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Dokumentenidentifikation DE202007011605U1 03.01.2008
Titel Halterung für ein Telekommunikationsgerät
Anmelder Heidbrink, Elisabeth, 44791 Bochum, DE
Vertreter Schneiders & Behrendt Rechts- und Patentanwälte, 44787 Bochum
DE-Aktenzeichen 202007011605
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.01.2008
Registration date 29.11.2007
Application date from patent application 18.08.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/11(2006.01)A, F, I, 20070818, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Telekommunikationsgeräthalterung mit Mitteln zur Befestigung eines Telekommunikationsgerätes und mit einer Vorrichtung zur Festlegung der Telekommunikationsgeräthalterung an einer glatten Oberfläche, wobei die Vorrichtung einen Saugnapf aufweist.

Mobile Telekommunikationsgeräte, insbesondere Navigationssysteme und Mobiltelefone werden häufig in Kraftfahrzeugen verwendet, wobei sich, insbesondere wenn es sich nicht um ein fest installiertes Navigationssystem handelt, stets das Problem der sicheren Befestigung stellt. Eine sichere Befestigung lässt sich zwar durch Anschrauben einer Halterung erreichen, dies ist jedoch vom Benutzer häufig insofern unerwünscht, als hierdurch Spuren hinterlassen werden, die sich nicht ohne weiteres wieder beseitigen lassen, wenn beispielsweise nach Herausnahme des Navigationssystem das Fahrzeug zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkauft werden soll. Weniger sicher ist eine Befestigung durch Ankleben der Halterung, da die Temperaturen im Innenraum eines Fahrzeugs sehr hoch werden können, was unter Umständen zur Erweichung des Klebstoffs führt. Darüber hinaus bleiben auch auf diese Weise nach Abnahme der Halterung nur schwer wieder entfernbare Klebstoffrückstände zurück.

Eine besonders einfache Weise, eine Halterung an einer glatten Oberfläche festzulegen, besteht in der Verwendung eines Saugnapfes, der in einem Fahrzeug, insbesondere an der Innenseite der Windschutzscheibe oder am Armaturenbrett angebracht werden kann. Das Prinzip eines Saugnapfes beruht darauf, dass unterhalb der Saugscheibe ein Unterdruck erzeugt wird, so dass die Halterung an Ort und Stelle verbleibt. Allerdings weist eine solche Befestigungsmethode den Nachteil auf, dass auf die Dauer Luft in den Raum unterhalb der Saugscheibe eindringen kann, so dass sich der Saugnapf plötzlich löst. Diese Gefahr wird durch Erschütterungen und Vibrationen innerhalb eines Fahrzeugs noch erhöht. Gerade bei einem empfindlichen elektronischen Gerät wie einem Navigationssystem oder einem Mobiltelefon kann das plötzliche Lösen der Halterung zu einer Beschädigung führen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich die Halterung während der Fahrt löst, so dass der Fahrer erschrickt oder dazu veranlasst wird, die Halterung während der Fahrt wieder anzubringen, wodurch die Verkehrssicherheit gefährdet wird. Des Weiteren ist es zumindest ärgerlich, wenn der Fahrer plötzlich nicht mehr in der Lage ist, die Fahrstrecke abzulesen.

Um die Gefahr des Lösens der Halterung zu verringern, ist es auch bekannt, eine Saugnapfhalterung an der Windschutzscheibe mit einem Schwanenhals auszustatten, der wiederum auf dem Armaturenbrett aufliegt. Aufgrund des häufig großen Abstandes zwischen Windschutzscheibe und Armaturenbrett bei modernen Fahrzeugen ist eine solche Konstruktion jedoch in ästhetischer Hinsicht unvorteilhaft.

Ausgehend vom vorbeschriebenen Stand der Technik stellt sich daher die Aufgabe, eine Telekommunikationsgeräthalterung zur Verfügung zu stellen, die einerseits in einfacher Weise befestigbar ist, auf der anderen Seite jedoch sicherstellt, dass ein plötzliches Ablösen der Halterung nicht erfolgt, um auf diese Weise die Sicherheit der Befestigung zu erhöhen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Telekommunikationsgeräthalterung mit Mitteln zur Befestigung eines Telekommunikationsgeräts und mit einer Vorrichtung zur Festlegung der Telekommunikationsgeräthalterung an einer glatten Oberfläche, wobei die Vorrichtung einen Saugnapf aufweist und der Saugnapf aus einer Saugscheibe und einem Deckel auf einer Seite der Saugscheibe aufgebaut ist, wobei die Saugscheibe einen Schaft aufweist, der durch eine Ausnehmung im Deckel hindurchragt, und wobei der Schaft eine optische Markierung trägt, die bei beginnender Ablösung des Saugnapfes von der glatten Oberfläche durch die Ausnehmung im Deckel hindurchtritt und von außen sichtbar wird.

Erfindungsgemäß wird somit eine Halterung für ein Telekommunikationsgerät, insbesondere ein Navigationssystem oder ein Mobiltelefon, zur Verwendung insbesondere in Fahrzeugen zur Verfügung gestellt, das einen Saugnapf aufweist, der in der Windschutzscheibe oder dem Armaturenbrett angebracht werden kann. Dabei geht von der eigentlichen Saugscheibe, die auf die glatte Oberfläche aufgepresst wird, ein Schaft aus, der über eine optische Markierung verfügt. Diese optische Markierung ist im Normalfall bei angebrachter Halterung unsichtbar, wird jedoch sichtbar, sobald sich die Saugscheibe von der Oberfläche zu lösen beginnt, indem die optische Markierung durch eine Ausnehmung hindurchtritt, die im die Saugscheibe abdeckenden Deckel hierfür vorgesehen ist. Sobald der Benutzer die optische Markierung erkennt, wird ihm damit signalisiert, dass eine Ablösung der Halterung kurz bevorsteht. Er kann dann den Saugnapf wieder fest andrücken, um das Herabfallen und eine damit möglicherweise verbundene Beschädigung des Telekommunikationsgerätes zu vermeiden. Es handelt sich somit letztlich um eine Halterung auf Basis eines Saugnapfes mit Warnfunktion.

Die eigentliche Saugscheibe besteht typischerweise aus einem flexiblen Material wie Gummi, Silikon oder anderen flexiblen Kunststoffen, so dass die Saugscheibe auf eine glatte Oberfläche aufgepresst werden kann. Selbstverständlich muss das Material luftundurchlässig sein, so dass der unterhalb der Saugscheibe herrschende Unterdruck erhalten bleibt. Darüber hinaus sollte die Flexibilität auch ausreichen, kleinere Unebenheiten in der Oberfläche auszugleichen.

Der Deckel des Saugnapfes, der die Seite der Saugscheibe abdeckt, die der glatten Oberfläche abgewandt ist, besteht hingegen typischerweise aus einem harten Kunststoff, so dass sich der Deckel selbst bei Anpressen des Saugnapfes praktisch nicht verformt. Vielmehr dient der Deckel in erster Linie dazu, die optische Markierung am von der Saugscheibe ausgehenden Schaft bei fest angebrachtem Saugnapf abzudecken, so dass der Benutzer bei nicht erkennbarer optischer Markierung weiß, dass die Halterung fest angebracht ist.

Sobald jedoch Luft unter die Saugscheibe eintritt, hebt sich die Saugscheibe zunächst geringfügig an, so dass die optische Markierung durch die Ausnehmung im Deckel hindurchtritt und der Benutzer gewarnt wird. Selbstverständlich darf zu diesem Zeitpunkt die Ablösung der Saugscheibe noch nicht soweit fortgeschritten sein, dass das Herabfallen der Halterung unmittelbar bevorsteht, so dass der Benutzer noch ausreichend Gelegenheit hat zu reagieren. Dies kann durch eine geeignete Konstruktion der Saugscheibe sichergestellt werden, so dass sich beispielsweise zunächst die Saugscheibe nur in der Mitte etwas abhebt, wo auch der Schaft angebracht ist, wobei aber die übrigen Bereiche der Saugscheibe noch ausreichend stark an die glatte Oberfläche angepresst sind, dass eine vollständige Ablösung unterbleibt. In der Regel wird der Schaft in der Mitte der Saugscheibe und dementsprechend auch die Ausnehmung in der Mitte des Deckels vorgesehen sein, grundsätzlich ist jedoch eine etwas exzentrische Anbringung ebenfalls denkbar.

Das Anpressen des Saugnapfes erfolgt durch Druck auf die Oberseite des Schaftes, so dass sich die Kraft auf die Saugscheibe überträgt und diese abgeflacht wird. Dabei kann die Oberseite des Schaftes, d. h. das der Saugscheibe abgewandte Ende, ein Abschlusselement tragen, dessen Durchmesser größer ist als der des eigentlichen Schaftes, so dass quasi ein Druckknopf geschaffen wird.

Vorteilhafterweise ist eine Feder, vorzugsweise eine Schraubenfeder, vorgesehen, die so mit dem Schaft und dem Deckel interagiert, dass der Deckel und die Saugscheibe aufeinander zu bewegt werden, d. h. die Feder zieht die Saugscheibe in Richtung des Deckels. Insbesondere kann es sich um eine Schraubenfeder handeln, die um den Schaft herum und zwischen Deckel und Abschlusselement des Schaftes angeordnet ist. In diesem Fall grenzt die Oberseite der Schraubenfeder an das über den Schaft mit der Saugscheibe verbundene Abschlusselement, während die Unterseite der Schraubenfeder auf einem entsprechenden Bereich des Deckels aufsteht. Typischerweise befindet sich die optische Markierung unterhalb des Abschlusselementes, d. h. näher zur eigentlichen Saugscheibe. Beim Andrücken des Saugnapfes wird entsprechend die Schraubenfeder zusammengerückt, wobei die optische Markierung so in der Ausnehmung des Deckels verschwindet, dass sie von außen nicht mehr sichtbar ist. Sobald die Saugscheibe beginnt, sich von der glatten Oberfläche zu lösen, wird der Schaft angehoben und die Schraubenfeder entspannt sich, so dass sowohl das Abschlusselement als auch die optische Markierung sich anheben und die optische Markierung aus der Ausnehmung heraustritt und sichtbar wird.

Sinnvollerweise ist um die Ausnehmung im Deckel herum ein rohrförmiger Fortsatz angebracht, durch den sich der Schaft der Saugscheibe erstreckt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die optische Markierung vom rohrförmigen Fortsatz abgedeckt wird, wenn der Saugnapf auf der glatten Oberfläche fest aufgedrückt ist. Bei Ablösung der Saugscheibe hingegen wird die optische Markierung aus dem rohrförmigen Fortsatz herausgedrückt und ist daraufhin von außen erkennbar.

Das Anpressen des Saugnapfes kann, wie oben ausgeführt, einfach durch Ausüben eines Drucks auf den Schaft bzw. das hiermit verbundene Abschlusselement erfolgen, alternativ oder zusätzlich ist es jedoch auch möglich, einen Hebel vorzusehen, der bei Betätigung auf den Schaft einwirkt, um auf diese Weise die Saugscheibe auf die glatte Oberfläche zu pressen. Derartige an Saugnäpfen angebrachte Hebel zum Anpressen eines Saugnapfes sind im Stand der Technik grundsätzlich bekannt.

Bei der optischen Markierung handelt es sich vorzugsweise um eine farbliche Markierung, wobei die Farbe so gewählt werden sollte, dass sie dem Benutzer möglichst umgehend auffällt. Es bieten sich daher insbesondere Signalfarben wie Rot oder Gelb an. Darüber hinaus sollte der Kontrast zur übrigen Telekommunikationsgeräthalterung möglichst groß sein, beispielsweise hell bei Fertigung der Halterung aus einem dunklen Material und umgekehrt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass dem Benutzer ein sich ablösender Saugnapf sofort ins Auge springt.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Telekommunikationsgerät insbesondere um ein Navigationssystem oder um ein Mobiltelefon. Grundsätzlich ist die Erfindung jedoch ebenfalls für andere Arten von Telekommunikationsgeräten verwendbar, beispielsweise mobile Computer wie PDAs, BlackBerrys und andere Handhelds oder auch für mobile Fernseher zur Unterhaltung des Beifahrers während der Fahrt.

Die Mittel zur Befestigung des Telekommunikationsgerätes können unterschiedlich ausgestaltet sein. Üblicherweise sind sie am Deckel der Telekommunikationsgeräthalterung angebracht, wobei es sich beispielsweise um eine vom Deckel ausgehende Strebe handeln kann, an der wiederum Verrastungsmöglichkeiten für das Telekommunikationsgerät vorgesehen sind. Denkbar ist auch, das Telekommunikationsgerät selbst wiederum über einen weiteren Saugnapf festzulegen. Die Verbindung zum Telekommunikationsgerät kann auch indirekt sein, d. h. an den Mitteln zur Befestigung werden ein oder mehrere Zwischenelemente angebracht, die wiederum mit dem Telekommunikationsgerät selbst verbunden sind.

Vorteilhaft ist es darüber hinaus, wenn die Mittel zur Befestigung des Telekommunikationsgerätes Verstellmöglichkeiten aufweisen, um das Gerät in der Höhe, seitlich, in der Neigung und/oder vor bzw. zurück verstellen zu können. Auf diese Weise kann die Telekommunikationsgeräthalterung an unterschiedliche Fahrzeugtypen und an unterschiedliche Benutzer bzw. deren Sitzpositionen angepasst werden. Insbesondere können die Mittel zur Befestigung auch ein oder mehrere Gelenke aufweisen, so dass das Telekommunikationsgerät durch Verstellen genau in das Sichtfeld des Benutzers gebracht werden kann. Bei dem Gelenk kann es sich z. B. um einen Kugelkopf handeln, der in eine hierfür vorgesehene Hülse eingelassen ist. Beliebige andere Formen von Gelenken sind jedoch genauso denkbar.

Insgesamt sei festgehalten, dass die genaue Ausgestaltung der Mittel zur Befestigung des Telekommunikationsgerätes je nach Bedarf sehr unterschiedlich ausfallen können, unabhängig davon jedoch dem Bereich der Erfindung zuzuordnen sind. Insbesondere müssen die Mittel zur Befestigung selbstverständlich unterschiedliche Ausgestaltungen aufweisen, je nachdem, ob der Saugnapf dafür vorgesehen ist, an der Windschutzscheibe oder an der Oberseite des Armaturenbretts angebracht zu werden.

Die Saugscheibe selbst kann seitlich auch einen kleinen Fortsatz aufweisen, an dem der Benutzer ziehen kann, um den Saugnapf von der glatten Oberfläche abzulösen. Durch Zug an einem solchen Ablöseabschnitt wird die Saugscheibe am Rand leicht abgelöst, so dass Luft einströmen kann, der Unterdruck aufgehoben wird und sich die Saugscheibe löst.

Der Deckel und die Saugscheibe selbst können am Rand miteinander verbunden sein, was jedoch nicht unbedingt erforderlich ist. Ebenso ist es möglich, dass der Deckel die Saugscheibe lediglich weitgehend, zumindest aber um den Schaft herum, abdeckt.

Zusätzlich kann die Telekommunikationshalterung über elektrische Anschlüsse verfügen, über die eine Stromversorgung oder der Anschluss an eine Antenne des Gerätes sichergestellt wird. Denkbar ist beispielsweise ein Anschluss an eine externe Stromquelle, beispielsweise eine im Fahrzeug vorgesehene Steckdose oder einen Zigarettenanzünder, aber auch eine interne Stromquelle wie eine Batterie oder ein Akku.

Die Erfindung wird anhand der beigefügten Figuren näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine erfindungsgemäße Telekommunikationsgeräthalterung in einer Ansicht von schräg vorne;

2 den Saugnapf einer erfindungsgemäßen Telekommunikationsgeräthalterung im Querschnitt vor dem Anpressen auf eine glatte Oberfläche und

3 den Saugnapf aus 2 nach dem Anpressen auf eine glatte Oberfläche.

In 1 ist die erfindungsgemäße Telekommunikationsgeräthalterung mit dem Saugnapf 1 in einer Ansicht von schräg vorne gezeigt. Man erkennt die Saugscheibe 2, die jedoch weitestgehend durch den Deckel 3 abgedeckt wird. Der Deckel 3 weist in der Mitte einen rohrförmigen Fortsatz 5 mit einer Ausnehmung im Zentrum auf, durch die sich der Schaft 4 erstreckt, der wiederum mit der Saugscheibe 2 in Verbindung steht. Vor dem Andrücken steht der Schaft 4 relativ weit aus dem rohrförmigen Fortsatz 5 heraus, so dass eine im unteren Bereich des Schaftes 4 angebrachte optische Markierung erkennbar ist. Nach dem Andrücken des Schaftes 4 zur Festlegung der Saugscheibe 2 an einer glatten Oberfläche steht der Schaft 4 nicht mehr oder nur noch wenig über den rohrförmigen Fortsatz 5 hinaus; eine optische Markierung ist dann nicht mehr erkennbar. Sobald die Saugscheibe 2 beginnt, sich von der Oberfläche zu lösen, hebt sich der mit der Saugscheibe 2 verbundene Schaft 4 an und drückt sich aus dem rohrförmigen Fortsatz 5 heraus.

Lediglich angedeutet sind in der 1 die Mittel 6 zur Befestigung des Telekommunikationsgerätes, die hier in Form einer längeren Strebe mit einem Gelenk 7 vorliegen. Das Telekommunikationsgerät kann im Bereich des Gelenkes 7 angebracht werden, um eine Verschwenkbarkeit zu gewährleisten.

In 2 ist der Saugnapf 1 in einer Schnittdarstellung in Seitenansicht dargestellt. Die eigentliche Saugscheibe 2 wird vom Deckel 3 abgedeckt, wobei der Deckel 3 einen rohrförmigen Fortsatz 5 aufweist, durch den sich der Schaft 4, der wiederum mit der Saugscheibe 2 verbunden ist, erstreckt. Am oberen Ende des Schaftes 4 befindet sich das Abschlusselement 9, darunter die zylindrische optische Markierung 10, eine Schraubenfeder 11 ist um den Schaft 4 angebracht. Die Schraubenfeder 11 stützt sich an ihrem unteren Ende an einen hierfür vorgesehenen Bereich des Deckels 3 ab, während sie an ihrem oberen Ende an das Abschlusselement 9 angrenzt. Durch Ausüben eines Drucks auf das Abschlusselement 9 wird der Schaft 4 und damit auch die Saugscheibe 2 gegen die Wirkung der Schraubenfeder 11 heruntergerückt. Dadurch wird die Saugscheibe 2 an die glatte Oberfläche 8 angepresst. Gleichzeitig bewirkt dies, dass sich optische Markierung 10 und Abschlusselement 9 in den Bereich des rohrförmigen Fortsatzes 5 hineinbewegen, so dass zumindest die optische Markierung 10 durch den rohrförmigen Fortsatz 5 verdeckt wird und nicht mehr von außen zu erkennen ist.

Die entsprechende Situation nach Andrücken des Saugnapfes 1 ist in 3 dargestellt. Es befindet sich nur noch ein kleiner Zwischenraum zwischen Saugscheibe 2 und glatter Oberfläche 8; die optische Markierung 10 ist von außen nicht mehr zu erkennen. Sobald nun Luft in den Bereich unterhalb der Saugscheibe 2 eindringt, hebt sich der Schaft 4 an, wobei die Feder 11 das Abschlusselement 9 geringfügig nach oben drückt. Dabei wird die optische Markierung 10 wieder sichtbar, ähnlich wie es in 2 dargestellt ist. Der Benutzer erkennt entsprechend sofort, dass der Saugnapf 1 sich zu lösen beginnt, und kann durch erneutes Ausüben eines Drucks auf das Abschlusselement 9 ein erneutes Andrücken an die Oberfläche 8 bewirken.


Anspruch[de]
Telekommunikationsgeräthalterung mit Mitteln (6) zur Befestigung eines Telekommunikationsgeräts und mit einer Vorrichtung zur Festlegung der Telekommunikationsgeräthalterung an einer glatten Oberfläche (8), wobei die Vorrichtung einen Saugnapf (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugnapf (1) aus einer Saugscheibe (2) und einem Deckel (3) auf einer Seite der Saugscheibe (2) aufgebaut ist, wobei die Saugscheibe (2) einen Schaft (4) aufweist, der durch eine Ausnehmung im Deckel (3) hindurchragt, und wobei der Schaft (4) eine optische Markierung (10) trägt, die bei beginnender Ablösung des Saugnapfes (1) von der glatten Oberfläche (8) durch die Ausnehmung im Deckel (3) hindurchtritt und von außen sichtbar wird. Telekommunikationsgeräthalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich am von der Saugscheibe (2) abgewandten Ende des Schafts (4) ein Abschlusselement (9) befindet, dessen Durchmesser größer als der des Schafts (4). Telekommunikationsgeräthalterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (11), vorzugsweise eine Schraubenfeder, so mit dem Schaft (4) und dem Deckel (3) interagiert, dass der Deckel (3) und die Saugscheibe (2) aufeinander zu bewegt werden. Telekommunikationsgeräthalterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder (11) um den Schaft (4) herum und zwischen Deckel (3) und Abschlusselement (9) angeordnet ist. Telekommunikationsgeräthalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) um die Ausnehmung herum einen rohrförmigen Fortsatz (5) aufweist, durch den sich der Schaft (4) erstreckt. Telekommunikationsgeräthalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Hebel, der bei Betätigung auf den Schaft (4) einwirkt, um die Saugscheibe (2) auf die glatte Oberfläche (8) zu pressen. Telekommunikationsgeräthalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Markierung (10) eine farbliche Markierung ist. Telekommunikationsgeräthalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Telekommunikationsgerät ein Navigationssystem, ein Mobiltelefon, ein mobiler Computer oder ein Fernseher ist. Telekommunikationsgeräthalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (6) zur Befestigung des Telekommunikationsgerätes am Deckel (3) angebracht ist. Telekommunikationsgeräthalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (6) zur Befestigung des Telekommunikationsgerätes Verstellmöglichkeiten aufweisen. Telekommunikationsgeräthalterung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (6) zur Befestigung des Telekommunikationsgerätes ein oder mehrere Gelenke (7) aufweisen.






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