Die Erfindung betrifft eine Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung
und ein Kommunikationsweiterleitungsverfahren zur Weiterleitung von Kommunikation.
Genauer gesagt, die vorliegende Erfindung betrifft einer Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung
und ein Kommunikationsweiterleitungsverfahren zur Vermittlung eines Anschlusses,
der mit einem anderen Anschluß über das globale IP-(Internetprotokoll-)Netz
kommuniziert, zu irgendeinem anderen Anschluß, der zu dem IP-Netz gehört,
zu dem der erste Anschluß gehört.
Als Entwicklung von internetspezifischen Technologien wird die IP-Telefonie,
die das Internet nutzt, sehr populär. Bei der IP-Telefonie kann eine Sprachkommunikation
mit Hilfe des RPT (Echtzeittransportprotokolls) oder irgendeines anderen Protokolls
ablaufen, sobald einen Kommunikationsleitung durch Signalgabe mittels SIP (Sitzungseinleitungsprotokoll),
H.323-Prtokoll oder irgendeines anderen Protokolls eingerichtet ist.
Technologische Dokumente, welche die herkömmliche Technik im
Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung beschreiben, sind u.a. JP
11-205475 A, JP 2000-286882 A
und JP 2003-46665 A.
Die populär werdende IP-Telefonie hat jedoch eine Vorbedingung,
daß ein einzelner IP-Telefonieanschluß mit einem einzelnen Router verbunden
ist, der in einem Büro oder einer Wohnung installiert ist.
Mit anderen Worten, im Fall eines IP-Telefonanrufs, stellt der Router
eine entsprechende Beziehung zwischen der Kombination aus der globalen IP-Adresse
und der globalen Port-Nummer und der Kombination aus der lokalen IP-Adresse und
der lokalen Port-Nummer des gerufenen Anschlusses mittels der Technik der NAT (Netzadressenumsetzung)
oder mittels IP-Maskerade her, und die entsprechende Beziehung dauert an, solange
die IP-Telefonverbindung besteht.
Wenn daher mehr als ein IP-Telefonanschluß an den Router angeschlossen
sind, ist unter Umständen die Anwendung einer der folgenden zwei Verfahren
denkbar, um die IP-Telefonverbindung eines IP-Telefonanschlusses zu einem anderen
IP-Telefonanschluß weiterzuleiten.
Das erste Verfahren besteht darin, das globale IP-Netz oder das andere
Ende der Leitung aufzufordern, vor der Weiterleitung zu der globalen Port-Nummer,
die der lokalen IP-Adresse und der lokalen Port-Nummer des IP-Telefonanschlusses
des Weiterleitungsziels entspricht, die globale Port-Nummer des IP-Telefonanschlusses
zu ändern.
Ein existierender Internet-Diensteanbieter kann sich jedoch nicht
auf eine solche Anforderung einstellen, und ein vorhandener Router kann sich auch
nicht auf eine solche Anforderung einstellen.
Das zweite denkbare Verfahren besteht darin, die IP-Pakete abzuschließen,
die am anderen Ende der Leitung für die IP-Telefonverbindung verwendet werden
sollen, und eine besondere Vorrichtung für IP-Telefonverbindungen im lokalen
Netz zu installieren.
Während jedoch eine IP-Telefonverbindung zwischen zwei Anschlüssen
auf einer Punkt-zu-Punkt-Basis realisiert werden kann, wird die Installation einer
solchen Vorrichtung zum Zweck des Abschlusses und der Neuverteilung die einmal gesenkten
Kosten wieder erhöhen.
Das oben definierte Problem entsteht nicht nur bei IP-Telefonverbindungen,
sondern auch bei Bildtelefonverbindungen, (interaktiven) Fernsehspielen und Kommunikation
unter Verwendung von Messenger- bzw. Kurierprogrammen.
Srisuresh, P. et al.: "Middlebox communication architecture and framework"
(Middlebox-Kommunikationsarchitektur und -Grundstruktur), IETF RFC, August 2002
(2002/08), S. 1-35, X2002296447, offenbart eine Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung,
die eine Schreibeinrichtung zum Schreiben einer lokalen Internetprotokolladresse
und einer globalen Port-Nummer eines gerufenen Anschlusses aufweist, der in einem
Datensatz von Datensätzen in einer Maskeradetabelle beschrieben wird, die zur
Abbildung eines Internetprotokolls genutzt wird.
J.D. Rosenberg, R. Shockey: "The Session Initiation Protocol (SIP):
A Key Component for Internet Protocol" (Das Sitzungsinitialisierungsprotokoll: Eine
Schlüsselkomponente für die Internettelefonie), COMPUTERTELEPHONY.COM
(Online), Juni 2000 (2000-06), S. 124-139, XP002321864. Abgerufen aus dem Internet:
URL: http://www.cs.columbia.edu/sip/articles/SIP tutorial CT Magazine June2000 (abgerufen
am 21.05.2005) offenbart Verbindungsablaufbeispiele einschließlich der Rufweiterleitung.
Dieser Verbindungsablauf offenbart einen SIP-Proxy-Server, der durch einen Ursprungsanschluß
für die Weiterleitung über einen Besetzt-Zustand informiert wird und eine
zweite Aufforderungsnachricht an einen Zielanschluß der Weiterleitung sendet.
Angesichts der oben beschriebenen Umstände ist es daher eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung
und ein Kommunikationsweiterleitungsverfahren bereitzustellen,
welche die Notwendigkeit beseitigen, das globale IP-Netz (Internet) aufzufordern,
die Port-Nummer umzuschalten, und die eine kostengünstige Kommunikationsweiterleitung
ermöglichen. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche gelöst.
Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung
bereitgestellt, die eine Wiedereinschreibeinrichtung aufweist, um eine lokale Internetprotokolladresse
eines Ursprungsanschlusses der Weiterleitung, die in einem die Weiterleitung betreffenden
Datensatz unter Datensätzen einer zur Internetprotokollmaskerade genutzten
Maskeradetabelle beschrieben wird, in eine lokale Internetprotokolladresse eines
Zielanschlusses der Weiterleitung einzuschreiben und dabei eine globale Port-Nummer
des Datensatzes beizubehalten.
Die Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung nach dem ersten Aspekt
kann ferner aufweisen: eine Erfassungseinrichtung für die lokale Internetprotokolladresse
des Weiterleitungsursprungs zum Erfassen einer lokalen Internetprotokolladresse
eines Weiterleitungsursprungs, die dem Ursprungsanschluß der Weiterleitung
zugewiesen ist; und eine Erfassungseinrichtung für die lokale Port-Nummer des
Weiterleitungsursprungs zum Erfassen einer lokalen Port-Nummer des Weiterleitungsursprungs,
die durch den Ursprungsanschluß der Weiterleitung genutzt wird, wobei die Wiedereinschreibeinrichtung
den die Weiterleitung betreffenden Datensatz durch die lokale Internetprotokolladresse
des Weiterleitungsursprungs, die durch die Erfassungseinrichtung für die lokale
Internetprotokolladresse des Weiterleitungsursprungs erfaßt wird, und die lokale
Port-Nummer des Weiterleitungsursprungs identifiziert, die durch die Erfassungseinrichtung
für die lokale Port-Nummer des Weiterleitungsursprungs erfaßt wird.
Die Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung nach dem ersten Aspekt
kann ferner aufweisen: eine Korrespondenztabelle zwischen der Nebenstellennummer
und der lokalen Internetprotokolladresse, die eine Beziehung zwischen einer jedem
Anschluß zugewiesenen Nebenstellennummer und einer dem Anschluß zugewiesenen
lokalen Internetprotokolladresse speichert; und eine Erfassungseinrichtung für
die Nebenstellennummer des Weiterleitungsursprungs zum Erfassen der Nebenstellennummer
des Weiterleitungsursprungs, die dem Ursprungsanschluß der Weiterleitung zugewiesen
ist, wobei die Erfassungseinrichtung für die lokale Internetprotokolladresse
des Weiterleitungsursprungs eine lokale Internetprotokolladresse, die der durch
die Erfassungseinrichtung für die Nebenstellennummer des Weiterleitungsursprungs
erfaßten Nebenstellennummer des Weiterleitungsursprungs entspricht, aus der
Korrespondenztabelle zwischen der Nebenstellennummer und der lokalen Internetprotokolladresse
als lokale Internetprotokolladresse des Weiterleitungsursprungs erfaßt.
Die Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung nach dem ersten Aspekt
kann ferner aufweisen: eine Erfassungseinrichtung für die lokale Internetprotokolladresse
des Weiterleitungsziels zum Erfassen einer lokalen Internetprotokolladresse eines
Weiterleitungsziels, die dem Zielanschluß der Weiterleitung zugewiesen ist,
wobei die Wiedereinschreibeinrichtung die lokale Internetprotokolladresse des Ursprungsanschlusses
der Weiterleitung, die in dem die Weiterleitung betreffenden Datensatz beschrieben
wird, in eine lokale Internetprotokolladresse des Weiterleitungsziels einschreibt,
die durch die Erfassungseinrichtung für die lokale Internetprotokolladresse
des Weiterleitungsziels erfaßt wird.
Die Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung nach dem ersten Aspekt
kann ferner aufweisen: eine Korrespondenztabelle zwischen der Nebenstellennummer
und der lokalen Internetprotokolladresse, die eine Beziehung zwischen einer jedem
Anschluß zugewiesenen Nebenstellennummer und einer dem Anschluß zugewiesenen
lokalen Internetprotokolladresse speichert; und eine Erfassungseinrichtung für
die Nebenstellennummer des Welterleitungsziels zum Erfassen der Nebenstellennummer
des Weiterleitungsziels, die dem Zielanschluß der Weiterleitung zugewiesen
ist, wobei die Erfassungseinrichtung für die lokale Internetprotokolladresse
des Weiterleitungsziels eine lokale Internetprotokolladresse des Weiterleitungsziels,
die der durch die Erfassungseinrichtung für die Nebenstellennummer des Weiterleitungsziels
erfaßten Nebenstellennummer des Weiterleitungsziels entspricht, aus der Korrespondenztabelle
zwischen der Nebenstellennummer und der lokalen Internetprotokolladresse als lokale
Internetprotokolladresse des Weiterleitungsziels erfaßt.
In der Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung nach dem ersten Aspekt
kann die Wiedereinschreibeinrichtung das Umschreiben realisieren, indem sie den
die Weiterleitung betreffenden Datensatz löscht und einen Datensatz, der eine
mit der in dem gelöschten Datensatz beschriebenen globalen Port-Nummer identische
globale Port-Nummer und die lokale Internetprotokolladresse des Zielanschlusses
der Weiterleitung beschreibt, zu der Maskeradetabelle hinzufügt.
Die Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung nach dem ersten Aspekt
kann ferner aufweisen: eine Erfassungseinrichtung für die lokale Internetprotokolladresse
eines Weiterleitungsursprungs zum Erfassen einer lokalen Internetprotokolladresse
eines Weiterleitungsursprungs, die dem Ursprungsanschluß der Weiterleitung
zugewiesen ist; eine Erfassungseinrichtung für die lokale
Port-Nummer eines Weiterleitungsursprungs zum Erfassen einer lokalen Port-Nummer
des Weiterleitungsursprungs, die durch den Ursprungsanschluß der Weiterleitung
genutzt wird; eine Kopie der Maskeradetabelle; und eine Abrufeinrichtung zum Abrufen
einer globalen Port-Nummer, die der durch die Erfassungseinrichtung für die
lokale Internetprotokolladresse des Weiterleitungsursprungs erfaßten lokalen
Internetprotokolladresse des Weiterleitungsursprungs entspricht, und der durch die
Erfassungseinrichtung für die lokale Port-Nummer des Weiterleitungsursprungs
erfaßten lokalen Port-Nummer aus der Kopie, wobei die Wiedereinschreibeinrichtung
den die Weiterleitung betreffenden Datensatz durch die globale Port-Nummer identifiziert,
die durch die Abrufeinrichtung abgerufen wird, und die durch die Abrufeinrichtung
erfaßte globale Port-Nummer in den hinzugefügten Datensatz einschreibt.
Nach einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung
bereitgestellt, die aufweist: eine Anwesenheitsinformationsspeichereinrichtung zum
Speichern von Informationen zur Anwesenheit oder Abwesenheit eines Benutzers an
jedem Anschluß und Informationen zu Prioritäten von Anschlüssen für
jeden Benutzer; eine Erfassungseinrichtung für einen gerufenen Anschluß
zum Erfassen eines gerufenen Anschlusses; eine Anwesenheitsermittlungseinrichtung
zum Ermitteln der Anwesenheit oder Abwesenheit eines Benutzers an dem durch die
Erfassungseinrichtung für einen gerufenen Anschluß erfaßten gerufenen
Anschluß durch Bezugnahme auf die Anwesenheitsinformationsspeichereinrichtung;
eine Weiterleitungszielerkennungseinrichtung zur Identifikation eines Anschlusses
mit einer nächsten Priorität durch Bezugnahme auf die Anwesenheitsinformationsspeichereinrichtung,
wenn die Anwesenheitsermittlungseinrichtung die Abwesenheit eines Benutzers an dem
durch die Erfassungseinrichtung für einen gerufenen Anschluß erfaßten
gerufenen Anschluß feststellt; und eine Datensatzerzeugungseinrichtung zum
Erzeugen eines Datensatzes, der eine lokale Internetprotokolladresse des durch die
Weiterleitungszielerkennungseinrichtung identifizierten Anschlusses sowie eine globale
Port-Nummer und eine lokale Port-Nummer beschreibt, die für eine Mitteilung
an eine Maskeradetabelle zu verwenden sind, die für eine Internetprotokollmaskerade
genutzt wird.
Nach einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Kommunikationsweiterleitungsvorrichtung
bereitgestellt, die aufweist: eine Prioritätsspeichereinrichtung zum Speichern
von Informationen über Prioritäten von Anschlüssen für jeden
Benutzer; eine Erfassungseinrichtung für einen gerufenen Anschluß zum
Erfassen eines gerufenen Anschlusses; eine Anwesenheitsermittlungseinrichtung zum
Ermitteln der Ausführung oder Nichtausführung eines Rufannahmevorgangs
an dem durch die Erfassungseinrichtung für einen gerufenen Anschluß erfaßten
gerufenen Anschluß innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne; eine Weiterleitungszielerkennungseinrichtung
zur Identifikation eines Anschlusses mit einer nächstniedrigeren Priorität
als der Priorität des gerufenen Anschlusses durch Bezugnahme auf die Prioritätsspeichereinrichtung,
wenn die Anwesenheitsermittlungseinrichtung die Nichtausführung eines Rufannahmevorgangs
an dem durch die Erfassungseinrichtung für einen gerufenen Anschluß erfaßten
gerufenen Anschluß innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne ermittelt; und eine
Datensatzerzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Datensatzes, der eine lokale Internetprotokolladresse
des durch die Weiterleitungszielerkennungseinrichtung identifizierten Anschlusses
sowie die globale Port-Nummer und eine lokale Port-Nummer beschreibt, die für
eine Mitteilung an eine Maskeradetabelle zu verwenden ist, die für eine Internetprotokollmaskerade
genutzt wird.
Daher ist es gemäß der Erfindung nicht mehr notwendig, das
globale IP-Netz (Internet) aufzufordern, die Port-Nummer umzuschalten, so daß
die Weiterleitung von Verbindungen kostengünstig möglich ist.
Außerdem kann erfindungsgemäß eine ähnliche Wirkung
wie beim Umschreiben einer Maskeradetabelle erreicht werden, indem ein Datensatz
gelöscht und ein anderer Datensatz hinzugefügt wird, wobei auf eine Kopie
der Maskeradetabelle Bezug genommen wird, wenn daraus keine Informationen zur Identifikation
des umzuschreibenden Datensatzes erfaßt werden können und wenn das direkte
Umschreiben des Datensatzes der Maskeradetabelle nicht möglich ist.
Nachstehend wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen beschrieben, welche die bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung darstellen.
1 zeigt ein Blockschema eines mittels einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung realisierten Kommunikationssystems, das dessen Konfiguration
darstellt;
2 zeigt ein Blockschema des eigenamtsseitigen Routers
und der Rufsteuerungsvorrichtung einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, das deren Konfiguration darstellt;
3 zeigt eine schematische Darstellung der Konfiguration
der Maskeradetabelle der 2 und 11;
4 zeigt eine schematische Darstellung der
Konfiguration der Korrespondenztabelle zwischen Nebenstellennummer und lokaler IP-Adresse
der 2 und 11;
5 zeigt eine schematische Darstellung des ersten Formats
von Informationen, die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt der
2 und 11 zu speichern
sind;
6 zeigt eine schematische Darstellung des zweiten Formats
von Informationen, die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt der
2 und 11 zu speichern
sind;
7 zeigt ein Ablaufdiagramm des Betriebs der Rufsteuerungsvorrichtung
und anderer damit zusammenhängender Komponenten gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zum Zeitpunkt des Beginns einer
Kommunikation;
8 zeigt ein Ablaufdiagramm des Betriebs der Rufsteuerungsvorrichtung
und anderer damit zusammenhängender Komponenten gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zum Zeitpunkt einer Weiterleitung;
9 zeigt ein Ablaufdiagramm des Betriebs, der unter
Verwendung der Anwesenheitsinformation der Rufsteuerungsvorrichtung und anderer
damit zusammenhängender Komponenten und unter Anwendung des ersten Verfahrens
bei Kommunikationsbeginn der ersten Ausführungsform der Erfindung durchgeführt
wird;
10 zeigt ein Ablaufdiagramm des Betriebs, der unter
Verwendung der Anwesenheitsinformation der Rufsteuerungsvorrichtung und anderer
damit zusammenhängender Komponenten und unter Anwendung des zweiten Verfahrens
bei Kommunikationsbeginn der ersten Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung
durchgeführt wird;
11 zeigt ein Blockschema des eigenamtsseitigen Routers
und der Rufsteuerungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, das deren Konfiguration darstellt;
12 zeigt ein Ablaufdiagramm des Betriebs der Rufsteuerungsvorrichtung
und anderer damit zusammenhängender Komponenten der zweiten Ausführungsform
bei Kommunikationsbeginn;
13 zeigt ein Ablaufdiagramm des Betriebs der Rufsteuerungsvorrichtung
und anderer damit zusammenhängender Komponenten gemäß der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zum Zeitpunkt einer Weiterleitung;
14 zeigt ein Ablaufdiagramm des Betriebs, der unter
Verwendung der Anwesenheitsinformationen der Rufsteuerungsvorrichtung und anderer
damit zusammenhängender Komponenten und unter Anwendung des ersten Verfahrens
bei Beginn einer Kommunikation gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird; und
15 zeigt ein Ablaufdiagramm des Betriebs, der unter
Verwendung der Anwesenheitsinformationen der Rufsteuerungsvorrichtung und anderer
damit zusammenhängender Komponenten und unter Anwendung des zweiten Verfahrens
bei Beginn einer Kommunikation gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.
Ausführungsform 1
1 zeigt ein Blockschema eines mittels einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung realisierten Kommunikationssystems, das dessen Konfiguration
darstellt. Ein eigenes Amt bzw. eine eigene Vermittlungsstelle weist einen eigenamtsseitigen
Router 101, eine Rufsteuerungsvorrichtung 102 und erste bis N-te
Anschlüsse auf, zu denen ein erster Anschluß 103-1, ein zweiter
Anschluß 103-2, ..., ein N-ter Anschluß 103-N gehören.
Der eigenamtsseitige Router 101, die Rufsteuerungsvorrichtung
102 und der erste Anschluß 103-1, der zweite Anschluß
103-2, ..., der N-te Anschluß 103-N sind mit einem lokalen
IP-Netz 104 verbunden. Die Rufsteuerungsvorrichtung 102 ist durch
entsprechende Steuerleitungen 105-1, 105-2, ..., 105-Nmit
dem ersten Anschluß 103-1, dem zweiten Anschluß 103-2,
..., dem N-ten Anschluß 103-N verbunden.
Das Partneramt bzw. die Partnervermittlungsstelle weist einen partneramtsseitigen
Server 112 und einen partneramtsseitigen Anschluß 113 auf.
Der eigenamtsseitige Router 101 und der partneramtsseitige
Server 112 sind miteinander über ein globales IP-Netz (das Internet)
111 verbunden. Daher ist der partneramtsseitige Anschluß
113 so angepaßt, daß er mit irgendeinem von dem ersten Anschluß
103-1, dem zweiten Anschluß 103-2, ..., dem N-ten Anschluß
103-N über den partneramtsseitigen Server 112, das globale
IP-Netz 111 und den eigenamtsseitigen Router 101 kommuniziert.
Wie in 2 dargestellt, ist der eigenamtsseitige
Router 101 mit einer Maskeradetabelle 101-1, einem IP-Maskeradeabschnitt
101-2 und einem Verhandlungsabschnitt 101-3 ausgestattet. Der
eigenamtsseitige Router 101 weist zusätzlich Funktionsabschnitte (nicht
dargestellt) auf, mit denen ein gewöhnlicher Router normalerweise ausgestattet
ist.
Wie in 3 dargestellt, speichert die Maskeradetabelle
101-1 einen oder mehrere Datensätze, die jeweils
eine Beziehung zwischen einer Kombination aus einer globalen IP-Adresse und einer
globalen Port-Nummer und einer Kombination aus einer lokalen IP-Adresse und einer
lokalen Port-Nummer beschreiben. In dem Beispiel von 3
beschreibt der erste Datensatz, daß die Kombination aus der globalen IP-Adresse
10.10.20.1 und der globalen Port-Nummer 50001 der Kombination aus der lokalen IP-Adresse
192.168.0.11 und der lokalen Port-Nummer 60001 entspricht. In dieser Ausführungsform
kann ein Datensatz, wann immer dies notwendig ist, zu der Maskeradetabelle
101-1 hinzugefügt, in ihr modifiziert oder aus der Tabelle gelöscht
werden. Die globale IP-Adresse kann aus der Maskeradetabelle 101-1 weggelassen
werden. Eine IP-Maskerade kann auch dann realisiert werden, wenn die globale IP-Adresse
aus der Maskeradetabelle 101-1 weggelassen wird, da es möglich ist,
zu erfahren, welche globale Port-Nummer welcher Kombination aus einer lokalen IP-Adresse
und einer lokalen Port-Nummer entspricht.
Der IP-Maskeradeabschnitt 101-2 führt unter Bezugnahme
auf die Maskeradetabelle 101-1 eine IP-Maskerade durch.
Bei der Zeichengabe verhandelt der Verhandlungsabschnitt
101-3 mit dem partneramtsseitigen Server 112. Als Ergebnis der
Verhandlung ermittelt der partneramtsseitige Server 112 die globale Port-Nummer,
die typischerweise durch das UDP/IP (Teilnehmer-Datenprotokoll/Internetprotokoll)
für RTP-Paketübertragung oder irgendeine andere Übertragung zu nutzen
ist, und teilt die ermittelte globale Port-Nummer dem Datensatzadditionsabschnitt
102-5 mit. Die ermittelte globale Port-Nummer wird nicht verändert,
solange die Kommunikation andauert.
Wie in 2 dargestellt, weist die Rufsteuerungsvorrichtung
102 auf: einen Nebenstellennummernerfassungsabschnitt 102-1, eine
Korrespondenztabelle 102-2 zwischen Nebenstellennummer und lokaler IP-Adresse,
einen Abrufabschnitt 102-3 für lokale IP-Adressen, einen Speicherabschnitt
102-4 für lokale Port-Nummern, einen Datensatzadditionsabschnitt
102-5, eine Anschlußschnittstelle 102-6, einen Zuordnungsabschnitt
102-7 für lokale IP-Adressen, einen Erfassungsabschnitt
102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen, einen Datensatzabrufabschnitt
102-9, einen Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt 102-10,
einen Weiterleitungshalteempfangsabschnitt 102-11, einen Freigabeanschlußerfassungsabschnitt
102-12, einen Erfassungsabschnitt 102-13 für lokale IP-Adressen
nach der Weiterleitung, einen Datensatzumschreibeabschnitt 102-14, einen
Datensatzlöschabschnitt 102-15, einen Anwesenheitsinformationserfassungsabschnitt
102-16 und einen Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt 102-17.
Wenn der partneramtsseitige Anschluß 113 die direkte
Telefonnummer eines bestimmten Anschlusses von den ersten bis N-ten Anschlüssen
103-1 bis 103-N bezeichnet, erfaßt der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 die Nebenstellennummer des Anschlusses auf der Basis der direkten
Telefonnummer. Dann fordert der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 die Anschlußschnittstelle 102-6 auf, unter Verwendung
der Nebenstellennummer einen Anrufwecker des Anschlusses klingeln zu lassen. Wenn
andererseits der partneramtsseitige Anschluß 113 die repräsentative
Telefonnummer anruft, fordert der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 die Anschlußschnittstelle 102-6 auf, Anrufwecker bei
allen Anschlüssen klingeln zu lassen. Dann wird dem Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 die Nebenstellennummer des Anschlusses, der zuerst abgenommen wird,
durch die Anschlußschnittstelle 102-6 mitgeteilt.
Wie in 4 dargestellt, speichert die Korrespondenztabelle
102-2 zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen einen oder mehrere
Datensätze, die jeweils eine Beziehung zwischen einer Nebenstellennummer, die
einem Anschluß zugewiesen ist, und einer dem Anschluß zugewiesenen lokalen
IP-Adresse beschreiben.
Der Abrufabschnitt 102-3 für lokale IP-Adressen empfängt
eine Nebenstellennummer von dem Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 und ruft die lokale IP-Adresse, die der empfangenen Nebenstellennummer
entspricht, aus der Korrespondenztabelle 102-2 zwischen Nebenstellennummern
und lokalen IP-Adressen ab. Die abgerufene IP-Adresse wird dann die lokale IP-Adresse
des Anschlusses, der eine Kommunikation beginnen soll.
Der Speicherabschnitt 102-4 für lokale Port-Nummern
hält die lokale Port-Nummer, die dem Typ der ankommenden Verbindung entspricht.
Bei der Zeichengabe empfängt der Datensatzadditionsabschnitt
102-5 die globale IP-Adresse und die globale Port-Nummer, die für
die ankommende Verbindung zu benutzen sind, vom Verhandlungsabschnitt
101-3. Dabei ist jedoch zu beachten, daß es nicht notwendig ist, daß
der Datensatzadditionsabschnitt 102-5 die globale IP-Adresse vom Verhandlungsabschnitt
101-3 empfängt, wenn die globale IP-Adresse des eigenamtsseitigen
Routers 101 bekannt ist oder wenn in der Maskeradetabelle 101-1
kein Feld für globale IP-Adressen vorgesehen ist. Außerdem empfängt
der Datensatzadditionsabschnitt 102-5 bei der Zeichengabe die lokale IP-Adresse,
die für die ankommende Verbindung zu nutzen ist (die lokale IP-Adresse des
Anschlusses, der für die ankommende Verbindung zu nutzen ist) vom Abrufabschnitt
102-3 für lokale IP-Adressen. Ferner empfängt der Datensatzadditionsabschnitt
102-5 bei der Zeichengabe die lokale Port-Nummer, die
für die ankommende Verbindung zu nutzen ist, vom Speicherabschnitt
102-4 für lokale Port-Nummern. Dann fügt der Datensatzadditionsabschnitt
102-5 einen Datensatz, der die globale IP-Adresse, die globale Port-Nummer,
die lokale IP-Adresse und die lokale Port-Nummer beschreibt, die er empfangen hat,
zur Maskeradetabelle 101-1 hinzu. Dabei ist jedoch zu beachten, daß
der hinzugefügte Datensatz, wenn in der Maskeradetabelle 101-1 kein
Feld für globale IP-Adressen vorgesehen ist, nur die globale Port-Nummer, die
lokale IP-Adresse und die lokale Port-Nummer beschreibt.
Der Datensatzadditionsabschnitt 102-5 kann die lokale Port-Nummer
durch Verhandlung mit dem Anschluß ermitteln, mit dem er kommunizieren soll.
Der Datensatzadditionsabschnitt 102-5 kann eine bezeichnete lokale Port-Nummer
empfangen, obwohl der Datensatzadditionsabschnitt 102-5 die Initiative
der Verhandlung übernimmt.
Die Anschlußschnittstelle 102-6 kommuniziert mit dem
ersten Anschluß 103-1, dem zweiten Anschluß 103-2, ...,
dem N-ten Anschluß 103-N zum Zweck der Steuerung des Anrufs.
Der Zuordnungsabschnitt 102-7 für lokale IP-Adressen
empfängt die lokale IP-Adresse des Anschlusses, der als Nebenstelle von diesem
Anschluß neu hinzuzufügen ist, fügt eine neue Nebenstellennummer
hinzu, die intern erzeugt wird, und fügt zu der Korrespondenztabelle
102-2 zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen einen Datensatz
hinzu, der die neue lokale IP-Adresse und die neue Nebenstellennummer beschreibt.
Der Erfassungsabschnitt 102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene
Informationen erfaßt die Nebenstellennummer oder die lokale IP-Adresse des
Anschlusses, der eine Kommunikationsweiterleitung anfordert. Wenn der Erfassungsabschnitt
102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen die Nebenstellennummer
des Anschlusses erfaßt, der eine Kommunikationsweiterleitung anfordert, dann
ruft der Erfassungsabschnitt 102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene
Informationen die lokale IP-Adresse, die der Nebenstellennummer entspricht, aus
der Korrespondenztabelle 102-2 zwischen Nebenstellennummern und lokalen
IP-Adressen ab. Außerdem erfaßt der Erfassungsabschnitt 102-8
für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen den Typ der Kommunikation,
deren Weiterleitung angefordert wird, oder die lokale Port-Nummer, die für
die Kommunikation benutzt wird, deren Weiterleitung angefordert wird. Wenn der Erfassungsabschnitt
102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen den Typ der
Kommunikation erfaßt, deren Weiterleitung angefordert wird, ruft er die lokale
Port-Nummer, die dem Kommunikationstyp entspricht, aus dem Speicherabschnitt
102-4 für lokale Port-Nummern ab. Wenn z.B. der Kommunikationstyp
auf IP-Telefonie beschränkt und die lokale Port-Nummer fixiert ist, braucht
er die lokale Port-Nummer nicht abzurufen, sondern muß die lokale Port-Nummer
nur halten. Der Erfassungsabschnitt 102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene
Informationen kann alternativ die lokale Port-Nummer abfragen, die gerade für
eine Kommunikation zum Ursprungsanschluß der Weiterleitung benutzt wird.
Der Datensatzabrufabschnitt 102-9 empfängt die lokale
IP-Adresse und die lokale Port-Nummer des Weiterleitungsursprungs von dem Erfassungsabschnitt
102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen und ruft den
Datensatz, der die empfangene lokale IP-Adresse und die lokale Port-Nummer beschreibt,
aus der Maskeradetabelle 101-1 ab. Dann übermittelt der Datensatzabrufabschnitt
102-9 dem Datensatzumschreibeabschnitt 102-14 Informationen zur
Identifizierung des abgerufenen Datensatzes (einschließlich der Datensatznummer).
Für die Kommunikationsweiterleitung können zwei Verfahren
angewandt werden, wie nachstehend beschrieben. Das erste Verfahren besteht darin,
daß der Weiterleitungsursprung das Weiterleitungsziel bezeichnet. Genauer gesagt,
der Ursprungsanschluß der Weiterleitung hält die Verbindung und benachrichtigt
das bezeichnete Weiterleitungsziel über einen Nebenanschluß, daß
der Ursprungsanschluß der Weiterleitung die Kommunikation zu dem bezeichneten
Weiterleitungsziel weiterleitet. Dann wählt der Ursprungsanschluß der
Weiterleitung nach dem Trennen des Nebenanschlusses das bezeichnete Weiterleitungsziel
an. Die Kommunikation wird wieder aufgenommen, während das bezeichnete Weiterleitungsziel
die gehaltene Verbindung freigibt. Das zweite Verfahren besteht darin, daß
der Weiterleitungsursprung das Weiterleitungsziel nicht bezeichnet. Genauer gesagt,
der Ursprungsanschluß der Weiterleitung hält die Verbindung, und der Anschluß,
der die gehaltene Verbindung zuerst freigibt, wird der Zielanschluß der Weiterleitung.
Der Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt 102-10
ist an den Betrieb für das erste Weiterleitungsverfahren angepaßt und
empfängt die Nebenstellennummer des Zielanschlusses der Weiterleitung vom Ursprungsanschluß
der Weiterleitung.
Der Weiterleitungshalteempfangsabschnitt 102-11 und der Freigabeanschlußerfassungsabschnitt
102-12, sind an den Betrieb für das zweite Weiterleitungsverfahren
angepaßt. Der Weiterleitungshalteempfangsabschnitt 102-11 empfängt
ein Kommunikationshaltesignal durch den Ursprungsanschluß der Weiterleitung
und benachrichtigt den Freigabeanschlußerfassungsabschnitt 102-12,
daß die Verbindung sich in einem Haltezustand befindet. Der Freigabeanschlußerfassungsabschnitt
102-12 erfaßt den Anschluß, der zuerst abgehoben wird, als einen
Freigabeanschluß.
Der Erfassungsabschnitt 102-13 für lokale IP-Adressen
nach der Weiterleitung empfängt die Nebenstellennummer des Zielanschlusses
der Weiterleitung vom Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt 102-10,
wenn das erste Weiterleitungsverfahren angewandt wird, während der Erfassungsabschnitt
102-13 für lokale Internetprotokolladressen nach der Weiterleitung
die Nebenstellennummer des Zielanschlusses der Weiterleitung vom Freigabeanschlußerfassungsabschnitt
102-12 empfängt, wenn das zweite Weiterleitungsverfahren angewandt
wird. Dann ruft der Erfassungsabschnitt 102-13 für lokale IP-Adressen
nach der Weiterleitung die lokale IP-Adresse, die der empfangenen Nebenstellennummer
entspricht, aus der Korrespondenztabelle 102-2 zwischen Nebenstellennummern
und lokalen IP-Adressen ab.
Der Datensatzumschreibeabschnitt 102-14 empfängt Informationen
zur Spezifikation des umzuschreibenden Datensatzes aus den Datensätzen der
Maskeradetabelle 101-1 und die lokale IP-Adresse, die in den umzuschreibenden
Datensatz eingeschrieben werden soll (die lokale IP-Adresse des Zielanschlusses
der Weiterleitung) vom Datensatzabrufabschnitt 102-9 bzw. vom Erfassungsabschnitt
102-13 für lokale IP-Adressen nach der Weiterleitung und schreibt
den umzuschreibenden Datensatz unter den Datensätzen der Maskeradetabelle
101-1 ein, um die lokale IP-Adresse in dem Datensatz durch die lokale IP-Adresse
des Zielanschlusses der Weiterleitung zu ersetzen. Als Ergebnis dieses Umschreibens
wird die Weiterleitung der Kommunikation realisiert.
Im Prinzip ist es nicht notwendig, die lokale Port-Nummer umzuschreiben,
wenn die lokale Port-Nummer für den gerade stattfindenden Kommunikationstyp
ermittelt wird. Wenn jedoch die lokale Port-Nummer geändert werden muß,
ersetzt der Datensatzumschreibeabschnitt auch die lokale Port-Nummer durch die neue
lokale Port-Nummer in dem Datensatz, der unter den Datensätzen der Maskeradetabelle
101-1 umzuschreiben ist.
Die lokale Port-Nummer muß zum Beispiel geändert werden,
wenn die lokale Port-Nummer in der Verhandlung mit dem Zielanschluß der Weiterleitung
durch den Zielanschluß der Weiterleitung bezeichnet wird oder wenn die voreingestellte
lokale Port-Nummer, die durch den Zielanschluß der Weiterleitung benutzt werden
soll, gegenwärtig besetzt ist.
Der Datensatzlöschabschnitt 102-15 erfaßt die Nebenstellennummer
oder die lokale IP-Adresse des Anschlusses, der eine Verbindung beendet hat. Wenn
der Datensatzlöschabschnitt 102-15 die Nebenstellennummer des Anschlusses
erfaßt, der eine Verbindung beendet hat, ruft der Datensatzlöschabschnitt
102-15 die lokale IP-Adresse, die der Nebenstellennummer entspricht, aus
der Korrespondenztabelle 102-2 zwischen Nebenstellennummern und lokalen
IP-Adressen ab. Der Datensatzlöschabschnitt 102-15 erfaßt außerdem
den Typ der beendeten Kommunikation oder die lokale Port-Nummer, die für die
beendete Kommunikation benutzt wurde. Wenn der Datensatzlöschabschnitt
102-15 den Typ der beendeten Kommunikation erfaßt, ruft der Datensatzlöschabschnitt
102-15 die lokale Port-Nummer, die dem Kommunikationstyp entspricht, aus
dem Speicherabschnitt 102-4 für lokale Port-Nummern ab. Wenn zum Beispiel
der Kommunikationstyp auf IP-Telefonie beschränkt und die lokale Port-Nummer
fixiert ist, dann braucht der Datensatzlöschabschnitt 102-15die lokale
Port-Nummer nicht zu erfassen oder abzurufen, sondern muß nur die lokale Port-Nummer
halten. Der Datensatzlöschabschnitt 102-15 löscht dann den Datensatz,
der die erfaßte oder abgerufene lokale IP-Adresse und die erfaßte oder
abgerufene lokale Port-Nummer beschreibt, aus der Maskeradetabelle 101-1.
Dadurch wird der unnötige Port geschlossen, um die Sicherheit zu verbessern
und zu verhindern, daß der unnötige Datensatz in der Maskeradetabelle
101-1 verbleibt.
Der Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt 102-17 speichert
Informationen zur gegenwärtigen Anwesenheit oder Abwesenheit des Benutzers
an jedem Anschluß. Er speichert außerdem Informationen zur Priorität
der verfügbaren Anschlüsse für jeden Benutzer. Informationen zur
Kennzeichnung eines Anschlusses können die Nebenstellennummer oder die lokale
IP-Adresse des Anschlusses sein. Wenn ein Anschluß durch seine Nebenstellennummer
identifiziert wird, dann entsprechen die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherten Informationen der Darstellung in 5.
Wenn andererseits ein Anschluß durch seine lokale IP-Adresse identifiziert
wird, dann entsprechen die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherten Informationen der Darstellung in 6.
Der Anwesenheitsinformationserfassungsabschnitt 102-16 erfaßt
die Informationen, die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt 102-17
zu speichern sind, von jedem Anschluß über die Anschlußschnittstelle
102-6. Alternativ kann der Anwesenheitsinformationserfassungsabschnitt
102-16 die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt 102-l7
zu speichernden Informationen von jedem Anschluß über das lokale IP-Netz
104 erfassen.
Wenn ein Anschluß über den Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 durch seine Nebenstellernnummer identifiziert wird, kann der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 außer der oben beschriebenen Arbeitsweise auf eine nachstehend
beschriebene Weise unter Verwendung der Anwesenheitsinformation arbeiten.
Wenn ein Anruf empfangen wird, der einen bestimmten Anschluß
spezifiziert, und aus den im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherten Informationen geklärt wird, daß der Benutzer
des Anschlusses momentan abwesend ist, dann wird der Anschluß mit dem zweiten
Prioritätsgrad als Anschluß für den Empfang des Anrufs unter den
für den Benutzer verfügbaren Anschlüssen gewählt, und die Nebenstellennummer
des Anschlusses wird an den Abrufabschnitt 102-3 für lokale IP-Adressen
übergeben. Diese Operation wird wiederholt, bis einer der betreffenden Anschlüsse
abgehoben wird oder der Anruf zu dem Anschluß mit dem niedrigsten Prioritätsgrad
gelangt.
Wenn ein Anruf empfangen wird, der einen bestimmten Anschluß
spezifiziert, und aus den im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherten Informationen geklärt wird, daß der Benutzer
vermutlich momentan an dem Anschluß anwesend ist, aber der Anschluß nicht
innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne abgehoben wird (z. B. 30 Sekunden), dann
wird der Anschluß mit dem zweiten Prioritätsgrad als Anschluß für
den Empfang des Anrufs unter den für den Benutzer verfügbaren Anschlüssen
ausgewählt, und die Nebenstellennummer des Anschlusses wird an den Abrufabschnitt
102-3 für lokale IP-Adressen übergeben. Diese Operation wird
wiederholt, bis einer der betreffenden Anschlüsse abgehoben wird oder der Anruf
zu dem Anschluß mit dem niedrigsten Prioritätsgrad gelangt.
Wenn ein Anschluß im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 durch seine lokale IP-Adresse identifiziert wird, kann der Abrufabschnitt
102-3 für lokale IP-Adressen außer der oben beschriebenen Funktionsweise
auf eine nachstehend beschriebene Weise mit Verwendung von Anwesenheitsinformationen
arbeiten.
Wenn ein Anruf empfangen wird, der einen bestimmten Anschluß
spezifiziert, und als Ergebnis des Empfangs der Nebenstellennummer vom Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 und des Abrufs der lokalen IP-Adresse, die der Nebenstellennummer
entspricht, aus der Korrespondenztabelle 102-2 zwischen Nebenstellennummern
und lokalen IP-Adressen aus den im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherten Informationen geklärt wird, daß der Benutzer
des Anschlusses gerade abwesend ist, dann wird der Anschluß mit dem zweiten
Prioritätsgrad als Anschluß für den Empfang des Anrufs unter den
für den Benutzer verfügbaren Anschlüssen gewählt, und die lokale
IP-Adresse des Anschlusses wird an den Datensatzadditionsabschnitt 102-5
übergeben. Diese Operation wird wiederholt, bis einer der betreffenden Anschlüsse
abgehoben wird oder der Anruf zu dem Anschluß mit dem niedrigsten Prioritätsgrad
gelangt.
Wenn ein Anruf empfangen wird, der einen bestimmten Anschluß
spezifiziert, und als Ergebnis des Empfangs der Nebenstellennummer vom Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 und des Abrufs der lokalen IP-Adresse, die der Nebenstellennummer
entspricht, aus der Korrespondenztabelle 102-2 zwischen Nebenstellennummern
und lokalen IP-Adressen aus den im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherten Informationen geklärt wird, daß der Benutzer
vermutlich gerade an dem Anschluß anwesend ist, aber der Anschluß nicht
innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne abgehoben wird (z. B. 30 Sekunden), dann
wird der Anschluß mit dem zweiten Prioritätsgrad als Anschluß für
den Empfang des Anrufs unter den für den Benutzer verfügbaren Anschlüssen
gewählt, und die lokale IP-Adresse des Anschlusses wird an den Datensatzadditionsabschnitt
102-5 übergeben. Diese Operation wird wiederholt, bis einer der betreffenden
Anschlüsse abgehoben wird oder der Anruf zu dem Anschluß mit dem niedrigsten
Prioritätsgrad gelangt.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf 7
die Arbeitsweise des eigenamtsseitigen Routers 101 und die der Rufsteuerungsvorrichtung
102 bei Kommunikationsbeginn beschrieben.
Zunächst verhandelt der Verhandlungsabschnitt 101-3
mit dem partneramtsseitigen Server 112, um die globale Port-Nummer zu ermitteln,
die für die Kommunikation benutzt werden soll (Schritt S201). Dann ermittelt
der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt 102-1 die Nebenstellennummer
des für die Kommunikation zu benutzenden Anschlusses (Schritt S202). Dann ruft
der Abrufabschnitt 102-3 für lokale IP-Adressen die lokale IP-Adresse,
die der im Schritt S202 erfaßten Nebenstellennummer entspricht, aus der Korrespondenztabelle
102-2 zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen ab (Schritt
S203). Die lokale IP-Adresse ist die des Anschlusses, der für die Kommunikation
benutzt werden soll. Danach ermittelt der Datensatzadditionsabschnitt
102-5 die lokale Port-Nummer, die für die Kommunikation benutzt werden
soll (Schritt S204). Dann fügt der Datensatzadditionsabschnitt 102-5
zur Maskeradetabelle 101-1 einen Datensatz hinzu, der die entsprechende
Beziehung zwischen der im Schritt S201 ermittelten globalen Port-Nummer, der im
Schritt S203 abgerufenen lokalen IP-Adresse und der im Schritt S204 ermittelten
lokalen Port-Nummer beschreibt (Schritt S205).
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf 8
die Arbeitsweise des eigenamtsseitigen Routers 101 und
die der Rufsteuerungsvorrichtung 102 zum Zeitpunkt der Kommunikationsweiterleitung
beschrieben.
Zunächst erfaßt der Erfassungsabschnitt 102-8 für
weiterleitungsursprungsbezogene Informationen die Nebenstellennummer des Ursprungsanschlusses
der Weiterleitung (Schritt S211). Dann ruft der Erfassungsabschnitt 102-8
für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen die lokale IP-Adresse, die
der im Schritt S211 erfaßten Nebenstellennummer entspricht, aus der Korrespondenztabelle
102-2 zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen ab (Schritt
S212). Alternativ kann der Erfassungsabschnitt 102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene
Informationen anstelle der Erfassungsoperation in den Schritten S211 und S212 die
lokale IP-Adresse des Ursprungsanschlusses der Weiterleitung direkt erfassen (Schritt
S213). Dann erfaßt der Erfassungsabschnitt 102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene
Informationen die lokale Port-Nummer, die gerade für die Kommunikation benutzt
wird (Schritt S214). Danach ruft der Datensatzabrufabschnitt 102-9 die
Information zur Identifizierung des Datensatzes, der die im Schritt S212 oder im
Schritt S213 abgerufene lokale IP-Adresse und die im Schritt S214 erfaßte lokale
Port-Nummer beschreibt, aus der Maskeradetabelle 101-1 ab (Schritt S215).
Der Datensatz ist neu einzuschreiben.
Anschließend erfaßt der Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt
102-10 oder der Freigabeanschlußerfassungsabschnitt 102-12
die Nebenstellennummer des Zielanschlusses der Weiterleitung (Schritt S216). Dann
ruft der Erfassungsabschnitt 102-13 für lokale IP-Adressen nach der
Weiterleitung die lokale IP-Adresse, die der im Schritt S216 erfaßten Nebenstellennummer
des Weiterleitungsziels entspricht, aus der Korrespondenztabelle 102-2
zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen ab (Schritt S217). Alternativ
kann der Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt 102-10 oder der
Freigabeanschlußerfassungsabschnitt 102-12 anstelle der Erfassungsoperation
in den Schritten S216 und S217 die lokale IP-Adresse des Zielanschlusses der Weiterleitung
direkt erfassen (Schritt S218). Dann ermittelt der Datensatzumschreibeabschnitt
102-14 die lokale Port-Nummer nach der Weiterleitung (Schritt S219). Dann
schreibt der Datensatzumschreibeabschnitt 102-14 den durch die im Schritt
S215 abgerufene Identifikationsinformation identifizierten Datensatz neu ein, um
die lokale IP-Adresse und die lokale Port-Nummer in dem Datensatz durch die im Schritt
S217 abgerufene und im Schritt S218 erfaßte lokale IP-Adresse bzw. die im Schritt
S219 ermittelte lokale Port-Nummer zu ersetzen (Schritt S220).
Als nächstes werden der Verarbeitungsbetrieb des eigenamtsseitigen
Routers 101 und derjenige der Rufsteuerungsvorrichtung 102 zum
Zeitpunkt der automatischen Weiterleitung entsprechend der Anwesenheitsinformation
und mit Hilfe des oben beschriebenen ersten Verfahrens unter Bezugnahme auf
9 beschrieben.
Zunächst verhandelt der Verhandlungsabschnitt 101-3
mit dem partneramtsseitigen Server 112, um die globale Port-Nummer zu ermitteln,
die für die Kommunikation zu benutzen ist (Schritt S201). Dann stellt der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 fest, ob eine Nebenstellennummer bezeichnet worden ist (Schritt S242).
Wenn keine bezeichnete Nebenstellennummer vorhanden ist (NEIN im Schritt S242),
dann erfaßt der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt 102-1 die Nebenstellennummer
des Anschlusses, der zuerst abgehoben wird (Schritt S243) und geht zum Schritt S203
über (7).
Wenn andererseits eine bezeichnete Nebenstellennummer vorhanden ist
(JA im Schritt S242), dann erfaßt der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 die bezeichnete Nebenstellennummer (Schritt S244) und ermittelt durch
Bezugnahme auf die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt 102-17
gespeicherte Information, ob der Benutzer an dem Anschluß mit der im Schritt
S244 erfaßten Nebenstellennummer anwesend ist (Schritt S245). Wenn der Benutzer
an dem Anschluß mit der Nebenstellennummer abwesend ist (JA im Schritt S245),
geht die Verarbeitungsoperation zum Schritt S248 über. Wenn andererseits der
Benutzer an dem Anschluß mit der Nebenstellennummer anwesend ist (NEIN im Schritt
S245), wird ein Anrufwecker des Anschlusses mit der im Schritt S244 erfaßten
Nebenstellennummer ausgelöst (Schritt S246). Wenn der Anschluß innerhalb
einer vorgegebenen Zeitspanne abgehoben wird (NEIN im Schritt S247), geht die Verarbeitungsoperation
zum Schritt S203 über (7). Wenn andererseits der
Anschluß nicht innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne abgehoben wird (JA im
Schritt S247), geht die Verarbeitungsoperation zum Schritt S248 über.
Im Schritt S248 wird ermittelt, ob die aktuelle Nebenstellennummer
den niedrigsten Prioritätsgrad hat, indem auf die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherte Information Bezug genommen wird, und wenn der Prioritätsgrad
der niedrigste ist (JA im Schritt S248), wird die Verarbeitungsoperation beendet.
Anstelle der Beendigung der Verarbeitungsoperation kann ein simultaner Anruf angewandt
werden. Wenn der Prioritätsgrad nicht der niedrigste ist (NEIN im Schritt S248),
wird die aktuelle Nebenstellennummer zu der Nebenstellennummer des Anschlusses mit
dem nächsten Prioritätsgrad umgeschaltet, indem auf die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherte Information Bezug genommen wird (Schritt
S249), und die Verarbeitungsoperation springt zum Schritt S245 zurück.
Nachstehend wird die Verarbeitungsoperation des eigenamtsseitigen
Routers 101 und die der Rufsteuerungsvorrichtung 102 zum Zeitpunkt
der automatischen Weiterleitung gemäß der Anwesenheitsinformation und
mittels des oben beschriebenen zweiten Verfahrens unter Bezugnahme auf
10 beschrieben.
Zunächst verhandelt der Verhandlungsabschnitt 101-3
mit dem partneramtsseitigen Server 112, um die globale Port-Nummer zu ermitteln,
die für die Kommunikation zu benutzen ist (Schritt S201). Dann ermittelt der
Nebenstellennummernerfassungsabschnitt 102-1, ob eine Nebenstellennummer
angegeben ist (Schritt S242). Wenn keine bezeichnete Nebenstellennummer vorhanden
ist (NEIN im Schritt S242), erfaßt der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 die Nebenstellennummer des Anschlusses, der zuerst abgenommen wird
(Schritt S243) und geht zum Schritt S203 über (7).
Wenn andererseits eine bezeichnete Nebenstellennummer vorhanden ist
(JA im Schritt S242), erfaßt der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-1 die bezeichnete Nebenstellennummer (Schritt S244). Dann ruft der
Abrufabschnitt 102-3 für lokale IP-Adressen die lokale IP-Adresse,
die der im Schritt S244 erfaßten Nebenstellennummer entspricht, aus der Korrespondenztabelle
102-2 zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen ab (Schritt
S251). Dann wird durch Bezugnahme auf die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherten Informationen ermittelt, ob der Benutzer an dem Anschluß
mit der im Schritt S251 abgerufenen lokalen IP-Adresse anwesend ist (Schritt S252).
Wenn der Benutzer an dem Anschluß mit der Nebenstellennummer abwesend ist (JA
im Schritt S252), geht die Verarbeitungsoperation zum Schritt S255 über. Wenn
andererseits der Benutzer an dem Anschluß mit der Nebenstellennummer anwesend
ist (NEIN im Schritt S252), wird ein Anrufwecker des Anschlusses mit der im Schritt
S244 erfaßten Nebenstellennummer ausgelöst (Schritt S253). Wenn der Anschluß
innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne abgenommen wird (NEIN im Schritt S254),
geht die Verarbeitungsoperation zum Schritt S204 über (7).
Wenn andererseits der Anschluß innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne nicht
abgenommen wird (JA im Schritt S254), geht die Verarbeitungsoperation zum Schritt
S255 über.
Im Schritt S255 wird durch Bezugnahme auf die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherte Information ermittelt, ob die aktuelle lokale IP-Adresse
den niedrigsten Prioritätsgrad hat, und wenn der Prioritätsgrad der niedrigste
ist (JA im Schritt S255), wird die Verarbeitungsoperation beendet. Anstelle der
Beendigung der Verarbeitungsoperation kann ein simultaner Anruf benutzt werden.
Wenn der Prioritätsgrad nicht der niedrigste ist (NEIN im Schritt S255), wird
unter Bezugnahme auf die im Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt
102-17 gespeicherte Information die aktuelle lokale IP-Adresse zu der lokalen
IP-Adresse des Anschlusses mit dem nächsten Prioritätsgrad umgeschaltet
(Schritt S256), und die Verarbeitungsoperation springt zum Schritt S252 zurück.
Ausführungsform 2
Die Rufsteuerungsvorrichtung 102 erfaßt Informationen
zur Identifikation des umzuschreibenden Datensatzes in der Maskeradetabelle
101, und dann wird in der ersten Ausführungsform der Datensatz durch
die Identifikationsinformation bezeichnet, um den Datensatz neu einzuschreiben.
Wenn jedoch der eigenamtsseitige Router 101 und die Rufsteuerungsvorrichtung
102 nach dem uPnP-Standard (Universal Plug and Play-Standard) miteinander
kommunizieren, ist es nicht möglich, Informationen zu erfassen, die zur Identifikation
des Datensatzes notwendig sind, der eine Kombination aus einer bestimmten lokalen
IP-Adresse und einer bestimmten lokalen Port-Nummer unter den Datensätzen in
der Maskeradetabelle 101-1 beschreibt. Wenn der eigenamtsseitige Router
101 und die Rufsteuerungsvorrichtung 102 nach dem uPnP-Standard
miteinander kommunizieren, ist es außerdem nicht möglich, daß die
Rufsteuerungsvorrichtung 102 einen Satz in der Maskeradetabelle
101-1 umschreibt.
Wenn der eigenamtsseitige Router 101 und die Rufsteuerungsvorrichtung
102 nach dem uPnP-Standard miteinander kommunizieren, ist es andererseits
möglich, daß die Rufsteuerungsvorrichtung 102 einen Datensatz,
der durch eine globale Port-Nummer bezeichnet ist, aus der Maskeradetabelle
101-1 löscht und zur Maskeradetabelle 101-1 einen Datensatz
hinzufügt, der eine gewünschte entsprechende Beziehung zwischen einer
Kombination aus einer globalen IP-Adresse und einem Paar aus einer lokalen IP-Adresse
und einer lokalen Port-Nummer beschreibt.
Daher ist die zweite Ausführungsform so angepaßt, daß
kein Datensatz in der Maskeradetabelle 101-1 umgeschrieben wird, sondern
irgendein gewünschter Datensatz gelöscht und ein neuer Datensatz hinzugefügt
werden kann, um den gelöschten Datensatz zu ersetzen und eine Wirkung zu erzielen,
die derjenigen des Umschreibens eines Datensatzes entspricht. Sobald ein Datensatz
gelöscht wird, existiert kein Datensatz, der dem gelöschten Datensatz
entspricht, bis ein neuer Datensatz als Ersatz hinzugefügt wird. Es entsteht
jedoch kein Problem, da zwischen dem Löschen eines Datensatzes und dem Hinzufügen
eines Austauschdatensatzes keine Kommunikation stattfindet.
Wie in 11 dargestellt, weist der eigenamtsseitige
Router 101 der zweiten Ausführungsform eine ähnliche Konfiguration
wie der eigenamtsseitige Router 101 der ersten Ausführungsform auf.
Wie in 11 dargestellt, ist die Rufsteuerungsvorrichtung
102 der zweiten Ausführungsform zum Teil identisch mit der Rufsteuerungsvorrichtung
102 der ersten Ausführungsform, aber zum Teil von der letzteren verschieden.
Genauer gesagt, die Rufsteuerungsvorrichtung 102 der zweiten Ausführungsform
weist auf: eine Kopie 102-50 der Maskeradetabelle, einen Nebenstellennummernerfassungsabschnitt
102-51, eine Korrespondenztabelle 102-52 zwischen Nebenstellennummern
und lokalen IP-Adressen, einen Abrufabschnitt 102-53 für lokale IP-Adressen,
einen Speicherabschnitt 102-54 für lokale Port-Nummern, einen Datensatzadditionsabschnitt
102-55, eine Anschlußschnittstelle 102-56, einen Zuordnungsabschnitt
102-57 für lokale IP-Adressen, einen Erfassungsabschnitt
102-58 für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen, einen Datensatzabrufabschnitt
102-59, einen Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt
102-60, einen Weiterleitungshalteempfangsabschnitt 102-61, einen
Freigabeanschlußerfassungsabschnitt 102-62, einen Erfassungsabschnitt
102-63 für lokale IP-Adressen nach der Weiterleitung, einen Datensatzlöschabschnitt
102-65, einen Anwesenheitsinformationserfassungsabschnitt 102-66
und einen Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt 102-67.
Die Kopie 102-50 der Maskeradetabelle hat die gleiche Konfiguration
wie die Maskeradetabelle 101-1 und speichert die gleichen. Datensätze
wie die letztere. Die Kopie 102-50 der Maskeradetabelle weist kein Feld
für globale IP-Adressen wie die Maskeradetabelle 101-1 auf. In der
nachstehenden Beschreibung wird angenommen, daß kein Feld für globale
IP-Adressen vorhanden ist.
Der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt 102-51 ist ähnlich
dem Nebenstellennummernerfassungsabschnitt 102-1 gemäß der ersten
Ausführungsform.
Die Korrespondenztabelle 102-52 zwischen Nebenstellennummern
und lokalen IP-Adressen ist ähnlich der Korrespondenztabelle 102-2
zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen gemäß der ersten
Ausführungsform.
Der Abrufabschnitt 102-53 für lokale IP-Adressen ist
ähnlich dem Abrufabschnitt 102-3 für lokale IP-Adressen gemäß
gemäß der ersten Ausführungsform.
Der Speicherabschnitt 102-54 für lokale Port-Nummern
ist ähnlich dem Speicherabschnitt 102-4 für lokale Port-Nummern
gemäß der Ausführungsform 1.
Bei der Signalgabe empfängt der Datensatzadditionsabschnitt
102-55 die globale IP-Adresse und die globale Port-Nummer, die für
die ankommende Verbindung zu benutzen sind, vom Verhandlungsabschnitt
101-3. Dabei ist jedoch zu beachten, daß es nicht notwendig ist, daß
der Datensatzadditionsabschnitt 102-55 die globale IP-Adresse vom Verhandlungsabschnitt
101-3 empfängt, wenn die globale IP-Adresse des eigenamtsseitigen
Routers 101 bekannt ist oder wenn in der Maskeradetabelle 101-1
und der Kopie 102-50 der Maskeradetabelle kein Feld für globale IP-Adressen
vorgesehen ist. Bei der Signalgabe empfängt der Datensatzadditionsabschnitt
102-55 außerdem die lokale IP-Adresse, die für die ankommende
Verbindung zu benutzen ist (die lokale IP-Adresse des Anschlusses, der für
die ankommende Verbindung zu benutzen ist) von dem Abrufabschnitt 102-53
für lokale IP-Adressen. Ferner empfängt bei der Signalgabe der Datensatzadditionsabschnitt
102-55 die lokale Port-Nummer, die für die ankommende Verbindung zu
benutzen ist, vom Speicherabschnitt 102-54 für lokale Port-Nummern.
Dann fügt der Datensatzadditionsabschnitt 102-55 einen Datensatz,
der die globale IP-Adresse, die globale Port-Nummer, die lokale IP-Adresse und die
lokale Port-Nummer beschreibt, die er empfangen hat, der Maskeradetabelle
101-1 und der Kopie 102-50 der Maskeradetabelle hinzu. Dabei ist
jedoch zu beachten, daß der hinzugefügte Datensatz, wenn in der Maskeradetabelle
101-1 und der Kopie 102-50 der Maskeradetabelle kein Feld für
globale IP-Adressen vorgesehen ist, nur die globale Port-Nummer, die lokale IP-Adresse
und die lokale Port-Nummer beschreibt.
Nachdem der Datensatzlöschabschnitt 102-65 einen Datensatz
gelöscht hat, arbeitet außerdem der Datensatzadditionsabschnitt
102-55 anschließend für die Weiterleitung der Kommunikation auf
eine nachstehend beschriebene Weise. Der Datensatzadditionsabschnitt 102-55
empfängt nämlich die globale Port-Nummer, die in dem hinzuzufügenden
Datensatz zu beschreiben ist, vom Datensatzabrufabschnitt 102-59. Außerdem
empfängt der Datensatzadditionsabschnitt 102-55 die lokale IP-Adresse
nach der Weiterleitung, die in dem hinzuzufügenden Datensatz zu beschreiben
ist, vom Erfassungsabschnitt 102-63 für lokale IP-Adressen nach der
Weiterleitung. Ferner ruft der Datensatzadditionsabschnitt 102-55 die lokale
Port-Nummer, die in dem hinzuzufügenden Datensatz zu beschreiben ist, in Abhängigkeit
vom Kommunikationstyp aus dem Speicherabschnitt 102-54 für lokale
Port-Nummern ab. Dabei ist jedoch zu beachten, daß die in dem hinzuzufügenden
Datensatz zu beschreibende lokale Port-Nummer durch Verhandlung
mit dem Zielanschluß der Weiterleitung ermittelt werden kann. Dann fügt
der Datensatzadditionsabschnitt 102-55 die empfangene globale Port-Nummer,
die empfangene lokale IP-Adresse und die abgerufene oder ermittelte lokale Port-Nummer
zur Maskeradetabelle 101-1 und zur Kopie 102-50 der Maskeradetabelle
hinzu.
Die Anschlußschnittstelle 102-56 ist ähnlich der
Anschlußschnittstelle 102-6 gemäß der ersten Ausführungsform.
Der Zuordnungsabschnitt 102-57 für lokale IP-Adressen
ist ähnlich dem Zuordnungsabschnitt 102-7 für lokale IP-Adressen
gemäß der ersten Ausführungsform.
Der Erfassungsabschnitt 102-58 für weiterleitungsursprungsbezogene
Informationen ist ähnlich dem Erfassungsabschnitt 102-8 für weiterleitungsursprungsbezogene
Informationen gemäß der ersten Ausführungsform.
Der Datensatzabrufabschnitt 102-59 empfängt die lokale
IP-Adresse und die lokale Port-Nummer des Ursprungs der Weiterleitung von dem Erfassungsabschnitt
102-58 für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen und ruft
den Datensatz, der die lokale IP-Adresse und die lokale Port-Nummer beschreibt,
aus der Kopie 102-50 der Maskeradetabelle ab. Dann übermittelt der
Datensatzabrufabschnitt 102-59 die in dem abgerufenen Datensatz beschriebene
globale Port-Nummer zum Datensatzlöschabschnitt 102-65 und zum Datensatzadditionsabschnitt
102-55.
Der Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt 102-60
ist ähnlich dem Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt 102-10
gemäß der ersten Ausführungsform.
Der Weiterleitungshalteempfangsabschnitt 102-61 ist ähnlich
dem Weiterleitungshalteempfangsabschnitt 102-11 gemäß der ersten
Ausführungsform.
Der Freigabeanschlußerfassungsabschnitt 102-62 ist ähnlich
dem Freigabeanschlußerfassungsabschnitt 102-12 gemäß der
ersten Ausführungsform.
Der Erfassungsabschnitt 102-63 für lokale IP-Adressen
nach der Weiterleitung ist ähnlich dem Erfassungsabschnitt 102-13
für lokale IP-Adressen nach der Weiterleitung gemäß der ersten Ausführungsform.
Zur Zeit der Kommunikationsweiterleitung arbeitet der Datensatzlöschabschnitt
102-56 auf eine nachstehend beschriebene Weise. Der Datensatzlöschabschnitt
102-65 erfaßt nämlich die globale Port-Nummer, die in dem Datensatz
beschrieben wird, der die lokale IP-Adresse und die lokale Port-Nummer des Weiterleitungsursprungs
beschreibt, aus dem Datensatzabrufabschnitt 102-59. Dann löscht der
Datensatzlöschabschnitt 102-65 den Datensatz, der die aus dem Datensatzabrufabschnitt
102-59 erfaßte globale Port-Nummer beschreibt, aus der Maskeradetabelle
101-1 und der Kopie 102-50 der Maskeradetabelle.
Am Ende der Kommunikation arbeitet der Datensatzlöschabschnitt
102-65 auf eine nachstehend beschriebene Weise. Der Datensatzlöschabschnitt
102-65 erfaßt nämlich die Nebenstellennummer oder die lokale
IP-Adresse des Anschlusses, der eine Kommunikation beendet hat. Wenn der Datensatzlöschabschnitt
102-65 die Nebenstellennummer eines Anschlusses erfaßt, der eine Kommunikation
beendet hat, ruft der Datensatzlöschabschnitt 102-65 die lokale IP-Adresse,
die der Nebenstellennummer entspricht, aus der Korrespondenztabelle 102-52
zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen ab. Der Datensatzlöschabschnitt
102-65 erfaßt außerdem den Typ der Kommunikation, die beendet
worden ist, oder die lokale Port-Nummer, die für die beendete Kommunikation
benutzt wurde. Wenn der Datensatzlöschabschnitt 102-65 den Typ der
beendeten Kommunikation erfaßt, ruft der Datensatzlöschabschnitt
102-65 die lokale Port-Nummer, die dem Kommunikationstyp entspricht, aus
dem Speicherabschnitt 102-54 für lokale Port-Nummern ab. Wenn zum
Beispiel der Kommunikationstyp auf IP-Telefonie beschränkt ist und die lokale
Port-Nummer fixiert ist, braucht der Datensatzlöschabschnitt 102-65
die lokale Port-Nummer nicht zu erfassen und auch nicht abzurufen, sondern muß
nur die lokale Port-Nummer halten. Dann fordert der Datensatzlöschabschnitt
102-65 den Datensatzabrufabschnitt 102-59 auf, die globale Port-Nummer,
die in dem Datensatz beschrieben wird, der die erfaßte oder abgerufene lokale
IP-Adresse und die erfaßte oder abgerufene lokale Port-Nummer beschreibt, aus
der Kopie 102-50 der Maskeradetabelle abzurufen, und erfaßt die globale
Port-Nummer, die durch den Datensatzabrufabschnitt 102-59 abgerufen wird.
Dann löscht der Datensatzlöschabschnitt 102-65 den Datensatz,
der die globale Port-Nummer beschreibt, die von dem Datensatzabrufabschnitt
102-59 aus der Maskeradetabelle 101-1 und der Kopie
102-50 der Maskeradetabelle erfaßt wird. Dadurch wird der unnötige
Port geschlossen, um die Sicherheit zu verbessern und zu verhindern, daß der
unnötige Datensatz in der Maskeradetabelle 101-1 und der Kopie
102-59 der Maskeradetabelle verbleibt.
Der Anwesenheitsinformationserfassungsabschnitt 102-66 ist
ähnlich dem Anwesenheitsinformationserfassungsabschnitt 102-16 gemäß
der ersten Ausführungsform.
Der Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt 102-67 ist
ähnlich dem Anwesenheitsinformationsspeicherabschnitt 102-17 gemäß
der ersten Ausführungsform.
Als nächstes wird nachstehend unter Bezugnahme auf
12 die Funktionsweise des eigenamtsseitigen Routers
101 und die der Rufsteuerungsvorrichtung 102 bei Beginn einer
Kommunikation beschrieben.
Zunächst verhandelt der Verhandlungsabschnitt 101-3
mit dem partneramtsseitigen Server 112, um die globale Port-Nummer zu ermitteln,
die für die Kommunikation zu benutzen ist (Schritt S301). Dann erfaßt
der Nebenstellennummernerfassungsabschnitt 102-51 die Nebenstellennummer
des Anschlusses, der für die Kommunikation zu benutzen ist (Schritt S302).
Dann ruft der Abrufabschnitt 102-53 für lokale IP-Adressen die lokale
IP-Adresse, die der im Schritt S302 erfaßten Nebenstellennummer entspricht,
aus der Korrespondenztabelle 102-52 zwischen Nebenstellennummern und lokalen
IP-Adressen ab (Schritt S303). Die lokale IP-Adresse ist die des Anschlusses, der
für die Kommunikation zu benutzen ist. Danach ermittelt der Datensatzadditionsabschnitt
102-55 die für die Kommunikation zu benutzende lokale Port-Nummer
(Schritt S304). Dann fügt der Datensatzadditionsabschnitt 102-55 einen
Datensatz, der eine Beziehung zwischen der im Schritt S301 ermittelten globalen
Port-Nummer und einem Paar aus der im Schritt S303 abgerufenen lokalen IP-Adresse
und der im Schritt S304 ermittelten lokalen Port-Nummer beschreibt, zur Maskeradetabelle
101-1 hinzu (Schritt S305). Dann fügt der Datensatzadditionsabschnitt
102-55 einen Datensatz, der mit dem Datensatz identisch ist, der im Schritt
S305 zur Maskeradetabelle 101-1 hinzugefügt wurde, zur Kopie
101-50 der Maskeradetabelle hinzu (Schritt S306).
Nachstehend werden die Funktionsweise des eigenamtsseitigen Routers
101 und die der Rufsteuerungsvorrichtung 102 gemäß der
zweiten Ausführungsform 2 zur Zeit der Weiterleitung der Kommunikation unter
Bezugnahme auf 13 beschrieben.
Zunächst erfaßt der Erfassungsabschnitt 102-58
für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen die Nebenstellennummer des
Ursprungsanschlusses der Weiterleitung (Schritt S311). Dann ruft der Erfassungsabschnitt
102-58 für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen die lokale
IP-Adresse, die der im Schritt S311 erfaßten Nebenstellennummer entspricht,
aus der Korrespondenztabelle 102-52 zwischen Nebenstellennummern und lokalen
IP-Adressen ab (Schritt S312). Alternativ kann der Erfassungsabschnitt
102-58 für weiterleitungsursprungsbezogene Informationen anstelle
der Erfassungsoperation in den Schritten S311 und S312 die lokale IP-Adresse des
Ursprungsanschlusses der Weiterleitung direkt erfassen (Schritt S313). Dann erfaßt
der Erfassungsabschnitt 102-58 für weiterleitungsursprungsbezogene
Informationen die lokale Port-Nummer, die gerade für die Kommunikation benutzt
wird (Schritt S314). Danach ruft der Datensatzabrufabschnitt 102-59 die
globale Port-Nummer, die in dem Datensatz beschrieben wird, der die im Schritt S312
abgerufene oder im Schritt S313 erfaßte lokale IP-Adresse und die im Schritt
S314 erfaßte lokale Port-Nummer beschreibt, aus der Kopie 102-50 der
Maskeradetabelle ab (Schritt S315). Dann löscht der Datensatzlöschabschnitt
102-65 den Datensatz, der die im Schritt S315 abgerufene globale Port-Nummer
beschreibt, aus der Maskeradetabelle 101-1 (Schritt S316) und den Datensatz,
der die im Schritt S315 beschriebene globale Port-Nummer beschreibt, aus der Kopie
102-50 der Maskeradetabelle (Schritt S317).
Anschließend erfaßt der Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt
102-60 oder der Freigabeanschlußerfassungsabschnitt 102-62
die Nebenstellennummer des Zielanschlusses der Weiterleitung (Schritt S318). Dann
ruft der Erfassungsabschnitt 102-63 für lokale IP-Adressen nach der
Weiterleitung die lokale IP-Adresse, die der im Schritt S318 erfaßten Nebenstellennummer
des Weiterleitungsziels entspricht, aus der Korrespondenztabelle 102-52
zwischen Nebenstellennummern und lokalen IP-Adressen ab (Schritt S319). Alternativ
können anstelle der Erfassungsoperation in den Schritten S318 und S319 der
Zielanschlußbezeichnungsempfangsabschnitt 102-60 oder der Freigabeanschlußerfassungsabschnitt
102-62 die lokale IP-Adresse des Zielanschlusses der Weiterleitung direkt
erfassen (Schritt S320). Dann ermittelt der Datensatzadditionsabschnitt
102-55 die lokale Port-Nummer nach der Weiterleitung (Schritt S321). Dann
fügt der Datensatzadditionsabschnitt 102-55 einen Datensatz, der die
im Schritt S315 abgerufene globale Port-Nummer, die im Schritt S319 abgerufene lokale
IP-Adresse oder die im Schritt S320 erfaßte lokale IP-Adresse und die im Schritt
S321 ermittelte lokale Port-Nummer zur Maskeradetabelle 101-1 hinzu (Schritt
S322) und fügt einen Datensatz, der den gleichen Inhalt beschreibt wie der
im Schritt S322 hinzugefügte Datensatz, zur Kopie 102-50 der Maskeradetabelle
hinzu (Schritt S323).
Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 14
die Verarbeitungsoperation des eigenamtsseitigen Routers 101 und die der
Rufsteuerungsvorrichtung 102 der Ausführungsform 2 während der
automatischen Weiterleitung entsprechend der Anwesenheitsinformation und mit Hilfe
des oben beschriebenen ersten Verfahrens erläutert.
Durch Vergleich von 9 und 14
wird klar sein, daß in der zweiten Ausführungsform die gleiche
Verarbeitungsoperation stattfindet wie in der ersten Ausführungsform. Dabei
ist jedoch zu beachten, daß die Verarbeitungsoperation nach dem Schritt S243
zum Schritt S303 übergeht (12), wenn das Ergebnis
der Ermittlung im Schritt S242 NEIN ist, und zum Schritt S303 (12)
übergeht, wenn das Ergebnis der Ermittlung im Schritt S247 NEIN ist.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf 15
die Verarbeitungsoperation des eigenamtsseitigen Routers 101 und die der
Rufsteuerungsvorrichtung 102 der zweiten Ausführungsform 2 während
der automatischen Weiterleitung entsprechend der Anwesenheitsinformation und mit
Hilfe des oben beschriebenen zweiten Verfahrens erläutert.
Durch Vergleich von 10 und
15 wird klar sein, daß in der zweiten Ausführungsform
2 die gleiche Verarbeitungsoperation wie in der ersten Ausführungsform stattfindet.
Dabei ist jedoch zu beachten, daß die Verarbeitungsoperation nach dem Schritt
S243 zum Schritt S303 (12) übergeht, wenn das
Ermittlungsergebnis im Schritt S242 NEIN ist, und zum Schritt S304 (12)
übergeht, wenn das Ermittlungsergebnis im Schritt S254 NEIN ist.
Damit eine Person im Partneramt eine Melodie hört, die "Halten"
(der Verbindung) bedeutet, brauchen einer Schallquelle der Melodie, die "Halten"
bedeutet, nur eine lokale IP-Adresse und eine lokale Port-Nummer zugewiesen zu werden
und die Schallquelle zu der lokalen IP-Adresse und der lokalen Port-Nummer weitergeleitet
zu werden.
Die vorliegende Erfindung ist auf die Weiterleitung von IP-Kommunikationen
anwendbar.