| Dokumentenidentifikation |
DE60313443T2 03.01.2008 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001488532 |
| Titel |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR IMPLEMENTIERUNG VON INTELLIGENTEN ANTENNEN UND DIVERSITY-TECHNIKEN |
| Anmelder |
InterDigital Technology Corporation, Wilmington, Del., US |
| Erfinder |
OZLUTURK, Fatih, Port Washington, NY 11050, US; KAZAKEVICH, Leonid, Plainview, NY 11803, US; KLAHN, Gerard, Sayville, NY 11782, US |
| Vertreter |
Vossius & Partner, 81675 München |
| DE-Aktenzeichen |
60313443 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
04.03.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
037094224 |
| WO-Anmeldetag |
04.03.2003 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/US03/06464 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2003077356 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
18.09.2003 |
| EP-Offenlegungsdatum |
22.12.2004 |
| EP date of grant |
25.04.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
03.01.2008 |
| IPC-Hauptklasse |
H04B 1/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
H04B 7/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
H04B 7/185(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
H03C 7/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
H04B 7/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Fachgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft drahtlose Technologie. Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung das Fachgebiet intelligenter Antennen und Diversity-Techniken
zur Verbesserung der Qualität der gesendeten und/oder empfangenen Kommunikation,
um die Auswahl des Signals mit der besseren Qualität zu erleichtern.
Hintergrund
Sender und Empfänger drahtloser Systeme verwenden typischerweise
eine einzige Antenne, was vom Gesichtspunkt der Kosten bevorzugt sein kann. Es wurden
jedoch auch Mehrantennenanordnungen verwendet, für die herausgefunden wurde,
daß sie gewisse Kosten/Vorteilsmerkmale bereitstellen. Es ist trotzdem äußerst
wünschenswert, eine Fähigkeit zum Auswählen der Antenne, die das
Signal mit der besten Qualität empfängt (oder in der Alternative sendet),
bereitzustellen.
US-A-4 977 616 offenbart eine Antennenauswahlsteuerschaltung,
um Antennenauswahl-Diversity in TDM-HF-Empfängern zu erreichen. Gemäß
der Offenbarung basiert die Antennenauswahl auf der Überwachung der Empfangssignalstärkeanzeige
(RSSI).
Zusammenfassung
Die vorliegende Erfindung ist in einer Ausführungsform dadurch
gekennzeichnet, daß sie Verfahren und Vorrichtungen zum Überwachen von
Signalen zur Verfügung stellt, die von jeder Antenne in einer Mehrantennenanordnung
empfangen werden, um die Signalqualität zu bestimmen und das Signal mit der
besseren Signalqualität für die Verarbeitung auszuwählen. Die Überwachung
der Signalqualität wird über die Empfangszeitspanne fortgesetzt, um die
Fähigkeit bereitzustellen, die Auswahl des für die Verarbeitung gewählten
Signals zu ändern, wann immer eine derartige Änderung wieder gerechtfertigt
ist. Einige der hier beschriebenen Verfahren sind sowohl für Anwendungen der
Aufwärtsstrecke als auch der Abwärtsstrecke geeignet.
Kurze Beschreibung der Figuren
Die folgenden Figuren sind nützlich bei der Beschreibung der
Verfahren und der Vorrichtung, welche die Prinzipien der vorliegenden Erfindung
ausführen, wobei gleiche Elemente durch gleiche Nummern bezeichnet sind und
wobei.
1 ein vereinfachtes Schaltbild ist, das eine bevorzugte
Ausführungsform eines Mehrantennensystems zeigt, das die Prinzipien der vorliegenden
Erfindung ausführt.
2 bis 5 vereinfachte Diagramme
sind, die weitere alternative Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
zeigen.
Detaillierte Beschreibung und ihre bevorzugten Ausführungsformen
1 zeigt eine Empfängeranlage 10, die
aus Antennen 12 und 14 besteht, von denen jede ein ankommendes
HF-Signal von einem nicht gezeigten entfernten Sender empfängt. Die von den
Antennen 12 und 14 empfangenen Signale werden jeweils bei
16 und 18 durch lineare rauscharme Verstärker verstärkt
und werden dann jeweils an Mischer 20 und 22 zugeführt, wo
sie mit Niederfrequenzkomponenten multipliziert werden, die 0, 1, –1 oder
eine kontinuierliche Wellenquelle mit einer Periode gleich einem Symbol (z.B. 240
kHz für WTDD) sein könnten.
In dem in 1 gezeigten Beispiel ist die
Symbolrate für ein Codemultiplex-Vielfachzugriff-basiertes (CDMA-basiertes)
System 240 kHz, und nach dem Entspreizen der von den mehreren Antennen abgeleiteten
Signale, können sie getrennt werden. Es sollte bemerkt werden, daß andere
Frequenzen, die das gleiche Ergebnis erzielen können, ausgewählt werden
können.
Die Schaltungen 24 und 26 stellen jeweils die Trägersignale
für die ankommenden Signale bereit und werden von der Quelle 28, die
in dem gegebenen Beispiel bei 240 kHz arbeitet, betrieben. Die Signale von den Mischern
20, 22 werden bei 30 kombiniert, um die möglichen Ausgaben,
wie gezeigt, bereitzustellen.
Es sollte bemerkt werden, daß die verwendeten Antennen zueinander
ähnlich sein können und an verschiedenen Standorten angeordnet sein können
oder unterschiedliche Konstruktionen haben können. Die sich ergebenden Signale
werden verglichen, um ihre Qualität zu bestimmen, und ausgewählt, um das
Signal mit der besten Qualität zu erhalten. Auch können mehr als zwei
Antennen verwendet werden.
2 zeigt eine andere alternative Ausführungsform
32 der vorliegenden Erfindung, in der Antennen A und B, die entweder für
Anwendungen für die Aufwärtsstrecke oder die Abwärtsstrecke verwendet
werden können, durch eine Schalteinrichtung 34 verbunden sind, die
vorzugsweise eine elektronisches Schalteinrichtung zum Verbinden der ausgewählten
Antenne zu Sendezwecken oder zum Verbinden der ausgewählten Antenne mit einem
Eingang eines Empfängers zu Empfangszwecken sein kann. In einem Abwärtsstreckenbeispiel
verarbeitet der Empfänger eine Folge von Zeitschlitzen oder eine Folge
von Rahmen von einer Antenne und eine andere Anzahl von Einheiten von der/den restlichen
Antenne(n). Obwohl in 2 nur zwei Antennen gezeigt sind,
sollte sich verstehen, daß eine größere Anzahl von Antennen verwendet
werden kann.
Als ein anfänglicher Arbeitsgang wird das Ausgangssignal mit
der in 3 gezeigten Überwachungsvorrichtung
36 verbunden. Angenommen, daß die Qualität der Signale A und
B im wesentlichen gleich ist, betätigt die Überwachungsschaltung
36 die Schalteinrichtung 34, um derart abzuwechseln, daß
die empfangenen Rahmen oder Schlitze abwechselnd an die Ausgabenutzungsvorrichtung
übertragen werden, wie durch die Wellenform 38a gezeigt. Als ein anderes
Beispiel kann die abwechselnde Schaltanordnung zwei (oder mehr) aufeinanderfolgende
Zeitschlitze des Signals A abwechselnd mit einer gleichen Anzahl von Zeitschlitzen
des Signals B sein.
Angenommen, daß der Rahmen oder Schlitz jedes der untersuchten
Signale A und B anzeigt, daß die Qualität des Signals A besser als die
des Signals B ist, betätigt die Überwachungseinrichtung 36 als
ein Ergebnis die Schalteinrichtung 34 in einer derartigen Weise, daß
drei Einheiten (d.h. Zeitschlitze, Rahmen, etc.) des Signals A in Folge empfangen
werden und danach auf die Antenne 14 umgeschaltet wird, um eine Einheit
des Signals B zu empfangen, und dieses Muster danach wiederholt wird. Während
dieser Signalauswahl überwacht die Überwachungsschaltung 36 weiterhin
die Schlitze/Rahmen jedes Signals A und B, und in dem Fall, daß es eine Änderung
der Signalqualität gibt, woraufhin die Qualität des Signals B besser als
die des Signals A ist, betätigt die Überwachungseinrichtung
36 die Schalteinrichtung 34, um eine größere Anzahl
von aufeinanderfolgenden Einheiten des Signals B und danach eine geringere Anzahl
von aufeinanderfolgenden Einheiten des Signals B mit der Ausgabenutzungsvorrichtung
zu verbinden, wobei dieses Muster wiederholt wird, bis eine andere Änderung
in der Signalqualität zwischen den Signalen A und B auftritt. Wiederum sollte
bemerkt werden, daß die Überwachung der Signale A und B während der
Empfangszeitspanne (oder der Sendung) fortlaufend fortgesetzt wird, um die Qualität
der Signale A und B sicherzustellen und die Gewichtung der Intervalle pro mit dem
Empfänger verbundener Antenne zu verändern.
Obwohl das gegebene Beispiel ein Verhältnis der Signalempfangsintervalle
zugunsten des Signals A, wie durch die Wellenform 38b gezeigt oder zugunsten
des Signals B, wie durch die Wellenform 38c gezeigt, von 3 zu 1 zeigt,
sollte sich verstehen, daß andere Gewichtungen ausgewählt werden können
und derartige Gewichtungen als eine Funktion der relativen Qualität ausgewählt
werden können. Zum Beispiel kann ein relativer Qualitätspegel ein Verhältnis
von 4 zu 1 rechtfertigen, ein niedrigerer relativer Qualitätspegel kann ein
Verhältnis von 3 zu 1 rechtfertigen, ein noch niedrigerer Qualitätspegel
kann ein Verhältnis von 2 zu 1 rechtfertigen und so weiter. Die verwendeten
Antennen 12 und 14 können eine ähnliche Konstruktion
haben und lediglich durch den physikalischen Standort unterschieden werden; oder
es können Antennen mit unterschiedlichen Konstruktionen sein. Zum Beispiel
können beide Antennen eine kugelförmige Richtcharakteristik haben, eine
Antenne kann eine kugelförmige Richtcharakteristik haben und die andere kann
ein ausgesprochenes Richtstrahlungsmuster haben und so weiter. Jede Antenne kann
alternativ eine Antennenanordnung sein, wobei die Anorderungen verschiedene Richtwirkungsmuster,
ähnliche Richtwirkungsmuster, aber mit verschiedenen Ausrichtungen, und so
weiter haben.
Die Anzahl der geschalteten Antennen kann eine größere Anzahl
als zwei sein. Jedoch werden die Überwachung und der Vergleich der A- und B-Signale
und eines anderen Signals oder anderer Signale ungeachtet der gegebenen Priorität
fortgesetzt, woraufhin eine Änderung der Signalqualität, wie zwischen
den Signalen überwacht, eine passende Änderung der Priorität bewirken
wird. Es sollte bemerkt werden, daß ein alternierendes Muster, wie durch die
Wellenform 38a gezeigt, erhalten wird, wenn die Signalqualität, wie
zwischen den Signalen überwacht, gleich ist. Die Gleichheit kann auch bereitgestellt
werden, indem andere Muster verwendet werden. Zum Beispiel können zwei Intervalle
oder Rahmen des Signals A sich mit zwei Intervallen oder Rahmen des Signals B abwechseln.
Die Anordnung der in 2 und
3 gezeigten Ausführungsform ist einfach zu implementieren
und die Kosten der Implementierung sind minimal.
Das gleiche Verfahren kann für die Aufwärtsstreckenanwendung,
insbesondere für Zeitteilungsduplexsysteme (TDD-Systeme) verwendet werden.
Da Kanäle der Aufwärtsstrecke und der Abwärtsstrecke im TDD reziprok
sind, wird, wenn einmal die Signalqualität an jeder Antenne gemessen ist, diese
Information genutzt, um zu entscheiden, welcher Antenne Priorität gegeben wird,
und in einer ähnlichen Weise wie der der Empfangsanwendung sendet ein Sender
basierend auf dem Vergleich ihrer Signalqualitäten mehrere Einheiten von einer
Antenne und eine andere unterschiedliche Anzahl von Einheiten von der anderen Antenne.
Die Senderanlage kann über jede Antenne ein Pilotsignal an entfernte Empfänger
bereitstellen.
4 zeigt eine andere alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und eine Modifikation der in 2
gezeigten. In der Ausführungsform 32 von
2 werden über den ganzen Zeitschlitz Messungen
gemacht, und eine auf diesen Messungen basierende Entscheidung wird in dem nächsten
nachfolgenden Zeitschlitz oder Rahmen genutzt. Um die Verzögerung bei der Einführung
der Priorität der verglichenen Signale deutlich zu verringern, führt die
in 3 gezeigte Ausführungsform 32' Messungen
am Anfang eines Zeitschlitzes oder Rahmen durch, indem sie nur ein oder ein paar
Symbole untersucht. Um dies zu erreichen, lernt der Empfänger die Korrelation
zwischen der gemessenen Qualität eines ersten Bits oder Symbols oder mehrerer
Bits oder Symbole und dem Rest des Zeitschlitzes oder Rahmens. Dies wird zum Beispiel
erreicht durch Berechnen und Speichern in einen Speicher der Energie pro Symbol
des/der ersten Symbols/Symbole, um diese mit der Energie pro Symbol des Rests des
Zeitschlitzes zu vergleichen, und der Blockfehlerrate des Zeitschlitzes und Aufbauen
eines Korrelationsmodells, das für Echtzeitmessungen verwendet wird. Das Verfahren
von 4 ist dem in 2 gezeigten
Verfahren vorzuziehen, wenn man auf sich schneller ändernde Kanäle stößt.
In TDD-Anwendungen wird die durch die Wellenform 40a gezeigte
Korrelation zwischen der Energie des/der ersten Bit(s) und der Kanalqualität
bestimmt. (Im Fall von Frequenz teilungsduplex-Anwendungen lernt die Überwachungsvorrichtung
die Korrelation zwischen einem kurzen Abschnitt der Pilotenergie oder anderen Parametern
und der Signalqualität). Wie durch die Wellenform 40b gezeigt, werden
ein oder zwei Symbole des Signals A analysiert, woraufhin eine Analyse von ein oder
zwei Symbolen des Signals B folgt, und direkt danach wird der Rest des Zeitschlitzes
oder Rahmens von der ausgewählten Antenne 12 oder 14 gemäß
den Qualitätspegeln der Signale A und B abgeleitet.
Das erste eine oder die ersten zwei Signale, die für Qualitätsmessungen
und Vergleiche verwendet werden, können durch die Nutzung von Fehlerkorrekturcodes
oder ähnlichem wiederhergestellt werden.
5 zeigt noch eine andere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, in der Verfahren der vorhergehenden Ausführungsformen kombiniert
werden, um die Vorteile jedes Verfahrens einzuheimsen, wie es die Kanalbedingungen
rechtfertigen. Obgleich das Verfahren ein größeres Maß an Verarbeitung
erfordert, sind optimalere Lösungen verfügbar.
In der in 5 gezeigten Ausführungsform
44 schätzt der Kanalschätzer 46 die Kanalantwort und
ändert die Gewichte der Algorithmen 48 und 50 (Der Block
48 nutzt den Algorithmus 32, und der Block 50 verwendet
den Algorithmus 32') abhängig von den Kanaleigenschaften (z.B. für
sich schnell ändernde Kanäle wird 32' häufiger verwendet,
für sich langsam ändernde Kanäle wird 32 häufiger verwendet).
In noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
besteht in TDD- und FDD-Systemen der dritten Generation (3G) ein Bedarf an einzelnen
Qualitätsmessungen, um Entscheidungen in Bezug auf verschiedene Prozesse zu
treffen. In der vorliegenden Erfindung ist ein Beispiel eine Auswahl eines Signals
von einer der Antennen, um die Verarbeitung für Empfangs- und Sende-Diversity
durchzuführen. Die gewünschte Messung betrifft typischerweise das Signal-Rausch-Verhältnis,
das aus Signalmessungen entnommen werden kann. Das vorliegende Konzept stellt die
Fähigkeit bereit, Entscheidungen basierend auf dem Rauschpegel zu treffen,
wenn sonst nichts über das Signal bekannt ist. Als ein Beispiel wird der Breitbandsignalpegel
von den mehreren Antennen gemessen, um zwischen den Antennen, wie etwa den Antennen
12, 14 von 1, zu entscheiden, welche
das stärkere Signal hat. In dem Fall, daß es keine Möglichkeit gibt,
zu wissen, ob das gemessene Signal aufgrund eines gewünschten Signals oder
einer Interferenz ist, wird die Rauschenergie in einer Schutzzeit gemessen, und
dann wird die Energie pro Bit für jede Antenne gemessen, um die Antenne mit
dem höchsten Verhältnis von Energie pro Bit zu der Rauschenergie auszuwählen,
um die Antenne mit dem höchsten Signal-Rausch-Verhältnis auszuwählen.
Auf diese Weise wird die von jeder Antenne A und B empfangene Schutzzeit (kein Signal)
abwechselnd gemessen, um dem gewünschten Signal Priorität zu geben. Als
eine andere Alternative können Messungen während den Intervallen zwischen
der Übertragung von Datensignalen durchgeführt und analysiert werden,
um zu bestimmen, welchem Signal Priorität gegeben werden soll. Die Priorität
kann dann in der hier und vorstehend beschriebenen Sache, wie zum Beispiel in
2 gezeigt, gewichtet werden.
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| Anspruch[de] |
Verfahren zum Abwickeln einer Kommunikation, die aus sequentiell gesendeten
Schlitzen mit gleicher Länge besteht, welche von mindestens zwei Antennenanordnungen
(12, 14) zur Verbindung mit einer Vorrichtung zur Verarbeitung
empfangen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren aufweist:
(a) Übermitteln von Ausgaben der Antennenanordnungen an die Vorrichtung in
einer abwechselnden Weise, so daß aufeinanderfolgende Schlitze von einer anderen
der Antennenanordnungen an die Vorrichtung übermittelt werden;
(b) Überwachen jedes empfangenen Schlitzes hinsichtlich der Signalqualität;
und
(c) Ändern der Übertragungssequenz, so daß mindestens zwei aufeinanderfolgende
Schlitze von derjenigen der Antennenanordnungen an die Vorrichtung
übermittelt werden, welche Schlitze mit besserer Signalqualität bereitstellt,
für jeden einzelnen Schlitz mit geringerer Signalqualität, der von der
verbleibenden der Antennenanordnungen an die Vorrichtung übermittelt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, das ferner das Fortsetzen der Überwachung
mindestens eines Schlitzes von jeder Antenne hinsichtlich der Signalqualität
aufweist, um Änderungen der Signalqualität zu erkennen.
Verfahren nach Anspruch 2, das ferner das Zurückkehren zu dem Übermittlungsmuster
von Schritt (a) aufweist, wenn die Signalqualitäten von den Antennenanordnungen
gleich sind.
Verfahren nach Anspruch 3, wobei der Schritt (c) ferner das Vergrößern
der Anzahl aufeinanderfolgender Schlitze umfaßt, welche von der Antennenanordnung
mit der besseren Signalqualität übermittelt werden, für jeden einzelnen
Schlitz, der von der verbleibenden Antennenanordnung übermittelt wird, die
ein Signal mit geringerer Qualität hat, wenn eine Differenz der Signalqualität
zwischen dem Signal mit besserer Qualität und dem Signal mit schlechterer Qualität
zunimmt.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei das von den Antennenanordnungen empfangene
Signal für die Übertragung moduliert wird und die Vorrichtung ein Empfänger
ist, der die empfangenen Schlitze demoduliert.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (b) ferner aufweist:
(d) Messen der Rauschenergie in einer Schutzzeit eines Zeitschlitzes.
Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Schritt (d) ferner die Verwendung
der gemessenen Rauschenergie zum Bestimmen eins Signal-Rausch-Verhältnisses
aufweist.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (b) ferner aufweist:
(d) Messen der Rauschenergie in einer Schutzzeit eines Zeitschlitzes für jede
Antenne;
(e) Messen der Energie pro Bit für jede Antenne; und
(f) Auswählen der Antenne mit dem höchsten Verhältnis von Energie
pro Bit zu Rauschenergie.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (b) die Korrelation zwischen
einem Zeitschlitzsymbol und einem Rest eines Zeitschlitzes bestimmt.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (b) die Korrelation zwischen
einem Zeitschlitzsymbol und einem Blockfehler des Symbols bestimmt.
Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Korrelation durch Speichern der
Energie und des Blockfehlers des Zeitschlitzes bestimmt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (b) aufweist:
(d) Bestimmen einer Korrelation zwischen der gemessenen Qualität in einem ersten
Bit oder Symbol und einem Rest eines Zeitschlitzes oder Rahmens.
Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Schritt (d) umfaßt:
Berechnen der Energie pro Symbol von mindestens einem ersten Symbol und Vergleichen
der berechneten Energie mit einer Energie pro Symbol eines Rests des Zeitschlitzes.
Vorrichtung (10) zum Verbessern der Signalqualität einer
an eine Vorrichtung übermittelten Kommunikation, wobei das Signal sequentiell
gesendete Schlitze hat, die aufweist:
erste und zweite Antennenanordnungen (12, 14) zum Empfangen der
Kommunikation,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ferner aufweist:
eine Schalteinheit (34) zum Schalten einer Ausgabe jeder Antennenvorrichtung
auf die Vorrichtung in einer abwechselnden Weise, so daß aufeinanderfolgende
Schlitze von einer anderen der Antennenanordnungen auf die Vorrichtung geschaltet
werden;
eine Einrichtung (36) zum Überwachen von Ausgaben der Antennenanordnungen
bezüglich der Signalqualität; und
wobei die Schalteinheit eine auf die Überwachungseinrichtung ansprechende Einrichtung
zum Ändern der Schaltabfolge hat, um zu bewirken, daß mindestens zwei
aufeinanderfolgende Schlitze von derjenigen der Antennenanordnungen mit der Vorrichtung
verbunden werden, die Schlitze mit besserer Signalqualität bereitstellt, für
jeden einzelnen Schlitz mit geringerer Signalqualität, der von der verbleibenden
der Antennenanordnungen mit der Vorrichtung verbunden wird.
Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Änderungseinrichtung zu
dem Schaltmuster zurückkehrt, in dem aufeinanderfolgende Schlitze von verschiedenen
Antennenanordnungen mit der Vorrichtung verbunden werden, wenn die Signalqualitäten
der Ausgaben der ersten und zweiten Antennenanordnungen gleich sind.
Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Vorrichtung ein Empfänger
ist, der eine Einrichtung zum Verarbeiten von an sie übermittelten Schlitzen
hat, um Basisbandsignale zu erhalten.
Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Überwachungseinrichtung
im wesentlichen einen ganzen Schlitz auswertet, um die Signalqualität zu bestimmen.
Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Überwachungseinrichtung
nur einige Anfangssymbol(e) eines Schlitzes auswertet, um die Signalqualität
zu bestimmen.
Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei nur ein Symbol eines Schlitzes ausgewertet
wird.
Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei nur einige erste Symbole eines Schlitzes
ausgewertet werden.
Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei ein an die Antennenanordnungen übertragenes
Signal eine Fehlerkorrekturkodierung umfaßt und die Vorrichtung ferner aufweist:
eine Einrichtung zum Wiederherstellen von Information, die aus den Symbolen verloren
wurde, welche zum Bestimmen der Signalqualität verwendet wurden.
Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei die Auswertung der Überwachungseinrichtung
eine Einrichtung umfaßt, welche die ersten Symbol(e) und einen Rest des Zeitschlitzes
korreliert.
Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei die Korrelationseinrichtung die
Energie eines Schlitzes (von Schlitzen) und einen Blockfehler des Zeitschlitzes
speichert, um die Korrelation zu bestimmen.
Vorrichtung nach Anspruch 18, die ferner eine Einrichtung zum Auswerten
der Signalqualität am Anfang eines Zeitschlitzes und Verarbeiten eines Rests
des empfangenen Zeitschlitzes basierend auf dieser Auswertung aufweist.
Vorrichtung nach Anspruch 24, wobei die Einrichtung zum Durchführen
einer Signalqualitätsauswertung eine Einrichtung zum Bestimmen einer Korrelation
zwischen einem Qualitätswert des ersten Bits und dem restlichen Zeitschlitz
umfaßt.
Vorrichtung nach Anspruch 24, wobei das Kommunikationssignal vom Zeitteilungsduplextyp
(TDD) ist und die Einrichtung zum Durchführen einer Signalqualitätsauswertung
eine Einrichtung zum Bestimmen einer Korrelation zwischen einem ersten Bit und der
Kanalqualität umfaßt.
Vorrichtung nach Anspruch 24, wobei das Kommunikationssignal vom Frequenzteilungsduplextyp
(FDD) ist, und die Einrichtung zum Durchführen einer Signalqualitätsauswertung
eine Einrichtung zum Bestimmen einer Korrelation zwischen einem kurzen Abschnitt
eines empfangenen Pilotsignals und der Kanalqualität umfaßt.
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