| Dokumentenidentifikation |
EP1857815 03.01.2008 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001857815 |
| Titel |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR DETEKTION VERSTECKTER SUBSTANZEN |
| Anmelder |
Samojlov, Valentin Nikolaevich, Moskovskaya, RU |
| Erfinder |
DENISOV, Dmitrij Valerievich, St.Petersburg, 197373, RU; KULIKOVSKIJ, Sergej Yurievich, St.Petersburg, 197373, RU; SAMOSHKIN, Aleksandr Mihajlovich ul. Sosnovaya, Moskovskaya obl., 141980, RU; SOKORIN, Oleg Naumovich, St.Petersburg, 190121, RU |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
01.02.2006 |
| EP-Aktenzeichen |
067168559 |
| WO-Anmeldetag |
01.02.2006 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/RU2006/000034 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2006093431 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
08.09.2006 |
| EP-Offenlegungsdatum |
21.11.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
03.01.2008 |
| IPC-Hauptklasse |
G01N 27/83(2006.01)A, F, I, 20071023, B, H, EP
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung gehört zum Gebiet der Erforschung von
Stoffen mittels Magnetfeldern und kann zur Feststellung und Identifizierung verschiedener
Stoffe, und zwar von Psychopharmaka und Explosivstoffen, in stationären und
mobilen Kontrollsystemen verwendet werden.
Bekannt ist eine Vorrichtung zur Feststellung von versteckten
Stoffen gemäß der Literaturstelle [1] im beigefügten Literaturverzeichnis.
Dieser Vorrichtung liegt eine Materialanalyse mittels Bestrahlung des Materials
durch schnelle, monochromatische Neutronen und eine Bemessung eines dadurch ausgelösten
Gammaspektrums zugrunde. Der Nachteil dieser Vorrichtung und dieses Verfahrens sind
die-Unmöglichkeit, Stoffe zu festzustellen, deren Atomrümpfe einen kleinen
Einfangquerschnitt der schnellen Neutronen aufweisen, wobei eine erhebliche Strahlungsgefahr
auftritt, die bei Verwendung dieser Vorrichtung besteht, und die Unmöglichkeit,
sowohl die Struktur des Stoffs als auch die chemische Verbindung festzustellen.
Der vorliegenden Erfindung kommen auch eine Vorrichtung
und ein Verfahren relativ nahe, die der Bestimmung der Natur und Eigenschaften von
Stoffen mittels eines sich verändernden, elektromagnetischen Felds dient [2].
Dieses Verfahren basiert auf der Zuführung eines elektromagnetischen Signals
zu einem Erreger- und Registrierungskreis in einem Messkreis eines induzierten Signals
in An- und Abwesenheit eines untersuchten Objekts. Die Nachteile dieses Verfahrens
und dieser Vorrichtung sind eine ungenügende Sensibilität und Trennschärfe
bei der Feststellung und Identifizierung der Stoffe, wobei eine Erhöhung der
Sensibilität und Trennschärfe beispielsweise eine unzulässig hohe
Anzahl von Falschauslösungen der Kontrollsysteme und eine Beschädigung
von Magnetplattenträgern in den kontrollierten Objekten hervorruft.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung
der angeführten Mängel und die Erhöhung der Sensibilität und
Trennschärfe bei der Feststellung und Identifizierung von Stoffen. Diese Aufgabe
wird durch Folgendes gelöst: beim bekannten Verfahren, das die Anwendung des
sich verändernden, elektromagnetischen Felds im Bereich der mutmaßlichen
Existenz des gesuchten, versteckten Stoffs, die Bemessung der Antwort des angegebenen
Felds auf Stoffe im angegebenen Bereich und den Vergleich der erhaltenen Antwort
mit der vorgemessenen, normativen Antwort für den gesuchten Stoff einschließt,
wird gemäß der Erfindung die Information über charakteristische Raum-Frequenz-Merkmale
des zu identifizierenden Stoffs gemessen und gespeichert; gemäß der Erfindung
wird ferner auf Grund der angegebenen Information im angeführten Bereich eine
lokale, nicht adiabatische Fluktuation des Vektorpotentials, die die Information
über charakteristische Raum-Frequenz-Merkmale des gesuchten, versteckten Stoffs
trägt, erzeugt und gespeichert; die Antwort des genannten Felds wird mittels
Messung von Heterogenitätscharakteristiken bei der Polarisation der lokalen
Feldfluktuation und Niederfrequenzüberlagerungen registriert, die durch Zusammenwirkung
der angeführten Stoffe mit dem Feld ausgelöst werden; auf Grund des Vergleichs
der gewonnenen Charakteristiken mit den Heterogenitätscharakteristiken für
den gesuchten, versteckten Stoff wird eine Schlussfolgerung über das Vorhandensein
dieses Stoffs unter den angeführten Stoffen gezogen; die angeführte, lokale
Fluktuation des Vektorpotentials wird durch Übertragung einer modulierten Laserstrahlung,
die die Information über charakteristische Raum-Frequenz-Merkmale des gesuchten,
versteckten Stoffs trägt, über einen Übertragungslichtleiter gebildet,
der über den angegebenen Bereich in Form einer Spule verläuft; die genannte
Antwort wird anhand der Strahlung in einem Empfangslichtleiter registriert, der
ebenso über den angegebenen Bereich in Form einer Spule verläuft. Es wird
eine Vorrichtung zur Feststellung der versteckten Stoffe verwendet, die aus folgenden
Teilen besteht:
- einem Block zur Auswahl und Speicherung der charakteristischen Merkmale des
Stoffs, der aus Kondensatorbelägen besteht, die an eine Spannungsquelle und
den Eingang eines Verstärkers, der Stromquelle, angeschlossen sind, dessen
Ausgänge an einen Feldumformer angeschlossen sind; dabei ist der Eingang dieses
Verstärkers mit einem Stromkonstanthalter verbunden, dessen Ausgang an die
Stromeingänge von Hall-Elementen angeschlossen sind, die beispielsweise in
einem Winkel von 90° zueinander bzw. von 45° zu einem Kraftvektor des
vom angeführten Umformer gebildeten, elektromagnetischen Felds angeordnet werden;
dabei sind die angeführten Hall-Elemente beispielsweise als Scheiben mit einer
Anzahl der am Rande der angegebenen Scheiben platzierten Hall-Elektroden ausgeführt,
deren Ausgänge mit den Eingängen eines Schalters verbunden sind, dessen
Ausgang an einen Signalverstärker angeschlossen ist, der über zwei Ausgänge
verfügt: der erste Ausgang ist mit dem Eingang einer aktiven Sperre, und der
zweite Ausgang ist mit dem Schalter verbunden; dabei ist der Ausgang der angeführten,
aktiven Sperre mit dem Eingang eines Analog-DigitalWandlers verbunden, dessen Ausgang
an den Eingang einer EDV1-Anlage angeschlossen ist, deren erster Ausgang mit dem
Steuereingang des angeführten Schalters, deren zweiter Ausgang mit dem Steuereingang
eines Informationsschalters und dessen dritter Ausgang mit dem Eingang eines Speicherblocks
verbunden ist; die Informationsschalterausgänge sind dabei an die Informationseingänge
des angeführten Speicherblocks angeschlossen;
- einem Senderblock, der einen Speicherblock mit mittels des angeführten
Blocks zur Aussonderung und Speicherung der charakteristischen Merkmale des Stoffs
gepeicherten Signalen aus gewählten Richtungen enthält, wobei Ausgänge
des Speicherblocks mit den Eingängen eines Summierers verbunden sind, der in
Reihe mit einem Verstärker (Laserstrahlungsquelle) liegt; dieser Verstärker
ist mit einer Sendeantenne verbunden, die einen auf ein beispielsweise zylinderförmiges
Gerüst aufgewickelten Lichtleiter aufweist;
- einem Empfänger- und Umformer-Klassifikator-Block, der Folgendes umfasst:
eine Empfangsspule in Form eines auf beispielsweise einem zylinderförmigen
Gerüst aufgewickelten Lichtleiters, einen Verzweiger, eine Laserstrahlungsquelle,
einen Fotoempfänger, eine stabilisierte Stromquelle, deren Ausgang mit den
Stromeingängen der Hall-Elemente verbunden ist, deren Ausgänge an die
Eingänge des Schalters angeschlossen sind, dessen Ausgang in Reihe mit dem
Verstärker liegt, eine aktive Niederfrequenzsperre, einen Analog-Digital-Wandler
und eine EDV2-Anlage, deren Ausgang an die Steuereingänge des angeführten
Schalters angeschlossen ist, und eine Stromquelle, die an einen Magnetfeld-Umformer
angeschlossen ist.
Das Verfahren gemäß der Erfindung beruht auf
grundlegenden, physikalischen Prinzipien. Die Grundlage des Verfahrens ist die Zusammenwirkung
des Stoffs mit dem Feld. Unter "Feld" ist nicht nur das elektrische Feld und das
Magnetfeld gemeint, die getrennt oder zusammen anhand der Maxwellschen Gleichungen
beschrieben werden können, sondern auch das Vektorpotential, dessen temporäre
und räumliche Veränderung dieses elektromagnetische Feld erzeugt. Mit
"Zusammenwirkung" ist nicht nur der Einfluss des Felds auf den Stoff, sondern auch
der Einfluss des Stoffs auf das Feld gemeint. Nach der Entdeckung des Aharonov-Bohm-Effekts
(
Y. Aharonov and D. Bohm, Phys.Rev. 115(3), S. 485, 1959
) und dessen Nachweis auf experimentellem Weg (
R. Chambers, Phys. Rev. Lett., 5, S. 3, 1960
, und
A. Tonomura, Phys. Rev. Lett., 56, S. 792, 1986
) wurde klar, dass das Vektorpotential - sei es auch wirbelfrei - anhand
der Interferenzwirkungen auf das Quantenniveau registriert werden kann. Die Abwesenheit
des elektromagnetischen Felds im Raum, der durch den untersuchten Stoff besetzt
ist, bedeutet also nicht eine fehlende Zusammenwirkung des Stoffs mit dem Feld.
Wenn in den vom Stoff besetzten Raum eine nicht adiabatische Störung (Fluktuation)
entweder der Stoffstruktur oder des Vektorpotentials eingeführt wird, kann
die Zusammenwirkung nachgewiesen werden.
Die Zusammenwirkung des Stoffs mit dem Feld besteht in
der gegenseitigen Beeinflussung von Stoff und Feld. Wenn die Fluktuation des Felds
im vom Stoff besetzten Raum stattfindet, wenn also das Vektorpotential auf irgendeine
Weise lokal verändert wird, ruft diese Änderung in Raum und Zeit gemäß
der Maxwell-Heaviside-Lorentz-Gleichung ein von Null abweichendes, elektromagnetisches
Feld hervor. Auf diese Weise wird die lokale Veränderung der Energie- und der
Kraftcharakteristiken des Raums herbeigeführt, in dem sich der Messstoff befindet.
Indem der Stoff die Zusammenwirkung mit dem Stoff eingeht, verändert er die
lokalen Charakteristiken des Felds. Die Änderungen hängen dabei von der
Stoffstruktur ab. Diese Änderungen im Skalar- sowie Vektorpotential verbreiten
sich mit Lichtgeschwindigkeit in bestimmten Richtungen in zugeordneten Raumwinkeln.
Die Anisotropie bei der Detektion ist durch mehrere Ursachen bedingt:
- 1. Reguläre Stoffstruktur.
Wenn die Stoffstruktur der kristallinen nahe kommt bzw. wenn Makromoleküle
aus gut ausgewählten Richtungen auftreten, kann auch eine Anisotropie bei der
Verbreitung der Fluktuationsantwort erwartet werden. Die Anisotropie der Spins von
zusammenwirkenden Elektronen kann einen stärker ausgeprägten Charakter
haben als die Anisotropie der Struktur auf Molekularniveau.
- 2. Vorhandensein von ausgewählten Richtungen (sinkende Symmetrie).
Unter realen Feststellbedingungen steht der Stoff unter dem Einfluss der Felder
technogener Art. Außerdem wird das erdmagnetische Feld fast nicht abgeschirmt.
Die Einführung einer kleinen Störung in den vom Stoff besetzten Raum verändert
die potentielle Energie dieses Raums. Schließlich antwortet das offene System
auf der eigenen Frequenz und kehrt zum thermodynamischen Gleichgewicht zurück,
aus dem es gebracht wurde. Das Feldpotential verändert sich lokal an der Stelle
der Fluktuation vom Potential der Struktur, die eigene Schwingungen erzeugt. Das
Feldpotential verändert sich also synchron mit den Schwingungen der Stoffstruktur,
d. h. trägt nicht nur die Frequenzcharakteristik, sondern auch die Phasencharakteristik
des Stoffs.
Ein beliebiger Stoff, der aus dem thermodynamischen Gleichgewicht
gebracht wurde, antwortet auf die Potentialfluktuation. Dabei ist es notwendig,
dass die eigenen Frequenzen des Detektors spektral mit dem modulierten, vom Stoff
erhaltenen Signal der Potentialfluktuation zusammenfallen. Wenn es nicht beachtet
wird, kann das erhaltene Signal das gemessene sowohl verkleinern als auch vergrößern,
je nach dem Phasenverhältnis der eingehenden Potentialfluktuation und Potentialfluktuation
durch Störung der Detektorstruktur. Auch wenn diese Frequenzen nah genug sind,
sind Nebenüberlagerungen möglich, d. h. Erzeugung von Frequenzen, die
dem Stoff nicht eigen sind. Mit anderen Worten sollten zur Messzuverlässigkeit
das Frequenzspektrum und die Anisotropie der Detektorantwort auf die Potentialfluktuation
vor den Messungen bestimmt und tabelliert werden.
Zur Umsetzung des Verfahrens gemäß der Erfindung
wird eine Vorrichtung zur Feststellung und Identifizierung der versteckten Stoffe
vorgeschlagen.
In Fig. 1 ist das Wirkungsschema dieser Vorrichtung mit
folgenden Bedeutungen dargestellt:
- 0
- der zu identifizierende Stoff,
- 1
- Block zur Auswahl und Speicherung der charakteristischen Merkmale des Stoffs,
- 2
- Senderblock,
- 3
- Empfänger- und Umformer-Klassifikator-Block.
In Fig. 2 ist ein Schema des Blocks zur Auswahl und Speicherung
der charakteristischen Merkmale des Stoffs mit folgenden Bedeutungen abgebildet:
- 4
- Spannungsquelle,
- 5
- Stromquelle,
- 6
- Kondensatorbeläge,
- 7
- Magnetfeldumformer,
- 8
- Verstärker,
- 9
- Stromkonstanthalter,
- 10
- Magnetfeldumformer,
- 11
- Stromquelle,
- 12
- Hall-Element,
- 13
- Hall-Element,
- 14
- Schalter,
- 15
- Verstärker,
- 16
- aktive Sperre,
- 17
- Analog-Digital-Wandler,
- 18
- EDV1-Anlage,
- 19
- Schalter,
- 20
- Speicherblock.
In Fig. 3 ist ein Schema des Senderblocks mit folgenden
Bedeutungen abgebildet:
- 21
- Speicherblock,
- 22
- Summierer,
- 23
- Verstärker,
- 24
- Strahlungsquelle,
- 25
- Sendeantenne.
In Fig. 4 ist ein Schema des Empfänger- und Umformer-Klassifikator-Blocks
mit folgenden Bedeutungen abgebildet:
- 26
- Empfangsspule,
- 27
- Verzweiger,
- 28
- Strahlungsquelle,
- 29
- Fotoempfänger,
- 30
- Verstärker,
- 31
- stabilisierte Stromquelle,
- 32
- Stromquelle,
- 33
- Magnetfeldumformer,
- 34
- Ausgänge von Hall-Elementen,
- 35
- Schalter,
- 36
- Verstärker,
- 37
- aktive Niederfrequenzsperre,
- 38
- Analog-Digital-Wandler,
- 39
- EDV2-Anlage.
In Fig. 5 ist ein dreidimensionales Raum-Frequenz-Spektrum
von Aspirin C abgebildet.
In Fig. 6 ist das mit der EDV-Anlage berechnete Fourier-Spektrum
von Aspirin C für ausgewählte Winkel zu sehen, in denen die Höchstpunkte
auf folgenden Frequenzen registriert wurden:
40 Hz (für Winkel 16,87°)
mit Volllinie bezeichnet,
92 Hz (für Winkel 151,87°)
mit gestrichelter Linie bezeichnet,
248 Hz (für Winkel 135°)
mit Punktlinie bezeichnet.
In Fig. 7 ist das Winkeldiagramm der Verteilung für
das Fourier-Spektrum-Modul von Aspirin C auf folgenden Frequenzen dargestellt:
40 Hz
mit Volllinie bezeichnet,
92 Hz
mit Strichlinie bezeichnet,
248 Hz
mit Punktlinie bezeichnet.
In Fig. 8 ist das dreidimensionale Raum-Frequenz-Spektrum
eines Stoffgemisches aus Aspirin C, Wodka, Zucker und Kochsalz abgebildet.
In Fig. 9 sind Fourier-Spektrum-Module des Signals des
Gemisches der zu identifizierenden Stoffe in den für Aspirin C gewählten
Winkeln dargestellt:
16,87°
mit Volllinie bezeichnet,
151,87°
mit Strichlinie bezeichnet,
135°
mit Punktlinie bezeichnet.
In Fig. 10 ist das Winkeldiagramm der Verteilung für
das Fourier-Spektrum-Modul abgebildet, das vom Stoffgemisch (Aspirin C, Wodka, Zucker
und Kochsalz) auf folgenden, für Aspirin C charakteristischen Frequenzen erhalten
wurde:
40 Hz
mit Volllinie bezeichnet,
92 Hz
mit Strichlinie bezeichnet,
248 Hz
mit Punktlinie bezeichnet.
Das Verfahren gemäß der Erfindung wird mit Hilfe
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung (Fig.1) realisiert, das auf folgende
Weise arbeitet.
Mit Hilfe des Blocks zur Auswahl und Speicherung der charakteristischen
Merkmale des Stoffs 1 werden charakteristische Raum-Frequenz-Merkmale der zu identifizierenden
Stoffe ausgewählt und gespeichert. Die Speicherzellen mit charakteristischen
Merkmalen der Stoffe können weiter vervielfältigt und an den Sender 2
angeschlossen werden. Der Sender mit dem eingebauten Strahler löst in dem durch
den zu identifizierenden Stoff besetzten Raum eine lokale Feldfluktuation mit dem
vorgegebenen Satz der Eigenschaften aus. Der Stoff verändert beim Zusammenwirkung
mit dem Feld lokal seine Charakteristiken. Dabei ist die Veränderung der Feldcharakteristiken
mit Besonderheiten der Stoffstruktur verbunden. Falls der Stoff die Eigenschaften
besitzt, die den ausgestrahlten ähnlich sind, bilden sich bei der Polarisation
der lokalen Feldfluktuation Heterogenitäten und Niederfrequenzüberlagerungen,
deren Raum-Frequenz-Charakteristiken vom Empfänger und Umformer-Klassifikator
3 registriert und identifiziert werden.
Aufgrund der erhaltenen Informationen wird eine Schlussfolgerung
über das Vorhandensein des gesuchten Stoffs im Suchbereich gezogen.
Der Block zur Auswahl und Speicherung der charakteristischen
Merkmale des Stoffs (Fig. 2) arbeitet in folgender Weise.
Die Probe eines der Stoffe, der weiter identifiziert werden
soll, wird zwischen den Kondensatorbelägen 6 positioniert, die durch die Spannungsquelle
4 unter eine Polarisierungsgleichspannung gesetzt werden. Die Stromquelle 5, deren
erster Ausgang und zweiter Ausgang an den Magnetfeldumformer 7 angeschlossen sind,
stellt den nötigen Wert des Magnetinduktionsvektors sicher, der senkrecht zum
Vektor des von den Kondensatorbelägen 6 gebildeten, elektrischen Felds positioniert
ist. Das Signal von den Kondensatorbelägen 6 wird vom Verstärker 8 verstärkt
und zum Stromkonstanthalter 9 geleitet, der die Hall-Elemente 12 und 13 speist.
Die Stromquelle 11, deren erster Ausgang und zweiter Ausgang an den Magnetfeldumformer
10 angeschlossen sind, stellt den nötigen Wert des Magnetinduktionsvektors
im Raum sicher, in dem sich die in Form von Scheiben (oder anderen Layout-Formen)
ausgeführten Hall-Elemente 12 und 13 und N befinden, wobei die Hall-Elektroden
am Rande der Scheiben positioniert sind.
Von den Hall-Ausgängen wird mittels des durch die
EDV1-Anlage 18 angesteuerten Schalters 14 die der Frequenzanalyse unterliegende
Raumkoordinate des Signals gewählt, die zur Reihenschaltung aus dem Verstärker
15, der aktiven Niederfrequenzsperre 16, die zum Löschen des konstanten Signalbestandteils
vorgesehen ist, dem Analog-Digital-Wandler 17 und der EDV1-Anlage 18 geleitet wird.
Wenn der elektrische Strom das Hall-Element durchfließt, wird er vom Magnetfeld
senkrecht zur Feld- und Stromrichtung abgelenkt und bildet auf diese Weise die Potentialdifferenz
zwischen den seitlichen Elementbelägen. Eine wichtige Besonderheit ist, dass
die den elektrischen Strom bildenden Elektronen eine unterschiedliche Geschwindigkeitsverteilung
aufweisen. Obwohl der Strom durch das Hall-Element stabilisiert wird, bleibt die
relative Geschwindigkeitsverteilung der Elektronen innerhalb ihres gesamten Stroms
konstant und wird vom untersuchten Stoff bestimmt. Bei der Erzeugung des Konstantstroms
ist die Geschwindigkeitsverteilung der Elektronen für alle Messungen gleich.
Bei der Erregung des Stoffs ist der Strom, der ins Hall-Element fließt, Träger
einzigartiger Eigenschaften dieses Stoffs, denn die Eigenschaften des Stroms sind
von den Eigenschaften der Stoffprobe moduliert, einschließlich der Geschwindigkeitsverteilung
der Elektronen. Wie bekannt ist, kann für die Geschwindigkeitsselektion der
Elektronen ein Magnetfeld verwendet werden, das im Winkel zum elektrischen Feld
ausgerichtet ist. Elektronen mit verschiedenen Geschwindigkeiten werden verschiedene
Bahnen im homogenen Magnetfeld besitzen.
Diese Wirkung wird gerade in diesem Fall verwendet. Durch
Umschaltung der räumlich voneinander entfernten Hall-Elektroden wird die wirksame
Magnetfeldstärke verändert, wodurch die Geschwindigkeitsselektion der
Elektronen in einem weiten Bereich und damit die Auswahl der charakteristischen
Merkmale der untersuchten Stoffe ermöglicht werden.
Nach der aktiven Sperre 16 bleibt nur der Bestandteil,
der die Geschwindigkeitsverteilung der Elektronen und/oder die räumlich-temporäre
Änderung des Vektorpotentials im Bereich des analysierten Stoffs charakterisiert.
Je nach den Messbedingungen und Charakteristiken des getesteten Stoffs spielt gerade
die Veränderung des Vektorpotentials die entscheidende Rolle bei der Analyse
des elektromagnetischen Signals durch das Hall-Element. Nach dem Verlassen der aktiven
Sperre 16 enthält das Signal eine einzigartige, räumliche Phasen-Frequenz-Charakteristik
des gegebenen Stoffs. Erwähnenswert ist, dass bei dieser Analyse für zusammengesetzte
Stoffe die Charakteristiken der Bestandteile verfolgt werden können. Mit einer
spezialisierten Software wählt die EDV1-Anlage 18 aus einer Anzahl von Raumwinkeln,
die den Aufstellungswinkeln der Hall-Elektroden entsprechen, diejenigen Winkel,
in denen mittels der schnellen Fourier-Transformation (FFT) die für den Stoff
0 charakteristischen Höchst- oder Kleinstwerte des Fourier-Spektrum-Moduls
bzw. beide registriert werden (Anzahl der FFT-Abzählungen und Höchst-
bzw. Kleinstwerte werden je nach der Stoffzusammensetzung, dem erforderlichen Falschmeldungsniveau
und anderen Parametern der Feststellqualität gewählt), und zwar derart,
dass die Frequenz- und Winkelwerte für diesen Stoff 0 mit den Frequenz- und
Winkelwerten für andere, zu identifizierende Stoffe nicht zusammenfallen.
Nach der Selektion der Winkel und diesen entsprechenden
Frequenzen speichert die EDV1-Anlage 18 mit Hilfe der Schalter 14 und 19 und des
Verstärkers 15 in der Speicherzelle 20 Signale aus den gewählten Richtungen,
die für die zu identifizierenden Stoffe charakteristisch sind. Die Speicherzelle
kann später vervielfältigt und im Empfangsteil anderer, ähnlicher
Geräte montiert werden. Die Angaben über gewählte Richtungen und
der diesen entsprechenden Fourier-Spektren werden für jeden der identifizierten
Stoffe zur Verarbeitung der Messsignale zur EDV2-Anlage geleitet (Fig. 4, Pos. 39).
Der Senderblock (Fig. 3) arbeitet in folgender Weise.
Von den Ausgängen der Speicherzelle 21, in der die
Signale aus den Richtungen registriert werden, die für die zu identifizierende
Stoffe gewählt sind, werden die Signale mit Hilfe des "Blocks zur Auswahl und
Speicherung der charakteristischen Merkmale des Stoffs" in Reihe zum Summierer 22,
Verstärker 23, zur Strahlungsquelle 24 und Lichtleiter-Übergabespule 25
geleitet. Durch diese Konfiguration des Blocks ruft dieser mit Hilfe des zu ihm
gehörenden Strahlers in dem durch den gesuchten Stoff besetzten Raum eine lokale
Feldfluktuation mit dem in der Speicherzelle 21 vorhandenen Satz von Eigenschaften
hervor.
Der Empfänger- und Umformer-Klassifikator-Block (Fig.
4) arbeitet in folgender Weise.
Das Signal wird als elektromagnetische Welle von der Empfangsantenne
26 durch den Verzweiger 27 auf die Fläche des Fotoempfängers 29 übergeben
und in den Strom transformiert, der die Information über den Stoff enthält.
Der Strom wird vom Verstärker 30 verstärkt und vom Stromkonstanthalter
31 stabilisiert. Die Stromquelle 32, deren erster Ausgang und zweiter Ausgang an
den Magnetfeldumformer 33 angeschlossen sind, stellt den nötigen Wert des Magnetinduktionsvektors
im Raum sicher, in dem sich die in Form von Scheiben (oder anderen Layout-Formen)
ausgeführten Hall-Sensoren 34 und N der am Rande der Scheiben positionierten
Hall-Elektroden befinden. Von den Hall-Ausgängen wird mittels des durch die
EDV2-Anlage 39 angesteuerten Schalters 35 die der Frequenzanalyse unterliegende
Winkelkoordinate des Signals gewählt, die zur Reihenschaltung aus dem Verstärker
36, der aktiven Niederfrequenzsperre 37, die zum Löschen des konstanten Signalbestandteils
dient, dem Analog-Digital-Wandler 38 und der EDV2-Anlage 39 geleitet wird. Wenn
der elektrische Strom das Hall-Element durchfließt, wird er vom Magnetfeld
senkrecht zur Feld- und Stromrichtung abgelenkt, und er bildet auf diese Weise die
Potentialdifferenz zwischen den seitlichen Elementbelägen. Eine wichtige Besonderheit
ist, dass die den elektrischen Strom bildenden Elektronen eine unterschiedliche
Geschwindigkeitsverteilung aufweisen.
Obwohl der Strom durch das Hall-Element stabilisiert wird,
bleibt die relative Geschwindigkeitsverteilung der Elektronen innerhalb ihres gesamten
Stroms konstant, und sie wird vom untersuchten Stoff bestimmt. Bei der Erzeugung
des Konstantstroms ist die Geschwindigkeitsverteilung der Elektronen für alle
Messungen gleich. Bei der Erregung des Stoffs ist der Strom, der ins Hall-Element
fließt, Träger einzigartiger Eigenschaften dieses Stoffs, denn die Eigenschaften
des Stroms sind durch die Eigenschaften der Stoffprobe moduliert, einschließlich
der Geschwindigkeitsverteilung der Elektronen.
Wie bekannt ist, kann für die Geschwindigkeitsselektion
der Elektronen ein Magnetfeld verwendet werden, das im Winkel zum elektrischen Feld
ausgerichtet ist. Elektronen mit verschiedenen Geschwindigkeiten besitzen verschiedene
Bahnen im homogenen Magnetfeld. Diese Wirkung wird gerade in diesem Fall benutzt.
Durch Umschaltung der räumlich voneinander entfernten Hall-Elektroden wird
die effektive Magnetfeldstärke verändert, wodurch die Geschwindigkeitsselektion
der Elektronen in einem weiten Bereich und damit die Auswahl der charakteristischen
Merkmale der untersuchten Stoffe ermöglicht werden. Nach der Sperre der aktiven
Sperre 37 bleibt als Signal nur derjenige Bestandteil übrig, der die Geschwindigkeitsverteilung
der Elektronen und/oder räumlich-temporäre Änderung des Vektorpotentials
im Bereich des analysierten Stoffs charakterisiert. Nach dem Verlassen der aktiven
Sperre 37 enthält das Signal eine einzigartige, räumliche Phasen-Frequenz-Charakteristik
des gegebenen Stoffs, die für die Identifizierungsoperation durch die EDV2-Anlage
39 verwendet wird.
Erwähnenswert ist, dass bei einer solchen Analyse
für zusammengesetzte Stoffe die Charakteristiken der Bestandteile verfolgt
werden können.
Beispiel für die Umsetzung des Verfahrens und der Vorrichtung gemäß
der Erfindung
Als Beispiel wurde die Feststellung und Identifizierung
von 50 g Aspirin C vorgenommen, wenn der genannte Stoff mit 50 g Zucker, 50 g Wodka
und 50 g Kochsalz gemischt worden ist.
Gemäß der Erfindung wurde die genannte Menge
Aspirin C zuerst zwischen den Kondensatorbelägen des Blocks zur Auswahl und
Speicherung der charakteristischen Merkmale des Stoffs positioniert (Fig. 2).
Bei der Speicherung der charakteristischen Merkmale von
Aspirin C wurde der absolute Wert registriert, der durch die schnelle Fourier-Transformation
(FFT) des Signals erhalten wurde, das an den Kontakten der Hall-Elemente 34 bei
einer Veränderung der Winkellagen von den Hall-Elementen gegen die gewählte
Magnetfeldrichtung 7 abgefühlt wurde. Auf diese Weise wurden die Raum-Frequenz-Parameter
der Molekülanordnung von Aspirin C registriert. Es waren insgesamt 22 Messrichtungen
vorhanden, zwischen denen ein fester Winkel von 16,9° festgelegt war. Mittels
der EDV-Anlage wurde das dreidimensionale Spektrum von Aspirin C (Fig. 5) gespeichert.
Anhand des gewonnenen Spektrums wurden die für den gegebenen Stoff charakteristischen
Richtungen der Winkellagen der Hall-Elemente (in diesem Fall 16,87°, 135°
und 151,87°) gewählt, in denen die höchste Einengung der Winkellänge
der Schwingungsresonanz beobachtet wurde. In den gewählten Winkeln wurde mittels
der EDV-Anlage das Fourier-Spektrum (Fig. 6) ausgewählt, in dem die Höchstwerte,
in diesem Fall auf den Frequenzen 40, 248 und 92 Hz, registriert wurden. Für
diese Frequenzen wurde das Winkeldiagramm der Verteilung des Fourier-Modul-Spektrums
für Aspirin C (Fig. 7) konstruiert. Im Winkeldiagramm heben sich drei Richtungen
scharf ab: 16,87°, 151,87° und 135°, in denen die Resonanzen auf
den Frequenzen 40, 92 und 248 Hz vorhanden sind. Gerade diese Kombination der Resonanzfrequenzen
und ihren Winkelhöchstwerten bestimmt die Merkmale, anhand der die Identifizierung
jedes Stoffs, in diesem Fall von Aspirin C, durchgeführt wird. Diese Informationen
wurden in der Speicherzelle 21 gespeichert. In diesem Beispiel der Feststellung
und Identifizierung von Aspirin C im Gemisch der genannten Stoffe wurden diese in
einer Menge von je 50 g in einem Baumwollsack (Wodka in der Polyethylentüte)
zwischen der Sendeantenne des Senderblocks und der Empfangsspule des Empfänger-
und Umformer-Klassifikator-Blocks aufgehängt. Mit Hilfe der genannten Information
in der Speicherzelle über die Raum-Frequenz-Merkmale von Aspirin C wurde mit
dem Senderblock (Fig. 3) mittels Modulation der von der Strahlungsquelle 24 ausgestrahlten
Laserstrahlung durch die genannte Information die diese Information tragende, lokale,
nicht adiabatische Fluktuation des Vektorpotentials mit einer Frequenz von 1 Hz
und einer Dauer von 0,1 s erzeugt und über die Sendeantenne 25 in denjenigen
Raum gebracht, der das genannte Stoffgemisch enthält. Die Antwort auf die angeführte
Fluktuation wurde vom Empfanger- und Umformer-Klassifikator-Block (Fig. 4) in Form
von gemessenen Raum-Frequenz-Parametern des genannten Gemisches (s. Fig. 8) registriert.
Um das Vorhandensein von Aspirin C im Gemisch nachzuweisen, enthielt diese Information
die Fourier-Spektrum-Module für das Signal in den für Aspirin C gewählten
Winkeln 16,87°, 151,87° und 135°; ferner wurden die Resonanzen auf
den Frequenzen 40, 92 und 248 Hz (Fig. 9) erfasst. Anhand dieser Resonanzen wurde
das Winkeldiagramm der Verteilung des Fourier-Spektrum-Moduls für das Signal
des Gemisches der zu identifizierenden Stoffe auf den für Aspirin C gewählten
Frequenzen (Fig. 10) konstruiert. Aus dem Vergleich der Figuren 6 und 7 mit den
Figuren 9 und 10 ist ersichtlich, dass eine scharf ausgeprägte Übereinstimmung
der gemessenen Winkelrichtungen von Resonanzen und ihren Frequenzen, die für
das Signal des Gemisches registriert wurden, mit den Richtungen und Frequenzen der
früher gespeicherten Probe besteht, die das Vorhandensein des gesuchten Stoffs
(in diesem Fall von Aspirin C) nachweist. Die Schlussfolgerung über ein solches
Vorhandensein wurde von der EDV2-Anlage gezogen. Die Feststellung und Identifizierung
von Aspirin C bei kleineren Mengen davon im Gemisch wurden somit erfüllt. Die
Mehrdeutigkeit in der Frage über ein Vorhandensein oder eine Abwesenheit von
Aspirin. C im genannten Stoffgemisch tritt nur bei der Verminderung der Stoffgemischmenge
bis 1 g auf; dies zeugt von der hohen Wirksamkeit des Verfahrens und der Vorrichtung
gemäß der Erfindung.
Auf ähnliche Weise wie Aspirin C wurde jeder der in
diesem Gemisch enthaltene Stoff festgestellt und identifiziert.
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| Anspruch[de] |
Verfahren für Feststellung versteckter Stoffe, das das Zuführen
eines sich verändernden Magnetfelds in den Raum der mutmaßlichen Existenz
eines versteckten, gesuchten Stoffs, die Bemessung der Antwort des genannten Felds
auf die Stoffe, die sich im angeführten Raum befinden, und einen Vergleich
der erhaltenen Antwort mit der normativen Antwort über den gesuchten Stoff
umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Information über die Raum-Frequenz-Merkmale des zu identifizierenden
Stoffs abgelesen und gespeichert werden,
- mit Hilfe dieser Information im genannten Raum die lokale, nicht adiabatische,
die Information über charakteristische Raum-Frequenz-Merkmale des gesuchten,
versteckten Stoffes tragende Fluktuation eines Vektorpotentials erzeugt und festgehalten
wird,
- die Antwort des genannten Felds auf Heterogenitätscharakteristiken
in der Polarisation der lokalen Feldfluktuation und Niederfrequenzüberlagerungen
registriert wird, die durch das Zusammenwirken der genannten Stoffe mit dem Feld
hervorgerufen werden, und
- auf Grund des Vergleichs der gewonnenen Charakteristiken mit Charakteristiken
für den gesuchten, versteckten Stoff eine Schlussfolgerung über dessen
Vorhandensein unter den gegebenen Stoffen gezogen wird.
Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die lokale Feldfluktuation des Vektorpotentials durch Transmission einer
modulierten, die Information über charakteristische Raum-Frequenz-Merkmale
des gesuchten, versteckten Stoffs tragenden Laserstrahlung über einen Übertragungslichtleiter
gebildet wird, der über den angegebenen Bereich in Form einer Spule verläuft,
und dass die angeführte Antwort anhand der Strahlung im Empfangslichtleiter
registriert wird, der ebenso über den angegebenen Bereich in Form einer Spule
verläuft.
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder
2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Block zur Auswahl und Speicherung der charakteristischen Merkmale
des Stoffs vorgesehen ist, wobei der Block aus Kondensatorbelägen besteht,
- die Kondensatorbeläge an eine Spannungsquelle und den Eingang
eines Verstärkers, der Stromquelle, angeschlossen sind,
- die Ausgänge des Verstärkers an einen Feldumformer angeschlossen
sind,
- der Eingang des Verstärkers mit einem Stromgleichhalter verbunden
ist,
- der Ausgang des Stromkonstanthalters an die Stromeingänge von
Hall-Elementen angeschlossen ist, die vorzugsweise in einem Winkel von 90°
zueinander bzw. von 45° zum Kraftvektor des vom Umformer gebildeten, elektromagnetischen
Felds angeordnet werden,
- die Hall-Elemente vorzugsweise als Scheiben mit einer Anzahl von am
Rande der Scheiben platzierten Hall-Elektroden ausgebildet sind,
- die Ausgänge der Hall-Elektroden mit den Eingängen eines
Schalters verbunden sind,
- der Ausgang des Schalters an einen Signalverstärker angeschlossen
ist, der über zwei Ausgänge verfügt, wobei der erste Ausgang mit
dem Eingang einer aktiven Sperre und der zweite Ausgang mit dem Schalter verbunden
ist,
- der Ausgang der aktiven Sperre mit dem Eingang eines Analog-DigitalWandlers
verbunden ist,
- der Ausgang dieses Wandlers an den Eingang einer EDV1-Anlage angeschlossen
ist,
- die EDV1-Anlage mit ihrem ersten Ausgang an den Steuereingang des
Schalters, ihrem zweiten Ausgang an den Steuereingang des Informationsschalters
und mit ihrem dritten Ausgang an den Eingang des Speicherblocks angeschlossen ist,
- die Informationsschalterausgänge mit den Informationseingängen
des Speicherblocks verbunden sind,
- ein Senderblock vorgesehen ist, der einen Speicherblock mit den mittels
des Blocks zur Auswahl und Speicherung der charakteristischen Merkmale des Stoffs
gepeicherten Signalen aus den gewählten Richtungen enthält,
- die Ausgänge dieses Senderblocks mit den Eingängen eines
Summierers verbunden sind, der in Reihe mit einem Verstärker und einer Laserstrahlungsquelle
liegt,
- der Summierer mit einer Sendeantenne verbunden ist, die einen vorzugsweise
auf einem zylinderförmigen Gerüst aufgewickelten Lichtleiter aufweist,
- ein Empfänger- und Umformer-Klassifikator-Block vorgesehen ist,
der aus einer Empfangsspule in Form eines vorzugsweise auf ein zylinderförmiges
Gerüst aufgewickelten Lichtleiters, aus einem Verzweiger, einer Laserstrahlungsquelle,
einem Fotoempfänger und einer stabilisierten Stromquelle besteht,
- der Ausgang dieser Stromquelle mit den Stromeingängen der Hall-Elemente
verbunden ist,
- eine Anzahl von Ausgängen der Hall-Elemente an die Eingänge
eines Schalters angeschlossen sind, dessen Ausgang in Reihe mit einem Verstärker,
einer aktiven Niederfrequenzsperre, einem Analog-Digital-Wandler und einer EDV2-Anlage
liegt,
- der Ausgang der EDV2-Anlage an die Steuereingänge des genannten
Schalters angeschlossen ist und
- eine Stromquelle vorgesehen ist, die mit einem Magnetfeld-Umformer
verbunden ist.
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