| Dokumentenidentifikation |
EP1715967 03.01.2008 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001715967 |
| Titel |
VERFAHREN UND EINRICHTUNG ZUM WECHSELN VON WALZENSÄTZEN IN WALZGERÜSTEN EINER WALZSTRASSE |
| Anmelder |
SMS Demag AG, 40237 Düsseldorf, DE |
| Erfinder |
RACKEL, Harald, 57271 Hilchenbach, DE |
| DE-Aktenzeichen |
502005002039 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
21.01.2005 |
| EP-Aktenzeichen |
057069577 |
| WO-Anmeldetag |
21.01.2005 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP2005/000593 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2005089972 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
29.09.2005 |
| EP-Offenlegungsdatum |
02.11.2006 |
| EP date of grant |
21.11.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
03.01.2008 |
| IPC-Hauptklasse |
B21B 31/10(2006.01)A, F, I, 20061004, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung
zum Wechseln von Walzensätzen in Walzgerüsten einer Walzstraße mit
mehreren Walzgerüsten, die jeweils Stütz- und Arbeitswalzensätze
aufweisen, durch Aufeinanderstützen und anschließendem Ausfahren in Achsrichtung
eines Arbeitswalzensatzes oder eines Stützwalzensatzes auf der Bedienerseite
in eine Walzenwerkstatt und anschließendem Zurückfahren und Einbauen neuer
Walzensätze.
Ein solches Walzensatz-Wechselverfahren ist aus der
DE 43 21 663 A1
bekannt. Dabei werden auf der Bedienerseite der Walzgerüste auf Wagen
aufgestützte und quer zu den Walzenachsen verschiebbaren Supportplatten mit
zumindest zwei nebeneinander angeordneten Schienenpaaren ausgestattet. Die Arbeitswalzensätze
selbst sind auf Rollen gelagert. Vor den Walzgerüsten sind Gruben angelegt,
auf deren Grund Ausfahrschienen für Stützwalzensätze vorgesehen sind.
Die Gruben sind mittels Klappen abgedeckt, die ebenfalls Schienen tragen, auf denen
die Arbeitswalzensätze aus- oder eingefahren werden. Weder die Bauart mit Gruben
noch die Verlegung der Schienen über der Grube ist besonders günstig.
Aus der
US-A-4 771 626
ist es bekannt, Stützwalzensätze und Arbeitswalzensätze
gemeinsam auf einem Wagen zu transportieren. Das Übergeben der verschiedenen
Walzensätze ist dadurch von einer hohen Bauweise des sehr tragfähig ausgebildeten
Walzenwechselwagens abhängig und das Verfahren ist umständlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei vorrichtungstechnisch
geringem Aufwand ein flexibles Verfahren zum Wechseln der Walzensätze aus ausgewählten
Walzgerüsten vorzuschlagen und das Verfahren auf den Arbeitsablauf in einer
Walzenwerkstatt abzustimmen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass die von einer auf der Bedienerseite der Anzahl der Walzgerüste
entsprechenden Anzahl von separaten Querverschiebewagen ausgebauten verschlissenen
Arbeitswalzensätze auf einem einzigen Verbindungsgleis aufeinanderfolgend durch
eine einzige Lokomotive in die Walzenwerkstatt verbracht und von dort die neuen
Arbeitswalzensätze zurückgefahren und in Wechselabständen auf den
jeweiligen Querverschiebewagen zwischen den Walzgerüsten abgesetzt werden und
dass nach Freigeben der Bedienerseite durch die Querverschiebewagen jeweils nach
einem ausgebauten, verschlissenen Arbeitswalzensatz die verschlissenen Stützwalzensätze
ausgefahren und per Kran in die Walzenwerkstatt gebracht, gewartet, zurück
transportiert und in die zugeordneten Walzgerüste wieder eingebaut werden.
Das Verfahren trennt zunächst das Wechseln der Arbeitswalzensätze vom
Wechseln der Stützwalzensätze und ist schon deswegen flexibler. Das Verfahren
ist auch wegen des geringeren Aufwandes kostengünstiger. Sodann kann die Arbeitsweise
auf einzelne Walzgerüste und den Wechsel von Walzensätzen angewendet werden.
Eine Vereinfachung der bekannten Verfahren in Abstimmung
mit der Walzenwerkstatt und eine Zeitersparnis werden dadurch erreicht, dass in
einer Startposition vor jedem Walzgerüst die Querverschiebewagen gleichzeitig
auf den Wechselabstand eingestellt, verschlissene Arbeitswalzensätze ausgefahren,
nach Querverfahren auf die andere Wagenhälfte die neuen Arbeitswalzensätze
eingefahren und die verschlissenen Arbeitswalzensätze jeweils von ihren Querverschiebewagen
über Gleitleisten am Einbaustück in die Walzenwerkstatt verfahren, entladen
und ein neuer Arbeitswalzensatz wieder in die Startposition zurückgebracht
wird.
Eine weitere Vereinfachung wird dadurch erzielt, dass in
der Startposition jeweils der verschlissene Arbeitswalzensatz auf die zugeordnete
eine Wagenhälfte gezogen wird und dass von der Walzenwerkstatt kommend der
neue Arbeitswalzensatz, der dem Wechselabstand vor den Walzgerüsten entspricht,
achsenbeabstandet auf die andere Wagenhälfte aufgeschoben wird.
Eine zeitliche und örtliche Auswahl der zu wechselnden
Walzensätze und der davon betroffenen Walzgerüste kann außerdem dadurch
getroffen werden, dass die Querverschiebewagen aus ihren definierten Walzgerüst-Einbau-
oder Ausbau-Positionen in Walzrichtung aufeinanderfolgend herausbewegt werden. Dadurch
können auch entsprechende Voraussetzungen für das Wechseln von Stützwalzensätzen
geschaffen werden.
Eine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass jeweils
über in die Horizontale geschwenkte Zwischenplatten wiederholbar genau die
Abstände und die Wechselpositionen zu einem benachbarten Walzgerüst zwischen
den Querverschiebewagen eingestellt und dass die eingestellten Wechselabstände
beim Abschwenken oder Senkrechtstellen der Zwischenplatten und / oder der Anschlussplatten
aufgehoben werden. Dadurch kann ein genaues Anfahren der Einfahrstellung der Arbeitswalzensätze
in das Walzgerüst erleichtert werden.
Eine Weiterbildung ist dadurch gegeben, dass zum Wechseln
der Stützwalzensätze durch Wegfahren der Querverschiebewagen vor einem
Walzgerüst jeweils eine Lücke geschaffen und ein verschlissener Stützwalzensatz
per Kran entfernt und ein neuer, überholter Stützwalzensatz per Kran wieder
eingefahren wird. Dadurch können Bewegungen der Transportmittel für Arbeitswalzensätze
und für Stützwalzensätze auf die Arbeitspläne der Walzenwerkstatt
abgestimmt werden.
Sobald die Stützwalzensätze wieder in ihre Betriebslage
zurückbewegt und im Walzgerüst entsprechend verriegelt worden sind, wird
weiter derart vorgegangen, dass die Lücke vor einem Walzgerüst durch Einschwenken
der Zwischenplatten wieder geschlossen und die Querverschiebewagen wieder in die
Wechselabstände gefahren werden.
Eine andere Ausgestaltung besteht darin, dass leere Querverschiebewagen
bei abgeschwenkten Zwischenplatten in eine Parkposition an einem und / oder anderen
Ende der Walzstraße gefahren und geparkt werden.
Die Einrichtung zum Wechseln von Walzensätzen in Walzgerüsten
einer Walzstraße mit mehreren Walzgerüsten geht von einem Stand der Technik
aus, der jeweils Stütz- und Arbeitswalzensätze vorsieht, mit einem Antrieb
zum Querausbauen oder Quereinbauen der Walzensätze, wobei parallel zur Walzrichtung
Schienen für Querverschiebewagen im Fundament und Verbindungsgleise in eine
Walzenwerkstatt verlegt sind, und die Transportwagen mit einem Antrieb verbunden
sind.
Die gestellte Aufgabe wird über eine Einrichtung erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass die Querverschiebewagen auf im Fundament durchgehend verlegten
Schienen parallel zur Walzrichtung auf zwischen den Walzgerüsten festgelegten
Abständen verfahrbar sind, die mittels schwenkbaren Zwischenplatten kontrollierbar
sind und dass nur ein Verbindungsgleis senkrecht zu den Schienen in die Walzenwerkstatt
verläuft, auf dem nur eine Lokomotive fährt, an die jeweils ein Arbeitswalzensatz
an- und abkuppelbar ist. Dadurch wird die Zusammenarbeit mit der Walzenwerkstatt
flexibler als bisher, ein Teil der Baugruppen kann automatisiert werden und der
vorrichtungstechnische Aufwand und die Investitionen sind relativ gering.
Eine angestrebte Platzersparnis vor den Walzgerüsten
wird dadurch erzielt, dass die Zwischenplatten jeweils in die Senkrechte hoch- oder
abschwenkbar oder in die Horizontale einstellbar sind.
Trotz des vor den Walzgerüsten gewollten Freiraums
ist es weiter vorteilhaft, dass die Querverschiebewagen, die in die Horizontale
geschwenkten Zwischenplatten und an den Enden einer Fundamentgrube hoch und horizontal
einschwenkbare, ortsfest drehgelagerte Anschlussplatten eine durchgehend begehbare
Arbeitsfläche bilden. Dabei können diese Baugruppen ebenfalls automatisiert
betrieben werden, so dass Kranarbeit eingespart wird.
Eine weiterer Automatisierungsschritt wird dadurch erzielt,
dass die an den Enden der Schienen, die parallel zur Walzrichtung verlaufen, jeweils
ortsfest und klappbar gelagerten Anschlussplatten angeordnet sind, die ein Bewegen
sämtlicher Querverschiebewagen zusammen mit den schwenkbaren Zwischenplatten
um zumindest die Hälfte eines Querverschiebewagens erlauben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, das nachstehend näher erläutert wird.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Walzstraße mit drei Walzgerüsten in Seitenansicht,
- Fig.1A
- einen Walzenständer mit einem Arbeitswalzensatz und einem Stützwalzensatz
in Betriebslage,
- die Fig. 2 -9
- verschiedene Phasen des Wechsels eines Arbeitswalzensatzes in Draufsicht,
- Fig. 9A
- Parkstellungen der Querverschiebewagen und
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf die Phase "Zwischenplatten aufschwenken" mit Rückkehr
zur Startposition gemäß Fig. 2.
In den Fig. 1 und 1A ist die Walzstraße 1 bspw. aus
drei Walzgerüsten 2, 3 und 4 gebildet. Jedes Walzgerüst 2, 3, 4 weist
jeweils einen in Betriebslage befindlichen Stützwalzensatz 5 und verschlissene
Arbeitswalzensätze 6 mit Einbaustücken auf. In Fig. 1 sind die Arbeitswalzen-
und Stützwalzensätze 5, 6 bereits ausgebaut und befinden sich jeweils
auf einem ersten Querverschiebewagen 9, einem zweiten Querverschiebewagen 10 und
einem dritten Querverschiebewagen 11. Die Arbeitswalzensätze 6 (bzw. 6a) bestehen
jeweils aus zwei mittels der Einbaustücke aufeinandergestützten Ober-
und Unterwalzen, ebenso die (nicht näher in Ausbauphase gezeigten) Stützwalzensätze
5. In Fig. 1 ist die Startposition 1a gegeben, wobei der Walzenwechsel auf der Bedienerseite
1b erfolgt. Ein verschlissener Arbeitswalzensatz 6 ist von der Seite (Fig. 1) und
von oben in den Fig. 2-8 jeweils mit einem Kreuz in der Zeichnung und als neuer
Arbeitswalzensatz 6a ohne Kreuz gekennzeichnet.
Auf der Bedienerseite 1b befindet sich eine Anzahl von
der Anzahl der Walzgerüste 2, 3, 4 entsprechenden separaten Querverschiebewagen
9,10, 11, die die aus einer Walzenwerkstatt 20 kommenden neuen Arbeitswalzensätze
6a aufnehmen. Die verschlissenen Arbeitswalzensätze 6 werden mittels Arbeitswalzen-Ausfahr-zylinder
8 und einer Lokomotive 21 herausgezogen. Die Bewegungen der einzelnen Querverschiebewagen
9, 10, 11, die jeweils mit einem eigenen Fahrantrieb ausgerüstet sind, finden
auf einem einzigen Verbindungsgleis 14a zur Walzenwerkstatt 20 statt, wobei die
Querverschiebewagen 9, 10, 11 von den Schienen 14 in Walzrichtung 13 verfahren werden.
Der Weitertransport von den Schienen 14 auf das Verbindungsgleis 14a erfolgt über
Gleitleisten am jeweiligen Einbaustück. Das Verfahren auf dem Verbindungsgleis
14a wird mit nur einer einzigen Lokomotive 21 durchgeführt. Die Querverschiebewagen
9, 10, 11 werden durch Abstandsmittel 7 kontrolliert. Nach Freigeben der Bedienerseite
1b durch die Querverschiebewagen 9, 10, 11, jeweils nach einem ausgebauten verschlissenen
Arbeitswalzensatz 6, können die verschlissenen Stützwalzensätze 5
ausgefahren und per Kran in die Walzenwerkstatt 20 gebracht, neu geschliffen, zurückgebracht
und in die zugeordneten Walzgerüste 2, 3, 4 wieder eingebaut und verriegelt
werden. Die Verfahrbarkeit der Querverschiebewagen 9, 10, 11 auf den Schienen 14
in der Fundamentgrube 15a des Fundaments 15 sichert jeweils eine Lücke 12 (vgl.
auch Fig. 9A) für einen Ausbau oder Wiedereinbau der Stützwalzensätze
5.
Die Querverschiebewagen 9, 10, 11 sind mit einer rechten
Hälfte für verschlissene Arbeitswalzensätze 6 auf Wechselabstände
2a, 3a, 4a (bei drei Walzgerüsten) eingerichtet und mit der anderen, linken
Hälfte auf neue Arbeitswalzensätze 6a. Die Abstandsmittel 7 bestehen im
Ausführungsbeispiel aus schwenkbaren Zwischenplatten 7a. Die Zwischenplatten
7a sind relativ leicht und dünn bemessen, so dass ein Kran für die Manipulation
nicht erforderlich ist.
Die Arbeitswalzensätze 6a sind, wie die Fig. 2 und
3 zeigen, soeben aus einer entfernt liegenden Walzenwe rkstatt 20 angekommen. Die
Arbeitswalzensätze 6a sind an die Lokomotive 21 angekoppelt und an die Querverschiebewagen
9, 10, 11 übergeben worden.
In Fig. 2 ist ferner die Startposition 1a vor jedem Walzgerüst
2, 3, 4 dargestellt, wobei die Querverschiebewagen 9, 10, 11 mittels in die Horizontale
geschwenkter Zwischenplatten 7a eingestellt sind. Die verschlissenen Arbeitswalzensätze
6 werden danach ausgefahren (Fig. 3). Nach Querverfahren auf die andere Wagenhälfte
werden die neuen Arbeitswalzensätze 6a in das jeweilige Walzgerüst 2,
3, 4 eingefahren. Die verschlissenen Arbeitswalzensätze 6 werden sodann zur
Wartung in die Walzenwerkstatt 20 verfahren. Ein neuer Arbeitswalzensatz 6a wird
in die Startposition 1a (Fig. 2) zurückgefahren, wonach der Zyklus erneut beginnt.
Eine Besonderheit ist hierbei, dass in der Startposition
1a jeweils der verschlissene Arbeitswalzensatz 6 auf die zugeordnete Wagenhälfte
gezogen wird und dass der neue Arbeitswalzensatz 6a, der auf den Wechselabstand
2a, 3a, 4a vor den Walzgerüsten 2, 3, 4 eingestellt ist, auf die andere Wagenhälfte
aufgelegt und dadurch bereits eine genaue Einstellung vorgenommen wird.
Gemäß Fig. 3 sind sämtliche Querverschiebewagen
9, 10, 11 mit den Abständen 2a, 3a, 4a bei eingeschwenkten Zwischenplatten
7a aneinandergereiht. Die Querverschiebewagen 9, 10, 11 werden aus diesen definierten
Walzgerüst-Einbau- oder Ausbau-Positionen in Walzrichtung 13 aufeinanderfolgend
herausbewegt.
Gemäß Fig. 4 befinden sich alle neuen Arbeitswalzensätze
6a in ihrer Einbauposition zu den Walzgerüsten 2, 3 4 und werden mittels der
Arbeitswalzen-Einfahrzylinder 8 und der Lokomotive 21 eingeschoben und dann im Gerüst
verriegelt.
In Fig. 5 sind die neuen Arbeitswalzensätze 6a in
den Walzgerüsten 2, 3, 4 eingeschoben und in Betriebslage verriegelt. Während
der einzelnen Bewegungen sind die jeweils über in die Horizontale geschwenkten
Zwischenplatten 7a wiederholbar genau in die Abstände und die Wechselpositionen
zu einem benachbarten Walzgerüst 2, 3, 4 zwischen den Querverschiebewagen 9,
10, 11 eingestellt, wobei die ortsfest gelagerten Anschlussplatten 18 an den Enden
der Schienen 14 die restlichen Lücken schließen. Die Abstände zwischen
den Querverschiebewagen 9, 10, 11 können durch Abschwenken oder Senkrechtstellen
der Zwischenplatten 7a und / oder der Anschlussplatten 18 aufgehoben werden, wie
dies Fig. 6 zeigt.
Das Senkrechtstellen der Zwischenplatten 7a und der Anschlussplatten
18 schafft Freiraum, so dass zum Wechseln der Stützwalzensätze 5 durch
Wegfahren der Querverschiebewagen 9, 10, 11 vor einem Walzgerüst 2, 3, 4 jeweils
eine Lücke 12 entsteht (vgl. auch Fig. 9A). Ein verschlissener Stützwalzensatz
5 kann dann per Kran entfernt und ein neuer, überholter Stützwalzensatz
5 per Kran wieder eingefahren werden.
Gemäß Fig. 7 gelangen die Querverschiebewagen
9,10,11 nacheinander in eine Anschlussstellung zur Lokomotive 21 auf dem Verbindungsgleis
14a. Der jeweilige verschlissene Arbeitswalzensatz 6 wird in die Walzenwerkstatt
20 gefahren und dort durch den neuen Arbeitswalzensatz 6a ausgetauscht.
Wie in Fig. 8 gezeigt ist, wird jeweils ein verschlissener
Arbeitswalzensatz 6 mittels der Lokomotive 21 in die Walzenwerkstatt 20 gefahren,
dort wiederum gegen einen neuen Arbeitswalzensatz 6a ausgetauscht und wieder zurück
gefahren, was in Fig. 8 bereits abgewickelt ist.
Gemäß Fig. 9 ist auch der zweite Arbeitswalzensatz
6 bereits zurück aus der Walzenwerkstatt 20 gefahren worden mit einem neuen
Arbeitswalzensatz 6a. Es ist nur noch der dritte verschlissene Arbeitswalzensatz
6 in die Walzenwerkstatt 20 zu fahren.
Wie Fig. 9A zeigt, werden leere Querverschiebewagen 9,
10, 11 bei abgeschwenkten oder senkrecht hoch gestellten Zwischenplatten 7a und
Anschlussplatten 18 in eine linke Parkposition (Querverschiebewagen 9, 10) und in
eine rechte Parkposition (Querverschiebewagen 11) gefahren, wobei die Zwischenplatten
7a abgeschwenkt und die Anschlussplatten 18 hochgestellt sind, um Platz zu sparen.
Dadurch wird die Lücke 12 vor den Walzgerüsten 3 und 4 für andere
Manipulationen frei.
Wie weiter aus Fig. 9A ersichtlich ist, sind die Zwischenplatten
7a jeweils einzeln gelenkig an einem Querverschiebewagen 9, 10, 11 gelagert und
werden mit einem auf dem Wagen mitgeführten pneumatischen oder hydraulischen
Kolben-Zylinder-Antrieb 17 auf- oder abbewegt. Solche Kolben-Zylinder-Antriebe 17
sind an den Anschlussplatten 18 und doppelt an dem ersten Querverschiebewagen 9
sowie einseitig, rechts an dem zweiten und dritten Querverschiebewagen 10 und 11
angeordnet.
Die Querverschiebewagen 9, 10 und 11 werden jeweils nach
dem Beladen mit einem neuen Arbeitswalzensatz 6a gemäß Fig. 10 wieder
in die Ausbau-Position vor den Walzgerüsten 2, 3,4 gefahren. Anschließend
werden die Zwischenplatten 7a in die Horizontale angehoben und die Anschlussplatten
18 in die Horizontale abgesenkt. Die neuen Arbeitswalzensätze 6a stehen dadurch
für einen schnellen Wechsel von verschlissenen Arbeitswalzensätzen 6 vorbereitet
in Position. Die Erfindung gestattet auch das Wechseln von einzelnen verschlissenen
Arbeitswalzensätzen 6.
Die Querverschiebewagen 9, 10, 11, die in die Horizontale
geschwenkten Zwischenplatten 7a und die an den Enden einer Fundamentgrube 15a hoch
und horizontal einschwenkbare, ortsfest drehgelagerte Anschlussplatten 18 bilden
in der horizontalen eine durchgehend begehbare Arbeitsfläche 19.
In den Fig. 1, 2-5 und 10 sind an den Enden der Schienen
14, die parallel zur Walzrichtung 13 verlaufen, die jeweils ortsfest drehgelagerten
und nach oben in die Vertikale stellbaren Anschlussplatten 18 angeordnet, die zusammen
mit den Zwischenplatten 7a die Arbeitsfläche 19 bilden.
Bezugszeichenliste
- 1
- Walzstraße
- 1a
- Startposition
- 1b
- Bedienerseite
- 2
- Walzgerüst
- 2a
- Wechselabstand
- 3
- Walzgerüst
- 3a
- Wechselabstand
- 4
- Walzgerüst
- 4a
- Wechselabstand
- 5
- Stützwalzensatz
- 6
- verschlissener Arbeitswalzensatz (Zeichnung: mit Kreuzzeichen)
- 6a
- neuer Arbeitswalzensatz (Zeichnung: ohne Kreuzzeichen)
- 7
- Abstandsmittel
- 7a
- schwenkbare Zwischenplatte
- 8
- Arbeitswalzen-Ausfahr- / Einfahrzylinder
- 9
- erster Querverschiebewagen
- 10
- zweiter Querverschiebewagen
- 11
- dritter Querverschiebewagen
- 12
- Lücke vor Walzgerüst
- 13
- Walzrichtung
- 14
- Schienen
- 14a
- Verbindungsgleis
- 15
- Fundament
- 15a
- Fundamentgrube
- 16
- Abstände
- 17
- Kolben-Zylinder-Antrieb
- 18
- ortsfest gelagerte Anschlussplatte
- 19
- begehbare Arbeitsfläche
- 20
- Walzenwerkstatt
- 21
- Lokomotive
|
| Anspruch[de] |
Verfahren zum Wechseln von Walzensätzen (5, 6) in Walzgerüsten
(2,3,4) einer Walzstraße (1) mit mehreren Walzgerüsten (2, 3, 4), die
jeweils Stütz- und Arbeitswalzensätze (5, 6) aufweisen, durch Aufeinanderstützen
und anschließendem Ausfahren in Achsrichtung eines Arbeitswalzensatzes (6)
oder eines Stützwalzensatzes (5) auf der Bedienerseite (1b) in eine Walzenwerkstatt
(20) und anschließendem Zurückfahren und Einbauen neuer Walzensätze
(5, 6),
dadurch gekennzeichnet,
dass die von einer auf der Bedienerseite (1b) der Anzahl der Walzgerüste
(2, 3, 4) entsprechenden Anzahl von separaten Querverschiebewagen (9,10,11) transportierten,
verschlissenen Arbeitswalzensätze (6) auf einem einzigen Verbindungsgleis (14a)
aufeinanderfolgend durch eine einzige Lokomotive (21) in die Walzenwerkstatt (20)
verbracht und von dort die neuen Arbeitswalzensätze (6a) zurückgefahren
und in Wechselabständen (2a, 3a, 4a) auf den jeweiligen Querverschiebewagen
(9, 10, 11) zwischen den Walzgerüsten (2,3,4) abgesetzt werden und dass nach
Freigeben der Bedienerseite (1b) durch die Querverschiebewagen (9, 10, 11) jeweils
nach einem ausgebauten verschlissenen Arbeitswalzensatz (6) die verschlissenen Stützwalzensätze
(5) ausgefahren und per Kran in die Walzenwerkstatt (20) gebracht, gewartet, zurück
transportiert und in die zugeordneten Walzgerüste (2, 3, 4) wieder eingebaut
werden.
Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einer Startposition (1a) vor jedem Walzgerüst (2, 3, 4) die Querverschiebewagen
(9, 10, 11) gleichzeitig auf den Wechselabstand (2a, 3a, 4a) eingestellt, verschlissene
Arbeitswalzensätze (6) ausgefahren, nach Querverfahren auf die andere Wagenhälfte
die neuen Arbeitswalzensätze (6a) eingefahren und die verschlissenen Arbeitswalzensätze
(6) jeweils von ihren Querverschiebewagen (9, 10, 11) über Gleitleisten am
Einbaustück in die Walzenwerkstatt (20) verfahren, entladen und ein neuer Arbeitswalzensatz
(6a) wieder in die Startposition (1a) zurückgebracht wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Startposition (1a) jeweils der verschlissene Arbeitswalzensatz
(6) auf die zugeordnete eine Wagenhälfte gezogen wird und dass von der Walzenwerkstatt
(20) kommend der neue Arbeitswalzensatz (6a), der dem Wechselabstand (2a, 3a, 4a)
vor den Walzgerüsten (2,3,4) entspricht, achsenbeabstandet auf die andere Wagenhälfte
aufgeschoben wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Querverschiebewagen (9, 10, 11) aus ihren definierten Walzgerüst-Einbau-
oder Ausbau-Positionen in Walzrichtung (13) aufeinanderfolgend herausbewegt werden.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils über in die Horizontale geschwenkte Zwischenplatten (7a)
wiederholbar genau die Abstände und die Wechselpositionen zu einem benachbarten
Walzgerüst (2, 3, 4) zwischen den Querverschiebewagen (9, 10, 11) eingestellt
und dass die eingestellten Wechselabstände (2a, 3a, 4a) beim Abschwenken oder
Senkrechtstellen der Zwischenplatten (7a) und / oder der Anschlussplatten (18) aufgehoben
werden.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Wechseln der Stützwalzensätze (5) durch Wegfahren der
Querverschiebewagen (9, 10, 11) vor einem Walzgerüst (2, 3, 4) jeweils eine
Lücke (12) geschaffen und ein verschlissener Stützwalzensatz (5) per Kran
entfernt und ein neuer, überholter Stützwalzensatz (5) per Kran wieder
eingefahren wird.
Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lücke (12) vor einem Walzgerüst (2, 3, 4) durch Einschwenken
der Zwischenplatten (7a) wieder geschlossen und die Querverschiebewagen (9, 10,
11) wieder in die Wechselabstände (2a, 3a, 4a) gefahren werden.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass leere Querverschiebewagen (9, 10, 11) bei abgeschwenkten Zwischenplatten
(7a) in eine Parkposition an einem und / oder anderen Ende der Walzstraße (1)
gefahren und geparkt werden.
Einrichtung zum Wechseln von Walzensätzen (5,6) in Walzgerüsten
(2, 3, 4) einer Walzstraße (1) mit mehreren Walzgerüsten (2, 3, 4), die
jeweils Stütz- und Arbeitswalzensätze (5, 6) aufweisen, mit einem Antrieb
zum Querausbauen oder Quereinbauen der Walzensätze (5, 6), wobei parallel zur
Walzrichtung (13) Schienen (14) für Querverschiebewagen (9, 10, 11) im Fundament
(15) und Verbindungsgleise (14a) in eine Walzenwerkstatt (20) verlegt sind, und
die Transportwagen mit einem Antrieb verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Querverschiebewagen (9,10,11) auf im Fundament (15) durchgehend
verlegten Schienen (14) parallel zur Walzrichtung (13) auf zwischen den Walzgerüsten
(2, 3, 4) festgelegten Abständen (16) verfahrbar sind, die mittels schwenkbaren
Zwischenplatten (7a) kontrollierbar sind und dass nur ein Verbindungsgleis (14a)
senkrecht zu den Schienen (14) in die Walzenwerkstatt (20) verläuft, auf dem
nur eine Lokomotive (21) fährt, an die jeweils ein Arbeitswalzensatz (6, 6a)
an- oder abkuppelbar ist.
Einrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zwischenplatten (7a) jeweils in die Senkrechte hoch- oder abschwenkbar
oder in die Horizontale einstellbar sind.
Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zwischenplatten (7a) jeweils einzeln an einem Querverschiebewagen
(9, 10, 11) angelenkt und mittels eines am Querverschiebewagen (9, 10, 11) gelenkig
gelagerten Kolben-Zylinder-Antriebs (17) schwenkbar sind.
Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Querverschiebewagen (9, 10, 11), die in die Horizontale geschwenkten
Zwischenplatten (7a) und an den Enden einer Fundamentgrube (15a) hoch und horizontal
einschwenkbare, ortsfest drehgelagerte Anschlussplatten (18) eine durchgehend begehbare
Arbeitsfläche (19) bilden.
Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die an den Enden der Schienen (14), die parallel zur Walzrichtung (13)
verlaufen, jeweils ortsfest und klappbar gelagerten Anschlussplatten (18) angeordnet
sind, die ein Bewegen sämtlicher Querverschiebewagen (9, 10, 11) zusammen mit
den schwenkbaren Zwischenplatten (7a) um zumindest die Hälfte des Querverschiebewagens
(9, 10, 11) erlauben.
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| Anspruch[en] |
|
Method of changing roll sets (5, 6) in roll stands (2, 3, 4) of a rolling
train (1) with several roll stands (2, 3, 4), which each have backing and working
roll sets (5, 6), by supporting one on the other and subsequent movement out in
axial direction of a working roll set (6) or a backing roll set (5) on the operating
side (1b) into a roll shop (20) and subsequent movement back and installation of
new roll sets (5, 6), characterised in that the worn working roll sets (6),
which are transported by a number - which corresponds on the operating side (1b)
with the number of roll stands (2, 3, 4) - of separate transversely displaceable
carriages (9, 10, 11), are brought in succession on a single connecting track (14a)
by a single locomotive (21) into the roll shop (20) and the new working roll sets
(6a) are moved back from there and are deposited at change spacings (2a, 3a, 4a)
on the respective transversely displaceable carriages (9, 10, 11) between the roll
stands (2, 3, 4) and after freeing of the operating side (1b) by the transversely
displaceable carriages (9, 10, 11) the worn backing roll sets (5) are moved out
each time after a demounted worn working roll set (6) and brought by crane into
the roll shop (20), serviced, transported back and reinstalled in the associated
roll stands (2, 3, 4).
Method according to claim 1, characterised in that in a starting
position (1a) in front of each roll stand (2, 3, 4) the transversely displaceable
carriages (9, 10, 11) are simultaneously set to the change spacing (2a, 3a, 4a),
worn working roll sets (6) are moved out, after transverse movement onto the other
carriage halves the new working roll sets (6a) are moved in and the worn working
roll sets (6a) are moved each time by their transversely displaceable carriages
(9, 10, 11) via slide strips at the chock into the roll shop (20), unloaded and
a new working roll set (6a) is brought back again to the starting position (1a).
Method according to one of claims 1 and 2, characterised in that
in the starting position (1a) in each instance the worn working roll set (6) is
drawn onto the associated carriage half and that the new working roll set (6a) coming
from the roll shop (20), which set corresponds with the change spacing (2a, 3a,
4a) in front of the roll stands (2, 3, 4), is pushed with axial spacing onto the
other carriage half.
Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that
the transversely displaceable carriages (9, 10, 11) are moved in succession out
of their defined roll stand installation or demounting positions in rolling direction
(13).
Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that
in each instance the spacings and the change positions relative to an adjacent roll
stand (2, 3, 4) are repeatedly and precisely set between the transversely displaceable
carriages (9, 10, 11) by way of intermediate plates (7a) pivoted into the horizontal
and that the set change spacings (2a, 3a, 4a) are cancelled on pivotation or vertical
setting of the intermediate plates (7a) and/or the connecting plates (18).
Method according to one of claims 1 to 5, characterised in that
for change of the backing roll sets (5) by movement away of the transversely displaceable
carriages (9, 10, 11) a respective gap (12) is created in front of each roll stand
(2, 3, 4) and a worn backing roll set (5) is removed by crane and a new, overhauled
backing roll set (5) is moved in again by crane.
Method according to claim 6, characterised in that the gap (12)
in front of a roll stand (2, 3, 4) is closed again by pivotation in of the intermediate
plates (7a) and the transversely displaceable carriages (9, 10, 11) are moved back
to the change spacings (2a, 3a, 4a).
Method according to one of claims 1 to 7, characterised in that
empty transversely displaceable carriages (9, 10, 11) with pivoted-away intermediate
plates (7a) are moved into and parked in a parking position at one and/or the other
end of the rolling train (1).
Equipment for changing roll sets (5, 6) in roll stands (2, 3, 4) of
a rolling train (1) with several roll stands (2, 3, 4), which each have backing
and working roll sets (5, 6), with a drive for transverse demounting or transverse
installation of the roll sets (5, 6), wherein rails (14) for transversely displaceable
carriages (9, 11) are laid parallel to the rolling direction (13) in the foundation
(15) and connecting tracks (14a) into a roll shop (20) are laid and the transport
carriages are connected with a drive, characterised in that the transversely
displaceable carriages (9, 10, 11) are movable on rails (14), which are laid continuously
in the foundation (15), parallel to the rolling direction (13) to spacings (16),
which are fixed between the roll stands (2, 3, 4) and which are controllable by
means of pivotable intermediate plates (7a), and that only one connecting track
(14a) runs perpendicularly to the rails (14) into the roll shop (20), on which only
one locomotive (21) moves, to or from which in each instance a working roll set
(6, 6a) can be coupled or decoupled.
Equipment according to claim 9, characterised in that the intermediate
plates (7a) are each pivotable upwardly or downwardly into the vertical or are settable
into the horizontal.
Equipment according to one of claims 9 and 10, characterised in that
the intermediate plates (7a) are individually articulated in each instance to a
transversely displaceable carriage (9, 10, 11) and are pivotable by means of a piston-cylinder
drive (17) pivotably mounted at the transversely displaceable carriage (9, 10, 11).
Equipment according to one of claims 9 to 11, characterised in that
the transversely displaceable carriages (9, 10, 11), the intermediate plates (7a)
pivoted into the horizontal and connecting plates (18), which are rotatably mounted
in stationary position and which are pivotable-in upwardly and horizontally at the
ends of a foundation pit (15a), form a work surface (19) able to be moved over continuously.
Equipment according to one of claims 9 to 12, characterised in that
the connecting plates (18), which are respectively mounted in stationary position
and to be pivotable, are arranged at the ends of the rails (14) extending parallel
to the rolling direction (13), which plates allow a movement of all transversely
displaceable carriages (9, 10, 11) together with the pivotable intermediate plates
(7a) by at least half the transversely displaceable carriage (9, 10, 11).
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| Anspruch[fr] |
Procédé pour le remplacement de séries de cylindres (5,
6) dans des cages de laminage (2, 3, 4) d'un train de laminoir (1) comportant plusieurs
cages de laminage (2, 3, 4), qui présentent à chaque fois des séries
de cylindres d'appui et des séries de cylindres de travail (5, 6), en appuyant
les uns sur les autres et en évacuant ensuite dans le sens axial une série
de cylindres de travail (6) ou une série de cylindres d'appui (5) sur le côté
service (1b) dans un atelier pour cylindres (20) puis en ramenant et en montant
des nouvelles séries de cylindres (5, 6), caractérisé,
en ce que les séries de cylindres de travail (6) usées transportées
sur le côté service (1b) par un nombre de chariots de déplacement
transversal (9, 10, 11) séparés correspondant au nombre de cages de laminage
(2, 3, 4) sont amenées sur un seul rail de liaison (14a), successivement par
une seule locomotive (21) dans l'atelier pour cylindres (20) et les nouvelles séries
de cylindres de travail (6a) sont ramenées à partir de là et déposées
à des distances de remplacement (2a, 3a, 4a) sur les différents chariots
de déplacement latéral (9, 10, 11) entre les cages de laminage (2, 3,
4) et en ce qu'après la libération du côté service (1b) par
les chariots de déplacement transversal (9, 10, 11), à chaque fois après
avoir démonté une série de cylindres de travail (6) usée, la
série de cylindres d'appui (5) usée est évacuée et amenée
avec une grue dans l'atelier pour cylindres (20), entretenue, ramenée et à
nouveau montée dans les cages de laminage (2, 3, 4) associées.
Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que dans une position de départ (1a) devant chaque cage de laminage
(2, 3, 4) les chariots de déplacement transversal (9, 10, 11) sont réglés
simultanément à la distance de remplacement (2a, 3a, 4a), les séries
de cylindres de travail (6) usées sont sorties, les nouvelles séries de
cylindres de travail (6a) sont introduites après le déplacement transversal
sur l'autre moitié du chariot et les séries de cylindres de travail (6)
usées sont à chaque fois déplacées de leur chariot de déplacement
transversal (9, 10, 11), via des barres de glissement sur l'empoise, dans l'atelier
pour cylindres (20), déchargées et une nouvelle série de cylindres
de travail (6a) est à nouveau ramenée dans la position de départ
(1a).
Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que dans la position de départ (1a) à
chaque fois la série de cylindres de travail (6) usée est tirée sur
l'une moitié de chariot associée et en ce que la nouvelle série
de cylindres de travail (6a) provenant de l'atelier pour cylindres (20), correspondant
à la distance de remplacement (2a, 3a, 4a) devant les cages de laminage (2,
3, 4) est glissée sur l'autre moitié de chariot avec une certaine distance
entre les axes.
Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que les chariots de déplacement latéral
(9, 10, 11) sont consécutivement déplacés hors de leurs positions
définies de montage ou de démontage dans la cage de laminage dans le sens
du laminage (13).
Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que les distances et les positions de remplacement
par rapport à une cage de laminage (2, 3, 4) adjacente sont réglées
entre les chariots de déplacement transversal (9, 10, 11) via des plaques intermédiaires
(7a) pivotées à l'horizontale, avec une précision reproductible et
en ce que les distances de remplacement (2a, 3a, 4a) réglées sont
annulées lors du pivotement ou du placement à la verticale des plaques
intermédiaires (7a) et/ou des plaques de raccordement (18).
Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à
5, caractérisé en ce que pour le remplacement des séries de
cylindres d'appui (5) on réalise par l'évacuation des chariots de déplacement
transversal (9, 10, 11) devant une cage de laminage (2, 3, 4) à chaque fois
un vide (12) et on élimine une série de cylindres d'appui (5) usée
à l'aide d'une grue et on introduit à nouveau, à l'aide d'une grue,
une nouvelle série de cylindres d'appui (5) révisée.
Procédé selon la revendication 6, caractérisé
en ce que le vide (12) devant une cage de laminage (2, 3, 4) est à nouveau
fermé par le pivotement en place des plaques intermédiaires (7a) et les
chariots de déplacement transversal (9, 10, 11) sont à nouveau déplacés
aux distances de remplacement (2a, 3a, 4a).
Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à
7, caractérisé en ce que des chariots de déplacement transversal
(9, 10, 11) vides sont déplacés et garés, lorsque les plaques intermédiaires
(7a) sont pivotées vers le bas dans une position de garage et/ou en l'autre
extrémité du train de laminoir (1).
Dispositif pour le remplacement de séries de cylindres (5, 6) dans
des cages de laminage (2, 3, 4) d'un train de laminoir (1) comportant plusieurs
cages de laminage (2, 3, 4), qui présentent à chaque fois des séries
de cylindres d'appui et des séries de cylindres de travail (5, 6), avec un
dispositif d'entraînement pour le démontage et le montage transversal
des séries de cylindres (5, 6), des rails (14) pour les chariots de déplacement
latéral (9, 10, 11) étant placés parallèlement au sens de laminage
(13) dans les fondations (15) et des rails de liaison (14a) étant placés
dans un atelier pour cylindres (20) et les chariots de transport étant raccordés
à un dispositif d'entraînement, caractérisé,
en ce que les chariots de déplacement latéral (9, 10, 11) peuvent
être déplacés sur des rails (14) placés en continu dans les
fondations (15), parallèlement au sens de laminage (13) à des distances
(16) définies entre les cages de laminage (2, 3, 4), qui sont contrôlables
au moyen de plaques intermédiaires (7a) pivotantes et en ce qu'il n'y a qu'un
rail de liaison (14a) s'étendant perpendiculairement aux rails (14) jusque
dans l'atelier pour cylindres (20), sur lequel ne se déplace qu'une seule locomotive
(21), à laquelle on peut à chaque fois coupler ou découpler une série
de cylindres de travail (6, 6a).
Dispositif selon la revendication 9, caractérisé
en ce que les plaques intermédiaires (7a) peuvent à chaque fois
être pivotées à la verticale vers le haut ou vers le bas ou réglées
à l'horizontale.
Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10,
caractérisé
en ce que les plaques intermédiaires (7a) sont à chaque fois articulées
individuellement sur un chariot de déplacement transversal (9, 10, 11) et peuvent
être pivotées au moyen d'un dispositif à piston-cylindre (17) logé
de manière articulée au chariot de déplacement transversal (9, 10,
11).
Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 11,
caractérisé
en ce que les chariots de déplacement transversal (9, 10, 11), les plaques
intermédiaires (7a) pivotées à l'horizontale et les plaques de raccordement
(18) pouvant être pivotées, aux extrémités d'une fosse de fondation
(15a), vers le haut et horizontalement, logées de manière à pouvoir
tourner en place, forment une surface de travail (19) pouvant être parcourue
en continu.
Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 12,
caractérisé
en ce que les plaques de raccordement (18) sont à chaque fois logées
en un endroit fixe et de manière à pouvoir basculer, aux extrémités
des rails (14) qui s'étendent parallèlement au sens de laminage (13) et
permettent un mouvement de l'ensemble des chariots de déplacement transversal
(9, 10, 11) avec les plaques intermédiaires (7a) pivotantes au moins de la
moitié du chariot de déplacement transversal (9, 10, 11).
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