Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Verschattungsanlagen
zum Verstellen von mindestens einem Verschattungselement, mit einem schnurähnlichen
Zugelement und mit einer Führung für das Zugelement, die eine erste Seite
und eine von der ersten Seite abgewandte zweite Seite aufweist, wobei das Zugelement
von der ersten Seite auf die zweite Seite geführt ist und das Verschattungselement
auf der ersten Seite an dem Zugelement angeordnet ist. Ferner betrifft die Erfindung
eine Verschattungsanlage, insbesondere eine Horizontaljalousie, mit mindestens einem
Verschattungselement, einem schnurähnlichem Zugelement, einer Montageleiste
und einer Antriebsvorrichtung.
Derartige Antriebsvorrichtungen sind im Zusammenhang mit dem Antrieb
von Verschattungselementen einer Verschattungsanlage bekannt.
Beispielsweise sind bei einer Horizontaljalousie einzelne Lamellen
als Verschattungselemente vorgesehen. Die Lamellen sind an mindestens einem Leiterband
angeordnet. Das Leiterband besteht aus zwei parallel verlaufenden Schnüren,
die mittels Sprossen aus Schnüren miteinander verbunden sind. Die Lamellen
sind auf den Sprossen zwischen den zwei parallel verlaufenden Schnüren angeordnet.
Über das Leiterband können die Lamellen verstellt werden, wodurch der
Lichteinfall gesteuert werden kann.
Hierbei ist von Nachteil, dass bei der Montage mindestens eine Sprosse
an einem Ende des Leiterbandes durchtrennt werden muss, damit die dann losen Enden
der zwei Schnüren um eine Achse einer Wickelwelle herum geführt werden
können. Die Enden der Schnüre werden letztlich an der Wickelwelle festgeklemmt.
Eine solche Montage ist zeit- und somit kostenaufwendig sowie aufwendig in Bezug
auf die Justierung.
Durch Drehen der Wickelwelle in eine der beiden möglichen Drehrichtungen,
wird jeweils eine Schnur auf die Wickelwelle aufgewickelt und verkürzt, während
die andere Schnur abgewickelt und somit verlängert wird. Hierdurch erfolgt
das Verstellen der Lamellen, wodurch der Lichteinfall gesteuert wird. Die Wickelwelle
ist in einer Montageleiste angeordnet. Nachteilig sind hierbei die durch die Wickelwelle
verursachten relativ großen Ausmaße der Antriebsvorrichtung. Dies kann
bei beispielsweise sehr schmal ausgeführten Verschattungselementen einer Verschattungsanlage
zu einem ästhetisch wenig ansprechenden Ergebnis führen. Die in ihren
Dimensionen und im Vergleich zu den Verschattungselementen deutlich größere
Antriebsvorrichtung, die in einer entsprechend dimensionierten Montageleiste angeordnet
ist, fällt bei der Betrachtung der Verschattungsanlage besonders auf und trägt
somit wesentlich zu einem wenig ansprechenden Gesamtbild bei.
Daher ist das der Erfindung zugrunde liegende Problem, eine Antriebsvorrichtung
anzugeben, bei der die Ausmaße deutlich reduziert und gleichzeitig die Montage
und Justierung erleichtert wird.
Das Problem wird bei einer Antriebsvorrichtung der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, dass ein Schieber auf der zweiten Seite vorgesehen ist,
dass das Zugelement an dem Schieber befestigt ist und dass der Schieber quer zur
auf die erste Seite bezogenen Bewegungsrichtung des Zugelementes verschiebbar ist.
Durch die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung kann auf
die Verwendung einer Wickelwelle verzichtet werden. Anstelle der Wickelwelle wird
ein Schieber angegeben, der quer zur auf die erste Seite bezogenen Bewegungsrichtung
des Zugelementes verschiebbar ist. Hierdurch werden die konstruktiv notwendigen
Ausmaße der Antriebsvorrichtung deutlich reduziert. Zudem ist das Zugelement
direkt am Schieber befestigt, wodurch auch die Montage und auch die Justierung deutlich
erleichtert wird. Die erleichterte Montage und Justierung führt zu einem reduzierten
Zeitaufwand und damit zu verminderten Kosten bei der Herstellung einer Verschattungsanlage.
Vorteilhafterweise ist der Schieber in einer Montageleiste verschiebbar
angeordnet. Hierdurch kann die Antriebsvorrichtung in der Montageleiste vormontiert
werden, so dass zum Befestigen der Antriebsvorrichtung bzw. der Verschattungsanlage
beispielsweise an einer Gebäudeöffnung nur die Montageleiste selbst befestigt
werden muss. Aufgrund der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung kann die
sichtbare Bauhöhe der Montageleiste auf mindestens die Hälfte der bisher
notwendigen Bauhöhe beispielsweise von zuvor etwa 25 mm auf etwa 12 mm vermindert
werden. Damit können ästhetisch wirkende Verschattungsanlagen hergestellt
werden, da die Montageleiste beispielsweise gegenüber den Verschattungselementen
wenig auffällt und somit zu einem ansprechenden Gesamtbild der Verschattungsanlage
beiträgt.
Nach einer Weiterbildung sind zwei voneinander abgewandte Seiten des
Schiebers in Führungsstege der Montageleiste einklippbar. Hierdurch ist gewährleistet,
dass der Schieber zuverlässig quer zur auf die erste Seite bezogenen Bewegungsrichtung
des Zugelementes verschiebbar ist. Zudem erfolgt die Montage des Schiebers in der
Montageleiste aufgrund des einfachen Einklippens in die Führungsstege auf einfache,
schnelle und zuverlässige Weise. Hierdurch können Personal- und Herstellungskosten
vermindert werden.
Entsprechend einer weiteren Ausführungsform ist der Schieber
mittels eines Antriebsstrangs, insbesondere einer Kugelkette, verschiebbar. Hierbei
ist von Vorteil, dass mittels des Antriebstranges auch mehrere Schieber gleichzeitig
und Synchron antreibbar sind.
Vorteilhafterweise ist der Antriebsstrang mittels eines Antriebs antreibbar.
Die Bedienung der Antriebsvorrichtung wird über einen handbetriebenen oder
elektrischen Antrieb erleichtert. Hierbei ist der Antrieb vorzugsweise in der Montageleiste
angeordnet, wodurch der Antrieb verdeckt wird und somit den Gesamteindruck nicht
stört und zugleich vor möglicherweise störenden Umwelteinflüssen
geschützt ist.
Nach einer Weiterbildung weist der Schieber mindestens eine Aufnahme
auf, wobei der Antriebsstrang in der Aufnahme mit einem Festsetzmittel festsetzbar
ist. Hierdurch wird gewährleistet, dass der Schieber zuverlässig mit dem
Antriebsstrang verbunden ist und über diesen verschoben werden kann.
Vorteilhafterweise ist die Aufnahme mittig zwischen den zwei voneinander
abgewandten Seiten des Schiebers angeordnet, und beidseitig neben der Aufnahme und
parallel zu einem ersten festgesetzten Teil des Antriebsstrangs ist ein ausreichender
Raum für einen weiteren Teil des Antriebsstrangs. Hierdurch wird beispielsweise
eine Rückführung des Antriebsstranges ermöglicht, wodurch der Antriebsstrang
beispielsweise endlos geführt sein kann. Dies erleichtert die Montage, da lose
Enden des Antriebsstranges nicht separat fixiert werden müssen. Des Weiteren
wird die Gefahr von Betriebsstörungen durch lose oder gelöste Enden des
Antriebsstranges vermindert, die sich irgendwo festsetzen können.
Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Aufnahme Rastelemente
auf, wobei in die Rastelemente der Aufnahme korrespondierende Rastelemente des Festsetzmittels
formschlüssig festsetzbar sind. Hierdurch ist ein zuverlässiger Halt des
Festsetzmittels in der Aufnahme gewährleistet. Die Rastelemente können
als eine Zahnung mit Zähnen und Zahnlücken ausgebildet sein. Die Rastelemente
des Festsetzmittels oder der Aufnahme können etwas größer dimensioniert
sein, als die jeweils korrespondierenden Rastelemente. Dadurch sind die Rastelemente
von der Aufnahme und des Festsetzmittels nicht nur formschlüssig, sondern zusätzlich
auch kraftschlüssig miteinander verbindbar.
Vorteilhafterweise weist die Aufnahme zu den Rastelementen versetzte
weitere Rastelemente auf. Hierdurch ergibt sich eine größere Vielzahl
von Möglichkeiten, das Festsetzmittel in der Aufnahme festzusetzen, wodurch
eine genaue Justage und Positionierung möglich ist. Zudem kann der Antriebsstrang
hierüber mit der gewünschten und/oder notwendigen Spannung versehen werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform weist der Schieber eine erste
Aufnahme und eine zweite Aufnahme auf, wobei die Rastelemente von der ersten Aufnahme
zu den Rastelementen der zweiten Aufnahme versetzt angeordnet sind. Hierdurch ist
es möglich den Schieber über zwei Aufnahmen mit dem Antriebsstrang zu
verbinden und gleichzeitig eine sehr genaue Positionierung des Schiebers an dem
Antriebsstrang und/oder in Bezug auf die Montageleiste zu ermöglichen.
Das schnurähnliche Zugelement kann eine geflochtene Schnur sein.
Die Verwendung von geflochtenen Schnüren bei Verschattungsanlagen hat sich
aufgrund der Langlebigkeit und der Einfachheit bei der Montage bewährt. Die
Schnur ist vorzugsweise schrumpf- und/oder reckfrei, wodurch ein ordnungsgemäßer
Betrieb begünstigt wird.
Entsprechend einer Weiterbildung ist zusätzlich zu dem schnurähnlichen
Zugelement ein zweites schnurähnliches Zugelement angeordnet, wobei das erste
Zugelement parallel zum zweiten Zugelement verläuft. Hierdurch ergeben sich
zusätzliche Möglichkeiten für die Antriebsvorrichtung. So kann das
zweite Zugelement als Haltemittel für das Verschattungselement vorgesehen sein.
Während mittels des ersten Zugelementes das Verstellen der Verschattungselemente
erfolgt, dient das zweite Zugelement als Haltemittel für die Verschattungselemente.
Des Weiteren kann das erste Zugelement und das zweite Zugelement zum Verstellen
von mindestens einem Verschattungselement am Schieber befestigt sein. Hierbei ist
von Vorteil, dass beide Zugelemente sowohl als Haltemittel für die Verschattungselemente
als auch zum Verstellen der Verschattungselemente dienen.
Vorteilhafterweise weist die Führung eine erste Führung
für das erste Zugelement und eine zweite Führung für das zweite Zugelement
auf. Dadurch ist der Verlauf der Zugelemente eindeutig festgelegt und die Gefahr,
dass sich beide Zugelemente bei der Zuführung zum Schieber gegenseitig behindern,
ist deutlich reduziert. Somit ist hierdurch die Betriebszuverlässigkeit erhöht.
Nach einer weiteren Ausführungsform sind die Zugelemente auf
der dem Schieber zugewandten zweiten Seite der Führungen voneinander abgewandt
in jeweils eine der beiden Bewegungsrichtungen des Schiebers ausgelenkt. Hierdurch
wird die Verschiebebewegung des Schiebers quer zur auf die erste Seite bezogenen
Bewegungsrichtung des Zugelementes derart genutzt, dass nur ein geringer Verschiebeweg
notwendig ist, um die Verschattungselemente zu verstellen.
Des Weiteren kann das erste Zugelement mit dem zweiten Zugelement
mittels Sprossen nach Art eines Leiterbandes verbunden sein. Hierdurch ist zum einen
der parallele Verlauf der beiden Zugelemente zueinander gewährleistet und darüber
hinaus können die Sprossen genutzt werden, um hierauf die Verschattungselemente
beispielsweise die Lamellen einer Horizontaljalousie anzuordnen.
Vorzugsweise kann eine Sprosse des Leiterbandes auf einer Positionierungsfläche
auf dem Schieber eingespannt sein, wobei durch die Positionierungsfläche eine
Selbstjustage des Leiterbandes gegeben ist. Aufgrund der Selbstjustage mittels der
Positionierungsfläche wird die Montage des Leiterbandes erheblich erleichtert.
Beide Zugelemente sind aufgrund der Positionierungsfläche sofort in der gewünschten
Lage. Eine aufwendige Nachjustierung der Zugelemente bei der Montage entfällt,
wodurch die Herstellungskosten reduziert werden.
Entsprechend einer Weiterbildung sind die Sprossen des Leiterbandes
doppelt ausgeführt, wobei zwischen den doppelt ausgeführten Sprossen je
ein Verschattungselement angeordnet ist. Hierdurch werden die Verschattungselemente
am Leiterband fixiert, wodurch die Zuverlässigkeit der Verschattungsanlage
erhöht wird. Ferner kann eine doppelt ausgeführte Sprosse des Leiterbandes
mittels Positionierungsnasen auf dem Schieber eingespannt sein. Hierdurch ist die
doppelt ausgeführte Sprosse auf der Positionierungsfläche zusätzlich
fixiert, wodurch die Funktionalität der Selbstjustage erhöht und die Gefahr
durch ein Verrutschen des Leiterbandes vermindert wird.
Vorteilhafterweise kann der Schieber Ausnehmungen zur Aufnahme des
ersten und/oder des zweiten Zugelementes aufweisen. Hierdurch ist die Lage der Zugelemente
am Schieber eindeutig definiert und die Zugelemente lassen sich fixieren. Dies erleichtert
die Montage und erhöht die Betriebssicherheit.
Entsprechend einer weiteren Ausführungsform ist die Führung
als ein Klipp ausgebildet, wobei der Klipp an einer Unterseite der Montageleiste
festsetzbar, insbesondere einklippbar, ist. Hierdurch wird die Montage deutlich
erleichtert, da die Führung als ein vorgefertigter Klipp lediglich an der Montageleiste
befestigt werden muss. Vorzugsweise erfolgt das Festsetzen des Klipps mittels Einklippen,
was eine sehr schnelle Montage ermöglicht.
Des Weiteren kann das erste und zweite Zugelement durch diagonal voneinander
abgewandte Durchbrüche in jeweils eine erste und eine zweite Führungsöffnung
einfuhrbar sein. Hierdurch können die Zugelemente sehr schnell und einfach
in die Führungen eingeführt werden, was wiederum die Montage erleichtert.
Bei der Verwendung eines Leiterbandes müssen die Sprossen zum Einführen
der Zugelemente in die Führungen nicht getrennt werden. Vielmehr kann das Leiterband
als solches erhalten bleiben. Durch die diagonal voneinander abgewandten Durchbrüche
wird die Betriebszuverlässigkeit erhöht, da es relativ unwahrscheinlich
ist, dass beide Zugelemente durch Störungen aus den Führungen in entgegen
gesetzte Richtungen rutschen.
Ferner kann der Klipp zwischen den Führungsöffnungen für
das erste und zweite Zugelement eine dritte Führungsöffnung für ein
drittes schnurähnliches Zugelement aufweisen. Hierdurch wird die Gefahr reduziert,
dass sich die Zugelemente gegenseitig stören können, wodurch die Betriebszuverlässigkeit
erhöht wird. Des Weiteren kann mittels des dritten Zugelements mindestens ein
Verschattungselement zu einem Paket zusammenfahrbar und/oder auseinanderfahrbar
sein. Hierdurch ist es möglich beispielsweise eine Gebäudeöffnung
im Wesentlichen frei zu geben und einen maximalen Lichteinfall zu ermöglichen.
Nach einer Weiterbildung befindet sich der Schieber in einer ersten
Endlage oder einer von der ersten Endlage abgewandten zweiten Endlage, wenn bei
auseinander gefahrenen Verschattungselementen ein jeweils minimaler Lichteinfall
möglich ist. Dadurch ist die insgesamt notwendige Wegstrecke des Schiebers
zum Verstellen der Verschattungselemente sowie die jeweilige Endlage eindeutig festgelegt.
Ferner kann sich der Schieber in einer Mittenposition zwischen den beiden Endlagen
befinden, wenn die Verschattungselemente in einer Durchlassposition angeordnet sind,
so dass bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen ein maximaler Lichteinfall
möglich ist. Aufgrund einer solchen Mittenposition muss der Schieber jeweils
nur eine minimale Wegstrecke zurücklegen, um eine der Endlagen zu erreichen.
Dies erhöht den Bedienkomfort, da beispielsweise bei einem handgetriebenen
Antrieb die notwendige Bedienungshandlung auf ein Minimum reduziert wird.
Nach einer Weiterbildung kann eine Mittenöffnung im Schieber
vorgesehen sein. Hierdurch können beispielsweise zusätzliche Zugelemente
durch den Schieber geführt werden, ohne die Funktionalität der Antriebsvorrichtung
zu beeinträchtigen.
Vorteilhafterweise kann zum Positionieren des Schiebers während
der Montage eine Montagehilfe vorgesehen sein, wobei die Montagehilfe in die Mittenöffnung
des Schiebers eingreift. Hierdurch wird die Lage des Schiebers vorgegeben und der
Schieber kann vorzugsweise in einer Mittenposition mittels mindestens einer Aufnahme
und einem Festsetzmittel mit dem Antriebsstrang verbunden werden.
Von besonderem Vorteil ist die Verwendung der Antriebsvorrichtung
in Verschattungsanlagen.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist für eine Verschattungsanlage,
insbesondere ein Plissee oder eine Jalousie, zum mindestens teilweisen Verschatten
eine erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung vorgesehen. Vorzugsweise weist
die Verschattungsanlage eine erste Schiene und eine zweite Schiene auf, und zwischen
der ersten Schiene und der zweiten Schiene ist ein Verschattungselement angeordnet.
Die konstruktiv notwendigen Ausmaße der Schiene mit der Antriebsvorrichtung
werden deutlich reduziert. Hierdurch ergibt sich ein ästhetisch gefälligerer
Gesamteindruck. Ferner wird das Gewicht der Schienen reduziert, wodurch sich eine
größere Vielfalt an möglichen Einsatzzwecken und/oder Konstruktionen
ergibt.
Entsprechend einer Weiterbildung sind lang gestreckte Halteelemente
vorgesehen, an denen die erste Schiene und die zweite Schiene verschiebbar gehalten
sind, wobei die Halteelemente rechtwinklig zur Längsachse der Schienen an den
voneinander abgewandten Enden der Schienen angeordnet sind. Somit ergibt sich eine
Vielzahl an Einstellmöglichkeiten der Verschattungsanlage, so dass Gebäudeöffnungen,
beispielsweise Fenster und/oder Türen, auf unterschiedliche Weise teilweise
oder vollständig abgedeckt werden können.
Vorteilhafterweise sind die erste Schiene und die zweite Schiene unabhängig
voneinander, insbesondere relativ zueinander, entlang der Halteelemente verschiebbar,
wobei eine solche Verschattungsanlage auch ohne die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung
als eigenständige Ausführungsform denkbar ist. Es ergibt sich eine besonders
hohe Vielfalt an Möglichkeiten, Teile einer Gebäudeöffnung teilweise
abzudecken. So kann die Gebäudeöffnung nicht nur auf konventionelle Weise
von oben nach unten abgedeckt werden, sondern vielmehr auch von unten nach oben
oder nur in einem mittleren Bereich.
Nach einer weiteren Ausführungsform sind Befestigungsmittel für
die Halteelemente vorgesehen, und vorzugsweise sind für die Halteelemente,
insbesondere vier, Befestigungsmittel den voneinander abgewandten Enden der Schienen
zugeordnet und rechtwinklig von den Schienen in Verschieberichtung beabstandet,
wobei die Befestigungsmittel vorzugsweise an einer Innenleibung angeordnet sind.
Hierdurch ist es möglich, die Verschattungsanlage weitestgehend vorzumontieren.
Dies führt zu einer einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Montage
der Verschattungsanlage. Vorzugsweise sind die Halteelemente schnurähnlich,
insbesondere als eine Schnur, ausgebildet. Die Verwendung schnurähnlicher Materialien
begünstigt eine leichte und schnelle Herstellung und/oder Montage. Ferner ist
die Verwendung von Schnüren als Halteelemente bekannt und seit langem bewährt,
so dass eine langfristige Funktionstüchtigkeit gewährleistet ist.
Von besonderem Vorteil ist die Verwendung der Verschattungsanlage
zum teilweisen Verschatten.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
1 eine perspektivische Teilansicht einer Verschattungsanlage
mit einer Antriebsvorrichtung mit den Erfindungsmerkmalen,
2 eine weitere perspektivische Teilansicht der Verschattungsanlage
von 1
3 eine Draufsicht eines Schiebers der Antriebsvorrichtung
gemäß 1,
4 eine weitere perspektivische Ansicht der Antriebsvorrichtung
mit den Erfindungsmerkmalen,
5 eine Unteransicht des Schiebers gemäß
3,
6 eine seitliche Schnittdarstellung der Antriebsvorrichtung
mit den Erfindungsmerkmalen, in einer Mittenstellung des Schiebers,
7 eine weitere seitliche Schnittdarstellung der Antriebsvorrichtung
mit den Erfindungsmerkmalen gemäß 6 in einer
ersten Endlage des Schiebers,
8 eine weitere seitliche Schnittdarstellung der Antriebsvorrichtung
mit den Erfindungsmerkmalen gemäß 6 in einer
zweiten Endlage des Schiebers und
9 eine perspektivische Seitenansicht einer Verschattungsanlage
mit der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung und zwei zueinander verschiebbaren
Schienen.
1 zeigt eine Antriebsvorrichtung 10 mit den
Erfindungsmerkmalen. Die Antriebsvorrichtung 10 ist in einer Verschattungsanlage
11 angeordnet. Die Verschattungsanlage 11 ist hier als eine Horizontaljalousie
ausgeführt. Als Verschattungselemente 12 sind Lamellen vorgesehen,
die über ein Leiterband 13 verstellt werden können. Das Leiterband
13 besteht aus zwei parallel zueinander angeordneten Zugelementen
14, 15, die mittels Sprossen 16 miteinander verbunden
sind. Die Verschattungselemente 12 liegen auf den Sprossen 16
zwischen den beiden Zugelementen 14, 15 und werden dadurch in
der gewünschten Lage gehalten.
Die Antriebsvorrichtung 10 ist in einer Montageleiste
17 angeordnet. An einem Ende der Montageleiste 17 ist ein Antrieb
18 angeordnet. Der Antrieb 18 ist hier als handgetriebener Antrieb
18 ausgebildet, der mittels einer Drehstange 19, angetrieben wird.
Mittels des Antriebs 18 wird ein Antriebsstrang 20 angetrieben,
der hier als eine Kugelkette ausgebildet ist. Der Antriebsstrang 20 ist
mit einem Schieber 21 verbunden, an dem auch das Leiterband 13
angeordnet ist. An dem Ende der Montageleiste 10 mit dem Antrieb
18 ist des Weiteren noch ein Verstellmittel 22 vorgesehen. Mittels
des Verstellmittels 22 können Zugelemente 23 festgesetzt
werden. Die Zugelemente 23 dienen dazu, die Verschattungselemente
12 zusammen oder auseinander fahren zu können.
2 zeigt das von dem Antrieb 18 abgewandte
Ende der Montageleiste 17. Ebenfalls zu erkennen ist die Antriebsvorrichtung
10 gemäß der 1. Der Antriebsstrang
20 wird mittels einer Umlenkung 24 um etwa 180° umgelenkt
und zurück zum Antrieb 18 geführt, so dass der Antriebsstrang
20 als eine endlos geführte Kugelkette ausgebildet ist.
Die Montageleiste 17 weist Führungsstege 25
auf, in die der Schieber 21 verschiebbar angeordnet ist. Bei der Montage
kann der Schieber 21 einfach in die Führungsstege 25 eingeklippt
werden.
3 zeigt den Schieber 21 gemäß der
1 und 2 in einer Draufsicht
und mit besser erkennbaren Details. Die Sprossen 16 des Leiterbandes
13 sind als doppelt ausgeführte Sprossen 16 ausgebildet.
Die Zugelemente 14, 15 des Leiterbandes 13 sind voneinander
abgewandt in jeweils eine der beiden Bewegungsrichtungen des Schiebers ausgelenkt.
Die Bewegungsrichtungen werden durch die Längsachse des Antriebsstranges
20 vorgegeben. Die Zugelemente 14, 15 sind in Ausnehmungen
26, 27 des Schiebers angeordnet. Eine doppelt ausgeführte
Sprosse 16 des Leiterbandes 13 ist auf einer Positionierungsfläche
28 auf dem Schieber eingespannt, wobei durch die Positionierungsfläche
28 eine Selbstjustage des Leiterbandes gegeben ist. Zusätzlich wird
die doppelt ausgeführte Sprosse 16 mittels Positionierungsnasen
29 auf dem Schieber eingespannt.
Der Schieber 21 weist eine Aufnahme 30 auf, wobei
der Antriebsstrang 20 mittels eines Festsetzmittels 31 in der
Aufnahme 30 festgesetzt ist. Die Aufnahme 30 ist mittig zwischen
zwei voneinander abgewandten Seiten des Schiebers, die nach 1
oder 2 dazu vorgesehen sind in Führungsstege
25 der Montageleiste 17 eingeklippt zu werden, auf dem Schieber
angeordnet. Hierbei ist beidseitig neben der Aufnahme 30 und parallel zu
dem ersten festgesetzten Teil des Antriebsstranges 20 ein ausreichender
Raum für einen weiteren Teil des Antriebsstranges 20, wie er für
die Rückführung des Antriebsstranges 20 gemäß
1 oder 2 notwendig ist.
Die Aufnahme 30 weist Rastelemente 32 auf, die hier
als Rastzähne 32 und Rastlücken ausgebildet sind. In die Rastelemente
32 der Aufnahme 30 sind korrespondierende Rastelemente
33 des Festsetzmittels 31 formschlüssig festsetzbar. Hierbei
können die Rastelemente 32, 33 auch derart dimensioniert
sein, dass beispielsweise die Rastzähne 32 der Aufnahme
30 etwas breiter sind als die Rastlücken des Festsetzmittels
31, wodurch zusätzlich eine kraftschlüssige Verbindung zwischen
Aufnahme 30 und Festsetzmittel 31 erzeugt wird. Des Weiteren weist
die Aufnahme 30 zu den Rastelementen 32 versetzte weitere Rastelemente
34 auf. Die Positionierungsgenauigkeit ist durch die Breite der Rastzähne
und Rastlücken vorgegeben. Durch die zueinander versetzten Rastelemente
32 und 34 kann die Positionierungsgenauigkeit verdoppelt werden.
Hierzu ist es lediglich notwendig das Festsetzmittel 31 um 180° bezogen
auf die Längsachse des Antriebsstranges 20 zu drehen. Da der Schieber
zudem eine zweite Aufnahme 35 aufweist und die Rastelemente 32,
34 von der Aufnahme 30 zu den Rastelementen 36,
37 der zweiten Aufnahme 35 versetzt sind, kann die Positionierungsgenauigkeit
im Vergleich zur Verwendung einer Aufnahme mit nur einem Rastelement 32
um den Faktor 8 verbessert werden.
4 zeigt die Antriebsvorrichtung 10 entsprechend
der 1 unter einer anderen Perspektive. Zur besseren
Übersicht sind die Verschattungselemente 12 und die Montageleiste
17 weggelassen. Es verbleibt somit lediglich eine Endkappe 38,
die auf die Montageleiste steckbar ist und in der der Antrieb 18 sowie
das Verstellmittel 22 angeordnet ist. Als Führung 39 ist
ein Klipp ausgebildet. Die Führung 39 ist durch einfaches und schnelles
Einklippen an der Montageleiste 17 festsetzbar. Der Klipp 39 weist
drei einzelne Führungsöffnungen 40, 41, 42
auf. Durch die äußeren Führungsöffnungen 40,
41 sind die Zugelemente 14 bzw. 15 geführt. Durch
die zwischen den Führungsöffnungen 40, 41 liegende Führungsöffnung
42 ist ein schnurähnliches Zugelement 23 geführt. Ein
weiteres Zugelement 23 ist durch eine Öffnung zwischen dem Schieber
21 und der Führung 39 in Längsrichtung des Antriebsstranges
20 geführt.
5 zeigt eine Unteransicht des Schiebers 21
gemäß 3. Die Führung 39 weist
diagonal voneinander abgewandte Durchbrüche 43, 44 auf. Durch
die Durchbrüche 43, 44 können die Zugelemente
14, 15 in die Führungsöffnungen 40,
41 eingeführt werden. Der Schieber 21 weist ferner eine Mittenbohrung
45 auf. Die Mittenbohrung 45 kann dazu dienen, eine nicht näher
dargestellte Montagehilfe aufzunehmen. Mittels der Montagehilfe kann die Positionierung
des Schiebers während der Montage erfolgen, wodurch der Montageaufwand
vermindert wird.
6 zeigt die Antriebsvorrichtung 10 in einer
seitlichen Schnittdarstellung und als Teilausschnitt der 1.
In der dargestellten Mittenposition 46 des Schiebers 21 sind die
Verschattungselemente 12 in einer Durchlassposition angeordnet, so dass
bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen ein maximaler Lichteinfall möglich
ist. 7 entspricht der 6,
allerdings ist hier eine erste Endlage 47 des Schiebers 21 dargestellt,
bei der bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen 12 ein minimaler
Lichteinfall möglich ist. In der Endlage 47 ist der Schieber
21 etwa eine halbe Leiterbandbreite im Vergleich zur Mittenposition
46 verschoben. 8 stellt eine von der ersten
Endlage 47 abgewandte zweite Endlage 48 dar, bei der ebenfalls
ein lediglich minimaler Lichteinfall möglich ist. Auch zum Erreichen der Endlage
48 muss der Schieber 21 lediglich um etwa eine halbe Leiterbandbreite
im Vergleich zur Mittenposition 46 verschoben werden.
9 zeigt eine Verschattungsanlage 11, die hier
als eine Horizontaljalousie 11 ausgebildet ist. Die Verschattungsanlage
11 weist neben der is te 17, die hier eine erste Schiene
17 ist, eine zweite Schiene 49 auf. Zwischen der ersten Schiene
17 und der zweiten Schiene 49 ist das Verschattungselement
12 angeordnet. Ferner weist das Verschattungsanlage 11 lang gestreckte
Halteelemente 50 und 51 auf, an denen die erste Schiene
17 und die zweite Schiene 49 derart verschiebbar gehalten sind,
dass sich die erste Schiene 17 und die zweite Schiene 49 relativ
zueinander verschieben lassen. Die Halteelemente 50 und 51 sind
hier als Schnüre 50, 51 ausgebildet.
Die Halteelemente 50, 51 sind Befestigungsmitteln
52, 53, 54, 55 zugeordnet, wobei die Schnüre
50, 51 in einer an sich bekannten C-Fädelung zum einen vom
Befestigungsmittel 52 zum Befestigungsmittel 54 und andererseits
vom Befestigungsmittel 53 zum Befestigungsmittel 55 geführt
werden. Die Befestigungsmittel 52, 53, 54,
55 sind an nicht näher dargestellten Glasleisten eines Fensters oder
einer Tür auf an sich bekannter Weise befestigt.
In der ersten Schiene 17 sind insgesamt drei Schlitten
21 vorgesehen, wobei jeweils eine Antriebsvorrichtung 10 in einem
Randbereich der Schiene 17 und eine dritte Antriebsvorrichtung
10 in einem mittleren Bereich der Schiene 17 angeordnet ist. Ferner
ist an jedem der beiden Enden der Schiene 17 ein Antrieb 18 angeordnet.
Somit können die Schlitten 21 mittels beider Antriebe 18
gleichzeitig angetrieben werden und/oder die Bedienung der Antriebe 18
kann alternativ von beiden Seiten der Verschattungsanlage 11 aus erfolgen.
Des Weiteren kann nur ein Antrieb 18 für das Antreiben der Schlitten
21 verwendet werden, wobei abhängig von der Einbausituation der Antrieb
18 gewählt ist, der für die Bedienung leichter zu erreichen ist,
und der andere Antrieb 18 frei mitläuft.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der gezeigten Antriebsvorrichtung
anhand der 1 bis 9 näher
erläutert:
Durch Drehen der Drehstange 19 wird der Antrieb 18 angetrieben.
Über den Antrieb 18 wird wiederum der Antriebsstrang 20 in
Bewegung versetzt. Da der Antriebsstrang 18 mittels der Aufnahme
30 und dem Festsetzmittel 31 mit dem Schieber 21 verbunden
ist, wird über den Antriebsstrang 18 der Schieber 21, der
in Führungsstegen 25 der Montageleiste 17 geführt ist,
verschoben.
Sofern sich der Schieber 21 vor dem Verschieben in der Mittenposition
46 befindet, kann die Verschiebung des Schiebers 21 in beide Richtungen
längs zur Achse des Antriebsstranges 20 erfolgen. In der Mittenposition
46 befinden sich die Verschattungselemente 12 in einer Durchlassposition
für maximalen Lichteinfall. Wird der Schieber 21 nun beispielsweise
in Richtung der Endlage 47 verschoben, wird das am Schieber 21
befestigte Ende des Zugelementes 15 von der Führung 39 weg
bewegt. Da das Zugelement 15 am Schieber 21 fixiert ist, muss
eine der zurückgelegten Wegstrecke entsprechende Menge des Zugelementes
15 über die Führung 39 von der dem Schieber
21 abgewandten Seite der Führung 39 auf die dem Schieber
21 zugewandte Seite der Führung 39 bewegt werden. Das Zugelement
14 dagegen wird bei einer Bewegung des Schiebers 21 in Richtung
der Endlage 47 auf die Führung 39 zu bewegt. Hierdurch rutscht
eine der zurückgelegten Wegstrecke entsprechende Menge des Zugelementes
14 über die Führung 39 von der dem Schieber
21 zugewandten Seite der Führung 39 auf die dem Schieber
21 abgewandte Seite der Führung 39. Aufgrund dieser gegensätzlichen
Bewegungen der Zugelemente 14 und 15 werden die Zugelemente
14, 15 auf der dem Schieber abgewandten Seite der Führung
39 in Längsrichtung und gegenläufig zueinander verschoben. Hierdurch
verschieben sich auch die Sprossen 16 zwischen den Zugelementen
14, 15, so dass sich die Verschattungselemente verstellen.
Bei einer Verschiebung des Schiebers 21 in Richtung der Endlage
48 erfolgt die Wirkweise der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung
analog aber in entgegengesetzter Richtung.
Mittels der Antriebsvorrichtung 10 kann die Montageleiste
17 derart ausgestaltet werden, dass zwischen der Montageleiste
17 als eine erste Schiene 17 und einer zweiten Schiene
49 das Verschattungselement 12 angeordnet werden kann. Hierbei
sind die Schienen 17, 49 relativ zueinander verschiebbar. Aufgrund
der niedrigen Ausmaße der ersten Schiene 17 ergibt sich ein ästhetisch
ansprechendes Gesamtbild und aufgrund des eingesparten Materialaufwandes
und des somit geringeren Gewichtes wird ein störungsfreier Betrieb der Verschattungsanlage
11 begünstigt.
- 10
- Antriebsvorrichtung
- 11
- Verschattungsanlage
- 12
- Verschattungselement
- 13
- Leiterband
- 14
- Zugelement
- 15
- Zugelement
- 16
- Sprosse
- 17
- Montageleiste
- 18
- Antrieb
- 19
- Drehstange
- 20
- Antriebsstrang
- 21
- Schieber
- 22
- Verstellmittel
- 23
- Zugelement
- 24
- Umlenkung
- 25
- Führungssteg
- 26
- Ausnehmung
- 27
- Ausnehmung
- 28
- Positionierungsfläche
- 29
- Positionierungsnase
- 30
- Aufnahme
- 31
- Festsetzmittel
- 32
- Rastelemente
- 33
- Rastelemente
- 34
- Rastelemente
- 35
- Aufnahme
- 36
- Rastelemente
- 37
- Rastelemente
- 38
- Endkappe
- 39
- Führung
- 40
- Führungsöffnung
- 41
- Führungsöffnung
- 42
- Führungsöffnung
- 43
- Durchbruch
- 44
- Durchbruch
- 45
- Mittenbohrung
- 46
- Mittenposition
- 47
- Endlage
- 48
- Endlage
- 49
- Schiene
- 50
- Halteelement
- 51
- Halteelement
- 52
- Befestigungsmittel
- 53
- Befestigungsmittel
- 54
- Befestigungsmittel
- 55
- Befestigungsmittel