werden,
und zwar durch Biegen oder Bewegen.
Wie aus 3 ersichtlich, ist die Klemmeinheit
2 biegbar, hat jedoch eine ausreichende Steifigkeit, um die Form beizubehalten.
Dieses Merkmal des Materials läßt sich durch Verwenden einer Metallschicht
21 erreichen, die im Innern einer Deckschicht 22 eingebettet ist.
Die Metallschicht 21 kann ein Aluminiumblech bestimmter Dicke sein. Andere
Metalle, so beispielsweise Kupfer, Blei, können ebenfalls Verwendung finden.
Die Deckschicht 22 kann Leder, Gummi oder dergleichen sein. Die Aufnahmeeinheit
1 kann ebenfalls eine Metallschicht 12 aufweisen, die in einer
Deckschicht 13 eingebettet ist. Die Deckschicht 13 kann aus Leder,
Gummi und dergleichen bestehen. Daher kann die Aufnahmeeinheit 1 auch etwas
gebogen werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform können zur Herstellungsvereinfachung
die Metallschicht 12 und die Metallschicht 21 durch ein Metallblech
verbunden sein, und die Deckschicht 13 sowie die Deckschicht
22 und die Metallschicht 21 können auch aus dem gleichen
Material bestehen. Daher entspricht das Erscheinungsbild der Haltevorrichtung
100 der vorliegenden Erfindung einer Aufnahmeeinheit 1, die nahtlos
mit den Klemmeinheiten 2 verbunden ist.
Wie aus 4 hervorgeht, kann die Haltevorrichtung
der vorliegenden Erfindung des weiteren eine Eingriffseinheit 4 aufweisen,
die an dem Rücken der Aufnahmeeinheit 1 angeordnet ist und von dem
Rücken absteht. Die Eingriffseinheit 4 dient der Haltevorrichtung
100 zum Eingriff mit anderen Geräten, so daß die Haltevorrichtung
100 im Inneren des Fahrzeugs befestigt werden kann. Bei der vorliegenden
Ausführungsform ist die Eingriffseinheit 4 so gestaltet, daß
sie mit einem Tragarmsatz 5 mit einer Saugtasse zusammenwirkt. Der Tragarmsatz
5 weist eine Verbindungsstange 51 auf, die mit einer speziell
gestalteten Spitze eines Eingriffsblocks 52 ausgestattet ist. Die entsprechende
Stelle an der Eingriffseinheit 4 weist eine Eingriffsrinne 41
auf. Im zusammengebauten Zustand greift der Eingriffsblock 52 in die Eingriffsrinne
41 ein, so daß die Eingriffseinheit 4 mit der Spitze der
Verbindungsstange 51 fest verbunden ist. Daher kann die Haltevorrichtung
100 der vorliegenden Erfindung die Eingriffseinheit 4 verwenden,
um zur Benutzung in einem Fahrzeug den Tragarmsatz 5 zu ergreifen. Jedoch
sind die Form und die Größe der Eingriffseinheit nicht auf die obige Ausführungsform
beschränkt. Die Eingriffseinheit kann so gestaltet sein, daß sie zu jeder
beliebigen Konstruktion der entsprechenden Tragvorrichtungen paßt.
5 zeigt eine schematische Ansicht der vorliegenden
Erfindung, die ein Mobiltelefon haltert. Bei der ersten Benutzung wird auf der Oberfläche
11 der Aufnahmeeinheit 1 ein Mobiltelefon 6 plaziert.
Daraufhin werden die Klemmeinheiten 2 zu beiden Seiten umgebogen, so daß
sie das Mobiltelefon 6 umfassen. Unter dem Mobiltelefon 6 befinden
sich Anschlageinheiten 3 um zu verhindern, daß das Mobiltelefon
6 von der Oberfläche 11 der Aufnahmeeinheit 1 abrutscht.
Die gebogene Form der Klemmeinheiten 2 bildet zusammen mit der Aufnahmeeinheit
1 den Halteraum zum Festhalten des Mobiltelefons 6. Da die Klemmeinheiten
2 biegbar sind, kann die Gestalt des Halteraums an die Dicke und Breite
des Mobiltelefons angepaßt werden, so daß das Mobiltelefon in der Haltevorrichtung
eng umfaßt werden kann.
6 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Wie in 6 gezeigt, unterscheidet sich die
Gestalt der Klemmeinheiten 2 von derjenigen der vorherigen Ausführungsform.
Die Klemmeinheit 2 ist bei dieser Ausführungsform noch zu
beiden Seiten der Aufnahmeeinheit 1 angeordnet, jedoch enthält jede
Klemmeinheit 2 ein Loch 23. Die Verwendung der Vorrichtung der
vorliegenden Erfindung zum Festhalten eines elektronischen Gerätes ist dieselbe
wie in der vorherigen Ausführungsform, was bedeutet, daß zum engen Umgreifen
des elektronischen Gerätes die Klemmeinheiten umgebogen werden. Es versteht
sich, daß die Gestalt der Klemmeinheiten 2 der vorliegenden Erfindung
nicht auf irgendeinen speziellen Typ beschränkt ist.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß die Haltevorrichtung
der vorliegenden Erfindung biegbare Klemmeinheiten zum Festhalten des elektronischen
Gerätes benutzt. Da die Klemmeinheiten in jede Form gebogen werden können,
läßt sich die Haltevorrichtung der vorliegenden Erfindung zum Festhalten
von elektronischen Geräten unterschiedlichster Gestalt benutzen. Dazu kommt,
daß aufgrund der Tatsache, daß die Konstruktion der vorliegenden Erfindung
einfach ist, die Herstellungskosten reduziert werden können, so daß die
Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt gegeben ist.
Obgleich die vorliegende Erfindung unter Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen
beschrieben worden ist, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen
Details beschränkt ist. In der obigen Beschreibung sind verschiedene Änderungen
und Modifikationen vorgeschlagen worden, andere sind für die auf diesem Gebiet
tätigen Fachleute ohne weiteres erkennbar. Daher sollen alle derartigen Änderungen
und Modifikationen vom Schutzumfang der Erfindung, der durch die beigefügten
Ansprüche definiert wird, umfaßt werden.