Itami, Akihiko, Hachioji-shi, Tokyo, JP; Oshiba, Takeo, Hachioji-shi, Tokyo, JP; Sakimura, Tomoo, Hachioji-shi, Tokyo, JP; Kitahara, Yohko, Hachioji-shi, Tokyo, JP; Kurachi, Masahiko, Hachioji-shi, Tokyo, JP; Shida, Kazuhisa, Hachioji-shi, Tokyo, JP
Diese Erfindung betrifft einen elektrophotographischen Photorezeptor
und eine bilderzeugende Vorrichtung, ein bilderzeugendes Verfahren und eine Arbeitseinheit,
welche den Photorezeptor verwendet.
Hintergrund der Erfindung
In der vergangenen Zeit wird ein elektrophotographisches bilderzeugendes
Verfahren umfangreich zum Schreiben von digital verarbeiteten Daten verwendet, in
welchem ein organischer Photorezeptor Licht ausgesetzt wird, welches bildweise dotiert
ist, um ein statisches latentes Bild auf dem Photorezeptor zu erzeugen und ein Bild
wird durch eine Umkehrentwicklung erzeugt.
Hinsichtlich dem zu verwendenden elektrophotographischen Photorezeptor
in solch einem Verfahren ist es erforderlich, dass der Photorezeptor für eine
verlängerte Verwendungszeit stabil ist und in der Lage ist, das Schreiben von
hochauflösenden Bildern durchzuführen. Im allgemeinen ist ein organischer
Photorezeptor, welcher auch als OPC bezeichnet wird, eine wesentliche Technologie
für ein Verfahren, welches eine hohe Bildqualität erfordert, da der organische
Photorezeptor ausgewählt werden kann aus einer großen Auswahl an Materialien
im Vergleich zu anorganischen Photorezeptoren. Dem gemäß kann der organische
Photorezeptor leicht unterschiedlichen Arten von Lichtquellen angepasst werden und
ist hervorragend im Hinblick auf die Stabilität des Ladungspotentials.
Andererseits muss der organische Photorezeptor im Hinblick auf dessen
Beständigkeit hin verbessert werden, da der organische Photorezeptor in der
mechanischen Festigkeit schlecht ist und ein Defekt, welcher durch ein Abnutzen
oder eine Schädigung hervorgerufen wird, auftritt. Die Verwendung einer Schutzschicht,
welche durch Vernetzung eines Siloxanharzes gebildet wird, welche hervorragend im
Hinblick auf die mechanische Festigkeit ist, ist als eine Technologie bekannt, durch
welche der Widerstand des organischen Photorezeptors im Hinblick auf Probleme von
Schädigung und Abnutzung erhöht werden kann.
Verschiedene Versuche wurden unternommen, um solche Probleme zu lösen.
Zum Beispiel ist in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 9-319130 eine Technologie beschrieben, in welcher ein Kondensationsprodukt
eines organischen Silikonpolymers und von kolloidalem Silika in der Oberflächenschicht
enthalten ist.
Vor kurzem wurde, wie in der japanischen
Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift (JP O.P.I.) 9-190004 beschrieben,
ein Photorezeptor entwickelt, welcher eine Harzschicht aufweist, die ein Siloxanharz
mit einer Struktureinheit zum Ladungstransport aufweist. Diese Schutzschicht ist
im Hinblick auf die mechanische Festigkeit und der elektrischen Eigenschaft überlegen
und die Nachteile der mechanischen Festigkeit des organischen Photorezeptors kann
dadurch erheblich verbessert werden. Allerdings ist der Effekt von solch einer Schicht
bisher nicht ausreichend im Hinblick auf die Beständigkeit und die Bildqualität.
Darüber hinaus ist bekannt, dass sich die Substanz zum Ladungstransport
in den Eigenschaften in der Bildaufzeichnungsschicht durch ein oxidierendes Gas
wie Ozon oder NOx, welches durch eine Elektrode beim Laden, Übertragen
oder Abtrennen gebildet wird, verschlechtert. Die Oxidation des Photorezeptors bewirkt
eine Verschlechterung der Ladungseigenschaft und der Lichtempfindlichkeit, was folglich
zu einem Fehler in dem Bild, wie eine Schleierbildung, oder zu einer Erniedrigung
der Bilddichte führt. Allerdings wird die Verschlechterung augenscheinlich
in einem üblichen Photorezeptor inhibiert, da die Bildaufzeichnungsschicht
auf übliche Weise abgetragen wird und die äußere Oberfläche,
welche am meisten verschlechtert ist, auf übliche Weise abgetragen wird und
die verschlechterten Substanzen und die Verunreinigungssubstanzen auf der Oberfläche
entfernt werden. Im Gegensatz hierzu kann die mechanische Festigkeit und die elektrophotographische
Eigenschaft des Photorezeptors in dem Photorezeptor mit der Harzschicht, welche
das Siloxanharz mit der Struktureinheit zum Ladungstransport umfasst, durch die
Festigkeit des Siloxanharzes und der Gegenwart der Einheit zum Ladungstransport
erhöht werden und als ein Vorteil ergibt sich, dass die Menge an Abnutzung
des Photorezeptors erheblich reduziert wird. Allerdings erschwert die reduzierte
Abnutzungsmenge des Photorezeptors die Vermeidung des Effektes der Verunreinigungssubstanz,
welche durch die Wirkung des Oxidationsgases wie Ozon oder NOx gebildet
wird. Dem gemäß besteht eine erhöhte Nachfrage, die Verschlechterung
unter der Bedingung zu inhibieren, in welcher die Abnutzung selten auftritt.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist anzumerken, dass die Probleme der Verschlechterung im Hinblick
auf die Stabilität des geladenen Potentials des Photorezeptors und der Bildqualität
durch die Akkumulation von verschlechterter Substanz, welche durch das Oxidationsgas
wie Ozon oder NOx während einer verlängerten Zeitdauer gebildet
wird, hervorgerufen werden, da das Siloxanharz, welches eine vernetzte Struktur
aufweist und hervorragend in der Oberflächenfestigkeit ist, im Hinblick auf
die Abnutzungsmenge erniedrigt ist. Die Erfindung wurde durchgeführt, um diese
Probleme zu lösen.
Als ein Ergebnis der Studien der Erfinder ist es ein Problem der vernetzten
Schicht des organischen Siliziums, dass die Schicht leicht durch die absorbierte
Feuchtigkeit in einer hohen Feuchtigkeitsumgebung beeinflusst wird, da eine nicht
reagierte hydrolysierbare Gruppe oder eine Silanolgruppe dazu neigt, auf der Oberflächenschicht
zu verbleiben.
Wenn eine große Menge von nicht reagierter Gruppe vorliegt, tritt
in einer hohen Feuchtigkeitsumgebung die Absorption von Wassermolekülen und
die Bildung eines Produktes der Entladung in dem Ladungsprozess auf. Dem gemäß
wird der elektrischer Widerstand der Oberfläche erniedrigt und ein Problem
wie das Bildfließen wird hervorgerufen.
Die oben beschriebenen Phänomene treten im wesentlichen in Bereichen
nahe der Ladungselektrode auf, wenn die Trommel, welche das Bild trägt, gestoppt
wird. Zum Beispiel kann das Verlaufen des Bildes nicht ausreichend in dem Bereich
unter der Ladungselektrode durch Einblasen von aufgearbeiteter Luft oder durch eine
Wärmeeinrichtung, welche in einem Bereich nahe der Trommel, welche das Bild
trägt, vorgesehen ist, verhindert werden. Es wird angenommen, dass die schädigende
Substanz, wie aktiver Sauerstoff, welche während der Betriebszeit gebildet
wird, um die Ladungselektrode herum verbleibt und den Photorezeptor, welcher auf
dem angehaltenen Bildträger beschichtet ist, angreift. Dem gemäß
kann die Oberfläche des Bildträgers nicht gleichmäßig durch
übliches Einblasen von aufgearbeiteter Luft oder durch die separate Wärmeeinrichtung,
welche nahe dem Bildträger vorgesehen ist, erwärmt werden und der Effekt
solch einer Wärmeeinrichtung ist nicht ausreichend, um die Absorption von Wassermolekülen
unter der hohen Luftfeuchtigkeitsbedingung zu vermeiden.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrophotographischen Photorezeptor,
in welchem die Effekte der Harzschicht, welche ein Antioxidationsmittel und ein
Siloxanharz mit einer vernetzten Struktur gemäß Anspruch 1 enthält,
während einer verlängerten Zeitdauer aufrechtgehalten werden und welche
eine gute Ladungseigenschaft, eine hohe Selektivität und eine hohe Bildqualität
hat und dessen geladenes Potential in dem Verlauf der Verwendung für einen
längeren Zeitraum stabil ist, und eine bilderzeugende Vorrichtung, ein bilderzeugendes
Verfahren und eine Arbeitseinheit unter Verwendung des Photorezeptors bereitzustellen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrophotographischen
Bildträger bereitzustellen, welcher eine gute Ladungsfähigkeit, eine hohe
Selektivität und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Abnutzung
aufweist, und bei welchem die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche davon
in einer hohen Luftfeuchtigkeitsumgebung nicht verschlechtert wird, so dass folglich
das Problem des Verfließen des Bildes nicht auftritt, und eine bilderzeugende
Vorrichtung, ein bilderzeugendes Verfahren und eine Arbeitseinheit, welche jeweils
den elektrophotographischen Bildträger verwenden, bereitzustellen.
Die Erfinder haben herausgefunden, dass die Verschlechterung der Harzschicht
wirkungsvoll verhindert werden kann, wenn die Harzschicht eine Struktur zum Ladungstransport
gemäß Anspruch 1 aufweist und ein Antioxidationsmittel, insbesondere ein
Antioxidationsmittel mit einer spezifischen Struktur, umfasst.
Die Erfindung und Ausführungsformen davon werden beschrieben.
Ein elektrophotographischer Photorezeptor, umfassend ein elektrisch
leitfähiges Substrat und darauf vorgesehen eine Bildaufzeichnungsschicht und
eine Harzschicht, in welcher die Harzschicht ein Siloxanharz mit einer Struktureinheit
zum Ladungstransport und eine vernetzte Struktur aufweist und die Harzschicht ein
Antioxidationsmittel enthält.
Ein elektrophotographischer Photorezeptor nach Anspruch 1, umfassend
eine Harzschicht, welche ein Siloxanharz mit einer vernetzten Struktur umfasst,
welche durch Reagieren von einer organischen Silizium-Verbindung
mit einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbaren Gruppe mit einer Verbindung,
welche eine Struktureinheit zum Ladungstransport aufweist, gebildet wird und die
Harzschicht ein Antioxidationsmittel umfasst.
Der elektrophotographische Photorezeptor umfasst die Harzschicht,
welche ein Siloxanharz mit einer vernetzten Struktur umfasst, die durch die folgende
Formel 1 dargestellt wird.
Formel 1
worin X eine Struktureinheit mit Ladungstransportfähigkeit ist und Z gleich
O, S oder NR ist und R in Formel 1 gleich H oder eine monovalente organische Gruppe
ist.
Ein elektrophotographischer Photorezeptor gemäß Anspruch
1, welcher eine Harzschicht umfasst, welche ein Siloxanharz mit einer vernetzten
Struktur aufweist, welche gebildet wird durch Reagieren einer organischen Silizium-Verbindung
mit einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbare Gruppe mit einer Verbindung
mit einer Struktureinheit zum Ladungstransport, welche eine Hydroxylgruppe aufweist,
und die Harzschicht ein Antioxidationsmittel enthält.
Der elektrophotographische Photorezeptor, worin das Antioxidationsmittel
eine gehinderte Phenol-Verbindung ist.
Der elektrophotographische Photorezeptor, worin das Antioxidationsmittel
eine gehinderte Amin-Verbindung ist.
Der elektrophotographische Photorezeptor, worin das Antioxidationsmittel
eine organische Phosphor enthaltende Antioxidations-Verbindung ist.
Der elektrophotographische Photorezeptor, welcher in einem der Punkte
(1) bis (7) beschrieben ist, worin das Antioxidationsmittel eine organische schwefelhaltige
Antioxidations-Verbindung ist.
Der elektrophotographische Photorezeptor, worin die Harzschicht als
die äußerste Schicht vorgesehen ist.
Eine bilderzeugende Methode unter Verwendung des elektrophotographischen
Photorezeptors, welche die Schritte des Ladens, des bildweise Belichtens, des Entwickelns,
des Übertragens und des Reinigens umfasst.
Eine bilderzeugende Vorrichtung, welche den elektrophotographischen
Photorezeptor gemäß Anspruch 1 umfasst und das Laden, das bildweise Belichten,
das Entwickeln, das Übertragen und das Reinigen durchführt.
Eine Arbeitseinheit, welche zur Bilderzeugung durch die Verfahrensweise
des Ladens, des bildweise Belichtens, des Entwickelns, des Übertragens und
des Reinigens verwendet wird, in welcher die Arbeitseinheit eine Kombination des
elektrophotographischen Photorezeptors gemäß Anspruch 1 mit mindestens
einer Ladungseinheit, einer bilderzeugenden Einheit, einer Entwicklungseinheit,
einer Übertragungseinheit und einer Reinigungseinheit umfasst.
Ein elektrophotographischer Bildträger, enthaltend einen Photorezeptor
gemäß Anspruch 1 mit einer Schicht, welche ein Siloxanharz mit einer vernetzten
Struktur enthält.
Der elektrophotographische Bildträger, worin die Schicht, welche
das Siloxanharz mit der vernetzten Struktur enthält, eine Harzschicht ist,
welche durch Reagieren von einer organischen Silizium-Verbindung mit einer Hydroxylgruppe
oder einer hydrolysierbaren Gruppe mit kolloidalem Silika gebildet wird.
Der elektrophotographische Bildträger, worin der Photorezeptor
eine Schicht enthält, welche ein Siloxanharz mit einer Struktureinheit zum
Ladungstransport umfasst und eine vernetzte Struktur aufweist.
Der elektrophotographische Bildträger, worin der Photorezeptor
eine Schicht enthält, welche ein Siloxanharz mit einer Fähigkeit zum Ladungstransport
umfasst und eine vernetzte Struktur aufweist.
Der elektrophotographische Bildträger, worin das Siloxanharz,
welches eine Fähigkeit zum Ladungstransport und eine vernetzte Struktur aufweist,
ein Siloxanharz ist, welches durch Reagieren einer organischen Silizium-Verbindung
mit einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbaren Gruppe mit einer Verbindung,
welche eine Struktureinheit aufweist, welche eine Hydroxylgruppe umfasst und eine
Fähigkeit zum Ladungstransport aufweist, gebildet wird.
Der elektrophotographische Bildträger, worin die Schicht, welche
das Siloxanharz mit der Fähigkeit zum Ladungstransport enthält und die
vernetzte Struktur aufweist, ein Antioxidationsmittel enthält.
Der elektrophotographische Bildträger, worin die Schicht, welche
das Siloxanharz mit der Fähigkeit zum Ladungstransport enthält und die
vernetzte Struktur aufweist, eine gehinderte Phenol-Verbindung oder eine gehinderte
Amin-Verbindung als ein Antioxidationsmittel enthält.
Der elektrophotographische Bildträger, worin die Schicht, welche
das Siloxanharz mit der vernetzten Struktur enthält, eine Oberflächenschutzschicht
ist.
Der elektrophotographische Bildträger, worin die Bilderzeugung
durchgeführt wird, während der Photorezeptor durch eine Wärmevorrichtung
aus dem Inneren des Photorezeptors erwärmt wird.
Eine bilderzeugende Methode, worin der elektrophotographische Bildträger
verwendet wird und die Methode den Schritt des Erwärmens des elektrophotographischen
Bildträgers umfasst.
Die bilderzeugende Methode, worin der Schritt des Erwärmens des
elektrophotographischen Bildträgers ausgehend von dem Inneren des Photorezeptors
durchgeführt wird.
Eine bilderzeugende Vorrichtung, worin der elektrophotographische
Bildträger verwendet wird und ein Bild erzeugt wird durch die Verfahrensschritte
des Ladens, des bildweisen Belichtens, des Entwickelns, des Übertragens, des
Abtrennens und des Reinigens.
Eine Arbeitseinheit zur Verwendung zur Erzeugung eines Bildes unter
Verwendung des elektrophotographischen Bildträgers und durch die Verfahrensschritte
des Ladens, des bildweisen Belichtens, des Entwickelns, des Übertragens, des
Abtrennens und des Reinigens, worin die Arbeitseinheit eine Kombination des elektrophotographischen
Bildträgers und mindestens einer Einheit aus einer Ladungseinheit, einer bilderzeugenden
Einheit, einer Entwicklungseinheit, einer Übertragungseinheit oder einer Abtrenneinheit
und einer Reinigungseinheit umfasst.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt den Querschnitt eines elektrophotographischen
Bildträgers gemäß der Erfindung.
2 zeigt den Querschnitt einer bilderzeugenden Vorrichtung
gemäß der Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
In der Erfindung werden unter dem Photorezeptor in geringfügiger
Abweichung der üblichen Bedeutung Schichten verstanden, welche hauptsächlich
den elektrophotographischen Photorezeptor gemäß Anspruch 1 aufbauen, einschließlich
einer lichtempfindlichen Schicht, einer Oberflächenschutzschicht zum Schutz
oder Unterstützung der lichtempfindlichen Schicht und eine Zwischenschicht
zum Verhindern des nachteiligen Einflusses der elektrisch leitfähigen Schicht
auf die lichtempfindliche Schicht.
Unter dem Bildträger in der Erfindung wird ein Bildträger
im üblichen Sinn verstanden, welcher darüber hinaus die elektrisch leitfähige
Schicht und das Substrat umfasst. Darüber hinaus wird üblicherweise unter
dem Photorezeptor einer verstanden, welcher die elektrisch leitfähige Schicht
und das Substrat umfasst. Allerdings ist in der vorliegenden Erfindung der „Photorezeptor"
klar von dem „Bildträger" abgegrenzt. Dem gemäß ist die Wärmevorrichtung
in dem „Bildträger" als ein wesentliches Merkmal umfasst, wenn eine
Heizvorrichtung beigefügt ist, welche jedoch nicht von dem „Photorezeptor"
umfasst ist.
Zum Beispiel wird eine Ausführungsform, welche in 1
dargestellt ist, als eine der Ausführungsformen der Erfindung des Bildträgers
bezeichnet, in welcher ein planares Heizgerät eingebaut ist.
1 zeigt einen Querschnitt eines Bildträgers gemäß
der Erfindung. In der Figur wird die Photorezeptortrommel 10 wie folgt
aufgebaut: eine Bildaufzeichnungsschicht 5, welche zusammengesetzt ist
aus einer Zwischenschicht, einer ladungserzeugenden Schicht und einer ladungstransportierenden
Schicht, ist auf einem Aluminiumsubstrat 1 vorgesehen und eine Oberflächenschutzschicht
6 ist auf der lichtempfindlichen Schicht 5 vorgesehen, wobei darüber
hinaus eine Heizvorrichtung 7, um welche ein planares Heizgerät in
der Form eines Coils herum angeordnet ist, im Inneren des Substrats vorgesehen ist.
Als das Verfahren zum Erwärmen gemäß der Erfindung
kann ein Verfahren verwendet werden, bei welchem heiße Luft unter Druck auf
die Oberfläche des Photorezeptors oder in das Innere der Photorezeptortrommel
geblasen wird, allerdings ist es darüber hinaus bevorzugt, das Innere der Photorezeptortrommel
ausgehend von dem Heizgerät, welches in die Trommel eingebaut ist, direkt zu
erwärmen, wobei durch solch eine Verfahrensweise die Trommel gleichmäßig
selbst dann erwärmt werden kann, wenn ein beliebiger Bereich der Trommel gerade
unter der Ladungselektrode angehalten wird. Die relative Feuchtigkeit des Bildträgers
(Photorezeptortrommel) kann durch solch eine Heizungsmethode durch das Heizen erniedrigt
werden und ein gutes Bild kann in dem gesamten Bereich des Bildes in einer hohen
Luftfeuchtigkeitsumgebung erhalten werden. Dem gemäß ist das direkte Erwärmen
durch das Heizgerät, welches in den Bildträger selbst eingebaut ist, am
wirkungsvollsten. Darüber hinaus kann der Effekt durch die Verwendung eines
externen Heizgerätes in Kombination verbessert werden.
Im Hinblick auf die Heizungsvorrichtung gibt es keine Beschränkungen
und zum Beispiel können ein planares Heizgerät, welches aus einem Wärmegenerator
wie einem Ni-Chrom-Draht, welcher durch eine Harzträger, wie Polyethylenterephthalat,
in einer Sandwich-Form vorliegt, oder ein Keramikheizgerät verwendet werden.
Die Temperatur des Photorezeptors liegt vorzugsweise innerhalb des
Bereiches von 30 °C bis 65 °C unter einer Bedingung einer relativen Feuchtigkeit
von nicht weniger als 50 % und innerhalb des Bereiches von 40 °C bis 50 °C
unter einer Bedingung der relativen Feuchtigkeit von nicht weniger als 70 %.
Es ist bevorzugt, dass die Photorezeptortrommel rotiert wird, während
die Temperatur innerhalb des oben genannten Bereiches während der Zeitdauer
von dem Einschalten der Stromquelle bis zu der Bilderzeugung gehalten wird, um das
Verfließen des Bildes zu vermeiden. Das Verfließen des Bildes kann bei
einer niedrigeren Temperatur durch solch eine Verfahrensweise verhindert werden.
In der Erfindung ist die Schicht, welche das Siloxanharz mit der vernetzten
Struktur enthält, vorzugsweise eine Oberflächenschutzschicht, weiter bevorzugt
eine Schicht, welche das Siloxanharz enthält, welches eine Struktureinheit
mit einer Fähigkeit zum Ladungstransport umfasst und die vernetzte Struktur
aufweist.
Der Photorezeptor, welcher die Harzschicht, umfassend das Siloxanharz
gemäß Anspruch 1 mit einer vernetzten Struktur und die Struktureinheit
zum Ladungstransport, umfasst, ist im Hinblick auf die mechanische Festigkeit der
Schicht deutlich verbessert, welches ein Nachteil des organischen Photorezeptors
und der elektrischen Eigenschaften davon ist, was ein Problem der Schicht des Siloxanharzes
mit der vernetzten Struktur und eines Antioxidationsmittels ist.
Es wurde herausgefunden als ein Ergebnis von Untersuchungen, dass
dieses Problem wirkungsvoll gelöst werden kann, wenn ein Antioxidationsmittel
in der Schicht des Siloxanharzes mit der ladungstransportierenden Struktur zugegen
ist, da das Siloxanharz mit der ladungstransportierenden Struktur eine höhere
Mischbarkeit mit dem Antioxidationsmittel im Verhältnis zu dem üblichen
Siloxanharz aufweist, welches Probleme in der Mischbarkeit mit dem Antioxidationsmittel
hat, Dem gemäß kann die Verschlechterung, welche durch das Oxidationsgas
wie Ozon oder NOx bewirkt wird, für eine verlängerte Zeitdauer
erheblich reduziert werden.
Das Siloxanharz mit einer vernetzten Struktur ist ein Harz, welches
durch die neue Bildung einer chemischen Bindung zwischen den Molekülen eines
Monomers, Oligomers oder Polymers, welche jeweils zuvor eine Siloxanbindung in der
Struktureinheit davon aufweisen, mit Hilfe eines Katalysators oder eines Vernetzungsmittels
hergestellt wird, um eine dreidimensionale Netzwerkstruktur aufzubauen oder durch
Bilden einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur von Molekülen von Monomeren,
Oligomeren oder Polymeren durch eine Siloxanbindung. Die Struktureinheit, welche
verwendet wird, ist üblicherweise in der Lage, die dreidimensionale
Netzwerkstruktur durch eine Kondensationsreaktion durch Alkoxysilan oder Silanol
aufzubauen. Ein Partikel wie kolloidales Silika kann in der dreidimensionalen Netzwerkstruktur
zugegen sein.
In der Erfindung ist die hydrolysierbare Gruppe der organischen Silizium-Verbindung
mit einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbaren Gruppe zum Beispiel eine Methoxygruppe,
eine Ethoxygruppe, eine Methylethylketoximgruppe, eine Diethylaminogruppe, eine
Acetoxygruppe, eine Propenoxygruppe, eine Butoxygruppe oder eine Methoxyethoxygruppe.
Von diesen ist eine hydrolysierbare Gruppe, welche durch OR dargestellt wird, bevorzugt,
in welcher R eine Gruppe von Atomen ist, welche erforderlich sind, um eine Alkoxygruppe
zu bilden, und die Anzahl an Kohlenstoffatomen ist vorzugsweise 1 bis 6. Beispiele
für R schließen ein eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Propylgruppe,
eine Butylgruppe, eine Pentylgruppe, eine Hexylgruppe und eine Methoxyethylgruppe.
Im allgemeinen ist die Reaktion der organischen Silizium-Verbindung
zur Herstellung eines hohen molekularen Gewichtes ausgeschlossen, wenn die Anzahl
n an hydrolysierbaren Gruppe gleich 1 ist. Wenn n gleich 2, 3 oder 4 ist, kann die
Reaktion zur Bildung eines hohen molekularen Gewichts leicht fortfahren und wenn
n gleich 3 oder 4 ist, kann die Vernetzungsreaktion stark fortfahren. Dem gemäß
kann die Lagerfähigkeit der Beschichtungsflüssigkeit der Schicht und die
Härte der aufgetragenen Schicht durch Einstellen solcher Faktoren kontrolliert
werden.
Darüber hinaus ist bekannt gewesen, dass die Substanz zum Ladungstransport
in den Eigenschaften der Bildaufzeichnungsschicht durch ein Oxidationsgas wie Ozon
oder NOx, welches durch eine Elektrode zum Laden, Übertragen oder
Abtrennen gebildet wird, abgebaut wird. Die Oxidation des Photorezeptors bewirkt
eine Verschlechterung der Ladungseigenschaft und der Lichtempfindlichkeit und führt
somit zu einem Fehler in dem Bild wie eine Schleierbildung oder eine Verschlechterung
in der Bilddichte. Allerdings wird die Verschlechterung in einem üblichen Photorezeptor
unterdrückt, da die bildaufzeichnende Schicht auf übliche Weise abgenutzt
wird und die äußere Oberfläche, welche am meisten verschlechtert
ist, auf übliche Weise abgenutzt wird und die verschlechtert wirkende Substanz
und die Verunreinigungssubstanz auf der Oberfläche entfernt wird.
Im Gegensatz hierzu wird in dem Photorezeptor mit der Harzschicht,
enthaltend das Siloxanharz mit der Struktureinheit zum Ladungstransport, die mechanische
Festigkeit und die elektrophotographische Eigenschaft des Photorezeptors durch die
Stärke des Siloxanharzes und die Gegenwart der Einheit zum Ladungstransport
verbessert und ein Vorteil wird dahingehend erhalten, dass die Abnutzungsmenge des
Photorezeptors erheblich reduziert wird. Allerdings erschwert die reduzierte Abnutzungsmenge
des Photorezeptors, dass der Effekt, dass die Verunreinigungssubstanz entfernt wird,
welche durch den Effekt des Oxidationsgases wie Ozon oder NOx hervorgerufen
wird, reduziert wird. Dem gemäß besteht erheblicher Bedarf, um die Verschlechterung
des Photorezeptors unter der Bedingung, dass die Abnutzung nur geringfügig
auftritt, zu vermeiden.
Eine Technologie der Zugabe von verschiedenen Arten von Mitteln, welche
der Verschlechterung entgegenwirken, wurde entwickelt, um den Photorezeptor vor
dem Oxidationsgas zu schützen. Allerdings weist ein übliches Siloxanharz
das Problem auf, dass es schwierig ist, eine gleichförmige Schicht auszubilden,
da das Siloxanharz im Verhältnis zu einem üblichen organischen hochmolekularen
Material in der Mischfähigkeit mit dem Mittel, welches der Verschlechterung
entgegenwirkt, schlechter ist. Es ist allgemein für das Harz mit einer vernetzten
Struktur wie dem Siloxanharz bekannt, dass die Mischfähigkeit mit dem Additiv
in Abhängigkeit der Struktur oder der Dichte der Vernetzung variiert. In dem
Fall einer geringen Mischbarkeit wird das Additiv oder die nicht reagierte Substanz
zum Ladungstransport isoliert und die Schicht wird durch Ausbluten uneben, wenn
die Abtrennung an der Zwischenphase der Schichten oder der Oberfläche der Schicht
auftritt. Die unebene Schicht bewirkt eine Verschlechterung der Schichtfestigkeit
und der Bildqualität. Darüber hinaus wird eine Haftung von Fremdstoffen
auf der Oberfläche des Photorezeptors unterstützt und eine Filmbildung
von Toner oder Papierpulver kann leicht auftreten, wenn die Schicht die äußerste
Schicht ist.
Als ein Ergebnis der Studien zur Verbesserung der oben beschriebenen
Probleme der Harzschicht, enthaltend das Siloxanharz, wurde herausgefunden, dass
das Siloxanharz mit der Struktur zum Ladungstransport und der vernetzten Struktur
wirkungsvoll in der Schicht enthalten sein kann, ohne dass eine Deformation der
Schicht auftritt, und die Verschlechterung, welche durch das Oxidationsgas wie Ozon
oder NOx hervorgerufen wird, in dem Verlauf einer verlängerten Verwendungszeit
erheblich reduziert werden kann, da das Harz eine geeignete Mischbarkeit mit einem
Antioxidationsmittel aufweist, welches ein relativ hohes Molekulargewicht hat und
welches mit einem üblichen Siloxanharz nur schwierig gemischt werden kann.
Es wurde darüber hinaus herausgefunden, dass die Mischbarkeit insbesondere
hervorragend ist, wenn die Schicht ein vernetztes Siloxanharz enthält, welches
gebildet wird durch Reagieren einer organischen Silizium-Verbindung mit einer Hydroxylgruppe
oder einer hydrolysierbaren Gruppe mit einer Verbindung, welche eine Struktureinheit
zum Ladungstransport aufweist. Die Harzschicht gemäß der Erfindung hat
eine geringe Abnutzungseigenschaft und eine gute Bildqualität kann für
eine verlängerte Verwendungszeit ohne das Problem der Filmbildung aufrecht
gehalten werden.
Die Harzschicht gemäß der Erfindung wird vorzugsweise als
die äußerste Oberfläche des Photorezeptors vorgesehen, um die Aufgabe
der Erfindung zu lösen. Darüber hinaus kann eine Überbeschichtungsschicht
auf der Harzschicht vorgesehen sein, um andere Eigenschaften des Photorezeptors
zu erreichen. Darüber hinaus kann eine der Schichten, welche die Schichten
des Photorezeptors bilden, die Harzschicht gemäß der Erfindung sein. Dem
gemäß kann wenn die bildaufnehmende Schicht eine Struktur gemäß
einer einzelnen Schicht aufweist, in welcher die Photorezeptorschicht nicht von
einer Schicht zum Ladungstransport und einer Schicht zur Ladungserzeugung getrennt
ist. das vernetzte Siloxanharz mit der Struktureinheit zum Ladungstransport und
das Oxidationsmittel in solch einer Schicht enthalten sein.
Es ist erforderlich, dass die Harzschicht gemäß der Erfindung
das Siloxanharz in einer Menge enthält, welche erforderlich ist, um die Aufgabe
der Erfindung zu lösen, und eine andere Substanz zur Erzeugung einer weiteren
Funktion kann zusammen zugegeben werden.
Nun wird der elektrophotographische Photorezeptor, welcher in der
Erfindung verwendet wird, im Detail unten beschrieben.
In der Erfindung kann das vernetzte Siloxanharz mit der Struktureinheit
zum Ladungstransport hergestellt werden durch eine bekannte Methode unter Verwendung
einer organischen Silizium-Verbindung mit einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbaren
Gruppe. Solch eine organische Silizium-Verbindung wird durch die folgenden Formeln
A, B, C oder D dargestellt.
In den Formeln stehen R1 bis R6 jeweils für
eine organische Gruppe, in welcher ein Kohlenstoffatom direkt mit dem Siliziumatom
in der Formel verbunden ist, und Y1 bis Y4 sind jeweils eine
Hydroxylgruppe oder eine hydrolysierbare Gruppe.
Wenn Y1 bis Y4 in den oben genannten Formeln
eine hydrolysierbare Gruppe sind, schließen Beispiele davon ein eine Methoxygruppe,
eine Ethoxygruppe, eine Methylethylketoximgruppe, eine Diethylaminogruppe, eine
Acetoxygruppe, eine Propenoxygruppe, eine Propoxygruppe, eine Butoxygruppe und eine
Methoxyethoxygruppe. Beispiele für die organische Gruppe, welche durch R1
bis R6 dargestellt wird, in denen jeweils ein Kohlenstoffatom direkt
mit dem Siliziumatom verbunden ist, schließen ein eine Alkylgruppe wie eine
Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Propylgruppe und eine Butylgruppe, eine Arylgruppe
wie eine Phenylgruppe, eine Tolylgruppe, eine Naphthylgruppe und eine Biphenylgruppe,
eine Epoxy enthaltende Gruppe wie eine &ggr;-Glycidoxypropylgruppe und eine &bgr;-(3,4-Epoxycyclohexyl)ethylgruppe,
eine (Meth)acryloyl enthaltende Gruppe wie eine &ggr;-Acryloxypropylgruppe und
eine &ggr;-Methacryloxypropylgruppe, eine Hydroxyl enthaltende Gruppe wie eine
&ggr;-Hydroxypropylgruppe und eine 2,3-Dihydroxypropyloxypropylgruppe, eine Vinyl
enthaltende Gruppe wie eine Vinylgruppe und eine Propenylgruppe, eine Quecksilber
enthaltende Gruppe wie eine &ggr;-Mercaptopropylgruppe, eine Amino enthaltende
Gruppe wie eine &ggr;-Aminopropylgruppe und eine N-&bgr;-(Aminoethyl)-&ggr;-aminopropylgruppe,
eine Halogen enthaltende Gruppe wie eine &ggr;-Chloropropylgruppe, eine 1,1,1-Trifluorpropylgruppe,
eine Nonafluorhexylgruppe und eine Perfluoroctylethylgruppe und eine Alkylgruppe,
welche durch eine Nitrogruppe oder eine Cyanogruppe substituiert
ist. Die organischen Gruppen, welche durch R1 bis R6 dargestellt
werden, können jeweils gleich oder verschieden sein.
Im allgemeinen wird die Reaktion der organischen Silizium-Verbindung
zur Erzeugung eines hohen Molekulargewichts verhindert, wenn die Anzahl n an hydrolysierbarer
Gruppe gleich 1 ist. Wenn n gleich 2, 3 oder 4 ist, kann die Reaktion zur Erzeugung
eines hohen Molekulargewichts leicht vonstatten gehen und wenn n gleich 3 oder 4
ist, wird die Vernetzungsreaktion stark durchgeführt. Dem gemäß kann
durch die Kontrolle solcher Faktoren die Lagerfähigkeit der Beschichtungsflüssigkeit
der Schicht und die Härte der aufgetragenen Schicht gesteuert werden.
Das Siloxanharz der Erfindung ist ein Harz, welches gebildet und gehärtet
wird durch eine Reaktion (einschließlich einer Hydrolyse und einer Reaktion
in der Gegenwart eines Katalysators oder eines Vernetzungsmittels) eines Monomers,
eines Oligomers oder eines Polymers mit einer Siloxanbindung in dessen chemischer
Struktur, um eine dreidimensionale Netzwerkstruktur auszubilden.
Mit anderen Worten ausgedrückt wird unter dem Siloxanharz der
Erfindung ein vernetztes Siloxanharz verstanden, welches gebildet wird als ein Ergebnis
der Bildung einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur durch Beschleunigung der Bildung
der Siloxanbindung der organischen Verbindung mit einer Siloxanbindung durch eine
hydrolysierende Reaktion und einer dehydratisierenden Reaktion.
Darüber hinaus kann das Siloxanharz ein Harz sein, welches ein
Silikapartikel als einen Teil der vernetzten Struktur enthält und durch Zugabe
eines kolloidalen Silikapartikels mit einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbaren
Gruppe gebildet wird.
In der Erfindung ist das vernetzte Siloxanharz mit einer Struktureinheit
zum Ladungstransport ein Siloxanharz, in welchem eine chemische Struktur eingebaut
ist, welche eine Drift-Mobilität eines Elektrons oder eines Loches aufweist
(= die Struktureinheit mit einer Ladungstransportfähigkeit). Konkret bedeutet
das, dass das vernetzte Siloxanharz mit der Fähigkeit zum Ladungstransport
gemäß der Erfindung als eine partiale Struktur davon eine Verbindung aufweist,
welche üblicherweise als eine Substanz zum Ladungstransport verwendet wird
(im folgenden auch als eine Verbindung zum Ladungstransport oder CTM genannt).
Die Struktureinheit zum Ladungstransport ist eine chemische Struktureinheit
oder ein Rest einer Verbindung zum Ladungstransport, welche eine Elektronen-Mobilität
oder eine Loch-Mobilität zeigt. In anderen Worten ausgedrückt, ist die
Struktureinheit zum Ladungstransport eine chemische Struktureinheit oder ein Rest
einer Verbindung zum Ladungstransport, durch welche ein elektrischer Strom, welcher
durch den Ladungstransport hervorgerufen wird, mittels einer bekannten Methode zum
Detektieren der Fähigkeit zum Ladungstransport wie eine Time-Of-Flight-Methode
detektiert werden kann.
Die Verbindung zum Ladungstransport, welche in der Lage ist, die Struktureinheit
mit der Fähigkeit zum Ladungstransport in dem Siloxanharz durch Reaktion mit
der organischen Silizium-Verbindung auszubilden, wird unten beschrieben.
Beispiele für CTM vom Lochtransport-Typ, welche jeweils in dem
Siloxanharz als Teilstruktur davon zugegen sind, sind wie folgt: Oxazol, Oxadiazol,
Thiazol, Triazol, Imidazol, Imidazolon, Imidazolin, Bisimidazolidin, Styryl, Hydrazon,
Benzidin, Pyrazolin, Stilben-Verbindungen, Amin, Oxazolon, Benzothiazol, Benzimidazol,
Chinazolin, Benzofuran, Acridin, Phenanzin, Aminostilben, Poly-N-vinylcarbazol,
Poly-1-vinylpyren und Poly-9-vinylanthrathen.
Beispiele für CTM vom Elektronentransport-Typ, welche in dem
Siloxanharz als Teilstruktur davon zugegen sind, sind wie folgt:
Bernsteinsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid, Pyromellithsäureanhydrid,
Mellithsäureanhydrid, Tetracyanoethylen, Tetracyanochinodimethan, Nitrobenzol,
Dinitrobenzol, Trinitrobenzol, Tetranitrobenzol, Nitrobenzonitril, Picrylchlorid,
Chinonchiorimid. Chloranil, Bromanil, Benzochinon, Naphthochinon, Diphenochinon,
Tropochinon, Anthrachinon, 1-Chloranthrachinon, Dinitroanthrachinon, 4-Nitrobenzophenon,
4,4'-Dinitrobenzophenon, 4-Nitrobenzalmalondinitril, &agr;-Cyano-&bgr;-(p-cyanophenyl)-2-(p-chlorphenyl)ethylen,
2,7-Dinitrofluoren, 2,4,7-Trinitrofluorenon, 2,4,5,7-Tetranitrofluorenon, 9-Fluorenylidendicyanomethylmalononitril,
Polynitro-9-fluorenylidendicyanomethylmalonodinitril, Pikrinsäure, o-Nitrobenzoesäure,
p-Nitrobenzoesäure, 3,5-Dinitrobenzoesäure, Pentafluorbenzoesäure,
5-Nitrosalicylsäure, 3,5-Dinitroalicyclsäure, Phthalsäure und Meritsäure.
In der Erfindung sind bevorzugte Struktureinheiten zum Ladungstransport
Reste von wie oben erwähnten üblicherweise verwendeten
Verbindungen zum Ladungstransport. Der Rest ist mit dem Bindungsatom oder der Gruppe,
welche durch Z dargestellt wird, durch das Kohlenstoffatom oder das Siliziumatom,
welche die Verbindung zum Ladungstransport bilden, gebunden, so dass er in dem Siloxanharz
enthalten ist.
Formel 1
In der Formel ist X gleich einer Struktureinheit mit der Fähigkeit
zum Ladungstransport und Z ist ein Sauerstoffatom O, ein Schwefelatom S oder ein
Stickstoffatom N.
Wenn Z ein Stickstoffatom N ist, wird die oben genannte Bindungsgruppe
durch -NR- dargestellt, in welcher R ein Wasserstoffatom oder eine monovalente organische
Gruppe ist.
Obwohl die Struktureinheit X zum Ladungstransport in der Formel als
eine monovalente Gruppe dargestellt wird, kann die Struktureinheit als eine zwei-
oder mehrvalentige Vernetzungsgruppe in dem gehärteten Harz oder als eine einfache
Pendant-Gruppe, wenn die Verbindungen zum Ladungstransport, welche mit dem Siloxan
reagieren, zwei oder mehr funktionelle Gruppen aufweisen, sein.
Das Atom O, S oder N ist ein Bindungsatom oder eine Gruppe zum Einbau
der Struktureinheit zum Ladungstransport in das Siloxanharz, welches gebildet wird
durch Reaktion einer Hydroxylgruppe, einer Mercaptogruppe oder eines Amins, welche
in die Verbindung zum Ladungstransport mit der organischen Silizium-Verbindung mit
einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbaren Gruppe eingeführt sind. Als
nächstes werden die Verbindungen zum Ladungstransport mit einer Hydroxylgruppe,
einer Mercaptogruppe und einer Amingruppe, welche in der vorliegenden Erfindung
verwendet werden, beschrieben.
Die Verbindungen zum Ladungstransport mit einer Hydroxylgruppe, wie
hierin beschrieben, sind diejenigen, welche üblicherweise verwendete Strukturen
aufweisen und darüber hinaus auch Verbindungen mit einer Hydroxylgruppe. insbesondere
können als Beispiele genannt werden die Verbindungen zum Ladungstransport,
welche durch die unten dargestellte allgemeine Formel dargestellt werden, welche
an Siloxan basierenden organischen Silizium-Verbindungen binden und in der Lage
sind, eine Harzschicht auszubilden. Allerdings sind die Verbindungen nicht auf die
unten dargestellte Struktur beschränkt und können auch diejenigen sein,
welche sowohl eine Ladungstransportfähigkeit als auch eine Hydroxylgruppe aufweisen.
X-(R7-OH)m m ≧ 1
worin X eine Struktureinheit ist, welche die Fähigkeit zum Ladungstransport
bereitstellt, R7 eine Einfachbindungs-Gruppe jeweils von einer substituierten
oder einer unsubstituierten Alkylen- oder Arylengruppe ist und m vorzugsweise 1
bis 5 ist.
Von diesen können als repräsentative Verbindungen die unten
beschrieben genannt werden. Darüber hinaus sind wie hierin beschrieben zum
Beispiel auf Triethanolamin basierende Verbindungen diejenigen, welche eine Triarylamin-Struktur
wie Triphenylamin und ähnliche aufweisen, sowie diejenigen, welche eine Hydroxylgruppe
aufweisen, welche an ein Kohlenstoffatom über das Kohlenstoffatom, welches
die Gruppe bildet, gebunden sind.
1. Auf Triarylamin basierende Verbindungen
2. Auf Hydrazin basierende Verbindungen
3. Auf Stilben basierende Verbindungen
4. Auf Benzidin basierende Verbindungen
5. Auf Butadien basierende Verbindungen
6. Andere Verbindungen
Als nächstes wird ein Synthesebeispiel für die Verbindung
zum Ladungstransport beschrieben.
Synthese der beispielhaften Verbindung T-1
Schritt A
In einen Vierhalskolben, welcher mit einem Thermometer, einem Kühlrohr,
einem Rührer und einem Tropftrichter ausgestattet war, wurden 49 g der Verbindung
(1) und 184 g an Phosphoroxychlorid gegeben, welche erwärmt und dadurch gelöst
wurden. Unter Verwendung des Tropftrichters wurden graduell 117 g an Dimethylformamid
tropfenweise zugegeben. Danach wurde die resultierende Mischung für ungefähr
15 Stunden gerührt, während die Temperatur der Reaktionslösung zwischen
85 und 95 °C gehalten wurde. Anschließend wurde die Reaktionslösung
graduell in warmes Wasser gegossen, welches ein deutlich größeres Volumen
aufwies, und die resultierende Mischung wurde unter Rühren langsam gekühlt.
Abgeschiedene Kristalle wurden durch Filtration gewonnen, dann getrocknet
und die Verbindung (2) wurde durch Reinigung der resultierenden Rückstände
durch die Adsorption von Verunreinigungen unter Verwendung von Silikagel und ähnlichem
und Rekristallisation unter Verwendung von Acetonitril erhalten. Die Ausbeute betrug
30 g.
Schritt B
In einen Kolben wurden 30 g an Verbindung (2) und 100 ml an Ethanol
gegeben und die resultierende Mischung wurde gerührt. Nach graduellem Zugeben
von 1,9 g an Natriumborhydrid wurde die resultierende Mischung für 2 Stunden
gerührt, während die Temperatur zwischen 40 und 60 °C gehalten wurde.
Anschließend wurde die Reaktionslösung in ungefähr 300 ml an Wasser
gegeben und Kristalle schieden sich unter Rühren ab. Die abgeschiedenen Kristalle
wurden durch Filtration gesammelt, gut gewaschen und getrocknet, um die Verbindung
(3) zu erhalten. Die Ausbeute betrug 30 g.
Synthese der beispielhaften Verbindung S-1
Schritt A
In einen Kolben von 300 ml, welcher mit einem Thermometer und einem
Rührer ausgestattet war, wurden 30 g an Cu, 60 g an K2CO3,
8 g an Verbindung (1) und 100 g an Verbindung (2) gegeben und die resultierende
Mischung wurde auf ungefähr 180 °C erwärmt und dann für 20 Stunden
gerührt. Nach dem Kühlen wurden Reaktionsprodukte durch Filtration gewonnen
und einer Säulenreinigung unterworfen, um 7 g an Verbindung (3) zu erhalten.
Schritt B
Ein Kolben von 100 ml, welcher mit einem Thermometer, einem Tropftrichter,
einem Einlass für Argongas und einem Rührer ausgestattet war, wurde mit
Argongas gefüllt. In diesen Kolben wurden 7 g der Verbindung (3), 50 ml an
Toluol und 3 g an Phosphorylchlorid gegeben. Zu der resultierenden Mischung wurden
langsam tropfenweise 2 g an DMF zugetropft und die resultierende Mischung wurde
dann auf ungefähr 80 °C erwärmt und für 16 Stunden gerührt.
Das Resultierende wurde in ungefähr 70 °C warmes Wasser gegossen und dann
gekühlt. Die resultierende Mischung wurde einer Extraktion unter Verwendung
von Toluol unterworfen. Das Extrakt wurde gewaschen, bis der pH-Wert des Waschwassers
7 war. Der resultierende Extrakt wurde unter Verwendung von Natriumsulfat getrocknet,
dann konzentriert und dann einer Säulenreinigung unterworfen, um 5 g an Verbindung
(4) zu erhalten.
Schritt C
In einen Kolben von 100 ml, welcher mit einem Einlass für Argongas
und einem Rührer ausgestattet war, wurden 1,0 g an t-BuOK und 60 ml an DMF
gegeben und der Kolben wurde mit Argongas gefüllt. Zu der resultierenden Mischung
wurden 2,0 g der Verbindung (4) und 2,2 g der Verbindung 5 gegeben und die resultierende
Mischung wurde bei Raumtemperatur für eine Stunde gerührt. Das Resultierende
wurde in Wasser geschüttet, welches ein deutlich größeres Volumen
aufwies und wurde dann einer Extraktion unter Verwendung von Toluol unterzogen.
Das resultierende Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und dann unter Verwendung von
Natriumsulfat getrocknet. Danach wurden die getrockneten Extrakte aufkonzentriert
und einer Säulenreinigung unterworfen, um 2,44 g an Verbindung (6) zu erhalten.
Schritt D
In einen Kolben von 100 ml, welcher mit einem Thermometer, einem Tropftrichter,
einem Einlass für Argongas und einem Rührer ausgestattet war, wurde Toluol
gegeben und der Kolben wurde dann mit Argongas gefüllt. Hierzu wurden 15 ml
einer Lösung von n-BuLi in Hexan (1,72 M) gegeben und die resultierende Mischung
wurde auf 50 °C erwärmt. Zu dieser resultierenden Mischung wurde tropfenweise
eine Lösung gegeben, welche durch Auflösen von 2,44 g der Verbindung (6)
in 30 ml an Toluol hergestellt wurde, und die resultierende Mischung wurde für
3 Stunden gerührt, während die Temperatur bei 50 °C gehalten wurde.
Nach dem Kühlen der resultierenden Mischung auf –40 °C wurden 8
ml Ethylenoxid zugegeben, auf –15 °C erwärmt und für eine
Stunde gerührt. Danach wurde die resultierende Mischung auf Raumtemperatur
erwärmt, mit 5 ml an Wasser gemischt und dann einer Extraktion unter Verwendung
von 200 ml an Ether unterworfen. Der resultierende Extrakt wurde mit gesättigtem
Salzwasser gewaschen. Nach dem Waschen wurde der Extrakt unter Verwendung von Natriumsulfat
getrocknet, aufkonzentriert und einer Säulenreinigung unterworfen, um 1,0 g
der Verbindung (7) zu erhalten.
Als nächstes werden spezifische Beispiele der Verbindungen zum
Ladungstransport mit einer Mercaptogruppe unten beschrieben.
Die Verbindungen zum Ladungstransport mit einer Mercaptogruppe, wie
vorliegend beschrieben, sind Verbindungen zum Ladungstransport, welche üblicherweise
verwendete Strukturen sowie Verbindungen mit einer Mercaptogruppe aufweisen. Insbesondere
zu nennen sind Verbindungen zum Ladungstransport, welche durch die unten beschriebene
allgemeine Formel dargestellt werden, welche an organische Silizium-Verbindungen
binden und in der Lage sind, eine Harzschicht auszubilden, Allerdings sind die Verbindungen
nicht auf die unten beschriebene Struktur beschränkt und können darüber
hinaus diejenigen sein, welche eine Ladungstransportfähigkeit aufweisen sowie
eine Mercaptogruppe umfassen,
X-(R8-SH)m m ≥ 1
worin X für eine Gruppe steht, welche die Ladungstransportfähigkeit bereitstellt,
R8 eine einzelne Bindungsgruppe darstellt, welche jeweils eine substituierte
oder eine unsubstituierte Alkylengruppe oder eine Arylengruppe sind, und m vorzugsweise
1 bis 5 ist.
Von diesen werden als repräsentative Verbindungen die unten beschriebenen
genannt.
Darüber hinaus sind spezifische Beispiele der Verbindungen zum
Ladungstransport mit einer Aminogruppe unten dargestellt.
Die Verbindungen zum Ladungstransport mit einer Aminogruppe, wie vorliegend
beschrieben, sind Verbindungen zum Ladungstransport mit üblicherweise verwendeten
Strukturen sowie Verbindungen mit einer Aminogruppe. Insbesondere können repräsentative
Verbindungen zum Ladungstransport genannt werden, welche durch die unten beschriebene
allgemeine Formel dargestellt werden, welche an organische Silizium-Verbindungen
binden und in der Lage sind, eine Harzschicht auszubilden. Allerdings sind die Verbindungen
nicht auf die unten beschriebene Struktur beschränkt, so dass diejenigen verwendet
werden können, welche eine Ladungstransportfähigkeit sowie eine Aminogruppe
aufweisen.
X-(R9-NR10H)m m ≥ 1
worin X gleich einer Gruppe ist, welche die Ladungstransportfähigkeit bereitstellt,
R9 eine Einfachbindungsgruppe darstellt, in welcher jede Gruppe eine
substituierte oder eine unsubstituierte Alkylengruppe oder eine Arylengruppe ist,
R10 gleich Wasserstoff, eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe
oder eine substituierte oder eine unsubstituierte Arylgruppe ist, und m vorzugsweise
1 bis 5 ist.
Von diesen sind als repräsentative Verbindungen diejenigen zu
nennen, welche unten beschrieben sind.
Im Hinblick auf Verbindungen zum Ladungstransport mit einer Amingruppe
in dem Fall von primären Amin-Verbindungen (-NH2), können zwei
Wasserstoffatome mit der organischen Silizium-Verbindung reagieren und die Bindung
zu der Siloxanstruktur kann stattfinden. In dem Fall von sekundären Amin-Verbindungen
(-NHR10) kann ein Wasserstoffatom mit der organischen Silizium-Verbindung
reagieren und der verbleibende Rest R10 kann eine verbleibende Gruppe
einer Verzweigung, eine Gruppe, welche zur Vernetzungsreaktion beiträgt oder
eine Verbindung mit Ladungstransportfähigkeit sein.
Die Verbindung zum Ladungstransport mit einer Silizium enthaltenden
Gruppe wird nun unten beschrieben.
Ausgangsmaterialien für das Siloxanharz: Die Verbindungen, welche
durch die Formeln A bis D dargestellt werden (im folgenden als A bis D bezeichnet).
Das zu verwendende Verhältnis der organischen Siliziumhaltigen Verbindungen
ist vorzugsweise von 0,05 bis 1 mol der Bestandteile C + D pro 1 mol der Bestandteile
A + B.
Wenn kolloidales Silika E zugegeben wird, ist es bevorzugt, 1 bis
30 Gewichtsteile von E pro 100 Gewichtsteile der Gesamtmengen der Bestandteile A
+ B + C + D zu verwenden.
Die Zugabemenge der reaktiven Verbindung zum Ladungstransport F, welche
in der Lage ist, die Harzschicht durch Reagieren mit der organischen Silizium-Verbindung
und dem kolloidalen Silika auszubilden, beträgt vorzugsweise 1 bis 500 Gewichtsteile
pro 100 Gewichtsteile der Gesamtmenge der Bestandteile von A + B + C + D. Wenn die
Menge der Bestandteile A + B geringer ist als der oben genannte Bereich, wird die
Härte der Siloxanharzschicht erniedrigt, da die Vernetzungsdichte zu gering
ist. Wenn die Menge an Bestandteilen A + B zu groß ist, ist die Härte
der Schicht ausreichend, allerdings wird die Schicht brüchig. Ein Unterschuss
und ein Überschuss der kolloidalen Silika-Komponente E zeigt ähnliche
Effekte wie im Hinblick auf die Bestandteile A + B. Eine zu geringe Menge des Bestandteils
F führt zu einer Erniedrigung in der Empfindlichkeit und einer Erhöhung
des verbleibenden Potentials, da die Fähigkeit zum Ladungstransport der Siloxanharzschicht
zu niedrig wird.
Wenn die Menge an Bestandteil F zu groß ist, erniedrigt sich
die Festigkeit der Harzschicht.
Das vernetzte Siloxanharz mit der Fähigkeit zum Ladungstransport
gemäß der Erfindung kann hergestellt werden durch Ausbildung einer dreidimensionalen
Netzwerkstruktur durch Bildung einer neuen chemischen Bindung durch Zugabe eines
Katalysators oder eines Vernetzungsmittels zu einem Monomer, einem Oligomer oder
einem Polymer, welche jeweils vorher eine Siloxanbindung in der Struktureinheit
davon aufweisen. Das Harz kann darüber hinaus hergestellt werden durch Ausbildung
einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur durch Beschleunigung der Siloxanbindung
eines Monomers, eines Oligomers oder eines Polymers durch eine Hydrolysierungsreaktion
und eine Dehydratisierungs-Kondensationsreaktion danach.
Üblicherweise kann die dreidimensionale Netzwerkstruktur durch
eine Kondensationsreaktion einer Zusammensetzung, enthaltend Alkoxysilan oder Alkoxysilan
und kolloidalem Silika, gebildet werden.
Beispiele für den Katalysator zum Bilden der dreidimensionalen
Netzwerkstruktur schließen ein eine organische Carbonsäure, Salpetersäure,
Schwefelsäure, Aluminiumsäure, einem Carbonat oder Thiocyanat eines Alkalimetalls,
ein organisches Aminsalz wie Tetramethylammoniumhydroxid und Tetramethylammoniumacetat,
eine organische Zinn-Verbindung wie Zinnoctat, Dibutylzinndictat, Dibutylzinndilaurat,
Dibutylzinnmercaptid, Dibutylzinnthiocarboxylat und Dibutylzinnmaleat, einem Alumnium-
oder Zinksalz von Octansäure oder Naphthalinsäure und ein Acetylacetonat-Komplex.
Das Antioxidationsmittel der Erfindung ist üblicherweise eines,
welches in der Lage ist, die Wirkungen von Sauerstoff auf eine automatisch oxidierbare
Substanz, welche in dem Inneren oder auf der Oberfläche des Photorezeptors
sich befindet unter einer Bedingung wie Belichtung, Erwärmung oder Entladung,
zu verhindern oder zu inhibieren. Beispiele für solch eine Substanz schließen
die folgenden ein.
(1) Radikalketten-Verhinderungsmittel
Antioxidationsmittel vom Phenol-Typ
Verbindungen vom gehinderten Phenol-Typ
Antioxidationsmittel vom Amin-Typ
Verbindungen vom gehinderten Amin-Typ
Verbindungen vom Diallyldiamin-Typ
Verbindungen vom Diallylamin-Typ
(2) Zersetzungsmittel aus Peroxid-Verbindungen
Antioxidationsmittel vom Schwefel-Typ
Thioether-Verbindungen
Phosphorhaltige Antioxidationsmittel
Verbindungen vom Phosphorester-Typ
Die Verbindung vom gehinderten Phenol-Typ ist eine Verbindung mit
einer großen organischen Gruppe in der ortho-Position im Hinblick auf die phenolische
OH-Gruppe oder eine Alkoxid-Phenol-OH-Gruppe, und die gehinderte Amin-Verbindung
ist eine Verbindung mit einer großen Gruppe nahe dem Stickstoffatom. Beispiele
für die große organische Gruppe schließen ein eine verzweigtkettige
Alkylgruppe, wobei eine tert-Butylgruppe bevorzugt ist.
Unter den Antioxidationsmitteln sind die Radikalketten-Verhinderungsmittel
(1) bevorzugt und die gehinderten Phenol-Verbindungen und die gehinderten Amin-Verbindungen
sind insbesondere bevorzugt.
Zwei oder mehrere Arten der Antioxidationsmittel können in Kombination
verwendet werden, zum Beispiel ist eine Kombination der Verbindung vom gehinderten
Phenol-Typ (1) und das Antioxidationsmittel vom Thioether-Typ (2) bevorzugt.
In der Erfindung ist die Verbindung mit der gehinderten Amin-Struktur
darüber hinaus bevorzugt, da die Verbindung wirkungsvoll ist, um ein Trüben
des Bildes und die Bildung von schwarzen Punkten zu vermeiden. In einer weiteren
Ausführungsform ist darüber hinaus eine Verbindung bevorzugt, welche sowohl
eine Struktureinheit des gehinderten Phenols, als auch eine Struktureinheit des
gehinderten Amins umfasst.
Die Antioxidationsmittel vom gehinderten Phenol-Typ und vom gehinderten
Amin-Typ, welche bevorzugt in der Erfindung verwendet werden, schließen eine
Verbindung ein, welche die Struktureinheit, welche durch die Formel A beschrieben
wird, und eine Struktureinheit, welche durch die Formel B beschrieben, aufweist.
In den Formeln sind R1, R2, R3 und
R4 jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe,
Z ist eine Gruppe von Atomen, welche erforderlich sind, um den Stickstoff enthaltenden
heterocyclischen Ring zu bilden. Eines von R1 und R2 und eines
von R3 und R4 kann in Z eingeschlossen sein und eine Doppelbindung
bilden.
R5 ist eine verzweigtkettige Alkylgruppe, R6,
R7 und R8 sind jeweils ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe,
eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe und R6, R7 und R8
können zusammen gebunden sein, um einen Ring zu bilden.
R9 ist ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine
Alkylidengruppe.
R1, R2, R3 und R4 sind
jeweils bevorzugt eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen und die Alkylgruppe
kann gegebenenfalls einen Substituenten aufweisen wie eine Arylgruppe, eine Alkoxylgruppe,
eine Carboxylgruppe, eine Amidgruppe und ein Halogenatom.
Z ist eine Gruppe von Atomen, welche erforderlich ist, um einen Stickstoff
enthaltenden heterocyclischen Ring zu bilden, vorzugsweise einen 5- bis 6-gliedrigen
Ring. Bevorzugte Strukturen für die Ringe schließen ein einen Ring von
Piperidin, Piperazin, Morpholin, Pyrrolidin, Imidazolidin, Oxazolidin, Thiazolidin,
Selenazolidin, Pyrrolin, Imidazolin, Isoindolin, Tetrahydroisochinolin, Tetrahydropyridin,
Dihydropyridin, Dihydroisochinolin, Oxazolin, Thiazolin, Selenazolin und Pyrrol.
Ein Piperidin-Ring, ein Piperazin-Ring, ein Morpholin-Ring und ein Pyrrolidin-Ring
sind insbesondere bevorzugt.
R5 und R6 sind jeweils bevorzugt eine tert-
oder sec.-Alkylgruppe mit 3 bis 40 Kohlenstoffatomen.
Die Alkylgruppe, welche durch R7 und R8 dargestellt
wird, ist vorzugsweise eine, welche 1 bis 40 Kohlenstoffatome aufweist, und die
Arylgruppe, welche durch R7 und R8 dargestellt wird, ist vorzugsweise
eine Phenylgruppe, eine Naphthylgruppe und ein Pyridylgruppe. Ein Chroman-Ring ist
bevorzugt, wenn R6 und R7 einen Ring bilden.
Die Alkylgruppe und die Alkylidengruppe, welche durch R9
dargestellt werden, sind vorzugsweise eine, welche 1 bis 40, weiter bevorzugt 1
bis 18 Kohlenstoffatome aufweist.
Der Gehalt des Antioxidationsmittels vom gehinderten Phenol-Typ oder
vom gehinderten Amin-Typ in dem Harz beträgt vorzugsweise von 0,01 bis 25 Gew.-%.
Wenn der Gehalt größer als 25 Gew.-% ist, wird die Fähigkeit zum
Ladungstransport in der Harzschicht erniedrigt und das verbleibende Potential neigt
dazu, sich zu erhöhen. Darüber hinaus neigt die Festigkeit der Schicht
dazu, niedriger zu werden. Ein Gehalt von 0,1 bis 10 Gew.-% ist weiter bevorzugt.
Das Antioxidationsmittel kann einer ladungserzeugenden Schicht, einer
ladungstransportierenden Schicht und einer Zwischenschicht, welche unter der Harzschicht
vorgesehen ist, zugegeben werden. Die Zugabemenge des Antioxidationsmittels in die
jeweilige dieser Schichten beträgt vorzugsweise von 0,01 bis 25 Gew.-%.
Ein Antioxidationsmittel kann in der Erfindung ohne Beschränkung
verwendet werden, solange die oben genannten Bedingungen erfüllt sind. Konkrete
Beispiele hiervon werden unten dargestellt.
(1) Beispiele einer Verbindung mit einer gehinderten Phenol-Struktur
(2) Beispiele einer Verbindung mit einer gehinderten Amin-Struktur
(3) Beispiele einer Verbindung mit sowohl einer gehinderten Phenol-Struktur
als auch einer gehinderten Amin-Struktur
(4) Beispiele für Verbindungen vom organischen Phosphor-Typ
Typische Beispiele für die Verbindung, welche durch die Formel
RO-P(OR)-OR dargestellt wird, sind unten gezeigt. In der oben genannten Formel ist
R ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe oder eine Arylgruppe,
welche jeweils substituiert oder unsubstituiert sein können.
(5) Organische Schwefel-Verbindung
Typische Beispiele der Verbindung, welche durch die Formel R-S-R dargestellt
wird, sind unten gezeigt. In der Formel ist R ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe,
eine Alkenylgruppe oder eine Arylgruppe, welche jeweils substituiert oder unsubstituiert
sein kann.
Beispiele von Antioxidationsmitteln, welche auf dem Markt verfügbar
sind, schließen die folgenden ein.
Antioxidationsmittel vom gehinderten Phenol-Typ: Ilganox 1076, Ilganox
1010, Ilganox 1098, Ilganox 245, llganox 1330, Ilganox 3114, Ilganox 1076 und 3,5-Di-t-butyl-4-hydroxybiphenyl.
Antioxidationsmittel vom gehinderten Amin-Typ: Sanol LS2626, Sanol
LS765, Sanol LS770, Sanol LS744, Tinuvin 144, Tinuvin 622LD, Mar LA57, Mark LA67,
Mark LA62, Mark LA68 und Mark LA63.
Der Aufbau der Erfindung wird unten beschrieben.
Die Schichtstruktur des elektrophotographischen Photorezeptors unterliegt
keiner besonderen Beschränkung. Allerdings ist zu erwähnen, dass die bevorzugte
Struktur eine ist, in welcher die Harzschicht der vorliegenden Erfindung auf eine
photoempfindliche Schicht appliziert wird, welche aus einer ladungserzeugenden Schicht,
einer ladungstransportierenden Schicht oder einer ladungserzeugenden/ladungstransportierenden
Schicht besteht.
Die Materialien zur Ladungserzeugung (CGM), welche in die photoempfindliche
Schicht der vorliegenden Erfindung eingearbeitet sind, können allein oder in
Kombination mit einem geeigneten Bindemittelharz verwendet werden, um eine Harzschicht
zu bilden. Die repräsentativen Beispiele für diese Materialien zur Ladungserzeugung
schließen ein zum Beispiel Pyrylium-Farbstoffe, Thiopyrylium-Farbstoffe, Phthalocyanin-Pigmente,
Anthanthron-Pigmente, Dibenzpyrenchinon-Pigmente, Pyranthron-Pigmente, Azo-Pigmente,
Trisazo-Pigmente, Disazo-Pigmente, Indigo-Pigmente, Chinacridon-Pigmente, Cyanin-Farbstoffe
etc.
Die Materialien zum Ladungstransport (CTM), welche in die oben erwähnte
photoempfindliche Schicht eingearbeitet sind, schließen zum Beispiel ein Oxazol-Derivate,
Oxadiazol-Derivate, Thiazol-Derivate, Thiadiazol-Derivate, Triazol-Derivate, Imidazol-Derivate,
Imidazolon-Derivate, Imidazolin-Derivate, Bisimidazolidin-Derivate, Styryl-Verbindungen,
Hydrazon-Verbindungen, Benzidin-Verbindungen, Pyrazolin-Derivate, Stilben-Verbindungen,
Amin-Derivate, Oxazolon-Derivate, Benzothiazol-Derivate, Benzimidazol-Derivate,
Chinazolin-Derivate, Benzofuran-Derivate, Acridin-Derivate, Phenazin-Derivate, Aminostilben-Derivate,
Poly-N-vinylcarbazol, Poly-1-vinylpyren, Poly-9-vinylanthracen und ähnlich.
Diese Materialien zum Ladungstransport werden üblicherweise zusammen
mit einem Bindemittel zur Ausbildung einer Schicht verwendet. Bindemittelharze,
welche eingearbeitet sind in eine photoempfindliche Schicht einer einzelnen Schicht,
einer ladungserzeugenden Schicht (CGL) und einer ladungstransportierenden Schicht
(CTL), umfassen Polycarbonatharze, Polyesterharze, Polystyrolharze, Methacrylsäureharze,
Acrylsäureharze, Polyvinylchloridharze, Polyvinylidenchloridharze, Polyvinylbutyralharze,
Polyvinylacetatharze, Styrol-Butadienharze, Vinylidenchlorid-Acrylonitril-Copolymer-Harze,
Vinylchlorid-Maleinsäureanhydrid-Copolymer-Harze, Urethanharze,
Silikonharze, Epoxyharze, Silikonalkydharze, Phenolharze, Polysilikonharze, Polyvinylcarbazol
etc.
In der vorliegenden Erfindung ist das Verhältnis des Materials
zur Ladungserzeugung in der Schicht zur Ladungserzeugung zu dem Bindemittelharz
vorzugsweise zwischen 1:5 und 5:1, bezogen auf das Gewichtsverhältnis. Darüber
hinaus ist die Dicke der ladungserzeugenden Schicht vorzugsweise nicht größer
als 5 µm, besonders bevorzugt 0,05 bis 2 µm.
Darüber hinaus wird die ladungserzeugende Schicht durch Beschichten
einer Zusammensetzung erzeugt, welche durch Auflösen des oben erwähnten
ladungserzeugenden Materials zusammen mit dem Bindemittelharz in einem geeigneten
Lösemittel und einem anschließenden Trocknen hergestellt wird. Das Mischungsverhältnis
des Materials zum Ladungstransport zu dem Bindemittelharz ist vorzugsweise zwischen
3:1 und 1:3, bezogen auf das Gewichtsverhältnis.
Die Dicke der ladungstransportierenden Schicht beträgt vorzugsweise
zwischen 5 und 50 µm und ist weiter bevorzugt zwischen 10 und 40 µm. Darüber
hinaus kann, wenn eine Mehrzahl an ladungstransportierenden Schichten vorgesehen
sind, die Dicke der oberen ladungstransportierenden Schicht vorzugsweise nicht mehr
als 10 µm betragen und ist vorzugsweise weniger als die gesamte Schichtdicke
der ladungstransportierenden Schicht, welche unter der oberen Schicht der ladungstransportierenden
Schicht vorgesehen ist.
Als Lösemittel oder Dispersionsmedien, welche zur Herstellung
des Photorezeptors der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind zu nennen n-Butylamin,
Diethylamin, Ethylendiamin, Isopropanolamin, Triethanolamin, Triethylendiamin, N,N-Dimethylformamid,
Aceton, Methylethylketon, Methylisopropylketon, Cyclohexanon, Benzol, Toluol, Xylol,
Chloroform, Dichlormethan, 1,2-Dichlorethan, 1,2-Dichlorpropan, 1,1,2-Trichlorethan,
1,1,1-Trichlorethan, Trichlorethylen, Tetrachlorethan, Tetrahydrofuran, Dioxolan,
Dioxan, Methanol, Ethanol, Butanol, Isopropanol, Ethylacetat, Butylacetat, Dimethylsulfoxid,
Methylcellosolv und ähnlich; allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht
hierauf beschränkt. Von diesen werden besonders bevorzugt Dichlormethan, 1,2-Dichlorethan
oder Methylethylketon verwendet. Darüber hinaus können diese Lösemittel
allein oder in Kombination von zwei Arten oder mehreren verwendet werden.
Elektrisch leitfähige Träger zur Verwendung in dem elektrophotographischen
Photorezeptor der Erfindung schließen ein:
1) Metallplatten wie Aluminium, Edelstahl etc.;
2) diejenigen, welche durch Laminieren oder Verdampfen einer dünnen Metallschicht
wie Aluminium, Palladium, Gold und ähnlichem auf einem Träger wie Papier,
Kunststofffilm, etc. hergestellt werden;
3) diejenigen, welche durch Beschichten oder Verdampfen einer Schicht, welche
aus elektrisch leitfähigen Verbindungen wie einem elektrisch leitfähigem
Polymer, Indiumoxid, Zinnoxid, etc. bestehen, gebildet werden.
Für den in der Erfindung verwendeten elektrisch leitfähigen
Träger wird ein Metallmaterial wie Aluminium, Kupfer, Messing, Stahl, Edelstahl
oder Kunststoff, welches in die Form eines Riemens oder einer Trommel geformt wird,
hauptsächlich verwendet Aluminium, welches im Hinblick auf Kosten und Verarbeitbarkeit
bevorzugt ist, wird vorzugsweise von diesen verwendet und dünne Aluminiumrohre,
welche durch Extrudieren oder einen Ziehprozess in einer zylindrischen Form hergestellt
werden, häufig verwendet.
Der elektrisch leitfähige Träger mit einer versiegelten
Alumit-Beschichtung auf der Oberfläche kann in der Erfindung verwendet werden.
Die Alumit-Verarbeitung kann in einem Säurebad wie Chromsäure, Oxalsäure,
Phosphorsäure, Borsäure, Sulfaminsäure etc. durchgeführt werden
und das Verfahren der anodischen Oxidation in Schwefelsäure liefert die besten
Ergebnisse. Bevorzugte Bedingung für das Verfahren der anodischen Oxidation
in Schwefelsäure ist zum Beispiel ein Gehalt an Schwefelsäure von 100
bis 200 g/l, einen Aluminiumionen-Gehalt von 1 bis 10 g/l, eine Badtemperatur von
ungefähr 20 °C und das Anlegen einer Spannung von ungefähr 20 Volt.
Die Dicke der anodischen Oxidationsbeschichtung beträgt üblicherweise
20 µm oder weniger, wobei insbesondere im Mittel 10 µm oder weniger bevorzugt
ist.
Als Beschichtungsmethoden zur Herstellung des elektrophotographischen
Photorezeptors der vorliegenden Erfindung verwendete Beschichtungsmethoden können
eine Eintauchbeschichtungsmethode, eine Sprühbeschichtungsmethode, eine Beschichtungsmethode
vom Typ des zirkularen Mengenkontrollbereichs und ähnliche sein. Um allerdings
die Ablösung der unteren Schichtoberfläche während dem Beschichten
der Oberflächenschichtseite der photoempfindlichen Schicht zu minimieren sowie
um eine gleichmäßige Beschichtung zu erreichen, werden bevorzugt die Sprühbeschichtungsmethode
oder die Beschichtungsmethode vom Typ des zirkularen Mengenkontrollbereichs
(wobei es sich als repräsentatives Beispiel um ein Verfahren vom zirkularen
Gleittrichter-Typ handelt) angewendet. Darüber hinaus ist die oben erwähnte
Sprühbeschichtung zum Beispiel detailliert in den japanischen
Offenlegungsschriften Nrn. 3-90250 und 3-269238
beschrieben, während die oben genannte Beschichtung vom Zirkularmengenkontroll-Typ
detailliert zum Beispiel in der japanischen Offenlegungsschrift
Nr. 58-189061 beschrieben ist.
In der vorliegenden Erfindung kann eine Zwischenschicht, welche als
eine Grenzschicht fungiert, zwischen dem elektrisch leitfähigen Träger
und der photoempfindlichen Schicht vorgesehen sein.
Für die Zwischenschicht als Materialien sind zu nennen Casein,
Polyvinylalkohol, Nitrocellulose, Ethylenacrylsäure-Copolymer, Polyvinylbutyral,
Phenolharz, Polyamide (Nylon 6, Nylon 66, Nylon 610, copolymerisiertes Nylon, alkoxymethyliertes
Nylon, etc.), Polyurethan, Gelatine und Aluminiumoxid oder Zwischenschichten vom
Hartungs-Typ unter Verwendung von Metallalkoxiden, organischen Metallkomplexen und
Silankupplungsreagentien wie in der japanischen Offenlegungsschrift
Nr. 9-68870 beschrieben. Die Dicke der Zwischenschicht beträgt vorzugsweise
zwischen 0,1 und 10 &mgr;m und ist weiter bevorzugt zwischen 0,1 und 5 µm.
Darüber hinaus kann die Form des Trägers eine Trommel, ein
Blatt oder ein Riemen sein und ist vorzugsweise optimal für die elektrophotographische
Vorrichtung, in welcher der Träger verwendet wird.
Der elektrophotographische Photorezeptor der vorliegenden Erfindung
kann im allgemeinen in elektrophotographischen Vorrichtungen wie Kopierern, Laserdruckern,
LED-Druckern, Flüssigkristallblendendrucker etc. verwendet werden. Darüber
hinaus kann er umfangreich in Vorrichtungen für Displays, zur Aufzeichnung,
für den Offset-Druck, für die Plattenherstellung und für das Fax
verwendet werden, in welchen elektrophotographische Techniken angewendet werden.
2 zeigt einen Querschnitt einer bilderzeugenden Vorrichtung,
umfassend den elektrophotographischen Photorezeptor der vorliegenden Erfindung.
In 2 bezieht sich das Bezugszeichen
10 auf eine Photorezeptortrommel (ein photoempfindlicher Körper),
bei welcher es sich um den bildhaltenden Körper handelt. Der Photorezeptor
wird hergestellt durch Applizieren der Harzschicht der vorliegenden Erfindung auf
eine organische photoempfindliche Schicht, welche auf die Trommel aufgetragen wurde,
welche geerdet ist und mechanisch im Uhrzeigersinn rotiert. Das Bezugszeichen
12 betrifft eine Scorotron-Ladungseinheit und die umlaufende Oberfläche
der Photorezeptortrommel 10 wird gleichmäßig durch Koronaentladung
geladen. Vor dem Laden unter Verwendung dieser Ladungseinheit 12 kann die
Ladung der umlaufenden Oberfläche des Photorezeptors durch Belichtung mittels
der Belichtungseinheit 11 unter Verwendung von lichtemittierenden Dioden
entfernt werden, um die Hysterese des Photorezeptors aufgrund der vorherigen Bilderzeugung
zu entfernen.
Nachdem der Photorezeptor gleichmäßig geladen ist, wird
die Bildbelichtung basierend auf Bildsignalen unter Verwendung einer Bildbelichtungseinheit
13 durchgeführt. Die Bildbelichtungseinheit 13 in
2 verwendet eine Laserdiode (nicht dargestellt) als
die Quelle des bestrahlenden Lichtes. Das Scannen der Photorezeptortrommel wird
durchgeführt durch Licht, von welchem der optische Weg durch den Reflektionsspiegel
132 gebrochen wird, nachdem das Licht durch den rotierenden polygonalen
Spiegel 131 (f&thgr;-Linse) und ähnlichem durchlaufen ist und ein
elektrostatisches Bild wird erzeugt.
Das resultierende elektrostatische latente Bild wird anschließend
durch die Entwicklungseinheiten 14 entwickelt. Um die Photorezeptortrommel
10 herum werden Entwicklungseinheiten 14 vorgesehen, welche jeweils
aus einem Entwicklungsmaterial, bestehend aus einem Toner wie gelb (Y), Magenta
(M), blaugrün (Cyan, C), schwarz (K) oder ähnlichem, zusammen mit einem
Träger bestehen. Zunächst wird die erste Farbentwicklung unter Verwendung
einer Entwicklungshülse durchgeführt, welche einen eingebauten Magnet
aufweist und zusammen entlang dem Entwicklungsmaterial rotiert. Das Entwicklungsmaterial
besteht aus einem Träger, welcher durch Beschichten eines isolierenden Harzes
um Ferrit-Partikel als einen Kern herum hergestellt wird, und einem Toner, welcher
durch Zugabe des entsprechenden gefärbten Pigmentes, eines Mittels zur Ladungskontrolle,
Silika, Titanoxid und ähnlichem zu einem Polyester als einen Hauptbestandteil
hergestellt wird. Das Entwicklungsmaterial wird durch eine schichtbildende Vorrichtung
reguliert, welche in der Abbildung nicht dargestellt ist, so dass eine Schicht gebildet
wird, welche eine Dicke von 100 bis 600 µm auf der Entwicklungshülse aufweist
und in eine Entwicklungszone befördert, um die Entwicklung zu erreichen. Zu
diesem Zeitpunkt wird die Entwicklung im allgemeinen durchgeführt durch Zuführung
eines direkten Stroms und/oder eines Wechselstroms/zusammen mit einer Bias-Spannung
in die Lücke zwischen der Photorezeptortrommel 10 und der Entwicklungshülse
141.
In dem Fall der Bildung von farbigen Bildern nach Visualisierung des
ersten Farbbildes wird die zweite Farbbildformation gestartet. Ein gleichmäßiges
Laden wird erneut unter Verwendung der Scorotron-Ladungseinheit 12 durchgeführt
und das zweite latente Farbbild wird durch die Bildbelichtungseinheit
13 erzeugt. Die dritten und vierten Farbbilder werden durch dieselben bilderzeugenden
Verfahren wie dem Verfahren für das zweite Farbbild durchgeführt und vier
Farbbilder werden auf der umlaufenden Oberfläche der Photorezeptortrommel
10 visualisiert.
Andererseits umfasst in einer monochromatischen elektrophotographischen
Vorrichtung die Entwicklungseinheit 14 nur schwarzen Toner und eine einzige
Entwicklung erzeugt ein Bild.
Nach dem Erzeugen eines Bildes wird das Aufzeichnungsblatt P in eine
Transferzone unter Verwendung der Rotation von Papierzuführrollen
17 zugeführt, wobei die Transferzeit eingestellt ist.
In der Transferzone werden Transferrollen (in der Transfereinheit)
18 unter Druck in Kontakt gebracht mit der umlaufenden Oberfläche
der Photorezeptortrommel 10 in einer synchronisierten Transferzeit und
die mehrfarbigen Bilder werden simultan auf ein Aufzeichnungsblatt, welches auf
geeignete Weise platziert ist, übertragen.
Anschließend wird das Aufzeichnungsblatt einer Ladungsentfernung
unter Verwendung einer Abtrennungsbürste (in der Abtrennungseinheit)
19 unterworfen, welche annähernd gleichzeitig, wenn der Transferroller
unter Druck in Kontakt gebracht wird, unter Druck gebracht wird; dann wird das Aufzeichnungsblatt
von der umlaufenden Oberfläche der Photorezeptortrommel 10 entfernt,
in eine Fixierungseinheit 20 überführt, einer Schmelzhaftung
des Toners unterworfen, welcher erwärmt wird und durch den Erwärmungsroller
201 und den Druckroller 202 angepresst wird, und dann über
den Ausgang der Vorrichtung über den papierausgebenden Roller 21 ausgestoßen.
Im übrigen werden die oben erwähnten Transferroller 18 und die
Abtrennungsbürste 19, nachdem das Aufzeichnungsblatt P passiert ist,
von der längsumlaufenden Oberfläche der Photorezeptortrommel
10 entfernt und für die anschließende Bildung eines neuen Tonerbildes
vorbereitet.
Andererseits wird die Photorezeptortrommel 10, von welcher
das Aufzeichnungsblatt P entfernt wurde, einer Entfernung und einem Reinigen von
dem verbliebenen Toner durch Druckkontakt des Messers 221 der Reinigungseinheit
22 unterworfen, erneut einer Ladungseliminierung unter Verwendung der Belichtungseinheit
11 unterworfen, einem Wiederaufladen unter Verwendung der Ladungseinheit
12 unterworfen und einem anschließenden bilderzeugenden Verfahren
unterworfen. Darüber hinaus wird das oben erwähnte Messer 221
sofort nach dem Reinigen der Photorezeptoroberfläche der Photorezeptortrommel
entfernt, wenn Farbbilder vor dem Aufbringen auf dem Photorezeptor gebildet werden.
Darüber hinaus bezieht sich das Bezugzeichen 30 auf
eine ablösbare Arbeitseinheit, in welcher ein Photorezeptor, eine Transfereinheit,
eine Abtrennungseinheit und eine Reinigungseinheit integriert sind.
Die vorliegende elektrophotographische bilderzeugende Vorrichtung
wird so aufgebaut, dass Bestandteile wie der oben genannte Photorezeptor, die oben
genannte Entwicklungseinheit, die oben genannte Reinigungseinheit und ähnliche
als eine Arbeitseinheit integriert sind und dass diese Einheit von dem Hauptkörper
abnehmbar ist. Darüber hinaus kann die Arbeitseinheit als eine einzelne abnehmbare
Einheit in solch einer Weise ausgebildet werden, dass mindestens eine Einheit einer
Ladungseinheit, einer Bildbelichtungseinheit, einer Entwicklungseinheit, einer Transfereinheit
oder einer Abtrennungseinheit und einer Reinigungseinheit mit einem Photorezeptor
integriert vorliegt und sie kann so ausgebildet werden, dass sie unter Verwendung
von Führungsvorrichtungen wie einer Schiene von dem Hauptkörper der Vorrichtung
abnehmbar ist.
Es bestehen zwei Arten von Arbeitseinheiten, im allgemeinen eine Arbeitseinheit
vom Integral-Typ und eine Arbeitseinheit vom separaten Typ, welche wie folgt beschrieben
werden. Die Arbeitseinheit vom Integral-Typ besteht aus mindestens einer Einheit
einer Ladungseinheit, einer bilderzeugenden Einheit, einer Entwicklungseinheit,
einer Transfereinheit oder einer Abtrennungseinheit und einer Reinigungseinheit
in Kombination mit dem integrierten Photorezeptor und die Arbeitseinheit ist von
dem Hauptkörper abnehmbar. Die Arbeitseinheit vom separaten Typ besteht aus
einer Arbeitseinheit, einer bilderzeugenden Einheit, einer Entwicklereinheit, einer
Transfereinheit oder einer Abtrennungseinheit und einer Reinigungseinheit separat
von dem Photorezeptor und ist mit dem Hauptkörper vereinigt, wenn sie innerhalb
des Hauptkörpers integral zusammengesetzt wird. Die Arbeitseinheit der Erfindung
kann beiden Arten von Einheiten entsprechen.
Wenn eine bilderzeugende Vorrichtung als ein Kopierer oder ein Drucker
verwendet wird, wird die Bildbelichtung auf solch eine Weise durchgeführt,
dass Licht, welches von dem originalen Dokument reflektiert wird
oder ein Licht, welches von diesem abgesetzt wird, auf einen Photorezeptor gestrahlt
wird oder ein Originaldokument wird unter Verwendung eines Sensors gelesen, wobei
die gelesene Information in Signale umgewandelt wird und ein Abtastlaserstrahl,
welcher den resultierenden Signalen entspricht, steuert eine LED-Anordnung und steuert
eine Flüssigkristallblendenanordnung und Licht wird auf den Photorezeptor gestrahlt.
Darüber hinaus wird die Bildbelichtungseinheit 13 verwendet,
um so die Belichtung durchzuführen und die erhaltenen Daten zu drucken, wenn
ein Drucker oder ein Faxgerät verwendet wird.
BEISPIELE
Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die unten
stehenden Beispiele näher beschrieben, wobei die Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt sind.
Die Photorezeptoren wurden mittels der folgenden Methode hergestellt.
Beispiel 1-9
Ein Photorezeptor wurde wie unten beschrieben hergestellt.
Zwischenschicht
Polyamidharz (Amilan CM-8000, hergestellt durch Toray Co.)60 gMethanol1600 ml1-Butanol400 ml
wurden gemischt und aufgelöst, um eine Beschichtungslösung für die
Zwischenschicht herzustellen. Die resultierende Beschichtungslösung wurde auf
einen zylindrischen Aluminiumkörper aufgetragen unter Verwendung einer Eintauchbeschichtungsmethode
und bei Raumtemperatur getrocknet, um eine Zwischenschicht mit einer Dicke von 0,3
µm zu bilden.
Ladungserzeugende Schicht
Titanylphthalocyanin60 gSilikonharzlösung (15 % KR5240 Xylolbutanollösung,
hergestellt durch Shin-Etsu Kagaku Kogyo Co.) 700 g 2-Butanon 2000 ml
wurden gemischt und für 10 Stunden dispergiert unter Verwendung einer Sandmühle,
um eine Beschichtungszusammensetzung für die ladungsgenerierende Schicht herzustellen.
Die resultierende Beschichtungszusammensetzung wurde auf die oben beschriebene Zwischenschicht
unter Verwendung einer Beschichtungsmethode vom Eintauch-Typ aufgetragen, um eine
ladungserzeugende Schicht mit einer Dicke von 0,2 µm zu erzeugen.
Ladungstransportierende Schicht
Ladungstransportierendes Material (D1)200 gPolycarbonat vom Typ Bisphenol Z (IUPILON Z300, hergestellt durch
Mitsubishi Gas Kagaku Co.) 300 g1,2-Dichlorethan 2000 ml
wurden gemischt und aufgelöst, um eine ladungstransportierende Beschichtungszusammensetzung
herzustellen. Die resultierende Beschichtungszusammensetzung wurde auf die oben
erwähnte ladungserzeugende Schicht unter Verwendung einer Beschichtungsmethode
vom Eintauch-Typ aufgetragen, um eine Transportschicht mit einer Dicke von 20 µm
zu bilden.
Schutzschicht
Molekularsieb (4Å) wurde zu einem 10 gew.-%igen Polysiloxanharz
(enthaltend 1 Gew.-% an Silanolgruppe), welches aus 80 mol-% der Methylsiloxaneinheit
und 20 mol-% der Methylphenylsiloxaneinheit zusammengesetzt ist, gegeben, wobei
die resultierende Mischung für 15 Minuten ungestört stehen gelassen und
dann dehydratisiert wurde. Das resultierende Harz wurde in 10 gew.-%igem Toluol
gelöst und 5 Gewichtsteile an Methyltrimethyloxysilan und 0,2 Gewichtsteile
an Dibutylzinnacetat wurden zu der resultierenden Lösung zugegeben, um eine
gleichförmige Lösung zu ergeben.
Zu der resultierenden Lösung wurden 6 Gewichtsteile an Dihydroxymethyltriphenylamin
(Beispiel-Verbindung T-1) gegeben und dann gemischt. Die resultierende Lösung
wurde auf die resultierende Beschichtung als eine Schutzschicht von 1 µm Dicke
aufgetragen und anschließend bei 120 °C für eine Stunde getrocknet,
um den Photorezeptor des Beispiels 1-9 zu bilden.
Vergleichsbeispiel 10
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme hergestellt, dass Dihydroxymethyltriphenylamin in der Schutzschicht gegen
4-[2-(Triethoxysilyl)ethyl]triphenylamin ausgetauscht wurde.
Beispiel 11
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme hergestellt, dass der Gehalt an Antioxidationsmittel von 0,3 Gew.-% auf
0,03 Gew.-% verändert wurde.
Vergleichsbeispiel 1
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme hergestellt, dass das Antioxidationsmittel nicht verwendet wurde.
Vergleichsbeispiel 2
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel
10 mit der Ausnahme hergestellt, dass kein Antioxidationsmittel verwendet wurde.
Vergleichsbeispiel 3
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme hergestellt, dass Dihydroxymethyltriphenylamin (Beispielsverbindung T-1)
in der Schutzschicht nicht verwendet wurde. Die Abtrennung des Antioxidationsmittels
wurde in einem so hergestellten Photorezeptor beobachtet und schwarze Punkte wurden
in der Anfangszeit der Verwendung des Photorezeptors gebildet.
Bewertung der Eigenschaften
Die Bewertung wurde durchgeführt durch Installieren des Photorezeptors
in eine digitale bilderzeugende Vorrichtung.
Zur Herstellung einer Vorrichtung zur Verwendung für die Evaluierung
wurde eine digitale Kopiermaschine Konica 7050, hergestellt durch Konica Corporation,
so modifiziert, dass die Belichtungsmenge auf geeignete Weise kontrolliert werden
konnte und jeder der Photorezeptoren, welche zu evaluieren waren, wurden in
die Maschine installiert. Das Anfangsladungspotential wurde auf –650 Volt
gesetzt. Die Kopiervorgänge wurden 50000-fach unter Verwendung von Papier der
Größe A4 und der Variation des Potentials in dem belichteten Bereich VL
und dem Potential in dem unbelichteten Bereich VH wiederholt, wobei die Abnutzungsmenge
der Schichtdicke und die Bildqualität nach dem Kopieren von 50000 Blättern
bewertet wurden.
Wie in Tabelle 1 dargestellt, erzeugten die Photorezeptoren, welche
in den Beispielen 1 bis 9 und 11 hergestellt wurden, keine Fehler wie Schleierbildung,
Unschärfe des Bildes, Verlaufen des Bildes, Filmbildung, Kratzern und schwarzen
Punkten und die Reflektionsdichte in dem festen Ruß geschwärzten Bereich
war nicht weniger als 1,2, was ausreichend hoch war. Somit werden Bilder mit einer
hohen Auflösung erhalten. Darüber hinaus sind sowohl die Potentialunterschiede
als auch die Bildeigenschaften in den Photorezeptoren der Vergleichsbeispiele 1
bis 3 schlecht und es wurde herausgefunden, dass diese Photorezeptoren für
die praktische Verwendung ungeeignet sind.
Die Bilddichte im Hinblick auf die absolute Dichte wurde an dem festen
schwarzen Bild unter Verwendung eines Densitometers RD-918, hergestellt durch Macbeth
Co., Ltd. gemessen und die Schleierbildung wurde visuell bewertet in dem weißen
Bereich des Bildes der ersten Kopie und der 50000sten Kopie. Die Unschärfe
des Bildes wurde visuell bewertet.
Bilddichte
A:
1,2 oder mehr: gut
B:
Weniger als 1,2 bis 0,8: akzeptabel für praktische Verwendung
C:
Weniger als 0,8: für praktische Verwendung ungeeignet
Schleierbildung
A:
Keine Schleierbildung wurde beobachtet
B:
Eine Schleierbildung wurde gelegentlich beobachtet, allerdings war das Ausmaß
der Schleierbildung für die praktische Verwendung akzeptabel.
C:
Eine Schleierbildung wurde kontinuierlich beobachtet.
Unschärfe des Bildes
A:
Ein unscharfes Bild wurde auf nicht mehr als 5 Blättern unter den 50000
Blättern beobachtet.
B:
Ein unscharfes Bild wurde auf 6 bis 20 Blättern unter den 50000 Blättern
beobachtet.
C:
Ein unscharfes Bild wurde auf 21 oder mehr Blättern unter den 50000 Blättern
beobachtet.
Der Durchmesser und die Anzahl von schwarzen Punkten wurden mittels
einer Bildanalysevorrichtung Omunicon 3000, hergestellt durch Shimadzu Seisakusho
Co., Ltd. gemessen, um die Bildung von schwarzen Punkten zu evaluieren. Die Evaluierung
wurde durchgeführt auf der Basis der Anzahl von schwarzen Punkten mit einem
Durchmesser von nicht weniger als 0,1 mm pro 100 cm2. Die Norm für
die Evaluierung war wie folgt.
Anzahl an schwarzen Punkten von 0,1 mm
A:
Nicht mehr als 1/100 cm2: gut
B:
2 bis 3/100 cm2: für die praktische Verwendung akzeptabel
C:
4 oder mehr/100 cm2: für die praktische Verwendung ungeeignet.
Die Abnutzungsmenge der Schichtdicke wurde basierend auf dem Unterschied
zwischen der Schichtdicke der ersten Kopie und nach 50000 Kopien bestimmt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
Tabelle 1 zeigt, dass die Beispiele 1 bis 9 und 11 gemäß
der Erfindung in all den Eigenschaften ausreichend sind, während die Vergleichsbeispiele
1, 2 und 3 im Hinblick auf den Potentialunterschied und die Bildqualität schlechter
sind.
Beispiel 12
Die folgende Schicht zum Ladungstransport wurde auf eine Schicht zur
Ladungserzeugung aufgetragen, welche auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 zur Herstellung
eines Photorezeptors hergestellt wurde.
Schicht zum Ladungstransport
Substanz zum Ladungstransport (Beispielsverbindung T-1)200 gMethyltrimethoxysilan300 gGehinderte Phenol-Verbindung (1-35)1 gKolloidales Silika (39 % Methanollösung)8 g1-Butanol50 g1 % Essigsäure50 gAluminiumtetraacetylacetat1 g
Die oben beschriebenen Bestandteile wurden gemischt und aufgelöst,
um eine Beschichtungslösung für die ladungstransportierende Schicht herzustellen.
Die Beschichtungslösung wurde auf die Schicht zur Ladungserzeugung aufgetragen
mit Hilfe einer Tauchbeschichtungsmethode. Die beschichtete Schicht wurde ausgehärtet
durch Erwärmen für 2 Stunden bei 110 °C. So wurde eine Schicht zum
Ladungstransport mit einer Dicke von 12 µm gebildet.
Die Evaluierung wurde wie oben beschrieben durchgeführt.
Vergleichsbeispiel 4
Ein Photorezeptor wurde hergestellt und bewertet auf dieselbe Weise
wie in Beispiel 12 mit der Ausnahme, dass die ladungstransportierende Substanz T-1
durch eine Substanz zum Ladungstransport D1 ersetzt wurde.
Die Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle 1 dargestellt. Die Tabelle
1 zeigt, dass in dem Vergleichsphotorezeptor die Bildung von schwarzen Punkten durch
die Ausscheidung der Substanz zum Ladungstransport oder des Antioxidationsmittels
ein Anstieg der Abnutzungsmenge und eine Filmbildung auftraten und dass die Dauerhaftigkeit
und die elektrophotographische Eigenschaft des Vergleichsbeispiels abnahmen.
Referenzbeispiel 21
Zwischenschicht
Polyamidharz (Amilan CM-8000, hergestellt durch Toray Co.) 60 gMethanol 1600 ml1-Butanol 400 ml
wurden gemischt und aufgelöst, um eine Beschichtungslösung für eine
Zwischenschicht zu bilden. Die resultierende Beschichtungslösung wurde auf
einen zylindrischen Aluminium basierenden Körper unter Verwendung einer Eintauchbeschichtungsmethode
aufgetragen und bei Raumtemperatur getrocknet, um eine Zwischenschicht mit einer
Dicke von 0,3 µm zu bilden. Schicht zur Ladungserzeugung
Y-Titanylphthalocyanin 60 gSilikonharzlösung (15 % KR5240 Xylolbutanollösung,
hergestellt durch Shin-Etsu Kagaku Kogyo Co.) 700 g2-Butanon 2000 ml
wurden für 10 Stunden gemischt und dispergiert unter Verwendung einer Sandmühle,
um eine Beschichtungs-Zusammensetzung für die ladungserzeugende Schicht zu
bilden. Die resultierende Beschichtungs-Zusammensetzung wurde auf die oben beschriebene
Zwischenschicht unter Verwendung einer Tauchbeschichtungsmethode aufgetragen, um
eine Schicht zur Ladungserzeugung mit einer Dicke von 0,2 µm zu bilden.
Schicht zum Ladungstransport
Material zum Ladungstransport (D1) 200 gPolycarbonat vom Typ Z (IUPILON Z300, hergestellt durch Mitsubishi
Gas Kagaku Co.) 300 g1,2-Dichlorethan2000 m
wurden gemischt und aufgelöst, um eine Beschichtungslösung für den
Ladungstransport zu bilden. Die resultierende Beschichtungs-Zusammensetzung wurde
auf die oben beschriebene Schicht zur Ladungserzeugung unter Verwendung einer Tauchbeschichtungsmethode
aufgetragen, um eine Schicht zum Ladungstransport mit einer Dicke von 20 µm
zu bilden.
Haftungsschicht
Silylacrylat (PC-7A, hergestellt durch Shin'etsu Kagaku Kogyo
Co., Ltd.)60 g2-Butanon 2000 ml
Die oben genannten Bestandteile wurden gemischt und aufgelöst,
um eine Beschichtungslösung für eine Haftschicht herzustellen, Die Beschichtungslösung
wurde auf die Schicht zum Ladungstransport aufgetragen und einer Wärmebehandlung
für 30 Minuten bei 100 °C unterworfen, um eine Haftungsschicht mit einer
Dicke von 0,3 µm zu bilden.
Schutzschicht
Eine Methanollösung eines Polysiloxans, welches aus 80 mol-%
an Methylsiloxaneinheit und 20 mol-% an Methylphenylsiloxaneinheit besteht, wurde
durch Stehen lassen für 15 Stunden in der Gegenwart eines Molekularsiebes 4Å
dehydratisiert. Zehn Gewichtsteile von dieser Lösung wurden in 20 Gewichtsteile
Toluol gelöst und dann wurden 1 Gewichtsteil an Methyltrimethoxysilan und 0,2
Gewichtsteile an Dibutylzinnacetat zu der Lösung zugegeben, um eine gleichmäßig
Lösung herzustellen.
Die Lösung wurde beschichtet, so dass eine Schutzschicht mit
einer Trockendicke von 1 µm gebildet wurde und die beschichtete Schicht wurde
durch Wärme für 1 Stunde bei 120 °C gehärtet. So wurde der Photorezeptor
des Referenzbeispiels 21 hergestellt. Ein planarer Heizer, in welchem ein Ni-Chrom-Draht
in der Form eines Sandwich vorlag, wurde in das Innere des elektrisch leitfähigen
Substrates auf der Photorezeptortrommel eingebracht, so dass die Trommel aus dem
Inneren der Trommel heraus geheizt werden konnte.
Referenzbeispiel 22
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel
21 mit der Ausnahme hergestellt, dass 0,5 Gewichtsteile an kolloidalem Silika zu
der Beschichtungslösung der Schutzschicht zugegeben wurden.
Referenzbeispiel 23
Eine Probe wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 21 bis
zur Haftschicht hergestellt. Darüber hinaus wurde eine Lösung durch gleichförmiges
Auflösen von 60 Gewichtsteilen der organischen Silizium-Verbindung KP-85 (Shin'etsu
Kagaku Kogyo Co., Ltd.), welche kommerziell erhältlich ist, in 60 Gewichtsteilen
von 2-Prapanol hergestellt. Diese Lösung wurde auf die Haftschicht aufgetragen,
um eine Oberflächenschutzschicht mit einer Trockendicke von 1 µm zu bilden
und die beschichtete Schicht wurde für 1 Stunde bei 110 °C getrocknet.
So wurde ein Photorezeptor hergestellt. Ein planarer Heizer, in welchem ein Ni-Chrom-Draht
in der Form eines Sandwich vorlag, wurde in das Innere des elektrisch leitfähigen
Substrats der Photorezeptortrommel eingebracht, so dass die Trommel aus dem Inneren
der Trommel heraus beheizt werden konnte.
Referenzbeispiel 24
Eine Probe wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 21 bis
zur Haftschicht hergestellt. Darüber hinaus wurde eine Lösung durch gleichförmiges
Auflösen von 60 Gewichtsteilen der organischen Silizium-Verbindung KP-854 (Shin'etsu
Kagaku Kogyo Co., Ltd.), welche kommerziell erhältlich ist in 60 Gewichtsteilen
von 2-Propanol hergestellt. Diese Lösung wurde auf die Haftschicht aufgetragen,
um eine Oberflächenschutzschicht mit einer Trockendicke von 1 µm zu bilden
und die beschichtete Schicht wurde für 1 Stunde bei 110 °C getrocknet.
So wurde ein Photorezeptor hergestellt. Ein planarer Heizer, in welchem ein Ni-Chrom-Draht
in der Form eines Sandwich vorlag, wurde in das Innere des elektrisch leitfähigen
Substrates der Photorezeptortrommel eingebracht, so dass die Trommel aus von dem
Inneren der Trommel heraus beheizt werden konnte.
Referenzbeispiel 25
Eine Probe wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 21 bis
zur Haftschicht hergestellt Darüber hinaus wurde eine Lösung durch gleichförmiges
Auflösen von 60 Gewichtsteilen der organischen Silizium-Verbindung X-40-2269
(Shiin'etsu Kagaku Kogyo Co., Ltd.), welche kommerziell erhältlich ist, in
60 Gewichtsteilen von 2-Propanol hergestellt. Diese Lösung wurde auf die Haftschicht
aufgetragen, um eine Oberflächenschutzschicht mit einer Trockendicke von 1
µm zu bilden und die beschichtete Schicht wurde für 1 Stunde bei 110 °C
getrocknet. So wurde ein Photorezeptor hergestellt. Ein planarer Heizer, in welchem
ein Ni-Chrom-Draht in der Form eines Sandwich vorlag, wurde in das Innere des elektrisch
leitfähigen Substrates auf der Photorezeptortrommel eingebracht, so dass die
Trommel aus dem Inneren der Trommel heraus beheizt werden konnte.
Referenzbeispiel 26
Eine Probe wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 21 bis
zur Haftschicht hergestellt Darüber hinaus wurde eine Lösung durch gleichförmiges
Auflösen von 60 Gewichtsteilen der organischen Silizium-Verbindung X-40-2239
(Shiin'etsu Kagaku Kogyo Co., Ltd.), welche kommerziell erhältlich ist, in
60 Gewichtsteilen von 2-Propanol hergestellt. Diese Lösung wurde auf die Haftschicht
aufgetragen, um eine Oberflächenschutzschicht mit einer Trockendicke von 1
µm zu bilden und die beschichtete Schicht wurde für 1 Stunde bei 110 °C
getrocknet. So wurde ein Photorezeptor hergestellt. Ein planarer Heizer, in welchem
ein Ni-Chrom-Draht in der Form eines Sandwich vorlag, wurde in das Innere des elektrisch
leitfähigen Substrates auf der Photorezeptortrommel eingebracht, so dass die
Trommel aus dem Inneren der Trommel heraus beheizt werden konnte.
Vergleichsbeispiel 21
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel
21 mit der Ausnahme hergestellt, dass die Haftschicht und die Oberflächenschutzschicht
nicht verwendet wurden.
Bewertung der Eigenschaften1. Bewertung des Bildes
Zur Herstellung einer Maschine, welche durch Evaluierung verwendet
wird, wurde eine digitale Kopiermaschine Konica 7050, hergestellt von Konica Corporation,
so modifiziert, das die Belichtungsmenge auf geeignete Weise kontrolliert werden
konnte und jeder der Photorezeptoren der Referenzbeispiele 21 bis 26 und des Vergleichsbeispieles
21 wurden jeweils in die Maschine installiert. Das Anfangsladungspotential wurde
auf –650 V gesetzt. Es wurden Kopiervorgänge von 10000 Blättern
unter der Bedingung einer hohen Feuchtigkeit und Temperatur (30 °C, 80 % Luftfeuchtigkeit)
durchgeführt, während die Temperatur des Photorezeptors bei 40 °C
gehalten wurde.
Die Bilder, welche zu Anfang des Kopiervorganges und nach 10000 Kopien
erhalten wurden, wurden analysiert.
A:
Kein Fehler wird beobachtet.
B:
Die Auflösungskraft ist leicht erniedrigt, jedoch ausreichend für
eine praktische Verwendung.
C:
Die Auflösungskraft ist erniedrigt in einem Teil des Bildes; für die
praktische Verwendung ungeeignet.
D:
Nicht verwendbar für die praktische Verwendung, da ein Verlaufen des Bildes
auftritt.
2. Bewertung der Antiabnutzungsfähigkeit
Die Abnutzungsmenge der Schichtdicke nach dem Kopieren von 10000 Blättern
wurde für die Evaluierung gemessen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
Darüber hinaus wurden die Bewertungen unter den folgenden Bedingungen
der Vergleichsbeispiele 22 bis 24 durchgeführt und die Ergebnisse davon sind
in Tabelle 2 dargestellt.
Vergleichsbeispiel 22
Auf dieselbe Weise wie Beispiel 21 wurden mit der Ausnahme 10000 Blätter
kopiert, dass die Erwärmung des Photorezeptors während dem Kopiervorgang
nicht verwirklicht wurde. Die Bewertung wurde auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel
21 durchgeführt.
Vergleichsbeispiel 23
Auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 22 wurden mit der Ausnahme
10000 Blätter an Kopien hergestellt, dass die Erwärmung des Photorezeptors
während dem Kopiervorgang nicht verwirklicht wurde. Die Bewertung wurde auf
dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 22 durchgeführt.
Vergleichsbeispiel 24
Auf dieselbe Weise wie in Referenzbeispiel 21 wurden mit der Ausnahme
10000 Blätter an Kopien hergestellt, dass die Erwärmung des Photorezeptors
während dem Kopiervorgang nicht verwirklicht wurde. Die Bewertung wurde auf
dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel 21 durchgeführt.
Tabelle 2
Abnutzung der Schichtdicke (µm)AnfangsbildBild nach 10000 KopierblätternReferenzbeispiel 210,38BBReferenzbeispiel 220,21BBReferenzbeispiel 230,16BBReferenzbeispiel 240,28BBReferenzbeispiel 250,23AAReferenzbeispiel 260,24AAVergleichsbeispiel 212,44BCVergleichsbeispiel 220,66CDVergleichsbeispiel 230,30CDVergleichsbeispiel 242,35BC
Die oben beschriebenen Ergebnisse zeigen, dass die Oberflächenabnutzung
und die Bildqualität nach wiederholter Verwendung verbessert werden kann durch
Einstellen der Temperatur des Bildträgers (Photorezeptortrommel) innerhalb
des optimalen Bereiches. Im Gegensatz dazu wird der Effekt des Erwärmens nicht
erhalten, wenn der Photorezeptor keine Oberflächenschutzschicht aufweist, wie
es in den Ergebnissen der Vergleichsbeispiele 21 und 24 gezeigt ist.
Beispiel 27
Eine Methanollösung eines Polysiloxans, bestehend aus 80 mol-%
an Methylsiloxaneinheit und 20 mol-% an Methylphenylsiloxaneinheit, wurde durch
Stehen lassen in der Gegenwart von Molekularsieb 4Å für 15 Stunden dehydratisiert.
10 Gewichtsteile dieser Lösung wurden in 10 Gewichtsteile Toluol aufgelöst
und dann wurden 1 Gewichtsteil an Methyltrimethoxysilan und 0,2 Gewichtsteile an
Dibutylzinnacetat zu der Lösung zugegeben, um eine gleichförmige Lösung
zu bilden.
Zu der Lösung wurden 6 Gewichtsteile an Dihydroxymethyltriphenylamin
und 0,3 Gewichtsteile an gehindertem Amin (Beispielsverbindung 2-1) zugegeben und
gemischt. Die Lösung wurde beschichtet, um eine Schutzschicht mit einer Trockendicke
von 1 µm zu bilden und die beschichtete Schicht wurde durch Wärme für
1 Stunde bei 120 °C gehärtet. So wurde der Photorezeptor des Beispiels
27 hergestellt. Ein planarer Heizer, in welchem ein Ni-Chrom-Draht in der Form eines
Sandwich vorlag, wurde in das Innere des elektrisch leitfähigen Substrates
der Photorezeptortrommel eingebracht, so dass die Trommel aus dem Inneren der Trommel
heraus geheizt werden kann.
Beispiel 28
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 27 mit
der Ausnahme hergestellt, dass 0,5 Gewichtsteile an kolloidalem Silika zu der Beschichtungslösung
der Oberflächenschutzschicht gegeben wurde.
Beispiel 29
Eine Lösung wurde durch gleichförmiges Auflösen von
60 Gewichtsteilen einer organischen Silizium-Verbindung KP-85 (Shin'etsu Kagaku
Kogyo Co., Ltd.), welche kommerziell erhältlich ist, in 60 Gewichtsteilen von
2-Propanol hergestellt. Darüber hinaus wurden 6 Gewichtsteile an Dihydroxymethyltriphenylamin
zu der Lösung zugegeben und aufgelöst, um eine gleichförmige Lösung
zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die Schicht zum Ladungstransport des Referenzbeispieles
21 aufgetragen, um eine Oberflächenschutzschicht mit einer
Trockendicke von 1 µm zu bilden und die beschichtete Schicht wurde für
1 Stunde bei 120 °C getrocknet. So wurde ein Photorezeptor hergestellt. Ein
planarer Heizer, in welchem ein Ni-Chrom-Draht in der Form eines Sandwich vorlag,
wurde in das Innere des elektrisch leitfähigen Substrates der Photorezeptortrommel
eingebracht, so dass die Trommel aus dem Inneren der Trommel heraus beheizt werden
konnte.
Beispiel 30
Eine Lösung wurde durch gleichförmiges Auflösen von
60 Gewichtsteilen einer organischen Silizium-Verbindung KP-854 (Shin'etsu Kagaku
Kogyo Co., Ltd.), welche kommerziell erhältlich ist, in 60 Gewichtsteilen von
2-Propanol hergestellt. Darüber hinaus wurden 6 Gewichtsteile an Dihydroxymethyltriphenylamin
zu der Lösung gegeben und aufgelöst, um eine gleichförmige Lösung
zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die Schicht zum Ladungstransport des Referenzbeispieles
21 aufgetragen, um eine Oberflächenschutzschicht mit einer Trockendicke von
1 µm zu bilden und die aufgetragene Schicht wurde für 1 Stunde bei 120
°C getrocknet. So wurde ein Photorezeptor hergestellt. Ein planarer Heizer,
in welchem ein Ni-Chrom-Draht in der Form eines Sandwich vorlag, wurde in das Innere
des elektrisch leitfähigen Substrates der Photorezeptortrommel eingebracht,
so dass die Trommel aus dem Inneren der Trommel heraus beheizt werden konnte.
Beispiel 31
Eine Lösung wurde durch gleichförmiges Auflösen von
60 Gewichtsteilen einer organischen Silizium-Verbindung X-40-2239 (Shin'etsu Kagaku
Kogyo Co., Ltd.), welche kommerziell erhältlich ist, in 60 Gewichtsteilen von
2-Propanol hergestellt. Darüber hinaus wurden 6 Gewichtsteile an Dihydroxymethyltriphenylamin
zu der Lösung gegeben und aufgelöst, um eine gleichförmige Lösung
zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die Schicht zum Ladungstransport des Referenzbeispieles
21 aufgetragen, um eine Oberflächenschutzschicht mit einer Trockendicke von
1 µm zu bilden und die aufgetragene Schicht wurde für 1 Stunde bei 100
°C getrocknet. So wurde ein Photorezeptor hergestellt. Ein planarer Heizer,
in welchem ein Ni-Chrom-Draht in der Form eines Sandwich vorlag, wurde in das Innere
des elektrisch leitfähigen Substrates der Photorezeptortrommel eingebracht,
so dass die Trommel aus dem Inneren der Trommel heraus beheizt werden konnte.
Beispiel 32
Eine Lösung wurde durch gleichförmiges Auflösen von
60 Gewichtsteilen einer organischen Silizium-Verbindung X-40-2269 (Shin'etsu Kagaku
Kogyo Co., Ltd.), welche kommerziell erhältlich ist, in 60 Gewichtsteilen von
2-Propanol hergestellt. Darüber hinaus wurden 6 Gewichtsteile an Dihydroxymethyltriphenylamin
zu der Lösung gegeben und aufgelöst, um eine gleichförmige Lösung
zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die Schicht zum Ladungstransport des Referenzbeispieles
21 aufgetragen, um eine Oberflächenschutzschicht mit einer Trockendicke von
1 µm zu bilden und die aufgetragene Schicht wurde für 1 Stunde bei 100
°C getrocknet. So wurde ein Photorezeptor hergestellt. Ein planarer Heizer,
in welchem ein Ni-Chrom-Draht in der Form eines Sandwich vorlag, wurde in das Innere
des elektrisch leitfähigen Substrates der Photorezeptortrommel eingebracht,
so dass die Trommel aus dem Inneren der Trommel heraus beheizt werden konnte.
Vergleichsbeispiel 33
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 27 mit
der Ausnahme hergestellt, dass Dihydroxymethyltriphenylamin in der Oberflächenschutzschicht
durch 4-[2-(Triethoxysilyl)ethyl]triphenylamin ersetzt wurde.
Vergleichsbeispiel 34
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 28 mit
der Ausnahme hergestellt, dass Dihydroxymethyltriphenylamin in der Oberflächenschutzschicht
durch 4-[2-(Triethoxysilyl)ethyl]triphenylamin ersetzt wurde.
Beispiel 35
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 27 mit
der Ausnahme hergestellt, dass das gehinderte Amin (Beispielverbindung 3-1) in der
Oberflächenschutzschicht durch ein gehindertes Phenol (Beispielverbindung 1-32)
ersetzt wurde.
Vergleichsbeispiel 36
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 28 mit
der Ausnahme hergestellt, dass die gehinderte Amin-Verbindung nicht verwendet wurde.
Vergleichsbeispiel 25
Ein Photorezeptor wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 22 mit
der Ausnahme hergestellt, dass die Oberflächenschutzschicht nicht verwendet
wurde.
Bewertung der Eigenschaften1. Bewertung des Bildes
Zur Herstellung einer Maschine, welche durch Evaluierung verwendet
wird, wurde eine digitale Kopiermaschine Konica 7050, hergestellt von Konica Corporation,
so modifiziert, das die Belichtungsmenge auf geeignete Weise kontrolliert werden
konnte und jede der Photorezeptoren der Referenzbeispiele 27 bis 36 und des Vergleichsbeispieles
25 wurden jeweils in die Maschine installiert. Das Anfangsladungspotential wurde
auf –650 V gesetzt. Es wurden Kopiervorgänge von 10000 Blättern
unter der Bedingung einer hohen Feuchtigkeit und Temperatur (30 °C, 80 % Luftfeuchtigkeit)
durchgeführt, während die Temperatur des Photorezeptors bei 40 °C
gehalten wurde. Die Bilder, welche zu Anfang des Kopiervorganges und nach 10000
Kopien erhalten wurden, wurden analysiert.
A:
Kein Fehler wird beobachtet.
B:
Die Auflösungskraft ist leicht erniedrigt, jedoch ausreichend für
eine praktische Verwendung.
C:
Die Auflösungskraft ist erniedrigt in einem Teil des Bildes; für die
praktische Verwendung ungeeignet.
D:
Nicht verwendbar für die praktische Verwendung, da ein Verlaufen des Bildes
auftritt.
2. Bewertung der Antiabnutzungsfähigkeit
Die Abnutzungsmenge der Schichtdicke nach dem Kopieren von 10000 Blättern
wurde für die Evaluierung gemessen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt.
Darüber hinaus wurden die Bewertungen unter den folgenden Bedingungen
durchgeführt und die Ergebnisse davon sind in Tabelle 2 dargestellt.
Vergleichsbeispiel 26
Auf dieselbe Weise wie Beispiel 27 wurden mit der Ausnahme 10000 Blätter
kopiert, dass die Erwärmung des Photorezeptors während dem Kopiervorgang
nicht vorgesehen war.
Vergleichsbeispiel 27
Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 8 wurden mit der Ausnahme 10000
Blätter an Kopien hergestellt, dass die Erwärmung des Photorezeptors während
dem Kopiervorgang nicht vorgesehen war.
Vergleichsbeispiel 28
Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 25 wurden mit der Ausnahme 10000
Blätter an Kopien hergestellt, dass die Erwärmung des Photorezeptors während
dem Kopiervorgang nicht vorgesehen war.
Vergleichsbeispiel 29
Auf dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel 33 wurden 10000 Blätter
an Kopien mit der Ausnahme hergestellt, dass das Erwärmen des Photorezeptors
während dem Kopiervorgang nicht vorgesehen war.
Diese Vergleichsbeispiele wurden auf dieselbe Weise bewertet und die
Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt. Tabelle 3
Die oben beschriebenen Ergebnisse zeigen, dass die Oberflächenabnutzung
und die Bildqualität nach wiederholter Verwendung verbessert werden können,
wenn die Temperatur des Bildträgers (Photorezeptortrommel) innerhalb des optimalen
Bereiches eingestellt wird. Im Gegensatz dazu wird der Effekt des Erwärmens
nicht erhalten, wenn der Photorezeptor keine Oberflächenschutzschicht aufweist.
Ein elektrophotographischer Photorezeptor gemäß Anspruch
1, in welchem die Effekte der Harzschicht, enthaltend ein Oxidationsmittel und ein
Siloxanharz mit einer vernetzten Struktur wie durch die Formel 1 des Anspruchs 1
dargestellt, über einen verlängerten Zeitraum aufrecht erhalten werden
können und welcher eine gute Ladungseigenschaft, eine hohe Empfindlichkeit
und eine hohe Bildqualität aufweist und das geladene Potential davon über
den Zeitraum der Verwendung für einen verlängerten Zeitraum stabil ist
sowie eine bilderzeugende Vorrichtung, ein bilderzeugendes Verfahren und eine Arbeitseinheit
unter Verwendung des Photorezeptors können durch die Erfindung zur Verfügung
gestellt werden.
Ein elektrophotographischer Bildträger, welcher eine gute Ladungsfähigkeit,
eine hohe Empfindlichkeit und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber
Abnutzung aufweist und bei welchem der spezifische elektrische Widerstand der Oberfläche
unter einer erheblich feuchten Bedingung nicht erniedrigt wird und somit das Problem
des Verlaufens des Bildes nicht auftritt und eine bilderzeugende Vorrichtung, ein
bilderzeugendes Verfahren und eine Arbeitseinheit, welche den elektrophotographischen
Bildträger verwendet, können durch die Erfindung bereitgestellt werden.
Anspruch[de]
Ein elektrophotographischer Photorezeptor, umfassend eine Bildaufzeichnungsschicht
und eine Harzschicht, welche auf der Bildaufzeichnungsschicht vorgesehen ist, in
welchem die Harzschicht ein Siloxanharz umfasst, welches eine durch die Formel 1
dargestellte vernetzte Struktur aufweist,
Formel 1
worin X eine Struktureinheit mit der Fähigkeit, Ladun