Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Betriebsumschaltungs-Steuersystem
für ein Getriebe in einem Motorrad, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1
Hintergrund-Technik
Ein derartiges Betriebsumschaltungs-Steuersystem für ein Getriebe
in einem Motorrad, wie es oben erwähnt worden ist, ist bereits aus der
JP 07 132 755 A bekannt.
Offenbarung der Erfindung
Durch die Erfindung zu lösende Probleme
Bei dem in dem betreffenden Patentdokument offenbarten System ist
in dem Fall, dass sich der Seitenständer im aufgerichteten Zustand befindet,
sogar dann, wenn der Fahrer das Getriebe in den Antriebsbetrieb versetzt und eine
Operation zum Öffnen der Drosselklappe vornimmt, die Zentrifugalkupplung nicht
eingerückt, da ein Abschnitt zur automatischen Hemmung bzw. Verzögerung
eines Anstiegs in der Motordrehzahl vorgesehen ist, um zu verhindern, dass das Fahrzeug
in einer derartigen Situation startet. Der Abschnitt zur auf diese Weise erfolgenden
automatischen Hemmung bzw. Verzögerung des Anstiegs in der Motordrehzahl zeigt
indessen die Neigung, kompliziert und teuer zu sein.
Patent Dokument DE 697 00
642 T2 beschreibt eine Startervorrichtung für Motorräder, bei
welchem in einem Zustand, in dem ein Stützelement zurückgezogen, die Kupplung
nicht betätigt ist und sich das Getriebe nicht im Leerlauf befindet, eine Betätigung
des Startermotors ausgeschlossen ist.
Patent Dokument EP 0 359 244
A2 beschreibt ein Motorrad aufweisend einen Motorradständer, der in
Abhängigkeit von Drosselklappenstellung, Motordrehzahl und Geschwindigkeit
des Motorrads automatisch ausgefahren werden kann.
Die vorliegende Erfindung ist unter Berücksichtigung der oben
erwähnten Umstände geschaffen worden. Demgemäß besteht eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein solches Betriebs- bzw. Betriebsartumschaltungs-Steuersystem
für ein Getriebe in einem Motorrad bereitzustellen, das einfach und billig
ist.
Gelöst wird die Aufgabe durch ein Betriebsumschaltungs-Steuersystem
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Um das obige Ziel zu erreichen bzw. um die obige Aufgabe zu lösen,
ist die vorliegende Erfindung zum ersten dadurch gekennzeichnet, dass in einem Motorrad,
welches einen Betriebsartumschaltungsmechanismus zum Umschalten eines Getriebes
zwischen einer Antriebsbetriebsstellung für die Festlegung eines Antriebsbetriebs
und einer neutralen Betriebsstellung zur Festlegung eines neutralen Betriebs und
einen an einem Fahrzeugkörper angebrachten Seitenständer aufweist, der
zwischen einer aufgestellten Stellung zur Abstützung des Fahrzeugkörpers
mit einem Vorderrad und einem Hinterrad in einem auf dem Erdboden befindlichen Zustand,
und einer Aufbewahrungsstellung zur Festlegung eines Fahrens geschwenkt wird, eine
Umschalt-Betätigungseinheit, im Folgenden auch Umschalt-Betätigungsabschnitt
genannt, die durch den Fahrer in einer Umschaltweise zwischen einer Antriebsbetriebs-Betätigungsstellung
und einer neutralen Betriebsbetätigungsstellung entsprechend jeweils der Antriebsbetriebsstellung
und der neutralen Betriebsstellung des Betriebsumschaltmechanismus betätigt
wird,
und eine Steuereinheit, im Folgenden auch Steuerabschnitt genannt, zur Betätigung
des Betriebsumschaltmechanismus auf der Grundlage der Umschaltbetätigungsposition
des Umschalt-Betätigungsabschnitts vorgesehen sind,
wobei der Steuerabschnitt so konfiguriert ist, dass der Betriebsumschaltmechanismus
in der neutralen Betriebsstellung sogar dann gehalten wird, wenn der Umschalt-Betätigungsabschnitt
aus der neutralen Betriebs-Betätigungsstellung in die Antriebsbetriebs-Betätigungsstellung
betätigt ist und der Seitenständer sich in der aufbewahrten Stellung befindet,
und
die betreffende Steuereinheit ist so konfiguriert, dass der Betriebsumschaltmechanismus
in die Antriebsbetriebsstellung wechselt, wenn die Umschalt-Betätigungseinheit
von der neutralen Betriebs-Betätigungsstellung in die Antriebsbetriebs-Betätigungsstellung
bei in der Aufbewahrungsstellung befindlichem Seitenständer betätigt wird
und zusätzlich weitere Detektiersignale von Motorparametern innerhalb vorgegebener
Grenzwerte liegen.
Im Übrigen entspricht der Steuerabschnitt einer elektronischen
Steuereinheit 57 bei der vorliegenden Erfindung, die später beschrieben
wird.
Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung zum zweiten dadurch
gekennzeichnet, dass zusätzlich zu dem ersten kennzeichnenden Merkmal eine
Betriebsart-Anzeigeeinheit vorgesehen ist, die den Fahrer den Zustand erkennen lässt,
gemäß dem sich der Betriebsumschaltmechanismus in der Antriebsbetriebsstellung
oder in der neutralen Betriebsstellung befindet.
Ferner ist die vorliegende Erfindung zum dritten
dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu dem zweiten kennzeichnenden Merkmal
die Betriebsanzeigeeinheit in einem Instrumentenfeld des Motorrads derart vorgesehen
ist, dass der Zustand angezeigt wird, gemäß dem sich der Betriebsumschaltmechanismus
in der Antriebsbetriebsstellung oder in der neutralen Betriebsstellung befindet.
Ferner ist die vorliegende Erfindung zum vierten dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zu einem der ersten bis vierten kennzeichnenden Merkmale der
Betriebsumschaltmechanismus einen elektrisch gesteuerten Aktor bzw. ein elektrisch
gesteuertes Stellglied enthält, welcher durch ein elektrisches Ausgangssignal
von dem Umschalt-Betätigungsabschnitt betätigt wird.
Ferner ist die vorliegender Erfindung zum fünften dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zu einem der ersten bis vierten kennzeichnenden Merkmale der
Steuer- bzw. der Steuerungsabschnitt so konfiguriert bzw. ausgelegt ist, dass der
Betriebsumschaltmechanismus unabhängig von der Stellung des Seitenständers
sogar dann in der neutralen Betriebsstellung gehalten wird, wenn der Umschalt-Betätigungsabschnitt
aus der neutralen Betriebsstellung in die Antriebsbetriebsstellung betätigt
wird, wenn eine Drosselklappe geöffnet ist oder sich jenseits einer bestimmten
Öffnung befindet.
Wirkungen der Erfindung
Gemäß dem ersten kennzeichnenden Merkmal der vorliegenden
Erfindung wird in dem Fall, dass der Umschalt-Betätigungsabschnitt durch den
Fahrer in die Antriebsbetriebs-Betätigungsstellung betätigt wird, während
sich das Getriebe in der neutralen Betriebsstellung befindet und der Seitenständer
sich in der aufgestellten Stellung befindet, durch den Steuerungsabschnitt der Betriebsumschaltmechanismus
in der neutralen Betriebsstellung gehalten, wodurch verhindert werden kann, dass
das Fahrzeug gestartet wird. Ein Starten des Fahrzeugs kann also dadurch verhindert
werden, dass das Getriebe in einer neutralen Betriebsart bzw. -stellung sogar dann
gehalten wird, wenn der Fahrer das Getriebe bei im aufgestellten Zustand befindlichem
Seitenständer zur Antriebsbetriebsseite umschaltet. In diesem Fall ist die
Konfiguration für den Steuerungsabschnitt zur Beibehaltung des Betriebsumschaltmechanismus
in der neutralen Betriebsstellung verhältnismäßig einfach, was zu
einer Verringerung in den Kosten des Betriebsumschaltsteuersystems für das
Getriebe beitragen kann.
Darüber hinaus wird gemäß dem zweiten kennzeichnenden
Merkmal in dem Fall, dass der Umschalt-Betätigungsabschnitt durch den Fahrer
in die Antriebsbetriebs-Betätigungsstellung betätigt wird, während
sich das Getriebe in dem neutralen Betrieb befindet und der Seitenständer sich
in der aufgestellten Stellung befindet, von dem Fahrer durch den Erkennungsabschnitt
erkannt, dass sich der Betriebsumschaltmechanismus in der Antriebsbetriebsstellung
befindet, so dass der Fahrer unverzüglich erkennen kann, dass er vergessen
hat, den Seitenständer aufzubewahren, und zwar sogar dann, wenn eine Betätigung
des Öffnens der Drosselklappe nicht durchgeführt ist.
Außerdem kann gemäß dem dritten kennzeichnenden Merkmal
der Erfindung in dem Fall, dass der Fahrer vergessen hat, den Seitenständer
aufzubewahren und dass der Umschalt-Betätigungsabschnitt durch den Fahrer in
die Antriebsbetriebs-Betätigungsstellung betätigt wird, während sich
das Getriebe in der neutralen Betriebsstellung befindet, der Fahrer in geeigneter
Weise erkennen, und zwar durch Betrachten der Betriebsanzeigeeinheit, dass er vergessen
hat, den Seitenständer aufzubewahren, so dass ein unnötiger Fahrzeugstartbetrieb
sicher verhindert werden kann.
Ferner kann gemäß dem vierten kennzeichnenden Merkmal der
vorliegenden Erfindung der Aktor bzw. das Stellglied elektrisch gesteuert werden,
und eine Umschaltoperation des Betriebsumschaltmechanismus kann schnell und in angemessener
Weise vorgenommen werden.
Überdies wird gemäß dem fünften kennzeichnenden
Merkmal sogar in dem Fall, dass der Seitenständer durch den Fahrer aufbewahrt
worden ist und dass der Umschalt-Betätigungsabschnitt durch den Fahrer in die
Antriebsbetriebsstellung betätigt ist, während sich das Getriebe in der
neutralen Betriebsstellung befindet und die Drosselklappe geöffnet worden ist
oder sich außerhalb einer bestimmten Öffnung befindet, durch den Steuerungsabschnitt
der Betriebsumschaltmechanismus in der neutralen Betriebsstellung gehalten, so dass
ein Einrücken einer Fahrzeug-Startkupplung unter einem Zustand hoher Motordrehzahl
gehemmt wird und ein gleichmäßiger Fahrzeugstart erreicht werden kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt eine Seitenansicht eines Motorrades mit einem
Betriebsumschaltsteuerungssystem für ein Getriebe gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
2 zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht einer Triebwerkseinheit
des Motorrades.
3 zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht eines Betriebsumschaltmechanismus
eines stufenlos regelbaren Getriebes in der Triebwerkseinheit in einer neutralen
Betriebsstellung.
4 zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht des Betriebsumschaltmechanismus
in einem Antriebsbetrieb.
5 zeigt eine Schnittansicht längs der in
3 eingetragenen Linie 5-5.
6 zeigt eine Schnittansicht längs der in
3 eingetragenen Linie 6-6.
7 zeigt eine Wahrheitstabelle zur Steuerung des Betriebs
des Betriebsumschaltmechanismus.
8 zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht auf ein stufenlos
regelbares Getriebe eines Motorrades unter Veranschaulichung eines zweiten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung.
9 zeigt ein Diagramm eines Hydraulikkreises des stufenlos
regelbaren Getriebes.
10 zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht eines stufenlos
regelbaren Getriebes eines Motorrades unter Veranschaulichung eines dritten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung.
Beste Ausführungsform zur Ausführung der Erfindung
Nachstehend wird eine Ausführungsform zur Ausführung der
vorliegenden Erfindung auf der Grundlage von Ausführungsbeispielen der Erfindung
beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht sind.
1 zeigt eine Seitenansicht eines Motorrades, welches
ein Betriebsumschalt-Steuersystem für ein Getriebe gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung aufweist. 2
zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht einer Triebwerkseinheit des Motorrades.
3 zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht eines Betriebsumschaltmechanismus
eines stufenlos regelbaren Getriebes in der Triebwerkseinheit in einer neutralen
Betriebsstellung. 4 zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht
des Betriebsumschaltmechanismus in einem Antriebsbetrieb. 5
zeigt eine Schnittansicht längs einer Linie 5-5 in 3.
6 zeigt eine Schnittansicht längs einer Linie
6-6 in 3. 7 zeigt eine
Wahrheitstabelle zur Steuerung der Operationen des Betriebsumschaltmechanismus.
8 zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht des stufenlos
regelbaren Getriebes in dem Motorrad unter Veranschaulichung eines zweiten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung. 9 zeigt ein Diagramm eines
Hydraulikkreises des stufenlos regelbaren Getriebes. 10
zeigt eine Längsschnitt-Draufsicht des stufenlos regelbaren Getriebes des Motorrades
unter Veranschaulichung eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung.
Zunächst wird das in 1 bis
7 dargestellte erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
In 1 und 2
besteht eine Triebwerkseinheit P eines Motorrades M aus einer Brennkraftmaschine
E und einem stufenlos regelbaren Getriebe T1 vom Riementyp zur Übertragung
der Leistung der Brennkraftmaschine E auf ein Hinterrad 1r. Darüber
hinaus ist an dem Fahrzeugkörper ein Seitenständer 2 angebracht;
der betreffende Seitenständer wird durch den Fahrer zwischen einer ausgestreckten
bzw. aufgestellten Stellung A zum Abstützen bzw. Tragen eines Fahrzeugkörpers
des Motorrades M in einem aufgestellten Zustand bei auf dem Boden befindlichem Vorderrad
1f und Hinterrad 1r und einer aufbewahrten Stellung B geschwenkt,
um ein Fahren zu ermöglichen. Ferner ist in dem Fahrzeugkörper ein Seitenständer-Sensor
3 zur Ermittlung der aufgestellten Stellung A und der Aufbewahrungsstellung
B des Seitenständers 2 vorgesehen.
Außerdem ist die Brennkraftmaschine E mit einem Drosselklappen-Sensor
4 zur Ermittlung, dass die Öffnung &THgr; einer Drosselklappe der
Brennkraftmaschine E gegeben ist mit &THgr; ≒ 0%, einem Fahrzeuggeschwindigkeits-Sensor
6 zur Ermittlung der Fahrzeuggeschwindigkeit V mit V ≒ 0km/h und
einem Brennkraftmaschinendrehzahl-Sensor 5 ausgestattet, mit dem ermittelt
wird, dass die Brennkraftmaschinendrehzahl Ne niedriger ist als die Brennkraftmaschinendrehzahl
Nc für den Beginn des Einrückens einer Zentrifugalkupplung 18,
die später beschrieben wird, Ne < Nc.
Ferner sind in der Nähe eines Griffes eines Lenkers H des Motorrades
M ein Antriebsbetriebs-Einstellschalter 7d und ein Neutralbetriebs-Einstellschalter
7n vorgesehen, die vom Fahrer betätigt werden, um die Betriebsart
bzw. den Betrieb des stufenlos regelbaren Getriebes T1 umzusteuern. Überdies
ist eine Betriebsart-Anzeigeeinheit 9 zur Anzeige der Betriebsart des stufenlos
regelbaren Getriebes T1 in einem Instrumentenfeld des Motorrades M vorgesehen, um
„D" anzuzeigen, wenn sich das stufenlos regelbare Getriebe T1 im Antriebsbetrieb
befindet, und um „N" anzuzeigen, wenn sich das stufenlos regelbare Getriebe
T1 im neutralen Betrieb befindet. Der Antriebsbetriebs-Einstellschalter
7d und der Neutralbetriebs-Einstellschalter 7n bilden einen Umschalt-Betätigungsabschnitt
7.
Das stufenlos regelbare Getriebe T1 wird unter Bezugnahme auf
2 beschrieben. Das betreffende stufenlos regelbare
Getriebe T1 besteht aus einem Getriebegehäuse 11, welches in Verbindung
mit einer Seite eines Kurbelgehäuses 10 der Brennkraftmaschine E vorgesehen
ist; eine Eingangswelle 13
ist als ein Körper mit einem Endteil einer Kurbelwelle
12 der Brennkraftmaschine E gebildet und an einem vorderen Teil der Innenseite
des Getriebegehäuses 11 angeordnet, und eine Ausgangs- bzw. Abtriebswelle
14 wird in einem hinteren Teil innerhalb des Getriebegehäuses
11 parallel zur Eingangswelle 13 getragen. Das stufenlos regelbare
Getriebe T1 besteht ferner aus einer einen veränderbaren Durchmesser aufweisenden
Antriebs-Riemenscheibe 15, die an der Eingangswelle 13 angebracht
ist, aus einer einen veränderbaren Durchmesser aufweisenden angetriebenen Riemenscheibe
16, die relativ zu der Abtriebswelle 14 drehbar angebracht ist,
aus einem Riemen 17, der um die Antriebs-Riemenscheibe 15 und
die angetriebene Riemenscheibe 16 herumgewickelt ist, und einer Zentrifugalkupplung
18 zur Herstellung eines Einrückens zwischen der angetriebenen Riemenscheibe
16 und der Abtriebswelle 14 daraufhin, dass die angetriebene Riemenscheibe
16 mit oder oberhalb einer bestimmten Drehzahl gedreht wird. Ein Schraubmechanismus
27 zur Veränderung bzw. Variierung des effektiven Durchmessers der
beweglichen Riemenscheibenhälfte der angetriebenen Riemenscheibe
15 ist mit der beweglichen Riemenscheibenhälfte verbunden, und ein
Drehzahländerungs-Elektromotor 19 für den Antrieb des Schraubmechanismus
27 ist an dem Getriebegehäuse 11 angebracht. Das Hinterrad
1r ist über einen Betriebsart-Umschaltmechanismus 20 mit
der Abtriebswelle 14 verbunden.
Die von der Kurbelwelle 12 abgegebene Leistung der Brennkraftmaschine
E wird von der Eingangswelle 13 über die Antriebsriemenscheibe
15 und den Riemen 17 auf die angetriebene Riemenscheibe
16 übertragen. Wenn die Drehzahl der angetriebenen Riemenscheibe
16 einen bestimmten Wert überschreitet, wird die Zentrifugalkupplung
18 in einen EIN-Zustand gebracht, um eine Verbindung zwischen der angetriebenen
Riemenscheibe 16 und der Abtriebswelle 14 vorzunehmen, so dass
die auf die angetriebene Riemenscheibe 16 übertragene Leistung mittels
der Zentrifugalkupplung 18 auf die Abtriebswelle 14, sodann auf
den Betriebsumschaltmechanismus 20 und auf das Hinterrad 1r übertragen
wird.
Unter Bezugnahme auf 2 bis
6 wird der Betriebsumschaltmechanismus 20
beschrieben.
Wie in 2 bis 4
veranschaulicht, ist auf einer Seite eines hinteren Teiles der Innenseite des Getriebegehäuses
11 eine Untersetzungskammer 21 gebildet, und der Betriebsumschaltmechanismus
20 ist in der Kammer 21 angeordnet. Der Betriebsumschaltmechanismus
20 enthält eine Zwischenwelle 22, die an bzw. in dem Getriebegehäuse
11 drehbar getragen ist und die parallel zur Antriebswelle 14
verläuft, eine Antriebswelle 23, die ebenfalls an bzw. in dem Getriebegehäuse
11 drehbar getragen ist und die parallel zu der Zwischenwelle
22 verläuft, ein primäres Antriebszahnrad 24, welches
mit einem in die Untersetzungskammer 21 ragenden Endteil der Abtriebswelle
14 mittels eines Keiles verbunden ist, ein primäres angetriebenes
Zahnrad 24', welches auf der Zwischenwelle 22 drehbar getragen
ist und welches mit dem primären Antriebszahnrad 24 kämmt, und
ein Klauenkupplungsteil 25, welches mit einem Keil gleitbar mit der Zwischenwelle
22 neben der einen Seite des primären angetriebenen Zahnrades
24' verbunden ist. Der Betriebsumschaltmechanismus 20 enthält
ferner ein sekundäres Antriebszahnrad 26, welches mittels eines Keiles
mit der Zwischenwelle 22 neben der anderen Seite des primären angetriebenen
Zahnrades 24' verbunden ist, und ein sekundäres angetriebenes Zahnrad
26', welches mittels eines Keiles mit der Antriebswelle 23 verbunden
ist und durch das sekundäre Antriebszahnrad 26 mit einer untersetzten
Drehzahl angetrieben wird. Das Hinterrad 1r ist an einem zur Außenseite
des Getriebegehäuses 11 abstehenden äußeren Endteil der
Antriebswelle 23 derart angebracht, dass es gemeinsam mit der Antriebswelle
23 zu drehen ist.
Das primäre angetriebene Zahnrad 24' ist in seiner einen
Seitenfläche mit eine Vielzahl von Verbindungslöchern 30,
30 versehen, und das Klauenkupplungsteil 25 kann auf der Zwischenwelle
22 derart verschoben werden, dass eine Vielzahl von Nockenklauen
31, 31'', die auf deren einer Seitenfläche abstehen, mit
den Verbindungslöchern, 30, 30''' in Eingriff stehen bzw.
von diesen gelöst sind.
Wenn das Klauenkupplungsteil 25 in die Antriebs-Betriebsstellung
D verschoben wird, damit seine Klauen bzw. Greiferklauen 31,
31''' mit den Verbindungslöchern, 30, 30 des primären
angetriebenen Zahnrades 24' in Eingriff gelangen bzw. sind, wird die Leistung
der Abtriebswelle 14 über das primäre Antriebszahnrad
24, das primäre angetriebene Zahnrad 24', das Klauenkupplungsteil
25, die Zwischenwelle 22, das sekundäre Antriebszahnrad
26 und das sekundär angetriebene Zahnrad 26' auf die Antriebswelle
23 übertragen. Dadurch wird das Hinterrad 1r angetrieben.
Dieser Zustand stellt den Antriebsbetriebszustand des stufenlos regelbaren Getriebes
T1 dar. Wenn das Klauenkupplungsteil 25 in eine neutrale Betriebsstellung
N gebracht wird, damit seine Klauen 31, 31 von den Verbindungslöchern
30, 30 des primären angetriebenen Zahnrades 24'
gelöst werden, wird von dem stufenlos veränderbaren Getriebe T1 keine
Leistung auf das Hinterrad 1r übertragen; dieser Zustand ist der neutrale
Betriebszustand des stufenlos veränderbaren bzw. regelbaren Getriebes T1.
Wie in 3 bis 5
veranschaulicht, wird in der Untersetzungskammer 21 eine Schalt- bzw. Ausrückwelle
32 parallel zu der Zwischenwelle 22 an bzw. in dem Getriebegehäuse
11 getragen, und ein Ansatz 34a einer Schalt-
bzw. Ausrückgabel 34, die einen Gabelteil aufweist, der mit einer
ringförmigen Nut 33 in Eingriff steht, welche an einem Außenumfang
des Klauenkupplungsteils 25 gebildet ist, ist an der Schalt- bzw. Ausrückwelle
32 gleitbar angebracht. Ferner wird in der Untersetzungskammer
21 eine Trommelwelle 35 parallel zu der Schalt- bzw. Ausrückwelle
32 an dem Getriebegehäuse 11 drehbar getragen, und ein angetriebener
Zapfen bzw. Stift 37, der von der äußeren Umfangsfläche
des Ansatzes 34a der Schaltgabel 34 vorsteht, steht mit einer
Nockennut 36 in Eingriff, die in dem äußeren Umfang einer Schalttrommel
45 gebildet ist, welche an der Trommelwelle 35 drehbar angebracht
ist.
Mit hin- und hergedrehter Schalttrommel 45 ist es möglich,
die Schalt- bzw. Ausrückgabel 34 in der Links-Rechts-Richtung durch
eine Führungswirkung der Nockennut 36 durch den angetriebenen Zapfen
37 zu verschieben, wie dies in 3 und
4 veranschaulicht ist. Dadurch ist es möglich,
das Klauenkupplungsteil 25 in die Antriebs-Betriebsstellung D oder in die
neutrale Betriebsstellung N zu verschieben.
Ein Antriebsarm 38 neben einer Endfläche der Schalttrommel
45 ist an der Trommelwelle 35 fest angebracht, und ein angetriebener
Arm 39 neben dem Antriebsarm 38 ist in einer relativ drehbaren
Art und Weise an der Schalttrommel 45 fest angebracht. An der Trommelwelle
35 ist eine Totgang-Feder 40 angebracht, die aus einer Torsionsschraubenfeder
zum klemmmäßigen Zusammendrücken des Antriebsarmes 38 und
des angetriebenen Armes 39 in deren Drehrichtung besteht.
Die äußere Umfangsfläche des angetriebenen Arms
39 ist mit ersten und zweiten Rastaussparungen 41 und
42 versehen, die Seite an Seite in der Umfangsrichtung angeordnet sind.
Ein Rastarm 43 ist an seinem Spitzenende mit einer Rolle 43a versehen,
die aufeinanderfolgend mit den Rastaussparungen 41 und 42 in Eingriff
bringbar ist und die auf einer Welle an dem Getriebegehäuse 11 schwenkbar
getragen ist. Eine Arretierungs- bzw. Rastfeder 44 zur Vorspannung des
Rastarmes 43 zur Seite der Rastaussparungen 41, 42 hin
ist mit dem Rastarm 43 verbunden. Wenn die Schalttrommel 45 sich
in einer Stellung befindet, die der Antriebs-Betriebsstellung D des Klauenkupplungsteiles
25 entspricht, liegt die Rolle 43a federnd an der ersten Rastaussparung
41 an; wenn die Schalttrommel 45 sich in einer Stellung befindet,
die der neutralen Betriebsstellung N des Klauenkupplungsteiles 25 entspricht,
steht die Rolle 43a mit der zweiten Rastaussparung 42 federnd
in Eingriff, wodurch die Schalttrommel 45 in jeder dieser Stellungen stabil
gehalten wird.
Eine angetriebene Trommel 50 ist an dem einen Endteil der
Trommelwelle 35, welches zur Außenseite des Getriebegehäuses
11 absteht, angebracht, und eine Antriebstrommel 49 ist an einer
Abtriebswelle 51a eines in der Drehzahl untersetzten Elektromotors
51 fest angebracht, der in einem geeigneten Bereich des Fahrzeugkörpers
des Motorrades M angeordnet ist. Erste und zweite Drähte 52 und
53 zur Übertragung der Normaldrehung und der Rückwärtsdrehung
der Antriebstrommel 49 auf die angetriebene Trommel 50 sind mit
der Antriebstrommel 49 und der angetriebenen Trommel 50 verbunden.
Durch die Normaldrehung des Elektromotors 51 wird der erste
Draht 52 durch die Antriebstrommel 49 gezogen; die angetriebene
Trommel 50 wird normal gedreht und die Schalttrommel 45 wird in
eine solche Richtung gedreht, dass die Schaltgabel 34 zur linken Seite
in 3 durch die Trommelwelle 35, den Antriebsarm
38, die Totgang-Feder 40 und den angetriebenen Arm 39
verschoben wird. Das Klauenkupplungsteil 25 wird aus der neutralen Betriebsstellung
N in die Antriebs-Betriebsstellung D in 4 verschoben.
Andererseits wird durch die Rückwärtsdrehung des Elektromotors
51 der zweite Draht 53 durch die Antriebstrommel 49 gezogen,
wodurch die angetriebene Trommel 50, die Trommelwelle 35 und der
Antriebsarm 38 um bestimmte Winkel rückwärts gedreht werden.
Daraufhin drückt eine Rückführungsklaue 38a des Antriebsarms
38 den angetriebenen Arm 39 direkt in die Rückwärts-Drehrichtung,
so dass die Schalttrommel 45 unverzüglich rückwärts gedreht
wird, und das Klauenkupplungsteil 25 wird durch die Schaltgabel
34 in die neutrale Betriebsstellung N in 3
zurückgeführt.
In 3 und 4
ist auf der Außenseitenfläche des Getriebegehäuses 11 ein
Grenz- bzw. Endabschalter 54 angeordnet, der betätigt wird, wenn die
angetriebene Trommel 50 um einen ausreichenden Winkel gedreht ist, um das
Klauenkupplungsteil 25 aus der neutralen Betriebsstellung N in die Antriebs-Betriebsstellung
D zu verschieben, und ein Betätigungssignal des Endabschalters 54
wird als Signal zur Stillsetzung der Normaldrehung des Elektromotors 51
genutzt.
In 3, 4
und 6 sind ein Antriebsbetriebs-Detektiersensor
55 zur Ermittlung der Antriebs-Betriebsstellung D des Klauenkupplungsteils
25 aus der Stellung eines Vorsprungs bzw. einer Ausladung 45a
durch Ausladen von der äußeren Umfangsfläche der Schalt- bzw. Verschiebetrommel
45, wenn sich die Verschiebetrommel 45 in einer der Antriebs-Betriebsstellung
D des Klauenkupplungsteils 25 entsprechenden Stellung befindet, und ein
eine neutrale Betriebsstellung ermittelnder Sensor 56 an dem Getriebegehäuse
11 angebracht, der die neutrale Betriebsstellung N der Klauenkupplung
25 aus der Stellung des Vorsprungs 45a ermittelt, wenn die Schalt-
bzw. Verschiebetrommel 45 sich in einer der neutralen
Betriebsstellung N des Klauenkupplungsteils 25 entsprechender Stellung
befindet.
Bezugnehmend wieder auf 1 sei angemerkt,
dass der Elektromotor 51 durch Speisung mittels elektrischen Stromes von
der elektronischen Steuereinheit 57 über ein Normal-/Rückwärtsdrehungs-Steuerrelais
58 normal bzw. rückwärts gedreht wird. Der elektronischen Steuereinheit
57 werden Detektiersignale von dem Drosselklappensensor 4, dem
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 6, dem Motordrehzahlsensor 5 und
dem Seitenständersensor 3 sowie Ausgangssignale von dem Antriebsbetriebs-Einstellschalter
7d und dem Neutralbetriebs-Einstellschalter 7n und Ausgangssignale
von dem Antriebsbetriebs-Detektiersensor 55 und dem Neutralbetriebs-Detektiersensor
56 zugeführt.
Auf die Eingabe der oben erwähnten Signale hin steuert die elektronische
Steuereinheit 57 die Weiterleitung von elektrischem Strom zu dem Elektromotor
51 und die Abgabe von Betriebssignalen an die Betriebsanzeigeeinheit
9 auf der Grundlage der in 7 dargestellten
Wahrheitstabelle.
Nachstehend werden die Arbeitsweisen bei dem ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben.
In dem Fall, dass der Antriebsbetriebs-Einstellschalter
7d durch den Fahrer in den EIN-Zustand gestellt ist, während das stufenlos
veränderbare Getriebe T1 sich in der neutralen Betriebsstellung befindet, leitet
die elektronische Steuereinheit 57 einen elektrischen Strom für eine
Normaldrehung an den Elektromotor 51 über das Normal-/Rückwärtsdrehungs-Steuerrelais
58 lediglich dann weiter, wenn aus den oben erwähnten verschiedenen
Eingangssignalen bewertet wird, dass die Drosselklappenöffnung &THgr; ≒
0% beträgt, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit V ≒ 0km/h beträgt,
dass die Motordrehzahl Ne < Nc beträgt (die Motordrehzahl für ein Einrücken
der Zentrifugalkupplung 18), dass der Seitenständer 2 sich
in der aufbewahrten Stellung B befindet und dass der Neutralbetriebs-Detektiersensor
56 sich im Zustand EIN befindet. Als Ergebnis wird der Elektromotor
51 normal gedreht, und die angetriebene Trommel 50 sowie die Trommelwelle
35 werden durch den ersten Draht 52 normal gedreht. Die Schalt-
bzw. Verschiebetrommel 45 wird in eine Richtung gedreht, um die Schaltgabel
34 in 3 durch die Trommelwelle 35,
den Antriebsarm 38, die Totgangfeder 40 und den angetriebenen
Arm 39 nach links zu verschieben. Wenn die Schaltgabel 34 nach
links bewegt ist, ist das Klauenkupplungsteil 25 in die Antriebs-Betriebsstellung
D verschoben, wodurch die Nockenklauen 31, 31''' des Klauenkupplungsteils
25 mit den Verbindungs- bzw. Einrücklöchern 30,
30''' des primären angetriebenen Zahnrades 24' in Eingriff
sein können, wie dies in 4 veranschaulicht ist.
Wenn der normale Drehwinkel der angetriebenen Trommel 50
einen Winkel erreicht, der für eine Verschiebung des Klauenkupplungsteils
25 in die Antriebs-Betriebsstellung genügt, wird indessen die Operation
des Endabschalters 54 von der elektronischen Steuerschaltung
57 ermittelt, und die normale Drehung des Elektromotors 51 wird
stillgesetzt.
In dem Fall, dass die Griffklauen 31, 31''' des
Klauenkupplungsteils 25 sich nicht mit den Verbindungs- bzw. Einrücklöchern
30, 30''' in Eingriff befinden, sondern an der Seitenfläche
des primären angetriebenen Zahnrades 24' anliegen, wird der angetriebene
Arm 39 in einer Zwischenstellung nicht drehbar, und der Antriebsarm
38 wird vorher zu dem angetriebenen Arm 39 geschwenkt, während
die Totgangfeder 40 ausgelenkt wird. Andererseits entweicht die Rolle
43a des Rastarmes 43 aus der ersten Rastausnehmung 41
des angetriebenen Armes 39 entgegen der Federkraft der Rastfeder
44 durch die Drehung des angetriebenen Armes 39 bis zur Stillsetzung
in der Zwischenstellung, und die betreffende Rolle wird stillgesetzt, nachdem sie
zu einer geneigten Fläche der benachbarten zweiten Rastausnehmung
42 gelangt ist. Sogar dann, wenn die Antriebskraft für eine normale
Drehung des Elektromotors 51 verloren geht bzw. ist, wird daher der angetriebene
Arm 39 in die normale Drehrichtung durch eine Eingreifkraft, mit der die
Rolle 43a mit der zweiten Rastausnehmung 42 durch die Rastfeder
44 in Eingriff gebracht wird, und die Rückstoßkraft der Totgangfeder
40 gespeist; wenn die Positionen der Verbindungs- bzw. Einrücklöcher
30, 30''' und die Positionen der Nockenklauen 31,
31''' miteinander übereinstimmen, werden demgemäß der angetriebene
Arm 39 und die Schalt- bzw. Verschiebetrommel 45 durch die Rückstoßkraft
der Totgangfeder 40 normal gedreht, wodurch das Klauenkupplungsteil
25 sicher in die Antriebs-Betriebsstellung D verschoben werden kann.
Hier dient die Heranziehung des Ausgangssignals von dem Endabschalter
54 zur Ermittlung eines bestimmten Normaldrehungswinkels der angetriebenen
Trommel 50 als Signal für die Stillsetzung der normalen Drehung des
Elektromotors 51, um die Weiterleitung eines Überstroms an den Elektromotor
51 in dem Fall soweit wie möglich zu vermeiden, dass die Greiferklauen
31, 31''' des Klauenkupplungsteils 25 sich nicht mit
den Einrücklöchern 30, 30''' in Eingriff befinden, sondern
an der Seitenfläche des primären angetriebenen Zahnrades 24'
anliegen.
Wenn die Verschiebetrommel 45 die Schaltgabel 34
in die Antriebs-Betriebsstellung verschiebt, wird dieser Zustand durch den Antriebsbetriebs-Detektiersensor
55 ermittelt, und dessen Detektiersignal wird der elektronischen Steuereinheit
57 eingangsseitig zugeführt, so dass die elektronische Steuereinheit
57 das diesen Zustand angebende Symbol „D" in der Betriebsart-Anzeigeeinheit
9 anzeigt.
Damit ist das stufenlos veränderbare Getriebe T1 in den Antriebsbetrieb
bzw. -modus gebracht und die Leistung von der Abtriebswelle 14 kann auf
das Hinterrad 1r übertragen werden, so dass der Fahrzeugstart möglich
ist; dem Fahrer kann dieser Antriebsmodus durch das in der Betriebsart-Anzeigeeinheit
9 angezeigte Symbol „D" bestätigt werden.
Sogar in dem Fall, dass der Antriebsbetriebs-Einstellschalter
7d vom Fahrer auf EIN geschaltet ist, während das stufenlos veränderbare
Getriebe T1 sich im neutralen Betriebszustand befindet, wird in entsprechender Weise
dann, wenn der Seitenständer 2 sich in der ausgestreckten bzw. aufgestellten
Stellung A befindet, die elektronische Steuereinheit 57 den Elektromotor
51 nicht starten, sondern den Betriebsumschaltmechanismus 20 in
der neutralen Betriebsstellung halten, so dass ein Start des Fahrzeugs verhindert
werden kann. In diesem Fall ist die Anordnung bzw. Konfiguration für die elektronische
Steuereinheit 57 zur Beibehaltung des Betriebsumschaltmechanismus
20 im neutralen Modus verhältnismäßig einfach, was zu einer
Herabsetzung in den Kosten des Betriebsumschalt-Steuersystems für das Getriebe
beitragen kann.
In diesem Fall wird überdies das Symbol „N" fortwährend
in der Betriebsanzeigeeinheit 9 entsprechend dem Detektiersignal von dem
Neutralmodus-Detektiersensor 56 angezeigt, so dass der Fahrer unverzüglich
erkennen kann, dass er vergessen hat, den Seitenständer 2 aufzubewahren,
da nämlich das in der Betriebsanzeigeeinheit 9 angezeigte Symbol mit
„N" angezeigt verbleibt, obwohl er den Betriebsmodus-Einstellschalter
7d auf EIN eingestellt hat. Der Fahrer kann dann den Seitenständer
2 in die Aufbewahrungsposition B drehen bzw. schwenken und erneut den Antriebsmodus-Einstellschalter
7d auf EIN einstellen, wodurch der Elektromotor 51 normal gedreht
werden kann, um das stufenlos veränderbare Getriebe T1 in den Antriebsmodus
zu bringen, und ein gleichmäßiger Fahrzeugstart kann erreicht werden.
Sogar in dem Fall, dass der Antriebsmodus-Einstellschalter
7d durch den Fahrer auf EIN eingestellt ist, während das stufenlos
veränderbare Getriebe T1 sich im neutralen Modus bzw. Betriebszustand befindet
und der Seitenständer 2 sich in der Aufbewahrungsposition B befindet,
wird die elektronische Steuereinheit 57 den Elektromotor 51 nicht
starten und fortgesetzt das Symbol „N" in der Betriebsanzeigeeinheit
9 anzeigen, falls die Drosselklappe geöffnet ist (&THgr; > 0%)
oder das Motorrad M sich bewegt (V > 0km/h) oder die Motordrehzahl über
der Motordrehzahl für den Beginn des Einrückens der Zentrifugalkupplung
18 liegt (Ne > Nc), so dass das Einrücken der Zentrifugalkupplung
18 in dem Zustand einer hohen Motordrehzahl unterdrückt wird, und
ein gleichmäßiger Fahrzeugstart kann erreicht werden.
Andererseits wird in dem Fall, dass der Neutralbetriebs-Einstellschalter
7n vom Fahrer auf EIN gedreht bzw. geschaltet ist, während das stufenlos
veränderbare Getriebe T1 sich im Antriebsbetrieb befindet, das heißt währenddessen
das Klauenkupplungsteil 25 sich in der Antriebsbetriebsstellung D befindet,
in der es mit dem primären angetriebenen Zahnrad 24' verbunden ist,
die elektronische Steuereinheit 57 einen elektrischen Strom für eine
Rückwärtsdrehung an den Elektromotor 51 über das Normal-/Rückwärtsdrehung-Steuerrelais
58 unabhängig davon weiterleiten, ob der Seitenständer
2 sich in dem ausgestreckten bzw. aufgestellten Zustand oder in dem Aufbewahrungszustand
befindet, wenn lediglich aus den oben erwähnten verschiedenen Eingangssignalen
beurteilt wird, dass die Drosselklappenöffnung &THgr; ≒ 0% ist, dass
die Fahrzeuggeschwindigkeit V ≒ 0km/h beträgt, dass die Motordrehzahl
Ne < Nc ist (die Motordrehzahl für ein Einrücken der Zentrifugalkupplung
18) und dass der Antriebsbetriebs-Detektiersensor 55 EIN liefert.
Als Ergebnis wird der Elektromotor 51 in Rückwärtsrichtung gedreht,
und der zweite Draht 53 wird durch die Antriebstrommel 49 gezogen,
wodurch die angetriebene Trommel 50, die Trommelwelle 35 und der
Antriebsarm 38 um bestimmte Winkel rückwärts gedreht werden.
Zu diesem Zeitpunkt drückt die an dem Antriebsarm 38 gebildete Rückführklaue
38a direkt den angetriebenen Arm 39 in die Rückwärts-Drehrichtung,
so dass die Schalt- bzw. Verschiebetrommel 45 unverzüglich in Rückwärtsrichtung
gedreht werden kann, um das Klauenkupplungsteil 25 mittels der Schaltgabel
34 in die neutrale Betriebsstellung N zurückzubringen. Sodann gibt
der Neutralbetriebs-Detektiersensor 56 ein Detektiersignal eingangsseitig
an die elektronische Steuereinheit 57 ab, so dass die elektronische Steuereinheit
57 die Weiterleitung des elektrischen Stroms an den Elektromotor
51 stillsetzt und in der Betriebsanzeigeeinheit 9 das Symbol „N"
anzeigt.
Während sich der Betriebsumschaltmechanismus 20 in der
neutralen Betriebsstellung befindet, kann indessen im Übrigen sogar dann, wenn
das Durchgehen der Brennkraftmaschine E von der Zentrifugalkupplung 18
dadurch begleitet wird, dass sie in den eingerückten Zustand gebracht wird
und dass die Leistung der Brennkraftmaschine E auf die Antriebswelle 14
übertragen wird, die Leistung nicht auf die Antriebswelle 23 übertragen
werden, so dass keine Gefahr bezüglich eines Startens des Fahrzeugs vorhanden
ist; demgemäß kann das Durchgehen der Brennkraftmaschine E zum Zwecke
einer Wartung oder dergleichen ungehindert vorgenommen werden.
Nachstehend wird ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung
beschrieben, wie es in 8 und 9
veranschaulicht ist.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist das stufenlos
veränderbare Getriebe T2 in einem hydrostatischen System konfiguriert. Genauer
gesagt besteht das hydrostatische stufenlos veränderbare Getriebe T2 aus einer
hydraulischen Pumpe bzw. Hydraulikpumpe vom festen Verdrängungs-Taumelscheibentyp,
einem hydraulischen Motor bzw. Hydraulikmotor 62 vom veränderbaren
Verdrängungs-Taumelscheibentyp und einem hydraulischen geschlossenen Kreis
85 zur Herstellung einer Verbindung zwischen der Hydraulikpumpe
61 und dem Hydraulikmotor 62. Die Hydraulikpumpe 61 besteht
aus einer eingangsseitigen rohrförmigen Welle 63, die an bzw. in dem
Getriebegehäuse 11 drehbar gelagert ist, einem Pumpenzylinder
64, der auf der eingangsseitigen rohrförmigen Welle 63 relativ
drehbar getragen wird, einer Vielzahl von Pumpenkolben 66, 66''',
die in einer Vielzahl von Pumpenzylinderbohrungen 65, 65''' gleitbar
angebracht sind, welche in dem Pumpenzylinder 64 in einem ringförmigen
Anordnungsmuster derart vorgesehen sind, dass sie die Rotationsachse des Pumpenzylinders
64 umgeben, und einer Pumpen-Taumelscheibe 67, die auf der eingangsseitigen
rohrförmigen Welle 63 relativ drehbar getragen ist, wobei ihre vordere
Fläche an den äußeren Enden der Pumpenkolben 66,
66''' anliegt.
Ein Eingangs-Zahnrad 69, welches mit einem Antriebszahnrad
68 kämmt, das an der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine fest angebracht
ist, ist an dem äußeren Umfang der eingangsseitigen rohrförmigen
Welle 63 befestigt.
Zum Zeitpunkt der Drehung der eingangsseitigen rohrförmigen Welle
63 durch die Leistung der Brennkraftmaschine E kann die Pumpen-Taumelscheibe
67 hin- und hergehende Bewegungen auf die Pumpenkolben 66,
66''' ausüben, wodurch Ansaug- und Abgabehübe wiederholt werden
können.
Andererseits besteht der Hydraulikmotor 62 aus einem Motorzylinder
71, der koaxial zu dem Pumpenzylinder 64 und auf dessen rechter
Seite angeordnet und an dem Getriebegehäuse 11 drehbar getragen ist,
einer Vielzahl von Motorkolben 73, 73''', die in einer Vielzahl
von Motorzylinderbohrungen 72, 72''' gleitbar angebracht sind,
welche in dem Motorzylinder 71 in einem ringförmigen Anordnungsmuster
vorgesehen sind, so dass sie die Rotationsachse des Motorzylinders 71 umgeben,
einer Motor-Taumelscheibe 74, deren vordere Fläche an den äußeren
Enden der Motorkolben 73, 73''' anliegt, einem Motor-Taumelscheibenhalter
75 zur drehbaren Lagerung der Motor-Taumelscheibe 74 und einer
Motor-Taumelscheibenverankerung 76 zur Lagerung der Rückseite des
Motor-Taumelscheibenhalters 75; die Motor-Taumelscheibenverankerung
76 ist an dem Getriebegehäuse 11 befestigt.
Einander berührende gegenüberliegende Flächen
75a und 76a des Motor-Taumelscheibenhalters 75 und der
Motor-Taumelscheibenverankerung 76 sind jeweils als halbkugelige Fläche
ausgebildet, die auf einer Trag- bzw. Lagerachse 77 zentriert ist, welche
rechtwinklig zur Achse des Motorzylinders 71 verläuft, so dass der
Motor-Taumelscheibenhalter 75 um die Lagerachse 77 geneigt werden
bzw. sein kann. Ein Drehzahländerungshebel 78 steht von der äußeren
Umfangsfläche des Motor-Taumelscheibenhalters 75 ab, und ein Geschwindigkeitsänderungsaktor
bzw. -stellglied 79 zur Neigung der Motor-Taumelscheiben 74 durch
den Motor-Taumelscheibenhalter 75 ist mit dem Drehzahländerungshebel
78 verbunden.
Wenn die Ausdehnungs- und Zusammenziehungshübe durch die Hin-
und Herbewegung der Motorkolben 73, 73''' in dem Zustand wiederholt
werden, in welchem die Motor-Taumelscheibe 74 geneigt ist, kann der Motorzylinder
71 durch die Motor-Taumelscheibe 74 gedreht werden; wenn die Motor-Taumelscheibe
74 geneigt ist, wird der Hub der Motorkolben 73, 73'''
verändert, wodurch die Verdrängung des Hydraulikmotors 62 variiert
werden kann.
Der Pumpenzylinder 64 und der Motorzylinder sind miteinander
zusammenhängend verbunden, um einen Zylinderblock 80 zu bilden, und
eine durch den Zylinderblock 80 hindurchgehende Abtriebswelle
81 ist mittels einer Keilverbindung mit einem zentralen Teil des Zylinderblocks
80 verbunden.
Zwischen dem Pumpenzylinder 64 und dem Motorzylinder
71 ist der Zylinderblock 80 mit einem ringförmigen Niederdruck-öldurchgang
85L ausgebildet, der die Abtriebswelle 81 umgibt, sowie mit einem
ringförmigen Hochdruck-Öldurchgang 85H, der den Niederdruck-Öldurchgang
85L umgibt; ferner ist der betreffende Zylinderblock mit einem Verteilungs-Ventilmechanismus
87 zur abwechselnden Umschaltung der Verbindungen der Niederdruck- und
Hochdruck-Öldurchgänge 85L und 85H mit inneren Endteilen
der Pumpenzylinderbohrungen 65, 65''' und den Motorzylinderbohrungen
72, 72''' entsprechend der Drehstellung des Zylinderblocks
80 versehen. Die Niederdruck- und die Hochdruck-Öldurchgänge
85L und 85H bilden den oben erwähnten geschlossenen Kreis
85.
Zwischen der Hydraulikpumpe 61 und dem Hydraulikmotor
62 wird der Öldruck durch den Niederdruck-Öldurchgang
85L, den Hochdruck-Öldurchgang 85H und den Verteilungsventilmechanismus
87 übertragen, und die Leistung bzw. Energie der Brennkraftmaschine
E kann durch den Öldruck von der Hydraulikpumpe 61 auf den Hydraulikmotor
62 übertragen werden. Darüber hinaus kann eine Drehzahl- bzw.
Geschwindigkeitsänderung unter Veränderung der Verdrängung der Hydraulikpumpe
61 durch Neigen der Motor-Taumelscheibe 74 erreicht werden.
Ein Kupplungsventil 88 vom Spulentyp, das in 8
in der Links-Rechts-Richtung zu gleiten imstande ist, ist in der Mitte der Abtriebswelle
81 angeordnet. Das Kupplungsventil 88 ist so ausgelegt, dass es
einen Kurzschluss zwischen dem Niederdruck-Öldurchgang 85L und dem
Hochdruck-Öldurchgang 85H herstellt, wenn es sich in einer linken
Stellung befindet, und den Kurzschluss zwischen dem Niederdruck-Öldurchgang
85Lund dem Hochdruck-Öldurchgang 85H aufhebt, wenn es sich
in einer rechten Stellung befindet.
Ein Zentrifugalmechanismus 89 ist mit einem zur Außenseite
der Abtriebswelle 81 abstehenden äußeren Endteil des Kupplungsventils
88 verbunden. Der Zentrifugalmechanimus 89 enthält ein drehbares
Gehäuse 91, welches an der eingangsseitigen rohrförmigen Welle
63 mittels eines Bolzens 90 fest angebracht ist und gemeinsam
mit der eingangsseitigen rohrförmigen Welle 63 gedreht wird. Ferner
wird eine Betätigungsplatte 93 des drehbaren Gehäuses
91 in einem Führungsloch 92 gleitbar getragen, welches koaxial
zu der Abtriebswelle 81 verläuft. Das andere Endteil des Kupplungsventils
88 ist mit der Betätigungsplatte 93 verbunden. Ein gegenüber
der Betätigungsplatte 93 vorgesehenes Teil des drehbaren Gehäuses
91 ist mit einer Vielzahl von Keilflächen 94 ausgebildet
(in der Zeichnungsfigur ist eine von ihnen dargestellt), die radial nach außen
derart geneigt sind, dass sie sich der Betätigungsplatte 93 annähern.
Ein Rollenform-Zentrifugalschwunggewicht 95 ist zwischen die Keilflächen
94 und die Betätigungsplatte 93 eingefügt. Darüber
hinaus ist eine Rückholfeder 96 zur Vorspannung der Betätigungsplatte
93 auf der Seite der Keilflächen 94 mit einer bestimmten
festgelegten Last in dem drehbaren Gehäuse 91 enthalten. Der Zentrifugalmechanismus
89 und das Kupplungsventil 88 bilden eine automatische Fahrzeug-Startkupplung
97.
Zur Zeit des Leerlaufes der Brennkraftmaschine ist die Drehzahl der
eingangsseitigen rohrförmigen Welle 63 und des drehbaren Gehäuses
91 niedrig, so dass das Kupplungsventil 88 in der linken Stellung,
das heißt in der Kupplungs-AUS-Stellung durch die festgelegte Kraft der Rückholfeder
96 über die Betätigungsplatte 93 gehalten wird. Dadurch
wird der Kurzschluss zwischen dem Niederdruck-Öldurchgang 85L und
dem Hochdruck-Öldurchgang 85H hergestellt, und daher wird eine Übertragung
von Leistung bzw. Energie durch den hydraulischen Druck von der Hydraulikpumpe
61 zu dem Hydraulikmotor 62 nicht vorgenommen.
Wenn die Drehzahl der Brennkraftmaschine E allmählich gesteigert
wird und die Drehzahl der eingangsseitigen rohrförmigen Welle 63 und
des drehbaren Gehäuses 91 eine bestimmte Drehzahl erreicht oder überschreitet,
beginnt die Zentrifugal-Schwunggewicht 95, die Keilflächen
94 des drehbaren Gehäuses 91 unter einer zunehmenden Zentrifugalkraft
emporzusteigen, und gleichzeitig übt die Betätigungsplatte 93
einen Druck nach rechts gegen die festgelegte Kraft der Rückholfeder
96 aus. Daher wird das Kupplungsventil 88 durch Betätigungsplatte
93 auch allmählich nach rechts verschoben, wodurch der Kurzschluss
dem Niederdruck-Öldurchgang 85L und dem Hochdruck-Öldurchgang
85H allmählich aufgehoben wird, das heißt durch einen halben
Kupplungszustand aufgehoben wird. Der Kurzschluss zwischen den Öldurchgängen
85L und 85H ist vollständig aufgehoben, wenn das Kupplungsventil
88 eine Kupplungsstellung EIN auf der rechten Seite erreicht. Auf diese
Weise wird die Übertragung von Leistung bzw. Energie durch den hydraulischen
Druck zwischen der Hydraulikpumpe 61 und dem Hydraulikmotor 62
gleichmäßig gestartet.
Der Betriebsumschaltmechanismus 20 ist mit der Abtriebswelle
81 verbunden. Da der Betriebsumschaltmechanismus 20 und andere
Steuereinrichtungen dieselben Konfigurationen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
aufweisen, sind in 8 die Teile, die jenen bei dem ersten
Ausführungsbeispiel entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wie
sie oben verwendet worden sind, und ihre Beschreibungen werden weggelassen.
Außerdem können bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel
dieselben Wirkungen bzw. Effekte erreicht werden wie jene bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
Schließlich wird ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung beschrieben, wie es in 10 veranschaulicht
ist.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist anstelle der automatischen
Fahrzeug-Startkupplung 97, die bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
das Kupplungsventil 88 verwendet, eine bekannte Zentrifugalkupplung
98 vom Mehrscheibentyp zwischen die Kurbelwelle 12, der Brennkraftmaschine
E und dem Antriebszahnrad 68 für einen Antrieb eines stufenlos veränderbaren
Getriebes T3 vom hydrostatischen Typ eingefügt. Die anderen bzw. übrigen
Anordnungen sind dieselben wie bei dem zweiten Ausführungsbeispiel, so dass
in 10 diejenigen Teile, die solchen bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind,
wie sie oben verwendet worden sind, und ihre Beschreibungen sind weggelassen.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel können ebenfalls dieselben
Wirkungen bzw. Effekte wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel erzielt werden.
Obwohl die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung oben
beschrieben worden sind, ist die vorliegende Erfindung auf die betreffenden obigen
Ausführungsbeispiele nicht beschränkt; verschiedene Anordnungsmodifikationen
sind bezüglich des Hauptpunktes der Erfindung möglich.
So kann beispielsweise bei dem ersten Ausführungsbeispiel als
Abschnitt zur Stillsetzung der normalen Drehung des Elektromotors 51 ein
Verfahren angewandt werden, bei dem der in dem Elektromotor 51 fließende
elektrische Strom durch die elektronische Steuereinheit 57 überwacht
wird und bei dem das Fliessen des elektrischen Stroms zu dem Elektromotor
51 stillgesetzt wird, wenn der überwachte Strom infolge einer Zunahme
in der Belastung aufgrund der Stillsetzung der Bewegung des Klauenkupplungsteils
25 zur Seite der Antriebsbetriebsstellung D hin schnell zunimmt. Außerdem
kann in dem Fall, dass der Endabschalter 54 als Abschnitt zur Stillsetzung
der normalen Drehung des Elektromotors 51 angewendet ist, die elektronische
Steuereinheit 57 das Symbol „D" in der Betriebsanzeigeinheit
9 auf der Grundlage eines Signals anzeigen, welches durch den Endabschalter
54 erzeugt wird. In diesem Falle ist es möglich, den Antriebsbetriebs-Detektiersensor
55 wegzulassen.
- D
- Antriebsbetriebsstellung
- E
- Brennkraftmaschine
- M
- Motorrad
- N
- neutrale Betriebsstellung
- T1 bis T3
- stufenlos veränderbares Getriebe
- 1f
- Vorderrad
- 1r
- Hinterrad
- 2
- Seitenständer
- 3
- Seitenständer-Sensor
- 4
- Drosselklappen-Sensor
- 7
- Umschalt-Betätigungsabschnitt
- 9
- Erkennungsabschnitt (Anzeigeeinheit)
- 20
- Betriebsumschaltmechanismus
- 51
- Aktor bzw. Stellglied (Elektromotor)
- 57
- Steuerabschnitt (elektronische Einheit)