Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kompensation eines Phasen- und/oder Amplitudenfehlers in einem Empfänger mit einem komplexen und einem konjugiert komplexen Verarbeitungszweig, wobei eine Fehler-kompensierte komplexe Signalkomponente (zk,corr) durch Subtraktion einer mit einem Korrekturparameter (w) beaufschlagten, Fehler-behafteten konjugiert komplexen Signalkomponente $I1 von einer Fehler-behafteten komplexen Signalkomponente (zk,imb) und der Korrekturparameter anhand einer Funktion eines Quotienten der Fehler-behafteten komplexen und konjugiert komplexen Signalkomponenten ermittelt werden.
Beschreibung[de]
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kompensation eines Phasen-
und/oder Amplitudenfehlers in einem Empfänger mit I- und Q-Signalverarbeitungszweigen.
Ferner betrifft die Erfindung einen derartigen Empfänger.
Bei Quadraturempfängern, bei denen empfangene Signale in In-phase-(I-)
und Quadratur-(Q-)Signalkomponenten aufgespalten werden, weisen die Phasen und Amplituden
der I- und Q-Signalkomponenten häufig eine Abweichung von den Idealwerten auf.
Diese Abweichungen führen zu Verzerrungen im Signal und letztlich zu einer
höheren Bitfehlerrate oder einer schlechteren Empfangsqualität.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Kompensation eines
Phasen- und/oder Amplitudenfehlers in einem Empfänger anzugeben. Ferner sollen
ein entsprechender Empfänger und ein Mobilfunkgerät, in welches der Empfänger
integriert ist, geschaffen werden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung wird durch die
Merkmale der unabhängigen Patentansprüche 1, 5, 8, 10, 12, 16, 19, 21
und 23 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung dient ein Verfahren zur
Kompensation eines Phasen- und/oder Amplitudenfehlers in einem Empfänger, welcher
einen komplexen und einen konjugiert komplexen Signalverarbeitungszweig aufweist.
Bei dem Verfahren wird eine Fehler-kompensierte komplexe Signalkomponente ermittelt,
indem eine Fehler-behaftete konjugiert komplexe Signalkomponente mit einem Korrekturparameter
beaufschlagt wird und anschließend von einer Fehler-behafteten komplexen Signalkomponente
subtrahiert wird. Der Korrekturparameter wird anhand einer Funktion eines Quotienten
aus der Fehlerbehafteten komplexen Signalkomponente und der Fehlerbehafteten konjugiert
komplexen Signalkomponente geschätzt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren
zur Kompensation eines Phasen- und/oder Amplitudenfehlers in einem Empfänger
eingesetzt, wobei der Empfänger I- und Q-Signalverarbeitungszweige aufweist.
Dabei wird eine Fehlerkompensierte I-Signalkomponente durch Subtraktion einer mit
einem Korrekturparameter beaufschlagten Fehler-behafteten Q-Signalkomponente von
einer Fehler-behafteten I-Signalkomponente ermittelt. Der Korrekturparameter wird
anhand der Gleichung
oder einer Näherung dieser Gleichung ermittelt, wobei E ein Erwartungswert,
zk,imb ein Wert der Fehlerbehafteten I-Signalkomponente zum zeitdiskreten
Zeitpunkt k und z
*k,imb
ein Wert der Fehler-behafteten Q-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k
sind.
Die Erfindung wird nachfolgend in beispielhafter Weise unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
1 ein Blockschaltbild eines Empfängers als Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
2 Diagramme zur Veranschaulichung der Auswirkungen der Phasen-
und Amplitudenfehler;
3 eine Veranschaulichung eines Modells zur Kompensation
eines Phasen- und/oder Amplitudenfehlers; und
4 eine Schaltung zur Implementierung eines Algorithmus
zur Schätzung eines Korrekturparameters.
1 zeigt schematisch und beispielhaft den Empfangspfad
eines Empfängers 100, welcher beispielsweise in einem Mobilfunkgerät
eingesetzt wird. Der Empfänger 100 dient als Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Von einer Antenne 101 werden modulierte hochfrequente Trägersignale
empfangen, die anschließend ein Bandpassfilter 102 und einen rauscharmen
Verstärker 103 durchlaufen. Das derart vorverarbeitete Trägersignal
wird mittels zweier Mischer 104 und 105 heruntergemischt. Zu diesem
Zweck werden von einem lokalen Oszillator 106 und einem Phasenschieber
107 zwei idealerweise orthogonale Mischersignale erzeugt. Die durch das
phasenverschobene Heruntermischen der Trägersignale erzeugten I- und Q-Signalkomponenten werden
einer weiteren Filterung durch Bandpassfilter 108 bzw. 109 unterzogen
und anschließend in Analog/Digital-Umsetzern 110 und 111
in digitale I- bzw. Q-Signalkomponenten umgesetzt. Die digitalisierten I- und Q-Signalkomponenten
einem Digitalsignalprozessor 112 zur weiteren Signalverarbeitung übergeben
und dort beispielsweise u.a. demoduliert.
Die Frequenzumsetzung der hochfrequenten Trägersignale mittels
der Mischer 104 und 105 erfolgt entweder direkt in das Basisband
oder auf eine niederfrequente Zwischenfrequenzlage. Im ersten Fall spricht man von
einem Zero-IF-Empfänger, während der zweite Fall als Low-IF-Empfänger
bezeichnet wird. Bei einem Low-IF-Empfänger erfolgt die endgültige Frequenzumsetzung
in das Basisband beispielsweise in dem Digitalsignalprozessor 112. Des
Weiteren ist es auch denkbar, den Empfänger 100 als heterodynen Empfänger
auszugestalten, bei welchem die Frequenzumsetzung von der Trägerfrequenz in
das Basisband über zwei Mischerstufen erfolgt.
In der Praxis kommt es häufig vor, dass die beiden von dem lokalen
Oszillator 106 und dem Phasenschieber 107 erzeugten Mischersignale
nicht die gewünschte 90°-Phasendifferenz, sondern beispielsweise eine
Phasendifferenz im Bereich von 85° bis 95° aufweisen. Dies ist insbesondere
bei Zero-IF- und Low-IF-Empfängern aufgrund der bei diesen Empfängertypen
benötigten sehr hohen Mischfrequenz der Fall. Hinzukommt häufig eine Amplitudenabweichung
zwischen den I- und Q-Signalkomponenten.
In 2 sind die Auswirkungen der durch das Heruntermischen
in das Basisband verursachten Phasen- und Amplitudenfehler schematisch dargestellt.
In 2A sind die an den Eingängen der Mischer
104 und 105 vorliegenden Hochfrequenzsignale gegen die Frequenz
&ohgr; aufgetragen. Das mit dem Bezugszeichen 200 gekennzeichnete Hochfrequenzsignal
bei der Frequenz &ohgr;0 ist das gesuchte Hochfrequenzsignal. Daneben
gibt es bei der Spiegelfrequenz –&ohgr;0 ein weiteres Hochfrequenzsignal
201.
In 2B ist die Übertragungsfunktion
der Mischer 104 und 105 dargestellt. Ein Mischersignal
202 bei der Frequenz –&ohgr;0 dient zum Heruntermischen
des Hochfrequenzsignals 200 in das Basisband. Ferner verursachen die Phasen-
und Amplitudenfehler ein weiteres Mischersignal 203 bei der Spiegelfrequenz
&ohgr;0.
Die nach dem Durchlaufen der Mischer 104 und 105
aus den Hochfrequenzsignalen 200 und 201 erhaltenen Signale sind
in 2C dargestellt. Die mit den Bezugszeichen
204 und 205 gekennzeichneten Signale resultieren aus dem Mischen
der Hochfrequenzsignale 200 und 201 mit dem Mischersignal
202, wobei das Signal 204 das gesuchte Basisbandsignal darstellt.
Ferner werden durch das Mischen der Hochfrequenzsignale 200und
201 mit dem Mischersignal 203 Signale 206 und
207 erzeugt.
Bei der weiteren Signalverarbeitung werden die Signale 205
und 207 mit den Frequenzen –2&ohgr;0 bzw. 2&ohgr;0
durch die Bandpassfilter 108 und 109 aus den I- und Q-Signalkomponenten
entfernt. Die Übertragungsfunktion 208 der Bandpassfilter
108 und 109 ist in 2C gezeigt.
Wenn das durch die Phasen- und Amplitudenfehler erzeugte Basisbandsignal
206 nicht eliminiert oder zumindest reduziert wird, führt dieses Signal
zu Verzerrungen des Basisbandsignals und letztlich zu einer höheren Bitfehlerrate.
Daher wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das Basisbandsignal
206 aus den I- und Q-Signalkomponenten eliminiert oder zumindest reduziert.
Dies erfolgt vorzugsweise in dem digitalen Abschnitt des Empfangspfads, beispielsweise
in dem Digitalsignalprozessor 112.
In 3 ist ein Korrekturmodell
300, das die Kompensation der Phasen- und/oder Amplitudenfehler beschreibt,
schematisch dargestellt. Die komplexen Eingangswerte der I-Signalkomponente, die
mit dem zu kompensierenden Fehler behaftet sind, werden mit zk,imb bezeichnet,
wobei k den dem Eingangswert zk,imb zugeordneten zeitdiskreten Zeitpunkt
angibt. Die entsprechenden komplexen Eingangswerte der Q-Signalkomponente sind mit
z
*k,imb
bezeichnet, wobei der Eingangswert z
*k,imb
das komplex Konjugierte zu dem Eingangswert zk,imb darstellt.
Bei dem Korrekturmodell 300 ist vorgesehen, dass die Eingangswerte
zk,imb und z
*k,imb
– wie in 3 dargestellt – den Eingängen
einer Einheit 301 bzw. 302 und einem Addierer 303 bzw.
304 zugeführt werden. Ferner sind die Ausgänge der Einheiten
301 und 302 mit weiteren Eingängen der Addierer
303 bzw. 304 verbunden. Im Ergebnis führt dies dazu, dass
der Eingangswert z
*k,imb
in der Einheit 301 mit einem komplexen Korrekturparameter w beispielsweise
durch eine Multiplikation beaufschlagt wird und anschließend von dem Eingangswert
zk,imb subtrahiert wird. Dadurch ergibt sich am Ausgang des Addierers
303 ein Fehler-kompensierter Wert zk,corr der I-Signalkomponente.
In entsprechender Weise wird der Eingangswert zk,imb mit dem konjugiert
komplexen Korrekturparameter w* beispielsweise durch eine Multiplikation
beaufschlagt und anschließend mittels des Addierers
304 von dem Eingangswert subtrahiert. Der Addierer 304 gibt an
seinem Ausgang einen Fehler-kompensierten Wert z
*k,corr
der Q-Signalkomponente aus. Beispielsweise gilt für die Fehler-kompensierten
Werte zk,corr bzw. z
*k,corr
der I- bzw. Q-Signalkomponente:
zk,corr = zk,imb – w·z*k,imb(2)
z*k,corr = z*k,imb –
w*·zk,imb(3)
Der optimale Korrekturparameter w wird mit Hilfe eines im Folgenden
erläuterten Schätzalgorithmus ermittelt. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis,
dass der Korrekturparameter w sich mittels einer Funktion des Quotienten aus den
Fehlerbehafteten Werten zk,imb und z
*k,imb
schätzen lässt. Beispielsweise lässt sich der Korrekturparameter
w anhand der folgenden Gleichung (1) schätzen, wobei E den Erwartungswert angibt:
Die komplexen Werte zk,imb und z
*k,imb
lassen sich mittels ihrer kartesischen Koordinaten folgendermaßen beschreiben,
wobei ak den Realteil und bk den Imaginärteil des Fehler-behafteten
Werts zk,imb angeben:
zk,imb = ak + i·bk(5)
z*k,imb = ak – i·bk(6)
Werden die Gleichungen (5) und (6) in Gleichung (4) eingesetzt, ergibt
sich:
Gleichung (7) kann weiter umgeformt werden, sodass sich folgende Gleichung
(8) ergibt, bei welcher der einstellbare Parameter &dgr; beispielsweise den Wert
2 annimmt:
Anhand von Gleichung (8) lässt sich ersehen, dass drei verschiedene
Terme, denen sich bestimmte Bedeutungen zuweisen lassen, in die Schätzung des
Korrekturparameters w eingehen.
Dabei beschreibt der Term ak·bk den Phasenfehler,
der Term
a2k – b2k
den Amplitudenfehler und der Term
a2k + b2k
die Normalisierung im Nenner.
Bei der Implementierung des Algorithmus zur Schätzung des Korrekturparameters
w kann beispielsweise mittels Gleichung (8) für jeden Eingangswert zk,imb
bzw. z
*k,imb
der Korrekturparameter w bestimmt werden. Dies empfiehlt sich beispielsweise bei
einer starken Schwankung des Amplitudenpegels der empfangenen Signale.
Falls davon ausgegangen werden kann, dass die Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion
der Eingangswerte zk,imb und z
*k,imb
konstant ist, lässt sich Gleichung (8) folgendermaßen angeben:
In Gleichung (9) bezeichnet &ggr; einen einstellbaren Parameter,
der von der jeweiligen Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion abhängt.
Die nachfolgende Gleichung (10), bei welcher die einstellbaren Parameter
&agr; und &bgr; beispielsweise die Werte &agr; = 0,5 und &bgr; = 1 aufweisen,
gibt eine weitere Möglichkeit an, den Korrekturparameter w zu schätzen:
Vorteilhaft an Gleichung (10) ist, dass nicht für jeden Eingangswert zk,imb
bzw. z
*k,imb
eine Division durchgeführt werden muss, sondern dass die Eingangswerte zk,imb
und z
*k,imb
zunächst zusammengefasst werden können oder eine Mittelwertbildung durchgeführt
werden kann, bevor eine Division erfolgt. Ein weiterer Vorteil von Gleichung (10)
ist die verringerte Varianz des Schätzers. Gleichung (10) kann insbesondere
in dem Fall als Schätzalgorithmus implementiert werden, wenn die über
Funk empfangenen Signale keine großen Amplitudensprünge aufweisen.
Sofern des Weiteren der Amplitudenfehler zwischen der I- und der Q-Signalkomponente
vernachlässigt werden kann, lässt sich der Schätzalgorithmus weiter
vereinfachen:
Sofern die Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion der Eingangswerte zk,imb
und z
*k,imb
bekannt ist, stellt die nachfolgende Gleichung (12) eine weitere Möglichkeit
dar, den Korrekturparameter w zu schätzen:
Bei Gleichung (12) hängen die einstellbaren Parameter &mgr;
und &ngr; von der Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion der Eingangswerte zk,imb
und z
*k,imb
ab. Vorteilhaft an Gleichung (12) ist, dass keine Quadrate gebildet werden müssen,
dass die Anzahl der Divisionen reduziert werden kann und dass die Varianz des Schätzers
verringert wird.
Der erste Term im Zähler von Gleichung (12) kann vernachlässigt
werden, sofern der Amplitudenfehler zwischen der I- und der Q-Signalkomponente ausreichend
gering ist:
In 4 ist beispielhaft die Implementierung
von Gleichung (10) dargestellt. Vorzugsweise ist der Algorithmus zur Schätzung
des Korrekturparameters w in dem Digitalsignalprozessor 112 implementiert.
Die im Folgenden beschriebenen Bauelemente können dabei als Rechenoperationen
realisiert sein. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden für die
Parameter &agr; und &bgr; die Werte &agr; = 0,5 und &bgr; = 1 gewählt.
Bei der in 4 dargestellten Schaltung
400 wird ein eingehender Realteil ak einem Quadrierer
401 sowie einem Multiplizierer 403 zugeführt. Ein eingehender
Imaginärteil bk wird einem Quadrierer 402 und einem weiteren
Eingang des Multiplizierers 403 zugeführt. Die Ausgänge der Quadrierer
401 und 402 sind jeweils mit Eingängen von Addierern
404 und 405 verbunden, wobei zu beachten ist, dass das Vorzeichen
des Ausgangswerts des Quadrierers 402 vor der Addition durch den Addierer
405 invertiert wird. Den Addierern 404 und 405 sowie
dem Multiplizierer 403 sind jeweils ein Summierer 406,
407 bzw. 408 nachgeschaltet. Die Summierer 406,
407 und 408 dienen dazu, um eine bestimmte Anzahl von den in sie
eingehenden Werten aufzusummieren, bevor aus diesen Werten ein Quotient gebildet
wird. Durch die Summenbildung wird die Ausgangsrate der Summierer 406,
407 und 408 gegenüber ihrer Eingangsrate reduziert.
Der Ausgangswert
des Summierers 406 wird zunächst mittels eines Multiplizierers
409 mit dem Faktor 2 multipliziert und anschließend einem Invertierer
410 zugeführt, welcher den ihm zugeführten Wert invertiert. Der
Ausgangswert
des Summierers 407 wird einem Addierer 411 zugeführt,
welcher diesen Wert mit dem Ausgangswert
des Summierers 408, der zuvor mittels eines Multiplizierers 412
mit dem Faktor 2 beaufschlagt wurde, addiert. Die Ausgänge des Invertierers
410 und des Addierers 411 sind mit den Eingängen eines Multiplizierers
413 verbunden, welchem wiederum eine Mittelungseinheit 413 nachgeschaltet
ist. Die Mittelungseinheit 413 bildet Mittelwerte der ihr zugeführten
Werte über eine einstellbare Mittelungslänge und gibt an ihrem Ausgang
den Schätzwert des Korrekturparameters w aus.
Anspruch[de]
Verfahren zur Kompensation eines Phasen- und/oder Amplitudenfehlers
in einem Empfänger mit einem komplexen Signalverarbeitungszweig und einem konjugiert
komplexen Signalverarbeitungszweig, wobei
– eine Fehler-kompensierte komplexe Signalkomponente (zk,corr)
durch Subtraktion einer mit einem Korrekturparameter (w) beaufschlagten, Fehler-behafteten
konjugiert komplexen Signalkomponente (z
*k,imb
) von einer Fehler-behafteten komplexen Signalkomponente (zk,imb) ermittelt
wird, und
– der Korrekturparameter (w) anhand einer Funktion eines Quotienten aus der
Fehler-behafteten komplexen Signalkomponente (zk,imb) und der Fehler-behafteten
konjugiert komplexen Signalkomponente (z
*k,imb
) geschätzt wird.Verfahren nach Anspruch 1, wobei eine Fehler-kompensierte komplex konjugierte
Signalkomponente (z
*k,corr
) durch Subtraktion einer mit dem konjugiert komplexen Korrekturparameter (w*)
beaufschlagten Fehler-behafteten komplexen Signalkomponente (zk,imb)
von einer Fehler-behafteten konjugiert komplexen Signalkomponente (z
*k,imb
) ermittelt wird.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Fehlerkompensierte komplexe
Signalkomponente (zk,corr) und/oder die Fehler-kompensierte konjugiert
komplexe Signalkomponente (z
*k,imb
) in einem digitalen Signalverarbeitungsabschnitt der komplexen und konjugiert komplexen
Signalverarbeitungszweige berechnet wird.Verfahren nach Anspruch 1, wobei vor der Bildung eines Quotienten zur
Schätzung des Korrekturparameters (w) eine Mehrzahl von Werten (zk,imb)
der Fehler-behafteten komplexen Signalkomponente und/oder eine Mehrzahl von Werten
(z
*k,imb
) der Fehler-behafteten konjugiert komplexen Signalkomponente zu jeweils einem Term
zusammengefasst werden und/oder gemittelt werden.Verfahren zur Kompensation eines Phasen- und/oder Amplitudenfehlers
in einem Empfänger mit I- und Q-Signalverarbeitungszweigen, wobei
– eine Fehler-kompensierte I-Signalkomponente (zk,corr) durch
Subtraktion einer mit einem Korrekturparameter (w) beaufschlagten Fehler-behafteten
Q-Signalkomponente (z
*k,imb
) von einer Fehler-behafteten I-Signalkomponente (zk,imb) ermittelt wird,
und
– der Korrekturparameter w anhand der Gleichung
oder einer Näherung dieser Gleichung ermittelt wird, wobei E ein Erwartungswert,
zk,imb ein Wert der Fehler-behafteten I-Signalkomponente zum zeitdiskreten
Zeitpunkt k und z
*k,imb
ein Wert der Fehler-behafteten Q-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k
sind.Verfahren nach Anspruch 5, wobei eine Fehler-kompensierte Q-Signalkomponente
(z
*k,corr
) durch Subtraktion einer mit dem konjugiert komplexen Korrekturparameter (w*)
beaufschlagten Fehler-behafteten I-Signalkomponente (zk,imb) von einer
Fehler-behafteten Q-Signalkomponente (z
*k,imb
) ermittelt wird.Verfahren nach Anspruch 5, wobei der Korrekturparameter w anhand der
Gleichung
ermittelt wird und wobei zk,imb = ak + i·bk
und z
*k,imb
= ak – i·bk gelten und &ggr; ein einstellbarer
Parameter ist.Verfahren zur Kompensation eines Phasen- und/oder Amplitudenfehlers
in einem Empfänger mit I- und Q-Signalverarbeitungszweigen, wobei
– eine Fehler-kompensierte I-Signalkomponente (zk,corr) durch
Subtraktion einer mit einem Korrekturparameter (w) beaufschlagten Fehler-behafteten
Q-Signalkomponente (z
*k,imb
) von einer Fehlerbehafteten I-Signalkomponente (zk,imb) ermittelt wird,
und
– der Korrekturparameter w anhand der Gleichung
oder einer Näherung dieser Gleichung ermittelt wird, wobei E ein Erwartungswert,
zk,imb = ak + i·bk ein Wert der Fehler-behafteten
I-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k, z
*k,imb
= ak – i·bk ein Wert der Fehler-behafteten Q-Signalkomponente
zum zeitdiskreten Zeitpunkt k und &agr; sowie &bgr; einstellbare Parameter sind.Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Korrekturparameter w anhand der
Gleichung
ermittelt wird.Verfahren zur Kompensation eines Phasen- und/oder Amplitudenfehlers
in einem Empfänger mit I- und Q-Signalverarbeitungszweigen, wobei
– eine Fehler-kompensierte I-Signalkomponente (zk,corr) durch
Subtraktion einer mit einem Korrekturparameter (w) beaufschlagten Fehler-behafteten
Q-Signalkomponente (z
*k,imb
) von einer Fehler-behafteten I-Signalkomponente (zk,imb) ermittelt wird,
und
– der Korrekturparameter w anhand der Gleichung
oder einer Näherung dieser Gleichung ermittelt wird, wobei E ein Erwartungswert,
zk,imb = ak + i·bk ein Wert der Fehler-behafteten
I-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k, z
*k,imb
= ak – i·bk ein Wert der Fehler-behafteten Q-Signalkomponente
zum zeitdiskreten Zeitpunkt k und &mgr; sowie &ngr; einstellbare Parameter sind.Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Korrekturparameter w anhand der
Gleichung
ermittelt wird.Empfänger (100) mit
– einem komplexen Signalverarbeitungszweig,
– einem konjugiert komplexen Signalverarbeitungszweig, und
– einer Berechnungseinheit (112), welche eine Fehlerkompensierte
komplexe Signalkomponente (zk,corr) durch Subtraktion einer mit einem
Korrekturparameter (w) beaufschlagten, Fehler-behafteten konjugiert komplexen Signalkomponente
(z
*k,imb
) von einer Fehlerbehafteten komplexen Signalkomponente (zk,imb) ermittelt
und den Korrekturparameter (w) anhand einer Funktion eines Quotienten aus der Fehler-behafteten
komplexen Signalkomponente (zk,imb) und der Fehler-behafteten konjugiert
komplexen Signalkomponente (z
*k,imb
) schätzt.Empfänger (100) nach Anspruch 12, wobei die Berechungseinheit
(112) eine Fehler-kompensierte komplex konjugierte Signalkomponente (z
*k,corr
) durch Subtraktion einer mit dem konjugiert komplexen Korrekturparameter (w*)
beaufschlagten Fehler-behafteten komplexen Signalkomponente (zk,imb)
von einer Fehler-behafteten konjugiert komplexen Signalkomponente (z
*k,imb
) ermittelt.Empfänger (100) nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Berechnungseinheit
ein Digitalsignalprozessor (112) ist.Empfänger (100) nach Anspruch 12, wobei vor der Bildung
eines Quotienten zur Schätzung des Korrekturparameters (w) eine Mehrzahl von
Werten (zk,imb) der Fehler-behafteten komplexen Signalkomponente und/oder
eine Mehrzahl von Werten (z
*k,imb
) der Fehler-behafteten konjugiert komplexen Signalkomponente zu jeweils einem Term
zusammengefasst werden und/oder gemittelt werden.Empfänger (100) mit
– einem I-Signalverarbeitungszweig,
– einem Q-Signalverarbeitungszweig, und
– einer Berechnungseinheit (112), welche eine Fehlerkompensierte
I-Signalkomponente (zk,corr) durch Subtraktion einer mit einem Korrekturparameter
(w) beaufschlagten Fehler-behafteten Q-Signalkomponente (z
*k,imb
) von einer Fehler-behafteten I-Signalkomponente (zk,imb) ermittelt und
den Korrekturparameter w anhand der Gleichung
oder einer Näherung dieser Gleichung ermittelt, wobei E ein Erwartungswert,
zk,imb ein Wert der Fehlerbehafteten I-Signalkomponente zum zeitdiskreten
Zeitpunkt k und z
*k,imb
ein Wert der Fehler-behafteten Q-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k
sind.Empfänger (100) nach Anspruch 16, wobei die Berechnungseinheit
(112) eine Fehler-kompensierte Q-Signalkomponente (z
*k,corr
) durch Subtraktion einer mit dem konjugiert komplexen Korrekturparameter (w*)
beaufschlagten Fehler-behafteten I-Signalkomponente (zk,imb) von einer
Fehlerbehafteten Q-Signalkomponente (z
*k,imb
) ermittelt.Empfänger (100) nach Anspruch 16, wobei die Berechnungseinheit
(112) den Korrekturparameter w anhand der Gleichung
ermittelt und wobei zk,imb = ak + i·bk und
z*k,imb = ak – i·bk
gelten und &ggr; ein einstellbarer Parameter ist.Empfänger (100) mit
– einem I-Signalverarbeitungszweig,
– einem Q-Signalverarbeitungszweig, und
– einer Berechnungseinheit (112), welche eine Fehlerkompensierte
I-Signalkomponente (zk,corr) durch Subtraktion einer mit einem Korrekturparameter
(w) beaufschlagten Fehler-behafteten Q-Signalkomponente (z
*k,imb
) von einer Fehler-behafteten I-Signalkomponente (zk,imb) ermittelt und
den Korrekturparameter w anhand der Gleichung
oder einer Näherung dieser Gleichung ermittelt, wobei E ein Erwartungswert,
zk,imb = ak + i·bk ein Wert der Fehlerbehafteten
I-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k,
z*k,imb = ak – i·bk
ein Wert der Fehlerbehafteten Q-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k
und &agr; sowie &bgr; einstellbare Parameter sind.Empfänger (100) nach Anspruch 19, wobei die Berechnungseinheit
(112) den Korrekturparameter w anhand der Gleichung
ermittelt.Empfänger (100) mit
– einem I-Signalverarbeitungszweig,
– einem Q-Signalverarbeitungszweig, und – einer Berechnungseinheit (112), welche eine Fehlerkompensierte
I-Signalkomponente (zk,corr) durch Subtraktion einer mit einem Korrekturparameter
(w) beaufschlagten Fehler-behafteten Q-Signalkomponente (z
*k,imb
) von einer Fehler-behafteten I-Signalkomponente (zk,imb) ermittelt und
den Korrekturparameter w anhand der Gleichung
oder einer Näherung dieser Gleichung ermittelt, wobei E ein Erwartungswert,
zk,imb = ak + i·bk ein Wert der Fehlerbehafteten
I-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k,
z*k,imb = ak – i·bk
ein Wert der Fehler-behafteten Q-Signalkomponente zum zeitdiskreten Zeitpunkt k
und &mgr; sowie &ngr; einstellbare Parameter sind.Empfänger (100) nach Anspruch 21, wobei die Berechnungseinheit
(112) den Korrekturparameter w anhand der Gleichung
ermittelt.Mobilfunkgerät mit einem Empfänger (100) nach einem
der Ansprüche 12 bis 22.