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Dokumentenidentifikation DE202007011667U1 10.01.2008
Titel Brandschutzeinheit sowie Herd mit einer solchen Brandschutzeinheit
Anmelder Lohberger, Heiz-und Kochgeräte Technologie GmbH, Schalchen, AT
Vertreter Kroher, Strobel Rechts- und Patentanwälte, 80336 München
DE-Aktenzeichen 202007011667
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 10.01.2008
Registration date 06.12.2007
Application date from patent application 21.08.2007
IPC-Hauptklasse A47B 77/08(2006.01)A, F, I, 20070821, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F24C 15/30(2006.01)A, L, I, 20070821, B, H, DE   F24C 15/00(2006.01)A, L, I, 20070821, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Brandschutzeinheit zum seitlichen Anbau an einen Herd, mit einer eine Isolierung, z.B. Steinwolle, aufweisenden Wand.

Weiters bezieht sich die Erfindung auf einen Herd, insbesondere Festbrennstoff-Herd, mit einer solchen Brandschutzeinheit.

Für den seitlichen Anbau an einen Herd vorgesehene Brandschutzeinheiten dienen dazu, beim Einbau des Herdes in Küchen eine ausreichende Wärmeisolierung gegenüber benachbarten Küchenelementen, insbesondere aus Holz, zu erzielen. Bei herkömmlichen Brandschutzeinheiten ist eine Wand mit einer Isolierung vorgesehen, die im montierten Zustand innerhalb eines Gehäuses ein Abstand von der Herd-Seitenwand vorliegt, und es sind im Oberteil des Gehäuses (der Verkleidung) Entlüftungsöffnungen vorgesehen, die mit einem Gitter abgedeckt sind, und durch die heiße Luft aus der Brandschutzeinheit in den Aufstellungsraum geleitet wird. Dadurch wird im Zwischenraum zwischen der Isolierung und dem benachbarten Herd eine Luftkonvektion erhalten, die zusätzlich zur vorhandenen Isolierung, die insbesondere aus Steinwolle besteht, den entsprechenden Temperaturabfall, wie durch die europäische Norm EN 12815 vorgeschrieben, erreichen lässt. Von Nachteil ist bei diesen bekannten Brandschutzeinheiten jedoch, dass benachbart der Herdoberseite bzw. der Arbeitsfläche eines anschließenden Küchenelements eine Öffnung vorhanden ist, durch die Verunreinigungen in die Brandschutzeinheit gelangen können, so dass häufige Wartungs- bzw. Reinigungsarbeiten erforderlich sind.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, hier Abhilfe zu schaffen und eine Brandschutzeinheit bzw. einen Herd mit einer solchen Brandschutzeinheit vorzusehen, wo keine Verunreinigungen mehr durch oberseitige Lüftungsschlitze in die Brandschutzeinheit gelangen können.

Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Brandschutzeinheit wie in Anspruch 1 definiert vor. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Auch sieht die Erfindung einen Herd, insbesondere Festbrennstoff-Herd, mit einer solchen Brandschutzeinheit an zumindest einer Seite, nämlich an jener, wo sich der Feuerraum des Herdes befindet, vor, wobei die Brandschutzeinheit eine Verkleidung aufweist, die an der Vorderseite Lufteintrittsschlitze besitzt, und deren Oberseite geschlossen ist, wobei an der hinteren Seite ein oberer Luftaustritts-Durchlass vorgesehen ist.

Bei der vorliegenden Brandschutzeinheit ist eine im Wesentlichen geschlossene Oberseite vorgesehen bzw. möglich, da die zur Kühlung vorgesehene Luft an der Vorderseite in die Brandschutzeinheit eintreten und zufolge der Luftleitelemente entlang der mit der Isolierung versehenen Wand streichen kann, wobei sie bevorzugt teilweise vertikal nach oben und teilweise im Wesentlichen horizontal nach hinten strömt, um so die gesamte Fläche der Wand zu bestreichen. Die erwärmte, heiße Luft kann schließlich an der Rückseite über einen dort vorgesehenen Durchlass nach oben in den Aufstellungsraum strömen. Auf diese Weise kann die Wärmeabstrahlung vom Herd, insbesondere Festbrennstoff-Herd, einerseits mit Hilfe des Isoliermaterials, bevorzugt Steinwolle, sowie zusätzlich über die Luftkonvektion im erlaubten Temperaturbereich gehalten werden. Dabei müssen im Gegensatz zum Stand der Technik keine Öffnungen mehr im Oberteil der Verkleidung bzw. der Brandschutzeinheit vorgesehen werden, und es ist somit der Einbau mit einer speziell im Kochbereich geschlossenen Oberplatte, d.h. einer oberen Wand der Verkleidung, möglich. Durch diese oben geschlossene Verkleidung können keine Verunreinigungen in das Innere der Brandschutzeinheit gelangen, so dass auch die zahlreichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten, wie sie bei dem Stand der Technik erforderlich waren, erübrigt werden.

Die Luftleitelemente, die insbesondere aus Blechteilen bzw. Blechwinkeln gebildet sind, können im Bereich der die Isolierung aufweisenden Wand – zusammen mit abgewinkelten Wandteilen – drei oder mehr Kammerbereiche bilden, durch die mit Hilfe der Luftleitelemente die zur Kühlung und Wärmeabfuhr eintretende Luft geleitet wird, bevor sie die Brandschutzeinheit an der hinteren Seite oben, wo ein Durchlass im Bereich der Raumwand freigelassen wird, in den Raum entweichen kann. Gegebenenfalls kann, um eine Vergleichmäßigung zu erreichen, auch eine Verbindung zwischen diesen Kammerbereichen vorgesehen sein, wobei diese Verbindung dadurch erhalten werden kann, dass die Luftleitelemente nicht unmittelbar aneinander anschließen, sondern Bereiche der Wand freilassen, so dass in den so entstehenden Zwischenräumen zwischen Luftleitelementen oder aber zwischen Luftleitelement und Wandteil eine Verbindungspassage zwischen den Kammerbereichen entsteht. Die Luftleitelemente sind bevorzugt derart angeordnet, dass zwei oder mehr Luftleitelemente im Wesentlichen vertikal über einen unteren Teil der Höhe der Wand von unten nach oben führen, und dass dann ungefähr horizontale, bevorzugt leicht ansteigende Luftleitelemente nach hinten führen; dadurch entsteht jeweils eine ungefähr rechtwinkelige Anordnung von jeweils zwei Luftleitelementen, wobei die Luftleitelemente bevorzugt einen Winkel von ungefähr 100° zueinander einnehmen, um so die Luft nach der vertikalen Aufwärtsführung nach hinten leicht ansteigend zu führen. Um an der Rückseite der Brandschutzeinheit, in der Betriebsposition somit nahe der Raumwand, die aufgewärmte Luft in den Raum auf einfache Weise ableiten zu können, kann im hinteren Rand der Wand ein schräg abstehender Rückwandteil anschließen. An der Oberseite ist wie bereits erwähnt in vorteilhafter Weise eine zur Vorderseite hin geschlossene Abdeckung vorhanden, wobei die eigentliche Brandschutzeinheit in diesem Bereich einen schrägen Deckwandteil aufweisen kann, der sich unterhalb des Oberteils des Gehäuses, d.h. der Verkleidung, befindet.

Um im oberen Bereich eine zusätzliche Wärmedämmung zu erzielen, kann an der den Luftleitelementen gegenüber liegenden Außenseite der Wand eine Zusatzwand mit Abstand angebracht sein, wobei diese Zusatzwand auch in die schräge Deckwand überführen kann. Diese Zusatzwand kann zusätzliche Luftleitelemente, bevorzugt in Form von einfachen Blechstanzteilen, tragen, die sich vertikal nach unten bis unterhalb der die Luftleitelemente und die Isolierung tragenden Wand erstrecken, um so auch unterhalb hievon eine Führung der im Sockelbereich eintretenden Kühlluft zu erzielen. Diese zusätzlichen Luftleitelemente sind dabei mit ihren L-förmig unterhalb der Wand verlaufenden Teilen zu entsprechenden Luftleitelementen an der die Isolierung tragenden Seite der Wand ausgerichtet.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert.

In der Zeichnung zeigen im Einzelnen:

Die 1 bis 3 einen für feste Brennstoffe ausgelegten Küchenherd mit Brandschutzeinheiten an beiden Seiten in einer Schrägansicht (1), einer Draufsicht (2) sowie einer Seitenansicht (3);

die 4 bis 8 die eigentliche Brandschutzeinheit, ohne Verkleidung, und zwar beispielhaft jene an der rechten Seite des Herdes von 1 bis 3, in einer Ansicht von innen (4), einer Ansicht von außen (5), in einer Stirnansicht entsprechend der Vorderansicht des Herdes (6); vgl. auch die axonometrische Vorderansicht gemäß 1 sowie in axonometrischen Innen- (7) und Außenansichten (8); und

9 eine Vertikalschnittansicht des Herdes gemäß 1 bis 3, entsprechend der Schnittlinie IX-IX in 1, samt Brandschutzeinheiten und Verkleidung.

In den 1 bis 3 ist ein Festbrennstoff-Herd 1 in Form eines Küchenherds, nachstehend kurz „Herd" genannt, veranschaulicht, welcher an seinen Seiten mit Brandschutzeinheiten 2, 2' gegenüber angrenzenden Komponenten, wie Anbau-Küchenelementen (nicht gezeigt) isoliert ist. Beim Herd 1 gemäß 1 bis 3 ist vor allem die in Ansicht rechte Brandschutzeinheit 2 von Bedeutung, da sie sich neben dem durch eine Heiztür 3 verschlossenen Feuerraum 4 des Herdes 1 befindet. Der mit Isoliersteinen 5, ausgekleidete Feuerraum 4 ist aus 9 ersichtlich. Weiters weist der Herd 1 ein durch eine Backrohrtür 6 verschließbares Backrohr 7 (9), eine Putztür 8, eine Brennstofflade 9 sowie an seiner Oberseite ein Kochfeld 10 auf. Oberhalb der Heiztür 3 und der Backrohrtür 6 befindet sich eine Herdstange 11 im Abstand vor dem Kochfeld 10, vgl. außer 1 auch 2 und 3.

Jede Brandschutzeinheit 2, 2' weist eine Verkleidung 12, auch Gehäuse genannt, mit einem Vorderwandteil 13 sowie einen Sockel (eine Sockelblende) 14 auf, welcher ebenso wie der Vorderwandteil 13 mit Lüftungsschlitzen 15 bzw. 15' versehen ist. An der Oberseite hat jede Brandschutzeinheit 2, 2' eine geschlossene Abdeckung 16, und seitlich wird die Verkleidung durch eine Seitenwand 17 komplettiert.

An der Oberseite des Herdes 1 verläuft rückseitig, am hinteren Rand des Kochfeldes 10, eine Begrenzungsleiste 18, die eine schräge Vorderseite 18' hat, wie insbesondere aus 3 ersichtlich ist, und die weiters an ihren beiden Stirnseiten durch Abwinkelungen 19 verschlossen ist, die jedoch hinter ihrer schrägen Vorderwand 18' offen ist, um einen Spalt 20 zwischen ihr und einer in 2 schematisch angedeuteten Wand 21 frei zu lassen. Dieser Spalt 20 bildet im Bereich jeder Brandschutzeinheit 2, 2' einen Luft-Durchlass 22, wobei sich in diesem Bereich ein schräger Rückwandteil 23 der eigentlichen Brandschutzeinheit 2 bzw. 2' (d.h. ohne Gehäuse 12) befindet.

In den 4 bis 8 ist die eigentliche Brandschutzeinheit, und zwar die gemäß 1 und 2 rechte Brandschutzeinheit 2 (die linke Brandschutzeinheit 2' ist spiegelbildlich ausgebildet und eine eigene Beschreibung hiefür kann sich daher erübrigen) mehr im Detail, ohne Verkleidung 12, gezeigt. Dabei ist eine z.B. aus Stahlblech bestehende Wand 24 vorgesehen, die sich im montierten Zustand, wie aus 9 ersichtlich, von etwas oberhalb des Sockels 14 bis in eine Höhe etwas tiefer als das Kochfeld 10 erstreckt, und die an ihrer dem Herd 1 zugewandten Innenseite mit einer Steinwolle-Isolierung 25 versehen ist (s. 4 und 7). Weiters trägt die Wand 24 an dieser Innenseite, über der Isolierung 25, mehrere Luftleitelemente 26, 27, 28 und 29 in Form von Blechwinkeln, um Kühlluft, die durch die Luftschlitze 15, 15' (s. 1) eintritt, von unten gemäß Pfeilen 30, 31 und 32 zuerst vertikal nach oben und dann zur hinteren Seite 33 – wo sich der schräg abgewinkelte Wandteil 23 befindet – zu leiten, vgl. insbesondere 4. Die Luft strömt dabei durch Kammerbereiche 34, 35 und 36, die durch die Luftleitelemente 26 bis 29 sowie die weiters vorgesehenen Begrenzungs-Wandteile, nämlich einen vorderen, rechtwinkelig von der Wand 24 abstehenden Vorderwandteil 39 und eine obere Abdeckung 40, definiert sind.

Die obere Abdeckung 40 erstreckt sich dabei schräg von einer vertikalen Zusatzwand 41 weg, die von oben nur über einen Teil der Höhe der Wand 24 reicht, und die zwei zusätzlich gleich ausgebildeten Luftleitelemente 42 in Form von ausgestanzten oder ausgeschnittenen Luftleitblechen trägt. Diese Luftleitbleche 42 erstrecken sich vertikal nach unten bis unterhalb der Wand 24, an deren Außenseite, und sie stehen mit Vorsprüngen 43 L-förmig nach innen vor, wobei diese Vorsprünge 43 innenseitig in Fluchtung zu den Luftleitelementen 26 und 28 an der Innenseite der Wand 24 angeordnet sind, vgl. insbesondere 4 und 7. Weiters sind in 5 und 8 Kreismarkierungen 44 für Ausschnitte angedeutet, die gegebenenfalls, nach komplettem Ausschneiden entsprechend diesen Kreislinien, zur Durchführung eines Rauchrohres dienen können. Andererseits weist auch der hintere Wandteil 23 einen kreisbogenförmigen Ausschnitt 45 auf, s. 4 und 7, um gegebenenfalls Platz für ein hinteres Rauchrohr des Herdes 1 vorzusehen.

Aus 9 ist die Anordnung der z.B. rechten Brandschutzeinheit 2 mit der Verkleidung, nämlich insbesondere der Seitenwand 17 und der oberen Abdeckung 16, die seitlich wie aus 9 zu ersehen an die Wand 17 anschließt, veranschaulicht. Es ist auch ersichtlich, dass die im Bereich des Sockels 14 einströmende Luft unterhalb der Wände 24, 41 in die Brandschutzeinheit 2 gelangt und darin nach oben und nach hinten geleitet wird, um die Wärme, die vom Feuerraum 4 über die Seitensteine 5, 5' abgegeben wird, aufzunehmen und über den hinteren Durchlass 22 in den Raum abzuführen. Aus 9 sind weiters noch Brandschutz-Isolierungen 46 (oben) und 47 (seitlich) zu ersehen, die den Seitensteinen 5 bzw. 5' zugeordnet sind. Weitere Steinwolle-Isolierungen 48, 49 sind in 4 veranschaulicht.

Mit der beschriebenen Brandschutzeinheit 2 (bzw. 2') ist eine Kühlung erreichbar, wobei nichtsdestoweniger verhindert wird, dass Verunreinigungen von oben in das Innere der Brandschutzeinheit, z.B. 2, eindringen kann. Im Einzelnen wird im Betrieb des Herdes 1 vom Feuerraum 4 Strahlungswärme an die Seitenwand des Herdes 1 abgegeben, wobei die Temperatur durchaus ca. 200°C erreichen kann. Mit Hilfe der Brandschutzeinheit 2 wird nun über einen vorgeschriebenen Mindestabstand ein Temperaturgefälle zur Außenseite der Brandschutzeinheit 2 hin (Seitenwand 17) erreicht, so dass dort Küchenelemente angebaut werden können, falls dies gewünscht wird. Die zusätzlich zur Kühlung verwendete kalte Luft tritt durch die Lüftungsschlitze 15, 15' von vorne ein und wird über das durch die Luftleitelemente 26 bis 29 sowie 42, 43 gebildete Luftleitsystem nach oben und nach hinten geleitet und dort über die Durchlässe 23 an der Rückseite des Herdes 1 und der Brandschutzeinheit 2, hinter der Leiste 18, somit nicht im Kochbereich, in den Aufstellungsraum des Herdes 1 geleitet. Zusätzlich wird der Temperaturübergang nach außen mit Hilfe der Isolierungen 25 (sowie weiters 46, 47) gedämmt.

Die Befestigung der Brandschutzeinheit 2 bzw. 2' am Herd 1 erfolgt in an sich herkömmlicher Weise mit Hilfe von nicht näher zu beschreibenden Haken, zylindrischen Aufhängeelementen und Schrauben, wobei beispielsweise der Sockelteil 14 unten am Herdkorpus eingehängt und gegen Verschiebung mit einer Schraube gesichert werden kann. Die Wand 24 der Brandschutzeinheit 2 dient als tragender Teil für die anderen Komponenten, und sie wird beispielsweise an der Vorderwand des Herds angeschraubt und hinten mit Hilfe von Blechwinkeln eingehängt. Da eine derartige Befestigung an sich herkömmlich ist und nicht für sich Gegenstand der Erfindung ist, kann sich eine weitere Beschreibung hievon erübrigen.


Anspruch[de]
Brandschutzeinheit (2; 2') zum seitlichen Anbau an einen Herd (1), mit einer eine Isolierung (25), z.B. Steinwolle, aufweisenden Wand (24), dadurch gekennzeichnet, dass an der Wand (24) Luftleitelemente (26, 27, 28, 29) angebracht sind, die die von der in der Betriebsstellung vorderen Seite der Brandschutzeinheit zuströmende Luft entlang der Wand (24) und zur hinteren Seite der Brandschutzeinheit leiten. Brandschutzeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitelemente (26, 27, 28, 29) mindestens drei Kammerbereiche (34, 35, 36) definieren. Brandschutzeinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammerbereiche (34, 35, 36), z.B. über einen Zwischenraum (37, 38) zwischen Luftleitelementen (26, 27, 28, 29), miteinander in Verbindung stehen. Brandschutzeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitelemente (26, 27, 28, 29) durch Blechwinkel gebildet sind. Brandschutzeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitelemente (26, 27, 28, 29) paarweise ungefähr rechtwinkelig, vorzugsweise unter einem Winkel von ungefähr 100°, zueinander angebracht sind. Brandschutzeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am hinteren Rand der Wand (24) ein schräg abstehender Rückwandteil (23) anschließt. Brandschutzeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite der Wand (24) eine geschlossene Abdeckung (40; 16) vorgesehen ist. Brandschutzeinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (40; 16) einen schrägen Deckwandteil (40) aufweist. Brandschutzeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der die Isolierung (25) und die Luftleitelemente (26, 27, 28, 29) aufweisenden Wand (24) an der der Isolierung (25) und den Luftleitelementen (26, 27, 28, 29) gegenüberliegenden Außenseite eine Zusatzwand (41) mit Zwischenraum angebracht ist. Brandschutzeinheit nach Anspruch 9 mit Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der schräge Deckwandteil (40) an die Zusatzwand (41) anschließt. Brandschutzeinheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzwand (41) zusätzliche Luftleitelemente (42) trägt, die sich vertikal bis unterhalb der die Isolierung (25) und die Luftleitelemente (26, 27, 28, 29) aufweisenden Wand (24) erstrecken. Herd mit zumindest einer Brandschutzeinheit (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzeinheit eine Verkleidung (12) aufweist, die an der Vorderseite Lufteintrittsschlitze (15, 15') aufweist, und deren Oberseite geschlossen (16) ist, wobei an der hinteren Seite ein oberer Luftaustritts-Durchlass (22) vorgesehen ist. Herd nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftaustritts-Durchlass (22) nach vorne hin durch eine Begrenzungsleiste (18) begrenzt ist.






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