Hinweis auf verwandte Anmeldungen
Die vorliegende Anmeldung ist verwandt mit US-Patent
Nr. 6,037,811 und 6,130,541.
Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein integrierte Schaltungen,
insbesondere eine adaptive Treiberschaltung, die die Höhe der kapazitiven Last
an ihrem Ausgang erfühlen kann und ihren Ausgangs-Steuerpegel so einstellt,
dass eine gewünschte Ausgangs-Anstiegsrate erzeugt wird.
Bei bestimmten Anwendungen kann ein elektronisches System erfordern,
dass eine integrierte Schaltung (IC) andere Schaltungen ansteuert, die variable
Bedingungen hinsichtlich der kapazitiven Last darstellen. In einem Computersystem
zum Beispiel müsste eine Taktgeber-IC verschiedene kapazitive Lasten ansteuern,
je nach der Größe des implementierten Speichersystems. Fügt man beispielsweise
zu einem PCT-Speicher hinzu, so muss dieselbe IC eine größere kapazitive
Last ansteuern.
Das US-Patent 5,677,637 beschreibt
eine Anordnung mit einer Lasterkennungseinheit zum Feststellen der Lastimpedanz,
was dann dazu verwendet wird, einen programmierbaren Ausgangspuffer so zu steuern,
eine Höhe an Ausgangsstrom zu beziehen/abzusenken, die für die anzusteuernde
Last geeignet ist. Das US-Patent Nr. 5,260,901
beschreibt eine Ausgangsschaltung zum Bereitstellen von Daten, die aus einem Speicherelement
wie einem Dynamic Random Access Memory ausgelesen werden, an einem Ausgabeanschluss.
Die Anzahl der Schaltelemente in der Ausgangsschaltung, die leitend geschaltet werden,
hängt von der Höhe der Last ab, und die Anstiegszeit und Abwahlzeit der
Ausgangs-Wellenform kann konstant gehalten werden, um Schwingungen zu unterdrücken.
Das US-Patent Nr. 4,829,199 beschreibt eine
CMOS-Inverter-Treiberschaltung, die in der Lage ist, sich mittels Rückkopplungserkennung
auf wechselnde Bedingungen hinsichtlich der kapazitiven Last einzustellen. Das
US-Patent Nr. 5,886,554 beschreibt einen
Differentialtreiber mit Anstiegsraten-Steuermitteln in Form einer Diode und auch
einem Kondensator, angeordnet in dem Spannungs-Strom-Konverter, der skaliert ist,
um einen Anstiegsraten-Steuerkondensator in dem Integrator anzutreiben. Der Kondensator
und die Diode verzögern die Anstiegsflanke der Eingangsspannung auf einen Stromspiegel
in dem Spannungs-Strom-Konverter. Diese Verzögerung ist identisch mit den Übertragungsverzögerungen,
so dass sowohl eine Anstiegs-Steuerung als auch eine Versatz-Steuerung erzielt werden.
Wie im Stand der Technik bekannt, hängt die Anstiegsrate des
Treiber-Ausgangssignals von der an der kapazitiven Last zur Verfügung gestellten
Ausgangsleistung (Strom) und dem Wert der kapazitiven Last ab, wie in Gleichung
1 gezeigt:
Anstiegsrate = &Dgr;Vc/&Dgr;t = I/C(1)
wobei
- Vc
- = Spannung der kapazitiven Last
- t
- = Anstiegs/Abfallszeit
- I
- = an die kapazitive Last gelieferter Strom
- C
- = Wert der kapazitiven Last
Es zeigt sich daher, dass bei kleinen Lastkapazitäten und/oder
höheren Treiber strömen die Anstiegsrate entsprechend höher ist als
bei hohen Lastkapazitäten und/oder niedrigen anliegenden Strömen.
Um, wie oben beschrieben, verschiedenen Bedingungen hinsichtlich der
kapazitiven Last Rechnung zu tragen, liefern bekannte Treiberschaltungen üblicherweise
eine feste Größe an Strom, der von der größten kapazitiven Last
ausgeht. Der fixe Strom ist derjenige, der die größte vorhersehbare kapazitive
Last antreibt und dabei noch immer die gewünschte Anstiegsrate einhält.
Unter Bedingungen jedoch, unter denen die kapazitive Last geringer ist, ist die
Anstiegsrate schneller als gewünscht.
Eine schnellere Anstiegsrate als gewünscht ist nachteilig, da
der Treiber eine größere Zahl hochfrequenter Obertöne erzeugen kann.
Hochfrequente Obertöne können die Ursache für elektromagnetische
Interferenzen (EMI) sein, welche in manchen Fällen die Spezifikation hinsichtlich
der maximalen tolerierbaren EMI überschreiten. Außerdem erzeugt der feste
Ausgangstreiberpegel Ausgangssignale mit veränderlichen Anstiegsraten, wenn
unterschiedliche Speicherkonfigurationen mit unterschiedlichen Lastkapazitäten
installiert werden. Der veränderliche Taktanstieg erfordert eine Schaltung
für die Einstellung der Anstiegsrate, welche die Komplexität der Schaltung
und deren Kosten erhöht. Schließlich ist eine bekannte Treiberschaltung
nicht in der Lage, eine Einstellbarkeit der Anstiegsrate zu bieten. Häufig
ist es wünschenswert, die Anstiegsrate des Eingangs-Treibersignals zu verändern,
um Effekte zu korrigieren, die durch vorgeschaltete Schaltungen erzeugt werden.
Benötigt wird mithin eine Treiberschaltung, die in der Lage ist,
ihr Ausgangs-Treibersignal zu variieren, so dass die Anstiegsrate des Ausgangssignals
wie gewünscht eingestellt werden kann.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung gibt Verfahren und Schaltungen an zum Erfühlen
der kapazitiven Last einer Treiberschaltung und daraufhin entsprechenden Anpassen
des Treiber-Ausgangssignals, um eine gewünschte Anstiegsrate zu liefern. Bei
einer Ausführungsform enthält die erfindungsgemäße Schaltung
einen Kapazitäts-Sensor, eine Steuerschaltung und einen Ausgangstreiber. Der
Kapazitäts-Sensor misst die unbekannte Lastkapazität. Die Steuerschaltung
erzeugt ein Steuersignal in Abhängigkeit von der gemessenen kapazitiven Last.
Der Ausgangstreiber empfängt das Steuersignal und produziert dementsprechend
einen Ausgangspegel, welcher, wenn er auf die kapazitive Last angewendet wird, ein
Ausgangssignal mit der gewünschten Anstiegsrate erzeugt.
Der Ausgangspegel des Treibers kann so gesteuert werden, dass die
Ausgangs-Anstiegsrate auch bei variierenden Lastkapazitäten im Wesentlichen
gleich bleibt. In dieser Konfiguration bietet der neuartige Treiber den Vorteil,
eine einheitlichere Ausgangs-Anstiegsrate zu bieten, wodurch die Notwendigkeit für
eine Anstiegsraten-Korrekturschaltung entfällt. Zudem verbraucht der neuartige
Treiber weniger Energie als die bekannte Treiberschaltung, da er nur den Mindest-Antriebspegel
erzeugt und abgibt, der zum Erzeugen der gewünschten Anstiegsrate erforderlich
ist. Alternativ kann die Ausgangs-Anstiegsrate auch vergrößert oder verkleinert
werden (durch Steuern des Ausgangspegels), um Effekte zu korrigieren, die durch
vorgeschaltete Schaltungen verursacht werden.
Ein besseres Verständnis der Art der Erfindungen und der Vorteile
des adaptiven Treibers entsprechend der vorliegenden Erfindung ergibt sich durch
Bezugnahme auf die nachstehende detaillierte Beschreibung und die Zeichnungen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt ein vereinfachtes Blockdiagramm der adaptiven
Treiberschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung.
2 ist ein Flussdiagramm, welches die Verfahrensweise
der in 1 gezeigten adaptiven Treiberschaltung beschreibt.
3 zeigt eine erste Ausführungsform der in
1 gezeigten adaptiven Treiberschaltung.
4A–4D sind Zeitdiagramme,
die den Betrieb der adaptiven Treiberschaltung nach 3
zeigen.
5 zeigt eine zweite Ausführungsform der in
1 gezeigten adaptiven Treiberschaltung.
6 ist ein Zeitdiagramm, das den Betrieb der adaptiven
Treiberschaltung nach 5 zeigt.
BESCHREIBUNG DER DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
1 zeigt ein vereinfachtes Blockdiagramm eines adaptiven
Ausgangs-Treibers gemäß der vorliegenden Erfindung. Der adaptive Treiber
100 beinhaltet einen Kapazitäts-Sensor 105, eine Steuerschaltung
110 und eine Treiberschaltung 115. Der Kapazitäts-Sensor
105 und der Ausgangstreiber 115 sind mit einer unbekannten kapazitiven
Last 120 verbunden.
2 zeigt ein Flussdiagramm, das die Wirkungsweise des
adaptiven Ausgangstreibers 100 zeigt. Zunächst, bei Schritt
210, misst der Kapazitäts-Sensor die Höhe der Kapazität
CL
120, die an der Last vorhanden ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform
erfolgt dies zunächst durch Anlegen eines Referenzstroms an die kapazitive
Last für eine vorher definierte Zeitdauer (Schritt 212) und dann Messen
der auf den angelegten Referenzstrom zurückzuführenden Spannung am Ende
der vorher definierten Periode (Schritt 214). Danach, bei Schritt
220, wird in Abhängigkeit von der gemessenen Lastkapazität ein
Steuersignal erzeugt. Bei der bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Steuersignal-Erzeugung
durch Erzeugen eines Referenz-Spannungspegels (Schritt 222) und Vergleichen
des Referenz-Spannungspegels mit dem auf den angelegten Referenzstrom zurückzuführenden
Last-Spannungspegel (Schritt 224). Schließlich, bei Schritt
230, wird das Steuersignal an die Treiberschaltung übermittelt, um
die Menge des an die kapazitive Last angelegten Stroms zu erhöhen oder zu vermindern.
Auf diese Weise liefert die Treiberschaltung eine geeignete Menge Strom an die unbekannte
kapazitive Last, so dass die Anstiegsrate des Ausgangs-Treibersignals wie gewünscht
erzeugt wird.
3 zeigt ein detailliertes Schema des adaptiven Ausgangstreibers
in einer ersten Ausführungsform. In dieser Ausführungsform beinhaltet
der adaptive Treiber 300 eine Treiberschaltung 310, eine Ladungsschaltung
320 und eine Steuerschaltung 330. Die Treiberschaltung
310 beinhaltet einen Eingangsanschluss 310a zum Empfang des Eingangssignals,
einen Ausgangsanschluss 310b zum Übertragen eines nachfolgend erzeugten
Ausgangssignals und einen Steuerungsanschluss 310c zum Empfang eines Treiber-Steuersignals,
wie nachstehend beschrieben. Die Treiberschaltung 310 kann eine beliebige
Treiberschaltung mit veränderlicher Ausgangsleistung sein.
Die Ladungsschaltung 320 beinhaltet eine Stromquelle
322, einen Stromspiegel 324 und eine Freischaltungs-Schaltung
326. Bei der bevorzugten Ausführungsform nach 3
besteht der Stromspiegel 324 aus zwei FET-Transistoren MP1 und MP2 und
die Freischaltungs-Schaltung 326 ist eine FET-Einrichtung MP3, die zwischen
VCC und den gemeinsamen Gate-Anschluss der Stromspiegel-Transistoren
MP1 und MP2 gekoppelt ist. Alternativ können die Stromspiegel und Freischaltungs-Schaltungen
Vorrichtungen beliebiger Transistorentypen sein und multiple Transistoren derselben
oder anderer Gate-Peripherien beinhalten.
Im Betrieb liefert die Ladungsschaltung 320 einen bekannten
Ladestrom IL an eine unbekannte kapazitive Last 340. Der Ladestrom
IL wird erzeugt durch Spiegeln des Vorspannungsstroms IB mittels
Transistoren MP1 und MP2. Transistor MP3 ist ausgeschaltet und IL kann
CL
340 aufladen, und zwar für eine maximale feste Zeitdauer Tchg,
wie durch ein Freischaltsignal ENB gesteuert, wie in 4A
gezeigt. Während der Zeitdauer Tchg entwickelt sich über der
unbekannten kapazitiven Last 340 eine Ladespannung VL (4B),
die mit einer Rate von I geteilt durch CL ansteigt. Demgemäß
steigt VL langsamer bei größeren kapazitiven Lasten und schneller
bei geringeren kapazitiven Lasten.
Die Steuerschaltung 330 überwacht die sich über
CL in Abhängigkeit von der Lieferung von IL entwickelnde
Ladespannung VL. Zudem wird durch einen Referenzgenerator 332
eine Referenzspannung Vref erzeugt. Die Referenzspannung Vref
und die Ladespannung VL werden komplementären Eingängen eines
Komparators 334 zugeführt. Der Komparator 334 vergleicht
die Spannungspegel von VL und Vref und erzeugt in Abhängigkeit
hiervon ein Signal hoch (niedrig), wenn der nicht invertierende (oder invertierende)
Eingang größer ist. In 3 wird VL
am invertierenden Eingang gemessen. Übersteigt also VL Vref,
wie in 5B gezeigt, so gibt der Komparator 334 ein Signal
niedrig aus. Das Ausgangssignal des Komparators wird durch eine Latch-Schaltung
336 empfangen. Ein Abtastimpuls-(Strobe)-Signal STRB (4C)
aktiviert die Latch-Schaltung 336, um das Ausgangssignal des Komparators
zu messen und es an den Steuereingang 310c der Treiberschaltung
310 zu übermitteln. Die Latch-Schaltung 336 gibt das DET-Steuersignal
aus, wenn sie einen Abtastimpuls erhält, wie in 4D
bezeigt. Das DET-Steuersignal wird danach dem Steuereingang 310c der Treiberschaltung
310 zugeführt, um die Ausgabeleistung des Treibers 310 höher
(oder niedriger) zu regeln, wenn die erfühlte Kapazität über Last
340 größer (oder geringer) ist als die Schwellwert-Lastkapazität.
Das STRB-Signal kann so zeitlich festgelegt werden, dass die Latch-Schaltung
316 zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt während der
Tchg-Periode aktiviert wird, wodurch sich eine kürzere oder längere
Ladezeit und damit ein niedrigerer oder höherer Wert VL ergibt.
Zudem kann die Höhe des angelegten Referenzstroms IL und die maximale
Zeitdauer während der die unbekannte Lastkapazität aufladen kann (Tchg)
nach oben oder unten variiert werden, um größeren oder kleineren erwarteten
kapazitiven Lasten CL
340 Rechnung zu tragen.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform kann es sein,
obgleich die Ladedauer durch Erzeugen eines STRB-Signals, zum Beispiel mittels eines
Kristalloszillators, genau erzielt werden kann, dass die Menge des Stroms IL
nicht so genau ist. Der Ladestrom IL hängt ab von dem Vorspannungsstrom
IB, dessen Wert üblicherweise vom Netzteil, der Temperatur und Prozessvariablen
abhängt. Bei einem typischen CMOS-Prozess kann die Abweichung in der Höhe
von IB und damit Variationen in dem abschließend erfühlten
Wert für CL bis zu –20 % bis 25 % betragen. Die Genauigkeit
dieser Schaltung kann durch bekannte Trimming-Techniken etwas verbessert werden.
5 zeigt eine alternative Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, wobei, anstatt die Ladedauer als feste Zeitperiode vorzusehen, die Ladedauer
proportional zum Vorspannungsstrom IB vorgesehen wird. Bei dieser Ausführungsform
repliziert die Ladungsschaltung 520 ihre im Zusammenhang mit der ersten
Ausführungsform beschriebenen korrespondierenden Funktionen. Die Ladungsschaltung
520 enthält eine Rücksetzschaltung 521, einen Stromspiegel
522, einen internen Kondensator 523, einen Referenzgenerator
524, einen Spannungskomparator 525 und einen Schalttransistor
526.
Werden die Reset-Transistoren freigegeben, wird IB gespiegelt
als IINT, wodurch der interne Kondensator CINT
523 geladen wird. Der Strom IB wird auch gespiegelt als IL,
um die unbekannte kapazitive Last CL
540 zu laden. Die Spiegelverhältnisse können so eingestellt werden,
dass IINT = IL = k1·IB. Der interne Kondensator
CINT
523 kann als zusammengefasstes Element Kondensator oder als Transistor
parasitischer Kondensator ausgeführt sein.
Wenn der interne Kondensator CINT
23 den Strom IINT integriert, steigt die Spannung VINT
über CINT
521 linear an. Gleichzeitig erzeugt ein Referenzgenerator 524
eine Spannung Vref2. Die Spannungen Vref2 und VINT
werden komplementären Eingängen eines Spannungskomparators 525
zugeführt. Erreicht VINT Vref2, gibt der Komparator
525 ein Signal niedrig aus, welches einen Schalttransistor S1 ausschaltet.
Dies schaltet den Ladestrom IL aus, wodurch die Ladespannung VL
nicht weiter ansteigt. Das Steuersignal CTRL, welches die Ladedauer für CL
540 steuert, wird damit durch die Variation in der Höhe des Vorspannungsstroms
IB variiert. Als Folge hiervon arbeitet die Kapazitäts-Detektorschaltung
mit einer erheblich erhöhten Genauigkeit gegenüber Prozessvariablen.
6 zeigt einen Graphen der Spannungen Vref2,
VINT und VL über der Zeit. Die Spannung, Vref2
bleibt über der Zeit konstant, während VINT linear ansteigt,
abhängig von der Größe von CINT und der Größe
von IINT (IB). Bei Zeit T erreicht VINT Vref2
und der Komparator erzeugt ein Ausgabesignal hoch (da VINT mit dem nicht
invertierenden Eingang verbunden ist), was Schalttransistor S1 ausschaltet und die
Ladeperiode beendet. Die Graph-Linien VL1 und VL2 zeigen zwei
betreffende Ladespannungen an der Abschaltzeit T, wobei VL1 eine geringere
kapazitive Last CL1 darstellt und VL2 einer größeren
kapazitiven Last CL2 entspricht. Nach Zeitpunkt T unterliegen die Ladespannungen
keiner Veränderung mehr, da das Ausgabesignal von Komparator 525 hoch
bleibt, wodurch der zugeführte Strom IL abgeschaltet ist.
Der Treiber und die Steuerschaltungen 510 und 530
replizieren im wesentlichen ihre entsprechenden Funktionen wie zur ersten Ausführungsform
beschrieben. Die Steuerschaltung 530 (ein Spannungskomparator) erfühlt
die Lastspannung VL1 oder VL2 an einem invertierenden Komparator-Eingang
und eine Referenzspannung Vref1 an einem nicht invertierenden Port. Als
Antwort hierauf liefert der Komparator 530 ein Steuersignal an die Treiberschaltung
510, wie bereits beschrieben. In dem Falle, so VL1 die erfühlte
Ladespannung ist, gibt der Komparator 530 ein Signal niedrig aus, um den
Treiberstrom zu reduzieren, und umgekehrt für den Fall, wo VL2 erfühlt
wird. Es ist keine Latch-Schaltung erforderlich, da die Ladedauer in der Ladungsschaltung
520 durch das Steuersignal CTRL gesteuert wird.
Obgleich die vorstehende Beschreibung bezüglich der bevorzugten
Ausführungsformen der Erfindung vollständig ist, sind für den Fachmann
andere Variationen, Modifikationen und Äquivalente ersichtlich. Zum Beispiel
vergleichen, wie in den exemplarischen Ausführungsformen beschrieben, die Steuerschaltungen
die Ausgangsspannung VL mit einem einzigen Pegel Vref, um
zwischen einer großen oder kleinen kapazitiven Last zu unterscheiden. Andere
Ausführungsformen sind möglich, wobei die Steuerschaltung multiple Komparatoren
beinhaltet, die VL mit multiplen Referenzspannungen vergleichen. Der
Vergleich von VL mit multiplen Referenzpegeln erhöht die Auflösung
der Schaltung und erlaubt eine weitere Feinabstimmung der Leistungsfähigkeit
des Treibers der adaptiven Treiberschaltung. Die vorstehende Beschreibung beabsichtigt
daher nicht, den kompletten Schutzumfang der Erfindung zu definieren, welcher in
geeigneter Weise durch die nachstehenden Ansprüche definiert ist.