Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft allgemein einstellbare Dämpfungssysteme
für Schuhwerk.
Hintergrundinformation
Konventionelle Sportschuhe umfassen ein Obermaterial und eine Sohle.
Die Sohle wird üblicherweise aus einem Material hergestellt, das zum Optimieren
einer bestimmten Funktion des Schuhs ausgewählt ist, wie zum Beispiel Dämpfung
oder Versteifung. Typischerweise umfasst die Sohle eine Zwischensohle und eine Außensohle,
wobei jede derselben zum Beispiel ein dämpfendes Material umfassen kann, um
den Fuß oder das Bein eines Trägers zu schützen. Ein Nachteil von
konventionellen Schuhen ist, dass der Träger einen speziellen Schuh wählen
muss, um für eine spezielle Aktivität eine optimale Leistung zu erzielen.
Zum Beispiel muss der Träger einen Typ von Schuh zum Laufen verwenden und einen
anderen Typ von Schuh zum Basketballspielen, da der eine Schuh eine größere
Dämpfung aufweist, während der andere steifer ausgelegt ist, um eine bessere
Stütze während seitlicher Bewegungen zu erlauben.
Es wurden Schuhe konstruiert, die versuchen verschiedene Funktionen
von speziellen Sportschuhen zu kombinieren und zu optimieren; allerdings verbleibt
dem Träger immer noch ein Schuh mit einer festgelegten Funktionalität,
die der Träger nicht anpassen kann. Was für einen Teil der Bevölkerung
optimal ist, muss nicht notwendigerweise auch optimal für alle anderen sein.
Zum Beispiel sind viele Schuhe mit Keilen oder einem variierenden Dämpfungsgrad
über die Breite der Sohle ausgestaltet, um Pronation oder Supination auszugleichen.
Leider sind diese Schuhe typischerweise darin begrenzt, entweder Pronation oder
Supination zu kompensieren und die Menge an Kompensation kann nicht variiert werden,
um einem bestimmten Träger angepasst zu werden. Darüber hinaus wurden
Schuhe entworfen, die versuchen, einem Träger eine gewisse Einstellbarkeit
hinsichtlich einer speziellen Funktion zu ermöglichen; allerdings können
diese Schuhe ein zumindest teilweises Auseinanderbauen des Schuhes benötigen
und/oder der Träger kann in der Menge an möglicher Einstellbarkeit begrenzt
sein.
Das US-Patent Nr. 5,875,568
offenbart ein Dämpfungssystem umfassend einen zylindrischen stoßabsorbierenden
Einsatz, der in einer Ferse eines Schuhs angeordnet ist. In ähnlicher Weise
offenbaren auch die US-Patent Nr. 4,430,810
und 4,573,279 zylindrische Einsätze,
die in der Ferse des Schuhs angeordnet sind. Diese Dämpfungssysteme weisen
mehrere Nachteile auf. Zum Beispiel sind die Einsätze isotropisch. Um die Dämpfungseigenschaften
eines isotropischen Einsatzes einzustellen, muss der Träger den Einsatz entfernen
und den Einsatz durch einen anderen Einsatz ersetzen, der andere Dämpfungseigenschaften
hat. Das '568-Patent offenbart den Einsatz zu drehen, um den Dämpfungseffekt
des Einsatzes zu „erneuern", aber der Dämpfungseffekt ist derselbe,
egal welche Orientierung gewählt wird. Außerdem können die Einsätze
während der Verwendung „drehen", da kein Mechanismus zum Sperren der
Einsätze gegen eine Drehbewegung während der Verwendung gegeben ist.
Die EP 1 362 522 A1
des Anmelders, welche in Übereinstimmung mit Artikel 54(3) EPÜ Stand der
Technik ist, offenbart einen Schuh mit einem drehbaren Dämpfungssystem. Das
System umfasst einen oder mehrere Dämpfungseinsätze, die anisotropische
Eigenschaften haben, welche an ihrem Ort in der Schuhsohle sperrbar sind. Der Träger
kann den Grad der Dämpfung durch Drehen des Einsatzes innerhalb des Schuhs
einstellen.
Die WO 2004/062412 ist
ein weiteres Dokument, welches gemäß Artikel 54(3) EPÜ Stand der
Technik ist. Dieses Dokument offenbart ein System zur Modifizierung der Eigenschaften
eines Schuhwerks, welches eine Mehrzahl von separaten vertikal hervorstehenden säulenartigen
Elementen umfassen kann, die sich zwischen oberen und unteren Teilen eines Hohlraums
erstrecken, der in der Sohlenstruktur eingeformt ist. Zumindest eines der säulenartigen
Elemente umfasst einen Hohlraum, der zur Aufnahme eines Einsatzes eingerichtet ist.
Der Hohlraum ist von der Außenseite des Schuhwerks zugänglich und der
Einsatz kann durch einen alternativen Einsatz ausgetauscht werden, der unterschiedliche
physische Eigenschaften hat, wodurch die Eigenschaften des Schuhwerks modifiziert
werden.
Das US-Patent Nr. 5,778,560
offenbart schließlich eine stabilisierende Stütze, insbesondere zur Steuerung
der Pronation in Sportschuhen, welche eine brückenähnliche Komponente
umfasst, die in der Sohle des Schuhs an dem äußeren und/oder inneren Teil
der Ferse eingefügt werden kann. Die Stütze nimmt zumindest eine entfernbare
versteifende Komponente auf, die für variierende flexible Zustände der
brückenähnlichen Komponenten eingerichtet ist.
Es besteht daher ein Bedarf für einen Schuh, den der Träger
leicht, wiederholbar und sicher anpassen kann. Ein derartiger Schuh sollte dem Träger
die Möglichkeit geben, verschiedene Einstellungen der funktionalen Eigenschaften
des Schuhs vorzunehmen, zum Beispiel eine verstärkte Dämpfung, eine Kompensation
gegenüber Pronation, eine Kompensation gegenüber Supination, etc.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Erfindung ist im unabhängigen Anspruch 1 definiert.
Die Erfindung ist auf ein verstellbares Dämpfungssystem für
Schuhwerk gerichtet, das von einen Träger angepasst werden kann. Die Systeme
umfassen einen oder mehrere Dämpfungseinsätze, die eine anisotropische
Eigenschaft haben, die zum Beispiel durch eine Konstruktion mit multipler Dichte
ermöglicht wird. Die Systeme können auch strukturelle Stützelemente
umfassen, die eine zusätzliche Stabilität bereitstellen und den Fuß
stützen. Der Träger kann das Ausmaß der Dämpfung durch Drehen
des Einsatzes innerhalb des Schuhs einstellen. Zusätzlich kann der Einsatz
in einer vorbestimmten Position gesperrt werden, um eine spezielle Leistungscharakteristik
beizubehalten.
Die Erfindung betrifft allgemein ein verstellbares Dämpfungssystem
für ein Schuhwerk. Das System umfasst einen Einsatz, der geeignet ist, in einer
Öffnung aufgenommen zu werden, die in einer Sohle des Schuhwerks ausgebildet
ist und einen Sperrmechanismus, der nahe dem Einsatz angeordnet ist, um den Einsatz
in einer vorbestimmten Position oder Orientierung zu halten. Der Einsatz hat um
seine Längsachse eine anisotrope Eigenschaft und kann durch Drehung in dem
Schuhwerk neu ausgerichtet werden, um ein Leistungsmerkmal des Schuhwerks zu verändern.
Die anisotrope Eigenschaft kann Kompressibilität sein, Rückfederung, Nachgiebigkeit,
Elastizität, Dämpfung, Energiespeicherung, Steifigkeit oder Kombinationen
davon. In verschiedenen Ausführungsformen ist der Einsatz aus einem Schaum
mit multipler Dichte gemacht. In einer weiteren Ausführungsform kann der Einsatz
ein skelettartiges Element umfassen. In noch einer weiteren Ausführungsform
ist der Einsatz aus einer Kombination eines skelettartigen Elements und eines Schaums
mit multipler Dichte hergestellt. Alternativ könnte der Einsatz zum Beispiel
aus einem ersten Material mit einer ersten Härte hergestellt sein, einem zweiten
Material mit einer zweiten Härte und einem dritten Material mit einer dritten
Härte.
In einer Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung ist, umfasst
der Sperrmechanismus einen Hebel, der mit dem Einsatz gekoppelt ist, für eine
drehbare Positionierung des Einsatzes und einer entsprechenden Nut zur Aufnahme
und zum Zurückhalten des Hebels und des Einsatzes in einer vorbestimmten Position.
Die Nut kann in einem Gehäuse angeordnet sein, das um ein Ende des Einsatzes
angeordnet ist. Alternativ könnte die Nut in einem Teil der Sohle oder einem
anderen strukturellen Element angeordnet sein, das innerhalb der Sohle angeordnet
ist. Der Hebel hat eine gesperrte Position und eine nicht gesperrte Position. Der
Sperrmechanismus kann weiter eine zweite passende Nut zur Aufnahme und zum Zurückhalten
des Hebels in einer zweiten vorbestimmten Position umfassen. Der Vernegelungsmechanismus
kann außerdem eine Rastung und einen Eingriffmechanismus umfassen, der benachbart
zu der Rastung angeordnet ist. Der Eingriffmechanismus hat ein Rastelement, das
mit der Rastung in Eingriff bringbar ist, um die Orientierung des Einsatzes beizubehalten
und/oder um einem Träger die Position des Einsatzes anzuzeigen. Der Sperrmechanismus
kann einen sichtbaren Positionsanzeiger umfassen, einen hörbaren Positionsanzeiger,
oder beides. Der Sperrmechanismus kann zumindest teilweise innerhalb eines Rückhalterings
angeordnet sein, der um ein Ende des Einsatzes verläuft. Der Sperrmechanismus
kann an einer mittleren Seite, einer lateralen Seite oder einem Fersenabschnitt
des Schuhwerks angeordnet sein.
Das verstellbare Dämpfungssystem kann ein Gehäuse umfassen,
das in der Sohle angeordnet ist und eine Aussparung zur Aufnahme des Einsatzes definiert.
Das Gehäuse kann ein Rückhaltering sein, der ein Ende des Einsatzes umläuft.
Das verstellbare Dämpfungssystem kann ein zweites Gehäuse umfassen. Das
zweite Gehäuse kann ein Rückhaltering sein, der ein gegenüber liegendes
Ende des Einsatzes umläuft. Außerdem könnte das Gehäuse eine
erste Platte sein, die über dem Einsatz angeordnet ist und zweite Platte, die
unter dem Einsatz angeordnet ist und mit der ersten Platte an einem Ende derselben
verbunden ist. Zusätzlich kann das verstellbare Dämpfungssystem einen
zweiten Einsatz umfassen, der geeignet ist, um in der Öffnung aufgenommen zu
werden, die in der Sohle des Schuhwerks ausgebildet ist und einen zweiten Sperrmechanismus,
der nahe zu denn zweiten Einsatz angeordnet ist, um den zweiten Einsatz in einer
vorbestimmten Position zu halten. Der zweite Einsatz hat eine anisotrope Eigenschaft
entlang einer Längsachse desselben und kann durch Drehung innerhalb des Schuhwerks
neu ausgerichtet werden, um ein Leistungsmerkmal des Schuhwerks zu verändern.
Der zweite Einsatz kann im Wesentlichen parallel zu dem ersten Einsatz orientiert
sein.
Der Einsatz kann einen Schaft umfassen, der im Wesentlichen längs
darin angeordnet ist. Der Schaft kann zum Beispiel zur Erleichterung des Einsetzens,
des Entfernens und der Neuausrichtung des Einsatzes verwendet werden. Der Einsatz
kann eine im Wesentlichen zylindrische Form haben und eine oder mehrere im Wesentlichen
längs angeordnete Öffnungen definieren. Der Einsatz kann weiter eine Kappe
und/oder eine Orientierungsanzeige umfassen, die an einem Ende desselben angeordnet
sind. In anderen Ausführungsformen umfasst der Einsatz eine interne Stütze
und ein externes Dämpfungselement, das um zumindest einen Teil der inneren
Stütze angeordnet ist. Das externe Dämpfungselement kann
einen geringeren Durometer haben als die innere Stütze. Der Einsatz kann eine
Achse umfassen, die innerhalb der inneren Stütze angeordnet ist. Außerdem
kann die innere Stütze eine Rippe umfassen, die an einer externen Oberfläche
derselben angeordnet ist. Die innere Stütze kann einen Querschnitt haben wie
zum Beispiel einen polygonalen, einen gekrümmten oder Kombinationen davon,
und sie kann eine gesamte Breite des Einsatzes überspannen.
Die Erfindung betrifft allgemein ein verstellbares Dämpfungssystem
für Schuhwerk. Das System umfasst einen Einsatz, der geeignet ist, um in einer
Öffnung aufgenommen zu werden, die in einer Sohle des Schuhwerks ausgebildet
ist. Der Einsatz hat eine anisotrope Eigenschaft entlang einer Längsachse desselben
und kann durch Drehung in dem Schuhwerk neu ausgerichtet werden, um ein Leistungsmerkmal
des Schuhwerks zu verändern. Die anisotrope Eigenschaft kann von der folgenden
abschließenden Gruppe ausgewählt werden: Kompressibilität, Rückfederung,
Nachgiebigkeit, Elastizität, Dämpfung, Energiespeicherung und Steifigkeit.
Der Einsatz kann eine innere Stütze umfassen und ein externes Dämpfungselement,
das um zumindest einen Teil der inneren Stütze angeordnet ist. In einer Ausführungsform
hat das externe Dämpfungselement einen geringeren Durometer als die innere
Stütze.
In verschiedenen Ausführungsformen umfasst das verstellbare Dämpfungssystem
eine Achse, die innerhalb der inneren Stütze angeordnet ist. Der Einsatz kann
im Wesentlichen jede Querschnittsform haben, wie zum Beispiel eine polygonale, eine
gekrümmte, oder Kombinationen von polygonalen und gekrümmten Elementen.
In der vorliegenden Anmeldung wird der Begriff polygonal verwendet, um jede Form
zu bezeichnen, die zumindest zwei Linienbereiche umfasst, wie zum Beispiel Rechtecke,
Trapezoide und Dreiecke. Beispiele von gebogenen Formen umfassen kreisförmig
und eliptisch. In einer besonderen Ausführungsform hat der Einsatz eine im
Wesentlichen zylindrische Form. Der Einsatz kann einen Griff umfassen, der an einem
Ende desselben angeordnet ist. Weiter können das externe Dämpfungselement
und/oder die innere Stütze eine im Wesentlichen längs angeordnet Öffnung
umfassen. In einer Ausführungsform kann die Öffnung im Wesentlichen parallel
zu der inneren Stütze sein. In einer weiteren Ausführungsform können
das externe Dämpfungselement und/oder die interne Stütze eine zweite im
Wesentlichen längs angeordnete Öffnung umfassen. In zusätzlichen
Ausführungsformen kann die innere Stütze eine oder mehrere Rippen umfassen,
die an einer externen Oberfläche derselben angeordnet sind. Die innere Stütze
kann einen Querschnitt haben, der polygonal ist, gebogen ist oder Kombinationen
davon. Die interne Stütze kann im Wesentlichen eine gesamte Breite des Einsatzes
überspannen.
Zusätzlich kann das verstellbare Dämpfungssystem ein strukturelles
Stützgehäuse umfassen, das in einer Sohle des Schuhwerks angeordnet ist
und eine Aussparung zur Aufnahme des Einsatzes definiert. Das strukturelle Stützgehäuse
kann ein im Wesentlichen liegendes V- oder U-förmiges Querschnittsprofil aufweisen.
Darüber hinaus kann das verstellbare Dämpfungssystem einen zweiten Einsatz
umfassen. Der zweite Einsatz kann eine innere Stütze umfassen und ein externes
Dämpfungselement, das um zumindest einen Teil der inneren Stütze angeordnet
ist. In einer Ausführungsform der Erfindung, die ein strukturelles Stützgehäuse
umfasst, kann der zweite Einsatz in einer zweiten zylindrischen Aussparung in dem
strukturellen Stützgehäuse angeordnet sein.
Darüber hinaus kann das verstellbare Dämpfungssystem im
Wesentlichen längs innerhalb des Schuhwerks angeordnet sein und sich von etwa
dem Fersenbereich bis zu etwa dem Bereich des Fußgewölbes des Schuhwerks
erstrecken. Alternativ kann das verstellbare Dämpfungssystem im Wesentlichen
lateral innerhalb des Schuhwerks angeordnet sein und im Wesentlichen eine gesamte
Breite des Schuhwerks überspannen. Zusätzlich kann der Einsatz diagonal
innerhalb des Schuhwerks angeordnet sein. Die Einsätze können von dem
Schuhwerk entfernbar sein, so dass sie ersetzt werden können, wenn sie abgenutzt
sind oder wenn unterschiedliche Einsätze mit unterschiedlichen Charakteristiken
gewünscht sind.
Der Sperrmechanismus umfasst weiter einen Aktuator zur Betätigung
des Sperrmechanismus zwischen einer gesperrten Position und einer nicht gesperrten
Position. Der Sperrmechanismus kann auch in eine gesperrte Position vorgespannt
sein. In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Einsatz einen im Wesentlichen
zylinderförmigen Körper und die Nut umläuft den Einsatz entweder
an einem nahen Ende oder an einem entfernten Ende des Einsatzes. In einer weiteren
Ausgestaltung umfasst der Einsatz einen Schlitz, der benachbart zu und in Kommunikation
mit der Nut zur Aufnahme des Eingriffsmechanismus angeordnet ist, wodurch eine Drehung
des Einsatzes verhindert wird. In einer weiteren Ausführungsform bewegt sich
der Eingriffsmechanismus bei Betätigung des Aktuators aus dem Schlitz heraus
und in die Nut, wodurch es dem Einsatz erlaubt wird, sich innerhalb der Sohle des
Schuhwerks zu drehen. Es können auch eine Mehrzahl von Schlitzen um den Einsatz
benachbart zu und in Kommunikation mit der Nut angeordnet sein, wobei die Schlitze
eine Mehrzahl von Sperrpositionen definieren. Die Schlitze können auch gleichmäßig
beabstandet um einen Umfang des Einsatzes angeordnet sein.
Der Aktuator ist eine federvorgespannte Knopf- und Schaftanordnung.
Der Eingriffsmechanismus ist in einer weiteren Ausführungsform
an einem entfernten Ende des Schafts angeordnet und umfasst einen Vorsprung, der
gleitbar zumindest teilweise innerhalb der Nut angeordnet ist. In einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Einsatz eine anisotrope Eigenschaft um eine
Längsachse, und ein Leistungsmerkmal des Schuhwerks kann durch Drehen des Einsatzes
innerhalb der Sohle verändert werden.
Die Erfindung kann auch einen zweiten Einsatz umfassen, der geeignet
ist, in einer Öffnung in der Sohle aufgenommen zu werden, wobei der Einsatz
eine Nut aufweist, die darin zur Aufnahme des Eingreifmechanismus des Sperrmechanismus
angeordnet ist. In einer Ausführungsform umfasst der Einsatz eine Struktur,
die es einem Träger erlaubt, den Einsatz zu drehen. In einer weiteren Ausführungsform
umfasst die Struktur eine Kappe, die an einem Ende des Einsatzes angeordnet ist,
wobei die Kappe Aussparungen zur Aufnahme der Finger des Trägers definiert.
In weiteren Ausführungsformen ist die Nut an einer äußeren Oberfläche
des Einsatzes angeordnet.
Diese und andere Ziele zusammen mit Vorteilen und Merkmalen der vorliegenden
Erfindung, die hierin offenbart ist, werden durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung,
die beigefügten Zeichnungen und die Ansprüche klar werden. Darüber
hinaus sollte es klar sein, dass die Merkmale der verschiedenen hierin beschriebenen
Ausführungsformen sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern vielmehr
verschiedene Kombinationen und Permutationen existieren können.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die 1 bis 16
sind Ansichten von Ausführungsformen, die nicht den in Anspruch 1 definieren
Sperrmechanismus umfassen.
In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen im Allgemeinen
dieselben Teile durch die verschiedenen Ansichten. Außerdem sind die Zeichnungen
nicht unbedingt maßstabsgetreu, wobei eine Betonung im Allgemeinen auf die
Darstellung der Prinzipien der Erfindung gelegt wurde. In der folgenden Beschreibung
werden verschiedene Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen
beschrieben, in denen:
die 17 bis 20
Ansichten eines verstellbaren Dämpfungssystems und eines Sperrsystems in Übereinstimmung
mit der Erfindung sind;
1 eine schematische Ansicht einer medialen Seite eines
Schuhwerks ist, das ein verstellbares Dämpfungssystem umfasst;
2A eine schematische, perspektivische Ansicht eines
verstellbaren Dämpfungssystems ist, das einen einzelnen Einsatz aufweist;
2B eine schematische, perspektivische Ansicht eines
verstellbaren Dämpfungssystems in Übereinstimmung mit der Erfindung ist,
welches zwei Einsätze aufweist;
2C eine schematische Endansicht des verstellbaren Dämpfungssystems
von 2B ist;
2D eine schematische Draufsicht auf das verstellbare
Dämpfungssystem der 2B ist;
2E eine perspektivische Explosionsansicht des verstellbaren
Dämpfungssystems von 2B ist;
2F eine schematische, perspektivische Ansicht eines
Teils des verstellbaren Dämpfungssystems der 2B
ist, wobei die Einsätze entfernt sind;
3A bis 3C schematische
Querschnittsansichten von verschiedenen Ausführungsformen eines Einsatzes der
2D entlang einer Linie 3-3 sind;
4A eine schematische Endansicht des verstellbaren Dämpfungssystems
der 2B in einer gesperrten Konfiguration ist;
4B eine schematische Endansicht des verstellbaren Dämpfungssystems
der 2B in einer nicht gesperrten Konfiguration ist;
5A eine schematische, perspektivische Ansicht eines
Positioniermechanismus ist, der in dem verstellbaren Dämpfungssystem von
2B angeordnet ist, wobei die Einsätze entfernt
sind;
5B eine weitere schematische, perspektivische Ansicht
des Positioniermechanismus von 5A ist;
5C eine weitere schematische, perspektivische Ansicht
des Positioniermechanismus von 5A ist;
5D eine perspektivische Explosionsteilansicht des Sperrmechanismus
der 4A ist und des Positioniermechanismus von
5A;
6A eine Explosionsteilansicht einer lateralen Seite
eines Fersenzusammenbaus ist, der das verstellbare Dämpfungssystem der
2B enthält;
6B eine Explosionsteilansicht der medialen Seite des
Fersenzusammenbaus der 6A ist;
7 eine perspektivische Explosionsansicht der Sohle
von 1 ist, die das verstellbare Dämpfungssystem
der 2B enthält;
8A eine schematische, perspektivische Ansicht einer
alternativen Ausführungsform eines Einsatzes ist;
8B eine weitere schematische, perspektivische Ansicht
des Einsatzes von 8A ist, ohne ein externes Dämpfungselement;
8C eine schematische, perspektivische Ansicht einer
Endkappe zur Verwendung mit dem Einsatz der 8A und
8B ist;
8D eine schematische Querschnittsansicht des Einsatzes
von 8A gesehen entlang einer Linie 8D-8D ist;
8E eine schematische Querschnittsansicht einer alternativen
Ausführungsform eines Einsatzes ist;
8F eine schematische Querschnittsansicht einer weiteren
alternativen Ausführungsform eines Einsatzes ist;
9A eine schematische, perspektivische Ansicht einer
weiteren alternativen Ausführungsform eines Einsatzes ist;
9B eine weitere schematische, perspektivische Ansicht
des Einsatzes der 9A ist, ohne ein externes Dämpfungselement;
9C eine schematische, perspektivische Ansicht einer
Endkappe und einer Achse zur Verwendung mit dem Einsatz der 9A
und 9B ist;
9D eine schematische Querschnittsansicht des Einsatzes
der 9A ist, gesehen entlang einer Linie 9D-9D;
10A eine schematische Vorderansicht einer alternativen
Ausführungsform eines verstellbaren Dämpfungssystems ist;
10B eine schematische linke Seitenansicht des verstellbaren
Dämpfungssystems der 10A ist;
10C eine schematische rechte Seitenansicht des Einsatzes
von 10A ist;
10D eine schematische Querschnittsansicht des Einsatzes
von 10A ist, gesehen entlang einer Linie 10D-10D;
11A eine schematische Ansicht eines Schuhwerks ist,
das eine Ausführungsform eines verstellbaren Dämpfungssystems umfasst,
das innerhalb einer Sohle angeordnet ist;
11B eine perspektivische Explosionsteilansicht der
Sohle und des verstellbaren Dämpfungssystems der 11A
ist;
12 eine perspektivische Explosionsteilansicht der Sohle
von 11B ist, umfassend eine weitere Ausführungsform
eines verstellbaren Dämpfungssystems;
13 eine perspektivische Explosionsteilansicht der Sohle
von 11B ist, umfassend eine weitere Ausführungsform
eines verstellbaren Dämpfungssystems;
14A bis 14F schematische
Rückansichten eines Schuhwerks sind, der ein verstellbares Dämpfungssystem
in unterschiedlichen Drehorientierungen darin angeordnet hat;
15A und 15B schematische,
perspektivische Ansichten einer alternativen Ausführungsform eines Gehäuses
zur Aufnahme eines verstellbaren Dämpfungssystems sind;
16 eine perspektivische Explosionsansicht eines Gehäuses
und eines einzelnen Einsatzes ist;
17 eine perspektivische Explosionsansicht einer Sohle
eines Schuhs ist, der eine Ausführungsform eines verstellbaren Dämpfungssystems
und eines Sperrmechanismus in Übereinstimmung mit der Erfindung umfasst;
18 eine schematische, perspektivische Ansicht eines
Teils des Sperrmnechanismus von 17 ist;
19 eine vergrößerte, schematische, perspektivische
Ansicht eines Teils des Sperrmechanismus von 17 ist
und den Sperrmechanismus in größerem Detail zeigt; und
20 eine vergrößerte, schematische Draufsicht
auf einen Teil des Sperrmechanismus von 17 ist und
einen Sperrschlitz und eine Nut zeigt.
Beschreibung
1 zeigt eine mediale Seite eines Schuhwerks
10 umfassend eine Ausführungsform eines verstellbaren Dämpfungssystems
12. Allgemein umfasst das Schuhwerk 10 ein Obermaterial
14 und eine Sohle 16. Die Sohle 16 umfasst einen Fersenbereich
18, einen Fußwölbungsbereich 17 und einen Vorderfußbereich
19. Das verstellbare Dämpfungssystem 12
ist im Wesentlichen im Fersenbereich 18 der Sohle
16 angeordnet gezeigt; allerdings könnte das verstellbare Dämpfungssystem
12 überall entlang der Länge und Breite des Schuhwerks
10 angeordnet werden. Zusätzlich umfasst das gezeigte, verstellbare
Dämpfungssystem 12 zwei Einsätze 20, die in größerem
Detail in 2B gezeigt sind; allerdings könnte das
verstellbare Dämpfungssystem 12 auch einen einzelnen Einsatz
20 oder mehr als zwei Einsätze 20, falls notwendig, umfassen,
um zu einer bestimmten Anwendung zu passen. Zusätzlich sind eine obere Platte
50 und eine untere Platte 52 gezeigt und im Folgenden detaillierter
beschrieben.
Die 2A bis 2F
zeigen verschiedene Ausführungsformen und Ansichten des verstellbaren Dämpfungssystems
12. Die 2A zeigt ein verstellbares Dämpfungssystem
12, das einen einzelnen Einsatz 20 aufweist. Der Einsatz
20 umfasst ein erstes Ende 22 und ein zweites Ende 24.
Ein optionales Gehäuse 26 ist um das erste Ende 22 des Einsatzes
20 angeordnet und ein zweites optionales Gehäuse 28 ist um
das zweite Ende 24 des Einsatzes 20 angeordnet. Die optionalen
Gehäuse 26, 28 dienen dazu, den Einsatz 20 innerhalb
des verstellbaren Dämpfungssystems 12 zu versteifen und zu stützen.
In einer Ausführungsform sind die Gehäuse 26, 28 flexibel
und um die Einsätze 20 gepresst. Der Einsatz 20 kann in den
Gehäusen 26, 28 durch Reibschluss oder andere mechanische
Möglichkeiten gehalten sein. In einer Ausführungsform sind die Gehäuse
26, 28 fest innerhalb der Sohle 16 montiert und der Einsatz
20 ist drehbar in die Gehäuse 26, 28 eingesetzt.
Bei dem ersten Ende 22 ist ein Sperrmechanismus 30 zum sicheren
Halten des Einsatzes 20 in einer vorbestimmten Orientierung innerhalb des
verstellbaren Dämpfungssystems 12 angeordnet und daher in dem Schuhwerk
10. In einer alternativen Ausführungsform kann der Einsatz
20 an einem Ort durch eine Reibpassung gehalten werden. Abhängig von
der Aggressivität der Verwendung kann der Einsatz 20 allerdings innerhalb
der Sohle drehen, um eine Position zu erreichen, die weniger Widerstand bietet und
daher kann die Verwendung des Sperrmechanismus vorteilhaft sein. Der im Folgenden
beschriebene Sperrmechanismus 30 wird detaillierter unter Bezug auf die
4A, 4B und 5A
bis 5D beschrieben. Die 2B
zeigt das verstellbare Dämpfungssystem 12 von 1.
Das verstellbare Dämpfungssystem 12 umfasst zwei Einsätze
20, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. In dieser
Ausführungsform ist ein optionales Gehäuse
27 um das erste Ende 22 eines jeden Einsatzes 20 angeordnet.
Das Gehäuse 27 besteht im Wesentlichen aus zwei Rückhalteringen
31, welche die ersten Enden 22 der Einsätze 20 umlaufen
bzw. umfassen. Ein zweites optionales Gehäuse 29 ist um das zweite
Ende eines jeden Einsatzes 20 angeordnet gezeigt. Jedes Gehäuse
27, 29 könnte ein einzelnes integrales Teil sein, oder separate
Teile, die miteinander verbunden sind. Die Gehäuse 27, 29
dienen dazu, den Einsatz 20 innerhalb des verstellbaren Dämpfungssystems
12 zu versteifen und zu halten. In einer Ausführungsform sind die
Gehäuse 27, 29 flexibel und mit den Einsätzen
20 verpresst. In einer Ausführungsform mit zwei oder mehr Einsätzen
20 halten die Gehäuse 27, 29 außerdem die Einsätze
20 in ihren korrekten Positionen relativ zueinander.
Die 2C und 2D
sind eine Endansicht und eine Draufsicht auf das verstellbare Dämpfungssystem
der 2B. Die 2C zeigt die
ersten Enden 22 der Einsätze 20 und den Sperrmechanismus
30, der daran angeordnet ist. Jeder Sperrmechanismus 30 umfasst
einen Hebel 32, der mit einer Nabe 35 verbunden ist und innerhalb
einer Nut 33 eingerichtet ist. Der Sperrmechanismus 30 wird detaillierter
unter Bezugnahme auf die 4A, 4B
und 5A bis 5D beschrieben.
Die 2D zeigt das verstellbare Dämpfungssystem
12 mit zwei Einsätzen 20, die im Wesentlichen parallel zu
einander angeordnet sind. Die 2D zeigt optionale Endkappen
44, 46, die an den Enden 22, 24 der Einsätze
20 angeordnet sind. Optional können die Endkappen 44,
46 den Einsätzen 20 eine zusätzliche Stütze bieten
und einen fertigeren oder dekorativen Anblick bieten. Zusätzlich können
die Endkappen 44, 46 Anzeigemittel umfassen, die zu der Orientierung
oder den Leistungseinstellungen der Einsätze 20 gehören.
2E ist eine perspektivische Explosionsansicht des verstellbaren
Dämpfungssystems 12. Das System 12 umfasst zwei Einsätze
20, Endkappen 44, 46, die an den Enden eines jeden Einsatzes
20 angeordnet sind, und Gehäuse 27, 29, die um die
Enden der Einsätze 20 angeordnet sind. Die Gehäuse
27, 29 umfassen Rückhalteringe 31, welche die Enden
der Einsätze 20 umlaufen. Nahe dem ersten Ende 22 des verstellbaren
Dämpfungssystems 12 sind außerdem die Sperrmechanismen
30 dargestellt, welche Hebel 32, Stifte 37 und Schäfte
bzw. Wellen 34 umfassen. Die Wellen 34 erstrecken sich im Wesentlichen
entlang der gesamten Länge der Einsätze 20 und umfassen Naben
35, die an einem Ende zur Aufnahme der Stifte 37 angeordnet sind,
welche die Hebel 32 drehbar mit den Wellen 34 verbinden. Zusätzlich
sind verschiedene Komponenten eines Positioniermechanismnus 40 dargestellt.
Der Positioniermechanismus 40 (5A bis
5D) umfasst einen Rastzusammenbau 36 und zwei
Rasträder 38, die an den Enden der Einsätze 20 angeordnet
sind. Der Positioniermechanismus 40 kann so dimensioniert und konfiguriert
sein, um den Sperrmechanismus 30 beim Halten der Einsätze
20 in vorbestimmten Orientierungen zu unterstützen und/oder eine taktile
oder hörbare Rückmeldung an einen Träger über die Orientierung
der Einsätze 20 bereitzustellen. Die 2F
ist eine perspektivische Teilansicht des verstellbaren Dämpfungssystems
12, wobei die Einsätze 20 nicht gezeigt sind. Die
2F zeigt das erste Ende
22 umfassend das Gehäuse 27 und die Sperrmechanismen
30 und die sich davon erstreckenden Wellen 34.
Die 3A bis 3C
sind Querschnittsansichten von verschiedenen Ausführungsformen des Einsatzes
20. Die 3A zeigt einen Einsatz 20,
der einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat und eine äußere
Wand 58 und ein Skelettelement 56 aufweist, das zwei Öffnungen
54 definiert. Die Öffnungen 54 können sich im Wesentlichen
über die gesamte Länge des Einsatzes 20 erstrecken. Die gezeigten
Öffnungen 54 haben im Allgemeinen gebogene D-förmige Querschnitte;
allerdings könnten die Öffnungen 54 im Wesentlichen jede polygonale
und/oder gebogene Form haben. Zusätzlich könnten die Öffnungen mit
einen Schaummaterial gefüllt sein. Die 3B zeigt
eine alternative Ausführungsform eines Einsatzes 120. Der Einsatz
120 hat einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt und eine äußere
Wand 158 und zwei Skelettelemente 156, die drei Öffnungen
154 definieren. Die 3C zeigt eine weitere
alternative Ausführungsform eines Einsatzes 220. Der Einsatz
220 hat eine im Wesentlichen kreisförmige Querschnittsform und ist
ein im Wesentlichen massives (geschäumtes oder nicht geschäumtes) Teil,
das eine längliche Öffnung 254 definiert. Die Öffnungen
54, 154, 254 und die Skelettelemente 56,
156 definieren zumindest teilweise die anisotropen Eigenschaften der Einsätze
20, 120, 220. Der Einsatz 20, 120,
220 ist am steifsten, d. h. am schwierigsten zusammenzudrücken, wenn
er in einer vertikalen Ausrichtung ist (wie abgebildet) und bietet die weichste
Dämpfung, d. h. die am leichtesten zusammendrückbare, wenn er wie um 90°
in eine horizontale Orientierung gedreht ist. Genauer gesagt hat der Einsatz
20, 120, 220einen größeren Widerstand gegen
eine Kraft, wie sie durch die Pfeile 60, 160, 260 gezeigt
angewandt wird und dadurch einen festeren „Tritt", als wenn er einer Kraft
ausgesetzt ist, die wie durch die Pfeile 62, 162, 262
gezeigt angewandt wird. Mit anderen Worten, der Einsatz 20 bietet das festeste
Ansprechverhalten auf eine Kraft, die parallel zu dem Skelettelement 46
angewandt wird (Pfeile 60) im Gegensatz zu einer Kraft, die rechtwinklig
zu dem Skelettelement 56 angewandt wird (Pfeile 62).
Die 4A und 4B
zeigen vergrößerte Seitenansichten des verstellbaren Dämpfungssystems
12 von 1. Die 4A
zeigt den Sperrmechanismus 30 in einer gesperrten Position und
4B zeigt den Sperrmechanismus 30 in einer
nicht gesperrten oder offenen Position. In der gezeigten Ausführungsform hat
der Sperrmechanismus 30 zwei gesperrte Orientierungen. Die erste (und gezeigte)
Orientierung ist bei etwa –45° relativ zu einer vertikalen Achse
42. Die zweite Orientierung ist bei etwa +45° relativ zu der vertikalen
Achse 42 angeordnet. Diese zwei Orientierungen erlauben eine Drehung um
90° der Einsätze 20 relativ zu dem Schuhwerk. Zum Beispiel, und
unter Bezugnahme auf die 3A bis 3C,
kann der Einsatz 20 in die vertikale Position oder die horizontale Position
gedreht und gesperrt werden. Alternativ könnte der Einsatz 20 im Wesentlichen
jede Anzahl von Orientierungen aufweisen, in denen der Einsatz 20 gesperrt
werden kann, ganz wie gewünscht.
Der dargestellte Sperrmechanismus 30 ist ein Mechanismus
mit zwei Positionen, der konfiguriert ist, um eine Toggelfunktion zu bieten, d.
h. der Mechanismus 30 ist in sowohl der offenen als auch der geschlossenen
Position stabil. Der Hebel 32 ist mit der Nabe 35, und dementsprechend
mit dem Einsatz 20, über einen Stift 37 verbunden. Der Stift
37 ist mit dem Hebel 32 über Löcher 64 verbunden,
die in dem Hebel 32 angeordnet sind. Der Stift 37 kann durch Kleben,
Reibschluss oder andere mechanische Mittel an seinem Platz gehalten werden. Der
Stift 37 kann aus einem Federstahl hergestellt sein und kann eine leichte
Biegung aufweisen, um die Toggelfunktion des Hebels 32 zu verwirklichen.
Um den Einsatz 20 zu entsperren und auszurichten, hebt der
Träger den Hebel 32 aus der Nut 33 in die nicht gesperrte
Position. In der nicht gesperrten Position erstreckt sich der Hebel 32
nach außen weg von dem Einsatz 20. Der Träger kann den Hebel
32 als einen Griff verwenden, um die Nabe 35 und die Welle
34 in die gewünschte Orientierung zu drehen. Der Einsatz
20 dreht mit der Nabe 35 und der Welle 34 mit. Der Einsatz
20 kann eine Gleitbeschichtung umfassen, die das Drehen des Einsatzes
20 unterstützen kann. In der gezeigten Ausführungsform sind die
Nuten 33 in dem Gehäuse 27 entsprechend verschiedener vorbestimmter
Winkelorientierungen der Einsätze 20 angeordnet. Um den Einsatz
20 in der gewünschten Orientierung zu sperren, schwenkt der Träger
den Hebel 32 so, dass dieser im Wesentlichen bündig mit der Sohle
16 ist und in die Nut 33. Die Nut 33 wirkt als ein Anschlag,
um eine Drehung des Hebels 32 zu verhindern, wodurch der Einsatz
20 am Drehen gehindert wird, wenn er in der gesperrten Position ist.
Die 5A bis 5D
sind perspektivische Ansichten des Positioniermechanismus 40. In der gezeigten
Ausführungsform ist der Positioniermechanismus 40 zumindest teilweise
innerhalb des Gehäuses 27 angeordnet, das an dem ersten Ende
22 angeordnet ist; allerdings könnte der Positioniermechanismus
40 an jedem Ende des verstellbaren Dämpfungssystems 12 angeordnet
werden. Der Positioniermechanismus 40 umfasst einen Rastzusammenbau
36, der innerhalb des Gehäuses 27 zwischen den zwei Rückhalteringen
31 angeordnet ist. Der Zusammenbau 36 umfasst zwei Rastsperren
39, eine gegenüber jedem Rückhaltering 31. Der Positioniermechanismus
40 umfasst auch ein Rastrad 38 für jeden Einsatz
20, das eine hörbare und physische Anzeige der Orientierung
an den Träger bereitstellt. Der gezeigte Positioniermechanismus 40
umfasst zwei Rasträder 38, die im Wesentlichen einen kreisförmigen
Querschnitt haben und im Wesentlichen konzentrisch mit den Rückhalteringen
31 des Gehäuses 27 angeordnet sind. Das Rastrad
38 kann in einer Ausführungsform ein Ende des Einsatzes
20 umlaufen. Das Rastrad 38 umfasst vier Kerben 41, die
äquidistant um das Rastrad 38 angeordnet sind. Die Kerben
41 entsprechen verschiedenen vorbestimmten Orientierungen des Einsatzes
20 und wirken mit den Rastsperren 39 zusammen, um dem Träger
(hörbar und/oder physisch) anzuzeigen, wenn der Einsatz 20 in einer
gewünschten Orientierung ist.
5C zeigt den Zusammenbau des Eingriffmechanismus
40, wobei ein Rastrad 38 entfernt ist. Es kann gesehen werden,
dass die Rastsperre 39 sich in den Rückhaltering 31 des Gehäuses
27 erstreckt. Ebenfalls gezeigt sind der Hebel 32 und der Stift
37, die Komponenten des Sperrmechanismus 30 sind. Die
5D ist eine Explosionsansicht der Komponenten des Sperrmechanismus
30 und des Positioniermechanismus 40. Der Hebel 32 ist
so konfiguriert, um im Wesentlichen bündig mit der Endkappe 46 zu
passen. Im Betrieb wird das Rastrad 38 mit dem Hebel 32 gekoppelt,
so dass eine Drehung des Hebels 32 und des Einsatzes 20 das Rastrad
38 zum Drehen bringt. Die Kerben 41 wirken mit den Rastsperren
39 zusammen, während sich der Einsatz 20 und das Rastrad
30 drehen. Nachdem der Träger die gewünschte Orientierung erreicht
hat, wie es durch die hörbare und/oder taktile Rückmeldung des Positioniermechanismus
40 angezeigt wird, kann der Träger den Hebel 32 zurück
in die gesperrte Position bewegen. In einer alternativen Ausführungsform können
der Positioniermechanismus 40 und der Sperrmechanismus 30 an gegenüber
liegenden Enden des verstellbaren Dämpfungssystems 12 angeordnet sein.
Zum Beispiel kann der Sperrmechanismus 30 an der medialen Seite eines Schuhs
angeordnet sein und der Positioniermechanismus 40 kann an der lateralen
Seite des Schuhs angeordnet sein.
Die 6A und 6B
zeigen Explosionsteilansichten der Ferse 18 von 1,
wie jeweils von der lateralen Seite und der medialen Seite gesehen. In einer Ausführungsform
ist das verstellbare Dämpfungssystem 12 zwischen einer oberen Platte
50 und einer unteren Platte 52 angeordnet. Die obere Platte
50 und die untere Platte 52 können eine strukturelle Stütze
und Stabilität für das Schuhwerk 10 bieten und das verstellbare
Dämpfungssystem 12 enthalten und schützen. Die Platten
50, 52 können in einer Ausführungsform vor dem verstellbaren
Dämpfungssystem 12 verbunden sein (siehe 1).
Das Verbinden der Platten 50, 52kann eine größere strukturelle
Stabilität des Schuhwerks bieten und ein Tunneltorsionselement 60
in dem Schaftbereich 68 (1) der Sohle
16 erzeugen. Die Platten 50, 52 können ein einzelnes,
liegendes V- oder U-förmiges Gehäuse bilden. Die obere Platte
50 kann eine Fersenhinterkappe umfassen, die in einer oberen Oberfläche
derselben ausgebildet ist und/oder Vorsprünge an einer unteren Oberfläche
derselben, die zumindest eines der Gehäuse 27, 29 angreifen.
Die untere Platte 52 kann die Einsätze 20 und das System
12 an ihrem Ort relativ zu der Sohle 16 sperren. Zusätzlich,
da die untere Platte 52 eine strukturelle Stütze des Schuhwerks bieten
kann, ist weniger Material für die Außensohle notwendig. Zum Beispiel
kann die untere Platte 52 spritzgegossen mit einem oder mehreren Gummiaußensohlenelementen
sein. Zusätzlich kann die untere Platte 52 transparent sein, um einem
Träger sichtbaren Zugang zu dem verstellbaren Dämpfungssystem
12 zu erlauben.
7 zeigt die Sohle 16 von 1.
Zusätzlich zu dem oben beschrieben, verstellbaren Dämpfungssystem
12 und den Platten 50, 52 kann die Sohle 16
Fersenaußensohlenelemente 70 umfassen, eine Vorderfußaußensohle
74, ein Fersenstoßdämpfungselement 72 und eine Zwischensohle
76.
Die 8A bis 8D
zeigen eine alternative Ausführungsform eines verstellbaren Dämpfungssystems
800. Das verstellbare Dämpfungssystem 800 umfasst einen oder
mehrere Einsätze 810. Die 8A ist eine
perspektivische, schematische Ansicht des Einsatzes 810, der eine Endkappe
812, eine interne Stütze 814 und ein externes Dämpfungselement
816 umfasst. Der Einsatz 810 hat eine Konstruktion mit zwei Dichten,
wobei die interne Stütze 814 und das externe Dämpfungselement
816 aus Materialien mit unterschiedlichem Durometer hergestellt sind. Der
Begriff „zwei Dichten" wird hierin gemäß seiner gewöhnlichen
Bedeutung verwendet, zum Beispiel umfasst der Einsatz zwei Materialien mit unterschiedlicher
Dichte. Der Begriff „zwei Dichten" wird allerdings auch verwendet, um einen
Einsatz zu umfassen, der ein einzelnes Material umfasst, das einen Hohlraum (Hohlräume)
umgibt, so dass der Einsatz anisotrope Eigenschaften aufweist.
Die interne Stütze 814 erstreckt sich axial von der
Endkappe 812 und das externe Dämpfungselement 816 ist um
zumindest einen Tei der internen Stütze 814 angeordnet. Der Einsatz
810 hat eine im Wesentlichen zylindrische Form in der gezeigten Ausführungsform;
allerdings kann die Form so gewählt werden, um jeder bestimmten Anwendung angepasst
zu sein.
Die Endkappe 812 (8C) ist optional
und kann an jedem und/oder beiden Enden des Einsatzes 810 angeordnet sein.
Wie gezeigt, ist die Endkappe 812 an dem nahen Ende 817 des Einsatzes
810 angeordnet. Die Endkappe 812 ist im Wesentlichen von zylindrischer
Form. Die Endkappe 812 hat eine Lippe 813, die eine Aussparung
815 definiert. Die Endkappe 812 kann als strukturelle
Stütze für den Einsatz 810 dienen und/oder einem ästhetischen
Zwecke dienen. Zum Beispiel kann die Endkappe 812 als ein Griff zum Drehen
und/oder Entfernen des Einsatzes 810 von einem Schuhwerk verwendet werden.
Zusätzlich könnte die Endkappe 812 einen Sperrmechanismus umfassen,
um den Einsatz 810 an seinem Platz innerhalb des Schuhwerks zu halten.
Die Endkappe 812 kann auch Anzeigemittel an einer äußeren Oberfläche
derselben umfassen, welche die Orientierung des Einsatzes 810 innerhalb
des Schuhwerks anzeigt.
8B ist eine perspektivische, schematische Ansicht der
Endkappe 812 und der internen Stütze 814, die sich axial
davon erstreckt. Die interne Stütze 814 ist mit der Endkappe
812 durch Reibschluss und/oder eine Presspassung verbunden. Alternativ
kann die interne Stütze 814 durch eine Klebverbindung, eine Lösemittelverbindung,
eine mechanische Zurückhaltung oder ähnliche Techniken an ihrem Platz
gehalten werden. Typischerweise füllt die interne Stütze 814
die Aussparung 815 und kann mit der Lippe 813 und/oder der Aussparung
815 verbunden sein. Alternativ ist die interne Stütze 814
nicht mit der Endkappe 812 verbunden. Die interne Stütze
814 kann eine Querschnittsform, wie zum Beispiel polygonal, gebogen oder
Kombinationen davon aufweisen. In der in 8B gezeigten
Ausführungsform ist die interne Stütze 814 im Wesentlichen von
rechtwinkliger Form und erstreckt sich über die gesamte Länge und Breite
des Einsatzes 810. Typischerweise ist die interne Stütze
814 aus einem dichten Schaum mit großer Härte oder einem erheblich
steifen Material hergestellt. Allgemein ist die interne Stütze 814
aus einem härteren Material gemacht als das externe Dämpfungselement
816.
Das externe Dämpfungselement 816 ist als zwei separate
Teile gezeigt, wobei eines an jeder Seite der internen Stütze 814
angeordnet ist; allerdings kann das externe Dämpfungselement 816 auch
ein einzelnes Teil sein, welches vollständig die interne Stütze
814 umgibt. Das externe Dämpfungselement 816 ist mit der
internen Stütze 814 durch eine Klebverbindung, eine Lösemittelverbindung,
eine mechanische Zurückhaltung oder ähnliche Techniken befestigt. Das
externe Dämpfungselement 816 erstreckt sich von der Kappe
812 und hat eine Länge, die etwas geringer ist als die Länge
der internen Stütze 814. Das externe Dämpfungselement
816 kann sich allerdings über die gesamte Länge der internen
Stütze 814 erstrecken oder länger als die interne Stütze
814 sein. Das gezeigte externe Dämpfungselement 816 weist
eine Schrägkante 823 auf, die an einem Fersenende 819 angeordnet
ist. Typischerweise ist das externe Dämpfungselement 816 aus einem
weichen Schaum hergestellt und hat einen Durometer, der geringer ist als der der
internen Stütze 814.
Die 8D ist eine schematische Querschnittsansicht
des Einsatzes 810 von 8A, gesehen entlang
der Linie 8D-8D. Der Einsatz 810 hat einen im Wesentlichen kreisförmigen
Querschnitt, während die interne Stütze 814 einen im Wesentlichen
rechtwinkligen Querschnitt hat und sich im Wesentlichen über die gesamte Breite
des Einsatzes 810 spannt. Das externe Dämpfungselement 816
ist an beiden Seiten der internen Stütze 814 angeordnet.
Die 8E und 8F
zeigen schematische Querschnittsansichten von alternativen Einsätzen
860, 870. In 8E hat die interne Stütze
864 eine elliptische Querschnittsform und das externe Dämpfungselement
866 umgibt die interne Stütze 864. Das externe Dämpfungselement
866 umfasst auch eine Öffnung 868, die an einer Seite der
internen Stütze 864 angeordnet ist. Die Öffnung 868
kann sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des externen Dämpfungselements
866 erstrecken und im Wesentlichen parallel zu der internen Stütze
864 verlaufen. Die gezeigte Öffnung 868 hat eine im Wesentlichen
rechtwinklige Querschnittsform; allerdings könnte die Öffnung 868 im Wesentlichen
jede polygonale und/oder gebogene Form aufweisen. Alternativ könnte eine zweite
Öffnung 868 an der anderen Seite der internen Stütze
864 angeordnet werden. In 8F wurde die interne
Stütze entfernt. Das externe Dämpfungselement 876 weist zwei
Öffnung 878 auf, die im Wesentlichen längs darin angeordnet sind.
Die Öffnungen 878 sind „halbmondförmig" geformt und verlaufen
parallel zu dem externen Dämpfungselement 876. Alternativ könnten
die Öffnungen 878 „nierenförmig" geformt sein. In dieser
Ausführungsform ist der Einsatz 870 am steifsten, d. h. am schwierigsten
zusammenzudrücken, wenn er in der vertikalen Orientierung ist, die in
8F gezeigt ist. Der Einsatz 870 bietet die
weichste Dämpfung, d. h. ist am leichtesten zusammenzudrücken, wenn er
um 90° gedreht ist, so dass die Öffnungen 878 übereinander
orientiert angeordnet sind.
Die 9A bis 9C
sind perspektivische, schematische Ansichten eines alternativen Designs der Einsätze.
Die Größe, Form und Materialwahl für den Einsatz 910 und
seine verschiedenen Komponenten sind im Wesentlichen dieselben, wie sie oben unter
Bezug auf die 8A bis 8D
diskutiert wurden. Der Einsatz 910 umfasst eine Endkappe 912,
eine interne Stütze 914, ein externes Dämpfungselement
916 und eine Achse 918. Die Achse 918 ist mit der Endkappe
912 verbunden und erstreckt sich axial davon. Alternativ könnte die
Achse 918 integral mit der Endkappe 912 geformt sein. Die Achse
918 ist ein im Wesentlichen dünnes, längliches Element, das zur
Steifigkeit der internen Stütze 914 beiträgt. Die Achse
918 kann eine oder mehrere Öffnungen 925 haben, die entlang
ihrer Länge angeordnet sind, um das Gewicht zu reduzieren. Die Größe,
Form und Anzahl der Öffnungen kann variiert werden, um einer bestimmten Anwendung
angepasst zu werden. Die interne Stütze 914 ist um die Achse
918 angeordnet. In der gezeigten Ausführungsform wird die interne
Stütze 914 durch die Achse 918 getragen und kontaktiert nicht
die Endkappe 912. Die interne Stütze 914 weist eine Reihe
von drei Rippen 920 auf, die an jeder Seite derselben angeordnet sind.
9D ist eine schematische Querschnittsansicht des Einsatzes
910 von 9A, gesehen entlang der Linie 9D-9D.
Der Einsatz 910 hat einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt,
während die interne Stütze 914 einen im Wesentlichen rechtwinkligen
Querschnitt hat und im Wesentlichen die gesamte Breite des Einsatzes 910
überspannt. Die interne Stütze 914 umgibt die Achse
918 und umfasst drei Rippen 920, die äquidistant an jeder
Seite der internen Stütze 914 angeordnet sind. Die Rippen
920 sind von im Wesentlichen gebogener Form. Die Anzahl, Form, Größe
und Anordnung der Rippen 920 kann variiert werden, um sie einer bestimmten
Anwendung anzupassen. Das externe Dämpfungselement 916 umfasst zwei
Teile, wobei ein Teil an jeder Seite der internen Stütze 914 angeordnet
ist. Wie oben unter Bezug auf die 8E und
8F diskutiert wurde, kann das externe Dämpfungselement
916 eine oder mehrere Öffnungen umfassen, die darin angeordnet sind.
Die verschiedenen Komponenten der verstellbaren Dämpfungssysteme,
die hierin beschrieben sind, können zum Beispiel durch Spritzgießen oder
Extrusion hergestellt werden und optional einer Kombination von aufeinander folgenden
maschinellen Verarbeitungen. Extrusionsprozesse können verwendet werden, um
eine einheitliche Form bereitzustellen, wie zum Beispiel einen einzelnen monolithischen
Rahmen. Danach kann ein Einsatzspritzgießen verwendet werden, um die gewünschte
Geometrie der offenen Räume bereitzustellen, oder die offenen Räume könnten
an die gewünschten Stellen durch eine nachfolgende maschinelle Bearbeitung
erzeugt werden. Andere Herstelltechniken umfassen das Anschmelzen oder Ankleben
von zusätzlichen Teilen. Zum Beispiel können die internen Wände oder
Skelettelemente 56, 156 an dem Einsatz 20,
120 mit einem flüssigen Epoxydharz oder einem Heißschmelzklebstoff,
wie zum Beispiel Ethylenvinylacetat (EVA) angeklebt werden. Zusätzlich zur
Klebbindung können Komponenten warmgeklebt werden, welches die Verwendung eines
Lösungsmittels umfasst, um ein Verschmelzen von verschiedenen Komponenten zu
vereinfachen. In einem weiteren Beispiel könnte die Endkappe 912 an
die interne Stütze 914 durch einen Schaumprozess angeschmolzen werden,
oder sie könnte integral mit der Achse 918 geformt werden.
Die verschiedenen Komponenten können aus jedem geeigneten polymeren
Werkstoff oder einer Kombination von polymeren Werkstoffen hergestellt werden, entweder
mit oder ohne Verstärkungen. Geeignete Werkstoffe umfassen: Polyurethane, wie
zum Beispiel ein thermoplastisches Polyurethan (TPU); EVA; thermoplastische Polyetherblockamide,
wie zum Beispiel Pebax®, verkauft von Elf Atochem; thermoplastische
Polyesterelastomere, wie zum Beispiel Hydrell®, verkauft von Dupont;
thermoplastische Elastomere, wie zum Beispiel Santoprene®, verkauft
von Advanced Elastomere Systems, L.P.; thermoplastische Olefine; Nylon, wie zum
Beispiel Nylon 12, welches 10 bis 30 % oder mehr Glasfaserverstärkungen enthalten
kann; Silikone; Polyethylen; Acetal und äquivalente Materialien. Verstärkungen,
wenn sie verwendet werden, können durch das Einbringen von Glas oder Karbongraphitfasern
oder para-aramedischen Fasern, wie zum Beispiel Keflar®, verkauft
von Dupont, oder anderen ähnlichen Verfahren eingeführt werden. Außerdem
können die polymeren Werkstoffe in Kombination mit anderen Materialien verwendet
werden, wie zum Beispiel Gummi. Andere geeignete Materialien sind dem Fachmann bekannt.
Der Einsatz 20 kann aus einem oder mehreren Schäumen
unterschiedlicher Dichte hergestellt werden, nicht geschäumten polymeren Werkstoffen
und/oder Skelettelementen. In einer optionalen Ausführungsform kann eine externe
Oberfläche 21 des Einsatzes 20 mit einer Gleitbeschichtung
beschichtet werden, wie zum Beispiel einer Lackierung, die Teflon®-Material
umfasst, welches von Dupont verkauft wird, oder eine ähnliche Substanz. Der
Einsatz 20 kann farbkodiert sein, um einem Träger die spezifische
Leistungseigenschaft des Einsatzes 20 anzuzeigen. Die Größe und
Form des Einsatzes 20 und der Gehäuse 26, 28 kann
variieren, um sich einer bestimmten Anwendung anzupassen. Die Einsätze können
etwa 10 mm bis etwa 40 mm im Durchmesser betragen, vorzugsweise etwa 20 mm bis etwa
30 mm, und mehr bevorzugt etwa 25 mm. Die Länge des Einsatzes 20 kann
etwa 50 mm bis 100 mm betragen, vorzugsweise etwa 75 mm bis etwa 90 mm und noch
weiter bevorzugt 85 mm. Die Gehäuse 26, 27, 28,
29 können etwa 5 mm bis etwa 20 mm tief sein, vorzugsweise etwa 8
mm bis etwa 12 mm und mehr bevorzugt etwa 10 mm tief sein. Der Innendurchmesser
der Rückhalteringe 31 beträgt etwa 10 mm bis etwa 40 mm, vorzugsweise
etwa 20 mm bis 30 mm, und mehr bevorzugt etwa 25 mm.
Zusätzlich kann der Einsatz 810 integral durch ein Verfahren
gebildet werden, dass Reverse Injection heißt, in dem das externe Dämpfungselement
816 selbst die Spritzgussform für die interne Stütze
817 bildet. Ein derartiges Verfahren kann ökonomischer sein, als konventionelle
Herstellverfahren, da eine separate Spritzgussform für die interne Stütze
814 nicht benötigt wird. Der Einsatz 810 kann auch
in einem einzelnen Schritt namens Dualeinspritzung geformt werden, wobei zwei oder
mehr Materialien mit unterschiedlichen Dichten gleichzeitig eingespritzt werden,
um das externe Dämpfungselement 816 und die interne Stütze
814 integral zu erzeugen. Die für die verschiedenen Einsatzkomponenten
gewählten Materialien sollten „kompatibel" sein, so dass die verschiedenen
Komponenten in der Lage sind, chemisch miteinander an diskreten Berührungsstellen
zu binden. In verschiedenen Ausführungsformen könnte der Einsatz
20 zum Beispiel ein Polyurethanschaum mit dualer Dichte sein (40 und 75
Asker Shore C Härte) oder ein extrudiertes thermoplastisches Olefin. Die Gehäuse
26, 27, 28, 29 könnten aus Pebax hergestellt
sein und die Platten 50, 52 könnten ein spritzgegossenes
TPU sein.
10A bis 10D zeigen einen
weiteren Einsatz 1010. Der Einsatz 1010 umfasst zwei optionale
Endkappen 1012 und eine interne Stütze 1014, die von einem
externen Dämpfungselement 1016 umgeben ist. Die Endkappe
1012, die an dem entfernten Ende 1019 des Einsatzes
1010 angeordnet ist, umfasst einen Orientierungsanzeiger 1028,
der daran angeordnet ist. Der Anzeige 1028 (10B)
kann in der Endkappe 1012 eingeformt sein oder er kann an der Endkappe
1012 als Anzeige aufgedruckt sein, die dem Träger die Orientierung
des Einsatzes 1010 innerhalb des Schuhwerks anzeigt. In einer alternativen
Ausführungsform könnte die Endkappe 1012 einen Sperrmechanismus
umfassen, um den Einsatz 1010 an seiner Stelle innerhalb des Schuhwerks
zu halten. Ein halbkreisförmiger Griff 1024 (10C)
ist an dem nahen Ende 1017 des Einsatzes 1010 angeordnet. Der
Griff 1024 kann als Teil der Endkappe 1012 ausgebildet sein oder
er kann mechanisch mit der Endkappe 1012 verbunden sein. Alternativ kann
der Griff 1024 integral mit der internen Stütze 1014 ausgebildet
sein oder daran verbunden sein und/oder dem externen Dämpfungselement
1016 und kann durch eine Öffnung in der Endkappe 1012 hindurchführen.
In einer bestimmten Ausführungsform ist der Griff 1024 eine Verlängerung
der internen Stütze 1014 und es ist keine Endkappe 1012 an
dem nahen Ende 1017 des Einsatzes 1010 angeordnet. Der Griff
1024 kann von dem Träger verwendet werden, um den Einsatz
1010 innerhalb des Schuhwerks drehend auszurichten und/oder den Einsatz
1010 von dem Schuhwerk zu entfernen. In alternativen Ausführungsformen
kann der Griff 1024 und der Orientierungsanzeiger 1028 an demselben
Ende des Einsatzes 1010 angeordnet sein. In einer Ausführungsform
kann der Griff 1024 zumindest einen Teil des Orientierungsanzeigers
1028 bilden. Zusätzlich kann der Einsatz 1010 und/oder die
Endkappen 1012 für Betrachter sichtbar sein und sie können dem
Betrachter anzeigen, welcher Typ von Einsatz 1010 in dem Schuhwerk installiert
ist. Außerdem können der Einsatz 1010 und/oder die Endkappen
1012 dekorative Merkmale aufweisen. Wie in 10D
gezeigt, hat der Einsatz 1010 einen im Wesentlichen kreisförmigen
Querschnitt und die interne Stütze 1014 hat einen Querschnitt, der
polygonale und gebogene Elemente umfasst. Das externe Dämpfungselement
1016 umgibt die interne Stütze 1014.
Die 11A und 11B
zeigen ein Schuhwerk 1160, umfassend ein Obermaterial 1162, eine
Sohle 1164 und ein verstellbares Dämpfungssystem 1112.
11A ist eine schematische Seitenansicht des Schuhwerks
1160. Das verstellbare Dämpfungssystem 1112 umfasst zwei
Einsätze 1120, die im Wesentlichen lateral in einem Fersenbereich
1168 der Sohle 1164 angeordnet sind. Die Einsätze
1120 können im Wesentlichen die gesamte Breite des Schuhwerks
1160 überspannen. In einer Ausführungsform kann die Sohle
1164 eine Außensohle 1170 und eine Zwischensohle
1166 umfassen, und das System 1112 kann zumindest teilweise innerhalb
der Zwischensohle 1166 angeordnet sein. Typischerweise sind die Einsätze
1120 lateral innerhalb des Schuhwerks 1160 zum Laufen angeordnet
und um das Abrollen im Schuhwerk 1160 einzustellen.
Die 11B ist eine perspektivische, schematische
Ansicht der Sohle 1164 des Schuhwerks 1160 von 11A,
wobei die Einsätze 1120 entfernt sind. Die Einsätze
1120 könnten von jedem der oben beschriebenen Typen sein. Die Einsätze
1120 sind in verschiedenen Orientierungen gezeigt. Wie später unter
Bezugnahme auf die 14A bis 14F
beschrieben werden wird, beeinflusst die Orientierung des Einsatzes 1120
die Leistungsmerkmale des Schuhwerks 1160. Der Einsatz 1120 ist
mit dem Schuhwerk 1160 durch einen Reibschluss und/oder einen Presssitz
verbunden. Andere Möglichkeiten den Einsatz 1120 mit dem Schuhwerk
1160 zu verbinden sind möglich, so lange wie der Einsatz
1120 einen sicheren, aber drehbaren Sitz des Schuhwerks 1160 hat.
12 zeigt eine Ausführungsform eines verstellbaren
Dämpfungssystems 1212 welches in der Sohle 1164 von
11B angeordnet ist. Das verstellbare Dämpfungssystem
1212 ist entfernt gezeigt und umfasst zwei Einsätze 1220,
die im Wesentlichen längs in einem Fersenbereich 1168 der Sohle
1164 angeordnet sind. Typischerweise sind Einsätze 1220 längs
innerhalb der Sohle 1164 angeordnet, um die Pronation und/oder die Supination
zu steuern. Die Einsätze 1220 können durch die Rückseite
des Fersenbereichs 1168 eingesetzt werden und erstrecken sich über
den Bereich des Fußgewölbes 1172 der Sohle 1164. Die
Länge des Einsatzes 1220 und seine Position innerhalb der Sohle
1164 kann variieren, um für eine bestimmte Anwendung und/oder eine
bestimmte Art von Schuhwerk zu passen. Z. B. kann der Einsatz 1220 sich
nicht über den Fersenbereich 1168 hinaus erstrecken. In einer Ausführungsform
kann die Sohle 1164 eine Außensohle 1170 und eine Zwischensohle
1166 umfassen und das System 1212 kann zumindest teilweise innerhalb
der Zwischensohle 1166 angeordnet sein. Alternativ kann das verstellbare
Dämpfungssystem 1212 nur einen einzigen Einsatz 1220 umfassen,
der entweder im Zentrum angeordnet ist oder versetzt von der Mittellinie der Sohle
1164.
Die 13 zeigt die Sohle 1164
aus 11B und eine weitere Ausführungsform eines
verstellbaren Dämpfungssystems 1312. Das verstellbare Dämpfungssystem
1312 ist von der Sohle 1164 entfernt gezeigt. Das verstellbare
Dämpfungssystem 1312 umfasst einen einzelnen Einsatz 1320,
der im Wesentlichen diagonal in dem Fersenbereich 1168 der Sohle
1164 angeordnet ist. Der gezeigte Einsatz 1320 umfasst ein Gehäuse
1326, 1328, das an jedem Ende angeordnet ist. Der Einsatz
1320 kann im Wesentlichen die gesamte Breite der Sohle 1164 überspannen.
In einer Ausführungsform kann das verstellbare Dämpfungssystem
1312 zumindest teilweise innerhalb einer Zwischensohle angeordnet sein.
In einer weiteren Ausführungsform kann der Einsatz 1320 diagonal über
die Fersenstoßzone der Sohle 1164 positioniert sein.
Die 14A–14F
sind hintere Ansichten eines rechten Schuhwerks 1460. Das Schuhwerk
1460 umfasst ein Obermaterial 1462, eine Sohle 1464 und
ein verstellbares Dämpfungssystem 1412 mit zwei Einsätzen
1420, die im Wesentlichen längs innerhalb eines Fersenbereichs
1468 der Sohle 1464 angeordnet sind. In verschiedenen Ausführungsformen
könnte das System 1412 nur einen Einsatz 1420 umfassen oder
mehr als zwei Einsätze 1420, und die Einsätze 1420 könnten
im Wesentlichen lateral oder diagonal in der Sohle 1464 angeordnet sein.
Jede Ansicht zeigt eine mögliche Kombination der Einsatzorientierungen. Die
gezeigten Beispiele sind nicht abschließend gedacht und es sind noch weitere
Kombinationen möglich. Der Träger kann den Grad an Dämpfung in dem
Schuhwerk 1460 durch Drehen des Einsatzes 1420 relativ zu dem
Schuhwerk 1460 individuell anpassen. Zusätzlich können Einsätze
1420 mit unterschiedlichen Eigenschaften ausgetauscht werden, um eine weitere
individuelle Anpassung des Schuhwerks 1460 zu erreichen.
In 14A sind die Einsätze
1420, wie dies durch die Orientierungsanzeiger 1428 angedeutet
ist, beide einer „vertikalen" Position angeordnet, d. h. rechtwinklig zum
Boden, was in der festes möglichen Dämpfung resultiert. Die interne Struktur,
wie z. B. das Skelettelement (die Skelettelemente) 56, wirkt als Stützbalken,
um die Stütze und die Steifigkeit der Tritteigenschaften des Schuhwerks
1460 zu erhöhen. Die 14B zeigt beide
Einsätze 1420 in einer „horizontalen" Position, d. h. parallel
mit dem Boden, was in der weichsten Dämpfung resultiert. In der horizontalen
Position erlaubt der Einsatz 1420 dem Schuhwerk 1460 eine größere
Flexibilität. Der Träger kann die Leistungseigenschaften des Schuhwerks
1460 durch Positionierung eines jeden Einsatzes 1420 zwischen
der horizontalen Position und der vertikalen Position weiter individuell anpassen.
Die 14C und 14D
zeigen zwei weitere mögliche Kombinationen, wobei die Einsätze
1420 symmetrisch orientiert sind. In den beiden Ansichten sind die Einsätze
1420 in etwa 45° zur Normalen positioniert, was in einem mittleren
Dämpfungsgrad resultiert.
Alternativ können die Einsätze 1420 in nicht symmetrischen
Positionen orientiert werden, die in den 14E und
14F gezeigt sind. In 14E
ist der an der medialen Seite 1474 angeordnete Einsatz 1420 orientiert
um die Steifigkeit der medialen Seite 1474 der Sohle 1464 relativ
zu der lateralen Seite 1476 der Sohle 1464 zu maximieren, wo der
Einsatz 1420 zur Maximierung der Dämpfung orientiert ist. In einer
derartigen Anordnung hilft die erhöhte Steifigkeit an der medialen Seite
1474 eine Pronation zu verhindern. Der Träger kann die Position des
Einsatzes 1420 variieren, um die Menge an Kompensation für die Pronation
zu variieren.
In 14F ist der an der lateralen Seite
1476 angeordnete Einsatz 1420 orientiert, um die Steifigkeit der
lateralen Seite 1476 der Sohle 1464 relativ zu der medialen Seite
1474 der Sohle 1464 zu maximieren, wo der Einsatz 1420
orientiert ist, um eine maximale Dämpfung zu erreichen. In einer derartigen
Anordnung hilft die erhöhte Steifigkeit an der lateralen Seite 1476
eine Supination zu verhindern. Der Träger kann die Position des Einsatzes
1420 variieren, um die Menge an Kompensation für die Supination zu
variieren.
Die 15A und 15B
sind perspektivische schematische Ansichten von oben bzw. unten eines alternativen
Gehäuses 1540 zur Verwendung mit einem verstellbaren Dämpfungssystem
1512 (16).
Das Gehäuse 1540 ist typischer Weise in einem Fersenbereich
des Schuhwerks angeordnet und kann dem Fuß des Trägers Stabilität
und Unterstützung bereitstellen, während die Einsätze 1520
die verstellbare Dämpfung besorgen. Das Gehäuse 1540 ist eine
im Wesentlichen auf der Seite liegende U-Form mit einer oberen Plattform
1542, einer Boden-Plattform 1544 und zwei Aussparungen
1546, die im Wesentlichen lateral innerhalb des Gehäuses
1540 zur Aufnahme der zwei Einsätze 1520 angeordnet sind.
Alternativ kann das Gehäuse 1540 eine Aussparung 1546 oder
mehr als zwei Aussparungen 1546 aufweisen, abhängig von der Anzahl
von Einsätzen 1520, die eine bestimmte Ausführungsform des verstellbaren
Dämpfungssystems 1512 ausmachen. Außerdem kann
die Größe und die Form des Gehäuses variieren, um zu einer bestimmten
Anwendung und/oder einem bestimmten Typ von Schuhwerk zu passen. Das Gehäuse
1540 hat eine optionale Öffnung 1548, die im Wesentlichen
zentral in der oberen Plattform 1542 angeordnet ist und einen optionalen
Schlitz 1552, der im Wesentlichen längs entlang der Boden-Plattfom
1544 verläuft. In der gezeigten Ausführungsform verläuft
der Schlitz 1552 entlang der Boden-Plattform 1544 und hoch zu
der oberen Plattform 1542. Das Gehäuse 1540 kann Versteifungsrippen
1550 umfassen, die die Einsätze 1510 an ihrer Stelle halten,
während sie dem Gesamtgehäuse 1540 Steifigkeit hinzufügen.
Das Gehäuse 1540 kann außerdem aus jedem der oben diskutierten
Materialien und mit jedem der beschriebenen Verfahren hergestellt sein.
16 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines
verstellbaren Dämpfungssystems 1512. Das System 1512 umfasst
einen Einsatz 1520 und ein Gehäuse 1540. Das Gehäuse
1540 ist ein einzelnes spritzgegossenes Teil mit einer einzelnen, lateral
angeordneten Aussparung 1546 zur Aufnahme des Einsatzes 1520.
Alternativ könnten die Aussparungen 1546 und der Einsatz
1520 längs oder quer innerhalb des Gehäuses 1540 angeordnet
sein.
17 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer
Sohle eines Schuhs, der ein verstellbares Dämpfungssystem 1612 umfasst
und einen Sperrmechanismus 1630 in Übereinstimmung mit der Erfindung.
Das Dämpfungssystem 1612 ist ähnlich zu den hier oben beschriebenen
Dämpfungssystemen. Zum Beispiel ist das Dämpfungssystem 1612
unterhalb der Zwischensohle 1676 in dem Fersenbereich 1618 der
Sohle 1616 zwischen einer oberen Platte 1650 und einer unteren
Platte 1652 angeordnet. Der Sperrmechanismus 1630 kann an jedem
Typ von entfernbarem oder drehbarem Einsatz verwendet werden, z. B. einem im Wesentlichen
zylindrisch geformten Einsatz vom isotropen Typ, der aus einem einzelnen Typ von
Schaumaterial hergestellt ist, dass durchgehend einen konstanten Durometer aufweist.
Der Sperrmechanismus 1630 umfasst einen Aktuator 1680, einen federvorgespannten
Schaft 1682, der mit dem Aktuator 1680 gekoppelt ist, und einen
Eingriffsmechanismus, wie z. B. ein Paar von Gabeln 1684, die mit dem federvorgespannten
Schaft 1682 gekoppelt sind. Außerdem ist als Teil des Sperrmechanismus
1630 eine Nut 1686 (20) umfasst,
die um ein entferntes Ende 1621 des Einsatzes 1620 angeordnet
ist. Benachtbart zu den Nut 1686 sind eine Vielzahl von Sperrschlitzen
1688 angeordnet. Wenn der Sperrmechanismus 1630 in der nicht gesperrten
Position ist, werden die Gabeln 1684 in der Nut 1696 aufgenommen.
In der gesperrten Position sind die Gabeln 1684 in den Sperrschlitzen
1688 aufgenommen, welche eine Drehung der Einsätze 1620 innerhalb
des Dämpfungssystems 1612 verhindern. Außerdem sind als Teil
des Sperrmechanismus 1630 ein Paar von Ringen 1609 umfasst, die
an der oberen Platte 1650 angeordnet sind, die den federvorgespannten Schaft
1682 aufnimmt, um den federvorgespannten Schaft 1682 in dem Schuh
zu sichern.
Unter Bezugnahme auf die 18 bis
20, um den Sperrmechanismus 1630 zu entsperren
und die Einsätze 1620 zu einer neuer Position innerhalb der Rückhalteringe
1631 des Gehäuses 1627 zu drehen, aktiviert ein Träger
des Schuhs den Aktuator 1680, der ein Knopf ist. In der dargestellten Ausführungsform
ist der Aktuator 1680 an der lateralen Seite des Schuhs angeordnet. Ein
Pressen und Halten des Knopfes 1680 bringt den federvorgespannten Schaft
1682 zusammen mit den Gabeln 1684, welche mit dem Schaft
1682 gekoppelt sind, dazu sich zu der medialen Seite des Schuhs vorzubewegen
(Pfeil 1683). Während sich der Schaft 1682 und die Gabeln
1684 nach vorne bewegen, lösen sich die Gabeln 1684 von den
Sperrschlitzen 1688 und greifen an der Nut 1686 ein, die den Einsatz
1620 umläuft. Wenn die Gabeln 1684 die Nut 1686
angreifen, kann der Träger die Einsätze 1620 zu einer gewünschten
Position drehen, indem er irgendeinen der zuvor beschriebenen Positioniermechanismen
1640 verwendet. In der gezeigten Ausführungsform ist ein Positioniermechanismus,
wie zum Beispiel eine Kappe 1640, die an einem Ende des Einsatzes
1620 (nahes Ende 1622) angeordnet ist, eingerichtet, um die Finger
eines Trägers aufzunehmen, um den Einsatz 1620 zu drehen. Zum Beispiel
kann die Kappe 1640 Aussparungen 1641 zur Aufnahme der Finger
des Trägers aufweisen. In einer alternativen Ausführungsform kann die
Position des Sperrmechanismus 1630 umgekehrt werden, so dass der Aktuator
1680 an der medialen Seite des Schuhs angeordnet ist und die Gabeln
1684 sich zu der lateralen Seite des Schuhs bewegen, wenn sie betätigt
werden. In dieser umgekehrten Anordnung umläuft die Nut 1686 das nahe
Ende 1622 des Einsatzes 1620.
Nachdem der Anwender die Einsätze 1620 zu einer gewünschten
Position gedreht hat, gibt der Träger den Knopf 1680 frei, was dazu
führt, dass sich der federvorgespannte Schaft 1682 zurück zu
der lateralen Seite des Schuhs bewegt, als ein Ergebnis der durch die Feder
1685 aufgebrachten Kraft. Wenn einer der Einsätze 1620 nicht
in einer vorbestimmten Position ausgerichtet ist, so dass sich die entsprechende
Gabel 1684 mit dem Sperrschlitz 1688 ausrichtet, dreht der Träger
den Einsatz 1620, bis die entsprechende Gabel 1684 zurück
in den Sperrschlitz 1688 springt. Wenn die Gabeln 1684 mit den
Sperrschlitzen 1688 ausgerichtet sind, führt ein Freigeben des Knopfs
1680 dazu, dass die Einsätze 1620 in dieser Position gesperrt
werden. In einer Ausführungsform existieren vier Sperrpositionen, die gleichmäßig
um jeden Einsatz 1620 herum beabstandet sind. Jede 90°-Drehung
des Einsatzes 1620 ermöglicht es dem Träger, eine andere Sperrposition
zu verwenden, wobei jede Sperrposition mit den Punkten korrespondiert, an denen
sich die Sperrschlitze 1688 und Gabeln 1684 im Eingriff befinden.
In anderen Ausführungsformen können weniger oder mehr als vier Sperrpositionen
bereitgestellt werden, abhängig von der Anzahl von Verstellpositionen, die
für den Träger verfügbar sind. In einer Ausführungsform ist
der Einsatz 1620 um 360° drehbar und die Nut 1686 umläuft
den gesamten Einsatz 1620. In einer weiteren Ausführungsform umläuft
die Nut 1686 nur einen Teil des Einsatzes 1620, was dementsprechend
die Menge an Verstellbarkeit des verstellbaren Dämpfungssystems 1612
begrenzt.
Der Sperrmechanismus 1630 der vorliegenden Ausführungsform
vereinfacht und reduziert die Zeit, die zur Herstellung des Schuhs benötigt
wird. Beispielsweise ist es nicht länger notwendig, dass ein Schaft durch das
Zentrum der Einsätze 1620 verläuft, da die Aussparungen, die
nahe der Endabschnitte der Einsätze 1620 angeordnet sind, es erlauben,
dass die Einsätze 1620 an ihrem Platz gesperrt werden. Ein weiterer
Vorteil ist der, dass es weniger wahrscheinlich ist, dass der Träger den Sperrmechanismus
beschädigt, indem er die Einsätze 1620 um einen Winkel von größer
als 90° dreht.
Nachdem bestimmte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben
wurden, wird es dem einschlägigen Fachmann klar sein, dass andere Ausführungsformen,
welche die hierin offenbarten Konzepte verwirklichen, verwendet werden können,
ohne von dem Rahmen der Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel können die Einsätze
und die entsprechenden Aussparungen in dem Gehäuse Keilwellen sein oder nicht
kreisförmige Querschnitte haben, so dass die Einsätze entfernt werden
müssen, um sie neu auszurichten und dann wieder eingesetzt werden müssen.
Auf diese Weise kann von der Notwendigkeit eines separaten Sperrmechanismus abgesehen
werden. Dementsprechend sollen die beschriebenen Ausführungsformen in allen
Belangen nur als beispielhaft und nicht beschränkend angesehen werden.