GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft einen optischen Empfänger, der ein optisches
Signal in ein elektrisches Signal wandelt.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
In üblichen Haushalten herrscht insbesondere die Verwendung einer
optischen Faserübertragungsstrecke zum Wandeln eines optischen Signals in ein
elektrisches Signal in Musikgeräten vor. Bei dieser Verwendung wird eine Faserübertragungsstrecke
zum Wandeln eines optischen Signals in ein elektrisches Signal verwendet. Über
die optische Faserübertragungsstrecke wird ein digitales optisches Signal in
Vorrichtungen wie CD-, MD- und DVD-Spieler, Verstärker und andere sowie aus
diesen heraus geliefert. In der optischen Faserübertragungsstrecke wird ein
Licht emittierendes/empfangendes Bauteil verwendet. Da eine optische Faserübertragungsstrecke
in den letzten Jahren in weitem Umfang dazu verwendet wird, Musiksignale zu Laptops,
Handys, MP3-Spielern und anderen tragbaren Geräten zu transportieren, ist eine
Verringerung des elektrischen Energieverbrauchs zum Verlängern der Batterielebensdauer
für ein in einer optischen Faserübertragungsstrecke verwendetes Bauteil
erforderlich.
Außerdem ist eine optische Faser hinsichtlich ihrer Leichtigkeit
und ihrer Störsignalbeständigkeit hervorragend, und sie wurde bei Faserübertragungsstrecken
in Fahrzeugen gemäß dem MOST-(Media Oriented Systems Transport) oder dem
IDB1394 (Intellectual transportation system Data Bus)-Standard dem praktischen Gebrauch
zugeführt.
Die 7 und 8
veranschaulichen herkömmliche optische Empfänger, die ein Verfahren zum
Umschalten von einem Wartemodus in einen Betriebsmodus und umgekehrt durch Bestimmen
des Vorliegens eines eingegebenen Lichtsignals nutzen.
Gemäß der 7 verfügt der
herkömmliche optische Empfänger über eine Fotodiode PD1 und einen
Verstärker AMP1. Die Fotodiode PD1 wird zum Erfassen eines Lichtsignals verwendet.
Entsprechend dem Ausgangssignal eines Komparators COMP1 zum Lesen des Ausgangspegels
des AMP1 liefert eine Spannungsversorgungsschaltung 103 Spannung an einen
AMP2 und einen COMP2 zur Signalverarbeitung, oder sie stoppt die Spannung. Daher
schaltet, wenn ein Lichtsignal eintrifft, eine Empfangsschaltung (eine Lichtsignal-Erfassungsschaltung)
101 zum Erfassen einfallenden Lichts eine Empfangsschaltung (Lichtsignal-Erfassungsschaltung)
102 zur Signalverarbeitung von einem Wartemodus in einen Betriebsmodus
um.
In der 8 ist ein anderes herkömmliches
Beispiel eines optischen Empfängers mit Abschaltfunktion veranschaulicht. Wenn
ein Lichtsignal in eine Fotodiode in der 8 gelangt,
sorgt R1 für einen Spannungsabfall. Dieser Spannungsabfall schaltet p-Kanal-MOSFETs
(Metal-Oxide Semiconductor Field Effect Transistors) MP1 und MP2, um dadurch Strom
an einen Verstärker AMP1 und eine Signalformungsschaltung COMP1 zu liefern,
um die Empfangsschaltung in einen Betriebsmodus umzuschalten. Es besteht ein Nachteil
dahingehend, dass dieser Fall nicht bei einer Empfangsschaltung angewandt werden
kann, bei der die Anode einer Fotodiode mit Masse verbunden ist.
Die Dokumente zu den herkömmlichen Techniken sind Veröffentlichungen
von japanischen Patentanmeldungen; Tokukai 2002-280971, veröffentlicht am 27.
September 2002 und Tokukai 2000-078091, veröffentlicht am 14. März 2000.
Jedoch benötigt die in der 7 dargestellte
Konfiguration eine Stromversorgung während eines Wartemodus, da der Verstärker
AMP1 und der COMP1 zum Erfassen von Licht selbst dann arbeiten müssen, wenn
kein Lichtsignal eintrifft.
Wenn ein OPIC (optischer IC (registrierte Handelsbezeichnung)) verwendet
wird, wird die Vergrößerung der Chipfläche zu einem Mangel, da die
Anzahl der Teile auf Grund des Erfordernisses zunimmt, dass eine zusätzliche
Fotodiode zum Erfassen eines Lichtsignals bereitgestellt werden muss.
In der Offenlegungsschrift DE
100 33 257 A1 wird in einem Verfahren zum Ein- und Ausschalten von einem
an einen Bus angeschlossenen Gerät in einem Kraftfahrzeug ein optischer Empfänger
verwendet. Dieser optische Empfänger aktiviert auf ein entsprechendes Eingangssignal
hin eine Signalverarbeitungsschaltung. Die hierzu bereitgestellte Detektionsschaltung
umfasst einen Integrator zum Aufintegrieren optischer Impulse, gegebenenfalls bis
über einen Schwellenwert hinaus.
ZUSMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen optischen Empfänger,
zu schaffen, bei dem der während eines Wartemodus fließende Strom gesenkt
werden kann.
Um die obige Aufgabe zu lösen, verfügt ein erfindungsgemäßer
optischer Empfänger über die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
Durch die oben genannte Konfiguration wird das durch das Lichtempfangsbauteil
erzeugte Stromsignal in einen Niederfrequenzstrom und einen Hochfrequenzstrom
aufgeteilt, und der Niederfrequenzstrom wird in eine Spannung gewandelt. Das Ausgangssignal
dieser Spannung aktiviert eine Signalverarbeitungsschaltung. Wenn die sich ergebende,
aus dem Niederfrequenzstrom gewandelte Spannung kleiner als ein bestimmter Pegel
ist, schaltet das Ausgangssignal die Signalverarbeitungsschaltung in einen Wartemodus
um. Demgemäß kann die Signalverarbeitungsschaltung auf Grundlage davon
aktiviert werden, wie groß der im Lichtempfangsbauteil erzeugte Niederfrequenzstrom
ist. Abweichend von der herkömmlichen Technik benötigt die Erfindung keine
Konfiguration, bei der immer ein Strom durch die Schaltung läuft, um während
eines Wartemodus Licht zu erfassen. Daher ist es mit der Erfindung möglich,
einen optischen Empfänger oder einen optischen Empfänger zur Verwendung
bei einer optischen Faserübertragungsstrecke (optischer Empfänger für
eine optische Faserübertragungsstrecke) zu schaffen, bei dem der während
eines Wartemodus fließende Strom klein ist.
Darüber hinaus wird, durch die oben genannte Konfiguration, das
Vorliegen von Licht durch die Tatsache bestimmt, dass das Lichtempfangsbauteil zur
Signalverarbeitung Licht empfängt. Demgemäß beseitigt dies das Erfordernis,
ein zusätzliches Bauteil zum Erfassen von Licht während eines Wartemodus
bereit zu stellen, anders gesagt, eine Fotodiode zum Erfassen von Lichtsignalen.
Daher kann im Fall eines OPIC eine Vergrößerung der Chipfläche verhindert
werden.
Der erfindungsgemäße optische Empfänger ist, zusätzlich
zur obigen Konfiguration, so ausgebildet, dass die Filterschaltung über einen
Widerstand, einen Kondensator und ein Erdungs-Schaltbauteil verfügt. Der Widerstand
und der Kondensator sind so mit dem Lichtempfangsbauteil verbunden, dass dieses
über den Kondensator mit der Signalverarbeitungsschaltung verbunden ist. Das
Erdungs-Schaltbauteil ist zwischen dem Kondensator und der Signalverarbeitungsschaltung
vorhanden, und es wird durch die Vorspannungsschaltung so geschaltet, dass es während
eines Wartemodus auf Masse geschaltet ist.
Bei der oben genannten Konfiguration ist das Lichtempfangsbauteil
mit einem Widerstand und einem Kondensator in der oben genannten Filterschaltung
verbunden. Dies ergibt, zusätzlich zum Vorteil der oben genannten Konfiguration,
den Vorteil, dass es eine einfache Konfiguration ermöglicht, ein durch das
Lichtempfangsbauteil erzeugtes Stromsignal in einen Niederfreguenzstrom und einen
Hochfrequenzstrom aufzuteilen.
Der erfindungsgemäße optische Empfänger ist, zusätzlich
zur oben genannten Konfiguration, so ausgebildet dass die Signalverarbeitungsschaltung
über eine erste Strom/Spannung-Wandlerschaltung und eine zweite Strom/Spannung-Wandlerschaltung
folgend auf die erste Strom/Spannung-Wandlerschaltung verfügt, wobei die Eingangsimpedanz
der ersten Strom/Spannung-Wandlerschaltung abgesenkt ist, wenn die erste Strom/Spannung-Wandlerschaltung
aktiviert ist.
Bei der oben genannten Konfiguration nimmt die Impedanz ab, wenn die
erste Strom/Spannung-Wandlerschaltung der Signalverarbeitungsschaltung aktiviert
wird. Demgemäß wird der Kondensator während eines Betriebsmodus und
auch während eines Wartemodus geerdet. Demgemäß ergibt sich, zusätzlich
zum Vorteil der oben genannten Konfiguration der Vorteil, dass eine Änderung
einer Eigenschaft, wie die der Grenzfrequenz und dergleichen, einer Filterschaltung
während eines Wartemodus und eines Betriebsmodus verringert werden kann. Der
erfindungsgemäße optische Empfänger ist, zusätzlich zur oben
genannten Konfiguration, so ausgebildet, dass eine Kompressorschaltung parallel
mit einem am Lichtempfangsbauteil angebrachten Widerstand verbunden ist.
Bei der oben genannten Konfiguration ist eine Kompressorschaltung
parallel mit einem am Lichtempfangsbauteil angebrachten Widerstand verbunden.
Demgemäß kann selbst dann, wenn ein Lichtsignal entsprechend
Licht hoher Intensität eingegeben wird, ein großer Spannungsabfall eines
mit dem Lichtempfangsbauteil verbundenen Widerstands verhindert werden. Daher ist
es, zusätzlich zum Vorteil der oben genannten Konfiguration möglich, eine
Verringerung der Verarbeitungsgeschwindigkeit hervorgerufen durch eine Zunahme der
parasitären Kapazität eines Lichtempfangsbauteils dann zu verhindern,
wenn die Vorspannung des Lichtempfangsbauteils abnimmt.
Der erfindungsgemäße optische Empfänger ist, zusätzlich
zur oben genannten Konfiguration so ausgebildet, dass eine bidirektionale Kompressorschaltung
parallel mit einem Rückkopplungswiderstand der ersten Strom/Spannung-Wandlerschaltung
in der Signalverarbeitungsschaltung verbunden ist.
Bei der oben genannten Konfiguration ist eine bidirektionale Kompressorschaltung
parallel mit einem Rückkopplungswiderstand der ersten Strom/Spannung-Wandlerschaltung
in der Signalverarbeitungsschaltung verbunden.
Demgemäß kann, zusätzlich zum oben genannten Vorteil,
eine Zunahme der Verzerrung der Ausgangsimpulsbreite verringert werden, wenn ein
Lichtsignal entsprechend Licht hoher Intensität eingegeben
wird.
Außerdem wird bei der oben genannten Konfiguration eine bidirektionale
Kompression ausgeführt. Dies ermöglicht es, dass der Schwellenwert exakt
50% des Signals ausmacht. Daher ergibt sich, zusätzlich zum Vorteil der oben
genannten Konfiguration, der Vorteil, dass die Verzerrung der Ausgangsimpulsbreite
verringert werden kann.
Der erfindungsgemäße optische Empfänger ist, zusätzlich
zur oben genannten Konfiguration so ausgebildet, dass die Strom/Spannung-Wandlerschaltung
über einen Stromspiegel zum Verstärken des Stroms, einen Widerstand zur
Spannungswandlung und einen Komparator zum Ausgeben einer Anweisung an eine Vorspannungsschaltung
verfügt, wenn die Spannung am Widerstand zur Spannungswandlung einen bestimmten
Spannungspegel überschreitet, um die Signalverarbeitungsschaltung in einen
Betriebsmodus umzuschalten.
Bei der oben genannten Konfiguration wird der Strom durch einen Stromspiegel
verstärkt, der Strom wird durch einen Widerstand in eine Spannung gewandelt,
und es ist ein Komparator angeschlossen. Der Komparator gibt eine. Anweisung an
eine Vorspannungsschaltung aus, um eine Signalverarbeitungsschaltung in einen Betriebsmodus
umzuschalten, wenn die Spannung am Widerstand einen bestimmten Spannungspegel überschreitet.
Demgemäß ist es, zusätzlich zum Vorteil der oben genannten Konfiguration
möglich, die Signalverarbeitungsschaltung auf das Vorliegen eines Lichtsignals
hin unter Verwendung einer einfachen Konfiguration in einen Betriebsmodus umzuschalten.
Der erfindungsgemäße optische Empfänger ist, zusätzlich
zur oben genannten Konfiguration, so ausgebildet, dass das Komparator-Ausgangssignal
des optischen Empfängers als Statussignal nach außen ausgegeben wird.
Durch die oben genannte Konfiguration wird das Ausgangssignal des
Komparators als Statussignal nach außen ausgegeben. Demgemäß kann,
zusätzlich zum Vorteil der oben genannten Konfiguration, die Vielseitigkeit
verbessert werden, da es möglich ist, fallabhängig, einen Prozess zum
Verzögern des Ausgangssignals des Komparators und dergleichen hinzuzufügen.
Der erfindungsgemäße optische Empfänger ist, zusätzlich
zur oben genannten Konfiguration, so ausgebildet, dass das Ausgangssignal des Komparators
über eine Verzögerungsschaltung mit einer Zeitkonstante, die größer
als die Zeit ist, die die Signalverarbeitungsschaltung dazu benötigt, stabil
zu werden, als Statussignal nach außen ausgegeben wird.
Bei der oben genannten Konfiguration wird das Ausgangssignal des Komparators
über eine Verzögerungsschaltung mit einer Zeitkonstante, die größer
als die Zeit ist, die die Signalverarbeitungsschaltung dazu benötigt, stabil
zu werden, als Statussignal nach außen ausgegeben. Demgemäß ergibt
sich der Vorteil, dass das System dadurch stabiler sein kann, dass ein Statussignal
als Signal ausgegeben wird, das einen mit einem Anschluss AUS verbundenen (direkt
oder indirekt) Mikrocomputer (Controller) aktiviert, nachdem die Signalverarbeitungsschaltung
ausreichend stabil wurde.
Der optische Empfänger verfügt, zusätzlich zur oben
genannten Konfiguration, über eine Ausgangssignal-Steuerschaltung zwischen
dem Ausgang der Signalverarbeitungsschaltung und einem Signalausgangsanschluss,
wobei diese Ausgangssignal-Steuerschaltung dazu dient, dafür zu sorgen, dass
der Signalausgangsanschluss ein Signal von der Signalverarbeitungsschaltung nur
dann ausgibt, wenn das Tastverhältnis und die Frequenz des von der Signalverarbeitungsschaltung
auszugebenenden Signals einem spezifizierten Tastverhältnis und einer spezifizierten
Frequenz entsprechen, wie sie ein Ausgangssignal der Signalverarbeitungsschaltung
zeigt, wenn ein eingegebenes Lichtsignal ein spezifiziertes und gewünschtes,
korrektes Modulationssignal ist.
Bei der oben genannten Konfiguration ist zwischen dem Ausgang der
Signalverarbeitungsschaltung und einem Signalausgangsanschluss eine Ausgangssignal-Steuerschaltung
angeschlossen. Nur dann, wenn das Tastverhältnis und die Frequenz des von der
Signalverarbeitungsschaltung auszugebenden Signals einem spezifizierten Tastverhältnis
bzw. einer spezifizierten Frequenz entsprechen, wie sie ein Ausgangssignal der Signalverarbeitungsschaltung
aufweist, wenn ein eingegebenes Lichtsignal ein spezifiziertes und gewünschtes,
korrektes Modulationssignal ist, wird die Ausgangssignal-Steuerschaltung eingeschaltet,
und es wird ein Signal an einen Signalausgangsanschluss ausgegeben. Demgemäß
kann der Signalausgangsanschluss nur dann, wenn ein eingegebenes Lichtsignal ein
korrektes Modulationssignal ist, wie es spezifiziert wurde und gewünscht ist,
ein Ausgangssignal übertragen. Daher kann, zusätzlich zum Vorteil der
Konfiguration, ein überflüssiges Ausgangssignal vermieden werden, und
die Effizienz kann verbessert werden.
Der erfindungsgemäße optische Empfänger verfügt,
zusätzlich zur oben genannten Konfiguration, über ein Monitorterminal
zum Überwachen der Intensität von Licht, das in ein Lichtempfangsbauteil
eintritt, sowie einen Stromspiegel und einen Widerstand. Der Stromspiegel und der
Widerstand sind miteinander verbunden.
Bei der oben genannten Konfiguration, wird die Intensität eines
Lichtsignals, das in das Lichtempfangsbauteil gelangt, überwacht. Zusätzlich
zu den oben genannten Vorteilen kann die Vielseitigkeit verbessert werden, da es
möglich ist, fallabhängig, einen Prozess zum Verzögern des Ausgangssignals
des Komparators hinzuzufügen und dergleichen zeigt sich.
Für ein vollständigeres Verständnis der Art und der
Vorteile der Erfindung ist auf die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung
mit den beigefügten Zeichnungen Bezug zu nehmen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist ein Blockdiagramm einer beispielhaften Konfiguration
eines erfindungsgemäßen optischen Empfängers.
2 ist ein Signalverlauf eines fotoelektrischen Stroms
eines Lichtempfangsbauteils.
3 ist ein Schaltbild einer beispielhaften Konfiguration
eines erfindungsgemäßen optischen Empfängers.
4 ist ein Schaltbild einer beispielhaften Konfiguration
eines erfindungsgemäßen optischen Empfängers.
5 ist ein Schaltbild einer beispielhaften Konfiguration
eines erfindungsgemäßen optischen Empfängers.
6 ist ein Schaltbild einer beispielhaften Konfiguration
eines erfindungsgemäßen optischen Empfängers.
7 ist ein Schaltbild einer beispielhaften Konfiguration
eines herkömmlichen optischen Empfängers.
8 ist ein Schaltbild einer beispielhaften Konfiguration
eines herkömmlichen optischen Empfängers.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[Ausführungsform 1]
Die 1 ist ein Blockdiagramm eines optischen
Empfängers 1, um einen beispielhaften erfindungsgemäßen
optischen Empfänger zu zeigen. Ein Lichtempfangsbauteil 11 wandelt
ein Lichtsignal, das über ein Faserkabel oder dergleichen von außen her
transportiert wurde, in ein Stromsignal. Das Stromsignal vom Lichtempfangsbauteil
wird durch eine Nieder-/Hochfrequenzstrom-Filtertrennschaltung 12 in eine
Niederfrequenzkomponente in einem Stromsignal, die nahezu einer Gleichspannungskomponente
entspricht und eine Hochfrequenzkomponente aufgeteilt, die eine Datenreihe enthält.
Die Niederfrequenzkomponente wird durch eine Strom/Spannung-Wandlerschaltung
13 von einem Strom in eine Spannung gewandelt, in einen Komparator
14 eingegeben und in eine Vorspannungsschaltung 15 eingegeben.
Unter Bezugnahme auf die 2 wird eine
Stromkomponente des Lichtempfangsbauteils detaillierter erläutert. Ein in der
2 dargestellter Stromsignalverlauf des Lichtempfangsbauteils
tritt dann auf, wenn ein durch Zweiphasenmarkierungs-Modulation erhaltenes Lichtsignal
in das Lichtempfangsbauteil eintritt. Die Zweiphasenmarkierung wird für eine
optische Faserübertragungsstrecke für digitale Audiosignale, bei MOST
in Fahrzeugen und dergleichen verwendet. Der Signalverlauf in der 2
erscheint dann, wenn die Reihe eintreffender Daten "1001101011" ist.
Dieser Stromverlauf des Lichtempfangsbauteils wird unter Verwendung
einer Filterschaltung in eine Niederfrequenzkomponente und eine Hochfreguenzkomponente
aufgeteilt. Der Stromverlauf ist ursprünglich binär und verfügt über
einen hohen und einen niedrigen (null) Pegel. Unter Verwendung der Filterschaltung
wird eine Gleichstromkomponente (eine Strom-Niederfrequenzkomponente) (ein Stromverlauf
A) zum Stromverlauf addiert, wobei ein binärer Signalverlauf mit demselben
Absolutwert und der entgegengesetzten Polarität vorliegt, um eine Strom-Hochfrequenzkomponente
zu belassen. Daher bildet der Stromverlauf des Lichtempfangsbauteils die Summe aus
einem Stromverlauf A und einem Stromverlauf B. Der Stromverlauf A entspricht der
Niederfrequenzkomponente. Wenn die Länge der Datenreihe ausreichend lang ist,
bildet sie eine Gleichstromkomponente. Der Stromverlauf B bildet eine Hochfrequenzkomponente,
und es handelt sich um ein Information tragendes Signal einer Datenreihe.
Wenn ein Lichtsignal in das Lichtempfangsbauteil eintritt und der
Stromverlauf desselben dergestalt ist, wie es in der 2
dargestellt ist, wird der dem Stromverlauf A entsprechende Niederfrequenzstrom durch
die Strom/Spannung-Wandlerschaltung 13 in eine Spannung gewandelt, wie
oben erläutert. Wenn die Spannung einen bestimmten Pegel überschreitet,
wird das Ausgangssignal des Komparators 14 invertiert. Demgemäß
wird die Vorspannungsschaltung 15 von einem Wartemodus in einen Betriebsmodus
umgeschaltet. Im Ergebnis wird ein Vorstrom an einen ersten Verstärker
16, einen zweiten Verstärker 17 und einen Komparator
18 geliefert, um eine Signalverarbeitungsschaltung 20 zu aktivieren.
Andererseits wird der Hochfrequenzstrom mit einer Datenreihe durch
den ersten Verstärker 16 von einem Strom in eine Spannung gewandelt,
und er wird durch den zweiten Verstärker 17 weiter verstärkt.
Dann wird der Signalverlauf der so verstärkten Spannung durch den Komparator
18 geformt. Danach wird die Spannung als digitales Signal an einen Signalausgangsanschluss
19 ausgegeben.
Wenn die Zufuhr eines Lichtsignals zum Lichtempfangsbauteil gestoppt
wird, verschwindet der Stromverlauf (wie er in der 2
dargestellt ist) desselben. Im Ergebnis werden eine Strom-Niederfrequenzkomponente
und eine Strom-Hochfrequenzkomponente, wie sie unter Verwendung der Filterschaltung
aus dem Stromverlauf abgetrennt werden, zu "immer null". So liefert auch die Strom/Spannung-Wandlung
der Strom-Niederfrequenzkomponente unter Verwendung der Strom/Spannung-Wandlerschaltung
13 immer die Spannung null "immer 0". Dies erfüllt nicht "die Bedingung
des Überschreitens eines bestimmten Pegels". Dann stoppt die Invertierung des
Ausgangssignals des Komparators 14, und dadurch wird die Vorspannungsschaltung
15 von einem Betriebsmodus in einen Wartemodus umgeschaltet. Dies stoppt
die Zufuhr des Vorstroms zum ersten Verstärker 16, zum zweiten Verstärker
17 und zum Komparator 18. Im Ergebnis stellt die Signalverarbeitungsschaltung
20 den Betrieb ein, und sie tritt in einen Wartemodus ein. Auf diese Weise
stoppt die Vorspannungsschaltung 15 während eines Wartemodus die Zufuhr
des Vorstroms an jeden Block der Signalverarbeitungsschaltung. Das heißt, dass
kein Strom an die Abschnitte zum Ausgeben eines Signals (Strom-Hochfrequenzkomponente),
das einer Datenreihe entspricht, ausgegeben wird, wenn in einen Wartemodus eingetreten
wird. Genauer gesagt, bleibt die Stärke des Stromflusses so niedrig wie der
Leckstrom eines Bauteils.
Auf diese Weise wird, durch Erfassen einer Strom-Niederfrequenzkomponente
eines übertragenen Signals, der optische Empfänger in einen Betriebsmodus
umgeschaltet, wenn ein Lichtsignal in das Lichtempfangsbauteil eintritt, und er
wird in einen Wartemodus umgeschaltet, wenn keine Eingabe eines Lichtsignals auftritt.
Dies ermöglicht es, einen optischen Empfänger zu erhalten, der über
einen kleinen Verbrauch elektrischer Energie verfügt. Dieser optische Empfänger
ist für Batteriebetrieb geeignet. Das Lichtempfangsbauteil und der optische
Empfänger können als OPIC in Form eines monolithischen IC ausgebildet
werden. Dies ist zum Verkleinern des Empfängers von Vorteil.
(Ausführungsform 2)
Wie es in der 3 dargestellt ist, wird
durch das Lichtempfangsbauteil PD1 ein moduliertes Lichtsignal in ein Stromsignal
gewandelt. Wenn sich der optische Empfänger in einem Wartemodus befindet, befindet
sich eine Gatespannung eines n-Kanal-MOSFET (MN1) auf hohem Pegel. Durch Einschalten
des MN1 wird einer der Anschlüsse des Kondensators C1 auf den Pegel Masse geerdet.
Die Filterschaltung verfügt über einen Widerstand R1 und den Kondensator
C1, der durch Einschalten des MN1 geerdet wird. Die Filterschaltung überträgt,
an den Widerstand R1, eine Strom-Niederfrequenzkomponente des im Lichtempfangsbauteil
fließenden Stroms, wohingegen sie eine Strom-Hochfrequenzkomponente des Stroms
an den Kondensators C1 überträgt.
Detailliert erläutert, bildet der im Widerstand R1 fließende
Strom ein Stromsignal, das über ein Tiefpassfilter mit einer Grenzfrequenz
fc übertragen wird, wie durch die folgende Formel berechnet wird:
fc = 1/(2&pgr;·(R1 + Vt/IDC_PD)·C1)
mit
- Vt:
- k·T/q
- K:
- Boltzmannkonstante
- T:
- Absolute Temperatur
- q:
- Elektrische Elementarladung
- IDC_PD:
- Gleichstromkomponente, die im Lichtempfangsbauteil PD1 fließt)
Der in den Kondensator C1 fließende Strom wird zu einem Stromsignal,
das über ein Hochpassfilter übertragen wird, das über eine durch
die obige Formel berechnete Grenzfrequenz fc verfügt.
Da das Tastverhältnis eines durch Zweiphasenmarkierungs-Modulation
erhaltenen Signals auf 50% gehalten wird (Zweiphasenmarkierungs-Modulation wird
häufig für optische Faserkommunikationsvorgänge wie bei einer optischen
Faserübertragungsstrecke für digitale Audiosignale, einer Faser in einem
Fahrzeug gemäß dem MOST-Standard, und dergleichen verwendet), wird das
Signal durch die Filterschaltung in eine Gleichstromkomponente und eine Wechselstromkomponente
aufgeteilt (im Fall eines Zweiphasenmarkierungs-modulierten Signals von 25 Mbps
wird das Signal in eine Wechselstromkomponente von 50 MHz und eine Wechselstromkomponente
von 25 MHz aufgeteilt).
Der durch den Widerstand R1 fließende Gleichstrom wird durch
einen Widerstand R3 in eine Spannung gewandelt, nachdem die Richtung des Stroms
durch einen Stromspiegel geändert wurde, der über pnp-Transistoren QP1
und QP2 verfügt.
Wenn das einfallende Licht schwach ist (wenn der Spannungsabfall an
R1 klein ist) kann die Vorspannung VR des Lichtempfangsbauteils PD1 auf den hohen
Wert Vcc-Vbe eingestellt werden (z. B. wird bei Vcc = 5 V, wenn
angenommen wird, dass die Spannung Vbe des QP1 0,6V beträgt, VR 4,4 V). So
wird die parasitäre Kapazität klein, wenn das Lichtempfangsbauteil PD1
eine Fotodiode ist. Dies bildet einen Vorteil zur Beschleunigung und zur Absenkung
von Störsignalen.
Der Stromspiegel kann so ausgebildet sein, dass das Verhältnis
QP1:QP2 der Emitterflächen 1:N beträgt, wodurch der Strom unter Verwendung
des so ausgebauten Stromspiegels um das N-fache verstärkt werden kann. Wenn
die Spannung am Widerstand R3 eine Schwelle für den Komparator COMP1 überschreitet,
wird das Ausgangssignal desselben von hohem auf niedrigen Pegel umgeschaltet, um
die Vorspanungsschaltung 15 zu aktivieren. Durch die Aktivierung der Vorspannungsschaltung
15 wird ein Vorstrom an die Signalverarbeitungsschaltung 20 geliefert,
die über den AMP1, AMP2, AMP3 und COMP2 verfügt. Im Ergebnis wird die
Signalverarbeitungsschaltung 20 aktiviert (wird in einen Betriebsmodus
geschaltet). Außerdem wird MN1 durch die Änderung der Gatespannung des
n-Kanal-MOSFET (MN1) auf den niedrigen Pegel ausgeschaltet. Durch dieses Ausschalten
wird eine Wechselstromkomponente, die ein über den Kondensator C1 übertragenes
moduliertes Signal enthält, in eine Strom/Spannung-Wandlerschaltung eingegeben.
Die Strom/Spannung-Wandlerschaltung ist ein Strom/Spannung-Wandlungsverstärker
mit dem AMP1, RF1 und CF1.
Wenn der AMP1 aktiviert wird, wird die Eingangsimpedanz des Strom/Spannung-Wandlungsverstärkers
klein. Dadurch bleibt der Kondensator C1 selbst dann geerdet, wenn MN1 ausgeschaltet
ist. Ein anderer Vorteil entsteht dadurch, dass die Filterschaltung mit dem Widerstand
R1 und dem Kondensator C1 eine kleine Änderung von Eigenschaften wie der Grenzfrequenz
und dergleichen während eines Wartemodus und eines Betriebsmodus zeigt.
Ferner ist das Lichtempfangsbauteil PD2 ein Attrappen-Lichtempfangsbauteil
mit derselben Fläche wie der des Lichtempfangsbauteils PD1. Ein Sperren des
Lichtempfangsbauteils PD2 unter Verwendung einer Kathodenelektrode desselben ist
von Wirkung, um ein Signal aus einem Störsignal zu erhalten, das eine ähnliche
Phasenkomponente wie eine Komponente elektromagnetischer Störungen oder einer
Störung durch eine Stromquellenleitung ist. Durch Anschließen von Elementen,
an das Attrappen-Lichtempfangsbauteil PD2, die den Elementen entsprechen, die mit
dem Lichtempfangsbauteil PD1 verbunden sind (R2 = R1, C2 = C1, MN2 = MN1, AMP2 =
AMP1, Rf2 = Rf1, Cf2 = Cf1), kann ein optische Empfänger realisiert werden,
der beständig gegen Störungen von Stromquellen und störendes Rauschen
ist.
Das durch den AMP1 in eine Spannung gewandelte Signal wird über
den Kondensator C3 in den AMP3 eingegeben. Widerstände Rref1 und Rref2 sind
über eine Konstantspannungsquelle Vref mit einem Eingangsanschluss des Verstärkers
AMP3 verbunden, und es handelt sich um Widerstände, die zum Einstellen des
Betriebspunkts des Eingangs des AMP3 verwendet werden. Das oben genannte Signal
wird durch den AMP3 verstärkt. Dann wird sein Signalverlauf durch den Komparator
COMP2 geformt. Danach wird dieses Signal als digitales Signal an einen Anschluss
AUS ausgegeben.
Zwischen dem Zeitpunkt, zu dem der COMP1 von hohem auf niedrigen Pegel
umschaltet, und dem Zeitpunkt, zu dem die Vorspannungsschaltung und die Signalverarbeitungsschaltung
aktiviert werden, besteht eine Zeitverzögerung. Demgemäß ist die
Konfiguration dergestalt, dass der Ausgang des COMP1 über eine Verzögerungsschaltung
25, deren Dämpfungszeitkonstante auf eine Zeit eingestellt ist, die
länger als die Zeit ist, die zum Stabilisieren des Ausgangssignals der Signalverarbeitungsschaltung
erforderlich ist, mit einem Anschluss STATUS verbunden ist. Bei dieser Konfiguration
wird der Anschluss STATUS invertiert, wenn ein Lichtsignal eingegeben wird und die
Ausgabe des Signals ausreichend stabil wird. Diese Konfiguration ermöglicht
es, das Lichtsignal als Aktivierungssignal für einen mit einem Anschluss AUS
verbundenen Mikrocomputer zu verwenden.
Bei einer Verbindung, bei der ein CMOS-Schmidt-Trigger und ein Inverter
miteinander verbunden sind, fließt nur dann ein Strom, wenn der Ausgang invertiert
ist. Unter Verwendung der in Klammern in der 3 dargestellten
Verbindung an Stelle des Komparators COMP1 wird es möglich, den Stromverbrauch
des optischen Empfängers zum Zeitpunkt, zu dem kein Lichtsignal eintritt, im
Wesentlichen auf null zu senken.
(Ausführungsform 3)
Zusätzlich zur in der 3 dargestellten
Konfiguration ist eine Konfiguration der vorliegenden Ausführungsform wie folgt
beschaffen, wie es in der 4 dargestellt ist. Ein durch
das Lichtempfangsbauteil PD1 fließender Niederfrequenzstrom wird durch einen
Stromspiegel mit den pnp-Transistoren QP1 und QP4 verstärkt. Dann wird der
Niederfrequenzstrom durch einen Widerstand Rmon in eine Spannung gewandelt, und
er wird über einen Puffer B an einen Anschluss MONITOR ausgegeben. Dies ermöglicht
es, die Stärke eines in das Lichtempfangsbauteil PD1 eintretenden Lichtsignals
zu überwachen. Darüber hinaus kann der optische Empfänger, da er
einen Stromspiegel und einen Fensterkomparator enthält, so aufgebaut werden,
dass er nur dann in einen Betriebsmodus umgeschaltet wird, wenn ein Lichtsignal
innerhalb eines bestimmten Bereichs in das Lichtempfangsbauteil eintritt.
(Ausführungsform 4)
Wie es in der 5 dargestellt ist, ist
ein Lichtempfangsbauteil mit einer Kompressionsschaltung mit einer Diode D1 und
einem Widerstand R4 zusätzlich zur in der 3 dargestellten
Konfiguration versehen. Diese Anordnung ermöglicht es, einen Abfall der Vorspannung
des Lichtempfangsbauteils PD1 zu verhindern, da diese Konfiguration selbst dann,
wenn Licht hoher Intensität eintritt, verhindert, dass ein Spannungsabfall
am Widerstand R1 größer wird. Im Allgemeinen wird der Widerstandswert
des Widerstands R4 so eingestellt, dass er ungefähr 1/10 desjenigen des Widerstands
R1 beträgt.
Durch Anbringen einer Kompressionschaltung mit einem DF1, DF2, RF3
und CF3 an einem Strom/Spannung-Wandlungsverstärker mit dem AMP1, RF1 und CF1
ist es möglich, selbst dann, wenn ein Lichtsignal entsprechend Licht hoher
Intensität eingegeben wird, eine große Verzerrung der Ausgangsimpulsbreite
zu verhindern.
Insbesondere spezifiziert der MOST-Standard für Fasern zur Verwendung
in Fahrzeugen, dass der Bereich des Eingangslichts von –2 dBm bis –23
dBm betragen sollte, was größer als der herkömmliche Eingangsbereich
für Eingangslicht für eine optische Faserübertragungsstrecke für
herkömmliche digitale Audiosignale von –14 dBm bis –24 dBm ist.
Daher verfügt die Konfiguration mit Kompressionsschaltung über einen größeren
Dynamikbereich, und sie ist demgemäß ziemlich wirkungsvoll.
Ferner ist der Eingang durch C1 Wechselspannunge-gekoppelt. Das Signal
mit einem Tastverhältnis von 50 das durch Zwaiphasenmarkierungs-modulation
erhalten wurde, wird interaktiv durch Df1 und Df2 bidirektional komprimiert. Dadurch
wird der Schwellenwert genau 50 des Signals. Dies ermöglicht in Vorteilhafter
Weise eine Verringerung der Verzerrung der Ausgangsimpulsbreite.
(Ausführungsform 5)
Wie es in der 6 dargestellt ist, sind
zusätzlich zur in der 3 dargestellten Konfiguration
eine Ausgangssignal-Steuerschaltung 27 zum Steuern, ob ein Ausgangssignal
zu übertragen ist oder nicht, eine Tastverhältnis-Detektorschaltung
28 zum Erfassen des Tastverhältnisses des Ausgangssignals eines Komparators
COMP2 sowie eine Frequenzdetektorschaltung 29 zum Erfassen der Frequenz
des Ausgangssignals des Komparators COMP2 vorhanden. Die Ausgangssignal-Steuerschaltung
27 befindet sich zwischen einem Komparator COMP2 und einem Anschluss AUS.
AND1 führt unter Verwendung eines Ausgangssignals der zwei Detektorschaltungen
(28 und 29) und eines von einer Vorspannungsschaltung
15 über eine Verzögerungsschaltung 25 übertragenen
Aktivierungssignals eine UND-Operation aus. Ein durch die UND-Operation erhaltenes
Signal wird über einen Anschluss STATUS ausgegeben und als Steuersignal für
die Ausgangssignal-Steuerschaltung 27 verwendet.
Die jeweiligen zwei Detektorschaltungen (28 und
29) speichern die Ausgangsdaten des Tastverhältnisses und der Frequenz
vom Komparator COMP2, wie sie als zu erhaltend angenommen werden, wenn ein eingegebenes
Lichtsignal ein korrekt moduliertes Signal ist, wie es spezifiziert wurde und erwünscht
ist. Das heißt, dass diese Ausgangsdaten betreffend das Tastverhältnis
und die Frequenz als Bezugswerte für die zwei Detektorschaltungen (28
und 29) spezifiziert werden. Die zwei Detektorschaltungen (28
und 29) erfassen, ob das eingegebene Tastverhältnis und die eingegebene
Frequenz des Ausgangssignals des Komparators COMP2 identisch mit dem spezifizierten
Tastverhältnis und der spezifizierten Frequenz sind. Nur dann, wenn die Tastverhältnisse
und die Frequenzen identisch sind, bestimmen die zwei Detektorschaltungen (28
und 29), dass ein eingegebenes Lichtsignal ein spezifiziertes, moduliertes
Signal ist, und sie geben ein wahres (hohes) Signal aus.
Dies ermöglicht es, einen solchen Aufbau zu schaffen, dass ein
Signalausgangsanschluss ein Ausgangssignal nur dann überträgt, wenn das
eingegebene Lichtsignal ein spezifiziertes, moduliertes Signal ist.
Wie oben beschrieben, wird, bei dieser Erfindung, die Signalverarbeitungsschaltung
auf Grundlage davon aktiviert, wie groß der Niederfrequenzstrom eines durch
ein Lichtempfangsbauteil erzeugten Stromsignals ist. Das heißt, dass die Erfindung
so aufgebaut ist, dass eine Gleichstromkomponente (eine Komponente eines Niederfrequenzstroms)
des Lichtempfangsbauteils erfasst wird und die Empfangsschaltung von einem Abschaltmodus
als Wartemodus in einen Betriebsmodus und umgekehrt abhängig vom Erfassungsergebnis
umgeschaltet wird. Die so aufgebaute Erfindung ermöglicht es, den Stromverbrauch
des optischen Empfängers im Wesentlichen auf null (entsprechend dem Leckstrom
eines Bauteils) zu senken, während kein Lichtsignal eintritt.
Außerdem ist durch die Erfindung ein optischer Empfänger
realisiert, der dadurch hinsichtlich des Absenkens des Energieverbrauchs wirksam
ist, dass er kein Abschaltsignal von außen benötigt, um niedrigen Energieverbrauch
zu erzielen.
Darüber hinaus ist die Erfindung auch dazu anwendbar,
einen optischen Empfänger zu erhalten, bei dem die Stärke eines Stromflusses
während eines Wartemodus verringert ist.
Nachdem die Erfindung auf diese Weise beschrieben wurde, ist es ersichtlich,
dass sie auf viele Arten variiert werden kann. Derartige Variationen sind nicht
als Abweichung vom Grundgedanken und Schutzumfang der Erfindung anzusehen, und alle
Modifizierungen, wie sie dem Fachmann ersichtlich sind, sollen im Schutzumfang der
folgenden Ansprüche enthalten sein.