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Dokumentenidentifikation DE602005002147T2 03.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001553746
Titel Konfiguration von Netzwerkparametern von Klients mit beschränkter Funktionalität mittels eines tragbaren Datenträgers
Anmelder Microsoft Corp., Redmond, Wash., US
Erfinder Nick, Benjamin c/o Microsoft Corporation, Redmond WA 98052, US;
Abraham, Dalen c/o Microsoft Corporation, Redmond WA 98052, US;
Manchester, Scott c/o Microsoft Corporation, Redmond, WA 98052, US;
Freeman, Trevor W. c/o Microsoft Corporation, Redmond WA 98052, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602005002147
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.01.2005
EP-Aktenzeichen 050000868
EP-Offenlegungsdatum 13.07.2005
EP date of grant 29.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse H04L 29/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04L 12/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft im Allgemeinen das Gebiet von Computernetzwerken, und im Besonderen betrifft die Erfindung einen Mechanismus zum Vereinfachen des Prozesses des Konfigurierens von Knoten in Computernetzwerken.

Die Verwendung von Datenkommunikationsnetzwerken nimmt weiterhin zu. Sowohl in kleinen Umgebungen als auch in großen Unternehmensumgebungen sind verdrahtete lokale Netze (LAN – Local Area Networks) und Großraumnetze (WAN – Wide Area Networks) mittlerweile ein weithin verbreitetes Medium zum Abwickeln von Geschäften, und Drahtlos-Netzwerke werden immer häufiger verwendet. Die Verwendung der Netzwerktechnologie zu Hause, sowohl in verdrahteter als auch in drahtloser Konfiguration, ist ein eher neues Phänomen, dessen Entwicklung langsamer von statten ging. Zusätzlich zum Ermöglichen der Internetkonnektivität ermöglicht Home-Networking, dass Personalcomputervorrichtungen und verschiedene Unterhaltungselektronikgeräte und -vorrichtungen innerhalb der häuslichen Umgebung miteinander kommunizieren können. Drahtlos-Technologie, wie beispielsweise Drahtlos-Netzwerke gemäß IEEE 802.11 sowie Netzwerke von Bluetooth-aktivierten Vorrichtungen sind sowohl für häusliche als auch für Unternehmensumgebungen aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit, Mobilität und Flexibilität attraktiv.

Ein grundlegendes Hindernis für den noch breiteren Einsatz der Drahtlos-Netzwerktechnologie in häuslichen und anderen Umgebungen, die keine Unternehmensumgebungen sind, waren die bisherigen Schwierigkeiten, die Benutzer, welche über kein Expertenwissen verfügen, beim Konfigurieren der Netzwerkvorrichtungen erfahren haben. Das Konfigurieren von Netzwerkvorrichtungen erfordert oftmals eine tiefgehende Kenntnis über die Hardware, die Software sowie die Protokolle des Netzwerkes, und darüber hinaus erweist sich das Konfigurieren für einen durchschnittlichen Benutzer möglicherweise als zu kompliziert. Darüber hinaus sind viele Netzwerkvorrichtungen heutzutage „Thin-Client"-Vorrichtungen, auf denen typischerweise eine verschlankte Version eines Betriebssystems läuft und die die Benutzerschnittstellenkomponenten (beispielsweise einen Monitor, eine Tastatur und/oder eine Maus) sowie Funktionen von herkömmlichen Personalcomputern nicht unterstützen. Das Nicht-Vorhandensein von benutzerfreundlichen und unmittelbaren Eingabe-/Ausgabe-(I/O) Fähigkeiten führt oftmals zu Schwierigkeiten beim Konfigurieren einer Thin-Client-Vorrichtung für ein häusliches Netzwerk. So kann es sich beispielsweise für viele Benutzer als schwierig erweisen, einen Drahtlos-Zugangspunkt, WAP-(Wireless Access Point), der typischerweise eine Thin-Client-Vorrichtung ist, zu konfigurieren. Es kann sich möglicherweise als ganz besonders arbeitsaufwändig und umständlich erweisen, die Netzwerk-Einstellungen einer Thin-Client-Vorrichtung zu modifizieren, um diese Vorrichtung für ein Drahtlos-Netzwerk zu konfigurieren, wenn die Thin-Client-Vorrichtung nicht über eine betriebsbereite Verbindung zu einem regulären Computer verfügt. Mit den Weiterentwicklungen von Drahtlos-Netzwerktechnologien werden verschiedene Typen von Client-Vorrichtungen, wie beispielsweise digitale Audioempfänger, Drahtlos-Drucker, Set-Top-Boxen, und so weiter, zu häuslichen Netzwerken hinzugefügt, und es besteht ein Bedarf an einem einfachen und unkomplizierten Verfahren zum Konfigurieren einer solchen Thin-Client-Vorrichtung für eine Netzwerkkonnektivität.

Das Dokument WO 03/092222 A beschreibt ein System und ein Verfahren, die ein einfaches Einrichten einer Kommunikation zwischen unterschiedlichen Vorrichtungen ermöglichen. Es wird eine erste Endgerätevorrichtung beschrieben, die eine hergestellte Kommunikation mit einem Zugangspunkt (Access Point) hat. Ein Benutzer bringt ein Identifikationskennzeichen (tag) wie beispielsweise eine IC-Karte in der Nähe einer IC-Identifikationskennzeichen-Lese-/Schreibeinrichtung der ersten Endgerätevorrichtung, die eine drahtlose Kommunikation mit dem Identifikationskennzeichen in Nahbereichen zum Senden von Informationen über die Kommunikationseinstellungen zu dem Identifikationskennzeichen durchführt, an. Das Identifikationskennzeichen speichert die empfangenen Informationen über die Kommunikationseinstellungen. Anschließend bringt der Benutzer das Identifikationskennzeichen in der Nähe einer Identifikationskennzeichen-Lese-/Schreibeinrichtung der zweiten Endgerätevorrichtung, die die Informationen über die Kommunikationseinstellungen von dem Identifikationskennzeichen empfängt, an. Die zweite Endgerätevorrichtung speichert die empfangenen Informationen über die Kommunikationseinstellungen und führt auf Basis der gespeicherten Informationen über die Kommunikationseinstellungen die Einstellung der Kommunikation zum Verbinden der ersten Endgerätevorrichtung über den Zugangspunkt durch.

Das Dokument US 2003/154287 A1 schlägt ein Verfahren zum Integrieren des Einrichtens eines Residential Gateway (RSG) oder eines Zugangspunktes und des Einrichtens eines Client-Netzwerk-Adapters in einem einzigen Softwareprozess vor. Es wird insbesondere ein Setup Wizard für eine häusliche Umgebung beschrieben, der auf einem Client-Personalcomputer läuft und der in der Lage ist, automatisch zu erfassen, ob ein Thin-Residental-Gateway vorhanden ist, das bisher noch nicht konfiguriert worden ist. Dieses Thin-Residental-Gateway kann anschließend durch den Setup Wizard konfiguriert werden.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Konfigurieren einer Thin-Client-Computervorrichtung zum Betrieb in einem Netzwerk zu ermöglichen.

Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche erfüllt.

Bevorzugte Ausführungsformen werden durch die abhängigen Ansprüche definiert.

In Übereinstimmung mit der Erfindung wird die Aufgabe des Konfigurierens einer Thin-Client-Vorrichtung für die Networking-Funktionalität und Networking-Konnektivität besonders einfach und unkompliziert gestaltet, indem eine tragbare computerlesbare Medienvorrichtung, wie beispielsweise ein USB-Flash-Laufwerk oder eine SD-Speicherkarte verwendet wird, um die Netzwerk-Einstellungen automatisch zu der Thin-Client-Vorrichtung zu übertragen und sie in diese zu laden. Eine Konfigurationsanwendung auf einem Personalcomputer unterstützt den Benutzer beim Generieren von Konfigurationsdaten, die die geeigneten Netzwerk-Einstellungen für ein Großraumnetz, Wide Area Network (WAN), ein lokales Netz, Local Area Network (LAN) oder ein Drahtlos-Netzwerk, je nach den beabsichtigten Zwecken und Netzwerkfunktionen der Thin-Client-Vorrichtung, enthalten. Die Konfigurationsdaten können darüber hinaus auch Informationen über die Konfiguration der Vorrichtung, Sicherheitsinformationen sowie Informationen zum gemeinsamen Dateizugriff enthalten. Die Konfigurationsanwendung erzeugt anschließend eine Extensible Markup Language (XML)-Datei, die die Konfigurationsdaten enthält, und sie schreibt diese XML-Datei in die tragbare Medienvorrichtung. Anschließend kann ein Benutzer die tragbare Medienvorrichtung in einer Thin-Client-Computervorrichtung installieren, um die Konfigurationsdaten auf die Vorrichtung zu übertragen. Die Thin-Client-Vorrichtung erfasst die Verbindung der tragbaren Medienvorrichtung und lädt automatisch die Konfigurationsdaten hoch und stellt darüber hinaus Signale bereit, um den Abschluss des Konfigurationsvorganges anzuzeigen. Als Ergebnis können einer Thin-Client-Vorrichtung auf schnelle und unkomplizierte Weise die Netzwerk-Einstellungen und andere Konfigurationsdaten bereitgestellt werden, ohne dass dabei eine vollentwickelte Benutzerschnittstelle für die Interaktion mit dem Benutzer erforderlich ist.

Anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung von illustrativen Ausführungsformen, die in Bezug auf die beigefügten Figuren gegeben wird, werden zusätzliche Leistungsmerkmale und Vorteile der Erfindung offensichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Während die angehängten Ansprüche die Leistungsmerkmale der vorliegenden Erfindung mit Genauigkeit definieren, werden die Erfindung und ihre Vorteile am besten anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung offensichtlich, wenn diese zusammen mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet wird, von denen:

1 ein schematisches Diagramm ist, das eine exemplarische Architektur einer Computervorrichtung, die zum Ausführen eines Prozesses des Konfigurierens einer Thin-Client-Computervorrichtung in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, darstellt;

2 ist ein schematisches Diagramm, das ein exemplarisches häusliches Netzwerk, das eine Netzwerk-Konnektivität für Wide Area Networks, für Local Area Networks und für Drahtlos-Netzwerke hat und eine Vielzahl von Thin-Client-Vorrichtungen enthält, die in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung konfiguriert werden können, darstellt;

3 ist ein schematisches Diagramm, das die Verwendung einer tragbaren Medienvorrichtung zum Übertragen von Konfigurationsdaten einschließlich Netzwerk-Einstellungen zu einer Thin-Client-Computervorrichtung darstellt;

Die 4A bis F sind schematische Diagramme, die Bildschirmbilder einer Benutzerschnittstelle einer Konfigurationsanwendung zum Generieren von Konfigurationsdaten für eine Thin-Client-Computervorrichtung und zum Speichern der Konfigurationsdaten auf einer tragbaren Medienvorrichtung zur Übertragung zu der Thin-Client-Vorrichtung darstellen;

5 ist ein schematisches Diagramm, das eine Softwarearchitektur zum Generieren von Netzwerk-Einstellungs-Daten zum Konfigurieren von Netzwerkvorrichtungen in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt;

6 ist ein Ablaufplan, der ein Verfahren zum Konfigurieren einer Thin-Client-Computervorrichtung unter Verwendung einer tragbaren Medienvorrichtung in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

7 ist ein Prozessdiagramm, das ein Verfahren zum Konfigurieren einer Thin-Client-Vorrichtung zum Anschließen an ein Ad-hoc-Drahtlosnetzwerk in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

8 ist ein Prozessdiagramm, das ein Verfahren zum Konfigurieren eines Drahtlos-Zugangspunktes in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

9 ist ein Datenstrukturdiagramm, das Felder eines XML-Schemas zur Darstellung von Konfigurationseinstellungen eines Drahtlos-Netzwerkes in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

Die 10A bis C sind Datenstrukturdiagramme, die Felder eines XML-Schemas zur Darstellung von WAN-Konfigurationseinstellungen in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellen und

11 ist ein Datenstrukturdiagramm, das Felder eines XML-Schemas zur Darstellung von LAN-Konfigurationseinstellungen in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Im Folgenden werden Verfahren und Systeme zum Konfigurieren von Netzwerkvorrichtungen mit einer tragbaren Medienvorrichtung in Bezug auf bestimmte Ausführungsformen beschrieben. Es wird den Personen mit der gewöhnlichen Erfahrung auf dem Gebiet der Technik offensichtlich sein, dass die hierin beschriebenen Verfahren und Systeme lediglich exemplarischen Charakter aufweisen, und dass Änderungen vorgenommen werden können, ohne dabei vom Umfang der Erfindung abzuweichen.

Es wird ein tiefgehenderes Verständnis der vorliegenden Erfindung anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung erreicht, die im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gelesen werden sollte. In dieser Beschreibung beziehen sich gleiche Nummern auf ähnliche Elemente in verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die Erfindung wird so dargestellt, wie sie in einer geeigneten Computerumgebung implementiert werden kann. Obgleich dies nicht erforderlich ist, wird die Erfindung im allgemeinen Kontext von durch Computer ausführbaren Befehlen, wie beispielsweise Vorgehensweisen, die durch einen Personalcomputer ausgeführt werden, beschrieben. Im Allgemeinen umfassen Vorgehensweise Programmmodule, Routinen, Funktionen, Programme, Objekte, Komponenten, Datenstrukturen, und so weiter, die bestimmte Aufgaben durchführen oder bestimmte abstrakte Datentypen implementieren. Darüber hinaus wird es den Personen mit der gewöhnlichen Erfahrung auf dem Gebiet der Technik offensichtlich sein, dass die Erfindung auch mit anderen Computersystemkonfigurationen, einschließlich tragbaren Vorrichtungen, Multiprozessorsystemen und auf Mikroprozessoren basierenden oder programmierbaren Unterhaltungselektronikgeräten praktiziert werden kann. Die Erfindung kann darüber hinaus auch in verteilten Computerumgebungen praktiziert werden, in denen Aufgaben durch dezentrale Verarbeitungsvorrichtungen, die über ein Kommunikationsnetzwerk verbunden sind, durchgeführt werden. In einer verteilten Rechenumgebung können Programmmodule sowohl auf lokalen als auch auf dezentralen Speichervorrichtungen angeordnet sein. Der Begriff Computersystem kann verwendet werden, um sich auf ein System von Computern zu beziehen, wie dieses in einer verteilten Computerumgebung verwendet werden kann.

1 illustriert ein Beispiel einer geeigneten Computersystemumgebung 100, in der die Erfindung implementiert werden kann. Die Computersystemumgebung 100 ist lediglich ein Beispiel einer geeigneten Computerumgebung, und es ist nicht beabsichtigt, dass sie irgendeine Beschränkung hinsichtlich des Umfangs der Verwendung oder der Funktionalität der Erfindung suggeriert. Des Weiteren sollte die Computerumgebung 100 auch nicht so interpretiert werden, dass sie in irgendeiner Form von einer beliebigen Komponente oder einer Kombination von Komponenten, die in der exemplarischen Betriebsumgebung 100 dargestellt sind, abhängig ist oder auf diese unbedingt angewiesen ist. Obgleich wenigstens eine Ausführungsform der Erfindung in der Tat jede Komponente enthält, die in der exemplarischen Betriebsumgebung 100 dargestellt ist, lässt eine weitere typischere Ausführungsform der Erfindung einige oder alle nicht unbedingt erforderlichen Komponenten, beispielsweise Eingabe-/Ausgabegeräte mit Ausnahme derer, die für die Netzwerkkommunikation erforderlich sind, weg.

In Bezug auf 1 enthält ein exemplarisches System zum Implementieren der Erfindung eine Universal-Computervorrichtung in Form eines Computers 110. Komponenten des Computers 110 können eine Verarbeitungseinheit 120, einen Systemspeicher 130 und einen Systembus 121, der verschiedene Systemkomponenten einschließlich des Systemspeichers mit der Verarbeitungseinheit 120 koppelt, umfassen, jedoch ist das System nicht auf die Genannten beschränkt. Der Systembus 121 kann ein beliebiger von mehreren Typen einer Busstruktur einschließlich eines Speicherbuses oder einer Speicher-Steuereinheit, eines Peripheriebuses und es lokalen Buses, die eine beliebige einer Reihe verschiedener verfügbarer Busarchitekturen verwenden, sein.

Der Computer 110 enthält typischerweise eine Reihe verschiedener computerlesbarer Medien. Computerlesbare Medien können jegliche beliebige Medien sein, auf die durch den Computer 110 zugegriffen werden kann, und sie umfassen sowohl flüchtige als auch nichtflüchtige Medien sowie entnehmbare und nicht-entnehmbare Medien. Im Sinne eines Beispiels und nicht im restriktiven Sinne zu erachten, können computerlesbare Medien Computerspeichermedien und Kommunikationsmedien umfassen. Zu den Computerspeichermedien gehören flüchtige und nicht-flüchtige, entnehmbare und nicht-entnehmbare Medien, die in einem beliebigen Verfahren oder einer Technologie zum Speichern von Informationen, wie beispielsweise computerlesbaren Befehlen, Datenstrukturen, Programmmodulen oder anderen Daten implementiert sind. Die Computerspeichermedien umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf, Schreib-/Lesespeicher RAM, Nur-Lese-Speicher ROM, elektrisch löschbare programmierbare Lesespeicher, Flash-Speicher oder eine andere Speichertechnologie, optische Plattenspeicher, Magnetkassetten, Magnetband, Magnetplattenspeicher oder andere magnetische Speichervorrichtungen oder ein beliebiges anderes Medium, das zum Speichern der gewünschten Informationen verwendet werden kann und auf das durch den Computer 110 zugegriffen werden kann. Kommunikationsmedien umfassen typischerweise computerlesbare Befehle, Datenstrukturen, Programmmodule oder andere Daten in einem modulierten Datensignal, wie beispielsweise einer Trägerwelle oder einem anderen Transportmechanismus und umfassen ein beliebiges Informationsübertragungsmedium. Der Begriff „moduliertes Datensignal" bezieht sich auf ein Signal, von dem eine oder mehrere seiner Eigenschaften so eingestellt oder modifiziert werden, dass Informationen in dem Signal kodiert sind. Im Sinne eines Beispiels und nicht im restriktiven Sinne zu erachten, umfassen Kommunikationsmedien verdrahtete Medien, wie beispielsweise ein verdrahtetes Netzwerk oder eine direktverdrahtete Verbindung sowie drahtlose Medien, wie beispielsweise akustische, HF-, Infrarot- und andere drahtlose Medien. Kombinationen aus beliebigen der voranstehend Genannten sind in dem Umfang der computerlesbaren Medien enthalten.

Der Systemspeicher 130 enthält Computerspeichermedien in Form von flüchtigen und/oder nichtflüchtigen Speichern wie beispielsweise einen Nur-Lese-Speicher (ROM) 130 und einen Schreib-/Lese-Speicher (RAM) 132. Im Sinne eines Beispiels und nicht im restriktiven Sinne zu erachten, illustriert 1 ein Betriebssystem 134, Anwendungsprogramme 135, andere Programmmodule 136 und Programmdaten 137.

Der Computer 110 kann darüber hinaus auch andere entnehmbare und nicht-entnehmbare, flüchtige und nichtflüchtige Computerspeichermedien umfassen. Im Sinne eines Beispiels und nicht im restriktiven Sinne zu erachten, illustriert 1 ein Festplattenlaufwerk 141 zum Lesen von und Speichern auf nicht-entnehmbare, nichtflüchtige Magnetmedien, ein Magnetplattenlaufwerk 151 zum Lesen von und Schreiben auf eine entnehmbare, nichtflüchtige Magnetplatte 152 und ein optisches Plattenlaufwerk 155 zum Lesen von oder Schreiben auf eine entnehmbare, nichtflüchtige optische Platte 156 wie beispielsweise eine CD-ROM. Andere Computerspeichermedien, die in der exemplarischen Betriebsumgebung verwendet werden können, umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf, Magnetbandkassetten, Flash-Speicherkarten, DVDs, digitales Videoband, Solid-State-RAM, Solid-State-ROM und Ähnliche. Das Festplattenlaufwerk 141 ist typischerweise über eine Schnittstelle für nicht-entnehmbare Speicher wie beispielsweise die Schnittstelle 140 mit dem Systembus 121 verbunden, und das Magnetplattenlaufwerk 151 und das optische Plattenlaufwerk 155 sind typischerweise durch eine Schnittstelle für entnehmbare Speicher, wie beispielsweise die Schnittstelle 150 mit dem Systembus 121 verbunden.

Das Computersystem kann Schnittstellen für zusätzliche Typen von entnehmbaren nichtflüchtigen Speichervorrichtungen enthalten. So kann der Computer beispielsweise einen USB-Port 153, der ein USB-Flash-Laufwerk (UFD) 154 aufnehmen kann, oder ein SD-Karten-Schlitz 157 sein, der eine Secure Digital (SD) Speicherkarte 158 aufnehmen kann. Ein USB-Flash-Laufwerk ist eine Flash-Speichervorrichtung, die mit einem USB-Anschlussstecker ausgestattet ist, der an verschiedenen Computervorrichtungen in einen USB-Port eingesetzt werden kann. Eine SD-Speicherkarte ist eine Flash-Speichervorrichtung in Briefmarkengröße. Sowohl das USB-Flash-Laufwerk als auch die SD-Karte bieten eine hohe Speicherkapazität in einem kleinen Paket sowie hohe Datenübertragungsraten. Andere Typen von entnehmbaren Speichermedien können ebenfalls zum Implementieren der Erfindung verwendet werden.

Die Laufwerke und ihre assoziierten Computerspeichermedien, die voranstehend beschrieben und in 1 illustriert sind, stellen die Speicherung von computerlesbaren Befehlen, Datenstrukturen, Programmmodulen und anderen Daten für den Computer 110 bereit. In 1 ist beispielsweise das Festplattenlaufwerk 141 illustriert, wie es ein Betriebssystem 144, Anwendungsprogramme 145, andere Programmmodule 146 und Programmdaten 147 speichert. Hierbei ist zu beachten, dass diese Komponenten entweder dieselben wie das Betriebssystem 134, die Anwendungsprogramme 135, andere Programmmodule 136 und Programmdaten 137 sein können oder sich von diesen unterscheiden. Das Betriebssystem 144, die Anwendungsprogramme 145, andere Programmmodule 146 und Programmdaten 147 sind hierin mit anderen Nummern versehen, um zu illustrieren, dass es sich dabei wenigstens um unterschiedliche Kopien handelt. Ein Benutzer kann Befehle und Informationen über Eingabegeräte wie beispielsweise ein Tablett oder ein elektronisches Digitalisiergerät 164, ein Mikrofon 163, eine Tastatur 162 und eine Zeigevorrichtung 161, die gemeinhin als eine Maus, als Trackball oder als ein Touchpad bezeichnet wird, in den Computer eingeben. Diese und andere Eingabegeräte sind oftmals über eine Benutzereingabeschnittstelle 160, die mit dem Systembus gekoppelt ist, mit der Verarbeitungseinheit 120 verbunden, sie können jedoch auch durch eine andere Schnittstelle und eine andere Busstruktur, wie beispielsweise einen Parallelanschluss, eine Gameanschluss oder einen Universal-Serien-Bus (USB) verbunden sein. Ein Monitor 191 oder ein anderer Typ von Anzeigevorrichtung ist ebenfalls mittels einer Schnittstelle, wie beispielweise einer Videoschnittstelle 190 mit dem Systembus 121 verbunden. Der Monitor 191 kann darüber hinaus auch mit einer Touchscreen-Bildschirmanzeige oder Ähnlichem integriert sein. Hierbei ist zu beachten, dass der Monitor und/oder die Touchscreen-Bildschirmanzeige räumlich an ein Gehäuse gekoppelt sein können, in dem die Computervorrichtung 110 enthalten ist, wie beispielsweise in einem Personalcomputer des Tablett-Typs. Zusätzlich dazu können Computer wie beispielsweise die Computervorrichtung 110 auch andere Peripherieausgabegeräte wie beispielsweise Lautsprecher 197 und Drucker 196 enthalten, die über eine Ausgabeperipherieschnittstelle 194 oder Ähnliches verbunden sein können.

Der Computer 111 arbeitet unter Verwendung von logischen Verbindungen zu einem oder mehreren dezentralen Computern, wie beispielsweise einem dezentralen Computer 180 vorzugsweise in einer vernetzten Umgebung, oder er ist eingerichtet, um in einer vernetzten Umgebung zu arbeiten. Der dezentrale Computer 180 kann ein Personalcomputer, ein Server, ein Router, ein Partnergerät oder ein anderer Netzwerkknoten sein und enthält typischerweise einige oder alle der voranstehend im Zusammenhang mit dem Computer 110 beschriebenen Elemente, obgleich lediglich eine Speichervorrichtung 181 in 1 illustriert worden ist. Die in 1 dargestellten logischen Verbindungen umfassen ein lokales Netz LAN 171 und ein Großraumnetz WAN 173, sie können jedoch auch noch andere Verbindungen umfassen. So kann in der vorliegenden Erfindung der Computer 110 beispielsweise die Quellenmaschine enthalten, von der aus Daten abgehen, und der dezentrale Computer 180 kann die Zielmaschine enthalten. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Quellen- und die Zielmaschine anfänglich nicht durch ein Netzwerk oder etwas Anderes verbunden sein müssen, sondern dass stattdessen Daten mit Hilfe eines beliebigen Mediums, das durch die Quellenplattform geschrieben und durch die Zielplattform oder die Zielplattformen gelesen werden kann, weggesendet werden können. So ist beispielsweise ein nicht einschränkendes Beispiel eines solchen Mediums ein tragbares Flash-Speichermedium.

Wenn der Computer 110 in einer LAN-Umgebung verwendet wird, kann der Computer 110 über eine Netzwerkschnittstelle oder einen Adapter 170 verbunden werden. Der Computer 110 kann darüber hinaus auch ein Modem 172 oder eine andere Vorrichtung zum Herstellen einer Kommunikation über das Großraumnetz WAN 173 umfassen. Das Modem 172, das intern oder extern sein kann, kann mit Hilfe der Benutzereingabeschnittstelle 160 oder einem anderen geeigneten Mechanismus mit dem Systembus 121 verbunden sein. In einer vernetzten Umgebung können Programmmodule oder Abschnitte davon, die in Bezug auf den Computer 110 dargestellt sind, in der dezentralen Speichervorrichtung gespeichert sein. Im Sinne eines Beispiels und nicht im restriktiven Sinne zu erachten, illustriert 1 dezentrale Anwendungsprogramme 185, wie sie auf der Speichervorrichtung 181 installiert sind. Es wird offensichtlich sein, dass die dargestellten Netzwerkverbindungen exemplarischen Charakter haben und dass auch andere Vorrichtungen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung zwischen den Computern verwendet werden können.

In Bezug auf 2 ist die vorliegende Erfindung als einfache und benutzerfreundliche Methode für einen Benutzer, mit der er Thin-Client-Computervorrichtungen in einem häuslichen Netzwerk oder Ähnlichem installiert, vorgesehen. Der Begriff „Thin-Client" bezieht sich im Allgemeinen auf eine Computervorrichtung, die mit einem Mikroprozessor ausgestattet ist, auf der jedoch ein vereinfachtes oder verschlanktes Betriebssystem (beispielsweise Windows CE der Microsoft Corporation oder eine „eingebettete" Version eines Betriebssystems) läuft und die keine herkömmliche Benutzerschnittstellen-Eingabe-/Ausgabegeräte wie beispielsweise einen Monitor und eine Tastatur hat oder diese unterstützt. Im Ergebnis verfügen Thin-Client-Vorrichtungen typischerweise über sehr beschränkte Eingabevorrichtungen, wie beispielsweise Tasten mit vordefinierten Funktionen, die ein Benutzer zum Eingeben von Befehlen verwenden kann. Einige davon verfügen möglicherweise nicht einmal über eine durch einen Benutzer bedienbare Eingabevorrichtung. Darüber hinaus verfügen sie typischerweise auch über sehr beschränkte Signalisierungsvorrichtungen, wie beispielsweise LEDs (light emitting diodes) als Anzeigeleuchten oder einen LCD (liquid crystal display)-Bildschirm zum Anzeigen von einfachen Signalen und Nachrichten. Aufgrund der begrenzten Benutzerschnittstelien-Eingabe-/Ausgabefähigkeiten kann es sich als eine äußerst komplexe und arbeitsaufwändige Aufgabe erweisen, eine Thin-Client-Vorrichtung zu konfigurieren. Herkömmlicherweise wird die Aufgabe des Konfigurierens einer Thin-Client-Vorrichtung dadurch einfacher gestaltet, dass die Thin-Client-Vorrichtung mit einem Personalcomputer verbunden wird und dass auf dem Personalcomputer ein herstellereigenes Konfigurationsprogramm lauft, das mit der Thin-Client-Vorrichtung interagiert, um die Einstellungen auf der Vorrichtung zu ändern. Dieser Ansatz ist jedoch für viele neue Thin-Client-Vorrichtungen für die Verwendung in einer vernetzten Umgebung, die sich auf drahtlose Übertragungen für die Netzwerkkommunikation stützen, nicht mehr praktikabel. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, dass solche Thin-Client-Vorrichtungen auf einfache Weise und mit minimalem Benutzereingriff mit den gewünschten Netzwerk-Einstellungen und anderen Operationsparametern konfiguriert wird.

Im Sinne eines Beispiels zeigt 2 eine exemplarische Netzwerkumgebung, die verschiedene Thin-Client-Vorrichtungen aufweist. Ein Personalcomputer (PC) 200 eines Benutzers ist mit einem auf Ethernet basierenden Local Area Network (LAN) 202 verbunden. Andere Vorrichtungen, die mit dem Ethernet verbunden sind, umfassen beispielsweise andere PCs 210, einen Drucker 212, einen netzwerkfähigen Fernseher 214, ein netzwerkfähiges Telefon 216. Das LAN kann einen Drahtlos-Zugangspunkt 218 zum Ausbilden eines Infrastruktur-Drahtlos-Netzwerkes umfassen. Das LAN kann darüber hinaus auch eine Residential-Gateway-Vorrichtung 222, die mit einem externen Wide Area Network (WAN) über beispielsweise ein Breitbandmodem 220 für einen Zugang zum Internet 212 verbunden ist, enthalten. Die Residential-Gateway-Vorrichtung 222 kann darüber hinaus auch über Drahtlos-Übertragungsfähigkeiten verfügen, mit denen ihr ermöglicht wird, als ein Drahtlos-Zugangspunkt zum Kommunizieren mit Drahtlos-Computervorrichtungen zu fungieren.

Die Netzwerkumgebung kann darüber hinaus auch Drahtlos-Netzwerke umfassen. In einem Infrastruktur-Drahtlos-Netzwerk 203 kommunizieren Drahtlos-Computervorrichtungen über den Drahtlos-Zugangspunkt 218 miteinander. Es kann darüber hinaus auch ein Ad-hoc-Drahtlosnetzwerk 234 zwischen den Computervorrichtungen gebildet werden, die über einen Zugangspunkt drahtlos und von Partner zu Partner kommunizieren. Die Drahtlos-Vorrichtungen können Notebookcomputer 230, eine Tablett-Computervorrichtung 232 und verschiedene andere Typen von Vorrichtungen, wie beispielsweise ein Drahtlos-Fernsehgerät 238, ein Zellulartelefon 240, einen Drahtlos-Drucker 250, einen Media-Center-Extender 260, einen Taschen-PC 262, einen Drahtlos-Bilderframe 268, Drahtlos-Lautsprecher 270 einen Drahtlos-Mediaplayer 272 und so weiter enthalten. Andere Typen von bereits vorhandenen und neuen Drahtlos-Vorrichtungen können zu den Drahtlos-Netzwerken hinzugefügt werden. Drahtlos-Vorrichtungen können unter Verwendung eines beliebigen geeigneten Drahtloskommunikations-Protokolls kommunizieren. Beispiele von geeigneten Drahtloskommunikations-Protokollen umfassen Drahtloskommunikations-Protokolle in Übereinstimmung mit der Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) 802.1x-Serie von Standards, mit der Bluetooth®-Gruppe von Standards und der Ultrabreitband-(UWB-Ultra-Wideband) Gruppe von Standards. Wie dies gesehen werden kann, sind viele der Vorrichtungen in dem Drahtlos-Netzwerk und in den Drahtlos-Netzwerken Thin-Client-Vorrichtungen, die möglicherweise schwer oder mit großem Aufwand zum Bilden von Netzwerken und anderen Funktionen auf die herkömmliche Weise zu konfigurieren sind.

In Übereinstimmung mit einem Leistungsmerkmal der Erfindung wird der Prozess des Konfigurierens einer Thin-Client-Vorrichtung einfach und unkompliziert gestaltet, indem eine tragbare Medienvorrichtung verwendet wird, um Konfigurationsdaten zu übertragen und die automatische Konfiguration der Vorrichtung zu initiieren. In Bezug auf 3 unterstützt ein Konfigurationsprogramm 322 auf einem Computer 312 einen Benutzer beim Generieren der Konfigurationsdaten für die Thin-Client-Vorrichtung 314. Wenn die Konfigurationsdaten generiert sind, werden sie auf einer tragbaren Medienvorrichtung (PM) 326, die mit dem Computer verbunden ist, gespeichert. Die tragbare Medienvorrichtung 326 kann beispielsweise ein USB-Flash-Laufwerk 328 sein, das in einen USB-Port 330 eingesteckt wird, oder sie kann eine SD-Speicherkarte 334 sein, die in einen SD-Kartenschlitz 336 eingeführt wird. Es wird offensichtlich sein, dass die Erfindung nicht auf diese zwei tragbaren Speichermedien beschränkt ist und dass andere Typen von tragbaren Medien für das Implementieren der Erfindung verwendet werden können.

Die durch das Konfigurationsprogramm 322 generierten Konfigurationsdaten können die Netzwerk-Einstellungen für die Thin-Client-Vorrichtung zum Kommunizieren mit anderen Computervorrichtungen in dem Netzwerk enthalten. Je nach der Position und den Funktionen ihres Netzwerkes kann die Thin-Client-Vorrichtung 314 Netzwerk-Einstellungen für ein Drahtlos-Netzwerk (Infrastruktur- oder Ad hoc), für ein LAN, oder für ein WAN und mitunter für alle zusammen erfordern. So kann beispielsweise das in 2 dargestellte Residential Gateway 222 Einstellungen für Drahtlos-Netzwerke erfordern, wenn es als ein Zugangspunkt fungiert, es kann LAN-Einstellungen für die Kommunikation über das Ethernet und WAN-Einstellungen für die Kommunikation mit dem WAN 206 über das Breitbandmodem, das seine eigenen speziellen Einstellungen erfordert, erfordern. Zusätzlich zu den Netzwerk-Einstellungen können die Konfigurationsdaten andere Parameter in Bezug auf die Operationen der Vorrichtungen enthalten, wie beispielsweise vorrichtungsspezifische Konfigurationsinformationen, Sicherheitsinformationen und Informationen zum gemeinsamen Dateizugriff.

Nachdem die Konfigurationsdaten auf der tragbaren Medienvorrichtung 326 gespeichert wurden, wird die Verbindung der tragbaren Medienvorrichtung zu dem ersten Computer 312 getrennt, und die tragbare Medienvorrichtung wird zum Übertragen der Konfigurationsdaten zu einer oder mehreren Thin-Client-Vorrichtungen verwendet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist alles, was der Benutzer tun muss, die tragbare Medienvorrichtung 326 mit dieser Vorrichtung zu verbinden. Die Thin-Client-Vorrichtung 314 erfasst die Verbindung der tragbaren Medienvorrichtung, und auf ihr kann ein Konfigurationsprogramm 344 laufen, um die Konfigurationseinstellungen von der tragbaren Medienvorrichtung 326 zu laden und automatisch die Thin-Client-Vorrichtung unter Verwendung der empfangenen Konfigurationsdaten zu konfigurieren.

Um die Aufgabe des Installierens einer Thin-Client-Vorrichtung weiter zu vereinfachen, stellt das Konfigurationsprogramm auf dem Computer 312 eine Benutzerschnittstelle bereit, um einen Benutzer dabei zu unterstützen, die Schritte des Prozesses des Definierens der Netzwerk-Einstellungen und anderer Konfigurationsdaten für die Thin-Client-Vorrichtung durchzuführen. Im Sinne einer einfacheren Darstellung wird die folgende Beschreibung ein Beispiel beschreiben, bei dem die tragbare Medienvorrichtung ein USB-Flash-Laufwerk ist, und die Aufgabe darin besteht, eine Thin-Client-Vorrichtung zum Anschließen an ein Ad-hoc-Drahtlosnetzwerk konfigurieren.

Exemplarische Bildschirmbilder von Benutzerschnittstellen sind in den 4A bis F dargestellt. Zum Zwecke der Illustration ist die in dem durch diese Benutzerschnittstellen (UI – user interface) illustrierten Beispiel tragbare Medienvorrichtung ein USB-Flash-Laufwerk. In dem in 4A dargestellten Bildschirmbild der Benutzerschnittstelle 460 wird der Benutzer darüber informiert, dass das Konfigurationsprogramm dem Benutzer dabei helfen wird, die Einstellungen für das Drahtlos-Netzwerk zu erstellen, und anschließend die Einstellungen auf dem USB-Flash-Laufwerk gespeichert und zum Konfigurieren von anderen Computern oder Thin-Client-Vorrichtungen, die an das Netzwerk angeschlossen werden, verwendet werden. In dem zweiten Bildschirmbild der Benutzerschnittstelle 462, das in 4B dargestellt ist, werden dem Benutzer Optionen zum Einrichten eines Infrastruktur-Drahtlos-Netzwerkes und zum Einstellen eines Ad-hoc Drahtlosnetzwerkes gegeben, und der Benutzer wählt das Einrichten eines Ad-hoc-Netzwerkes aus.

In dem Bildschirmbild der Benutzerschnittstelle 464, das in 4C dargestellt ist, werden dem Benutzer ein Feld 476 zum Auswählen eines Namens für das Drahtlos-Ad-hoc-Netzwerk und ein Feld 478 zum Auswählen eines Netzwerk-Schlüssels gezeigt. In einer Implementierung kann, um die Arbeitsschritte, die der Benutzer durchführen muss, zu reduzieren, das Konfigurationsprogramm den Netzwerknamen und den Sicherheitsschlüssel für den Benutzer generieren, und der Benutzer kann diese dann ablehnen und seinen eigenen Netzwerknamen und seinen Sicherheitsschlüssel erngeben, wenn er dies wünscht. Zu diesem Zweck werden das Namensfeld und das Schlüsselfeld zuerst durch das Drahtlos-Konfigurationsprogramm mit Werten versehen, die entweder beliebige Daten oder Daten umfassen, die unter Verwendung von auf dem Computer gespeicherten Kennungen ausgewählt werden. Wenn das Computerbetriebssystem beispielsweise unter dem Namen „John Smith" angemeldet worden ist, kann das Drahtlos-Konfigurationsprogramm dann die Bezeichnung „JohnSmithsNetzwerk" als den Standard-Netzwerknamen generieren. Das Drahtlos-Konfigurationsprogramm kann eine Funktion des Betriebssystems aufrufen, um einen Sicherheitsschlüssel für das Drahtlos-Netzwerk zu erzeugen. Der Benutzer kann den durch das Konfigurationsprogramm vorgeschlagenen Netzwerknamen und den Schlüssel akzeptieren, indem er auf die Schaltfläche „hext" [Weiter] klickt, oder er kann die Felder manuell bearbeiten. Zusätzlich dazu wird es dem Benutzer durch Klicken einer „Advanced" [Erweitert]-Schaltfläche 480 gestattet, eine Reihe verschiedener anderer Netzwerk-Konfigurationseinstellungen zu bearbeiten, die anderenfalls automatisch durch das Drahtlos-Konfigurationsprogramm generiert werden. Ein Vorteil des Bereitstellens eines Schlüssels, der durch den Computer generiert wird, besteht darin, dass der Schlüssel ein Schlüssel in Vollgröße sein kann, der zufällige Zeichen, beispielsweise alphanumerische Zeichen enthält. Solch ein Schlüssel kann eine verbesserte Sicherheit verglichen mit einem durch einen Benutzer eingegebenen Schlüssel gewährleisten, der für gewöhnlich kurz ist und Muster aufweist, die sich der Benutzer leicht merken kann. Da die Netzwerk-Einstellungen, einschließlich des Sicherheitsschlüssels mittels der tragbaren Medienvorrichtung zu anderen Computern übertragen werden sollen, muss der Benutzer nicht versuchen, einen Schlüssel zu erstellen, an den er sich erinnern muss, und er wird mit größerer Wahrscheinlichkeit den Schlüssel verwenden, der durch den Computer generiert worden ist.

In dem Bildschirmbild der Benutzerschnittstelle 466, das in 4D dargestellt ist, fordert das Drahtlos-Konfigurationsprogramm den Benutzer dazu auf, ein USB-Flash-Laufwerk einzustecken und zu identifizieren. Wenn der Benutzer auf diesem Bildschirmbild auf die Schaltfläche „hext" [Weiter] klickt, um anzuzeigen, dass das USB-Flash-Laufwerk eingesteckt worden ist, speichert das Drahtlos-Konfigurationsprogramm die generierten Netzwerk-Einstellungen für das Drahtlos-Ad-hoc-Netzwerk auf dem USB-Flash-Laufwerk.

Wenn das Speichern der Netzwerk-Einstellungen auf dem USB-Flash-Laufwerk abgeschlossen ist, wird dem Benutzer ein weiteres, in 4E dargestelltes, Bildschirmbild einer Benutzerschnittstelle 468 gezeigt, das den Benutzer dazu auffordert, die tragbare Medienvorrichtung zu entfernen und diese in sämtliche zusätzlichen Computervorrichtungen einzustecken, die an das Ad-hoc-Netzwerk angeschlossen werden. Das Bildschirmbild der Benutzerschnittstelle 468 zeigt dem Benutzer darüber hinaus eine Schaltfläche „Print" [Drucken] 482, die es dem Benutzer ermöglicht, einen Ausdruck der Netzwerk-Einstellungen zu drucken, der es dem Benutzer ermöglicht, jene Netzwerkvorrichtungen manuell zu konfigurieren, die die tragbare Medienvorrichtung nicht akzeptieren, oder die nicht automatisch für das Netzwerk konfiguriert werden können.

Wenn der Benutzer das USB-Flash-Laufwerk verwendet, um eine andere Computervorrichtung für das Drahtlos-Netzwerk einzurichten, werden die Einstellungen, die auf dieser Vorrichtung eingerichtet sind, zurück auf das USB-Flash-Laufwerk geschrieben. Nachdem der Benutzer das USB-Flash-Laufwerk verwendet hat, um andere Computereinrichtungen für das Drahtlos-Ad-hoc-Netzwerk einzurichten, kehrt er zurück zu dem ersten Computer 212 und steckt das USB-Flash-Laufwerk in einen USB-Port des Computers ein. Das Konfigurationsprogramm liest die Einstellungsdaten, die durch die anderen Vorrichtungen geschrieben worden sind und zeigt dem Benutzer ein Bildschirmbild der Benutzerschnittstelle 470, das in 4F dargestellt ist. Das Bildschirmbild der Benutzerschnittstelle 470 identifiziert die Vorrichtungen, die erfolgreich für das Drahtlos-Netzwerk eingerichtet worden sind. Zusätzlich dazu liefert das Konfigurationsprogramm die Option des Entfernens der Einstellungen von dem USB-Flash-Laufwerk. In dem in 4F dargestellten Bildschirmbild der Benutzerschnittstelle 470 wird diese Option als ein Auswahlfeld 472 dargestellt. Dadurch wird verhindert, dass die Netzwerk-Einstellungen versehentlich Anderen gegenüber offenbart werden, wenn das USB-Flash-Laufwerk zu einem späteren Zeitpunkt verwendet wird, um Daten zu anderen Computern zu übertragen. Da einige Benutzer dazu neigen, denselben Netzwerknamen oder Schlüssel zu verwenden, wird diese Option bereitgestellt, um eine verbesserte Sicherheit zu gewährleisten. Es können zusätzliche Maßnahmen zur verbesserten Sicherheit in den Konfigurationsprozess einbezogen sein, wie beispielsweise die Prozesse, die den 4A bis 4F entsprechen. So können beispielsweise durch Verwenden von herkömmlichen kryptographischen Verfahren einige oder alle der auf der tragbaren Medienvorrichtung gespeicherten Einstellungen verschlüsselt werden und erfordern dann geeignete Authentifizierungsinformationen, bevor sie entschlüsselt werden, und/oder sie gestatten die Verschlüsselung eine bestimmte Anzahl von Malen oder innerhalb eines bestimmten Datumsbereiches. Beispiele von geeigneten Authentifizierungsinformationen umfassen eine Persönliche Identifikationsnummer (PIN), ein Passwort, eine Passphrase und geeignete biometrische Informationen, wie beispielsweise einen Daumenabdruck.

In Bezug auf 5 wird im Folgenden eine Software-Architektur, die in einer Ausführungsform der Erfindung zum Generieren von Netzwerk-Einstellungen und anderen Konfigurationsdaten verwendet wird, beschrieben. Ein Konfigurationsprogramm 502 wird auf einem Computer ausgeführt und kommuniziert mit dem Computer über eine Drahtlos-Konfigurations-Anwendungsprogramm-Schnittstelle (API) 504, um Netzwerk-Konfigurationseinstellungen zu generieren. In der Windows-Betriebssystemumgebung der Microsoft Corporation kann beispielsweise die WZCDLG.DLL-Bibliothek zum Generieren von Drahtlos-Einstellungen verwendet werden.

In Übereinstimmung mit einem Leistungsmerkmal der Ausführungsform werden die Netzwerk-Einstellungen und andere Konfigurationsdaten für das Drahtlos-Ad-hoc-Netzwerk im Format einer XML (Extensible Markup Language)-Datei gespeichert. Die Verwendung einer XML-Datei liefert ein Standardformat, das durch viele unterschiedliche Vorrichtungen erkannt werden kann. Das Konfigurationsprogramm 502 gibt die XML-Dateien über eine Bereitstellungs-Anwendungsprogramm-Schnittstelle API 506 zu dem Computer aus. Das Konfigurationsprogramm 502 gibt darüber hinaus die XML-Dateien zum Schreiben in eine angeschlossene tragbare Medienvorrichtung, wie beispielsweise ein USB-Flash-Laufwerk 508 aus. Zu diesem Zweck liest ein Flash-Konfigurationsvorrichtungs-Treiber 510 Konfigurationsdateien und schreibt eine Vorrichtungs-Konfigurationsdatei auf das USB-Flash-Laufwerk, wenn es bereitgestellt wird.

Das Konfigurationsprogramm 502 speichert mehrere Dateien auf dem USB-Flash-Laufwerk 508 für die Verwendung in dem Netzwerk-Konfigurationsprozess. In dem in 5 illustrierten Beispiel umfassen die Dateien die XML-Dateien, die die generierten Netzwerk-Konfigurationseinstellungen repräsentieren. In einer Implementierung liefert die XML-Datei, die die Drahtlos-Netzwerkeinstellungen enthält, einen speziellen Erweiterungsnahmen, wie beispielsweise „wfc", wie dies in 5 dargestellt ist, um anzuzeigen, dass die Datei Drahtlos-Konfigurationseinstellungen enthält. Wenn dementsprechend das USB-Flash-Laufwerk in eine andere Computervorrichtung eingesteckt wird, wird das Betriebssystem dieser Vorrichtung erkennen, dass die Dateien 512 Informationen zum Einrichten eines Drahtlos-Netzwerkes enthält, und es wird das Drahtlos-Konfigurationsprogramm auf dieser Vorrichtung aufrufen, um die Dateien zu bearbeiten. Das USB-Flash-Laufwerk 508 kann mehrere XML-Dateien speichern, die die generierten Netzwerk-Konfigurationseinstellungen repräsentieren. Eine WSETTING.XML-Datei 512 enthält die Einstellungen für ein Drahtlos-Netzwerk. Eine LSETTING.XML-Datei 522 enthält die Einstellungen für ein lokales Netz LAN. Eine NSETTING.XML-Datei enthält die Einstellungen für ein Großraumnetz WAN. Diese XML-Dateien werden im späteren Verlauf der Beschreibung ausführlicher beschrieben. Durch Speichern der Netzwerk-Konfigurationseinstellungen für das LAN, das WAN und für Drahtlos-Netzwerke kann ein einzelnes USB-Flash-Laufwerk 508 verwendet werden, um eine Reihe von verschiedenen Vorrichtungen (wie beispielsweise Personalcomputer, Router, Drucker, PDAs und WAPs) zu konfigurieren, um über eine Reihe verschiedener Typen von Netzwerken zu kommunizieren. Das USB-Flash-Laufwerk kann darüber hinaus auch zum Speichern von vorrichtungsspezifischen Konfigurationsdaten verwendet werden, die vorzugsweise in einer XML-Datei enthalten sind. In 5 ist die XML-Datei, die vorrichtungsspezifische Konfigurationsdaten enthält, die DEVICE SETTING.WFC-Datei 528.

Zusätzlich dazu kann eine Netzwerkeinrichtungs-Anwendung 514 (genannt „Downlevel Flash Config Wizard" in 5) auf dem USB-Flash-Laufwerk 508 gespeichert werden, um das Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen für andere Vorrichtungen zu erleichtern. Wenn das USB-Flash-Laufwerk 508 an eine andere Vorrichtung angeschlossen ist, kann auf dieser Vorrichtung die Netzwerkeinrichtungs-Anwendung zum Laden der relevanten Netzwerk-Einstellungen von dem USB-Flash-Laufwerk 508 auf die andere Vorrichtung laufen.

Wie dies ebenfalls in 5 dargestellt ist, kann das USB-Flash-Laufwerk 508 zum Speichern von Vorrichtungs-Konfigurationsprotokolldateien 516, die durch die Vorrichtungen, die für das Drahtlos-Netzwerk bereitgestellt werden, unter Verwendung des Flash-Laufwerkes auf das Flash-Laufwerk geschrieben werden, verwendet werden. In einer Implementierung wird jede Vorrichtungs-Konfigurationsprotokolldatei durch einen Dateinamen, der die letzten 8 Bytes der MAC-Adresse der bereitgestellten Vorrichtung im ASCII-HEX-Format enthält, identifiziert. Dieser Dateiname ermöglicht es dem Computer, auf dem die Netzwerk-Einstellungen erzeugt sind, die bereitgestellte Vorrichtung zu identifizieren.

In einer Ausführungsform der Erfindung speichert das USB-Flash-Laufwerk 508 des Weiteren eine Autorun-Datei, wie beispielsweise die Datei wireless Config.run 518. Wenn das USB-Flash-Laufwerk 508 an eine kompatible Vorrichtung angeschlossen ist, die die Autorun-Datei erkennt, wird durch die Erfassung der Datei wireless.cfg 518 die Vorrichtung automatisch dazu veranlasst, das Netzwerkeinrichtungs-Programm 514 auszuführen. Auf diese Weise ist kein Benutzereingriff erforderlich, um die Netzwerk-Einstellungen zu der Vorrichtung zu übertragen, nachdem das USB-Flash-Laufwerk 508 angeschlossen worden ist.

Im Folgenden wird in Bezug auf 6 ein Verfahren des Verwendens einer tragbaren Medienvorrichtung zum Konfigurieren einer Thin-Client-Vorrichtung in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Dieses Verfahren wird beispielsweise mit Thin-Client- oder „kopflosen" Vorrichtungen, wie zum Beispiel Drahtlos-Druckern, digitalen Audioempfängern und smarten Anzeigen verwendet. Das beschriebene Verfahren vereinfacht den Konfigurationsprozess für solche Vorrichtungen verglichen mit den bisherigen Verfahren. Das Verfahren beginnt in Schritt 602 mit dem Anschließen einer tragbaren Medienvorrichtung (PM), wie beispielsweise einem USB-Flash-Laufwerk an einen Personalcomputer, der verwendet wird, um die Einstellungen für die Thin-Client-Vorrichtung zu erzeugen. Anschließend lässt der Benutzer in Schritt 604 ein PC-basiertes Konfigurations-Tool auf dem Personalcomputer laufen. Über einen interaktiven Prozess mit der Unterstützung durch die Bildschirmbilder der Benutzerschnittstellen hilft das Konfigurations-Tool dem Benutzer in Schritt 606, die Konfigurationseinstellungen für die vorgesehene Thin-Client-Vorrichtung zu erzeugen. Anschließend werden die Konfigurationseinstellungen in Schritt 608 als eine oder mehrere XML-Dateien in die tragbare Medienvorrichtung geschrieben. Anschließend wird die tragbare Medienvorrichtung aus dem Personalcomputer entfernt und in Schritt 612 in der neuen Computervorrichtung, die zu konfigurieren ist, installiert. Die Computervorrichtung lädt in Schritt 614 die relevanten Netzwerk-Konfigurationseinstellungen von der tragbaren Medienvorrichtung (PM), und sie wird bereitgestellt. Wenn die Computervorrichtung ein automatisches Erfassungs-Tool, wie beispielsweise UPnP, unterstützt, wird ein Computer in dem Netzwerk sofort die neue Vorrichtung erkennen und über ihre Verfügbarkeit in Kenntnis gesetzt werden. In einer Ausführungsform wird das Hochladen automatisch durchgeführt, ohne dass dabei ein Benutzer eingreift. Die Computervorrichtung durchsucht die auf der tragbaren Medienvorrichtung gespeicherten XML-Dateien nach bestimmten Datenfeldern, die sie erfordert und lädt die entsprechenden Daten von der tragbaren Medienvorrichtung. Auf diese Weise liest die Vorrichtung nur die Daten, die für ihren Betrieb relevant sind. Anschließend führt die Vorrichtung ein Konfigurationsprogramm aus, um sich selbst automatisch unter Verwendung der empfangenen Konfigurationseinstellungsdaten zu konfigurieren.

Wenn die Konfigurationseinstellungen auf der Vorrichtung implementiert sind, signalisiert die Vorrichtung dem Benutzer vorzugsweise, dass sie erfolgreich konfiguriert worden ist. Die Art und Weise, wie die Vorrichtung den Abschluss der Konfiguration signalisieren würde, hängt davon ab, was für eine Signalisierungseinrichlung die Vorrichtung besitzt. Die meisten Thin-Client-Vorrichtungen haben eine oder mehrere lichtemittierenden Dioden (LEDs), die vorteilhafterweise zu diesem Zweck eingesetzt werden. So kann die Thin-Client-Vorrichtung beispielsweise eine LED drei Mal mit einem An-/Aus-Zyklus von einer Sekunde aufleuchten lassen. Alternativ dazu kann, wenn die Thin-Client-Vorrichtung einen Flüssigkristallanzeige (LCD)-Bildschirm besitzt, eine einfache Nachricht darauf angezeigt haben, um dem Benutzer anzuzeigen, dass die Konfiguration abgeschlossen ist. Als ein weiteres Beispiel ist ein Drahtlos-Bilderframe 268 (2) eine Vorrichtung, die drahtlos Daten für ein digitales Bild von einer Quelle (beispielsweise einem PC) empfängt und die einen Anzeigebereich zum Anzeigen des digitalen Bildes besitzt. Wenn sie unter Verwendung der tragbaren Medienvorrichtung konfiguriert wird, kann die Vorrichtung den Anzeigebereich zum Anzeigen der Nachricht über den Abschluss der Konfiguration verwenden.

In einer Ausführungsform schreibt die Thin-Client-Vorrichtung, die konfiguriert worden ist, in Schritt 618 eine Konfigurationsprotokolldatei zurück in die tragbare Medienvorrichtung. Diese Konfigurationsprotokolldatei ermöglicht es dem Benutzer festzustellen, dass die Vorrichtung die richtigen Konfigurationseinstellungen aufweist und für diagnostische Zwecke verwendet werden kann. Das Verfahren wird mit Schritt 620 fortgesetzt, in dem der Benutzer bestimmt, ob eine zusätzliche Computervorrichtung unter Verwendung der Daten auf der tragbaren Medienvorrichtung zu konfigurieren ist. Wenn dies der Fall ist, wird die tragbare Medienvorrichtung in Schritt 612 an die neue Computervorrichtung angeschlossen. Auf diese Weise kann eine beliebige Anzahl von neuen Computervorrichtungen zu dem Netzwerk hinzugefügt werden. Wenn keine neue Computervorrichtung vorhanden ist, die zu konfigurieren ist, kehrt der Benutzer zu dem Personalcomputer zurück und installiert die tragbare Medienvorrichtung in dem Computer. Anschließend zeigt der Computer (siehe 4F) die Konfigurationsdaten von den Konfigurationsprotokolldateien an, die unter Verwendung der tragbaren Medienvorrichtung konfiguriert worden sind.

In einer Ausführungsform enthält die tragbare Medienvorrichtung ein Gültigkeitsdauer (time-to-live-TLL)-Feld, und es wird den Vorrichtungen, die unter Verwendung der tragbaren Medienvorrichtung konfiguriert worden sind, der Zugang zu dem Netzwerk verwehrt, nachdem die vorgeschriebene Gültigkeitsdauer TLL überschritten ist. Auf diese Weise wird einer Vorrichtung nur zeitweiser Zugang zu dem Netzwerk gewährt. In einer anderen Ausführungsform wird das TLL-Feld zusammen mit einem Authentifizierungsschema, wie beispielsweise einem Daumenabdruck verwendet. Auf diese Weise wird authentifizierten Vorrichtungen ein dauerhafter Zugang zu dem Netzwerk gewährt, während Gästen lediglich ein zeitweiser Zugang gewährt wird, wie dies durch das TLL-Feld bestimmt wird.

7 präsentiert eine exemplarische Abfolge von Handlungsschritten, die das Generieren und Übertragen von Netzwerk-Konfigurationseinstellungen mittels einer tragbaren Medienvorrichtung, um ein Ad-hoc-Drahtlosnetzwerk zu erzeugen, illustrieren. Wie dies in 7 dargestellt ist, interagiert ein Benutzer 700 mit einem Initiierungscomputer 710, um die Netzwerk-Einstellungen zu erzeugen. Die Netzwerk-Einstellungen umfassen vorzugsweise eine Namen-Zeichenfolge, die zum Identifizieren des Netzwerkes verwendet wird, so wie beispielsweise eine SSID-Zeichenfolge, die während des 802.11-Markierungsprozesses verwendet wurde und eine Pre-Shared-Key-Zeichenfolge, die für die Authentifizierung des Netzwerkes verwendet wird. Authentifizierungs-Typen könnten beispielsweise eine WEP-, WPA PSK- oder eine 802.11 iPSK-Verschlüsselung umfassen. Das Schlüsselformat kann eine binäre oder eine hexadezimale Zahl, eine alphanumerische Zeichenfolge oder ein Kennwort sein. Die Einstellungen werden auf einer tragbaren Medienvorrichtung 720 als Dateien im XML-Format gespeichert. Die tragbare Medienvorrichtung 720 wird anschließend dafür verwendet, um eine andere Partnervorrichtung 730 des Drahtlos-Ad-hoc-Netzwerkes zu konfigurieren.

In einer Ausführungsform werden vorab hochgeladene Konfigurationseinstellungen als mehrere Profile gespeichert. Durch Verwendung von Profilen können Benutzer auf einfache Weise zu vorhergehenden Netzwerk-Einstellungen zurücksteuern und zu anderen Netzwerken umschalten, ohne dass dabei die Netzwerk-Konfigurationseinstellungen erneut erhalten werden müssen.

8 stellt eine exemplarische Abfolge von Handlungsschritten dar, die das Generieren und Übertragen von Netzwerk-Konfigurationseinstellungen mit Hilfe einer tragbaren Medienvorrichtung, um einen Drahtlos-Zugangspunkt (WAP – wireless access point), der zum Bereitstellen einer 802.11-Drahtlos-Netzwerkkonnektivität verwendet wird, zu konfigurieren, darstellen.

In 8 lässt der Benutzer 800 ein Netzwerk-Set-Up-Wizard auf einem Personalcomputer 810 laufen, um die erforderlichen Einstellungen zum Generieren der XML-Datei, die auf der tragbaren Medienvorrichtung 820 gespeichert ist, einzugeben. Der Personalcomputer 810 generiert die XML-Datei und weist den Benutzer hinsichtlich der Verwendung der tragbaren Medienvorrichtung an, Netzwerk-Einstellungen zu einer neuen Vorrichtung, in diesem Fall dem Drahtlos-Zugangspunkt, zu übertragen. Wie dies dargestellt ist, handelt es sich bei der tragbaren Medienvorrichtung 820 um ein USB-Flash-Laufwerk (UFD – USB flash drive), es könnte jedoch stellvertretend für ein beliebiges Medium oder einen Übertragungsmechanismus zum Bewegen von Netzwerk-Konfigurationseinstellungen im XML-Format zwischen einem PC und einer Vorrichtung, wie dem Drahtlos-Zugangspunkt, stehen.

In dem Prozess des Erzeugens von Netzwerk-Einstellungen zum Konfigurieren von Computervorrichtungen generiert der Personalcomputer die WSETTING.XML-Datei, die LSETTING.XML-Datei und die NSETTING.XML-Datei in Übereinstimmung mit den entsprechenden XML-Schemata. 9 illustriert eine Konzeptualisierung eines Schemas 900 entsprechend der XML-Datei, die in einer Ausführungsform zum Speichern der Netzwerk-Einstellungen des Ad-hoc-Drahtlosnetzwerkes auf der tragbaren Medienvorrichtung verwendet wird. Jedes Element des Schemas 900 repräsentiert eine Drahtlos-Konfigurationseinstellung. Die Netzwerkname SSID (service set identifier) 910 ist eine Zeichenfolge von 1-32 Bytes, die den Namen des Drahtlos-Netzwerkes repräsentiert. Der SSID 910 kann nur einmalig auftreten. Das Feld Network Key 915 ist eine Zeichenfolge, die der PC automatisch generieren wird oder, alternativ dazu, von dem PC-Benutzer empfangen wird. Der Network Key 915 wird zum Verschlüsseln in dem Drahtlos-Netzwerk verwendet. Das Feld Authenication Type 920 zeigt das durch das Drahtlos-Netzwerk verwendete Authentifizierungsprotokoll an. Das Feld Authenication Type 920 lässt einen Bereich von möglichen Werten zu, einschließlich offenem, gemeinsamen, WiFi Protected Access (WPA), WPA Pre-Shared Key (PSK), WPA-none, WAP2 oder WPA2 PSK. Das Feld Encryption Type 925 zeigt das durch das Drahtlos-Netzwerk verwendete Verschlüsselungsprotokoll an. Das Feld Encryption Type 925 lässt einen Bereich von möglichen Werten zu, einschließlich WPA-none, Wireless Encryption Protocol (WEP), Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) und Advanced Encryption Standard (AES).

Das Feld Type 930 zeigt einen Verbindungstyp an und kann als seinen Wert entweder ESS (extended service set) in dem Fall eines Ad-hoc-Netzwerkes oder IBSS (infrastructure basis service set) in dem Fall eines Infrastruktur-Netzwerkes aufweisen. Das Feld Key Index 935 zeigt den Ort des spezifischen Schlüssels an, der zum Verschlüsseln von Nachrichten verwendet wird und kann einen Wert von 1, 2, 3 oder 4 aufweisen. Das Feld Key Index 935 wird mit dem Wireless Encryption Protocol (WEP) verwendet. Das Feld Key Provided Info 940 zeigt an, ob ein Schlüssel automatisch bereitgestellt wird und kann einen Wert von entweder 0 oder 1 aufweisen. Das Feld „802.1X" 945 zeigt an, ob das IEEE 802.1X-Protokoll in dem Netzwerk verwendet wird und kann einen Wert von entweder 0 oder 1 aufweisen. Das Feld 2,4 GHz Channel 950 zeigt an, welcher 2,4 GHz Kanal, wenn vorhanden, gerade durch das Drahtlos-Netzwerk verwendet wird und kann einen Wert in dem Bereich von 1 bis 14 aufweisen. Das Feld 5 GHz Channel 955 zeigt an, welcher 5 GHz Kanal, wenn vorhanden, gerade durch das Drahtlos-Netzwerk verwendet wird und kann einen Wert von 36, 40, 44, 48, 52, 56, 60, 64, 149, 153, 157 oder 161 aufweisen. Das Feld WAP Mode 960 zeigt den Modus an, in dem der Drahtlos-Zugangspunkt betrieben wird. Das Feld WAP Mode 960 kann einen Wert einer Infrastruktur, Brücke, Wiederholungseinrichtung oder Station haben.

Ein exemplarisches XML-Schema für Drahtlos-Netzwerk-Einstellungen lautet wie folgt:

Ein exemplarisches Beispiel einer WSETTING.XML-Datei ist untenstehend aufgeführt. Dieser Fall wurde beispielsweise durch den PC unter Verwendung des Drahtlos-Konfigurations-XML-Schemas, das direkt obenstehend definiert wurde, erzeugt.

Die 10A bis C illustrieren eine Konzeptualisierung der Schemata 1010,1020 und 1030, die der NETTING.XML-Datei für die WAN-Konfigurationen entsprechen. Das Schema 1010 definiert die NSETTING.XML-Datei für ein WAN mit Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP). Das Schema 1020 definiert die NSETTING.XML-Datei für ein WAN, das statische IP-Adressierung verwendet. Das Schema 1030 definiert die NSET-TING.XML-Datei für ein WAN mit Punkt-zu-Punkt-Protokoll über Ethernet (PPPoE).

Das Schema 1010 enthält die folgenden Elemente: Hostname 1011, DNS IP Auto Pushed 1012, Clone MAC Address 1013, MAC Address 1014, DNS1 IP Address 1015 und DNS2 IP Address 1016. Der Hostname 1011 definiert eine Zeichenfolge, die den Namen des DHCP-Host ausdrückt. Das Feld DNS IP Auto Pushed 1012 zeigt an, ob eine IP-Adresse eines Domainnamen-Dienstes automatisch zu dem DHCP-Client gepushed wird. Das Feld Clone MAC Address 1013 zeigt an, ob die Media Access Control (MAC)-Adresse des DHCP-Client für die Verwendung in dem WAN geklont werden sollte und nimmt einen Wert von 0 oder 1 an. Das Feld MAC Address 1014 definiert die MAC-Adresse des DHCP-Client. Die Felder DNS1 IP Address 1015 und DNS2 IP Address 1016 definieren IP-Adressen für Domainnamen-Server.

Das Schema 1020 enthält die folgenden Elemente: IP Address 1021, IP Subnet 1022, IP Subnet Mask 1023, DG 1024, DNS1 IP Address 1025 und DNS2 IP Address 1026. Das Feld IP Address 1021 definiert die statische IP-Adresse der Vorrichtung, die konfiguriert werden soll. Das Feld IP Subnet 1022 definiert das IP-Subnetz der Vorrichtung, die konfiguriert werden soll. Das Feld IP Subnet Mask 1023 definiert die IP-Subnetz-Maske der Vorrichtung, die konfiguriert werden soll. Das Feld DG 1024 das Standard-Gateway für die Vorrichtung, die konfiguriert werden soll. Die Felder DNS1 IP Address 1025 und DNS2 IP Address 1026 definieren die IP-Adressen für Domainnamen-Server.

Das Schema 1030 enthält die folgenden Elemente: Username 1031, Password 1032, Service Name 1033, MAC Idle Time 1034 und Auto-Reconnect 1035. Das Feld Username 1031 definiert einen Benutzernamen für eine Vorrichtung, die konfiguriert werden soll, und das Feld Password 1032 definiert ein Passwort für eine Vorrichtung, die konfiguriert werden soll. Das Feld Service Name 1033 definiert eine Zeichenfolge, die den Namen eines PPPoE-Servers anzeigt. Das Feld Max Idle Time 1034 definiert eine maximale Leerlaufzeit für die Vorrichtung, die konfiguriert werden soll. Das Feld Auto-Reconnect 1035 zeigt an, ob die Vorrichtung, die konfiguriert werden soll, sich automatisch erneut mit dem Netzwerk verbinden sollte und nimmt einen Wert von 0 oder 1 an.

11 illustriert eine Konzeptualisierung des Schemas 1100, das der LSETTING.XML-Datei für eine LAN-Konfiguration entspricht. Das Schema 1100 enthält die folgenden Elemente: Workgroup Name 1110, IP Settings 1120, IP Subnet 1130 und Network Shares 1140. Das Feld Workgroup Name 1110 definiert einen Namen für eine Arbeitsgruppe für das LAN. Das Feld IP Settings 1120 definiert die IP-Einstellungen für die LAN-Vorrichtung. Das Element IP Settings 1120 kann die Subelemente DHCP 1121 zum Definieren von DHCP-Einstellungen, Static IP 1122 zum Definieren von Einstellungen unter Verwendung von statischer IP-Adressierung und IP Subnet 1123 zum Definieren von IP-Subnetz-Einstellungen, die mit dem Static IP 1122-Subelement assoziiert sind, enthalten. Das Feld IP Subnet 1130 definiert ein IP-Subnetz für die Vorrichtung, die konfiguriert werden soll, wobei das durch das Feld IP Subnet 1130 definierte IP-Subnetz von dem IP-Subnetz, das in dem Subelement IP Subnet 1123 von IP Settings 1120 definiert wird, abweichen kann; so kann das Feld IP Subnet 1130 beispielsweise ein alternatives und/oder ein komplementäres IP-Subnetz, wie beispielsweise ein öffentliches IP-Subnetz definieren, wenn das Feld IP Subnet 1123 ein privates IP Subnetz definiert, oder umgekehrt. Das Feld Network Shares 1140 definiert die Konfiguration zum gemeinsamen Dateizugriff für das LAN, an das die Vorrichtung, die konfiguriert werden soll, angeschlossen wird, einschließlich Netzwerk-Drive-Mappings.

Es wird offensichtlich sein, dass hierin ein verbessertes Verfahren und ein System zum Konfigurieren von Thin-Client-Computervorrichtungen offenbart worden sind. In Anbetracht der vielen möglichen Ausführungsformen, auf die Prinzipien der vorliegenden Erfindung angewendet werden können, sollte beachtet werden, dass die hierin in Bezug auf die Zeichnungsfiguren beschriebenen Ausführungsformen lediglich zu Illustrationszwecken dienen sollen, und sie sollten nicht als den Umfang der Erfindung einschränkend verstanden werden. So werden die Personen mit der gewöhnlichen Erfahrung auf dem Gebiet der Technik beispielsweise erkennen, dass die illustrierten Ausführungsformen in der Anordnung und im Detail modifiziert werden können, ohne dabei vom Umfang der Erfindung abzuweichen. Obgleich die Erfindung im Kontext von Softwaremodulen oder Softwarekomponenten beschrieben worden ist, wird es den Personen mit der gewöhnlichen Erfahrung auf dem Gebiet der Technik offensichtlich sein, dass solche äquivalent durch Hardwarekomponenten ersetzt werden können. Dementsprechend umfasst die Erfindung in ihrer hierin beschriebenen Form sämtliche solche Ausführungsformen, die in den Umfang der folgenden Ansprüche fallen können.


Anspruch[de]
Verfahren zum Konfigurieren einer Thin-Client-Computervorrichtung zum Betrieb in einem Netzwerk, das umfasst:

Erzeugen (606) von Konfigurationsdaten für die Thin-Client-Computervorrichtung, wobei die Konfigurationsdaten Netzwerk-Einstellungen für die Thin-Client-Computervorrichtung zum Betrieb in dem Netzwerk enthalten;

Speichern (608) der Konfigurationsdaten auf einer tragbaren Medienvorrichtung;

Verbinden (612) der tragbaren Medienvorrichtung mit der Thin-Client-Computervorrichtung; und

Erfassen der damit verbundenen tragbaren Medienvorrichtung durch die Thin-Client-Computervorrichtung;

Ausführen (614) eines Konfigurationsprogramms durch die Thin-Client-Computervorrichtung, um die Thin-Client-Computervorrichtung unter Verwendung der auf der tragbaren Medienvorrichtung gespeicherten Konfigurationsdaten automatisch zu konfigurieren; und

gekennzeichnet durch

Schreiben (618) einer Konfigurationsprotokolldatei, die Einstellungen der Thin-Client-Computervorrichtung enthält, durch die Thin-Client-Computervorrichtung in die tragbare Medienvorrichtung.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Schritte des Erzeugens (606) und Speicherns (608) von Konfigurationsdaten auf einem Computer durchgeführt werden und der Schritt des Erzeugens einschließt, dass ein Benutzer über eine Benutzerschnittstelle des Computers aufgefordert wird, die Netzwerkeinstellungen für die Thin-Client-Computervorrichtung zu erzeugen. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Schritt des Erzeugens (606) des weiteren Erzeugen einer XML (Extensible Markup Language)–Datei einschließt, die die Netzwerkeinstellungen für die Thin-Client-Computervorrichtung enthält, und wobei mit dem Schritt des Speicherns (608) die XML-Datei auf der tragbaren Medienvorrichtung gespeichert wird. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Schritt des Erzeugens (606) von Konfigurationsdaten Generieren von Standardwerten für ausgewählte Netzwerkeinstellungen durch einen Computer einschließt. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Schritt des Generierens von Standardwerten Aufrufen einer Anwendungsprogramm-Schnittstelle eines Betriebssystems des Computers zum Generieren der Standardwerte für die ausgewählten Netzwerkeinstellungen einschließt. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Netzwerk ein Drahtlos-Netzwerk ist und der Schritt des Erzeugens (606) von Netzwerkeinstellungen Generieren eines Sicherheitsschlüssels für das Drahtlos-Netzwerk einschließt. Verfahren nach Anspruch 2, das des weiteren die folgenden Schritte einschließt:

Erfassen erneuter Verbindung der tragbaren Medienvorrichtung mit dem Computer durch den Computer; und

Abrufen der durch die Thin-Client-Computervorrichtung geschriebenen Konfigurations-Protokolldatei durch den Computer von der tragbaren Medienvorrichtung.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Schritt des Erzeugens (606) von Netzwerkeinstellungen Empfangen von durch den Benutzer eingegebenen Netzwerkeinstellungsdaten einschließt. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die tragbare Medienvorrichtung ein USB-Flash-Laufwerk ist. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die tragbare Medienvorrichtung eine Flash-Speicherkarte ist. Verfahren nach Anspruch 1, das des weiteren die Schritte des Signalisierens (616) eines Abschlusses eines Konfigurationsvorgangs durch die Thin-Client-Computervorrichtung einschließt, nachdem die Thin-Client-Computer-vorrichtung unter Verwendung der auf der tragbaren Medienvorrichtung gespeicherten Konfigurationsdaten konfiguriert worden ist. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Schritt des Signalisierens (616) Aufleuchten einer LED (light ermitting diode) an der Thin-Client-Computervorrichtung einschließt. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Schritt des Signalisierens (616) Anzeigen einer Nachricht auf einem LCD (liquid crystal display)–Bildschirm der Thin-Client-Computervorrichtung einschließt. Computerlesbares Medium, das durch Computer ausführbare Befehle zur Ausführung auf einer Thin-Client-Computervorrichtung zum Durchführen der folgenden Schritte aufweist:

Erfassen einer Verbindung einer tragbaren Medienvorrichtung mit der Thin-Client-Computervorrichtung, wobei die tragbare Medienvorrichtung Konfigurationsdaten enthält, die Netzwerkeinstellungen für die Thin-Client-Computervorrichtung einschließen;

automatisches Konfigurieren der Thin-Client-Computervorrichtung zum Betrieb in einem Netzwerk unter Verwendung der in der tragbaren Medienvorrichtung enthaltenen Netzwerkeinstellungen, und

gekennzeichnet durch

Schreiben einer Konfigurations-Protokolldatei, die Einstellungen der Thin-Client-Computervorrichtung enthält, auf die tragbare Medienvorrichtung.
Computerlesbares Medium nach Anspruch 14, wobei der Schritt des automatischen Konfigurierens einschließt, dass erkannt wird, dass die tragbare Medienvorrichtung die Netzwerkeinstellungen enthält, und ein Konfigurationsprogramm zum Implementieren der Netzwerkeinstellungen in der Computervorrichtung aufgerufen wird. Computerlesbares Medium nach Anspruch 14, das des weiteren durch Computer ausführbare Befehle zum Durchführen des Schrittes des Schreibens von Einstellungen, die auf der Thin-Client-Computervorrichtung konfiguriert sind, auf die tragbare Medienvorrichtung aufweist. Computerlesbares Medium nach Anspruch 14, das des weiteren durch Computer ausführbare Befehle zum Durchführen des Schrittes des Signalisierens eines Abschlusses einer Konfiguration der Thin-Client-Computervorrichtung unter Verwendung der Konfigurationsdaten auf der tragbaren Medienvorrichtung aufweist. Computerlesbares Medium nach Anspruch 14, wobei die tragbare Medienvorrichtung ein USB-Flash-Laufwerk ist. Computerlesbares Medium nach Anspruch 14, wobei die tragbare Medienvorrichtung eine Flash-Speicherkarte ist. Thin-Client-Computervorrichtung, die umfasst:

eine Mikroprozessor-Schaltung;

einen Medien-Port zum Aufnehmen einer tragbaren Medienvorrichtung; und

einen Speicher, der durch Computer ausführbare Befehle zur Ausführung durch die Mikroprozessor-Schaltung zum Erfassen einer Verbindung einer tragbaren Medienvorrichtung mit dem Medien-Port, wobei die tragbare Medienvorrichtung Konfigurationsdaten enthält, die Netzwerkeinstellungen für die Thin-Client-Computervorrichtung einschließen, zum automatischen Konfigurieren der Thin-Client-Computervorrichtung zum Betrieb in einem Netzwerk unter Verwendung der in der tragbaren Medienvorrichtung enthaltenen Netzwerkeinstellungen, und zum Schreiben einer Konfigurations-Protokolldatei, die Einstellungen der Thin-Client-Computervorrichtung enthält, auf die tragbare Medienvorrichtung enthält.
Thin-Client-Computervorrichtung nach Anspruch 20, wobei der Speicher durch Computer ausführbare Befehle zur Ausführung durch die Mikroprozessor-Schaltung zum Erkennen, dass die tragbare Medienvorrichtung die Netzwerkvorrichtung die Netzwerkeinstellungen enthält, und zum Aufrufen eines Konfigurationsprogramms zum Implementieren der Netzwerkeinstellungen in der Thin-Client-Computervorrichtung enthält. Thin-Client-Computervorrichtung nach Anspruch 20, wobei der Speicher durch Computer ausführbare Befehle zur Ausführung durch die Mikroprozessor-Schaltung zum Schreiben von Einstellungen, die auf der Thin-Client-Computervorrichtung konfiguriert sind, auf die tragbare Medienvorrichtung enthält. Thin-Client-Computervorrichtung nach Anspruch 20, wobei der Medien-Port ein USB-Port ist. Thin-Client-Computervorrichtung nach Anspruch 20, wobei der Medien-Port ein Flash-Card-Schlitz ist. Thin-Client-Computervorrichtung nach Anspruch 20, die des weiteren eine Signalisierungs-Vorrichtung umfasst, wobei der Speicher durch Computer ausführbare Befehle enthält, die durch die Mikroprozessor-Schaltung ausgeführt werden können, um die Signalisierungs-Vorrichtung so zu betreiben, dass sie einen Abschluss eines Konfigurationsvorgangs unter Verwendung der Konfigurationsdaten auf der tragbaren Medienvorrichtung anzeigt. Thin-Client-Computervorrichtung nach Anspruch 25, wobei die Signalisierungs-Vorrichtung eine LED (light emitting diode) enthält. Thin-Client-Computervorrichtung nach Anspruch 25, wobei die Signalisierungs-Vorrichtung einen LCD (liquid crystal display)–Bildschirm enthält.






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