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Dokumentenidentifikation DE102006031384A1 10.01.2008
Titel Anordnung der elektronischen Getriebesteuerung eines Getriebes
Anmelder ZF Friedrichshafen AG, 88046 Friedrichshafen, DE
Erfinder Heinrich, Kai, Dipl.-Ing., 88285 Bodnegg, DE;
Ulbricht, Markus, Dipl.-Ing., 88069 Tettnang, DE;
Schuh, Henrik, Dipl.-Ing., 88045 Friedrichshafen, DE;
Vetter, Manfred, Dipl.-Ing., 88048 Friedrichshafen, DE;
Wöhr, Klaus, 88074 Meckenbeuren, DE;
Birkenmaier, Gerhard, Dipl.-Ing., 88069 Tettnang, DE;
Gessler, Frank, Dipl.-Ing., 88287 Grünkraut, DE;
Walter, Bernhard, 88048 Friedrichshafen, DE;
Graf, Andreas, Dipl.-Ing., 78333 Stockach, DE;
König, Hubert, Dipl.-Ing., 88074 Meckenbeuren, DE;
Bader, Josef, Dipl.-Ing., 88045 Friedrichshafen, DE;
Höring, Gerhard, Dipl.-Ing., 88709 Hagnau, DE;
Führer, Kim, 88131 Lindau, DE;
Heinzelmann, Karl-Fritz, Dipl.-Ing., 88074 Meckenbeuren, DE;
Steinborn, Mario, Dipl.-Ing., 88046 Friedrichshafen, DE;
Ronge, Ludger, Dipl.-Ing., 88097 Eriskirch, DE
DE-Anmeldedatum 07.07.2006
DE-Aktenzeichen 102006031384
Offenlegungstag 10.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse F16H 59/02(2006.01)A, F, I, 20060707, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60K 20/02(2006.01)A, L, I, 20060707, B, H, DE   H05K 7/20(2006.01)A, L, I, 20060707, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird eine Anordnung der elektronischen Getriebesteuerung (2) eines Getriebes vorgeschlagen, bei der die elektronische Getriebesteuerung (2) fest mit der Aufbau- und Verbindungstechnik (3) des Getriebes verbunden ist, wobei die elektrischen Anschlüsse der elektronischen Getriebesteuerung (2) an die Anschlüsse der Aufbau- und Verbindungstechnik (3) angebondet sind.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft die Anordnung der elektronischen Getriebesteuerung eines Getriebes, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Aus dem Stand der Technik ist bekannt, die elektronische Getriebesteuerung ECU (Electronic-Control-Unit) zur besseren Wärmeabfuhr mit einer Aluminiumplatte, welche mit Kühlrippen versehen sein kann, fest zu verbinden, wobei diese Verbindung üblicherweise verschraubt oder verklebt ausgeführt ist, und wobei die elektronische Getriebesteuerung an den Getriebestellerdeckel gekoppelt wird.

Hierbei ist der Getriebestellerdeckel als Druckgussteil mit den üblichen Gusstoleranzen ausgeführt, sodass die elektronische Getriebesteuerung, wenn sie fest mit diesem Deckel verbunden wird, mit einer flexiblen Steckverbindung an die Aufbau- und Verbindungstechnik angeschlossen werden muss, was in nachteiliger Weise teuer und störanfällig ist. Des weiteren können bei der Montage bzw. Demontage Nachteile entstehen; insbesondere erweist sich die Montage bzw. Demontage als aufwändig und kostenintensiv.

Aus der EP 0 824 644 B1 der Anmelderin ist eine Kühlung für eine Getriebesteuerung bekannt. Bei der bekannten Steuereinrichtung mit mit einem Steuerfluid betätigten Steuermitteln und mit einer funktional zugeordneten Steuerelektronik, insbesondere einer Getriebesteuereinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einem Getriebe, ist die Steuerelektronik in oder an dem Getriebe angeordnet und wird durch gezielte Zuführung des Steuerfluids zwangsgekühlt. Gemäß einer Ausführungsform ist die Steuerelektronik auf einer vom Steuerfluid durchströmten Kühlplatte angeordnet.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der elektronischen Getriebesteuerung bei einem Getriebe anzugeben, durch die die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile vermieden werden. Insbesondere soll die Montage und die Demontage vereinfacht werden und die störanfällige und teure flexible Steckverbindung zwischen der elektronischen Getriebesteuerung und der Aufbau- und Verbindungstechnik entfallen.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung geht aus dem Unteranspruch hervor.

Demnach wird vorgeschlagen, die elektronische Getriebesteuerung fest mit der Aufbau- und Verbindungstechnik des Getriebes zu verbinden; hierbei sind die elektrischen Anschlüsse der elektronischen Getriebesteuerung an die Anschlüsse der Aufbau- und Verbindungstechnik vorzugsweise angebondet, wodurch eine kostengünstige elektrische Verbindung entsteht, welche weniger störanfällig ist. Zudem werden Montage und Demontage in vorteilhafter Weise vereinfacht.

Durch diese Konstruktion entsteht zwischen der elektronischen Getriebesteuerung und dem Getriebestellerdeckel, bedingt durch die Gusstoleranzen des Deckels ein Luftspalt, welcher den Wärmeübergang von der elektronischen Getriebesteuerung auf den Getriebestellerdeckel behindert. Aus diesem Grunde wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zwischen der elektronischen Getriebesteuerung und dem Getriebestellerdeckel einen GAP-Filler vorzusehen bzw. anzuordnen.

GAP-Filler sind kompressible Materialien, die einen höheren Wärmeleitwert als Luft aufweisen, so dass durch den Einsatz eines GAP-Fillers eine gute thermische Anbindung der elektronischen Getriebesteuerung an den Getriebestellerdeckel erzielt wird, wodurch der Wärmeübergang gewährleistet wird.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Figur, welche eine schematische Schnittansicht der Anordnung der elektronischen Getriebesteuerung gemäß der Erfindung darstellt, beispielhaft näher erläutert.

In der Figur ist der Getriebestellerdeckel mit 1, die elektronische Getriebesteuerung mit 2 und die Aufbau- und Verbindungstechnik des Getriebes mit 3 bezeichnet. Gemäß der Erfindung ist die elektronische Getriebesteuerung 2 fest mit der Aufbau- und Verbindungstechnik 3 verbunden; die elektrischen Anschlüsse der elektronischen Getriebesteuerung 2 sind zudem an die Anschlüsse der Aufbau- und Verbindungstechnik 3 angebondet oder angelötet oder durch eine andere geeignete Verbindungsart befestigt.

Wie der Figur zu entnehmen ist, ist zur thermischen Anbindung der elektronischen Getriebesteuerung 2 an den Getriebestellerdeckel 1 zwischen der elektronischen Getriebesteuerung 2 und dem Getriebestellerdeckel 1 ein GAP-Filler 4 vorgesehen.

1
Getriebestellerdeckel
2
elektronische Getriebesteuerung
3
Aufbau- und Verbindungstechnik
4
GAP-Filler


Anspruch[de]
Anordnung der elektronischen Getriebesteuerung eines Getriebes, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Getriebesteuerung (2) fest mit der Aufbau- und Verbindungstechnik (3) des Getriebes verbunden ist, wobei die elektrischen Anschlüsse der elektronischen Getriebesteuerung (2) an die Anschlüsse der Aufbau- und Verbindungstechnik (3) angeschlossen, beispielsweise angebondet, sind. Anordnung der elektronischen Getriebesteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur thermischen Anbindung der elektronischen Getriebesteuerung (2) an den Getriebestellerdeckel (1) zwischen der elektronischen Getriebesteuerung (2) und dem Getriebestellerdeckel (1) ein GAP-Filler (4) vorgesehen ist.






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