Die vorliegende Erfindung betrifft ein Farbfilter, das erhalten wird,
indem ein Teil eines Bildelements mit einem Tintenstrahlsystem gefärbt wird,
und das für ein Farbflüssigkristalldisplay geeignet ist, und ein Verfahren
zu dessen Herstellung.
In jüngster Zeit gab es eine Tendenz, dass sich ein Bedarf an
einem Flüssigkristalldisplay, insbesondere einem Farbflüssigkristalldisplay,
mit der Entwicklung eines Personal Computers, insbesondere eines tragbaren Personal
Computers, erhöht. Da jedoch dieses Farbflüssigkristalldisplay teuer ist,
wird ein Bedarf für die Kostensenkung höher und insbesondere ein Bedarf
für die Kostensenkung eines Farbfilters, das im Hinblick auf die Kosten schwer
wiegt, ist hoch.
Bei einem solchen Farbfilter arbeitet ein Flüssigkristall üblicherweise
als ein Verschluss, indem er mit den drei Primärfarben von Rot (R), Grün
(G) und Blau (B) ausgerüstet ist und von einer Elektrode, die jedem Teil eines
Bildelements von R, G und B entspricht, AN und AUS geschaltet wird, und das Farbdisplay
funktioniert mittels Transmission des Lichts durch jeden Teil eines Bildelements
von R, G und B.
Als ein Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters, welches bislang
durchgeführt worden ist, gibt es beispielsweise ein Färbeverfahren. Bei
diesem Färbeverfahren wird ein wasserlösliches Polymermaterial, welches
ein Material zum Färben ist, zuerst auf einem Glassubstrat erzeugt, welches
durch einen Photolithographieschritt zu der gewünschten Gestalt geformt wird,
und das resultierende Muster wird in ein Färbebad getaucht, um ein gefärbtes
Muster zu erhalten.
Dies wird dreimal wiederholt, wodurch eine Farbfilterschicht erzeugt
wird, die aus Teilen eines Bildelements von R, G und B besteht.
Alternativ gibt es als ein weiteres Verfahren ein Pigmentdispergierverfahren
(Farbresistverfahren). Bei diesem Verfahren wird eine lichtempfindliche Harzschicht,
in welcher ein Pigment dispergiert ist, zuerst auf einem Substrat erzeugt, und mit
diesem wird eine Musterbildung durchgeführt, wodurch ein einfarbiges Muster
erhalten wird. Weiter wird dieser Schritt dreimal wiederholt, wodurch eine Farbfilterschicht
erzeugt wird, die aus Teilen eines Bildelements von R, G und B besteht.
Als noch ein weiteres Verfahren gibt es ein Elektrodenpositionsverfahren
und ein Verfahren zum Dispergieren eines Pigments in einem wärmehärtbaren
Harz und zum dreimaligen Durchführen des Bedruckens von R, G und B und danach
des thermischen Härtens des Harzes. Jedoch muss bei jedem Verfahren derselbe
Schritt dreimal wiederholt werden, um die drei Farben von R, G und B zu färben,
und es gibt ein Problem, dass die Kosten hoch sind und sich eine Ausbeute wegen
der Wiederholung eines Schritts verringert.
Als ein Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters, das diese Probleme
gelöst hat, wird ein Verfahren des Spritzens einer färbenden Tinte mit
einem Tintenstrahlsystem, wodurch eine gefärbte Schicht (Teil eines Bildelements)
erzeugt wird, vorgeschlagen (JP-A-59-75205).
In der Veröffentlichung werden ein Verfahren, bei dem ein konvexes Teil, das
eine Grenze ist, im Voraus mit einem Material, das die schlechtere Benetzbarkeit
an einer Tinte aufweist, bedruckt wird, wenn eine Tinte, die die bessere Benetzbarkeit
an einem Glassubstrat aufweist, verwendet wird, und ein Verfahren, bei dem ein Muster
im Voraus mit einem Material erzeugt wird, das die bessere Benetzbarkeit an einer
Tinte aufweist, wodurch die Fixierung der Tinte unterstützt wird, wenn eine
Tinte verwendet wird, die die schlechtere Benetzbarkeit an einem Glas aufweist,
offenbart. Jedoch gibt es keine Beschreibung im Hinblick darauf, wie genau ein Material,
das die bessere Benetzbarkeit aufweist, und ein Material, das die schlechtere Benetzbarkeit
aufweist, aufzutragen ist.
Andererseits wird als ein weiteres Verfahren zum Herstellen eines
Farbfilters, indem eine färbende Tinte mit einem Tintenstrahlsystem gespritzt
wird, um eine gefärbte Schicht (Teil eines Bildelements) zu erzeugen, ein Verfahren
des Behandelns eines konkaven Teils mit einem tintophilen Behandlungsmittel in
JP-A-9-203803 offenbart. Bei diesem
Verfahren wird im Voraus ein konvexes Teil auf einem Substrat erzeugt, und dieses
konvexe Teil wird tintenabweisend gemacht, und danach wird das gesamte Substrat
mit dem tintophilen Behandlungsmittel oberflächenbehandelt. Jedoch gibt es
bei diesem Verfahren, da ein konvexes Teil im Voraus vor der tintophilen Behandlung
tintenabweisend sein muss, ein Problem, dass zweimalige Behandlungen der Tintenabweisungsbehandlung
und der tintophilen Behandlung durchgeführt werden müssen.
Außerdem wird als ein Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters,
indem eine gefärbte Schicht mit einem Tintenstrahlsystem erzeugt wird, ein
Verfahren des Erzeugens einer gefärbten Schicht (Teil eines Bildelements),
indem eine Schicht, die Tinte absorbiert, an einem Substrat bereitgestellt wird
und ein Unterschied in der Absorbierbarkeit der Tinte dieser absorbierenden Schicht
zwischen einem belichteten Teil und einem nicht belichteten Teil hergestellt wird,
in JP-A-8-230314 und JP-A-8-227012
beschrieben. Jedoch gibt es bei diesem Verfahren, da eine gefärbte
Schicht durch Erzeugen einer absorbierenden Schicht und Absorbieren einer Tinte
in dieser absorbierenden Schicht erzeugt wird, ein Problem, dass ein Unterschied
in der Färbung zwischen einem zentralen Teil eines Tintenpunktes und einem
umgebenden Teil davon vorhanden ist, was zu Uneinheitlichkeit der Farbe führt.
Außerdem gibt es auch ein Problem, dass diese absorbierende Schicht die vorgegebene
Dicke benötigt, die aus ihrer Funktion des Absorbierens einer Tinte resultiert.
Andererseits wird bei einem Farbfilter im Allgemeinen ein Abdunkelungsteil,
das eine schwarze Matrix genannt wird, auf einem Umrandungsabschnitt eines Teils
eines Bildelements bereitgestellt. Das Abdunkelungsteil wird im Allgemeinen auf
der Seite des Farbfilters erzeugt. Jedoch gibt es im Falle des Verwendens als ein
Flüssigkristall-Panel einige Fälle, dass das Abdunkelungsteil auf der
Seite eines Substrats erzeugt wird, die dem Farbfilter gegenüberliegt. Wenn
das Abdunkelungsteil auf der Seite eines Substrats erzeugt wird, die dem Farbfilter
gegenüberliegt, wird ein Farbfilter erzeugt, bei dem ein Abdunkelungsteil nicht
bereitgestellt wird. Die vorstehend beschriebenen Probleme treten auch bei dem Farbfilter
auf, das kein Abdunkelungsteil aufweist.
EP0932081 beschreibt ein Verfahren zum Erzeugen
eines Farbfilters unter Verwendung von Tintenstrahldrucken, wobei die Benetzbarkeit
der Oberfläche des transparenten Substrats durch Bestrahlen einer Photokatalysatorschicht,
die auf der Oberfläche des Substrats bereitgestellt wird, eingestellt wird.
Eine Abdunkelungs-(Lichtabschirm-) schickt wird dann auf dem Filter an der Umrandung
der Bildelemente bereitgestellt, um als eine schwarze Matrix zu fungieren. Es wird
auch die Erzeugung einer Anordnung von Mikrolinsen offenbart, indem ein Material,
das Linsen erzeugt, auf der Schicht mit variabler Benetzbarkeit des transparenten
Substrats abgeschieden und gehärtet wird. Es wird offenbart, dass dies als
ein Farbfilter in einem Display verwendet werden kann, bei dem eine getrennte schwarze
Matrix auf der Seite des Filters, die näher zum Betrachter liegt, bereitgestellt
wird.
Die vorliegende Erfindung erfolgte im Hinblick auf die vorstehenden
Probleme, und eine Hauptaufgabe davon ist es, ein Farbfilter, das kein Abdunkelungsteil
aufweist, bei dem ein Teil, das die bessere Benetzbarkeit aufweist, und ein Teil,
das die schlechtere Benetzbarkeit aufweist, auf einer einzigen Schicht erzeugt werden
können, was die Benetzbarkeit eines Substrats betrifft, die bei der Erzeugung
eines Teils eines Bildelements mit einem Tintenstrahlsystem problematisch wird,
und ein Muster, das auf dem Teil, das die bessere Benetzbarkeit aufweist, und dem
Teil, das die schlechtere Benetzbarkeit aufweist, erzeugt wurde, kann in wenigen
Schritten erzeugt werden, und ferner ist eine Schicht, die Tinte absorbiert, nicht
notwendig, und welches die bessere Qualität aufweist und welches bei geringen
Kosten hergestellt werden kann, und ein Verfahren zu dessen Herstellung bereitzustellen.
KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Um die vorstehend erwähnte Aufgabe zu lösen, stellt die
vorliegende Erfindung ein Farbfilter für ein Flüssigkristalldisplay bereit,
wobei das Filter ein transparentes Substrat, ein Muster aus mehreren gefärbten
Bildelementen, welche kein Abdunkelungsteil aufweisen, das darum herum eine Umrandung
erzeugt, wobei die mehreren gefärbten Bildelemente direkt oder indirekt auf
dem transparenten Substrat mit einem Tintenstrahlsystem bereitgestellt werden, und
eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator enthält,
die zum Regulieren der Erzeugung der gefärbten Bildelemente bereitgestellt
wird, wobei die Schicht, die einen Photokatalysator enthält, mindestens den
Photokatalysator und ein Bindemittel umfasst und die Benetzbarkeit der Schicht,
die einen Photokatalysator enthält, durch Bestrahlung mit Energie veränderbar
ist, um so den Kontaktwinkel davon mit einer flüssigen Tinte zu verringern,
umfasst, wobei entweder:
(a) die Schicht, die einen Photokatalysator enthält, auf dem transparenten
Substrat bereitgestellt wird, und die gefärbten Bildelemente auf der Schicht,
die einen Photokatalysator enthält, bereitgestellt werden, und ein tintenabweisendes
konvexes Teil auf der Schicht, die einen Photokatalysator enthält, an einem
Umrandungsabschnitt von jedem gefärbten Bildelement erzeugt wird; oder
(b) die gefärbten Bildelemente auf dem transparenten Substrat bereitgestellt
werden, und die Schicht, die einen Photokatalysator enthält, auf einem Randabschnitt
zwischen den gefärbten Bildelementen bereitgestellt wird.
Wie vorstehend beschrieben weist das Farbfilter gemäß der
vorliegenden Erfindung eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator
enthält, auf, wodurch die Erzeugung der gefärbten Bildelemente reguliert
wird. Deshalb können, indem die Änderung in der Benetzbarkeit einer Schicht
mit variabler Benetzbarkeit ausgenutzt wird, gefärbte Bildelemente mit besserer
Präzision erzeugt werden, und ein Farbfilter von hoher Qualität, das kein
Problem, wie Fehlen von Farbe und Uneinheitlichkeit der Farbe, aufweist, kann bereitgestellt
werden.
In diesem Falle kann der Aufbau so sein, dass die Schicht mit variabler
Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator enthält, auf dem transparenten Substrat
bereitgestellt wird und die gefärbten Bildelemente auf der Schicht mit variabler
Benetzbarkeit bereitgestellt werden. Durch Erzeugen eines solchen Aufbaus kann eine
Schicht mit variabler Benetzbarkeit eines Teils, auf dem gefärbte
Bildelemente erzeugt werden, im Voraus zu einem tintophilen Bereich, der einen kleinen
Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, gemacht werden, und das andere
Teil der Schicht mit variabler Benetzbarkeit kann zu einem tintenabweisenden Bereich,
der einen großen Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, gemacht
werden. Durch Färben des tintophilen Bereichs, wo die gefärbten Bildelemente
erzeugt werden, mit einem Tintenstrahlsystem wird eine Tinte mit lediglich dem tintophilen
Bereich, der einen kleinen Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, verklebt.
Demgemäß wird die Tinte einheitlich innerhalb der gesamten Oberfläche
des gefärbten Bildelements aufgetragen. Deshalb kann ein Farbfilter, das keinen
Nachteil, wie Uneinheitlichkeit der Farbe und Fehlen von Farbe aufweist, bereitgestellt
werden.
In der vorliegenden Erfindung wird es bevorzugt, dass ein Abstand
(Entfernung) zwischen den gefärbten Bildelementen höchstens 2 &mgr;m
beträgt. Da ein Farbfilter der vorliegenden Erfindung keine schwarze Matrix
(Abdunkelungsteil) aufweist, ist es notwendig, wenn es tatsächlich für
ein Flüssigkristall-Panel verwendet wird, es zusammen mit einem Substrat mit
seitlicher Hintergrundbeleuchtung, das eine schwarze Matrix aufweist, zu verwenden.
In diesem Falle ist es, wenn ein Abstand zwischen gefärbten Bildelemente weit
ist, notwendig, eine hohe Präzision zu haben, was das Positionieren mit dem
Substrat mit seitlicher Hintergrundbeleuchtung, welches eine schwarze Matrix aufweist,
betrifft. Wenn es nicht so ist, dringt eine Hintergrundbeleuchtung durch den Abstand
zwischen den gefärbten Bildelementen durch, und als Folge kann das so genannte
Fehlen von Farbe auftreten. Demgemäß wird es bevorzugt, dass der Abstand
zwischen den gefärbten Bildelementen so klein wie möglich ist, konkret
wird es bevorzugt, dass der Abstand zwischen den gefärbten Bildelementen höchstens
2 &mgr;m beträgt. Ferner kann eine gefärbte Schicht, die aus den gefärbten
Bildelementen besteht, eine Oberflächenglätte erlangen, wenn der Abstand
zwischen den gefärbten Bildelementen derartig klein ist.
In der vorliegenden Erfindung kann ein tintenabweisendes konvexes
Teil auf einer Oberfläche einer Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen
Photokatalysator enthält, an einem Umrandungsabschnitt des gefärbten Bildelements
erzeugt werden. Da ein tintenabweisendes konvexes Teil auf einem Umrandungsabschnitt
zwischen den Bereichen, die ein gefärbtes Bildelement erzeugen, erzeugt wird,
wenn das gefärbte Bildelement durch Verkleben einer Tinte mit einem Tintenstrahlsystem
erzeugt wird, treten die Nachteile, wie Mischen von Tinten während des Färbens,
nicht auf.
Andererseits kann in der vorliegenden Erfindung der Aufbau so sein,
dass das gefärbte Bildelement auf dem transparenten Substrat bereitgestellt
wird, und die Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator enthält,
wird auf einem Randabschnitt zwischen den gefärbten Bildelementen bereitgestellt.
Indem die Benetzbarkeit einer Schicht mit variabler Benetzbarkeit
auf einem Randteil eines gefärbten Bildelements zu einem tintenabweisenden
Bereich, der einen größeren Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist
als derjenige von Teilen eines transparenten Substrats, auf dem ein gefärbtes
Bildelement erzeugt werden soll, gemacht wird, kann, da es beim Färben eines
Teils, auf dem ein gefärbtes Bildelement bereitgestellt werden soll (Bereich,
der ein gefärbtes Bildelement erzeugt) mit einem Tintenstrahlsystem für
eine Tinte schwierig ist, über ein Randteil eines gefärbten Bildelements,
das tintenabweisende Eigenschaften aufweist, zu wandern, ein Farbfilter, das keine
Nachteile, wie Tintenvermischung und dergleichen aufweist, bereitgestellt werden.
Außerdem kann, indem eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator
enthält, eines Randteils eines gefärbten Bildelements zu einem tintophilen
Bereich, der den kleinen Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, gemacht
wird, danach leicht das Abdecken des Gesamten mit einer Schutzschicht durchgeführt
werden, und somit kann ein Farbfilter, das die hohe Qualität aufweist, erhalten
werden.
Es wird bevorzugt, dass die Benetzbarkeit auf dem transparenten Substrate
weniger als 10° beträgt, ausgedrückt als der Kontaktwinkel mit einer
Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung von 40 mN/m aufweist. Dies ist
so, weil sich, wenn eine Tinte mit dem Bereich, der ein gefärbtes Bildelement
erzeugt, auf dem transparenten Substrat mit einem Tintenstrahlsystem verklebt wird,
die Tinte für das gefärbte Bildelement einheitlich in einem Bereich, der
ein gefärbtes Bildelement erzeugt, ausbreitet, das Farbfilter von besserer
Qualität, das keine Nachteile, wie Uneinheitlichkeit der Farbe und dergleichen,
aufweist, bereitgestellt werden kann.
In der vorliegenden Erfindung ist die Schicht mit variabler Benetzbarkeit
eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, welche mindestens einen Photokatalysator
und ein Bindemittel enthält und die Benetzbarkeit aufweist, welche sich so
ändert, dass sich der Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit durch Bestrahlen
mit der Energie verringert.
Derart kann, indem eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
erzeugt wird, die die Benetzbarkeit aufweist, welche derart variiert, dass der Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit durch Bestrahlung mit der Energie verringert wird, die
Benetzbarkeit dieser Schicht variiert werden, indem die Musterbestrahlung der Energie
und dergleichen durchgeführt wird, und ein tintophiler Bereich,
der den kleinen Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, kann einfach
erzeugt werden, und beispielsweise wird es möglich, in einfacher Weise lediglich
ein Teil, auf dem ein gefärbtes Bildelement erzeugt wird, zu einem tintophilen
Bereich zu machen. Demgemäß kann, wenn kein Abdunkelungsteil zwischen
den gefärbten Bildelementen bereitgestellt wird, das gefärbte Bildelement
leicht erzeugt werden, und ein Farbfilter ohne ein Abdunkelungsteil kann effizient
hergestellt werden.
Bei einem vorstehend beschriebenen Farbfilter wird es bevorzugt, dass
die Schicht, die einen Photokatalysator enthält, Fluor enthält und die
Schicht, die einen Photokatalysator enthält, derart erzeugt wird, dass der
Gehalt an Fluor an der Oberfläche der Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
durch die Wirkung des Photokatalysator beim Bestrahlen der Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, mit der Energie, verglichen zu vor der Energiebestrahlung, verringert
wird.
Wie vorstehend erwähnt kann, da ein Farbfilter der vorliegenden
Erfindung derart aufgebaut ist, dass der Fluorgehalt des mit Energie bestrahlten
Teils auf einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält und auf einem transparenten
Substrat erzeugt wurde, verringert wird, ein Muster, umfassend ein Teil, bei dem
der Fluorgehalt verringert wird, durch die Musterbestrahlung der Energie erzeugt
werden. Da das Teil, wenn der Fluorgehalt verringert wird, ein Bereich wird, der
verglichen mit anderen Teilen die hohe Tintophilie aufweist, wird es möglich,
auf einfache Weise lediglich ein Teil, auf dem ein gefärbtes Bildelement und
dergleichen erzeugt wird, zu einem tintophilen Bereich zu machen, und ein Farbfilter
kann auf einfache Weise hergestellt werden.
Ferner wird es bei einem vorstehend beschriebenen Farbfilter bevorzugt,
dass der Fluorgehalt eines Teils, bei dem der Fluorgehalt durch Bestrahlen der Schicht,
die einen Photokatalysator enthält, mit der Energie verringert wird, 10 oder
weniger beträgt, relativ zu 100 des Fluorgehalts eines Teils, das nicht mit
der Energie bestrahlt wurde.
Wenn derart der Fluorgehalt eines Teils, das den niedrigeren Fluorgehalt
aufweist, welches durch Bestrahlen der Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
mit der Energie erzeugt wurde, 10 oder weniger beträgt, bezogen auf das Gewicht
relativ zu 100 des Fluorgehalts eines Teils, der nicht mit der Energie bestrahlt
wurde, kann ein großer Unterschied in der Tintophilie zwischen einem Teil,
das mit der Energie bestrahlt wurde, und einem Teil, das nicht mit der Energie bestrahlt
wurde, hervorgerufen werden. Deshalb wird es, indem ein gefärbtes Bildelement
und dergleichen auf einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, auf
der das Muster erzeugt wird, erzeugt wird, möglich, in präziser Weise
ein gefärbtes Bildelement und dergleichen auf lediglich einem tintophilen Bereich,
der den verringerten Fluorgehalt aufweist, zu erzeugen, und ein Farbfilter kann
mit der besseren Präzision hergestellt werden.
Der Photokatalysator, der in der Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, enthalten ist, ist vorzugsweise einer oder mehrere, ausgewählt
aus Titanoxid (TiO2), Zinkoxid (ZnO), Zinnoxid (SnO2), Strontiumtitanat
(SrTiO3), Wolframoxid (WO3), Bismutoxid (Bi2O3)
und Eisenoxid (Fe2O3). Titanoxid (TiO2) wird am
stärksten bevorzugt. Dies liegt daran, dass Titanoxid, da es die hohe Bandlückenenergie
aufweist, als ein Photokatalysator effektiv ist, chemisch stabil ist, kein Toxizität
aufweist und leicht verfügbar ist.
In dem Falle eines Farbfilters, bei dem ein Photokatalysator Titanoxid
ist, wird es bevorzugt, dass es eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
aufweist, in der Fluorelement in der Oberfläche der Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, auf einem Niveau von 500 oder mehr, relativ zu 100 des Elements Ti,
enthalten ist, wie durch ein Röntgen-photoelektronenspektroskopisches Verfahren
quantifiziert.
Dies liegt daran, dass, wenn ein solcher Grad an Fluorelement (F)
enthalten ist, die tintenabweisenden Eigenschaften eines Teils, das nicht mit der
Energie bestrahlt wurde, ausreichen und wenn ein Muster eines Teils, das den verringerten
Gehalt an Fluorelement (F) aufweist, durch die Energiebestrahlung erzeugt wird und
gefärbtes Bildelement und dergleichen darauf erzeugt werden, eine Tinte und
dergleichen nicht in einen anderen Teil als den Teil, auf dem ein gefärbtes
Bildelement erzeugt wird, herausfallen und ein Farbfilter präziser hergestellt
werden kann.
Andererseits umfasst bei einem vorstehend beschriebenen Farbfilter
das Bindemittel vorzugsweise ein Organopolysiloxan, das einen Fluoralkylrest aufweist.
Die Gründe sind wie folgt. Bei einem Farbfilter der vorliegenden
Erfindung können als ein Verfahren zum Einschließen von Fluorelement in
einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, verschiedene Verfahren erwähnt
werden. Jedoch kann, indem Organopolysiloxan, das einen Fluoralkylrest aufweist,
als ein Bindemittel verwendet wird, Fluorelement leicht in einer Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, enthalten sein, und der Gehalt davon kann leicht
durch die Energiebestrahlung verringert werden.
Außerdem wird bei einem vorstehend beschriebenen Farbfilter bevorzugt,
dass ein Bindemittel, welches die andere Komponente ist, aus der
eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, besteht, aus Organopolysiloxan
erzeugt wird, welches eines oder mehrere aus einer hydrolysierten und kondensierten
Verbindung oder einer cohydrolysierten und -kondensierten Verbindung aus einer oder
mehreren Siliciumverbindungen der Formel YnSiXi(4-n) ist (wobei
Y für einen Alkylrest, Fluoralkylrest, Vinylgruppe, Aminogruppe, Phenylgruppe
oder Epoxidgruppe steht, X für einen Alkoxyrest oder Halogen steht und n eine
ganze Zahl von 0 bis 3 ist).
Bei einem vorstehend beschriebenen Farbfilter wird es bevorzugt, dass
eine Siliciumverbindung, die einen Fluoralkylrest aufweist, von den vorstehend erwähnten
Siliciumverbindungen, aus denen das vorstehend erwähnte Organopolysiloxan besteht,
in einer Menge von 0,01 mol% oder mehr enthalten ist.
Die Gründe sind wie folgt. Wenn eine Siliciumverbindung, die
einen Fluoralkylrest aufweist, in einer Menge von 0,01 mol% oder mehr enthalten
ist, ist Fluorelement ausreichend in der Oberfläche einer Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, enthalten, und es ist möglich, den Unterschied
in der Benetzbarkeit zwischen einem tintophilen Bereich auf einer Schicht, die einen
Photokatalysator enthält und die den verringerten Gehalt an Fluorelement, der
von der Energiebestrahlung herrührt, aufweist, und einem tintenabweisenden
Bereich auf der Oberfläche einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält
und die nicht mit der Energie bestrahlt wurde, größer zu machen. Demgemäß
kann eine Tinte und dergleichen bei der Erzeugung eines gefärbten Bildelements
und dergleichen auf einem tintophilen Bereich präzise in einem tintenabweisenden
Bereich ohne Herausfallen befestigt werden, und ein Farbfilter, das die bessere
Qualität aufweist, kann hergestellt werden.
In der vorliegenden Erfindung wird es bevorzugt, dass der Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung von 40 mN/m aufweist,
auf der Schicht, die einen Photokatalysator enthält, wenigstens 10° an
einem Teil, das nicht mit der Energie bestrahlt wurde, und weniger als 10°
in einem Teil, das mit der Energie bestrahlt wurde, beträgt. Da ein Teil, das
nicht mit der Energie bestrahlt wurde, ein Teil ist, das die tintenabweisenden Eigenschaften
erfordert, sind, wenn der Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung
40 mN/m aufweist, weniger als 10° beträgt, die tintenabweisenden Eigenschaften
nicht ausreichend, und es gibt eine Möglichkeit, dass eine Tinte und dergleichen
zurückbleiben, was nicht bevorzugt ist. Andererseits gibt es, wenn der Kontaktwinkel
eines Teils, das mit der Energie bestrahlt wurde, mit einer Flüssigkeit, die
die Oberflächenspannung von 40 mN/m aufweist, 10° oder mehr beträgt,
eine Möglichkeit, dass die Ausbreitung einer Tinte schlechter ist, Fehlen von
Farbe und dergleichen bei einem gefärbten Bildelement auftreten kann.
Ferner wird es in der vorliegenden Erfindung bevorzugt, dass ein gefärbtes
Bildelement, das mit dem vorstehend erwähnten Tintenstrahlsystem gefärbt
wurde, ein gefärbtes Bildelement ist, das mit einem Tintenstrahlsystem, das
eine UV-härtende Tinte verwendet, gefärbt wurde. Dies liegt daran, dass,
nachdem ein gefärbtes Bildelement mit einem Tintenstrahlsystem durch Verwenden
einer UV-härtenden Tinte gefärbt wurde, UV bestrahlt wird und dadurch
eine Tinte rasch gehärtet werden kann, welche zu einem nächsten Schritt
geschickt werden kann, was im Hinblick auf die Effektivität bevorzugt wird.
Ein Flüssigkristall-Panel, das das vorstehend erwähnte Farbfilter
und ein gegenüberliegendes Substrat aufweist, das ein Abdunkelungsteil aufweist,
und welches durch Verkapseln einer Flüssigkristallverbindung zwischen beiden
Substraten erhalten wird, weist die Vorteile des vorstehend erwähnten Farbfilters
auf, das heißt, die Vorteile, dass Fehlen von Farbe und Uneinheitlichkeit der
Farbe eines gefärbten Bildelements nicht vorhanden sind, und es ist im Hinblick
auf die Kosten vorteilhaft.
Um die vorstehend erwähnte Aufgabe zu lösen, stellt die
vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Farbfilters für ein
Flüssigkristalldisplay bereit, bei dem die gefärbten Bildelemente kein
Abdunkelungsteil aufweisen, das darum herum eine Umrandung erzeugt, welches umfasst:
(1) einen Schritt des Bereitstellens einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält
und die eine Benetzbarkeit aufweist, welche sich in eine Richtung der Verringerung
des Kontaktwinkels mit einer Flüssigkeit, wenn sie bestrahlt wird, verändert,
auf einem transparenten Substrat; (2) einen Schritt des Erzeugens eines belichteten
Teils für ein tintenabweisendes konvexes Teil durch Musterbestrahlen mit Energie
auf einem Abschnitt der Schicht, die einen Photokatalysator enthält, um so
ein belichtetes Teil zu erzeugen, auf dem das tintenabweisende konvexe Teil erzeugt
werden soll; (3) einen Schritt des Erzeugens eines tintenabweisenden konvexen Teils
durch Auftragen einer Tinte auf das belichtete Teil; (4) einen Schritt des Erzeugens
eines belichteten Abschnitts für ein gefärbtes Bildelement auf der Schicht,
die einen Photokatalysator enthält und auf dem transparenten Substrat erzeugt
wurde, durch Musterbestrahlen mit Energie auf einem Bereich, der ein gefärbtes
Bildelement erzeugt, der Schicht, die einen Photokatalysator enthält, um einen
belichteten Abschnitt zu erzeugen, auf dem das gefärbte Bildelement erzeugt
werden soll; und (5) einen Schritt des Färbens des belichteten Abschnitts mit
einem Tintenstrahlsystem, wodurch das gefärbte Bildelement erzeugt wird.
Bei einem Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters
in der vorliegenden Erfindung, indem eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
auf einem transparenten Substrat bereitgestellt und diese Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, mit der Energie bestrahlt wird, kann ein belichtetes Teil für
ein gefärbtes Bildelement, auf dem der Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit
des mit Energie bestrahlten Teils verringert ist, erzeugt werden. Durch Färben
des belichteten Teils für ein gefärbtes Bildelement mit einem Tintenstrahlsystem
kann leicht das gefärbte Bildelement erzeugt werden. Demgemäß ist
es möglich, das gefärbte Bildelement mit dem Tintenstrahlsystem mit Vorteilen
im Hinblick auf die Kosten trotz des Fehlens eines Abdunkelungsteils auf dem transparenten
Substrat zu erzeugen.
Wenn ein gefärbtes Bildelement auf einem transparenten Substrat
ohne ein Abdunkelungsteil erzeugt wird, ist es nicht möglich, das Abdunkelungsteil
als eine Trennwand während des Färbens eines gefärbten Bildelements
zu verwenden. Deshalb gibt es im Fall des Erzeugens eines gefärbten Bildelements
durch Färben eines belichteten Teils für ein gefärbtes Bildelement,
das durch Bestrahlen mit der Energie zu einem tintophilen Bereich umgewandelt wurde,
und wenn ein Abstand zwischen den belichteten Teilen für ein gefärbtes
Bildelement eng ist, das heißt, wenn eine Breite eines tintenabweisenden Bereichs,
der nicht belichtet wurde, eng ist, einige Möglichkeiten des Mischens einiger
Sorten von Tinte für benachbarte gefärbte Bildelemente durch Wanderung
über einen tintenabweisenden Bereich während des Erzeugens eines gefärbten
Bildelements. Demgemäß ist es wünschenswert, benachbarte gefärbte
Bildelemente so weit auseinander wie möglich während der Erzeugung des
gefärbten Bildelements zu erzeugen. Wenn ein Verfahren derart eingesetzt wird,
dass das zweite gefärbte Bildelement erzeugt wird, nachdem das erste gefärbte
Bildelement erzeugt wurde, können die benachbarten Teile eines Bildelements
an weit auseinander liegenden Positionen während der Erzeugung des ersten gefärbten
Bildelements erzeugt werden, da die Energie derart musterbestrahlt werden kann,
dass das gefärbte Bildelement abwechselnd während der Erzeugung des ersten
gefärbten Bildelements erzeugt wird. Da das belichtete Teil für ein erstes
gefärbtes Bildelement derart unter der Bedingung erzeugt wird, dass ein verhältnismäßig
breiter tintenabweisender Bereich zwischen den gefärbten Bereichen vorliegt,
und mit einem Tintenstrahlsystem gefärbt wird, gibt es keine Möglichkeit
des Mischens einiger Sorten von Tinte für benachbarte gefärbte Bildelemente.
Dann wird das belichtete Teil für ein zweites gefärbtes Bildelement durch
wiederum Belichten zwischen den derart erzeugten ersten gefärbten Bildelementen
erzeugt und wird dann mit dem Tintenstrahlsystem gefärbt, als Folge kann ein
Farbfilter, das keinen Mangel, wie Tintenmischung, aufweist, erhalten werden. Ferner
gibt es, was ein Farbfilter, welches kein Abdunkelungsteil aufweist, einigen Bedarf
derart, dass kein Abstand zwischen gefärbten Bildelementen vorliegt. In diesem
Falle ist es notwendig, das Verfahren derart einzusetzen, dass sich die die Erzeugung
der gefärbten Bildelemente auf zwei Mal aufteilt, wie vorstehend beschrieben.
Bei der vorliegenden Erfindung kann ein belichtetes Teil für
ein tintenabweisendes konvexes Teil, wo ein tintenabweisendes konvexes Teil erzeugt
werden soll, vor der Erzeugung des belichteten Teils für ein gefärbtes
Bildelement erzeugt werden, und dann kann ein tintenabweisendes konvexes Teil auf
dem belichteten Teil für ein tintenabweisendes konvexes Teil durch Verwenden
einer Harzzusammensetzung erzeugt werden. Indem derart ein tintenabweisendes konvexes
Teil erzeugt wird, beispielsweise wenn das tintenabweisende konvexe Teil um den
Bereich herum, wo ein gefärbtes Bildelement erzeugt werden soll, erzeugt wird,
ist es möglich, das Problem, wie dass ein gefärbtes Bildelement nicht
präzise erzeugt werden kann, da Tinte an dem Abschnitt um ein Farbfilter herum
ausfließt, zu verhindern. Insbesondere in dieser Erfindung wird es bevorzugt,
das tintenabweisende konvexe Teil zwischen den gefärbten Bildelementen zu erzeugen.
Der Grund dafür, dies derart zu tun, ist, dass das vorstehend erwähnte
Problem, das heißt, Mischen einiger Sorten von Tinte für benachbarte gefärbte
Bildelemente, kaum auftreten wird.
Ferner stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
eines Farbfilters bereit, bei dem die gefärbten Bildelemente kein Abdunkelungsteil,
das eine Umrandung darum herum erzeugt, aufweisen, welches umfasst: (1) einen Schritt
des Bereitstellens einer Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator
enthält, deren Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit verringert wird, wenn
sie bestrahlt wird, bei einem Umrandungsabschnitt eines Bereichs, der ein gefärbtes
Bildelement erzeugt, auf dem das gefärbte Bildelement erzeugt werden soll,
auf einem transparenten Substrat; und (2) einen Schritt des Erzeugens des gefärbten
Bildelements auf dem Bereich, der ein gefärbtes Bildelement erzeugt, auf dem
transparenten Substrat.
Gemäß diesem Verfahren wird zuerst eine Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, an dem Umrandungsabschnitt des gefärbten Bildelements
auf dem transparenten Substrat bereitgestellt. Wenn das Material, welches den größeren
Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit vor dem Bestrahlen der Energie aufweist
als den der Oberfläche des transparenten Substrats, als die Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, eingesetzt wird, ist der Bereich, der ein gefärbtes
Bildelement erzeugt, ein tintophiler Bereich, welcher einen kleineren Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit als den des Umrandungsabschnitts aufweist, auf dem die
Schicht, die einen Photokatalysator enthält, erzeugt wird. Demgemäß
fungiert der Umrandungsabschnitt des Bereichs, der ein gefärbtes
Bildelement erzeugt, als ein tintenabweisender Bereich. Wenn also Tinte mit dem
Bereich, der ein gefärbtes Bildelement erzeugt, welcher ein tintophiler Bereich
ist, mit einem Tintenstrahlsystem in dem nächsten Schritt verklebt wird, wandert
die verklebte Tinte nicht über den Umrandungsabschnitt hinaus, der als ein
tintenabweisender Bereich fungiert. Folglich ist es schwierig, das Problem, wie
Tintenmischung während der Erzeugung eines Farbfilters, hervorzurufen.
Ferner wird es in diesem Fall bevorzugt, dass die Benetzbarkeit auf
dem transparenten Substrate weniger als 10° als ein Kontaktwinkel mit einer
Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung von 40 mN/m aufweist, beträgt.
Da die Benetzbarkeit der Oberfläche des transparenten Substrats tintophil ist,
breitet sich eine Tinte einheitlich und gleichmäßig aus, wenn eine Tinte
auf einem transparenten Substrat mit einem Tintenstrahlsystem verklebt wird. Somit
bilden sich kein Fehlen von Farbe und keine Uneinheitlichkeit der Farbe, und ein
Farbfilter, das die hohe Qualität aufweist, kann erhalten werden.
Vorzugsweise beträgt der Kontaktwinkel auf der Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, mit einer Flüssigkeit, die eine Oberflächenspannung
von 40 mN/m aufweist, 10° oder mehr an einem Teil, das nicht mit der Energie
bestrahlt wurde, und weniger als 10° an einem Teil, das mit der Energie bestrahlt
wurde.
Vorzugsweise verwendet das Tintenstrahlsystem eine UV-härtende
Tinte.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine schematische Schnittansicht, die ein Beispiel
für die erste Ausführungsform des Farbfilters gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
2 ist eine schematische Schnittansicht, die ein Beispiel
für die zweite Ausführungsform des Farbfilters gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
3 ist eine Skizze eines Verfahrens, um die gemeinsamen Schritte
von Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters gemäß der vorliegenden
Erfindung zu erläutern.
4 ist eine schematische Draufsicht, die Beispiele der
Verwendung einer Photomaske zeigt, die in einem Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
5 ist eine Skizze eines Verfahrens, um ein Beispiel für ein
Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zu erläutern.
6 ist eine Skizze eines Verfahrens, um ein Verfahren zum Herstellen
eines Farbfilters gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zu erläutern.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die vorliegende Erfindung wird ausführlich erläutert, und
ein Farbfilter wird zuerst erläutert, und dann wird ein Verfahren zum Herstellen
eines Farbfilters erläutert.
A. Farbfilter
Zuerst wird das Farbfilter gemäß der vorliegenden Erfindung
erläutert. Das Farbfilter gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst
ein transparentes Substrat, ein gefärbtes Bildelement, in welchem mehrere Farben
in einem vorgegebenen Muster mit einem Tintenstrahlsystem auf dem transparenten
Substrat bereitgestellt werden, und eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die
einen Photokatalysator enthält, die in der Lage ist, die Benetzbarkeit zu variieren,
welche zum Erzeugen der gefärbten Bildelemente bereitgestellt wird.
Die vorliegende Erfindung weist eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit,
die einen Photokatalysator enthält, auf, um ein gefärbtes Bildelement,
wie vorstehend beschrieben, zu erzeugen. Deshalb kann, da ein gefärbtes Bildelement
leicht durch Variieren der Benetzbarkeit einer Schicht mit variabler Benetzbarkeit
erzeugt werden kann, ein Farbfilter, der die hohe Qualität aufweist, bei geringen
Kosten erhalten werden. „Um ein gefärbtes Bildelement zu erzeugen" schließt
hier die Bedeutung ein, dass ein gefärbtes Bildelement auf einem transparenten
Substrat positioniert wird.
Das Farbfilter gemäß der vorliegenden Erfindung, das eine
solche Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator enthält,
aufweist, wird nachstehend ausführlich mittels einiger Ausführungsformen
erläutert.
1. Die erste Ausführungsform
Die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein
Farbfilter, bei dem das gefärbte Bildelement auf einem vorgegebenen Abschnitt
auf der Schicht mit variabler Benetzbarkeit, welche auf dem transparenten Substrat
erzeugt wird, bereitgestellt wird. Dies zeigt ein Beispiel für ein Farbfilter,
bei dem ein gefärbtes Bildelement durch eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit
positioniert wird.
In der vorliegenden Ausführungsform wird ein gefärbtes Bildelement
auf einer Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator enthält,
welche in der Lage ist, die Benetzbarkeit in einem Farbfilter ohne ein Abdunkelungsteil
zu variieren, bereitgestellt. Deshalb kann die Benetzbarkeit eines Teils, auf dem
ein gefärbtes Bildelement bereitgestellt werden soll, zu einem tintophilen
Bereich, der den kleinen Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, gemacht
werden, und das andere Teil kann zu einem tintenabweisenden Bereich, der einen großen
Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, gemacht werden. Da eine Tinte
lediglich mit einem tintophilen Bereich, der den kleinen Kontaktwinkel mit einer
Flüssigkeit aufweist, durch Färben des Bereichs, der ein gefärbtes
Bildelement erzeugt, auf welchem ein gefärbtes Bildelement bereitgestellt werden
soll, mit einem Tintenstrahlsystem verklebt wird, breitet sich trotz einer Oberfläche
eines transparenten Substrats ohne ein Abdunkelungsteil eine Tinte einheitlich über
das gesamte gefärbte Bildelement aus, und ein Bereich, der keine Tinte aufweist,
ist nicht vorhanden, und Uneinheitlichkeit der Farbe und dergleichen treten in einem
gefärbten Bildelement nicht auf, und eine Tinte wird nicht mit dem anderen
tintenabweisenden Bereich verklebt.
Bei einem Farbfilter der vorliegenden Ausführungsform wird es
bevorzugt, dass ein Abstand zwischen den gefärbten Bildelementen
4 eng ist. Da ein Farbfilter der vorliegenden Ausführungsform ein
Typ von Farbfilter ist, bei dem keine schwarze Matrix (Abdunkelungsteil) bereitgestellt
wird, ist es notwendig, wenn es tatsächlich für ein Flüssigkristalldisplay
verwendet wird, es zusammen mit einem Substrat mit seitlicher Hintergrundbeleuchtung,
das eine schwarze Matrix aufweist, zu verwenden. In diesem Falle ist es, wenn ein
Abstand zwischen gefärbten Bildelemente weit ist, notwendig, eine hohe Präzision
zu haben, was das Positionieren mit dem Substrat mit seitlicher Hintergrundbeleuchtung,
auf welchem die schwarze Matrix bereitgestellt wird, betrifft. Wenn es nicht so
ist, dringt eine Hintergrundbeleuchtung durch den Abstand zwischen den gefärbten
Bildelementen durch, als Folge kann das so genannte Fehlen von Farbe auftreten,
so wird es nicht bevorzugt.
Ferner gibt es einen Vorteil, dass eine gefärbte Schicht, die
aus den gefärbten Bildelementen besteht, glatt sein kann dadurch, dass der
Abstand zwischen den Teilen eines Bildelements derart eng ist. In der vorliegenden
Ausführungsform wird es konkret bevorzugt, dass eine Entfernung zwischen den
gefärbten Bildelementen höchstens 2 &mgr;m, insbesondere höchstens
1 &mgr;m beträgt.
1 zeigt ein Beispiel für ein Farbfilter der vorliegenden
Ausführungsform. In diesem Beispiel umfasst ein Farbfilter eine Schicht
3 mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator enthält
und auf einem transparenten Substrat 2 erzeugt wurde, und ein gefärbtes
Bildelement 4, das auf der Schicht mit variabler Benetzbarkeit
3 erzeugt wurde. Bei einem Farbfilter der vorliegenden Ausführungsform
kann eine Schutzschicht auf dem gefärbten Bildelement 4 je nach Bedarf
erzeugt werden. Ferner wird ein tintenabweisendes konvexes Teil 5, welches
eine tintenabweisende Eigenschaft aufweist, auf einem Abschnitt zwischen den gefärbten
Bildelementen 4 erzeugt. Da ein tintenabweisendes konvexes Teil
5 derart in einem Farbfilter 1 dieses Beispiels erzeugt wird,
fließt keine Tinte beim Verkleben einer Tinte mit einem Bereich, der ein gefärbtes
Bildelement erzeugt, mit einem Tintenstrahlsystem über dieses tintenabweisende
konvexe Teil 5 aus, und somit kann ein Farbfilter, das ein gefärbtes
Bildelement, welches sich nicht mit einer Tinte einer anderen Farbe mischt, aufweist,
erhalten werden.
Jedes Teil, aus dem dieses Farbfilter aufgebaut ist, wird nachstehend
erläutert.
(Schicht mit variabler Benetzbarkeit)
Die Schicht mit variabler Benetzbarkeit ist eine Schicht, bei der
eine Substanz in der Schicht mit variabler Benetzbarkeit durch Bestrahlung der Energie,
wie das ultraviolette Licht, das sichtbare Licht und die Wärme, verändert
wird und wodurch sich die Benetzbarkeit verändert.
Außerdem ist, was die Änderung in der Benetzbarkeit angeht,
die Schicht eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit, bei der ein Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit vor der Bestrahlung groß ist und sich ein Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit derart ändert, dass er nach der Bestrahlung klein
wird.
(Schicht, die einen Photokatalysator enthält)
In der vorliegenden Erfindung ist die Schicht mit variabler Benetzbarkeit
eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, bei der sich die Benetzbarkeit
derart ändert, dass ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit durch die
Energiebestrahlung verringert wird. Die Gründe sind wie folgt. Durch Bereitstellen
einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, bei der sich die Benetzbarkeit
derart ändert, dass ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit derart durch
Belichtung (was nicht nur die Lichtbestrahlung, sondern auch die Energiebestrahlung
in der vorliegenden Erfindung bedeutet) verringert wird, kann die Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, zu einem tintophilen Bereich, der den kleinen Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit aufweist, durch Musterbestrahlen mit der Energie gemacht
werden, wodurch sich leicht die Benetzbarkeit ändert, und beispielsweise kann
lediglich ein Teil, auf dem ein gefärbtes Bildelement erzeugt werden soll,
leicht zu einem tintophilen Bereich gemacht werden. Deshalb kann effizient ein Farbfilter
hergestellt werden, und es wird im Hinblick auf die Kosten vorteilhaft. In diesem
Fall wird es bevorzugt, dass das Licht, das die ultravioletten Strahlen einschließt,
als die Energie verwendet wird.
Ein tintophiler Bereich ist hier ein Bereich, der den kleinen Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit aufweist, und soll einen Bereich bezeichnen, der die
bessere Benetzbarkeit aufweist, relativ zu einer Tinte für einen Tintenstrahl,
und dergleichen. Außerdem ist ein tintenabweisender Bereich ein Bereich, der
den großen Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, und soll einen
Bereich bezeichnen, der die schlechtere Benetzbarkeit aufweist, relativ zu einer
Tinte für einen Tintenstrahl, und dergleichen.
Es wird bevorzugt, dass in der Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung
von 40 mN/m aufweist, 10° oder mehr in einem nicht belichteten Teil beträgt,
vorzugsweise ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung
von 30 mN/m aufweist, 10° oder mehr beträgt und insbesondere ein Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung von 20 mN/m aufweist,
10° oder mehr beträgt. Dies liegt daran, dass, da ein nicht belichtetes
Teil in der vorliegenden Erfindung tintenabweisend sein muss, wenn ein Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit klein ist, die tintenabweisenden Eigenschaften nicht
ausreichen und eine Möglichkeit auftritt, dass eine Tinte zurückbleibt,
was nicht bevorzugt wird.
Außerdem wird es bevorzugt, dass die Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, eine Schicht ist, bei der ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit
verringert wird, wenn sie belichtet wird, und ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit,
die die Oberflächenspannung von 40 mN/m aufweist, weniger als 10° wird,
vorzugsweise ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung
von 50 mN/m aufweist, 10° oder weniger wird und insbesondere ein Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung von 60 mN/m aufweist,
10° oder weniger wird. Wenn ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit eines
belichteten Teils hoch ist, gibt es eine Möglichkeit, dass die Ausbreitung
einer Tinte in diesem Teil schlecht ist, und Fehlen von Farbe oder dergleichen tritt
in einem gefärbten Bildelement auf.
Ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit wird hier aus den Ergebnissen
erhalten, indem ein Kontaktwinkel mit Flüssigkeiten, die verschiedene Oberflächenspannungen
aufweisen, unter Verwendung eines Messgeräts für Kontaktwinkel (Typ CA-Z,
hergestellt von Kyowa Interface science Co., Ltd.) gemessen wird (nach 30 Sekunden
ab dem Auftropfen eines Tröpfchens aus einer Mikrospritze) oder aus den Ergebnissen
ein Diagramm erstellt wird. Außerdem können als Flüssigkeiten, die
verschiedene Oberflächenspannungen aufweisen, bei dieser Messung die Benetzbarkeitsindex-Standardlösungen,
hergestellt von Junsei Science Co., Ltd., verwendet werden.
Eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, umfasst in
der vorliegenden Erfindung mindestens einen Photokatalysator und ein Bindemittel.
Indem eine solche Schicht gewählt wird, wird es möglich, die kritische
Oberflächenspannung durch die Wirkung der Energiebestrahlung höher zu
machen, und ein Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit kann verringert werden.
Auch wenn der Wirkungsmechanismus eines nachstehend beschriebenen
Photokatalysators, für den Titanoxid steht, einer solchen Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, nicht notwendigerweise klar ist, wird in Betracht
gezogen, dass eine Trägersubstanz, die durch die Lichtbestrahlung hergestellt
wurde, Einflüsse auf die chemische Struktur von organischen Substanzen durch
die direkte Reaktion mit einer benachbarten Verbindung oder aktiven Sauerstoffspezies
in Gegenwart von Sauerstoff und Wasser aufweist.
Wenn eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, als eine
Schicht mit variabler Benetzbarkeit in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
kann die Schicht tintophil gemacht werden, indem die Benetzbarkeit eines belichteten
Teils unter Verwendung der Wirkung von Oxidation, Abbau und dergleichen eines organischen
Restes, welcher ein Abschnitt des Bindemittels oder von Zusatzstoffen ist, mit einem
Photokatalysator verändert wird, und wodurch es zu dem großen Unterschied
in der Benetzbarkeit zwischen einem belichteten Teil und einem nicht belichteten
Teil kommen kann. Folglich kann, indem die Verträglichkeit (Tintophilie) und
die abweisenden Eigenschaften (tintenabweisende Eigenschaften) mit einer Tinte eines
Tintenstrahlsystems verstärkt werden, ein Farbfilter, das die bessere Qualität
aufweist und welches auch im Hinblick auf die Kosten von Vorteil ist, erhalten werden.
Außerdem kann, wenn eine solche Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, die Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, derart erzeugt werden, dass sie mindestens einen
Photokatalysator und Fluor enthält und ferner der Gehalt an Fluor in der Oberfläche
dieser Schicht, die einen Photokatalysator enthält, mit der vorstehend erwähnten
Wirkung eines Photokatalysators, verglichen mit vor der Energiebestrahlung, beim
Bestrahlen der Schicht, die einen Photokatalysator enthält, mit der Energie
verringert wird.
Bei einem Farbfilter, das solche Merkmale aufweist, kann leicht ein
Muster, umfassend ein Teil, das einen kleinen Gehalt an Fluor aufweist, durch Musterbestrahlen
mit Energie erzeugt werden. Hier weist Fluor eine äußerst geringe Oberflächenenergie auf,
und aus diesem Grund wird die kritische Oberflächenspannung der Oberfläche
einer Substanz, die eine große Menge an Fluor aufweist, kleiner. Deshalb wird
die kritische Oberflächenspannung eines Teils, das eine kleine Menge an Fluor
enthält, größer, verglichen mit der kritischen Oberflächenspannung
der Oberfläche eines Teils, das eine große Menge an Fluor enthält.
Dies bedeutet, dass ein Teil, das eine kleine Menge an Fluor enthält, ein tintophiler
Bereich wird, verglichen mit einem Teil, das eine große Menge an Fluor enthält.
Folglich führt die Erzeugung eines Musters, umfassend ein Teil, das eine kleine
Menge an Fluor aufweist, verglichen mit der umgebenden Oberfläche, zur Erzeugung
eines Musters aus tintophilen Bereichen in einem tintenabweisenden Bereich.
Deshalb wird es, wenn eine solche Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, verwendet wird, da das Muster eines tintophilen Bereichs leicht innerhalb
eines tintenabweisenden Bereichs durch Musterbestrahlung der Energie erzeugt werden
kann, möglich, auf einfache Weise ein gefärbtes Bildelement und dergleichen
in lediglich diesem tintophilen Bereich zu zeugen, und ein Farbfilter, das die bessere
Qualität aufweist, kann erhalten werden.
Es wird bevorzugt, dass im Hinblick auf den Gehalt an Fluor, das in
einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, die wie vorstehend beschrieben
Fluor enthält, enthalten ist, der Gehalt an Fluor in einem tintophilen Bereich,
der den niedrigeren Gehalt an Fluor aufweist und der durch die Energiebestrahlung
erzeugt wurde, 10 oder weniger, vorzugsweise 5 oder weniger, besonders bevorzugt
1 oder weniger beträgt, wenn der Fluorgehalt in einem Teil, das nicht mit der
Energie bestrahlt wurde, 100 beträgt.
Die Gründe sind wie folgt. Durch Wählen des Fluorgehalts
in einem solchen Bereich wird es möglich, einen großen Unterschied in
den tintophilen Eigenschaften zwischen dem mit Energie bestrahlten Teil und dem
nicht mit Energie bestrahlten Teil hervorzurufen. Deshalb wird es, indem ein gefärbtes
Bildelement und dergleichen auf einer solchen Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, erzeugt wird, möglich, in präziser Weise ein gefärbtes
Bildelement und dergleichen in lediglich einem tintophilen Bereich, der den verringerten
Fluorgehalt aufweist, zu erzeugen, und ein Farbfilter kann mit der besseren Präzision
erhalten werden. Diese Rate der Verringerung ist auf das Gewicht bezogen.
Verschiedene Verfahren, die allgemein durchgeführt werden, können
verwendet werden, um den Fluorgehalt in einer solchen Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, zu messen, und beispielsweise kann ein Verfahren, das quantitativ
die Fluormenge in der Oberfläche messen kann, wie Röntgenphotoelektronenspektroskopie,
auch ESCA (Elektronenspektroskopie zur chemischen Analyse) genannt, Röntgenfluoreszenzanalyse
und Massenspektroskopie, verwendet werden, was nicht begrenzend ist.
Als ein Photokatalysator, der in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, können Photohalbleiter, wie Titanoxid (TiO2), Zinkoxid (ZnO),
Zinnoxid (SnO2), Strontiumtitanat (SrTiO3), Wolframoxid (WO3),
Bismutoxid (Bi2O3) und Eisenoxid (Fe2O3),
erwähnt werden. Einer oder mehrere können davon gewählt und zur Verwendung
gemischt werden.
In der vorliegenden Erfindung wird insbesondere Titanoxid geeigneterweise
verwendet, da Titanoxid die hohe Bandlückenenergie aufweist, chemisch stabil
und nicht toxisch ist und einfach erhalten werden kann. Es gibt zwei Typen von Titanoxid,
Anatas und Rutil. Auch wenn beide in der vorliegenden Erfindung verwendet werden
können, wird Titanoxid vom Anatas-Typ bevorzugt. Titanoxid vom Anatas-Typ weist
eine Anregungswellenlänge von höchstens 380 nm auf.
Als solches Titanoxid vom Anatas-Typ können Titanoxidsol vom
Anatas-Typ vom mit Salzsäure entflockten Typ (STS-02 (mittlere Teilchengröße
7 nm), hergestellt von Ishihara Sangyo Kaisha, LTD., ST-K01, hergestellt von Ishihara
Sangyo Kaisha, LTD.) und Titanoxidsol vom Anatas-Typ vom mit Salpetersäure
entflockten Typ (TA-15 (mittlere Teilchengröße 12 nm), hergestellt von
Nissan Chemical Industries, Ltd.) erwähnt werden.
Die kleine Teilchengröße eines Photokatalysators wird bevorzugt,
da die photokatalytische Reaktion effizient eintritt. Die mittlere Teilchengröße
von 50 nm oder weniger wird bevorzugt, und es wird besonders bevorzugt, einen Photokatalysator,
der die mittlere Teilchengröße von höchstens 20 nm aufweist, zu verwenden.
Wenn die Teilchengröße eines Photokatalysators kleiner ist, wird die Oberflächenrauheit
einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, kleiner, was bevorzugt wird.
Wenn die Teilchengröße eines Photokatalysators 100 nm übersteigt,
wird die mittlere Oberflächenrauheit der Mittellinie größer, die
tintenabweisenden Eigenschaften eines nicht belichteten Teils einer Schicht, die
einen Photokatalysator enthält, werden verringert und die Manifestation der
tintophilen Eigenschaften eines belichteten Teils wird ungenügend, was nicht
bevorzugt wird.
Das Farbfilter der vorliegenden Erfindung kann ein Farbfilter sein,
das erhalten wird, indem Fluor in die Oberfläche einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, wie vorstehend beschrieben, eingebracht wird, der Fluorgehalt in der
Oberfläche einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, durch Musterbestrahlen
der Oberfläche dieser Schicht, die einen Photokatalysator enthält, mit
der Energie verringert wird und dadurch das Muster eines tintophilen
Bereichs in einem tintenabweisenden Bereich erzeugt wird und ein gefärbtes
Bildelement und dergleichen darauf erzeugt wird. Selbst in diesem Fall wird Titanoxid
vorzugsweise als ein Photokatalysator verwendet. Der Gehalt an Fluor, das in einer
Schicht, die einen Photokatalysator enthält, enthalten ist, wenn Titanoxid
derart verwendet wird, ist vorzugsweise derart, dass Fluorelement (F) in der Oberfläche
einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, in einer Menge von wenigstens
50, vorzugsweise wenigstens 800, besonders bevorzugt 1200 relativ zu 100 an Titanelement
(Ti), wie quantitativ durch Analysieren mittels Röntgenphotoelektronenspektroskopie
bestimmt, enthalten ist.
Die Gründe sind wie folgt. Da es möglich wird, die kritische
Oberflächenspannung in einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
durch Einschluss eines solchen Grades an Fluor (F) in einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, in ausreichendem Maße zu verringern, können die tintenabweisenden
Eigenschaften in der Oberfläche beibehalten werden, und dadurch kann der Unterschied
in der Benetzbarkeit zwischen dem tintenabweisenden Bereich und einem tintophilen
Bereich in der Oberfläche in dem Musterteil, das den verringerten Fluorgehalt
durch die Musterbestrahlung der Energie aufweist, und die Qualität des schließlich
erhaltenen Farbfilters verbessert werden.
Ferner wird es bei einem solchen Farbfilter bevorzugt, dass der Fluorgehalt
in einem tintophilen Bereich, der durch Musterbestrahlung der Energie erzeugt wurde,
derart ist, dass Fluorelement (F) mit einer Rate von höchstens 50, vorzugsweise
höchstens 20, besonders bevorzugt höchstens 10 relativ zu 100 an Titanelement
(Ti) enthalten ist.
Wenn der Fluorgehalt in einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, auf einen solchen Grad verringert werden kann, dass die ausreichenden
tintophilen Eigenschaften erhalten werden können, um ein gefärbtes Bildelement
und dergleichen zu erzeugen, wird es möglich, ein gefärbtes Bildelement
und dergleichen mit der besseren Präzision auf Grund des Unterschieds in der
Benetzbarkeit zwischen dem tintophilen Bereich und dem tintenabweisenden Bereich,
der nicht mit der Energie bestrahlt wurde, zu erzeugen, und ein Farbfilter, das
die bessere Qualität aufweist, kann erhalten werden.
In der vorliegenden Erfindung wird es bevorzugt, dass ein Bindemittel,
das in einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, verwendet wird, solch
eine hohe Bindungsenergie aufweist, dass die Hauptkette nicht durch Photoanregung
des vorstehend erwähnten Photokatalysators abgebaut wird, beispielsweise können
(1) Organopolysiloxan, welches die große Festigkeit ausübt und welches
durch Hydrolysieren und Polymerisationskondensieren von Chlor- oder Alkoxysilan
mittels einer Sol-Gel-Reaktion oder dergleichen erhalten wird, und (2) Organopolysiloxan,
das durch Vernetzen von reaktivem Silikon, das die ausgezeichnete Wasserabstoßung
und Ölabstoßung aufweist, erhalten wird, erwähnt werden.
In dem Falle des vorstehend erwähnten (1), Organopolysiloxan,
welches durch Hydrolysieren und Kondensieren oder Cohydrolysieren und -kondensieren
einer oder mehrerer Siliciumverbindungen der allgemeinen Formel:
YnSiX(4-n)
erhalten wird (wobei Y für einen Alkylrest, Fluoralkylrest, eine Vinylgruppe,
Aminogruppe, Phenylgruppe oder Epoxidgruppe steht, X für einen Alkoxylrest
oder Halogen steht und n eine ganze Zahl von 0 bis 3 ist). Die Anzahl der Kohlenstoffe
in einem Rest, der mit Y bezeichnet wird, liegt vorzugsweise in einem Bereich von
1 bis 20, und der Alkoxylrest, der mit X bezeichnet wird, ist vorzugsweise eine
Methoxygruppe, Ethoxygruppe, Propoxygruppe und Butoxygruppe.
Außerdem können als ein Bindemittel insbesondere Polysiloxan,
das Fluoralkylrest enthält, vorzugsweise verwendet werden. Genauer gesagt können
hydrolysierte und kondensierte Verbindungen und cohydrolysierte und -kondensierte
Verbindungen eines oder mehrerer der folgenden Fluoralkylsilane erwähnt werden.
Im Allgemeinen können die bekannten, Fluor enthaltenden Silan-Kupplungsmittel
verwendet werden.
CF3(CF2)3Cl2Cl2Si(OCl3)3;
CF3(CF2)SCl2Cl2Si(OCl3)3;
CF3(CF2)7CH2CH2Si(OCl3)3;
CF3(CF2)9Cl2Cl2Si(OCl3)3;
(CF3)2CF(CF2)4Cl2Cl2Si(OCl3)3; (CF3)2CF(CF2)6Cl2Cl2Si(OCl3)3;
(CF3)2CF(CF2)8Cl2Cl2Si(OCl3)3,
CF3(C6H4)C2H4Si(OCl3)3;
CF3(CF2)3(C6H4)C2H4Si(OCH3)3; CF3(CF2)5(C6H4)
C2H4Si (OCH3)3;
CF3(CF2)7(C6H4)C2H4Si(OCH3)3;
CF3(CF2)3CH2CH2SiCH3(OCH3)2;
CF3(CF2)5CH2CH2SiCH3(OCH3)2,
CF3(CF2)7CH2CH2SiCH3(OCH3)2;
CF3(CF2)9CH2CH2SiCH3(OCH3)2;
(CF3)2CF(CF2)4CH2CH2SiCH3(OCH3)2;
(CF3)2CF(CF2)6Cl2Cl2SiCl3(OCH3)2;
(CF3)2CF(CF2)8CH2CH2SiCH3(OCH3)2;
CF3(C6H4)C2H4SiCH3(OCH3)2;
CF3(CF2)3(C6H4)C2H4SiCH3(OCH3)2;
CF3(CF2)5(C6H4)C2H4SiCH3(OCH3)2;
CF3(CF2)(C6H4)C2H4SiCH3(OCH3)2;
CF3(CF2)3CH2CH2Si(OCH2CH3)3;
CF3(CF2)5CH2CH2Si(OCH2CH3)3;
CF3(CF2)7CH2CH2Si(OCH2CH3)3;
CF3(CF2)9CH2CH2Si(OCH2CH3)3;
CF3(CF2)7SO2N(C2H5)C2H4CH2Si(OCH3)3
Indem Polysiloxan, das den vorstehend erwähnten Fluoralkylrest
enthält, als ein Bindemittel verwendet wird, werden die tintenabweisenden Eigenschaften
in einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, beträchtlich verbessert,
und die Funktion des Verhinderns, dass eine Tinte für ein Tintenstrahlsystem
verklebt, zeigt sich.
Außerdem können als ein reaktives Silikon des vorstehend
erwähnten Punktes (2) Verbindungen, die eine chemische Struktur der folgenden
allgemeinen Formel:
aufweisen, erwähnt werden, wobei n eine ganze Zahl von mindestens 2 ist, R1
und R2 jeweils ein substituierter oder unsubstituierter Alkyl-, Alkenyl-,
Aryl- bzw. Cyanoalkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffen sind und höchstens 40
% des Gesamten in mol Vinyl, Phenyl oder halogeniertes Phenyl ist. Außerdem
werden die Verbindungen, wobei R1 und R2 Methylgruppen sind,
bevorzugt, da die Oberflächenenergie am kleinsten wird. Eine Menge von mindestens
60 %, ausgedrückt als Molverhältnis der Methylgruppe, wird bevorzugt.
Außerdem weist eine Molekülkette mindestens eine reaktive Gruppe, wie
eine Hydroxygruppe, an einem Ende einer Kette und einer Seitenkette auf.
Außerdem kann eine stabile Organosiliciumverbindung, welche keine
Vernetzungsreaktion durchführt, wie Dimethylpolysiloxan, in ein Bindemittel
zusammen mit dem vorstehend erwähnten Organopolysilicium gemischt werden.
In dem Farbfilter der Erfindung können verschiedene Bindemittel,
wie Organopolysiloxan und dergleichen, in einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, derart verwendet werden. In der vorliegenden Erfindung kann, wie vorstehend
beschrieben, Fluor in der Oberfläche einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, verringert werden, und dadurch kann ein tintophiler Bereich innerhalb
eines tintenabweisenden Bereichs erzeugt werden, indem Fluor in eine Schicht, die
einen Photokatalysator enthält und die das Bindemittel und den Photokatalysator
enthält, eingebracht wird und mit der Energie musterbestrahlt wird. Daraufhin
muss Fluor in einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, enthalten
sein, und als ein Verfahren des Einbringens von Fluor in eine solche Schicht, die
einen Photokatalysator enthält und ein Bindemittel enthält, kann ein Verfahren
des Bindens einer Fluorverbindung mit einem Bindemittel, welches üblicherweise
eine hohe Bindungsenergie aufweist, unter Verwendung der verhältnismäßig
schwachen Bindungsenergie und ein Verfahren des Mischens einer Fluorverbindung,
welche von einer verhältnismäßig schwachen Bindungsenergie gebunden
wird, in eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
erwähnt werden. Durch Einführen von Fluor mit einem solchen Verfahren
wird, wenn die Energie bestrahlt wird, eine an Fluor gebundene Stelle, die eine
verhältnismäßig kleine Bindungsenergie aufweist, zuerst abgebaut,
und dadurch kann Fluor aus einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
entfernt werden.
Als das vorstehend erwähnte erste Verfahren, das heißt,
ein Verfahren des Bindens einer Fluorverbindung mit einem Bindemittel, welches eine
hohe Bindungsenergie aufweist, unter Verwendung der verhältnismäßig
schwachen Bindungsenergie, kann ein Verfahren des Einführens eines Fluoralkylrestes
als ein Substituent in das vorstehend erwähnte Organopolysiloxan erwähnt
werden.
Beispielsweise kann als ein Verfahren des Erhaltens von Organopolysiloxan
Organopolysiloxan, das die große Festigkeit ausübt, durch Hydrolysieren
und Polymerizationskondensieren von Chlor- oder Alkoxysilan und dergleichen mit
einer Sol-Gel-Reaktion, welche als (1) beschrieben ist, erhalten werden. Hier in
diesem Verfahren wird Organopolysiloxan durch Hydrolysieren und Kondensieren oder
Cohydrolysieren und -kondensieren einer oder mehrerer Siliciumverbindungen der allgemeinen
Formel:
YnSiX(4-n)
erhalten (wobei Y für einen Alkylrest, Fluoralkylrest, eine Vinylgruppe, Aminogruppe,
Phenylgruppe oder Epoxidgruppe steht, X für einen Alkoxylrest oder Halogen
steht und n eine ganze Zahl von 0 bis 3 ist), wie vorstehend beschrieben. Indem
eine Siliciumverbindung, die einen Fluoralkylrest als einen Substituenten Y in dieser
allgemeinen Formel aufweist, verwendet wird, kann Organopolysiloxan, das einen Fluoralkylrest
als einen Substituenten aufweist, erhalten werden. Wenn dieses Organopolysiloxan,
das einen Fluoralkylrest als eine Substituentengruppe aufweist, als ein Bindemittel
verwendet wird, kann, da ein Teil einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung eines Fluoralkylrests
durch die Wirkung eines Photokatalysators in einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, nach der Energiebestrahlung abgebaut wird, der Fluorgehalt eines Teils
der Oberfläche einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält und mit
der Energie bestrahlt wurde, verringert werden.
Als eine Siliciumverbindung, die einen Fluoralkylrest aufweist und
daraufhin verwendet, wird geeigneterweise eine Siliciumverbindung, die mindestens
einen Fluoralkylrest aufweist und bei der eine Anzahl eines Kohlenstoffelements
in diesem Fluoralkylrest 4 bis 30, vorzugsweise 6 bis 20, besonders bevorzugt 6
bis 16 ist, verwendet, was nicht begrenzend ist. Spezifische Beispiele für
diese Siliciumverbindung sind wie vorstehend beschrieben, und inter alia wird die
Siliciumverbindung, die einen Fluoralkylrest aufweist, bei dem eine Anzahl des Kohlenstoffelements
6 bis 8 ist, bevorzugt.
In der vorliegenden Erfindung kann eine solche Siliciumverbindung,
die einen Fluoralkylrest aufweist, durch Mischen mit einer Siliciumverbindung, die
keinen Fluoralkylrest, wie vorstehend beschrieben, aufweist, verwendet werden, und
eine cohydrolysierte und -kondensierte Verbindung davon kann als das Organopolysiloxan
verwendet werden. Alternativ kann eine oder mehrere dieser Siliciumverbindungen,
die den Fluoralkylrest aufweisen, verwendet werden, und eine hydrolysierte und kondensierte
Verbindung oder eine cohydrolysierte und -kondensierte Verbindung davon kann als
das Organopolysiloxan verwendet werden.
Beim so erhaltenen Organopolysiloxan, das einen Fluoralkylrest aufweist,
wird es bevorzugt, dass unter den Siliciumverbindungen, die dieses Organopolysiloxan
aufbauen, die Siliciumverbindung, die einen Fluoralkylrest aufweist, in einer Menge
von wenigstens 0,01 mol%, vorzugsweise wenigstens 0,1 mol% enthalten ist.
Die Gründe sind wie folgt. Durch Einbringen eines solchen Grades
an Fluoralkylrest könne die tintenabweisenden Eigenschaften auf einer Schicht,
die einen Photokatalysator enthält, verstärkt werden, und der Unterschied
in der Benetzbarkeit zwischen einem Teil eines tintenabweisenden Bereichs und einem
Teil, der durch die Energiebestrahlung in einen tintophilen Bereich umgewandelt
wurde, kann größer gemacht werden.
Außerdem wird bei dem Verfahren, das im vorstehenden Punkt (2)
gezeigt wird, Organopolysiloxan durch Vernetzen eines reaktiven Silikons, das die
ausgezeichnete Wasserabstoßung und Ölabstoßung aufweist, erhalten.
Gleichermaßen kann auch in diesem Fall, indem ein Substituent, der Fluor enthält,
wie ein Fluoralkylrest und dergleichen, als entweder R1 oder R2
in der vorstehenden allgemeinen Formel oder beides verwendet wird, Fluor in einer
Schicht, die einen Photokatalysator enthält, enthalten sein. Außerdem
kann, da ein Teil eines Fluoralkylrests, der die kleinere Bindungsenergie als die
Siloxanbindung aufweist, abgebaut wird, wenn die Energie bestrahlt wird, der Fluorgehalt
in der Oberfläche einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, durch
die Energiebestrahlung verringert werden.
Andererseits kann als eine Beispiel für letzteres, das heißt
ein Verfahren des Einführens einer Fluorverbindung, welche durch die schwächere
Energie als die Bindungsenergie eines Bindemittels gebunden ist, ein Verfahren des
Einmischens eines Fluor enthaltenden Surfactanten, wenn eine Fluorverbindung, die
ein niedriges Molekulargewicht aufweist, eingeführt wird, erwähnt werden,
und als ein Verfahren des Einführens einer Fluorverbindung, die ein hohes Molekulargewicht
aufweist, kann ein Verfahren des Mischens eines Fluor enthaltenden Harzes, der die
hohe Verträglichkeit mit einem Bindemittelharz aufweist, erwähnt werden.
In der vorliegenden Erfindung kann eine Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, neben dem vorstehend erwähnten Photokatalysator und Bindemittel
einen Surfactanten enthalten. Genauer gesagt können ein nicht ionischer Kohlenwasserstoffsurfactant,
wie NIKKOL BL, BC, BO, BB Reihe, hergestellt von Nikko Chemicals Co., ltd., und
ein Fluor enthaltender oder Silikon enthaltender nicht ionischer Surfactant, wie
ZONYL FSN, FSO, hergestellt von Dupont Co., Ltd., Surfron S-141 und 145, hergestellt
von Asahi Glass Co., Ltd., Megafack F-141 und 144, hergestellt von Dainippon Ink
& Chemicals Co., Ltd., Ftagent F-200 und F251, hergestellt von Neos Co., Ltd., Unidyne
DS-401 und 402, hergestellt von Daikin Industries, Ltd., Florad FC-170 und 176,
hergestellt von 3M Co., Ltd., erwähnt werden. Alternativ können kationischer
Surfactant, anionischer Surfactant und amphoterer Surfactant verwendet werden.
Außerdem kann eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
ein Oligomer und ein Polymer, wie Polyvinylalkohol, ungesättigten Polyester,
Acrylharz, Polyethylen, Diallylphthalat, Ethylen-Propylen-Dien-Monomer, Epoxidharz,
Phenolharz, Polyurethan, Melaminharz, Polycarbonat, Polyvinylchlorid, Polyamid,
Polyimid, Styrol-Butadien-Kautschuk, Chloroprenkautschuk, Polypropylen, Polybutylen,
Polystyrol, Polyvinylacetat, Polyester, Polybutadien, Polybenzimidazol, Polyacrylnitril,
Epichlorhydrin, Polysulfid, Polyisopren und dergleichen zusätzlich zu den vorstehend
erwähnten Surfactanten enthalten.
Der Gehalt an einem Photokatalysator in einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, kann auf einen Bereich von 5 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 20 bis 40
Gew.-% eingestellt werden. Außerdem liegt die Dicke einer Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, vorzugsweise in einem Bereich von 0,05 bis 10 &mgr;m.
Die vorstehend erwähnte Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
kann durch Dispergieren eines Photokatalysators und eines Bindemittels und, falls
erforderlich, anderer Zusatzstoffe in einem Lösemittel, wodurch eine Beschichtungslösung
hergestellt wird, und Auftragen dieser Beschichtungslösung erzeugt werden.
Als ein verwendetes Lösemittel wird ein alkoholisches organisches Lösemittel,
wie Ethanol, Isopropanol und dergleichen, bevorzugt. Das Auftragen kann mit den
bekannten Auftragungsverfahren durchgeführt werden, wie Schleuderbeschichten,
Sprühbeschichten, Tauchbeschichten, Walzenbeschichten, Sickenbeschichten oder
dergleichen. Wenn ein Bindemittel vom ultraviolett härtenden Typ als ein Bindemittel
enthalten ist, kann eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, erzeugt
werden, indem die Härtungsbehandlung durch die Bestrahlung mit ultravioletter
Strahlung durchgeführt wird.
(Gefärbtes Bildelement)
In der vorliegenden Erfindung wird ein gefärbtes Bildelement
4 auf einer Schicht mit variabler Benetzbarkeit 3, inter alia
die vorstehend erwähnte Schicht, die einen Photokatalysator enthält, bereitgestellt,
wie in 1 gezeigt. In der vorliegenden Erfindung wird
ein gefärbtes Bildelement in einem tintophilen Bereich erzeugt, welcher durch
Belichten der vorstehend erwähnten Schicht, die einen Photokatalysator enthält
und den geringen Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit aufweist, in dem vorgegebenen
Muster mit mehreren Farben von Tinten mit einem Tintenstrahlsystem erzeugt wird.
Ein gefärbtes Bildelement wird üblicherweise aus den drei Farben Rot (R),
Grün (G) und Blau (B) erzeugt. Das Farbmuster und eine Fläche, die gefärbt
werden soll, können bei diesem gefärbten Bildelement willkürlich
festgelegt werden. Bei einem Farbfilter der vorliegenden Erfindung gibt es kein
Abdunkelungsteil (eine schwarze Matrix) zwischen gefärbten Bildelementen. Deshalb
können zwei Fälle gefunden werden, wobei einer davon der Fall ist, bei
dem es einen Abstand zwischen gefärbten Bildelementen gibt, und ein anderer
davon der Fall ist, wo ein gefärbtes Bildelement kontinuierlich erzeugt wird.
In der vorliegenden Ausführungsform ist der erste davon annehmbar.
Ferner ist es, wie in 1 gezeigt, annehmbar,
dass ein tintenabweisendes konvexes Teil bereitgestellt wird.
Tinten für ein Tintenstrahlsystem zum Erzeugen eines solchen
gefärbten Bildelements werden grob in eine wässrige Tinte und eine Tinte
auf Ölbasis eingeteilt. Auch wenn jede Tinte in der vorliegenden Erfindung
verwendet werden kann, wird eine wässrige Tinte auf der Basis von Wasser im
Hinblick auf die Oberflächenspannung bevorzugt.
Wasser allein oder ein gemischtes Lösemittel aus Wasser und einem
wasserlöslichen organischen Lösemittel können als ein Lösemittel
für eine wässrige Tinte, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
verwendet werden. Andererseits wird eine Tinte, die auf einem Lösemittel, das
einen hohen Siedepunkt aufweist, basiert, vorzugsweise für eine Tinte auf Ölbasis
verwendet, um das Verstopfen eines Kopfes zu verhindern. Als ein Färbemittel,
das für eine solche Tinte für ein Tintenstrahlsystem verwendet wird, werden
weit verbreitet die bekannten Pigmente und Farbstoffe verwendet. Außerdem können
unlösliche oder lösliche Harze in einem Lösemittel enthalten sein,
um die Dispergierbarkeit und die Fixiereigenschaften zu verbessern. Andere Komponenten,
wie Surfactant, der nicht ionischen Surfactant, kationischen Surfactant und amphoteren
Surfactant enthält; Konservierungsmittel; Antimykotikum; Mittel
zum Einstellen des pH-Werts; Schaumverhütungsmittel; Ultraviolett-Absorptionsmittel;
Mittel zum Einstellen der Viskosität; Mittel zum Einstellen der Oberflächenspannung
und dergleichen können dazu gegeben werden, wie es der Anlass erfordert.
Außerdem ist es, auch wenn die herkömmliche Tinte für
ein Tintenstrahlsystem auf Grund der niedrigen geeigneten Viskosität keine
große Menge an einem Bindemittelharz enthalten kann, möglich, einem Färbemittel
selbst die Fixierbarkeit zu verleihen, indem es granuliert wird, um so einem Färbemittelteilchen
mit einem Harz in einer Tinte zu umwickeln. Eine solche Tinte kann auch in der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. Ferner können so genannte Heißschmelztinte
und UV-härtende Tinte verwendet werden.
In der vorliegenden Erfindung wird inter alia eine UV-härtende
Tinte vorzugsweise verwendet. Indem eine UV-härtende Tinte verwendet wird,
wird ein gefärbtes Bildelement durch Färben mit einem Tintenstrahlsystem
erzeugt, und danach wird UV bestrahlt, und dadurch kann eine Tinte rasch gehärtet
werden, welche unmittelbar zu einem nächsten Schritt geschickt werden kann.
Deshalb kenn effizient ein Farbfilter hergestellt werden.
Eine solche UV-härtende Tinte weist ein Präpolymer, ein
Monomer, einen Photopolymerisationsinitiator und ein Färbemittel als eine Hauptkomponente
auf. Als ein Präpolymer kann jedes Präpolymer, wie Polyesteracrylat, Polyurethanacrylat,
Epoxidacrylat, Polyetheracrylat, Oligoacrylat, Alkydacrylat, Polyolacrylat, Silikonacrylat
und dergleichen ohne Begrenzung verwendet werden.
Als ein Monomer können Vinylmonomer, wie Styrol, Vinylacetat
und dergleichen; monofunktionelles Acrylmonomer, wie n-Hexylacrylat und Phenoxyethylacrylat;
und multifunktionelles Acrylmonomer, wie Diethylenglykoldiacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat,
Hydroxypiperinesterneopentylglykoldiacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Dipentaerythrithexanacrylat
und dergleichen, verwendet werden. Die vorstehend erwähnten Präpolymere
und Monomere können allein oder in einem Gemisch aus zwei oder mehreren davon
verwendet werden.
Als ein Photopolymerisationsinitiator kann ein Initiator, welcher
die gewünschten Härtungseigenschaften und die gewünschten Aufzeichnungseigenschaften
verleiht, zur Verwendung unter Isobutylbenzoinether, Isopropylbenzoinether, Benzoinethylether,
Benzoinmethylether, 1-Phenyl-1,2-propadion-2-oxim, 2,2-Dimethoxy-2-phenylacetophenon,
Benzil, Hydroxycyclohexylphenylketon, Diethoxyacetophenon, 2-Hydroxy-2-methyl-1-phenylpropan-1-on,
Benzophenon, Chlorthioxanthon, 2-Chlorthioxanthon, Isopropylthioxanthon, 2-Methylthioxanthon,
chlorsubstituiertem Benzophenon, halogensubstituiertem Alkyl-allylketon und dergleichen
gewählt werden. Andere Komponenten, wie Photoinitiatorhilfsmittel, wie aliphatisches
Amin, aromatisches Amin und dergleichen; Photosensibilisator, wie Thioxanthoson
und dergleichen, können dazu gegeben werden, wie es der Anlass erfordert.
(Transparentes Substrat)
In der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
die Schicht mit variabler Benetzbarkeit, die einen Photokatalysator enthält,
3 auf einem transparenten Substrat 2, wie in 1
gezeigt, bereitgestellt.
Als dieses transparente Substrat können Substrate, welche bislang
für ein Farbfilter verwendet wurde, ohne Begrenzung verwendet werden, wie ein
transparentes steifes Material, das keine Flexibilität aufweist, wie Quarzglas,
Pyrexglas, synthetisches Quarzglas und dergleichen, oder ein transparentes flexibles
Material, das die Flexibilität aufweist, wie ein transparenter Harzfilm, eine
Harzplatte für Optiken und dergleichen. Darunter ist 7059 Glas, hergestellt
von Corning Co., Ltd., ein Material, das den kleinen thermischen Ausdehnungskoeffizienten
aufweist, und ist hinsichtlich der Maßhaltigkeit und der Bearbeitbarkeit bei
Wärmebehandlung bei einer erhöhten Temperatur ausgezeichnet, und außerdem
ist es, da es ein alkalifreies Glas ist, das keine alkalische Komponente in einem
Glas enthält, geeignet für ein Farbfilter für eine Farbflüssigkristalldisplayvorrichtung
mittels eines Aktivmatrixsystems. In der vorliegenden Erfindung wird üblicherweise
ein transparentes Material als ein transparentes Substrat verwendet, und ein reflektierendes
Substrat und weiß gefärbtes Substrat können verwendet werden. Alternativ
können als ein transparentes Substrat Substrate, welche die behandelte Oberfläche
zum Verhindern des Alkalilösens oder zum Verleihen der Gassperreigenschaften
oder für andere Aufgaben aufweisen, verwendet werden.
(Tintenabweisendes konvexes Teil)
In der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
ein tintenabweisendes konvexes Teil 5 zwischen gefärbten Bildelementen
4, wie in 1 gezeigt, erzeugt. Die Zusammensetzung
eines solchen tintenabweisenden konvexen Teils ist nicht besonders begrenzt, solange
es eine Harzzusammensetzung ist, die tintenabweisende Eigenschaften aufweist. Außerdem
ist die Zusammensetzung nicht notwendigerweise transparent und kann gefärbt
sein. Beispielsweise kann ein Material, welches für eine schwarze Matrix (Abdunkelungsteil)
verwendet wird und welches ein Material ist, in dem kein schwarzes Material eingebracht
ist, verwendet werden. Genauer gesagt können eine Zusammensetzung aus einem
wasserlöslichen Harz, wie Polyacrylamid, Polyvinylalkohol,
Gelatine, Casein, Cellulose und dergleichen, allein oder ein Gemisch aus zwei oder
mehreren davon und eine Harzzusammensetzung, wie O/W-Emulsion, beispielsweise ein
emulgiertes reaktives Silikon, erwähnt werden. In der vorliegenden Erfindung
wird geeignet ein photohärtendes Harz aus den Gründen der einfachen Handhabung
und Härtung verwendet. Außerdem kann, da dieses tintenabweisende konvexe
Teil in dem Maße bevorzugt ist, wie es tintenabweisend wird, die Oberfläche
davon mit einem tintenabweisenden Behandlungsmittel behandelt werden, wie eine Silikonverbindung
und eine Fluor enthaltende Verbindung.
Ein tintenabweisendes konvexes Teil in der vorstehend erwähnten
ersten Ausführungsform ist vorzugsweise relativ höher, da es bereitgestellt
wird, um zu verhindern, dass eine Tinte sich beim Färben mit einem Tintenstrahlsystem
vermischt, aber im Hinblick auf die Flachheit des Ganzen, wenn es zu einem Farbfilter
gemacht wird, wird die Dicke in der Nähe derjenigen eines gefärbten Bildelements
bevorzugt. Genauer gesagt liegt sie üblicherweise vorzugsweise in einem Bereich
von 0,1 bis 2 &mgr;m, auch wenn sie in Abhängigkeit von der angesammelten
Menge an ausgespritzter Tinte unterschiedlich ist.
(Schutzschicht)
Eine Schutzschicht kann ferner auf einer Oberfläche eines Farbfilters
1 erzeugt werden, wie es der Anlass erfordert, auch wenn es in
1 nicht gezeigt wird. Diese Schutzschicht wird bereitgestellt,
um ein Farbfilter glatt zu machen und gleichzeitig zu verhindern, dass sich Komponenten,
die in einem gefärbten Bildelement oder einem gefärbten Bildelement und
einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, enthalten sind, in eine
Flüssigkristallschicht lösen.
Die Dicke einer Schutzschicht kann im Hinblick auf die Lichtdurchlässigkeit
eines verwendeten Materials, den Oberflächenzustand eines Farbfilters und dergleichen
festgelegt werden, und sie kann beispielsweise in einem Bereich von 0,1 bis 2,0
&mgr;m festgelegt werden. Eine Schutzschicht kann erzeugt werden, indem ein Harz,
das die Lichtdurchlässigkeit aufweist, die für eine transparente Schutzschicht
erforderlich ist, von den bekannten transparenten lichtempfindlichen Harzen, zweikomponentig
härtenden transparenten Harzen und dergleichen verwendet wird.
2. Die zweite Ausführungsform
Die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein
Farbfilter bei dem ein gefärbtes Bildelement auf einem transparenten Substrat
erzeugt wird, und die Schicht mit variabler Benetzbarkeit wird auf einem Umrandungsabschnitt
der gefärbten Bildelemente erzeugt. Dies zeigt das andere Beispiel für
ein Farbfilter, bei dem ein gefärbtes Bildelement durch eine Schicht mit variabler
Benetzbarkeit positioniert wird.
2 zeigt ein Beispiel für die zweite Ausführungsform.
Dieses Farbfilter 1 wird auf einem transparenten Substrat 2 erzeugt,
ein gefärbtes Bildelement 4 auf dem transparenten Substrat
2 erzeugt und eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit 3 zwischen
den gefärbten Bildelementen 4 erzeugt. Eine Schutzschicht, die in
den Zeichnungen nicht gezeigt ist, kann auf dem Teil eines Bildelements
4 und der Schicht mit variabler Benetzbarkeit 3 bereitgestellt
werden, wie es der Anlass erfordert.
Die Merkmale dieser Ausführungsform sind, dass eine Schicht mit
variabler Benetzbarkeit 3 auf lediglich einem Umrandungsabschnitt eines
gefärbten Bildelements 4 auf einem transparenten Substrat
2 bereitgestellt wird und ein gefärbtes Bildelement 4 direkt
auf dem transparenten Substrat 2 erzeugt wird. Da derart in der zweiten
Ausführungsform eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit 3 auf lediglich
einem Umrandungsabschnitt eines gefärbten Bildelements 4 erzeugt wird,
kann, wenn die Benetzbarkeit durch Bestrahlen einer Schicht mit variabler Benetzbarkeit
3 verändert wird, die Bestrahlung über der gesamten Seite sein,
und die Bestrahlung ist nicht notwendigerweise in einem musterartigen Zustand. Deshalb
gibt es Auswirkungen, dass Schritte nach der Erzeugung einer Schicht mit variabler
Benetzbarkeit vereinfacht sein können.
Bei dieser Ausführungsform wird es, da ein gefärbtes Bildelement
4 genau auf einem transparenten Substrat 2 bereitgestellt wird,
bevorzugt, dass eine Oberfläche eines transparenten Substrat 2 tintophil
ist. Insbesondere wenn eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit 3 in einem
musterartigen Zustand erzeugt wird und danach ein gefärbtes Bildelement
4 auf einem Bereich, der ein gefärbtes Bildelement erzeugt, dazwischen
erzeugt wird, wird es bevorzugt, dass eine Oberfläche eines transparenten Substrats
2 ein tintophiler Bereich ist, verglichen mit einer Schicht mit variabler
Benetzbarkeit 3, welche vor der Änderung in der Benetzbarkeit im Hinblick
auf die Erzeugung eines gefärbten Bildelements 4 ein tintenabweisender
Bereich ist. Deshalb wird es in der zweiten Ausführungsform bevorzugt, dass
die Benetzbarkeit auf einem transparenten Substrat 2 als der Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung von 40 mN/m aufweist,
weniger als 10°, stärker bevorzugt höchstens 5°, besonders bevorzugt
höchstens 1° beträgt.
Als ein transparentes Substrat, dessen Oberfläche ein tintophiler
Bereich ist, gibt es ein Substrat, das aus einem tintophilen Material erzeugt wurde,
ein Substrat, das durch Behandeln der Oberfläche eines Materials,
um so die Oberfläche tintophil zu machen, erhalten wurde, und eine tintophile
Schicht wird auf einer transparenten Oberfläche erzeugt, was in dieser Ausführungsform
nicht begrenzend ist.
Als ein Beispiel, bei dem die Oberfläche eines Materials behandelt
wird, um so die Oberfläche tintophil zu machen, kann die tintophile Oberflächenbehandlung
mit der Plasmabehandlung, bei der Argon und Wasser genutzt werden, erwähnt
werden, und als eine tintophile Schicht, die auf einem transparenten Substrat bereitgestellt
wird, kann eine Siliciumdioxidmembran erwähnt werden, die mit einem Sol-Gel-Verfahren
unter Verwendung von Tetraethoxysilan erhalten wird.
Da die Materialien und dergleichen außer einem transparenten
Substrat 2, die in dieser Ausführungsform verwendet werden, das heißt
eine Schicht mit variabler Benetzbarkeit 3, ein gefärbtes Bildelement
4, eine Schutzschicht und dergleichen, denjenigen aus der vorstehend erwähnten
ersten Ausführungsform gleich sind, werden sie hier nicht erläutert.
B. Ein Verfahren zum Herstellen eine Farbfilters
Dann wird ein Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters der vorliegenden
Erfindung erläutert.
Die vorliegende Erfindung stellt Verfahren zum Herstellen eines Farbfilters
gemäß den vorstehend erwähnten ersten und zweiten Ausführungsformen
in der vorliegenden Erfindung bereit, und die Verfahren umfassen gemeinsam;
(1) einen Schritt des Erzeugens einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält
und die Benetzbarkeit eines Teils, der mit der Energie bestrahlt wurde, aufweist,
welche in einer Richtung der Verringerung eines Kontaktwinkels mit einer Flüssigkeit
verändert wurde, auf einem transparenten Substrat;
(2) einen Schritt des einen Abschnitt, der ein Teil eines Bildelements erzeugt,
Musterbestrahlens mit der Energie auf der Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
auf welcher ein Teil eines Bildelements erzeugt werden soll, wodurch ein belichtetes
Teil für ein Teil eines Bildelements erzeugt wird; und
(3) einen Schritt des Färbens des belichteten Teils für ein Teil eines
Bildelements mit einem Tintenstrahlsystem, wodurch ein Teil eines Bildelements erzeugt
wird.
(Erläuterung jedes Schritts)
3 ist zum Erläutern der vorstehenden gemeinsamen Schritte
(1) bis (3) der Verfahren der vorliegenden Erfindung. In diesem Beispiel wird, wie
in 3(A) gezeigt, zuerst eine Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, 6 auf einem transparenten Substrat 2 erzeugt. Diese
Schicht, die einen Photokatalysator enthält, 6 wird erzeugt, indem
der vorstehend erwähnte Photokatalysator und Bindemittel in einem Lösemittel,
falls notwendig, zusammen mit weiteren Zusatzstoffen dispergiert werden, wodurch
eine Beschichtungslösung hergestellt wird, diese Beschichtungslösung aufgetragen
wird und die Hydrolysier- und Polymerisationskondensierreaktion vor sich geht, wodurch
ein Photokatalysator fest in einem Bindemittel fixiert wird. Als ein Lösemittel,
das verwendet werden soll, werden alkoholische organische Lösemittel, wie Ethanol,
Isopropylalkohol und dergleichen bevorzugt, und das Auftragen kann mit den bekannten
Auftragungsverfahren durchgeführt werden, wie Schleuderbeschichten, Sprühbeschichten,
Tauchbeschichten, Walzenbeschichten, Sickenbeschichten oder dergleichen.
Als Nächstes wird ein belichtetes Teil 8 für ein
gefärbtes Bildelement auf einem Bereich, der ein gefärbtes Bildelement
erzeugt, auf einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, 6
durch Musterbestrahlung mit der Energie unter Verwendung einer Photomaske
7 erzeugt. Das belichtete Teil 8 für ein gefärbtes Bildelement
ist ein Abschnitt, auf dem der Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit durch die
Wirkung eines Photokatalysators, welcher in einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, 6 enthalten ist, verringert ist und der in einen tintophilen
Bereich (3(B)) umgewandelt ist.
Unter Verwendung eines Tintenstrahlgeräts 9 wird eine
Tinte 10 auf ein belichtetes Teil 8 für ein gefärbtes
Bildelement, welches durch die Energiebestrahlung in einen tintophilen Bereich umgewandelt
wird, gespritzt, wodurch das Teil mit Rot, Grün und Blau (3(C))
gefärbt wird. In diesem Fall breitet sich, da das Innere eines belichteten
Teils 8 für ein gefärbtes Bildelement durch die Energiebestrahlung
zu einem tintophilen Bereich, der den kleinen Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit
aufweist, wie vorstehend beschrieben gemacht wurde, eine Tinte 10, die
aus einem Tintenstrahlgerät 9 gespritzt wurde, einheitlich in einem
belichteten Teil 8 für ein gefärbtes Bildelement aus.
Ein Tintenstrahlgerät, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, ist nicht besonders begrenzt, aber ein Tintenstrahlgerät kann verwendet
werde, das verschiedene Verfahren verwendet, wie ein Verfahren, bei dem kontinuierlich
eine geladene Tinte gespritzt und mit dem magnetischen Feld gesteuert wird, ein
Verfahren, bei dem eine Tinte intermittierend unter Verwendung eines Piezoelements
gespritzt wird, ein Verfahren, bei dem eine Tinte intermittierend durch Erhitzen
der Tinte und Ausnutzen ihrer Blasenbildung gespritzt wird.
Ein gefärbtes Bildelement 4 wird erzeugt, indem die
Tinte, die derart mit einem belichteten Teil für ein gefärbtes
Bildelement 12 verklebt wurde, verfestigt wird ( 3(D)).
In der vorliegenden Erfindung wird die Verfestigung einer Tinte mit verschiedenen
Verfahren in Abhängigkeit von einer Art einer verwendeten Tinte durchgeführt.
Beispielsweise wird in dem Falle einer wasserlöslichen Tinte die Verfestigung
durch Entfernen von Wasser mittels Erhitzen oder dergleichen durchgeführt.
Im Hinblick auf diesen Schritt des Verfestigens einer Tinte ist als
eine Art einer Tinte, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, eine Tinte
vorzugsweise eine UV-härtende Tinte. Dies liegt daran, dass, da eine UV-härtende
Tinte rasch durch die UV-Bestrahlung verfestigt werden kann, eine Zeitdauer zum
Herstellen eines Farbfilters verkürzt werden kann.
Wie vorstehend beschrieben kann, da sich eine Tinte in einem belichteten
Teil 8 für ein gefärbtes Bildelement einheitlich ausbreitet,
wenn eine solche Tinte verfestigt wird, wodurch ein gefärbtes Bildelement
4 erzeugt wird, ein Farbfilter, welches weder Fehlen von Farbe noch Uneinheitlichkeit
der Farbe aufweist, erzeugt werden.
(Was das Erzeugungsverfahren für ein tintenabweisendes konvexes Teil
betrifft)
In der vorliegenden Erfindung kann, bevor ein gefärbtes Bildelement
erzeugt wird, ein tintenabweisendes konvexes Teil erzeugt werden. Beispielsweise
kann, wenn das tintenabweisende konvexe Teil erzeugt, so dass es einen Bereich gefärbter
Bildelemente umgibt, wo alle gefärbten Bildelemente erzeugt werden sollen,
ein solches Problem verhindert werden, dass ein gefärbtes Bildelement nicht
präzise erzeugt werden kann, da Tinte aus einem Abschnitt, der einen Bereich
gefärbter Bildelemente umgibt, herausfließt.
Ein solches tintenabweisendes konvexes Teil kann erzeugt werden, indem
die Schritte befolgt werden; Erzeugen eines belichteten Teils für ein tintenabweisendes
konvexes Teil, bevor ein belichtetes Teil für ein gefärbtes Bildelement
erzeugt wird, und Erzeugen eines tintenabweisenden konvexen Teils durch Auftragen
einer Harzzusammensetzung auf das belichtete Teil für ein tintenabweisendes
konvexes Teil. Als die Photomaske zum Erzeugen des vorstehend beschriebenen tintenabweisenden
konvexen Teils kann eine eingesetzt werden, die beispielsweise in 5
als (C-1) oder (D-1) gezeigt wird. Zuerst wird ein belichtetes Teil für ein
tintenabweisendes konvexes Teil durch Verwenden einer solchen Photomaske und Belichten
auf einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, erzeugt. Im Fall der
Verwendung der Photomaske, die in 5 als (C-1) gezeigt wird, wird
das belichtete Teil für ein tintenabweisendes konvexes Teil an der oberen Endseite
und an der unteren Endseite des Bereichs für das Teil eines Bildelements erzeugt.
Im Fall der Verwendung der Photomaske, die als (D-1) gezeigt wird, wird das belichtete
Teil für ein tintenabweisendes konvexes Teil erzeugt, so dass es den Bereich
gefärbter Bildelemente umgibt. Dann wird eine Harzzusammensetzung mit dem belichteten
Teil für ein tintenabweisendes konvexes Teil verklebt und gehärtet, wodurch
ein tintenabweisendes konvexes Teil erzeugt wird.
Nach dem Erzeugen eines solchen tintenabweisenden konvexen Teils wird
durch Verwenden des vorstehend beschriebenen Verfahrens zum Erzeugen eines gefärbten
Bildelements (beispielsweise wird das erste gefärbte Bildelement durch Verwenden
der Photomaske erzeugt, die in 5 als (C-2) oder (D-2) gezeigt wird,
und dann wird das zweite gefärbte Bildelement durch Verwenden der Photomaske,
die als (A-2) oder (B-2) gezeigt wird, erzeugt oder Bestrahlen der gesamten Oberfläche)
ein gefärbtes Bildelement erzeugt, und ein Farbfilter wird erzeugt.
In der vorliegenden Erfindung ein Bereich, wo das tintenabweisende
konvexe Teil sowohl zwischen gefärbten Bildelementen erzeugt als auch am oberen
und unteren Endteil eines Bereichs gefärbter Bildelemente oder einen Bereich
gefärbter Bildelemente umgebend erzeugt werden kann.
Ein Schritt des Erzeugens dieses tintenabweisenden konvexen Teils
wird unter Verwendung von 6 erläutert. Gemäß derselben
Weise wie in der vorstehend erwähnten 3gezeigt, wird eine
Schicht, die einen Photokatalysator enthält, 6 derart erzeugt, dass
sie ein transparentes Substrat 2 (6(A)) abdeckt, und das
so erhaltene Bauteil wird mit der Energie mittels einer Photomaske für ein
tintenabweisendes konvexes Teil 15 bestrahlt. Durch Musterbestrahlen der
Energie mittels einer Photomaske für ein tintenabweisendes konvexes Teil wird
ein belichtetes Teil für ein tintenabweisendes konvexes Teil 16 auf
einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, 6 auf einem Umrandungsabschnitt
für ein gefärbtes Bildelement ( 6(B)) erzeugt.
Tinte für ein tintenabweisendes konvexes Teil 17, wie
ein UV-härtendes Harzmonomer, wird mit diesem belichteten Teil für ein
tintenabweisendes konvexes Teil 16 durch ein Tintenstrahlgerät
9 (6(C)) verklebt. Ein Verfahren zum Auftragen der Tinte
für ein tintenabweisendes konvexes Teil ist nicht auf ein Verfahren durch ein
Tintenstrahlgerät begrenzt, sondern andere Verfahren, beispielsweise Tauchbeschichten
und dergleichen, können verwendet werden.
Und durch Härten einer Tinte für ein tintenabweisendes konvexes
Teil 17 durch UV-Bestrahlung oder dergleichen wird ein tintenabweisendes
konvexes Teil 5 auf der Oberfläche einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, 6 erzeugt (6(C)).
Durch Bestrahlen der ganzen Oberfläche oder Musterbestrahlen
mit der Energie von einer Seite einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
6 auf das so erzeugte Bauteil, bei dem ein tintenabweisendes konvexes Teil
5 auf einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
6 erzeugt wird, wird ein anderes Teil als ein Teil, auf dem ein tintenabweisendes
konvexes Teil 5 erzeugt wird, oder lediglich ein Bereich, der ein gefärbtes
Bildelement erzeugt, belichtet und zu einem belichteten Teil für ein gefärbtes
Bildelement (6(D)) gemacht, und, danach wird gemäß der
vorstehend erwähnten Weise eine Tinte 10 auf dieses Teil unter Verwendung
eines Tintenstrahlgeräts 9 gespritzt und damit verklebt und gehärtet,
wodurch ein gefärbtes Bildelement 4 erzeugt wird, und somit kann ein
Farbfilter 1 mit einem darauf bereitgestellten tintenabweisenden konvexen
Teil 5 hergestellt werden (6(E)).
Bei diesem Verfahren kann, da ein belichtetes Teil für ein tintenabweisendes
konvexes Teil durch Musterbestrahlen einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
zwischen gefärbten Bildelementen mit der Energie bereitgestellt wird, ein tintenabweisendes
konvexes Teil, das eine beliebige Breite aufweisen kann, erzeugt werden. Deshalb
kann durch Auftragen einer Tinte für ein tintenabweisendes konvexes Teil darauf
ein tintenabweisendes konvexes Teil, das eine beliebige Breite aufweist, erzeugt
werden. Folglich kann durch Einstellen der Breite einer Photomaske für ein
tintenabweisendes konvexes Teil 15 das Einstellen der Breite zwischen gefärbten
Bildelementen durchgeführt werden.
(Energie, mit der bestrahlt werden soll)
In der vorliegenden Erfindung kann das Licht, das ultraviolettes Licht
enthält, als die Energie, mit der auf eine Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, bestrahlt werden soll, verwendet werden. Als ein Lichtquelle, die
das ultraviolette Licht enthält, können beispielsweise eine Quecksilberlampe,
eine Metallhalogenidlampe, eine Xenonlampe und dergleichen erwähnt werden.
Die Wellenlänge des Lichts, das für diese Belichtung verwendet wird, kann
auf einen Bereich von höchstens 400 nm, vorzugsweise höchstens 380 nm
eingestellt werden. Außerdem kann eine Menge des Lichts, die beim Belichten
bestrahlt werden soll, eine Menge an Bestrahlung sein, die für ein belichtetes
Teil notwendig ist, dass es die tintophilen Eigenschaften durch die Wirkung eines
Photokatalysators zeigt.
Wenn Musterbestrahlung bei der Energiebestrahlung notwendig ist, kann
die Musterbestrahlung mittels einer Photomaske unter Verwendung der vorstehend erwähnten
Lichtquelle durchgeführt werden. Alternativ kann als ein anderes Verfahren
auch ein Verfahren des Bildbestrahlens in einem musterartigen Zustand unter Verwendung
eines Lasers, wie Excimer, YAG und dergleichen, verwendet werden. Jedoch kann ein
solches Verfahren zu einem Problem dahingehend führen, dass ein Gerät
teuer ist, die Handhabung schwierig ist und ferner kein kontinuierlicher Ausstoß
durchgeführt werden kann.
Deshalb kann in der vorliegenden Erfindung das Muster eines tintophilen
Bereichs durch Zugeben der Initiationsenergie für die photokatalytische Reaktion
zu einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, und Zugeben der Energie,
die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, zu einem Bereich, der die Initiationsenergie
für die photokatalytische Reaktion aufgenommen hat, in einem musterartigen
Zustand erzeugt werden. Die Gründe sind wie folgt. Durch Erzeugen des Musters
unter Verwendung solcher Verfahren zum Bestrahlen mit Energie kann die Energie,
die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, wie der Infrarotlaser, welcher verhältnismäßig
billig und einfach zu handhaben ist, verwendet werden und das vorstehend erwähnte
Problem tritt nicht auf.
Das Muster eines tintophilen Bereichs, der die veränderte Benetzbarkeit
aufweist, kann durch die Zugabe dieser Energie basierend auf den folgenden Gründen
erzeugt werden. Das heißt, zuerst wird durch Zugeben der Initiationsenergie
für die photokatalytische Reaktion zu einem Bereich, auf welchem das Muster
erzeugt werden soll, die photokatalytische Reaktion auf einer Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, gestartet. Dann wird die Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit
erhöht, in einem Bereich zugegeben, der die Initiationsenergie für die
photokatalytische Reaktion aufnimmt. Indem derart die Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit
erhöht, zugegeben wird, wird rasch eine Reaktion in einer Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, auf welche die Initiationsenergie für die photokatalytische
Reaktion bereits zugegeben wurde und in welcher eine Reaktion durch die katalytische
Wirkung eines Photokatalysators gestartet wurde, beschleunigt. Dann wird durch Zugeben
der Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, für die vorgegebene
Zeitdauer die Änderung der Benetzbarkeit in der Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, in den gewünschten Bereich geändert, und somit kann das
Muster, auf das die Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, zugegeben
wurde, zu dem Muster eines tintophilen Bereichs, der die veränderte Benetzbarkeit
aufweist, gemacht werden.
a. Initiationsenergie für die photokatalytische Reaktion
Die Initiationsenergie für die photokatalytische Reaktion, die
für dieses Energiebestrahlungsverfahren verwendet wird, bezieht sich auf die
Energie, bei der ein Photokatalysator eine katalytische Reaktion
zum Ändern der Eigenschaften einer Verbindung in einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, startet.
Eine Menge der Bestrahlungsenergie für die photokatalytische
Reaktion, die zugegeben werden soll, ist ein solches Ausmaß einer Menge, das
nicht die rasche Änderung in der Benetzbarkeit in einer Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, bewirkt. Wenn eine Menge der Initiationsenergie für
die photokatalytische Reaktion, die zugegeben werden soll, gering ist, da die Empfindlichkeit
bei der Erzeugung des Musters durch Zugeben der Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit
erhöht, verringert wird, was nicht bevorzugt wird. Wenn andererseits diese
Menge zu groß ist, wird das Ausmaß der Änderung in den Eigenschaften
in einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält, auf welche die Initiationsenergie
für die photokatalytische Reaktion zugegeben wurde, zu groß, und der Unterschied
zwischen Bereichen, auf welche die Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht,
zugegeben wurde und nicht zugegeben wurde, wird unklar, was nicht bevorzugt wird.
Eine Menge der Energie, die zugegeben werden soll, wird bestimmt, indem ein vorbereitendes
Experiment hinsichtlich einer Menge der Energie, die zugegeben werden soll, und
der Änderung in der Benetzbarkeit in einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, durchgeführt wird.
Die Initiationsenergie für die photokatalytische Reaktion ist
bei diesem Verfahren nicht besonders begrenzt, solange die Energie die photokatalytische
Reaktion starten kann, und inter alia wird das Licht bevorzugt.
Ein Photokatalysator, der in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, weist in Abhängigkeit von seiner Bandlücke die unterschiedliche
Wellenlänge des Lichts, welches eine katalytische Reaktion startet, auf. Beispielsweise
ist die Wellenlänge im Fall von Cadmiumsulfid 496 nm, und im Fall von Eisenoxid
ist die Wellenlänge 593 nm des sichtbaren Lichts, und im Fall von Titanoxid
ist die Wellenlänge 388 nm des ultravioletten Lichts. Deshalb kann das Licht
in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, egal ob das sichtbare Licht oder
das ultraviolette Licht, solange es das Licht ist. Jedoch ist in dem Zusammenhang,
dass Titanoxid geeigneterweise als ein Photokatalysator verwendet wird, da es auf
Grund der hohen Bandlückenenergie als ein Photokatalysator wirksam ist, wie
vorstehend beschrieben, chemisch stabil ist, keine Toxizität aufweist und leicht
verfügbar ist, das Licht vorzugsweise das Licht, das das ultraviolette Licht
enthält, welches eine katalytische Reaktion dieses Titanoxids startet. Genauer
gesagt wird es bevorzugt, dass das ultraviolette licht in einem Bereich von höchstens
400 nm, vorzugsweise höchstens 380 nm enthalten ist.
Als die Lichtquelle für ein solches Licht, das das ultraviolette
Licht enthält, können verschiedene Ultraviolettquellen erwähnt werden,
wie eine Quecksilberlampe, eine Metallhalogenidlampe, eine Xenonlampe, eine Excimerlampe
und dergleichen.
In der vorliegenden Erfindung kann ein Bereich, auf den diese Initiationsenergie
für die photokatalytische Reaktion zugegeben werden soll, ein Teil einer Schicht,
die einen Photokatalysator enthält, sein. Beispielsweise ist es, indem diese
Initiationsenergie für die photokatalytische Reaktion in einem musterartigen
Zustand zugegeben wird und ferner die Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit
erhöht, auch in einem musterartigen Zustand zugegeben wird, möglich, das
Muster eines tintophilen Bereichs, der die veränderte Benetzbarkeit aufweist,
zu erzeugen. Jedoch wird aus den Gründen der Angleichung der Schritte und dergleichen
bevorzugt, dass diese Initiationsenergie für die photokatalytische Reaktion
zu der ganzen Oberfläche eines Bereichs, auf welchem ein Muster erzeugt werden
soll, zugegeben wird. Es wird bevorzugt, dass durch Zugeben der Energie, die die
Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, zu einem Bereich, auf dessen ganze Oberfläche
die Initiationsenergie für die photokatalytische Reaktion in einem musterartigen
Zustand zugegeben wurde, das Muster eines tintophilen Bereichs auf einer Schicht,
die einen Photokatalysator enthält, erzeugt wird.
b. Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht
Dann wird die Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht,
welche bei diesem Verfahren verwendet wird, erläutert. Die Energie, die die
Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, welche bei diesem Verfahren verwendet wird,
bezieht sich auf die Energie zum Erhöhen einer Reaktionsgeschwindigkeit einer
Reaktion, die die Benetzbarkeit einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
verändert, welche durch die vorstehend erwähnte Initiationsenergie für
die photokatalytische Reaktion gestartet wurde. In der vorliegenden Erfindung kann
jede Energie verwendet werden, solange es die Energie ist, die eine solche Wirkung
aufweist, und inter alia wird vorzugsweise die Wärmeenergie verwendet.
Ein Verfahren des Zugebens dieser Wärmeenergie zu einer Schicht,
die einen Photokatalysator enthält, in einem musterartigen Zustand ist nicht
besonders begrenzt, solange es das Muster durch die Wärme auf einer Schicht,
die einen Photokatalysator enthält, erzeugen kann, aber ein Verfahren mittels
des Infrarotlasers, ein Verfahren mittels eines wärmeempfindlichen Kopfes und
dergleichen können erwähnt werden. Als dieser Infrarotlaser können
der Infrarot-YAG-laser (1064 nm), der die Vorteile, wie die starke Richtwirkung
und der lange Bestrahlungsabstand, aufweist, ein Diodenlaser (LED; 830 nm, 1064
nm, 1100 nm), der die Vorteile, wie die verhältnismäßig
niedrigen Kosten, aufweist, ein Halbleiterlaser, ein He-Ne-Laser, ein Kohlendioxidgaslaser
und dergleichen erwähnt werden.
Bei diesem Verfahren kann das Muster eines tintophilen Bereichs basierend
auf dem Unterschied in der Reaktionsgeschwindigkeit zwischen Bereichen, auf welche
die Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, zugegeben wurde, und
einem Bereich, auf den die Energie, die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht,
nicht zugegeben wurde, durch Zugeben der vorstehend erwähnten Initiationsenergie
für die photokatalytische Reaktion und Aktivieren eines Photokatalysators,
um die Änderung in der Benetzbarkeit durch die katalytische Reaktion in einer
Schicht, die einen Photokatalysator enthält, zu starten, und Zugeben der Energie,
die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, zu einem Teil, das die veränderte
Benetzbarkeit aufweist, um die katalytische Reaktion des Teils zu fördern,
erzeugt werden.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum Herstellen eines
Farbfilters der vorstehend erwähnten zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung bereit, umfassend:
(1) einen Schritt des Erzeugens einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
die die Benetzbarkeit des mit Energie bestrahlten Teils auf einem transparenten
Substrat aufweist, welche sich in einer Richtung der Verringerung des Kontaktwinkels
mit einer Flüssigkeit ändert, auf einem Umrandungsabschnitt eines Bereichs,
der ein gefärbtes Bildelement erzeugt, welcher ein Teil ist, auf dem ein gefärbtes
Bildelement erzeugt werden soll; und
(2) einen Schritt des Erzeugens des gefärbten Bildelements auf dem Bereich,
der ein gefärbtes Bildelement erzeugt, auf dem transparenten Substrat.
Dieses Verfahren wird unter Verwendung von 7 erläutert.
Eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, 6 wird zuerst auf
einem Umrandungsabschnitt eines Bereichs, der ein gefärbtes Bildelement erzeugt,
auf dem ein gefärbtes Bildelement erzeugt werden soll, auf einem transparenten
Substrat 2 erzeugt. Als ein Verfahren zum Erzeugen einer Schicht, die einen
Photokatalysator enthält, in einem musterartigen Zustand können beispielsweise
ein Verfahren, das die Schicht mittels einer Photolithographie unter Verwendung
einer lichtempfindlichen Sol-Gel-Lösung erzeugt, ein Verfahren mittels Bedrucken
und dergleichen erwähnt werden.
Die Tinte 10 wird unter Verwendung eines Tintenstrahlgeräts
9 auf ein Teil (Bereich, der ein gefärbtes Bildelement erzeugt), auf
welchem eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, 6 nicht
erzeugt ist, auf einem transparenten Substrat 2, auf welchem die so erzeugte
Schicht, die einen Photokatalysator enthält, 6 erzeugt wird, verklebt
(7(B)). Daraufhin wurde die Benetzbarkeit der Oberfläche eines
transparenten Substrats 2 tintophiler, verglichen mit der Benetzbarkeit
einer Oberfläche einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
6 gemacht. Deshalb wird bei der Erzeugung eines gefärbten Bildelements
4 die Tinte 10 nicht mit einer Schicht, die einen Photokatalysator
enthält, welche die tintenabweisenden Eigenschaften zeigt, verklebt und wird
lediglich mit einem Bereich, der ein gefärbtes Bildelement erzeugt, auf einem
transparenten Substrat 2 verklebt, wodurch ein gefärbtes Bildelement
erzeugt wird. Dann wird die verklebte Tinte gehärtet, wodurch ein gefärbtes
Bildelement 4 zwischen einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
6 erzeugt wird (7(C)).
Nach dem Erzeugen eines gefärbten Bildelements 4 wird
die Energie von einer Seite, auf der ein gefärbtes Bildelement 4 erzeugt
wird, bestrahlt (7(D)). In diesem Fall kann leicht eine Schutzschicht
(in der Zeichnung nicht gezeigt), die je nach Bedarf erzeugt wird, erzeugt werden,
da eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, 6 in einen tintophilen
Bereich umgewandelt wird.
In dieser Ausführungsform wird es, da die Tinte 10 direkt
auf dem transparenten Substrat 2 verklebt wird, bevorzugt, dass die Benetzbarkeit
auf einem transparenten Substrat 2 tintophil ist. Genauer gesagt wird es
bevorzugt, dass die Benetzbarkeit weniger als 10° als der Kontaktwinkel mit
einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung von 40 mN/m aufweist, stärker
bevorzugt höchstens 5° als der Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit,
die die Oberflächenspannung von 40 mN/m aufweist, besonders bevorzugt höchstens
1° beträgt. Dies liegt daran, dass sich, indem eine Oberfläche eines
transparenten Substrats 2 zu einem tintophilen Bereich gemacht wird, eine
Tinte 10 einheitlich über ein transparentes Substrat ausbreitet, und
Nachteile, wie Uneinheitlichkeit der Farbe und dergleichen, treten nicht auf.
Auch wird in dieser Ausführungsform, da die Energie, die bestrahlt
werden soll, Tintenstrahlgerät und verschiedene Tinten denjenigen aus den vorstehend
erwähnten Ausführungsformen gleich sind, die Erläuterung davon weggelassen.
C. Farbflüssigkristall-Panel
Ein Farbflüssigkristall-Panel kann erzeugt werden, indem die
so erhaltenen Farbfilter und ein gegenüberliegendes Substrat, welches diesem
Farbfilter gegenüberliegt und eine schwarze Matrix aufweist, kombiniert werden
und eine Flüssigkristallverbindung dazwischen verkapselt wird. Das so erhaltene
Farbflüssigkristall-Panel weist die Vorteile auf, die von dem Farbfilter der
vorliegenden Erfindung herstammen, das heißt Vorteile, dass Uneinheitlichkeit der
Farbe und Fehlen von Farbe nicht auftreten, und es ist im Hinblick auf die Kosten
vorteilhaft.
Beispiele
Die Techniken, die zum Herstellen von Farbfiltern der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, werden ausführlich mittels der folgenden Beispiele
erläutert.
[Beispiel 1]1. Erzeugung einer Schicht, die einen Photokatalysator enthält
30 g Isopropylalkohol, 0,4 g MF-160E (hergestellt von Tohchem Products
Co.), dessen Hauptkomponente Fluoralkylsilan ist, 3 g Trimethoxymethylsilan (hergestellt
von Toshiba Silicone Co., Ltd., TSL8113) und 20 g einer Dispersion von Titanoxid,
welches ein Photokatalysator ist, in Wasser ST-K01 (hergestellt von Ishihara Sangyo
Kaisha, Ltd.) wurden gemischt und 20 Minuten lang bei 100 °C gerührt.
Dies wurde dreifach mit Isopropylalkohol verdünnt, wodurch eine Zusammensetzung
für eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält, erhalten wurde.
Die Zusammensetzung wurde mit einem Schleuderbeschichtungsgerät
auf ein transparentes Glassubstrat aufgetragen und 10 Minuten lang bei 50 °C
getrocknet, wodurch eine transparente Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
erzeugt wurde (Dicke 0,2 &mgr;m).
2. Bestätigung der Erzeugung eines tintophilen Bereichs
durch Belichten
Das Musterbelichten wurde 50 Sekunden lang auf dieser Schicht, die
einen Photokatalysator enthält, mit einer Beleuchtungsstärke von 70 mW/cm2
mit einer Quecksilberlampe (Wellenlänge 365 nm) mittels einer Photomaske durchgeführt,
ein belichtetes Teil wurde erzeugt, und die Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit
eines nicht belichteten Teils und eines belichteten Teils wurden gemessen. Am nicht
belichteten Teil wurde der Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung
von 30 mN/m aufwies (hergestellt von Junsei Chemical Co., Ltd., Ethylenglykolmonoethylether)
gemessen (nach 30 Sekunden ab dem Auftropfen eines Tröpfchens aus einer Mikrospritze),
wobei ein Messapparat für Kontaktwinkel (hergestellt von Kyowa Interface Science
co., Ltd., Typ CA-Z) verwendet wurde, und zu 30° gefunden. Als ein belichtetes
Teil wurde der Kontaktwinkel mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung
von 50 mN/m (hergestellt von Junsei Chemical Co., Ltd., Benetzbarkeitsindex-Standardlösung
Nr. 50) aufwies, mit einem gleichen Verfahren gemessen und zu 7° gefunden.
Derart wurde ein belichtetes Teil in einen tintophilen Bereich umgewandelt, und
es wurde bestätigt, dass die Mustererzeugung auf Grund des Unterschieds in
der Benetzbarkeit zwischen einem belichteten Teil und einem nicht belichteten Teil
möglich ist.
3. Erzeugung eines ersten gefärbten Bildelements
Dann wurde eine Schicht, die einen Photokatalysator enthält,
auf einem transparenten Substrat gemäß derselben Weise, wie die vorstehend
beschriebene, erzeugt. Diese Schicht, die einen Photokatalysator enthält, wurde
mit einer Quecksilberlampe (Wellenlänge 365 nm) mittels einer Photomaske, welche
ein Öffnungsmuster, wie in 5 als (B-1) gezeigt, aufweist,
belichtet (50 Sekunden lang mit einer Beleuchtungsstärke von 70 mW/cm2),
um ein belichtetes Teil für das erste gefärbte Bildelement in einen tintophilen
Bereich umzuwandeln (höchstens 7° ausgedrückt als der Kontaktwinkel
mit einer Flüssigkeit, die die Oberflächenspannung von 50 m3/m
aufweist).
Dann wurde eine Tinte aus multifunktionellem Acrylatmonomer vom UV-härtenden
Typ für jede RGB-Farbe, die 5 Gew.-% eines Pigments, 20 Gew.-% eines Lösemittels,
5 Gew.-% eines Initiators und 70 Gew.-% eines UV-härtenden Harzes enthielt,
für das erste gefärbte Bildelement verwendet, um es mit einer entsprechenden
Farbe unter Verwendung eines Tintenstrahlgeräts zu färben, und UV-behandelt,
um sie zu härten, und das erste gefärbte Bildelement wird erzeugt. Hier
wurden, was jeweils rote, grüne und blaue Tinte betrifft, als ein Lösemittel
Polyethylenglykolmonomethylethylacetat verwendet, und als ein Initiator wurde Ilgacular
369 (Handelsname, hergestellt von Chiba Speciality Chemicals Co., Ltd.) v