BEREICH DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schalter, wie beispielsweise
einen Deckelkontakt, mit einer erhöhten Sicherheit gegen unberechtigten Abgriff
und ein Sicherheitsgehäuse mit einem solchen Schalter.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Für sicherheitsrelevante Vorrichtungen kann es notwendig sein,
einen Schalter bereitzustellen, bei dem es für einen Unbefugten schwierig ist,
den jeweiligen Schaltzustand von außen zu erkennen. Zum Beispiel kann es bei
Tastaturen von PIN-Eingabegeräten wünschenswert sein, dass die von einem
Benutzer betätigten Tasten einer Tastatur darunter liegende Schalter betätigen,
wobei es jedoch schwierig sein soll, den Schaltzustand dieser Schalter von außen
unberechtigt zu detektieren. Ein unberechtigter Angreifer könnte ansonsten
die eingegebene PIN (Personal Identification Number) auslesen und anschließend
missbräuchlich verwenden.
Ferner kann ein Bedarf für Sicherheitsgehäuse bestehen,
bei denen ein gegen Manipulation von außen zu schützender Raum von einem
Gehäuse umgeben wird, das oben von einem Deckel verschlossen wird. Dabei muss
sichergestellt werden, dass der Deckel nicht unberechtigt entfernt werden kann.
Zu diesem Zweck können sogenannte Deckelkontakte vorgesehen sein, die zwischen
dem Gehäuse und dem Deckel angeordnet sind. Solche Deckelkontakte können
als Schalter wirken, die im Normalzustand, das heißt, wenn der Deckel ordnungsgemäß
an dem Gehäuse angeordnet ist, geschlossen sind. Der geschlossene Zustand des
Schalters kann von einer Sicherheitsschaltung im Innern des Gehäuses überwacht
werden. Falls der Deckel unrechtmäßig entfernt werden sollte, wird der
Schalter geöffnet, was von der Sicherheitsschaltung detektiert werden kann,
woraufhin die Sicherheitsschaltung beispielsweise einen Alarm auslösen kann
oder zu sichernde Daten löschen kann.
Die 1 und 2
zeigen schematisch einen herkömmlichen Deckelkontakt 101 im Querschnitt
bzw. in Draufsicht. An einer als erstes Kontaktelement 103 ausgebildeten
Platine sind ein erster und ein zweiter elektrisch leitfähiger Kontakt
105, 107 ausgebildet. Eine Silikonschaltmatte (nicht gezeigt)
weist an ihrer Unterseite eine als zweites Kontaktelement 109 wirkende
Kohlepille auf. Die Kontakte 105, 107 sind als jeweils halbkreisförmige,
nebeneinander angeordnete leitfähige Bereiche ausgebildet.
Das erste Kontaktelement 103, das heißt zum Beispiel
die Platine, kann an einem Gehäuseunterteil angeordnet sein und das zweite
Kontaktelement 109, das heißt zum Beispiel die Schaltmatte, kann an
einem dieses Gehäuseunterteil abdeckenden Deckel angebracht sein. Solange der
Deckel ordnungsgemäß an Ort und Stelle ist, kann die Kohlepille des zweiten
Kontaktelements 109 den Spalt zwischen dem ersten Kontakt 105
und dem zweiten Kontakt 107 überbrücken und somit eine elektrische
Verbindung zwischen den beiden Kontakten 105, 107 herstellen.
Wird zum Beispiel an den ersten Kontakt 105 von einer Sicherheitsschaltung
ein elektrisches Signal angelegt, kann die Sicherheitsschaltung auf diese Weise
detektieren, ob der Deckel noch ordnungsgemäß an Ort und Stelle ist, indem
überprüft wird, ob das Signal über das zweite Kontaktelement
109 an den zweiten Kontakt 107 übertragen wird.
Um zu verhindern, dass die beiden Kontakte 105,
107 beispielsweise durch Einspritzen einer leitfähigen Flüssigkeit
einfach überbrückt werden könnten und der Deckel auf diese Weise
undetektiert entfernt werden könnte, wird ein zusätzlicher Kontakt
111 vorgesehen, der die beiden Kontakte 105, 107 des
ersten Kontaktelements ringförmig umgibt und häufig als sogenannter „guard
ring" bezeichnet wird.
3 zeigt in Draufsicht einen weiteren herkömmlichen
Schalter 201. Die an der Oberfläche einer Platine angeordneten ersten
und zweiten Kontakte 205, 207 sind in diesem Fall als Kreisviertel-förmige
Kontaktflächen ausgebildet. Die zu dem ersten Kontakt 205 gehörigen
beiden Kreisviertel-förmigen Kontaktflächen liegen sich entlang einer
Diagonale durch den Schalter gegenüber, wohingegen sich die Kreisviertel-förmigen
Kontaktflächen des zweiten Kontakts 207 entlang einer anderen Diagonale
durch den Schalter gegenüberliegen. Zwischen den Kreisviertel-förmigen
Kontaktflächen 205, 207 sind jeweils elektrisch isolierende
Lücken vorgesehen. Eine als zweites Kontaktelement 209 dienende Kohlepille
kann einen elektrischen Kontakt zumindest zwischen einer der Kreisviertel-förmigen
Kontaktflächen des ersten Kontakts 205 und einer benachbarten Kreisviertel-förmigen
Kontaktfläche des zweiten Kontakts 207 herstellen. Ein derart ausgebildeter
Schalter oder Deckelkontakt gewährt ein zuverlässiges Schließen des
Schalters, auch wenn das zweite Kontaktelement 209, beispielsweise beim
Einsatz in einer Tastatur, schräg niedergedrückt werden sollte.
Allerdings können bei den oben beschriebenen herkömmlichen
Schaltern bzw. Deckelkontakten, deren Funktion eventuell außer Betrieb gesetzt
werden bzw. deren Schaltzustand abgegriffen werden. Dazu können zum Beispiel
die beiden Kontakte 105, 107, 205, 207 miteinander
verbunden werden oder ein eigener elektrischer Pegel könnte in den Schalter
bzw. den Deckelkontakt zur Überwachung eingespeist werden. Eine elektrische
Verbindung ließe sich beispielsweise eventuell durch zwei miteinander verbundene
Nadeln erreichen, wobei die Nadeln zum Beispiel durch eine darüber liegende
Silikonschaltmatte hindurchgestochen werden könnten und so die Kontaktflächen
der ersten und zweiten Kontakte kontaktieren könnte.
Es kann daher als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen
werden, die oben in Bezug auf den Stand der Technik beschriebenen Probleme zumindest
teilweise zu überwinden. Insbesondere kann Bedarf bestehen an einem Schalter
und einem Sicherheitsgehäuse, bei dem ein Angriff auf die Kontakte des Schalters
zumindest erschwert ist.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Schalter vorgeschlagen, der ein erstes und ein zweites Kontaktelement aufweist.
Das erste Kontaktelement weist eine Oberfläche auf, an der wenigstens ein erster
und ein zweiter elektrisch leitfähiger Kontakt angeordnet sind. Das zweite
Kontaktelement weist eine Oberfläche auf, an der wenigstens ein dritter elektrisch
leitfähiger Kontakt angeordnet ist. Der Schalter ist hierbei derart ausgebildet,
dass der dritte elektrisch leitfähige Kontakt eine elektrische Verbindung zwischen
dem ersten und dem zweiten elektrisch leitfähigen Kontakt bewirken kann. Erfindungsgemäß
umgibt der erste Kontakt den zweiten Kontakt ringförmig.
Die vorliegende Erfindung kann auf der Idee basierend angesehen werden,
dass bei einem Schalter, bei dem ein zweites Kontaktelement dazu verwendet wird,
um zwischen zwei elektrisch leitfähigen Kontakten eines ersten Kontaktelements
eine elektrische Verbindung herzustellen, der zweite Kontakt des ersten Kontaktelements
von dem ersten Kontakt des ersten Kontaktelements ringförmig umgeben wird.
Mit anderen Worten sind die beiden Kontakte des ersten Kontaktelements ineinander
verschachtelt angeordnet.
Damit kann zum Beispiel bewirkt werden, dass ein von extern kommendes
Signal, dass durch ein Schließen des Schalters weitergeleitet werden soll,
an den innen gelegenen zweiten Kontakt angelegt werden kann. Ein Angreifer, der
dieses Signal abgreifen möchte, müsste sich von außen her an den
innen liegenden zweiten Kontakt „heranarbeiten". Da der erste Kontakt den
zweiten Kontakt ringförmig umgibt, wird ihm dies erheblich erschwert.
Es wird darauf hingewiesen, dass „ringförmig" hierbei
nicht als kreisförmig interpretiert werden muss, sondern jede in sich geschlossene
Struktur, die den zweiten Kontakt umgibt, gemeint sein kann.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist der
an dem zweiten Kontaktelement vorgesehene dritte Kontakt einen größeren
Umriss auf als der erste Kontakt, so dass der dritte Kontakt den ersten Kontakt
vollständig überdecken kann. Da ein Angreifer den Schalter in der Regel
von oben her angreifen wird, wird er kaum an den von dem oben liegenden dritten
Kontakt überdeckten ersten und zweiten Kontakt des Schalters herangelangen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung haben der erste, der zweite und/oder der dritte einen kreisförmigen
Außenumfang. Vorzugsweise sind die drei Kontakte koaxial angeordnet.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Schalter
ferner einen vierten Kontakt an der Oberfläche des ersten Kontaktelements auf,
wobei der vierte Kontakt den ersten Kontakt ringförmig umgibt. Ein solcher
vierter Kontakt wird häufig auch als „guard ring" bezeichnet. Er kann
dazu dienen, einen elektrischen Kontakt hin zu dem ersten Kontakt zu detektieren.
Beispielsweise könnte ein Angreifer versuchen, einen elektrischen Kontakt zwischen
dem ersten und dem zweiten Kontakt herzustellen, indem er eine elektrisch leitfähige
Flüssigkeit in den Schalter spritzt. Eine solche elektrisch leitfähige
Flüssigkeit würde sich jedoch gleichmäßig in dem Schalter verteilen
und auch eine elektrische Verbindung zwischen dem ersten bzw. zweiten Kontakt und
dem diese Kontakte umgebenden vierten Kontakt (dem guard ring) herstellen. Auf diese
Weise könnte der Angriff erkannt werden und entsprechende Gegenmaßnahmen
wie zum Beispiel das Löschen von kritischen Daten oder das Außerbetriebnehmen
des Schalters eingeleitet werden.
Gemäß weiteren Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
ist das erste Kontaktelement an der Oberfläche einer Platine angeordnet und/oder
das zweite Kontaktelement ist an der Oberfläche einer Schaltmatte angeordnet.
Mit anderen Worten können an der Platine der innen liegende zweite Kontakt,
der diesen ringförmig umgebende erste Kontakt und, optional, der diese beiden
umgebende vierte Kontakt ausgebildet sein. Über der Platine kann eine Schaltmatte
angeordnet sein, an deren unteren, zur Platine gerichteten Oberfläche der dritte
Kontakt angeordnet ist. Der dritte Kontakt kann dabei beim Herunterdrücken
der Schaltmatte in Kontakt mit dem ersten und dem zweiten Kontakt kommen und diese
beiden miteinander elektrisch verbinden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Sicherheitsgehäuse mit einem Schalter, wie er oben beschrieben wurde, bereitgestellt,
wobei das erste Kontaktelement an einem ersten Gehäuseteil angeordnet ist und
das zweite Kontaktelement an einem zweiten Gehäuseteil angeordnet ist. Das
Sicherheitsgehäuse weist hierbei eine Sicherheitsschaltung auf, die dazu ausgelegt
ist, zu detektieren, ob zwischen dem ersten und dem zweiten Kontakt des ersten Kontaktelements
eine elektrische Verbindung besteht. Vorzugsweise ist die Sicherheitsschaltung
ferner dazu ausgelegt, an den umgebenden ersten Kontakt des Schalters ein Signal
anzulegen und eine Übertragung des Signals an den innen liegenden zweiten Kontakt
zu detektieren.
Das Sicherheitsgehäuse kann ein geschlossenes Gehäuse sein,
das einen zu schützenden Raum umgibt. Beispielsweise kann das Sicherheitsgehäuse
einen nach unten hin geschlossenen Gehäuseunterteil und einen diesen nach oben
hin abdeckenden Deckel aufweisen. Die erfindungsgemäßen Schalter können
hierbei dann als sogenannte „Deckelkontakte" verwendet werden, mit deren
Hilfe detektiert werden kann, ob der Deckel noch ordnungsgemäß an Ort
und Stelle ist. Hierzu kann das erste Kontaktelement an dem Gehäuseunterteil
angebracht sein und das zweite Kontaktelement kann an dem Deckel angebracht sein.
Solange der Deckel das Gehäuseunterteil ordnungsgemäß verschließt,
verbindet das an dem Deckel angeordnete zweite Kontaktelement mit seinem daran befindlichen
dritten elektrisch leitfähigen Kontakt die beiden an dem Gehäuseunterteil
angeordneten Kontaktelemente des dortigen ersten Kontaktelements. Dieser Kurzschluss
kann von der in dem Sicherheitsgehäuse befindlichen Sicherheitsschaltung detektiert
werden. Sobald dieser Kurzschluss unterbrochen wird, erkennt die Sicherheitsschaltung,
dass der Gehäusedeckel nicht mehr ordnungsgemäß an Ort und Stelle
ist und kann entsprechende Gegenmaßnahmen initiieren, wie zum Beispiel das
Löschen von Daten von ebenfalls in dem Sicherheitsgehäuse befindlichen
Speicherelementen oder das Auslösen eines Alarms.
Die vorangehend in Bezug auf einzelne Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung beschriebenen Merkmale können in beliebiger Weise miteinander kombiniert
werden. Insbesondere können auch Merkmale, die für den Schalter beschrieben
wurden, mit Merkmalen des erfindungsgemäßen Sicherheitsgehäuses kombiniert
werden.
Die vorangehend beschriebenen und weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung spezifischer
Ausführungsformen und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
ersichtlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie A-A aus
2 eines herkömmlichen Deckelkontakts.
2 zeigt eine Draufsicht des Deckelkontakts aus
1.
3 zeigt eine Draufsicht eines weiteren herkömmlichen
Deckelkontakts.
4 zeigt eine Draufsicht eines als Deckelkontakt ausgebildeten
Schalters gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
5 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie B-B des
Deckelkontakts aus 4.
6 zeigt einen Querschnitt eines Sicherheitsgehäuses
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Die Zeichnungen sind jeweils nur schematische Prinzipskizzen. Gleiche
oder ähnliche Bezugszeichen in den Zeichnungen bezeichnen gleiche oder ähnliche
Elemente.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
Der in den 4 und 5
als Deckelkontakt dargestellte Schalter 1 weist ein erstes Kontaktelement
3 und ein zweites Kontaktelement 9 auf, wobei das zweite Kontaktelement
9 zur zeichnerischen Deutlichkeit lediglich gestrichelt dargestellt ist.
Das als Platine ausgebildete erste Kontaktelement 3 weist an seiner Oberfläche
einen ersten Kontakt 5 und einen zweiten Kontakt 7 auf. Der erste
Kontakt 5 umgibt den zweiten Kontakt 7 ringförmig und ist
koaxial mit diesem ausgebildet. Die beiden Kontakte 5 und 7 werden
wiederum ringförmig von einem als guard ring wirkenden vierten Kontakt
11 umgeben.
An der Unterseite des zweiten Kontaktelements 9 befindet
sich der dritte Kontakt 13. Das zweite Kontaktelement 9 weist
dabei einen größeren Außendurchmesser auf als der erste Kontakt
5 des ersten Kontaktelements 3, so dass der dritte Kontakt
13 den ersten Kontakt 5 vollständig überdeckt. Allerdings
ist der Außendurchmesser des dritten Kontakts 13 kleiner als der Innendurchmesser
des als guard ring wirkenden vierten Kontakts 11, so dass der guard ring
nicht durch das zweite Kontaktelement mit dem ersten und dem zweiten Kontakt kurzgeschlossen
werden kann.
6 zeigt ein Sicherheitsgehäuse gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Sicherheitsgehäuse
weist ein Gehäuseunterteil 21 und einen Deckel 23 auf. Zwischen
dem Gehäuseunterteil 21 und dem Deckel 23 ist ein erfindungsgemäßer
Schalter 1 als Deckelkontakt vorgesehen. Das erste Kontaktelement
3 ist dabei an dem Gehäuseunterteil 21 angeordnet und das
zweite Kontaktelement 9 ist an dem Deckel 23 angeordnet.
So lange der Deckel 23 ordnungsgemäß das Gehäuseunterteil
21 verschließt, schließt das zweite Kontaktelement
9 das erste Kontaktelement 3 kurz. Eine Sicherheitsschaltung
25 ist mit dem ersten und dem zweiten Kontakt des Schalters 1
verbunden. So lange der Schalter kurzgeschlossen ist, kann die Sicherheitsschaltung
25 eine elektrische Verbindung zwischen dem ersten Kontakt 5 und
dem zweiten Kontakt 7 des Schalters 1 detektieren. Sollte der
Deckel 23 jedoch entfernt werden, wird die elektrische Verbindung zwischen
dem ersten Kontakt 5 und dem zweiten Kontakt 7 unterbrochen, was
von der Sicherheitsschaltung 25 erkannt werden kann, woraufhin diese entsprechende
Maßnahmen initiieren kann.
Die Sicherheitsschaltung 25 kann hierzu ein Signal an den
außen liegenden ersten Kontakt 5 anlegen und messen, ob dieses Signal
beim innen liegenden zweiten Kontakt 7 ankommt. Dadurch, dass das Signal
an dem außen liegenden ersten Kontakt 5 anliegt und das zweite Kontaktelement
9 den ersten Kontakt 5 und den zweiten Kontakt 7 vollständig
überdeckt, ist es für einen Angreifer schwierig, zum Beispiel mit einer
Nadel von radial außen kommend die beiden Kontakte 5, 7 des
ersten Kontaktelements kurzzuschließen, um dann den Deckel 23 mit
dem daran befindlichen zweiten Kontaktelement 9 unbemerkt entfernen zu
können. Der Angreifer müsste um das erste Kontaktelement 9 herum
den ersten Kontakt 5 und den von diesem ringförmig umgebenen, weiter
innen liegenden zweiten Kontakt 7 miteinander verbinden, was erhebliche
Schwierigkeiten mit sich bringen würde. Ferner wird es einem Angreifer auch
nicht gelingen, dass an dem außen liegenden ersten Kontakt 5 anliegende
Signal zu imitieren und unbemerkt an dem weiter innen liegenden zweiten Kontakt
einzuspeisen, um so den Deckel unbemerkt öffnen zu können.
Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Begriffe „umfassen",
„aufweisen", etc. das Vorhandensein weiterer Elemente nicht ausschließen.
Der Begriff „ein" schließt auch das Vorhandensein einer Mehrzahl von
Gegenständen nicht aus. Die Bezugszeichen in den Ansprüchen dienen lediglich
der besseren Lesbarkeit und sollen den Schutzbereich der Ansprüche in keiner
Weise einschränken.
- 1
- Schalter
- 3
- erstes Kontaktelement
- 5
- erster Kontakt
- 7
- zweiter Kontakt
- 9
- zweites Kontaktelement
- 11
- vierter Kontakt
- 13
- dritter Kontakt
- 21
- Gehäuseunterteil
- 23
- Deckel
- 25
- Sicherungsschaltung
- 101, 201
- herkömmlicher Schalter
- 103, 203
- erstes Kontaktelement
- 105, 205
- erster Kontakt
- 107, 207
- zweiter Kontakt
- 109, 209
- zweites Kontaktelement
- 111, 211
- vierter Kontakt