Die vorliegende Erfindung betrifft einen Abgasreinigungskatalysator
zur wirksamen Reinigung von Kohlenmonoxiden (CO), Kohlenwasserstoffen (HC) und Stickoxiden
(NOx), die im Abgas von einem Automotor enthalten sind.
Beschreibung des technischen Hintergrunds
Abgasreinigungskatalysatoren von Dreiwegekatalysatoren, die in der
Lage sind, gleichzeitig Kohlenmonoxide (CO), Kohlenwasserstoffe (HC) und Stickoxide
(NOx), die im Abgas enthalten sind, zu reinigen, setzen Edelgase, wie Pt, Rh und
Pd, als aktives Material ein. In den letzten Jahren hat für den Abgasreinigungskatalysator
Ceroxid (CeO2) bezüglich seines Vermögens (Sauerstoffspeicherkapazität)
des Einfangens und Freisetzens von Sauerstoff in einer Atmosphäre großes
Interesse geweckt und viele Versuche sind angestellt worden, um Ceroxid in den Dreiwegekatalysator
aufzunehmen, um die Dampfatmosphäre in der Oxidationsreaktion von CO und HC
und in der Redoxreaktion von NOx einzustellen, um dadurch eine verbesserte Reinigungswirksamkeit
zu ergeben. Es sind z.B. verschiedene Auto-Abgasreinigungskatalysatoren umfassend
das Ceroxid geträgert auf Aluminiumoxid und dgl. zusammen mit dem Edelmetall
vorgeschlagen worden.
Wenn aber das Ceroxid in Koexistenz mit Edelmetall gehalten wird,
verringert sich die Verbreitung des Edelmetalls und dessen Niedertemperaturvermögen
(Reinigungsvermögen beim Start bei niedriger Temperatur). Zur Vermeidung dieses
Problems wurde in der offengelegten (ungeprüften) JP-Patentveröffentlichung
Nr. Sho 62-71543 vorgeschlagen, dass eine Beschichtung von Ceroxid enthaltend
Aluminiumoxid auf einem Wabenkatalysatorträger gebildet wird und ferner eine
Katalysatorschicht aus Edelmetall auf der Beschichtung gebildet wird, um einen Abgasreinigungskatalysator
mit ausgezeichnetem Niedertemperaturvermögen zu bilden.
Der in JP-A-62-71543
beschriebene Abgasreinigungskatalysator besitzt aber eine schlechte Wärmebeständigkeit
und ist im Hinblick auf die Verbesserung des Niedertemperaturvermögens kaum
zufriedenstellend.
US-A-5677258 offenbart einen ähnlichen
Abgasreinigungskatalysator umfassend eine Beschichtung geträgert auf einem
Katalysatorträger, wobei die Beschichtung eine äußere Schicht und
eine innere Schicht umfasst. Die äußere Schicht kann ein Edelmetall geträgert
auf einem wärmebeständigen Oxid und einem komplexen Cer-Oxid enthalten.
Die innere Schicht kann ein wärmebeständiges Oxid umfassen, auf dem kein
Edelmetall geträgert ist.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Abgasreinigungskatalysators,
der gute katalytische Aktivität entwickeln kann, sogar mit Hochtemperaturbeständigkeit
und auch ein ausgezeichnetes Niedertemperaturvermögen zeigt.
Die vorliegende Erfindung liefert einen Abgasreinigungskatalysator
umfassend einen Katalysatorträger; eine Beschichtung geträgert auf dem
Katalysatorträger, wobei die Beschichtung eine äußere Schicht und
eine innere Schicht umfasst, die äußere Schicht ein Edelmetall geträgert
auf einem wärmebeständigem Oxid und ein komplexes Cer-Oxid umfasst, die
innere Schicht ein wärmebeständiges Oxid umfasst, auf das kein Edelmetall
geträgert ist; und ferner eine Katalysatorschicht, umfassend ein Edelmetall,
die auf der Beschichtung gebildet ist und auf die Abgas-Einströmseite des Katalysatorträgers
beschränkt ist.
Es ist bevorzugt, dass das wärmebeständige Oxid, das darauf
das Edelmetall in der äußeren Schicht trägt, mindestens ein Material
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus komplexem Cer-Oxid, komplexem Zirconium-Oxid
und Aluminiumoxid umfasst und das wärmebeständige Oxid der inneren Schicht
mindestens ein Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend auf komplexem Cer-Oxid,
komplexem Zirconium-Oxid und Aluminiumoxid umfasst.
Es ist bevorzugt, dass das komplexe Cer-Oxid Cer und Zirconium umfasst,
wobei der Anteil des Cergehalts größer ist als der Zirconiumgehalt, und
dass das komplexe Zirconiumoxid Zirconium und Cer umfasst, wobei
der Anteil des Zirconiumgehalts größer ist als der Cergehalt.
Es ist auch bevorzugt, dass das komplexe Cer-Oxid das wärmebeständige
Oxid ist, das durch die nachstehend angegebene allgemeine Formel (1) ausgedrückt
ist:
Ce1-(x+y)ZrxMyO2-z(1)
(in der Formel stellt M Erdalkalimetall oder Seltenerdmetall dar, repräsentiert
z Sauerstoffleerstellen, ist x ein Atomanteil von 0,20 bis 0,70, ist y ein Atomanteil
von 0 bis 0,20 und ist 1-(x+y) ein Atomanteil von 0,10 bis 0,80) und das komplexe
Zirconium-Oxid das wärmebeständige Oxid ist, das durch die nachstehend
angegebene allgemeine Formel (2) ausgedrückt ist:
Zr1-(a+b)CeaNbO2-c(2)
(in der Formel stellt N Erdalkalimetall oder Seltenerdmetall dar, repräsentiert
c Sauerstoffleerstellen, ist a ein Atomanteil von 0,10 bis 0,35, ist b ein Atomanteil
von 0 bis 0,20 und ist 1-(a+b) ein Atomanteil von 0,45 bis 0,90).
Es ist bevorzugt, dass das durch M in der allgemeinen Formel (1) dargestellte
Erdalkalimetall und das durch N in der allgemeinen Formel (2) dargestellte Erdalkalimetall
mindestens ein Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Mg, Ca, Sr
und Ba umfasst und das durch M in der allgemeinen Formel (1) dargestellte Seltenerdmetall
und das durch N in der allgemeinen Formel (2) dargestellte Seltenerdmetall mindestens
ein Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Y, Sc, La, Pr und Nd umfasst.
Das Edelmetall umfasst bevorzugt mindestens ein Material ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Pt, Rh und Pd. Es ist auch bevorzugt, dass die äußere
Schicht und/oder die innere Schicht ferner Hydrogensulfat, Carbonat, Nitrat und/oder
Acetat von Ba, Ca, Sc, Mg und La umfasst.
Es ist bevorzugt, dass sowohl die äußere Schicht als auch
die innere Schicht Aluminiumoxid umfassen.
Es ist ferner bevorzugt, dass das Edelmetall der Katalysatorschicht
mindestens ein Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Pt, Rh und
Pd umfasst.
Dieser Abgasreinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung stellt
eine ausgezeichnete Niedertemperaturaktivität bereit und entwickelt auch gute
katalytische Aktivität sogar mit Hochtemperaturausdauer. Dementsprechend kann
er zweckmäßigerweise für den Auto-Abgasreinigungskatalysator verwendet
werden.
Der Aufbau, bei dem die Katalysatorschicht umfassend ein Edelmetall
ferner auf der Beschichtung auf der Abgas-Einströmseite des Katalysatorträgers
gebildet ist, ermöglicht es, dass die im Abgas enthaltenen Kohlenmonoxide (CO),
Kohlenwasserstoffe (HO) und Stickoxide (NOx) in der Nähe des Abgaseinlasses
gereinigt werden, so dass es vermieden werden kann, dass der ganze Katalysator beeinträchtigt
wird, so dass Reinigung mit Effizienz bereitgestellt wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
In den Zeichnungen:
ist 1 eine Schnittsansicht eines schematisch
veranschaulichten Abgas-Reinigungskatalysators einer bevorzugten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung; und
ist 2 ein Zeitdiagramm, das ein Verfahren
in einem Zyklus bei einem Ausdauertest bei 1.150°C zeigt.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Ein Abgasreinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung umfasst
eine Beschichtung geträgert auf einem Katalysatorträger, eine äußere
Schicht, die auf der Beschichtung an einer Vorderseite davon gebildet ist, und eine
innere Schicht, die auf der äußeren Schicht an einer inneren Seite davon
gebildet ist.
Der eingesetzte Katalysatorträger ist nicht auf einen bestimmten
Katalysatorträger beschränkt. Bekannte Katalysatorträger, wie ein
monolithischer Wabenträger umfassend Cordierit und dgl., können verwendet
werden.
Die äußere Schicht umfasst ein Edelmetall, das vorher auf
ein wärmebeständiges Oxid geträgert wurde, und ein komplexes Cer-Oxid.
Edelmetalle, die vorher auf das wärmebeständige Oxid geträgert
sind, beinhalten z.B. Elemente der Platingruppe, wie Pt (Platin), Rh (Rhodium),
Pd (Palladium), Ru (Ruthenium), Os (Osmium) und Ir (Iridium). Pt, Rh und Pd können
als bevorzugtes Edelmetall genannt werden.
Das wärmebeständige Oxid, welches das Edelmetall darauf
trägt, wird bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus komplexem
Cer-Oxid, komplexem Zirconium-Oxid und Aluminiumoxid.
Es ist bevorzugt, dass das komplexe Cer-Oxid Cer und Zirconium umfasst,
wobei der Anteil des Cer-Gehalts größer ist als der Zirconiumgehalt, und
das komplexe Cer-Oxid das wärmebeständige Oxid ist, das durch die folgende
allgemeine Formel (1) ausgedrückt ist:
Ce1-(x+y)ZrxMO2-z(1)
(in der Formel stellt M Erdalkalimetall oder Seltenerdmetall dar, repräsentiert
z Sauerstoffleerstellen, ist x ein Atomanteil von 0,20 bis 0,70, ist y ein Atomanteil
von 0 bis 0,20 und ist 1-(x+y) ein Atomanteil von 0,10 bis 0,80).
Die Erdalkalimetalle, die durch M dargestellt sind, beinhalten z.B.
Be (Beryllium), Mg (Magnesium), Ca (Calcium), Sr (Strontium), Be (Barium) und Ra
(Radium). Mg, Ca, Sr und Ba können als bevorzugtes Erdalkalimetall genannt
werden. Die durch M dargestellten Seltenerdmetalle beinhalten z.B. Y (Yttrium),
Sc (Scandium), La (Lanthan), Pr (Praseodymium), Nd (Neodymium), Pm (Promethium),
Sm (Samarium), Eu (Europium), Gd (Gadolinium), Tb (Terbium), Dy (Dysprosium), Ho
(Holmium), Er (Erbium), Tm (Thulium), Yb (Ytterbium) und Lu (Lutetium). Y, Sc, La,
Pr und Nd können als das bevorzugte Seltenerdmetall genannt werden. Diese Erdalkalimetalle
oder Seltenerdmetalle können einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr
verwendet werden.
Der Atomanteil von M, der durch y dargestellt ist, liegt im Bereich
von 0 bis 0,20, was bedeutet, dass kein M als Komponente des wärmebeständigen
Oxids enthalten ist oder nicht mehr als 0,20 von M enthalten sind, wenn überhaupt.
Der Atomanteil von Zr (Zirconium), der durch x dargestellt ist, liegt
im Bereich von 0,20 bis 0,70. Eine Beeinträchtigung der Wärmebeständigkeit
kann verursacht werden, wenn der Atomanteil von Zr weniger als 0,20 ist. Andererseits
kann eine Beeinträchtigung der Sauerstoffspeicherkapazität aufgrund des
Fehlens von Ce (Cer) verursacht werden, wenn der Atomanteil von Zr mehr als 0,70
ist.
Folglich liegt der Atomanteil von Ce, der durch 1-(x+y) dargestellt
ist, bevorzugt im Bereich von 0,10 bis 0,80. Der Atomanteil von Ce liegt bevorzugter
im Bereich von 0,35 bis 0,70.
Z stellt die Sauerstoffleerstellen dar, was einen Anteil von Leerstellen
bedeutet, die im Fluorit-Kristallgitter gebildet werden, das gewöhnlich von
den Oxiden von Ce, Zr und M gebildet wird.
Das komplexe Cer-Oxid kann durch ein bekanntes Verfahren hergestellt
werden. Zum Beispiel wird Pulver von Ceroxid in eine Aufschlämmung überführt,
indem zuerst Wasser zugegeben wird. Dann wird eine wässrige Lösung, in
der Zirconiumsalz und Erdalkalimetallsalz und/oder Seltenerdmetallsalz in einem
vorbeschriebenen stöchiometrischen Verhältnis gemischt sind, zur Aufschlämmung
gegeben und vollständig verrührt. Dann wird die Mischung oxidiert.
Das Pulver von Ceroxid weist bevorzugt eine große spezifische
Oberfläche auf, um eine erhöhte Sauerstoffspeicherkapazität zu liefern,
obwohl ein im Handel erhältliches Pulver von Ceroxid verwendet werden kann.
Das Pulver hat vorzugsweise eine Teilchengröße von nicht mehr als 0,1
&mgr;m. Die Aufschlämmung wird durch die Zugabe von etwa 10 bis 50 Gew.-Teilen
Wasser zu 1 Gew.-Teil Pulver von Ceroxid gebildet.
Salze vom Zirconiumsalz und Erdalkalimetallsalz und/oder Seltenerdmetallsalz
beinhalten z.B. anorganische Salze, wie Hydrogensulfat, Nitrat,
Hydrochlorid und Phosphat, und organische Salze, wie Acetat und Oxalat. Nitrat kann
als bevorzugtes genannt werden. Das Zirconiumsalz und das Erdalkalimetallsalz und/oder
das Seltenerdmetallsalz werden in Wasser in einem Anteil von jeweils 1 Gew.-Teil
zu 0,1 bis 10 Gew.-Teilen Wasser gelöst, so dass sie in den Bereich des vorstehend
genannten speziellen Atomanteils bei dem vorbeschriebenen stöchiometrischen
Verhältnis kommen, wodurch eine Mischlösung hergestellt wird.
Nachdem die Mischlösung zur vorstehend genannten Aufschlämmung
gegeben und durch Rühren vollständig vermischt wurde, wird die Mischung
oxidiert. Das Oxidationsverfahren kann folgendermaßen ausgeführt werden.
Zunächst wird die Mischung unter vermindertem Druck mit einem Vakuumtrockner,
bevorzugt bei etwa 50 bis 200°C für etwa 1 bis 48 h, getrocknet, um dadurch
ein getrocknetes Material zu bilden. Dann wird das getrocknete Material bei etwa
350 bis 1.000°C oder bevorzugt etwa 400 bis 700°C für etwa 1 bis
12 h oder bevorzugt etwa 2 bis 4 h gebrannt. Beim Brennverfahren lässt man
bevorzugt mindestens einen Teil des wärmebeständigen Oxids sich in ein
Kompositoxid und/oder eine feste Lösung umwandeln, um die Wärmebeständigkeit
des wärmebeständigen Oxids zu verbessern. Zweckmäßige Brennbedingungen
zur Bildung des Kompositoxids und/oder der festen Lösung werden in Abhängigkeit
von der Zusammensetzung des wärmebeständigen Oxids und des Anteils davon
in zweckmäßiger Weise bestimmt.
Das komplexe Cer-Oxid kann auch durch das folgende Verfahren erhalten
werden. Zunächst wird eine Salzlösung enthaltend Cer, Zirconium und Erdalkalimetall
und/oder Seltenerdmetall in einer solchen Weise hergestellt, dass das vorbeschriebene
stöchiometrische Verhältnis erhalten wird. Dann wird eine wässrige
alkalische Lösung zur Lösung gegeben, um die Salze enthaltend Cer, Zirconium
und Erdalkalimetall und/oder Seltenerdmetall gemeinsam auszufällen. Dann wird
das gemeinsam gefällte Material oxidiert. Bei diesem Verfahren können
die vorstehend erläuterten Salze als die eingesetzten Salze genannt werden.
Die wässrigen alkalischen Lösungen, die geeigneterweise eingesetzt werden
können, beinhalten z.B. bekannte Puffer und daneben eine wässrige Lösung
von Salzen von Alkalimetallen, wie Natrium und Kalium, und Ammoniak. Vorzugsweise
wird die wässrige alkalische Lösung so hergestellt, dass nach der Zugabe
der wässrigen alkalischen Lösung die Lösung einen pH von etwa 8 bis
11 aufweisen kann. Das Oxidationsverfahren, das mit dem vorstehend beschriebenen
identisch ist, kann durchgeführt werden, nachdem das gemeinsam gefällte
Material filtriert und gewaschen wurde.
Das komplexe Cer-Oxid kann ferner durch das folgende Verfahren erhalten
werden. Zunächst wird eine Alkoxid-Mischlösung enthaltend Cer, Zirconium
und Erdalkalimetall und/oder Seltenerdmetall in einer solchen Weise hergestellt,
um ein vorbeschriebenes stöchiometrisches Verhältnis zu ergeben. Dann
wird entionisiertes Wasser zu der Alkoxid-Mischlösung gegeben, um eine gemeinsame
Fällung oder Hydrolyse zu bewirken. Dann wird das gemeinsam gefällte Material
oder das hydrolysierte Produkt oxidiert. Bei diesem Verfahren kann die Alkoxid-Mischlösung
hergestellt werden, indem die Alkoholate von Cer, Zirconium und Erdalkalimetall
und/oder Seltenerdmetall in einem organischen Lösungsmittel, wie Toluol und
Xylol, gemischt werden. Die Alkoxide zur Bildung der Alkoholate beinhalten Methoxid,
Ethoxid, Propoxid, Gutoxid und Alkoxyalkoholate davon, wie Ethoxyethylat oder Methoxypropylat.
Das Oxidationsverfahren, das dem vorstehend angegebenen identisch ist, kann durchgeführt
werden, nachdem das gemeinsam gefällte Material oder das hydrolysierte Produkt
filtriert und gewaschen wurde.
Es ist bevorzugt, dass das komplexe Zirconium-Oxid Zirconium und Cer
umfasst, wobei der Anteil des Zirconiumgehalts größer ist als der Cergehalt,
und dass das komplexe Zirconium-Oxid das wärmebeständige Oxid ist, das
durch die folgende allgemeine Formel (2) ausgedrückt wird:
Zr1-(a+b)CeaNbO2-c(2)
(in der Formel stellt N Erdalkalimetall oder Seltenerdmetall dar, repräsentiert
c Sauerstoffleerstellen, ist a ein Atomanteil von 0,10 bis 0,35, ist b ein Atomanteil
von 0 bis 0,20 und ist 1-(a+b) ein Atomanteil von 0,45 bis 0,90).
Die Erdalkalimetalle oder Seltenerdmetalle, die durch N dargestellt
sind, beinhalten die gleichen, die vorstehend aufgeführt wurden. Mg, Ca, Sr
und Ba können als bevorzugtes Erdalkalimetall genannt werden. Y, Sc, La, Pr
und Nd können als bevorzugtes Seltenerdmetall genannt werden. Diese Erdalkalimetalle
oder Seltenerdmetalle können einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr
verwendet werden.
Der Atomanteil von N, der durch b dargestellt ist, liegt im Bereich
von 0 bis 0,20, was bedeutet, dass kein N als Komponente des wärmebeständigen
Oxids enthalten ist oder nicht mehr als 0,20 von N enthalten sind, falls überhaupt.
Die spezifische Oberfläche kann sich verringern, wenn der Anteil 0,20 überschreitet.
Der Atomanteil von Ce, der durch a dargestellt ist, liegt im Bereich
von 0,10 bis 0,35. Die spezifische Oberfläche kann sich verringern, wenn der
Atomanteil von Ce kleiner als 0,10 ist.
Folglich liegt der Atomanteil von Zr, der durch 1-(a+b) dargestellt
ist, im Bereich von 0,45 bis 0,90. Wenn dieser Bereich nicht erfüllt wird,
können die beabsichtigte spezifische Oberfläche und die beabsichtigte
Wärmebeständigkeit vielleicht nicht bereitgestellt werden. Der Atomanteil
von Zr liegt bevorzugter im Bereich von 0,65 bis 0,90.
c stellt Sauerstoffleerstellen dar, was einen Anteil von Leerstellen
bedeutet, die in einem Fluorit-Kristallgitter gebildet sind, das gewöhnlich
durch die Oxide von Zr, Ce und N gebildet wird.
Dieses komplexe Zirconium-Oxid kann mit einem bekannten Verfahren
unter Verwendung des gleichen Verfahrens wie das vorstehend aufgeführte erhalten
werden.
Die Aluminiumoxide, die eingesetzt werden können, beinhalten
ein im Handel erhältliches Aluminiumoxid, typischerweise &ggr;-Aluminiumoxid.
Es ist bevorzugt, dass das Edelmetall auf dem wärmebeständigen
Oxid von dem komplexen Cer-Oxid, dem komplexen Zirconiumoxid oder dem Aluminiumoxid
geträgert ist. Das Verfahren zum Trägern des Edelmetalls auf dem wärmebeständigen
Oxid ist nicht auf irgendein bestimmtes Verfahren beschränkt. Alle bestehenden
Verfahren können eingesetzt werden. Zum Beispiel wird nach Herstellung einer
Salzlösung enthaltend die Edelmetalle das wärmebeständige Oxid mit
der die Salze enthaltenden Lösung imprägniert und dann wärmebehandelt.
Bei diesem Verfahren kann die vorstehend erläuterte Salzlösung für
die Salze enthaltende Lösung verwendet werden. In der Praxis werden eine wässrige
Nitratlösung, Dinitrodiammin-Salpetersäure-Lösung, eine wässrige
Chloridsalzlösung und dgl. verwendet. Genauer gesagt beinhalten Platinatlösungen,
die bevorzugt eingesetzt werden können, zum Beispiel Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung,
Chlorplatinsäure-Lösung und vierwertige Platinammin-Lösung. Palladiumsalz-Lösungen,
die bevorzugt eingesetzt werden können, beinhalten z. B. Palladiumnitrat-Lösung,
Dinitrodiamminpalladiumnitrat-Lösung und vierwertige Palladiumamminnitrat-Lösung.
Rhodiumsalz-Lösungen, die bevorzugt eingesetzt werden können, beinhalten
z.B. Rhodiumnitrat-Lösung und Rhodiumchlorid-Lösung. Nachdem das Edelmetall
in dem wärmebeständigen Oxid imprägniert ist, wird es bevorzugt bei
etwa 50 bis 200°C für etwa 1 bis 48 h getrocknet und weiter bei etwa 350
bis 1.000°C für etwa 1 bis 12 h gebrannt.
Ein weiteres Verfahren kann verfolgt werden, damit das Edelmetall
auf dem wärmebeständigen Oxid geträgert wird. Zum Beispiel wird,
wenn eine Salzlösung enthaltend Cer, Zirconium und Erdalkalimetall und/oder
Seltenerdmetall oder eine Alkoxid-Mischlösung bei dem Herstellungsverfahren
des wärmebeständigen Oxids gemeinsam gefällt oder hydrolysiert wird,
eine Salzlösung von Edelmetallen zugegeben, damit die Salze des Edelmetalls
gemeinsam mit den Komponenten der wärmebeständigen Oxide gefällt
werden und dann wird das copräzipitierte Material oxidiert.
Die äußere Schicht umfasst das so hergestellte mit Edelmetall
geträgerte wärmebeständige Oxid und das komplexe Cer-Oxid. Bevorzugte
Zusammensetzungsformen der äußeren Schicht beinhalten zum Beispiel eine,
die nur durch das mit Edelmetall geträgerte komplexe Cer-Oxid gebildet wird,
wenn das Edelmetall auf dem komplexen Cer-Oxid geträgert ist. Es kann ferner
jegliches mit Edelmetall geträgerte komplexe Zirconiumoxid, mit Edelmetall
geträgerte Aluminiumoxid, komplexes Cer-Oxid, komplexe Zirconiumoxid und Aluminiumoxid
ferner darin gemischt werden. Wenn das Edelmetall auf dem komplexen Zirconium-Oxid
und/oder dem Aluminiumoxid geträgert ist, kann das komplexe Cer-Oxid in das
mit Edelmetal geträgerte komplexe Zirconium-Oxid und/oder das mit Edelmetall
geträgerte Aluminiumoxid gemischt werden. Ferner können das komplexe Zirconiumoxid
oder das Aluminiumoxid darin gemischt werden.
Die innere Schicht umfasst ein wärmebeständiges Oxid, auf
dem kein Edelmetall geträgert ist. Das wärmebeständige Oxid, das
die innere Schicht bildet, wird bevorzugt aus irgendeinem von komplexem Cer-Oxid,
komplexem Zirconiumoxid und Aluminiumoxid gebildet.
Bevorzugt ist das komplexe Cer-Oxid auch in der inneren Schicht enthalten,
um die Sauerstoff-Gesamtspeicherkapazität des Katalysators zu verbessern. Das
komplexe Zirconium-Oxid ist bevorzugt in der äußeren Schicht enthalten,
um für das Edelmetall Wärmebeständigkeit zu liefern. Ferner ist es
besonders bevorzugt, dass das Aluminiumoxid sowohl in der inneren Schicht als auch
in der äußeren Schicht enthalten ist, um eine verbesserte Wärmebeständigkeit
und ein verbessertes Adsorptionsvermögen für das Abgas zu liefern.
Somit beinhalten bevorzugte Zusammensetzungen der äußeren
Schicht die Kompositform, bei der die äußere Schicht das komplexe Cer-Oxid
und nach Bedarf das komplexe Zirconium-Oxid und das Aluminiumoxid umfasst, und das
Edelmetall ist auf mindestens einem dieser Materialien geträgert. In dieser
Kompositform der äußeren Schicht ist ein Beispiel für ein bevorzugtes
Verhältnis der enthaltenen wärmebeständigen Oxide ein Anteil von
50 bis 150 g komplexes Cer-Oxid, 20 bis 80 g komplexes Zirconium-Oxid und 50 bis
180 g Aluminiumoxid pro Liter Katalysatorträger.
Es ist ferner in der äußeren Schicht bevorzugt, dass der
Anteil des geträgerten Edelmetalls zum Beispiel ein Anteil von 0,1 bis 15 g
oder bevorzugt 0,5 bis 10g des Edelmetalls pro l Katalysatorträger ist.
Bevorzugte Zusammensetzungen der inneren Schicht beinhalten die Kompositform,
bei der die innere Schicht das komplexe Cer-Oxid und Aluminium-Oxid, falls erforderlich,
umfasst. In dieser Kompositform der inneren Schicht ist ein Beispiel für ein
bevorzugtes Verhältnis der enthaltenen wärmebeständigen Oxide ein
Anteil von 20 bis 80 g komplexes Cer-Oxid und 20 bis 90 g Aluminiumoxid pro Liter
Katalysatorträger.
Nun wird Bezug genommen auf das Verfahren zur Bildung einer Beschichtung
umfassend diese äußere Schicht und diese innere Schicht auf dem Katalysatorträger.
Die innere Schicht kann durch das folgende Verfahren gebildet werden.
Zum Beispiel wird, nachdem die wärmebeständigen Oxide durch Zugabe von
Wasser in eine Aufschlämmung überführt wurden, die Aufschlämmung
gemischt und auf den Katalysatorträger aufgetragen. Dann wird die aufgetragene
Aufschlämmung bei etwa 50 bis 200°C für 1 bis 48 h getrocknet und
weiter bei etwa 350 bis 1.000°C für etwa 1 bis 12 h gebrannt.
Die äußere Schicht kann durch das folgende Verfahren gebildet
werden. Nachdem die mit Edelmetall geträgerten wärmebeständigen Oxide
und die wärmebeständigen Oxide durch Zugabe von Wasser in eine Aufschlämmung
überführt wurden, wird die Aufschlämmung gemischt und auf die innere
Schicht aufgetragen. Dann wird die aufgetragene Aufschlämmung bei etwa 50 bis
200°C für etwa 1 bis 48 h getrocknet und weiter bei etwa 350 bis 1.000°C
für etwa 1 bis 12 h gebrannt.
Der Anteil der äußeren Schicht und der inneren Schicht wird
selektiv in Abhängigkeit von den beabsichtigten Zwecken und Anwendungen bestimmt.
Die Beschichtung umfassend die äußere Schicht und die innere
Schicht wird auf dem Katalysatorträger auf diese Weise gebildet, wodurch der
Abgas-Reinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung gebildet wird. Der so hergestellte
Abgasreinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung zeigt ausgezeichnete Niedertemperaturaktivität
und entwickelt gute katalytische Aktivität, sogar mit Hochtemperaturausdauer.
Daher kann der Abgasreinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung zweckmäßigerweise
als Auto-Abgasreinigungskatalysator verwendet werden.
Es ist bevorzugt, dass die äußere Schicht und/oder die innere
Schicht im Abgasreinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung ferner Hydrogensulfat,
Carbonat, Nitrat und/oder Acetat von Ba, Ca, Sc, Mg und La umfassen. Wenn dieses
Hydrogensulfat, Carbonat, Nitrat und/oder Acetat in der äußeren Schicht
und/oder der inneren Schicht enthalten sind, wird verhindert, dass der Katalysator
vergiftet wird, z.B. durch den Kohlenwasserstoff (HO) für Pd, so dass eine
Beeinträchtigung der katalytischen Aktivität vermieden wird. Der Anteil,
mit dem das Hydrogensulfat, Carbonat, Nitrat und/oder Acetat enthalten sind, wird
in Abhängigkeit von den beabsichtigten Zwecken und Anwendungen in geeigneter
Weise ausgewählt.
Die äußere Schicht und/oder die innere Schicht, die das
Hydrogensulfat, Carbonat, Nitrat und/oder Acetat enthalten, können durch das
folgende Verfahren gebildet werden. Die innere Schicht kann durch Mischen des Hydrogensulfats,
Carbonats, Nitrats und/oder Acetats in die Aufschlämmung der vorstehend genannten
wärmebeständigen Oxide gebildet werden. Außerdem kann die äußere
Schicht durch Mischen des Hydrogensulfats, Carbonats, Nitrats und/oder Acetats in
die Aufschlämmung der oben angegebenen mit Edelmetall geträgerten wärmebeständigen
Oxide gebildet werden. Wenn von den Edelmetallen Pd auf dem wärmebeständigen
Oxid geträgert ist, kann die Mischung von Hydrogensulfat, Carbonat, Nitrat
und/oder Acetat weitere zufriedenstellende Wirkungen erzeugen.
In dem Abgasreinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung wird
eine Katalysatorschicht umfassend ein Edelmetall auf der Beschichtung an der Abgas-Einströmseite
des Katalysatorträgers gebildet. Die Edelmetalle, welche die Katalysatorschicht
bilden, beinhalten die gleichen Edelmetalle wie die vorstehend angegebenen.
Pt, Rh und Pd können bevorzugt genannt werden. Die Katalysatorschicht kann
in dem Verfahren gebildet werden, bei dem ein Vorderseitenanteil des Katalysatorträgers
auf der Abgas-Einströmseite davon, auf dem die Beschichtung gebildet ist, in
die Edelmetall enthaltende Salzlösung eingetaucht und damit imprägniert
wird und dann auf die gleiche Weise wie vorstehend getrocknet und wärmebehandelt
wird. Der Katalysatorträger wird bevorzugt etwa 5 bis 40 mm oder bevorzugt
etwa 20 bis 30 mm von der Vorderseite davon auf der Abgas-Einströmseite des
Katalysatorträgers eingetaucht, so dass das Edelmetall darauf mit einer Konzentration
von 3 bis 20 g/l oder bevorzugt 5 bis 10 g/l pro l Katalysatorträger geträgert
wird.
Die so gebildete Katalysatorschicht kann es ermöglichen, dass
die im Abgas enthaltenen Kohlenmonoxide (CO), Kohlenwasserstoffe (HO) und Stickoxide
(NOx) in der Nähe des Abgaseinlasses gereinigt werden, so dass verhindert werden
kann, dass der ganze Katalysator beeinträchtigt wird, wodurch eine Reinigung
mit Effizienz bereitgestellt wird.
Der Abgasreinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung, der vorstehend
genannt wurde, kann schematisch z.B. wie in 1 gezeigt
dargestellt werden. In 1 sind die Katalysatorträger
1 in Form des monolithischen Wabenträgers einer allgemein zylindrischen
Konfiguration dargestellt. Die Beschichtungen 4, die jeweils die innere
Schicht 2 und die äußere Schicht 3 aufweisen, werden
auf den betreffenden Zellen und Außenflächen davon gebildet. Ferner werden
die Katalysatorschichten 5 umfassend die Edelmetalle auf den Beschichtungen
4 auf der Abgas-Einströmseite der Katalysatorträger
1 gebildet.
Obwohl in der vorstehend erläuterten Ausführungsform die
Beschichtungen des Abgasreinigungskatalysators jeweils in der Zweischichtstruktur
umfassend die innnere Schicht und die äußere Schicht gebildet sind, kann,
sofern jede Beschichtung die innere Schicht und die äußere Schicht beinhaltet,
die Beschichtung aus einer Mehrschichtstruktur, wie einer Dreischicht- oder mehrschichtigen
Struktur gebildet werden.
BEISPIELE
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung weiter speziell unter
Bezugnahme auf Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben. Die vorliegende Erfindung
ist in keiner Weise auf die erläuterten Beispiele beschränkt.
Herstellung eines Cer-Kompositoxids A
0,1 mol Cermethoxypropylat, 0,09 mol Zirconiummethoxypropylat und
0,01 mol Yttriummethoxypropylat wurden zu 200 ml Toluol gegeben und zur Auflösung
gerührt, wodurch eine Alkoxid-Mischlösung hergestellt wurde. Dann wurden
80 ml entionisiertes Wasser in die Alkoxid-Mischlösung eingetropft, um das
Alkoxid zu hydrolysieren. Dann wurden das Toluol und das entionisierte Wasser abdestilliert
und verdampft, um die hydrolysierte Lösung zu trocknen, um die Vorstufe von
Ce0,50Zr0,45Y0,05O1,97 zu bilden. Diese
wurde durch Umluftrocknung bei 60°C für 24 h getrocknet und dann bei 450°C
für 3 h in einem Elektroofen wärmebehandelt, um dadurch ein Pulver von
komplexem Cer-Oxid A mit der Zusammensetzung Ce0,50Zr0,45Y0,05O1,97
zu bilden.
Herstellung der wärmebeständigen Oxide B bis H
Entsprechend dem gleichen Verfahren wie bei der Herstellung des komplexen
Cer-Oxids A wurden Pulver von wärmebeständigen Oxiden B bis H mit den
folgenden Zusammensetzungen hergestellt.
Das Pulver von komplexem Cer-Oxid A und Pulver von Al2O3
wurden gemischt und in einer Kugelmühle pulverisiert. Dazu wurde destilliertes
Wasser gegeben, um die Aufschlämmung zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung
an den inneren Oberflächen der Zellen der monolithischen Träger (Durchmesser
105,3 mm, Länge 123 mm, Kapazität 1,08 l, 4 mill., 60
Zellen-Typ, das gleiche gilt im folgenden) anhaften. Nach der Trocknung wurde 3
h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch die inneren Schichten zu bilden.
Es sollte ersichtlich sein, dass die inneren Schichten gebildet wurden, um einen
Anteil von 35 g komplexem Cer-Oxid A und 50 g Al2O3 pro l
monolithischen Träger zu liefern.
Äußere Schicht:
Zuerst wurde ein Pulver von komplexem Cer-Oxid A mit Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, so dass Pt auf dem komplexen Cer-Oxid A geträgert wurde.
Ferner wurde das mit Pt geträgerte komplexe Cer-Oxid A mit Rhodiumnitrat-Lösung
imprägniert. Dann wurde dies nach Trocknung 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, um Pulver von mit Pt-Rh geträgertem komplexem Cer-Oxid
A zu bilden.
Dann wurde das Pulver von komplexem Zirconium-Oxid E mit der Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, so dass Pt auf dem komplexen Zirconiumoxid E geträgert
wurde. Ferner wurde das mit Pt geträgerte komplexe Zirconium-Oxid E mit Rhodiumnitrat-Lösung
imprägniert. Dann nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, um ein Pulver von mit Pt-Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid
E zu bilden.
Dann wurden das Pulver von mit Pt-Rh geträgertem komplexem Cer-Oxid
A, das Pulver von Al2O3 und das Pulver von mit Pt-Rh geträgertem
komplexem Zirconium-Oxid E gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert. Destilliertes
Wasser wurde zugegeben, um die Aufschlämmung zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung
auf den inneren Oberflächen der Zellen der monolithischen Träger, in denen
die inneren Schichten bereits gebildet waren, anhaften. Nach der Trocknung wurden
sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch die äußeren Schichten
zu bilden. Es sollte angemerkt werden, dass die äußeren Schichten gebildet
wurden, um einen Anteil von 50 g Pt-Rh geträgertem komplexem Cer-Oxid A (Pt-Trägermenge:
0,65 g, Rh-Trägermenge: 0,25 g) 55 g Al2O3 und 50 g mit
Pt-Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid E (Pt-Trägermenge: 0,65 g,
Rh-Trägermenge: 0,75 g) pro Liter monolithische Träger zu liefern.
Katalysatorschicht:
Ferner wurden die monolithischen Träger mit den so gebildeten
Beschichtungen etwa 20 mm von den Vorderenden davon auf der Abgas-Einströmseite
der monolithischen Träger in die Palladiumnitrat-Lösung eingetaucht. Nach
der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt, wodurch die Pd-Katalysatorschichten
erzeugt wurden. Die Katalysatorschicht war 5 g pro Liter monolithischer Träger.
BEISPIEL 2Innere Schicht:
Pulver von komplexem Cer-Oxid A, Pulver von Al2O3
und Pulver von BaSO4 wurden gemischt und in einer Kugelmühle pulverisiert.
Destilliertes Wasser wurde zugegeben, um eine Aufschlämmung herzustellen. Man
ließ die Aufschlämmung an den inneren Oberflächen der Zellen der
monolithischen Träger anhaften. Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C
wärmebehandelt, um dadurch die inneren Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt
werden, dass die inneren Schichten gebildet wurden, um einen Anteil von 40 g komplexem
Cer-Oxid A, 70 g Al2O3 und 20 g BaSO4 pro Liter
monolithischen Träger zu liefern.
Äußere Schicht:
Zuerst wurde Pulver von komplexem Cer-Oxid B mit Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, um das Pulver von mit Pt geträgertem komplexem Cer-Oxid
B herzustellen.
Dann wurde Pulver von komplexem Cer-Oxid D mit Rhodiumnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, um das Pulver von mit Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid
D zu bilden.
Dann wurden das Pulver von mit Pt geträgertem komplexem Cer-Oxid
B, das Pulver von mit Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid D und das Pulver
von Al2O3 gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert.
Destilliertes Wasser wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung zu bilden. Man
ließ die Aufschlämmung an den inneren Oberflächen
der Zellen der monolithischen Träger, in denen die inneren Schichten bereits
gebildet waren, haften. Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt,
um dadurch die äußeren Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt werden,
dass die äußeren Schichten gebildet wurden, um einen Anteil von 70 g mit
Pt geträgertem komplexem Cer-Oxid B (Pt-Trägermenge: 1,00 g), 20 g mit
Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid D (Rh-Trägermenge: 1,00 g) und
50 g Al2O3 pro l monolithischem Träger zu liefern.
Katalysatorschicht:
Ferner wurden die monolithischen Träger mit den so gebildeten
Beschichtungen etwa 20 mm von den Vorderenden davon auf der Abgas-Einströmseite
der monolithischen Träger in die Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung eingetaucht.
Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch
die Katalysatorschichten aus Pt zu bilden. Die Katalysatorschicht war 5 g pro l
monolithischer Träger.
BEISPIEL 3Innere Schicht:
Pulver von Al2O3 wurde gemischt und in einer
Kugelmühle pulverisiert. Destilliertes Wasser wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung
zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung an den inneren Oberflächen
der Zellen der monolithischen Träger anhaften. Nach der Trocknung wurden sie
3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch die inneren Schichten zu bilden.
Es sollte angemerkt werden, dass die inneren Schichten gebildet wurden, um einen
Anteil von 70 g Al2O3 pro l monolithischen Träger zu
bilden.
Äußere Schicht:
Zunächst wurde Pulver von Aluminiumoxid mit Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, so dass Pt auf dem Aluminiumoxid geträgert war. Ferner
wurde das mit Pt geträgerte Aluminiumoxid mit Rhodiumnitrat-Lösung imprägniert.
Dann wurde dies nach Trocknung 3 h bei 600°C im Elektroofen wärmebehandelt,
um Pulver von mit Pt-Rh geträgertem Aluminiumoxid zu bilden.
Dann wurden das Pulver von mit Pt-Rh geträgertem Aluminiumoxid
und das Pulver von komplexem Cer-Oxid C gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert.
Destilliertes Wasser wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung zu bilden. Man
ließ die Aufschlämmung an den inneren Oberflächen der Zellen der
monolithischen Träger, bei denen die inneren Schichten bereits gebildet waren,
anhaften. Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt,
um dadurch die äußeren Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt werden,
dass die äußeren Schichten gebildet wurden, um einen Anteil von 75 g mit
Pt-Rh geträgertem Aluminiumoxid (Pt-Trägermenge: 1,30 g und Rh-Trägermenge:
0,30 g) und 80 g komplexem Cer-Oxid C pro l monolithischen Träger zu liefern.
Katalysatorschicht:
Ferner wurden die monolithischen Träger mit den so gebildeten
Beschichtungen etwa 20 mm von den Vorderenden davon auf der Abgas-Einströmseite
der monolithischen Träger in die Rhodiumnitrat-Lösung eingetaucht. Nach
der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch die
Katalysatorschichten von Rh zu bilden. Die Katalysatorschicht war 5 g pro l monolithischer
Träger.
REFERENZBEISPIEL 4Innere Schicht:
Pulver von komplexem Cer-Oxid A und Pulver von Al2O3
wurden gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert. Destilliertes Wasser wurde
dazugegeben, um die Aufschlämmung zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung
an den inneren Oberflächen der Zellen der monolithischen Träger anhaften.
Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch
die inneren Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt werden, dass die inneren Schichten
gebildet wurden, um einen Anteil von 30 g komplexem Cer-Oxid A und 30 g Al2O3
pro l monolithischen Träger zu liefern.
Äußere Schicht:
Zuerst wurde Pulver von komplexem Cer-Oxid A mit Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, um das Pulver von mit Pt geträgertem komplexem Cer-Oxid
A zu bilden.
Dann wurde Pulver von komplexem Zirconium-Oxid F mit Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung
imprägniert. Nach Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen wärmebehandelt,
so dass Pt auf dem komplexen Zirconium-Oxid F geträgert wurde. Ferner wurde
das mit Pt geträgerte komplexe Zirconium-Oxid F mit Rhodiumnitrat-Lösung
imprägniert. Dann wurde dies nach Trocknung 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, um Pulver von mit Pt-Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid-F
zu bilden.
Dann wurden das Pulver von mit Pt geträgertem komplexem Cer-Oxid
A, das Pulver von mit Pt-Rh geträgertem komplexen Zirconium-Oxid F und das
Pulver von Al2O3 gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert.
Destilliertes Wasser wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung zu bilden. Man
ließ die Aufschlämmung an den inneren Oberflächen der Zellen der
monolithischen Träger, bei denen die inneren Schichten bereits gebildet worden
waren, anhaften. Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt,
um dadurch die äußeren Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt werden,
dass die äußeren Schichten gebildet wurden, um einen Anteil von 40 g mit
Pt geträgertem komplexem Cer-Oxid A (Pt-Trägermenge: 0,65 g), 40 g mit
Pt-Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid F (Pt-Trägermenge: 0,65 g und
Rh-Trägermenge: 0,40 g) und 55 g Al2O3 pro l monolithischen
Träger zu liefern.
REFERENZBEISPIEL 5Innere Schicht:
Pulver von komplexem Cer-Oxid A und Pulver von Al2O3
wurden gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert. Destilliertes Wasser wurde
dazugegeben, um die Aufschlämmung zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung
auf den inneren Oberflächen der Zellen der monolithischen Träger anhaften.
Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch
die inneren Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt werden, dass die inneren Schichten
gebildet wurden, um einen Anteil von 20 g komplexem Cer-Oxid A und 30 g Al2O3
pro l monolithischen Träger zu liefern.
Äußere Schicht:
Zuerst wurde Pulver von komplexem Cer-Oxid A mit Palladiumnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, um Pulver von mit Pd geträgertem komplexem Cer-Oxid A
zu bilden.
Dann wurde Pulver von komplexem Zirconium-Oxid D mit Rhodiumnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C im Elektroofen
wärmebehandelt, um Pulver von mit Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid
D zu bilden.
Dann wurden das Pulver von mit Pd geträgertem komplexem Cer-Oxid
A, das Pulver von mit Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid D, das Pulver
von Al2O3 und das Pulver von BaSO4 gemischt und
in der Kugelmühle pulverisiert. Destilliertes Wasser wurde dazugegeben, um
die Aufschlämmung zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung an den inneren
Oberflächen der Zellen der monolithischen Träger, bei denen die inneren
Schichten bereits gebildet worden waren, anhaften. Nach der Trocknung wurden sie
3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch die äußeren Schichten
zu bilden. Es sollte angemerkt werden, dass die äußeren Schichten gebildet
wurden, um einen Anteil von 50 g von mit Pd geträgertem komplexem Cer-Oxid
A (Pt-Trägermenge: 1,00 g), 30 g mit Rh geträgertem komplexem Zirconium-Oxid
D (Rh-Trägermenge: 0,65 g), 50 g Al2O3 und 15 g BaSO4
pro l monolithischen Träger zu liefern.
VERGLEICHSBEISPIEL 1Innere Schicht:
Pulver von Al2O3 und Pulver von komplexem Cer-Zirconium-Oxid
G wurden gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert. Destilliertem Wasser
wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung herzustellen. Man Hell die Aufschlämmung
an den inneren Oberflächen der Zellen der monolithischen Träger anhaften.
Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt,
um die inneren Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt werden, dass die inneren
Schichten gebildet wurden, um einen Anteil von 50 g Al2O3
und 35 g komplexem Cer-Zirconium-Oxid G pro l monolithischen Träger zu liefern.
Ferner wurde die innere Schicht in Palladiumnitrat-Lösung getaucht. Nach der
Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C wärmebehandelt, so dass Pd in der inneren
Schicht imprägniert und darauf geträgert war. Die Pd-Trägermenge
betrug 0,81 g pro l monolithischen Träger.
Äußere Schicht:
Pulver von Al2O3 und Pulver von komplexem Cer-Zirconium-Oxid
G wurden gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert. Destilliertes Wasser
wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung
an den inneren Oberflächen der Zellen der monolithischen Träger, bei denen
die inneren Schichten bereits gebildet worden waren, anhaften. Nach der Trocknung
wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch die äußeren
Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt werden, dass die äußeren Schichten
gebildet wurden, um einen Anteil von 55 g Al2O3 und 50 g komplexem
Cer-Zirconium-Oxid G pro l monolithischen Träger zu bilden. Ferner wurde die
äußere Schicht in die Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung eingetaucht.
Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C wärmebehandelt. Danach wurde
dies in die Rhodiumnitrat-Lösung eingetaucht und nach der Trocknung wurde dies
3 h bei 600°C wärmebehandelt, so dass Pt-Rh in der äußeren Schicht
imprägniert und darauf geträgert war. Die Pt-Trägermenge betrug 1,30
g und die Rh-Trägermenge betrug 1,00 g pro l monolithischen Träger.
VERGLEICHSBEISPIEL 2Innere Schicht:
Pulver von Al2O3 und Pulver von komplexem Cer-Oxid
H wurden gemischt und in der Kugelmühle pulverisiert. Destilliertes Wasser
wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung herzustellen. Man ließ die Aufschlämmung
an den inneren Oberflächen der Zellen der monolithischen Träger haften.
Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch
die inneren Schichten zu bilden. Es sollte angemerkt werden, dass die inneren Schichten
gebildet wurden, um einen Anteil von 60 g Al2O3 und 70 g komplexem
Cer-Oxid H pro l monolithischen Träger zu liefern.
Äußere Schicht:
Pulver von Al2O3 wurde gemischt und in der Kugelmühle
pulverisiert und destilliertes Wasser wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung
zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung an den inneren Oberflächen
der Zellen der monolithischen Träger, bei denen die inneren Schichten bereits
gebildet worden waren, anhaften. Nach der Trocknung wurden sie 3 h bei 600°C
wärmebehandelt, um dadurch die äußeren Schichten zu bilden. Es sollte
angemerkt werden, dass die äußeren Schichten gebildet wurden, um einen
Anteil von 55 g Al2O3 pro l monolithischen Träger zu
liefern. Ferner wurde die äußere Schicht in die Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung
eingetaucht. Nach der Trocknung wurde dies 3 h bei 600°C wärmebehandelt.
Danach wurde dies in die Rhodiumnitrat-Lösung eingetaucht und nach der Trocknung
3 h bei 600°C wärmebehandelt, so dass Pt-Rh in der äußeren Schicht
imprägniert und darauf geträgert war. Die Pt-Trägermenge betrug 1,30
g und die Rh-Trägermenge betrug 0,80 g pro l monolithischen Träger.
VERGLEICHSBEISPIEL 3
Zuerst wurde Pulver von komplexem Cer-Oxid H mit der Dinitrodiamminplatinnitrat-Lösung
imprägniert. Nach der Trocknung wurde es 3 h bei 600°C wärmebehandelt,
so dass Pt auf dem komplexen Cer-Oxid H geträgert wurde. Ferner wurde das mit
Pt geträgerte komplexe Cer-Oxid H mit Rhodiumnitrat-Lösung imprägniert.
Nach der Trocknung wurde es im Elektroofen 3 h bei 600°C wärmebehandelt,
um dadurch Pulver von mit Pt-Rh geträgertem komplexem Cer-Oxid H zu bilden.
Dann wurden das Pulver von mit Pt-Rh geträgertem komplexem Cer-Oxid
H und das Pulver von Al2O3 gemischt und in der Kugelmühle
pulverisiert und destilliertes Wasser wurde dazugegeben, um die Aufschlämmung
zu bilden. Man ließ die Aufschlämmung an den inneren Oberflächen
der Zellen der monolithischen Träger anhaften. Nach der Trocknung wurden sie
3 h bei 600°C wärmebehandelt, um dadurch die Beschichtungen einer Schicht
zu bilden. Es sollte angemerkt werden, dass die Beschichtungen gebildet wurden,
um einen Anteil von 70 g mit Pt-Rh geträgertem komplexem Cer-Oxid H (Pt-Trägermenge:
1,30 g und Rh-Trägermenge: 0,40 g) und 120 g Al2O3 pro
l monolithischen Träger zu liefern.
Beständigkeitstest bei 1.150°C
Ein V8-Zylinder-Motor von 4.000 cm3 wurde in einem wirklichen
Automobil montiert und die Abgasreinigungskatalysatoren der Beispiele und Vergleichsbeispiele
wurden mit einer Reihe des Motors (4 Zylinder) verbunden. Mit dem in 2
gezeigten Zyklus als einzelner Zyklus (30 s) erfolgte der Beständigkeitstest
von 1.800 Zyklen (insgesamt 30 h) bei den Abgasreinigungskatalysatoren der Beispiele
und Vergleichsbeispiele.
Ein Zyklus wurde wie in 2 gezeigt festgesetzt.
Insbesondere wurde für 0 bis 5 s ein Gasgemisch von Benzin und Luft, das in
der stöchiometrischen Menge der theoretischen Verbrennungsluft (A/F = 14,6)
bei Regelung gehalten wurde, dem Motor zugeführt und die Innentemperatur der
Abgasreinigungskatalysatoren (Katalysatorbett) wurde auf etwa 850°C eingestellt.
Für 5 bis 7 s wurde durch die Regelung geöffnet und der Brennstoff wurde
im Übermaß eingespritzt, so dass ein brennstoffreiches Mischgas (A/F =
11,2) dem Motor zugeführt wurde. Während eine übermäßige
Menge an Brennstoff weiter zum Motor mit der offenen Regelung zugeführt wurde,
wurde für 7 bis 28 s Sekundärluft von der Außenseite des Motors durch
ein Einlassrohr stromaufwärts der Katalysatorteile eingeführt, damit übermäßiger
Brennstoff mit der Sekundärluft im Inneren des Katalysatorbetts reagierte,
um die Temperatur des Katalysatorbetts zu erhöhen. In diesem Zeitraum war die
höchste Temperatur 1.150°C und A/F wurde bei der Menge der theoretischen
Verbrennungsluft von 14,8 im wesentlichen gehalten. Im letzen Zeitraum von 28 bis
30 s wurde kein Brennstoff zugeführt, sondern es wurde Sekundärluft zum
Motor zugeführt, um den Motor in einen mageren Zustand zu versetzen. Der Brennstoff
wurde unter Bedingungen zugeführt, bei denen eine Phosphorverbindung zum Benzin
zugegeben wurde. Die Gesamtmenge wurde auf 0,41 g beim Beständigkeitstest durch
Umwandlung der Zugabemenge der Elemente von Phosphor eingestellt. Die Temperatur
des Katalysatorbetts wurde durch ein in den Mittelbereich des Wabenträgers
eingeführtes Thermoelement gemessen.
Bewertung der A/F-Eigenschaft (80% Reinigungsfenster)
Zunächst wurden die katalytischen Teile der Katalysatoren, die
dem vorstehend genannten Beständigkeitstest unterworfen wurden, 2 h bei 900°C
wärmebehandelt. Im Anschluss daran wurde ein Gasgemisch dem Motor zugeführt,
wobei vom brennstoffreichen Zustand in den mageren Zustand variiert wurde. Das durch
die Verbrennung im Motor produzierte Abgas wurde durch Verwendung der Abgasreinigungskatalysatoren
der Beispiele und Vergleichsbeispiele gereinigt. Die CO- und NOx-Reinigungsraten
wurden gemessen. Die Reinigungsrate, die erhalten wurde, wenn die Reinigungsraten
dieser Komponenten miteinander zusammenfielen, wurde als CO-NOx-Kreuzungspunkt-Reinigungsrate
definiert. Der Bereich, bei dem die Reinigungsraten von CO, NOx und HO
alle 80% oder mehr waren, wurde ferner als 80% Reinigungsfenster definiert.
Es sollte angemerkt werden, dass die Messung der Reinigungsraten bei
dem Motor alleine durchgeführt wurde, und nicht bei einem Motor, der im Auto
montiert war. Die Temperatur des zu den Teilen der Katalysatoren zugeführten
Abgases wurde auf 460°C eingestellt und die Raumgeschwindigkeit SV wurde auf
80.000/h eingestellt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
Bewertung des Niedertemperaturvermögens (HO 50% Reinigungstemperatur)
Das Gasgemisch unter stöchiometrischen Bedingungen (A/F = 14,6
± 0,2) wurde dem Motor zugeführt. Während die Temperatur des Abgases,
das durch die Verbrennung des Gasgemisches entwich, mit einer Rate von 30°C
pro min gesteigert wurde, wurde das Abgas den katalytischen Teilen der Abgasreinigungskatalysatoren
der Beispiele und Vergleichsbeispiele zugeführt. Es wurde die Temperatur gemessen,
wenn HC im Abgas auf 50% gereinigt wurde. Die Messung erfolgte bei einer Raumgeschwindigkeit
SV von 80.000/h. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
Obwohl die veranschaulichenden Beispiele der vorliegenden Erfindung
in der obigen Beschreibung dargeboten werden, ist dies nur zur Veranschaulichung
und soll nicht als beschränkend angesehen werden. Eine Modifizierung
und Variierung der vorliegenden Erfindung, die den Fachleuten naheliegt, sollen
durch die folgenden Ansprüche umfasst sein.
Anspruch[de]
Abgasreinigungskatalysator umfassend
einen Katalysatorträger,
eine Beschichtung geträgert auf dem Katalysatorträger, wobei die Beschichtung
eine äußere Schicht und eine innere Schicht umfasst, die äußere
Schicht ein Edelmetall geträgert auf einem wärmebeständigen Oxid
und ein komplexes Cer-Oxid umfasst,
die innere Schicht ein wärmebeständiges Oxid umfasst, auf das kein Edelmetall
geträgert ist, und ferner
eine Katalysatorschicht, umfassend ein Edelmetall, die auf der Beschichtung gebildet
ist und auf die Abgas-Einströmseite des Katalysatorträgers beschränkt
ist.Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 1, bei dem das wärmebeständige
Oxid, welches das Edelmetall darauf in der äußeren Schicht trägt,
mindestens ein Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus komplexem Cer-Oxid,
komplexem Zirconium-Oxid und Aluminiumoxid umfasst und bei dem das wärmebeständige
Oxid der inneren Schicht mindestens ein Material ausgewählt aus der Gruppe
bestehend aus komplexem Cer-Oxid, komplexem Zirconium-Oxid und Aluminiumoxid umfasst.Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 2, bei dem das komplexe Cer-Oxid
Cer und Zirconium umfasst, wobei der Anteil an Cergehalt größer ist als
der Zirconiumgehalt, und bei dem das komplexe Zirconium-Oxid Zirconium und Cer umfasst,
wobei der Anteil an Zirconiumgehalt größer ist als der Cergehalt.Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 2, bei dem das komplexe Cer-Oxid
das wärmebeständige Oxid ist, das durch die nachstehend angegebene allgemeine
Formel (1) ausgedrückt ist:
Ce1-(x+y)ZrxMyO2-z(1)
(in der Formel stellt M Erdalkalimetall oder Seltenerdmetall dar, repräsentiert
z Sauerstoffleerstellen, ist x ein Atomanteil von 0,20 bis 0,70, ist y ein Atomanteil
von 0 bis 0,20 und ist 1-(x+y) ein Atomanteil von 0,10 bis 0,80) und
das komplexe Zirconium-Oxid das wärmebeständige Oxid ist, das durch die
nachstehend angegebene allgemeine Formel (2) ausgedrückt ist:
Zr1-(a+b)CeaNbO2-c(2)
(in der Formel stellt N Erdalkalimetall oder Seltenerdmetall dar, repräsentiert
c Sauerstoffleerstellen, ist a ein Atomanteil von 0,10 bis 0,35, ist b ein Atomanteil
von 0 bis 0,20 und ist 1-(a+b) ein Atomanteil von 0,45 bis 0,90).Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 4, bei dem das durch M in der
allgemeinen Formel (1) dargestellte Erdalkalimetall und das durch N in der allgemeinen
Formel (2) dargestellte Erdalkalimetall mindestens ein Material ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Mg, Ca, Sr und Ba umfasst und bei dem das durch M in
der allgemeinen Formel (1) darstellte Seltenerdmetall und das durch N in der allgemeinen
Formel (2) dargestellte Seltenerdmetall mindestens ein Material ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Y, Sc, La, Pr und Nd umfasst.Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 1, bei dem das Edelmetall mindestens
ein Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Pt, Rh und Pd umfasst.Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 1, bei dem die äußere
Schicht und/oder die innere Schicht ferner Hydrogensulfat, Carbonat, Nitrat und/oder
Acetat von Ba, Ca, Sc, Mg und La umfassen.Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 1, bei dem sowohl die äußere
Schicht als auch die innere Schicht Aluminiumoxid umfassen. Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 1, bei dem das Edelmetall der
Katalysatorschicht mindestens ein Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Pt, Rh und Pd umfasst.