TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrohydraulische Steuersysteme
für ein automatisch schaltbares Getriebe.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Mehrgang-Fahrzeuggetriebe, insbesondere jene, die Planetengetriebeanordnungen
verwenden, erfordern ein hydraulisches System, um für ein nach einem gewünschten
Plan gesteuertes Einrücken und Ausrücken der Kupplungen und Bremsen oder
Drehmomentübertragungsmechanismen, die dazu dienen, die Verhältnisse in
der Planetengetriebeanordnung einzurichten, zu sorgen.
Diese Steuersysteme haben sich aus im Wesentlichen rein hydraulischen
Steuersystemen entwickelt, wobei hydraulische Vorrichtungen sämtliche der Steuersignale
für elektrohydraulische Steuersysteme erzeugen und wobei eine elektronische
Steuereinheit mehrere der Steuersignale erzeugt. Eine elektronische Steuereinheit
sendet elektrische Steuersignale an Magnetventile aus, die dann gesteuerte hydraulische
Signale an die verschiedenen Arbeits- bzw. Stellventile in der Getriebesteuerung
ausgeben.
Bei vielen der früheren rein hydraulischen Steuersysteme und
der elektrohydraulischen Steuersysteme der ersten Generation verwendete das Leistungsgetriebe
mehrere Freilauf- oder Einwegvorrichtungen, die das Schalten oder Wechseln zwischen
Verhältnissen des Getriebes sowohl während des Hochschaltens als auch
des Herunterschaltens des Getriebes glätten. Dies nimmt dem hydraulischen Steuersystem
ab, die Steuerung einer Überlappung zwischen einem Drehmomentübertragungsmechanismus,
der kommt, und einem Drehmomentübertragungsmechanismus, der geht, zu besorgen.
Wenn diese Überlappung übermäßig ist, empfindet der Fahrer ein
Zittern in dem Antriebsstrang, während dann, wenn die Überlappung zu gering
ist, der Fahrer ein Motoraufbrausen oder das Gefühl, antriebslos zu fahren,
verspürt. Die Freilaufvorrichtung verhindert dieses Empfinden, indem sie schnell
einrückt, wenn das auferlegte Drehmoment von einem Freilaufzustand zu einem
Übertragungszustand umgestellt wird.
Das Auftauchen elektrohydraulischer Vorrichtungen ließ das entstehen,
was als Kupplung-zu-Kupplung-Schaltanordnungen bekannt ist, um die Komplexität
des Getriebes und seines Steuersystems zu reduzieren. Diese elektrohydraulischen
Steuersysteme werden im Allgemeinen als kostenreduzierend und den für das Steuersystem
erforderlichen Raum reduzierend begriffen.
Außerdem haben sich mit dem Auftauchen hochentwickelterer Steuersysteme
die Getriebe von Zweigang- oder Dreiganggetrieben zu Fünfgang- und Sechsganggetrieben
entwickelt. In wenigstens einem gegenwärtig verfügbaren Sechsganggetriebe
werden gerade mal fünf Reibungsvorrichtungen verwendet, um sechs Vorwärtsgänge,
einen Neutralzustand und einen Rückwärtsgang bereitzustellen. Die Drehmomentfähigkeit
eines an einem Schaltvorgang beteiligten Drehmomentübertragungsmechanismus
(kommend oder gehend) kann durch Kombination eines elektrisch betätigten Magnetventils
mit einem Druckregelventil oder Trimmventil zweckmäßig gesteuert werden.
In einem typischen System wird das Magnetventil durch Pulsweitenmodulation (PWM)
bei gesteuertem Arbeitszyklus aktiviert, um einen Pilot- oder Steuerdruck für
das Druckregelventil oder Trimmventil zu entwickeln, das seinerseits dem Drehmomentübertragungsmechanismus
Fluiddruck im Verhältnis zu dem Arbeitszyklus des Elektromagneten liefert.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es wird ein elektrohydraulisches Steuersystem für ein automatisch
schaltbares Getriebe geschaffen, das einen ersten, einen zweiten und einen dritten
wahlweise einrückbaren Drehmomentübertragungsmechanismus besitzt. Das
elektrohydraulische Steuersystem umfasst eine Fluiddruck-Hauptquelle. Ein erstes,
ein zweites und ein drittes Trimmventil dienen dazu, das Einrücken des ersten,
des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken.
Es ist ein Einrastventil vorgesehen, das mit dem ersten Drehmomentübertragungsmechanismus
in Fluidverbindung steht, wobei ein Verriegelungsventil mit dem Einrastventil in
wahlweiser Fluidverbindung steht. Das erste Trimmventil steht mit der Fluiddruck-Hauptquelle
in Fluidverbindung. Das Einrastventil und das Verriegelungsventil stehen mit der
Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung. Das erste Trimmventil dient dazu, Fluiddruck
wahlweise und variabel zu dem Einrastventil zu übertragen, um das Einrücken
des ersten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken. Das Verriegelungsventil
dient dazu, Fluiddruck wahlweise entweder zu dem zweiten oder dem dritten Trimmventil
zu übertragen, um das Einrücken des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus
zu bewirken. Das Einrastventil weist vorzugsweise eine Differenzfläche auf,
die dazu dient, es in seiner Stellung zu halten, wenn der erste Drehmomentübertragungsmechanismus
eingerückt ist.
Das automatisch schaltbare Getriebe kann ferner einen vierten Drehmomentübertragungsmechanismus
umfassen, wobei das elektrohydraulische Steuersystem ein viertes Trimmventil umfassen
kann, das dazu dient, das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus
zu bewirken. Das Verriegelungsventil dient dazu, Fluiddruck wahlweise
zu dem vierten Trimmventil zu übertragen, um das Einrücken des vierten
Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken. Außerdem kann das automatisch
schaltbare Getriebe einen fünften Drehmomentübertragungsmechanismus umfassen,
wobei das elektrohydraulische Steuersystem ein fünftes Trimmventil umfassen
kann, das mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung steht. Das fünfte
Trimmventil dient dazu, das Einrücken des fünften Drehmomentübertragungsmechanismus
zu bewirken.
Das Verriegelungsventil ist vorzugsweise so ausgestaltet, dass es
den Fluiddruck zu dem zweiten Trimmventil sperrt, wenn dem dritten Trimmventil Fluiddruck
bereitgestellt ist. Andererseits ist das Verriegelungsventil vorzugsweise so ausgestaltet,
dass es Fluiddruck für das dritte Trimmventil sperrt, wenn dem zweiten Trimmventil
Fluiddruck bereitgestellt ist. Das Verriegelungsventil kann auch so ausgestaltet
sein, dass es Fluiddruck für das zweite Trimmventil sperrt, wenn dem vierten
und/oder dem fünften Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist. Andererseits
kann das Verriegelungsventil so ausgestaltet sein, dass es Fluiddruck für das
vierte und/oder das fünfte Trimmventil sperrt, wenn dem zweiten Trimmventil
Fluiddruck bereitgestellt ist.
Die obigen Merkmale und Vorteile sowie weitere Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung der besten
Arten zum Ausführen der Erfindung schnell deutlich, wenn diese in Verbindung
mit den begleitenden Zeichnungen aufgenommen wird.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine schematische Darstellung eines Kraftübertragungsstrangs,
der ein automatisch schaltbares Getriebe enthält, das durch das elektrohydraulische
Steuersystem der vorliegenden Erfindung gesteuert wird; und
2a, 2b geben zusammengenommen
und nebeneinander gelegt eine schematische Darstellung des elektrohydraulischen
Steuersystems wieder, das von dem Kraftübertragungsstrang aus 1
verwendet wird, wobei sie das elektrohydraulische Steuersystem in einer Neutralbetriebsart
mit zugeschalteter elektrischer Leistung zeigen.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
In den Zeichnungen, in denen in allen der mehreren Ansichten gleiche
Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Teile repräsentieren, ist in
1 ein Kraftübertragungsstrang 10 mit
einer Leistungsquelle 12, einem automatisch schaltbaren Getriebe
14 und einem Achsantrieb 16 gezeigt.
Die Leistungsquelle 12 ist vorzugsweise eine Maschine wie
etwa eine Brennkraftmaschine. Das automatisch schaltbare Getriebe 14 umfasst
eine Planetengetriebeanordnung mit einer Eingangswelle 18, einer Ausgangswelle
20 und drei Planetenradsätzen 22, 24 und
26, fünf Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C2, C3, C4 und
C5 und ein elektrohydraulisches Steuersystem 28. Die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C2 sind fluidbetätigte Vorrichtungen des Rotationskupplungstyps, während
die Drehmomentübertragungsmechanismen C3, C4 und C5 fluidbetätigte stationäre
Kupplungs- oder Bremsvorrichtungen sind. Das wahlweise Einrücken und Ausrücken
der Drehmomentübertragungsvorrichtungen C1, C2, C3, C4 und C5 wird durch das
elektrohydraulische Steuersystem 28 gesteuert, wovon Einzelheiten in den
2a und 2b gezeigt sind.
Zwischen einer Ausgangswelle 31 der Leistungsquelle 12 und der
Eingangswelle 18 des automatisch schaltbaren Getriebes 14 ist
ein Fluidkoppler oder Drehmomentwandler 30 vorgesehen. Um die Ausgangswelle
31 und die Eingangswelle 18 zugunsten einer einheitlichen Drehung
im Wesentlichen zu verriegeln, ist eine Verriegelungs- bzw. Überbrückungskupplung
32 vorgesehen, um dadurch den Drehmomentwandler 30 zu umgehen
und die Betriebsleistungsfähigkeit des Kraftübertragungsstrangs
10 unter bestimmten Betriebsbedingungen zu erhöhen.
Eine elektronische Steuereinheit oder ECU 34 stellt für
das elektrohydraulische Steuersystem 28 Steuersignale bereit. Die ECU
34 empfängt mehrere elektrische Signale von dem Fahrzeug, der Leistungsquelle
12 und dem automatisch schaltbaren Getriebe 14 wie etwa die Maschinendrehzahl,
den Drosselklappenwinkel oder die Fahrzeuggeschwindigkeit, um einige zu benennen.
Diese elektrischen Signale werden als Eingangssignale für einen programmierbaren
Digitalrechner, der in der ECU 34 aufgenommen ist, verwendet. Die ECU
34 dient dann dazu, die Steuersignale wie erforderlich zu verteilen, um
den Betrieb des automatisch schaltbaren Getriebes 14 in gesteuerter Weise
zu ermöglichen.
Die Planetengetriebeanordnung, die in 1
gezeigt ist, stellt vier Vorwärtsübersetzungsverhältnisse oder -bereiche
zwischen der Eingangswelle 18 und der Ausgangswelle 20 bereit.
In dem ersten Vorwärtsfahrbereich sind die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C5 eingerückt. In dem zweiten Vorwärtsfahrbereich sind die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C4 eingerückt. In dem dritten Vorwärtsfahrbereich sind die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C3 eingerückt. In dem vierten Vorwärtsfahrbereich sind die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C2 eingerückt. Die Getriebeabstufung stellt auch einen
Neutralzustand bereit, wenn die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C2, C3,
C4 und C5 ausgerückt sind. Außerdem ist ein erster Rückwärtsfahrbereich
vorgesehen, bei dem die Drehmomentübertragungsmechanismen C2 und C5 eingerückt
sind. Es ist ein zweiter Rückwärtsfahrbereich vorgesehen, bei dem die
Drehmomentübertragungsmechanismen C2 und C4 eingerückt sind.
Der Kraftübertragungsstrang 10 besitzt zwei Drehzahlbereiche
mit Drivehome-Fähigkeiten innerhalb des elektrisch variablen Hybridgetriebes
14, falls das elektrohydraulische Steuersystem 28 eine Funktionsstörung
oder eine Unterbrechung der elektrischen Leistung erfährt. In den Drive-home-Betriebsarten
bei abgeschalteter elektrischer Leistung stellt das elektrohydraulische Steuersystem
28 eine Neutralbetriebsart, bei der der Drehmomentübertragungsmechanismus
C3 eingerückt ist, und eine Vorwärtsbetriebsart, bei der der Drehmomentübertragungsmechanismus
C2 eingerückt ist, als Vorgabe ein.
Wie in den 2a und 2b
gezeigt ist, umfasst das elektrohydraulische Steuersystem 28 eine Fluiddruck-Hauptquelle
36 wie etwa von einer Hydraulikpumpe, nicht gezeigt. Die Fluiddruck-Hauptquelle
36 dient dazu, einen Hauptkanal 38 mit Druck zu beaufschlagen.
Der Hauptkanal 38 steht mit einem Steuer-Regelventil 40, einem
Verriegelungskupplungs- bzw. Überbrückungskupplungs-Trimmventil
42, einem Trimmventil 44, einem Trimmventil 46, einem
Trimmventil 48, einem Trimmventil 50, einem Trimmventil
52 und einem C1-Einrastventil 54 in Fluidverbindung. Außerdem
dienen mehrere Auslasskanäle, wovon jeder in den 2a
und 2b mit "EX" bezeichnet ist, dazu, den Fluiddruck
auf Außendruck zu bringen oder abzulassen.
Das Steuer-Regelventil 40 dient dazu, den Fluiddruck in dem
Hauptkanal 38 auf einen Steuerdruck in einem Steuerkanal 56 zu
reduzieren. Das Fluid in dem Steuerkanal 56 wird zu mehreren Magnetventilen
58, 60, 62, 64, 66, 68 und
70 übertragen. Das Magnetventil 70 ist ein Magnetventil des
Ein-Aus-Typs, während die Magnetventile 58, 60,
62, 64, 66 und 68 Magnetventile für variablen
Druck sind. Die Magnetventile 58 und 62 sind normal hohe oder
normal geöffnete Magnetventile, während die übrigen Magnetventile
60, 64, 66 und 68 normal tiefe oder normal geschlossene
Magnetventile sind. Wie Fachleuten bekannt ist, verteilt ein normal geöffnetes
Magnetventil den Ausgangsdruck bei Ausbleiben eines Steuersignals für das Magnetventil.
Das Magnetventil 58 dient dazu, einen Ausgangsdruck in einem
Kanal 72, der den Vorbelastungsdruck auf das Trimmventil 44 steuert,
bereitzustellen. Das Magnetventil 60 dient dazu, einen Ausgangsdruck in
einem Kanal 74 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das Trimmventil
46 steuert. Das Magnetventil 62 dient dazu, einen Ausgangsdruck
in einem Kanal 76 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das Trimmventil
48 steuert. Das Magnetventil 64 dient dazu, einen Ausgangsdruck
in einem Kanal 78 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das Trimmventil
50 steuert. Außerdem dient das Magnetventil 66 dazu, einen
Ausgangsdruck in einem Kanal 80 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung
auf das Trimmventil 52 steuert. Die Trimmventile 44,
46, 48, 50 und 52 werden durch den Fluiddruck
in ihren jeweiligen Kanälen 72, 74, 76,
78 und 80 wahlweise in eine zweite Stellung oder mittels Druck
eingenommene Stellung vorbelastet. Wenn die Kanäle 72, 74,
76, 78 und 80 über die entsprechenden Magnetventile
58, 60, 62, 64 und 66 entleert werden
oder der Druck darin abgelassen wird, bewegen sich die entsprechenden Trimmventile
44, 46, 48, 50 und 52 in eine erste
Stellung oder mittels Feder eingenommene Stellung. Außerdem besitzen die Trimmventile
44, 46, 48, 50 und 52 eine Trimm- oder
Druckregelungsstellung zugunsten eines sanften Drehmomentübertragungsmechanismuseinrückens.
Es sind Akkumulatorventile 82, 84, 86, 88 und
90 vorgesehen, die mit einem jeweiligen Kanal 72, 74,
76, 78 und 80 in Fluidverbindung stehen. Die Akkumulatorventile
82, 84, 86, 88 und 90 dienen dazu,
das Drehmomentübertragungsmechanismuseinrücken durch Dämpfen der
Fluiddruckschwankungen in den Kanälen 72, 74, 76,
78 und 80 zu steuern.
Das Magnetventil 68 dient dazu, einen Ausgangsdruck in dem
Kanal 92 bereitzustellen, der den Vorbelastungsdruck oder Steuerdruck auf
das Verriegelungskupplungs-Trimmventil 42 steuert. Das Verriegelungskupplungs-Trimmventil
42 besitzt eine mittels Druck eingenommene Stellung, eine mittels Feder
eingenommene Stellung, wie in 2b gezeigt ist, und eine
Trimm- oder Regelungsstellung. Das Verriegelungskupplungs-Trimmventil
42 dient dazu, die Verriegelungskupplung 32 wahlweise einzurücken,
um unter bestimmten Betriebsbedingungen die Betriebsleistungsfähigkeit des
in 1 gezeigten Kraftübertragungsstrangs
10 zu erhöhen. Um die Verriegelungskupplung 32 einzurücken,
überträgt das Verriegelungskupplungs-Trimmventil 42 wahlweise
und variabel Fluiddruck von dem Hauptkanal 38 durch den Auslasskanal
93 zu der Verriegelungskupplung 32. Außerdem verschafft in
der Trimm- oder Regelungsstellung der Auslasskanal 93 eine Rückkopplung
zum Steuern des Trimmventils 42.
Das Magnetventil 70 dient dazu, einen Ausgangsdruck in dem
Kanal 94 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das C1-Einrastventil
54 und ein Verriegelungsventil 96 steuert. Das C1-Einrastventil
54 und das Verriegelungsventil 96 besitzen jeweils eine mittels
Druck eingenommene Stellung und eine mittels Feder eingenommene Stellung, wie in 2a
gezeigt ist. Das C1-Einrastventil 54 besitzt eine Differenzfläche
98, die dazu dient, das C1-Eirirastventil 54 in die mittels Druck
eingenommene Stellung einzurasten. Wenn in einem Auslasskanal 100 Fluiddruck
vorhanden ist, wird die Differenzfläche 98 mit der Kraft, die erforderlich
ist, um das C1-Einrastventil 54 in die mittels Druck eingenommene Stellung
vorzubelasten, versorgt. Das Trimmventil 44 überträgt wahlweise
Fluid durch den Auslasskanal 100 zu dem C1-Einrastventil 54. Ein
Kanal 102 verbindet das C1-Einrastventil 54 fluidisch mit dem
Verriegelungsventil 96. Das Verriegelungsventil 96 überträgt
wahlweise Fluiddruck durch den Kanal 104 zu dem Trimmventil 46.
Außerdem überträgt das Verriegelungsventil 96 wahlweise
Fluiddruck durch den Kanal 106 zu den Trimmventilen 50 und
52.
Es ist ein erster Druckschalter 108 vorgesehen, der mit dem
C1-Einrastventil 54 in wahlweiser Fluidverbindung steht und dazu dient,
für diagnostische Zwecke die Position des C1-Einrastventils 54 zu
signalisieren. Ähnlich ist ein zweiter Druckschalter 110 vorgesehen,
der mit dem Verriegelungsventil 96 in wahlweiser Fluidverbindung steht
und dazu dient, für diagnostische Zwecke die Position des Verriegelungsventils
96 zu signalisieren. Wenn sich im Betrieb das C1-Einrastventil
54 und das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen
Stellung befinden, wie in 2a gezeigt ist, lassen der
erste und der zweite Druckschalter 108 und 110 ab. Wenn sich das
C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet,
verhindert oder blockiert ein Steg 112 jegliches Ablassen des ersten Druckschalters
108 und lässt das Kommunizieren des Fluiddrucks in dem Steuerkanal
56 mit dem ersten Druckschalter 108 zu, um dadurch anzugeben,
dass sich das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung
befindet. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels Druck eingenommenen
Stellung befindet, verhindert oder blockiert ein Steg 114 jegliches Ablassen
des zweiten Druckschalters 110 und lässt das Kommunizieren des Fluiddrucks
in dem Steuerkanal 56 mit dem zweiten Druckschalter 110 zu, um
dadurch anzugeben, dass sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels
Druck eingenommenen Stellung befindet.
Das C1-Einrastventil 54 wirkt mit dem Trimmventil
44 zusammen, um durch den Auslasskanal 100 das Einrücken
des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 zu steuern. Das Trimmventil
46 dient dazu, durch den Auslasskanal 116 das Einrücken des
Drehmomentübertragungsmechanismus C2 zu steuern. Das Trimmventil
48 dient dazu, durch den Auslasskanal 118 das Einrücken des
Drehmomentübertragungsmechanismus C3 zu steuern. Das Trimmventil
50 dient dazu, durch den Auslasskanal 120 das Einrücken des
Drehmomentübertragungsmechanismus C4 zu steuern. Ähnlich dient das Trimmventil
52 dazu, durch den Auslasskanal 122 das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus
C5 zu steuern. In der Trimm- oder Regelungsposition liefert jeder der Auslasskanäle
110, 116, 118, 120 und 120 eine Rückkopplung
zum Steuern des jeweiligen Trimmventils 44, 46, 48,
50 und 52.
Neutralbetriebsart
Wenn von der ECU 34 die Neutralbetriebsart, wie sie in den
2a und 2b gezeigt ist,
angefordert wird, werden das Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil
96 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. Außerdem wird
jedes der Trimmventile 44, 46, 48, 50 und
52 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. In der Neutralbetriebsart
sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C2, C3, C4 und C5 ausgerückt.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus C1 entleert sich durch das C1-Einrastventil
54. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das
Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 entleert
sich durch das Trimmventil 48. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich
der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.
Erste Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart
Wenn von der ECU 34 die erste Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart
angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil
96 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. Außerdem wird
jedes der Trimmventile 44, 48 und 50 in die mittels Feder
eingenommene Stellung versetzt, während die Trimmventile 46 und
52 durch das entsprechende Magnetventil 60 und 66 in
die Trimmstellung vorbelastet werden. In der ersten Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart
sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C3 und C4 ausgerückt, während
die Drehmomentübertragungsmechanismen C2 und C5 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C1 entleert sich durch das C1-Einrastventil 54. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Außerdem entleert sich
der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 durch das Trimmventil 50.
Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 wird
über das Trimmventil 46 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil
96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck
in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Kanal 104 übertragen, um
anschließend zu dem Trimmventil 46 übertragen zu werden. Wenn
sich das Trimmventil 46 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck
in dem Kanal 104 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 116
übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2
zu bewirken. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 wird
über das Trimmventil 52 gesteuert. Wenn sich das C1-Einrastventil
54 und das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen
Stellung befinden, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 von dem C1-Einrastventil
54 über den Kanal 102 zu dem Verriegelungsventil
96 übertragen. Der Fluiddruck wird anschließend von dem Verriegelungsventil
96 zu dem Kanal 106 übertragen, um anschließen zu dem
Trimmventil 52 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil
52 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal
106 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 122 übertragen,
um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 zu bewirken.
Zweite Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart
Wenn von der ECU 34 die zweite Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart
angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil
96 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. Außerdem wird
jedes der Trimmventile 44, 48 und 52 in die mittels Feder
eingenommene Stellung versetzt, während die Trimmventile 46 und
50 durch das entsprechende Magnetventil 60 und 64 in
die Trimmstellung vorbelastet werden. In der zweiten Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart
sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C3 und C5 ausgerückt, während
die Drehmomentübertragungsmechanismen C2 und C4 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C1 entleert sich durch das C1-Einrastventil 54. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Außerdem entleert sich
der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.
Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 wird
über das Trimmventil 46 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil
96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck
in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Kanal 104 übertragen, um
anschließend zu dem Trimmventil 46 übertragen zu werden. Wenn
sich das Trimmventil 46 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck
in dem Kanal 104 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 116
übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus
C2 zu bewirken. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C4
wird über das Trimmventil 50 gesteuert. Wenn sich das C1-Einrastventil
54 und das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen
Stellung befinden, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 von dem C1-Einrastventil
54 über den Kanal 102 zu dem Verriegelungsventil
96 übertragen. Der Fluiddruck wird anschließend von dem Verriegelungsventil
96 zu dem Kanal 106 übertragen, um anschließen zu dem
Trimmventil 50 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil
50 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal
106 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 120 übertragen,
um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C4 zu bewirken.
Erste Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
Wenn von der ECU 34 die erste Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil
96 durch das Magnetventil 70 in die mittels Druck eingenommene
Stellung vorbelastet. Außerdem wird jedes der Trimmventile 44,
48 und 50 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt,
während die Trimmventile 44 und 52 durch das entsprechende
Magnetventil 58 und 66 in die Trimmstellung vorbelastet werden.
In der ersten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen
C2, C3 und C4 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C5 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert
sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Außerdem entleert sich
der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 durch das Trimmventil 50.
Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird
über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient
dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem
Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil
54 übertragen zu werden. Wenn sich das C1-Einrastventil
54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird der Fluiddruck
in dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1
übertragen, um sein Einrücken zu bewirken. Außerdem sollte erkannt
werden, dass der Fluiddruck, der auf die Differenzfläche 98 einwirkt,
wenn der Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist, das C1-Einrastventil
54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung hält. Das Einrücken
des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 wird über das Trimmventil
52 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels
Druck eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal
38 über das Verriegelungsventil 96 zu dem Kanal
106 übertragen, um anschließend zu dem Trimmventil
52 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 52 in
der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 106 wahlweise
und variabel zu dem Auslasskanal 122 übertragen, um das Einrücken
des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 zu bewirken.
Zweite Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
Wenn von der ECU 34 die zweite Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das
Verriegelungsventil 96 durch das Magnetventil 70 in die mittels
Druck eingenommene Stellung vorbelastet. Außerdem wird jedes der Trimmventile
46, 48 und 52 in die mittels Feder eingenommene Stellung
versetzt, während die Trimmventile 44 und 50 durch das entsprechende
Magnetventil 58 und 64 in die Trimmstellung vorbelastet werden.
In der zweiten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen
C2, C3 und C5 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C4 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert
sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Außerdem entleert sich
der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.
Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird
über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient
dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem
Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil
54 übertragen zu werden. Wenn sich das C1-Einrastventil
54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird der Fluiddruck
in dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1
übertragen, um sein Einrücken zu bewirken. Außerdem sollte erkannt
werden, dass der Fluiddruck, der auf die Differenzfläche 98 einwirkt,
wenn der Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist, das C1-Einrastventil
54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung hält. Das Einrücken
des Drehmomentübertragungsmechanismus C4 wird über das Trimmventil
50 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels
Druck eingenommenen Stellung befinden, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal
38 über das Verriegelungsventil 96 zu dem Kanal
106 übertragen, um anschließend zu dem Trimmventil
50 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 50 in
der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 106 wahlweise
und variabel zu dem Auslasskanal 120 übertragen, um das Einrücken
des Drehmomentübertragungsmechanismus C4 zu bewirken.
Dritte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
Wenn von der ECU 34 die dritte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil
96 durch das Magnetventil 70 in die mittels Druck eingenommene
Stellung vorbelastet. Außerdem wird jedes der Trimmventile 46,
50 und 52 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt,
während die Trimmventile 44 und 48 durch das entsprechende
Magnetventil 58 und 62 in die Trimmstellung vorbelastet werden.
In der dritten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen
C2, C4 und C5 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C3 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert
sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich
der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.
Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird
über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient
dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem
Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil
54übertragen zu werden. Wenn sich das C1-Einrastventil 54
in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird der Fluiddruck in dem
Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1 übertragen,
um sein Einrücken zu bewirken. Außerdem sollte erkannt werden, dass der
Fluiddruck, der auf die Differenzfläche 98 einwirkt, wenn der Drehmomentübertragungsmechanismus
eingerückt ist, das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen
Stellung hält. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus
C3 wird über das Trimmventil 48 gesteuert. Wenn sich das Trimmventil
48 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal
38 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 118 übertragen,
um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 zu bewirken.
Wenn eine alternative dritte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
angefordert wird, wird das C1-Einrastventil 54 durch den Fluiddruck in
dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1, der mit der Differenzfläche
98 in einen Eingriff gelangt, in die mittels Druck eingenommene Stellung
eingerastet. Das Verriegelungsventil 96 wird in die mittels Feder eingenommene
Stellung versetzt, was sich dadurch ergibt, dass das Magnetventil 70 Fluiddruck
aus dem Kanal 94 ablässt.
Vierte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
Wenn von der ECU 34 die dritte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 durch den Fluiddruck in
dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1, der mit der Differenzfläche
98 in einen Eingriff gelangt, in die mittels Druck eingenommene Stellung
eingerastet. Das Verriegelungsventil 96 wird in die mittels Feder eingenommene
Stellung versetzt, was sich dadurch ergibt, dass das Magnetventil 70 Fluiddruck
aus dem Kanal 94 ablässt Außerdem wird jedes der Trimmventile
48, 50 und 52 in die mittels Feder eingenommene Stellung
versetzt, während die Trimmventile 44 und 46 durch das entsprechende
Magnetventil 58 und 60 in die Trimmstellung vorbelastet werden.
In der vierten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen
C3, C4 und C5 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen
C1 und C2 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 entleert
sich durch das Trimmventil 48. Der Drehmomentübertragungsmechanismus
C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich
der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.
Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird
über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient
dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem
Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil
54 übertragen zu werden. Wenn das C1-Einrastventil 54 in
die mittels Druck eingenommene Stellung eingerastet ist, wird der Fluiddruck in
dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1 übertragen,
um sein Einrücken zu bewirken. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus
C2 wird über das Trimmventil 46 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil
96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck
in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Kanal 104 übertragen, um
anschließend zu dem Trimmventil 46 übertragen zu werden. Wenn
sich das Trimmventil 46 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck
in dem Kanal 104 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 116
übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus
C2 zu bewirken.
Erste Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung
Falls eine Unterbrechung von elektrischer Leistung zu dem elektrohydraulischen
Steuersystem 28 eintritt und das automatisch schaltbare Getriebe
14 in der ersten oder der zweiten Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart
oder der Neutralbetriebsart arbeitet, stellt das elektrohydraulische Steuersystem
28 als Vorgabe die erste Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung
ein. In dieser Betriebsart befinden sich das C1-Einrastventil 54 und das
Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung, da
das Magnetventil 70 ein normal geschlossenes Ventil ist.
Die Trimmventile 44 und 48 bewegen sich in die mittels
Druck eingenommene Stellung, da ihre jeweiligen Magnetventile 58 und
62 normal geöffnete Ventile sind. Die Trimmventile 46,
50 und 52 bewegen sich in die mittels Feder eingenommene Stellung,
da ihre jeweiligen Magnetventile 60, 64 und 66 normal
geschlossene Ventile sind. In der ersten Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter
Leistung sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C2, C4 und C5 ausgerückt,
während der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 eingerückt ist.
Der Drehmomentübertragungsmechanismus C1 entleert sich durch das C1-Einrastventil
54. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das
Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert
sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus
C5 durch das Trimmventil 52.
Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 wird
über das Trimmventil 48 gesteuert. Wenn sich das Trimmventil
48 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck
in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Auslasskanal 118 übertragen,
um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 zu bewirken.
Zweite Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung
Falls eine Unterbrechung von elektrischer Leistung zu dem elektrohydraulischen
Steuersystem 28 eintritt und das automatisch schaltbare Getriebe
14 in der ersten, der zweiten, der dritten oder der vierten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart
arbeitet, stellt das elektrohydraulische Steuersystem 28 als Vorgabe die
zweite Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung ein. In dieser Betriebsart
wird das C1-Einrastventil 54 durch den Fluiddruck in dem Drehmomentübertragungsmechanismus
C1, der mit der Differenzfläche 98 in einen Eingriff gelangt, in die
mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. Das Verriegelungsventil
96 wird in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, was sich daraus
ergibt, dass das Magnetventil 70 Fluiddruck aus dem Kanal 94 ablässt,
da das Magnetventil 70 ein normal geschlossenes Ventil ist.
Die Trimmventile 44 und 48 bewegen sich in die mittels
Druck eingenommene Stellung, da ihre jeweiligen Magnetventile 58 und
62 normal geöffnete Ventile sind. Die Trimmventile 46,
50 und 52 bewegen sich in die mittels Feder eingenommene Stellung,
da ihre jeweiligen Magnetventile 60, 64 und 66 normal
geschlossene Ventile sind. In der zweiten Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter
Leistung sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C2, C4 und C5 ausgerückt,
während die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C3 eingerückt
ist. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das Trimmventil
46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert sich durch das
Trimmventil 50. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert
sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus
C5 durch das Trimmventil 52.
Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus
C1 wird über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil
44 dient dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Auslasskanal
100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil
54 übertragen zu werden. Wenn das C1-Einrastventil 54 in
die mittels Druck eingenommene Stellung eingerastet ist, wird der Fluiddruck in
dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1 übertragen,
um sein Einrücken zu bewirken. Das Einrückten des Drehmomentübertragungsmechanismus
C3 wird über das Trimmventil 48 gesteuert. Wenn sich das Trimmventil
48 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck
in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Auslasskanal 118 übertragen,
um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 zu bewirken.
Tatsächlich stell das automatisch schaltbare Getriebe 14 ein Übersetzungsverhältnis,
das zu der dritten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart äquivalent ist, bereit.
Das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil
96 wirken zusammen, um Drehmomentübertragungsmechanismen wahlweise
zu verriegeln, um ein unbeabsichtigtes Einrücken in verschiedene Betriebsarten
zu vermeiden. Wenn beispielsweise in dem ersten, dem zweiten oder dem dritten Vorwärtsbetriebsbereich
gearbeitet wird, ist das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus
C2 gesperrt. Um den Drehmomentübertragungsmechanismus C2 zu verriegeln, wird
der Kanal 104, der mit dem Verriegelungsventil 96 kommuniziert,
über das C1-Einrastventil 54 durch den Kanal 102 entleert.
Dies wird dadurch möglich, dass das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil
96 durch das Magnetventil 70 in die mittels Druck eingenommene
Stellung versetzt werden. Wenn der Kanal 104 entleert ist, ist das Trimmventil
46 nicht in das Lage, das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus
C2 zu bewirken, falls das Trimmventil 46 in der Trimmstellung oder mittels
Druck eingenommenen Stellung festsitzen sollte oder dem Magnetventil 60
unabsichtlich Energie zugeführt werden sollte.
Außerdem wird dann, wenn in dem dritten oder dem vierten Vorwärtsbetriebsbereich
gearbeitet wird, das Einrücken der Drehmomentübertragungsmechanismen C4
und C5 gesperrt. Um die Drehmomentübertragungsmechanismen C4 und C5 zu verriegeln,
wird der Kanal 106, der mit dem Verriegelungsventil 96 kommuniziert,
über das C1-Einrastventil 54 durch den Kanal 102 entleert.
Dies wird dadurch möglich, dass das C1-Einrastventil 54 durch den
Fluiddruck in dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1, der auf die Differenzfläche
98 einwirkt, in die mittels Druck eingenommene Stellung eingerastet wird
und das Verriegelungsventil durch das Magnetventil 70 in die mittels Feder
eingenommene Stellung versetzt wird.
Obwohl die besten Arten zum Ausführen der Erfindung ausführlich
beschrieben worden sind, erkennen jene, die mit dem Fachgebiet, auf das sich diese
Erfindung bezieht, vertraut sind, verschiedene alternative Entwürfe und Ausführungsformen
zum Praktizieren der Erfindung im Umfang der beigefügten Ansprüche.