Hintergrund der Erfindung
(a) Bereich der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Struktur einer Schuhsohle mit Innensohle
und dazu passender Zwischensohle mit Luftkammern.
(b) Beschreibung des derzeitigen Standes der Technik
Der Großteil der Bevölkerung ist gewohnt täglich für
viele Stunden Schuhe zu tragen. Acht oder neun Stunden werden dabei leicht erreicht.
Nach einer derart langen Zeit stellen sich häufig verschiedene Arten von Beschwerden
ein, die bis zu gesundheitlichen Störungen reichen können. Schuhhersteller
legen daher großen Wert darauf, daß Belüftung und Luftdurchlässigkeit
ihrer Produkte verbessert werden. So wird z.B. an der Unterseite der Innensohle
eine Anzahl Rippen angebracht, die dann auf der ebenen Innenseite der Laufsohle
aufliegen und so Luftkammern bilden. Durch den beim Gehen entstehenden wechselnden
Druck in diesen Kammern entsteht dann ein Luftaustausch mit dem Schuhinnern.
Durch den geringen Abstand zwischen Innensohle und Laufsohle hat dieser
Luftaustausch jedoch nur einen begrenzten Effekt.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung
1 bis 6 zeigen eine Sohlenkonstruktion
bestehend aus einer Innensohle und einer damit gepaarten Zwischensohle zwischen
denen Luftkammern liegen. Sie enthält eine Laufsohle (10), eine Innensohle
(20) und eine Zwischensohle (30). Die Innensohle (20)
ist von einer Anzahl Luftlöcher (21) durchbohrt und hat auf ihrer
Unterseite eine Anzahl Distanzstücke (22), zwischen denen sich Luftkammern
(23) bilden. Die Zwischensohle (30) ist unter der Innensohle (20)
und oberhalb der Laufsohle (10) angebracht. Auf der Oberseite der Zwischensohle
(30) befindet sich eine Anzahl vorspringende Teile (31), die Zwischensohlenluftkammern
(32) bilden. Der Verlauf der vorspringenden Teile (31) deckt sich
mit dem Verlauf der Distanzstücke (22) der Innensohle (20).
Wenn die Innensohle (20) und die Zwischensohle (30) zusammengesetzt
werden, bilden die entsprechenden Luftkammern (23) und die Zwischensohlenluftkammern
(32) Luftkammern mit entsprechend größerem Volumen.
Die Sohlenkonstruktion bestehend aus einer Innensohle und einer damit
gepaarten Zwischensohle zwischen denen Luftkammern liegen hat am Umfang der Laufsohle
(10) eine Anzahl durchgehende Bohrungen (11), die bis zu den Zwischensohlenluftkammern
(32) reichen und Luftaustausch zwischen außen und Schuhinnerem ermöglichen.
Durch Hinzufügen einer luft- aber nicht wasserdurchlässigen Zwischenlage
kann die Isolierung gegen Nässe verbessert werden.
Zwischen Innensohle (20) und Zwischensohle (30)
kann eine luft- aber nicht wasserdurchlässige Trennschicht (40) angebracht
werden, die Regenwasser darin hindert bis zum Fuß des Schuhträgers aufzusteigen.
Auf der Oberseite der Innensohle (20) befindet sich eine
Anzahl Druckflächen (24), die jeweils eine Luftkammer (23)
überdecken und die während des Auftretens nach unten gedrückt werden
und so Luft ins Schuhinnere pressen, während sie bei Entlastung Außenluft
über die Bohrungen (11) im Laufsohlenumfang ansaugen.
Am Umfang der Zwischensohle (30) befinden sich Belüftungs-
bzw. Entwässerungsnuten (33), die mit den Bohrungen (11)
in Verbindung stehen und dazu dienen Luft in die Luftkammern gelangen zu lassen,
sowie eingedrungenes Wasser nach außen abzuführen.
1, 2 und 4
zeigen, daß die Sohlenkonstruktion bestehend aus einer Innensohle und einer
damit gepaarten Zwischensohle zwischen denen Luftkammern liegen unten am Umfang
der Zwischensohle (30) eine Abflußrinne (34) hat, die die
Entwässerungsrinnen (33) und die Bohrungen (11) verbindet
und so die Abfuhr von Wasser und heißer Luft ermöglicht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 Perspektivische Explosionsdarstellung der vorliegenden
Erfindung
2 Detail aus 1
3 Die Teile aus 1 im zusammengebauten
Zustand
4 Querschnitt durch 1
5 Perspektivische Darstellung der Unterseite der Innensohle
6 Die Zwischensohle der vorliegenden Erfindung von
oben gesehen