Die vorliegende Anmeldung ist verwandt mit, beansprucht das frühest
mögliche effektive Anmeldedatum von (zum Beispiel beansprucht die frühest
möglichen Prioritätsdaten für andere als provisorische Patentanmeldungen;
beansprucht Vorteile nach 35 USC § 119 (e) für provisorische Patentanmeldungen)
und schließt durch Bezug in ihrer Gänze den gesamten Gegenstand der folgenden
gelisteten Anmeldung(en) ein (die „verwandten Anmeldungen") in dem Grad wie
ein solcher Gegenstand nicht hiermit inkonsistent ist; die vorliegende Anmeldung
beansprucht auch die frühest möglichen effektiven Anmeldedatum(en) von
und beinhaltet auch durch Bezugnahme in ihrer Gänze die gesamten Gegenstände
von irgendeiner und allen Stammanmeldungen, Stammanmeldungen der Stammanmeldungen
etc. der verwandten Anmeldung(en) in dem Grad, dass ein solcher Gegenstand nicht
hiermit inkonsistent ist. Das US-Patentamt (USPTO) hat eine Notiz veröffentlicht
mit dem Inhalt, dass die Computerprogramme des USPTO es erfordern, dass Patentanmelder
sowohl auf eine Seriennummer Bezug nehmen als auch anzeigen, ob eine Anmeldung eine
Fortsetzung oder eine teilweise Fortsetzung ist. Der vorliegende Patentanmelder
hat unten einen spezifischen Bezug auf die Anmeldung(en) angegeben, aus denen Priorität
beansprucht wird, wie es das Gesetz vorsieht. Der Anmelder versteht, dass das Gesetz
eindeutig ist in seiner spezifischen Referenzsprache und dass es weder eine Seriennummer
noch irgendeine Charakterisierung als eine „Fortsetzung" oder „teilsweise
Fortsetzung" fordert. Trotzdem versteht der Anmelder, dass die Computerprogramme
des USPTO bestimmte Dateneintragungsanforderungen haben und deswegen bestimmt der
Anmelder die vorliegende Anmeldung als eine teilweise Fortsetzung ihrer Stammanmeldung,
aber weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Bezeichnungen nicht in irgendeiner
Weise als irgendein Kommentar und/oder Eingeständnis gewertet werden sollen,
ob die vorliegende Anmeldung irgendwelches neues Material zusätzlich zum Material
der Stammanmeldung(en) enthält oder nicht.
Verwandte Anmeldungen:
- 1. Für die Erfüllung der außerhalb des Gesetzes liegenden Anforderungen
des USPTO stellt die vorliegende Anmeldung eine teilweise Fortsetzung der
US-Anmeldung-Nr. 11/069,593 dar mit dem
Titel „optical antenna assembly", die W. Daniel Hillis, Nathan P. Myhrvold,
Clarence T. Tegreene und Lowell L. Wood, Jr. als Erfinder nennt, angemeldet am 28.
Februar 2005.
- 2. Für die Erfüllung der außerhalb des Gesetzes liegenden Anforderungen
des USPTO stellt die vorliegende Anmeldung eine teilweise Fortsetzung der
US-Anmeldung-Nr. 11/263,555 dar mit dem
Titel „Multi Wavelength Electromagnetic device", die W. Daniel Hillis, Nathan
P. Myhrvold, Clarence T. Tegreene und Lowell L. Wood, Jr. als Erfinder nennt, angemeldet
am 31. Oktober 2005.
- 3. Für die Erfüllung der außerhalb des Gesetzes liegenden Anforderungen
des USPTO stellt die vorliegende Anmeldung eine teilweise Fortsetzung der
US-Anmeldung-Nr. 11/263,554 dar mit dem
Titel „optical antenna with Phase control", die W. Daniel Hillis, Nathan
P. Myhrvold, Clarence T. Tegreene und Lowell L. Wood, Jr. als Erfinder nennt, angemeldet
am 31. Oktober 2005.
- 4. Für die Erfüllung der außerhalb des Gesetzes liegenden Anforderungen
des USPTO stellt die vorliegende Anmeldung eine teilweise Fortsetzung der
US-Anmeldung-Nr. 11/263,540 dar mit dem
Titel „Electromagnetic device with frequency downconverter", die W. Daniel
Hillis, Nathan P. Myhrvold, Clarence T. Tegreene und Lowell L. Wood, Jr. als Erfinder
nennt, angemeldet am 31. Oktober 2005.
- 5. Für die Erfüllung der außerhalb des Gesetzes liegenden Anforderungen
des USPTO stellt die vorliegende Anmeldung eine teilweise Fortsetzung der
US-Anmeldung Nr. 11/263,656 mit dem Titel
„optical attena with optical reference", die W. Daniel Hillis, Nathan P.
Myhrvold, Clarence T. Tegreene und Lowell L. Wood, Jr. als Erfinder nennt, angemeldet
am 31. Oktober 2005.
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Antennen
und verwandte Komponenten und Systeme bei oder nahe optischen Frequenzen.
Kurze Beschreibung der Figuren
1 ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform
einer optischen Antennenanordnung, die konfiguriert ist, um optische Energie zu
empfangen;
2 ist ein schematisches Diagramm einer anderen Ausführungsform
einer optischen Antennenanordnung, die konfiguriert ist, Licht zu emittieren;
3 ist ein verallgemeinertes Querschnittsdiagramm eines
Teils einer Ausführungsform einer optischen Antennenanordnung;
4 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils einer
anderen Ausführungsform einer optischen Antennenanordnung;
5a ist eine isometrische Darstellung eines Teils einer
anderen Ausführungsform einer optischen Antennenanordnung, die mit Nanoröhrchen
hergestellt wird;
5b ist eine Ansicht von oben von einem der optischen
Antennenelemente der optischen Antennenanordnung, die in 5a
gezeigt wird;
6 ist eine Ansicht einer Ausführungsform eines
Interferenzmusters, das durch eine Mehrzahl von optischen Antennenelementen erzeugt
wird;
7 ist eine Ansicht einer anderen Ausführungsform
eines Interferenzmusters, das durch die Mehrzahl von optischen Antennenelementen
der 6 erzeugt wird, bei welchem jene relative Phase
von einem der optischen Antennenelemente verschoben ist;
8 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform
des optischen Antennenelements und eines zugehörigen Detektors, bei welchem
der Detektor als eine Diode konfiguriert ist;
9 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
des optischen Antennenelements und eines zugehörigen Detektors, bei welchem
der Detektor als ein Transistor konfiguriert ist;
10 ist eine Seitenansicht von noch einer anderen Ausführungsform
des optischen Antennenelements und eines zugehörigen Detektors, bei welcher
der Detektor als eine Schottky-Diode konfiguriert ist;
11 ist eine allgemeine schematische Ansicht einer
Ausführungsform eines Oszillatorschaltkreises, der verwendet werden kann, um
ein Signal zu erzeugen;
12 ist ein schematisches Diagramm eines Rückkopplungselements;
13 ist eine diagrammatische Darstellung eines Teils
einer optischen Antennenanordnung, die separate optische Antennenelemente hat, die
positioniert sind, um ein Referenzsignal zu empfangen;
14 ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform
einer Anordnung von empfangenden optischen Antennenelementen;
15 ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform
einer Anordnung von erzeugenden optischen Antennenelementen;
16 ist ein schematisches Diagramm einer anderen Ausführungsform
von optischen Antennenelementen, einschließend einen Referenz-Erzeuger einer
ebenen Wellenform;
17 ist eine Ansicht von oben einer Ausführungsform
einer optischen Antennenanordnung;:
18 ist eine Ansicht von oben von einer anderen Ausführungsform
einer optischen Antennenanordnung;
19 ist eine Ansicht von oben von noch einer anderen
Ausführungsform einer optischen Antennenanordnung;
20 ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform
eines Streuergeräts einer optischen Antenne;
21 ist eine Ansicht einer Ausführungsform eines
Beleuchtungssystems;
22 ist eine diagrammatische Darstellung einer Ausführungsform
von Anordnungen von optischen Antennenelementen; und
23 ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform
einer Anordnung von optischen Antennenelementen gemäß einem Gitter.
Detaillierte Beschreibung
Diese Offenbarung beschreibt eine Anzahl von Ausführungsformen
von einer oder mehr optischen Antennenelementen, die in einer optischen Antennenanordnung
angeordnet werden können. Die optische Antennenanordnung kann eine Anordnung
der optischen Antennenelemente umfassen. Solche Anordnungen von optischen Antennenelementen
können in bestimmten Ausführungsformen entweder in einem nicht gleichförmigen
oder einem gleichförmigen Muster räumlich angeordnet werden, um die gewünschten
Charakteristiken der optischen Antennenanordnung zu liefern und/oder Licht zu erzeugen
oder zu empfangen, das eine gewünschte Antwort hat. Die Konfiguration der Anordnungen
von optischen Antennenelementen innerhalb der optischen Antennenanordnung kann die
Form, die Stärke, den Betrieb und die Charakteristiken der Wellenform beeinflussen,
die durch die optische Antennenanordnung empfangen oder erzeugt wird.
Optische Antennenelemente können konfiguriert werden, um entweder
Licht zu erzeugen oder zu empfangen. Tatsächlich kann die physikalische Struktur
eines erzeugenden optischen Antennenelements identisch zu jener eines empfangenden
optischen Antennenelements sein. Demnach kann ein einzelnes optisches Antennenelement
oder eine Anordnung von solchen Elementen verwendet werden, um Licht zu erzeugen
und/oder zu empfangen. Diese Offenbarung umfasst dabei eine Beschreibung der Struktur
oder der zugehörigen Charakteristiken einer Anzahl von Ausführungsformen
von erzeugenden und empfangenen optischen Antennenanordnungen. Die empfangende optische
Antennenanordnung, wie mit Bezug auf 1 beschrieben,
arbeitet, um empfangenes Licht (des sichtbaren oder nahezu sichtbaren
Spektrums) in ein elektrisches Signal umzuwandeln. Das erzeugende Antennenelement
wandelt, wie mit Bezug auf 2 beschrieben, ein elektrisches
Signal in entsprechendes erzeugtes Licht um.
Innerhalb dieser Offenbarung zeigt der Begriff „optisch", wie
er in der Bezeichnung „optische Antenne" angewandt wird, an, dass die Antenne
Energie erzeugt oder empfängt oder anderweitig mit Energie wechselwirkt bei
oder nahe optischen Frequenzen. Dieses Licht und/oder Energie kann in/aus elektrischen
Signalen umgewandelt werden, die entlang leitenden oder ähnlichen Pfaden transportiert
werden können. Die fundamentale Physik solcher optischen Antennenelemente kann
deswegen sich auf die Umwandlung von Energie zwischen elektromagnetischen Wellen
verlassen, die sich durch ein Medium wie Luft oder Vakuum ausbreiten und elektrische
Signale, die entlang eines elektrisch leitfähigen oder ähnlichen Weges
und/oder umgekehrt laufen. Eine Anzahl von Publikationen, die sich auf Nanostrukturen
beziehen, werden in der Publikation beschrieben „Nano optics publication
1997 to 2005" gedruckt am 22. Dezember 2004; S.1 bis 7; Nano optics publications;
im Web: http//nanooptics.uni-graz.at/ol/ol_publi.html.
Anwendungen für optische Antennenanordnungen umfassen, aber sind
nicht darauf begrenzt, Kameras, Teleskope, Beamformer, Solarzellen, Detektoren,
Projektoren und Lichtquellen.
In dieser Offenbarung beziehen sich die Begriffe „sichtbares"
oder „optisches Licht" oder einfach „Licht" auch auf „nahe
sichtbares" Licht so wie das nahe Infrarot, Infrarot, ferne Infrarot und das nahe
und das ferne ultraviolette Spektrum. Darüber hinaus können viele Prinzipien
auf viele Spektren von elektromagnetischer Strahlung ausgeweitet werden, bei denen
das Verfahren, elektronische Komponenten oder andere Faktoren nicht den Betrieb
bei solchen Frequenzen ausschließen, einschließlich Frequenzen, die außerhalb
von Bereichen liegen, die typischerweise als optische Frequenzen betrachtet werden.
Innerhalb dieser Offenbarung ist der Begriff „regelmäßig",
wenn er sich auf eine Mehrzahl oder einer Anordnung von optischen Antennenelementen
bezieht, nicht auf einen im Wesentlichen gleichen Abstand zwischen oder innerhalb
verschiedener Komponenten begrenzt. Vielmehr kann ein regelmäßiger Abstand
an Befestigungspunkten oder anderen Orten der Komponenten erfüllt sein, die
sich nicht parallel zueinander erstrecken. Außerdem kann die Abmessung von
individuellen Komponenten klein in vielen Ausführungsformen sein, und kleinere
Abweichungen von der exakten Platzierung oder Trennung können noch als regelmäßig
betrachtet werden. Weiterhin kann sich regelmäßig auf Abstände, Merkmale,
Entfernungen oder andere Aspekte von individuellen oder Gruppen von Komponenten
beziehen.
Ähnlich fordert der Begriff „gleichförmig" keine
exakte Gleichförmigkeit der Größe, der Merkmale, des Abstands, der
Verteilung oder anderer Aspekte, die als gleichförmig betrachtet werden können.
Das Verändern einer Konfiguration von optischen Antennenelementen durch Reduzieren
der Wahrscheinlichkeit von optischen Antennenelementen, sich dort zu formen, das
Bilden von kürzeren optischen Antennenelementen in einer besonderen Bereich,
das Entfernen von optischen Antennenelementen aus einem besonderen Gereicht etc.
kann den Effekt des Änderns von optischen Charakteristiken der optischen Antennenanordnung
haben.
Um Licht effizient zu erzeugen oder zu empfangen, sind die effektiven
Längen der optischen Antennenelemente normalerweise gleich einem ganzzahligen
Vielfachen einer Viertelwellenlänge des erzeugten oder empfangenen Lichts (&lgr;/4).
Die physikalische Längenabmessung von Einzelwellenlänge-Versionen der
optischen Antennenelemente kann ungefähr gleich der effektiven Wellenlänge
des erzeugten oder empfangenen Lichts sein. Wegen der genauen Wellenlänge von
vielen der relevanten Bereiche des Lichts können viele Ausführungsformen
der optischen Antennenelemente hergestellt werden, um präzise zu sein (zum
Beispiel innerhalb der Mikro- oder Nanoskala) und es trotzdem erlauben, dass die
Antennenelemente mit der elektromagnetischen Strahlung koppeln, die bei einer ähnlichen
Lichtwellenlänge auftritt wie innerhalb des sichtbaren Spektrums.
In einigen Fällen können optische Antennenanordnungen (einschließlich
jener, die konfiguriert sind, um Licht zu empfangen und/oder Licht zu erzeugen)
konstruiert werden, um eine Vielzahl von Effizienzen zu liefern, größtenteils
basierend auf der Kohärenz von Licht, das durch mehrere eingeschlossene optische
Antennenelemente und Kohärenzen erzeugt wird. Licht aus vielen Kohärenz
erzeugenden oder empfangenden optischen Antennenelementen kann in Phase sein in
einer Anzahl von Orten oder bei verschiedenen Winkelbereichen. In solchen Konfigurationen
kann seine Wellenamplitude sich kohärent an einer oder mehrere Orten oder Winkeln
addieren oder interferieren relativ zu der Anordnung der optischen Antennenelemente.
In anderen Anwendungen kann es wünschenswert sein, eine optische Antennenanordnung
zu konfigurieren, um Licht zu erzeugen, das aus der Phase ist an einer oder mehrer
räumlichen Stellen oder Winkelbereichen relativ zu der optischen Antennenanordnung
und deswegen im Wesentlichen inkohärentes Licht oder teilweise kohärentes
Licht an einigen oder allen räumlichen Stellen oder Winkelbereichen relativ
zu der Anordnung zu erzeugen oder zu empfangen.
Die Beziehung zwischen zwei benachbarten optischen Antennenelementen,
wie sie in einer Antennenanordnung existieren, wird hier beschrieben, um anzuzeigen,
wie das Licht von Reihen von optischen Antennenelementen konstruktiv oder destruktiv
interferiert. Diese konstruktive und destruktive Interferenz ist oft relevant für
solche Probleme einer optischen Antennenanordnung wie Wellenphasen, Beamforming
und Strahllenken (beam steering), wie in dieser Offenbarung beschrieben. Die Beziehung
zwischen den beiden benachbarten optischen Antennenelementen kann im Prinzip zu
entweder gleichförmigen oder nicht gleichförmigen Anordnungen ausgedehnt
werden, abhängig von der gewünschten Wellenform. Darüber hinaus,
während solche Prinzipien für den Betrieb, das Verständnis und/oder
die Charakteristiken von vielen Ausführungsformen relevant sein können,
kann eine Vielzahl von anderen Konstruktionsprinzipien in solchen Konstruktionen
und/oder Analysen verwendet werden.
Licht, das erzeugt oder empfangen wird von Paaren von nah beieinander
liegenden erzeugenden optischen Antennenelementen oder nah beieinander liegenden
empfangenden optischen Antennenelementen kann an einer Anzahl von Orten relativ
zu den optischen Antennenelementen destruktiv interferieren, und Licht kann an anderen
räumlichen Orten konstruktiv interferieren. Daher können die jeweiligen
erzeugenden oder empfangenden optische Antennenelemente Licht von einer oder mehr
räumlichen Stellen oder Winkelbereichen erzeugen oder empfangen. Die relativen
Phasenbeziehungen des Lichts, das durch das optische Antennenelement erzeugt wird
oder empfangen wird, bestimmt zu großen Teilen jene räumlichen Stellen
relativ zu der Anordnung, an denen das kombinierte optische Signal größtenteils
in Phase ist und deswegen die Amplitude der kombinierten. Signale aus der Anordnung
von optischen Antennenelementen beiträgt, um die höchste Intensität
an jedem Punkt entlang dieses Bereichs der Wellenform zu haben. Destruktive Interferenz
zwischen benachbarten Paaren von optischen Antennenelementen kann eine reduzierte
Amplitude oder Gain in entsprechenden Bereichen erzeugen.
Das Anpassen der relativen Phasen der erzeugenden oder empfangenden
optischen Antennenelemente kann Gain entlang entsprechenden Pfaden relativ zu der
optischen Antennenanordnung steuern, bei der das Licht erzeugt oder empfangen wird.
In einigen Anwendungen können die Phasen gesteuert werden, um einen relativ
hohen Gain entlang eines begrenzten Bereichs von Richtungen zu erzeugen. In einem
ausstrahlenden Fall kann dieser Prozess als „Beamforming" bezeichnet werden.
Ein zugehöriger Prozess beinhaltet dass Ändern der Richtung des Gains.
Dieser Prozess kann als „Strahllenken (beamsterring)" bezeichnet werden.
Viele Ausführungsformen der optischen Antennenanordnung können phasenverschobende
Anordnungen von optischen Geräten sein, die Beamformig- und/oder Strahllenkungs-Techniken
verwenden.
In vielen Ausführungsformen umfasst eine optische Antennenanordnung
100, wie mit Bezug auf die beiden 1 und
2 beschrieben, eine Anzahl von optischen Antennenelementen
102, die in einer im Wesentlichen ebenen Anordnung angeordnet werden können,
um die optische Antennenanordnung 100 zu bilden, obwohl die Strukturen,
Verfahren und Systeme, die hier beschrieben werden, nicht auf Ausführungsformen
beschränkt sind, die ebene oder im wesentlichen ebene Anordnungen haben. Die
Anordnung von optischen Antennenelementen 102 kann entweder regelmäßig
oder unregelmäßig sein und kann zweidimensional oder dreidimensional sein.
In einem Zugang kann eine dreidimensionale Anordnung durch das Aufeinanderstapeln
von zwei oder mehr zweidimensionalen Anordnungen erreicht werden. Die Anordnung
der Antennenelemente und die Konfiguration von individuellen optischen Antennenelementen
kann variiert werden gemäß den hier beschriebenen Prinzipien, um eine
Vielzahl von Frequenzbereichen Strahlmustern oder anderen Betriebseigenschaften
zu erzeugen.
Beispiele von empfangenden optischen Antennenanordnungen
Dieser Teil der Offenbarung beschreibt eine Anzahl von Ausführungsformen
einer empfangenden optischen Antennenanordnung, wie sie mit Bezug auf
1 beschrieben wird. Ein nachfolgender Teil der Offenbarung
beschreibt eine Anzahl von Ausführungsformen einer erzeugenden optischen Antennenanordnung,
wie sie mit Bezug auf 2 beschrieben wird. Verschiedene
Ausführungsformen der optischen Antennenanordnung einschließlich der Ausführungsformen
gemäß 1 und 2
können entweder in einer empfangenden oder erzeugenden Konfiguration angeordnet
werden, wie mit Bezug auf die 1, 2,
3, 4, 5a
oder 5b beschrieben wird. Die Relevanz das Anordnungen
von optischen Antennenelementen, die gleichförmig oder nicht gleichförmig
beabstandet sind, innerhalb der optischen Antennenanordnung wird in dieser Offenbarung
beschrieben. Verschiedene Ausführungsformen der Detektor- und Lichtquellenkonfigurationen,
durch welche Licht in oder aus elektrischen Signalen übergeht, wird ebenfalls
hier beschrieben.
Die optische Antennenanordnung 100, die als ein Empfänger
konfiguriert wird, kann auf eine Anzahl von verschiedenen Anwendungen angewendet
werden, einschließlich aber nicht darauf begrenzt, einen Lichtdetektor, eine
Lichtsensor, eine Kamera etc. Die optische Antennenanordnung 100, die als
ein Empfänger konfiguriert ist, umfasst eine Mehrzahl von
optischen Antennenelementen 102, die jeweils an einen entsprechenden Phasenanpasser
(„&PHgr;-Anpasser") 104 über eine jeweilige Leitungsstruktur
gekoppelt wird, welche als ein einzelner elektrischer Leiter 105 dargestellt
wird. Elektrische Signale können entlang der Leitungsstruktur von dem &PHgr;-Anpasser
104 zu einem Kombinierer 106 entlang laufen.
Ein Fachmann wird erkennen, dass eine Vielzahl von Zugängen zu
leitenden Strukturen angemessen sein kann, um Signale zu oder von den Antennenelementen
102 zu transportieren. Ein Beispiel eines Nanoteilchens-Wellenleiters wird
im Artikel von J. R. Krenn beschrieben: „Nanoparticle Waveguides Watching
Energy Transfer"; News & Views; April 2003; S. 1–2, Band 2; Nature Materials,
der hier durch Bezug eingeschlossen wird. Ein Beispiel einer Technik, um Millimeterwellen
in einen Mirkometer-Wellenleiter zu „quetschen" wird in dem Artikel beschrieben:
A.P. Hibbins, J.R. Sambles; „Squeezing Millimeter Waves into Microns"; Physical
Review Letters; 9. April 2004, S. 143904-1/143904-4; Volume 92, Nummer 14; The American
Physical Society, hier durch Bezug eingeschlossen. Zusätzliche Referenzen,
die hier und weiter unten beschrieben und eingeschlossen sind, analysieren und charakterisieren
die Ausbreitung von Energie entlang verschiedenen leitenden Strukturen wie Leitern
bei höheren Frequenzen einschließlich jener bei oder nahe optischen Frequenzen
und jener, die sich auf die Aufbreitung von Plasmonen entlang von leitenden Strukturen
beziehen. Einige von solchen Pfaden können Leiter umfassen, können als
ein Halbleiter oder dielelektrisches Material gebildet werden oder können eine
Kombination davon umfassen. Darüber hinaus können Materialien, die als
Dielektrika oder Leiter bei einer Frequenz charakterisiert werden können, sehr
verschieden bei anderen Frequenzen operieren. Das tatsächliche Material, das
die elektrischen Signale trägt oder leitet, wird von einer Vielzahl von Faktoren
abhängen einschließlich der Frequenz der sich ausbreitenden Energie. Trotzdem
der Klarheit der Darstellung für den gegenwärtigen Teil dieser Beschreibung
halber werden die verschiedenen leitenden Strukturen diagrammatisch dargestellt
und hier als der elektrische Leiter 105 bezeichnet, obwohl der Begriff
Leiter nicht als begrenzt auf Materialien aufgefasst werden sollte, die typischerweise
als elektrische Leiter bei relativ niedrigen Frequenzen betrachtet werden.
Der &PHgr;-Anpasser 104 für jedes Licht empfangende
optische Antennenelement 102 ist fähig zur Anpassung der relativen
Phase des elektrischen Signals relativ zu dem Licht, welches als ein Signal empfangen
wird, welches am Kombinierer 106 durch jedes besondere optische Antennenelement
102 gebildet wird. Die &PHgr;-Anpasser 104 sind der Klarheit
der Darstellung halber diagrammatisch in 1 und
2 dargestellt. Ein Fachmann wird erkennen, dass eine
Vielzahl von Strukturen den &PHgr;-Anpasser 104 funktional implementieren
kann, einschließlich in einer relativ direkten Implementierung Wellenleiter,
welche Materialien aufweisen mit einer festen oder elektrisch steuerbaren effektiven
dielektrischen Konstante und/oder optischen Übertragungsdistanzen. Andere verschiedene
beispielhafte Ausführungsformen des &PHgr;-Anpassers 104 werden in
größerem Detail weiter unten beschrieben werden.
In einem Zugang steuert der &PHgr;-Anpasser 104 die effektive
Zeit, die für ein Signal benötigt wird, um von dem besonderen optischen
Antennenelement 102 zu dem Kombinierer 106 zu gelangen und demnach
die relative Phase eines Signals, das durch den elektrischen Leiter 105
übertragen wird. Durch das Anpassen der relativen Phase des Signals, welches
durch jeden der Mehrzahl von &PHgr;-Anpassern 104 läuft, können
die relativen Phasen der Signale, die von den optischen Antennenelementen
102 zu dem Kombinierer zugeführt werden, angepasst werden.
In einer Ausführungsform gelangen Signale, die von jedem &PHgr;-Anpasser
104 ausgegeben werden an den Kombinierer 106 für jede empfangende
optische Antennenanordnung 100. Ein &PHgr;-Anpasser 104 gehört
zu jedem Licht empfangenden optischen Antennenelement 102 und der &PHgr;-Anpasser
104 wird konfiguriert, um die relative Phase des Lichts anzupassen, das
erzeugt oder empfangen wird, durch das Wirken als ein festes oder variables Verzögerungselement.
Es wird deshalb daran gedacht, dass in einer Ausführungsform jeder &PHgr;-Anpasser
104 als eine Signalverzögerungskomponente konfiguriert werden kann,
welche die Dauer, die für ein Signal benötigt wird, um durch den &PHgr;-Anpasser
104 zu gelangen, um einige Prozent der Wellenlänge des Lichts, das
durch andere korrespondierende optische Antennenelemente 102 empfangen
oder erzeugt wird, verzögert, wodurch die relativen Phasen der Signale, die
von den verschiedenen optischen Antennenelementen erzeugt werden, verändert
werden. Die Ausführungsformen der empfangenden optischen Antennenanordnung
100, wie mit Bezug auf 1 beschrieben, umfassen
den Kombinierer 106, welcher Signale aus verschiedenen optischen Antennenelementen
mischt oder anderweitig kombiniert, um ein Output-Signal (nicht gezeigt) zu erzeugen,
welches dem Betrag der Lichtenergie entspricht, der beider entsprechenden optischen
Wellenlänge von jedem optischen Antennenelement 102 empfangen wird.
Während der Kombinierer 106 diagrammatisch als ein operationeller
Block, der an die &PHgr;-Anpasser 104 gekoppelt ist, dargestellt wird,
wird ein Fachmann erkennen, dass eine Vielzahl von Konfigurationen die Funktionalität
schaffen kann, die durch den Kombinierer realisiert wird. Einige solche Konfigurationen
können sogar optische Freiraum- oder Radiowellen-(Radiofrequenz)-Techniken
verwenden, um ein Signal zu erzeugen, das eine Funktion der Signale aus den &PHgr;-Anpassern
104 ist. In einigen Konfigurationen kann das Signal eine Kombination der
Signale von den &PHgr;-Anpassern 104 sein oder kann eine nichtlineare,
Wurzel- oder andere Funktion solcher Signale sein wie eine abwärts gewandelte
Wurzelgesetz-Kombination, eine Phasen- oder frequenzmodulierte Version oder sogar
eine integrierte Summe solcher Signale.
In einigen Ausführungsformen kann der Kombinierer 106
konfiguriert werden, einen Addier-Schalter, einen Multiplizier-Schalter, einen Misch-Schalter
oder eine andere arithmetische Konfiguration zu umfassen, abhängig von der
Funktionalität der optischen Antennenanordnung 100. Der Kombinierer
kann auch einen Signalverstärker umfassen, der die Signalstärke, die an
den Kombinierer 106 angelegt wird, auf ein Niveau (z.B. bei vorbestimmten
Frequenzen) verstärkt, welches ausreichend ist, um das Signal zu einem anderen
Gerät zu übertragen oder zu einem Bildverarbeiter, der die Information
bestimmt, die durch die verschiedenen Signale dargestellt wird. In vielen Ausführungsformen
kann der Kombinierer 106 zu einem Computer wie einem Signalverarbeitungssteil
eines analogen oder digitalen Computers gehören oder darin integriert sein.
Daher funktioniert das Computergerät als ein Signalverarbeiter, um Signale,
welche zu dem Licht, das von den verschiedenen optischen Antennenelementen
102 empfangen wird, gehören, zu analysieren, auszuwerten, zu speichern
oder anderweitig zu verarbeiten.
In verschiedenen Ausführungsformen kann ein Computergerät
in den Kombinerer 106 integriert sein und in verschiedenen Ausführungsformen
kann das Computergerät als ein vollwertiger Computer für allgemeinen Zwecke
konfiguriert sein, wie zum Beispiel ein Personalcomputer (PC), ein Laptop oder ein
Computergerät in einem Netzwerk. In alternativen Ausführungsformen kann
das Computergerät, welches als Teil des Kombinerers 106 enthalten
ist, konfiguriert werden als ein Mikroprozessor, Mikrocomputer, ein anwendungsspezifischer
integrierter Schaltkreis (ASIC), ein gewidmeter, analoger oder digitaler Schaltkreis
oder ein anderes solches Gerät. Das Computergerät kann deswegen konfiguriert
sein als ein Computer für einen allgemeinen Zweck, ein Computer für einen
speziellen Zweck oder irgendeine andere Art von Computer, die konfiguriert ist,
um mit der vorliegenden spezifischen Aufgabe umzugehen. In verschiedenen Ausführungsformen
umfasst der Kombinerer 106 einen Multiplexer und/oder einen Abwärtswandler,
der einen oder mehr Aspekte von Signalen aus einer Vielzahl von optischen Antennenelementen
102 oder einer Vielzahl von Mengen von optischen Antennenelementen
102 kombiniert. Während der Kombinierer 106 Abwärtswandler
hier diagrammatisch dargestellt wird, können eine Anzahl von Strukturen oder
Materialien als Kombinierer, Multiplexer oder Abwärtswandler arbeiten, typischerweise
durch ein nichtlineares oder lineares Mischen von Signalen.
Beispiele von solchen Abwärtswandlern, die bei oder nahe optischen
Frequenzen arbeiten, werden beschrieben durch: J. Ward, E. Schlecht, G. Chattopadhhyay,
A. Maestrini, J. Gill, F. Maiwald, H. Javadi, und I. Mehde; „Capability of
THz sources based an Schottky diode frequency multiplier chains"; 2004 IEEE MTT-S
Digest; Januar 2004; S. 1587–1590J. Ward, G. Chattopadhhyay, A. Maestrini,
E. SChlecht; J. Gill, H. Javadi, O. Pukala; F. Maiwald; I. Mehdi; „Tunable
All-Solid-State Local Oscillators to 1900 GHz", 22. Dezember 2004, wobei jede von
ihnen durch Bezug eingeschlossen werden.
Die ein oder mehr Aspekte der Signale können durch eine Mehrzahl
von Frequenzbereichen, eine Mehrzahl von Zeit-Stichproben oder eine Mehrzahl von
anderen trennbaren oder unterscheidbaren Merkmalen für die Signale charakterisiert
werden, welche von eine Mehrzahl von optischen Antennenelementen in ein einzelnes
Signal ausgehen, welches zu einer entfernten Stelle zum Verarbeiten übertragen
werden kann, oder alternativ kann das Verarbeiten vor Ort durchgeführt werden.
Der Output aus dem Kombinierer 106 kann zu einer entfernten Stelle übertragen
werden, wie dies der Fall wäre, wenn die optische Antennenanordnung
100 als ein Teil eines Netzwerkes konfiguriert ist. In verschiedenen Ausführungsformen
der optsichen Antennenordnung kann eine Vielfalt von Komponenten stromaufwärts
oder stromabwärts des Kombinierers 106 operativ angekoppelt werden,
um bei der Bearbeitung oder Übertragung der Datensignale, die durch den Kombinierer
erzeugt werden, zu helfen.
Eine andere Ausführungsform eines Abwärtswandlers umfasst
einen optischen Abwärtswandler, der wie andere Arten von Abwärtswandlern
die Frequenz der Signale verringert. Ein Beispiel eines optischen Abwärtswandlers
ist ein optisches Gerät, welches das Signal, welches abwärts gewandelt
werden soll mit einem zweiten optischen Signal, welches durch einen zugehörigen
Oszillator 107 erzeugt werden kann, mischt. Das Mischen der optischen Signale,
um eine Anzeige der Information, die von einem oder mehr Signalen getragen wird,
bei einer niedrigeren Frequenz zu erzeugen, ist bekannt. Ein Beispiel eines solchen
Mischen bei polyrmerbasierten Materialien wird beschrieben in Yacoubian, et al,
E-O Polymer Based Integrated Optical Acoustic Spectrum Analyzer, IEEE Journal of
Selected Topics in Quantum Electronics, Vol. 6, No. 5 September/Oktober 2000.
Andere Beispiele von optischen Abwärtswandeln auf heterodyne
oder homodyne Weise werden beschrieben durch Yao in Phase-to-Amplitude Modulatouin
Conversion Using BRillouin Selective Side Band Amplification, IEEE Photonics Technology
Letters, Vol. 10. Nr. 2, Februar 1998; Hossein-Zadeh und Levi, Presentation at CLEO
2004, 19. Mai 2004, betitelt Self-Homodyne RF-Optical Microdisk Receiver, wobei
jedes durch Bezug hier eingeschlossen wird. Andere Zugänge zum Abwärtswandeln
und/oder Detektierung werden weiter unten in dieser Beschreibung beschrieben.
Während der Abwärtswandler als eingeschlossen im Kombinierer
gezeigt wird, kann der Abwärtswandler zwischen die optischen Antennenelemente
102 und die &PHgr;-Anpasser 104 gestellt werden, kann zwischen
die &PHgr;-Anpasser 104 und den Kombinierer 106 gestellt werden
oder kann selbst die &PHgr;-Anpasser 104 umfassen. In bestimmten Ausführungsformen
kann der Abwärtswandler operativ an den Kombinierer gekoppelt werden, wobei
die Frequenz der elektromagnetische Strahlung, welche dem Kombinierer
106 zugeführt wird, auf ein Niveau reduziert wird, das entlang eines
elektrischen Leiters ausgebreitet werden kann. In anderen Ausführungsformen
wird daran gedacht, dass ein Mischer stromabwärts des Kombinierers
106 angewendet werden kann.
Zurückkommend auf ein allgemeine Beschreibung der Ausführungsform,
die in 1 dargestellt ist, zeigt eine Wellenfront
120 eine im Allgemeinen ebene Orientierung der Lichtwellen an, welche ankommen
an und/oder empfangen werden von der jeweiligen empfangenden optischen Antennenanordnung
100. Während die hineinkommende Welle als eben in dieser Beschreibung
dargestellt wird wegen der Deutlichkeit der Darstellung, können die Ausführungsformen
hier zum Betrieb mit einer Vielfalt von Input-Wellenformaten konfiguriert werden
einschließlich nicht kohärenten Wellen und nicht ebenen Wellen. Darüber
hinaus ist in dieser Offenbarung der Begriff „eben", wie er auf Wellenformen
angewendet wird, nicht auf die strengsten Definition von eben beschränkt und
kann auch jede im Wesentliche ebene Oberfläche einschließen einschließlich
jener, die nicht einen unendlichen Krümmungsradius haben oder jene, die zum
Beispiel kleine Oberflächenunregelmäßigkeiten aufweisen. Für
die empfangende optische Antennenanordnung 100 wird die Wellenfront
120 als sich in einer Richtung nach unten bewegend illustriert, wie es
durch den Pfeil 124 angezeigt wird.
Die empfangende optische Antennenanordnung 100 wandelt die
Lichtenergie der Wellenfront 120 in elektrische Energie um, die sich entlang
eines elektrisch leitenden Pfades oder eines signalausbreitenden Pfades fortpflanzt.
Die empfangende optische Antennenanordnung 100 kann dabei als ein optischer
Meßfühler betrachtet werden, welcher empfangene Lichtenergie in eine verschiedene
Form wandelt.
Durch das Anpassen der relativen Verzögerung der verschiedenen
optischen Antennenelemente unter Verwendung der &PHgr;-Anpasser 104 kann
die Empfindlichkeit, Richtungsabhängigkeit, der Gain oder andere Aspekte der
optischen Antennenanordnung 100 kontrolliert variiert werden. In bestimmten
erzeugenden Ausführungsformen kann dies eine Beamforming- und/oder strahllenkende
Funktion bereitstellen.
In einem Zugang können die &PHgr;-Anpasser 104 auch
konfiguriert werden, um selektiv Signale aus ihrem jeweiligen optischen Antennenelement
zu blockieren oder zu verringern, wie weiter unten beschrieben werden wird. Demnach
können in bestimmten Ausführungsformen die &PHgr;-Anpasser
104 die Licht erzeugenden oder Licht empfangenden Wirkungen eines bestimmten
optischen Antennenelements funktional verändern. Das Entfernen (oder Abkoppeln)
von bestimmten optischen Antennenelementen aus bestimmten Anordnungen von optischen
Antennenelementen kann eine ansonsten regelmäßig beabstandete Anordnung
stärker unregelmäßig beabstandet oder schwach besetzt machen. Alternativ
kann das Entfernen von bestimmten Elementen den Gain der optischen Antennenanordnung
entlang von ausgewählten Pfaden funktional steuern, die Breite der zentralen
Strahlungskeule und/oder der seitlichen Strahlungskeule variieren oder andere Charakteristiken
verändern, die von der Frequenz abhängen. Konstruktionserwägungen,
die sich auf die Anzahl, die Position, den Abstand und andere Aspekte der optischen
Antennenelemente beziehen, werden weiter unten beschrieben werden.
In vielen Ausführungsformen der empfangenden optischen Antennenanordnung
100, wie sie mit Bezug auf 1 beschrieben wird,
kann jedes der optischen Antennenelemente 102 konfiguriert werden, um Signale
zu empfangen, die in Amplitude oder der Phase bei verschiedenen räumlichen
Richtungen über die Anordnung variieren. Beispiele schließen ein, aber
sind nicht darauf begrenzt, ein Teleskop, eine Kamera, ein Bilddetektor, ein Empfangsteil
eines Faxgeräts, einen Kommunikationsempfänger, einen Bildkopierer oder
ähnliches.
Andere Ausführungsformen der empfangenden optischen Antennenanordnung
können angeordnet werden, um ein im Wesentlichen gleichförmiges Bild über
der gesamten Fläche der Anzeige zu empfangen. Beispiele dieser Ausführungsformen
schließen ein, aber sind nicht darauf begrenzt, Bewegungsdetektoren, Anwesenheitsdetektoren,
Tageszeitdetektoren, Zeitmessdetektoren, die zu Sportveranstaltungen gehören,
oder ähnliches. Die besondere Konfiguration der verschiedenen Komponenten wie
der Kombinierer kann konstruiert werden, um die Art der Wellenformbilder zu berücksichtigen,
die durch die optische Antennenanordnung 100 empfangen werden kann, wie
auch die Gleichförmigkeit des Wellenformbildes.
Es wird daran gedacht, dass irgendeine Konfiguration einer solchen
optischen Antennenanordnung, die elektrische Signale als Antwort auf empfangenes
Licht erzeugt, wie sie durch die enthaltenden Ansprüche beansprucht wird innerhalb
des beabsichtigten Umfangs der empfangenden optischen Antennenanordnung liegt.
Beispiele von signalerzeugenden optischen Antennenelementen
2 zeigt ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform
einer erzeugenden optischen Antennenanordnung 100, die konfiguriert wird,
um entweder kohärente Lichtenergie oder inkohärente Lichtenergie abzustrahlen.
Viele der Komponenten und Techniken, die in dieser Beschreibung mit Bezug auf empfangende
optische Antennenanordnungen beschrieben werden, betreffen auch die erzeugenden
optischen Antennenanordnungen und umgekehrt. Verschiedene Ausführungsformen
der erzeugenden optischen Antennenanordnung 100 können in einer Vielzahl
von Anwendungen verwendet werden, die einschließen, aber nicht darauf begrenzt
sind, eine Lichtquelle, eine Anzeige und/oder eine Vielzahl von anderen Anwendungen,
die das Richten von Licht auf räumliche Stellen relativ zu jener Anordnung
betreffen.
In dieser Offenbarung können die empfangenden und erzeugenden
Ausführungsformen der optischen Antennenanordnung 100 mit den gleichen
Referenzzeichen versehen werden, da viele Komponenten von beiden Konfigurationen
identisch oder ähnlich sein können und in einigen Fällen beide Konfigurationen
tatsächlich austauschbar verwendet werden können. Jedoch können bestimmte
Komponenten der erzeugenden optischen Antennenanordnung für die verbleibende
optische Antennenanordnung (zum Beispiel das Aufweisen einer verschiedenen Schaltung
und/oder verschiedenen Wahl von Vorspannungen) verschieden konfiguriert werden,
um verschiedene Betriebscharakteristiken bereitzustellen.
Während eine Ausführungsform der optischen Antennenanordnung
100 konfiguriert werden kann, um kohärente Strahlung an bestimmten
Stellen zu erzeugen, ähnlich zu einem Laser oder holographischen Geräten,
können andere Ausführungsformen der optischen Antennenanordnung inkohärentes
Licht erzeugen. Solch eine Lichtquelle könnte ausrichtbar und steuerbar sein,
um kohärentes oder inkohärentes Licht zu verschiedenen Zeiten und/oder
verschiedenen räumlichen Orten oder entlang ausgewählten Pfaden zu erzeugen.
In verschiedenen Ausführungsformen der optischen Antennenanordnung
100 kann die Vielzahl von optischen Antennenelementen 102, die
innerhalb der erzeugenden optischen Antennenanordnung 100 eingeschlossen
sind, in einer Reihe angeordnet werden. In anderen Ausführungsformen kann die
optische Antennenanordnung 100 eine oder eine Anzahl von diskreten optischen
Antennenelementen 102 umfassen. Jedes optische Antennenelement
102 kann individuell befestigt oder operativ gekoppelt werden über
einen unterschiedlichen &PHgr;-Anpasser 104.
Die Ausführungsform der erzeugenden optischen Antennenanordnung
100, wie sie mit Bezug auf 2 beschrieben wird,
umfasst das ein oder mehr optische Antennenelemente 102, entsprechende
&PHgr;-Anpasser 104, die elektrischen Leiter 105 und einen Signalteiler
205. Der Signalteiler 205 stellt diagrammatisch eine Komponente
oder eine Menge von Komponenten dar, die Signale unter den verschiedenen optischen
Antennenelementen 102 verteilen. Jedoch wird ein Fachmann erkennen, dass
der Signalteiler 205 tatsächlich Funktionen umfassen kann, wie Signal
kombinieren in einigen Ausführungsformen. Zum Beispiel, wie für einige
Ausführungsformen hier beschrieben und wie in 2
dargestellt, kann der Signalteiler 205 verschiedene Signale mit Signalen
von einem zugehörigen Oszillator 206 kombinieren.
In einer Ausführungsform gibt der Signalteiler 205 ein
elektrisches Signal aus, das eine Kombination eines Informationssignals und des
Signals aus dem Oszillator ist. Das ausgegebene Signal breitet sich entlang des
elektrischen Leiters 105 zu dem &PHgr;-Anpasser 104 aus. Der
&PHgr;-Anpasser 104 erzeugt eine phasenangepasste Version des Signals,
um das jeweilige optische Antennenelement 102 anzusteuern. Der Output des
optischen Antennenelements 102 korrespondiert daher zu dem Informations-
und dem Oszillatorsignal.
Abhängig von der Ausführungsform der erzeugenden optischen
Antennenanordnung 100 kann ein variierendes oder konstantes Beleuchtungsniveau
über sämtlichen optischen Antennenelementen 102 innerhalb der
optischen Antennenanordnung 100 erzeugt werden. Zum Beispiel wenn die optische
Antennenanordnung 100 als eine Lichtquelle konfiguriert wird, dann kann
jedes der optischen Antennenelemente 102 relativ breitbandiges Licht erzeugen
an seinem jeweiligen räumlichen Ort. In anderen Zugängen bezüglich
einer Lichtquelle können die optischen Antennenelemente 102 zugeordnet
werden, um selektiv Licht in einem oder mehreren engen Bändern oder bei einer
oder mehr im wesentlichen diskreten Frequenzen zu erzeugen. Wenn das Licht in einem
oder mehr engen Bändern ist, können die optischen Antennenelemente
102 hinreichend einander zugeordnet werden, um kohärente Lichtenergie
zu erzeugen.
In verschiedenen Anzeigegerät-Ausführungsformen kann es
wünschenswert sein, eine variierende Lichtkonfiguration über die optische
Antennenanordnung 100 zu liefern, um ein Bild durch Variieren der Amplitude
und/oder Farbe des Lichts von den jeweiligen oder Mengen von optischen Antennenelementen
102 anzuzeigen.
Wenn die optische Antennenanordnung 100 als eine optische
Anzeige konfiguriert ist, dann kann die Intensität des Signals von jedem der
optischen Antennenelemente 102 auf der Basis eines individuellen Elements
oder gemäß einer Gruppierung von Elementen gesteuert werden, um eine steuerbare
Beleuchtung an entsprechenden räumlichen Stellen zu liefern. Wenn das Muster
der Beleuchtung zu einem ausgewählten Bild gehört, kann die abgestrahlte
Lichtenergie eine sichtbare Anzeige erzeugen. In einigen Zugängen können
die optischen Antennenelemente 102 konfiguriert werden, Licht bei einer
oder mehr sichtbaren Wellenlängen zu erzeugen, sodass das sichtbare Bild direkt
sichtbar oder auf einer Bildoberfläche wie einem Schirm oder Diffusor sichtbar
sein kann. In anderen Zugängen kann das imitierte Licht bei Frequenzen sein,
die nicht direkt für Menschen sichtbar sind und in sichtbares Licht durch Wellenlängenwandlung
gewandelt werden. In einem einfachen Zugang zur Wellenlängenwandlung trifft
das emittierte Licht auf einen Leuchtstoff, der abhängig von der Konfiguration
aufwärts wandelnd oder abwärts wandelnd sein kann, und der Leuchtstoff
emittiert sichtbares Licht mit einem Energieniveau, welches zu dem Niveau des emittierten
nicht sichtbaren Lichts korrespondiert.
Wenn das vom optischen Antennenelement 102 emittierte Licht
kohärent ist, kann der Gain, wie hierin beschrieben, gesteuert werden, um den
Strahl-Gain richtungsmäßig zu steuern, um eine Abtaststrahl-Anzeige zu
erzeugen.
Wie mit Bezug auf die in 1 dargestellte
empfangende Konfiguraion der optischen Antennenanordnungen beschrieben, passen die
&PHgr;-Anpasser 104 effektiv die relative Durchlaufzeit für ein Signal
(in beiden Richtungen) zwischen dem entsprechenden optischen Antennenelement
102 und dem zugehörigen Signalteiler 205 an. In der erzeugenden
Konfiguration der optischen Antennenanordnung 100 kann der &PHgr;-Anpasser
104 dadurch die relative Phase des Lichts ändern, welches durch die
entsprechenden erzeugenden optischen Antennenelemente erzeugt wird. Eine solche
Phasensteuerung kann es der erzeugenden optischen Antennenanordnung 100
erlauben, als ein Strahllenker und/oder Beamformer zu wirken, um die Richtungen
oder den Winkel-Gain relativ zu der Anordnung von optischen Antennenelementen
102 zu steuern.
In der Ausführungsform der optischen Antennenanordnungen
100, wie sie mit Bezug auf 2 beschrieben wird,
erzeugt der Oszillator 206 ein elektrisches oder optisches Signal, das
an das jeweilige optische Antennenelement 102 geliefert werden kann. Wenn
das Signal, das von dem Oszillator 206 erzeugt wird, ein elektrisches Signal
ist, kann das Signal das optische Antennenelement 102 direkt ansteuern,
oder die Frequenz kann niedriger sein als die, welche von dem optischen Antennenelement
102 emittiert werden soll. In solchen Konfigurationen kann ein Aufwärtswandler,
wie er weiter unten beschrieben werden wird, die Frequenz des elektrischen Signals
in die Frequenz des Lichts aus jedem optischen Antennenelement umwandeln. Signale,
die von jedem Oszillator 206 ausgegeben werden, können deswegen dem
einen oder mehr entsprechenden &PHgr;-Anpassern 104 zugeführt werden,
die zu jeder der erzeugenden optischen Antennenanordnung 100 gehören.
Jeder &PHgr;-Anpasser 104 kann dann die relative Phase des Lichts anpassen,
das durch die entsprechenden optischen Antennenelemente 102 erzeugt werden
soll. Daher wirkt jeder &PHgr;-Anpasser 104 als ein variables Verzögerungselement
der Signale, die dem optischen Antennenelement 102 zugeführt werden.
Der Signalteiler 205 ist in 2
gezeigt als zugehörig zum Oszillator 206. Einige Ausführungsformen
der optischen Antennenanordnung 100 verwenden einen Oszillator
206, um ein Signal zu erzeugen, das sinusförmig sein kann mit einer
bestimmten Frequenz, das dann ein Referenz- oder Trägersignal sein kann. Der
Oszillator 206 kann in einer Anzahl von verschiedenen Ausführungsformen
konfiguriert werden, wie weiter unten mit Bezug auf 11,
12 und 13 beschrieben
wird. Es wird betont, dass die verschiedenen Ausführungsformen des Oszillators,
wie sie in dieser Offenbarung beschrieben werden, in ihrer Natur illustrativ sind
und nicht beabsichtigt sind, einschränkend im Umfang zu sein. Daher können
andere Ausführungsformen der Oszillatoren betrachtet werden, dass sie innerhalb
des beabsichtigten Umfangs der vorliegenden Offenbarung liegen.
In verschiedenen lichterzeugenden Ausführungsformen wie eine
Lichtquelle kann ein einzelner Oszillator 206 ein Signal erzeugen, das
sinusförmig ist, welches an ein individuelles, mehrere oder sämtliche
optische Antennenelemente 102 innerhalb der optischen Antennenanordnung
100 geliefert werden kann. In alternativen Ausführungsformen wie einer
Anzeige kann jede der Reihen der Anzeigebildelemente (Pixel) durch ein oder mehr
optische Antennenelemente 102 definiert werden, sodass jedes (oder jede
Gruppe von) der optischen Antennenelemente 102 zu einem
bestimmten Oszillator 206 gehört. Wenn im Wesentlichen gleichförmige
Beleuchtungsniveaus über die mehreren optischen Antennenelemente geliefert
werden sollen, können weniger Oszillatoren 206 verwendet werden, die
jeweils ein konsistentes Signal an mehrere optische Antennenelemente liefern. In
jenen Ausführungsformen der erzeugenden optischen Antennenanordnung
100, die ein im wesentlichen gleichförmiges Lichtniveau über
eine gesamte Anordnung verteilen (wie in dem Fall, wenn die erzeugende optische
Antennenanordnung 100 als eine Lichtquelle benutzt wird), kann der Signalteiler
205 mit einem Oszillator-Schaltkreis konfiguriert werden, der ein identisches
Input-Signal an jedes der erzeigenden optischen Antennenelemente 102 leitet.
Wie oben bemerkt, ist in einigen Zugängen der Strahlteiler
205 funktional konfiguriert, um ein Input-Signal aufzuteilen wie das Informationssignal
in zwei oder mehr Output-Signale, die identisch sein können. Jedes der Output-Signale
steuert ein entsprechendes erzeugendes optisches Antennenelement 102 an
oder kann ein Trägersignal bilden, das mit einem anderen Signal (wie einem
Signal aus dem Oszillator 206) kombiniert werden kann, um das entsprechende
optische Antennenelement 102 anzusteuern.
Solch eine Ausführungsform kann noch &PHgr;-Anpasser
104 verwenden. In einem Zugang passt jeder &PHgr;-Anpasser 104
die Zeit, um das korrespondierende optische Antennenelement 102 zu erreichen,
für das Oszillatorsignal an und demnach die relative Phase jenes optischen
Antennenelements. Die &PHgr;-Anpasser 104 in der erzeugenden Konfiguration
der entsprechenden optischen Antennenelemente 102 ändern dadurch die
Phase des Lichts über die Anordnung der Elemente innerhalb des optischen Antennenanordnung
100. Solch eine Phasensteuerung kann bekannte Techniken, um die effektive
Richtung von emittierter Energie für lokalisierte oder Richtungsbeleuchtung
zu kontrollieren, verwenden.
Verschiedene Ausführungsformen der erzeugenden optischen Antennenanordnung
100 können einen Aufwärtswandler umfassen, der zu dem Strahlteiler
205 gehört. Der Aufwärtswandler wirkt, um Licht zu einer Frequenz
eines empfangenden elektrischen Signals zu überführen, so wie es gemäß
dem Informationsinhalt in ein Signal bei optischen Frequenzen moduliert sein kann.
Solch ein Aufwärtswandler ist typischerweise ein nichtlineares, Wurzelgesetz-
oder ähnliches Gerät, das einen Output produziert, welcher eine Funktion
des informationstragenden Signals und eines zweiten Signals wie eines, welches von
dem Oszillator 206 geliefert werden kann, ist. Ein Beispiel einer nicht-aktiven
Form eines Aufwärtswandlers kann gefunden werden in T. J. Yen, W.J. Padilla,
N. Fang, D.C. Vier, D.R. Smith, J.B. Pendry, D.N. Basov, X. Zhang; „Terahertz
Magnetic Response from Artificial Materials"; Science Magazine Reports, 5. März
2004; Seiten 1494–1496; Volume 303, welches hierin durch Bezug eingeschlossen
wird.
Andere Ausführungsformen der erzeugenden optischen Antennenanordnung
100 umfassen einen Oszillator, der Signale bei optischen Frequenzen direkt
erzeugt, wodurch er die Notwendigkeit für einen separaten Aufwärtswandler
umgeht.
Es wird auch in verschiedenen Ausführungsformen daran gedacht,
dass eine Mischer-Schaltung, ein Multiplizierer, ein nichtlinearer Schaltkreis oder
eine andere geeignete Frequenzwandlungskonfiguration die Frequenz des elektrischen
Signals aufwärts wandeln oder abwärts wandeln kann, das durch den Signalkombinierer
205 übertragen oder empfangen werden soll, von optischen Frequenzen
zu Frequenzen, die einfacher durch konventionelle Schaltungen verarbeitet werden
können. Ein Beispiel eines Geräts, welches Oberwellen eines Eingangsignals
erzeugt, wird beschreiben im Artikel: S. Takahashi, A.V. Zayats; „Near-field
second harmonic generation at a metal tip apex"; Applied Physics Letters; 13. Mai
2002; Seiten 3479–3481; Volume 80, Nummer 19, American Institute of Physics,
welcher hier durch Bezug eingeschlossen wird.
Es wird daran gedacht, dass jede Konfiguration einer optischen Antennenanordnung,
die Licht als Antwort auf ein empfangenes elektrisches Signal erzeugt, wie sie durch
die Ansprüche beansprucht wird, innerhalb des beabsichtigten Umfangs der erzeugenden
optischen Antennenanordnung liegen kann.
Beispiele von Herstellungstechniken für eine optische Antennenanordnung
Viele Ausführungsformen der optischen Antennenelemente
112 können winzig (in der Mikro- oder Nanoskala) sein, da sie ähnliche
physikalische Abmessungen, wie ganzzahlige Vielfache oder Brüche der Wellenlänge
&lgr; des Lichts haben, an welches die optischen Antennenelemente ankoppeln (zum
Beispiel &lgr;, &lgr;/2 oder &lgr;/4). Daher wird jedes empfangende oder erzeugende
optische Antennenelement 102 wie es mit Bezug auf die jeweilige
1 oder 2 beschrieben wird,
konfiguriert, um entsprechend Licht zu empfangen oder Licht zu erzeugen innerhalb
des sichtbaren Bereichs wie auch nahe dem sichtbaren Lichtspektrum. Typischerweise
sind sichtbare Wellenlängen von der Größenordnung 400–700
nm. In vielen Fällen können Wellenlängen nahe dem sichtbaren Bereich
als zwischen 300 nm bis etwa 1900 nm liegend betrachtet werden. Jedoch können
andere optische Bereiche anwendbar sein. Zum Beispiel können die hier beschriebenen
Prinzipien und Strukturen in einigen Fällen zu wesentlich
kürzeren Wellenlängen übertragen werden, wie jene von bekannten photolithographischen
Techniken. Solche Wellenlängen. können gegenwärtig in der Ordnung
von einigen zig Nanometern, zum Beispiel 40 nm sein, obwohl von zukünftigen
Herstellungstechniken erwartet werden kann, dass sie diese zu Bereichen von einzelnen
Nanometern oder sogar kleiner reduzieren. Die hier dargelegten Prinzipien sollten
auf solche Abmessungen anpassbar sein, indem sie Nanoskala-Effekte berücksichtigen.
Ähnlich ist die Grenze der oberen Wellenlänge (untere Frequenz) nicht
notwendig auf sichtbare oder nahe sichtbare Wellenlängen beschränkt. Tatsächlich
können diese Prinzipien, Strukturen und Verfahren, die hier beschrieben werden,
bei Wellenlängen im nahen Infrarot (zum Beispiel ungefähr 700–5000
nm), mittleren Infrarot (zum Beispiel ungefähr 5000 nm–25 &mgr;m)
oder fernen Infrarot (zum Beispiel ungefähr 25–350 &mgr;m) anwendbar
sein. Ein Fachmann wird erkennen, dass diese Bereiche näherungsweise gelten.
Zum Beispiel wird das obere Ende des mittleren Infrarotbereichs manchmal bei ungefähr
30 oder 40 &mgr;m definiert und das obere Ende des fernen Infrarotbereichs wird
manchmal bei ungefähr 250 &mgr;m definiert.
Ein Viertel-Wellenlänge-optisches-Antennenelement 102
hat eine effektive Länge, die im Wesentlichen ein Viertel der Wellenlänge
des empfangenden/erzeugenden Lichts für das zugehörige Medium ist. Ein
Halb-Wellenlänge-optisches-Antennenelement 102 hat eine effektive
Länge, die im Wesentlichen die Hälfte der Wellenlänge des empfangenden/erzeugten
Lichts für das zugehörige Medium ist. Ein Fachmann wird erkennen, dass
die Wellenlänge von der Konfiguration und zugehörigen Medien abhängt,
einschließlich der effektiven dielektrischen Konstante der Medien, durch welche
die Signale sich ausbreiten.
Die individuellen optischen Antennenelemente 102 können
in Feldern angeordnet werden, um die optischen Antennenanordnungen zu bilden und
demnach können die optischen Antennenelemente innerhalb der Nano- oder Mikroskala
hergestellt werden. Es wird deswegen daran gedacht, dass viele Anwendungen einer
optischen Antennenanordnung eine große Anzahl von optischen Antennenelementen
betreffen, die in einem Feld angeordnet werden. Als solches verwendet ein Herstellungszugang
Halbleiterverarbeitungstechniken, um eine Anzahl von Elementen herzustellen, welche
ein gut gesteuerte Position und/oder Abmessungen haben.
Solche Herstellungszugänge können in Fällen ausgewählt
werden, bei denen es geringe Betriebs- und Konfigurationsvariationen zwischen den
individuellen optischen Antennenelementen gibt, obwohl andere Systeme auch solche
Techniken verwenden können.
Geeignete Halbleiterverarbeitungstechniken umfassen, aber sind nicht
darauf begrenzt, Lithographie (wie Photolithographie, Elektronenstrahllithographie),
Nanoröhrchenzüchten, Selbstzusammenbau (self-assembly) oder Herstellung
von anderen Nanostrukturen. Andere bekannte Techniken, die verwendet werden können,
um große Anordnungen von optischen Antennenelementen herzustellen, können
innerhalb des beabsichtigten Umfangs der vorliegenden Offenbarung sein.
Die verschiedenen Ausführungsformen der optischen Antennenanordnung
100 können deswegen als eine optische Antenne betrachtet werden, die
Lichtenergie „einfängt" oder „erzeugt", wie mit Bezug auf die
1 und 2 beschrieben. Wie
aus der obigen Beschreibung ersehen werden kann, kann die Phasensteuerung der individuellen
optischen Antennenelemente es erlauben, dass der Gain der optischen Antennenanordnung
unabhängig von konventionellen optischen Fokussier- oder Bearbeitungstechniken
definiert werden kann wie solchen mit Linsen oder mit Beugungs-, Brechungs- oder
Reflexionselementen einschließlich linkshändigem Material. Jedoch schließen
die Prinzipien, Strukturen und Verfahren, die hier beschrieben werden, nicht notwendigerweise
den Gebrauch von konventionelleren optischen Fokussier-, Form-, Verfahrens- oder
anderen Techniken wie Linsen, Beugungselementen, Phasenplättchen, Filtern,
Aperturen, Polarisierern oder anderen konventionellen Komponenten oder Systemen
aus.
Die typische Analyse von Photonenabstrahlern oder -empfängern
wurde traditionell als ein Bereich der Quantenphysik betrachtet, wie er oft durch
die Schrödigergleichung charakterisiert wird. Während eine solche Analyse
für viele Aspekte der hier beschriebenen Geräte und Systeme anwendbar
sein kann, wird die Konstruktion und die Charakteristiken der optischen Antennenanordnung
100 typischerweise eher eine Maxwellsche Analyse und Konstruktion involvieren.
Daher können viele Antennentechniken und -gleichungen, die auf Antennenkonstruktionen,
Wellenausbreitungen, Kopplungen und andere Aspekte von Mikrowellen- und andere elektromagnetische
Strahlungsspektren zutreffen, relativ direkt auf die Konstruktionen und Systeme
angewendet werden, welche hier beschrieben werden. Zum Beispiel können die
Konstruktionen, Konzepte und Analyse einer optischen Antennenanordnung Phasenanordnung-Techniken
(phase array techniques) für synthetische Aperturen oder andere antennenbezogene
Konzepte verwenden, um Energie bei optischen Frequenzen zu detektieren, zu erzeugen,
auszurichten oder anderweitig damit wechselzuwirken.
3 zeigt diagrammatisch eine Seitenansicht einer verallgemeinerten
Ausführungsform der optischen Antennenanordnung 100, wie sie mit Bezug
auf 1 und/oder 2 beschrieben
wird. Die optische Antennenanordnung 100 kann hergestellt werden unter
Verwendung einer Vielfalt von Halbleiterverarbeitungstechniken oder anderen geeigneten
Techniken. In bestimmten Ausführungsformen trägt das Substrat
202 oder der Trägerkörper solche Elemente wie den &PHgr;-Anpasser
104, den Kombinierer 106, den Signalteiler 205 und den
Oszillator 206, wie sowohl in 1 als auch in
2 beschrieben, obwohl diese in 3
der Direktheit der Darstellung halber weggelassen werden. In dieser Offenbarung
kann der Begriff „trägt" im physikalischen statt im signaltreibenden
Kontext auf eine Komponente angewendet werden wie auf das optische Antennenelement,
welches an das Substrat 202 individuell befestigt oder operativ gekoppelt
ist, im Substrat integriert oder enthalten, operativ gekoppelt an eine intermediäre
Struktur, die das optische Antennenelement an das Substrat befestigt oder an irgendeine
Art von Anordnung, bei der das Substrat als tragend oder unterstützend betrachtet
werden kann. Zusätzlich kann das Substrat 202 in verschiedenen Ausführungsformen
beträchtlich verschieden von konventionellen Halbleitersubstraten konfiguriert
werden. Zum Beispiel können Materialien wie Polymere, Metalle, Gummi, Glas
oder Mineralien das Substrat bilden, das die optischen Antennenelemente trägt.
Zusätzlich kann in bestimmten Ausführungsformen eine Art von Feld verwirklicht
werden, um das optische Antennenelement in der Position bezüglich zueinander
zu halten, zusätzlich zu oder unabhängig von der physikalischen strukturellen
Unterstützung.
Das Substrat kann auch zusätzliche Komponenten in einigen Konfigurationen
umfassen wie Aufwärtswandler, Abwärtswandler, Mischer und/oder Entmischer,
welche mit Bezug auf bestimmte Figuren beschrieben werden. Eine Reihe von optischen
Antennenelementen 102 kann hinter oder neben jedem optischen Antennenelement
102, das in 3 gezeigt wird, positioniert
werden, wodurch eine zweidimensionale Anordnung von optischen Antennenelementen
102 gebildet wird.
Wenn die Elemente 102 in einer relativ zueinander gestapelten
Anordnung positioniert werden können, können mehrere Substrate oder ein
oder mehrere Schichten, die auf den Substraten gebildet werden, welche jeweils eine
zweidimensionale Anordnung von optischen Antennenelementen enthalten, in festen
oder variablen Positionen relativ zueinander positioniert werden. In einigen Fällen
können die zweidimensionalen Anordnungen durch variables Beabstanden zwischen
den Reihen von optischen Antennenelementen 102 oder andere nicht gleichförmige
Anordnungen erhalten werden. Solche zweidimensionalen Anordnungen können gestapelt,
gelegt, gebildet oder anderweitig zusammengebaut oder hergestellt werden mit einer
gestapelten, geschichteten oder anderen dreidimensionalen Anordnung, um eine dreidimensionale
Anordnung von optischen Antennenelementen zu bilden. Solch dreidimensionalen Anordnungen
können verwendet werden für eine Vielfalt von Zwecken zum Beispiel als
eine Gruppe von kooperierenden, optischen Antennenelementen.
In anderen Anwendungen können ein oder mehrere Schichten von
optischen Antennenelementen als ein Referenzwellenform-Erzeuger arbeiten. Die Referenzwelle
kann ein antreibendes Signal zum Abwärtswandeln oder Mischen liefern, kann
als eine relative Phasenkontrolle operieren oder kann eine Referenzwelle liefern,
gegenüber welcher einlaufende oder auslaufende Wellen verglichen werden können.
In einem Zugang kann die Energie der Referenzwelle gleichzeitig mit jener der einlaufenden
Welle zugeführt werden, um ein elektrisches Signal zu erzeugen, das zu einer
linearen oder nichtlinearen Kombination von einlaufenden und Referenzwellen korrespondiert.
In einem relativ direkten Zugang entspricht das elektrische Signal der Summe der
Amplituden von Referenzwelle und einlaufender Welle. Wenn zwei Wellen im Wesentlichen
die gleiche Frequenz haben, kann die Summe eine kohärente Summe sein und relative
Phaseninformation liefern.
Eine Vielfalt von Anordnungen von unregelmäßigen oder regelmäßigen
optischen Antennenelementkonfigurationen können mit Bezug auf diese Offenbarung
beschrieben werden. In einer Ausführungsform ist der Abstand zwischen jeder
Reihe und/oder Spalte der optischen Antennenelemente 102 relativ gleichförmig,
um reguläre Anordnungen von optischen Antennenelementen 102 zu erzeugen.
Alternativ kann jedes der optischen Antennenelemente unregelmäßig beabstandet
sein, um relativ ungleichförmige Anordnungen von optischen Antennenelementen
zu erzeugen. Eine Vielfalt von regelmäßigen oder unregelmäßigen
Anordnungen von optischen Antennenelementen kann ausgewählt werden abhängig
von dem gewünschten Antennen-Gain und dem Strahlungsmuster. Wenn die relativen
Phasen von einlaufenden oder auslaufenden Wellen bestimmt oder gesteuert werden
können, kann der Gain oder die Richtungsabhängigkeit der optischen Antennenanordnung
gesteuert werden unter Verwendung von Beamforming- und Strahllenkungskonzepten.
Die Konstruktion, das Material oder die Konfiguration der optischen Antennenelemente
kann ausgewählt werden basierend auf der besonderen. Konstruktion oder Anwendung
der Anordnung des optischen Antennenelements.
In einer Ausführungsform können lithographische Zugänge
eine große Anzahl von verschiedenen Ausführungsformen von Anordnungen
von optischen Antennenelementen 102 oder diskreten optischen Antennenelementen
erzeugen. Die Komplexität jedes optischen Antennenelements reicht von relativ
einfachen optischen Antennenkonfigurationen mit Dipol, einschließlich
zum Beispiel Nanoröhrchen oder leitende oder dielektrische Pfeiler bis zu jenen
einschließlich Bögen, Kurven, Unstetigkeiten oder anderen unregelmäßigen
Konfigurationen. Lithographische Techniken können verwendet werden, um die
optischen Antennenelemente oder andere Teile der optischen Antennenanordnung in
eine komplexere Form zu bringen, um zum Beispiel Kurven, Winkel, diskontinuierliche
Strukturen zu bilden, wie sie verwendet werden können, um Impedanz, kapazitive
Strukturen, Phasensteuerstrukturen, Dioden, Transistoren, Kondensatorstrukturen,
leitende Strukturen, Widerstandstrukturen, Gitterlücken oder andere Strukturen
herzustellen, einschließlich jener, die komplexer sein können oder Kombinationen
solcher Strukturen umfassen. Als ein Beispiel sind Strukturen basierend auf Nanoröhrchen
entwickelt wurden mit integralen Bögen, von denen gezeigt wurde, dass sie fähig
sind, nichtlineare elektrische Antworten bereitzustellen. Solche Strukturen können
gleichzeitig als optische Antennenelemente und nichtlineare Geräte wirken.
Lithographische Techniken können deswegen verwendet werden, um wiederholt eine
Anzahl von Anordnungen aus ähnlichen oder unähnlichen Komponenten schnell
und genau herzustellen.
In einem typischen photolithographischen Prozess wird eine schützende
Photolackschicht auf ein Substrat oder ein anderes ebenes Objekt aufgetragen, das
aus einem Halbleitermaterial oder Metall gebildet wird. Die Photolackschicht ist
gestaltet, wie es allgemein bekannt ist, mit einer Vielzahl von auf Photographie
basierenden Entwicklungsprozessen. Ein belichteter Bereich des Materials wird dann
geätzt oder anderweit entfernt zum Beispiel durch Innenstrahl- oder Elektronenstrahl-Abtragen.
Während diese Ausführungsform eines Prozesses hier offenbart wird, kann
auch eine Anzahl von anderen Herstellungstechniken angemessen sein. Zum Beispiel
direkte Elektronenstahllithographie, Abhebetechniken, Nanozüchten oder andere
Techniken können ausgewählt werden, abhängig von der besonderen Konfiguration,
Anwendung, Abmessungen oder anderen Faktoren.
4 zeigt eine Ausführungsform einer optischen
Antennenanordnung 100, bei welcher ringförmige optische Antennenelemente
102 auf dem Substrat 202 gebildet werden unter Verwendung von
lithographischen Techniken, sodass die Materialien gemäß bekannten Techniken
aufgetragen werden können. Das Auftragen kann in einer Vielfalt von Konfiguration
angemessen sein einschließlich jener, bei denen die optischen Antennenelemente
102 von einer Größenordnung eines Bruchteils der Wellenlänge
des einlaufenden oder auslaufenden Lichts sind.
Während die optischen Antennenelemente 102 der
4 als ringförmig dargestellt sind, können
auch andere geometrische oder nicht geometrische Formen ausgewählt werden.
In einer Ausführungsform kann jedes optische Antennenelement
102 mit Metallen wie Gold, Silber, Aluminium oder Kupfer gebildet werden.
Das Material des Antennenelements kann zum Beispiel durch elektrochemische Ablagerungen,
ein PVD-Verfahren (physical-vapor-deposition), CVD-Verfahren (chemical vapor-deposition)
geliefert werden oder kann auf eine Vielzahl von Arten wachsen. In verschiedenen
Ausführungsformen können die optischen Antennenelemente auch aus Halbleiter-
oder ähnlichen Materialien geformt werden wie kohlenstoff- oder siliziumbasierten
Materialien, welche typischerweise dotiert werden können oder anderweitig mit
zusätzlichen Materialien kombiniert werden können. In einer Ausführungsform
kann das Metall und/oder die Halbleitermaterialien des optischen Antennenelements
so ausgewählt werden, dass sie eine relativ hohe Elektronenbeweglichkeit haben.
Materialien mit hoher Elektronenbeweglichkeit sind entwickelt wurden, um bei relativ
hohen Frequenzen betrieben zu werden. Zum Beispiel wurde über Geräte mit
hoher Elektronenbeweglichkeit im Terahertz-Bereich berichtet.
Die minimal erreichbaren Abmessungen von Merkmalen, welche durch Halbleiter-
oder ähnliche Herstellungstechniken hergestellt werden, verringern sich ständig.
Das gegenwärtige Niveau der Abmessungen kann viele Ausführungsformen von
optischen Antennenelementen herstellen. Zum Beispiel haben Hersteller von integrierten
Schaltkreisen kommerzielle Geräte mit Abmessungen unter 100 nm freigegeben
und Pläne für Abmessungen von wenigen 10 nm angekündigt. Es wird
erwartet, dass die Präzision, Steuerung der Abmessungen, Herstellbarkeit und
andere Aspekte der hier beschriebenen Strukturen und Verfahren von solchen technologischen
Entwicklungen profitieren können. Solche technologischen Entwicklungen lösen
die Erwartungen aus, optische Antennenelemente herzustellen, die Abmessungen von
der Ordnung von wenigen 10 Nanometern haben. In einigen Fällen können
optische Antennenelemente hohe vertikale Längenverhältnisse haben, zum
Beispiel 10:1 oder größer. Ein optisches Antennenelement mit Dipol oder
eine nicht regelmäßige Antenne von 700 nm, 350 nm oder 175 nm ist deswegen
realisierbar unter Verwendung von gegenwärtigen Technologien.
Eine andere Technologie, welche verwendet werden kann, um eine Anzahl
von Ausführungsformen von optischen Antennenelementen zu erzeugen, ist die
Elektronenstrahllithographie. Unter Verwendung von Elektronenstrahltechniken kann
der Benutzer präzise die Form und die Abmessungen eines Merkmals, welches produziert
wird, steuern. Viele Ausführungsformen von Elektronenstrahltechniken liefern
eine höhere Präzision als gegenwärtige lithographische
Techniken und stellen das Bilden von Merkmalen bereit, welche Abmessungen bis zu
ein paar Nanometer haben. Daher gibt es eine Vielfalt von Techniken, um eine Anordnung
von winzigen optischen Antennenanordnungen zu bilden. Eine relativ direkte Technik
beinhaltet das Herstellen der optischen Antennenelemente als Metalllinien auf einem
im Wesentlichen gleichförmigen Halbleiter, Siliziumsubstrat oder alternativ
auf einem komplexen Substrat wie einem Silizium-auf-Isolator (SOI)-Substrat), einen
Silizium-auf-Saphir-Substrat, einem Silizium-auf-Diamant-Substrat oder auf irgendeiner
anderen geeigneten Konfiguration eines Substrats (oder einem anderen Element, das
konfiguriert ist, um die relative Position der optischen Antennenelemente zu halten)
unter Verwendung von konventionellen Halbleiterherstellungszugängen. Andere
Materialien einschließlich Halbleitern, Dielektrika oder Leiter können
das Substrat bilden.
5a und 5b zeigen eine
Ausführungsform der optischen Antennenanordnung 100, welche jeweils
eine Mehrzahl von Nanoröhrchen umfasst, die die Anordnung von optischen Antennenelementen
102 bilden, wie sie von dem Substrat 202 getragen wird. Optische
Antennenanordnungen können eine große Zahl und Vielfalt von Konfigurationen
von optischen Antennenelementen umfassen und können als Dipole, gekrümmte
Strukturen, diskontinuierliche Strukturen etc. geformt werden und können gezüchtet
werden unter Verwendung von kohlenstoffbasierter Nanostrukturtechnologie (zum Beispiel
unter Verwendung von kohlenstoffbasierten oder anderen Nanoröhrchen). Eine
große Anzahl von Nanoröhrchen kann gezüchtet werden, um eine Anordnung
von optischen Antennenelementen zu bilden, indem Nanostrukturtechniken verwendet
werden zum Beispiel durch das Aufweisen von kleinen Vertiefungen, welche am Anfang
unter Verwendung von solchen Techniken wie Lithographie als ein Muster auf einem
Substrat gebildet werden. Die Stellen der ein oder mehr Vertiefungen entsprechen
den gewünschten Stellen der Nanoröhrchen, die gezüchtet werden sollen.
Das gemusterte Substrat wird dann in eine Ablagerungskammer (deposition chamber)
gestellt, solange wie es gewünscht es, abhängig von der Länge der
Nanoröhrchen. Die Stellen der gemusterten Vertiefungen können in dieser
Offenbarung als „Keimbereiche" 504 bezeichnet werden, da die Nanoröhrchen
selektiv an den Stellen der gemusterten Vertiefungen gezüchtet werden können.
Typischerweise bilden Nanoröhrchen dünne Strukturen, welche im Durchmesser
von einem bis zu 10 Molekülen für verschiedene Ausführungsformen
der Nanoröhrchen reichen. Während die beispielhafte Ausführungsform
hier als 1 bis 10 Moleküle einschließend beschrieben wird, übertreffen
in manchen Anwendungen die Durchmesser der Nanoröhrchen solche Abmessungen.
Bei Nanoröhrchen kann jedes optische Antennenelement
102 an der Stelle eines Defekts in einem Substrat gezüchtet werden.
In verschiedenen Ausführungsformen können die Nanoröhrchen in einem
Winkel mit Bezug auf die Oberfläche gezüchtet werden (einschließlich
parallel zur Oberfläche). Jedes optische Antennenelement kann eine verschiedene
oder sogar zufällige Winkelorientierung mit Bezug auf die Oberfläche des
Substrats haben. In verschiedenen Ausführungsformen kann jedes Nanoröhrchen
als gerade ausgerichtet hergestellt werden oder mit einer Krümmung hergestellt
werden. In dieser Offenbarung kann die Krümmung als eine nicht regelmäßige
Antennenkonfiguration betrachtet werden, die von der regelmäßigen Dipol-Antennenkonfiguration
verschieden ist. Die Dauer des Wachsens und die Wachtumsrate bestimmen die resultierende
gewünschte Höhe, Winkel und Krümmung von jedem Nanoröhrchen.
In verschiedenen Ausführungsformen können bestimmte Nanoröhrchen
sogar gekreuzt werden oder gekreuzt und verbunden werden, um einen Knotenpunkt zu
bilden. Wenn daher gewünscht wird, dass ein Nanoröhrchen einer bestimmten
Höhe gebildet wird, kann es dem Nanoröhrchen erlaubt werden, für
eine vorbestimmte Zeitdauer zu wachsen, die zu jener Länge und Wachstumsrate
korrespondiert. Solche Zugänge sind angewendet worden, um nichtlineare Geräte
zu produzieren wie Transistoren, Dioden und Feldemissionstrukturen, wie zum Bespiel
beschrieben in M. Ahlskog, R. Tarkiainen, L. Roschier, und P. Hakonen, Singleelectron
transistor made of two crossing multiwalled carbon nanotubes and its noise properties,
Applies Physics Letters Vol 77(24), S. 4037–4039, 11. Dezember 2000, und
Cumings and Zettl, Field emission and current-voltage properties of boron nitride
based filed nanotubes.
5b zeigt eine Ansicht von oben einer Ausführungsform
von Nanoröhrchen, wie sie in 5a gezeigt wird.
Mehrere Nanoröhrchen, die eine Anordnung bilden, können zu einer gleichförmigen
Höhe oder verschiedenen Höhen gezüchtet werden wie es gewünscht
wird. Viele Ausführungsformen von Nanoröhrchen können kohlenstoffbasiert
sein, obwohl irgendein anderes geeignetes Material, welches verwendet werden kann,
innerhalb des beabsichtigten Umfangs der vorliegenden Offenbarung ist.
Die Anordnung von optischen Antennenelementen 102, wie sie
mit Bezug auf 5a und 5b
beschrieben wird, kann deswegen in einem eindimensionalen, zweidimensionalen oder
dreidimensionalen Nanostrukturmuster angeordnet werden und kann entweder in einem
regelmäßigen oder in einem unregelmäßigen Muster gebildet werden.
Die Ausführungsformen der optischen Antennenelemente 102, welche mit
Bezug auf die 3, 4
und 5a beschrieben werden, können
verwendet werden, um entweder die erzeugenden oder die empfangenden optischen Antennenelemente
102 innerhalb der entsprechenden erzeugenden oder empfangenden optischen
Antennenanordnung 100 herzustellen. Eine Anzahl von verschiedenen Ausführungsformen
der Muster der optischen Antennenelemente 102, die eine Anordnung in der
optischen Antennenanordnung 100 bilden, wird später in dieser Offenbarung
beschrieben.
Eine Anzahl von auf Nanoröhrchen basierenden Herstellungstechniken
für ein optisches Antennenenelement kann kristaline Verfahren verwenden, kann
Polymere verwenden oder kann sogar biologisch inspirierte Polymere verwenden (sowie
Desoxyribonukleinsäure (DNA) oder Proteine). Die Struktur der resultierenden
Nanoröhrchen kann kristallin sein. In verschiedenen Ausführungsformen
können die Nanoröhrchen konzeptionell als eine kristalline Struktur gebildet
werden durch das Formen einer ebenen Graphen-Schicht in einen Zylinder und das Bedecken
der Enden des Zylinders mit einem Halbkugel-„Buckyball". Andere Konfigurationen
von und Verfahren für das Bilden von Nanoröhrchen oder ähnlichen
Strukturen können auch innerhalb des beabsichtigten Umfangs der vorliegenden
Offenbarung sein. Die kristallinen Zugänge (einschließlich aber nicht
daraufbegrenzt Nanoröhrchen oder andere Nanostrukturen) könnten geeigneter
sein für optische Antennenelemente, welche in einem Muster angeordnetet werden.
können, welches senkrecht zu der Ebene ist, die durch die Wellenform gebildet
wird, entweder für ein erzeugendes oder empfangendes optisches Antennenelement.
Es kann jedoch auch eine Anzahl von verschiedenen Konfigurationen der Antennenkonstruktion
geben. Viele Konstruktionen für eine optische Antennenanordnung können
zu ihrem Vorteil existierendes Wissen über optische Systeme nutzen, welche
zum Beispiel in Mikrowellen-Millimeterbereich arbeiten. Abhängig von der besonderen
Ausführungsform könnten solche optischen Antennenanordnungen entweder
für Breitband- oder Schmalband-Antennenanwendungen angewendet werden.
Eine Anzahl von verschiedenen Konfigurationen einer empfangenden optischen
Antennenanordnung kann als Detektoren arbeiten. Eine Ausführungsform der optischen
Antennenanordnung simuliert die menschliche Sehkraft durch das Bereitstellen von
drei Anordnungen von abgestimmten optischen Antennenelementen, wobei jede dieser
drei Anordnungen optimiert oder abgestimmt wird für das Arbeiten bei Lichtfrequenzen,
die durch die menschliche Sehkraft besonders nachweisbar ist (rote, grüne und
blaue Wellenlänge des Lichts). Jede der drei Anordnungen der optischen Antennenelemente
kann als ein unterschiedlicher Ring gebildet werden. Zum Beispiel in einer Ausführungsform
einer optischen Antennenanordnung bilden drei Anordnungen von optischen Antennenelementen
102 drei konzentrische Ring-Anordnungen (oder andere Formen von Anordnungen),
die jeweils als rotes, grünes und blaues Licht empfangende Ringe (nicht gezeigt)
konfiguriert/gefärbt werden können.
Während das obige eine Ausführungsform der empfangenden
optischen Antennenanordnung beschreibt, welche eine Mehrzahl von Lichtfrequenzen
nachweist, die zu Farben wie rot, grün und blau korrespondieren, ist es ebenfalls
innerhalb des beabsichtigten Umfangs der vorliegenden Offenbarung, optische Antennenanordnungen
mit vielen Farben bereitzustellen, welche andere Bereiche von vielfarbigen Licht
erzeugen oder empfangen. Solche vielfarbigen erzeugenden oder empfangenden optischen
Antenneanordnungen können anwendbar sein, um Projektor-Anwendungen anzuzeigen,
wie es wahrscheinlich ist für die nächste Generation von Fernsehen, Anzeigeprojektion,
Computer, Theater und andere ähnliche Anwendungen. In anderen Frequenzbereichen
können die vielfarbigen oder zweifarbigen empfangenden oder erzeugenden optischen
Antennenanordnungen konfiguriert werden, um in anderen sichtbaren Lichtbereichen
oder Infrarot- oder Ultraviolettbereichen zu arbeiten.
Erzeugende oder empfangende optische Antennenanordnungen können
konfiguriert sein, um Licht einer Vielzahl von unterschiedlichen Frequenzen, Frequenzbereichen
oder Kombinationen von Frequenzen oder Frequenzbereichen zu erzeugen/zu empfangen,
während sie innerhalb des Umfangs der vorliegenden Offenbarung bleiben. Zum
Beispiel kann es gewünscht sein, optische Antennenelemente zu verwenden, welche
Licht im nahen Infrarot- oder nahen Ultraviolett-Spektrum erzeugen oder empfangen,
wie es nützlich sein kann für eine Vielzahl von Anwendungen einschließlich
thermischem Abbilden, ultravioletter Beleuchtung oder Detektion oder irgendeiner
anderen angemessenen Anwendung. In anderen Ausführungsformen kann es gewünscht
sein, Licht zu erzeugen/zu empfangen unter Verwendung einer einzelnen Frequenz.
Eine solche Übertragung oder Detektion kann mehr Selektivität, eine vereinfachte
Detektion, synchronen Betrieb und/oder reduzierte Kosten oder Komplexität liefern.
Die besondere Lichtanwendung sollte betrachtet werden, wenn die Frequenz der erzeugten
oder der empfangenen optischen Energie bestimmt wird.
Beispiele von Phasentechniken für optische Antennen
6 zeigt eine Ausführungsform von Signalen, die
sinusförmig sein können, welche von einer Mehrzahl von optischen Antennenelementen
102a und 102b erzeugt werden, welche zusammen einen zugehörigen
Signalstärkegraphen bilden. 7 zeigt eine
Ausführungsform von 6, bei welcher das erzeugte
Licht mit der höchsten Amplitude um ein paar Grad in Bezug auf 6
nach oben strahlgelenkt wird. Während eine Anordnung von optischen Antennenelementen
102 typischerweise eine große Anzahl von Elementen umfassen würde,
werden nur zwei optische Antennenelemente 102a und 102b in,
6 und 7 dargestellt:
wegen der Deutlichkeit beim Beschreiben von bestimmten Beamforming und Strahllenkungstechniken.
Diese Konzepte können auch auf viel größere Anordnungen von optischen
Antennenaggregaten 100 ausgedehnt werden. Jedes optische Antennenelement
102a und 102b strahlt Signalmuster aus, wie sie in den
6 und 7 als entsprechende
Signallinien 702a und 702b dargestellt werden.
Die entsprechenden Signallinien 702a und 702b, welche
durch die optische Antennenelemente 102a und 102b erzeugt werden,
werden in der Zeichnung als in einem im Allgemeinen kugelförmigen Muster ausgestrahlt
gezeigt. Ein Fachmann wird erkennen, dass das tatsächliche Emissionsmuster
von jedem der Elemente einschließlich Amplitude und Phase von der Konfiguration
des individuellen Antennenelements und von den Materialien und/oder Strukturen der
umgebenden oder der nahe beiliegenden individuellen Elemente abhängen kann.
Demnach können andere Muster als die kugelförmigen innerhalb des Umfangs
dieser Offenbarung sein, obwohl das kugelförmige ausgewählt wurde wegen
der Klarheit der Darstellung für die vorliegenden Konzepte. Weiterhin wird
die Beschreibung, Ausbreitung und Wechselwirkung von Wellen hier vereinfacht auf
einen Fall, bei dem die Wellen typischerweise von derselben Wellenlänge sind.
Dieser Aspekt eignet sich in vielen Fällen für eine kohärente Wechselwirkung.
Ein Fachmann wird erkennen, dass Variationen in der Frequenz, Frequenzunterschiede,
nicht kohärente Konzepte und andere Arten von Wechselwirkung und verwandte
Techniken und Prinzipien für bestimmte Konfigurationen oder Anwendungen der
Verfahren und Strukturen, die hier beschrieben werden, anwendbar sein können.
Ebenfalls werden in den 6 und
7 nur zwei Dimensionen des sphärischen Musters
der Signallinien 702a und 702b gezeigt wegen der Deutlichkeit
der Darstellung, obwohl typischerweise solche Konfigurationen in drei Dimensionen
unter Verwendung von bekannten Techniken zum Analysieren von Strahlausbreitung und
Interferenz analysiert werden würden. Jede Signallinie 702a und
702b stellt zum Beispiel einen Kamm eines sinusförmigen Musters dar,
welches durch die jeweiligen optischen Antennenelemente 102a und
102b gebildet wird. Der Ort, an dem sich die Signallinien 702a
und 702b schneiden, stellt jene Phasenschnittpunkte 704 dar, bei
denen die Signallinien 702a und 702b einander entsprechen (beide
einen Kamm haben) und demnach in Phase sein können.
6 und 7 illustrieren
eine Anzahl von Phasenschnittlinien 706, die durch viele der Phasenschnittpunkte
704 durchlaufen. Die größte und typischerweise die stärkste
der Phasenschnittlinien 706a entspricht einer Hauptstrahlungskeule
708, wie es im Signalstärke-Plot gezeigt wird.
Die Phasenschnittlinien 706a, 706b und
706c bestimmen die Orte, an denen die Wellen sich konstruktiv addieren,
um Amplitudenspitzen zu bilden. Zwei zusätzliche Phasenschnittlinien
706b und 706c entsprechen den Seiten-Strahlungskeulen
710 in dem Signalstärke-Plot in 6 und
7. An jeder Stelle entlang der Phasenschnittlinien
706a, 706b und 706c addieren sich die Signale von den
beiden optischen Antennenelementen 102a und 102b konstruktiv.
Demnach korrespondieren die Phasenschnittlinien 706a, 706b und
706c typischerweise zu den Bereichen mit der höchsten Lichtamplitude
der optischen Antennenanordnung. Während 6 und
7 eine vereinfachte Darstellung der kohärenten
Wechselwirkung geben und zeigen, wie das Bilden der Hauptstrahlungskeule
708 wie auch der Seitenstrahlungskeulen 710 oder die allgemeine
Richtung der Phasenschnittlinien 706a, 706b und 706c
aus Antennenmustertechniken und -konzepten folgen, werden oft die Erhältlichkeit
von vielen Elementen und die Steuerung der Elementpositionierung größere
Flexibilität bei der relativen Position, der Anzahl, der Orientierung und anderen
Charakteristiken der Antennenanordnung erlauben. Konstruktionen, welche eine solche
Flexibilität erlauben, können entwickelt werden unter Verwendung von konventionellen
analytischer oder computerbasierter Techniken zum Konstruieren oder Analysieren
von Anordnungen von Antennenelementen.
Darüber hinaus während 6 und
7 beide erzeugende Antennenmuster gemäß
den erzeugenden optischen Antennenelementen 102a und 102b zeigen,
können solche Antennenmuster-Konzepte auch auf empfangende optische Antennenelemente
anwendbar sein. Antennenmuster sowohl für die erzeugenden als auch für
die empfangenden optischen Antennenelemente 102a und 102b entsprechen
zu großen Teilen der relativen Phase und Amplitude der Lichtwellen, wie es
durch die entsprechenden Signallinien 702a und 702b angezeigt
wird. Zum Beispiel zeigt 7, dass das Ändern der
Phasen der entsprechenden Signallinien 702a und 702b den Ort der
Phasen-Schnittlinien 706a, 706b und 706c wie auch die
Charakteristiken der Hauptstrahlungskeule 708 und der Seitenstrahlungskeule
710 (charakterisiert durch den Ort, die relative Größe, Breite
und anderer Merkmale) verändern kann. 7 illustriert
den Effekt des Verschiebens der Phase der Welle, die von den unteren optischen Antennenelementen
erzeugt oder empfangen wird, um einen bestimmten Betrag mit Bezug
auf die Wellen, welche von dem oberen optischen Antennenelement erzeugt/empfangen
werden.
Daher wird die Phase des unteren optischen Antennenelements
102b mit Bezug auf die Phase des oberen optischen Antennenelements
102a um 180° verändert (z. B. nach vorne gelenkt). Dieser Prozess
der Phasenverschiebung des Signals, das bei mindestens einem der optischen Antennenelemente
102 erzeugt wird, mit Bezug auf ein anderes der optischen Antennenelemente,
um die Richtungsabhängigkeit der optischen Antennenanordnung zu steuern, wird
hier der Einfachheit halber als Strahllenken bezeichnet, obwohl das Konzept der
Steuerung der Struktur, Richtung und/oder Form des Antennenmusters auch in anderen
Kontexten als dem Richten eines Energiestrahls angesprochen werden kann.
Ein Fachmann wird erkennen, dass andere Aktionen bzgl. der Steuerung
der Phase oder relativen Phase auch auf andere Effekte gerichtet werden können,
einschließlich einer möglichen Strahlungskeulen-Optimierung, Wellenkopplung
oder anderen Effekten. Darüber hinaus hat die vorliegende Diskussion die Polarisationseffekte
oder Orientierung des E-Feldes ausgelassen, um die Darstellung der Konzepte und
Prinzipien zu vereinfachen. Ein Fachmann wird erkennen, dass eine Vielfalt von analytischen,
experimentellen und anderen Techniken wie auch eine Vielfalt von Strukturen angewendet
werden können, um Polarisationseffekte zu konstruieren, zu implementieren,
zu analysieren oder anderweitig zu behandeln oder zu verstehen.
Das Strahllenken kann auch die relativen Positionen der Hauptstrahlungskeule
708 und der Seitenstrahlungskeule 710 mit Bezug auf die optischen
Antennenelemente 102a und 102b verschieben. Es wird darauf hingewiesen,
dass z. B. die Hauptstrahlungskeule 708 und die Seitenstrahlungskeulen
710, wie sie mit Bezug auf 7 beschrieben
werden, im Allgemeinen in einer Richtung entgegen des Uhrzeigersinns rotiert werden,
wenn sie mit 6 verglichen werden. In einem vereinfachten
Beispiel wird das Vergrößern einer Steigung der Phasendifferenz zwischen
Wellen aus verschiedenen optischen Antennenelementen das Verschieben der Hauptstrahlungskeulen
und/oder der Seitenstrahlungskeulen erhöhen. Während das Konzept des Strahlungslenkens
rechnerisch komplizierter werden kann, wenn die Anzahl der optischen Antennenelemente
in einer Anordnung vergrößert wird, können konventionelle Zugänge
noch immer verwendet werden.
Diese Offenbarung liefert eine Anzahl von Ausführungsformen von
Techniken, durch welche Strahllenken, Beamforming, Steuerung des Antennenmusters
oder andere adaptive Antennentechniken auf optische Antennenanordnungen
100 angewendet werden können. Andere Ausführungsformen von Strahllenkungs-
und Beamforming-Techniken über eine Vielzahl von Anordnungen von optischen
Antennenelementen 102 können innerhalb des beabsichtigten Umfangs
der vorliegenden Offenbarung sein.
Wie oben bemerkt, können bei einigen Anwendungen die optischen
Antennenelemente gemäß photolithografischen oder ähnlichen Techniken
hergestellt werden und können von einer Größenordnung eines Teils
einer optischen Wellenlänge oder von wenigen optischen Wellenlängen sein.
Folglich kann bei einigen.
Konfigurationen eine optische Antennenordnung eine große Anzahl,
mehrere Tausende oder sogar Millionen von Antennenelementen 102, umfassen.
Darüber hinaus kann bei einigen Konfigurationen eine Anordnung aus 1.000 mal
1.000 Elementen eine Querschnittsfläche von der Größenordnung von
1 mm mal 1 mm haben. Solch eine kleine Anordnung kann nützlich sein als eine
Komponente einer Vielzahl von Licht einfangenden Geräten oder Systemen wie
Kameras, Kopierern, Scanner, optischen Detektoren und kann nützlich sein in
vielen anderen Licht einfangenden Konfigurationen. Zusätzlich können Komponenten
dieser Größe nützlich sein in Licht emittierenden Anwendungen, die
von der Beleuchtung bis zur kohärenten Strahlerzeugung reichen.
Während kompakte Anordnungen Abstände zwischen den Elementen
von einer Größenordnung eines Teils einer Wellenlänge bis zu wenigen
Wellenlängen haben können, ist es bei einigen Anwendungen wünschenswert,
größere Abstände zwischen den Elementen zu haben. Solche Anordnungen
mit vergrößertem Abstand zwischen den optischen Antennenelementen können
bei solchen Anwendungen wie Radar mit synthetischer Apertur(SAR)-Systemen, ausgedünnten
Antennenanordnungen, Radioteleskopen oder ähnlichem angewandt werden.
Software wurde entwickelt für und unterstützt die sog. „synthetischen
Apertur-Techniken" und interferometrischen Zugänge. Eine solche Software kann
z. B. in Verbindung mit dem optischen Antennensteuergerät 1700 laufen,
wie es unten mit Bezug auf die 20, 17,
18 und 19 beschrieben
wird.
Ausführungsformen von empfangenden und modellierenden Zugängen
In Ausführungsformen von optischen Antennenelementen
102, die Licht wie in Bezug auf 1 beschrieben
empfangen, ist es oft erwünscht, elektrische Energie zu detektieren oder anderweitig
zu verarbeiten, welche innerhalb oder in der Umgebung von einem
oder mehreren optischen Antennenelementen 102 erzeugt wird als Antwort
auf das optische Antennenelement. In vielen Ausführungsformen kann es nützlich
sein, die elektrische Energie bei Frequenzen, welche die Frequenz des einfallenden
Lichts erreichen, zu bearbeiten oder die elektrische Energie synchron zu verarbeiten.
Während konventionelle kommerzielle elektronische Geräte typischerweise
nicht synchron mit optischen Frequenzen arbeiten, können die Prinzipien, nach
denen solche Geräte entworfen und hergestellt werden, ausdehnbar sein auf solche
Frequenzen, obwohl viele Effekte, wie die Eindringtiefe, die bei niedrigen Frequenzen
ignoriert werden können, bei solchen höheren Frequenzen bedeutend werden
können. Tatsächlich werden solche Analysen in der Literatur, die sich
auf „Plasmonen" oder „Polaritonen" bezieht, regelmäßig dargestellt
und bestätigt.
Innerhalb der Offenbarung umfassen die Signale (sowohl bei den übertragenden
als auch den empfangenden Ausführungsformen der optischen Antennenanordnungen)
jede Ausbreitung einschließlich Polaritonen und photonischer. Daher wenn in
dieser Offenbarung Bezug genommen wird auf einen Energietransport oder ein Ausbreiten
entlang eines elektrischen Pfads, ist es beabsichtigt, dass es Ausbreitung innerhalb,
daneben, außerhalb, parallel dazu, durch und irgendeinen anderen bekannten
Leitungsmechanismus relativ zu einem elektrischen Pfad umfassen kann.
Beispiele von Oberflächen-Plasmonen, Polaritonen und verwandten
Strukturen, Herstellungstechniken und Analysen können gefunden werden in: „Terahertz
surface plasmon polaritons"; THz SPP's; gedruckt am 22. Dezember 2004; Seiten 1–4;
Fundstelle: http.//www-users.rwth-aachen./jaime.gomez/spp.html; N. Ocelic, R. Hillenbrand,
„Subwavelength-scale tailoring of surface phonon polaritons by focused ion-beam
implantation"; Nature Materials-Letters; September 2004; Seiten 606–609;
Band 3; Nature Publishing Group,; M. Salerno; J. R. Krenn, B. Lamprecht, G. Schider,
H. Ditlbacher, N. Felidj, A. Leitner, F. R. Aussenegg; „Plasmon polaritons
in metal nanostructures: the optoelectronic route to nanotechnology"; Opto-Electronics
Review; 22. Dezember 2004; Seiten 217–224; Band 10; Nr. 3; G. Schider; J.
R. Krenn, A. Hohenau; H. Ditlbacher, A. Leitner, F. R. Aussenegg, W. L. Schaich;
I. Puscasu; B. Monacelli, G. Boreman; „Plasmon dispersion relation auf Au
and Ag nanowires"; Physical Review B; 2003; Seiten 155427-1/155427-4; Band 68, Nr.
15; The American Physical Society; und N. Stoyanov, D. Ward, T. Feurer, K. Nelson;
„Terahertz polariton propagation in patterned materials"; Nature Materials-Letters;
Oktober 2002; Seiten 95–98; Band 1; Nature Publishing Group; und J. P. Kottmann,
Olivier J. F. Martin; „Plasmon resonant coupling in metallic nanowires";
Optics Express; 4. Juni 2001; Seiten 655–663; Band 8, Nr. 12, wobei jede
von ihnen hier durch Bezug eingeschlossen wird.
Beispiele von Oberflächen-Plasmon-Analyse, Strukturen, Techniken
und Entwürfen in Beziehung zu optischen Gebieten und Anteilen können gefunden
werden in: S. Bozhevolnyi, I. Smolyaninov; A. Zayats; „Near-field microscopy
of surface-plasmon polaritons: Localization and internal interface imaging"; Physical
Review B, 15. Juni 1995; Seiten 17916–17924; Fig. 3, 5, 7, 9, 11; Band 51,
Nr. 24; The American Physical Society; W. L. Barnes; W. A. Murray, J. Dintinger,
E. Devaux, T. W. Ebbesen; "Surface Plasmon Polaritons and Their Role in the Enhanced
Transmission of Light through Periodic Arrays of Subwavelength Holes in a Metal
Film" Physical Review Letters; 12. März 2004; Seiten 107401-1/107401-4; Band
92, Nr. 10; The American Physical Society; H. Ditlbacher, J. R: Krenn, G. Schider,
A. Leitner; F. R. Aussenegg; „Two-dimensional optics with surface plasmon
polaritons"; Applied Physics Letters; 2. September 2002; Seiten 1762-1764; Band
81, Nr. 10; American Institute of Physics, H. Cao, A. Nahata; Resonantly enhanced
transmission of terahertz radiation through a periodic array of subwavelength apertures";
Optics Express; 22. März 2004; Seiten 1004–1010; Band 12, Nr. 6;I. I.
Smolyaninov; A. V: Zayats, C.C. Davis; "Near-field second harmonic generation from
a rough metal surface"; Physical Review B; 15. Oktober 1997; Seiten 9290–9293;
Band 56; Nr. 15; The American Physical Society, wobei jede von ihnen hier durch
Bezug eingeschlossen wird.
In einem anderen, Zugang können solche Analysen auf Materialien
mit negative Beugung oder linkshändige Materialien anwendet werden, wie beschrieben
bei R. Ruppin; „Surface polartions and extinction properties of a left-handed
material cylinder"; Journal of Physics: Condensed Matter; 13. August, 2004; Seiten
5991–5998; Band 16; IOP Publishing Ltd.,. und T. J. Yen, W. J Padilla, N.
Fang, D. C: Vier, D. R. Smith, J. B. Pendry, D. N. Basov, X. Zhang; „Terahertz
Magnetic Response from Artificial Materials", Reports; 5. März 2004; Seiten
1494–1496; Band 303; Science Magazine; wobei jede von ihnen hier durch Bezug
eingeschlossen wird.
Mit Polaritonen kann Energie so betrachtet werden, dass sie benachbart,
intern und/oder extern zu einer führenden Oberfläche ausgebreitet wird,
wie ein Metall, ein Nano-Röhrchen, ein photonischer Kristall oder ein anderes
Material.
Beim Betrachten der optischen Antennenanordnung wird die relativ hohe
Frequenz des Lichts die Analyse und die Konstruktion beeinflussen. Licht, das eine
Wellenlänge von z.B. 500 nm hat, hat eine Frequenz von ca. 600 THz und Licht,
welches eine Wellenlänge von 30 Mikrometer hat, hat eine Frequenz
von ca. 10 THz, und Licht, das eine Wellenlänge von 300 Mikrometern hat, hat
eine Frequenz von ca. 1 THz. Ein Fachmann wird erkennen, dass viele kommerziell
erhältliche Komponenten, welche typischerweise für Anordnungen für
niedrigere Frequenzen verwendet werden, noch nicht erhältlich sind bei optischen
Frequenzen. Doch da die Größenordnung der optischen Antennenelemente reduziert
wird innerhalb einer oder wenigen Größenordnungen relativ zu der Wellenlänge
der optischen Wellen, skalieren die Kapazität, die Induktivität und andere
Parameter ebenfalls. Wenn die Betriebsfrequenzen der erhältlichen Komponenten
ansteigen, wird erwartet, dass sich die Einfachheit und Herstellungsfähigkeit
von solchen Geräten verbessert. Mehr Details bzgl. des Betriebs von bestimmten
Ausführungsformen solcher Komponenten werden unten diskutiert mit Bezug auf
das Mischen.
Darüber hinaus werden mehrere Techniken erhältlich zum Integrieren
von elektronischen oder nicht-linearen. Merkmalen in die optische Antennenanordnung.
Wie oben bemerkt, ist z. B. über Kohlenstoff-Nanoröhrchen, die diodenartige
Merkmale haben, berichtet worden. Ähnlich ist eine Anzahl von nicht-linearen
Geräten wie Transistoren integriert worden oder analysiert worden in Verbindung
mit Mikro- oder mit Nanoskala-Strukturen wie Nanoröhrchen; und in einigen Fällen
wurden sie als arbeitend in Tetrahertz-Bereichen beschrieben. Beispielhafte Techniken.
und Beschreibungen können in den Ahlskog- und Cumings-Referenzen gefunden werden,
die oben beschrieben wurden, wie auch in:
J. U. Lee. P. P. Gipp, C. M. Heller; „Carbon nanotube p-n junction diodes";
Applied Physics Letters; 5. Juli 2004; Seiten 145–147; Band 85; Nr. 1; American
Institute of Physics; C. Lu, Q. Fu, S. Huang, J. Liu; „Polymer Electrolyte-Gated
Carbon Nanotube Field-Effect Transistor"; Nano Letters; 12. März 2004; Seiten
623–627; Band 4; Nr. 4; American Chemical Society; J. Guo; M. Lundstrom,
S. Datta; "Performance projections for ballistic carbon nanotube field-effect transistors";
Applied Physics Letters; 29. April 2002; Seiten 3192–3194; American Institute
of Physics; Z. Yao, H. W. C. Postma; L. Balents; C. Dekker, "Carbon nanotube intramolecular
junctions"; Letters to Nature; 18. November 1999; Seiten 273–276; Band 402;
Macmillan Magazines Ltd.; J. Guo, S. Datta, M. Lundstrom; „A Numerical Study
of Scaling Issues for Schottky Barrier Carbon Nanotube Transistors", School of Electrical
and Computer Engineering – Purdue University; gedruckt am 22. Dezember 2004;
Seiten 1–26; A. Javey; J. Guo; M. Paulsson; Q. Wang; D. Mann, M. Lundstrom,
H. Dai; „High-Filed Quasiballistic Transport in Short Carbon Nanotubes";
Physical Review Letters; 12. März 2004; Seiten 106804-1 106804-4, Band 92;
Nr. 10; The American Physical Society; A. Javey, J. Guo, D. B. Farmer, Q. Wang,
E. Yenilmez, R. G. Gordon, M. Lundstrom, H. Dai; "Self-Aligned Ballistic Molecular
Transistors and Electrically Parallel Nanotube Arrays"; Nano Letters; 23. Juni 2004;
Seiten 1319–1322; Band 4, Nr. 7; American Chemical Society; A. Javey, J.
Guo; D. B. Farmer, Q. Wang, D. Wang, R. G: Gordon, M. Lundstrom, H. Dai; "Carbon
Nanotube Field-Effect Transistors with Integrated Ohmic Contacts. and. High –
k Gate Dielectrics"; Nano Letters; 20. Februar 2004; Seiten 447–450; Band
4, Nr. 3; American Chemical Society; J. Guo, J. Wang, E. Polizzi, S. Datta, Mark
Lundstrom; "Electrostatics of Nanowire Transistors"; School of Electrical and Computer
Engineering-Purdue University; gedruckt am 22. Dezember 2004; Seiten 1–23;
A Javey; J. Guo, Q. Wang, M. Lundstrom, H. Dai; „Ballistic carbon nanotube
field-effect transistors"; Nature; 7. August 2003; Seiten 654–657; Band 424;
Nature Publishing Group; J. Guo, S. Goasguen, M. Lundstrom, S. Datta; "Metal-insulator-semiconductor
electrostatics of carbon nanotubes"; Applied Physics Letters; 19. August 2002; Seiten
1486–1488; Band 81, Nr. 8, American Institute of Physics; S. Li, Z. Yu, S.
Yen, W. C. Tang, P. J. Burke; "Carbon Nanotube Transistor Operation at 2.6 GHz";
Nano Letters; 23. März 2004; Seiten 753–756; Band 4, Nr. 4; American
Chemical Society; I.Y. Lee, X. Liu, b. Kosko, C. Zhou; "Nanosignal Processing: Stochastic
Resonance in Carbon Nanotubes That Detect Subthreshold Signals"; Nano Letters; 11.
November, 2003; Seiten 1683–1686; Band 3, Nr. 12; American Chemical Society;
wobei jede von ihnen hier durch Bezug eingeschlossen wird.
Ein Beispiel eines Detektors wird beschrieben in W. Knap, Y. Deng,
S. Rumyantsev, und M. S. Shur; „Resonant detection of subterahertz and terahertz
radiation by plasma waves in submicron field-effect transistors"; Applied Physics
Letters; 9. Dezember 2002; Seiten 4637–4639; Band 81; Nr. 24; American Institute
of Physics; und in J. Ward, F. Maiwald; G. Chattopadhhyay, E. Schlecht, A. Maestrini,
J. Gill, I. Mehdi; „1400–1900 GHz Local Oscillators for the Herschel
Space Observatory"; 22. Dezember, 2004; wobei jede von ihnen hier durch Bezug eingeschlossen
wird.
Antennenelemente mit integrierten nichtlinearen Geräten können
entweder als optische Antennenelemente 102 oder Mischer oder beides arbeiten.
In einem Zugang für einen Mischer kann die elektrische Energie gemischt werden
oder anderweitig mit einem zweiten elektrischen Signal verglichen werden, welches
als Antwort auf ein optisches Signal mit Referenzfunktion erzeugt wird. In einigen
Zugängen, wie beim Heterodynen, kann ein Hochfrequenzsignal mit einem Referenzsignal
in einem nichtlinearem Gerät, einer Diode oder einem Transistor gemischt werden,
um Signale zu produzieren, die eine Frequenz haben, die zu einer Differenz zwischen
dem Hochfrequenzsignal und dem Referenzsignal korrespondiert. In einem Zugang wird
das Referenzssignal mit einem lokalen Oszillator erzeugt gemäß den Techniken
wie jenen, die z. B. beschrieben werden in: A. Maestrini, J. Ward,
J. Gill; G. Chattopadhyay, F. Maiwald, K. Ellis, H. Javadi; I. Mehdi; „A
Planar-Diode Frequency Tripler at 1.9 THz", 2003 IEEE MTT-S Digest; Januar 2003;
Seiten 747–750; J. Ward, G. Chattoppadhyay, M. Maestrini, E. Sclecht; J.
Gill, H. Javadi, D. Pukala; F. Maiwald; I. Mehdi; „Tuneable All-Solid-State
Local Oscillators to 1900 GHz"; 22. Dezember 2004; wobei jede von ihnen hier durch
Bezug eingeschlossen wird.
In einigen Anwendungen kann der Informationsinhalt des optischen Signals
synchron nachgewiesen werden durch optische oder elektrische Zugänge. In einem
optischen Zugang wird das optische Referenzsignal an eine oder mehrere Antennenelemente
zugeführt, um ein elektrisches Signal mit Referenzfunktion zu erzeugen.
Das elektrische Signal mit Referenzfunktion und das elektrische Signal,
das zum empfangenen optischen Signal korrespondiert, können gemischt werden
in einem nichtlinearen oder ähnlichem signalverarbeitenden Gerät wie einem
Transistor, einer Diode oder einem Bolometer, um eine abwärts gewandeltes Signalkomponente
zu erzeugen, welche weiterverarbeitet werden kann. Wie oben bemerkt, kann das nichtlineare
Gerät Bestandteil oder integriert sein in die optischen Antennenelemente
102.
In einigen Zugängen kann es angemessen sein, die hineinkommende
optische Energie ohne spezifische Phaseninformation zu verarbeiten. In einem solchen
Zugang wandeln die Antennenelemente 102 einkommendeoptische Energie in
elektrische Energie um und die elektrische Energie wird integriert oder akkumuliert
über eine gewisse Zeitdauer. Ein Beispiel eines Strahlungsdetektors, welcher
den Bolometer-Effekt verwendet wird in dem Artikel beschrieben: G.N. Gol'tsman,
A.D. Semenov; V.P. Gousev; M.A. Zorin; I.G. Gogidze; E.M. Gershenzon; P.T. Lang;
W.J. Knott; K.F. Renk; „Sensitive picosesond NbN detector for radiation from
millimetre wavelengths to visible light"; Supercond. Sci. Technol.; 1991; S. 453–456;
IOP Publishing Ltd., welches durch Bezug eingeschlossen wird, wie auch die anderen
Referenzen die vorher hier eingeschlossen wurden.
In einigen Zugängen kann die akkumulierte elektrische Energie
nachgewiesen werden durch Verwendung von konventionellen elektronischen Techniken.
In anderen Zugängen kann elektrische Energie nachgewiesen und/oder gemessen
werden unter Verwendung von photonischen Techniken, welche ähnlich sind zu
jenen die beschrieben werden in G. Schider, J.R. Krenn, A. Hohenau, H. Ditlbacher,
A. Leitner, F.R. Aussenegg, W.L. Schaich; I. Puscasu, B. Monacelli, G. Boreman;
„Plasmon dispersion relation of Au and Ag nanowires"; Physical Review B;
2003, S. 155427-1/155427-4; Volume 8, Nummer 15; J.R. Krenn; „Nanoparticle
Waveguides Watching energy transfer"; News & Views; April 2003; S. 1-2; Volume 2;
Nature Materials; or Nature Materials-Letters; September 2004; S. 606–609;
Volume 3; Nature Publishing Group, wobei jede von ihnen durch Bezug eingeschlossen
wird.
Wie vorher bemerkt, können verschiedene Ausführungsformen
der Signalverarbeitungskomponenten, welche zu jedem optischen Antennenelement gehören
können, als Dioden, Transistoren oder andere Komponenten, wie in diese Offenbarung
beschrieben, konfiguriert werden. In der Ausführungsform der 8
wird der optische Detektor 804 als eine Diode 808 konfiguriert.
Es kann eine Vielfalt von Ausführungsformen von Dioden 808 geben,
die verwendet werden können. In 8 wird die Diode
808 in konventioneller Weise dargestellt mit einem p-Bereich
810, welcher benachbart zu einem n-Bereich 812 positioniert ist,
obwohl eine Vielfalt von Strukturen anwendbar sein kann. Solche p-Bereiche
810 und n-Bereiche 812 werden typischerweise durch Dotieren gemäß
bekannten Techniken gebildet. Ein Fachmann wird erkennen, dass andere Dioden- oder
andere nichtlineare Strukturen für bestimmte Anwendungen angemessen sein können.
Zum Beispiel werden planare Diodenmultiplikatoren, Schottky-Dioden, Feldemissionsgeräte
und HEMT-Geräte weiter unten und in verschiedenen Referenzen, die hier eingeschlossen
sind, beschrieben. In vielen Fällen kann die besondere Komponente spezifisch
entworfen werden, um mit ihren entsprechenden einen oder mehreren optischen Antennenelementen
102 wechselzuwirken.
Zum Beispiel korrespondiert in vielen Ausführungsformen die Größe
des elektrischen Signals, welches durch die ein oder mehreren optischen Antennenelemente
102 erzeugt wird, zu der Amplitude der optischen Welle, die mit ihm wechselwirkt.
In einigen Anwendungen wird das Signal sich in einer Weise ausbreiten, die zu seiner
Frequenz und der Struktur der optischen Antennenelemente 102 und des elektrischen
Leiters korrespondiert. Wenn zum Beispiel das elektrische Signal eine sehr hohe
Frequenz hat, ist es wahrscheinlich, dass es in der Art eines Plasmons übertragen
wird. Das Plasmon wird durch den elektrischen Leiter oder durch das optische Antennenelement
geführt zu oder nahe von der nichtlinearen Komponente, bei der das Plasmon
eine Änderung in einem elektrischen Feld erzeugen kann, um sie herum, benachbart
oder anderweitig wechselwirkend mit der Komponente. Die Komponente antwortet auf
die Wechselwirkung durch das Erzeugen eines entsprechenden elektrischen Outputsignals.
Eine Vielzahl von Wechselwirkungszugängen kann anwendbar sein.
Die optischen Antennenelemente und ihre zugehörigen
Signalverarbeitungskomponenten, wie sie mit Bezug auf die 8
und 9 beschrieben werden, können ein nichtlineares
Gerät wie eine Diode oder einen Transistor umfassen, welches darin integriert
oder an die optischen Antennenelemente gekoppelt ist. Wie in der diagrammatischen
Darstellung in 8 gezeigt wird, trägt der n-Bereich
812 der Diode 808 ein optisches Antennenelement 102.
Der n-Bereich 812 wird in ein Substrat 202. integriert, welches
einen p-Bereich 810 umfasst. Wie bekannt ist, kann das Zusammenfügen
von n- und p-Bereichen eine Diode bilden, wodurch ein nichtlineares Gerät gebildet
wird. Wie ebenfalls bekannt ist, können nichtlineare Geräte wie Dioden
Teile eines Gleichrichtungs- oder Signalverarbeitungsschaltkreises sein. Während
die diagrammatische Darstellung der 8 die Diode als
physikalisch getrennt davon und das optische Antennenelement 102 tragend
zeigt, kann die Diode auch in die Diode integriert werden, wie weiter unten bemerkt
wird. Obwohl darüber hinaus die dargestellte Diode 808 der
8 eine p-n-Verbindung umfasst, können andere
Konfigurationen einschließlich jener, welche Schottky-Dioden umfassen, bei
manchen Konfigurationen angemessener sein. Auf solche Dioden und Integrationen in
Wellenleiter, Nanoröhrchen und andere Komponenten wird weiter unten Bezug genommen
und in einigen der Referenzen, die hier durch Bezug eingeschlossen sind.
In einer Implementierung mit Transistor, die in 9
dargestellt ist, umfasst ein optischer Detektor 804, welcher auf das elektrische
Signal im optischen Antennenelement 102 antwortet, einen Transistor
908. Die Ausführungsform des Transistors 908, die in Bezug
auf 9 beschrieben wird, ist ein Feldeffekttransistor
(FET), wie durch die Bezeichnung der Terminale (eine Quelle 910, ein Gate
912 und ein Draine 914) angezeigt wird, obwohl andere Transistorkonfigurationen
in einigen Konfigurationen angemessen sein können, wie unten bemerkt wird.
In dieser Ausführungsform wird das optische Antennenelement
102 an das Gate 912 angekoppelt und die Quelle 910 und
der Drain 914 können in konventioneller Weise unter eine Vorspannung
gesetzt werden. Die Details des unter Vorspannung Setzens, und andere elektronische
Schaltkreistechniken können diagrammatisch dargestellt werden, da die Details
des elektronischen Schaltkreises von der Anwendung, der Frequenz und der Konfiguration
abhängen werden. Spezifische Beispiele eines elektronischen Schaltkreises,
der an transistorartige Elemente bei Frequenzen im fernen Infrarot gekoppelt wird,
werden für Wellen, welche an einer Antennenstruktur ankommen, beschrieben in:
J.C. Pearson, I. Mehdi, E. Schlecht, F. Maiwald, A. Maestrini, J. Gill, S. Martin,
D. Pukala, J. Ward, J. Kawamura, W.R. McGrath, W.A. Hatch, D. Harding, H.G. Leduc,
J. A. Stern, B. Bumble, L. Samoska, T. Gaier, R. Ferber, D. Miller, A. Karpov, J.
Zmuidzinas, T. Phillips, N. Erickson, J. Swift, Y.-H. Chung, R. Lai, H. Wang; „THz
Frequency Receiver Instrumentation for Herschel's Heterodyne Instrument for Far
Infrared (HIFI)"; 22. Dezember 2004, welche hier durch Bezug eingeschlossen werden.
Ähnlich wurden die Kopplung von Nanoröhrchen an Transistoren
und die Integration von Nanoröhrchen mit Transistoren in den folgenden Referenzen
beschrieben: zum Beispiel A. Javey, J. Guo, D. B. Farmer, W. Wang, E. Yenilmez,
R. Gordon, M. Lundstrom, und H. Dai, „Self-Aligned Ballistic Molecular Transistors
und Electrically Parallel Nanotube Arrays," Nano Letters, Vol. 4, S. 1319, 2004;
A. Javey, J. Guo, D. B. Farmer et al., „Carbon Nanotube Field-Effect Transistors
With Integrated Ohmic Contacts und High-k Gate Dielectrics," Nano Letters, Vol.
4, S. 447, 2004; J. Guo, J. Wang, E. Polizzi, Supriyo Dattta and M. Landstrom und
H. Dai, „Electrostatics of Nanowire Transistors," IEEE Transactions an Nanotechnology,
vol. 2, S. 329, Dezember 2003; und A. Javey, J. Guo, Q. Wang, M. Lundstrom und H.
Dai, "Ballistic Carbon Nanotube Field-Effect Transistors," Nature, vol. 424, S.
654, 2003, wobei jedes von ihnen durch Bezug eingeschlossen wird.
Zurückkehrend zu der Beschreibung des beispielhaften Transistors
908: Nach der Ankunft einer optischen Welle bei dem optischen Antennenelement
erzeugt das induzierte elektrische Signal im optischen Antennenelement
102 eine Veränderung in einem Feld in dem Gate 912 des Transistors,
welches einen korrespondierenden verstärkenden Output gemäß den Prinzipien
des Transistorsbetriebs erzeugt. Der Transistor kann konfiguriert werden, für
zusätzlichen Gain, Selektivität oder Wechselwirkung mit dem elektronischen
Schaltkreis. Zum Beispiel können die Kanalbreite und andere Parameter konfiguriert
werden, um bei einer Frequenz resonant zu sein, die zu der Frequenz einer Input-Welle
korrespondiert. Ein Beispiel für Transistoren, die für einen resonanten
Betrieb konfiguriert sind, wird beschrieben in: V. Ryzhii, I. Khymrova, M. Shur;
"Terahertz photomixing in quantum well structures using resonant excitation of plasma
oscillations";. Journal of Applied Physics; 15. Februar 2002; S. 1875–1881;
Volume 91, Nummer 4; American Institute of Physics und in W. Knap, Y. Deng, S. Rumyantsev,
M.S. Shur; "Resonant detection of subterahertz und terahertz radiation by plasma
waves in submicron field-effect transistors", Applied Physics Letters; 9. Dezember
2002, S. 4637–4639; Vol. 81., Nummer 24; American Institute of Physics.
Es wird bemerkt, dass die Komponenten der traditionellen Diode (siehe
8) oder einer Schottky-Diode 1003 (10)
oder des Transistors, welcher mit dem optischen Antennenelement 102 assoziiert
ist (siehe 9) entweder auf oder im Substrat
202, wie in den 3, 4,
5a und 5b gezeigt,
ausgebildet sein können. Da Gerätegeschwindigkeiten sich wegen Verbesserungen
in der Technologie erhöhen, kann das bestimmte Gerät, welches ausgewählt
wird, um mit der optischen Antennenanordnung assoziiert zu sein, variieren abhängig
von der Anwendung, Konfiguration, Frequenz, Herstellungserwägungen oder anderen
Erwägungen. Daher sind in dieser Offenbarung die besonderen Verarbeitungs-
oder Mischungsgeräte, die hier beschrieben werden, illustrativ in ihrer Natur
und nicht begrenzend im Umfang.
Darüber hinaus können viele Ausführungsformen der optischen
Antennenelementen 102, wie sie relativ zu den 8
und 1 bis 5b beschrieben
werden, teilweise oder ganz aus Metallhalbleitern, Kohlenstoff oder anderen Materialien
gebildet werden, die mit Herstellungsprozessen für viele Arten von elektronischen
Komponenten kompatibel sind. Folglich können Teile der optischen Antennenelemente
102 entsprechen oder Bestandteil sein mit Teilen der ein oder Shotky-Dioden,
Transistoren oder anderen Komponenten. Zum Beispiel wenn ein optisches Antennenelement
102 ein Metall ist, kann es Bestandteil sein von oder tatsächlich
eine Elektrode der Schottky-Diode 1003 bilden, wie in 10
gezeigt.
In einer Anzahl von Ausführungsformen können Signalverarbeitungstechniken
verwendet werden, um Information, die von einer optischen Antenne stammt zu verarbeiten
und/oder an einen anderen Ort zu übertragen. Eine Signalverarbeitungstechnik,
die besonders anwendbar ist, ist die Wandlung zwischen der Zeitachse und der Frequenzachse.
Zum Beispiel können die nachgewiesenen Intensitätswerte für eine
empfangende optische Antennenanordnung gesampelt werden und die quantisierten gesampelten
Werte gewandelt werden, wie zum Beispiel mit einer Fouriertransformation oder einem
schnellen Fouriertransformation-Filter, um Information in Frequenzbereichen zu erhalten,
die repräsentativ für das Licht ist, welches von allen optischen Antennenelementen
über der empfangenden optischen Antennenanordnung empfangen wird. Diese Information
im Frequenzbereich kann verarbeitet, gespeichert oder übertragen werden zu
einem verschiedenen Ort, abhängig von der gewünschten Verwendung der empfangenden
optischen Antennenanordnung.
Eine inverse Operation kann ein erwünschtes Lichtsignal oder
Bild erzeugen, wobei die übertragende optische Antennenanordnung Informationen
im Frequenzbereich auf solch ein Gerät anwendet, so dass das Gerät selektiv
das Äquivalent einer räumlichen Fouriertransformation eines beabsichtigten
Bildes emittiert. Wie bekannt ist, kann eine konventionelle Linse als ein räumliches
fouriertransformieren