Die Erfindung betrifft ein Funktionselement einer Telekommunikationsanlage
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In der Telekommunikationstechnik kommen Verteilerleisten zum Einsatz,
um Kabeladern sogenannter Teilnehmerkabel und/oder Systemkabel und/oder Rangierkabel
anzuschließen. Aus dem Produktkatalog „Anschluss- und Verteilersysteme,
Ausgabe 1, Corning Cable Systems GmbH & Co. KG, Jahr 2000" sind unterschiedliche
Verteilerleisten von Telekommunikationsanlagen bekannt, wobei sämtliche Verteilerleisten
mehrere Funktionselemente umfassen. Jedes Funktionselement weist in einem Gehäuse
aufgenommene Kontaktfedern auf. Die Kontaktfedern bilden an einer Vorderseite des
Gehäuses als IDC-Kontakte ausgebildete Anschlusselemente für den Anschluss
von Kabeladern eines Teilnehmerkabels und/oder Systemkabels und/oder Rangierkabels
aus. In einem von den als IDC-Kontakte ausgebildeten Anschlusselementen beabstandeten
Abschnitt verfügen die Kontaktfedern über Kontaktpunkte, wobei sich die
Kontaktpunkte dann, wenn das Funktionselement als Trennelement ausgebildet ist,
einander berühren, und wobei dann, wenn das Funktionselement als Schaltelement
ausgebildet ist, sich die Kontaktpunkte nicht berühren sondern vielmehr unter
Zwischenanordnung eines Stegs voneinander getrennt sind.
1 und 3 zeigen Querschnitte
durch Funktionselemente einer Verteilerleiste der Serie 1000 RT, wobei Details der
Verteilerleiste der Serie 1000 RT aus dem Produktkatalog „Anschluss- und
Verteilersysteme, Ausgabe 1, Seiten 39 bis 49, Corning Cable Systems GmbH & Co.
KG, Jahr 2000" bekannt sind.
So ist das Funktionselement 20 gemäß
1 als Trennelement ausgebildet, das Funktionselement
21 der 3 hingegen ist als Schaltelement ausgeführt.
Beiden Funktionselementen 20, 21 der Serie 1000 RT ist gemeinsam,
dass dieselben zwei in einem Gehäuse 22 aufgenommene Kontaktfedern
23, 24 aufweisen, wobei jede der Kontaktfedern 23,
24 im Bereich einer Vorderseite 25 des Gehäuses
22 als IDC-Kontakte ausgebildete Anschlusselemente 26 ausbildet.
Beabstandet von den Anschlusselementen 26 bilden die Kontaktfedern
23, 24 der Funktionselemente 20, 21 Kontaktpunkte
27 aus, die sich bei dem als Trennelement ausgebildeten Funktionselemente
20 der 1 berühren und die bei dem als
Schaltelement ausgebildeten Funktionselement 21 der 3
unter Zwischenanordnung eines Stegs 28 voneinander getrennt sind und sich
demnach nicht berühren.
Einem Vergleich der 1 und 3
kann unmittelbar entnommen werden, dass zur Bereitstellung unterschiedlicher Funktionselemente,
nämlich des gemäß 1 als Trennelement
ausgebildeten Funktionselements 20 und des gemäß 3
als Schaltelement ausgebildeten Funktionselements 21, unterschiedlich gestaltete,
nämlich unterschiedlich lange, Kontaktfedern 23, 24 bereitgehalten
werden müssen.
Soll mit den Kontaktfedern 23, 24 der Funktionselemente
20, 21 gemäß 1 und
3 z. B. eine Schutzeinrichtung kontaktiert werden,
so ist dies nur dadurch möglich, dass dieselbe ausgehend von der Vorderseite
25 zwischen die beiden Kontaktfedern 23, 24 eingeschoben
wird und dabei mit Ausstellungen 29 der Kontaktfedern 23,
24 kontaktiert wird, wobei die Ausstellungen 29 in etwa in der
Mitte der Breitenerstreckung der Kontaktfedern 23, 24 positioniert
sind.
2 zeigt ein Funktionselement 30 einer Verteilerleiste
der Serie 5000, wobei hinsichtlich technischer Details der Serie 5000 auf den Produktkatalog
„Anschluss- und Verteilersysteme, Aufgabe 1, Seiten 17 bis 38, Corning Cable
Systems GmbH & Co. KG, Jahr 2000" verwiesen wird.
Dieses aus dem Stand der Technik bekannte, als Trennelement ausgebildete
Funktionselement 30 verfügt über mindestens drei in einem Gehäuse
31 aufgenommene Kontaktfedern 32, 33 und 34,
wobei sowohl zwischen den Kontaktfedern 32 und 33 als auch zwischen
den Kontaktfedern 32 und 34 Kontaktpunkte 35 ausgebildet
sind, im Bereich derer sich die jeweiligen Kontaktfedern 32,
33 bzw. 32, 34 berühren. Dabei ist der Kontaktpunkt
zwischen den Kontaktfedern 32, 34 in 2
nicht sichtbar, vielmehr ein isolierendes Element 36. Hierdurch ist es
möglich, sowohl ausgehend von einer Vorderseite 37 als auch ausgehend
von einer Rückseite 38 des Gehäuses 31 ein z. B. als
Schutzeinrichtung ausgebildetes Element zwischen die Kontaktfedern des Funktionselements
30 einzuführen, wobei sich für das Kontaktelement 30
der 2 gegenüber den Kontaktelementen
20, 21 der 1, 2
einerseits die Anzahl und andererseits die Unterschiedlichkeit der Kontaktfedern
erhöht. Im Bereich der Vorderseite 37 bilden die Kontaktfedern
33, 34 wiederum als IDC-Kontakte ausgebildete Anschlusselemente
39 aus.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu
Grunde, ein neuartiges Funktionselement einer Telekommunikationsanlage zu schaffen.
Dieses Problem wird durch ein Funktionselement gemäß Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß weisen zusammenwirkende, sich gegenüberliegende
Kontaktfedern an voneinander beabstandeten seitlichen Abschnitten, die zwischen
den Anschlusselementen und den Kontaktpunkten der Kontaktfedern
positioniert sind, einander zugewandte Ausstellungen auf, derart, dass einerseits
ausgehend von der Rückseite zwischen die Kontaktpunkte der Kontaktfedern ein
als Trenneinrichtung oder Prüfeinrichtung oder Splittereinrichtung oder Schutzeinrichtung
ausgebildetes erstes Element einführbar ist, und dass andererseits sowohl ohne
von der Rückseite aus eingeführtes erstes Element als auch bei von der
Rückseite aus eingeführtem ersten Element ausgehend von der Vorderseite
zwischen die Ausstellungen der Kontaktfedern ein als Trenneinrichtung oder Prüfeinrichtung
oder Splittereinrichtung oder Schutzeinrichtung ausgebildetes zweites Element einführbar
ist.
Das erfindungsgemäße Funktionselement verfügt über
eine Vielzahl von Vorteilen. So kann mit zwei identischen Kontaktfedern, die lediglich
um 180° gedreht im Gehäuse aufgenommen sind, sowohl ein als Trennelement
ausgebildetes Funktionselement als auch ein als Schaltelement ausgebildetes Funktionselement
bereitgestellt werden. Weiterhin ist es möglich, sowohl ausgehend von der Vorderseite
des Gehäuses als auch ausgehend von der Rückseite des Gehäuses ein
z. B. als Schutzeinrichtung ausgebildetes Element zwischen die Kontaktfedern des
Funktionselements einzuführen. Unter Gewährleistung eines einfachen konstruktiven
Aufbaus sowie unter Verwendung von lediglich zwei hinsichtlich ihres Aufbaus identischen
Kontaktfedern kann demnach sowohl ein Trennelement als auch ein Schaltelement realisiert
werden, bei welchem sowohl ausgehend von der Vorderseite als auch ausgehend von
der Rückseite – und zwar gemeinsam oder getrennt – ein z. B.
als Schutzeinrichtung ausgebildetes Element zwischen die Kontaktfedern eingeführt
werden kann.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele werden anhand der
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
1 einen Querschnitt durch ein erstes aus dem Stand
der Technik bekanntes, als Trennelement ausgebildetes Funktionselement;
2 einen Querschnitt durch ein erstes aus dem Stand
der Technik bekanntes, als Trennelement ausgebildetes Funktionselement;
3 einen Querschnitt durch ein erstes aus dem Stand
der Technik bekanntes, als Schaltelement ausgebildetes Funktionselement;
4: einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
als Trennelement ausgebildetes Funktionselement;
5a, 5b: unterschiedliche
Ansichten von Kontaktfedern des erfindungsgemäßen Funktionselements der
4;
6a, 6b: unterschiedliche
Ansichten von alternativen Kontaktfedern des erfindungsgemäßen Funktionselements;
7: eine perspektivische Ansicht eines ersten, in das
erfindungsgemäße Funktionselement der 4 einführbaren
Elements;
8: eine perspektivische Ansicht eines zweiten, in das
erfindungsgemäße Funktionselement der 4 einführbaren
Elements;
9: eine perspektivische Ansicht eines dritten, in das
erfindungsgemäße Funktionselement der 4 einführbaren
Elements;
10: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 4 zusammen mit dem in dasselbe ausgehend von einer
Vorderseite eingeführten Element der 7;
11: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 4 zusammen mit einem in dasselbe ausgehend von
einer Rückseite eingeführten, insbesondere als Schutzstecker ausgebildeten
Element;
12: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 4 zusammen mit einem in dasselbe ausgehend von
der Rückseite eingeführten, insbesondere als Schutzstecker ausgebildeten
Element und einem in dasselbe ausgehend von der Vorderseite eingeführten Element
der 7;
13: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 4 zusammen mit dem in dasselbe ausgehend von der
Vorderseite eingeführten Element der 8;
14: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 4 zusammen mit einem in dasselbe ausgehend von
der Rückseite eingeführten, insbesondere als Schutzstecker ausgebildeten
Element und einem in dasselbe ausgehend von der Vorderseite eingeführten Element
der 8;
15: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 4 zusammen mit einem in dasselbe ausgehend von
der Rückseite eingeführten, insbesondere als Schutzstecker ausgebildeten
Element und einem in dasselbe ausgehend von der Vorderseite eingeführten Element
der 8;
16: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 4 zusammen mit dem in dasselbe ausgehend von der
Vorderseite eingeführten Element der 9;
17: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 4 zusammen mit dem in dasselbe ausgehend von der
Vorderseite eingeführten Element der 8;
18: einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
als Schaltelement ausgebildetes Funktionselement; und
19: das erfindungsgemäße Funktionselement
der 18 zusammen mit dem in dasselbe ausgehend von der
Vorderseite eingeführten Element der 9.
4 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Funktionselement 40 einer Telekommunikationsanlage, nämlich einen
Querschnitt durch eine Verteilerleiste im Bereich eines erfindungsgemäßen
Funktionselements 40.
Das Funktionselement 40 verfügt über zwei in einem
Gehäuse 41 aufgenommene Kontaktfedern 42, die konstruktiv
identisch ausgeführt sind, jedoch um 180° gedreht im Gehäuse
41 positioniert sind. Die Kontaktfedern 42 bilden an einer Vorderseite
43 des Gehäuses 41 vorzugsweise als IDC-Kontakte ausgebildete
Anschlusselemente 44 aus, die dem Anschluss von Kabeladern eines Teilnehmerkabels
und/der Systemkabels und/oder Rangierkabels dienen.
Beabstandet von den Anschlusselementen 44 bilden die Kontaktfedern
42 Kontaktpunkte 45 aus, wobei im Fall der 4,
in welchem das Funktionselement 40 als Trennelement ausgebildet ist, sich
die Kontaktfedern 42 im Bereich der Kontaktpunkte 45 berühren.
Jede der beiden sich gegenüberliegenden, nämlich übereinander positionierten,
zusammenwirkenden Kontaktfedern 42 verfügt in einem Bereich zwischen
dem jeweiligen Anschlusselement 44 und dem jeweiligen Kontaktpunkt
45 über eine Ausstellung 46. Im montierten Zustand gemäß
4 sind die Ausstellungen 46 an voneinander
beabstandeten seitlichen Abschnitten der Kontaktfedern 42 positioniert
und einander zugewandt.
Gemäß 4 sind die an den beiden
zusammenwirkenden, übereinander positionierten Kontaktfedern 42 ausgebildeten
Ausstellungen 46 derart ausgebildet, dass die an der oberen der beiden
Kontaktfedern 42 ausgebildete Ausstellung einem ersten seitlichen Abschnitt,
nämlich einem von der Vorderseite 43 aus gesehen rechten seitlichen
Abschnitt der oberen Kontaktfeder 42, zugeordnet ist, wohingegen die der
unteren der beiden Kontaktfedern 42 zugeordnete Ausstellung 46
einem zweiten, nämlich einem von der Vorderseite aus gesehen linken seitlichen
Abschnitt der entsprechenden Kontaktfeder 42, zugeordnet ist. Die Ausstellungen
46 der zusammenwirkenden, übereinander positionierten Kontaktfedern
42 sind einander zugewandt, ohne jedoch die jeweils andere der beiden Kontaktfedern
42 zu berühren bzw. zu kontaktieren.
Gemäß 5a, 5b
sind die Ausstellungen 46 als um in etwa 90° gegenüber der Kontaktfeder
42 umgebogene Laschen 47 ausgeführt. 6a,
6b zeigen gegenüber 5a
und 5b alternative Kontaktfedern 42, wobei
sich die Kontaktfedern 42 lediglich durch die Ausgestaltung der Ausstellung
46 unterscheiden. In 6a, 6b
ist die Ausstellung 46 als Auswölbung 48 ausgebildet. Aus
fertigungstechnischen Gründen ist jedoch die Ausführung der
5a, 5b, in welcher die
Ausstellung 46 als umgebogene Lasche 47 ausgebildet ist, bevorzugt.
10 zeigt das als Trennelement ausgebildete Kontaktelement
40 der 4 zusammen mit einem ausgehend von
der Vorderseite 43 zwischen die Kontaktfedern 41 eingeschobenen
Element 49, welches als Trenneinrichtung oder Prüfeinrichtung oder
Splittereinrichtung oder Schutzeinrichtung ausgebildet sein kann. In 10
ist zwischen die Kontaktfedern 42 ein Trennelement 49 eingeschoben,
wie es 7 in Alleindarstellung zeigt. Das Element
49 ist derart ausgebildet bzw. konturiert, dass dasselbe beim Einführen
zwischen die beiden Kontaktfedern die Ausstellungen 46 beider sich gegenüberliegender
Kontaktfedern 42 berührt und demnach beide Kontaktfedern
42 verformt, sodass, wie einem Vergleich der 4,
10 entnommen werden kann, der Kontakt zwischen den
Kontaktfedern 42 im Bereich der Kontaktpunkte 45 aufgehoben wird.
Das Element 49 verfügt über zwei durch einen Schlitz
50 voneinander getrennte Stege 51, 52, wobei jeder der
Stege 51, 52 mit jeweils einem Kontaktfedernpaar eines Funktionselements
zusammenwirkt. Das Element 49 kann demnach zwischen die Kontaktfedern
42 von zwei nebeneinander positionierten Funktionselementen eingeführt
werden. Jeder Steg 51, 52 wirkt dabei mit den Ausstellungen
46 von zwei sich gegenüberliegenden, übereinander positionierten
Kontaktfedern 42 eines Funktionselements 40 zusammen.
Dabei sind gemäß 7,
10 die Stege 51, 52 derart konturiert,
dass dann, wenn das Element 49 zwischen die beiden Kontaktfedern
42 eingeführt wird, beide Ausstellungen 46 von einem der
Stege 51, 52 kontaktiert werden und so beide Kontaktfedern
42 aufgebogen bzw. verformt werden.
11 zeigt das als Trennelement ausgebildete Funktionselement
40 der 4 mit einem von einer Rückseite
53 aus zwischen die beiden Kontaktfedern 42 eingeschobenen Element
54, wobei es sich beim Element um eine Splittereinrichtung oder eine Schutzeinrichtung
oder eine Prüfeinrichtung oder eine Trenneinrichtung handeln
kann. Die Kontaktpunkte 45 beider Kontaktfedern 42 liegen gemäß
11 am Element 54 an.
Wie 12 zeigt, kann dann, wenn ausgehend
von der Rückseite 53 das Element 54 zwischen die Kontaktpunkte
45 der übereinander positionierten Kontaktfedern 42 eingeführt
ist, ausgehend von der Vorderseite 43 das Element 49 ebenfalls
zwischen die beiden Kontaktfedern 42 eingeschoben werden, ohne dass das
von der Rückseite 53 aus eingeführte Element 54 entfernt
werden muss. Dabei kann das ausgehend von der Rückseite 53 eingeführte
Element 54 ein Trennelement und das ausgehend von der Vorderseite
43 eingeführte Element 54 z. B. ein Schutzelement oder Splitterelement
sein. Ebenso kann das ausgehend von der Rückseite 53 eingeführte
Element 54 z. B. ein Schutzelement oder Splitterelement und das ausgehend
von der Vorderseite 43 eingeführte Element 54 ein Trennelement
sein.
Wie bereits ausgeführt, ist im Ausführungsbeispiel der
7 das Element 49 derart ausgeführt, dass
dann, wenn dasselbe zwischen die beiden übereinander positionierten Kontaktfedern
42 eingeführt wird, ein Steg desselben an den Ausstellungen
46 der beiden Kontaktfedern 42 zur Anlage kommt und demnach beide
Kontaktfedern 42 verformt. Demgegenüber zeigt 8
ein alternatives Element 55, welches derart ausgebildet bzw. konturiert
ist, dass dasselbe beim Einführen zwischen die beiden Kontaktfedern
42 ausschließlich eine Ausstellung 46 der beiden zusammenwirkenden,
sich gegenüberliegenden bzw. übereinander positionierten Kontaktfedern
berührt und werformt, wohingegen dasselbe die Ausstellung der anderen Kontaktfeder
umfährt und nicht berührt, sodass die entsprechende Kontaktfeder
42 auch nicht verformt wird.
Dies kann 13 bis 15
entnommen werden, wobei in 13, 14
ein Steg des Elements 55 jeweils die Ausstellung 46 der unteren
Kontaktfeder 42 berührt und demnach die untere Kontaktfeder
42 verformt, wohingegen derselbe die Ausstellung 46 der oberen
Kontaktfeder umfährt und dieselbe nicht verformt. In 15
ist hingegen das Element 55 mit einer anderen Orientierung zwischen die
beiden Kontaktfedern 42 eingeführt, sodass ein Steg des Elements
55 an der Ausstellung 46 der oberen Kontaktfeder 42 zur
Anlage kommt und demnach die obere Kontaktfeder 42 verformt, wohingegen
die untere Kontaktfeder nicht verformt wird. Hierdurch kann gewährleistet werden,
dass bei Einführen des Elements 55 ausgehend von der Vorderseite
43 ausschließlich eine Kontaktfeder 42 von einem ausgehend
von der Rückseite 53 zwischen die Kontaktpunkte 45 der Kontaktfedern
42 eingeschobenen Element 54 abgehoben und damit dekontaktiert
wird.
Wie 8 entnommen werden kann, weisen hierzu
die beiden Stege 51, 52 des Elements 55 ausschließlich
an einer Seite eine Aussparung 56 auf, wobei die Tiefe der Aussparungen
56 an die Breite der Ausstellungen 46 der Kontaktfedern
42 angepasst ist, sodass die Aussparungen 46 ohne Berührung
derselben umfahren werden können.
9 zeigt eine weitere Alternative für ein ausgehend
von der Vorderseite 43 des Funktionselements 40 zwischen die Kontaktfedern
42 derselben einführbares Element 57, wobei das Element
57 der 9 derart ausgeführt ist, dass
dann, wenn dasselbe zwischen die Kontaktfedern 42 der Funktionselements
40 ausgehend von der Vorderseite 43 eingeschoben ist, ein Steg
desselben die Ausstellungen 46 der beiden zusammenwirkenden, sich gegenüberliegenden
bzw. übereinander positionierten Kontaktfedern 42 umfährt und
demnach nicht berührt. Diesbezüglich wird auf 16
verwiesen.
Gemäß 9 sind die Stege
51, 52 des Elements 57 beidseitig mit entsprechenden
Aussparungen 56 konturiert.
Bei einem weiteren Einführen des Elements 57 (siehe
16) ausgehend von der Vorderseite ist ein Steg
51, 52 desselben zwischen die Kontaktpunkte 45 der Kontaktfedern
42 eines Funktionselements 40 einschiebbar, um so die Kontaktfedern
42 im Bereich der Kontaktpunkte 45 voneinander zu trennen. Hierzu
ist lediglich Voraussetzung, dass ausgehend von der Rückseite 53 kein
weiteres Element zwischen die Kontaktpunkte 45 der sich gegenüberliegenden,
zusammenwirkenden Kontaktfedern 42 eingeschoben ist.
17 zeigt das Funktionselement 40 der
4 zusammen mit einem von der Vorderseite
43 aus zwischen die Kontaktfedern 42 desselben eingeschobenen
Element 55 gemäß 8, wobei im Unterschied
zu 15 das Element 55 so weit eingeschoben
ist, dass es derart zwischen die Kontaktpunkte 45 gelangt, dass dasselbe
den Kontaktpunkt 45 einer, nämlich der unteren, Kontaktfeder
42 berührt, jedoch den Kontaktpunkt 45 der anderen, nämlich
der oberen, Kontaktfeder 42 nicht berührt. 17
entspricht demnach 16 mit einem anderen von der Vorderseite
aus eingeschobenen Element. Hierdurch kann gleichzeitig eine Trennfunktion für
eine Kontaktfeder mit einer Schutzfunktion für die andere Kontaktfeder realisiert
bzw. kombiniert werden.
In 4, 10
bis 17 wurde die Erfindung am Beispiel eines als Trennelement
ausgebildeten Funktionselements 40 beschrieben. 18
und 19 zeigen ein erfindungsgemäßes Funktionselement
40, welches als Schaltelement ausgebildet ist.
Der einzige Unterschied zwischen dem als Schaltelement ausgebildeten
Funktionselement 40 der 18 und dem als Trennelement
ausgebildeten Funktionselement 40 der 4 besteht
darin, dass das als Schaltelement ausgebildete Funktionselement 40 der
18 zusätzlich einen zwischen den Kontaktfedern
42 positionierten Steg 58 umfasst, der dafür sorgt, dass
dann, wenn weder ausgehend von der Vorderseite 43 noch ausgehend von der
Rückseite 53 ein Element zwischen die Kontaktfedern 42 eingeschoben
ist, sich die beiden Kontaktfedern 42 im Bereich ihrer Kontaktpunkte
45 nicht berühren. Gemäß 18
erstreckt sich dieser Steg 58 in einem Bereich zwischen den Ausstellungen
46 der Kontaktfedern 42.
In 19 ist zwischen die Kontaktfedern
42 des als Schaltelement ausgebildeten Funktionselements 40 der
18 das Element 57 gemäß
9 von der Vorderseite 43 aus eingeschoben,
wobei das Element 57 in diesem Zustand beide Kontaktpunkte 45
der übereinander positionierten Kontaktfedern 42 kontaktiert und so
die in 18 vorhandene elektrische Isolierung der beiden
Kontaktfedern 42 gegeneinander aufhebt.
- 20
- Funktionselement
- 21
- Funktionselement
- 22
- Gehäuse
- 23
- Kontaktfeder
- 24
- Kontaktfeder
- 25
- Vorderseite
- 26
- Anschlusselement
- 27
- Kontaktpunkt
- 28
- Steg
- 29
- Ausstellung
- 30
- Funktionselement
- 31
- Gehäuse
- 32
- Kontaktfeder
- 33
- Kontaktfeder
- 34
- Kontaktfeder
- 35
- Kontaktpunkt
- 36
- isolierendes Element
- 37
- Vorderseite
- 38
- Rückseite
- 39
- Anschlusselement
- 40
- Funktionselement
- 41
- Gehäuse
- 42
- Kontaktfeder
- 43
- Vorderseite
- 44
- Anschlusselement
- 45
- Kontaktpunkt
- 46
- Ausstellung
- 47
- Lasche
- 48
- Auswölbung
- 49
- Element
- 50
- Schlitz
- 51
- Steg
- 52
- Steg
- 53
- Rückseite
- 54
- Element
- 55
- Element
- 56
- Aussparung
- 57
- Element
- 58
- Steg