Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein multidirektionales Eingabeelement,
das für den Eingabevorgang in diversen Arten elektronischer Geräte, etwa
einem tragbaren Telefon, einem Informationsanschluss, einer Videospielmaschine und
einer Fernsteuerung verwendet wird. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner elektronische
Anlagen, in denen das multidirektionale Eingabeelement verwendet wird.
Hintergrund der Erfindung
Als ein herkömmliches multidirektionales Eingabeelement dieser
Art ist ein Mehrwegeingabeelement unter Verwendung eines Mehrwegebetätigungsschalters,
der in der nichtgeprüften japanischen Patentoffenlegungsschrift H10-125180
offenbart ist, bekannt. Der Aufbau und die Funktion des Mehrwegebetätigungsschalters
werden mit Bezug zu den 27 bis 29
beschrieben.
27 ist eine Schnittansicht des Mehrwegebetätigungsschalters.
28 ist eine perspektivische Aufrissansicht davon. Gemäß
den Figuren beherbergt ein behälterartiges Gehäuse 1 aus isolierendem
Harz einen kuppelartigen bewegbaren Kontakt 2 aus einer nachgebenden metallischen
dünnen Platte in der Mitte des Gehäuses. An den Enden der inneren unteren
Oberfläche des behälterartigen Gehäuses 1 sind vier außen
befestigte Kontakte 3 elektrisch leitend angeordnet. Innerhalb der außen
befestigten Kontakte 3 sind mehrere (in diesem Falle 4) getrennte
auf der Innenseite angebrachte Kontakte 4 (4A bis 4D)
in gleichbleibendem Abstand zu dem Mittelpunkt des kuppelartigen beweglichen Kontakts
2 angeordnet, so dass diese gleich beabstandet sind. Über den außen
befestigten Kontakten 3 ist der äußere Rand des kuppelartigen
bewegbaren Kontakts 2 angebracht. Es sind Ausgangsanschlüsse (nicht
gezeigt), die jeweils mit den fixierten Kontakten in elektrischer Verbindung sind,
nach außen geführt. Die Öffnung durch die obere Fläche des behälterähnlichen
Gehäuses 1 ist mit einer Abdeckung 5 bedeckt. Ein Funktionskörper
6 umfasst einen Schaft 6A und einen Flansch 6B, der integral
an dem unteren Ende des Schafts ausgebildet ist. Der Schaft 6A ragt aus
einem Loch 5A in der Mitte der Abdeckung 5 hervor. Ein Knopf
8 ist an der Spitze des Schafts angebracht. Der Flansch 6B ist
in eine Innenwand 1A des Gehäuses 1 eingepasst und so vorgesehen,
dass der Flansch 6B sich nicht drehen kann, aber schwenkbar ist. Vier Druckelemente
7 (7A bis 7D, 7D ist nicht gezeigt) an der Unterfläche
des Flansches 6B entsprechend zu den vier innenseitig befestigten Kontakten
4 sind mit der oberen Oberfläche des kuppelartigen beweglichen Kontakts
2 in Kontakt. Dieser Kontakt presst die obere Fläche des Flansches
6B gegen die Rückseite der Abdeckung 5 und hält den
Funktionskörper 6 vertikal in neutraler Position.
Bei einem Mehrwegeschalter, der in der zuvor gezeigten Weise aufgebaut
ist, neigt sich, wenn die linke obere Fläche des Knopfes 8 nach unten
gedrückt wird, wie in der Schnittansicht aus 29
durch den Pfeil gezeigt ist, der Funktionskörper 6 aus der vertikalen
neutralen Position, die in 27 gezeigt ist, zu der linken
Seite um einen Drehpunkt an der rechten oberen Fläche des Flansches
6B. Das Druckelement 7A drückt den kuppelartigen beweglichen
Kontakt 2 und dreht diesen in elastischer Weise teilweise um und bringt
den kuppelartigen beweglichen Kontakt 2 mit dem innenseitig befestigten
Kontakt 4A, der dem Druckelement 7A entspricht, in Kontakt. Dieser
Vorgang schließt den außen befestigten Kontakt 3 und den innenseitig
befestigten Kontakt 4A kurz und bringt diese in den Ein-Zustand. Anschließend
wird ein elektrisches Signal mittels der Ausgangsanschlüsse nach außen
übermittelt. Wenn die Andruckkraft, die auf den Knopf 8 ausgeübt
wird, unterbrochen wird, kehrt der Funktionskörper 6 in seine anfänglichen
vertikale Neutralposition mittels der rücktreibenden Kraft des kuppelartigen
bewegbaren Kontakts 2 zurück. Folglich nehmen der außen befestigte
Kontakt 3 und der innenseitig befestigte Kontakt 4 wieder den
Aus-Zustand ein.
In einem Mehrwegeeingabeelement, in dem dieser Mehrwegebetätigungsschalter
verwendet wird, erkennt eine Rechnereinheit, etwa ein Mikrocomputer, eine Richtung,
in der der Funktionskörper 6 geneigt wird, an dem zuvor erwähnten
elektrischen Signal. Das Signal gibt Auskunft darüber, welcher der vier innen
befestigten Kontakte 4 mit dem außen befestigten Kontakt
3 in elektrischer Verbindung ist. Anschließend erzeugt die Rechnereinheit
ein Signal, das die Richtung, eine Eingaberichtung, anzeigt, in der der Funktionskörper
6 geneigt ist.
In dem zuvor beschriebenen herkömmlichen Mehrwegebetätigungsschalter
ist die Anzahl der Richtungen, in der eine Eingabe vorgenommen werden kann, d.h.
die Auflösung der Eingaberichtungen, durch die Anzahl der innenseitig befestigten
Kontakte 4 bestimmt, mit denen der kuppelartige bewegbare Kontakt
2 teilweise und in elastischer Weise durch Umstülpen einen Kontakt
herstellen kann. Um eine zuverlässige Funktion des Mehrwegebetätigungsschalters
mit einer Größe, die in modernen miniaturisierten elektronischen Geräten
verwendbar ist, sicherzustellen, ist es schwierig, die Anzahl der innenseitig befestigten
Kontakte 4 auf mehr als vier zu vergrößern. Daher wird eine Anzahl
von acht Eingaberichtungen als Grenze betrachtet, da die Eingaberichtung als dazwischenliegend
zwischen zwei benachbarten innerseitig befestigten Kontakten betrachtet wird, wenn
diese beide im Ein-Zustand sind.
JP 11-232027 A zeigt einen multidirektionalen
Winkelgeber mit:
einer ringförmigen oberen Widerstandsschicht auf der Unterseite eines flexiblen
isolierten Substrats, mit einem Anschluss in elektrischer Verbindung mit dem gesamten
inneren Umfang und einem weiteren Anschluss in elektrischer Verbindung mit dem gesamten
äußeren Umfang des Kreisringes;
einer auf einer ebenen Platte angeordneten unteren ringförmigen Leiterschicht,
die der oberen Widerstandsschicht mit einem vorbestimmten isolierenden Abstand gegenüberliegt;
einem Ansteuerelement, das auf dem flexiblen isolierten Substrat angeordnet ist,
wobei das elastische Ansteuerelement an der Unterseite einen halbkugelförmigen
Andruckbereich und an der oberen Fläche einen Bedienhebel aufweist, der drehbar
in einem kreisförmigen Loch der obere Abdeckung gelagert ist, wobei der Hebel
mittig auf dem Ansteuerelement angeordnet ist. Wenn sich das Ansteuerelement neigt,
verwindet der halbkugelförmige Andruckbereich teilweise das flexible isolierte
Substrat nach unten, wodurch die obere Widerstandsschicht und die untere Leiterschicht
in der Neigungsrichtung teilweise in Kontakt miteinander gebracht werden;
einer Rückstellfeder für den Bedienhebel;
und einer Messeinheit zum Erkennen der Neigungsrichtung und des Neigungswinkels,
indem die Widerstandsschichten als Spannungsteiler verschaltet werden.
JP 11-126126 A zeigt einen kippbaren
Richtungsschalter mit kuppelförmiger Bedienfläche, die in einer runden
Gehäuseöffnung gelagert ist. Auf der Unterseite des Schalters befinden
sich Kontaktpunkte zur Kontaktierung darunter liegender Leitersegmente. Die Mittenposition
des Schalters wird durch eine Feder hergestellt.
JP 09-245580 A zeigt einen druckempfindlichen
Richtungsgeber mit einem Bedienhebel und einer auf der tellerförmigen Unterseite
des Ansteuerelements befindlichen ringförmigen Erhebung, die gegen eine Widerstandsschicht
gedrückt wird. Die bei einer Betätigung des Hebels resultierenden Kippwinkel
sind so gering, dass die Rückstellkraft durch die Verformung der elastischen
Widerstandsfolie erzeugt werden kann.
JP 6-68741 A zeigt eine unidirektionale
Eingabetaste mit einer druckempfindlichen Widerstandsschicht, und JP
10-149737 A einen ebenfalls unidirektionalen Membranschalter mit einer
druckempfindlichen Schicht.
Überblick über die Erfindung
Die vorliegende Erfindung richtet sich an das oben erläuterte
konventionelle Problem. Daher zielt die vorliegende Erfindung darauf ab, ein multidirektionales
Eingabeelement bereitzustellen, das eine Größe aufweist, die für
die Verwendung in modernen miniaturisierten elektronischen Geräten geeignet
ist, und das eine große Anzahl von Eingaberichtungen, d.h. eine hohe Auflösung
der Eingaberichtungen, aufweist; ferner wird ein elektronisches Gerät bereitgestellt,
das das Eingabeelement verwendet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein multidirektionales
Eingabeelement gemäß Anspruch 1 gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausführungsformen besitzen die Merkmale
der Unteransprüche.
Das multidirektionale Eingabeelement der vorliegenden Erfindung weist
eine elektronische Komponente für die Eingabe auf.
Die elektronische Komponente für die Eingabe umfasst:
eine obere Widerstandsschicht auf der Unterseite eines flexiblen isolierten Substrats,
die als Kreisring ausgebildet ist mit einer vorbestimmten Breite, und die zwei Anschlüsse
aufweist, wobei ein Anschluss in elektrischer Verbindung mit dem gesamten inneren
Umfang und der andere Anschluss in elektrischer Verbindung mit dem gesamten äußeren
Umfang des Kreisringes ist;
eine untere Leiterschicht auf einer ebenen Platte, die kreisringähnlich angeordnet
ist, so dass diese der oberen Widerstandsschicht mit einem vorbestimmten isolierenden
Abstand gegenüberliegt und einen vorbestimmten Anschluss aufweist; und
ein elastisches Ansteuerelement, das auf dem flexiblen isolierten Substrat angeordnet
ist, wobei das elastische Ansteuerelement an der Unterseite einen scheibenähnlichen
elastischen Andruckbereich aufweist, der der Rückseite der oberen Widerstandsschicht
mit einem vorbestimmten Spiel bzw. Abstand gegenüberliegt, wobei das Ansteuerelement
an der oberen Fläche einen sphärischen Bereich aufweist, der drehbar in
ein kreisförmiges Loch durch die obere Abdeckung eingreift, und wobei ein Ansteuerknopfbereich
in der Mitte des sphärischen Bereichs vorgesehen ist. Wenn sich das elastische
Ansteuerelement neigt, verwindet der elastische Andruckbereich teilweise das flexible
isolierte Substrat nach unten, wodurch die obere Widerstandsschicht und die untere
Leiterschicht in der Neigungsrichtung teilweise in Kontakt miteinander gebracht
werden.
In diesem Zustand werden eine Neigungsrichtung und ein Neigungswinkel
des elastischen Ansteuerelements entsprechend der Information aus den Anschlüssen
der oberen Widerstandsschicht und der unteren Leiterschicht mit hoher Auflösung
erkannt. Das multidirektionale Eingabeelement der vorliegenden Erfindung kann die
Auflösung der Neigungsrichtungen, in die das elastische Ansteuerelement
geneigt wird, d.h. die Eingaberichtungen, verbessern. Ferner kann es Eingaberichtungen
entsprechend den Winkeln, unter denen das elastische Antriebselement geneigt wird,
vermehrt unterteilen. Daher hat das multidirektionale Eingabeelement der vorliegenden
Erfindung eine äußerst hohe Auflösung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
eines multidirektionalen Eingabeelements gemäß einer ersten beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
2 ist eine perspektivische Aufrissansicht des multidirektionalen
Eingabeelements.
3 ist eine schematische Ansicht, die einen Aufbau des
multidirektionalen Eingabeelements zeigt.
4 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, das die Funktion beschreibt, wenn ein elastisches
Ansteuerelement geneigt wird.
5 ist eine schematische Ansicht des multidirektionalen
Eingabeelements, wobei ein Verfahren zum Erkennen einer Richtung, in der das elastische
Ansteuerelement geneigt wird, gezeigt ist.
6 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, das eine Funktion davon zeigt, wenn das
elastische Ansteuerelement noch weiter geneigt wird.
7 ist eine schematische Ansicht eines weiteren Aufbaus
des multidirektionalen Eingabeelements.
8 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, der eine leitende Platte zwischen einer
oberen Widerstandsschicht und einer unteren Widerstandsschicht aufweist.
9 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, wobei die Funktion gezeigt ist, wenn das
elastische Ansteuerelement in 8 geneigt wird.
10 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, wobei ein elastisches Ansteuerelement einen
daran angebrachten Betätigungsknopf aufweist.
11 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, wobei eine Funktion dargestellt ist, wenn
das elastische Ansteuerelement aus 10 geneigt wird.
12 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, wobei die Funktion dargestellt ist, wenn
das elastische Ansteuerelement aus 11 weiter geneigt
wird.
13 ist eine perspektivische Aufrissansicht eines weiteren
Aufbaus des multidirektionalen Eingabeelements.
14 ist eine perspektivische Aufrissansicht eines multidirektionalen
Eingabeelements gemäß einer zweiten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
15 ist eine schematische Ansicht des multidirektionalen
Eingabeelements, wobei ein Verfahren zum Erkennen einer Richtung dargestellt ist,
in der ein elastisches Ansteuerelement geneigt wird.
16 ist eine perspektivische Aufrissansicht eines multidirektionalen
Eingabeelements gemäß einer dritten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
17 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
eines multidirektionalen Eingabeelements gemäß einer vierten beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
18 ist eine perspektivische Aufrissansicht des multidirektionalen
Eingabeelements.
19 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, wobei die Funktion dargestellt ist, wenn
ein elastisches Ansteuerelement geneigt wird.
20 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, wobei eine Funktion dargestellt ist, wenn
das elastische Ansteuerelement nach unten gedrückt gehalten wird.
21 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
eines multidirektionalen Eingabeelements gemäß einer fünften beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
22 ist eine perspektivische Aufrissansicht des multidirektionalen
Eingabeelements.
23 ist eine schematische Ansicht, die einen Aufbau
eines multidirektionalen Eingabeelements zeigt.
24 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, wobei die Funktion gezeigt
ist, wenn ein elastisches Ansteuerelement geneigt ist.
25 ist eine schematische Ansicht des multidirektionalen
Eingabeelements, wobei ein Verfahren gezeigt ist, um eine Richtung, in der das elastische
Ansteuerelement geneigt ist, zu erkennen.
26 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
des multidirektionalen Eingabeelements, wobei die Funktion gezeigt ist, wenn das
elastische Ansteuerelement noch weiter geneigt wird.
27 ist eine Schnittansicht eines konventionellen Mehrwegebetätigungsschalters
zur Verwendung in einem Mehrwegeeingabeelement.
28 ist eine perspektivische Aufrissansicht des Mehrwegebetätigungsschalters.
29 ist eine Schnittansicht des Mehrwegebetätigungsschalters,
wenn dessen Funktionskörper geneigt wird.
Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung mit Bezug zu den begleitenden Zeichnungen beschrieben.
(Erste beispielhafte Ausführungsform)
1 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
eines elektronischen Gerätes, wobei ein multidirektionales Eingabeelement gemäß
einer ersten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet
ist. 2 ist eine perspektivische Aufrissansicht des
Teils des multidirektionalen Eingabeelements. 3 ist
eine schematische Ansicht, in der ein Aufbau des multidirektionalen Eingabeelements
gezeigt ist.
Gemäß den Zeichnungen ist die obere Fläche eines oberen
Gehäuses 11 eine Funktionsfläche. Ein sphärischer Bereich
13F eines elastischen Ansteuerelements 13 ist in ein kreisförmiges
Loch 11A in der Mitte des oberen Gehäuses eingepasst. Ein Ansteuerknopfbereich
19 des elastischen Ansteuerelements 13 steht aus dem kreisförmigen
Loch 11A hervor. Ein flexibles isoliertes Substrat 15 ist über
einer ebenen Verdrahtungsplatine 12 so angeordnet, um einen vorbestimmten
Isolierabstand aufzuweisen und ein Abstandselement 14A dazwischen einzuschließen.
Wie in 2 gezeigt ist, ist eine kreisringförmige
obere Widerstandsschicht 16 mit einer vorbestimmten Breite auf der Unterseite
des flexiblen isoliertes Substrats 15 aufgedruckt. Eine obere Widerstandsschicht
16 weist einen gleichförmigen spezifischen Widerstand auf. Ein Anschluss
16A und ein Anschluss 16B der oberen Widerstandsschicht sind mit
dem gesamten inneren Umfang und dem gesamten äußeren Umfang der oberen
Widerstandsschicht 16 entsprechend in elektrischer Verbindung. An einer
zu der oberen Widerstandsschicht 16 gegenüberliegenden Stelle auf
der Verdrahtungsplatine 12 ist eine kreisringförmige untere Widerstandsschicht
17 aufgedruckt mit einem Durchmesser und einer Breite, die im Wesentlichen
identisch zu jenen der oberen Widerstandsschicht 16 sind. Die untere Widerstandsschicht
17 besitzt einen gleichförmigen spezifischen Widerstand, der kleiner
als jener der oberen Widerstandsschicht 16 ist. Drei Anschlüsse
17A, 17B und 17C der unteren Widerstandsschicht
17 sind so angeordnet, um die untere Widerstandsschicht 17 im
Wesentlichen in drei gleiche Teile unterteilen.
Wie in 3 gezeigt ist, sind die zwei Anschlüsse
16A und 16B der oberen Widerstandsschicht 16 und die
Anschlüsse 17A, 17B und 17C der unteren Widerstandsschicht
17 mit einer Rechnereinheit 18, beispielsweise einem Mikrocomputer
(der im Weiteren als Mikrocomputer 18 bezeichnet wird), der in dieses elektronische
Gerät integriert ist, mittels entsprechender Verdrahtungsteile verbunden. Das
elastische Ansteuerelement 13 ist auf dem flexiblen isolierten Substrat
15 angebracht. In dem elastischen Ansteuerelement ist ein scheibenförmiger
elastischer Druckbereich 13B, der von dem elastischen dünnen Zylinderbereich
13A und der mittleren Ausstülpung 13E gehalten wird, gegenüberliegend
zur Rückseite der oberen Widerstandsschicht 16 mit einem vorbestimmten
Abstand bzw. Spiel angeordnet. Der elastische Druckbereich 13B ist scheibenförmig,
mit einem äußeren peripheren Rand, der eine rechtwinklige Stufe
13C bildet. Der Außendurchmesser des Druckbereichs 13B ist
größer als der an der Mitte der Breite der oberen Widerstandsschicht
16 gemessene Durchmesser und kleiner als deren Außendurchmesser. Das
elastische Ansteuerelement besitzt eine kreisförmige Stufe 13D, die
aus der Oberfläche des elastischen Druckbereichs 13B an einer Stelle
nach unten herausragt, die geringfügig innerhalb des inneren Durchmessers der
oberen Widerstandsschicht 16 liegt. In der Mitte des elastischen Ansteuerelements
ist die mittlere Erhebung 13E, die noch weiter nach unten hervorragt, vorgesehen.
Somit bildet die untere Fläche des elastischen Ansteuerelements 13
eine konzentrische Scheibe aus drei Stufen. Andererseits bildet der obere Teil des
elastischen Ansteuerelements 13 einen sphärischen Bereich
13F, der die gesamten Teile der oberen Fläche des elastischen Druckbereichs
13B bedeckt. Der sphärische Bereich ist mit einem kreisförmigen
Loch 11A durch das obere Gehäuse 11, das als eine obere Abdeckung
dient, im Eingriff. In der Mitte des sphärischen Bereichs ist ein säulenartiger
ansteuernder Knopfbereich 19 vorgesehen. Das Abstandselement
14B eines steifen Körpers ist innerhalb der oberen Widerstandsschicht
16 auf dem flexiblen isolierten Substrat 15 und innerhalb der
unteren Widerstandsschicht 17
auf der Verdrahtungsplatine 12 vorgesehen. Dieser Teil
eines multidirektionalen Eingabeelements dieser Erfindung in einem elektronischen
Gerät, in dem das multidirektionale Eingabeelement verwendet wird, ist in der
obigen Weise aufgebaut.
Im Folgenden werden Funktionsweisen des multidirektionalen Eingabeelements,
das in der oben beschriebenen Weise aufgebaut ist, beschrieben, wenn ein Eingabevorgang
vorgenommen wird.
Die Spitze des ansteuernden Knopfbereichs 19 des elastischen
Ansteuerelements 13 wird im normalen, in 1
gezeigten Zustand, in schräger Weise nach unten gerichtet niedergedrückt,
wie dies durch den Pfeil in 4 gezeigt ist, die eine
Querschnittsansicht eines wesentlichen Teils darstellt und eine Betriebszustand
zeigt. Anschließend dreht sich der sphärische Bereich 13F des
elastischen Ansteuerelements 13 entlang des Randes des kreisförmigen
Loches 11A durch das obere Gehäuse 11 um einen Drehpunkt
an der mittleren Erhebung 13E, und das elastische Ansteuerelement
13 neigt sich in einer gewünschten Richtung und mit einem gewünschten
Winkel, während der elastische dünne Zylinderbereich 13A sich
elastisch deformiert. Als Folge davon bewegt sich der elastische Druckbereich
13B in der Neigungsrichtung nach unten und die rechtwinklige Stufe
13C geht entlang des äußeren peripheren Randes nach unten und
deformiert teilweise nach unten das flexible isolierte Substrat 15. Dieser
Vorgang bringt einen Teil der oberen Widerstandsschicht 16 auf der unteren
Seite des isolierten Substrats, d.h. einen Kontaktpunkt 20, mit einem Teil
der Widerstandsschicht 17 in Kontakt. In diesem Zustand macht der äußere
Rand der ringförmigen Stufe 13D ebenfalls einen Kontakt mit dem flexiblen
isolierten Substrat 15 auf dem Abstandselement 14B. Die Andruckskraft,
die dem ansteuernden Knopfbereich 19 zugeführt wird, um das elastische
Ansteuerelement 13 zu neigen, wird in dieser Position maximal.
5 zeigt eine schematische Ansicht zur Darstellung eines
Verfahrens zur Erkennung dieses Zustands. Gemäß dieser Zeichnung wird
zunächst der Anschluss 17A der unteren Widerstandsschicht
17 geerdet (0 V), eine DC-Spannung (z.B. 5 V) an den Anschluss
17B angelegt und der Anschluss 17D als eine erste Erkennungsbedingung
von dem Mikrocomputer 18 geöffnet. In diesem Zustand wird eine Ausgangsspannung
an dem Anschluss 16A (oder 16B) der oberen Widerstandsschicht
16 von dem Mikrocomputer 18 eingelesen und mit zuvor gespeicherten
Daten verglichen. Diese Vorgänge führen zu ersten Daten: die Position
des Kontaktpunkts 20 entspricht einem zwischen den Anschlüssen
17A und 17B und entgegengesetzt zu dem Anschluss 17C
angeordneten Punkt 21A, oder einem Punkt 21B an der Seite des
Anschlusses 17C. Als nächstes wird der Anschluss 17B geerdet
(0 V), eine vorbestimmte Gleichspannung (z.B. 5 V) an den Anschluss 17C
angelegt und der Anschluss 17A als eine zweite Erkennungsbedingung geöffnet.
In diesem Zustand wird eine Ausgangsspannung am Anschluss 16A (oder 166)
durch den Mikrocomputer 18 ausgelesen und mit vorgespeicherten Daten verglichen.
Dies führt zu zweiten Daten: die Position des Kontaktpunkts 20 entspricht
dem zwischen den Anschlüssen 17B und 17C und gegenüberliegend
zu dem Anschluss 17A angeordneten Punkt 21C, oder den
21A an der Seite des Anschlusses 17A. Anschließend vergleicht
der Mikrocomputer 18 die ersten Daten mit den zweiten Daten, erkennt den
Punkt 21A, der in beiden Daten gemeinsam ist, als die Neigungsrichtung
und erzeugt ein Signal, das die Neigungsrichtung anzeigt.
Als nächstes wird in einem Zustand, wie er in den 4
und 5 gezeigt ist, eine Spannung an den Anschlüssen
16A und 16B der inneren und äußeren Umfänge der
oberen Widerstandsschicht 16 als Erkennungsbedingung von dem Mikrocomputer
18 angelegt, die sich von der oben beschriebenen unterscheidet. Wenn der
Anschluss 16B des äußeren Umfangs geerdet (0 V) ist, wird eine
Gleichspannung an den Anschluss 16A des inneren Umfangs angelegt, eine
Ausgangsspannung an einem der Anschlüsse der unteren Widerstandsschicht
17 (z.B. dem Anschluss 17B, der am nächsten an dem Kontaktpunkt
20 ist) von dem Mikrocomputer 18 ausgelesen und mit vorgespeicherten
Daten verglichen. Diese Vorgänge führen zu Daten, die einen Druck anzeigen,
mit dem der elastische Druckbereich 13B das flexible isolierte Substrat
15 niederdrückt, d.h. einen Winkel, unter dem das elastische Ansteuerelement
13 geneigt ist. Das Niederdrücken der Spitze des ansteuernden Knopfbereichs
19 in dem in 4 gezeigten Zustand in noch stärkerer
Weise, neigt das elastische Ansteuerelement 13 noch starker, verformt dessen
untere Seite elastisch, wodurch der Bereich vergrößert wird, indem der
elastische Druckbereich 13B das flexible isolierte Substrat 15
niederdrückt. Dieser Zustand ist in 6 gezeigt,
die eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils des Eingabeelements ist. Wie in
der Zeichnung gezeigt ist, nimmt die Fläche, in der der elastische Druckbereich
13B des elastischen Ansteuerelements 13 das flexible isolierte
Substrat 15 niederdrückt, in der Richtung von der rechtwinkligen Stufe
13C entlang dem äußeren peripheren Rand des elastischen Druckbereichs
13B zu der Mitte hin zu. Folglich breitet sich der Bereich, in dem die
obere Widerstandsschicht 16 mit der unteren Widerstandsschicht
17 in Kontakt ist, in der Richtung von dem Kontaktpunkt 20, an
dem die beiden Schichten zuerst in Kontakt gebracht werden, zu der Mitte hin aus.
In diesem Zustand wird von dem Mikrocomputer 18 eine Spannung
an die Anschlüsse 16A und 16B der äußeren und inneren
Umfänge der oberen Widerstandsschicht 16 in einer ähnlichen Weise
wie oben beschrieben angelegt. Wenn der Anschluss 16B
des äußeren Umfangs geerdet wird (0 V) und eine Gleichspannung an den
Anschluss 16A des inneren Umfangs angelegt wird, wird von dem Mikrocomputer
18 eine Ausgangsspannung an einem der Anschlüsse der unteren Widerstandsschicht
17 (17B) ausgelesen und mit vorgespeicherten Daten verglichen.
Diese Vorgänge führen zu Daten, die einen Druck anzeigen, mit dem der
elastische Druckbereich 13B das flexible isolierte Substrat 15
stark nach unten drückt, d.h. einen Winkel, unter dem das elastische Ansteuerelement
13 stark geneigt ist. Die Fläche des Kontaktbereichs einschließlich
des Kontaktpunkts 20 ist größer als in dem oben erwähnten
Falle. Anders ausgedrückt, der Bereich, in dem die obere Widerstandsschicht
16 mit einem größeren spezifischen Widerstand einen Kontakt mit
der unteren Widerstandsschicht 17 mit einem kleineren spezifischen Widerstand
macht, ist vergrößert. Somit ist die Ausgangsspannung an einem der Anschlüsse
(17B) entsprechend diesem vergrößerten Gebiet erhöht. Der
erhaltene Datenwert entspricht einem Winkel, unter dem das elastische Ansteuerelement
13 stark geneigt ist.
Wenn die Spitze dieses ansteuernden Knopfbereichs 19 stark
gedrückt wird, um das elastische Ansteuerelement 13 stark zu neigen,
ist der sphärische Bereich 13F an der oberen Seite mit dem kreisförmigen
Loch 11A durch das obere Gehäuse 11 im Eingriff. Dieser Aufbau
verhindert, dass das elastische Ansteuerelement 13 seitlich abgelenkt wird.
Der Bereich, in dem die obere Widerstandsschicht 16 mit der unteren Widerstandsschicht
17 in Kontakt ist, breitet sich ebenso in einer bogenförmigen Richtung
aus. Da jedoch die obere Widerstandsschicht 16 einen größeren
spezifischen Widerstand als die untere Widerstandsschicht 17 aufweist,
ergibt sich lediglich ein geringer Einfluss des Kontaktgebiets, der sich in der
bogenförmigen Richtung ausbreitet, auf die Ausgangsspannung an einem der Anschlüsse
(z.B. 17B) der unteren Widerstandsschicht 17, wenn der Kontaktpunkt
20 im Wesentlichen in der Mitte des sich ausbreitenden Bogens ist.
Ferner ist in der oben beschriebenen Methode zum Erkennen eines Neigungswinkels
des elastischen Ansteuerelements 13 der Anschluss 16b des äußeren
Umfangs der oberen Widerstandsschicht 16 geerdet (0 V) und eine Gleichspannung
ist an den Anschluss 16A des inneren Umfangs angelegt. Dies geschieht darum,
weil ein größerer Neigungswinkel des elastischen Ansteuerelements
13 den Bereich, in dem die obere Widerstandsschicht 16 mit der
unteren Widerstandsschicht 17 in Kontakt ist, in der Richtung von der äußeren
Umfangsseite zu der inneren Umfangsseite der oberen Widerstandsschicht
16 vergrößert. Somit kann das Anlegen einer Gleichspannung in
der oben beschriebenen Weise die Ausgangsspannung verringern, wenn der Neigungswinkel
klein ist und der Kontakt zwischen beiden Schichten unstabil ist. Folglich werden
unstabile Bereiche vermieden und große Ausgangsspannungen kann an stabilen
Punkten gemessen und berechnet werden, um einen Neigungswinkel des elastischen Ansteuerelements
13 zu erkennen.
Da ferner diese Datensammlung und -verarbeitung ausgeführt wird,
wenn die Ausgangsspannung eine vorbestimmte Spannung erreicht, und eine Wiederholung
mit hoher Geschwindigkeit stattfindet, kann eine genaue Erkennung durchgeführt
werden. Nach den Eingabeaktionen, die in der zuvor beschriebenen Weise ausgeführt
werden, wird die Andruckkraft, die auf die Spitze des ansteuernden Knopfbereichs
19 ausgeübt wird, unterbrochen. Anschließend wird der elastische
dünne Zylinderbereich 13A in seine ursprüngliche Form mittels
einer eigenen elastischen rücktreibenden Kraft zurückversetzt und somit
wird das elastische Ansteuerelement 13 in seinen ursprünglichen Zustand,
wie er in 1 gezeigt ist, zurückversetzt. Das flexible
isolierte Substrat 15 kehrt in ihren ursprünglichen ebenen Zustand
zurück und somit liegen sich die obere Widerstandsschicht 16 und die
untere Widerstandsschicht 17 wieder gegenüber.
In der oberen Beschreibung besitzt die untere Widerstandsschicht
17, die auf die Verdrahtungsplatine 12 aufgedruckt ist, drei Anschlüsse
17A, 17B und 17C, die unter einem im Wesentlichen gleichen
Winkel beabstandet sind. Anschließend wird ein Eingabevorgang für den
Fall beschrieben, wenn eine untere Widerstandsschicht 22 vier Anschlüsse
22A, 22B, 22C und 22D aufweist, die im Wesentlichen
unter gleichem Winkel beabstandet sind, wie dies schematisch in 7
gezeigt ist. Die Spitze des ansteuernden Knopfbereichs 19 des elastischen
Ansteuerelements 13 wird in einer schräg nach unten gerichteten Weise
gedrückt, um einen Teil der oberen Widerstandsschicht 16, d.h. den
Kontaktpunkt 23, mit einem Teil der unteren Widerstandsschicht
22 in Kontakt zu bringen. Dieser Vorgang ist identisch zu dem zuvor beschriebenen
Fall.
Gemäß 7 werden die Anschlüsse
22A und 22C der unteren Widerstandsschicht 22 durch einen
Mikrocomputer 24 geöffnet, der Anschluss 22B geerdet (0 V)
und eine Gleichspannung an den Anschluss 22D als eine erste Erkennungsbedingung
angelegt. In diesem Zustand wird eine Ausgangsspannung am Anschluss 16A
(oder 16B) der oberen Widerstandsschicht durch den Mikrocomputer
24 ausgelesen und berechnet. Diese Vorgänge liefern die X-Koordinate
des Kontaktpunkts 22 als erste Daten.
Anschließend werden die Anschlüsse 22B und
22D geöffnet, der Anschluss 22C geerdet und eine Gleichspannung
an den Anschluss 22A als eine zweite Erkennungsbedingung angelegt. In diesem Zustand
wird eine Ausgangsspannung am Anschluss 16A (oder 16B) der oberen
Widerstandsschicht 16 ausgelesen und berechnet. Diese Vorgänge führen
zu der Y-Koordinate des Kontaktpunkts 23 als zweite Daten. Anschließend
erkennt der Mikrocomputer 24 die X- und Y-Koordinaten, die aus der Kombination
der ersten und zweiten Daten erhalten werden, als die Neigungsrichtung und erzeugt
ein entsprechendes Signal. Mit einem multidirektionalen Eingabeelement mit derartigem
Aufbau ermöglicht eine relativ einfache Verarbeitung das Erkennen mit hoher
Auflösung und die Eingabe für eine große Anzahl von Richtungen.
Wie zuvor erwähnt ist, erkennt das multidirektionale Eingabeelement
dieser Ausführungsform die Neigungsrichtungen und Winkel des elastischen Ansteuerelements
13, indem Ausgangsspannungen an entsprechenden Anschlüssen verwendet
werden. Die Ausgangsspannungen sind eine Vielzahl von Daten, die unter mehreren
Erkennungsbedingungen erhalten worden sind, wenn das elastische Ansteuerelement
13 der elektronischen Komponente für die multidirektionale Eingabe
sich neigt. Daher werden zu Richtungen, in denen Eingabeaktionen gemäß
Neigungswinkeln ausgeführt werden, zu Neigungsrichtungen hinzugefügt,
in denen eine große Anzahl von Eingabeaktionen mit hoher Auflösung ausführbar
sind. Als Folge davon können Eingabeaktionen insgesamt für eine äußerst
hohe Anzahl an Richtungen durchgeführt werden. Anders ausgedrückt, ein
multidirektionales Eingabeelement mit äußerst hoher Auflösung für
Eingaberichtungen und ein elektronisches Gerät unter Verwendung dieses Elements
kann verwirklicht werden.
In der vorhergehenden Beschreibung ist die obere Widerstandsschicht
16 auf der unteren Seite des flexiblen isolierten Substrats 15
gegenüberliegend zu der unteren Widerstandsschicht 17 auf der Verdrahtungsplatine
12 angeordnet, derart, dass das Abstandselement 14A miteingeschlossen
wird und im normalen Zustand ein vorbestimmter Abstand dazwischen eingehalten wird.
Das multidirektionale Eingabeelement kann so aufgebaut sein, dass eine leitende
Platte 25 dazwischen angeordnet ist, wie dies in einer Schnittansicht eines
wesentlichen Teils eines multidirektionalen Eingabeelements aus 8
gezeigt ist. Diese leitende Platte 25 ist eben und aus einem druckempfindlichen
elektrischen Leiter hergestellt. In diesem druckempfindlichen elektrischen Leiter
führt ein Niederdrücken der Dickenrichtung zu einer elektrischen Änderung
zwischen den oberen und unteren Schichten in der gedrückten Position. Die leitende
Platte ist zwischen der oberen Widerstandsschicht 16 und der unteren Widerstandsschicht
17 einschließlich der Ränder eingeschlossen. Der Aufbau der anderen
Teile, beispielsweise des Abstandselements 14B eines steifen Körpers,
der in der oberen Widerstandsschicht 16 und der unteren Widerstandsschicht
17 dieses multidirektionalen Eingabeelements angeordnet ist, ist identisch
zu dem oben erwähnten Falle.
Wie durch den Pfeil in 9 gezeigt ist,
die eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils des multidirektionalen Eingabeelements
ist, wird die Spitze des ansteuernden Knopfbereichs 19 des elastischen
Ansteuerelements 13 in einer schräg nach unten weisenden Richtung
niedergedrückt. Danach neigt sich das elastische Ansteuerelement
13 und die Neigungsrichtung und der Neigungswinkel des elastischen Ansteuerelements
13 können aus den Ausgangsspannungen an entsprechenden Anschlüssen
der oberen Widerstandsschicht 16 und der unteren Widerstandsschicht
17, die unter einer Vielzahl von Detektionsbedingungen gewonnen werden,
erkannt werden. Diese Betriebs- und Erkennungsweise ist die gleiche als in dem oben
beschriebenen Fall. Ein derartiger Aufbau unter Verwendung der leitenden Platte
25 stellt einen vorbestimmten Isolierspalt zwischen der oberen Widerstandsschicht
16 und der unteren Widerstandsschicht 17 sicher und ermöglicht
eine elektrische Verbindung zwischen der oberen und der unteren Schicht in einem
gedrückten Zustand, unabhängig von der an der Rückseite der oberen
Widerstandsschicht 16 gedrückten Stelle. Daher können der Durchmesser
und die Breite der oberen Widerstandsschicht 16 und der unteren Widerstandsschicht
17, die die leitende Platte einschließen, und der elastische Druckbereich
13B des elastischen Ansteuerelements 13 verringert werden, und
das multidirektionale Eingabeelement kann entsprechend verkleinert werden.
In der vorhergehenden Beschreibung ist das elastische Ansteuerelement
13 in integraler Weise mit dem ansteuernden Knopfbereich 19 ausgebildet.
Diese Elemente können jedoch separat hergestellt werden und der Betätigungsknopf
27 kann an der Oberseite des elastischen Ansteuerelements 26 angebracht
sein. 10 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen
Teils eines multidirektionalen Eingabeelements mit einem derartigen Aufbau. Das
elastische Ansteuerelement 26 hat an dessen unterer Fläche einen scheibenförmigen
elastischen Druckbereich 26B, der durch einen elastischen dünnen peripheren
Teil 26A entlang des äußeren Randes des elastischen Ansteuerelements
und der mittleren Erhebung 26E gehalten wird, so dass dieser gegenüberliegend
zu dem flexiblen isolierten Substrat 15 an der Rückseite der oberen
Widerstandsschicht 16 mit einem vorbestimmten Abstand angeordnet ist. Dieser
Aufbau ist der gleiche wie in dem oben beschriebenen Fall. Jedoch besitzt das elastische
Ansteuerelement ferner einen Stegbereich 26D in der Mitte der ebenen Oberfläche
26C. Der Betätigungsknopf 27 ist an dem Stegbereich
26D angebracht und wird von diesem gehalten. Der Betätigungsknopf
26 ist aus steifem Material hergestellt. Ein Mittelloch 27A ist über
dem Stegbereich 26D des elastischen Ansteuerelements 26 angeordnet,
wie dies zuvor beschrieben ist. Die untere Fläche der Umgebung des Mittelloches
bildet einen scheibenförmigen Bereich mit einem Durchmesser, der im Wesentlichen
identisch zu dem des elastischen Druckbereichs 26B des elastischen Ansteuerelements
26 ist. Der zentrale ebene Bereich 27B des Betätigungsknopfs
ist mit der ebenen oberen Fläche 26C des elastischen Ansteuerelements
26 in Kontakt. Die untere Fläche des Ansteuerknopfes erstreckt sich
allerdings graduell von dem angewinkelten Bereich 27C, der in einer Position
mit einem vorbestimmten Durchmesser angeordnet ist, zu dem äußeren peripheren
Rand des Betätigungsknopfs. Der sphärische Bereich 27D in dem
oberen Teil des Betätigungsknopfs 27 ist mit dem Rand des Durchgangslochs
11A durch das Gehäuse 11 in Kontakt. In der Mitte und an
der Oberseite des Betätigungsknopfes ist ein säulenförmiger ansteuernder
Knopfbereich 28 vorgesehen.
Es werden nun Funktionsweisen des multidirektionalen Eingabeelements
beschrieben, das in der obigen Weise aufgebaut ist, wenn ein Eingabevorgang durchgeführt
wird. Wie durch den Pfeil in einer Schnittansicht eines wesentlichen Teiles des
multidirektionalen Eingabeelements aus 11 gezeigt ist,
wird die Spitze des ansteuernden Knopfbereichs 28 des Betätigungsknopfs
27 in einer schräg nach unten gerichteten Weise niedergedrückt.
Anschließend neigt sich der sphärische Bereich 27D durch Drehung
entlang des Randes des kreisförmigen Lochs 11A durch das obere Gehäuse
11. Der Betätigungsknopf 27 neigt das elastische Ansteuerelement
26 in einer gewünschten Richtung unter einem gewünschten Winkel
um einen Drehpunkt an der mittleren Erhebung 26E, während dabei der
elastische dünne Zylinderbereich 26A des elastischen Ansteuerelements
26 mittels des Stegbereichs 26D elastisch deformiert wird. Als
Folge davon drückt die rechtwinklige Stufe 26F entlang dem äußeren
peripheren Rand der unteren Fläche des elastischen Druckbereichs
26B in der Neigungsrichtung und verformt teilweise und nach unten gerichtet
das flexible isolierte Substrat 15. Ein Teil der oberen Widerstandsschicht
16 an der unteren Fläche des Substrats, d.h. der Kontaktpunkt
20, wird mit der unteren Widerstandsschicht 17 in Kontakt gebracht.
Die Neigungsrichtung und der Neigungswinkel des Betätigungsknopfs
27 können entsprechend der Ausgangsspannung jedes der Anschlüsse
der oberen Widerstandsschicht 16 und der unteren Widerstandsschicht
17, die unter einer Vielzahl von Bedingungen gewonnen werden, erkannt werden.
Diese Funktionsweisen und Verfahren des Erkennens sind die gleichen, die zuvor beschrieben
sind.
Der angewinkelte Bereiche 27C an der unteren Seite des Betätigungsknopfs
27, der in einer Stelle mit einem vorbestimmten Durchmesser angeordnet
ist, schiebt die ebene obere Fläche 26C des elastischen Ansteuerelements
26 nach unten und drückt die rechtwinklige Stufe 26F entlang
des äußeren peripheren Randes des elastischen Druckbereichs
26B auf das flexible isolierte Substrat 15, wenn sich dieses elastische
Ansteuerelement neigt. Der Teil außerhalb des angewinkelten Bereichs schwebt
und drückt nicht auf die ebene obere Fläche 26C des elastischen
Ansteuerelements 26.
Ein weiteres starkes Drücken der Spitze des ansteuernden Knopfbereichs
28 in der in 11 gezeigten Lage neigt den Betätigungsknopf
27 und das elastische Ansteuerelement 26 noch stärker, wodurch
die ebene obere Fläche 26C und die untere Fläche des elastischen
Ansteuerelements 26 elastisch verformt werden. Somit wird unter dem angewinkelten
Bereich 27C, der in einer Position mit einem vorbestimmten Durchmesser
auf der unteren Fläche des Betätigungsknopfs 27 angeordnet ist,
der elastische Druckbereich 26B in der Richtung von dem äußeren
peripheren Bereich zu der Mitte des elastischen Druckbereichs 26B gedrückt.
Der Bereich, in dem der elastische Druckbereich 26B das flexible isolierte
Substrat 15 niederdrückt, wird größer. Dieser Zustand ist
in 12 dargestellt, die eine Schnittansicht eines wesentlichen
Teils des Eingabeelements ist.
Wie in der Zeichnung dargestellt ist, wird der Bereich, in dem der
elastische Druckbereich 26B des elastischen Ansteuerelements
26 das flexible isolierte Substrat 15 niederdrückt, in der
Richtung von dem äußeren peripheren Rand zu der Mitte des elastischen
Druckbereichs 26B größer. Der Bereich, in dem die obere Widerstandsschicht
16 mit der unteren Widerstandsschicht 17 in Kontakt ist, weitet
sich in der Richtung von dem ersten Kontaktpunkt 20 zu der Mitte hin aus.
Diese Vorgänge sind die gleichen, die zuvor beschrieben sind. Ein Aufbau unter
Verwendung eines derartigen Betätigungsknopfes 27, der aus einem steifen
Material hergestellt ist, kann zuverlässig den Bereich vergrößern,
in dem das elastische Ansteuerelement 26 das flexible isolierte Substrat
15 andrückt, um die Widerstandsschicht 16 teilweise in Kontakt
mit der unteren Widerstandsschicht 17 in Richtung des äußeren
peripheren Randes zu der Mitte des elastischen Bereichs 26 hin zu bringen,
wenn die Spitze des Betätigungsknopfs 27 in einer schräg nach
unten gerichteten Weise gedrückt wird. Ferner ist es einfach, die Farbe des
Betätigungsknopfes 27 zu ändern und anzuzeigen, welcher Vorgang
unter Verwendung des Betätigungsknopfes auszuführen ist.
In der vorhergehenden Beschreibung ist die untere Widerstandsschicht
17 der elektronischen Komponente für das multidirektionale Eingabeelement
auf die Verdrahtungsplatine 12 des elektronischen Gerätes gedruckt,
und die obere Widerstandsschicht 16, die der unteren Widerstandsschicht
gegenüberliegt, ist auf der unteren Seite des flexiblen isolierten
Substrats 15 der elektronischen Komponente für die multidirektionale
Eingabe gedruckt. Die obere Widerstandsschicht 16 kann jedoch an der unteren
Seite einer flexiblen Verdrahtungsplatine 29 gebildet sein, die über
der Verdrahtungsplatine 12 des elektronischen Gerätes angeordnet ist.
13 zeigt eine perspektivische Aufrissansicht des Teils
des in der oben beschriebenen Weise aufgebauten multidirektionalen Eingabeelements
in dem elektronischen Gerät. Ein derartiger Aufbau kann die Anzahl der Komponenten
in dem gesamten elektronischen Gerät, in dem das multidirektionale Eingabeelement
verwendet ist, und damit die Mannstunden für das Zusammenbauen verringern und
das Verdrahten der Anschlüsse der oberen Widerstandsschicht 16 vereinfachen.
Somit kann ein elektronisches Gerät unter Verwendung eines preisgünstigen
multidirektionalen Eingabeelements bereitgestellt werden.
(Zweite beispielhafte Ausführungsform)
14 ist eine perspektivische Aufrissansicht des Teils
eines multidirektionalen Eingabeelements in einem elektronischen Gerät, in
dem das multidirektionale Eingabeelement verwendet ist, gemäß der zweiten
beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 15
ist eine schematische Ansicht davon, wobei ein Erkennungsverfahren im Betrieb gezeigt
ist.
Wie in den Figuren dargestellt ist, ist das multidirektionale Eingabeelement
dieser Ausführungsform ähnlich zu jenem der ersten beispielhaften Ausführungsform.
Jedoch weist eine untere Leiterschicht, die auf einer Verdrahtungsplatine
30 des elektronischen Geräts aufgedruckt ist, eine erste Widerstandsschicht
31 und eine zweite Widerstandsschicht 32 auf. Diese beiden Schichten
sind aus einer ringförmigen Widerstandsschicht hergestellt, die in zwei Teile
mit vorbestimmtem Abstand unterteilt sind, und Anschlüsse 31A und
31B sowie 32A und 32B jeweils am Ende davon unterteilt.
Der Aufbau anderer Teile ist identisch zu dem der ersten beispielhaften Ausführungsform,
die in 2 gezeigt ist.
Es werden nunmehr Funktionsweisen des multidirektionalen Eingabeelements
beschrieben, wenn ein Eingabevorgang ausgeführt wird. Gemäß den
14 und 15 drückt
die untere Seite des äußeren peripheren Randes des elastischen Druckbereichs
13B in der Neigungsrichtung und verformt teilweise und nach unten gerichtet
das flexible isolierte Substrat 15, wenn die Spitze des ansteuernden Knopfbereichs
19 gedrückt wird, um das elastische Ansteuerelement 13 in
einer gewünschten Richtung unter einem gewünschten Winkel zu neigen. Dann
wird ein Teil der oberen Widerstandsschicht 16 auf der unteren Seite des
Substrats, d.h. der Kontaktpunkt 33, mit einem Teil der unteren Schicht,
z.B. der ersten Widerstandsschicht 31, in Kontakt gebracht. Das Erkennungsverfahren
wird mit Bezug zu 15 beschrieben. Zunächst wird
eine Spannung an den Anschlüssen 31A und 31B an den Enden
der ersten Widerstandsschicht 31 als eine erste Erkennungsbedingung angelegt,
während der Anschluss 31A geerdet wird (0 V) und eine vorbestimmte
Gleichspannung (z.B. 5 V) an den Anschluss 31B angelegt wird. In diesem
Zustand wird entsprechend dem Widerstandswert zwischen dem Anschluss 31A
und dem Kontaktpunkt 33 eine Spannung entsprechend dem Kontaktpunkt am
Anschluss 16A (oder 16B) der oben beschriebenen Widerstandsschicht
16 ausgegeben und an eine Rechnereinheit 34, etwa einen Mikrocomputer
(der im Weiteren als Mikrocomputer 34 bezeichnet wird) übertragen.
Anschließend wird in einem kurzen Schaltzyklus eine vorbestimmte
Gleichspannung an den Anschlüssen 32A und 32B an den Enden
der zweiten Widerstandsschicht 32 als eine zweite Erkennungsbedingung angelegt.
Da jedoch die obere Widerstandsschicht 16 nicht mit der zweiten Widerstandsschicht
32 in Kontakt ist, wird am Anschluss 16A der oberen Widerstandsschicht
16 keine Spannung ausgegeben. Wenn das elastische Ansteuerelement
13 in einer Richtung entgegengesetzt zur obigen Richtung in ähnlicher
Weise geneigt wird, macht die obere Widerstandsschicht 16 teilweise einen
Kontakt zu der zweiten Widerstandsschicht 32. Wenn dann eine vorbestimmte
Gleichspannung an den Anschlüssen 32A und 32B der zweiten
Widerstandsschicht angelegt wird, wird eine Spannung an dem Anschluss
16A (oder 16B) der oberen Widerstandsschicht 16 ausgegeben.
Auf diese Weise kann nur dann, wenn eine Gleichspannung an die untere Leiterschicht
entsprechend zu der Richtung, in der elastische Ansteuerelement 13 durch
Drücken des ansteuernden Knopfbereichs 19, d.h. die erste Widerstandsschicht
31 oder die zweite Widerstandsschicht 32, geneigt wird, angelegt
wird, eine Ausgangsspannung an der oberen Widerstandsschicht 16 abgegriffen
werden. Somit kann die Neigungsrichtung erkannt werden, indem die Position des Anschlusses,
an den die Gleichspannung angelegt ist, und die Ausgangsspannung durch den Mikrocomputer
34 verarbeitet werden. Das Verfahren zum Erkennen eines Neigungswinkels
mittels des Mikrocomputers 34 ist das gleiche wie im Falle der ersten beispielhaften
Ausführungsform und die Beschreibung davon wird weggelassen.
Wie zuvor erwähnt ist, ermöglicht das multidirektionale
Eingabeelement dieser Ausführungsform ein multidirektionales Eingabeelement
und ein elektronisches Gerät, das das Element verwendet, wobei Neigungsrichtungen
des elastischen Ansteuerelements 13 mit einfacher Verarbeitung bei hoher
Auflösung erkennbar sind.
(Dritte beispielhafte Ausführungsform)
16 ist eine perspektivische Aufrissansicht des Teil
eines multidirektionalen Eingabeelements in einem elektronischen Gerät, in
dem das multidirektionale Eingabeelement verwendet ist, gemäß der dritten
beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Wie in der Zeichnung dargestellt ist, ist das multidirektionale Eingabeelement
dieser Ausführungsform ähnlich zu dem der ersten beispielhaften Ausführungsform.
Jedoch ist die ringförmige untere Leiterschicht 36, die auf die Verdrahtungsplatine
35 des elektronischen Geräts aufgedruckt ist, in Teile in einer vorbestimmten
Winkelrichtung unterteilt und einzelne Leiterschichten 36A, 36B,
... besitzen jeweils Anschlüsse 37A, 37B, .... Jeder der
Anschlüsse 37A, 37B, ... ist mit einer Rechnereinheit, etwa
einem Mikrocomputer (in 16 nicht gezeigt), verbunden.
Der Aufbau der anderen Teile ist identisch zu jenem in 2
gezeigten ersten beispielhaften Ausführungsform.
Es werden nun die Funktionen des multidirektionalen Eingabeelements
beschrieben, wenn ein Eingabevorgang stattfindet. Wenn die Spitze des ansteuernden
Knopfbereichs 19 zur Neigung des elastischen Ansteuerelements
13 gedrückt wird, drückt die Unterseite des äußeren
peripheren Randes des elastischen Druckbereichs 13B (in 16
nicht gezeigt) in der Neigungsrichtung und verformt teilweise und nach unten gerichtet
das flexible isolierte Substrat 15. Damit wird ein Teil der oberen Widerstandsschicht
16 an der unteren Seite des Substrats mit einem Teil der unteren Leiterschicht
36, beispielsweise der Leiterschicht 36A, in Kontakt gebracht.
Die Richtung der Leiterschicht 36A ist bereits in dem Mikrocomputer gespeichert
und somit kann die Richtung, in der das elastische Ansteuerelement 13 geneigt
wird, in einfacher Weise ohne eine spezielle Verarbeitung in dem Mikrocomputer erkannt
werden. Das Verfahren zum Erkennen der Neigungswinkel des elastischen Ansteuerelements
13 ist das gleiche wie im Falle der ersten beispielhaften Ausführungsform
und die Beschreibung davon wird weggelassen.
Wie zuvor erwähnt ist, erfordert das multidirektionale Eingabeelement
dieser Ausführungsform eine vorbestimmte Anzahl von Verbindungen zu dem Mikrocomputer.
Dennoch wird ein multidirektionales Eingabeelement verwirklicht, das in genauer
Weise Richtungen, in denen das elastische Ansteuerelement 13 geneigt wird,
mit einer vorbestimmten Auflösung ohne eine spezielle Verarbeitung erkennen
kann.
(Vierte beispielhafte Ausführungsform)
17 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
eines elektronischen Geräts, in dem ein multidirektionales Eingabeelement gemäß
der vierten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet
wird. 18 ist eine perspektivische Aufrissansicht des
Teils des multidirektionalen Eingabeelements.
Wie in den Zeichnungen dargestellt ist, ist das multidirektionale
Eingabeelement dieser Ausführungsform ähnlich zu jenem der ersten beispielhaften
Ausführungsform. Jedoch besitzt es einen selbstzurücksetzenden Druckschalter
38, der betätigt wird, indem der ansteuernde Knopfbereich
19 des elastischen Ansteuerelements 13 nach unten gehalten wird.
Der Aufbau des Druckschalters 38 wird im Folgenden beschrieben. An der
oberen Seite eines flexiblen isolierten Substrats 39 unter dem ansteuernden
Knopfbereich 19 des elastischen Ansteuerelements 13 ist ein fixierter
Kontakt 40 des Schalters mit einem äußeren Kontakt
40A und einem zentralen Kontakt 40B durch Aufdrucken oder ein
anderes Verfahren gebildet. Ein beweglicher Kontakt 41, der aus einer nachgebenden
metallischen dünnen Platte hergestellt und als kreisförmige Kuppel geformt
ist, ist auf diesen Kontakten montiert, so dass der äußere periphere Unterseitenrand
des beweglichen Kontakts auf dem äußeren Kontakt 40A und die
untere Fläche der zentralen Kuppel 41A gegenüberliegend zu dem
zentralen Kontakt 40B mit einem vorbestimmten Abstand angeordnet ist. Der
bewegliche Kontakt ist an den fixierten Kontakten durch ein flexibles Band mit Haftmittel
42 befestigt. Die obere Fläche der Kuppel 41A des beweglichen
Kontakts 41 liegt der zentralen Erhebung 13E in der Mitte der
unteren Seite des elastischen Ansteuerelements 13 gegenüber. Der Aufbau
der anderen Teile ist der gleiche wie in der in den 1
und 2 gezeigten ersten beispielhaften Ausführungsform.
Beispielsweise ist die kreisförmige obere Widerstandsschicht 16 auf
der unteren Seite des flexiblen isolierten Substrats 39 aufgedruckt. Die
der oberen Widerstandsschicht gegenüberliegende untere Widerstandsschicht
17 ist auf der Verdrahtungsplatine 12 aufgedruckt. Innerhalb dieser
oberen und unteren Widerstandsschichten, d.h. unter dem fixierten Kontakt
40 des Schalters auf dem flexiblen isolierten Substrat 39 ist
das Abstandselement 14B mit einem steifen Körper angeordnet.
Ein Eingabevorgang wird an diesem multidirektionalen Eingabeelement
mit dem obigen Aufbau durch Neigen des elastischen Ansteuerelements 13
vorgenommen. Eine Funktionsweise dabei ist in einer Schnittansicht eines wesentlichen
Teils des Eingabeelements in 19 gezeigt. Wie durch
den Pfeil in dieser Zeichnung angezeigt ist, wird der ansteuernde Knopfbereich
19 in einer schräg nach unten gerichteten Weise gedrückt, um
das elastische Ansteuerelement 13 zu neigen, wodurch die untere Seite des
flexiblen isolierten Substrats 39 in der Neigungsrichtung gedrückt
und teilweise und nach unten gerichtet verformt wird. Somit wird
ein Teil der oberen Widerstandsschicht 16 teilweise mit der unteren Widerstandsschicht
17 in Kontakt gebracht. Die Funktionsweisen und das Verfahren zum Erkennen
der Neigungsrichtung und des Winkels des elastischen Ansteuerelements
13 in diesem Falle sind die gleichen als in der ersten beispielhaften Ausführungsform
und deren Beschreibung wird weggelassen. Die elastische rücktreibende Kraft
des kreisförmigen kuppelartigen beweglichen Kontakts 41 wird so festgelegt,
dass der Druckschalter 38 bei diesem Vorgang nicht betätigt wird.
Als nächstes wird das elastische Ansteuerelement 13
nach unten gehalten, um den Druckschalter 38 zu betätigen. Dieser
Zustand ist in der Schnittansicht in 20 dargestellt.
Wie durch den Pfeil in dieser Zeichnung dargestellt ist, wird der ansteuernde Knopfbereich
19 in dem in 17 gezeigten Zustand nach unten
gehalten. Damit verformt sich in dem elastischen Ansteuerelement 13 der
elastische dünne Zylinderbereich 13A in elastischer Weise entlang
des gesamten Randes, der sphärische Bereich 13F verlässt das
obere Gehäuse 11 und der gesamte mittlere Bereich bewegt sich nach
unten. Die mittlere Erhebung 13E der Mitte der unteren Fläche drückt
die obere Fläche der Kuppel 41A des beweglichen Kontakts
41 mittels des Klebebandes 42. Die gedrückte Kuppel
41A des beweglichen Kontakts 41 dreht sich in nachgebender Weise
um, wobei eine gut fühlbare Reaktion entsteht. Die untere Fläche der Kuppel
41A macht einen Kontakt mit dem zentralen Kontakt 40B, wodurch
der äußere Kontakt 40A und der zentrale Kontakt 40B,
d.h. der fixierte Kontakt 40 des Schalters, kurzgeschlossen werden. Wenn
die an den ansteuernden Knopfbereich 19 angelegte drückende Kraft
unterbrochen wird, geht der elastische dünne Zylinderbereich 13A mittels
der eigenen elastischen rücktreibenden Kraft in seine ursprüngliche Form
zurück und somit kehrt das elastische Ansteuerelement 13 in den in
17 gezeigten Zustand zurück. Die Kuppel
41A des beweglichen Kontakts 41 des Druckschalters 38
wird in ihre ursprüngliche ringförmige Kuppelform aus dem invertierten
Zustand mittels der inhärenten rücktreibenden Elastizitätskraft zurückgeführt.
Der äußere Kontakt 40A und der zentrale Kontakt 40B
in dem fixierten Kontakt 40 des Schalters gehen zurück in den geöffneten
Zustand. Der elastische Druckbereich 13B und die mittlere Erhebung
13E an der unteren Seite des elastischen Ansteuerelements 13 sind
so dimensioniert, um zu verhindern, dass der elastische Druckbereich 13B
an der unteren Seite des elastischen Ansteuerelements 13 das flexible isolierte
Substrat 39 drückt, und um zu verhindern, dass die obere Widerstandsschicht
16 einen Kontakt zu der unteren Widerstandsschicht 17 macht, wenn
dieser Druckschalter 38 betätigt wird.
Wie zuvor erläutert ist, verwirklicht das multidirektionale Eingabeelement
dieser Ausführungsform ein multidirektionales Eingabeelement, das ein weiteres
Signal zum Bestimmen einer Richtung erzeugen kann, in der der ansteuernde Knopfbereich
19, d.h. das elastische Ansteuerelement 13, durch Drücken
des ansteuernden Knopfbereichs 19 mit positiv fühlbarer Reaktion geneigt
wird. In der obigen Beschreibung ist der Druckschalter 38 an der oberen
Fläche des flexiblen isolierten Substrats 39 angeordnet. Der Schalter
kann jedoch an anderen Stellen angeordnet sein, etwa in der Mitte des Abstandselements
14B zwischen dem flexiblen isolierten Substrat 39 und der Verdrahtungsplatine
12.
(Fünfte beispielhafte Ausführungsform)
In dieser Ausführungsform besitzen eine untere Leiterschicht,
die auf der Verdrahtungsplatine 12 gebildet ist, und eine obere Widerstandsschicht,
die auf dem flexiblen isolierten Substrat 15 gebildet ist, Funktionen,
die umgekehrt zu jenen sind, wie sie in den zuvor erwähnten beispielhaften
Ausführungsformen beschrieben sind. Selbstverständlich ist ein multidirektionales
Eingabeelement mit Funktionen, die invers zu jenen der oben erwähnten beispielhaften
Ausführungsformen sind, im Schutzbereich der vorliegenden Erfindung miteingeschlossen.
21 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils
eines elektronischen Geräts, in dem ein multidirektionales Eingabeelement gemäß
der fünften beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
verwendet ist. 22 ist eine perspektivische Aufrissansicht
des Teils des multidirektionalen Eingabeelements. 23
ist eine schematische Ansicht, die einen Aufbau eines multidirektionalen Eingabeelements
zeigt.
In den Zeichnungen stellt Bezugszeichen 11 ein oberes Gehäuse
des elektronischen Gerätes dar. Bezugszeichen 12 zeigt eine ebene
Verdrahtungsplatine. Die obere Oberfläche des oberen Gehäuses
11 ist eine Bedieneroberfläche. In der Mitte des oberen Gehäuses
ist ein kreisförmiges Loch 11A ausgebildet, in das der sphärische
Bereich 13F des elastischen Ansteuerelements 13 einer elektronischen
Komponente für die multidirektionale Eingabe eingepasst ist. Der ansteuernde
Knopfbereich 19 des elastischen Ansteuerelements 13 ragt aus dem
kreisförmigen Loch 11A hervor. Das flexible isolierte Substrat
15 ist über der Verdrahtungsplatine 12 so angeordnet, um
einen vorbestimmten isolierenden Spalt bereitzustellen und um das Abstandselement
14A dazwischen einzuschließen. Auf der unteren Seite des flexiblen
isolierten Substrat 15 ist eine ringförmige obere Widerstandsschicht
116 mit einer vorbestimmten Breite und einem gleichförmigen spezifischen
Widerstand aufgedruckt. Anschlüsse 116A, 116B und
116C sind an drei Punkten vorgesehen, die im Wesentlichen unter gleichen
Winkeln beabstandet sind. An einer Stelle auf der Verdrahtungsplatine
12 gegenüberliegend zu der oberen Widerstandsschicht
ist als eine untere Leiterschicht eine ringförmige untere Widerstandsschicht
117 mit einem Durchmesser und einer Breite, die im Wesentlichen identisch
zu jener der oberen Widerstandsschicht 116 ist, und einem gleichförmigen
spezifischen Widerstand aufgedruckt. Die untere Widerstandsschicht besitzt zwei
Anschlüsse 117A und 117B, die entsprechend mit dem gesamten
inneren Umfang und dem gesamten äußeren Umfang in elektrischer Verbindung
sind. Wenn der Anschluss 117A, der mit dem inneren Umfang dieser unteren
Widerstandsschicht 117 in elektrischer Verbindung ist, auf die Rückseite
oder die untere Schicht der Verdrahtungsplatine 12 unter Verwendung einer
Durchgangsöffnung geführt ist, kann ein vereinfachter Aufbau realisiert
werden. Ein derartiger Aufbau erlaubt eine weitere Miniaturisierung und ein genaueres
Ausgangssignal.
Wie in 23 gezeigt ist, sind zwei Anschlüsse
117A und 117B der unteren Widerstandsschicht 117 und
drei Anschlüsse 116A, 116B und 116C der oberen Widerstandsschicht
116 mit einer Rechnereinheit 18, z.B. einem Mikrocomputer (der
im Weiteren als Mikrocomputer 18 bezeichnet wird), die in dem elektronischen
Gerät integriert ist, mittels entsprechender Verdrahtungsteile verbunden.
Auf dem flexiblen isolierten Substrat 15 ist das zuvor genannte
elastische Ansteuerelement 13 angebracht. Der scheibenförmige elastische
Druckbereich 13B, der durch den umgebenden elastischen dünnen Zylinderbereich
13A und die Mitte der Erhebung 13E gehalten wird, ist gegenüberliegend
zu der Rückseite der oberen Widerstandsschicht 116 mit einem vorbestimmten
Abstand angeordnet. Dieser elastische Druckbereich 13B ist scheibenförmig
mit einem äußeren peripheren Rand, der die rechtwinklige Stufe
13C bildet. Der Außendurchmesser des Druckbereiches ist größer
als der in der Mitte der Breite der oberen Widerstandsschicht 116 gemessene
Durchmesser und kleiner als deren Außendurchmesser. Das elastische Ansteuerelement
besitzt eine ringförmige Stufe 13D, die aus der Oberfläche des
elastischen Druckbereichs an einer Stelle nach unten hervorragt, die geringfügig
innerhalb des inneren Durchmessers der oberen Widerstandsschicht 116 liegt.
In der Mitte des elastischen Ansteuerelements ist die mittlere Erhebung
13E vorgesehen, die sich weiter nach unten erstreckt. Somit bildet die
untere Seite des elastischen Ansteuerelements 13 eine konzentrische Scheibe
aus drei Stufen.
Andererseits bildet der obere Teil des elastischen Ansteuerelements
13 den sphärischen Bereich 13F, der alle Teile der oberen
Fläche des elastischen Druckbereichs 13D bedeckt. Der sphärische
Bereich ist mit dem kreisförmigen Loch 11A durch das obere Gehäuse
11, das als eine obere Bedeckung dient, im Eingriff. In der Mitte des sphärischen
Bereichs ist ein säulenartiger ansteuernder Knopfbereich 19 vorgesehen.
Ein Abstandselement 14B aus einem harten Körper ist im Inneren der
oberen Widerstandsschicht 116 auf dem flexiblen isolierten Substrat
15 und im Inneren der unteren Widerstandsschicht 117 auf der Verdrahtungsplatine
12 vorgesehen. Der Teil eines multidirektionalen Eingabeelements in dem
elektronischen Gerät, das das multidirektionale Eingabeelement dieser Ausführungsform
verwendet, ist in der obengenannten Weise aufgebaut.
Anschließend werden Funktionsweisen des multidirektionalen Eingabeelements,
das in der oben beschriebenen Weise aufgebaut ist, beschrieben, wenn ein Eingabevorgang
daran vorgenommen wird. Die Spitze des ansteuernden Knopfbereichs 19 des
elastischen Ansteuerelements 13 wird im normalen Zustand in 21
in einer schräg nach unten gerichteten Weise gedrückt, wie dies durch
den Pfeil in 24 gezeigt ist, die eine Schnittansicht
eines wesentlichen Teils des Eingabeelements ist und einen Funktionszustand darstellt.
Der sphärische Bereich 13F des elastischen Ansteuerelements
13 dreht sich entlang des Randes des kreisförmigen Loches
11A durch das obere Gehäuse 11 um einen Drehpunkt in der Mitte der
Erhebung 13E. Das elastische Ansteuerelement neigt sich in einer gewünschten
Richtung unter einem gewünschten Winkel, während sich der elastische dünne
Zylinderbereich 13A elastisch deformiert. Als Folge davon bewegt sich die
untere Seite des elastischen Druckbereichs 13B in der Neigungsrichtung
nach unten und die rechtwinklige Stufe 13C drückt entlang der äußeren
peripheren Rand das flexible isolierte Substrat 15 und verformt dieses
teilweise nach unten. Dies bringt einen Teil der oberen Widerstandsschicht
116 an der unteren Seite des isolierten Substrats in Kontakt mit dem Kontaktpunkt
20 auf der unteren Widerstandsschicht 117. In diesem Zustand macht
der äußere Rand der kreisförmigen Stufe 13D ebenfalls einen
Kontakt zu dem flexiblen isolierten Substrat 15 an dem Abstandselement
14B. Die auf den ansteuernden Knopfbereich 19 ausgeübte Druckkraft
zur Neigung des elastischen Ansteuerelements 13 wird in dieser Position
maximal. 25 ist eine schematische Ansicht zur Darstellung
eines Erkennungsverfahrens in diesem Zustand. Entsprechend dieser Zeichnung wird
zunächst als eine erste Erkennungsbedingung der Anschluss 116A der
oberen Widerstandsschicht 116 geerdet (0 V), eine Gleichspannung (z.B.
5 V) an den Anschluss 116B angelegt und der Anschluss 116C durch
den Mikrocomputer 18 geöffnet. Unter dieser Bedingung wird eine Ausgangsspannung
am Anschluss 117A (oder 117B) der unteren Widerstandsschicht
117 durch den Mikrocomputer 18 ausgelesen und mit vorgespeicherten
Daten verglichen. Diese Vorgänge liefern die ersten Daten: die Position, an
der die obere Widerstandsschicht teilweise mit der unteren Widerstandsschicht in
Kontakt ist, entspricht dem Punkt 21A, der zwischen den
Anschlüssen 116A und 116B und gegenüber zu dem Anschluss
116C angeordnet ist, oder den Punkt 21B an der Seite des Anschlusses
116C.
Anschließend wird der Anschluss 116B geerdet (0 V),
eine vorbestimmte Gleichspannung (z.B. 5 V) an den Anschluss 116C angelegt
und der Anschluss 116A als eine zweite Erkennungsbedingung geöffnet.
In diesem Zustand wird eine Ausgangsspannung am Anschluss 117A (oder
117B) ausgelesen und mit vorgespeicherten Daten verglichen. Dies führt
zu den zweiten Daten: die Position, an der die obere Widerstandsschicht teilweise
mit der unteren Widerstandsschicht in Kontakt ist, entspricht dem zwischen den Anschlüssen
116B und 116C und dem Anschluss 116A gegenüberliegend
angeordnetem Punkt 21C, oder dem Punkt 21A an der Seite des Anschlusses
116A. Dann vergleicht der Mikrocomputer die ersten Daten und die zweiten
Daten, erkennt den Punkt 21A, der in beiden Daten gemeinsam vorhanden ist
als die Neigungsrichtung und erzeugt ein Signal, das die Richtung kennzeichnet.
Danach wird in einem in 24 und 25
gezeigten Zustand eine Spannung an die Anschlüsse 117A und
117B der inneren und äußeren Umfänge der unteren Widerstandsschicht
117 von dem Mikrocomputer 18 als eine Erkennungsbedingung, die
sich von der oben beschriebenen unterscheidet, angelegt. Wenn der Anschluss
117B des äußeren Umfangs geerdet (0 V) und eine Gleichspannung
an den Anschluss 117A des inneren Umfangs angelegt wird, wird von dem Mikrocomputer
18 eine Ausgangsspannung an einem der Anschlüsse der oberen Widerstandsschicht
116 (z.B. dem Anschluss 116B, der am nächsten zum Kontaktpunkt
20 liegt) eingelesen und mit vorgespeicherten Daten verglichen. Diese Vorgänge
liefern Daten, die einen Druck kennzeichnen, mit dem der elastische Druckbereich
13B das flexible isolierte Substrat 15 drückt, d.h. einen
Winkel, unter dem das elastische Ansteuerelement 13 geneigt ist.
Das Drücken der Spitze des ansteuernden Knopfbereichs
19 in noch stärkerem Maße in dem in 24
gezeigten Zustand, neigt das elastische Ansteuerelement 13 noch stärker
und deformiert die untere Seite elastisch, wodurch der Bereich vergrößert
wird, in dem der elastische Druckbereich 13B das flexible isolierte Substrat
15 drückt. Dieser Zustand ist in 26 gezeigt,
die eine Schnittansicht eines wesentlichen Teils des Eingabeelements ist. Wie in
dieser Zeichnung dargestellt ist, wird der Bereich, in dem der elastische Druckbereich
13B des elastischen Ansteuerelements 13 das flexible isolierte
Substrat 15 drückt, in der Richtung von der rechtwinkligen Stufe
13C entlang dem äußeren peripheren Rand des elastischen Druckbereichs
13B zu dem Mittelpunkt hin größer. Somit breitet sich der Bereich,
in dem die obere Widerstandsschicht 116 mit der unteren Widerstandsschicht
117 in Kontakt ist, in der Richtung von dem ersten Kontaktpunkt
20 zu dem Mittelpunkt hin aus.
Dabei wird eine Spannung von dem Mikrocomputer 18 an den
Anschlüssen 117A und 117B der inneren und äußeren
Umfänge der unteren Widerstandsschicht 117 ähnlich zu der oben
beschriebenen Weise angelegt. Wenn der Anschluss 117B des äußeren
Umfangs geerdet (0 V) und eine Gleichspannung an den Anschluss 117A des
inneren Umfangs angelegt wird, wird von dem Mikrocomputer 18 eine Ausgangsspannung
an einem der Anschlüsse (116B) der oberen Widerstandsschicht
116 ausgelesen und mit vorgespeicherten Daten verglichen. Diese Abläufe
liefern Daten, die einen Druck kennzeichnen, mit dem der elastische Druckbereich
13B stark auf das flexible isolierte Substrat 15 drückt,
d.h. einen Winkel, unter dem das elastische Ansteuerelement 13 stark geneigt
ist. Die Fläche des Kontaktbereichs einschließlich des Kontaktpunkts
20 ist größer als jene in dem oben erwähnten Falle. Daher
ist die Ausgangsspannung an einem der Anschlüsse (116B) der oberen
Widerstandsschicht 116 durch diese größere Fläche erhöht.
Der erhaltene Datenwert entspricht einem Winkel, unter dem elastische Ansteuerelement
13 starker geneigt ist.
Ferner ist in dem zuvor beschriebenen Verfahren zum Erkennen eines
Neigungswinkels des elastischen Ansteuerelements 13 der Anschluss
117B des äußeren Umfangs der unteren Widerstandsschicht
117 geerdet (0 V) und eine Gleichspannung ist an dem Anschluss
117A des inneren Umfangs angelegt. Dies geschieht deswegen, weil ein größerer
Neigungswinkel des elastischen Ansteuerelements 13 den Bereich vergrößert,
in dem die obere Widerstandsschicht 116 mit der unteren Widerstandsschicht
117 in Kontakt ist, in der Richtung von der äußeren Umfangsseite
zu der inneren Umfangsseite der oberen Widerstandsschicht 116. Somit kann
das Anlegen der Gleichspannung in der oben beschriebenen Weise die Ausgangsspannung
reduzieren, wenn der Neigungswinkel klein ist und der Kontakt zwischen beiden Schichten
unstabil ist. Folglich werden unstabile Bereiche vermieden und große Ausgangsspannungen
an stabilen Punkten können gemessen und berechnet werden, um einen Neigungswinkel
des elastischen Ansteuerelements 13 zu erkennen. Da diese Datennahme und
Verarbeitung ausgeführt wird, wenn die Ausgangsspannung eine vorbestimmte Spannung
erreicht und mit hoher Geschwindigkeit wiederholt wird, kann eine genaue Erkennung
durchgeführt werden.
Nach den Eingabevorgängen, die in der oben beschriebenen Weise
ausgeführt werden, wird die Druckkraft, die auf die Spitze des ansteuernden
Knopfbereichs 19 ausgeübt wird, unterbrochen. Daraufhin kehrt der
elastische dünne Zylinderbereich 13A in seine ursprüngliche Form
mittels der inhärenten elastischen rücktreibenden Kraft
zurück und somit wird das elastische Ansteuerelement 13 in seinen
Anfangszustand, der in 21 gezeigt ist, zurückgeführt.
Das flexible isolierte Substrat 15 nimmt seinen ursprünglichen ebenen
Zustand ein und damit kehren die obere Widerstandsschicht 116 und die untere
Widerstandsschicht 117 in die einander gegenüberliegende Position
zurück.
Wie zuvor erwähnt ist, erkennt das multidirektionale Eingabeelement
dieser Ausführungsform die Neigungsrichtungen und Winkel des elastischen Ansteuerelements
13 unter Verwendung von Ausgangsspannungen an entsprechenden Anschlüssen.
Die Ausgangsspannungen stellen eine Vielzahl von Daten dar, die unter mehreren Erkennungsbedingungen
gewonnen werden, wenn das elastische Ansteuerelement 13 der elektronischen
Komponente für die multidirektionale Eingabe sich neigt. Somit kommen einige
Richtungen, in denen Eingabevorgänge gemäß Neigungswinkeln ausgeführt
werden, zu den Neigungsrichtungen hinzu, in denen eine große Anzahl von Eingabevorgängen
mit hoher Auflösung vorgenommen werden kann. Als Folge davon können Eingabevorgänge
für eine insgesamt extrem große Anzahl von Richtungen durchgeführt
werden. Daher kann ein multidirektionales Eingabeelement mit äußerst hoher
Auflösung der Eingaberichtungen und ein elektronisches Gerät unter Verwendung
des Elements verwirklicht werden.
Industrielle Anwendbarkeit
Eine elektronische Komponente für das Eingeben in ein multidirektionales
Eingabeelement der vorliegenden Erfindung umfasst eine obere Widerstandsschicht,
eine untere Widerstandsschicht und ein elastisches Ansteuerelement, um die obere
Widerstandsschicht mit der unteren Widerstandsschicht in Kontakt zu bringen. Aufgrund
des einfachen Aufbaus ist diese elektronische Eingabekomponente in einfacher Weise
zu verkleinern. Die Neigungsrichtungen und Winkel des elastischen Ansteuerelements
werden gemäß einer Ausgangsspannung an jeweils einem Anschluss erkannt,
wenn ein ansteuernder Knopfbereich in einer schräg nach unten gerichteten Weise
gedrückt wird, um die obere Widerstandsschicht und die untere Leiterschicht
teilweise in Kontakt zu bringen. Das Erkennungsverfahren verbessert die Auflösung
der Eingaberichtungen aufs Äußerste.