HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft eine Technologie mit digitaler Signatur.
EP 1094424 A2, JP
2001-331104, (entsprechend EP 1094424
A2) und JP 2001-331105 lehren
eine Technologie zum Verbessern der Evidenzeigenschaften einer digitalen Signatur
(nachfolgend als "Signatur" bezeichnet), und ein Verfahren, das Signaturprotokollinformation
bis zur Erzeugung einer Signatur seitens derselben, wenn sie erzeugt wird, widerspiegelt,
und das erneut die Information zur erzeugten Signatur als Signatureintrag zum Signaturprotokoll
hinzufügt. Die durch dieses Verfahren erzeugte Signatur verfügt über
Verkettungsstruktur, und eine Abänderung wird schwierig.
Wenn eine Verifikation der Signatur erfolgt, erfolgt auch eine Verifikation
der Kette, zusätzlich zur Verifikation der Signatur, und es kann eine strenge
Verifikation gegen Abänderung erfolgen. Diese Technologie ermöglicht es,
die Evidenzeigenschaften eines elektronischen Dokuments für lange Zeit aufrecht
zu erhalten, und sie wird als "Hysteresesignaturtechnologie" bezeichnet.
Wenn eine Verifikation einer Signatur ausgeführt wird, beurteilt
diese Technologie, dass alle mit einer zuverlässigen Signatur verketteten Signaturen
zuverlässig sind. Daten, die für eine strenge Signaturverifikation, einschließlich
einer Verifikation der Kette, erforderlich sind, sind eine Verifikationsobjektsignatur,
Verifikationsobjektdaten und ein Signaturprotokoll. Bei dieser Technologie bildet
das frühere Signaturen aufzeichnende Signaturprotokoll die Grundlage zum Aufrechterhalten
der Evidenzeigenschaften. Um eine zuverlässige Signatur als Ausgangspunkt für
die Verifikation der Kette zu erzeugen, ist es möglich, ein Verfahren zu verwenden,
das einen Teil des Signaturprotokolls durch eine Publikationsorganisation als dritter
Partei publiziert.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Wenn bei der oben beschriebenen Technologie das Signaturprotokoll
aus irgendeinem Grund verloren geht, wird es schwierig, Signaturen zu verifizieren,
deren Verifikation in der Vergangenheit möglich war. Daher ist es wünschenswert,
die Evidenzeigenschaft der Signaturen aufrecht zu erhalten, die in der Vergangenheit
einmal verifiziert wurden, selbst wenn das Signaturprotokoll verloren geht.
Durch die Erfindung ist eine Technologie geschaffen, die eine Evidenzeigenschaft
einer einmal in der Vergangenheit verifizierten Signatur für lange Zeit gewährleistet.
Genauer gesagt, verbleiben zur Verifikation verwendete Daten als Protokoll, und
das Protokoll wird dazu verwendet, die Evidenzeigenschaft für lange Zeit zu
gewährleisten.
Anders gesagt, sorgt die Erfindung für eine Aufbewahrungsfunktion
für einen Verifikationsdatensatz, durch die für lange Zeit eine Evidenzeigenschaft
einer verifizierten Signatur aufrecht erhalten werden kann, wenn eine unter Verwendung
einer Hysteresesignaturtechnologie erzeugte Signatur verifiziert wird.
Bei der Erfindung bedeutet der Begriff "Signaturprotokolleintrag"
Signaturinformation, die durch einzelne erzeugte oder empfangene Signaturen erzeugt
wurde, und der Begriff "Signaturprotokoll" bedeutet eine Datei, die mehrere "Signaturprotokolleinträge"
speichert. Es wird davon ausgegangen, dass unter den Signatureinträgen im Signaturprotokoll
der jüngste Signatureintrag durch eine Publikationsorganisation mit einem vorbestimmten
Intervall publiziert wird, wobei diese Publikationsorganisation die Zuverlässigkeit
des publizierten Signatureintrags gewährleistet.
Wenn die Signatur auf Grundlage der Hysteresesignaturtechnologie bei
der Erfindung verifiziert wird, nachdem eine längere Zeitperiode verstrichen
ist, verifiziert eine publikationsorganisationsseitige Vorrichtung im Signaturprotokoll,
ob aus der Signalaufzeichnung, deren Zuverlässigkeit hinsichtlich des Signatureintrags
mit einer Verifikationsobjektsignatur gewährleistet ist, eine Übereinstimmung
in Bezug auf eine Kette festgestellt werden kann oder nicht. Die Verifikationsaufzeichnungsbewahrungsfunktion
gemäß der Erfindung zeichnet die zur Verifikation verwendeten Signatureinträge,
die in der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung veröffentlichten Signatureinträge
und die Verifikationsobjektsignatur für das Verifikationsprotokoll auf.
Demgemäß kann selbst dann, wenn das Signaturprotokoll verloren
geht, die Authentizität der im Verifikationsprotokoll angegebenen Signatur
dadurch bewiesen werden, dass das Verifikationsprotokoll untersucht wird. Selbst
wenn das Verifikationsprotokoll verloren geht, kann es dadurch wiederhergestellt
werden, dass eine erneute Verifikation gegen das Signaturprotokoll erfolgt.
Durch die Erfindung sind auch Diensteformen einer Publikationsorganisation
zum Gewährleisten der Zuverlässigkeit von Signaturen geschaffen. Anders
gesagt, erzeugt die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung bei der Erfindung
auf zuverlässige Weise eine zuverlässige Signatur. Sie verhindert, dass
Benutzer die Publikation vergessen, sie führt eine Verifikation anstelle der
Benutzer aus, und sie stellt ein System mit einem zuverlässigen Verifikationsdienst
zur Verfügung, wobei bequeme Benutzung für die Benutzer berücksichtigt
ist. Die Bereitstellung derartiger Dienste kann die Evidenzeigenschaft
der Signatur, wenn diese einmal verifiziert wurde, für lange Zeit gewährleisten,
ohne dass es erforderlich wäre, erneut eine Verifikation vorzunehmen.
Gemäß der Erfindung kann selbst dann, wenn Evidenzinformation
wie das Signaturprotokoll verloren geht, die Evidenzeigenschaft dadurch für
lange Zeit aufrecht erhalten werden, dass das bei einer vergangenen Verifikation
erzeugte Verifikationsprotokoll verwendet wird.
Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der
folgenden Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung in Zusammenhang
mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine schematische Ansicht eines Systems, bei
dem eine erste Ausführungsform angewandt ist;
2 ist eine Strukturansicht einer benutzerseitigen Vorrichtung
bei der ersten Ausführungsform;
3 ist eine schematische Ansicht einer Hysteresesignaturtechnologie;
4 zeigt einen Publikationsmechanismus einer publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung;
5 ist ein Flussdiagramm und eine schematische Ansicht
zum Erläutern einer Kettenverifikationsprozedur einschließlich der Erzeugung
eines Verifikationsprotokolls;
6 zeigt den Inhalt des Verifikationsprotokolls;
7 zeigt Dienstformen einer publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung bei der Ausführungsform;
8 ist eine Strukturansicht der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung bei der Ausführungsform;
9 ist ein Flussdiagramm eines Publikationssignaturprotokolleintrages
der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung;
10 zeigt eine Publikationsdatenbank der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung;
11 ist ein Flussdiagramm eines Publikationserinnerungsprozesses
der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung;
12 ist ein Flussdiagramm eines Publikationsbenachrichtigungsprozesses
der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung;
13 zeigt eine Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank
der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung;
14 ist ein Flussdiagramm eines Empfangsprozesses für
eine Ausführungsanfrage für indirekte Verifikation bei einem Ausführungsprozess
für indirekte Verifikation der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung;
15 ist ein Flussdiagramm eines Signaturverifikationsprozesses
beim Ausführungsprozess für indirekte Verifikation der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung;
16 zeigt eine Verifikationsstatusdatenbank der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung; und
17 zeigt ein Beispiel einer Ausführung zur indirekten
Verifikation.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM
1 ist eine schematische Ansicht eines Hysteresesignatursystems
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, verfügt das Hysteresesignatursystem
über benutzerseitigen Vorrichtungen 101 bis 103 zum Ausführen
einer Signaturerzeugung, einer Signaturverifikation, einer Verifikationsaufzeichnungsbewahrung
und einer Publikation von Signatureinträgen, und eine publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 zum Publizieren des von jedem Benutzer gelieferten Signatureintrags.
Die benutzerseitigen Vorrichtungen 101 bis 103 und die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 sind über ein Netzwerk 105 wie das Internet
miteinander verbunden.
Wie es in der 2 dargestellt ist, verfügt
jede benutzerseitige Vorrichtung 101 bis 103 über eine Speichervorrichtung
202, eine Kommunikationsvorrichtung 204 für Kommunikation
mit einer anderen Vorrichtung über das Netzwerk, eine Eingabevorrichtung
205 für eine Tastatur und eine Maus, eine Anzeigevorrichtung
206 wie ein Display, eine CPU 201 und eine Schnittstelle
203, um diese Vorrichtungen miteinander zu verbinden.
Die Speichervorrichtung 202 speichert ein Sendeprogramm
207 zum Erzeugen einer Signatur und zum Senden eines signierten Dokuments,
eine Empfangsprogramm 208 zum Empfangen des signierten Dokuments und zum
Verifizieren der Signatur, ein Dokumentverifikationsprogramm
209 zum Verifizieren eines Signaturprotokolls einschließlich einer
Kettenverifikation, ein Verifikationsaufzeichnungsbewahrungsprogramm 210
zum Aufzeichnen von zur Verifikation verwendeten Daten in einem Verifikationsprotokoll,
ein Publikationsanfragesendeprogramm 211 zum Erzeugen einer Publikationsanfrage
und zum Senden eines eine Publikation betreffenden Signatureintrags an die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104, ein Signaturprotokollsendeprogramm 212 zum Senden
eines eigenen Signaturprotokolls eines Benutzers an andere Benutzer, ein Signaturprotokollempfangsprogramm
213 zum Empfangen von Signaturprotokollen anderer Benutzer von diesen anderen
Benutzern, eine Signaturprotokolldatei (als "Signaturprotokoll" bezeichnet)
214, eine Benutzerinformationsdatei 215 und eine Signaturprotokollbewahrungsdatei
216 für andere Benutzer zum Aufbewahren der von den anderen Benutzern
empfangenen Signaturprotokolle.
Die Verarbeitung jedes Programms 207 bis 213 gemäß
der folgenden Erläuterung erfolgt in den benutzerseitigen Vorrichtungen
101 bis 103, wenn die CPU 201 ein jeweiliges Programm
ausführt, das über die Schnittstelle 203 aufgerufen wird. Jedes
Programm kann vorab in der Speichervorrichtung 202 gespeichert werden,
oder es kann über einen Träger eingebracht werden, den jede benutzerseitige
Vorrichtung 101 bis 103 verwenden kann. Das Medium kann ein herausnehmbar
in der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104 anbringbares Speichermedium,
ein mit der Kommunikationsvorrichtung 204 verbundenes Netzwerk oder ein
Kommunikationsmedium wie eine sich über das Netzwerk ausbreitende Trägerwelle
sein.
Diese Programme verwenden die Hysteresesignaturtechnologie, die Signaturprotokollinformation
widerspiegelt, wenn eine Signatur erstellt wird. Die benutzerseitigen Vorrichtungen
sind in die benutzerseitige Vorrichtung eines Unterzeichners (nachfolgend als "unterzeichnerseitige
Vorrichtung" bezeichnet) und die benutzerseitige Vorrichtung einer verifizierenden
Partei (nachfolgend als "verifiziererseitige Vorrichtung" bezeichnet) unterteilt.
Die unterzeichnerseitige Vorrichtung repräsentiert die die Signatur erzeugende
benutzerseitige Vorrichtung, und die verifiziererseitige Vorrichtung repräsentiert
die die Signatur verifizierende benutzerseitige Vorrichtung. Wenn die unterzeichnerseitige
Vorrichtung die von ihr selbst erzeugte Signatur verifiziert, stimmt sie jedoch
mit der verifiziererseitigen Vorrichtung überein.
Übrigens wird der Aufbau der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104 später unter Bezugnahme auf die 8
erläutert.
Die 3 zeigt das Signaturprotokoll, wenn
die benutzerseitigen Vorrichtungen 101 bis 103 des Unterzeichners
die Signatur 308 für das Sendedokument 307 erzeugen, das
signierte Empfangsdokument 309 empfangen und die Signatur verifizieren.
In diesem Fall sind die benutzerseitigen Vorrichtungen 101 bis
103 die unterzeichnerseitigen Vorrichtungen beim Erzeugen der Signatur,
und sie sind beim Empfangen des signierten Dokuments die verifiziererseitigen Vorrichtungen.
Wenn die Signatur erzeugt wird, erzeugt die unterzeichnerseitige Vorrichtung die
Signatur 308 dadurch, dass sie durch einen Prozess durch das Sendeprogramm
207 dafür sorgt, dass ein geheimer Schlüssel auf das Sendedokument
307 sowie ein Hashwert eines früheren Signatureintrags 313
wirken. Nachdem die Signatur 308 erzeugt wurde, wird aus dem vorigen Signatureintrag
313 und der diesmal erzeugten Signatur 308 ein Signatureintrag
314 erzeugt und zum Signaturprotokoll 311 hinzugefügt.
Wenn die verifiziererseitige Vorrichtung die Signatur 310
empfängt, verifiziert sie diese für das Empfangsdokument 309
durch einen öffentlichen Schlüssel mittels eines Prozesses durch das Empfangsprogramm
208. Nach der Verifikation wird aus einem Hashwert des früheren Signatureintrag
314 und der Signatur 310 ein Signatureintrag 315 erzeugt
und zum Signaturprotokoll 311 hinzugefügt. Der die Signaturinformation
aufzeichnende Signatureintrag wird auf diese Weise erzeugt, wenn die Signatur erzeugt
oder empfangen wird. Da die frühere Signaturinformation zum Erzeugen der Signatur
beim nächsten Mal verwendet wird, tritt unter den Signaturen eine Kettenbeziehung
auf. Eine Verifikation der Signaturen kann durch Verifizieren dieser Kettenbeziehung
(nachfolgend als "Kettenverifikation" bezeichnet), zusätzlich zu einer Signaturverifikation
unter Verwendung des normalen öffentlichen Schlüssels zuverlässiger
ausgeführt werden.
Der Signatureintrag in den benutzerseitigen Vorrichtungen
101 bis 103 enthält eine "Kennzahl 301", die Information
wie einen Signaturalgorithmus repräsentiert, eine "Signaturnummer
302", die die Erzeugungsordnung der Signatur repräsentiert, eine "Art
303", die repräsentiert, ob der Signatureintrag bei der Signaturerzeugung
(Sendevorgang) oder bei der Signaturverifikation (Empfangsvorgang) erzeugt wurde,
einen "Hashwert 304 des früheren Signatureintrags", der zur Kettenverifikation
verwendet wird, einen "Hashwert 305 eines Signaturerzeugungsobjektdokuments
(als "Dokumenthashwert" bezeichnet)" und "Information 306 zu einer Signatur
oder einem Signatureintrag beim Empfang (Signatur, wie sie zum Zeitpunkt des Erzeugens
der Signatur erzeugt wird, und Kombination aus der Signaturnummer der empfangenen
Signatur und dem Hashwert des Signatureintrags für die Signatur bei der Signaturverifikation).
Übrigens wird, um zu erkennen, welche Signatur in welchem Signatureintrag verbleibt,
die Signaturnummer des Signatureintrags, wie er zu diesem Zeitpunkt
neu zum Signaturprotokoll hinzugefügt wird, wenn die Signatur erzeugt wird,
zur erzeugten Signatur hinzugefügt. Das Signaturprotokoll ist die Datei, in
der die erzeugten Signatureinträge der Reihe nach aufgezeichnet sind.
Die benutzerseitigen Vorrichtungen 101 bis 103 geben
periodisch den jüngsten Signatureintrag an eine zuverlässige Vorrichtung
eines dritten Systems, wie die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104, entsprechend einer vorbestimmten Regel ab. Genauer gesagt, erfassen
die benutzerseitigen Vorrichtungen 101 bis 103 den jüngsten
Signatureintrag dadurch aus ihrem eigenen Signaturprotokoll 214, dass sie
das Publikationsanfragesendeprogramm 211 ausführen und die Publikationsanfrage
einschließlich des Signatureintrags an die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 senden. Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 publiziert die empfangenen Signatureinträge der benutzerseitigen
Vorrichtungen 101 bis 103. Der Signatureintrag, wie er an die
publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 abgegeben und von dieser
publiziert wurde, wird als "abgegebener Publikationssignaturprotokolleintrag" bezeichnet.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 kann,
unter Ausnutzung der Hysteresesignatur, ebenfalls die Authentizität des zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrags verbessern. Die 4
zeigt den Publikationsmodus durch die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104.
Wenn die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104
die Publikationsanfrage 408 empfängt, zu der der zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag
von den benutzerseitigen Vorrichtungen 101 bis 103 hinzugefügt
ist, führt sie das Publikationsprogramm 809 aus, das es ermöglicht,
dass der geheime Schlüssel der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung
104 auf den Hashwert der Publikationsanfrage 408 und den vorigen
Signatureintrag 412 einwirkt und die Signatur 409 erzeugt.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 erzeugt
eine charakteristische, öffentliche ID, wie sie für jede Publikationsanfrage
erzeugt wird. Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 erzeugt
den Signatureintrag 413 aus der erzeugten Signatur 409, der Publikations-ID
und dem zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag, und sie zeichnet
ihn in ihrer Signaturprotokoll 410 auf. Schließlich werden der zugeführte
Publikationssignaturprotokolleintrag, die Publikations-ID und der Benutzername (oder
die Emailadresse) der Partei, die die Publikationsanfrage sendet, publiziert.
Das Web ist als Ziel der Publikation in Zeitungen bevorzugt, bei denen
die Einfügeposition begrenzt ist. Da die Publikations-ID für jede Publikationsanfrage
charakteristisch ist, ermöglicht sie es, den im Web publizierten, zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrag dem Signatureintrag der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104 zuzuordnen.
Der Signatureintrag in der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung
104 enthält die "Identifikationsnummer 401", die Information
wie einen Signaturalgorithmus repräsentiert, die "Signaturnummer
402", die die Erzeugungsreihenfolge des Signatureintrags repräsentiert,
den "Hashwert 403 des vorigen Signatureintrags", der zur Kettenverifikation
verwendet wird, den "Signaturwert 404", die für jede Publikationsanfrage
erzeugte "Publikations-ID 405", die "Nummer 406 des Publikationssignaturprotokolleintrags"
als Signaturnummer der zugeführten, publizierten Publikationsaufzeichnung sowie
den "Hashwert 407 des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags"
als Hashwert des zugeführten, publizierten Publikationssignaturprotokolleintrags.
Die die Signatureinträge seriell aufzeichnende Datei ist das Signaturprotokoll
410 der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104.
Wenn ein derartiger Publikationssignaturprotokolleintrag ausgeführt
wird, zeichnet die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 die
im Signaturprotokoll publizierte Information auf, und sie bildet zwischen den Protokolleinträgen
die Kettenbeziehung. Daher werden die jüngsten Signatureinträge (wie der
Hashwert der jüngsten Signatureinträge) im Signaturprotokoll
410 der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104 periodisch
in Zeitungen und Publikationen (nachfolgend gattungsmäßig als "Zeitungen"
bezeichnet) publiziert, um die Signatureinträge zuverlässiger zu machen.
Ferner ist es möglich, über die Kettenverifikation des Signaturprotokolls
zu verifizieren, dass die Publikationsorganisation selbst nichts falsch gemacht
hat. Die in den Zeitungen und Publikationen publizierten Signatureinträge werden
nachfolgend als "Zeitungspublikationssignaturprotokolleinträge" bezeichnet.
Da es extrem schwierig ist, die Zeitungspublikationssignaturprotokolleinträge
später zu löschen oder zu ändern, kann gesagt werden, dass sie über
hohe Zuverlässigkeit verfügen. Wenn die verifiziererseitige Vorrichtung
die Kettenverifikation ausführt, verifiziert sie die Kette vom Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
bis zum Signatureintrag als Objekt der Signaturverifikation. Wenn die Kette bestätigt
ist, kann der Signatureintrag als Objekt der Signaturverifikation dahingehend beurteilt
werden, dass er über eine Zuverlässigkeit verfügt, die derjenigen
des Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrags entspricht, und es ist Korrektheit
gewährleistet.
Die 5 veranschaulicht die Prozedur der Kettenverifikation
in der benutzerseitigen Vorrichtung.
Nachdem die verifiziererseitige Vorrichtung die Verifikationsobjektsignatur
mit dem öffentlichen Schlüssel des Unterzeichners verifiziert hat, verifiziert
sie in einem Schritt S527, ob die Verifikationsobjektsignatur 501 (entsprechend
310 in der 3; = "Signatur 3") des signierten
Dokuments mit dem Signaturwert 506 (entsprechend 306 in der
3; = "Signatur 3") des Signatureintrags 503
im Signaturprotokoll 502 der unterzeichnerseitigen Vorrichtung mit der
entsprechenden Signaturnummer (= "3") übereinstimmt oder nicht. Hierbei wird
das Signaturprotokoll 502 der unterzeichnerseitigen Vorrichtung vor der
Verifikation von der unterzeichnerseitigen Vorrichtung erfasst.
Die verifiziererseitige Vorrichtung verifiziert in einem Schritt S528
die Signatureinträge vom Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag bis zum
Signatureintrag 509 im Signaturprotokoll 502 der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung, entsprechend dem zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag
513 der unterzeichnerseitigen Vorrichtung, der der Publikationsorganisation
zugeführt wurde. Genauer gesagt, wird als Erstes die mit dem zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrag 513 der unterzeichnerseitigen Vorrichtung
publizierte Publikations-ID (= "358") erfasst, und dann wird die Signaturnummer
(= "87") des Einzelwerts 519 (entsprechend 402 in der
4) des Signatureintrags 518, in dem die Publikations-ID
(= "358") aufgezeichnet ist, erfasst.
Als Nächstes werden von den Zeitungen die Zeitungspublikationssignaturprotokolleinträge
526 (= "Signaturnummer 96") mit den Signaturnummern nach der Signaturnummer
"87", die auf diese Weise erfasst wurden, erfasst. Es wird verifiziert, ob der Hashwert
des Signatureintrag 524 mit derselben Signaturnummer (= "96") wie der des
Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrags 526 im Signatureintrag der
publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104 mit dem Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
526 übereinstimmt oder nicht.
Als Nächstes wird verifiziert, ob der Hashwert (= "H(P95)") des
vorigen Signatureintrags des Einzelwerts 525 (entsprechend 403
in der 4) im Signatureintrag 524 der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104 mit dem Hashwert des Signatureintrags 523, der
unmittelbar vor dem vorigen liegt, übereinstimmt oder nicht. Für den Signatureintrag
der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104 wird wiederholt ab
dem Signatureintrag 524 mit der dem Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
entsprechenden Signaturnummer (= "96") bis zum Signatureintrag 518 mit
der dem zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag entsprechenden Signaturnummer
(= "87") eine Verarbeitung zum Untersuchen einer Übereinstimmung zwischen dem
Signatureintrag und demjenigen unmittelbar vor dem vorigen unter Verwendung einer
Hashfunktion ausgeführt. Es wird verifiziert, ob der Hashwert (= "H(S20)")
des Publikationssignaturprotokolleintrags des Einzelwerts 522 (entsprechend
407 in der 4) im Signatureintrag
518 der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104 mit
dem Hashwert des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
513 übereinstimmt oder nicht. Schließlich wird verifiziert, ob
der zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag 513 mit dem Signatureintrag
509 (= Signaturnummer "20") im Signaturprotokoll 502 der entsprechenden
unterzeichnerseitigen Vorrichtung übereinstimmt oder nicht.
Die verifiziererseitige Vorrichtung erfasst in einem Schritt
528 vor der Verifikation den zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag
513 der unterzeichnerseitigen Vorrichtung, das Signaturprotokoll
517 der Publikationsorganisation sowie den Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
526, wie sie für Verifikation durch die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung erforderlich ist, sowie die Zeitung.
Die verifiziererseitige Vorrichtung verifiziert in einem Schritt S529,
ob der Hashwert (= "H(S19)") des vorigen Signatureintrag des Einzelwerts
511 (entsprechend 304 in der 3) im
Signatureintrag 509 des Signaturprotokolls der unterzeichnerseitigen Vorrichtung
mit dem Hashwert des Signatureintrags 508 unmittelbar vor dem vorigen übereinstimmt
oder nicht. Ein Prozess zum Untersuchen einer Übereinstimmung zwischen dem
Signatureintrag und demjenigen unmittelbar vor dem vorigen unter Verwendung einer
Hashwert wird wiederholt ab dem Signatureintrag 509 mit der dem zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrag 513 entsprechenden Signaturnummer
(= "20") bis zum Signatureintrag 503 mit der der Verifikationsobjektsignatur
501 entsprechenden Signaturnummer (= "3") ausgeführt.
Wenn sich die Verifikationsergebnisse durch die Prozesse der Dokumentverifikationsprogramme
209 in den Schritten S527, S528 und S529 als erfolgreich erweisen, ist
die Kettenverifikation betreffend die Verifikationsobjektsignatur erfolgreich.
Die für die oben beschriebene Kettenverifikation erforderlichen
Daten sind die "Verifikationsobjektsignatur 501 (entsprechend
304 in der 3)", das "Signaturprotokoll
502 (Signaturprotokolleinträge 503 und 507 bis
509)", der "zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag
513", das "Signaturprotokoll 517 der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104 (Signaturprotokolleinträge 518,
523 und 524)" und der "Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
526". Die verifiziererseitige Vorrichtung zeichnet diese fünf Arten
von Daten in einem Schritt 530 durch den Prozess des Verifikationsaufzeichnungsbewahrungsprogramms
210 im Verifikationsprotokoll auf. Das so erzeugte Verifikationsprotokoll
wird in einem Verifikationsaufzeichnungsbewahrungsbereich 217 aufbewahrt.
Die 6 zeigt ein Strukturbeispiel für
das Verifikationsprotokoll. Im Verifikationsprotokoll 601 kennzeichnet
die Bezugszahl 603 (entsprechend 310 in der 3
und 501 in der 5) die Verifikationsobjektsignatur.
Die Bezugszahlen 604 bis 607 kennzeichnen die Signatureinträge
der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der für die Kettenverifikation verwendeten
Verifikationsobjektsignatur. Die Bezugszahl 608 (entsprechend
513 in der 5) kennzeichnet den zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrag, wie er in der öffentlichen ID aufgezeichnet
ist. Die Bezugszahlen 610 bis 612 kennzeichnen die Signatureinträge
der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104. Die Bezugszahl
613 (entsprechend 526 in der 5) kennzeichnet
den Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag, wie er in der Signaturnummer aufgezeichnet
ist. Es können auch zusätzliche Informationen aufgezeichnet werden, wie
ein Verifikationsprotokollerzeugungsdatum 602, ein Publikationsort
609 des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags, ein Zeitungsfirmenname
614, mit Einfügung des Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrags,
und ein zur Verifikation verwendeter öffentlicher Schlüssel
615.
Das Verifikationsprotokoll 601 zeichnet die für die
Signaturverifikation, einschließlich der Kettenverifikation für die Verifikationsobjektsignatur
603 (entsprechend 310 in der 3 und
501 in der 5) erforderlichen Daten auf. Daher
führt die verifiziererseitige Vorrichtung erneut die unter Bezugnahme auf die
5 erläuterte Prozedur der Kettenverifikation unter
Verwendung der in diesem Protokoll angegebenen Daten aus, und sie kann die im Verifikationsprotokoll
angegebene Signatur 603 (entsprechend 310 in der 3
und 501 in der 5) sowie die Authentizität
des Verifikationsprotokolls verifizieren. Anders gesagt, ist das Verifikationsprotokoll
ein Authentifizierungszertifikat der Signatur.
Die Verifikationsobjektsignatur 603 (entsprechend
310 in der 3 und 501 in der
5), wie sie in der Verifikationsprotokoll beschrieben
ist, kann unter Verwendung der Signatureinträge 604 bis
607, des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
608 (entsprechend 513 in der 5) der
Signatureinträge 610 bis 612 der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104, des Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrags
613 und des öffentlichen Schlüssels 615 verifiziert
werden. Wenn der im Verifikationsprotokoll angegebene Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
613 (entsprechend 526 in der 5) mit
dem in der Zeitung angegebenen Signatureintrag übereinstimmt, kann gesagt werden,
dass die im Verifikationsprotokoll angegebene Verifikationsobjektsignatur
603 authentisch ist. Selbst wenn das Signaturprotokoll der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung verschwindet, kann das Verfahren gemäß dieser Ausführungsform
die Authentizität der im Verifikationsprotokoll angegebenen Signatur dadurch
klären, dass es für die Verifikation verwendete Daten aus dem Verifikationsprotokoll
entnimmt und die Signaturverifikation unter Verwendung des öffentlichen Schlüssels
und der Verifikation der Schritte S525, S528 und S529 ausführt.
Wenn die Verifikationsprotokoll früher verschwindet, kann die
verifiziererseitige Vorrichtung dieselbe dadurch rekonstruieren, dass sie erneut
die Kettenverifikation ausführt, sowie unter Verwendung der Verifikationsaufzeichnungsbewahrungsfunktion.
Das Signaturprotokoll enthält diese Arten von Information nicht,
was zu einem Herausdringen des geheimen Schlüssels oder einem Herausdringen
privater Daten führen kann, so dass dies der Öffentlichkeit offen liegt.
Daher tritt selbst dann, wenn das Verifikationsprotokoll veröffentlicht ist,
kein Herausdringen des geheimen Schlüssels und privater Daten vor. Daher kann
die verifiziererseitige Vorrichtung das Verifikationsprotokoll publizieren, damit
eine dritte Partei die Verifikation ausführen kann.
Wenn das Verifikationsprotokoll verändert wird, kann die verifiziererseitige
Vorrichtung keine Verifikation unter Verwendung der Verifikationsprotokoll nach
der Änderung für die Verifikationsobjektsignatur 603 (entsprechend
310 in der 3 und 501 in der
5) ausführen. Da keine Übereinstimmung der
Kette ab dem zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag bis zur Verifikationsobjektsignatur
festgestellt werden kann, erweist sich jedoch die Verifikation der illegalen Signatur
als nicht erfolgreich. Das Verifikationsprotokoll repräsentiert das Verifikationsergebnis
nur für die hier angegebene Verifikationsobjektsignatur. Daher ergeben sich
selbst dann, wenn das Verifikationsprotokoll geändert wird, keine Einflüsse
auf das Verifikationsergebnis für andere Signaturen als die im Verifikationsprotokoll
angegebene Signatur.
Die benutzerseitige Vorrichtung (unterzeichnerseitige Vorrichtung
oder verifiziererseitige Vorrichtung, oder beide) können ebenfalls das Verifikationsprotokoll
aufbewahren, jedoch kann die Sicherheit dadurch weiter verbessert werden, dass das
Verifikationsprotokoll für die wichtigen Dokumente dem zuverlässigen,
öffentlichen dritten System zugeführt wird oder dasselbe darum gebeten
wird, die Signatur anzubringen. Das Verifikationsprotokoll enthält solche Arten
von Information nicht, die zu einem Herausdringen des geheimen Schlüssels oder
dem Herausdringen privater Daten führen können. Daher besteht keine Möglichkeit
des Herausdringens des geheimen Schlüssels oder privater Daten,
wenn das Verifikationsprotokoll abgelegt wird.
Die Signaturprotokoll Vorrichtung 104 ist eine Vorrichtung
seitens des Systems des Dritten, die den Signatureintrag vom Benutzer empfängt
und ihn publiziert. Der publizierte Signatureintrag wird als "zugeführter oder
abgelegter Publikationssignaturprotokolleintrag" bezeichnet. Wenn jeder Benutzer
den zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag als Ausgangspunkt für
die Kettenverifikation der Signatur verwendet, kann die Signatur, die mittels der
Kette durch den zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag verfolgt werden
kann, eine Zuverlässigkeit erlangen, die derjenigen des in der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung publizierten Signatur entspricht, und es kann eine langzeitige Evidenzeigenschaft
der Signatur garantiert werden.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 kann
die folgenden, in der 7 dargestellten Dienste bereitstellen.
Durch Bereitstellen derartiger Dienste kann die benutzerseitige Vorrichtung die
folgenden Effekte erzielen.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform hängt der Publikationszeitpunkt
für den zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag vom Senden desselben
von der benutzerseitigen Vorrichtung ab. Entsprechend den in der 7
dargestellten Diensten wird die Kettenverifikation selbst dann nicht schwierig,
wenn die Benutzerseite die Publikation vergisst.
Der Punkt, an dem die Kettenverifikation der Signatur möglich
wird, ist derjenige, an dem die unterzeichnerseitige Vorrichtung den zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrag unter Verwendung der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung nach dem Erzeugen der Signatur erzeugt. Entsprechend den in der
7 dargestellten Diensten muss die verifiziererseitige
Vorrichtung nicht klären, ob der Signatureintrag der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung publiziert ist oder nicht, um zu wissen, ob die Kettenverifikation möglich
wird, und zwar selbst dann, wenn die unterzeichnerseitige Vorrichtung der Signatur
des Verifikationsobjekts und die verifiziererseitige Vorrichtung verschieden sind.
Bei einer Hysteresesignatur sind das Signaturprotokoll der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung und der zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung erforderlich, um die Signatur zu verifizieren. Gemäß den in
der 7 dargestellten Diensten muss jedoch der Verifizierer
diese Daten selbst dann nicht sammeln, wenn die unterzeichnerseitige Vorrichtung
der Signatur des Verifikationsobjekts und die verifiziererseitige Vorrichtung verschieden
sind, und er kann selbst dann die Verifikation ausführen, wenn der Unterzeichner
nicht kooperiert.
Die 8 zeigt die Konstruktion der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104, wie sie für die in der 7
dargestellten Dienste verwendet wird.
Wie es in der 8 dargestellt ist, enthält
die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 eine Speichervorrichtung
802, eine Kommunikationsvorrichtung 804 zum Ausführen von
Kommunikationsvorgängen mit anderen Vorrichtungen über ein Netzwerk, eine
Eingabevorrichtung 805 wie eine Tastatur und eine Maus, eine Anzeigevorrichtung
806 wie ein Display, eine CPU 801 und eine Schnittstelle
803 zum Verbinden dieser Vorrichtungen. Die Speichervorrichtung
802 speichert ein Sendeprogramm 807 zum Erzeugen einer Signatur
und zum Senden eines signierten Dokuments, ein Empfangsprogramm 808 zum
Empfangen des signierten Dokuments und zum Verifizieren der Signatur, ein Publikationsprogramm
809 zum publizieren eines zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
705 (entsprechend 513 in der 5),
der von einem Benutzer im Web usw. empfangen wird, ein Publikationserinnerungsprogramm
810 zum Senden einer Publikationserinnerungsprozess 706 an einen
Benutzer, für den für eine vorbestimmte Zeit keine Publikation erfolgt,
ein Publikationsbenachrichtigungsprogramm 811 zum Senden einer Publikationsbenachrichtigung
708 an den eine Publikationsbenachrichtigungsanfrage 707 sendenden
Benutzer, ein Ausführungsprogramm 812 für indirekte Verifikation
zum Verifizieren der Verifikationsobjektsignatur und zum Liefern eines ein Verifikationsergebnis
beschreibenden Verifikationsprotokolls, ein Signaturprotokollempfangsprogramm
813 zum Akzeptieren des Signaturprotokolls vom Benutzer, eine Publikationsdatenbank
814 zum Aufzeichnen von Publikationsinformation jedes Benutzers, eine Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank
815 zum Aufzeichnen von Information des die Publikationsbenachrichtigungsanfrage
schickenden Benutzers sowie einer Publikationsbenachrichtigungsverarbeitungsbedingung,
eine Verifikationsbedingungsdatenbank 816 zum Aufzeichnen von Information
des eine Ausführungsanfrage für eine indirekte Verifikation schickenden
Benutzers sowie einer Ausführungsverarbeitungsbedingung für indirekte
Verifikation, einen Signaturprotokollaufbewahrungsbereich 817 zum Aufbewahren
des vom Benutzer empfangenen Signaturprotokolls, einen Aufbewahrungsbereich
818 für einen Publikationssignaturprotokolleintrag zum Aufbewahren
des zugeführten, vom Benutzer empfangenen Publikationssignaturprotokolleintrags,
einen Aufbewahrungsbereich 819 für eine Ausführungsanfrage für
eine indirekte Verifikation zum Aufbewahren der vom Benutzer empfangenen Ausführungsanfrage
für eine indirekte Verifikation, und einen Verifikationsaufzeichnungsbewahrungsbereich
820
zum Aufbewahren eines durch die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 erzeugten oder vom Benutzer zugeführten Verifikationsprotokolls.
Die Verarbeitung durch jedes Programm in der folgenden Erläuterung
erfolgt in der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104, wenn
die CPU 801 jedes Programm ausführt. Jedes Programm kann vorab in
der Speichervorrichtung 802 gespeichert werden, oder es kann über
ein Medium eingebracht werden, das die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 nutzen kann. Das Medium ist beispielsweise ein herausnehmbar in die
publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 einführbares Speichermedium,
ein mit der Kommunikationsvorrichtung 804 verbundenes Netzwerk oder ein
Kommunikationsmedium wie eine sich durch das Netzwerk ausbreitende Trägerwelle.
Der Publikationsdienst 701 ist derjenige Dienst, durch den
die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 den zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrag 705 (entsprechend 513 in
der 5) vom Benutzer empfängt und ihn in der eigenen
Datenbank aufbewahrt oder in ihn im Web usw. publiziert. Der Benutzer kann den Signatureintrag
mit hoher Zuverlässigkeit als Ausgangspunkt der Kettenverifikation in seinem
eigenen Signaturprotokoll unter Verwendung dieses Dienstes erzeugen.
Die 9 zeigt den Ablauf des Publikationsprozesses.
Wenn der Publikationsdienst 701 bereitgestellt wird, führt
die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 den Publikationsprozess
in den folgenden Schritten S901 bis S906 aus.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 empfängt
die vom Benutzer zur Publikation angeforderten Daten (zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag)
im Schritt S901, und sie bewahrt die empfangenen Daten auf oder veröffentlicht
sie im Web, usw., was in S902 erfolgt. In diesem Fall wird dem zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrag eine charakteristische ID (Einzelwert
1003) zur Identifikation zugeordnet. Der zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag
wird mit der Publikations-ID im Aufbewahrungsbereich 818 für den Publikationssignaturprotokolleintrag
aufbewahrt.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 publiziert
die Daten (zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag) im Schritt S902
und registriert im Schritt S903 einen Benutzernamen (Einzelwert 1002),
eine Publikations-ID (Einzelwert 1003), eine Signaturnummer (Einzelwerte
302 und 1004) eines zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags,
ein Publikationsdatum (Einzelwert 1006), einen Publikationsort (oder einen
Aufbewahrungsort) (Einzelwert 1005) der publizierten Daten in einer Publikationsdatenbank
814 der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104.
Die 10 zeigt ein Strukturbeispiel der
Publikationsdatenbank. Die Publikationsidee 1003 für jeden Benutzer,
die Signaturnummer 1004 (entsprechend 302 in der 2)
des zugeführten, publizierten Publikationssignaturprotokolleintrags, der Publikationsort
1005 und das Publikationsdatum 1006 werden in der Publikationsdatenbank
aufgezeichnet. Durch Nachschlagen in dieser Publikationsdatenbank ist es möglich,
zu erfahren, welcher Benutzer welche Information an welchem Ort publiziert.
Im nächsten Schritt S904 schlägt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 in der Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank
815 nach, sie untersucht, ob von anderen Benutzern eine Publikationsbenachrichtigungsanfrage
für den Benutzer betreffend die aktuelle Publikation vorliegt oder nicht, und
sie führt die Publikationsbenachrichtigungsverarbeitung (S1203 und S1204) aus,
wenn eine Publikationsbenachrichtigungsanfrage existiert. Einzelheiten der Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank
815 sowie Einzelheiten der Publikationsbenachrichtigungsverarbeitung werden
bei einem später auftretenden Publikationsbenachrichtigungsdienst beschrieben.
Im Schritt S904 bestätigt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 die Benachrichtigungsanfrage des Benutzers betreffend die
aktuelle Publikation, und sie geht zu S906 weiter, wenn keine Publikationsbenachrichtigungsanfrage
von anderen Benutzern existiert.
Im Schritt S906 erzeugt die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 ein Dokument, das feststellt, dass die Publikationsdaten empfangen
wurden und normal publiziert wurden, und sie sendet es an den die Publikation anfordernden
Benutzer.
Der Publikationserinnerungsdienst 702 ist der Dienst, durch
den die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 den Benutzer,
für den für eine vorbestimmte Zeit keine Publikation erfolgte, an die
Publikation erinnert. So ist es möglich, zu verhindern, dass der Benutzer die
Publikation vergisst, und die Situation zu verhindern, gemäß der die Kettenverifikation
aufgrund des Fehlens eines zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
schwierig wird.
Die 11 zeigt den Ablauf des Publikationserinnerungsprozesses.
Wenn die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104
den Publikationserinnerungsdienst 702 ausführt, führt sie ihn
entsprechend den folgenden Schritten S1101 bis S1104 durch das Publikationserinnerungsprogramm
810 aus.
Im Schritt S1101 schlägt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 den Einzelwert "Publikationsdatum" (1006) und
den Einzelwert "Erinnerungsdatum" (1007) für die letzten Publikationsdaten
jedes Benutzers in der Publikationsdatenbank 1001 nach, in der der zugeführte
Publikationssignaturprotokolleintrag in S903 registriert wurde, und sie entnimmt
den Benutzernamen, für den eine vorbestimmte Periode (beispielsweise ein Monat)
verstrichen ist.
Beim in der 10 dargestellten Beispiel
ist angenommen, dass der aktuelle Zeitpunkt der 10. September 2003 ist und die Zeit
eines Monats oder mehr ab der vorigen Publikation für die Aufzeichnungen
1009 und 1015 unter den jüngsten Publikationsdaten (Aufzeichnungen
1009, 1010, 1012, 1015) verstrichen ist, und
die Zeit eines Monats oder mehr seit dem vorigen Erinnerungsdatum für die Aufzeichnung
1012 verstrichen ist. Daher werden aus dem Einzelwert "Benutzername" (1002)
der jeweiligen Aufzeichnungen ein Benutzer A, ein Benutzer C und ein Benutzer D
entnommen.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 1004 erzeugt
im Schritt S1102 eine Publikationserinnerung 706 (Dokument zum Erzwingen
einer Publikation), die an die in S1101 entnommenen Benutzer zu senden ist, und
sie sendet diese Publikationserinnerung in S1103. Die Zuordnung zwischen dem Benutzernamen
und dem Sendeziel (Emailadresse usw.) kann dadurch erfolgen, dass erneut ein Einzelwert
zur Datenbank 1001 hinzugefügt wird und das Sendeziel aufgezeichnet
wird, oder es kann eine Datenbank zum Zuordnen des Benutzernamens und des Sendeziels
(Emailadresse usw.) getrennt erzeugt werden.
Schließlich zeichnet die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104, um den Sendevorgang für die Publikationserinnerung aufzuzeichnen,
das Sendedatum der Publikationserinnerung im Einzelwert "Erinnerungsdatum" der letzten
Aufzeichnung als Erinnerungsobjekt für jeden erinnerten Benutzer auf.
Der Publikationserinnerungsdienst 703 ist derjenige Dienst,
gemäß dem die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 1004
einen anderen Benutzer über eine Publikation durch einen bestimmten Nutzer
entsprechend der Publikationsbenachrichtigungsanfrage 707 über die
Publikationsbenachrichtigung 708 informiert. Nachdem die verifiziererseitige
Vorrichtung die Benachrichtigung zur Publikation betreffend den zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrag der unterzeichnerseitigen Vorrichtung von der
publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104 empfangen hat, weiß
sie, dass die Kettenverifikation für die Verifikationsobjektsignatur unter
Verwendung des Signaturprotokolls der unterzeichnerseitigen Vorrichtung möglich
ist.
Die 12 zeigt den Ablauf des Publikationsbenachrichtigungsprozesses.
Wenn die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104
den Publikationsbenachrichtigungsdienst 703 ausführt, führt sie
den Publikationsbenachrichtigungsprozess der folgenden Schritte S1201 bis S1204
durch Ausführen des Publikationsbenachrichtigungsprogramms 811 aus.
Im Schritt S1201 empfängt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 vom Benutzer A die Publikationsbenachrichtigungsanfrage
zum Zweck "Bitte Benachrichtigung liefern, wenn als Nächstes der zugeführte
Publikationssignaturprotokolleintrag des Benutzers B publiziert wird". Dann registriert
die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 im Schritt S1202 den
Inhalt dieser Publikationsbenachrichtigungsanfrage an die Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank
815.
Die 13 zeigt die Struktur der Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank
1301 (815 in der 8). In der Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank
1301 sind eine Publikationspartei als Objekt der Publikationsbenachrichtigung,
d.h. "Name des die Anfrage betreffenden Benutzers" (1302), Information
zur die Publikationsbenachrichtigung anfragenden Partei, d.h. "Name des die Publikation
anfragenden Benutzers (Emailadresse)" (1303), "Anfragedatum" (1304),
das das Datum der Publikationsbenachrichtigungsanfrage repräsentiert, und "Vorliegen/Fehlen
einer Benachrichtigung" (1305), das repräsentiert, ob eine Publikationsbenachrichtigung
erfolgte oder nicht, registriert. Beim oben beschriebenen Beispiel ist der Name
des die Benachrichtigung betreffenden Benutzers "Benutzer B" und der Name des eine
Publikationsbenachrichtigung anfragenden Benutzers ist "Benutzer A".
Beim in der 9 dargestellten Publikationsprozess
schlägt die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 im Schritt
S904 in der Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank 1301 nach und
untersucht, ob eine Publikationsbenachrichtigungsanfrage für den zu diesem
Zeitpunkt publizierten Publikationssignaturprotokolleintrag von einem anderen Benutzer
existiert oder nicht. Wenn dies der Fall ist, führt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 den folgenden Benachrichtigungsübermittlungsprozess
aus.
In S1203 entnimmt die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 als Erstes den Benutzer, der diesmal die Publikationsbenachrichtigung
anfrägt (Publikation betreffend die benutzerseitige Vorrichtung,
die die Publikation des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags anfragt).
Wenn dabei die Publikationspartei beispielsweise der Benutzer B ist, wird der Benutzer
A aus dem Einzelwert "Name des anfragenden Benutzers" (1303) der Aufzeichnung
1306, in dem der Einzelwert "Name des angefragten Benutzers" (1302)
in der Publikationsbenachrichtigungsanfrage-Datenbank der Benutzer B ist, entnommen.
Wenn der in S1203 entnommene Einzelwert "Vorliegen/Fehlen einer Benachrichtigung"
(1305) "Nein" ist, sendet die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 in S1204 die Publikationsbenachrichtigung 708 an den in S1203
entnommenen Benutzer. Nach dem Sendevorgang zeichnet die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 die Sendedaten im Einzelwert "Vorliegen/Fehlen einer Benachrichtigung"
der in S1203 entnommenen Aufzeichnung auf.
Der Ausführungsdienst 704 für eine indirekte Verifikation
ist derjenige Dienst, durch den die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 die Signatur anstelle der benutzerseitigen (verifiziererseitigen) Vorrichtung
verifiziert. Dieser Dienst kann Schwierigkeiten wie das Zusammenstellen des Signaturprotokolls
und des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung, die zur Verifikation erforderlich sind, verringern. Wenn die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104, die die Vorrichtung der öffentlichen, dritten Partei
ist, das Verifikationsergebnis als oben genanntes Verifikationsprotokoll publiziert,
kann die Effektivität der Signatur mit höherer Zuverlässigkeit garantiert
werden, und das Verifikationsergebnis kann für eine lange Periode garantiert
werden. Da das auf diese Weise publizierte Verifikationsprotokoll die zur Verifikation
verwendeten Daten angibt, kann nicht nur die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 den Inhalt erneut untersuchen, sondern dies können alle Parteien
tun.
Der Ausführungsdienst für indirekte Verifikation kann in
einen Empfangsprozess für eine Ausführungsanfrage für indirekte Verifikation
und einen Signaturverifikationsprozess unterteilt werden. Die 14
zeigt den Ablauf des Empfangsprozesses für eine Ausführungsanfrage für
indirekte Verifikation, und die 15 zeigt den Ablauf
des Signaturverifikationsprozesses.
Wenn der Ausführungsdienst 704 für eine indirekte
Verifikation ausgeführt wird, führt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 den Empfangsprozess für eine Ausführungsanfrage
für indirekte Verifikation durch die folgenden Schritte S1401 bis S1406 sowie
den Signaturverifikationsprozess gemäß den folgenden Schritten S1501 bis
S1508 durch das Ausführungsprogramm 812 für indirekte Verifikation
aus.
Im Schritt S1401 empfängt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 die Ausführungsanfrage 709 für indirekte
Verifikation von der verifiziererseitigen Vorrichtung. Die Ausführungsanfrage
für indirekte Verifikation gibt ein mit einem Verifikationsobjekt unterzeichnetes
Dokument, einen Unterzeichnernamen (Emailadresse) und den Namen (Emailadresse) der
die Ausführung der indirekten Verifikation anfragenden Partei an.
Im Schritt S1402 ordnet die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 der in S1401 empfangenen Ausführungsanfrage für indirekte
Verifikation eine charakteristische Verifikations-ID hinzu. Die mit der Verifikations-ID
versehene Ausführungsanfrage für indirekte Verifikation wird in einem
Ausführungsanfragebewahrungsbereich 819 für indirekte Verifikation
aufbewahrt.
Im Schritt S1403 untersucht die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104, ob die Publikationsdaten (zugeführter Publikationssignaturprotokolleintrag
(entsprechend 513 in der 5)), wie von der
unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur zur Publikation
angefragt, nach der Signaturnummer (Einzelwert 302) der Verifikationsobjektsignatur
existiert, wobei sie diese Untersuchung mittels des Einzelwerts "Benutzername" (1002)
und des Einzelwerts "Signaturnummer" (1004 (entsprechend 302 in
der 3)) der Publikationsdatenbank 1001 ausführt.
Genauer gesagt, wird die Aufzeichnung mit demselben Benutzernamen wie dem des Unterzeichners
der Verifikationsobjektsignatur entnommen, und es wird der Einzelwert "Signaturnummer"
(1004 (entsprechend 302 in der 3))
der so entnommenen Aufzeichnung untersucht. Es wird diejenige Aufzeichnung entnommen,
die über eine Signaturnummer verfügt, die größer ist als diejenige
der Verifikationsobjektsignatur und dieser am nächsten liegt. Wenn keine Publikationsdaten
des Objekts existieren, geht der Ablauf zu S1406 weiter.
Im Schritt S1404 untersucht die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104, ob im Signaturprotokollbewahrungsbereich 814 das Signaturprotokoll
existiert oder nicht, mit dem die Verifikationsobjektsignatur verifizierbar ist.
Genauer gesagt, untersucht sie, ob im Signaturprotokollbewahrungsbereich
817 dasjenige Signaturprotokoll existiert oder nicht, das das Signaturprotokoll
der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur ist und den
Bereich von der Signaturnummer der Verifikationsobjektsignatur bis zur Signaturnummer
der in S1403 entnommenen Aufzeichnung enthält. Wenn ein derartiges Signaturprotokoll
existiert, geht der Ablauf zu S1406 weiter, und wenn dies nicht der Fall ist, fragt
die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 die unterzeichnerseitige
Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur an, das Signaturprotokoll
zu liefern, das den Bereich von der Signaturnummer der Verifikationsobjektsignatur
bis zur Signaturnummer der in S1403 entnommenen Aufzeichnung enthält.
Im Schritt S1406 zeichnet die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 den Verifikationsstatus des aktuellen Stadiums in der Verifikationsstatusdatenbank
auf.
Die 16 zeigt die Struktur der Verifikationsstatusdatenbank
1601 (816 in der 8). In der Verifikationsstatusdatenbank
1601 sind die in S1402 erzeugte "Verifikations-ID" (1602), der
"Name des anfragenden Benutzers" (1603), der die die Ausführung einer
indirekten Verifikation anfragenden Partei repräsentiert, der "Unterzeichner
des Verifikationsobjekts" (1604), was den Unterzeichner der Verifikationsobjektsignatur
repräsentiert, die "Publikations-ID" (1605), die die Publikations-ID
des zur Verifikation verwendeten Publikationssignaturprotokolleintrags repräsentiert,
das "Anfragedatum" (1606), das das Datum der Verifikationsanfrage repräsentiert,
und der "Verifikationsstatus" (1607), der den Verifikationsstatus repräsentiert,
aufgezeichnet. Die Verifikations-ID 1602 ordnet der Anfrage zur Ausführung
einer indirekten Verifikation der Aufzeichnung in der Verifikationsstatusdatenbank
zu. Im Verifikationsstatus 1607 sind verschiedene Arten von Information
aufgezeichnet, wie "Publikationsaufzeichnung: Nein", was anzeigt, dass in S1403
der zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag nicht existiert; "Signaturprotokoll:
Erfasst", was anzeigt, dass in S1404 das Signaturprotokoll existiert, "Signaturprotokoll:
wird erfasst", was anzeigt, dass in S1404 das Signaturprotokoll nicht existiert
und es nun bei der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur
angefragt wird, und "Verifikation: abgeschlossen", was anzeigt, dass die Verifikation
bereits beendet wurde.
Der folgende Signaturverifikationsprozess wird für die Anfrage
zum Ausführen einer indirekten Verifikation ausgeführt, für die die
Empfangsverarbeitung der Anfrage zur Ausführung einer indirekten Verifikation
abgeschlossen ist.
Das Timing des Signaturverifikationsprozesses beinhaltet den Zeitpunkt
unmittelbar nach der Beendigung der Empfangsverarbeitung für die Anfrage zum
Ausführen einer indirekten Verifikation, ein vorbestimmtes Intervall wie jeden
zweiten Tag, oder den Zeitpunkt, zu dem das in S1405 angefragte Signaturprotokoll
vom Benutzer geliefert wird und das Signaturprotokollempfangsprogramm
813 das empfangene Signaturprotokoll im Signaturprotokollbewahrungsbereich
817 abspeichert.
Das Signaturprotokollempfangsprogramm 813 der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104 bewahrt das empfangene Signaturprotokoll und den Sendernamen
im Signaturprotokollbewahrungsbereich 817 sowie die Aufzeichnung "Signaturprotokoll:
erfasst" im Einzelwert "Verifikationsstatus" (1607) der entsprechenden
Aufzeichnung in der Verifikationsstatusdatenbank 1601 auf. Der Begriff
"entsprechende Aufzeichnung" repräsentiert die Aufzeichnung, bei der der Einzelpunkt
"Verifikationsobjektunterzeichner" (1604) der Verifikationsstatusdatenbank
1601 derselbe wie der Sender des Signaturprotokolls ist, und wobei der
Bereich von der Signaturnummer der Verifikationsobjektsignatur in der Anfrage zum
Ausführen einer indirekten Verifikation (im Aufbewahrungsbereich für die
Anfrage zum Ausführen einer indirekten Verifikation aufbewahrt), die dem Einzelwert
"Verifikations-ID" (1602) entspricht, bis zur Signaturnummer des zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrags (im Aufbewahrungsbereich für den Publikationssignaturprotokolleintrag
aufbewahrt), entsprechend dem Einzelwert "Publikations-ID" (1605), im durch
das Signaturprotokollempfangsprogramm empfangenen Signaturprotokoll enthalten ist.
Beim Signaturverifikationsprozess entnimmt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 im Schritt S1501 als Erstes die entsprechende Aufzeichnung
(die Verifikations-ID, die mit derjenigen der Anfrage zur Ausführung einer
indirekten Verifikation übereinstimmt; als "Verifikationsobjektaufzeichnung"
bezeichnet) für die ab nun zu verifizierende Anfrage zum Ausführen einer
indirekten Verifikation, was durch Nachschlagen der Verifikations-ID 1602
in der Verifikationsstatusdatenbank 1601 erfolgt, und sie klärt den
Verifikationsstatus 1607. Die an die Anfrage zum Ausführen einer indirekten
Verifikation angehängte Signatur (die Signatur, für die der Benutzer um
Verifikation anfragt), wird nachfolgend als Verifikationsobjektsignatur bezeichnet.
Wenn in S1501 der Verifikationsstatus 1607 "Publikationsaufzeichnung:
Nein" ist, geht der Ablauf zu S1506 weiter, und die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 untersucht, ob der zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag,
für den durch die unterzeichnerseitige Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur
die Verifikation angefragt ist, nach der Signaturnummer (Einzelwert 402)
der Verifikationsobjektsignatur der Anfrage zum Ausführen einer indirekten
Verifikation ab dem Einzelwert "Benutzername" (1002) und dem Einzelwert
"Signaturnummer" (1004) der Publikationsdatenbank 1001 existiert.
Genauer gesagt, entnimmt die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 die Aufzeichnung mit demselben Benutzernamen wie dem des Unterzeichners
der Verifikationsobjektsignatur, sie untersucht den Einzelwert "Signaturnummer"
(1004) für die so entnommene Aufzeichnung, und sie entnimmt die Aufzeichnung
mit einer Signaturnummer, die größer als die der Verifikationsobjektsignatur
ist und ihr am Nächsten liegt. Der Signaturverifikationsprozess wird beendet,
wenn der vorgesehene, zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag nicht
existiert.
Wenn in S1506 der entsprechende zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag
der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur existiert,
untersucht die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 in S1507,
ob im Signaturprotokollbewahrungsbereich 817 dasjenige Signaturprotokoll
existiert oder nicht, mit dem die Verifikationsobjektsignatur verifiziert werden
kann. Genauer gesagt, untersucht die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104, ob das Signaturprotokoll, das dasjenige der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur ist und den Bereich von der Signaturnummer
der Verifikationsobjektsignatur bis zur Signaturnummer der in S1506 entnommenen
Aufzeichnung enthält, im Signaturprotokollbewahrungsbereich existiert oder
nicht.
Wenn ein derartiges Signaturprotokoll existiert, geht der Ablauf zu
S1502 weiter. Falls nicht, fordert die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 in S1508 die unterzeichnerseitige Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur
dazu auf, das Signaturprotokoll zu liefern, das den Bereich von der Signaturnummer
der Verifikationsobjektsignatur bis zur Signaturnummer der in S1506 entnommenen
Aufzeichnung enthält. Dann geht der Ablauf zu S1504 weiter. Im Schritt S1504
entnimmt die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 die Aufzeichnung
mit der Verifikations-ID, die mit derjenigen der Anfrage zur Ausführung einer
indirekten Verifikation für das Verifikationsobjekt übereinstimmt, durch
Nachschlagen der Verifikations-ID 1602 in der Verifikationsstatusdatenbank
1601, sie zeichnet "Signaturprotokoll: wird erfasst" im Verifikationsstatus
1607 auf, und sie beendet den Signaturverifikationsprozess.
Wenn der Verifikationsstatus 1607 in S1501 "Signaturprotokoll:
wird erfasst" ist, geht der Ablauf zu S1505 weiter, und die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 untersucht, ob im Signaturprotokollbewahrungsbereich
817 dasjenige Signaturprotokoll existiert oder nicht, mit dem die Verifikationsobjektsignatur
verifiziert werden kann. Genauer gesagt, untersucht die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104, ob das Signaturprotokoll, das dasjenige der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur ist und den Bereich von der Signaturnummer
der Verifikationsobjektsignatur bis zur Signaturnummer des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur enthält,
im Signaturprotokollbewahrungsbereich existiert oder nicht.
Hierbei wird die Signaturnummer des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur auf die folgende
Weise bestimmt. Als Erstes wird die Verifikations-ID der Anfrage zum Ausführen
einer indirekten Verifikation für das Verifikationsobjekt erfasst, und durch
Nachschlagen der Verifikations-ID 1602 wird die entsprechende Aufzeichnung
(mit einer Verifikations-ID, die mit derjenigen der Anfrage zum Ausführen einer
indirekten Verifikation übereinstimmt) aus der Verifikationsstatusdatenbank
1601 entnommen. Die Publikations-ID 1605 wird aus der so entnommenen
Aufzeichnung erfasst.
Als Nächstes wird, aus der Publikationsdatenbank 1001,
die entsprechende Aufzeichnung (mit einer Publikations-ID, die der Publikations-ID
1605 der aus der Verifikationsstatusdatenbank entnommenen Aufzeichnung
entspricht) entnommen, und es wird die Signaturnummer 1004 der zugehörigen
Aufzeichnung erfasst. Diese Signaturnummer ist diejenige des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur. Wenn im Signaturprotokollbewahrungsbereich
817 das Signaturprotokoll existiert, mit dem die Verifikationsobjektsignatur
verifizierbar ist, geht der Ablauf zu S1502 weiter, und andernfalls wird der Signaturverifikationsprozess
beendet.
Wenn der Verifikationsstatus 1607 in S1501 "Signaturprotokoll:
erfasst" ist, geht der Ablauf zu S1502 weiter.
Wenn der Verifikationsstatus 1607 in S1501 "Verifikation:
beendet" ist, wird der Signaturverifikationsprozess beendet.
In S1502 erfasst die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 die Verifikationsobjektsignatur 501 (entsprechend
310 in der 3) aus der Anfrage zum Ausführen
einer indirekten Verifikation, und sie erfasst das Signaturprotokoll, das dasjenige
des Einzelpunkts "Verifikationsobjektunterzeichner" (1604) der in S1501
entnommenen Verifikationsobjektaufzeichnung ist und den Bereich von der Signaturnummer
der Verifikationsobjektsignatur bis zur Signaturnummer des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur enthält.
Hierbei wird die Signaturnummer des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur auf die folgende
Weise ermittelt. Als Erstes wird die Verifikations-ID der Anfrage zum Ausführen
einer indirekten Verifikation für das Verifikationsobjekt erfasst, und es wird
die entsprechende Aufzeichnung (mit einer Verifikations-ID, die mit derjenigen der
Anfrage zum Ausführen einer indirekten Verifikation übereinstimmt) durch
Nachschlagen der Verifikations-ID 1602 aus der Verifikationsstatusdatenbank
1601 entnommen. Die Publikations-ID 1605
wird aus der so entnommenen Aufzeichnung entnommen.
Als Nächstes wird aus der Publikationsdatenbank 1001
die entsprechende Aufzeichnung (mit einer Publikations-ID, die mit der Publikations-ID
1605 der aus der Verifikationsstatusdatenbank entnommenen Aufzeichnung
übereinstimmt) entnommen, und es wird die Signaturnummer 1004 der
zugehörigen Aufzeichnung erfasst. Diese Signaturnummer ist diejenige des zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrags der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der
Verifikationsobjektsignatur.
Aus dem Aufbewahrungsbereich für den Publikationssignaturprotokolleintrag
wird der der Publikations-ID 1605 in der Verifikationsobjektaufzeichnung
entsprechende zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag 513
entnommen. Die in der 5 dargestellten Prozesse gemäß
S527, S528 und S529 werden unter Verwendung der Verifikationsobjektsignatur
501 (entsprechend 310 in der 3) der
so erfassten Daten, des Signaturprotokoll 502 der unterzeichnerseitigen
Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur, des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
513 der unterzeichnerseitigen Vorrichtung der Verifikationsobjektsignatur,
des Signaturprotokolls 517 der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung
104 und des Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrags 526
ausgeführt, um die Verifikationsobjektsignatur zu verifizieren.
Es wird ein Verifikationsprotokoll erzeugt, das die Daten "Verifikationsobjektsignatur
501 (entsprechend 310 in der 3)",
"Signaturprotokoll 502 (Signaturprotokolleinträge 503 und
507 bis 509)", "zugeführter Publikationssignaturprotokolleintrag
513", "Signaturprotokoll 517 der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104" und "Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
526", wie zur Verifikation in S1502 verwendet, angibt, und das so erzeugte
Verifikationsprotokoll 710 (entsprechend 601 in der
6) wird durch Nachschlagen des Einzelwerts "Name (Emailadresse)
des anfragenden Benutzers" (1603) der Verifikationsobjektaufzeichnung an
den die Ausführung. einer indirekter. Verifikation anfragenden Benutzer gesendet.
Schließlich wird in S1504 für den Einzelwert "Verifikationsstatus" (1607)
der Verifikationsobjektaufzeichnung "Verifikation: beendet" aufgezeichnet.
Nachdem der Signaturverifikationsprozess beendet ist, wird die Aufzeichnung
des Verifikationsstatus für den sich nicht "Verifikation: beendet" ergab, obwohl
eine vorbestimmte Periode verstrichen ist, durch Nachschlagen des Einzelwerts "Anfragedatum"
(1606) in der Verifikationsstatusdatenbank entnommen, und für die
der entnommenen Aufzeichnung entsprechende Anfrage zum Ausführen einer indirekten
Verifikation wird an die die Ausführung einer indirekten Verifikation anfragende
Partei 1603 ein Dokument gesendet, das den Fehlschlag der Verifikation
feststellt.
Nun wird der Ablauf der Ausführung der indirekten Verifikation
bei dieser Ausführungsform unter den folgenden Bedingungen unter Bezugnahme
auf die 17 beschrieben.
Hierbei ist angenommen, dass die Vorrichtung eines Benutzers B vor
drei Monaten einen hysteresesignierten Vertrag A (Gültigkeitsdauer: 5 Jahre)
von der Vorrichtung eines Benutzers A empfangen hat. Die Hysteresesignatur ist eine
Signaturtechnologie, die die Effektivität für lange Zeit behält.
Um die durch die Vorrichtung des Benutzers A erzeugte Signatur zu verifizieren,
muss diese Vorrichtung des Benutzers A das Signaturprotokoll vollständig aufbewahren,
und die Evidenzeigenschaft des Vertrags hängt davon ab, dass das Signaturprotokoll
durch die Vorrichtung des Benutzers A aufrecht erhalten wird. Um die Empfangsprozess
des Vertrags in einem derartigen Fall zu verbessern, kann die Vorrichtung des Benutzers
B bei der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104 die Ausführung
einer indirekten Verifikation anfragen und die Ausgabe des Verifikationsprotokolls
erhalten.
Die Vorrichtung des Benutzers B erzeugt die Anfrage 1702
zum Ausführen einer indirekten Verifikation (entsprechend 709 in der
7), an die der hysteresesignierte Vertrag angefügt
ist (nachfolgend als "Verifikationsobjektsignatur" bezeichnet; Signaturnummer "10"),
und sie sendet dies an die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104.
Wenn die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104
die Anfrage 1702 zum Ausführen einer indirekten Verifikation (entsprechend
709 in der 7) von der Vorrichtung des Benutzers
B empfängt, führt sie den in den 14 und
15 veranschaulichten Prozess zum Ausführen einer
indirekten Verifikation durch Abarbeiten des Programms 812 zum Ausführen
einer indirekten Verifikation aus. Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 erzeugt in S1402 die Verifikations-ID für die in S1401 empfangene
Anfrage 1702 zum Ausführen einer indirekten Verifikation (entsprechend
709 in der 7). Bei dieser Ausführungsform
wird die Verifikations-ID "000001" erzeugt. Die Anfrage 1702 zum Ausführen
einer indirekten Verifikation (entsprechend 709 in der 7)
wird mit der Verifikations-ID "000001" im Aufbewahrungsbereich 819 der
publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 für die Anfrage zum
Ausführen einer indirekten Verifikation aufbewahrt.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 untersucht,
ob der zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag, dessen Publikation
durch die unterzeichnerseitige Vorrichtung des Benutzers A der
Verifikationsobjektsignatur angefragt ist, nach der Signaturnummer ("10") der Verifikationsobjektsignatur
existiert, was mittels des Einzelwerts "Benutzername" (1002) und des Einzelwerts
"Signaturnummer" (1004) der Publikationsdatenbank 1001 erfolgt.
Im Ergebnis ist die Aufzeichnung 1009 die entsprechende Aufzeichnung, da
der Einzelwert "Benutzername" dem Wert "Benutzer A" entspricht und der Einzelwert
"Signaturnummer" dem Wert "32" entspricht, was größer als die Signaturnummer
"10" der Verifikationsobjektsignatur ist.
In S1404 untersucht die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104, ob das Signaturprotokoll, das dasjenige des Unterzeichners (Benutzer
A) der Verifikationsobjektsignatur ist und den Bereich von der Signaturnummer "10"
der Verifikationsobjektsignatur bis zur Signaturnummer "32" der in S1403 entnommenen
Aufzeichnung enthält, im Signaturprotokollbewahrungsbereich 817 der
publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104 existiert oder nicht.
Da bei dieser Ausführungsform ein derartiges Signaturprotokoll nicht existiert,
fragt die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 den Unterzeichner
"Benutzer A" der Verifikationsobjektsignatur in S1405 an, das Signaturprotokoll
zu liefern, das den Bereich von der Signaturnummer "10" der Verifikationsobjektsignatur
bis zur Signaturnummer "32" der in S1403 entnommenen Aufzeichnung enthält.
In S1406 zeichnet die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 den Verifikationsstatus zum aktuellen Stadium in der Verifikationsstatusdatenbank
1601 auf, und sie beendet die Empfangsverarbeitung für die Anfrage
zum Ausführen einer indirekten Verifikation. Das Aufzeichnungsergebnis bei
dieser Ausführungsform ist die Aufzeichnung 1608. Der Inhalt beinhaltet
"Verifikations-ID" (= 000001), "Name des anfordernden Benutzers" (= Benutzer B),
"Unterzeichner des Verifikationsobjekts" (= Benutzer A), "Publikations-ID" (= 000142),
"Anfragedatum" (= 10. September 2003) und "Verifikationsstatus" (= Signaturprotokoll:
wird erfasst).
Wenn das Signaturprotokoll von der Vorrichtung des Benutzers A geliefert
wird, der das Liefern desselben anfragte, bewahrt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 das empfangene Signaturprotokoll der Vorrichtung des Benutzers
A und den Sendernamen "Benutzer A" im Signaturprotokollbewahrungsbereich
817 durch das Signaturprotokollempfangsprogramm 813 auf, und sie
entnimmt der Verifikationsstatusdatenbank 1601 die Aufzeichnung
1608, die dieselbe wie das Signaturprotokoll des Senders "Benutzer A" für
den Einzelwert "Unterzeichner des Verifikationsobjekts" (1604) ist.
Als Nächstes untersucht die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 die Anfrage 1702 zum Ausführen einer indirekten
Verifikation (entsprechend 709 in der 7; aufbewahrt
im Aufbewahrungsbereich für Anfragen zum Ausführen einer indirekten Verifikation),
entsprechend dem Einzelwert "Verifikations-ID" (000001) der Aufzeichnung
1608, und sie zeichnet "Signaturprotokoll: erfasst" im Einzelwert "Verifikationsstatus"
der Aufzeichnung 1608 der Verifikationsstatusdatenbank 1601 auf,
wenn der Bereich von der Signaturnummer "10" der Verifikationsobjektsignatur, wie
an die Signaturnummer "32" des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags
(aufbewahrt im Aufbewahrungsbereich für Publikationssignaturprotokolleinträge),
angehängt, entsprechend dem Einzelwert "Publikations-ID" (= 000142) der Aufzeichnung
1608 im durch das Signaturprotokoll Empfangsprogramm empfangenen Signaturprotokoll
enthalten ist.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 führt
den folgenden Signaturverifikationprozess für die Verifikationsanfrage (Anfrage
1707 zum Ausführen einer indirekten Verifikation für die Verifikations-ID
"000001" (entsprechend 709 in der 7)) der
oben angegebenen Aufzeichnung 1608 zum Zeitpunkt aus, zu dem das zur Verifikation
erforderliche Signaturprotokoll erfasst wird. Obwohl bei dieser Ausführungsform
dieses Timing verwendet wird, kann der Signaturverifikationsprozess für alle
Aufzeichnungen periodisch ausgeführt werden.
Beim Signaturverifikationsprozess entnimmt die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 als Erstes in S1501 die Aufzeichnung 1608 mit
derselben Verifikations-ID "000001" wie der der Anfrage 1702 zum Ausführen
einer indirekten Verifikation (entsprechend 709 in der 7),
wofür ab nun eine Verifikation auszuführen ist, und sie klärt den
Verifikationsstatus. Da der Verifikationsstatus 1607 "Signaturprotokoll:
erfasst" ist, geht der Ablauf zu S1502 weiter.
In S1502 erfasst die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 das das Verifikationsobjekt bildende signierte Dokument 1701
aus der Anfrage 1702 zum Ausführen einer indirekten Verifikation (entsprechend
709 in der 7), und sie erfasst das Signaturprotokoll,
das dasjenige des Einzelwerts "Verifikationsobjektunterzeichner" (= "Benutzer A")
der in S1501 entnommenen Aufzeichnung 1608 ist und den Bereich von "Signaturnummer
der Verifikationsobjektsignatur" (= "10") bis zu "Signaturnummer des zugeführten
Publikationssignaturprotokolleintrags" (= "32"), entsprechend der Publikations-ID
(= "000142") der Aufzeichnung 1608 aus dem Signaturprotokollbewahrungsbereich
817 der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 erfasst
auch den der Publikations-ID (= "000142") der Aufzeichnung 1608 entsprechenden
zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrag aus dem
Bewahrungsbereich 818 für Publikationssignaturprotokolleinträge.
Die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung 104 führt die Prozesse
gemäß den in der 5 dargestellten Schritten
S527, S528 und S529 unter Verwendung der Verifikationsobjektsignatur, des auf die
oben beschriebene Weise erfassten Signaturprotokolls, des zugeführten Publikationssignaturprotokolleintrags,
des Signaturprotokolls der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung
104 und des Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrags aus, um die Verifikationsobjektsignatur
zu verifizieren.
In S1503 erzeugt die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 ein Verifikationsprotokoll (601), das die folgenden Daten
angibt: "Verifikationsobjektsignatur", wie in S1502 zur Verifikation verwendet,
"Signaturprotokoll der unterzeichnerseitigen Vorrichtung", "zugeführter Publikationssignaturprotokolleintrag",
"Signaturprotokoll der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104"
und "Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag", und sie sendet das so erzeugte
Verifikationsprotokoll 1703 (entsprechend 602 in der
6 und 710 in der 7)
an die Vorrichtung des die Ausführung einer indirekten Verifikation anfragenden
Benutzers "Benutzer B", was durch Nachschlagen des Einzelwerts "Name (Emailadresse)
des anfragenden Benutzers" (= "Benutzer B") in der Aufzeichnung 1608 erfolgt.
Schließlich zeichnet die publikationsorganisationsseitige Vorrichtung
104 in S1504 "Verifikation: beendet" als Einzelpunkt "Verifikationsstatus"
in der Aufzeichnung 1608 auf.
Wenn die Vorrichtung des Benutzers B das Verifikationsprotokoll
1703 (entsprechend 601 in der 6 und
710 in der 7) für den Vertrag des Benutzers
A durch den Dienst zum Ausführen einer indirekten Verifikation der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104, wie oben beschrieben, empfängt, klärt sie, dass
die im Verifikationsprotokoll angegebene Verifikationsobjektsignatur mit der Signatur
des von der Vorrichtung des Benutzers A empfangenen Vertrags übereinstimmt,
und dass der im Verifikationsprotokoll angegebene zugeführte Publikationssignaturprotokolleintrag
mit der Aufzeichnung übereinstimmt, die durch die publikationsorganisationsseitige
Vorrichtung 104 der Öffentlichkeit offengelegt wurde, was durch Nachschlagen
des Werts HP der publikationsorganisationsseitigen Vorrichtung 104, usw.,
erfolgt, oder dass der im Verifikationsprotokoll angegebene Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
mit dem in der Zeitung angegebenen Zeitungspublikationssignaturprotokolleintrag
übereinstimmt.
Das Verifikationsprotokoll nach der Klärung wird im Protokollbewahrungsbereich
217 für Verifikationsprotokoll der Vorrichtung des Benutzers B oder
im Verifikationsprotokollbewahrungsbereich 820 der publikationsorganisationsseitigen
Vorrichtung 104 aufbewahrt. Auf diese Weise kann die Vorrichtung des Benutzers
B die Authentizität der Signatur mittels des in ihr aufbewahrten Verifikationsprotokolls
repräsentieren, ohne sich auf die Vorrichtung des Benutzers A zu stützen.
Vom Fachmann ist es ferner zu beachten, dass zwar die vorstehende
Beschreibung für (nicht dargestellt) der Erfindung erfolgte, dass jedoch die
Erfindung nicht hierauf beschränkt ist, sondern dass innerhalb des Schutzumfangs
der beigefügten Ansprüche verschiedene Änderungen und Modifizierungen
vorgenommen werden können.