Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Totalreflexionsprisma
und einen Projektor, der ein solches umfasst.
Hintergrund des verwandten Stands der Technik
Der Projektor vergrößert ein kleines Bild und projiziert
es unter Verwendung einer Projektionslinse auf einen großformatigen Projektionsschirm,
um ein großformatiges Bild anzuzeigen. Der Projektor ist mit einem Farbenrad
versehen, um rote Farbe „R", grüne Farbe „G" und blaue Farbe
„B" zeitabgelenkt aufzuteilen, um Farben wiederzugeben. Das Farbenrad wird
durch einen Motor gedreht, um die Farben nacheinander aufzuteilen. Die
1 und 2 stellen Projektoren
aus dem verwandten Stand der Technik dar.
Mit Bezug auf die 1 und 2
ist der Projektor aus dem verwandten Stand der Technik mit einer Lampe
1, einer Reflexionsplatte 2, einem Farbenrad 4, einer
Stablinse 6, ersten Linsen 7 und 8, einem Spiegel
10, einer zweiten Linse 12, einem Prisma 16, einer Anzeige
14 und einer Projektionslinse 18 versehen. Siehe beispielsweise
US-G-155687A oder DE
198 15 649 A1; ein Farbenrad in Form eines Kegelstumpfes ist aus der
JP 11030712 A bekannt.
Lichtstrahlen aus der Lampe 1 werden durch die Reflexionsplatte
2 auf das Farbenrad 4 fokussiert, und das Farbenrad
4 überträgt die rote, grüne und blaue Farbe nacheinander,
wenn der Motor 5 das Farbenrad dreht. Die durch das Farbenrad
4 aufgeteilten Strahlen fallen auf die Stablinse 6 ein, und die
Stablinse 6 macht die Strahlen gleichförmig, um sie gleichförmig
auf einem Projektionsschirm zu verteilen. Die Strahlen, welche die Stablinse
6 passiert haben, gehen über die ersten Linsen 7 und
8 zum Spiegel 10 weiter und werden an diesem zur zweiten Linse
12 reflektiert. Die zweite Linse 12 fokussiert die vom Spiegel
10 kommenden Strahlen auf das Prisma 16, und dieses leitet die
von der zweiten Linse 12 kommenden Strahlen zu einer Anzeige
14 und schickt gleichzeitig einen aus der Anzeige 14kommenden
Bildstrahl zur Projektionslinse 18. Die Anzeige 14 stellt einen
mit Bildinformation beladenen Bildstrahl her, indem sie die vom Prisma
16 kommenden Strahlen verwendet. Das Prisma 16 reflektiert den
Bildstrahl von der Anzeige 14 zur Projektionslinse 18. Dazu umfasst
das Prisma 16, wie in den 3A und
3B gezeigt, eine erste Reflexionsfläche
20, um die aus der zweiten Linse kommenden Strahlen das erste Mal zur Anzeige
zu reflektieren, und eine zweite Reflexionsfläche 22, um den von der
Anzeige 14 kommenden Bildstrahl das zweite Mal zu reflektieren, und zwar
auf die Projektionslinse 18. Schließlich weitet die Projektionslinse
18 den Bildstrahl auf und projiziert ihn auf einen Projektionsschirm, der
sich in einem Abstand vor der Projektionslinse 18 befindet. Die
4A und 4B stellen das
Farbenrad von 1 aus dem verwandten Stand der Technik
dar.
Mit Bezug auf die 4A und 4B
ist das Farbenrad 4 aus dem verwandten Stand der Technik mit Farbfiltern
26, wovon jedes zur Übertragung eines Lichtstrahls mit einer Wellenlänge
einer relevanten Farbe unter den weißen Strahlen vorgesehen ist, einem Koppler
24, der die Farbfilter 26 eingebaut hat, und einem Motor
5 versehen, an dem der Koppler 24 angebracht ist.
Das Farbfilter 26 ist mit einem Rot-Farbfilter
26R zur Übertragung roter Strahlen aus den weißen Strahlen, einem
Grün-Farbfilter 26G zur Übertragung grüner Strahlen aus
den weißen Strahlen, und einem Blau-Farbfilter 26B zur Übertragung
blauer Strahlen aus den weißen Strahlen versehen.
Das Farbfilter 26 ist mit einem Klebstoff am Koppler
24 angebracht, und der Koppler 24 ist am Motor 5 durch
darin angebrachte Öffnungen 25 befestigt. Und zwar teilt das Farbfilter
26 Farben nacheinander auf, wenn der Motor die Farbfilter 26 dreht.
Es ist vorzuziehen, dass der Strahl die Grenze der Farbfilter innerhalb des kürzesten
Zeitraums passiert, wenn der Strahl das in den 4A und
4B gezeigte Farbenrad 4 durchläuft. Wenn
beispielsweise davon ausgegangen wird, dass sich der Motor mit 3600 U/min dreht,
um 60 Felder pro Sekunde anzuzeigen, wird ein Zeitraum berechnet, den der Strahl
braucht, um die Grenze zu passieren. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass
der Strahl rechteckig mit einer Breite von 8 mm und einer Höhe von 6 mm ist,
und das Farbfilter 26 einen Innenradius von 30 mm und einen Außenradius
von 40 mm hat.
Gleichung (1) drückt einen Winkel aus, wenn der Strahl eine Fläche
des Farbfilters 26 überstreicht, und Gleichung (2) drückt eine
Zeit aus, wenn der Strahl die Grenze 27 des Farbfilters 26 passiert.
&thgr; = 2arctan(331) = 11,055°(1),
(worin 31 ein Abstand von der Mitte des Farbenrads 4 zum
Strahl und 3 die halbe Höhe des Strahls ist).
(worin 120 ein Wert, der erhalten wird, wenn 360° durch 3 dividiert wird,
und die Anzahl der Grenzen 27 ist).
Aus Gleichung (2) lässt sich herleiten, dass der Zeitraum, den
der Strahl braucht, um die Grenze 27 des Farbfilters 26 zu passieren,
1,54 &mgr;s beträgt. Wie sich aus den Gleichungen (1) und (2) in Erfahrung
bringen lässt, muss der Innenradius des Farbenrads 4 größer
ausgelegt werden, um den Zeitraum zu reduzieren, den der Strahl zum Passieren der
Grenze 27 des Farbfilters 26 braucht. Je größer allerdings
der Innendurchmesser des Farbenrads 4 wird, umso größer und schwerer
wird auch der Projektor.
Außerdem kann das Farbenrad 4 aus dem verwandten Stand
der Technik nicht überlagernd mit anderen optischen Systemen (verschiedenen
Linsen), die viel Platz brauchen, angebracht werden. Darüber hinaus erfolgt
am Prisma 16 aus dem verwandten Stand der Technik eine doppelte Totalreflexion
zur Übertragung der Strahlen von der zweiten Linse 12 zur Projektionslinse
18, wobei ein Luminanzverlust auftritt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Entsprechend richtet sich die vorliegende Erfindung auf einen Projektor
mit einem Totalreflexionsprisma nach den Ansprüchen 1 bis 9, der eines oder
mehrere der Probleme im Wesentlichen löst, die von Einschränkungen und
Nachteilen des verwandten Stands der Technik herrühren.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Projektor
mit einem Totalreflexionsprisma bereitzustellen, der es ermöglicht, einen schmäleren
Projektor herzustellen und die Lichtstärke zu erhöhen.
Zusätzliche Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der
folgenden Beschreibung dargelegt und gehen zum Teil aus der Beschreibung hervor,
oder lassen sich durch die praktische Umsetzung der Erfindung in Erfahrung bringen.
Die Aufgaben und weitere Vorteile der Erfindung werden durch den Aufbau in die Tat
umgesetzt und erzielt, der insbesondere in der schriftlichen Beschreibung und den
Ansprüchen hiervon sowie den beigefügten Zeichnungen herausgestellt ist.
Um diese und weitere Vorteile zu erzielen, und in Übereinstimmung
mit dem Zweck der vorliegenden Erfindung, so wie sie konkretisiert und ausführlich
beschrieben ist, bemerkt der Totalreflexionsspiegel eine einmalige Totalreflexion
der aus einem optischen System kommenden Lichtstrahlen auf eine Projektionslinse.
In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Projektor
mit einem Totalreflexionsprisma bereitgestellt, der eine Lichtquelle umfasst, um
Lichtstrahlen abzugeben, ein Farbenrad, um die Strahlen aus der Lichtquelle zu empfangen,
Farbstrahlen aus den Strahlen in Abfolge aufzuteilen und die Farbstrahlen zu übertragen,
ein Übertragungsteil, um die Farbstrahlen zum Prisma zu leiten, eine Anzeige,
um einen Bildstrahl entsprechend einem Videosignal unter Verwendung der Farbstrahlen
aus dem Übertragungsteil herzustellen, ein zwischen dem Übertragungsteil
und der Anzeige angeordnetes Prisma, um die Farbstrahlen aus dem Übertragungsteil
zur Anzeige zu leiten und den Bildstrahl von der Anzeige zu reflektieren, und eine
Projektionslinse, um den Bildstrahl zu vergrößern und zu projizieren.
Es sollte klar sein, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und erläuternd
sind und eine weitere Erklärung der Erfindung, wie sie beansprucht ist, bieten
sollen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die begleitenden Zeichnungen, die eingeschlossen sind, um ein weiteres
Verständnis der Erfindung zu bieten, und die in diese technische Beschreibung
mit eingebunden sind und einen Teil von ihr bilden, stellen Ausführungsformen
der Erfindung dar, und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Grundgedanken
der Erfindung zu erläutern:
Die 1 und 2
stellen Projektoren aus dem verwandten Stand der Technik dar;
die 3A und 3B
stellen Details des Totalreflexionsprismas von 1 aus
dem verwandten Stand der Technik dar;
die 4A und 4B
stellen Details des Farbenrads von 1 aus dem verwandten
Stand der Technik dar;
5 stellt eine Zeit dar, die der Strahl braucht, um
die Grenze des Farbenrads von 1 zu passieren;
6 stellt eine perspektivische Ansicht eines zylindrischen
Farbenrads nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
dar;
die 7A und 7B
stellen eine Zeit dar, die ein Strahl braucht, um eine Grenze des zylindrischen
Farbenrads von 6 zu passieren;
die 8 und 9
stellen Projektoren nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dar;
10 stellt ein Detail der Stablinse von 8
dar;
die 11A und 11B
stellen Details des Prismas von 8 dar;
12 stellt einen Projektor nach einer zweiten bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar; und
13 stellt einen zu einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung alternativen Projektor dar.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Nun wird im Einzelnen Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung genommen, wovon Beispiele in den beigefügten Zeichnungen
6 bis 12 dargestellt sind. 6 stellt
eine perspektivische Ansicht eines zylindrischen Farbenrads nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dar.
Mit Bezug auf 6 umfasst das zylindrische
Farbenrad 34 nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung Farbfilter 52, um jeweils eine relevante Farbe aus weißen
Strahlen zu übertragen, einen Koppler 50 mit darin eingebauten Farbfiltern
52, und einen mit dem Koppler 50 verbundenen Motor 35.
Die Farbfilter 52 umfassen ein Rot-Farbfilter 52R,
um rote Strahlen aus den weißen Strahlen zu übertragen, ein Grün-Farbfilter
52G, um grüne Strahlen aus den weißen Strahlen zu übertragen,
und ein Blau-Farbfilter 52B, um blaue Strahlen aus den weißen Strahlen
zu übertragen.
Die Farbfilter 52 sind in den Koppler 50 eingesetzt
und mit Klebstoff daran befestigt, und der Koppler 50 ist mit dem Motor
35 mittels darin befindlicher Öffnungen 56 verbunden. Und
zwar teilen die Farbfilter 52 Farben nacheinander auf, wenn die Farbfilter
52 durch den Motor 35 gedreht werden.
Wenn davon ausgegangen wird, dass sich der Motor mit 3600 U/min dreht,
um 60 Felder pro Sekunde anzuzeigen, wird ein Zeitraum berechnet, den der Strahl
braucht, um eine Grenze 54 des zylindrischen Farbenrads 34 zu
passieren. In diesem Fall wird, wie in den 7A und
7B gezeigt, davon ausgegangen, dass der Strahl rechteckig
mit einer Breite von 8 mm und einer Höhe von 6 mm ist, und das zylindrische
Farbenrad 34 einen Innenradius von 39 mm und eine Dicke von 1 mm hat.
Gleichung (3) drückt einen Winkel aus, wenn der Strahl eine Fläche
des Farbfilters 52 überstreicht, und Gleichung (4) drückt eine
Zeit aus, wenn der Strahl die Grenze 54 des Farbfilters 52 passiert.
&thgr; = 2arctan(339) = 8,797°(3),
(worin 39 der Innenradius des Farbenrads 34 und 3 die halbe Höhe des
Strahls ist).
(worin 120 ein Wert, der erhalten wird, wenn 360° durch 3 dividiert wird,
und eine Anzahl der Grenzen 54 ist).
Aus Gleichung (4) lässt sich in Erfahrung bringen, dass der Zeitraum,
den der Strahl braucht, um die Grenze 54 des Farbenfilters 52
zu passieren, 1,22 &mgr;s beträgt, während der Zeitraum, den der Strahl
braucht, um die Grenze des Farbenrads aus dem verwandten Stand der Technik zu passieren,
1,54 &mgr;s beträgt. Deshalb kann die vorliegende Erfindung die Luminanz
des Projektors verstärken, weil der Zeitraum länger ist, den der Strahl
braucht, um das Farbfilter 52 der vorliegenden Erfindung zu durchlaufen.
Auch kann der Radius des Farbenrads 34 der vorliegenden Erfindung auf derselben
Luminanzgrundlage der Farbenräder der vorliegenden Erfindung und des verwandten
Stands der Technik auf 32 mm gesenkt werden, d.h. der Projektor mit dem Farbenrad
34 der vorliegenden Erfindung kann schmäler hergestellt werden als
derjenige des verwandten Stands der Technik.
Die 8 und 9
stellen Projektoren nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dar.
Mit Bezug auf die 8 und 9
umfasst der Projektor nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eine Lampe 30, eine Reflexionsplatte 32, ein zylindrisches
Farbenrad 34, eine Stablinse 36, erste Linsen 37 und
38, einen Spiegel 40, eine zweite Linse 42, ein Prisma
46, eine Anzeige 44, und eine Vergrößerungs- und Projektionslinse
48.
Die Strahlen aus der Lampe 30 werden durch die Reflexionsplatte
32 auf das zylindrische Farbenrad 34 fokussiert, und das zylindrische
Farbenrad 34 überträgt nacheinander rote, grüne und blaue
Strahlen, wenn der Motor 35 das zylindrische Farbenrad 34 dreht.
Die durch das zylindrische Farbenrad 34 farbaufgeteilten Strahlen fallen
auf die Stablinse 36 ein, und diese macht die Verteilung der Strahlen gleichförmig,
um die Strahlen auf dem Projektionsschirm gleichförmig zu verteilen, und lenkt
einen Weg der Strahlen ab.
Dazu besitzt die Stablinse 36 mit Bezug auf 10
eine Einfallsfläche 58, die im Hinblick auf den von der Reflexionsplatte
32 kommenden Strahl in einem Winkel geneigt ist. Auch ist die Einfallsfläche
58 ein Totalreflexionsspiegel oder besitzt eine Beschichtung aus Totalreflexionsmaterial,
die darauf aufgetragen ist.
Als Alternative dazu lässt sich mit Bezug auf 12
eine Stablinse verwenden, bei der es sich um dieselbe wie die Stablinse
6 aus dem verwandten Stand der Technik handelt, wenn ein Spiegel
39 vor der Einfallsfläche der Stablinse 36 benötigt
wird, um den Weg der Strahlen zusätzlich abzulenken.
Die an der Stablinse 36 reflektierten Strahlen verlaufen
über die ersten Linsen 37 und 38 weiter zum Spiegel
40, und werden an diesem zur zweiten Linse 42 reflektiert. Die
zweite Linse 42 empfängt die Strahlen vom Spiegel 40, fokussiert
sie auf das Prisma 46, und dieses leitet die von der zweiten Linse
42 kommenden Strahlen zur Projektionslinse 48 und liefert dieser
einen aus der Anzeige 44 kommenden Bildstrahl.
Ein Prisma der vorliegenden Erfindung wird im Einzelnen mit Bezug
auf die 11A und 11B erläutert.
Mit Bezug auf die 11A und 11B
umfasst das Prisma 46 der vorliegenden Erfindung ein erstes Teilprisma
100 mit einer oberen Fläche 108 und einer unteren Fläche
110, und zwar beide in Dreiecksform, und ein zweites Teilprisma
102 mit einer oberen Fläche 106 in Dreiecksform, und einer
unteren Fläche 104 in Form eines Trapezes.
Es gibt eine Anzeige 44 auf einer Seitenfläche des ersten
Teilprismas 100. Das erste und das zweite Prisma sind mit einem winzigen
Luftspalt dazwischen angeordnet. Eine Kontaktfläche 60 des ersten
Teilprismas 100 und des zweiten Teilprismas 102 bricht die Strahlen
aus der zweiten Linse 42 zur Anzeige 44 und reflektiert den Bildstrahl
aus der Anzeige 44 zur Projektionslinse 48, wodurch der Weg der
Strahlen aus der zweiten Linse 42 um einen voreingestellten Winkel abgelenkt
wird.
Das Prisma 46 der vorliegenden Erfindung wird mit dem Prisma
16 der 3A und 3B
aus dem verwandten Stand der Technik verglichen, und es stellt sich heraus, dass,
obwohl das Prisma 16 aus dem verwandten Stand der Technik die Strahlen
aus der zweiten Linse 12 zweimal totalreflektiert, um die Strahlen zur Projektionslinse
18 zu lenken, das Prisma 46 der vorliegenden Erfindung die Strahlen
nur einmal totalreflektiert, um sie von der zweiten Linse 42 zur Projektionslinse
48 zu lenken, wodurch ein durch die Totalreflexion verursachter Luminanzverlust
auf ein Mindestmaß gesenkt wird. Obwohl das Prisma 16 aus dem verwandten
Stand der Technik aufgrund eines komplizierten Lichtwegs von der Lampe zur Projektionslinse
dreidimensional angeordnet werden muss, ist das Prisma 46 der vorliegenden
Erfindung darüber hinaus zweidimensional und parallel mit der Projektionslinse
48, dem Prisma 4, dem zylindrischen Farberad 34, der
Stablinse 36, den ersten Linsen 37 und 38 und dem Spiegel
40 angeordnet, um die Herstellung eines schmäleren Projektors zu ermöglichen.
Obwohl der Projektor aus dem verwandten Stand der Technik aufgrund
eines hohen optischen Systems, das dadurch bewirkt wird, dass die Anzeige
14 unter dem Prisma 16 angeordnet ist, schwerlich schmäler
herzustellen ist, ermöglicht es der Projektor der vorliegenden Erfindung darüber
hinaus, einen schmäleren Projektor herzustellen, weil die Anzeige
44 auf einer Seite des Prismas 46 angeordnet ist.
Die Projektionslinse 48 empfängt den Bildstrahl aus
dem Prisma 46, vergrößert ihn und projiziert ihn auf einen Projektionsschirm,
der sich in einem Abstand vor der Projektionslinse 48 befindet.
Dabei kann ein zur vorliegenden Erfindung alternativer Projektor dasselbe
Farbenrad 4 und dieselbe Stablinse 6 aus dem verwandten Stand
der Technik wie in 13 verwenden.
Wie erläutert wurde, führt entsprechend dem Totalreflexionsprisma
und dem Projektor, der dieses aufweist, nach der vorliegenden Erfindung, das Prisma
nur einmal eine Totalreflexion durch, um die Strahlen aus einem optischen System
zur Projektionslinse zu lenken, was einen durch die Totalreflexion hervorgerufenen
Luminanzverlust auf ein Mindestmaß senkt.
Außerdem ermöglicht es die Anordnung der Anzeige und des
Prismas Seite an Seite, beide parallel mit dem Farbenrad, dem optischen System,
dem Prisma und auch der Projektionslinse, einen schmaleren Projektor herzustellen.
Dem Fachmann wird klar sein, dass verschiedene Modifizierungen und
Änderungen an dem Projektor mit dem Totalreflexionsprisma der vorliegenden
Erfindung vorgenommen werden können, ohne dass dabei vom Rahmen der Erfindung,
so wie er beansprucht ist, abgewichen würde. Somit soll die vorliegende Erfindung
die Modifizierungen und Änderungen an dieser Erfindung abdecken, vorausgesetzt,
sie fallen in den Rahmen der beigefügten Ansprüche und ihrer Entsprechungen.
Anspruch[de]
Projektor mit einem Totalreflexionsprisma, Folgendes umfassend:
eine Lichtquelle (30) zum Abgeben von Lichtstrahlen;
ein Farbenrad (34) zum Empfangen der Strahlen aus der Lichtquelle, Aufteilen
der Farbstrahlen aus den Strahlen in Abfolge und Übertragen der Farbstrahlen;
ein Übertragungsteil (36 bis 42) zum Leiten der Farbstrahlen
zum Prisma;
eine Anzeige (44), um einen Bildstrahl in Übereinstimmung mit einem
Videosignal unter Verwendung der Farbstrahlen aus dem Übertragungsteil herzustellen;
ein Totalreflexionsprisma (46), das zwischen dem Übertragungsteil
und der Anzeige angeordnet ist, um die Farbstrahlen aus dem Übertragungsteil
zur Anzeige zu leiten und den Bildstrahl von der Anzeige zu reflektieren; und
eine Projektionslinse (48) zum Vergrößern und Projizieren des
Bildstrahls,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Farbenrad (34) in Form einer Farbenwalze vorliegt, die mehrere Farbfilter
(52B, 52G, 52R) jeweils zur Übertragung von Strahlen
unterschiedlicher Farbwellenlängen eingebaut hat,
das Übertragungsteil enthält:
eine Stablinse (36), um die Verteilung der Farbstrahlen gleichmäßig
zu gestalten,
mindestens eine erste Linse (37, 38), um die Farbstrahlen aus
der Stablinse auf einen Spiegel zu fokussieren,
einen Spiegel (40), um einen Weg der Farbstrahlen aus der Linse abzulenken,
und
mindestens eine zweite Linse (42), um die Farbstrahlen aus dem Spiegel
auf das Prisma zu fokussieren, und
dass das Prisma ein erstes Teilprisma (100) und ein zweites Teilprisma
(102) enthält, wobei eine Kontaktfläche des ersten Teilprismas
und des zweiten Teilprismas die zur Anzeige geleiteten Strahlen bricht und die Bildstrahlen
von der Anzeige zur Projektionslinse reflektiert.Projektor nach Anspruch 1, wobei die Stablinse (36) eine Einfallsfläche
hat, die so angeordnet ist, dass sie sich mit dem Farbenrad überdeckt, und
geneigt ist, um einen Weg der Farbstrahlen abzulenken.Projektor nach Anspruch 2, wobei die Einfallsfläche (58)
der Stablinse (36) eine Beschichtung aus Totalreflexionsstoffen, die darauf
aufgetragen sind, oder einen Totalreflexionsspiegel aufweist, der daran angebracht
ist.Projektor nach Anspruch 3, wobei sich ein Spiegel (39) vor
der Einfallsfläche der Stablinse (36) befindet, um die Farbstrahlen
zur Stablinse zu übertragen.Projektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Farbenrad
(34) auf einer Linie mit dem Übertragungsteil (36 bis
42) angeordnet ist, die sich von einer Linie des Prismas (46)
und der Projektionslinse (48) unterscheidet.Projektor nach Anspruch 1, wobei die Anzeige (44) auf einer
Seitenfläche des ersten Teilprismas (100) angeordnet ist, um ein Bild
in Übereinstimmung mit dem Videosignal unter Verwendung des Farbstrahls anzuzeigen.Projektor nach Anspruch 1, wobei eine Kontaktfläche (60)
des ersten Teilprismas (100) und des zweiten Teilprismas (102)
die Farbstrahlen vom Obertragungsteil zur Anzeige (44) bricht, und den
Bildstrahl von der Anzeige zur Projektionslinse (48) total reflektiert.Projektor nach Anspruch 1, wobei das erste Teilprisma (100)
eine obere Fläche und eine untere Fläche, beide in Dreieckform, aufweist,
und das zweite Teilprisma (102) eine obere Fläche in Form eines Dreiecks
und eine untere Fläche in Form eines Trapezes aufweist, und das erste Teilprisma
und das zweite Teilprisma mit einem winzigen Luftspalt dazwischen angeordnet sind.Projektor nach Anspruch 1, wobei der Farbstrahl durch Übertragung
durch die Kontaktfläche (60) zur Anzeige (44) geleitet wird,
und der von der Anzeige erzeugte Bildstrahl, der sich senkrecht zur Eingangsfläche
der Projektionslinse (48) befindet, durch Totalreflexion an der Kontaktfläche
(60) zur Projektionslinse geleitet wird.