Die Erfindung betrifft einen Ventilstellantrieb gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein Ventilstellantrieb gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1 ist aus der DE 197 05 721 A1
bekannt.
Der bekannte Ventilstellantrieb wird mit einer Überwurfmutter
an einem Ventil angeschlossen. Die Überwurfmutter stellt eine feste Verbindung
zwischen dem durch den Ventilstellantrieb zu verstellendem Ventil und dem Ventilstellantrieb
her. Dadurch wird die relative Lage der Abstützstelle zu dem Betätigungselement
von dem Ventil vorgegeben. Auf dem Markt gibt es verschiedene Ventile, die alle
einen maximalen Hub von ca. 4 bis 4,5 mm aufweisen. Bei den Ventile ist das durch
die Abstützstelle zur Betätigung zu beaufschlagende Betätigungselement
einen bestimmten Abstand von der Anschlussstelle für die Überwurfmutter
des Ventilstellantriebs angeordnet. Dieser bestimmte Abstand variiert bei den Ventilen
verschiedener Hersteller. Damit der Ventilstellantrieb zu einem bestimmten Ventil
passt, muss daher die relative Lage der Abstützstelle zu der Überwurfmutter
angepasst sein. Dazu ist es bekannt, die Länge des die Überwurfmutter
tragenden Teils des Ventilstellantriebs unterschiedlich lang auszubilden. Das hat
den Nachteil, dass teure und aufwendige Werkzeuge zur Herstellung dieses Teils für
jede einzelne Ventilsorte angefertigt werden müssen, die einen eigenen Abstand
aufweist. Es besteht somit der Bedarf für eine Konstruktion, bei der der relative
Abstand zwischen Abstützstelle und Überwurfmutter leicht und kostengünstig
an bestehende Ventile angepasst werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ventilstellantrieb
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 anzugeben, der leicht und kostengünstig
an bestehende Ventile anpassbar ist.
Gemäß einer Ausführung der Erfindung umfasst ein Ventilstellantrieb
ein Aussengehäuse, ein thermomechanisches Arbeitselement, das ein Gehäuse
und einen aus dem Gehäuse ausfahrbaren Arbeitskolben aufweist, eine Rückstellfeder,
und ein Übertragungsglied, das eine Angriffstelle für den Arbeitskolben,
eine Angriffstelle für die Rückstellfeder und eine Abstützstelle
für ein durch den Ventilstellantrieb zu verstellendes Ventil aufweist, wobei
das Übertragungsglied in dem Ventilstellantrieb entlang der Achse des Arbeitskolbens
und/oder der Rückstellfeder verschiebbar angeordnet ist, wobei das Übertragungsglied
einen Hauptteil und ein daran befestigtes Betätigungsteil aufweist, an dem
die Abstützstelle ausgebildet ist.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der Abstand zwischen der Angriffstelle
für den Arbeitskolben und der Abstützstelle für das durch den Stellantrieb
zu verstellende Element an das zu verstellende Ventil angepasst werden kann. Dazu
muss lediglich das Betätigungsteil unterschiedlich lang ausgebildet werden,
damit die relative Lage zwischen Abstützstelle und Überwurfmutter zu dem
zu verstellenden Ventil passt. Das Betätigungsteil ist klein und einfach aufgebaut,
weshalb die Werkzeugkosten erheblich geringer sind, als wenn das ganze Übertragungsteil
oder das die Überwurfmutter aufnehmende Teil in unterschiedlichen Ausführungen
gefertigt werden müsste.
Vorzugsweise kann das Betätigungsteil mittels einer Presspassung
an dem Hauptteil befestigt sein. Damit läßt sich eine schnelle, präzise
und kostengünstige Fertigung realisieren.
Das Betätigungsteil kann erfindungsgemäß mittels einer
Schweißverbindung, Klebeverbindung oder einer anderen kraftschlüssigen,
formschlüssigen oder stoffschlüssigen Fügeverbindung an dem Hauptteil
befestigt sein.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann das Betätigungsteil
ein Stift sein, der an seiner der Abstützstelle gegenüberliegenden Seite
an dem Hauptteil befestigt ist. Dadurch läßt sich eine besonders kostengünstige
Fertigung realisieren.
Erfindungsgemäß kann das thermomechanische Arbeitselement
einen mittels eines elektrischen Heizlelements beheizbaren Dehnstoff aufweisen.
Derartige Arbeitselemente sind dem Fachmann bekannt.
Erfindungsgemäß kann der Ventilstellantrieb ein Aussengehäuse
aufweisen, in dem das Übertragungsglied verschiebbar gelagert ist, wobei das
Übertragungsglied mittels einer Dichtung gegen das Aussengehäuse abgedichtet
ist.
Erfindungsgemäß kann eine Lichtquelle im Innenraum des Ventilstellantriebs
vorgesehen sein, die in Reihe zu der für das thermomechanische Arbeitselement
vorgesehenen Heizeinrichtung geschaltet ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass
von aussen sichtbar ist, wann die Heizeinrichtung unter Strom gesetzt ist, und somit
das Ventil durch den Ventilstellantrieb geöffnet wird.
Bei Ventilstellantrieben ist es weiterhin bekannt, ein mechanisches
Anzeigeelement vorzusehen, das die Stellung des Ventilstellantriebs anzeigt, d.h.
die anzeigt, ob der Arbeitskolben des thermomechanischen Arbeitselement aus dessen
Gehäuse ausgefahren oder in das Gehäuse eingefahren ist. Es besteht ein
Bedarf an Ventilstellantrieben mit derartigen Anzeigeelementen, weil die Anzeige
der Stellung mit einer Lichtquelle beim Ausfall der Lichtquelle
keine Information über die Stellung liefern kann. Außerdem kann bei einem
Ausfall des thermomechanischen Arbeitselements dessen Heizelement und damit die
Lichtquelle noch funktionieren, obwohl der Stellantrieb wegen des Ausfall des Arbeitslements
nicht mehr funktioniert. Die bekannten mechanische Anzeigeelemente haben jedoch
den Nachteil, dass sie nur aus einer bestimmten Richtung abgelesen werden können.
Der Erfindung liegt daher auch die Aufgabe zugrunde einen bekannten Ventilstellantrieb
derart weiterzubilden, dass das Anzeigeelement von möglichst allen seiten gut
ablesbar ist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird mit den Merkmalen von Anspruch 8
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Gemäß einer Ausführung der Erfindung umfasst ein Ventilstellantrieb
ein Aussengehäuse, ein thermomechanisches Arbeitselement, das ein Gehäuse
und einen aus dem Gehäuse ausfahrbaren Arbeitskolben aufweist, eine Rückstellfeder,
und ein Übertragungsglied, das eine Angriffsstelle für den Arbeitskolben,
eine Angriffstelle für die Rückstellfeder und eine Abstützstelle
für ein durch den Ventilstellantrieb zu verstellendes Ventil aufweist, wobei
das Übertragungsglied in dem Ventilstellantrieb entlang der Achse des Arbeitskolbens
und/oder der Rückstellfeder verschiebbar angeordnet ist, und wobei an dem Übertragungsglied
ein Anzeigeelement vorgesehen ist, das die Stellung des Ventilstellantriebs anzeigt,
und das derart ausgebildet ist, dass es von allen Seiten des Ventilstellantriebs
durch das Aussengehäuse sichtbar ist.
Erfindungsgemäß kann der Ventilstellantrieb gemäß
der oben genannten Merkmale weitergebildet sein.
Vorzugsweise kann das Anzeigeelement ein Flansch sein, der an dem
Übertragungselement ausgebildet ist. Dabei kann der Flansch bevorzugt umlaufend
ausgebildet sein. Weiter kann der Flansch auch teilweise unterbrochen ausgebildet
sein.
Erfindungsgemäß kann Aussengehäuse zumindest teilweise
transparent oder transluzent ausgebildet sein. Bevorzugt kann das Aussengehäuse
vollständig transparent oder transluzent ausgebildet sein.
Erfindungsgemäß kann das Aussengehäuse zumindest eine
Markierung aufweisen, deren relative Stellung zu einem Teil des Übertragungsglieds
(d.h. zu dem Anzeigeelement) die Stellung des Ventilstellantriebs anzeigt. Vorzugsweise
kann die Markierung als umlaufender Ring ausgebildet sein. Erfindungsgemäß
kann die Markierung dabei als Aufdruck, Erhebung und/oder Vertiefung ausgebildet
sein, die an der Aussenseite und/oder Innenseite des Aussengehäuses angeordnet
ist (sind).
Erfindungsgemäß kann das die Stellung des Ventilstellantriebs
anzeigende Teil des Übertragungsglieds bei einer geschlossenen Stellung des
zu verstellenden Ventils unterhalb der Markierung angeordnet sein, und bei einer
offenen Stellung des zu verstellenden Ventils oberhalb der Markierung angeordnet
sein.
Alternativ oder zusätzlich können zumindest zwei übereinander
angeordnete Markierungen vorgesehen sein, wobei vorzugsweise das die Stellung des
Ventilstellantriebs anzeigende Teil des Übertragungsglieds bei einer geschlossenen
Stellung des zu verstellenden Ventils in der Nähe der unteren Markierung angeordnet
ist, und bei einer offenen Stellung des zu verstellenden Ventils in der Nähe
der oberen Markierung angeordnet ist.
Bekannte Ventilstellantriebe haben den Nachteil, dass sie für
einen Notbetrieb von dem Ventil abmontiert werden müssen, damit sie beispielsweise
bei einem Stromausfall einen Notbetrieb mit geöffneten Ventil sicherstellen
können. Zur Lösung dieses Problems wurde ein separater Verstellmechanismus
vorgesehen, der beispielsweise durch ein seitlich an dem Aussengehäuse angeordnete
Drehverstellvorrichtung betätigbar ist. Der Nachteil an dieser Lösung
besteht darin, dass der Ventilstellantrieb relativ großbauend ist.
Der Erfindung liegt daher auch die Aufgabe zugrunde, einen Ventilstellantrieb
anzugeben, der eine Notbetriebstellung aufweist, und relativ kleinbauend ausgebildet
ist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird mit den Merkmalen von Anspruch 19
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Gemäß einer Ausführung der Erfindung umfasst ein Ventilstellantrieb
ein Aussengehäuse, ein thermomechanisches Arbeitselement, das ein Gehäuse
und einen aus dem Gehäuse ausfahrbaren Arbeitskolben aufweist, eine Rückstellfeder,
und ein Übertragungsglied, das eine Angriffsstelle für den Arbeitskolben,
eine Angriffstelle für die Rückstellfeder und eine Abstützstelle
für ein durch den Ventilstellantrieb zu verstellendes Ventil aufweist, wobei
das Übertragungsglied in dem Ventilstellantrieb entlang der Achse des Arbeitskolbens
und/oder der Rückstellfeder verschiebbar angeordnet ist, wobei das Aussengehäuse
ein Oberteil und ein Unterteil aufweist, wobei das Oberteil in dem Unterteil von
einer ersten Stellung in eine zweite Stellung entlang der Achse des Arbeitskolbens
und/oder der Rückstellfeder verschiebbar angeordnet ist.
Durch die Doppelfunktion des Oberteil, d.h. einerseits die Funktion
als Aussengehäuse und andererseits die Funktion als Betätigungselement
der Verstelleinrichtung, kann eine besonders kleinbauende und teilearme Lösung
realisiert werden.
Erfindungsgemäß kann der Ventilstellantrieb gemäß
der oben genannten Merkmale weitergebildet sein.
Vorteilhafterweise kann das Oberteil in dem Unterteil von der ersten
Stellung in die zweite Stellung verdrehbar angeordnet sein.
Erfindungsgemäß kann in der ersten Stellung das zu verstellende
Ventil durch die Verschiebung des Übertragungsglieds verstellbar sein, und
in der zweiten Stellung das zu verstellende Ventil in einer geöffneten Stellung
sein. Dadurch ist der Notbetrieb in der zweiten Stellung gewährleistet.
Erfindungsgemäß kann der Ventilstellantrieb bevorzugt ein
Heizkreisventilstellantrieb sein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Figuren gezeigten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
1 zeigt eine Schnittansicht durch einen Ventilstellantriebs
gemäß einer Ausführung der Erfindung.
2A zeigt eine schematische Seitenansicht eines Betätigungsteil
für einen Ventilstellantrieb von 1.
2B zeigt eine schematische Seitenansicht eines alternativen
Betätigungsteil für einen Ventilstellantrieb von 1.
2C zeigt eine schematische Seitenansicht eines alternativen
Betätigungsteil für einen Ventilstellantrieb von 1.
3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Oberteils
des Aussengehäuses des Ventilstellantriebs von 1.
4 zeigt eine perspektivische Ansicht des Unterteils
des Aussengehäuses des Ventilstellantriebs von 1.
Folgende Bezugszeichen werden in der Anmeldung zur Beschreibung des
Ausführungsbeispiels verwendet:
- 1
- Übertragungsglied
- 2
- Aussengehäuse
- 3
- Überwurfmutter
- 10, 10A, 10B, 10C
- Betätigungsteil
- 11
- Befestigungsabschnitt
- 12, 12A, 12B, 12C
- Stift
- 13
- Abstützstelle
- 20
- Klemmteil
- 21
- Bein
- 30
- Haubenteil
- 31
- Aufnahme
- 32
- Anzeigeelement
- 33
- Angriffsstelle für den Arbeitskolben
- 34
- Angriffstelle für die Rückstellfeder
- 40
- Grundkörper
- 50
- Oberteil
- 51
- Vorsprung
- 52
- Markierung
- 53
- Markierung
- 54
- Rippe
- 60
- Unterteil
- 61
- Aussparung
- 62
- Raste
- 63
- Raste
- 64
- Öffnung
- 70
- Rückstellfeder
- 80
- thermomechanisches Arbeitselement
- 81
- Arbeitskolben
1 zeigt eine Schnittansicht durch einen Ventilstellantriebs
gemäß einer Ausführung der Erfindung. Der Ventilstellantrieb weist
eine Überwurfmutter 3 auf, mit der der Ventilstellantrieb auf bekannte
Weise an dem zu verstellenden Ventil befestigt werden kann.
Der Ventilstellantrieb weist ein Aussengehäuse 2 auf,
das ein Oberteil 50 und ein Unterteil 60 umfasst. Weitere Details
werden unten in Zusammenhang mit den 3 und
4 beschrieben.
In dem Ventilstellantrieb ist ein Grundkörper 40 vorgesehen,
in dem auf bekannte Weise ein thermomechanisches Arbeitselement 80 aufgenommen
ist. Das thermomechanisches Arbeitselement 80 weist einen Arbeitskolben
81 auf, der bei Erwärmung des mit einem thermischen Dehnstoff gefüllten
thermomechanischen Arbeitselements 80 ausfährt. Dazu ist ein Heizelement
vorsehen, dass mit einer Feder gegen die Unterseite des thermomechanischen Arbeitselements
80 gespannt ist. Das Heizelement ist auf bekannte Weise angeschlossen.
In dem Aussengehäuse ist ferner ein Übertragungsglied
1 vorgesehen, das einen Haubenteil 30 und einen
Klemmteil 20 umfasst. Das Klemmteil 20 weist mehrere Beine
21 auf, mit denen es in entsprechende Aufnahmen 31 in dem Haubenteil
30 eingreift.
Das Übertragungsglied 1 ist mittels einer Rückstellfeder
70 gegen den Arbeitskolben vorgespannt und in dem Ventilstellantrieb entlang
der Achse des Arbeitskolbens 81 und/oder der Rückstellfeder
70 verschiebbar angeordnet.
Eine Angriffsstelle 33 für den Arbeitskolben
81 und eine Angriffstelle 34 für die Rückstellfeder
70 sind an dem Haubenteil vorgesehen. Das andere Ende der Rückstellfeder
liegt an der Innenseite des Aussengehäuses 2 an.
An dem Haubenteil ist ein Anzeigeelement 32 vorgesehen, das
die Stellung des Ventilstellantriebs anzeigt, und das derart ausgebildet ist, dass
es von allen Seiten des Ventilstellantriebs durch das Aussengehäuse sichtbar
ist. Das Anzeigeelement 32 ist ein umlaufender Flansch, der an dem Übertragungselement
1 (Haubenteil 30) ausgebildet ist. Der Flansch hat die Doppelfunktion,
das er gleichzeitig als die Angriffstelle 34 dient. Der Flansch ist vorzugsweise
ununterbrochen ausgebildet, kann aber auch unterbrochen ausgebildet sein.
Eine Abstützstelle 13 für das durch den Ventilstellantrieb
zu verstellende Ventil ist an dem Betätigungsteil 10 vorgesehen. Das
Betätigungsteil 10 ist Teil des Übertragungsglieds
1 und an dem Klemmteil 20 mittels einer Presspassung befestigt.
Das Betätigungsteil 10 weist einen Befestigungsabschnitt
11 auf mit dem es an dem Klemmteil befestigt ist. Es weist ferner einen
Stift 12 auf, an dessen dem Klemmteil 20 abgewandten Ende die
Abstützstelle 13 ausgebildet ist.
Die 2A, 2B
und 2C zeigen beispielhaft verschiedene Ausführungen
des Betätigungsteils 10A, 10B und 10C, die jeweils
unterschiedlich lange Stifte 12A, 12B und 12C aufweisen.
Durch die Verwendung unterschiedlicher Betätigungsteile kann der Ventilstellantrieb
an Ventile mit verschiedenen Abständen ihrer Betätigungsglieds, das an
der Abstützstelle anliegt, angepasst werden. Vorteilhafterweise sind die verschiedenen
Betätigungsteile mit einem Farbcode versehen (beispielsweise aus Kunststoff
bestimmter Farbe ausgebildet), um eine schnelle und zuverlässige Angabe der
Länge des Betätigungsteils zu erhalten.
3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Oberteils
50 und 4 zeigt eine perspektivische Ansicht
des Aussengehäuses 2 des Ventilstellantriebs von 1.
Das Oberteil ist becherförmig ausgebildet und weist an seinem unteren Ende
mehrere Vorsprünge 51 auf mit denen es in entsprechende Aussparungen
61 des Unterteils 60 eingreift. Das Unterteil 60 umschließt
mit seinem größeren Durchmesser das untere Ende des Oberteils
50.
Das Oberteil 50 ist durch eine kombinierte Dreh-Schiebe-Bewegung
in dem Unterteil 60 aus ersten Rasten 62 in zweite Rasten
63 verschiebbar. In der ersten Stellung, in der die Vorsprünge
51 in den ersten Rasten 62 angeordnet sind, befindet sich der
Ventilstellantrieb in einem Normalbetrieb, in dem durch die Ansteuerung des thermomechanischen
Arbeitselements 80 über das Heizlelement das Ventil entsprechend des
Bedarfs für die Temperaturregelung auf und zugemacht werden kann. In der zweiten
Stellung, in der die Vorsprünge 51 in den zweiten Rasten
63 angeordnet sind, befindet sich der Ventilstellantrieb in einem Notbetrieb,
in dem das Ventil immer offen ist.
Das Oberteil weist an seiner Aussenseite eine erste Markierung
52 und eine zweite Markierung 53 auf. Die relative Stellung der
Markierungen zu dem Anzeigeelement 32 des Übertragungsglieds
1 zeigen die Stellung des Ventilstellantriebs an. Ist das Anzeigeelement
32 in der Nähe der oberen Markierung 53, ist das Heizelement
mit Leistung versorgt, der Arbeitskolben 81 ausgefahren und das Übertragungsglied
2 und damit sein das Anzeigeelement 32 aufweisende Haubenteil
30 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 70 in dem Aussengehäuse
2 nach oben verschoben. Als Teil der Übertragungsglieds
1 wird das Klemmteil 20 und das Betätigungsteil
10 und damit die Abstützstelle nach oben verschoben, das Ventil öffnet.
Ist das das Anzeigeelement 32 in der Nähe der unteren Markierung
52, ist der Arbeitskolben 81 eingefahren und das Ventil geschlossen.
Das Oberteil weist an seiner Aussenseite im oberen Bereich mehrere
Rippen 54 auf, um eine Drehbewegung des Oberteils in dem drehfest an dem
Ventil befestigten Unterteil zu erleichtern.
Das Unterteil weist an seinem flachen flanschartigen Abschnitt eine
Öffnung 64 auf, durch die das Anschlusskabel für das Heizelement
geführt werden kann.
Es ist klar, dass dem Fachmann beim Studium der Unterlagen naheliegende
Alternativen und äquivalente Lösungen auch in den Schutzbereich der folgenden
Schutzansprüche fallen sollen.