Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Managen von Nachrichten
zwischen zumindest zwei Teilnehmern durch ein Portal und durch einen ersten Teilnehmer.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Portal innerhalb eines Kommunikationsnetzes
zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern sowie ein elektronisches
Endgerät und die Verwendung eines elektronischen Endgerätes zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Aus dem allgemeinen Stand der Technik ist es beispielsweise bereits
bekannt, über ein Internet-Portal Nachrichten in Form von E-Mails zwischen
zumindest zwei Teilnehmern zu managen. Diese bekannte Lösung sieht vor, dass
sich ein erster Teilnehmer zunächst in einem Kommunikationsnetz, dem Internet
registriert, und dass der erste Teilnehmer das Senden und Empfangen von E-Mails
über das Internet-Portal ausführt. Wenn sich der erste Teilnehmer im Internet-Portal
eingeloggt hat, kann er über ein elektronisches Endgerät, beispielsweise
einen Rechner, eine Nachricht erzeugen und im Internet-Portal ablegen, beispielsweise
unter der Rubrik „Entwürfe". Im Internet-Portal ist in der Regel eine
Teilnehmerdatei des ersten Teilnehmers abgelegt, in der eine Adresskennung in Form
einer E-Mail-Adresse wenigstens eines zweiten Teilnehmers abgespeichert ist. Üblicherweise
sind in der Teilnehmerdatei Adresskennungen von mehr als zwei zweiten Teilnehmern
abgespeichert. Um die erzeugte E-Mail zu verschicken, wählt nun der erste Teilnehmer
aus der Teilnehmerdatei die E-Mail-Adresse wenigstens eines zweiten Teilnehmers
aus, an den/die die erzeugte E-Mail verschickt werden soll. Anschließend wird
die E-Mail an den/die ausgewählte(n) zweiten Teilnehmer übertragen. Ein
zweiter Teilnehmer, der eine solche E-Mail erhalten hat, kann dann eine Antwort-E-Mail
an den ersten Teilnehmer zurückschicken. Diese Antwort-E-Mail wird dann im
Internet-Portal abgelegt, beispielsweise in einem Posteingangsordner. Der erste
Teilnehmer kann über das Internet-Portal jederzeit Einblick in den Posteingangsordner
nehmen, die dort abgelegten E-Mails öffnen und entsprechend bearbeiten.
Nachteilig bei dieser bekannten Lösung ist jedoch, dass die Übertragung
von Nachrichten immer über einen einzigen, ganz bestimmten Übertragungskanal
mit einem ganz bestimmten Übertragungsformat erfolgt.
Ausgehend vom genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie ein Portal der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, dass ein erster Teilnehmer Nachrichten an wenigstens einen
zweiten Teilnehmer senden kann, ohne dass der erste Teilnehmer zuvor einen bestimmten
Übertragungskanal beziehungsweise ein bestimmtes Übertragungsformat ausgewählt
haben muss. Ferner soll ein elektronisches Endgerät geschaffen werden zur Durchführung
eines derartigen Verfahrens.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein
Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern mit den
Merkmalen gemäß des unabhängigen Patentanspruchs 1, durch ein Verfahren
zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern mit den Merkmalen
gemäß der unabhängigen Patentansprüche 10 und 11, durch ein
Portal innerhalb eines Kommunikationsnetzes zum Managen von Nachrichten zwischen
zumindest zwei Teilnehmern mit den Merkmalen gemäß des unabhängigen
Patentanspruchs 12 sowie durch elektronisches Endgerät mit den Merkmalen gemäß
Patentanspruch 17 und die Verwendung eines elektronischen Endgeräts mit den
Merkmalen gemäß Patentanspruch 18. Weitere Vorteile, Merkmale, Details,
Aspekte und Effekte der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der
Beschreibung sowie der Zeichnung. Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit
den erfindungsgemäßen Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest
zwei Teilnehmern beschrieben sind, gelten dabei selbstverständlich auch im
Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Portal innerhalb eines Kommunikationsnetzes
zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern sowie dem elektronischen
Endgerät und der Verwendung des elektronischen Endgeräts, und umgekehrt.
Die Aufgabe wird gemäß eines ersten Aspektes der Erfindung
durch ein Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern
gelöst, wobei ein Portal folgende Schritte durchführt:
- a) Speichern von zwei oder mehr Adresskennungen eines zweiten Teilnehmers zum
Erreichen von wenigstens zwei unterschiedlichen elektronischen Endgeräten über
entsprechende unterschiedliche formatspezifische Übertragungskanäle;
- b) Empfangen einer Nachricht von einem ersten Teilnehmer für einen zweiten
Teilnehmer;
- c) Zuordnen der zwei oder mehr Adresskennungen des zweiten Teilnehmers zu der
Nachricht;
- d) Auswählen eines, zu einer Adresskennung passenden Übertragungskanals
zum Übertragen der Nachricht an den zweiten Teilnehmer und
- e) Übertragen der Nachricht über den ausgewählten Übertragungskanal
an den/die ausgewählten) zweiten Teilnehmer.
Durch ein derartiges Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen
zumindest zwei Teilnehmern durch ein Portal, kann auf eine einfache und kostengünstige
Art und Weise eine Nachricht eines ersten Teilnehmers an zumindest einen zweiten
Teilnehmer gesendet werden, ohne dass der erste Teilnehmer zuvor einen bestimmten
Übertragungskanal beziehungsweise ein bestimmtes Übertragungsformat ausgewählt
hat. D.h., durch ein derartiges Verfahren ist es möglich, eine Nachricht eines
ersten Teilnehmers an wenigstens zwei unterschiedliche elektronische Endgeräte
eines zweiten Teilnehmers über entsprechende unterschiedliche formatspezifische
Übertragungskanäle zu senden.
Durch dieses Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest
zwei Teilnehmern kann eine Kommunikation zwischen einem ersten und wenigstens einem
zweiten Teilnehmer erfolgen, wobei es keine Rolle spielt, in welcher Form, d.h.
in welchem Format, der erste Teilnehmer eine Nachricht, beispielsweise eine Einladung,
an den einen oder an mehrere zweite(n) Teilnehmer gesendet hat. Durch das Verfahren
kann eine Nachricht als SM (SM = short message), als E-Mail, als Sprachnachricht
oder als Instant Message an wenigstens einen zweiten Teilnehmer gesendet werden.
Instant Messaging (IM) ist ein Protokoll für die Echtzeit-Kommunikation von
Textnachrichten über das Internet oder über Mobilfunknetze zwischen Instant
Messaging Systemen. Mittels Instant Messaging, adäquat einem Echtzeit-Chat,
können E-Mails und Nachrichten, aber auch Bilder, Audio- und Video-Files ausgetauscht
werden. Der Nachrichtenaustausch ist unmittelbar und verkürzt die Kommunikationsprozesse.
Das Portal übernimmt die Rolle des Vermittlers, um die gesendete
Nachricht eines ersten Formates des ersten Teilnehmers an einen zweiten Teilnehmer
in einem zum ersten Format gleichen Format oder unterschiedlichen zweiten Format
zu senden. Das Portal sendet beispielsweise eine SMS-Nachricht (SMS = short message
service) des ersten Teilnehmers in Form einer E-Mail an den zweiten Teilnehmer weiter.
So wird durch dieses Verfahren sichergestellt, dass der wenigstens eine zweite Teilnehmer
die für ihn bestimmte Nachricht des ersten Teilnehmers erhält, auch wenn
der zweite Teilnehmer die Nachricht nicht in dem Format der Nachricht des ersten
Teilnehmers erhält.
Zur Durchführung des Verfahrens speichert das Portal zunächst
zwei oder mehr Adresskennungen eines zweiten Teilnehmers zum Erreichen von wenigstens
zwei unterschiedlichen elektronischen Endgeräten über entsprechende unterschiedliche
formatspezifische Übertragungskanäle in einer dem Portal zugeordneten
Speichereinrichtung. Die Adresskennungen können Telefonnummern, E-Mail-Adressen,
Instant Messaging Kennungen, etc. sein, über die ein elektronisches Endgerät
erreichbar ist. Ein Teilnehmer ist ein Nutzer des Portals, dem zumindest ein elektronisches
Endgerät, wie ein Mobiltelefon, ein Festnetztelefon, ein Computer, insbesondere
ein Laptop, ein Smartfon, ein PDA (PDA = persönlicher digitaler Assistent),
etc., zugeordnet ist. In der Regel ist der Teilnehmer im Portal registriert zur
Nutzung der Dienste des Portals. Das Portal ist eine Plattform in einem Kommunikationsnetz,
das als Vermittler zwischen wenigstens zwei Teilnehmern, die miteinander kommunizieren
wollen, dient. Das Portal kann beispielsweise ein Mobilfunkportal oder ein Internetportal
bzw. eine Mischform aus Beidem sein. Formatspezifische Übertragungskanäle
sind Kanäle, die derart ausgebildet sind, dass sie die unterschiedlichen Formate
der Nachrichten, beispielsweise ein SMS, eine Sprachnachricht oder eine E-Mail,
entsprechend weiterleiten können.
Die zwei oder mehr Adresskennungen eines zweiten Teilnehmers, die
in dem Portal gespeichert sind, können in einer dem ersten Teilnehmer zugeordneten
Teilnehmerdatei gespeichert sein. Sie müssen aber nicht zwingend dem ersten
Teilnehmer zugeordnet sein. So ist es beispielsweise möglich, dass der erste
Teilnehmer auf Adresskennungen anderer Teilnehmer bzw. auf andere Teilnehmerdateien
zurückgreift.
In einem zweiten Verfahrensschritt empfängt das Portal die Nachricht
für einen zweiten Teilnehmer von dem ersten Teilnehmer. Nach dem Empfang ordnet
das Portal die zwei oder mehr Adresskennungen des zweiten Teilnehmers zu der Nachricht
zu. Das Portal weist hierzu ein Zuordnungsmittel zum Zuordnen der zwei oder mehr
Adresskennungen des zweiten Teilnehmers zu der Nachricht des ersten Teilnehmers
auf. Bevorzugt werden alle Adresskennungen des zweiten Teilnehmers der Nachricht
zugeordnet. Nach der Zuordnung wählt das Portal einen, zu einer Adresskennung
passenden Übertragungskanal zum Übertragen der Nachricht an den zweiten
Teilnehmer aus und überträgt die Nachricht über den ausgewählten
Übertragungskanal an den/die ausgewählte(n) zweiten Teilnehmer. Zum Auswählen
des passenden Übertragungskanals zum Übertragen der Nachricht an den zweiten
Teilnehmer weist das Portal Auswahlmittel auf. Die Auswahlmittel berücksichtigen
bei der Auswahl das Format der Nachricht des ersten Teilnehmers. So wählen
die Auswahlmittel beispielsweise zur Übertragung einer Bildnachricht keinen
Sprachübertragungskanal aus, sondern einen Übertragungskanal, wie beispielsweise
einen E-Mail-Übertragungskanal, der entsprechende Bildformate übertragen
kann.
Vorteilhaft bei diesem Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen
zumindest zwei Teilnehmern durch ein Portal ist, dass der erste Teilnehmer sich
keine Gedanken machen muss, wie er den wenigstens einen zweiten Teilnehmer erreichen
kann. Durch die Zuordnung der Adresskennungen des zweiten Teilnehmers, für
den die Nachricht bestimmt ist, zu der Nachricht und das Auswählen,
insbesondere das automatische Auswählen, eines passenden Übertragungskanals
zum Übertragen der Nachricht an den zweiten Teilnehmer wird ein Verfahren geschaffen,
dass eine deutlich höhere Erreichbarkeit des zweiten Teilnehmers für den
ersten Teilnehmer bietet. Vorteilhafterweise braucht der erste Teilnehmer nicht
eigenständig auswählen, zu welcher Adresskennung bzw. durch welches Übertragungsformat
er eine Nachricht an einen oder mehrere zweite(n) Teilnehmer sendet. Dies spart
zum einen Zeit für den ersten Teilnehmer. Zweitens können mit seiner Nachricht
automatisch mehrere zweite Teilnehmer erreicht werden, auch wenn die mehreren zweiten
Teilnehmer unterschiedliche Endgeräte aufweisen. So kann beispielsweise eine
Textnachricht des ersten Teilnehmers über eine SMS an ein Mobilfunkgerät
eines ersten zweiten Teilnehmers gesendet werden und die gleiche Textnachricht durch
eine E-Mail an einen Computer eines zweiten zweiten Teilnehmers übertragen
werden. Nach dem Abschicken der Nachricht an das Portal muss der erste Teilnehmer
keine weiteren Schritte durchführen, um die Nachricht an unterschiedliche Empfänger
mit unterschiedlichen elektronischen Endgeräten zu senden. Dieser Schritt wird
durch das erfindungsgemäße Verfahren bzw. das Portal durchgeführt.
Ein derartiges Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern
durch ein Portal schafft einen erheblichen Mehrnutzen, sowohl für denjenigen
der eine Nachricht absendet als auch für den oder die Empfänger der Nachricht.
Das Verfahren ermöglicht es verschiedenen Teilnehmern des Portals
eine besonders einfache, schnelle und effektive Kommunikation miteinander zu führen.
Das Verfahren eignet sich besonders um Termine festzulegen bzw. abzugleichen. Vorteilhaft
ist es insbesondere, wenn das Portal für jeden Empfänger, d.h. jeden zweiten
Teilnehmer, für den die Nachricht eines ersten Teilnehmers bestimmt ist, nicht
nur einen passenden Übertragungskanal auswählt, sondern den günstigsten
Übertragungskanal. Hierdurch können beispielsweise Kosten gespart werden.
Der erste Teilnehmer muss die Nachricht nicht zwangsläufig an
das Portal senden. Ein vorteilhafter weiterer Verfahrensschritt sieht vor, dass
die zu übertragende Nachricht direkt im Portal des Kommunikationsnetzes durch
den ersten Teilnehmer erzeugt wird. D.h., er kann über ein ihm zugeordnetes
elektronisches Endgerät, insbesondere über einen Browser, die Nachricht
für den oder die Empfänger erzeugen. Hierdurch können ggf. Kosten
gespart werden, wenn der erste Teilnehmer einen günstigen Zugang zu dem Portal
hat. Der Zugang kann eventuell günstiger sein, als die Kosten für das
Senden der Nachricht an das Portal.
Ferner ist ein zuvor beschriebenes Verfahren vorteilhaft, bei dem
das Auswählen eines zu einer Adresskennung passenden Übertragungskanals
anhand einer vorgegebenen Reihenfolge erfolgt. So kann beispielsweise zur Übertragung
von einer Nachricht eines bestimmten Formats zunächst eine Übertragung
der Nachricht über den günstigsten Übertragungskanal bzw. durch das
günstigste Übertragungsformat erfolgen. Falls diese Übertragung nicht
möglich ist, kann der nächstgünstigste Übertragungskanal bzw.
durch das nächstgünstigste Übertragungsformat gewählt werden.
Die Auswahl kann dabei anhand einer vom ersten Teilnehmer bestimmbaren Reihenfolge
erfolgen. Aber auch das Portal kann von sich auch eine vorgegebene Reihenfolge vorgeben,
anhand der die Übertragung vorgenommen wird, falls der erste Teilnehmer keine
Vorgabe macht. Andersrum ist es auch denkbar, dass ein zweiter Teilnehmer die Reihenfolge
der passenden Übertragungskanäle vorgibt, über die er Nachrichten
empfangen möchte.
Bevorzugt ist des Weiteren ein Verfahren, bei dem nach der Zuordnung
der zwei oder mehr Adresskennungen des zweiten Teilnehmers zu der Nachricht, das
Portal dem ersten Teilnehmer die zur Auswahl stehenden Adresskennungen sendet und
dass nach Empfang einer Antwortnachricht des ersten Teilnehmers, aus der hervorgeht
welche Adresskennung der erste Teilnehmer ausgewählt hat, das Portal den zu
der Adresskennung passenden Übertragungskanal auswählt und die Nachricht
über den ausgewählten Übertragungskanal an den/die ausgewählte(n)
zweiten Teilnehmer überträgt. Dies bedeutet, dass der erste Teilnehmer
zunächst die möglichen Übertragungskanäle zur Übertragung
seiner Nachricht an einen zweiten Teilnehmer erfährt, um dann aus der Auswahl
den ihm Angenehmsten wählt. Durch diesen zusätzlichen Verfahrensschritt
bietet das Portal dem ersten Teilnehmer für jede Nachricht an einen zweiten
Teilnehmer eine individuelle Auswahl der Übertragungskanäle an. Dies ist
insbesondere dann von Vorteil, wenn der erste Teilnehmer weiß, über welchen
der verschiedenen Übertragungskanäle der zweite Teilnehmer aktuell am
schnellsten erreichbar ist.
Ein zuvor beschriebenes Verfahren, bei dem ein weiterer Verfahrensschritt
vorsieht, dass das Auswählen eines Übertragungskanals dadurch erfolgt,
dass in einer dem Portal zugeordneten Vermittlungseinrichtung eine Überprüfung
erfolgt, ob das über den Übertragungskanal erreichbare Endgerät des
zweiten Teilnehmers aktiv ist, ermöglicht ebenfalls eine schnelle Übertragung
eine Nachricht des ersten Teilnehmers. Durch die von der Vermittlungseinrichtung
des Portals durchgeführte Überprüfung, ob ein elektronisches Endgerät
aktiv ist, kann das Portal gezielt die Nachricht des ersten Teilnehmers an die Adresskennung
des Endgerätes senden, bei dem festgestellt worden ist, dass dieses aktiv ist.
Hierdurch kann vermieden werden, dass die Nachricht des ersten
Teilnehmers den zweiten Teilnehmer erst dann erreicht, wenn ein bestimmtes elektronisches
Endgerät des zweiten Teilnehmers wieder aktiv ist. D.h., das Portal überprüft
zunächst, ob ein Endgerät des zweiten Teilnehmers aktiv ist. Wird festgestellt,
dass keine Übertragung der Nachricht an diese Adresskennung zurzeit möglich
ist, so überprüft die Vermittlungseinrichtung des Portals die Verfügbarkeit
eines weiteren elektronischen Endgeräts des zweiten Teilnehmers und überträgt
die Nachricht des ersten Teilnehmers an diese Adresskennung, falls die Überprüfung
ergab, dass das zweite Endgerät über diese Adresskennung erreichbar ist.
Bevorzugt ist ferner ein Verfahren bei dem die Übertragung der
Nachricht entsprechend einer bestimmten Reihenfolge an das erste aktive Endgerät
übertragen wird. Dies bedeutet, dass die Übertragung an die Adresskennung
bzw. an das Endgerät des zweiten Teilnehmers erfolgt, das aktiv ist und dessen
Adresskennung in der vorgegebenen Reihenfolge an erster bzw. an nächster Stelle
kommt. Dies ermöglicht eine schnelle Übertragung der Nachricht an das
aktive Endgerät des zweiten Teilnehmers, welches in der Reihenfolge vorne steht.
Ein Verfahren, bei dem ein weiterer Verfahrensschritt vorsieht, dass
das Portal eine Antwortnachricht von dem zweiten Teilnehmer empfängt und die
empfangene Antwortnachricht für den ersten Teilnehmer bereitstellt, ist ebenfalls
vorteilhaft. Dabei kann die Bereitstellung derart erfolgen, dass das Portal die
Antwortnachricht an den ersten Teilnehmer sendet. Die Bereitstellung kann auch innerhalb
des Portals selbst erfolgen. D.h., der erste Teilnehmer kann in einer für ihn
zugänglichen Datei die Antworten eines zweiten Teilnehmers oder mehrere zweiter
Teilnehmer anschauen bzw. abrufen. Das Portal kann dabei dem ersten Teilnehmer signalisieren,
dass eine Antwortnachricht eines zweiten Teilnehmers vorliegt.
Ein weiterer vorteilhafter Verfahrensschritt des Verfahrens sieht
vor, dass der wenigstens eine zweite Teilnehmer im Portal des Kommunikationsnetzes
registriert wird und dass das Portal, insbesondere die Vermittlungseinrichtung des
Portals, eine Überprüfung durchführt, ob das über einen Übertragungskanal
erreichbare Endgerät des zweiten Teilnehmers im Kommunikationsnetzes, welches
das Portal nutzt, eingeloggt ist und dass die Übertragung der Nachricht entsprechend
der bestimmten Reihenfolge an ein eingeloggtes Endgerät übertragen wird.
Die Überprüfung, ob ein Endgerät eines zweiten Teilnehmers erreichbar
ist, ist leichter für das Portal bzw. die Vermittlungseinrichtung des Portals
durchführbar, wenn der wenigstens eine zweite Teilnehmer im Portal des Kommunikationsnetzes
registriert ist. Ein eingeloggtes Endgerät ist „aktiv", so dass das
Portal feststellen kann, dass eine Nachricht für den zweiten Teilnehmer an
dieses Endgerät geschickt werden kann.
Vorteilhaft ist ferner ein Verfahren, bei dem die zwei oder mehr Adresskennungen
eines zweiten Teilnehmers in einer dem ersten Teilnehmer zugeordneten Teilnehmerdatei
gespeichert werden. Das Portal versucht aufgrund der Nachricht des ersten Teilnehmers
den zweiten Teilnehmer, d.h. dessen Adresskennungen, herauszufinden. Dies ist einfach
möglich, wenn der zweite Teilnehmer dem Portal bekannt ist, insbesondere im
Portal registriert ist. Besonders einfach ist es, wenn die zwei oder mehr Adresskennungen
eines zweiten Teilnehmers in einer dem ersten Teilnehmer zugeordneten Teilnehmerdatei
gespeichert sind. Zum einen erleichtert dies die Suche der Adresskennungen des zweiten
Teilnehmers für das Portal, zum anderen kann der erste Teilnehmer auf diese
ihm zugeordnete Teilnehmerdatei direkt zugreifen und die Empfänger für
seine Nachricht aussuchen. Der erste Teilnehmer kann die Teilnehmerdatei selbst
erzeugen. Dies kann einerseits durch Senden einer Datei mit entsprechenden Teilnehmerkennungen
an das Portal erfolgen. Andererseits kann der erste Teilnehmer die Teilnehmerdatei
direkt im Portal erzeugen. Hierzu muss er beispielsweise über einen Browser
auf die entsprechenden Seiten des Portal gehen und die Teilnehmerkennungen bzw.
die Adresskennungen in einer ihm zugeordneten Teilnehmerdatei anlegen.
Gemäß eines zweiten Aspektes der Erfindung wird die Aufgabe
durch ein Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern,
wobei der erste Teilnehmer nachfolgende Schritte durchgeführt, gelöst:
- a) Erzeugen einer Nachricht für zumindest einen zweiten Teilnehmer in einem
dem ersten Teilnehmer zugeordneten elektronischen Endgerät;
- b) Senden der Nachricht an ein Portal,
- c) Empfangen einer Auswahlnachricht des Portals, in der das Portal dem ersten
Teilnehmer die zur Auswahl stehenden Adresskennungen des zweiten Teilnehmers sendet;
- d) Auswählen einer Adresskennung des zweiten Teilnehmers und
- e) Senden einer weiteren Nachricht, aus der hervorgeht welche Adresskennung
des zweiten Teilnehmers der erste Teilnehmer ausgewählt hat, an das Portal.
Zunächst erzeugt der erste Teilnehmer eine Nachricht für
zumindest einen zweiten Teilnehmer. Hierzu nutzt er ein ihm zugeordnetes elektronischen
Endgerät, wie beispielsweise ein Mobiltelefon oder einen Computer. Nach der
Fertigstellung der Nachricht sendet er diese an das Portal. In einem nächsten
Schritt empfängt der erste Teilnehmer, d.h. das ihm zugeordnete elektronische
Endgerät, eine Auswahlnachricht des Portals, in der das Portal
ihm die zur Auswahl stehenden Adresskennungen des zweiten Teilnehmers sendet. Aus
diesen zur Auswahl stehenden Adresskennungen des zweiten Teilnehmers wählt
der erste Teilnehmer Eine aus und sendet in einer weiteren Nachricht das Ergebnis
seiner Wahl an das Portal zurück. Durch dieses Verfahren wird es dem ersten
Teilnehmer ermöglicht selber auszuwählen, zu welcher Adresskennung, d.h.
zu welchem elektronischen Endgerät, des zweiten Teilnehmers seine Nachricht
gesendet werden soll. Nach dem Erhalt der weiteren Nachricht, aus der hervorgeht
welche Adresskennung des zweiten Teilnehmers der erste Teilnehmer ausgewählt
hat, überträgt das Portal die Nachricht an die vom ersten Teilnehmer ausgewählte
Adresskennung. Hierdurch kann der erste Teilnehmer beeinflussen wie seine Nachricht
an einen Empfänger gesendet werden soll. Bevorzugt ist der erste Teilnehmer
in dem Portal als Nutzer registriert.
Gemäß eines dritten Aspektes der Erfindung wird die Aufgabe
ferner durch ein Verfahren zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern,
wobei der erste Teilnehmer nachfolgende Schritte durchgeführt, gelöst:
- a) Erzeugen einer Nachricht für zumindest einen zweiten Teilnehmer in einem
dem ersten Teilnehmer zugänglichen Portal;
- b) Empfangen einer Auswahlnachricht des Portals, in der das Portal dem ersten
Teilnehmer die zur Auswahl stehenden Adresskennungen des zweiten Teilnehmers sendet;
- c) Auswählen einer Adresskennung des zweiten Teilnehmers und
- d) Senden einer weiteren Nachricht, aus der hervorgeht welche Adresskennung
des zweiten Teilnehmers der erste Teilnehmer ausgewählt hat, an das Portal.
In einem ersten Schritt erzeugt der erste Teilnehmer eine Nachricht
für zumindest einen zweiten Teilnehmer in einem Portal eines Kommunikationsnetzes.
Bevorzugt ist der erste Teilnehmer in dem Portal als Nutzer registriert. Nach der
Erzeugung der Nachricht in dem Portal empfängt der erste Teilnehmer eine Auswahlnachricht
des Portals, in der das Portal dem ersten Teilnehmer die zur Auswahl stehenden Adresskennungen
des zweiten Teilnehmers sendet. Aus diesen Adresskennungen wählt der erste
Teilnehmer Eine aus und sendet das Ergebnis seiner Wahl in einer weiteren Nachricht
an das Portal zurück. Nach dem Erhalt der weiteren Nachricht, aus der hervorgeht
welche Adresskennung des zweiten Teilnehmers der erste Teilnehmer ausgewählt
hat, überträgt das Portal die Nachricht an die vom ersten Teilnehmer ausgewählte
Adresskennung. Hierdurch kann der erste Teilnehmer beeinflussen wie seine Nachricht
an einen Empfänger gesendet werden soll. Bevorzugt ist der erste Teilnehmer
in dem Portal als Nutzer registriert.
Die Aufgabe wird ferner durch ein Portal innerhalb eines Kommunikationsnetzes
zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern gelöst, wobei
dem Portal eine Speichereinrichtung zum Ablegen einer über ein elektronisches
Endgerät eines ersten Teilnehmers erzeugten Nachricht und zum Speichern von
zwei oder mehr Adresskennungen unterschiedlicher Übertragungsformate eines
zweiten Teilnehmers zum Erreichen von wenigstens zwei unterschiedlichen elektronischen
Endgeräten über entsprechende formatspezifische Übertragungskanäle
zugeordnet ist, und wobei das Portal Übertragungsmittel zum Senden und Empfangen
von Nachrichten unterschiedlicher Formate, Zuordnungsmittel zum Zuordnen der zwei
oder mehr Adresskennungen des zweiten Teilnehmers zu der Nachricht des ersten Teilnehmers
aufweist, und Auswahlmittel zum Auswählen eines, zu einer Adresskennung passenden
Übertragungskanals zum Übertragen der Nachricht an den zweiten Teilnehmer
aufweist.
Ein derartiges Portal ermöglicht die Durchführung des zuvor
beschriebenen Verfahrens um Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern.
Durch ein derartiges Portal zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei
Teilnehmern, kann auf eine einfache und kostengünstige Art und Weise eine Nachricht
eines ersten Teilnehmers an zumindest einen zweiten Teilnehmer gesendet werden,
ohne dass der erste Teilnehmer zuvor einen bestimmten Übertragungskanal beziehungsweise
ein bestimmtes Übertragungsformat ausgewählt hat. D.h., durch ein derartiges
Portal ist es möglich, eine Nachricht eines ersten Teilnehmers an wenigstens
zwei unterschiedliche elektronische Endgeräte eines zweiten Teilnehmers über
entsprechende unterschiedliche formatspezifische Übertragungskanäle zu
senden.
Dem Portal ist eine Speichereinrichtung zum Ablegen einer über
ein elektronisches Endgerät eines ersten Teilnehmers erzeugten Nachricht und
zum Speichern von zwei oder mehr Adresskennungen unterschiedlicher Übertragungsformate
eines zweiten Teilnehmers zum Erreichen von wenigstens zwei unterschiedlichen elektronischen
Endgeräten über entsprechende formatspezifische Übertragungskanäle
zugeordnet. Das Portal speichert zunächst in der Speichereinrichtung zwei oder
mehr Adresskennungen eines zweiten Teilnehmers zum Erreichen von wenigstens zwei
unterschiedlichen elektronischen Endgeräten über entsprechende unterschiedliche
formatspezifische Übertragungskanäle. Die Adresskennungen können,
wie zuvor beschrieben Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Instant Messaging Kennungen,
etc. sein, über die ein elektronisches Endgerät erreichbar ist. Ein Teilnehmer
ist ein Nutzer des Portals, dem zumindest ein elektronisches Endgerät
zugeordnet ist. In der Regel ist der Teilnehmer zur Nutzung der Dienste des Portals
im Portal registriert. Das Portal ist eine Plattform in einem Kommunikationsnetz,
das als Vermittler zwischen wenigstens zwei Teilnehmern, die miteinander kommunizieren
wollen, dient. Das Portal kann beispielsweise ein Mobilfunkportal oder ein Internetportal
bzw. eine Mischform aus Mobilfunkportal und Internetportal sein.
Die zwei oder mehr Adresskennungen eines zweiten Teilnehmers, die
in dem Portal gespeichert sind, können in einer dem ersten Teilnehmer zugeordneten
Teilnehmerdatei gespeichert sein. Sie müssen aber nicht zwingend dem ersten
Teilnehmer zugeordnet sein. So ist es beispielsweise möglich, dass der erste
Teilnehmer auf Adresskennungen anderer Teilnehmer bzw. auf Teilnehmerdateien anderer
Teilnehmer zurückgreifen kann.
Das Portal weist ferner Übertragungsmittel zum Senden und Empfangen
von Nachrichten unterschiedlicher Formate auf. Die Übertragungsmittel ermöglichen
es dem Portal eine Nachricht von dem ersten Teilnehmer für einen zweiten Teilnehmer
zu empfangen und an dem zweiten Teilnehmer weiterzuleiten. Das Portal übernimmt
die Rolle des Vermittlers, um die gesendete Nachricht eines ersten Formates des
ersten Teilnehmers an einen zweiten Teilnehmer in einem zum ersten Format unterschiedlichen
zweiten Format zu senden. Das Portal sendet beispielsweise eine MMS-Nachricht (MMS
= multimedia messaging service) des ersten Teilnehmers in Form einer E-Mail an den
zweiten Teilnehmer weiter. So wird durch dieses Verfahren sichergestellt, dass der
wenigstens eine zweite Teilnehmer die für ihn bestimmte Nachricht des ersten
Teilnehmers erhält, auch wenn der zweite Teilnehmer die Nachricht nicht in
dem Format der Nachricht des ersten Teilnehmers erhält. Eine MMS-Mitteilung
kann beispielsweise aus Texten, Grafiken, Ton- und Sprachdokumenten, aus Bildern
sowie aus Videosequenzen bestehen.
Nach dem Empfang der Nachricht des ersten Teilnehmers für einen
zweiten Teilnehmer ordnet das Portal die zwei oder mehr Adresskennungen des zweiten
Teilnehmers zu der Nachricht des ersten Teilnehmers zu. Das Portal weist hierzu
ein Zuordnungsmittel zum Zuordnen der zwei oder mehr Adresskennungen des zweiten
Teilnehmers zu der Nachricht des ersten Teilnehmers auf. Das Zuordnungsmittel kann
dabei derart ausgebildet sein, dass alle Adresskennungen des zweiten Teilnehmers
der Nachricht des ersten Teilnehmers zugeordnet werden können.
Das Portal weist ferner Auswahlmittel zum Auswählen eines, zu
einer Adresskennung passenden Übertragungskanals zum Übertragen der Nachricht
an den zweiten Teilnehmer auf. D.h., nach der Zuordnung der Adresskennung wählt
das Portal einen, zu der Adresskennung passenden Übertragungskanal zum Übertragen
der Nachricht an den zweiten Teilnehmer aus und überträgt die Nachricht
über den ausgewählten Übertragungskanal an den/die ausgewählten)
zweiten Teilnehmer bzw. and die Adresskennung des oder der zweiten Teilnehmer(s).
Die Auswahlmittel berücksichtigen bei der Auswahl das Format der Nachricht
des ersten Teilnehmers. So sind die Auswahlmittel derart ausgebildet, dass sie beispielsweise
zur Übertragung einer Bildnachricht keinen Sprachübertragungskanal auswählen,
sondern einen Übertragungskanal, wie beispielsweise einen E-Mail-Übertragungskanal,
der entsprechende Bildformate übertragen kann.
Ein derartiges Portal zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest
zwei Teilnehmern ermöglicht, dass der erste Teilnehmer sich keine Gedanken
machen muss, wie er den wenigstens einen zweiten Teilnehmer erreichen kann. Durch
die Zuordnung der Adresskennungen des zweiten Teilnehmers, für den die Nachricht
bestimmt ist, zu der Nachricht und das Auswählen, insbesondere das automatische
Auswählen, eines passenden Übertragungskanals zum Übertragen der
Nachricht an den zweiten Teilnehmer ist ein Portal geschaffen, dass ein deutlich
höhere Erreichbarkeit des zweiten Teilnehmers für den ersten Teilnehmer
bietet. Vorteilhafterweise braucht der erste Teilnehmer durch die Nutzung des Portals
nicht eigenständig auswählen, zu welcher Adresskennung bzw. durch welches
Übertragungsformat er eine Nachricht an einen oder mehrere Teilnehmer sendet.
Dies spart Zeit für den ersten Teilnehmer. Ferner können automatisch mehrere
Teilnehmer erreicht werden mit seiner Nachricht, auch wenn die mehreren Teilnehmer
unterschiedliche Endgeräte aufweisen. So kann beispielsweise eine Bildnachricht
des ersten Teilnehmers über eine MMS an ein Mobilfunkgerät eines ersten
zweiten Teilnehmers gesendet werden und die gleiche Textnachricht durch eine E-Mail
an einen Computer eines zweiten zweiten Teilnehmers übertragen werden. Nach
dem Abschicken der Nachricht an das Portal muss der erste Teilnehmer keine weiteren
Schritte durchführen, um die Nachricht an unterschiedliche Empfänger mit
unterschiedlichen elektronischen Endgeräten zu senden. Dieser Schritt wird
durch das erfindungsgemäße Portal durchgeführt. Ein derartiges Portal
zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern schafft einen erheblichen
Mehrnutzen, sowohl für denjenigen der eine Nachricht absendet als auch für
denjenigen oder diejenigen Empfänger der Nachricht.
Das Portal ermöglicht verschiedenen Teilnehmern eine besonders
einfache, schnelle und effektive Kommunikation miteinander. Das Portal eignet sich
besonders um Termine festzulegen bzw. abzugleichen. Vorteilhaft ist es insbesondere,
wenn das Portal für jeden Empfänger, d.h. jeden zweiten Teilnehmer
für den die Nachricht eines ersten Teilnehmers bestimmt ist, nicht nur einen
passenden Übertragungskanal auswählt, sondern den günstigsten Übertragungskanal.
Hierdurch können beispielsweise Kosten gespart werden.
Der erste Teilnehmer muss die Nachricht nicht zwangsläufig an
das Portal senden. Das Portal ist bevorzugt derart ausgebildet, dass dieses Mittel
zum Erzeugen der an den zweiten Teilnehmer zu übertragenden Nachricht aufweist.
Hierdurch kann der erste Teilnehmer die zu übertragende Nachricht direkt im
Portal des Kommunikationsnetzes erzeugen. D.h., er kann über ein ihm zugeordnetes
elektronisches Endgerät, insbesondere über einen Browser, die Nachricht
für den oder die Empfänger erzeugen. Hierdurch können ggf. Kosten
gespart werden, wenn der erste Teilnehmer einen günstigen Zugang zu dem Portal
hat. Der Zugang kann dabei günstiger sein, als die Kosten für das Senden
der Nachricht an das Portal.
Bevorzugt ist ferner ein Portal, bei dem die Auswahlmittel zum Auswählen
eines zu einer Adresskennung passenden Übertragungskanals anhand einer vorgegebenen
Reihenfolge ausgebildet sind. Die Reihenfolge kann dabei von dem Portal selbst,
von dem ersten Teilnehmer oder auch von dem zweiten Teilnehmer vorgegeben werden.
So kann beispielsweise zur Übertragung von einer Nachricht eines bestimmten
Formats zunächst eine Übertragung der Nachricht über den günstigsten
Übertragungskanal bzw. durch das günstigste Übertragungsformat erfolgen.
Falls diese Übertragung nicht möglich ist, kann der nächstgünstigste
Übertragungskanal bzw. durch das nächstgünstigste Übertragungsformat
gewählt werden.
Ein Portal dem eine Vermittlungseinrichtung zur Überprüfung,
ob das über den Übertragungskanal erreichbare Endgerät des zweiten
Teilnehmers aktiv ist, zugeordnet ist, hat den Vorteil, dass sichergestellt werden
kann, dass die Nachricht auch bei dem Empfänger zeitig ankommt. Nach der von
der Vermittlungseinrichtung des Portals durchgeführten Überprüfung
kann das Portal gezielt die Nachricht des ersten Teilnehmers an die Adresskennung
des Endgerätes senden, von dem festgestellt worden ist, dass dieses aktiv ist.
Hierdurch kann vermieden werden, dass die Nachricht des ersten Teilnehmers den zweiten
Teilnehmer erst dann erreicht, wenn ein bestimmtes elektronisches Endgerät
des zweiten Teilnehmers wieder aktiv ist. D.h., das Portal überprüft zunächst,
ob eine Adresskennung eines Endgerätes des zweiten Teilnehmers aktiv ist. Hierzu
überprüft die Vermittlungseinrichtung, ob der zweite Teilnehmer in dem
Portal eingeloggt ist. Wird festgestellt, dass keine Übertragung der Nachricht
an eine erste Adresskennung zurzeit möglich ist, so überprüft die
Vermittlungseinrichtung des Portals die Verfügbarkeit einer zweiten Adresskennung
eines weiteren elektronischen Endgeräts des zweiten Teilnehmers und überträgt
die Nachricht des ersten Teilnehmers an diese Adresskennung, falls die Überprüfung
ergab, dass das zweite Endgerät über diese Adresskennung erreichbar ist.
Bevorzugt ist ferner ein Portal, das eine Registrierungseinrichtung
aufweist und das oder dessen Vermittlungseinrichtung zur Überprüfung,
ob das über einen Übertragungskanal erreichbare Endgerät des zweiten
Teilnehmers im Kommunikationsnetz, welches das Portal nutzt, eingeloggt ist, ausgebildet
ist. Die Registrierungseinrichtung ermöglicht Teilnehmern sich im Portal zur
Nutzen des Portals zu registrieren. Nach der Registrierung werden die Daten, d.h.
die Adresskennungen, der Teilnehmer in der Speichereinrichtung des Portals gespeichert.
Durch die Registrierung der Teilnehmer und Speicherung der zumindest zwei unterschiedlichen
Adresskennungen der Teilnehmer kann das Portal leicht auf diese Daten zurückgreifen,
wenn ein erster Teilnehmer eine Nachricht an einen der registrierten zweiten Teilnehmer
senden möchte. Ferner ist es für das Portal einfach festzustellen ob ein
registrierter Teilnehmer aktiv ist, d.h. zum Zeitpunkt der Überprüfung
eingeloggt ist.
Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung wird die Aufgabe
durch ein elektronisches Endgerät gelöst, insbesondere durch ein Mobiltelefon,
wobei dieses Mittel zur Durchführung des zuvor beschriebenen Verfahrens zum
Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern aufweist. Die Mittel
sind Sende- und Empfangsmittel zur Senden und Empfangen von Nachrichten und Eingabeeinrichtungen
zum Erzeugen einer Nachricht. Ferner umfassen die Mittel Auswählmittel zum
Auswählen einer Adresskennung des zweiten Teilnehmers aus einer Nachricht des
Portals. Das elektronische Endgerät kann ein Mobiltelefon, ein Festnetztelefon,
ein Computer, insbesondere ein Laptop, ein Smartfon, ein PDA oder ein ähnliches
Gerät zum Erzeugen, Senden und Empfangen von Nachrichten jeglicher Art sein.
Die Aufgabe wird ferner durch die Verwendung eines elektronischen
Endgerätes, insbesondere eines Mobiltelefons, zur Durchführung des zuvor
beschriebenen Verfahrens zum Managen von Nachrichten gelöst.
Nachfolgend werden beispielhaft Ausführungsbeispiele des Verfahrens
bzw. des Portal aufgeführt. Das Verfahren und das Portal können als Service
genutzt werden, um Ereignisse oder Termine zu managen. Bei dem Verfahren kommen
vier Parts zum Einsatz: Der Initiator, d.h. der erste Teilnehmer, der eine Nachricht
versenden will; die Empfänger, d.h. die zweiten Teilnehmer, für die eine
Nachricht bestimmt ist; das Portal zum Managen der Kommunikation
zwischen dem ersten Teilnehmer und den zweiten Teilnehmern sowie ein Speichereinrichtung
die dem Portal zugeordnet ist.
Der erste Teilnehmer hat beispielsweise ein Bedürfnis ein paar
Kollegen zu einem Treffen zu bitten. Er ist der Hautnutzer des Verfahrens und des
Portals und er löst mit Hilfe des oben beschriebenen Verfahrens beispielsweise
einen Abstimmungsprozess zu einem Termin in Gang, in den die zweiten Teilnehmer
involviert sind. Der erste Teilnehmer hat die Möglichkeit die Antworten des
Abstimmungsprozess durch das Portal anzuschauen und aufgrund der Antworten der zweiten
Teilnehmer den Termin festzulegen oder zu abzusagen.
Der erste Teilnehmer und die zweiten Teilnehmer interagieren beispielsweise
mit einem Mobilfunkportal. Das Portal ist der Ort, an dem der erste Teilnehmer ein
neues Ereignis, beispielsweise eine Abfrage zu einem Treffen, kreiert und die zweiten
Teilnehmer zu einem Abstimmungsprozess zu dem Ereignis einlädt. Die zweiten
Teilnehmer nutzen das Portal als Antwortmechanismus, um dem ersten Teilnehmer mitzuteilen,
dass sie mit dem Ereignis einverstanden sind oder nicht.
Die zweiten Teilnehmer werden bevorzugt in eine Teilnehmerdatei des
ersten Teilnehmers in das Portal, insbesondere die Speichereinrichtung des Portals,
hinzugefügt. Das erfindungsgemäße Verfahren und Portal stellen sicher,
dass die zweiten Teilnehmer die Nachricht des ersten Teilnehmers erhalten, welches
Format auch immer für die Übertragung der Nachricht durch das Portal gewählt
wird. Dies bedeutet, dass die Kommunikation zwischen dem Portal und den zweiten
Teilnehmern technologieagnostisch ist und die bestmögliche Übertragungsform
automatisch ausgewählt wird durch das Portal. Die zweiten Teilnehmer werden
beispielsweise per SMS kontaktiert. Wenn aber einige Teilnehmer besser per instant
messaging erreicht werden können, sendet das Portal die Nachricht per instant
messaging an diese Teilnehmer zuerst. Nachrichten können auch in Form einer
Sprachnachricht gesendet werden.
Alle Nachrichten, die vom ersten Teilnehmer gesendet werden sowie
alle Antwortnachrichten der zweiten Teilnehmer werden dauerhaft in einer Speichereinrichtung
des Portals gespeichert. Hierdurch hat der erste Teilnehmer die Möglichkeit
in dem Portal nach einer gewissen Zeit zu nachzuschauen, ob alle Antwortnachrichten
eingegangen sind.
Die beigefügte 1 zeigt schematisch
eine Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Managen
von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern 1, 2. Der
erste Teilnehmer 1 managt die weiteren zweiten Teilnehmer 2. Hierzu
fügt er zweite Teilnehmer zu seiner individuellen Teilnehmerliste
3 hinzu bzw. entfernt diese aus der Teilnehmerliste 3. Die zweiten
Teilnehmer 2 der Teilnehmerliste 3 können als Empfänger
einer Nachricht von dem ersten Teilnehmer 1 ausgewählt werden. Alle
Aktionen werden durch die dem Portal 4 zugeordnete Speichereinrichtung
5 gespeichert.
Der erste Teilnehmer 1 kann Nachrichten erzeugen bzw. Events
auslösen mit seinen Nachrichten. D.h. der erste Teilnehmer 1 kann
Events erzeugen, löschen und übermitteln. Nach dem Erzeugen eines neuen
Events, fügt der erste Teilnehmer 1 zweite Teilnehmer 2 aus
der Teilnehmerliste 3, für die der Event, beispielsweise eine Einladung,
bestimmt ist, zu dem Event hinzu. Der Event bzw. die Einladung wird den zweiten
Teilnehmern 2 übermittelt. Dem Event wird dabei eine Zeitmarke zugeordnet,
zu welchem Zeitpunkt das Portal 4 die beginnt die zweiten Teilnehmer
2 zur erreichen. Alle Daten zu diesem Event werden in der Speichereinrichtung
5 abgelegt. Bevor der erste Teilnehmer 1 das Portal
4 nutzen kann, muss er sich beim Portal für den Dienst zum Managen
von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern registrieren lassen. Nach der
Registrierung kann er sich in dem Portal einloggen und die Teilnehmerliste
3 verwalten und Nachrichten an zweite Teilnehmer 2 versenden bzw.
von diesen empfangen. Die zweiten Teilnehmer 2 können unterschiedlich
auf die von dem ersten Teilnehmer ausgelösten Events reagieren. Eine Einladung
können sie akzeptieren oder ablehnen. Um die Kommunikation zwischen dem ersten
Teilnehmer 2 und den zweiten Teilnehmern 2 durchzuführen,
wählt das Portal 4 den bestmöglichen Übertragungskanal für
die Übermittlung der Nachrichten von und zu den Teilnehmer(n). Zur Nutzung
des Verfahrens registrieren sich der erste Teilnehmer 1 und die zweiten
Teilnehmer 2 in einer Registrierungseinrichtung 6 des Portals
4. Das Portal 4 weist eine Eventliste 7 auf, in der die
Events abgelegt werden. Ferner weist das Portal 4 eine Antwortliste
8 auf, in der die Antwortnachrichten der zweiten Teilnehmer 2
angelegt und aufrufbar sind. Die Teilnehmerliste 3, die Registrierung der
Teilnehmer 1, 2, die Eventliste 7 und/oder die Antwortliste
8 werden in der Speichereinrichtung 5 gespeichert.
Nachfolgend wird ein Service-Szenario beschrieben: Die erste Teilnehmerin
Anne lädt die Teilnehmer Ihrer Teilnehmerliste zu einem Barbecue ein.
Um 5 Uhr nachmittags überlegt Anne eine Barbecue-Party in ihrem
Haus zu machen. Anstatt jeden ihrer Freunde einzeln anzurufen, möchte Anne
den Dienst des Portals zum Managen von Nachrichten zwischen zumindest zwei Teilnehmern
nutzen. Anne ist in dem Portal registriert und eingeloggt. In dem Portal erzeugt
Anne eine Einladungsnachricht und fügt die Empfänger der Einladungsnachricht
zu der Einladungsnachricht hinzu. Anne nennt die Einladungsnachricht
„Barbecue @ Anne, tonight!". Anne entscheidet ferner, dass ihre Empfänger
eine Stunde Zeit haben auf ihre Einladungsnachricht zu antworten. Nach dieser Stunde
sind die Einkaufsläden geschlossen, so dass es für die Organisation der
Barbecue-Party zu knapp würde. Anne fügt der Einladungsnachricht die Startzeit
der Barbecue-Party hinzu und sendet diese über das Portal an die zweiten Teilnehmer,
d.h. ihre Freunde.
Einer der Freunde für die die Einladungsnachricht bestimmt war
ist Jon. Er erhält die Einladungsnachricht als SMS, da das Portal festgestellt
hat das sein Mobilfunktelefon angeschaltet ist. Auf die Einladungsnachricht antwortet
Jon mit ebenfalls einer SMS, die er zurückschickt an das Portal.
Ein weiterer Freund ist Peter, der zum Zeitpunkt des Sendens der Einladungsnachricht
noch im Büro arbeitet. Peter ist bei dem Portal mit seinem Instant Messaging
System eingeloggt und erhält daher eine Instant Message von dem Portal als
Einladungsnachricht. Da er aber lange Arbeiten muss, antwortet Peter über sein
Instant Messaging System mit einer Absage und fügt der Absage seine Begründung
hinzu.
Nach einer Stunde betritt Anne erneut das Portal, um nachzuschauen,
ob Antwortnachrichten eingegangen sind. Hierzu schaut sie in ihrer Eventliste und
sich nach dem vor einer Stunde gestarteten Event. Sie erkennt in einer Antwortliste
zu ihrer Einladung, dass Freunde die Einladung angenommen und 3 abgesagt haben.
Aufgrund der Antwortnachrichten entscheidet Anne, dass 5 Freunde ausreichend sind
für die Barbecue-Party und sendet an diese 5 Freunde erneut eine Nachricht
zur Bestätigung der Barbecue-Party. D.h., dass Portal sendet an alle zweiten
Teilnehmer mit positiven Antwortnachrichten eine Bestätigungsnachricht für
das Stattfinden der Barbecue-Party.
Das Abstimmen über das Stattfinden der Barbecue-Party beinhaltet
den Hauptteil der Kommunikationslogik in dem Portal. Das Portal empfängt eine
Vielzahl von Events bzw. managt eine Vielzahl von Nachrichten und Antwortnachrichten.
Hierzu nutzt das Portal eine ausgeklügelte Logik, um die Nachrichten, Antwortnachrichten
und Bestätigungsnachrichten zu senden und zu empfangen. In Abhängigkeit
von dem Zustand der Empfänger, d.h. Mobiltelefon an/aus, erreichbar via Instant
Message, E-Mail oder Festnetztelefon, wählt das Portal das beste Übertragungsformat
für jeden zweiten Teilnehmer. Um dies zu ermöglichen arbeiten zwei Komponenten
beim Übertragen der Nachrichten zu dem zweiten Teilnehmer zusammen. Die erste
Komponente ist die so genannte Enabler-Kette, die angibt über welchen Übertragungskanal
bzw. durch welches Übertragungsformat der erste Teilnehmer eine Nachricht senden
möchte bzw. der Empfänger empfangen möchte. Wie die verschiedenen
Übertragungskanäle zusammenhängen ist in einer Eigenschaftenliste
vermerkt. Die Eigenschaftenliste gibt an, welche Schritte ausgeführt werden
sollen, wie beispielsweise:
- – sende eine Nachricht über ein bestimmtes Format (z.B. durch eine
SMS) und führe keine Übertragung in einem anderen Format aus,
- – sende eine Nachricht über ein bestimmtes Format (z.B. durch eine
SMS) und übergebe die Kontrolle der Nachricht an ein weiteres Format,
- – mache nichts und übergebe die Kontrolle der Nachricht an ein weiteres
Format,
- – mache nichts und breche ab.
Die Reihenfolge in der versucht werden soll die Nachricht an den zweiten
Teilnehmer zu senden wird bei jeder Nachricht neu eingehalten. Die Reihenfolge kann
in dem Portal geändert werden. Hierzu muss kein Java-Source-Code umprogrammiert
werden, sondern lediglich eine Textdatei verändert werden.
Die zweite Komponente wird von jedem Übertragungsformat bzw.
Übertragungskanal benutzt, um die Nachricht für ihr Versenden zu generieren.
Mittels einer so genannten Factory kann die Nachricht in das gewünschte spezielle
Format umgewandelt werden.
Die Übertragung der Nachricht an den zweiten Teilnehmer erfolgt
nach folgenden Regeln:
- – Übertragungsreihenfolge: SMS – IM – E-Mail –
etc.
- – Versuch des Sendens einer SMS-Nachricht in Abhängigkeit von den
Netzkapazitäten. Wenn der zweite Teilnehmer sein Mobiltelefon angeschaltet
hat und per SMS erreichbar ist, wird die Nachricht nur per SMS versendet und kein
weiterer Versuch unternommen in einem anderen Übertragungsformat die Nachricht
an den zweiten Teilnehmer zu senden.
- – Wenn das Mobiltelefon des zweiten Teilnehmers nicht erreichbar ist
(offline ist) wird versucht eine Instant Message zu senden. Wenn festgestellt wird
dass der zweiten Teilnehmer eine Instant Messaging Adresse hat und dieser online
ist, wird die Nachricht als Instant Message versendet und alle weiteren Versuche
mit anderen Übertragungsformaten unterlassen.
- – Wenn auch die Übertragung per Instant Message nicht möglich
ist, erfolgt die Übertragung der Nachricht per E-Mail.
Um herauszufinden, ob ein Empfänger erreichbar ist (Telefon an)
oder nicht, wird ein Datenbankabfrage durch das Portal durchgeführt. Basierend
auf dem Ergebnis der Abfrage, wie ein Empfänger erreichbar ist, wird die Nachricht
per SMS gesendet oder nicht. Um Herauszufinden, ob ein Nutzer
per SMS, Instant Message oder E-Mail erreichbar ist, wird ein Jabber API eingesetzt.
Basierend auf dem Ergebnis der Untersuchung wird die Nachricht übersandt. Eine
E-Mail ist immer sendbar. Hierzu wird nur ein unbegrenzter Zugang zu dem SMTP-Host
benötigt.
Die Nachricht, die zu den zweiten Teilnehmern gesendet wird, beinhaltet
immer die gleiche Information, auch wenn sie in unterschiedlichen Formaten übertragen
wird. Eine E-Mail-Nachricht erlaubt z.B. eine umfangreichere Nachricht, als eine
SMS, die auf 160 Zeichen begrenzt ist. Die für das Portal notwendigen Informationen,
wie das Nachrichtkennung, die Adressdaten des zweiten Teilnehmers, die Zeit, der
Ort und andere Informationen sind bevorzugt Teil der Nachricht an den zweiten Teilnehmer.