GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung bezieht sich generell auf eine automatische Prüfeinrichtung
und spezieller auf eine Stromversorgung hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit zur
Verwendung mit einem Halbleiterprüfgerät, um einem Hochgeschwindigkeitsmessobjekt
(DUT/Device-Under-Test) präzise Spannungspegel bereitzustellen.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die Herstellung von Halbleiter-Bauelementen umfasst typisch Prüfprozesse
auf sowohl der Wafer- als auch der Kompaktbauelementebene. Die Prüfung wird
normalerweise durch eine automatische Prüfeinrichtung (ATE) durchgeführt,
die eine Reihe von Betriebsbedingungen simuliert, um die Funktionalität jedes
Bauelements zu verifizieren. Wie auf dem Fachgebiet gut bekannt ist, benötigen
Halbleiter-Bauelemente generell eine Stromquelle, um zu funktionieren.
Eine Funktion, welche die ATE häufig durchführt, involviert
die Lieferung von Strom an die Messobjekte (DUTs). Dies wird typisch durch eine
Messobjekt-Stromversorgung ausgeführt, die im Prüfgerät montiert
ist. Die Stromversorgung führt außerdem die Doppelfunktion der Messung
des Stroms durch, den sie an das Messobjekt liefert. Dies umfasst Strommessungen
unter einer Reihe von Bedingungen. Folglich wird die Stromversorgung periodischer
Kalibrierung unterzogen, um Präzision und Genauigkeit über einen Zeitraum
beizubehalten.
Konventionell involviert das Kalibrieren der Strommessschaltung für
eine Messobjektstromversorgung die Verwendung von Komponenten des „National
Institute for Standards Traceability (NIST)", um die Kalibrierzunahmewerte und Kalibrieroffsetwerte
zu erstellen. Die Standards umfassen typisch bekannte Präzisionswiderstände,
die auf einer kundenspezifischen Kalibrier-Geräteschnittstellenplatte (DIB)
montiert sind. Eine Kalibrier-Geräteschnittstellenplatte ist nicht Teil des
Prüfgeräts, sondern eher eine Leiterplattenbaugruppe für eine Bauelement-Handhabungsvorrichtung
(oder einen Prüfkopf), die sich an das Prüfgerät kuppeln lasst. Der
Stromversorgungsstrom wird durch die kundenspezifischen Geräteschnittstellenplatten-Widerstände
getrieben und die Spannung über die Widerstände wird mittels eines Voltmeters
gemessen, das NIST erfüllt. Der, aus der gemessenen Spannung und den gemessenen
Widerstanden berechnete, Stromwert wird dann mit dem Stromwert verglichen, der durch
die Strommessschaltung bestimmt wurde, die der Stromversorgung innewohnt. Die Differenzen
werden identifiziert und Kalibrierausdrücke generiert, um für erkannte
Differenzen zu kompensieren.
Obwohl dieses Verfahren für seine beabsichtigten Anwendungen
generell gut arbeitet, involviert die Verwendung der kundenspezifischen Kalibrier-Geräteschnittstellenplatte,
um die Stromversorgungs- Strommessschaltung zu kalibrieren, ein "Abdocken" des Prüfgeräts
von der Messobjekt-Handhabungsvorrichtung oder vom Prüfkopf, um den Ausbau
und das anschließende Ersetzen der Produktions-Geräteschnittstellenplatte
zu bewirken. Dies kann ein zeitraubender Vorgang sein und verursacht häufig
einen Produktivitätsverlust in einer Fertigungsprüfumgebung.
Außer der Notwendigkeit periodischer Kalibrierung wird eine Messobjektstromversorgung
häufig Validierungsverfahren unterzogen, um einen akzeptablen dynamischen Betrieb
sicherzustellen, bevor sie in Produktionsgeräteprüfung verwickelt wird.
Validierung involviert generell Schritte zum bestätigen, dass die Stromversorgung
den erforderlichen Strom generiert, die Arbeit wie erwartet unter einer breiten
Palette dynamischer Konditionen ausführt und Stabilität beibehält.
Ähnlich wie die oben beschriebenen Kalibrierverfahren, benutzen konventionelle
Validierungsverfahren typisch die Verwendung einer kundenspezifischen Geräteschnittstellenplatte.
Aus den, in Bezug auf kundenspezifische Geräteschnittstellenplatten, erläuterten
Gründen ist ein Abdocken des Prüfgeräts, um eine kundenspezifische
Validierungs-Geräteschnittstellenplatte zu benutzen, gleichermaßen unerwünscht.
Das US-Patent 5710701 offenbart
eine selbsttestende Stromversorgung für eine elektronische Anwendungslastschaltung,
die ein Prüfgerät zur Simulierung von Laststrom über Leistungsausgänge
einschließt und auf die Korrektur der Stromversorgung an eine externe Stromquelle
anspricht.
Das US-Patent 6087843 offenbart
ein Halbleiterprüfgerät, das eine Stromversorgung umfasst.
Was gebraucht wird und bisher nicht verfügbar ist, ist eine hochgenaue
Messobjektstromversorgung, die fähig ist die Kalibrierungs- und Validierungsprobleme
anzugehen, ohne das Prüfgerät abdocken zu müssen. Die Messobjektstromversorgung
der vorliegenden Erfindung erfüllt diese Notwendigkeit.
Die vorliegende Erfindung stellt einen, wie in Anspruch 1 definierten,
Stromversorgungskreis, ein, wie in Anspruch 13 definiertes, Kalibrierverfahren und
ein, wie in Anspruch 14 definiertes, Validierungsverfahren bereit.
Die Messobjektstromversorgung der vorliegenden Erfindung stellt einen
Weg bereit eine Messobjektstromversorgung praktisch und kostenwirksam
zu kalibrieren und zu validieren, ohne das Prüfgerät von der Messobjekt-Handhabungsvorrichtung
oder vom Prüfkopf abdocken zu müssen. Dies minimiert die Prüfgerätausfallzeit,
was folglich den Bauelementdurchsatz für Halbleiterhersteller maximiert.
Um die vorgenannten Vorteile zu realisieren, umfasst eine Ausführungsform
eine Stromversorgung zur Verwendung mit einem Halbleiterprüfgerät zum
Speisen eines Messobjekts. Die Stromversorgung umfasst ein Gehäuse und Leistungsschaltung,
die im Gehäuse angeordnet ist, um Leistung für das Messobjekt zu generieren.
Interne Lastschaltung ist im Gehäuse angeordnet und an die Leistungsschaltung
gekoppelt, um die elektrische Last eines Messobjekts auf die Stromversorgung selektiv
zu simulieren.
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Erfindung automatische
Prüfeinrichtung zum Prüfen eines Messobjekts. Die automatische Prüfausrüstung
umfasst eine Computer-Workstation und einen Prüfkopf, der an die Computer-Workstation
gekoppelt ist. Die Prüfeinrichtung umfasst weiter eine Stromversorgung für
das Messobjekt, die ein Gehäuse und eine Leistungsschaltung umfasst, die im
Gehäuse angeordnet sind, um Leistung für das Messobjekt zu generieren.
Interne Lastschaltung ist im Gehäuse angeordnet und an die Leistungsschaltung
gekoppelt, um die elektrische Last eines Messobjekts auf die Stromversorgung selektiv
zu simulieren.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand
der folgenden ausführlichen Beschreibung offenkundig, wenn sie im Zusammenhang
mit den zugehörigen Zeichnungen gelesen wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die Erfindung wird mit Bezugnahme auf die folgende ausführlichere
Beschreibung und zugehörigen Zeichnungen besser verstanden werden, in denen
1 ein Blockdiagramm eines Halbleiterprüfgeräts
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
2 ein Blockdiagramm einer Messobjektstromversorgung
gemäß einer Ausführungsform der der vorliegenden Erfindung ist;
3 ein Blockdiagramm der Kalibrierungs- und Validierungsschaltung
ist, die in der Lastleiterplatte der verwendet
wird; und
4 ein Blockdiagramm einer Messobjektstromversorgung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der der vorliegenden Erfindung
ist;
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Mit Bezugnahme auf 1 lässt sich
die Messobjektstromversorgung der vorliegenden Erfindung, die generell mit
30 bezeichnet ist, für Verwendung von automatischer Prüfeinrichtung
anpassen, die generell mit 10 bezeichnet ist. Die Stromversorgung implementiert
"on-tester" Lastschaltung 36 (2 und
3), um Kalibrierungs- und Validierungsprozesszeiten
zu minimieren. Durch Bereitstellung von "on-tester" Lastschaltung, die der Messobjektstromversorgung
verfügbar ist, werden kostspielige Hardwaremodifikationen für Kalibrierungs-/Validierungsverfahren
vermieden.
Unter weiterer Bezugnahme auf 1 umfasst
die automatische Prüfeinrichtung bzw. ATE 10 generell eine Computer-Workstation
12, die sich über ein Kabelbündel 16 an einen Prüfkopf
14 koppeln lässt. Der Prüfkopf beherbergt eine Mehrheit von Kanalkarten
(nicht gezeigt) und Stromversorgungsleiterplatten 30 (nur eine Leiterplatte
gezeigt) in relativ nächster Nähe zum Messobjekt 40. Das Messobjekt
lässt sich auf eine Produktions-Geräteschnittstellenplatte (DIB)
18 montieren, die über eine Prüfgerätschnittstelle (nicht
gezeigt) mit dem Prüfkopf in Verbindung ist. Die Prüfgerätschnittstelle
stellt eine Zwischenverbindung des Signals, Erdung und Leistungspfade zwischen der
automatischen Prüfeinrichtung (ATE) und dem Messobjekt (DUT) bereit.
Mit Bezugnahme auf 2 umfasst eine spezifische
Ausführungsform der Messobjektstromversorgung 30, die interne Kalibrierungs-/Validierungsschaltung
der vorliegenden Erfindung verwendet, eine digitale Schaltung 32, eine
Leistungsschaltung 34, eine interne Leistungsschaltung 36 und
eine Verstärkerschaltung 50. Die digitale Schaltung 32 stellt
eine Digital-Analog-Steuerschnittstelle zwischen dem Prüfgerät und der
Messobjektstromversorgung bereit. Die Leistungsschaltung 34 nimmt, in einer
Ausführungsform, die Form eines rauscharm schaltenden GS-GS-Umsetzers an.
Mit Bezugnahme auf 2 und 3
können die digitale Schaltung 32, die Leistungsschaltung
34 und die Verstärkerschaltung 50 der 2
zusammen als eine Ausführungsform einer Leistungsgenerierschaltung
60 (in Phantom) für die Zwecke der vorliegenden Erfindung betrachtet
werden. Unter weiterer Bezugnahme auf 3 ist eine Strommesseinheit
62 an die Leistungsgenerierschaltung gekoppelt, um der Leistungsschaltung
genaue und präzise Stromausgangsinformation bereitzustellen, um richtige Regelung
unter variierenden Lasten und Betriebsbedingungen zu bewirken.
Weiter auf 3 Bezug nehmend umfasst die
"on-tester" Lastschaltung 36 vorzugsweise eine interne Kalibrierschaltung
in Form einer aktiven Last 70 und eine interne Validierungsschaltung, die
eine WS-Last 80 und eine kapazitive Last 82 umfasst. In einer
Ausführungsform umfasst die aktive Last eine Mehrheit von FET-Transistoren
FC1–FCN, die parallel geschaltet gekoppelt sind. Jeder Transistor wird Steuerschaltung
C1–Cn geregelt, um konsistenten und stabilen Betrieb durch variierende Temperaturen
und andere Parameter beizubehalten. Schaltschaltung in Form einer Mehrheit von Schaltern
SW1–SW5 ersetzt das Messobjekt 40 selektiv für die aktive Last
70 über den Leistungsschaltungsausgang als Reaktion auf Softwaretreiberbefehle.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden die aktive Last 70, die
WS-Last 80 und die kapazitive Last 82 an eine NIST-verfolgbare
Stromquelle I gekoppelt.
Zum Kalibrierten der Strommesseinheit 62 für die Stromversorgung
wird die aktive Last 70 zuerst mithilfe der NIST-verfolgbaren Stromquelle
I kalibriert. Der präzise Wert der Stromquelle wird in einem nichtflüchtigen
RAM-Speicher 64 gespeichert. Der präzise bekannte Stromwert, beispielsweise
1.000 Ampere, wird in Reihenfolge an jedem FET (Feldeffekttransistor) der aktiven
Last angewandt. Spannungsmessungen werden zum Beispiel an den Klemmen T1 und T2
(durch NIST-verfolgbare Spannungsmessschaltung, nicht gezeigt) genommen und mit
dem bekannten Strom in Übereinstimmung mit dem ohmschen Gesetz kombiniert,
um den präzisen Widerstandswert für jeden FET-Transistor zu bestimmen.
Sobald die aktiven Lastwiderstände für die FETs FC1–FCN
bekannt sind, können sie dann individuell, oder in Kombination, als Kalibrierlasten
für die Strommesseinheit 62 aktiviert werden. Für eine beliebige
gegebene Last können Spannungsmessungen genommen werden (wiederum mithilfe
der nicht gezeigten Spannungsmessschaltung), um den Ausgangsstrom (mittels des grundlegenden
ohmschen Gesetzes) zu bestimmen. Diese Messung wird, zusätzlich zu den Ablesungen
von der Strommesseinheit selbst, vorgenommen. Die gemessenen Stromwerte werden dann
verglichen. Kalibrieroffsets und Verstärkungsfaktoren werden dann berechnet
und in einem Kalibrierspeicher (nicht gezeigt) für künftige Strommessungen
gespeichert, die von der Stromversorgungsschaltung während normaler Bauelementprüfung
gemacht wurden.
Diese Kombination von Schaltung und Prozess erzielt eine NIST-verfolgbare
Kalibrierung Strommesseinheit 62 für die Stromversorgung ohne das
Prüfgerät (oder den Prüfkopf) vom Prüfkopf oder einer Handhabungsvorrichtung
während seiner normalen Betriebsbedingungen abdocken zu müssen.
Unter weiterer Bezugnahme auf 3 emulieren
die WS-Last 80 und die kapazitive Last 82 die dynamischen Lastströme,
die der Stromversorgung durch die Aktivität des Messobjekts und die Volumenkapazitanz
präsentiert werden, die auf der Geräteschnittstellenplatte (DIB) vorhanden
sind, um Spannungsabfall zu minimieren, indem dem Messobjekt unverzögerter
Strom zugeführt wird. Durch Ein- und Ausschalten verschiedener Zahlen von Last-FET-Schaltern
auf eine dynamische Weise kann die variierende Last des Messobjekts emuliert werden.
Durch Einschalten verschiedener Zahlen von Kondensatoren wird die Fähigkeit
der Stromversorgung verifiziert, die verschiedenen Lastwiderstände zu treiben.
Validierungsverfahren sind sehr erwünscht, bevor das Prüfgerät in
eine Fertigungsumgebung platziert wird.
Die WS-Last 80 umfasst vorzugsweise einen Satz dynamischer
Lasten einschließlich Widerstände R1–Rn, um die Strompegel ein
zustellen und FETs FV1–FVN, die selektiv aktiviert werden, um einen Pfad
von der Stromversorgung zu den Lastwiderständen bereitzustellen. Durch Implementieren
mehrerer parallel geschalteter Widerstände/FETs könnte der Strompegel
variiert werden. Ebenso umfasst die kapazitive Last 82 eine Mehrheit von
FETs F2V1–F2VN, die selektiv jeweilige Kondensatoren C1–CN zuschalten.
Die kombinierte Verwendung dieser zwei Stromkreise erlaubt der Last, eine breite
Palette von Prüfzuständen für das Messobjekt und die Geräteschnittstellenplatte
mit einer breiten Palette von Strömen und Lastimpedanzen zu emulieren.
Einer der herausfordernden Gesichtspunkte, wenn sich die Lastschaltung
36, wie oben beschrieben, im Prüfkopf der automatischen Prüfeinrichtung
befindet, ist, dass sich, im Gegensatz zu Validierungsplänen, die auf externen
Geräteschnittstellenplatten beruhen, die tatsächlichen Schnittstellen-Parasitärelemente
zu einer Geräteschnittstellenplatte nicht im Validierungslastpfad befinden.
Folglich könnte die Performance der automatischen Prüfeinrichtungsversorgung,
bei Treiben einer Last durch die "in-tester" Parasitärelemente, nicht voll
validiert sein. Weiter könnte die Qualität des Pfads von der automatischen
Prüfeinrichtungstromversorgung zum Messobjekt nicht voll verifiziert sein.
Der Erfinder ist die möglichen Herausforderungen mit einer einzigartigen Modifikation,
wie nachstehend beschrieben, angegangen.
Indem jetzt auf 4 Bezug genommen wird,
werden die obigen Herausforderungen durch Bereitstellen einer automatischen Prüfeinrichtungsstromversorgung
100 gelindert, die zwei Stromversorgungseinheiten umfasst, nämlich
Stromversorgung A 90 und Stromversorgung B 92. Die Versorgungen
können individuell oder parallel geschaltet betrieben werden. Für jede
Versorgung werden jeweilige interne Lasten 94 und
96 bereitgestellt. Die Lasten gleichen in der Konstruktion den früher
beschriebenen selektiv geschalteten WS- und kapazitiven Lasten und bedürfen
keiner weiteren Beschreibung.
Unter weiterer Bezugnahme auf 4 sind
beide Versorgungen über separate Pfade 91, 93 (für Stromversorgung
A 90) und 95, 97 (für Stromversorgung B
92) mit dem Messobjekt 40 verbunden. Die Verbindungen ermöglichen
Antreiben der Pfade zur Geräteschnittstellenplatte 18 von einer Stromversorgung
(beispielsweise Stromversorgung A) und Anschließen der Last 96, die
mit der anderen Versorgung assoziiert ist, (Stromversorgung B) an den Pfad jener
Versorgung zur Geräteschnittstellenplatte. An dieser Stelle umfasst der Pfad
von der gesamten kombinierten Stromversorgung zur Last die Parasitärelemente
von der ersten Versorgung zur Geräteschnittstellenplatte und außerdem
die Parasitärelemente von der Geräteschnittstellenplatte zurück zur
Last, die mit der zweiten Stromversorgung assoziiert sind. Somit könnten die
Verbindungsparasitärelemente und die Fähigkeit der Stromversorgung, Strom
richtig durch diese Parasitärelemente zu liefern, verifiziert werden.
Anschließend an Kalibrierung und Validierung werden die Kalibrierungs-
und Validierungslasten 70, 80 und 82 (3)
durch die Schaltschaltung Swa–Swe deaktiviert und das Messobjekt (DUT)
40 wird in den Stromversorgungskreis geschaltet. An dieser Stelle ist die
Stromversorgung für die Geräteprüfung bereit, wo genaue Strommessungsfähigkeit
kritisch wichtig ist.
Fachleute werden die zahlreichen Nutzen und Vorteile erkennen, die
durch die vorliegende Erfindung geboten werden. Von besonderer Wichtigkeit ist die
"in-tester" Lastschaltung, die die Eliminierung irgendwelcher Abdockverfahren ermöglicht,
die mit dem Kalibrierungs- und Validierungsprozess verbunden sind. Durch Eliminieren
der Abdockungsschritte werden wesentliche Einsparungen an Durchsatz und Zeit, die
mit Kalibrierung und Validierung assoziiert sind, vom Hersteller von Halbleiterbauelementen
realisiert.
Obwohl die Erfindung insbesondere mit Bezug auf deren bevorzugte Ausführungsformen
gezeigt und beschrieben worden ist, wird von Fachleuten erkannt werden, dass verschiedene
Änderungen bezüglich Form und Detail darin vorgenommen werden können,
ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen. Obwohl, beispielsweise, die vorliegende
Erfindung im Detail für Verwendung in Anwendungen auf Kompaktbauelementebene
beschrieben worden ist, könnten kleine Modifikationen vorgenommen werden, um
die Stromversorgung in Wafer- bzw. Scheibenprüfungsanwendungen zu benutzen.
In solchen Anwendungen nehmen Geräteleiterplatten die Form von Prüfkarten
an. Überdies ist die Implementierung von FET-Transistoren speziell zur Verwendung
in "in-tester" Lastkreisen der vorliegenden Erfindung identifiziert. Obwohl FETs
bevorzugt werden, ist zu verstehen, dass jeder Typ von "in-tester" Lasten, einschließlich
diskreter Widerstände und anderer Formen von Transistortechnologien, im Umfang
der vorliegenden Erfindung liegen.
Außerdem bezieht sich die Beschreibung hierin häufig auf
"in-tester" als innerhalb des Prüfkopfes befindlich. Obwohl dies als im Umfang
der vorliegenden Erfindung liegend erachtet wird, könnten die "in-tester" Lasten
irgendwo im Prüfgerät, einschließlich des Hauptrahmens und/oder dem
Stromversorgungsgehäuse platziert werden.