ZUGEHÖRIGE ANMELDUNGEN
Diese nicht provisorische Patentanmeldung bezieht sich auf die nachstehenden
zeitgleich eingereichten nicht provisorischen Patentanmeldungen: US-Patentanmeldung
10/610.989, „System and Method for Dynamically Configuring and Transitioning
Wired and Wireless Networks", US-Patentanmeldung
10/611.596, „System and Method for Describing Network Resource Availability
and Associations", US-Patentanmeldung 10/611.787,
„System and Method for Programmatically Changing the Network Location of
a Network Component", und US-Patentanmeldung 10/611.786,
„System and Method for the Design and Description of Networks".
TECHNISCHES GEBIET
Ausführungsformen der Erfindung beziehen sich allgemein auf das
Gebiet von Netzwerken und insbesondere auf ein System und Verfahren für die
synchrone Konfiguration von DHCP-Servern und Router-Schnittstellen.
HINTERGRUND
Mobile Netzwerktechnologien treiben die Entwicklung im Gebrauch und
in der Struktur von Netzwerken voran. So erwarten zum Beispiel Benutzer von mobilen
Netzwerktechnologien, dass sie verbunden bleiben, während sie sich von Ort
zu Ort bzw. von Netzwerk zu Netzwerk bewegen. Außerdem erwarten Benutzer von
mobilen Netzwerktechnologien einfache und nahtlose Netzwerk-Schnittstellenübergänge,
wenn sie sich von Ort zu Ort bewegen.
Der Begriff Netzwerkkomponente bezieht sich allgemein auf einen Knoten
(zum Beispiel einen Desktop, Laptop usw.) oder eine Gruppe von Knoten (zum Beispiel
ein virtuelles privates Netzwerk, ein Teilnetz, ein virtuelles lokales Netzwerk
usw.). Der Begriff Knoten bezieht sich auf eine Netzwerkkomponente mit einer Netzwerk-Schnittstelle.
Beispiele für einen Knoten sind unter anderem Schalter, Router, Server, Clients,
Workstations, Laptops, Handhelds, Drucker, Hubs und dergleichen.
Die Bewegung von Netzwerkkomponenten von Ort zu Ort und von Netzwerk
zu Netzwerk beschleunigt die ständige Änderung von Netzwerk-Infrastrukturen
und -Topologien. Netzwerkkomponenten sind typischerweise so konfiguriert, dass sie
mit bestimmten Netzwerk-Infrastrukturen und -Topologien interagieren. Der Begriff
Konfiguration kann im Hinblick auf eine Netzwerkkomponente oder ein gesamtes Netzwerk
verwendet werden. Bei Verwendung in Zusammenhang mit einer Netzwerkkomponente bezieht
sich Konfiguration auf die Einstellungen der Software, Hardware und Firmware, die
der Netzwerkkomponente den Austausch von Informationen mit einem Netzwerk ermöglichen.
In einem breiteren Sinne bezieht sich das Konfigurieren eines Netzwerks auf das
Konfigurieren mehrerer Netzwerkkomponenten für den Informationsaustausch miteinander.
Modeme Netzwerktechnologien erhöhen die Vielzahl der Netzwerkkomponenten,
die mit einem Netzwerk in Wechselwirkung treten, und auch die Häufigkeit dieser
Interaktionen. Diese Interaktionen bewirken eine kombinatorische Explosion heterogener
Netzwerke, die aus vielen verschiedenen Netzwerkkomponenten mit einer jeweils unterschiedlichen
Konfiguration bestehen. Diese kombinatorische Explosion heterogener Netzwerke wird
weiter durch die Möglichkeit kompliziert, dass sich eine anfängliche Netzwerkkonfiguration
im Laufe der Zeit verändert, wenn Netzwerkkomponenten zu dem Netzwerk hinzugefügt
bzw. aus ihm entfernt werden.
WO 03/048933 beschreibt ein Verfahren zum
Konfigurieren eines Routers in einem Telekommunikationsnetzwerk, wobei der Router
eine Konfigurationsdatei aufweist. Nach dem Einschalten des Routers und Auswählen
einer Standardschnittstelle stellt der Router automatisch eine logische Verbindung
mit einem vorbestimmten Nachbar-Router her, erhält Informationen über
die Konfigurationsdatei und lädt eine Konfigurationsdatei herunter.
Der Begriff Teilnetzwerk (Teilnetz) bezieht sich auf ein Netzwerk,
das Teil eines größeren Netzwerks ist. Das Aufteilen von Netzwerken in
Teilnetze ist eine bekannte Strategie, um zum Beispiel die Leistung zu erhöhen
und die Sicherheit eines Netzwerks zu optimieren. Im Allgemeinen tauschen Netzwerkkomponenten
in einem Teilnetz Pakete mit Netzwerkkomponenten in anderen Teilnetzen (oder anderen
Netzwerken) über einen Router aus.
1 zeigt ein Blockdiagramm eines Routers 115,
der das Netzwerk 100 mit dem Internet 120 verbindet. Das Netzwerk
100 umfasst das Teilnetz 105 und das Teilnetz 110. Das
Teilnetz 105 enthält die Knoten 125 und 130 sowie
den DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) 160. In gleicher
Weise enthält das Teilnetz 110 die Knoten 135 und
140. Unter einem DHCP-Server versteht man eine Netzwerkkomponente, die
Netzwerk-Verwaltungsdienste entsprechend dem „Request For Comments" (RFC)
2131 mit dem Titel „Dynamic Host Configuration Protocol" von R. Droms, März
1997, bereitstellt. Der Router 115 verbindet das Teilnetz 105
und das Teilnetz 110 mit dem Internet 120 und miteinander. Der
Router 115 umfasst die Router-Schnittstellen 145, 150
und 155. Die Router-Schnittstellen sind jeweils so konfiguriert, dass sie
die entsprechende Schnittstelle bereitstellen. Die Router-Schnittstellen
150 und 155 sind zum Beispiel mit den IP-Adressen für das
Teilnetz 105 bzw. 110 konfiguriert. In der Regel werden die Router-Schnittstellen
145, 150 und 155 in einem zeitaufwändigen und fehleranfälligen
Prozess von einem Netzwerk-Administrator manuell konfiguriert.
Der DHCP-Server 160 stellt Netzwerk-Verwaltungsdienste für
die Knoten 125 und 130 über die DHCP-Server-Schnittstelle
165 bereit. Der DHCP-Server 160 informiert zum Beispiel die Knoten
125 und 130, dass die Router-Schnittstelle 150 das Gateway
ist, über das die Knoten 125 und 130 das Internet
120 und das Teilnetz 110 erreichen. In einem herkömmlichen
Netzwerk 100 wird die DHCP-Schnittstelle 165 in einem langsamen
und fehleranfälligen Prozess ähnlich dem Konfigurieren der Router-Schnittstelle
150 manuell konfiguriert.
Die vorliegende Erfindung löst diese Probleme gemäß
der Definition in den Ansprüchen 1, 12 und 17, die sich auf ein Verfahren,
ein Netzwerk bzw. ein Fertigungsgerät beziehen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Ausführungsformen der Erfindung sind in den Abbildungen der anliegenden
Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen sich auf gleiche Elemente beziehen,
als Beispiele und nicht zur Einschränkung gezeigt.
1 zeigt ein Blockdiagramm eines Routers 115,
der das Netzwerk 100 mit dem Internet 120 verbinden.
2 zeigt ein Blockdiagramm des Netzwerks 200
nach einer Ausführungsform der Erfindung.
3 zeigt ein Blockdiagramm zur Illustration einer Ausführungsform
der Erfindung mit vier Schichten.
4 zeigt ausgewählte Elemente einer beispielhaften
Netzwerk-Ressourcen- und Verknüpfungsdatei 400.
5 zeigt eine Illustration eines beispielhaften aktuellen
Netzwerkstatusauszugs 500.
6 zeigt eine beispielhafte Illustration eines Netzwerk-Ressourcenwrapper-Funktionsaufrufs
600 mit möglichen Funktionsparametern.
7 zeigt eine beispielhafte Netzwerk-Konfigurationsanfrage
700.
8 zeigt eine konzeptionelle Illustration ausgewählter
Interaktionen zwischen abstrakten Funktionsschichten in dem Netzwerk 800
nach einer Ausführungsform der Erfindung.
9 zeigt ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung bestimmter
Aspekte eines Verfahrens zum Konfigurieren einer Router-Schnittstelle und einer
entsprechenden Server-Schnittstelle mit dynamischem Hostkonfigurationsprotokoll
(DHCP) nach einer Ausführungsform der Erfindung.
10 zeigt ein vereinfachtes Blockdiagramm ausgewählter
Elemente eines beispielhaften Knotens 1000 nach einer Ausführungsform
der Erfindung.
11 zeigt ein Blockdiagramm ausgewählter Elemente
eines beispielhaften Netzwerks 1100 nach einer Ausführungsform der
Erfindung.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
Ausführungsformen der Erfindung ermöglichen die schnelle
und exakte dynamische Konfiguration von entsprechenden Router-
und Server-Schnittstellen mit dynamischem Hostkonfigurationsprotokoll (DHCP). Die
Möglichkeit der programmentsprechenden Konfiguration von entsprechenden Router-
und DHCP-Server-Schnittstellen ist besonders wichtig in Netzwerken, die sich ständig
verändern (zum Beispiel Netzwerke mit mobilen Knoten). Ausführungsformen
der Erfindung stellen sich, dass DHCP-Server-Schnittstellen und Router-Schnittstellen,
die mit demselben Teilnetz verbunden sind, zum Beispiel mit der richtigen IP-Adresse
und den richtigen Gateway-Informationen konfiguriert werden.
2 zeigt ein Blockdiagramm eines Netzwerks
200 nach einer Ausführungsform der Erfindung. 2
umfasst die Netzwerkkomponente 210, den Router 220, den DHCP-Server
230, das Teilnetz 240 und die Netzwerkinformationen
250. Für den Fachmann ist ersichtlich, dass das Netzwerk
200 weitere und/oder andere Komponenten als die in 2
gezeigten aufweisen kann. Es ist jedoch nicht erforderlich, dass alle diese im Allgemeinen
herkömmlichen Komponenten gezeigt werden, um eine Ausführungsform unter
Anwendung der Erfindung zu beschreiben.
Die Netzwerkkomponente 210 stellt allgemein jede Netzwerkkomponente
mit ausreichenden Verarbeitungsressourcen zum programmentsprechenden Konfigurieren
des Routers 220 und des DHCP-Servers 230 dar. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung ist die Netzwerkkomponente 210 physikalisch nahe dem Router
220 und/oder dem DHCP-Server 230 angeordnet. Bei einer alternativen
Ausführungsform der Erfindung befindet sich die Netzwerkkomponente
210 an einem dezentralen Standort und ist mit dem Router 220 und
dem DHCP-Server 230 z.B. durch eine Telnet-Session verbunden. Bei weiteren
alternativen Ausführungsformen der Erfindung ist die Netzwerkkomponente
210 der DHCP-Server 230. Eine beispielhafte Ausführungsform
der Netzwerkkomponente 210 wird nachstehend anhand von 10
beschrieben.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung stellt der Router
220 Paketweiterleitungsdienste für das Netzwerk 200 bereit.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung führt der Router 220
die Paketweiterleitung auf der Grundlage von Kriterien der Schicht 3 durch. Bei
alternativen Ausführungsformen der Erfindung führt der Router
220 die Paketweiterleitung auf der Grundlage von Kriterien der Schicht
3 und der Schicht 2 durch. Die Router-Schnittstelle 225 kann konfiguriert
werden, um Paketweiterleitungsfunktionen für das Teilnetz 240 bereitzustellen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Konfiguration der Router-Schnittstelle
225 in einer elektronischen Datei gespeichert (zum Beispiel dem in
4 gezeigten Routerabschnitt 415). Router sind
in der Technik bekannt und werden nicht weiter beschrieben, außer soweit sie
sich auf Ausführungsformen der Erfindung beziehen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung stellt der DHCP-Server
230 Netzwerk-Verwaltungsfunktionen bereit. Die DHCP-Server-Schnittstelle
235 kann zum Beispiel IP-Adressen, Teilnetzmasken und/oder Gateway-Informationen
an die Netzwerkkomponenten des Teilnetzes 240 liefern. Die Beschreibung
für die DHCP-Server-Schnittstelle 235 kann in einer elektronischen
Datei gespeichert sein (zum Beispiel dem in 4 gezeigten
DHCP-Serverabschnitt 420). DHCP-Server sind dem Fachmann bekannt und werden
nicht weiter beschrieben, außer soweit sie sich auf Ausführungsformen
der Erfindung beziehen. Bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung können
Netzwerk-Verwaltungsdienste von einer Netzwerkkomponente entsprechend dem „Request
For Comments" (RFC) 951 mit dem Titel „Bootstrap Protocol (Boote)",
B. Croft, J. Gilmore, September 1985, bereitgestellt werden.
Netzwerkinformationen 250 (die teilweise aus der Netzwerk-Ressourcen-
und Verknüpfungsdatei und/oder einem virtuellen Speicherabbild erhalten werden
können) beschreiben Ressourcen im Netzwerk 200 und auch die Beziehungen
zwischen diesen Ressourcen. Die gezeigte Ausführungsform der Netzwerkinformationen
250 umfasst einen Teilnetz-IP-Adressabschnitt 260, einen Routerabschnitt
270 und einen DHCP-Serverabschnitt 280. Netzwerk-Ressourcen- und
Verknüpfungsdateien sind in der zugehörigen US-Patentanmeldung
10/611.596 ausführlich beschrieben.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung nimmt die Netzwerkkomponente
210 Bezug auf Informationen (zum Beispiel ein virtuelles Speicherabbild,
das teilweise aus der Netzwerk-Ressourcen- und Verknüpfungsdatei erhalten werden
kann), um festzustellen, ob ein Router und/oder ein DHCP-Server vorliegt, der mit
dem Netzwerk 200 verbunden ist. Nach einer Ausführungsform der Erfindung
sind die Netzwerkinformationen 250 in einem Speicher gespeichert und werden
von einem Prozessor (nicht gezeigt) in der Netzwerkkomponente 210 aufgerufen.
Bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung sind die Netzwerkinformationen
250 auf einer getrennten Netzwerkkomponente im Netzwerk 200 gespeichert.
Bei weiteren alternativen Ausführungsformen der Erfindung können die Netzwerkinformationen
250 über mehrere Netzwerkkomponenten verteilt sein oder der Netzwerkkomponente
210 von einer Quelle außerhalb des Netzwerks 200 bereitgestellt
werden.
Die Netzwerkkomponente 210 kann zum Beispiel den Router
220 und den DHCP-Server 230 feststellen. Sodann kann die Netzwerkkomponente
210 bestimmen, ob der Router 220 und/oder der Server
230 eine mit dem Teilnetz 240 verbundene Schnittstelle aufweisen.
Bei der gezeigten Ausführungsform der Erfindung stellt die Netzwerkkomponente
210 fest, dass die Router-Schnittstelle 225 und die DHCP-Schnittstelle
235 mit dem Teilnetz 240 verbunden sind.
Nach der Feststellung der Router-Schnittstelle 225 und der
DHCP-Schnittstelle 235 bestimmt die Netzwerkkomponente 210 eine
Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), die jeder Schnittstelle zugewiesen wird.
Die Bestimmung einer IP-Adresse, die jeder Schnittstelle zugewiesen
wird, ist abhängig von der in einem bestimmten Netzwerk verwendeten Namenskonvention
für IP-Adressen. Nach einer Ausführungsform der Erfindung umfasst das
IP-Adressierschema das Aufteilen der IP-Adresse in ein Präfix und ein Suffix.
Das Suffix für jede IP-Adresse kann mit der entsprechenden Schnittstelle in
den Netzwerkinformationen 250 gespeichert werden. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung kann das Präfix für jede IP-Adresse die Netzwerk-IP-Adresse
sein. Nach einer Ausführungsform der Erfindung bestimmt die Netzwerkkomponente
210 die IP-Adresse für jede Schnittstelle durch Bestimmen der Netzwerk-IP-Adresse
(zum Beispiel mit einer Netzwerkmaske) und Kombinieren der Netzwerk-IP-Adresse mit
dem entsprechenden Suffix für die jeweiligen in den Netzwerkinformationen
250 gespeicherten Schnittstellen. Für den Fachmann ist ersichtlich,
dass bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung alternative IP-Adressierschemata
und alternative Verfahren zum Herleiten der richtigen IP-Adresse verwendet werden
können.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung bestimmt die Netzwerkkomponente
210 zusätzliche Konfigurationsinformationen. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung bestimmt die Netzwerkkomponente 210 zum Beispiel eine Gateway-IP-Adresse
für das Teilnetz 240. Bei der gezeigten Ausführungsform der Erfindung
ist die Gateway-IP-Adresse dieselbe wie die IP-Adresse für die Router-Schnittstelle
225. Bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung können
andere und/oder zusätzliche Gateway-Adressen für das Teilnetz
240 bestimmt werden. Nach dem Bestimmen der richtigen Konfigurationsinformationen
werden der Router 220 und der DHCP-Server 230 von der Netzwerkkomponente
210 mit den bestimmten Konfigurationsinformationen programmentsprechend
konfiguriert. Die programmentsprechende Konfiguration des Routers 220 und
des DHCP-Servers 230 wird nachstehend anhand von 9
beschrieben.
Übersicht der Funktionsschichten
Zur Bereitstellung der vorstehend genannten Funktionen können
Ausführungsformen der Erfindung in vier abstrakte Schichten gegliedert werden:
die Steuerschicht, die Netzwerk-Verwaltungsschicht, die Verifikations- und Validierungsschicht
und die physikalische Netzwerkschicht. 3 zeigt ein
Blockdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung mit vier abstrakten Schichten.
Bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung können die Funktionen
auch in mehr oder weniger Schichten gegliedert werden. 3
umfasst die Steuerschicht 310, die Netzwerk-Verwaltungsschicht
320, die Verifikations- und Validierungsschicht 330 und die physikalische
Netzwerkschicht 340.
Die Steuerschicht 310 kann einen einzelnen Kontrollpunkt
für die durch Ausführungsformen der Erfindung bereitgestellten Funktionen
vorsehen. Die Steuerschicht 310 kann durch eine Konsole direkt auf einem
Knoten nahe dem Netzwerk oder über eine dezentrale Anmeldesession (zum Beispiel
Telnet) aufgerufen werden. Nach einer Ausführungsform der Erfindung umfassen
die Funktionen der Steuerschicht 310 das Erzeugen von Netzwerkszenarien
und das Anweisen der anderen Schichten zum Konfigurieren des Netzwerks und dessen
Übergang basierend auf den erzeugen Netzwerkszenarien. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung können Netzwerkszenarien zufällig erzeugt werden oder auf
vordefinierten Netzwerk-Konfigurationen basieren. Außerdem kann die Steuerschicht
310 eine Reihe von Netzwerkszenarien Rücken an Rücken erzeugen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann jede Reihe von Netzwerkszenarien
durch Liefern eines in früheren Szenarien erfassten Keims reproduziert werden.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung bestimmt die Steuerschicht
310 den gegenwärtigen physikalischen Aufbau und Status des Netzwerks
basierend auf ihren Interaktionen mit der Netzwerk-Verwaltungsschicht
320 und der Verifikations- und Validierungsschicht 330. Wie weiter
unter noch beschrieben wird, greift die Steuerschicht 310 auf die Netzwerk-Verwaltungsschicht
320 zu, um Netzwerk-Konfigurationen und Netzwerk-Übergänge durchzuführen.
Der Übergang eines Knotens bezieht sich allgemein auf den Übergang eines
Knotens von einer ersten Netzwerk-Schnittstelle auf eine zweite Schnittstelle, von
einem ersten Teilnetz auf ein zweites Teilnetz, von einem ersten virtuellen lokalen
Netzwerk (VLAN) auf ein zweites VLAN und/oder von einer ersten
Topologie auf eine zweite Topologie. Der Begriff Netzwerk-Übergang bezieht
sich auf den Übergang eines oder mehrerer Knoten in dem Netzwerk.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung stellt die Netzwerk-Verwaltungsschicht
320 eine Reihe von Funktionen einschließlich Netzwerk-Konfigurationen,
Netzwerk-Übergange und Verwaltung der aktuellen Netzwerk-Statusinformationen
bereit. Die Netzwerk-Verwaltungsschicht 320 kann eine unabhängige
Komponente für die Verwaltung und Neukonfiguration von Netzwerkkomponenten
sein. Bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung funktioniert die Netzwerk-Verwaltungsschicht
320 in Verbindung mit den anderen in 3 gezeigten
Schichten. Bei einer solchen Ausführungsform können die anderen Schichten
Netzwerk-Statusinformationen von der Netzwerk-Verwaltungsschicht 320 erhalten.
4 zeigt ausgewählte Elemente einer beispielhaften
Netzwerk-Ressourcen- und Verknüpfungsdatei 400. Die Netzwerk-Ressourcen-
und Verknüpfungsdatei 400 enthält einen dynamischen Netzwerkgeräteabschnitt
402, einen nicht dynamischen Netzwerkgeräteabschnitt 404,
einen Leistungsmanagement-Geräteabschnitt 406, einen Hub-Abschnitt
408, einen VLAN-Schalterabschnitt 410 für das virtuelle lokale
Netzwerk, einen Routerabschnitt 412, einen Serverabschnitt 414
mit dynamischem Hostkonfigurationsprotokoll (DHCP) und einen Adressierschemaabschnitt
416. Unter einem DHCP-Server versteht man eine Netzwerkkomponente, die
Netzwerk-Verwaltungsdienste entsprechend dem „Request For Comments" (RFC)
2131 mit dem Titel „Dynamic Host Configuration Protocol" von R. Droms, März
1997, bereitstellt. Wie in 4 gezeigt, beschreibt die
Netzwerk-Ressourcen- und Verknüpfungsdatei 400 die verfügbaren
Netzwerk-Ressourcen und Verknüpfungen mit einer standardisierten Syntax. Netzwerk-Ressourcen-
und Verknüpfungsdateien sind außerdem in der zugehörigen
US-Patentanmeldung 10/611.592 beschrieben.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Netzwerk-Verwaltungsschicht
320 zuständig für die Netzwerk-Konfiguration und den Netzwerk-Übergang.
Wie nachstehend anhand von 6 erläutert, können
die Netzwerk-Ressourcenwrapper 322, 324 und 326 zum Konfigurieren
und für den Übergang von Netzwerken verwendet werden. Darüber hinaus
kann die Netzwerk-Verwaltungsschicht 320 die IP-Adresszuordnung für
Netzwerkkomponenten verwalten und eine lesbare Textdatei erzeugen, die jede IP-Adresse
enthält, um die Kommunikation über das Netzwerk zu erleichtern. Nach jeder
Netzwerk-Konfiguration und/oder jedem Netzwerk-Übergang kann die Netzwerk-Verwaltungsschicht
320 einen Auszug des aktuellen Netzwerkstatus erzeugen.
5 zeigt eine Illustration eines beispielhaften aktuellen
Netzwerkstatusauszugs 500. Die gezeigte Ausführungsform des aktuellen
Netzwerkstatusauszugs 500 ist in Form von einem oder mehreren Teilnetzabschnitten
organisiert (zum Beispiel dem Teilnetzabschnitt 505). Jeder Teilnetzabschnitt
enthält Informationen über eine oder mehrere Netzwerkkomponenten in dem
Teilnetz (zum Beispiel der Knotenabschnitt 510). Der Knotenabschnitt
510 enthält Informationen über mögliche Bewegungen. Die
Informationen über mögliche Bewegungen können eine Liste von Netzwerktopologien
auf der Grundlage der für den Knoten verfügbaren Netzwerktopologien und
Schnittstellen enthalten. Wenn ein Knoten zum Beispiel einen 802.11a Netzwerkadapter
umfasst (und ein 802.11a Zugangspunkt im Netzwerk existiert), kann der Knoten einen
Übergang auf eine drahtlose Netzwerkverbindung vornehmen. Der Netzwerkstatusauszug
500 ist in der zugehörigen US-Patentanmeldung
10/611.786 ausführlich beschrieben. Ein 802.11a Netzwerkadapter und
ein 802.11a Zugangspunkt beziehen sich jeweils auf einen Netzwerkadapter und einen
Zugangspunkt, die dem IEEE-Standard 802.11 mit dem Titel „Wireless LAN Medium
Access Control (MAC) and Physical Layer (PHY) Specifications", Ausgabe 1999, entsprechen.
Nach einem Netzwerk-Übergang können mehrere Abschnitte des
Netzwerkstatusauszugs 500 aktualisiert werden, weil bestimmte Netzwerk-Übergänge
sich auf mehrere Netzwerkkomponenten auswirken. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung benutzt die Netzwerk-Verwaltungsschicht 320 Netzwerk-Ressourcenwrapper
zum programmentsprechenden Konfigurieren von Netzwerkkomponenten. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung abstrahieren Netzwerk-Ressourcenwrapper die Funktionalität einer
Netzwerkkomponente in einer standardisierten Weise, die den Austausch von Netzwerkkomponenten
ermöglicht, sofern die Komponenten dieselbe (oder eine ähnliche) Funktionalität
bieten. Der Begriff programmentsprechend bezieht sich allgemein auf Aktionen, die
von einer Software-, Hardware- und/oder Firmware-Ressource einer oder mehrerer Netzwerkkomponenten
durchgeführt werden.
6 zeigt eine beispielhafte Illustration eines Netzwerk-Ressourcenwrapper-Funktionsaufrufs
600. Der Netzwerk-Ressourcenwrapper-Funktionsaufruf 600 kann zum
Beispiel zum Konfigurieren eines Routers verwendet werden. Für den Fachmann
ist ersichtlich, dass ähnliche Netzwerkkomponenten mit ähnlichen Netzwerk-Ressourcenwrappern
konfiguriert werden können. Nach einer Ausführungsform der Erfindung gibt es
einen Netzwerk-Ressourcenwrapper entsprechend jeder konfigurierbaren Netzwerkkomponente
in einem Netzwerk. Tabelle 1 enthält eine Beschreibung der Felder in einem
beispielhaften Netzwerk-Ressourcenwrapper-Funktionsaufruf 600.
Tabelle 1
Feld
Beschreibung
IpAddr 605
IpAddr 605 ist die IP-Adresse, von der der Router nach
einer Ausführungsform der Erfindung konfiguriert werden kann.
Passwd 610
Passwd 610 kann zum Beispiel verwendet werden, um eine
Telnet-Session zum Router zu ermöglichen.
IntfType 615
IntfType 615 gibt die Art der zu ändernden Schnittstelle
(zum Beispiel Ethernet) auf dem Router an.
IntfNum 620
IntfNum 620 ist die Nummer der zu ändernden Schnittstelle
nach einer Ausführungsform der Erfindung.
IntfIP 625
IntfIP 625 liefert die neue IP-Adresse für die
Schnittstelle nach einer Ausführungsform der Erfindung.
SubnetMask 630
SubnetMask 630 liefert die Teilnetzmaske für das
Teilnetz, mit dem die Schnittstelle verbunden ist.
Ext 635
Ext 635 gibt an, ob die Schnittstelle „innerhalb"
oder „außerhalb" eines VPN nach einer Ausführungsform der Erfindung
liegt.
PermitIP 640
PermitIP 640 gibt IP-Adressen an, die auf der Schnittstelle
nach einer Ausführungsform der Erfindung zulässig sind.
Wieder Bezug nehmend auf 3 abstrahiert
die Verifikations- und Validierungsschicht 330 alle Geräte, die zum
Verifizieren und Validieren der gegenwärtigen Netzwerk-Konfiguration verwendet
werden. Diese Geräte können zum Beispiel Paket-Sniffer, Verkehrsgeneratoren
und andere Netzwerk-Validierungsgeräte sein.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung können Verifizierungswerkzeuge
von anderen Herstellern und/oder spezielle Werkzeuge zu dieser Schicht hinzugefügt
werden, um eine nahtlose Zugänglichkeit für eine Vielzahl von Werkzeugen
für die Netzwerkanalyse und Verkehrsgenerierung zu ermöglichen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die Netzwerk-Validierungsgeräte
mobil. Bei der Ausführung des Netzwerkszenarios können zum Beispiel Netzwerk-Validierungsgeräte
in dem betreffenden Teilnetz angeordnet werden, das validiert werden soll. Im Gegensatz
dazu umfasst die herkömmliche Netzwerk-Validierung meist den manuellen Transport
der Validierungsgeräte von einem Teilnetz zum anderen, von einem VLAN zum anderen
und/oder von einer Netzwerk-Schnittstelle zur anderen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wirkt die Steuerschicht
310 mit der Verifikations- und Validierungsschicht 330 zusammen,
um eine kontrollierte Zustandswiederherstellung durchzuführen. Während
der Ausführung eines Netzwerkszenarios erfasst und protokolliert die Verifikations-
und Validierungsschicht 330 die Ergebnisse und meldet diese an die Steuerschicht.
Die Steuerschicht 310 bestimmt anhand von eventuell von der Verifikations-
und Validierungsschicht erfassten und gemeldeten Fehlern, ob eine kontrollierte
Zustandswiederherstellung durchgeführt werden muss. Kontrollierte Zustandswiederherstellung
bedeutet eine Neukonfiguration der Netzwerkkomponenten auf einen Zustand vor dem
Auftreten eines Fehlers während der Ausführung eines Netzwerkszenarios.
Die physikalische Netzwerkschicht 340 enthält die physikalischen
Netzwerkgeräte des Netzwerks 300 (zum Beispiel die physikalischen
Netzwerk-Ressourcen 342, 344 und 346). Bei einer Ausführungsform
der Erfindung entsprechen die physikalischen Netzwerk-Ressourcen 342,
344 und 346 den vorstehend anhand von 6
beschriebenen Netzwerk-Ressourcenwrappern 322, 324 und
326. Die Steuerschicht 310 kann den Funktionsumfang der physikalischen
Netzwerk-Ressourcen 342, 344 und 346 durch eine Netzwerk-Konfigurationsanfrage
erfragen.
7 zeigt eine beispielhafte Netzwerk-Konfigurationsanfrage
700. Die Netzwerk-Konfigurationsanfrage 700 umfasst den Teilnetzgruppenabschnitt
705 und den Geräteabschnitt 710. Der Teilnetzgruppenabschnitt
705 kann verwendet werden, um mehrere Teilnetzunterabschnitte (zum Beispiel
den Teilnetzunterabschnitt 715) zu organisieren. Jeder Teilnetzunterabschnitt
kann Informationen über den Typ der für das Teilnetz angeforderten Netzwerk-Topologie
auflisten. Ein bestimmtes Teilnetz kann zum Beispiel sowohl eine leitungsgebundene
als auch eine drahtlose Netzwerktopologie einschließen. Der Geräteabschnitt
710 kann Informationen über die Knoten in einer angeforderten Netzwerk-Konfiguration
und eine Startposition für mobile Knoten in einer angeforderten Netzwerk-Konfiguration
enthalten. Netzwerk-Konfigurationsanfragen sind in der zugehörigen
US-Patentanmeldung 042390.P17063 ausführlich
beschrieben.
Im Betrieb kann die Steuerschicht 310 eine Netzwerk-Konfigurationsanfrage
an die Netzwerk-Verwaltungsschicht 320 senden. Die Netzwerk-Verwaltungsschicht
320 wiederum kann Netzwerk-Ressourcenwrapper verwenden, um die physikalischen
Ressourcen in der physikalischen Netzwerkschicht 340 programmentsprechend
zu konfigurieren. Wenn neue physikalische Ressourcen zu dem Netzwerk 300
hinzugefügt werden, können entsprechende Netzwerk-Wrapper für die
Netzwerk-Verwaltungsschicht 320 geschrieben werden, um die Funktionalität
der neuen Ressource zu abstrahieren. Nach einer Ausführungsform der Erfindung
können nicht konfigurierbare Netzwerk-Ressourcen nach Belieben hinzugefügt
und/oder aus dem Netzwerk 300 entfernt werden, weil Netzwerk-Ressourcenwrapper
für die Interaktion mit nicht konfigurierbaren Netzwerk-Ressourcen nicht benötigt
werden.
Interaktionen zwischen den Schichten
8 zeigt eine konzeptionelle Illustration ausgewählter
Interaktionen zwischen abstrakten Funktionsschichten in dem Netzwerk 800
nach einer Ausführungsform der Erfindung. Das Netzwerk 800 umfasst
die Steuerschicht 802, die Netzwerk-Verwaltungsschicht 804, die
physikalische Netzwerkschicht 806 und die Verifikations- und Validierungsschicht
808. Für den Fachmann ist ersichtlich, dass das Netzwerk
800 bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung mehr oder weniger
Schichten aufweisen kann.
Nach einer (nicht gezeigten) Ausführungsform der Erfindung kann
ein Benutzer eine Eingabe vornehmen, um ein Netzwerkszenario einzuleiten. Bei
810 fragt die Steuerschicht 802 bei der Netzwerk-Verwaltungsschicht
804 an, um zu bestimmen, ob die Ausführung des Netzwerkszenarios mit
der gegenwärtigen Netzwerk-Konfiguration möglich ist. Wird das Netzwerkszenario
in der gegenwärtigen Netzwerk-Konfiguration unterstützt, startet die Steuerschicht
802 bei 812 die Netzwerk-Verifikation und -Validierung.
Anderenfalls löst die Steuerschicht 802 das Netzwerkszenario
in eine Netzwerk-Konfiguration auf und erzeugt eine entsprechende Netzwerk-Konfigurationsanfrage
bei 814. Die Netzwerk-Konfigurationsanfrage kann ein oder mehr Teilnetze
sowie die Startposition im Netzwerk für mobile Knoten enthalten. Bei
816 konfiguriert die Netzwerk-Verwaltungsschicht 804 das Netzwerk
und meldet bei 818 den Erfolg oder Fehlschlag der Konfiguration. Meldet
die Netzwerk-Verwaltungsschicht 804 keine Fehler während des Konfigurationsprozesses,
so löst die Steuerschicht 802 bei 812 die Verifikations-
und Validierungsschicht 808 aus. Die Verifikations- und Validierungsschicht
808 führt die Netzwerk-Verifikations- und/oder -Validierungstests
durch und meldet die Ergebnisse bei 820 an die Steuerschicht
802.
Ein Netzwerkszenario kann den Übergang eines oder mehrere Knoten
umfassen. So kann ein Netzwerkszenario zum Beispiel den Übergang eines Knotens
von einer leitungsgebundenen LAN-Verbindung auf eine drahtlose LAN-Verbindung umfassen.
Bei 822 fragt die Steuerschicht 802 bei der Netzwerk-Verwaltungsschicht
804 an, um zu bestimmen, ob ein Übergang von der Netzwerk-Konfiguration
unterstützt wird. Wird der Übergang unterstützt, fordert die Steuerschicht
802 bei 824 den Übergang an. Bei 826 meldet die
Netzwerk-Verwaltungsschicht 804 den Erfolg oder Fehlschlag des Übergangs.
Ist der Übergang erfolgreich, fordert die Steuerschicht 802 bei
828 die Verifikations- und Validierungsschicht 808 auf, entsprechende
Tests durchzuführen und die Ergebnisse bei 830 an die Steuerschicht
802 zu melden.
Ausführungsformen der Erfindung können die Netzwerk-Konfigurations-
und Übergangsprozesse iterieren bzw. wiederholen, um mehrere Netzwerkszenarien
nacheinander einzurichten. Alternativ kann der Netzwerkszenarioprozess nach einer
einzigen Iteration enden. Bei einer solchen Ausführungsform können die
Ergebnisse des abgeschlossenen Netzwerkszenarios an einen Benutzer gemeldet werden,
und ein pseudozufälliger Keim zur Reproduktion des Netzwerkszenarios kann gespeichert
werden.
In 9 werden die besonderen mit Ausführungsformen
der Erfindung verbundenen Verfahren bezogen auf die Computer-Software und -Hardware
anhand eines Ablaufdiagramms beschrieben. Die von einer Steuerschicht und/oder einer
Verwaltungsschicht auszuführenden Verfahren können Automaten oder aus
computerausführbaren Anweisungen bestehende Computerprogramme darstellen. Durch
Beschreibung der Verfahren anhand eines Ablaufdiagramms kann ein Fachmann derartige
Programme einschließlich Anweisungen zur Durchführung der Verfahren auf
in geeigneter Weise konfigurierten Computervorrichtungen (zum Beispiel ein oder
mehr Prozessoren einer Netzwerkkomponente) entwickeln, die die Anweisungen von computerlesbaren
Medien ausführen. Die computerausführbaren Anweisungen können in
einer Computer-Programmiersprache geschrieben oder als Firmware-Logik ausgeführt
sein. Wenn sie in einer Programmiersprache nach einem anerkannten Standard geschrieben
sind, können diese Anweisungen auf einer Vielzahl von Hardware-Plattformen
und für Schnittstellen zu verschiedenen Betriebssystemen ausgeführt werden.
Darüber hinaus sind die Ausführungsformen der Erfindung nicht unter Bezugnahme
auf eine bestimmte Programmiersprache beschrieben. Es ist zu erkennen, dass verschiedene
Programmiersprachen verwendet werden können, um die Lehren der Erfindung, wie
sie hierin beschrieben sind, zu implementieren. Darüber hinaus ist es in der
Technik üblich, von Software in der einen oder anderen Form (zum Beispiel Programm,
Prozess, Prozedur, Agent, Anwendung usw.) zu sprechen, die eine Aktion ausführt
oder ein Ergebnis bewirkt. Diese Ausdrücke sind lediglich eine verkürzte
Art der Angabe, dass die Ausführung der Software durch eine Computervorrichtung
das Gerät veranlasst, eine Aktion durchzuführen oder ein Ergebnis zu liefern.
Zwecks einfacherer Diskussion werden die Einheiten, die die Funktionen der einzelnen
Schichten ausführen, nachstehend als Agenten bezeichnet. So wird zum Beispiel
die Einheit (bzw. werden die Einheiten), die die Funktionen der Verwaltungsschicht
ausführt (ausführen), als Verwaltungsagent bezeichnet. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung kann ein Agent ausführbarer Inhalt, Steuerungslogik, Firmware
oder eine Kombination davon sein.
9 zeigt ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung bestimmter
Aspekte eines Verfahrens zum Konfigurieren einer Router-Schnittstelle und einer
entsprechenden Server-Schnittstelle mit dynamischem Hostkonfigurationsprotokoll
(DHCP). In Prozessblock 910 nimmt ein (nicht gezeigter) Netzwerk-Verwaltungsagent
Bezug auf Informationen (zum Beispiel ein virtuelles Speicherabbild, das teilweise
aus der Netzwerk-Ressourcen- und Verknüpfungsdatei erhalten werden kann), um
zu bestimmen, ob eine DHCP-Server-Schnittstelle und eine Router-Schnittstelle mit
demselben Teilnetz verbunden sind. Der Netzwerk-Verwaltungsagent kann auf eine Datei
von Netzwerkkomponenten Bezug nehmen, die Adressierschema-Informationen enthalten
kann, um das von den aufgelisteten Netzwerkkomponenten verwendete Adressierschema
zu identifizieren. Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist die in Bezug
genommene Datei eine standardisierte Syntax auf. Die in 2
gezeigten Netzwerkinformationen 250 und die in 4
gezeigte Netzwerk-Ressourcen- und Verknüpfungsdatei 400 sind Beispiele
für elektronische Dateien, die Netzwerkkomponenten mit einer standardisierten
Syntax auflisten. Netzwerk-Ressourcen- und Verknüpfungsdateien sind in der
zugehörigen US-Patentanmeldung 10/611.592
ausführlich beschrieben.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung befindet sich der Netzwerk-Verwaltungsagent
auf einem (DHCP-) Server. Unter einem DHCP-Server versteht man einen Server entsprechend
dem „Request For Comments" (RFC) 1541 mit dem Titel „Dynamic Host
Configuration Protocol” von R. Droms, Oktober 1993. Bei einer alternativen
Ausführungsform der Erfindung kann sich der Netzwerk-Verwaltungsagent auf einem
Steuerknoten befindet. Für den Fachmann ist ersichtlich, dass sich der Netzwerk-Verwaltungsagent
auf jeder einer beliebigen Anzahl von unterschiedlichen Netzwerkkomponenten befinden
kann oder auf eine Anzahl von Netzwerkkomponenten verteilt sein kann.
In Prozessblock 920 bestimmt der Netzwerk-Verwaltungsagent
nach einer Ausführungsform der Erfindung die Konfigurationsinformationen für
die DHCP-Server-Schnittstelle, die mindestens teilweise auf Informationen in der
in Bezug genommenen elektronischen Datei basieren. Das Bestimmen der Konfigurationsinformationen
bezieht sich allgemein auf das Bestimmen von Informationen, die es der DHCP-Server-Schnittstelle
ermöglichen, Netzwerk-Verwaltungsdienste für die Netzwerkkomponenten in
einem Teilnetz bereitzustellen. Der Netzwerk-Verwaltungsagent kann eine IP-Adresse
für die DHCP-Server-Schnittstelle auf der Grundlage der Adressierschema-Informationen
in der in Bezug genommenen Datei bestimmen. Der Netzwerk-Verwaltungsagent kann auch
eine Gateway-IP-Adresse bestimmen, die an die DHCP-Clients in dem Teilnetz weitergegeben
wird. Bei der gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist die Gateway-IP-Adresse
die IP-Adresse der entsprechenden Router-Schnittstelle. Bei einigen Ausführungsformen
bestimmt der Netzwerk-Verwaltungsagent die Konfigurationsinformationen für
die DHCP-Server-Schnittstelle automatisch mindestens teilweise basierend auf Informationen
in der in Bezug genommenen elektronischen Datei.
In Prozessblock 930 bestimmt der Netzwerk-Verwaltungsagent
nach einer Ausführungsform der Erfindung die Konfigurationsinformationen für
die Router-Schnittstelle, die mindestens teilweise auf Informationen in
der in Bezug genommenen elektronischen Datei basieren. Das Bestimmen der Konfigurationsinformationen
bezieht sich allgemein auf das Bestimmen von Informationen, die es der Router-Schnittstelle
ermöglichen, ein Gateway von dem Teilnetz zu anderen Teilnetzen und/oder zum
Internet bereitzustellen. Das Bestimmen der Konfigurationsinformationen kann zum
Beispiel das Bestimmen einer IP-Adresse für die Router-Schnittstelle einschließen,
so dass die Router-Schnittstelle als Gateway für das Teilnetz dienen kann.
Bei einigen Ausführungsformen bestimmt der Netzwerk-Verwaltungsagent automatisch
die Konfigurationsinformationen für die Router-Schnittstelle mindestens teilweise
basierend auf Informationen in der in Bezug genommenen elektronischen Datei.
In Prozessblock 940 konfiguriert der Netzwerk-Verwaltungsagent
nach einer Ausführungsform der Erfindung programmentsprechend den DHCP-Server
mit den bestimmten Konfigurationsinformationen. Der Netzwerk-Verwaltungsagent kann
zum Beispiel eine Funktion aufrufen (zum Beispiel den in 6
gezeigten Netzwerk-Ressourcenwrapper-Funktionsaufruf), um mit dem DHCP-Server in
Dialog zu treten und seinen Status zu ändern. Der Netzwerk-Verwaltungsagent
kann die Konfigurationsinformationen an die aufgerufene Funktion weitergeben, die
dann den DHCP-Server programmentsprechend konfigurieren kann. Der Netzwerk-Verwaltungsagent
kann zum Beispiel die IP-Adresse der Router-Schnittstelle, die Teilnetzmaske, die
Gateway-IP-Adresse und/oder andere Informationen an die aufgerufene Funktion weitergeben.
In Prozessblock 950 konfiguriert der Netzwerk-Verwaltungsagent
nach einer Ausführungsform der Erfindung programmentsprechend den Router mit
den bestimmten Konfigurationsinformationen. Der Netzwerk-Verwaltungsagent kann zum
Beispiel eine Funktion aufrufen (zum Beispiel den in 6
gezeigten Netzwerk-Ressourcenwrapper-Funktionsaufruf), um mit dem Router in Dialog
zu treten und seinen Zustand zu ändern. Der Netzwerk-Verwaltungsagent kann
die Konfigurationsinformationen an die aufgerufene Funktion weitergeben, die dann
den Router programmentsprechend konfigurieren kann. Der Netzwerk-Verwaltungsagent
kann zum Beispiel die Internet-Protokolladresse der DHCP-Server-Schnittstelle, die
Teilnetzmaske und/oder andere Informationen an die aufgerufene Funktion weitergeben.
10 zeigt ein vereinfachtes Blockdiagramm ausgewählter
Elemente eines beispielhaften Knotens 1000 nach einer Ausführungsform
der Erfindung. Der Knoten 1000 kann einen oder mehrere Prozessoren
1010, einen Speicher 1020, eine oder mehrere Ein-/Ausgabeschnittstellen
1030, Netzwerk-Schnittstelle(n) 1040, einen Steuerungsagent
1050 und einen Verwaltungsagent 1060 umfassen. Die gezeigten Elemente
können durch den Systembus 1070 miteinander verbunden sein. Die Prozessoren
1010 können einen Mikroprozessor, einen Mikrocontroller, ein Field
Programmable Gate Array (FPGA), eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung
(ASIC), eine Zentraleinheit (CPU), einen programmierbaren Logikbaustein (PLD) und
ähnliche Vorrichtungen umfassen, die Anweisungen aus dem Systemspeicher (zum
Beispiel dem Speicher 1020) aufrufen, diese decodieren und durch Durchführung
von arithmetischen und logischen Operationen ausführen. Bei einigen Ausführungsformen
der Erfindung ist der Prozessor 1020 mit mehreren Prozessoren implementiert.
Der Speicher 1020 kann ein Vielzahl von Speichervorrichtungen
einschließlich Festwertspeicher (ROM), löschbare, programmierbare Festwertspeicher
(EPROM), elektrisch löschbare, programmierbare Festwertspeicher (EEPROM), Direktzugriffsspeicher
(RAM), nicht flüchtige Direktzugriffsspeicher (NVRAM), Cache-Speicher, Flash-Speicher
und andere Speichervorrichtungen umfassen. Der Speicher 1020kann auch eine
oder mehrere Festplatten, Disketten, ZIP-Medien, Compact-Disks (zum Beispiel CD-ROM),
Digital Versatile/Video Disks (DVD), magnetische Festwertspeicher (MRAM) und andere
systemlesbare Medien umfassen, die Anweisungen und/oder Daten speichern. Der Speicher
1020 kann Programmmodule wie zum Beispiel Routinen, Programme, Objekte,
Abbilder, Datenstrukturen, Programmdaten und andere Programmmodule speichern, die
bestimmte Aufgaben ausführen oder bestimmte abstrakte Datentypen implementieren,
die den Gebrauch des Systems erleichtern.
Eine oder mehrere E/A-Schnittstellen 1030 können eine
Festplatten-Schnittstelle, eine Magnetplatten-Schnittstelle, eine optische Laufwerksschnittstelle,
einen parallelen Port, einen seriellen Controller oder einen Super-E/A-Controller,
einen seriellen Port, einen USB-Port (Universal Serial Bus), eine Anzeigegeräte-Schnittstelle
(zum Beispiel ein Videoadapter), eine Soundkarte, ein Modem und dergleichen umfassen.
Die Netzwerk-Schnittstelle(n) 1040 kann (können) eine
Vielzahl von Software, Hardware und/oder Firmware zur Verbindung des Knotens
1000 mit einem (nicht gezeigten) zugehörigen Netzwerk umfassen. Nach
einer Ausführungsform der Erfindung umfasst die Netzwerk-Schnittstelle
1040 sowohl leitungsgebundene Schnittstellen (zum Beispiel LAN-Schnittstellen)
als auch drahtlose Schnittstellen (zum Beispiel WLAN-Schnittstellen). Die Netzwerk-Schnittstelle(n)
1040 kann (können) Netzwerk-Schnittstellenkarte(n) und/oder
Chipsets umfassen, die eine Netzwerk-Schnittstelle bereitstellen.
Der Steuerungsagent 1050 ermöglicht es dem Knoten
1000, als einzelner Kontrollpunkt für ein Netzwerk zu dienen, an das
der Knoten 1000 angeschlossen ist. Nach einer Ausführungsform der
Erfindung kann der Steuerungsagent 1050 ausführbarer Inhalt, Steuerungslogik
(zum Beispiel ASIC, PLD, FPGA usw.), Firmware oder eine Kombination davon sein.
Bei Ausführungsformen der Erfindung, bei denen der Steuerungsagent
1050 ausführbarer Inhalt ist, kann er im Speicher 1020 gespeichert
sein und von dem (den) Prozessor(en) 1010 ausgeführt werden.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ermöglicht der
Verwaltungsagent 1060 es dem Knoten 1000, Änderungen der
Netzwerk-Konfiguration und Netzwerk-Übergänge durchzuführen. Nach
einer Ausführungsform der Erfindung kann der Verwaltungsagent 1060
ausführbarer Inhalt, Steuerungslogik (zum Beispiel ASIC, PLD, FPGA usw.), Firmware
oder eine Kombination davon sein. Bei Ausführungsformen der Erfindung, bei
denen der Verwaltungsagent 1060 ausführbarer Inhalt ist, kann er im
Speicher 1020 gespeichert sein und von dem (den) Prozessor(en)
1010 ausgeführt werden. Bei der gezeigten Ausführungsform der
Erfindung befindet sich der Verwaltungsagent 1060 auf demselben Knoten
wie der Steuerungsagent 1050.
Bei alternativen Ausführungsformen der Erfindung befinden sich
der Steuerungsagent 1050 und der Verwaltungsagent 1060 auf getrennten
Knoten. Bei weiteren alternativen Ausführungsformen der Erfindung sind der
Steuerungsagent 1050 und/oder der Verwaltungsagent 1060 über
mehr als einen Knoten verteilt.
Der Systembus 1070 gestattet die Kommunikation zwischen den
verschiedenen Elementen des Knotens 1000. Der Systembus 1070 kann
eine Vielzahl von Signalleitungen umfassen, einschließlich ein oder mehr Speicherbus-,
Peripheriebus-, lokale Bus-, Brücken-, optische, elektrische, akustische und
andere Signalleitungen.
11 zeigt ein Blockdiagramm ausgewählter Elemente
eines beispielhaften Netzwerks 1100 nach einer Ausführungsform der
Erfindung. Das Netzwerk 1100 umfasst den Steuerknoten 1105, den
DHCP-Server 1110, den Router 1115, den VLAN-Schalter
1120, das virtuelle private Netzwerk (VPN) 1125, den Hub
1130 und den Knoten 1135, den seriellen Stromversorgungs-Controller
1140 und den Zugangspunkt 1145.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung stellt der Steuerknoten
1105 einen einzelnen Kontrollpunkt für die Durchführung von Netzwerk-Konfigurationen,
Netzwerk-Übergängen und/oder Netzwerkszenarien bereit. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung befindet sich ein Steuerungsagent (zum Beispiel der in 10
gezeigte Steuerungsagent 1050) auf dem Steuerknoten 1105. Bei
alternativen Ausführungsformen der Erfindung befinden sich ein Steuerungsagent
und ein Verwaltungsagent (zum Beispiel der in 10 gezeigte
Verwaltungsagent 1040) auf dem Steuerknoten 1105. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung kann der Steuerknoten 1105 eine universelle Computervorrichtung
sein, die einen Steuerungsagent enthält.
Nach einer Ausführungsform stellt der DHCP-Server 1110
Netzwerk-Verwaltungsfunktionen bereit. Der DHCP-Server 1110 kann zum Beispiel
IP-Adressen, Teilnetzmasken und/oder Gateway-Informationen an die Netzwerkkomponenten
im Netzwerk 1100 liefern. Der DHCP-Server kann ein oder mehr Netzwerk-Schnittstellen
mit entsprechenden IP-Adressinformationen (zum Beispiel IP-Adresse, Teilnetzmaske
und Gateway) verbinden. Nach einer Ausführungsform der Erfindung bestimmen
die Verknüpfungen zwischen den Netzwerk-Schnittstellen und den entsprechenden
IP-Adressinformationen, welcher Knoten welche Netzwerk-Verwaltungsfunktionen erhält.
DHCP-Server sind dem Fachmann bekannt und werden nicht weiter beschrieben, außer
soweit sie sich auf Ausführungsformen der Erfindung beziehen. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung befindet sich ein Netzwerk-Verwaltungsagent auf dem DHCP-Server
1110. Bei einer solchen Ausführungsform der Erfindung kann der DHCP-Server
1110 als Verwaltungsknoten bezeichnet werden. Der Begriff Verwaltungsknoten
bezieht sich allgemein auf einen Knoten, in dem sich ein Verwaltungsagent (oder
ein Teil eines Verwaltungsagenten) befindet.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung stellt der Router
1115 eine Reihe von Netzwerk-Schnittstellen bereit. Jede Netzwerk-Schnittstelle
kann mit IP-Adressinformationen (zum Beispiel der Schnittstellen-IP-Adresse und
dem Teilnetz) verknüpft sein, um den Austausch von Paketen mit der Schnittstelle
zu ermöglichen. Router sind dem Fachmann bekannt und werden nicht weiter beschrieben,
außer soweit sie sich auf Ausführungsformen der Erfindung beziehen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung stellt der VLAN-Schalter
1120 mehrere Ports bereit und unterstützt mehrere VLAN-Netzwerke.
Jedes unterstützte VLAN kann einen oder mehrere Ports aufweisen. Jeder Port
kann mit einer oder mehreren Netzwerkkomponenten verbunden sein. Nach einer Ausführungsform
der Erfindung ermöglicht es der VLAN-Schalter 1120, Hubs programmentsprechend
in logischen Teilnetzen zu Gruppen zusammenzufassen. VLAN-Schalter sind dem Fachmann
bekannt und werden nicht weiter beschrieben, außer soweit sie sich auf Ausführungsformen
der Erfindung beziehen.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung stellt das virtuelle
private Netzwerk (VPN) 1125 einen Mechanismus für sichere Transaktionen
bereit. Bei einigen Ausführungsformen der Erfindung nutzen ein oder mehr VPN
statische IP-Adresskonfigurationen. Bei solchen Ausführungsformen der Erfindung
kann ein Netzwerk-Verwaltungsagent die spezifischen Teilnetze einrichten, die zur
Kommunikation mit dem statisch konfigurierten VPN verwendet werden. Dies kann zum
Beispiel durch Konfigurieren der IP-Adressen auf dem DHCP-Server mit den Teilnetz
IP-Adressen erfolgen, die dem betreffenden VPN entsprechen. Darüber hinaus
kann der Router 1115 so konfiguriert werden, dass er Netzwerkverkehr auf
der jeweiligen Seite des VPN isoliert, so dass nur VPN-Verkehr weitergeleitet wird.
Interner Verkehr bezieht sich auf Verkehr innerhalb des VPN (oder der Firewall),
und externer Verkehr bezieht sich auf Verkehr außerhalb des VPN (oder der Firewall).
Virtuelle private Netzwerke sind dem Fachmann bekannt und werden nicht weiter beschrieben,
außer soweit sie sich auf Ausführungsformen der Erfindung beziehen.
Es ist zu beachten, dass in der gesamten vorliegenden Beschreibung
ein Hinweis auf „eine Ausführungsform" bedeutet, dass ein in Verbindung
mit der Ausführungsform beschriebenes bestimmtes Merkmal, eine Struktur oder
eine Eigenschaft in mindestens einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
enthalten ist. Daher wird unterstrichen und ist zu beachten, dass zwei oder mehr
Hinweise auf „eine Ausführungsform" oder „eine alternative Ausführungsform"
in verschiedenen Teilen der vorliegenden Beschreibung sich nicht notwendigerweise
alle auf dieselbe Ausführungsform beziehen. Darüber hinaus können
die besonderen Merkmale, Strukturen oder Eigenschaften, soweit geeignet, in einer
oder mehreren Ausführungsformen der Erfindung kombiniert werden.
In gleicher Weise ist zu beachten, dass in der vorstehenden Beschreibung
der beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung verschiedene Merkmale der
Erfindung gelegentlich in einer einzelnen Ausführungsform, Abbildung oder Beschreibung
zusammengefasst sind, um die Offenlegung zu optimieren und zum besseren Verständnis
einer oder mehrerer der verschiedenen erfindungsgemäßen Aspekte beizutragen.
Dieses Verfahren der Offenlegung ist jedoch nicht dahingehend zu interpretieren,
dass die beanspruchte Erfindung mehr Merkmale erfordert als im jeweiligen Anspruch
ausdrücklich aufgeführt sind. Wie die nachfolgenden Ansprüche zeigen,
liegen die erfindungsgemäßen Aspekte vielmehr in weniger als allen Merkmalen
einer einzelnen vorstehend beschriebenen Ausführungsform. Daher werden die
der ausführlichen Beschreibung folgenden Ansprüche hiermit ausdrücklich
in diese ausführliche Beschreibung aufgenommen, wobei jeder Anspruch für
sich genommen als eine getrennte Ausführungsform dieser Erfindung anzusehen
ist.