[Technisches Gebiet]
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Urmuster für eine Anzeigeplatte
und ein Verfahren zur Herstellung einer Anzeigeplatte, und ein Verfahren zur Herstellung
einer Anzeigevorrichtung, und insbesondere ein Herstellverfahren, das zum Herstellen
des Zifferblatts einer Uhr geeignet ist.
[Stand der Technik]
Im Allgemeinen wird beim Herstellen einer Armbanduhr ein gewünschtes
Oberflächenmuster (einschließlich Ziffern, Buchstaben, Zeiteinteilungen,
etc.) in einem vorbestimmten Design auf der Oberfläche einer Metallplatte durch
Beschichten, Bedrucken oder eine Oberflächenbehandlung ausgebildet und in einer
vorbestimmten Gestalt abgeteilt, um ein Zifferblatt auszubilden. Das Zifferblatt
wird dann an einem Uhrwerk einer Uhr angebracht und schließlich in einem Uhrgehäuse
vorgesehen. Als Verfahren zum Ausbilden des gewünschten Oberflächenmusters
auf dem Zifferblatt werden oft ein Stempeldruck, Siebdruck, Offsetdruck und dergleichen
verwendet, die in Special Printing (geschrieben von Kazuo Matsumoto, veröffentlicht
von Insatsu Shuppan Kenkyusho), Introduction to Special Printing (geschrieben von
Ichiro Ikeda und veröffentlicht von der Society of Printing Editing Section),
etc. beschrieben sind. Bei diesen Druckverfahren wird eine Blockkopie durch eine
fotomechanische Technik erzeugt und für jeden Farbdruck verwendet.
Das herkömmliche Verfahren zum Ausbilden eines Ziffernblatts
ist zwar zum Ausbilden einer großen Anzahl von Zifferblättern mit einer
vorbestimmten Ausgestaltung geeignet, aber bei der Produktion von vielen verschiedenen
Arten und kleinen Mengen, die in der letzten Zeit mehr und mehr gefordert wird,
erfordert das Verfahren das Erzeugen einer Platte bei jeder Veränderung des
Designs, so dass die Produktionskosten steigen und vor dem Start der Produktion
mehr Zeit erforderlich ist. Bis zum Liefertermin dauert es daher zumindest ungefähr
1 bis 2 Wochen. Insbesondere ist in der letzten Zeit mehr und mehr eine Uhr nachgefragt
worden, die mit einem ursprünglichen Muster versehen ist. In diesem Fall ist
die Anzahl der Produkte klein genug, um die Produktionskosten pro Produkt weiter
zu erhöhen, und die Lieferung einer Uhr mit einem Zifferblatt mit einem erforderlichen
Muster innerhalb einer kurzen Zeit ist sehr schwierig, weil zum Ausbilden einer
Platte mehr Zeit erforderlich ist.
Im Stand der Technik sind in der Vergangenheit Fortschritte dahingehend
gemacht worden, sowohl ein einfacheres Drucken eines Zifferblatts als auch eine
flexiblere Massenproduktion von Uhrzifferblättern zu ermöglichen. So offenbart
beispielsweise CH 48383 ein Uhrenzifferblatt,
das durch Beschichten einer metallischen Zifferblattplatte (Anzeigeplatte) mit einer
Lackschicht und anschließendes Drucken des Zifferblatt-Layouts (Ziffern, Designs)
mit schwarzer oder farbiger Drucktinte produziert wird. Der Lack dient sowohl dazu,
die metallische Platte zu schützen, als auch dazu, eine Basis zu schaffen,
an welcher die Drucktinte sicher anhaften kann.
JP 09314986 offenbart auch eine ähnliche
Anordnung, die eine Aluminiumplatte schafft, die mit einem die Korrosion verhindernden
Anodenoxidfilm auf ihrer Oberfläche beschichtet ist und anschließend eine
Tintenrezeptorschicht mit guten Tintenhafteigenschaften aufnimmt. Ein signifikanter
Schritt zur Verbesserung der Qualität von Zifferblattplatten und zum Ermöglichen
einer individualisierten Massenproduktion ist in JP
0 1028582A offenbart, wo das Problem eines Abblätterns von Farbe und
eines Zerbrechens von Mustern beim Handhaben/Bearbeiten von einzelnen Uhrenzifferblättern
sowie die Verminderung der Kosten dadurch angegangen wird, dass mehrere Verbindungsstangen
zwischen der Zifferblattplatte und dem Reifen vorgesehen werden. Die Verbindungsstangen
sind mit einer dünnen Stufe versehen und können die Bearbeitungsbeanspruchung
(Verdrehen, Verbiegen) absorbieren und auch die Notwendigkeit zum Entwickeln einer
Gestalt für einzelne Gegenstände eliminieren.
Beim Anzeigen eines Buchstabens auf dem Zifferblatt sind in manchen
Fällen viele Platten erforderlich, weil fünf Farben oder mehr erforderlich
sind, wodurch die Produktionskosten unvermeidbar ansteigen und der Liefertermin
sich unvermeidbar verzögert. Insbesondere ist beim Drucken nach dem Ausbilden
jeder der Zifferblattgestalten mehr Zeit für die Positionierung von mehreren
Platten und eines Zifferblatts sowie für die Farbanpassung erforderlich, was
einen recht fähigen Arbeiter erfordert.
Außerdem kann beim Drucken auf dem Zifferblatt nicht einfach
eine Allzweck-Druckvorrichtung verwendet werden, sondern es ist eine kostenintensive
spezielle Maschine erforderlich, und eine Installationsstelle dieser speziellen
Maschine muss sichergestellt werden, so dass auch die Notwendigkeit für Maßnahmen
gegen Lärm und Staub während des Betriebs der Maschine entstehen. Außerdem
erfordert der Druckschritt die Verwendung einer Drucktinte, die ein organisches
Lösungsmittel und eine Reinigungslösung erfordert, so dass eine Umweltmaßnahme
sowie Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen erforderlich werden und die Gerätekosten
sich erhöhen.
Demzufolge ist die vorliegende Erfindung gemacht worden, um die obigen
Probleme zu lösen, und ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein neuartiges
Urmuster für eine Anzeigeplatte zu schaffen sowie Verfahren zum Herstellen
einer Anzeigeplatte und einer Anzeigevorrichtung, welche eine Anzeigeplatte mit
einem Oberflächenmuster mit einem erforderlichen Design schnell herstellen
können, sowie eine Anzeigevorrichtung mit der Anzeigeplatte als verschiedene
Anzeigeplatten wie beispielsweise ein Uhrenzifferblatt, welche dazu fähig sind,
den Anstieg der Herstellkosten durch eine einfache Arbeit zu unterdrücken,
und welche die Gerätekosten vermindern können.
Offenbarung der Erfindung
Um das Ziel zu erreichen, weist ein Urmuster für eine Anzeigeplatte
der vorliegenden Erfindung einen Stützbereich auf, der eine Positionierstruktur
aufweist, welche dazu ausgebildet ist, durch Eingriff mit einem anderen Element
positioniert zu werden; einen anzeigenplattenförmigen Bereich, der dazu ausgebildet
ist, eine vorbestimmte Lagebeziehung zu der Positionierstruktur zu haben, und der
die ebene Gestalt einer herzustellenden Anzeigeplatte hat; und einen Verbindungsbereich
zum Verbinden des anzeigeplattenförmigen Bereichs und des Stützbereichs,
welche integral vorgesehen sind, wobei eine Tintenaufnahmeschicht auf der Oberfläche
des anzeigeplattenförmigen Bereichs ausgebildet ist, um dadurch aufgenommene
Tintentröpfchen zu halten.
In der vorliegenden Erfindung werden der Stützbereich mit der
Positionierstruktur und der anzeigeplattenförmige Bereich, der an seiner Oberfläche
die Tintenaufnahmeschicht aufweist, durch den Verbindungsbereich verbunden, um ein
Tintenstrahlsystemdrucken zu ermöglichen, welche Tintentröpfchen hin zu
dem anzeigeplattenförmigen Bereich auf der Grundlage der Positionierstruktur
ausgestrahlt werden, und um die Abtrennung einer Anzeigeplatte durch Zerschneiden
des Verbindungsbereichs nach dem Drucken zu ermöglichen. Daher kann ein geeignetes
Druckmuster auf der Oberfläche der Anzeigeplatte ausgebildet werden, ohne eine
Platte zu verwenden, was die schnelle Herstellung der Anzeigeplatte ermöglicht,
während ein Anstieg der Herstellkosten unterdrückt wird, selbst unter
Bedingungen der Herstellung von kleinen Mengen und verschiedenen Typen. Durch Verwenden
des Anzeigeplatten-Urmusters kann ein Bedrucken und Zerschneiden des Verbindungsbereichs
durch ein kleines Allzweckgerät ausgeführt werden, ohne ein spezielles
großes Herstellgerät zu verwenden, und so kann die Anzeigeplatte in einer
geeigneten Stelle hergestellt werden, um dadurch die Anforderungen von Kunden schnell
und flexibel zu erfüllen.
In der vorliegenden Erfindung ist die Oberfläche des Verbindungsbereichs
vorzugsweise niedriger als die Oberfläche des anzeigeplattenförmigen Bereichs.
Da in der vorliegenden Erfindung die Oberfläche des Verbindungsbereichs
niedriger ist als die Oberfläche des anzeigeplattenförmigen Bereichs,
ist es möglich, eine Beschädigung wie beispielsweise einen Defekt, ein
Abschälen, ein Anschwellen in einem gedruckten Muster auf der Oberfläche
und einer unteren Schichtstruktur unterhalb des gedruckten Musters an der Kante
des anzeigeplattenförmigen Bereichs selbst durch Zerschneiden des Verbindungsbereichs
zu vermindern.
In der vorliegenden Erfindung ist die Tintenaufnahmeschicht vorzugsweise
nicht auf der Positionierstruktur ausgebildet.
Da in der vorliegenden Erfindung die Tintenaufnahmeschicht nicht auf
der Positionierstruktur ausgebildet ist, ist es möglich, die Möglichkeit
der Verschlechterung der Eingriffspräzision der Positionierstruktur aufgrund
der Dicke der Tintenaufnahmeschicht zu vermindern, um dadurch den anzeigeplattenförmigen
Bereich mit einer hohen Präzision zu positionieren.
In der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise eine Beschichtung auf
der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen Bereichs ausgebildet, und die
Tintenaufnahmeschicht ist auf der Oberfläche dieser Beschichtung ausgebildet,
wobei die Tintenaufnahmeschicht transparent oder semitransparent ist.
Da in der vorliegenden Erfindung die Tintenaufnahmeschicht auf der
Beschichtung ausgebildet ist und transparent oder semitransparent ist, sind der
Farbton, die Textur, etc. der Beschichtung durch die Tintenaufnahmeschicht hindurch
sichtbar, und so können der Farbton, die Textur, etc. des durch Anhaften von
Tintentröpfchen ausgebildeten gedruckten Musters in einem breiten Bereich gewählt
werden, um dadurch eine Variation des Erscheinungsbilds der Anzeigeplatte zu verbreitern
und die Ausdrucksstärke der Anzeigeplatte zu erhöhen. Die Oberfläche
der Beschichtung kann auch mit einem Farbton ausgebildet werden, der beispielsweise
zum Drucken einer weißen Farbe (ungemustert) geeignet ist, um die Farbgebungseigenschaften
des gedruckten Musters und die Reproduzierbarkeit des Farbtons zu verbessern, wodurch
der Farbton und das Muster mit der hohen Qualität ausgebildet werden können.
In der vorliegenden Erfindung weist die Positionierstruktur vorzugsweise
eine in dem Stützbereich ausgebildete Durchgangsöffnung auf.
In der vorliegenden Erfindung kann, da die Positionierstruktur eine
Durchgangsöffnung aufweist, die Positionierung einfach und mit hoher Präzision
mittels einfacher Positioniermittel wie beispielsweise eines Stifts erfolgen.
In der vorliegenden Erfindung weist, während die Tintenaufnahmeschicht
eine poröse Oberfläche aufweist, die Tintenaufnahmeschicht in manchen
Fällen ein Material mit einer guten Absorption für die Tintentröpfchen
auf.
Das Anzeigeplatten-Urmuster der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise
aus einem gestalteten Substrat ausgebildet.
Durch Verwenden dieses gestalteten Substrats, d.h. des Substrats mit
einer vorbestimmten äußeren Gestalt, kann ein gängiges Positionierspannfutter
oder eine Vorrichtung mit einer gängigen Struktur normalerweise verwendet werden,
und so kann der anzeigeplattenförmige Bereich einfach in dem Druckschritt und
dem Schritt des Zerschneidens des Verbindungsbereichs gehandhabt werden, um dadurch
die Herstellkosten zu senken.
Ein Verfahren zur Herstellung einer Anzeigeplatte der vorliegenden
Erfindung weist folgendes auf: Bearbeiten einer Urmusterplatte einschließlich
eines Stützbereichs mit einer Positionierstruktur, die dazu ausgebildet ist,
durch Eingriff mit einem anderen Element auf der Grundlage des Positionierbereichs
positioniert zu werden, um einen Bereich in Gestalt einer Anzeigeplatte zu bilden,
der die ebene Gestalt einer herzustellenden Anzeigeplatte hat, und einem Verbindungsbereich
zum Verbinden des Bereichs in Gestalt der Anzeigeplatte mit dem Stützbereich;
Ausbilden einer Tinte aufnehmenden Schicht auf der Oberfläche des Bereichs
in Gestalt der Anzeigeplatte; Ausstoßen und Anhaftenlassen von mehreren Tintentröpfchen
an der Tinte aufnehmenden Schicht auf der Grundlage der Positionierstruktur, um
ein Oberflächenmuster entsprechend einem gewünschten Bildmuster auszuformen;
und Zerschneiden des Verbindungsbereichs, um die Anzeigeplatte abzutrennen.
In der vorliegenden Erfindung ist die Tinte aufnehmende Schicht vorzugsweise
nicht auf der Positionierstruktur ausgebildet.
In der vorliegenden Erfindung ist die Oberfläche des Verbindungsbereichs
vorzugsweise niedriger als die Oberfläche des Bereichs in Gestalt der Anzeigeplatte.
In der vorliegenden Erfindung ist das Bildmuster vorzugsweise in einen
Computer eingegeben oder in einem Computer ausgebildet, so dass Ausgabedaten mit
einer Übereinstimmung zwischen elektronischen Daten entsprechend dem Bildmuster
und den Positionsdaten entsprechend dem Bereich in Gestalt der Anzeigeplatte ausgebildet
werden, um die Ausgabedaten von dem Computer an eine Tintenstrahldruckvorrichtung
zu übertragen, welche durch Ausstoßen der Tintentröpfchen ein vorbestimmtes
Muster drucken kann, und welche durch einen Eingriff mit der Positionierstruktur
eine Positionierung ausführen kann, so dass die Tintenstrahldruckvorrichtung
gemäß den Ausgabedaten angetrieben wird, um das Oberflächenmuster
auf dem Bereich in Gestalt der Anzeigeplatte auszubilden, wobei die Positionierstruktur
mit dem Positionierbereich im Eingriff ist.
In der vorliegenden Erfindung kann ein geeignetes Bildmuster gemäß
dem Wunsch eines Herstellers oder eines Kunden mittels der Tintenstrahldruckvorrichtung
auf dem anzeigeplattenförmigen Bereich gedruckt werden, ohne eine herkömmliche
Platte zu verwenden, wodurch ein Anstieg der Herstellkosten selbst bei der Produktion
von kleinen Mengen verhindert werden kann, und die Anzeigeplatte kann mit dem gewünschten
gedruckten Muster schnell hergestellt werden. Außerdem wird das gedruckte Muster
relativ zu dem anzeigeplattenförmigen Bereich durch Verwenden der von dem Computer
eingegebenen Positionsdaten positioniert, und so kann die Positionierung während
des Druckens einfach dadurch ausgeführt werden, dass lediglich die Positionierstruktur
mit dem Positionierbereich der Tintenstrahldruckvorrichtung in Eingriff gebracht
wird, um dadurch eine Komplexität der Arbeit zu vermeiden.
In der vorliegenden Erfindung werden Positions- und Gestaltdaten des
Bereichs in Gestalt der Anzeigeplatte vorzugsweise in den Computer eingegeben oder
in dem Computer ausgebildet, so dass das Bildmuster einer Anzeigeplattengestalt
überlagert wird, welche auf der Grundlage der Positions- und Gestaltdaten angezeigt
wird, um die Positionsdaten in Übereinstimmung mit den elektronischen Daten
entsprechend dem Bildmuster auszubilden.
In der vorliegenden Erfindung können die Positionsdaten des Bildmusters
ausgebildet werden durch Überlagern des gewünschten Bildmusters auf den
Positions- und Gestaltdaten, und so kann das gedruckte Muster entsprechend dem Bildmuster
in der gewünschten Größe bei der gewünschten Position gemäß
dem Wunsch des Arbeiters in dem manuellen Verfahren zum Überlagern beider Muster
ausgebildet werden und in der gewünschten Größe an der gewünschten
Position ausgebildet werden, die zuvor unter vorbestimmten Bedingungen eingestellt
worden ist, in dem automatischen Verfahren zum Überlagern beider Muster. Außerdem
kann das Drucken ausgeführt werden, nachdem der überlagerte Zustand erkannt
worden ist, und so kann der fertig gestellte Zustand zuvor geschätzt werden,
um dadurch eine Anzeigeplatte gemäß den Anforderungen herzustellen.
In der vorliegenden Erfindung werden eine erste und eine zweite Bildkomponente,
welche separat beschafft oder ausgebildet werden, vorzugsweise
mittels des Computers überlagert und synthetisiert, um das Bildmuster zu bilden.
Da in der vorliegenden Erfindung ein ursprüngliches Bildmuster
des gedruckten Musters der Anzeigeplatte durch Überlagern und Synthetisieren
der beiden Bildkomponenten mit dem Computer ausgebildet wird, kann zumindest ein
gestaltetes Muster auf irgendeinem anderen gewünschten Muster überlagert
werden, um das gedruckte der Anzeigeplatte einfach zu bearbeiten. Beispielsweise
wird beim Herstellen eines Zifferblatts für eine Uhr als der Anzeigeplatte
ein funktionales Muster mit numerischen Zeichen für die Zeitanzeige, weiteren
Buchstaben, Skalen, Logos, etc. zuvor als das gestaltete Muster gewählt, und
ein dekoratives Muster mit einem Bild oder dergleichen als irgendein gewünschtes
Muster wird auf dem gestalteten Muster überlagert, so dass das gedruckte Muster
des Zifferblatts durch einen einfachen Vorgang ausgebildet werden kann.
In der vorliegenden Erfindung werden vorzugsweise die Positions- und
Gestaltdaten des Bereichs in Gestalt der Anzeigeplatte in den Computer eingegeben
oder in dem Computer ausgebildet und die erste und die zweite Bildkomponente der
Anzeigeplattengestalt überlagert und mit dieser synthetisiert werden, welche
auf der Grundlage der Positions- und Gestaltdaten ausgebildet worden ist, um das
Bildmuster und die Positionsdaten in Übereinstimmung mit den elektronischen
Daten entsprechend dem Bildmuster zu bilden.
Ein Verfahren zur Herstellung einer Anzeigevorrichtung der vorliegenden
Erfindung weist folgendes auf: Ausbilden einer Anzeigeplatte durch das Verfahren
zum Herstellen einer Anzeigeplatte; und Einbauen der Anzeigeplatte in eine Vorrichtung.
In diesem Fall werden vorzugsweise die Schritte für das Ausbilden
der Tintenaufnahmeschicht auf der Urmusterplatte in einem Ort der Herstellung wie
beispielsweise einer Fabrik ausgeführt, und die Urmusterplatte wird zu einer
Verkaufsbasis wie beispielsweise einem Verkaufscenter oder einem Ladengeschäft
befördert, so dass das Bildmuster in dieser Verkaufsbasis ausgebildet oder
ausgewählt wird, und auch das Drucken geschieht in der Verkaufsbasis.
Ein Anzeigeplatten-Urmuster der vorliegenden Erfindung hat den oben
beschriebenen Aufbau und wird als Zifferblatt einer Uhr verwendet.
Ein Anzeigeplatten-Urmuster der vorliegenden Erfindung hat den oben
beschriebenen Aufbau und wird als Datumsanzeige einer Uhr verwendet.
Ein Anzeigeplatten-Urmuster der vorliegenden Erfindung hat den oben
beschriebenen Aufbau und wird als Wochentagsanzeige einer Uhr verwendet.
In der vorliegenden Erfindung wird das Uhrenzifferblatt, die Datumsanzeige,
die die Anzeige von Daten durch ein auf dem Zifferblatt vorgesehenes Fenster hindurch
ermöglicht, oder die Wochentagsanzeige, die die Anzeige des Wochentags durch
das auf dem Zifferblatt vorgesehene Fenster hindurch ermöglicht, ausgebildet
durch Verwenden des Anzeigeplatten-Urmusters mit dem obigen Aufbau, um das Ausbilden
eines geeigneten gedruckten Musters auf der Oberfläche der Uhrenanzeigeplatte
zu ermöglichen, ohne eine herkömmliche Platte zu verwenden, wodurch das
Uhrenzifferblatt, die Datumsanzeige einer Uhr oder die Wochentagsanzeige einer Uhr
einfach und schnell hergestellt werden kann, während die Herstellkosten niedrig
gehalten werden, selbst bei der Herstellung von kleinen Mengen und verschiedenen
Typen.
[Kurze Beschreibung der Zeichnungen]
Die 1(a) bis (d) sind Ansichten eines Anzeigeplatten-Urmusters
und eines Zustands, in welchem ein Tintenstrahldruck auf dem Anzeigeplatten-Urmuster
ausgeführt wird, wobei die Schritte eines Verfahrens zur Herstellung eines
Anzeigeplatten-Urmusters gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht werden.
Die 2(a) bis (d) sind Schnittansichten eines Anzeigeplatten-Urmusters
sowie eines Zustands, in welchem ein Tintenstrahldruck auf dem Anzeigeplatten-Urmuster
ausgeführt wird, wobei die Schritte des Verfahrens zur Herstellung eines Anzeigeplatten-Urmusters
gemäß der gleichen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht
werden.
3 ist ein schematisches Blockdiagramm, das die schematische
Struktur einer Druckvorrichtung zum Tintenstrahldrucken veranschaulicht.
Die 4(a) und (b) sind schematische Blockdiagramme,
die die Komponenten als Beispiele zur Herstellung einer Armbanduhr unter Verwendung
des Anzeigeplatten-Urmusters der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
veranschaulichen.
5 ist eine schematische Zeichnung, die schematisch
einen Bearbeitungsbildschirm im Bearbeitungsschritt 1 zum Ausbilden von Druckdaten
gemäß der Ausführungsform zeigt.
6 ist eine schematische Zeichnung, die schematisch
einen Bearbeitungsbildschirm im Bearbeitungsschritt 2 zum Ausbilden von Druckdaten
gemäß der Ausführungsform zeigt.
7 ist eine schematische Zeichnung, die schematisch
einen Bearbeitungsbildschirm im Bearbeitungsschritt 3 zum Ausbilden von Druckdaten
gemäß der Ausführungsform zeigt.
[Beste Art und Weise zum Ausführen der Erfindung]
Ein Anzeigeplatten-Urmuster, ein Verfahren zur Herstellung einer Anzeigeplatte
sowie ein Verfahren zur Herstellung einer Anzeigevorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden im Detail mit Bezug auf die
begleitenden Zeichnungen beschrieben.
Die 1(a), (b) und (c) sind Zeichnungen, die die Schritte
zur Herstellung eines Anzeigeplatten-Urmusters gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulichen, 1(d) ist eine Zeichnung,
die den Zustand zeigt, in welchem ein Druck auf dem Anzeigeplatten-Urmuster für
ein Uhrenzifferblatt ausgeführt wird, und die 2(a) bis (d)
sind Schnittansichten, die die Schritte entsprechend den 1(a) bis
(d) veranschaulichen.
Wie es in den 1(a) und 2(a) dargestellt
ist, werden Positionierpilotlöcher 11 an vorbestimmten Positionen
ausgebildet, vorzugsweise in dem äußeren Bereich eines gestalteten Substrats
10. Das gestaltete Substrat 10 kann durch Verwenden jedes gewünschten
Materials ausgebildet werden, beispielsweise verschiedene Metallplatten aus Aluminium,
rostfreiem Stahl, Messing, Nickel, Silber und dergleichen, Hartplastikplatten, Keramikplatten.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, ist die ebene Gestalt des gestalteten Substrats
10 vorzugsweise eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt, um die Handhabungseigenschaft
und Positioniereigenschaft zu verbessern. Beispielsweise hat das Substrat im Allgemeinen
eine 40 mm-Quadratgestalt mit einer Dicke von ungefähr 0,35 mm. Die Pilotlöcher
11 bilden eines Positionierstruktur zum Positionieren des gestalteten Substrats
10 und weisen vorzugsweise mehrere Löcher auf. In dieser Ausführungsform
sind zwei Pilotlöcher 11 an den diagonalen Positionen im Randbereich
des gestalteten Substrats 10 ausgebildet. Die Pilotlöcher
11 werden einfach durch beispielsweise Pressstanzen ausgebildet.
In diesem Zustand werden, wie in 2(b) dargestellt,
in manchen Fällen Stützschenkel 15 an dem mittleren Bereich der
Rückseite des gestalteten Substrats 10 angebracht, so dass sie von
dort hervorstehen, um ein Uhrenzifferblatt an der Grundplatte eines Uhrwerks zu
fixieren, welche später beschrieben wird. Die Stützschenkel
15 werden in Anbringöffnungen eingesetzt, die in den Zeichnungen nicht
dargestellt sind und auf der Grundlage der Ausbildepositionen der Pilotlöcher
11 ausgebildet sind, und so fixiert, dass sie von der Rückseite des
gestalteten Substrats 10 hervorstehen, und zwar durch ein Verfahren wie
beispielsweise Punktschweißen. In einem Fall, in welchem eine andere Eingriffsstruktur
zum Fixieren des Uhrenzifferblatts, das unten beschrieben ist, an dem Uhrwerk vorgesehen
wird (beispielsweise wenn eine Klebeschicht auf der Rückseite vorgesehen ist),
brauchen die Stützschenkel 15 nicht vorgesehen zu werden.
Es werden dann an dem gestalteten Substrat 10 auf der Grundlage
der Ausbildepositionen der Pilotlöcher 11 vorbestimmte Vorgänge
ausgeführt. Einer dieser Vorgänge weist das Ausbilden von Kreisbogenschlitzen
10a und 10b im mittleren Bereich des gestalteten Substrats
10 auf, um einen anzeigeplattenförmigen Bereich 12 entsprechend
der ebenen Gestalt des Uhrenzifferblatts zu bilden, wie in 1(b)
dargestellt. Dieser anzeigeplattenförmige Bereich 12 wird mit einem
Stützbereich 13 einschließlich der Pilotlöcher
11 durch Verbindungsstangen 14 verbunden, die als Verbindungsbereiche
dienen. In dieser Ausführungsform sind, um den anzeigeplattenförmigen
Plattenbereich 12 und den Stützbereich 13 sicher zu verbinden,
um einen integralen Zustand zu halten, vorzugsweise mehrere dieser Verbindungsstangen
14 durch Ausbilden von mehreren Kreisbogenschlitzen in dem gestalteten
Substrat 10 vorgesehen. In dem in den Zeichnungen dargestellten Beispiel
sind die Kreisbogenschlitze 10a und 10b so ausgebildet, dass sie
einen Mittelwinkel von ungefähr 180 Grad haben, und zwei dieser Verbindungsstangen
14 sind demzufolge an diagonalen Positionen am äußeren Bereich
des anzeigeplattenförmigen Bereichs 12 vorgesehen.
Die Verbindungsstangen 14 werden dann einer Oberflächenbearbeitung
wie beispielsweise einem Schneidvorgang oder dergleichen unterzogen, so dass ihre
Oberflächenpositionen niedriger sind als die Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12, und zwar um eine Stufe, wie es in 2(b) dargestellt
ist. Dieser Vorgang wird auch auf der Grundlage der Ausbildepositionen der Pilotlöcher
11 ausgeführt. In dem in den Zeichnungen dargestellten Beispiel sind
Stufen zwischen den Oberflächen der Verbindungsstangen 14 und den
Oberflächen des anzeigeplattenförmigen Bereichs 12 und des Stützbereichs
13 vorgesehen.
Dann wird, um den Korrosionswiderstand oder das Erscheinungsbild des
Uhrenzifferblatts zu verbessern, eine Beschichtung 16 auf der Oberfläche
des gestalteten Substrats 10 durch Plattieren oder Beschichten ausgebildet.
Beispielsweise wird als diese Beschichtung 16 eine plattierte Antikorrosionsschicht
(beispielsweise stromloses Plattieren oder Elektroplattieren mit Ni-P) so ausgebildet,
dass eine Dicke von 1 &mgr;m hat, und zwar auf der Oberfläche des gestalteten
Substrats 10, und dann wird eine dekorative plattierte Schicht (beispielsweise
stromloses Plattieren oder Elektroplattieren mit Silber) auf der Antikorrosionsschicht
ausgebildet, und ein transparentes Beschichtungsmaterial wie beispielsweise ein
klarer Acryllack wird aufgebracht, um eine transparente Beschichtung (zum Schützen
der dekorativen plattierten Schicht) zu bilden. Alternativ kann als die Beschichtung
16 die plattierte Antikorrosionsschicht gemäß den Anforderungen
ausgebildet werden, und dann kann ein melaninweißes Acryl-Beschichtungsmaterial
aufgebracht werden, um eine weiße Beschichtung zu bilden. Durch Ausbilden der
weißen Beschichtung kann eine Basis für den Tintenstrahldruck, der später
beschrieben werden wird, weiß gemacht werden, und ein Farbton mit einer guten
Druckbarkeit kann erzielt werden. In jedem Fall braucht, wo das gestaltete Substrat
10 ein Antikorrosionsmaterial aufweist (Aluminium, rostfreier Stahl oder
dergleichen), die plattierte Antikorrosionsschicht nicht vorgesehen zu werden, und
eine geeignete Grundschicht kann zum Verbessern der Anhaftung (oder des Abschälwiderstands)
der Beschichtung 16 an dem gestalteten Substrat 10 ausgebildet
werden.
Es wird dann eine in den 1(c) und 2(c)
dargestellte Tintenaufnahmeschicht 17 auf der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 ausgebildet. 1(c) zeigt die Ausbilderegion
der Tintenaufnahmeschicht 17 durch Schattieren. Als diese Tintenaufnahmeschicht
17 kann eine poröse Schicht oder eine wasserabsorbierende Schicht
mit einer anorganischen Verbindung oder einer organischen Verbindung verwendet werden.
Beispielsweise wird eine metallorganische Verbindung wie beispielsweise
Tetraethylsilikat, Triisopropoxyaluminium in Wasser oder alkoholhaltigem Wasser
gelöst, um eine Sollösung zu bilden, und zwar durch Hydrolyse, und die
so gebildete Sollösung wird auf der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 aufgebracht, getrocknet und dann gebrannt, um die Tintenaufnahmeschicht
17 mit einer porösen Oberfläche auszubilden. In diesem Fall können
durch Hinzufügen eines feinen Oxidpulvers aus Siliziumoxid oder dergleichen
zu der Sollösung effizient Poren in der porösen Oberfläche ausgebildet
werden.
Alternativ werden anorganische Partikel in einer Lösung dispergiert,
die durch Lösen eines wasserlöslichen Polymers in Wasser oder alkoholhaltigem
Wasser ausgebildet wird, um eine Suspension zu bilden, und die so geformte Suspension
wird aufgebracht und dann getrocknet, um die Tintenaufnahmeschicht 17 zu
bilden. In diesem Fall kann als das wasserlösliche Polymer Stärke, Gelatine,
Gummi Arabicum, Natriumalginat, Carboxymethylzellulose, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrolidon,
Natriumpolyacrylat, Polyacrylamid, Polyurethan, Polyester, Polyvinylacetal oder
dergleichen verwendet werden. Als die anorganischen Partikel können Silica,
Calciumsulfat, Ton, Kieselgur, Calciumkarbonat, Bariumsulfat, Titanoxid, Zinkoxid,
Titanweiß, Aluminiumsilikat, Magnesiumsilikat, Magnesiumhydroxid, Lithopon,
Alumina, Zeolit, Kolloid-Kieselerde, Kolloid-Alumina oder dergleichen verwendet
werden.
In einem Fall, in welchem die oben beschriebene Beschichtung
16 nicht ausgebildet wird, kann die Oberfläche des gestalteten Substrats
10 durch Oberflächenbehandlung mit einer geeigneten chemischen Lösung
oder durch elektrolytische Einwirkung porös gemacht werden, oder in einem Fall,
in welchem die Beschichtung 16 ausgebildet wird, kann die Beschichtung
16 durch die gleiche Behandlung porös gemacht werden. Die Oberfläche
eines Aluminiumsubstrats kann durch jedes von verschiedenen Verfahren unter Verwendung
eines Elektrolyts porös gemacht werden. Beispielsweise kann das Substrat in
einer Schwefelsäurelösung unter Verwendung einer Platinelektrode als Gegenelektrode
elektrolysiert werden, um eine feine poröse Oberfläche zu erzielen. In
diesem Fall wird die Tintenaufnahmeschicht 17 als Oberflächenschicht
des gestalteten Substrats 10 oder der Beschichtung 16 ausgebildet.
In dieser Ausführungsform wird die Tintenaufnahmeschicht
17 exklusiv nur auf der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 ausgebildet. Daher ist es möglich, zu verhindern, dass
sich die Abmaße der in dem Stützbereich 13 ausgebildeten Pilotlöcher
11 durch Anhaften der Tintenaufnahmeschicht 17 verändern
oder durch eine Oberflächenbehandlung zum Ausbilden der Tintenaufnahmeschicht
17, um dadurch eine Verschlechterung der Genauigkeit der Positionierung
durch die Pilotlöcher 11 zu vermeiden. Dies beruht auf der Tatsache,
dass durch Ausbilden der Tintenaufnahmeschicht 17 durch Beschichten die
Tintenaufnahmeschicht 17 im Allgemeinen bis auf eine Dicke von ungefähr
70 bis 80 &mgr;m aufgebracht wird, um so die Gestaltpräzision der Pilotlöcher
11 signifikant zu beeinträchtigen, wenn die Tintenaufnahmeschicht
17 auch bei den Öffnungskanten der Pilotlöcher 11 ausgebildet
würde. Obwohl in der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform
die Tintenaufnahmeschicht 17 exklusiv nur auf der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 ausgebildet wird, kann die Tintenaufnahmeschicht
17 überall abgesehen von der Umgebung (den Öffnungskanten) in
dem Stützbereich 13 ausgebildet werden, d.h. auf den Bereichen der
Oberflächen des anzeigeplattenförmigen Bereichs 12, der Verbindungsstangen
14 und des Stützbereichs 13 abgesehen von den Öffnungskanten
der Pilotlöcher 11. Als das Verfahren zum teilweisen Ausbilden der
Tintenaufnahmeschicht 17, wie oben beschrieben, kann ein Siebdrucken verwendet
werden.
Da die Tintenaufnahmeschicht 17 als transparenter oder halbtransparenter
Film ausgebildet werden kann, kann die unterhalb der Tintenaufnahmeschicht
17 ausgebildete Beschichtung 16 als Farbtonbasis
zum Tintenstrahldrucken verwendet werden, was weiter unten beschrieben werden wird.
Als Material zum Ausbilden des transparenten oder semitransparenten Films (der Tintenaufnahmeschicht
17) wird beispielsweise eine wässrige Lösung aus Natriumpolyacrylat,
in welchem Magnesiumsilikat dispergiert ist, eine durch Hinzufügen von Polyvinylalkohol
und Wasser zu einem Alumina-Sol ausgebildete Beschichtungslösung, oder dergleichen
verwendet werden. In diesem Fall wird die Beschichtung 16 so ausgebildet,
dass sie eine weiße Oberfläche hat, so dass der gleiche gute Farbton erzielt
werden kann, wie er durch ein Tintenstrahldrucken auf weißem Papier erzielt
wird, wie es unten beschrieben ist.
Das Anzeigeplatten-Urmuster (das gestaltete Substrat 10),
das in den 1(c) und 2(c) dargestellt ist, das
wie oben beschrieben ausgebildet worden ist, weist die Pilotlöcher
11 auf, die als die Positionierstruktur zum Positionieren der Urmusterplatte
selbst dienen, und den anzeigeplattenförmigen Bereich 12, der an der
vorbestimmten Position auf der Grundlage der Pilotlöcher 11 ausgebildet
ist, und außerdem die auf der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 ausgebildete Tintenaufnahmeschicht 17. Die Pilotlöcher
11 erleichtern die Positionierung des gestalteten Substrats 10
und des anzeigeplattenförmigen Bereichs 12, und die Anwesenheit der
Tintenaufnahmeschicht 17 ermöglicht ein geeignetes Drucksystem (im
Folgenden einfach als Tintenstrahldrucken bezeichnet), bei welchem wie beim Drucken
auf der Oberfläche der Tintenaufnahmeschicht 17 durch Verwenden eines
Tintenstrahldruckers Tintentröpfchen ausgestrahlt werden, um ein Muster zu
bilden. Die 1(d) und 2(d) zeigen den Zustand,
in welchem eine gedruckte Schicht 18 auf der Oberfläche der Tintenaufnahmeschicht
17 durch das Tintenstrahldrucken ausgebildet worden ist. Die gedruckte
Schicht 18 kann auf einem Bereich der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 ausgebildet werden, über deren gesamte Oberfläche
hinweg, oder so, dass sie sich von der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 zu den Oberflächen der Verbindungsstangen 14
und des Stützbereichs 13 erstreckt. Nach dem Tintenstrahldrucken werden
die Verbindungsstangen 14 mittels eines einfachen Werkzeugs wie beispielsweise
eines Kneifers oder dergleichen durchgeschnitten, um den anzeigeplattenförmigen
Bereich 12 von dem Stützbereich 13 zu trennen.
3 ist eine Zeichnung, die schematisch die schematische
Struktur einer Tintenstrahlsystemdruckvorrichtung 30 wie beispielsweise
eines Tintenstrahldruckers zeigt. Bei der Verwendung der Druckvorrichtung
30 wird ein Positionierspannfutter 32 an einem Bogen
31 fixiert, der beispielsweise ein vorbestimmtes Papier aufweist, und zwar
durch ein Verbindungsverfahren oder dergleichen, und an dem Positionierspannfutter
32 vorgesehene Positionierstifte 32a werden in die Pilotlöcher
11 eingesetzt, um das gestaltete Substrat 10 an dem Positionierspannfutter
32 zu positionieren. Die Druckvorrichtung 30 weist außerdem
einen Zuführmechanismus 33 mit Zuführwalzen zum Zuführen
des Bogens 31 in der Richtung des Pfeils F auf. Andererseits ist ein Tintenstrahlkopf
34, der durch einen Kopfantriebsmechanismus 35 in der Richtung
eines Pfeils G bewegt werden kann, oberhalb des Zuführmechanismus
33 angeordnet. Der Tintenstrahlkopf 34 ist ein bekannter, in welchem
das Volumen einer in der Zeichnung nicht dargestellten Tintenkammer, die in dem
Tintenstrahlkopf 34 vorgesehen ist, beispielsweise durch Verformung eines
elektrisch angetriebenen Piezoelements vermindert wird, um einen Teil der der Tintenkammer
zugeleiteten Tinte als Tintentröpfchen durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte
Ausgabedüse auszustrahlen. Zumindest eine dieser Tintenkammern und die den
Kammern entsprechenden Ausgabedüsen sind vorgesehen, und insbesondere beim
Farbdruck werden verschiedene Tinten (beispielsweise Cyan, Magenta, gelb und schwarz)
mit Farbtönen den jeweiligen Tintenkammern zugeleitet, so dass Tintentröpfchen
mit einem gewünschten Farbton geeignet aus der entsprechenden Düse gemäß
dem Druckmuster ausgegeben werden können.
In dem in 3 dargestellten Fall wird im
Tintenstrahldruckvorgang die Druckposition durch Erfassen der Position des Bogens
31 durch einen optischen Sensor der Druckvorrichtung 30 eingestellt,
der in der Zeichnung nicht dargestellt ist, so dass der Zuführmechanismus
33 und der Kopfantriebsmechanismus 35 gemäß der Druckposition
betrieben werden, um Tintentröpfchen hin zu der Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 auszugeben. Dabei ist das gestaltete Substrat 10 relativ
zu dem Positionierspannfutter 32 durch den Eingriff zwischen den Pilotlöchern
11 und den Positionierstiften 32a positioniert. Da das Positionierspannfutter
32 an der vorbestimmten Position relativ zu dem Bogen 31 fixiert
ist, wird der Tintenstrahldruckvorgang ausgeführt, während der anzeigeplattenförmige
Bereich 12 indirekt durch das Positionierspannfutter 32 und den
Bogen 31 positioniert ist. In diesem Fall können die Positionen der
Pilotlöcher 11 des gestalteten Substrats 10 durch Erkennen
eines Bilds erfasst werden, das einer Bildeinrichtung wie beispielsweise einer CCD-Kamera
eingegeben wird, so dass der Zuführmechanismus 33 und der Kopfantriebsmechanismus
35 der Druckvorrichtung 30 gemäß den Daten über
die Position angetrieben werden.
Obwohl bei dem Tintenstrahldruckvorgang als Tinte eine Tinte verwendet
werden kann, in welcher irgendeiner von verschiedenen bekannten Farbstoffen oder
Pigmenten dispergiert ist, wird als Tinte für das Uhrenzifferblatt oder andere
Zifferblätter vorzugsweise eine Tinte verwendet, in welcher ein Pigment dispergiert
ist zum Verbessern der Farbgebungseigenschaften und des Lichtwiderstands
eines Druckmusters. Es gibt verschiedene anorganische Pigmente, organische Pigmente,
etc.. Beispiele von anorganischen Pigmenten beinhalten Titanoxid, Eisenoxid und
Karbonschwarz. Beispiele von organischen Pigmenten beinhalten Azopigmente (Azo-Beizenfarbstoff
("azo lake"), unlösliche Azopigmente, kondensierte Azopigmente, Chelat-Azopigmente
und dergleichen), polizyklische Pigmente (beispielsweise Phthalocyaninpigmente,
Perylenpigmente, Anthraquinonpigmente, Quinacridonpigmente, Dioxaninpigmente, Thioindigopigmente,
Isoindolinonpigmente, Quinofuranpigmente), Farbstoff-Chelate (beispielsweise basische
Farbstoff-Chelate und saure Farbstoff-Chelate), Nitropigmente, Nitrosopigmente,
Anilinschwarz und dergleichen.
Irgendeines der obigen Pigmente wird vorzugsweise als eine pigmentdispergierte
Lösung der Tinte hinzugefügt, wobei die dispergierte Lösung durch
Dispergieren in einem wässrigen Medium unter Verwendung eines Dispergiermittels
oder oberflächenaktiven Mittels erhalten wird. Als bevorzugtes Beispiel dieses
Dispergiermittels kann ein herkömmliches Dispergiermittel verwendet werden,
der zum Vorbereiten einer pigmentdispergierten Lösung verwendet wird, beispielsweise
ein Polymerdispergiermittel. Die Menge des der Tinte hinzugefügten Pigments
beträgt vorzugsweise ungefähr 0,5 Gewichts-% bis 25 Gewichts-% und noch
besser vorzugsweise 2 bis 15 Gewichts-%. Eine Pigmenttintenzusammensetzung kann
im Allgemeinen produziert werden durch Hinzufügen von vorbestimmten Mengen
eines Pigments, des Dispergiermittels, eines Lösungsmittels zum Aufbringen
einer Befeuchtungsfunktion, und Mischen der entstandenen Mischung durch eine Dispergiermaschine
wie beispielsweise eine Kugelmühle.
Die oben beschriebene Tinte, die das Pigment beinhaltet, wird auf
die Oberfläche der Tintenaufnahmeschicht 17 durch das Tintenstrahldrucken
gedruckt, um die Tintentröpfchen sicher an den Haftepositionen zu halten, um
dadurch exzellente Tintenfixiereigenschaften zu erzielen (Widerstand gegen ein Verschwimmen
der Farben und ein Abtrennen der Tinte), ohne die Farbe des Pigments zu verschlechtern.
Es ist so möglich, ein gutes Oberflächenmuster auszubilden und einen ausreichenden
Lichtwiderstand zu erzielen als ein Zifferblatt wie beispielsweise ein Uhrenzifferblatt.
Nach dem Tintenstrahldrucken wird die bedruckte Oberfläche des
anzeigeplattenförmigen Bereichs 12 vorzugsweise mit einem Schutzfilm
beschichtet, der lichtdurchlässig ist. Der Schutzfilm kann ein Film sein, der
durch Aufbringen einer Klarlackschicht oder dergleichen auf dem anzeigeplattenförmigen
Bereich 12 erzielt wird, oder ein lichtdurchlässiger Film, der zuvor
ausgebildet worden ist und an der bedruckten Oberfläche anhaften gelassen wird.
Der Schutzfilm braucht auch nicht vollständig transparent zu sein, und wie
eine semitransparente Platte oder eine Streuplatte kann der Schutzfilm einer sein,
der die Funktion spielt, den Durchtritt von Licht teilweise zu behindern. Als ein
transparentes Beschichtungsmaterial zum Ausbilden des Schutzfilms kann ein Acryl-Klarlack
oder ein Zelluloseklarlack oder dergleichen verwendet werden. Da der Schutzfilm
die Abdichtungseigenschaften für die gedruckte Oberfläche verbessern kann,
können eine Beeinträchtigung, Entfärbung, Feuchtigkeitsabsorption,
etc. der gedruckten Oberfläche und einer unteren Schicht verhindert werden.
Die Oberfläche des anzeigeplattenförmigen Bereichs
12 kann außerdem einer zusätzlichen Oberflächenbehandlung
für eine Anzeige oder Dekoration unterworfen werden, und zwar vor oder nach
dem oben beschriebenen Schritt des Ausbildens der gedruckten Schicht 18.
Bei einer solchen Oberflächenbehandlung wird in manchen Fällen ein Element
mit Anzeigeskalen, numerischen Zeichen, Buchstaben, und anderen Mustern, oder ein
dekoratives Element durch Ankleben, Anschweißen oder dergleichen fixiert. Beispielsweise
wird ein Element, das einen Leiter aufweist, in einem vorbestimmten ebenen Muster
durch Elektroabscheidung ausgebildet, und an einem Stützbogen gehalten, so
dass das Element auf die Oberfläche des anzeigeplattenförmigen Bereichs
von diesem Stützbogen aus übertragen werden kann.
Außerdem ist eine Klebeschicht vorzugsweise auf der Rückseite
des anzeigeplattenförmigen Bereichs 12 ausgebildet, um den anzeigeplattenförmigen
Bereich 12 an einem anderen Element anzukleben (beispielsweise einem Uhrwerk
einer Uhr), und die Klebeschicht ist vorzugsweise mit einem Trennbogen bedeckt.
In diesem Fall wird der Trennbogen von dem hergestellten Zifferblatt getrennt, so
dass es einfach an einem anderen Element angeklebt werden kann. Die Klebeschicht
kann durch Verwenden eines bekannten druckempfindlichen Klebstoffs ausgebildet werden.
Anschließend wird das oben beschriebene Tintenstrahldrucken durchgeführt,
und der anzeigeplattenförmige Plattenbereich 12, auf welchem der Schutzfilm
gemäß den Anforderungen ausgebildet worden ist, wird von dem Stützbereich
13 durch Zerschneiden der Verbindungsstangen 14 getrennt, um ein
Uhrenzifferblatt zu erhalten. Die Verbindungsstangen 14 können einfach
durch Verwenden eines Werkzeugs wie beispielsweise eines Kneifers zerschnitten werden.
Da die Verbindungsstangen 14 so ausgebildet sind, dass ihre
Oberflächen niedriger sind als die Oberfläche des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12, wird keine geschnittene Oberfläche
auf der Oberflächenseite an der Kante des anzeigeplattenförmigen Bereichs
12 ausgebildet, um dadurch eine Schneidbeschädigung (Abplatzen, Sprungbildung,
Anschwellen, Abschwellen oder dergleichen) an dem oberflächenseitigen Bereich
an der Kante des anzeigeplattenförmigen Bereichs 12 zu verhindern
und die Rohmaterialtextur (dem freiliegenden Bereich des Rohmaterials, das das gestaltete
Substrat 10 bildet) des anzeigeplattenförmigen Bereichs
12 zu verstecken, die in der Schnittfläche erscheint. In diesem Fall
kann, da die Oberflächen der Verbindungsstangen 14 niedriger sind
als die Oberfläche des anzeigeplattenförmigen Bereichs 12, die
Beschichtung 16, die Tintenaufnahmeschicht 17 oder die gedruckte
Schicht 18 so ausgebildet werden, dass die äußere Kantenseite
des anzeigeplattenförmigen Bereichs 12 selbst bei der Kante des anzeigeplattenförmigen
Bereichs 12 beschichtet wird, die mit den Verbindungsstangen
14 verbunden wird, wie in 2 dargestellt. In
diesem Fall kann das Rohmaterial des gestalteten Substrats 10 bei der Kante
des Uhrenzifferblatts nach dem Abtrennen versteckt werden.
Obwohl in der obigen Ausführungsform die Verbindungsstangen
14 an den beiden diagonalen Positionen am äußeren Bereich des
anzeigeplattenförmigen Bereichs 12 ausgebildet sind, können die
Verbindungsstangen 14 auch an drei oder mehr geeigneten Positionen ausgebildet
werden. Indem die Verbindungsstangen 14 an mehreren Positionen ausgebildet
werden, kann der anzeigeplattenförmige Bereich 12 stabil mit dem Stützbereich
13 verbunden werden.
Es wird nun das Verfahren zur Herstellung einer Anzeigevorrichtung
(beispielsweise einer Uhr (Armbanduhr)) einschließlich des Zifferblatts durch
Verwenden des Anzeigeplatten-Urmusters (des gestalteten Substrats 10) im
Detail beschrieben. Dieses Herstellverfahren weist das Tintenstrahldrucken auf dem
anzeigeplattenförmigen Bereich 12 des Anzeigeplatten-Urmusters auf,
das Zerschneiden der Verbindungsstangen 14, um das Zifferblatt abzutrennen,
und dann das Einbauen des Zifferblatts in eine Anzeigeeinrichtung, um die Anzeigevorrichtung
fertigzustellen.
Gemäß einer Ausführungsform weist das Herstellverfahren
das Ausbilden des Anzeigeplatten-Urmusters am Ort der Herstellung auf, das Bewegen
des Anzeigeplatten-Urmusters zu einer Verkaufsstelle zusammen mit der Anzeigevorrichtung,
bevor das Zifferblatt eingebaut wird, oder Komponenten der Anzeigevorrichtung, das
geeignete Tintenstrahldrucken auf dem anzeigeplattenförmigen Bereich
12 an der Verkaufsstelle gemäß den Anforderungen des Kunden,
das Abtrennen des Zifferblatts an der Verkaufsstelle, und das Einbauen des Zifferblatts
in die Anzeigevorrichtung (oder das Montieren der Anzeigevorrichtung unter Verwendung
des Zifferblatts und weiterer Komponenten). In diesem Fall wird nur das Anzeigeplatten-Urmuster
in dem Ort der Herstellung hergestellt (einer Fabrik oder dergleichen), und ein
geeignetes Muster kann auf dem anzeigeplattenförmigen Bereich 12 in
der Verkaufsstelle ausgebildet werden (einem Geschäftspunkt, Ladengeschäft
oder dergleichen) gemäß den Anforderungen des Kunden, um die Anzeigevorrichtung
an der Verkaufsstelle fertig zu stellen. Daher ist es möglich, die Anforderungen
des Kunden schnell zu erfüllen und einen Anstieg der Herstellkosten selbst
bei der Herstellung von kleinen Mengen und verschiedenen Typen zu unterdrücken.
In diesem Fall kann, wenn Daten über die Positionsbeziehung zwischen
der Positionierstruktur wie beispielsweise den Pilotlöchern 11 und
dem anzeigeplattenförmigen Bereich 12 von dem Ort der Herstellung
aus eingegeben werden, das Drucken an der Verkaufsstelle ausgeführt werden,
während der anzeigeplattenförmige Bereich durch die Positionierstruktur
auf der Grundlage dieser Lagebeziehungsdaten positioniert wird. Selbst wenn die
Größe und Gestalt des Zifferblatts sich verändern, oder viele Arten
von Größen und Gestalten von Zifferblättern vorliegen, kann daher
eine komplizierte Berechnung zum Positionieren und eine komplizierte Positionierung
vermieden werden. In diesem Fall wird die äußere Gestalt (d.h. die äußere
Gestalt des gestalteten Substrats 10) des Anzeigeplatten-Urmusters vorzugsweise
konstant gehalten, um die Handhabung an der Verkaufsstelle zu vereinfachen. In der
vorliegenden Erfindung braucht die äußere Gestalt des Anzeigeplatten-Urmusters
nicht konstant gehalten zu werden, solange die Lagebeziehung zwischen der Positionierstruktur
und dem anzeigeplattenförmigen Bereich bekannt ist.
Wie es in 4 dargestellt ist, wird beim
Herstellen einer Armbanduhr ein Anzeigeplatten-Urmuster 110 oder
120 aus dem gestalteten Substrat 10 am Ort der Herstellung hergestellt
und zusammen mit anderen Komponenten der Armbanduhr wie beispielsweise einem Uhrengehäuse
211 (vorzugsweise zuvor in einen Gehäusekörper 2110
durch das Verfahren des Pressens eines Fensterelements 2111 durch eine
Plastikdichtung 2112 oder dergleichen am gleichen Ort der Herstellung oder
einem anderen Ort der Herstellung eingebaut), einem Uhrwerk 212, einem
Gehäusering 213, einer Dichtung 214, einer rückwärtigen
Abdeckung 215, einer Krone mit einer Aufzugswelle 216, und einer
Nadel 217 (im Falle einer Armbanduhr für die praktische Verwendung),
einem Uhrengehäuse 221, einem Uhrwerk 222, einem Gehäusering
223, einer Dichtung 224, einer rückwärtigen Abdeckung
225, einer Krone mit einer Aufzugswelle 226 und einer Nadel
227 (im Falle einer modischen Armbanduhr) zum Verkaufsort befördert.
Am Verkaufsort wird das Tintenstrahldrucken auf dem anzeigeplattenförmigen
Bereich 112 oder 122 ausgeführt, während dieser relativ
zu dem Anzeigeplatten-Urmuster 110 oder 120 auf der Grundlage
der Positionierstruktur 111 oder 121 positioniert wird, und dann
wird der Schutzfilm ausgebildet, und ein Anzeigeelement oder dekoratives Element
wird gemäß den Anforderungen angebracht, gefolgt von dem Abtrennen des
anzeigeplattenförmigen Bereichs 112 oder 122, um ein Zifferblatt
auszubilden. Dann wird jedes der Zifferblätter mit anderen Komponenten zusammenmontiert,
um eine Armbanduhr fertigzustellen. Diese Montage weist beispielsweise das Anbringen
des Zifferblatts an dem Uhrwerk 212 oder 22 auf, das Anbringen
einer Nadel 217 oder 227 an dem Nadelanbringbereich (nicht dargestellt),
der von dem Uhrwerk 212 oder 222 durch die mittlere Öffnung
des Zifferblatts hervorsteht, das Einbauen der Anordnung in das Uhrengehäuse
211 oder 221 zusammen mit dem Gehäusering 213 oder
223, und dann das Anbringen der rückwärtigen Abdeckung
215 oder 225 durch die Dichtung 214 oder 224.
In dem oben beschriebenen Verfahren wird an der Verkaufsstelle ein
geeignetes Muster durch Tintenstrahldrucken gemäß den Anforderungen von
Kunden auf den anzeigeplattenförmigen Bereich gedruckt. In diesem Fall kann
das Muster (einschließlich Buchstaben, Symbolen, irgendeiner anderen ebenen
Gestalt) von dem Kunden hineingebracht werden oder aus mehreren zuvor ausgewählten
Mustern vom Kunden oder vom Arbeiter an der Verkaufsstelle ausgewählt werden.
Der Vorgang zum Drucken des Musters durch Tintenstrahldrucken wird
nun beschrieben. Wenn das Muster nicht computerisiert ist (nicht in elektronische
Daten umgewandelt, die von einem Computer gelesen werden können), wird das
Muster, das wie oben beschrieben eingebracht oder ausgewählt worden ist, in
elektronische Daten umgewandelt durch Bildeingabemittel wie beispielsweise einen
Scanner, eine digitale Kamera (CCD-Kamera), und wenn das Muster zuvor in elektronische
Daten umgewandelt worden ist, werden diese Daten als dekorative Bilddaten einem
Computer eingegeben. In diesem Fall wird eine Anzeigeeinrichtung (CRT, Flüssigkristallanzeige
oder dergleichen) mit dem Computer verbunden, so dass ein Anzeigeflächenbereich
A in der Anzeigeeinrichtung eingestellt wird, um das Druckmuster des Zifferblatts
in der Form, die beispielsweise in 5 dargestellt ist,
zu bearbeiten.
In dem Computer wird zuvor ein Anzeigeplattengestaltmuster (d.h. das
ebene Gestaltmuster eines auszubildenden Zifferblatts) G1, welches die ebene Gestalt
des anzeigeplattenförmigen Bereichs 112 oder 122 anzeigt,
als elektronische Daten gespeichert. Dieses Anzeigeplattengestaltmuster G1 beinhaltet
beispielsweise die äußere Gestalt eines auszubildenden Zifferblatts und
die Gestalt einer mittleren Öffnung dieses Zifferblatts. Insbesondere können
bei der Verwendung von mehreren Anzeigeplattengestalten, wie in 5
dargestellt, notwendige Daten aus elektronischen Daten über mehrere der Anzeigeplattengestalten
durch einen geeigneten Vorgang ausgewählt werden (beispielsweise Auswählen
einer von mehreren Optionen, die in einem Arbeitsbereich B angezeigt werden, der
in dem Anzeigeflächenbereich A angezeigt werden kann. In dieser Ausführungsform
wird das ausgewählte Anzeigeplattengestaltmuster G1 auf dem Bildschirm der
Anzeigeeinrichtung angezeigt, wie in 5 dargestellt.
Dabei wird eine vorbestimmte Positionsinformation, die so eingestellt ist, dass
das auf dem Anzeigebildschirm angezeigte Anzeigeplattengestaltmuster G1 mit der
Position des an dem in 3 dargestellten Positionierspannfutter
32 fixierten anzeigeplattenförmigen Bereich 12 übereinstimmt,
als Positionsinformationsdaten vorbereitet, angehängt an die elektronischen
Daten des Anzeigeplattengestaltmusters G1 oder als weitere Positionsinformationsdatei
entsprechend einer Datei der elektronischen Daten.
In dem Computer werden elektronische Daten über ein gestaltetes
Bildmuster (beispielsweise einen Buchstaben, Skalen oder ein zu druckendes gestaltetes
Muster) G2 zum Drucken auf dem Zifferblatt zuvor gespeichert, und insbesondere werden
mehrere Daten gespeichert, so dass die elektronischen Daten des gestalteten Bildmusters
G2 durch einen geeigneten Vorgang ausgewählt werden (beispielsweise durch Auswählen
einer der in dem Arbeitsbereich C, der in dem Anzeigeflächenbereich A angezeigt
werden kann, angezeigten Optionen). Das ausgewählte gestaltete Bildmuster G2
kann geeignet dem auf dem Anzeigebildschirm angezeigten Anzeigeplattengestaltmuster
G1 überlagert werden.
Gleichzeitig können vorzugsweise die Größe und die
Positionierposition des gestalteten Bildmusters G2 automatisch in Übereinstimmung
mit der Größe und Gestalt des Anzeigeplattengestaltmusters G1 eingestellt
werden. Beispielsweise wird das gestaltete Bildmuster G2, d.h. die Mustervergrößerung,
gemäß der Mustergröße des Anzeigeplattengestaltmusters G1 berechnet,
um die Größe des Musters zu korrigieren (beispielsweise Erhalten durch
eine Dateigröße oder durch Abmaßdaten, die zuvor als zusätzliche
Informationen in einer Datei gespeichert worden sind), und die Positionierposition
des gestalteten Bildmusters G2 wird gemäß der Mustergröße des
Anzeigeplattengestaltmusters G1 berechnet, um die Positionierung auszuführen.
Alternativ wird die Positionierung so durchgeführt, dass eine vorbestimmte
Position (beispielsweise der Ursprung oder der Mittelpunkt) des gestalteten Bildmusters
G2 mit der entsprechenden Position (dem Ursprung oder Mittelpunkt) des Anzeigeplattengestaltmusters
G1 übereinstimmt, wodurch das gestaltete Bildmuster G2 automatisch
auf dem Anzeigeplattengestaltmuster G1 überlagert werden kann.
Das Anzeigeplattengestaltmuster G1 und das gestaltete Bildmuster G2
können zuvor als integrales Anzeigeplattengestaltmuster ausgebildet werden.
In diesem Fall werden vorzugsweise mehrere Muster durch Kombinationen aus der Anzeigeplattengestalt
und gestalteten Bildmustern vorbereitet, so dass eines daraus ausgewählt werden
kann.
Als nächstes wird das wie oben beschrieben vorbereitete dekorative
Bildmuster G3 auf dem Anzeigeplattengestaltmuster G1 und dem gestalteten Bildmuster
G2 überlagert, wie in 7 dargestellt. Für
das dekorative Bildmuster G3 werden vorzugsweise mehrere Daten gespeichert, so dass
die elektronischen Daten irgendeines der mehreren dekorativen Bildmuster G3 durch
einen weiteren geeigneten Vorgang ausgewählt werden (beispielsweise durch Auswählen
einer der in einem Arbeitsbereich D angezeigten Optionen, der in dem Anzeigeflächenbereich
A angezeigt werden kann), und dann kann das ausgewählte dekorative Bildmuster
G3 geeignet auf dem Anzeigeplattengestaltmuster G1 und dem gestalteten Bildmuster
G2 überlagert werden. Diese Überlagerung wird vorzugsweise durch freies
Steuern der Größe und Position des dekorativen Bildmusters G3 durchgeführt.
Die Größe und Position des dekorativen Bildmusters G3 können aber
insbesondere automatisch bestimmt werden gemäß der Größe und
Position des Anzeigeplattengestaltmusters G1 und des gestalteten Bildmusters G2
auf die gleiche Art und Weise wie oben beschrieben.
Das durch Überlagern des gestalteten Bildmusters G2 und des dekorativen
Bildmusters G3 auf dem Anzeigeplattengestaltmuster G1 wie oben beschrieben erhaltene
synthetische Bildmuster wird als elektronische Daten in dem Computer gespeichert
oder in Druckdaten umgewandelt und an den Drucker 30 geschickt, der in
3 dargestellt ist, ohne jede weitere Bearbeitung. Die
an die Druckvorrichtung 30 geschickten Daten beinhalten Musterdaten entsprechend
den Musterinhalten des synthetischen Bildmusters sowie Positionsinformationsdaten
(im Allgemeinen die gleichen wie die Positionsinformation des Anzeigeplattengestaltmusters
G1), die die Position des synthetischen Bildmusters anzeigen. Das synthetische Bildmuster
wird mittels der Druckvorrichtung 30 auf der Grundlage der Druckdaten gemäß
der Position des tatsächlichen anzeigeplattenförmigen Bereichs gedruckt.
Das Anzeigeplatten-Urmuster und die Verfahren zur Herstellung einer
Anzeigeplatte und einer Anzeigeeinrichtung der vorliegenden Erfindung sind nicht
auf das oben beschriebene Beispiel (die oben beschriebene Ausführungsform)
eingeschränkt, das in den Zeichnungen dargestellt ist, und natürlich können
im Bereich der vorliegenden Erfindung verschiedene Veränderungen vorgenommen
werden, wie er in den anliegenden Ansprüchen definiert ist.
Obwohl in der Ausführungsform ein Uhrenzifferblatt und eine dieses
Zifferblatt aufweisende Armbanduhr als ein typisches Beispiel beschrieben sind,
kann die vorliegende Erfindung auch auf Anzeigeplatten angewandt werden, die an
dekorativen Elementen und Zubehörteilen vorgesehen sind, Anzeigeplatten, die
auf Anzeigeflächenbereichen von verschiedenen Anzeigeeinrichtungen vorgesehen
sind. Die Anzeigeeinrichtung ist auch nicht auf eine Armbanduhr und andere Uhren
eingeschränkt; die vorliegende Erfindung kann auch verschiedene Messvorrichtungen,
elektronische Vorrichtungen, mechanische Vorrichtungen und Einrichtungen, etc. angewandt
werden. Natürlich kann die vorliegende Erfindung auch auf ein Uhrenzifferblatt
angewandt werden, eine Datumsanzeige zum Anzeigen von Daten durch ein auf dem Zifferblatt
einer Uhr vorgesehenes Fenster sowie eine Wochentagsanzeige zum Anzeigen eines Wochentags.
[Industrielle Anwendbarkeit]
Wie oben beschrieben, sind gemäß der vorliegenden Erfindung
ein Stückbereich mit einer Positionierstruktur und ein anzeigeplattenförmigen
Bereich mit einer auf seiner Oberfläche vorgesehenen Tintenaufnahmeschicht
integral durch einen Verbindungsbereich verbunden, um ein Tintenstrahlsystemdrucken
zu ermöglichen, bei welchem Tintentröpfchen hin zu dem anzeigeplattenförmigen
Bereich auf der Grundlage der Positionierstruktur ausgestrahlt werden, so dass die
Anzeigeplatte durch Zerschneiden des Verbindungsbereichs nach dem Drucken abgetrennt
werden kann. Daher kann ein geeignetes Druckmuster auf der Oberfläche der Anzeigeplatte
ausgeformt werden, ohne eine Platte zu verwenden, um dadurch die schnelle Herstellung
einer Anzeigeplatte zu ermöglichen, während die Herstellkosten selbst
dann niedrig gehalten werden, wenn kleine Mengen und verschiedene Typen produziert
werden. Durch Verwenden des Anzeigeplatten-Urmusters können das Drucken und
das Zerschneiden des Verbindungsbereichs durch ein kleines Allzweckgerät durchgeführt
werden, ohne ein spezielles großes Herstellgerät zu verwenden. Daher kann
eine Anzeigeplatte an einem geeigneten Ort hergestellt werden, um dadurch schnell
und flexibel die Anforderungen von Kunden zu erfüllen.